Schweiz

Am 31. August prallte eine F/A-18 in diesen Berg. Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

«Einmal verlor die Schweizer Luftwaffe sieben Leute in einer Woche»

Der tragische Unfall, bei dem vor einer Woche ein F/A-18-Pilot ums Leben gekommen ist, wirft weiterhin Fragen auf. Einer, der Antworten darauf weiss, ist der Aviatiker Peter Brotschi.

05.09.16, 09:34 06.09.16, 11:39

Herr Brotschi, vor genau einer Woche ist ein F/A-18-Pilot am Susten ums Leben gekommen. Was ging Ihnen als erstes durch den Kopf, als sie vom jüngsten Unfall der Schweizer Luftwaffe hörten?
Meine Gedanken gingen sofort zum Piloten, ob er hoffentlich den Schleudersitz betätigen konnte und am Leben ist. Und dann ehrlicherweise auch ein «Schon wieder …», obwohl ich weiss, dass es früher sehr viel mehr Flugunfälle gegeben hat.

Seit 2013 hat die Luftwaffe vier Jets verloren, davon drei F/A-18. Das fühlt sich nach einer ausserordentlichen Häufung an. Trügt der Schein?
Vor der jüngsten Serie gab es fünfzehn Jahre lang keinen einzigen Unfall mit einem Kampfjet. Der letzte passierte im Frühling 1998 mit einer F/A-18 im Wallis. Deshalb kommt einen die jetzige Serie wie eine Häufung vor. Aber das ist eigentlich eine Täuschung.

«Noch 1981 verlor die Luftwaffe in einem einzigen Jahr neun Jets!»

Gibt es für diese Häufung eine Erklärung?
Nein. Ich denke eher, dass die anderthalb Jahrzehnte ohne Absturz eines Kampfjets eine glückliche Phase war, die es so leider nicht immer gibt.

Sie haben das Buch «Gebrochene Flügel» geschrieben, sich mit all den Unfällen intensiv befasst. Können Sie eine historische Einordnung der Unfälle machen?
Die Flugsicherheit hat sich deutlich verbessert, wobei anzumerken ist, dass auch die Zahl der geflogenen Flugstunden deutlich abgenommen hat. Die Zeiten mit intensivem Flugdienst, also im Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg, brachten auch viele Flugunfälle. So gab es innerhalb einer Woche im August 1943 vier Unfälle mit sieben toten Besatzungsmitgliedern. Noch 1981 verlor die Luftwaffe in einem einzigen Jahr neun Jets!

Absturz der F/A-18 am Susten 

Es ist nicht das erste Mal, dass es einen Zwischenfall mit einer F/A-18 gibt. Ist dieses Modell besonders anfällig?
Wie bereits gesagt, gab es 15 Jahre lang Flugdienst mit der F/A‐18 Hornet ohne einen Unfall. Und zwischen den vier Unfällen kann ich nach dem jetzigen Stand der Erkenntnisse keinen roten Faden sehen, der Anlass zur Besorgnis gäbe. Die Geschichte zeigt auch, dass ein Unfall selten mit einem Versagen der Flugzeugtechnik zusammenhängt.

Werden Flugzeuge, die abstürzen, eigentlich ersetzt?
Früher gab es dies vereinzelt, heute nicht mehr. Die Luftwaffe hat jetzt einfach nur noch 30 F/A‐18 Hornet.

Peter Brotschi. bild: zvg

Lehrer, Buchautor, Kantonsrat 

Peter Brotschi, 1957, arbeitet als Lehrer und Aviatikjournalist und lebt in Grenchen SO. In der Politik ist er Kantonsrat der CVP. Im Militär war er Major der Luftwaffe. Er hat sieben Bücher verfasst, darunter «Gebrochene Flügel – alle Flugunfälle der Schweizer Luftwaffe». (feb)

