Schweiz

Pilger am Donnerstag in Arafat, rund 25 km von Mekka entfernt. Bild: EPA/EPA

Du fragst dich, wo dein Nachbar ist? Vielleicht in Mekka! 7 Fakten zur Moslem-Pilgerfahrt

In der saudi-arabischen Stadt Mekka hat die muslimische Wallfahrt Hadsch begonnen. Nach offiziellen Angaben sind rund zwei Millionen Gläubige in die Stadt gereist – auch aus der Schweiz. Das musst du über die Pilgerfahrt wissen. 

01.09.17, 12:11 01.09.17, 21:33

Der religiöse Höhepunkt eines Muslims

Die Hadsch-Wallfahrt gehört zu den fünf Grundpflichten des Islam. Jeder fromme Muslim, der gesund ist und es sich leisten kann, sollte einmal im Leben nach Mekka pilgern – die Pilgerfahrt ist im Koran als Pflicht verankert und ist der religiöse Höhepunkt im Leben eines Muslims. Mit der Wallfahrt nach Mekka wird er auf die Ursprünge des Islam verwiesen und dorthin geführt, wo die koranische Offenbarung herabgesandt worden sein soll. 

Der Zutritt nach Mekka ist ausschliesslich Muslimen vorbehalten. Bei diesem einzigartigen Ereignis kommen Millionen Muslime aus allen Ländern zusammen.

Nägel schneiden verboten 

Vor Beginn der eigentlichen Wallfahrt vollziehen die Pilger eine rituelle Waschung und legen ihr Pilgergewand an: Sie treten in den Weihezustand ein. Männer tragen zwei ungesäumte, weisse Tücher, Frauen bedecken ihren Körper und ihre Haare, die Hände und das Gesicht müssen frei bleiben. Durch diese einheitliche, einfache Kleidung soll die Gleichstellung aller Gläubigen vor Gott und dem Jüngsten Gericht symbolisiert werden. Während des gesamten Hadsch ist es verboten, sich zu rasieren, das Haar und die Fingernägel zu schneiden und Parfüm zu benutzen. Während des Weihezustands bis zum Ende des Hadsch dürfen Muslime unter anderem auch nicht heiraten und keinen Geschlechtsverkehr haben. 

Strenger Ablauf inklusive Steinigung des Teufels

Der Hadsch beginnt am 8. Dhu l-Hiddscha (zwölfter und letzter Monat im Jahreskreislauf des islamischen Kalenders) in Mekka. Sein Ablauf ist haargenau vorgeschrieben. Ein Zug verbindet die wichtigsten Orte der Wallfahrt.

Die eigentliche Zeremonie, deren Wurzeln weit in vorislamische Zeiten zurückreichen, beginnt mit dem siebenmaligen Umwandern der Kaaba im Zentrum der Moschee von Mekka. Dabei legen viele Gläubige ihre Hände auf den Schwarzen Stein oder küssen ihn. Danach sprechen die Pilger persönliche Gebete. Im Anschluss müssen sie siebenmal im Laufschritt den Weg zwischen den nahegelegenen Hügeln Safa und Marwa zurücklegen, womit des verzweifelten Umherirrens von Abrahams Frau Hagar auf der Suche nach Wasser für ihren Sohn Ismael gedacht werden soll. Dann trinkt man aus einem geheiligten Brunnen namens Zamzam, den Gott laut Überlieferung seinerzeit zur Rettung der beiden aus dem Wüstensand sprudeln liess.

Die Kaaba im Zentrum der Moschee von Mekka. Bild: EPA/EPA

Am nächsten Tag versammeln sich die Pilger in der 25 Kilometer ausserhalb von Mekka gelegenen Ebene am Berg Arafat, wo sie die Zeit von Mittag bis nach Sonnenuntergang mit Meditationen und Gebeten verbringen. In erster Linie bitten sie dort um die Vergebung ihrer Sünden.

Am 10. des Monats feiern die Pilger im benachbarten Ort Mina wie Moslems auf der ganzen Welt das Opferfest. Dabei wirft jeder Pilger sieben Steinchen auf drei Steinsäulen, die den Teufel symbolisieren.

Pilger vollziehen die symbolische Steinigung Satans. Bild: EPA/EPA

Eine der drei Steinsäulen, die die Gläubigen bewerfen. Bild: AP/AP

Dann schlachtet man ein Tier in Erinnerung an Abrahams Bereitschaft, einen seiner Söhne Gott zu opfern. Gewöhnlich schlachten die Pilger beim Hadsch heute selbst keine Tiere mehr, sondern bezahlen Firmen dafür, die das Fleisch anschliessend unter bedürftigen Muslimen verteilen.

