Schweiz

Julia Onken ist Schweizer Buchautorin, Psychotherapeutin und Gründerin des Frauenseminars Bodensee in Romanshorn. Bild: KEYSTONE

Feministin Julia Onken: «Speckröllchen auf Instagram zu zeigen, hat etwas Entwürdigendes»

Schon ihr halbes Leben kämpft Julia Onken für die Rechte der Frau. Den modernen Pop-Feministinnen und halbnackten Juso-Frauen kann sie allerdings wenig abgewinnen, wie sie im Interview sagt.

22.10.17, 10:32 23.10.17, 06:35

Frau Onken, in der «Basler Zeitung» kritisierten Sie diese Woche den modernen «Jekami»-Feminismus. Warum sollen sich nicht alle am Kampf um Frauenrechte beteiligen dürfen?
Julia Onken:
Natürlich will ich, dass die feministische Bewegung möglichst viel Support erfährt. Nur gibt es gewisse Formen von Engagement, die der Sache nicht dienen. Wenn Milo Moiré nackt in Basel herumspaziert oder Juso-Frauen oben ohne mit brennenden BHs posieren, hat das mit Feminismus wenig zu tun.

Was soll unfeministisch daran sein, wenn sich Frauen selbstbestimmt ausziehen und damit an gesellschaftlichen Tabus rütteln?
Sagen wir es so: Solche Aktionen führen eher nicht dazu, dass man diese Frauen ernst nimmt. Die wichtigsten Pfeiler des Feminismus sind Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und finanzielle Unabhängigkeit. Macht sich eine Frau mit einer solchen Aktion lächerlich, verwirkt sie unter Umständen ihre Chance, eines Tages CEO zu werden. Damit torpediert sie das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit.

Das steckt hinter der Oben-ohne-Aktion

Dann hört Selbstbestimmung da auf, wo die schiefen Blicke aus der Gesellschaft beginnen?
Diese Frauen dürfen tun und lassen, was sie wollen – das ist mir egal. Mich stört es nur, wenn sie es unter dem Label «Feminismus» tun. Ich wünsche mir, dass Frauen in dieser Debatte als vernunftbegabte Wesen argumentieren. Wenn ein skurriler Auftritt im Betrachter hingegen primär peinliche Gefühle auslöst, dann tut mir das für die betroffene Frau und für den Feminismus leid.

Freuen Sie sich denn nicht darüber, wie hip die feministische Bewegung in den letzten Jahren geworden ist?
Hip? Das nehme ich überhaupt nicht so wahr. Wenn Politikerinnen in Interviews gefragt werden, ob sie Feministinnen sind, kommt die Antwort meist wie aus der Pistole geschossen: «Um Himmels Willen, nein!»

Heute feiern junge Frauen in den sozialen Medien ihre Rundungen, Pop-Grössen wie Beyoncé bezeichnen sich als Feministinnen – und ernten dafür Applaus.  
Auf Instagram seine Speckröllchen zu präsentieren, hat doch etwas Entwürdigendes. Das ist weder als Botschaft noch für die Frau sinnvoll. Und von den selbsternannten Feministinnen in der Pop-Szene tappen viele dann doch in die Sex-Falle: Sie zeigen viel nackte Haut, kommerzialisieren ihren Körper und disqualifizieren sich damit selbst.

Auch mit der Linken rechnen Sie in Ihrem Kommentar ab. Das Positionspapier der SP zum Feminismus lasse nichts Gutes vermuten. Weshalb?
Ich vermisse das Engagement für Frauen aus anderen Kulturen. Aus falsch verstandener Solidarität mit Migranten vernachlässigt die Partei die Frauenrechte. Sie schaut weg, wenn Menschen aus patriarchalischen Kulturen in unser Land kommen und hier ihr problematisches Frauenbild pflegen. Mir fehlt die Botschaft: Frauenrechte sind nicht verhandelbar.