Als Laie fragt man sich: Ist es eigentlich schwieriger, ein Flugzeug in den Alpen zu lenken als über flachem Grund?
Jede Pilotin und jeder Pilot, vom Gleitschirm- bis zum Kampfjetflieger, muss sich in der Schweiz mit dem Fliegen in den Alpen auseinandersetzen. Schon in der Ausbildung zum Segel‐ oder Motorpiloten auf privater Basis gibt es die sogenannten «Alpeneinweisungs‐Flüge». Es ist nicht schwieriger in den Alpen zu fliegen, aber man muss mehr beachten, zum Beispiel die Einflüsse des Windes und die Wetterverhältnisse, die schnell wechseln können. Und ja, es gibt mehr Unfälle in den Alpen als im Mittelland, aber das hat auch damit zu tun, dass die Alpen den grössten Teil unserer Landesfläche einnehmen.

Wie sieht die Zukunft der Schweizer Luftwaffe aus?
Alle Angestellten der Luftwaffe und die Milizangehörigen machen einen guten Job, obwohl Teile der Politik, vorab der linken Seite, und der Öffentlichkeit ihrer Arbeit leider – aus meiner Sicht ohne Grund – kritisch oder gar ablehnend gegenüberstehen. Ich weiss, wie sehr immer und immer an der Flugsicherheit gearbeitet wird. Und deshalb stimmt es mich traurig, wenn trotz aller Bemühungen wieder ein Unfall passiert. Aber die hundertprozentige Sicherheit gibt es eben nirgends.

Eine F/A-18 im Schweizer Gebirge. Bild: VBS

Wie sind Sie zu einem Experten auf dem Gebiet der militärischen Unfälle geworden? Was fasziniert Sie daran?
Mein Vater war im Militär Flugzeugmechaniker und hat mir schon als ein kleiner Junge von Flugunfällen erzählt. In meinem Militärdienst habe ich dann selber viele Flugunfälle mitbekommen, auch von Piloten, die ich gut gekannt habe. Es gab aber nach über 90 Jahren Luftwaffe keine Publikation zu diesem Gebiet, nur viele mündliche Legenden. So habe ich mich hingesetzt und in vierjähriger intensiver Freizeitarbeit geforscht und das Buch «Gebrochene Flügel» verfasst. Von meiner Grundausbildung her bin ich Primarlehrer, und so interessieren mich, wie bereits erwähnt, vor allem die Schicksale der Menschen. Ich wollte sie dem Vergessen entreissen und ihnen ein publizistisches Denkmal setzen. Dass das Buch zu einem derartigen Erfolg werden sollte, hätte ich mir nicht träumen lassen.

* Das Interview wurde schriftlich geführt

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44
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    Alle Leser-Kommentare
  • 7immi 05.09.2016 16:57
    Highlight spannendes, beleuchtendes interview. bitte mehr davon und weniger "war der fluglotse schuld?" artikel, die nur mutmassungen enthalten und nichtssagend sind...
    26 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 15:43
    Highlight Zutreffend erscheint mir der Kommentar von POKUS:
    "Ein sinnlos riskiertes Leben für eine Fantasieangst, das ist Respektlos gegenüber der Familie und gegenüber dem Leben im allgemeinen."
    Und es ist nicht nur die Phantasieangst der CH-Armee. Es ist auch die persönliche Geilheit, mit so einem Jet in den Alpen rumdüsen zu wollen.
    Der Leistungs- und Fähigkeitsausweis eines CH-Luftwaffe-Piloten ist so hoch, dass er problemlos in der Zivilluftfahrt Karriere machen könnte.
    Wer Frau und Kind hat und Kampfpilot wird, stellt seine persönlichen Ambitionen vor seine Familie.
    Basejumper mit Familie dito.
    8 41 Melden
    • fcsg 05.09.2016 17:27
      Highlight Wenn man sich vor Augen hält, wieviele "hot missions" unsere Luftwaffe fliegt, würde ich nicht von einer Phantasieangst reden, sondern vielmehr von einem wichtigen Dienst für unsere Sicherheit.