Am 12. Dhu l-Hiddscha beenden die Pilger ihren Weihezustand, indem sie sich die Haare schneiden lassen. Anschliessend kehren sie nach Mekka zurück, können baden und sich reinigen und wieder normale Kleidung tragen. An den beiden letzten Tagen kehren viele Gläubige nochmals nach Mina zurück, um weitere Steinchen zu werfen. Üblich ist zum Abschluss die erneute siebenmalige Umwanderung der Kaaba. 

1200 Gläubige aus der Schweiz

Nach offiziellen Angaben sind rund zwei Millionen Gläubige in die für Muslime heilige Stadt gekommen. Um den riesigen Ansturm auf die heiligen Stätten bewältigen zu können, verlangen die saudischen Behörden eine minutiöse Vorbereitung. Aus diesem Grund haben sie auch die Anzahl Personen, die am Hadsch teilnehmen können, kontingentiert.

Aus der Schweiz dürfen rund 1200 Muslime nach Mekka reisen. Dieses Kontingent teilen sich mehrere Veranstalter von Hadsch-Reisen untereinander auf.

Teure Reise 

Die Wallfahrt muss man sich leisten können. Die Reise ist wegen der grossen Nachfrage alles andere als billig. Zwischen 4000 und 7000 Franken müssen die Schweizer Pilger laut Fernsehsender SRF dafür bezahlen.

Streit zwischen Saudi-Arabien und Katar

Überschattet wird die Wallfahrt in diesem Jahr von der diplomatischen Krise zwischen Katar und seinen Nachbarstaaten am Golf. Saudi-Arabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten Anfang Juni die Grenze zu Katar geschlossen. Sie werfen dem Emirat die Unterstützung von Terror vor. Pilger aus Katar dürfen nach einem Erlass des saudischen Königs Salman dennoch zur Hadsch-Wallfahrt. Für die Anreise stellte der König gar Privatjets zur Verfügung.

Angst vor Massenpanik

Etwa 100’000 Sicherheitskräfte sollen für einen störungsfreien Verlauf sorgen. Vor zwei Jahren waren bei einer Massenpanik während der Wallfahrt nach offiziellen Angaben 769 Pilger ums Leben gekommen. Inoffizielle Berechnungen gehen von rund 2000 Toten aus. Auch Jahre zuvor war es zu mehreren Vorfällen gekommen. Am 12. Januar 2006 starben bei einer Massenpanik in Mina mindestens 362 muslimische Pilger. Auch 1990 kam es zu einer Massenpanik. In einem Fussgängertunnel wurden damals 1427 Pilger von fliehenden Menschenmassen totgetrampelt.

Die Pilgerfahrt stellt aufgrund der enormen Teilnehmerzahlen stetig wachsende Anforderungen an die Veranstalter des religiösen Grossereignisses. Vor allem müssen Trinkwasser und Unterkünfte bereitgestellt werden, denn rund um Mekka herrschen Temperaturen bis zu 40 Grad. Die Infrastruktur der Region ist während des Hadsch immer wieder überlastet.

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Video: srf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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83
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83Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mr.Bean 01.09.2017 16:38
    Highlight Ich bin überhaupt nicht religiös und habe nicht vor dies zu ändern. Die Bilder von Menschenmenge die um diesen Würfel drehen, haben aber dennoch sowohl etwas suspektes wie auch eindrückliches an sich.
    68 5 Melden
  • Peace93 01.09.2017 15:22
    Highlight Ihr solltet euch alle was schämen! Verdammt noch einmal wo ist der Sinn für die Menschlichkeit geblieben?! Watson berichteg Neutral über die Pilgerfahrt und die meisten haben nichts anderes zu tun alls wieder einmal gegen Muslime
    Zu stecheln. Bravo, wirklich ein bravo an alle! (Sarkasmus)
    75 79 Melden
    • Chefs United 01.09.2017 18:24
      Highlight 👍🏿👍🏽👍
      17 35 Melden
    • atomschlaf 01.09.2017 21:25
      Highlight Islam und Menschlichkeit?

