Schweiz
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Verhaftungen in Neu-Delhi: Tibeter versuchten mit gefälschten Pässen Swiss-Flug zu besteigen

08.08.16, 11:40 08.08.16, 13:41


Kurz vor dem Boarding von Flug LX 147 in Neu Delhi passierte es: Angestellten der Swiss-Airline fielen bei der Passkontrolle Ungereimtheiten bei den Dokumenten von vier angeblich koreanischen Staatsbürgern auf. Die Personen, drei Männer und eine Frau, wurden anschliessend der indischen Immigrationsbehörde übergeben. 

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Dienstag, wie die Times of India schreibt. Gemäss eines Sprechers der indischen Behörden entdeckte das Airline-Personal beim Checkin in den betreffenden Pässen gefälschte Einreistestempel von verschiedenen Ländern. Daraufhin seien die Immigrationsbehörden verständigt worden.

Bei der Befragung stellte sich heraus, dass es sich um Tibeter handelte. Die gefälschten Pässe sollen sie in Nepal erstanden haben, wie ein Sprecher der Einreisebehörde sagte. Offenbar wollten die Tibeter auf der Suche nach besseren Arbeitsmöglichkeiten in die Schweiz einreisen. Wo sich die vier Tibeter gegenwärtig aufhalten, ist nicht bekannt. 

Eine Sprecherin der Swiss bestätigte, dass am vergangenen Mittwoch am Indira Gandhi International Airport in Neu Delhi Unregelmässigkeiten bei den Pässen von vier Personen festgestellt worden waren. In der Folge sei die indische Einreisebehörde informiert worden, so die Sprecherin.

Der völkerrechtliche Status von Tibet ist seit Jahrzehnten umstritten. China beansprucht das Gebiet im Himalaya seit dem Einmarsch seiner Truppen in den 50er-Jahren für sich. Die tibetische Exilregierung hingegen stellt sich auf den Standpunkt, dass es sich bei Tibet um einen unabhängigen Staat handelt. International wird die tibetische Exilregierung nicht anerkannt. (wst)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Stachanowist 08.08.2016 14:07
    Highlight Kenne zahlreiche Tibeter, die als "Flüchtlinge" in die Schweiz eingereist sind. Sie stammen aber alle aus Indien, sind dort geboren und haben die High School besucht. Bei der Einreise in die Schweiz beantragt man dann Asyl, sagt, man sei über den Himalaya in die Schweiz geflüchtet und in Tibet politisch aktiv gewesen, am besten Peking-kritisch. Dann bekommt man zunächst eine vorläufige Aufnahme (F), weil die Behörden den Trick kennen, aber keine Beweise haben, dass die Story falsch ist. Man warte fünf Jahre, stelle ein Härtefallgesuch, und bekommt eine permanente Aufenthaltsbewilligung (B).
    16 4 Melden
    • Stachanowist 08.08.2016 15:12
      Highlight Ich meine natürlich "über den Himalaya nach Indien geflüchtet" ;)
      9 1 Melden

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