      Ihr Kommentar hingegen geht eher in Richtung Respektlosigkeit.
      26 5 Melden
  • Pokus 05.09.2016 11:16
    Highlight Und das alles nur, damit wir in diesen Friedenszeiten (die wir geniessen sollten!) allen demonstrieren können, dass wir unsere Neutralität verteidigen würden.

    Wir hatten noch nie Krieg. Und trotzdem sorgt das Militär immer wieder für tote.

    Für mich geht die Rechnung einfach nicht auf. Da können wir auch Opferlämmer an einen Altar schleppen und sagen "man weiss ja nie, was noch kommt"
    17 99 Melden
    • goschi 05.09.2016 11:56
      Highlight Wir hatten auch dank dem Militär nie Krieg.

      Eine Armee funktioniert mehrheitlich über glaubwürdige Abschreckung (was nicht bedeutet, dass man jeden Gegner besiegen kann, sondern dass man jedem Gegner einen hohen Preis abverlangen kann) und dafür muss eine Armee eben .. genau! glaubwürdig sein und damit gut und solid ausgestattet und ausgebildet.

      Simple Denkmuster wie "nie krieg, brauchen keine Armee" sind völlig eindimensional und unrealistisch.
      82 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 12:47
      Highlight @goschi:
      Sie werfen mit "völlig eindimensional und unrealistisch" um sich.
      ... Und dann behaupten Sie, die Schweiz sei seit dem 2. WK nur dank "glaubwürdiger Abschreckung" nicht von D, F, It oder Oe angegriffen worden (oder wer sonst hätte uns gemäss Ihnen angegriffen?). Das zu behaupten ist VÖLLIG LÄCHERLICH.
      Auch bez. 2.WK behaupten Sie, dass wir nur dank "glaubwürdiger Abschreckung" von D nicht angegriffen wurden. Die CH-Armee habe der Wehrmacht getrotzt... Ha, ha! In Wahrheit hat die CH mit dem 3.Reich kolaboriert; Devisen, Waffen, Güterdurchfahrt, Juden einsammeln und abliefern. http://LÄ
      18 47 Melden
    • goschi 05.09.2016 13:00
      Highlight ich sag ja, eindimensional, danke für die Bestätigung...
      29 4 Melden
    • reaper54 05.09.2016 13:05
      Highlight @Benot in Wahrheit war es eine Mischung aus allem. Wir haben zudem mit allen Zusammengearbeitet egal ob Nazi nicht Nazi oder was auch immer. Zudem waren wir Tatsächlich in einen Luftkampf gegen die Deutsche Luftwaffe verwickelt als diese unerlaubt in Schweizer Luftraum eindrang. Die Schweizer Armee leistet zudem bei weitem mehr, als gerade solche ehr linken Blätter, berichten.
      25 3 Melden
    • Pokus 05.09.2016 13:24
      Highlight @goschi: Dann stellen wir eben wieder eine auf die Beine, wenns die Situation verlangt. Unsere Papp-Armee kostet jährlich 4 Milliarden und immer wieder tote.

      Ich frage mich ersthaft, wer hier eindimensional und unrealistisch denkt. Siehe mein letzter Absatz.