      Schau Dir besser mal an, was im Libanon passierte als der muslimische Bevölkerungsanteil zu gross wurde:
      42 30 Melden
    • Peace93 01.09.2017 22:01
      Highlight Kannst du lesen? 🤔 Die Zusammenhänge meiner Wörter hast du jedenfalls nicht verstanden. Naja, netter Versuch ;)
      22 23 Melden
    • Chefs United 02.09.2017 07:09
      Highlight @atom....
      du postet ja zu gern Videos
      Extra eins für Dich. Gibt noch viele mehr von Jürgen Todenhöffer. Übrigens ehemaliger deutscher Bundestagsabgeordneter

      17 16 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 02.09.2017 09:53
      Highlight @Chefs United, die Videos die ich posten möchte, darf man hier nicht veröffentlichen. Aber jeder der ein bisschen mit dem Internet umgehen kann, wird Videos finden die die Friedlichkeit des Islams toll zeigen.
      22 18 Melden
    • atomschlaf 02.09.2017 15:55
      Highlight @Chefs United: Interessantes Video. Danke.
      Ein paar Bemerkungen zu den einzelnen Thesen:

      These 1: Etwas stark vereinfacht. Die muslimische Christenverfolgung wird ausgeklammert. Zudem erobert der Islam nicht durch Angriffskriege, sondern durch Unterwanderung. Schulbeispiel Libanon, siehe oben.
      These 2: Einverstanden, wobei die Probleme mit dem Islam in Europa weit über den Terror hinausgehen.
      These 3: Einverstanden, aber der Terrorismus in Europa kommt heute nun mal überwiegend aus der muslimischen Ecke. Die Verhältnisse seit 2010 (zitierte Zahlen) haben sich stark verändert.
      18 10 Melden
    • atomschlaf 02.09.2017 15:55
      Highlight These 4: Einverstanden.

      These 5: War früher mal so, sieht man z.B. an den Fotos aus Afghanistan aus den 60er/70er Jahren. Trifft heute leider je länger je weniger zu.

      These 6: Und was ist mit den Passagen, die die Täuschung und Tötung Ungläubiger legitimieren? Sind diese nicht erwähnenswert?

      These 7: Der Iran mag diesbezüglich vorbildlich sein. Weshalb wird kein anderes muslimisches Land erwähnt? Erscheint mir suspekt.
      11 6 Melden
    • atomschlaf 02.09.2017 15:56
      Highlight These 8: Gar nicht einverstanden. Israel ist heute der einzige demokratische Staat des Nahen Ostens, der auch die Rechte von Frauen und Homosexuellen achtet und zudem permanent von Vernichtung bedroht ist. Dies rechtfertigt derzeit eine präferentielle Behandlung.

      These 9: Einverstanden. Will ich aber zuerst sehen, bevor ich noch mehr muslimische Einwanderung nach Europa gutheissen kann.

      These 10: Einverstanden.
      14 8 Melden
    • Fabio74 02.09.2017 18:58
      Highlight @Atomschlaf Israel ist kein Rechtsstaat. Israel ist ein Land in Geiselhaft der Ultraorthodoxen die ein totalitäres Weltbild haben. Bürger arabischer Herkunft sind Bürgee 2. Klasse
      21 15 Melden
    • Chefs United 02.09.2017 20:44
      Highlight @atom
      Wow. Das ist überrascht mich jetzt. Sachlich und einsichtig. Da gehe ich gerne drauf ein.
      1. die christliche Verfolgung war nach den Kreuzzügen, die soweit ich weiss unter dem Motto "Gott will es so" geführt wurden. Unterwanderung ist ein großes Thema. Da werden wir nicht auf einen Nenner kommen. Meine Haltung dazu ist, meine Vorfahren kamen mit Reisekoffern nach Europa, Rommel kam mit Panzern nach Afrika.
      2. welche Probleme ausser Terror siehst du noch in hiesigen Muslimen ?
      6 9 Melden
    • Chefs United 02.09.2017 21:01
      Highlight @atom- 3. ebenfalls einverstanden, nur lässt sich nicht abstreiten, dass einige westliche Staaten diese Kriege brauchen.
      Clinton = Taliban
      Bush = al kaida
      Obama/Trump = Islamischer Staat
      5. du bestreitest, das die muslimische Kultur unser Leben mit geprägt hast ? Nach meinem Empfinden ist das heute noch so. Nur werden Keile dazwischen getrieben, von der Politik, den Medien und schließlich von uns allen.
      6. diese Thesen die zu Gewalt ind Vernichtung aufrufen werden aus dem Kontext gerissen. Fanatiker orientieren sich an Überlieferungen von Kalifen. Auch diese tun nichts anderes als Verse
      2 10 Melden
    • Chefs United 02.09.2017 21:10
      Highlight @atom - aus dem Kontext zu reissen. Eine neue Interpretation oder Verwässerung des Koran ist Haram. Stengstens verboten. Von dem her erkenne ich Menschen die sich in die Luft sprengen um andere zu töten, nicht als Muslime an. Sie handeln nicht nach dem Koran. Übrigens Soldaten sind für mich auch keine Christen.
      7. das holle ich gerne nach. Mitten in Tunis steht eine grosse Kathedrale. Offen und für jedermann zugänglich. Während der Revolution wurde in dieser Hauptstraße alles kurz und klein geschlagen. Die Kathedrale blieb unversehrt. In Marroko und Ägypten stehen zahlreiche Kirchen.
      3 7 Melden
    • Chefs United 02.09.2017 21:20
      Highlight @atom- kann aber nicht sagen ob sie heut noch stehen.
      Ist ein paar Jahre her und weitere Arabische Staaten habe ich bisher nicht besucht. Aus Erzählungen weiss ich das es auch im Irak viele Kirchen geben soll
      8. ebenfalls nicht einverstanden. Frag mal einen orthodoxen Juden was er von Schwulen hält. Zu den Frauenrechten sage ich Dir folgendes. Ich habe 8 Onkel und 8 Tanten die zu Hause allesamt die Hosen anhaben. Eine meiner Tanten sah ich im Kindesalter in Tränen und Wut ausbrechen, als Sie im Zuge einer Schikane von Ex Schwein Ben Ali bei einer Verkehrskontrolle gezwungen wurde,
      4 5 Melden
    • Chefs United 02.09.2017 21:27
      Highlight @atom - ihr Kopftuch abzulegen. Meine Onkel brauchte über eine Stunde um Sie zu überreden das zu tun.
      9. schmeiss bitte nicht 1,6 Milliarden mit ein paar tausend Idioten in einen Topf.