Sie setzen sich für ein Burka-Verbot ein. Welche Rückmeldungen erhielten Sie darauf?
Es kamen die üblichen Reaktionen: Beschimpfungen, böse Mails, aber auch Gratulationen. Frauen aus den betroffenen Kulturkreisen danken mir für meinen Mut. Sie selber dürfen sich in der Frage ja nicht öffentlich äussern, sonst drohen sie aus der Familie ausgeschlossen zu werden.

Nun stören Sie sich an blanken Brüsten einerseits und an Vollverschleierung andererseits. Nochmals: Verträgt sich das mit der Forderung nach Selbstbestimmung?
Eine Frau, die eine Burka trägt, wird in der Schweiz keinen Job bekommen. Sie kann weder gleichberechtigt noch selbstbestimmt leben. Wer etwas anderes behauptet, gibt sich einer Illusion hin. Über die Wirkung von Nacktauftritten haben wir ja schon gesprochen.

Wenn Sie in der Politik einen Wunsch frei hätten – wofür würden Sie sich entscheiden: Für ein Burka-Verbot, einen Vaterschaftsurlaub oder eine Frauenquote in Verwaltungsräten?
Für den Vaterschaftsurlaub. Hier sind wir Schweizer selber noch tief in einem patriarchalischen Denken verhaftet. Es wäre für die Frau und den Mann eine grosse Bereicherung, wenn die Aufgaben am Wickeltisch gleichberechtigter verteilt wären. Grundsätzlich ist mir das grösste Anliegen, dass sich die Frauenrechte weiter- und nicht zurückentwickeln. Was mühsam erkämpft wurde, darf auf keinen Fall wieder preisgegeben werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Regula Sterchi 24.10.2017 00:46
    Highlight Klingt, als wäre einziges Ziel des Feminismus', vollwertiges Zahnrad eines fragwürdigen Wirtschaftssystems zu werden...
    0 5 Melden
  • Statler 23.10.2017 15:24
    Highlight Das einzige, was ich problematisch finde, ist, wenn Personen versuchen über Begriffe die Deutungshoheit zu erlangen. Feminismus ist wohl genau so vieldeutig/-schichtig, wie es Frauen auf diesem Planeten gibt. Jede hat vermutlich ihre eigenen Vorstellungen, wie sie ihr Leben gestalten möchte und will sich das von niemandem vorschreiben lassen. Weder von einem Mann, noch von Frau Onken.
    15 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.10.2017 10:18
    Highlight #Aufschrei

    hiess es damals noch bei einer Bemerkung von Seiten FDP Deutschland ... daneben wurde in linksliberalen Kreisen fleissig begrabscht und vergewaltigt.

    Bigotterie.
    11 22 Melden
  • dracului 23.10.2017 08:26
    Highlight Im „survival of the fittest“ ist der Besitz von Vernunft, Bildung und Argumentationsfähigkeit kein Evolutionsvorteil. Belesenheit hat sich in bevideotheit weiterentwickelt. Aussehen bzw. Nacktheit ist der Schlüssel Aufmerksamkeit. Über Milo Moiré wird mehr geschrieben, als über Frau Onken. Heute muss jedes Thema ein Clickbait sein im Kampf um die Aufmerksamkeit, denn die Ablenkung ist immer nur ein Klick entfernt. Wer heute Menschen erreichen will, darf keine Bücher schreiben. Pornoproduzenten erreichen mehr Männer mit sublimen Botschaften und prägen das Frauenbild mehr, als Frau Onken..
    21 1 Melden
  • meine senf 23.10.2017 07:32
    Highlight Irgendwie kann ich nicht einsehen, was Kleidervorschriften (zuviel sei nicht OK, zuwenig sei nicht OK) mit Feminismus zu tun haben sollen.

    Ausserdem: "Diese Frauen dürfen tun und lassen, was sie wollen – das ist mir egal. Mich stört es nur, wenn sie es unter dem Label «Feminismus»"

    Ich dachte, dass Frauen sollten tun und lassen dürfen, was sie wollen, sei die Definition von Feminismus?