      Es ist einfach ein Spiel mit den Ängsten, wovon wenige politisch wie auch finanziell profitieren, zulasten der Allgemeinheit und insbesondere der Schweiz.
      6 34 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 14:20
      Highlight Ich muss sie beide enttäuschen, auf Grund der "Volcker-Kommission" durfte ich gesammtschweizerisch Dokumente seit dem WW1 digitalisieren. wir haben ohne Krieg überlegt weil ALLE und damit meine ich ALLE die sich bekriegt haben (also die kleinen dummen) sassen zusammen in der Schweiz und haben miteinander Millionen gescheffelt ! und wer nicht mitspielte kam auf die Schwarze Liste ! Glauben sie mir es ist immer anders als es scheint. und nein das ist kein Aluhutgedönse, ich habe alles mit meinen Augen gesehen. :)
      7 14 Melden
    • reaper54 05.09.2016 15:17
      Highlight Jaja wenn sie nur schon das Gleiche gesehen hättenwie ich würden sie anderst reden 😉
      1 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 15:29
      Highlight @reaper54:
      Die CH Fliegertruppen haben die Nazi Luftwaffe bekämpft? Wir waren ja auf der Seite der "guten"... Ach wie süss...
      Die "linke" Aargauer Zeitung berichtet: "Als im Sommer 1940 die Deutschen in unseren Luftraum eindrangen, hatten Bundesrat und Armeeführung eilig verfügt, die Schweizer Armeeflugzeuge seien am Boden zu belassen."
      Später, 1944, haben wir US Bomber vom Himmel geholt, die notlanden wollten! Unsere Heldentaten.
      Und wie haben wir die internierten aliierten Piloten, unsere Befreier vor Nazi-Deutschland, behandelt? Dazu der Artikel der "linken" NZZ: "Straflager des Grauens"
      6 19 Melden
    • reaper54 05.09.2016 15:44
      Highlight @Benot jawoll es wurde aus Politischen Gründen verboten nachdem es gemacht wurde :)
      Wir haben so zimlich alles abgeschossen und die Amis haben uns Auch Bobardiert (mir ist keine Geschichte bekannt welche von deutschen Bombardements berichtet)
      Quelle: http://www.lw.admin.ch/internet/luftwaffe/de/home/themen/history.parsys.13972.downloadList.25709.DownloadFile.tmp/geschichtederluftwaffede.pdf
      14 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 17:14
      Highlight @reaper54:
      Dann stellen Sie sich mal die Frage, wieso uns die pösen Amis bombardiert haben?
      Es waren nämlich nicht nur Verwechslungen, wie unsere Nachkriegsmärli erzählen. Stichwort: Waffenproduktion für Nazi-Deutschland, auch noch als längst keine Gefahr mehr drohte.
      4 6 Melden
    • reaper54 05.09.2016 17:34
      Highlight @Benot Sie verstehen mich falsch ich habe nichts gegen die Amis. Aber Das (absichtliche) Bombardieren der Zivilbevölkerung eines neutralen nich aktiv am Krieg beteiligten Landes ist nunmal nicht erlaubt. Wenn dann ein paar Bomber abgeschossen werden bon ihr Risiko. Und, ich widerhole mich, wir haben mit so zimlich allen Kriegspartein handel getrieben.
      5 2 Melden
  • Shin Kami 05.09.2016 09:41
    Highlight Tja hört auf unnötig herumzufliegen dann spart ihr (neben Geld usw.) auch Menschenleben.
    28 121 Melden
    • leclerc 05.09.2016 10:12
      Highlight Dann kannst ja du dich beim nächsten Vorfall, wenn die Luftwaffe wieder gebraucht würde, melden 😉
      67 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 11:06
      Highlight "wenn die Luftwaffe wieder gebraucht würde"
      "man weiss ja nie"
      "bei der angespannte politischen Lage..."
      "die Situation kann sich schnell ändern"
      "wenn plötzlich der Ernstfall kommt, ist man dann froh drum"
      Solche Quatschsprüche sind heute, mangels realer Bedrohungszenarien, die "Rechtfertigung" für die komplett überflüssige schweizer Luftwaffe.
      Den Luftpolizeidienst erledigen unsere befreundeten Nachbarstaaten bereits heute, ausserhalb der Bürozeiten, zur vollsten Zufriedenheit. Das ginge genauso gut 24h.
      19 78 Melden
    • Olaf! 05.09.2016 11:14
      Highlight Gibt definitiv besser Ort um Geld zu sparen.
      49 9 Melden
    • tzhkuda7 05.09.2016 11:17
      Highlight Dein Kommentar ist eine absolute Respektlosigkeit gegenüber der Familie.
      58 12 Melden
    • Nevermind 05.09.2016 11:27
      Highlight Panzer, Bodentruppen etc. und vor allem die Ausbildung der ADA am Boden und deren Sinn. Darüber kann man von mir aus gerne diskutieren.
      Die paar Jets die die Luftwaffe hat sind meiner Meinung nach einfach als Luftpolizei unersetzlich.
      Bei einem Anschlagszenario wie 9/11 wird kein französisches Flugzeug in Richtung Bern oder Zürich abheben. Die bewachen dann den Luftraum über Paris und Lyon.
      Und mir ist es lieber ein schweizer Pilot nimmt sichtkonntakt mit einem Passagierflugzeug ohne Funkkontakt auf anstatt sich darauf zu verlassen, dass die letzte Möglichkeit Boden-Luftraketen sind.
      52 7 Melden
    • Scaros_2 05.09.2016 11:29
      Highlight Die Luftwaffe hat ganz klare Aufträge:
      http://www.lw.admin.ch/internet/luftwaffe/de/home/die_luftwaffe/auftrag.html