      Danke für die Diskussion. Ich hoffe du als intellengter Mensch erkennst, die wirtschaftlichen und politischen Interessen, in die wir verstrickt werden. Es gibt Dinge die sollen wir denken und es gibt Dinge die können wir denken.
      11 9 Melden
    • Platon 03.09.2017 22:51
      Highlight @atomschlaf
      Toll hast du das video angeschaut, hast bestimmt etwas gelernt.

      Das zu Israel ist totaler Quatsch und naiv. Israel hat mit seinen Ultraorthodoxen ein extremes Frauengleichstellungsroblem: https://www.google.ch/amp/www.sueddeutsche.de/politik/ultraorthodoxe-juden-in-israel-auf-dem-vormarsch-wo-frauen-ihr-gesicht-verlieren-1.1190370!amp
      Ach ja und dann gibt es noch ein extremes Rassismusproblem: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/israel-rassismus-polizeigewalt-proteste-aethiopische-juden
      Zu Palästina will ich mich gar nicht erst äussern...
      3 2 Melden
    • atomschlaf 05.09.2017 17:27
      Highlight @Chefs United: "2. welche Probleme ausser Terror siehst du noch in hiesigen Muslimen ?"
      z.B. Entwicklungen wie Sharia Police in gewissen Quartieren (m.W. nicht in der Schweiz aber in Europa)

      "8. ebenfalls nicht einverstanden. Frag mal einen orthodoxen Juden was er von Schwulen hält"
      Sicher. Auch evangelikale Christen sind nicht besser. Bloss wandern diese Gruppen nicht in grosser Zahl nach Europa ein.
      2 0 Melden
    • atomschlaf 05.09.2017 17:29
      Highlight Was Israel angeht: Wenn der Staat derart im Würgegriff Ultraorthodoxer wäre, wie hier behauptet wird, wären solche Anlässe wohl kaum möglich:
      https://www.atraf.co.il/en/products/?pid=2
      1 1 Melden
    • Chefs United 06.09.2017 20:08
      Highlight @atom - Scharia police. Die Stadtteile mit dem größten muslimischen Anteil die mir bekannt sind, sind Neuköln und Kreuzberg. Selbst die Polizisten die dort Dienst tun sind Muslime. Laut meinem Schwager der ebenfalls Polizist in einem anderen Stadtteil von Berlin ist, ist das auch gut so. Viele Probleme lassen sich dadurch viel schneller lösen. Natürlich gibt es negativ Beispiele wie in Belgien. Aber solange die Staatsmacht gewähren lässt, kann man diesen Leuten keinen Vorwurf machen. Es ist die gleiche Entwicklung wie in jedem anderen Ghetto auf der Welt. Gesetz der Strasse oder Scharia...
      0 0 Melden
    • Chefs United 06.09.2017 20:29
      Highlight @atom- denkst du die Liberalen Juden besetzen Westjordan und Gaza, und schicken dan die orthodoxen um dort zu wohnen ?
      Zum Abschluss- ich schätze Menschen die sich informieren. Tu ich auch. Aber ich versuche so wenig wie möglich zu werten. Ich bilde mir lieber meine Meinung aus Dingen die ich gesehen habe. Worten die selbst gehört habe und Situationen die ich selbst erlebt habe.
      Wenn ich dich mit meinen Kommentaren ein klein wenig bewegt habe, über den Tellerrand hinaus zu schauen, bin schon zufrieden.
      Danke und alles Gute
      1 0 Melden
  • 's all good, man! 01.09.2017 14:52
    Highlight Irgendwie schon sehr bezeichnend, dass es sich gewisse Leute nicht mal bei einem rein informativen Artikel nehmen lassen, ihren islamophoben Mist loszuwerden. Es ist wirklich widerlich.
    91 69 Melden
    • Silent_Revolution 01.09.2017 17:08
      Highlight Ist es nun schon Islamophob den Wahabismus zu kritisieren der in Mekka unter die Leute gebracht wird?