    Naja, Feminismus ist ohnehin schon kompliziert. Wenn es dann noch einen Basler-Zeitung-Feminismus sein soll ...
    13 14 Melden
    • häfi der Spinat 23.10.2017 12:09
      Highlight so so...sie meinen also, jeder Feminismus, der nicht auch gleichzeitig "links aussen" ist, hat keine Berechtigung?
      12 13 Melden
    • meine senf 23.10.2017 12:18
      Highlight Das ist deine Interpretation. Von Links/Rechts habe ich überhaupt nichts geschrieben.
      10 6 Melden
    • häfi der Spinat 23.10.2017 12:43
      Highlight Was wollen sie den mit "Basler-Zeitung-Feminismus" sagen?
      8 5 Melden
    • Wouf usem grab™ 24.10.2017 06:02
      Highlight @senf gewöhn dich dran. ich bin jetzt durch 5 Artikel welche nichts mit Politik zu tun haben und in jedem war mindestens ein Kommentar der das ganze auf politische Ebene ziehen wollte.
      1 0 Melden
    • häfi der Spinat 24.10.2017 13:32
      Highlight Wouf
      Sie scheinen ein Witzbold zu sein. Oder sagen sie im Ernst, dieser Artikel, sowie der Comment von Senf, hat nicht,s mit Politik zu tun?
      1 0 Melden
  • luckyrene 23.10.2017 06:16
    Highlight Lieb Alle jetzt habe ich ca. 30min. verschiedenste Kommentare durchgelesen. Viel gutes aber auch viel Schrott!! Wass sollen Schlagwörter wie Feminismuss oder Gleichberechtigung. usw. alles Schubladen!! geht es nicht darum dass ich so leben darf wie ich gerne möchte? Ich kenne verschiedenste Frauen und auch Männer, die sich nichts schöneres vorstellen können als zu Hause mit den Kindern zu sein, sich unabhängig und selbstbestimmt fühlen, für einander da sein. Wie soll ich dem jetzt sagen?? Ist das Feminismuss und Gleichberechtigung weil ich mich für das einsetzte was ICH wollte? Auf keinen Fall
    12 1 Melden
  • SonShine 23.10.2017 02:45
    Highlight Ginge es den Feminazis tatsächlich um Gleichberechtigung, entstünde unter den Geschlechtern ein breiter Konsens bezüglich Themen wie Lohngleichheit etc.
    Als junger Mann habe ich oft den Eindruck man möchte als Kompensation zum Patriarchat das Matriarchat einführen.

    Glauben die etwa, dass ich es cool finde in unserer Gesellschaft nur einen Wert zu haben, wenn ich min. 1.80 bin, aussehe wie Adonis, ein dickes Auto und einen Haufen Kohle besitze?