      Ohne Luftwaffe keinen Luftpolizeidienst und ohne Luftpolizeidienst gäbe es keine wirkliche Flüge über die Schweiz ohne das es ein Chaos gibt.

      So wie vie Strassenpolizei die Ordnung auf dem Boden sicherstellt tut die Luftwaffe dies in der Luft und deshalb braucht es auch Kampfjets.
      39 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 11:40
      Highlight Also bitte, tzhkuda7:
      Dieser Mann hat nicht aufopfernd, sondern freiwillig und gewollt diesen fürstlich entlöhnten, prestigeträchtigen, gefährlichen Beruf gewählt. Es gibt noch andere gefährliche Berufe, die nicht in der Presse erscheinen.
      Seine Familie war ob seinem Entscheid nicht traurig, sondern voller Stolz auf ihren Sohn.
      Was bei Ihnen mitschwingt, ist der pathos eines "Heldentodes, beim verteidigen unseres Landes" ... weil wir ja seit Jahrzehnten in unmittelbarer grosser Kriegsgefahr leben.
      Ein Todesfall ist immer tragisch, aber Mitleid mit einem Top-Gun Freak ist völlig fehl am Platz.
      10 59 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 13:14
      Highlight @Benot: Nach deiner Logik sollte man also kein Mitleid mit chilenischen Bergarbeitern haben, da sie den Job ja selber gewählt haben. Selber Schuld werden sie im Berg verschüttet. Todesfälle sind ja immer tragisch, aber Mitleid ist völlig fehl am Platz.
      31 5 Melden
    • Pokus 05.09.2016 13:32
      Highlight @tzhkuda7: Ein sinnlos riskiertes Leben für eine Fantasieangst, das ist Respektlos gegenüber der Familie und gegenüber dem Leben im allgemeinen.

      @Nevermind: Man findet immer irgend ein Szenario. Und wie sollen die Jets dann helfen? Wenn du schon dieses Szenario präsentierst... Sollen die einfach präsenz zeigen oder was? Wow 😛

      @Scaros_2: Dafür besucht es keine Kampfjets, sondern unbewaffnete Flugzeuge. Und das muss auch nicht Teil des Militärs sein.
      Die Polizei fährt auch nicht mit dem Panzer rum!
      2 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 14:37
      Highlight @Pokus: Bitte... warum diskutieren wenn man keine Ahnung hat? Es schmerzt.
      16 1 Melden
    • Scaros_2 05.09.2016 14:43
      Highlight Pokus du musst im Notfall eingreiffen können und wie soll das ein Flugzeug ohne bewaffnung machen? Komm jetzt nicht mit dem Ausland helfenden Argument das geht auch nicht immer.

      Und die Polizei ja fährt nicht mit dem Panzer umher, denoch sind die Autos gut ausgerüstet mit "Waffen" diverser Natur nebst dem das die Bewaffnung eines Polizisten auch normal ist. Und unbewaffnete Flugzeuge sind nicht wirklich günstiger.
      11 1 Melden
    • Genital Motors 05.09.2016 14:58
      Highlight @ Benot: Lass Top Gun in Ruhe!!!
      Sonst holt dich Maverick!! Oder Iceman..oder Holywood!!!