      Ein Ort an dem Homosexuelle um ihr Leben fürchten und Ungläubige nicht zugelassen sind ist doch genau das was moderate Muslime verurteilen, oder etwa doch nicht?
      80 27 Melden
    • Andi Amo 01.09.2017 19:02
      Highlight Ich heisse jede begründete Islamkritik gut, nachdem Jahrzehntelang das Christentum und die Kirche demontiert wurden (wieso gibt es eigentlich nicht auch einen Begriff wie Christophob?), ist halt nun der Islam dran. Dieser sollte sich in gewissen Angelegenheiten vielleicht mal reformieren, dann gäbe es auch keinen Anlass für Streit und Kritik mehr ;)
      31 10 Melden
    • Menel 01.09.2017 21:42
      Highlight Ich bin dann wohl Abrahamophob 😅

      In meinen Augen sind diese drei Religionen einfach nur eine Geburtsstätte für Unmenschlichkeit. Die schenken sich nix. Wenn sie durchdrehen wollen, liefern ihnen ihre Büche jede Legitimation, die sie brauchen.

      Aber ich bin für Fairplay; entweder man verbietet alle oder keine.
      28 18 Melden
    • Tokyobeirut 01.09.2017 22:01
      Highlight @silent_revolution und äh wieso sollten an einem höchst gläubigen Ort Ungläubige erlaubt sein? Um dort gegen die Gläubigen Hass zu verbreiten? :) oooookay Ihr wollt einerseits keine Gläubigen in einem "ungläubigen" Staat sehen und gleichzeitig wollt ihr, dass Ungläubige Zutritt zu einem heiligen Ort erhalten. An einem Ort wo es kaum Platz für die Gläubigen selber hat? Smh (shaking my head)
      19 16 Melden
    • Silent_Revolution 01.09.2017 22:08
      Highlight @ Menel

      Der Abrahamophobie schliesse ich mich gerne an, nur ist verbieten in jeder erdenklichen Situation der falsche Weg, denn es wird die Problematik stets verschlimmern.

      Man soll aufhören diesen Quatsch staatlich zu fördern, an Schulen zu lehren und verzweifelt nach etwas gutem in diesen widersprüchlichen, intoleranten Schriften zu suchen.

      Die künftige Jugend aufklären und somit aufzeigen, dass diese Werke nun seit Jahrhunderten die Grundlage für Hass, Verfolgung und Intoleranz bietet, dann wird sich langfristig sicher mehr zum besseren verändern als durch ein Verbot.
      17 5 Melden
    • Silent_Revolution 01.09.2017 22:16
      Highlight @ Tokyobeirut

      "Ihr wollt einerseits keine Gläubigen in einem "ungläubigen" Staat sehen und gleichzeitig wollt ihr, dass Ungläubige Zutritt zu einem heiligen Ort erhalten."

      Wer ist ihr? Welcher ungläubige Staat? Solltest du von der Schweiz sprechen, ist dieses Land weder säkular (leider), noch hat der xy Muslim oder "Ungläubige" Einschränkungen in Sachen Bewegungsfreiheit zu befürchten.

      "wieso sollten an einem höchst gläubigen Ort Ungläubige erlaubt sein?"

      Diese Aussage ist genau so verwerflich wie : Wieso sollten in einem christlichen Land Muslime erlaubt sein?!
      17 3 Melden
    • Silent_Revolution 01.09.2017 22:43
      Highlight Und um noch anzufügen, ich sehe mich selbst nicht als Ungläubigen, dazu diffamieren uns eure Schriften. Ich glaube an vieles, nur an keinen Gott.

      Und diese Intoleranz die ihr Andersdenkenden gegenüber an den Tag legt, wird von uns natürlich nicht mit Toleranz goutiert.

