Schweiz
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A shopkeeper in removes Mars Bars and Snickers Bars from the shelves of her convenience store in this picture taken on July 2, 2005 in Sydney, Australia. U.S. chocolate maker Mars Inc announced February 23, 2016 a recall of Mars and Snickers bars as well as some other products in Germany on Tuesday after bits of plastic were found in one of its products.  Picture taken July 2, 2005.    REUTERS/Will Burgess/Files

In 55 Ländern werden Mars-Schokoriegel zurückgerufen.
Bild: WILL BURGESS/REUTERS

Plastik im Schokoriegel: Der Mars-Konzern startet riesige Rückruf-Aktion – auch die Schweiz ist betroffen

Wegen eines Plastikteils in einem Schokoriegel ruft der US-Süsswarengigant Mars im grossen Stil Produkte zurück - auch in der Schweiz. Betroffen sind Schokoladenprodukte der Marken Mars, Snickers, Milky Way und Celebrations, wie Mars Schweiz am Dienstag mitteilte.

23.02.16, 16:33 23.02.16, 19:54


Der Grund für den Rückruf ist ein rotes, knapp einen halben Zentimeter grosses Kunststoffteilchen. Ein Kunde hatte es in einem in Deutschland gekauften Riegel gefunden. Es stamme von einer Schutzabdeckung, die im Herstellungsprozess verwendet werde, sagte eine Sprecherin des Konzerns.

Wie das Teil in den Riegel gelangt sei, werde derzeit geprüft. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass ein ähnlicher Fremdkörper auch in anderen Produkten derselben Fertigungsstrecke sei. Eine Erstickungsgefahr sei nicht auszuschliessen. Mars habe sich deshalb zu einem freiwilligen Rückruf entschlossen.

Betroffen sind Produkte, die in der niederländischen Stadt Veghel produziert und exportiert worden sind, sagte die Sprecherin. Sie sagte, dass gemäss aktuellen Erkenntnissen 55 Länder betroffen sind. Dazu zählen neben der Schweiz die meisten europäischen Länder, aber beispielsweise auch Vietnam und Sri Lanka.

Valora und Mars Schweiz handeln

In der Schweiz hat die Kioskbetreiberin Valora die Auslieferung der betroffenen Waren gestoppt, wie eine Sprecherin der Nachrichtenagentur sda sagte, nachdem zuvor die «Tagesschau» von Fernsehen SRF darüber berichtet hatte.

Mars Schweiz fordert die Kunden auf, die betroffenen Produkte nicht zu essen, sondern an das Unternehmen zurückzusenden. Das betroffene Produkt sowie die Unkosten würden in Form von Produkten erstattet, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Dienstagabend. Andere Produkte des Herstellers wie M&M, Balisto oder Twix sind nicht betroffen.

Die Mars-Gruppe produziert neben Süssigkeiten beispielsweise auch Reis unter der Marke Uncle Ben's und Katzenfutter von Whiskas. Mars macht jedes Jahr mehr als 30 Milliarden Dollar Umsatz. Die Schweizer Tochtergesellschaft des Unternehmens beschäftigt in Zug rund 100 Mitarbeiter. (jas/sda/afp/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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    Alle Leser-Kommentare
  • HannahMontana 23.02.2016 22:18
    Highlight Ich werde jetzt morgen extra Schokolade kaufen gehen haha wer auch?
    3 3 Melden
  • Karl Müller 23.02.2016 21:42
    Highlight Kann man das Zeugs irgendwo abgreifen, bevor es fortgeworfen wird?
    4 2 Melden
  • Menel 23.02.2016 20:25
    Highlight Das ist hoffentlich nur ein Witz, oder? Ich hab schon öfters mal irgendwas in Nahrungsmitteln gefunden, das bei der Produktion hineingeraten ist. Was wäre, wenn jeder solch ein Vorkommnis melden würde? Gäbe es dann noch Nahrungsmittel? 🙈
    16 4 Melden
  • Raphael Merz 23.02.2016 20:10
    Highlight Eine Warnung hätts auch getan... Sorry aber das ist einfach nur Pervers Millionen von Riegeln wegen eines kleinen Teils zurückzurufen... Und dann werden sie wohl alle Verbrannt.
    Hatte vor kurzem nen Kieselstein zwischen den Erbsen und habs auch überlebt.
    28 2 Melden
  • Chris Crizzo 23.02.2016 20:06
    Highlight Esse ich so oder so nicht - voll mit Transfetten... 😋
    7 14 Melden
  • Mr. Kr 23.02.2016 19:54
    Highlight Alles nur PR. Hab mir grad ein Snickers geholt weil ich so lust drauf hatte😂😂
    27 2 Melden
  • Atomschlag 23.02.2016 19:51
    Highlight Nach "Valora" Titel erster Abschnitt 2 mal.
    3 1 Melden
    • jacoby 23.02.2016 19:54
      Highlight Vielen Dank, ist angepasst!
      4 1 Melden
  • Charlie Brown 23.02.2016 19:26
    Highlight Das ist irgendwie maximal pervers. Wegen eines kleinen Plastikteils werden abertausende Lebensmittel zurückgerufen? Und dann vernichtet? Wegen einem 5mm grossen Plastikteil? Wohl aus Angst vor den ruinösen Klagen, welche die amerikanische Justiz mitverantwortet.
    47 1 Melden
  • Conny Lia-Bonchinche 23.02.2016 19:19
    Highlight Gibt es denn dazu kein MHD woran man das kontrollieren kann? Oder sind grundsätzlich alle Riegel betroffen?
    19 0 Melden
  • Triumvir 23.02.2016 18:57
    Highlight Das ist jetzt nicht wirklich verwunderlich. Diese Dinger werden schliesslich wie auch anderer Pseudolebensmittelschrott in einer grossen Fabrik industriell produziert...😂
    P.S. der passende Film dazu: Brust oder Keule mit Louis de Funès😂
    19 4 Melden
  • Maya Eldorado 23.02.2016 17:52
    Highlight In Meerfischen soll es auch Mikroplastikteile haben. Von wegen Kreislauf in der Natur.....
    38 2 Melden
  • Swan 23.02.2016 17:05
    Highlight Ich hatte gestern zwei Snickers. 🙊🙊
    32 2 Melden
    • EvilBetty 23.02.2016 17:35
      Highlight Na mit den Nüssen wäre das Plastik eh nicht aufgefallen.
      20 4 Melden
    • KnechtRuprecht 23.02.2016 19:02
      Highlight Leben am Limit! 😉
      36 0 Melden
    • Swan 23.02.2016 20:00
      Highlight YOLO!!
      11 2 Melden
  • Hugeyun 23.02.2016 16:48
    Highlight 😥
    6 7 Melden

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Lou Pfister, Sie arbeiten Teilzeit im «Foifi». Erklären Sie uns bitte kurz das Konzept des Ladencafés.Lou Pfister: «Bei uns findet man praktisch alles ausser Plastik. Das heisst, unsere Kunden kommen mit ihren eigenen Einmachgläsern vorbei, füllen ihre Lebensmittel selbst ab und verzichten somit auf unnötiges Verpackungsmaterial. Zudem kann man bei uns gemütlich eine Tasse Kaffee trinken oder ein Sandwich verspeisen.» 

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