    Haben die Damen schon mal die Suizid-Statistik von Männern und Frauen verglichen? Schaut mal rein und seht selber wie gefühlskalt wir sind.
    32 12 Melden
  • Randy Orton 22.10.2017 23:42
    Highlight Patriarchalische Strukturen anprangern, nur um dann in einem anderen Satz mit dem Argument gegen Nacktheit zu protestieren, dass diese entwürdigend sei, wenn sie nicht dem gängigen weiblichen Schönheitsideal entspricht. Frau Onkens Doppelmoral ist beeindruckend. Ähnlich beeindruckend wie ihr politischer Werdegang: Irgendwann hat sie auf der Schiene Feminismus eine Weiche verpasst und düst jetzt Volldampf Richtung Rechtspopulismus.
    24 14 Melden
  • Bucky 22.10.2017 22:45
    Highlight Onken sollte nicht anderen Vorschriften machen und alles besser zu wissen meinen. Freiheit und insbesondere die Freiheit des Ausdrucks - ein Grundpfeiler psychischer Gesundheit - schliesst die Freiheit mit ein, seine Speckröllchen auf Instagram zu zeigen. Was sollte daran entwürdigend sein? Wenn jemand dazu gedrängt oder genötigt wird, ist es entwürdigend (dann geht es den TäterInnen höchst wahrscheinlich auch um Entwürdigung und Unterdrückung). Aber wer es aus freien Stücken tut, vielleicht sogar mit leicht exhibitionistischer Lust, ist einfach nur frei und völlig okay.
    31 52 Melden
    • moep 23.10.2017 10:50
      Highlight 'Freiheit und insbesondere die Freiheit des Ausdrucks - ein Grundpfeiler psychischer Gesundheit - schliesst die Freiheit mit ein, seine Speckröllchen auf Instagram zu zeigen. Was sollte daran entwürdigend sein?'
      Ich glaube das Problem liegt vor allem dabei, dass man so sich selber auf sein Äusseres reduziert, unabhängig vom Geschlecht. Das hat wenig mit Ausdruck zu tun. Es ist eher eine Präsentation seines Körpers und deswegen eine Reduktion auf sein Äusseres. Das ist nicht förderlich für Gleichberechtigung.
      2 4 Melden
    • Bucky 24.10.2017 00:42
      Highlight @moep Wenn ich dich richtig verstanden habe, würdest du jede Form von Körperkult grundsätzlich als "Reduktion auf sein Äusseres" und damit automatisch auch als "nicht förderlich für Gleichberechtigung" beurteilen?
      0 0 Melden
    • moep 24.10.2017 14:31
      Highlight @Bucky: Bei Körperkult geht es ja um das Aussehen, oder? Wenn jemand das gerne macht, soll man das auch machen dürfen und ich verurteile so jemanden auch nicht. Es aber ist kaum möglich sein Charakter oder seine Gefühle in einem Selfie zu packen.
      Und Körperkult im Namen der Gleichberechtigung zu tun ist einfach nicht sonderlich schlau, da gerade Frauen oft auf ihr Äusseres reduziert werden. Egal ob mit oder ohne Speckröllchen.
      0 0 Melden
  • flausch 22.10.2017 20:43
    Highlight Ist es nicht peinlich sich eine "Feministin" zu nennen und dann aufgrund einer sexistischen Gesellschaftsordnung "bodyshaming" zu betreiben und zu rechtfertigen?

    Liebe Frau Onken, ihre Logik hätte in den 50gern eventuell noch ein bisschen Sinn ergeben aber jetzt ists eher so 2017...
    59 87 Melden
  • Sherlock.H 22.10.2017 20:11
    Highlight "Ich wünsche mir, dass Frauen in dieser Debatte als vernunftbegabte Wesen argumentieren." Yes! Recht hat sie. Und ja, der Vaterschaftsurlaub ist wahrscheinlich der beste Weg (neben dem, Frauen in MINT-Studiengänge zwangseinzuschreiben), um die Gehälter von Mann und Frau auf gleiches Level zu bringen.
    48 14 Melden
    • Rendel 22.10.2017 22:42
      Highlight Sie wissen schon, dass es nicht nur Informatiker braucht. Machen wir doch nich einen Zwang für Männer für Kindergärtner, Primarschullehrer, Altenpfleger, Friseure, Putzmänner, Floristen, Serviersöhne, usw. .
      44 9 Melden
    • fant 23.10.2017 13:31
      Highlight Oder für Frauen in in der Abfall-Entsorgung, im Tiefbau, ...
      7 0 Melden
  • Pafeld 22.10.2017 20:10
    Highlight Der Grund,hweshalb es die meisten Frauen ablehnen, als Feministin wahrgenommen zu werden, ist nicht, weil Frauen nichts von Frauenrechten, Gleichberechtigung und persönlichen Freiheiten halten. Sondern weil sie mit einer gewaltverherrlichenden Julia Onken nicht in Verbindung gebracht werden wollen. Es mutet unglaublich bizarr an, wenn ausgerechnet Julia Onken anderen vorwirft, sie würden der feministischen Bewegung schaden...
    47 44 Melden
  • silberstern 22.10.2017 19:32
    Highlight Julia Onkel ist die einzige, neben der Ur Feministin Alice Schwarzer, die es wagt, den blinden Fleck, in der feministinnen Szene anzusprechen.
    Das sich stark machen für Gleichberechtigung, bis hin zur „gendergerechten“ Sprache einerseits, auf der anderen Seite, das sich tot stellen gegenüber der offensichtlichen Unterdrückung und Herabwürdigung der Frau, im islam.