      Man erntet was man säät.
      11 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.09.2017 10:37
      Highlight @Menel: falls dir ausserhalb der Polemik an deiner kulturellen Umgebung was liegt, befasse dich mit der Patristik und darin mit Origenes ... kannst deine Argumentationslinie grad vergessen ... zeigst nur, dass du keine aber gar keine Ahnung von Geschichte hast.
      5 14 Melden
    • Menel 02.09.2017 10:53
      Highlight Genau, das sehe ich auch so. Verbote verhärten die Fronten. Das tut aber auch ungleiche Behandlung. Kommunikation ist, wie in vielem, der Schlüssel zu einem guten Miteinander, denn die meisten Menschen sind in ihrem Sein und auch in ihrem Glauben moderat. Es sollten sich einfach mal die Menschen zusammen tun, die ein friedliches Miteinander wollen und sich gegen die stellen, die den Extremismus und den Unfrieden fördern; die, die wollen, dass Keile zwischen uns getrieben werden.
      6 2 Melden
    • Menel 02.09.2017 11:49
      Highlight RenRenRen, dann zeig mir mal, wo die Hermeneutik verhinder hat, dass im Namen der Bibel, des christlichen Glaubens Gräultaten begangen wurden!
      7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.09.2017 14:51
      Highlight @Menel: Hmmm, die Hermeneutik, oder die intellektualistische Text- (Bibel-) exegese geht leider auf den Patristiker und Christen Origenes zurück. Was Juristen heute täglich machen ... wie täglich das Recht ausgelegt wird ... möchtest du jetzt auslegen, wie oft, durch das Unrecht verhindert wurde haha?!!! Zwei weitere Hinweise: Moses zerschmettert die Gesetzestafeln .. weil verstanden. Das selbständige Denken rsp. Hinterfragen von Bibeltexten hat uns vor faschistischer Glaubensauslegung bewahrt ... du weisst viel zu wenig sry!
      0 3 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 01.09.2017 14:47
    Highlight Die Kommentare hier kommen und gehen, die Gesinnungspolizei bei Watson hat heute viel Arbeit.
    47 14 Melden
  • Regas 01.09.2017 14:12
    Highlight Wenn ich die Bilder mit der Menschenmasse so betrachte komme ich zum Schluss, das Allah bei der Festlegung der Wallfahrt wohl nicht damit gerechnet hat, das der Islam bis ins 21zigste Jahrhundert überlebt und eine so grosse Verbreitung erfährt. Besonders wenn man berücksichtigt das sich die meisten Gläubigen eine Wallfahrt nie im leben leisten können.
    73 16 Melden
  • Normi 01.09.2017 14:10
    Highlight Wären diese Reisen nicht eine gute Möglichkeit nicht anpassungsfähige nicht wieder in Land zu lassen ?🤔
    107 61 Melden
  • ezclips 01.09.2017 13:58
    Highlight Wo die meisten von uns Schweizer nicht hin dürfen

    "Can a non-Muslim visit Mecca? - NO"

    https://www.quora.com/Can-a-non-Muslim-visit-Mecca
    72 9 Melden
    • Blitzableiter 01.09.2017 14:59
      Highlight Und jetzt?
      16 34 Melden
    • atomschlaf 01.09.2017 15:35
      Highlight Da müsste eigentlich die eidgenössische Anti-Rassismus-Kommission intervenieren!
      50 13 Melden
    • Darkside 01.09.2017 16:28
      Highlight Willst du denn da hin?
      16 13 Melden
    • pinex 01.09.2017 16:34
      Highlight Ja und?
      11 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2017 16:38
      Highlight So tolerant, so offen, so friedlich ...
      51 14 Melden
    • Andi Amo 01.09.2017 19:04
      Highlight Wieso hört man da keine Kritik von der Menschenrechtskomission??
      28 9 Melden
    • axantas 01.09.2017 21:19
      Highlight Weil das rassistisch und diskriminierend wäre Andi, ist denn das so schwer zu verstehen.

      Du hast sie nicht wegen ihrer Religion zu kritisieren. Ende der Diskussion.


