Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Verhaftungen in Neu-Delhi: Tibeter versuchten mit gefälschten Pässen Swiss-Flug zu besteigen



Kurz vor dem Boarding von Flug LX 147 in Neu Delhi passierte es: Angestellten der Swiss-Airline fielen bei der Passkontrolle Ungereimtheiten bei den Dokumenten von vier angeblich koreanischen Staatsbürgern auf. Die Personen, drei Männer und eine Frau, wurden anschliessend der indischen Immigrationsbehörde übergeben. 

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Dienstag, wie die Times of India schreibt. Gemäss eines Sprechers der indischen Behörden entdeckte das Airline-Personal beim Checkin in den betreffenden Pässen gefälschte Einreistestempel von verschiedenen Ländern. Daraufhin seien die Immigrationsbehörden verständigt worden.

Bei der Befragung stellte sich heraus, dass es sich um Tibeter handelte. Die gefälschten Pässe sollen sie in Nepal erstanden haben, wie ein Sprecher der Einreisebehörde sagte. Offenbar wollten die Tibeter auf der Suche nach besseren Arbeitsmöglichkeiten in die Schweiz einreisen. Wo sich die vier Tibeter gegenwärtig aufhalten, ist nicht bekannt. 

Eine Sprecherin der Swiss bestätigte, dass am vergangenen Mittwoch am Indira Gandhi International Airport in Neu Delhi Unregelmässigkeiten bei den Pässen von vier Personen festgestellt worden waren. In der Folge sei die indische Einreisebehörde informiert worden, so die Sprecherin.

Der völkerrechtliche Status von Tibet ist seit Jahrzehnten umstritten. China beansprucht das Gebiet im Himalaya seit dem Einmarsch seiner Truppen in den 50er-Jahren für sich. Die tibetische Exilregierung hingegen stellt sich auf den Standpunkt, dass es sich bei Tibet um einen unabhängigen Staat handelt. International wird die tibetische Exilregierung nicht anerkannt. (wst)

Das könnte dich auch interessieren:

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Knatsch im Bundesrat? Das zähe Ringen um die Schlüsseldepartemente

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt die Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stachanowist 08.08.2016 14:07
    Highlight Highlight Kenne zahlreiche Tibeter, die als "Flüchtlinge" in die Schweiz eingereist sind. Sie stammen aber alle aus Indien, sind dort geboren und haben die High School besucht. Bei der Einreise in die Schweiz beantragt man dann Asyl, sagt, man sei über den Himalaya in die Schweiz geflüchtet und in Tibet politisch aktiv gewesen, am besten Peking-kritisch. Dann bekommt man zunächst eine vorläufige Aufnahme (F), weil die Behörden den Trick kennen, aber keine Beweise haben, dass die Story falsch ist. Man warte fünf Jahre, stelle ein Härtefallgesuch, und bekommt eine permanente Aufenthaltsbewilligung (B).
    • Stachanowist 08.08.2016 15:12
      Highlight Highlight Ich meine natürlich "über den Himalaya nach Indien geflüchtet" ;)

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article