    Beide werden für dieses brechen eines Tabus, über das eine stillschweigende Vereinbarung herrscht, aufs übelste attackiert.



    http://www.aliceschwarzer.de/artikel/nordafrika-nennen-es-die-frauen-hoellenkreis-332593
    48 26 Melden
    • Rendel 22.10.2017 21:44
      Highlight Dann finden sie es also auch ok, dass die Mutti dem Alten vor dem Kind eine runterhaut?
      27 15 Melden
    • Rendel 22.10.2017 22:51
      Highlight Sie versuchen übrigens beide Frauen gerade zu ihren Zwecken zu instrumentalisieren. Hauptsache gegen den Islam, die zwei Frauen äussern sich dazu aber dann noch etwas differenzierter als sie. Sie sind nicht komplett gegen den Islam, sondern gegen eine bestimmte Ausrichtung.
      29 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.10.2017 09:14
      Highlight @Rendel:

      Wie perfide, eine "Instrumentalisierung" vorzuwerfen, mit dem Vorwurf einer "Islamophobie" ... dem Deckmäntelchen und der Waffe verfolgter Minderheiten innerhalb demokratischen Systemen (moralische Zensur).
      6 4 Melden
    • häfi der Spinat 23.10.2017 12:15
      Highlight @Rendel:

      Ihre Kommentare erinnern mich an einen Spaziergang auf der Champs elysee.
      Ehe man sich versieht, kleben sie einem schon am Fuss.
      5 3 Melden
  • Babalu 22.10.2017 17:27
    Highlight Die Frau ist einfach peinlich und weiss normalerweise nicht viel über Themen, über die sie spricht. Sie hat die Minarett-Initiative (die sie heiss befürwortet hat) für ihr mediales Comeback gefeiert. Nun kann sie wieder ihre Bücher an Kaffeefahrten an Rentner verkaufen, die sich wünschen ihre Islam-feindlich als progressiv zu betrachten.
    62 77 Melden
  • Holla die Waldfee 22.10.2017 16:44
    Highlight Warum werden meine Kommentare von 13.30 Uhr nicht veröffentlicht?
    Es sind ganz normale Kommentare.
    Vielleicht zu komplex? Oder gefällt euch die Meinung nicht? Oder was sonst?
    29 23 Melden
    • Rendel 22.10.2017 17:47
      Highlight Passen möglicherweise der Person des Artikels nicht ins Konzept. Mir passiert das immer bei Frau Stäubli und da geht es nur ums Kochen.
      28 11 Melden
    • kleiner_Schurke 22.10.2017 18:10
      Highlight Zwei Dinge mögen wir hier gar nicht. Leute wie dich und Leute die aussehen wie du (Otto, aus Otto der Film).
      30 3 Melden
    • mia83 22.10.2017 19:37
      Highlight Vielleicht war der Kommentar schlicht zu wirr oder nichtssagend 🙄
      15 16 Melden
    • who cares? 22.10.2017 19:59
      Highlight Bei mir sind auch schon harmlose Kommentare nicht aufgeschaltet worden. Ich finde das ein bisschen frech uns Usern gegenüber, schliesslich haben wir uns ja die Mühe gemacht, einen Kommentar zu schreiben und indirekt lebt watson von uns.
      21 4 Melden
    • kleiner_Schurke 22.10.2017 20:59
      Highlight Naja. Von mir wurden auch schon Kommentare nicht veröffentlicht. Waren auch meistens nicht die besten. Wenn alles veröffentlicht wird dann könntest du den gepflegten Umgang hier vergessen, dann herrscht catch as catch can.
      9 10 Melden
    • häfi der Spinat 22.10.2017 21:51
      Highlight Es war vermutlich auch nicht sooo wichtig?
      😅
      9 18 Melden
  • Atlantar 22.10.2017 16:06
    Highlight Obwohl ich mit den Meinungen der Damen Onken und Schwarzer teilweise grosse Mühe habe, so finde ich es einfach nur grotesk, dass Sie, welche Gallionsfiguren des deutschsprachigen Feminismus sind, sich immer für die Gleichberechtigung oder was sie konkret darunter verstanden haben, eingesetzt haben und so durch ihre politische Arbeit das Leben von Millionen Frauen positiv beeinflussten, sich nun anhören müssen, dass Sie keine richtigen Feministinnen sind, weil sie nicht immer mit den Werten des intersektionalen Feminismus auf Linie sind.