      Ach ja: #Sarkasmus Ende
      19 6 Melden
    • Saraina 01.09.2017 23:36
      Highlight Oh je, und diese Leute stellen hierzulande den Souverän....
      5 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.09.2017 10:34
      Highlight @axantas: lol, sry blitzli - noch zu früh heute

      @Saraina: meinst du die Pilger?
      5 6 Melden
  • Dr.Bogyman 01.09.2017 13:54
    Highlight Aid Mubarak an alle und ein schönes Wochenende :)
    64 51 Melden
    • giguu 02.09.2017 07:15
      Highlight danke, dir auch 🐑🐑🐑🐑🐑🐑
      6 2 Melden
  • NoName 01.09.2017 13:16
    Highlight Eid Mubarak 😊
    70 57 Melden
  • RacKu 01.09.2017 13:08
    Highlight Oder bei der Arbeit...
    43 8 Melden
    • Spötter 01.09.2017 15:22
      Highlight Genau! Fiel mir eben auf, dass es so wenig Verkehr hat...
      9 0 Melden
  • TheMan 01.09.2017 13:07
    Highlight Watson macht es wie Blick/20min. Beiträge für Feiertäge usw gilt nur für Christentum/Islam. Feiertage für die Juden gehen vergessen. Und das im Grossen Stil.
    47 98 Melden
    • Andi Amo 01.09.2017 17:01
      Highlight Oder wie wäre es mal mit mehr zum Buddhismus statt ständig über den Islam zu berichten?
      30 5 Melden
    • giguu 02.09.2017 07:17
      Highlight genau, und die der hinterfultiger freikirche auch, und die der sekte im kreis 5 zh, die der ameisen auch. schämt euch watson. stellt gefälligst ein team von 6 zillionen journalisten an, die jeden feiertag von allen religionen der welt hier in tausenden artikeln erklären!
      5 5 Melden
  • De Shipi 01.09.2017 13:00
    Highlight Mein Papa ist jetzt auch dort, möge Allah die Gebete von allen Pilgern erhören...
    84 126 Melden
    • Regas 01.09.2017 14:03
      Highlight Auch die sich widersprechenden?
      75 31 Melden
    • Andi Amo 01.09.2017 17:02
      Highlight Gewisse Sunniten beten, dass die Schiiten verschwinden und wohl auch umgekehrt. Wer wird wohl da erhöhrt?
      45 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2017 20:31
      Highlight Am besten beide, Andi Amo! 😎
      15 8 Melden
    • Tokyobeirut 01.09.2017 22:05
      Highlight @Andi aha und woher weisst du das? Kannst du die Gedanken der Shiiten und Sunniten lesen? Wenn du wüsstest wie man betet wüsstest du, dass jedes Muslim stets gleich betet und am Ende des Gebets bedankt man sich des Öfteren bei Allah für das gesegnete und gesunde Leben und wünscht sich natürlich, dass es weniger Leiden auf der Welt gibt! Ameen!
      13 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.09.2017 23:19
      Highlight Tokyo: nur der erste Teil ist gleich. Ich glaube die ersten zwei Verbeugungen bzw. Hinknien. Danach hat jeder Muslim Zeit für persönliches zu beten. Danach ist der Abschluss wieder gleich.
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2017 12:43
    Highlight Dein Nachbar ... der ist gut ...
    95 48 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 01.09.2017 13:01
      Highlight Jaja wir wissen langsam, dass du alles 'unschweizersche' verabscheust und für dich nur ein richtiger Eidgenosse gut genug ist.
      Traurig.
      66 115 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2017 13:52
      Highlight @LaPaillade: wenig differenziert ...
      32 42 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 01.09.2017 16:34
      Highlight Wo lebst du? Hast du keine Nachbarn? Falls nein: Wie viel Platz der Erde beanspruchst du für dich alleine?
      12 22 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 01.09.2017 18:02
      Highlight @Ren: So wegen differenziert und so. Darf ich dich selbst zitieren?
      "Tatsächlich halte ich das Prinzip Schweiz für das erfolgreichste und friedlichste der Welt und was macht eine Nation aus: Staatsgebiet, -gewalt und Volk.
      Ja meine Lieben, das CH Volk ist das beste der Welt. "
      14 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.09.2017 10:35
      Highlight @LaPaillade: schön zitiert - habe mich über meine Worte aufs Neue erfreut und dir ein Herzli gegeben

      7 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2017 12:39
    Highlight Als Nicht-Moslem "muss" ich eigentlich rein gar nichts darüber wissen... 🙄
    125 81 Melden
    • chnobli1896 01.09.2017 13:00
      Highlight Wieso liest du den Artikel überhaupt? Auch wenn mir Religionen nicht zusagen finde ich solche Berichte von Zeit zu Zeit spannend
      94 67 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2017 13:04
      Highlight Als "nicht Eidgenoss / nicht Politiker / nicht Bünzli /" kümmern mich Wahlen und Abstimmungen nicht die Bohne.

      Sich abgrenzen und nur für sich schauen war schon immer gut. NICHT.