      I feel the need....the need for speed!!!!
      11 0 Melden
    • Pokus 05.09.2016 15:10
      Highlight @grumpy_af: mimimi. Wenn hier jemand verblendet ist und keine Ahnung hat, offensichtlich du. Geniesse doch die andere Perspektive, vielleicht ist da auch was für dich dabei.

      @Scaros: Dafür müsste man erst mal den Notfall definieren.
      Bisher wurde von der Bewaffnung nie gebrauch gemacht. Also bleiben wir mal auf dem Boden. Auch da oben schiesst man als letztes.
      2 19 Melden
    • Nevermind 05.09.2016 15:24
      Highlight @Pokus:
      Wie geschrieben. Die haben schon geholfen, wenn sie Sichtkontakt mit dem Piloten haben und eine Einschätzung der Lage melden.
      Oder sollen wir bei Passagierflugzeugen die keinen Funkkontakt mehr haben lieber vorsorglich alles im Flugkorridor evakuieren?
      Oder einfach nichts machen und dann deinen erbosten Kommentar lesen wieso man nichts gemacht hat?
      12 1 Melden
    • Pokus 05.09.2016 15:37
      Highlight @Nevermind: Bitte nur lesen was da steht. Du interpretierst rein. Bleiben wir doch eifach zur Abwechslungbeim hier und jetzt und du spielst mal wieder ein Ballergame für deine Portion Action :)
      1 16 Melden
    • Nevermind 05.09.2016 15:50
      Highlight Muss ich darauf antworten?
      Nein muss ich nicht.

      Mist hab ich jetzt doch!

      😍
      9 0 Melden
    • tzhkuda7 05.09.2016 16:24
      Highlight Natürlich Pokus, wir sind alle verblendet und nur du hast Recht. Natürlich trauert auch keine Mutter um ihr Kind. Und Elefanten sind Mikrowellen.
      #PokusforPresident
      Ironie off
      16 0 Melden
    • Pokus 05.09.2016 16:37
      Highlight Grrr. Ich hab mich echt bemüht. Ich halte fest: Ihr habt es nicht so mit wissenschaftlich belegbaren Argumenten :D
      Für euch muss es einfach ein Militär geben, nichts anderes kann da hinfliegen und mit seiner Anwesenheit mitteilen "hey du Idiot im Paketflieger, du funkst auf der falschen Frequenz". Neee, dat geht nicht weil Baum und überhaupt.
      2 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 16:52
      Highlight @Pokus: Knüller-Argumente, moll. Vorallem die schnippischen Kommentare zeugen von Unwissenheit.
      13 2 Melden
    • Pokus 05.09.2016 17:17
      Highlight @grumpy_af: Das waren sogar mehrere Argumente von mir. Nur finde ich deine nicht. Du sagst mir nur immer, das ich irgendwelche Dinge nicht wüsse und das es so nicht gehe, wie ich mir das ausgedacht habe.
      Nur was weiss ich nicht? Und was soll daran falsch sein?
      2 10 Melden
    • Nevermind 05.09.2016 17:36
      Highlight Ok. Sie dürfen die Flieger auch pink anmalen und Luftpolizei draufschreiben von mir aus auch noch mit Girlanden.
      Solange die Piloten gut ausgebildet sind dürfen sie auch ein Peace-Zeichen und einen Smilie am Helm und am Leitwerk haben. Vielleicht sollte jeder sein Flugi unter pädagogischer Anleitung selber gestallten.

      Nur einen Unterschied zu jetzt sehe ich nicht wirklich.

      Von unseren Bodentruppen und deren Sinn bin ich übrigens nicht so überzeugt. Das letzte mal als die ihre Waffen im Ernstfall eingesetzt haben war glaub so um 1918.
      Und seither sucht man nach einem Ausweg aus dem Reduit. 😉
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 18:15
      Highlight @Pokus: Dummes Geschwätz ist kein Argument.
      10 2 Melden
    • Pokus 05.09.2016 20:24
      Highlight @grumpy_af: Was war davon dummes Geschwätz? Ich bekomme von dir keine einzige klare Antwort.