      Etwas Allgemeinbildung hat noch niemandem geschadet.
      62 36 Melden
    • Dr.Bogyman 01.09.2017 13:44
      Highlight Du musst eigentlich gar nichts wissen. Du darfst auch dumm sein.
      70 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2017 14:40
      Highlight @chnobli: Warum sollte ich mich als liberaler aufgeklärter Mensch im Europa des 21. Jahrhunderts für die Riten einer archaischen Religion interessieren?
      Und warum unterstellt watson im Lead, man "müsse" das wissen?
      Wollen wir wirklich zurück ins Mittelalter?
      37 33 Melden
    • naherrawan 01.09.2017 16:19
      Highlight Genau das ist das Problem. Speziell als Nicht Musilm solltest du deinen "Nachbarn" besser kennenlernen um gewisse Vorurteile aus dem weg zu schaffen. Und wenn sich die Muslime verteidigen wollen sagt man, dass man die Religion schon kenne und alles darüber wisse.

      Btw nicht persönlich nehmen. Ich meine damit die Allgemenheit.
      25 19 Melden
    • TheMan 01.09.2017 17:30
      Highlight naherrawan welche Vorurteile?
      5 6 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 01.09.2017 17:43
      Highlight <<Warum sollte ich mich als liberaler aufgeklärter Mensch>>

      HAHAHAHAHAHAHAHA

      Der war echt gut :D
      15 14 Melden
    • Menel 01.09.2017 21:45
      Highlight Wissen ist Macht; wer das nicht kapiert, soll danach nicht jammern 😅
      12 5 Melden
  • Hussain Bolt 01.09.2017 12:19
    Highlight Das findet jedes Jahr statt deswegen ist ganz sicher nicht einzigartig. Zudem weiss ich nicht warum so eine Propaganda Offensive gemacht wird für den Islam.
    94 73 Melden
    • Dr.Bogyman 01.09.2017 13:45
      Highlight Es muss ja nicht dich interessieren.

      36 51 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2017 13:53
      Highlight Berechtigte Frage - ich denke, wir sollen sanft an die entsprechende Zukunft herangeführt werden. Neue Sitten und Bräuche kennen lernen ...
      62 59 Melden
    • Saraina 01.09.2017 15:25
      Highlight Es ist mir nicht klar, wie ein Bericht über einen Massenanlass, wo 2 Millionen Menschen gleichzeitig am selben Ort das Gleiche tun, und in der Folge immer wieder Hunderte umkommen, Propaganda für den Islam sein soll?

      Ich kann mir deutlich stressärmere Ferien vorstellen.
      23 17 Melden
    • oliversum 01.09.2017 15:47
      Highlight Propaganda-Offensive?!
      17 9 Melden
    • Maracuja 01.09.2017 17:02
      Highlight @Saraina: Ich kann mir deutlich stressärmere Ferien vorstellen

      Gläubige Menschen (egal ob Muslime, Christen, Hindus) verstehen eine Pilgerfahrt bestimmt nicht als Ferien, auch wenn sie Ferientage dafür opfern müssen.
      14 4 Melden
    • Saraina 01.09.2017 18:36
      Highlight Das ist mir klar, Maracuja. Mein Post bezog sich auf die Aussage von Hussain (sic!) Bolt, der fürchtet, mit einem Bericht über die Pilgerfahrt werde Propaganda für den Islam gemacht. Ich wollte ausdrücken, dass kaum jemand wegen diesem Bericht zum Islam konvertiert.

      Verschtasch?
      15 3 Melden
    • Lami23 01.09.2017 23:16
      Highlight Die angst das es passiert scheint für einige trotzdem real zu sein...
      0 2 Melden

Die Empörung über öffentliches Schlachten zeigt: Wir sind feige Säue

Die Kontroverse um eine geplante Metzgete in Sissach BL treibt immer seltsamere Blüten. Dass hinter den Mauern der Schlachthöfe im Akkord geschlachtet wird, scheint dabei zweitrangig zu sein.

Man könnte den Eindruck gewinnen, im Norden der Schweiz bahne sich etwas Ungeheuerliches an. In den sozialen Medien tobt ein Shitstorm. Eine Bewohnerin ruft die Justiz an, um das Geplante in letzter Sekunde zu verhindern. Und ein Pfarrer will sich selbst auspeitschen, um gegen die «entwürdigende Veranstaltung» zu protestieren. Anlass ist nicht etwa ein satanistisches Kultritual. Nein: In der Baselbieter Gemeinde Sissach sollen am Samstag zwei Schweine geschlachtet werden.

Ihnen blüht damit …

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