      @Nevermind: Exakt. Jetzt gibt man dafür 4 Milliarden aus jedes Jahr. Und nochmal x Milliarden für FÜR DEN LUFTKAMPF ausgelegte neue Flugzeuge irgendwann ^^
      Es geht um das ganze drum rum, den unnötigen Ballast, den wir uns da leisten. Vor 100 Jahren war das sicher ok, aber damit kann man heutzutage nichts mehr anfangen. Ein reines Prestigeprojekt zur Balsamierung der Volksseele.
      2 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 20:38
      Highlight @Pokus: Weil es nichts bringt mit einem voreingenommenen Troll zu diskutieren.
      9 1 Melden
    • Pokus 05.09.2016 21:03
      Highlight Du bist hier der Troll. Nur zum festhalten: Du hast mir als erstes in dieser Diskussion geschrieben, das du nicht mit mir diskutieren willst, weil ich keine Ahnung habe. Keine Ahnung was dir nicht passte, das kann ich echt nicht riechen, sorry. Versuchs doch wenigstens.
      2 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 21:35
      Highlight @Pokus: WAS soll ich versuchen? Deine Aussagen zu entkräftigen? C'mon, da brauchts keinen Versuch meinerseits. Du redest von "wissenschaftlich belegten Fakten". Welche deiner Aussagen ist "wissenschaftlich belegt"? Nun, ich kann für meinen Teil sagen, dass es sich nicht um eine "Fantasieangst" handelt. Der Luftraum über der Schweiz ist sehr eng und dicht beflogen, ein Flugzeug, welches diesen falsch durchquert ist eine Gefahr für andere Fliegeroder je nach Umstand eine potentielle Gefahr für den Boden (Beispiel WEF). Man kann darüber streiten ob es Jets sein MÜSSEN, aber... (1/2)
      7 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.09.2016 21:39
      Highlight (2/2) ... ein Jet hat sicher 'nen grösseren Anwendungsbereich als ein Standardflieger (Manövrierbarkeit, Geschwindigkeit, etc).
      Die Luftpolizei wird durch das Militär sichergestellt, weil die Pilotenausbildungen, das Material, die Mechaniker alle vom Militär ausgebildet werden und dies ist halt die einzige Institution, welche diese Aufgabe erledigen kann.
      8 0 Melden
    • Pokus 05.09.2016 22:26
      Highlight @grumpy_af: Danke! Das es das braucht, sehe ich ja auch ein. Ich frage mich nur, wofür es dafür kampffähige Flugzeuge braucht. Diese Frage kann man sich beim Militär bei fast allem fragen.
      Und sie ist auch leicht zu beantworten: Weil es eben das Militär ist.
      Wieso gliedert man diese Bereiche nicht aus und lässt das unnötige weg?
      Weshalb müssen dafür zum Beispiel regelmässig Schiessübungen durchgeführt werden, bei der einmal Abdrücken minus 100'000 CHF bedeutet.
      Und da gehört ja noch viel mehr dazu, die ganzen Leute die da regelmässig einrücken dürfen usw.
      1 8 Melden

«Gerade weil die Schweiz klein ist, braucht sie mehr Jets als andere Länder»

Kritiker lassen kein gutes Haar an den Kampfjet-Plänen von Verteidigungsminister Guy Parmelin (SVP). Sein Parteikollege Thomas Hurter verteidigt das Milliardenprojekt – das Budget sei nicht zu gross, sondern zu klein. 

Herr Hurter, Weihnachten naht! Welchen Kampfjet hätten Sie gern unter dem Christbaum?Thomas Hurter: Darauf werde ich nicht antworten, weil es nichts zur Sache tut. Wichtig ist, dass wir die Luftwaffe erneuern. Die bestehenden F/A-18 sind noch maximal bis 2030 einsatzfähig. Und eine Kampfjet-Beschaffung dauert sieben bis zehn Jahre. Wir müssen sie jetzt angehen – sonst haben wir ab 2030 keine Luftwaffe und damit auch keine Armee mehr.

SP-Nationalrätin Chantal Galladé vergleicht …

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