    http://m.huffpost.com/de/entry/9873750

    60 15 Melden
    • July 23.10.2017 00:02
      Highlight Ja, das finde ich auch. Allerdings finde ich ihre Einstellung problematisch, dass Frauen erst “mitdiskutieren können/sollen” wenn sie sich “richtig” verhalten? Ist das nicht genau das Problem? Vielleicht bin ich noch etwas blauäugig wenn es um das Erreichen von diesen Zielen geht, aber ich möchte doch ernst genommen werden, wenn ich ich selbst bin, und nicht nur mit angestrengtem, prüdem Verhalten.
      9 0 Melden
  • AlteSchachtel 22.10.2017 15:58
    Highlight Es fängt schon falsch an, indem man Milo Moiré und die Juso-Neofeministinnen in den gleichen Topf wirft!

    Milo ist Kunst (egal ob es gefällt oder nicht), die Juso-Frauen.......könnten für sinnvollere und echte Probleme kämpfen (dazu fehlen aber wahrscheinlich Horizont und Erfahrung).

    Und Frau Onken stelle ich persönlich in die gleiche Ecke wie Alice Schwarzer. Ihre Zeit ist vorbei und ihre Haltung viel zu Männerfeindlich!
    44 53 Melden
    • Rendel 22.10.2017 16:44
      Highlight Frau Onken wäre ja gern die Alice Schwarzer der Schweiz gewesen, war sie aber nie. Die zwei sind ganz unterschiedliche Kaliber.
      25 19 Melden
  • Atlantar 22.10.2017 15:50
    Highlight Es ist immer wieder amüsant zu sehen, dass wenn es um die Legitimation des Feminismus oder um dessen Erfolge geht, es immer so wirkt, als hätten Feministinnen und Feministen einen gemeinsamen Wertekodex, gemeinsame Erfolge - ein Ziel, auf das die Gruppierung hinarbeitet.

    Sobald es aber zur Kritik kommt, dann ist das ganz anders. Dann sind es nämlich auf einmal keine wahren/richtigen Feministen, als währe man in der Lage, so etwas überhaupt zu definieren... (no true scottsman Fehlschluss, googeln wers nicht kennt)





    24 6 Melden
    • AlteSchachtel 22.10.2017 17:46
      Highlight Feminismus halte ich für die Lage in der Schweiz sowieso überholt. Wenn schon Emanzipation (oder einfach Humanismus).
      Es mag noch ein paar Nachteile für Frauen geben (ich kenne keine), aber mittlerweile gäbe es auch einige Punkte anzuschauen, wo Männer benachteiligt sind. (Hinterlassenenrente, Militärpflicht, Pensionsalter...)
      29 22 Melden
    • July 23.10.2017 00:13
      Highlight @AlteSchachtel
      Es geht hier doch nicht nur um die Schweiz. Es geht um die Rechte der halben Weltbevölkerung. Und nennen wir es Humanismus, aber die Punkte bleiben dieselben: Bei der Lohngleichheit fängts an, beim Vaterschaftsurlaub sind wir erst einen Schritt weiter. Frauen wie Onke haben lange gekämpft dafür, dass Leute hier überhaupt es wagen können, zu behaupten es wäre alles getan. Solch ein Engagement können nicht viele Frauen vorweisen.
      1 1 Melden
    • AlteSchachtel 24.10.2017 15:55
      Highlight @July: wenn schon haben Emilie Lieberherr und ihre Mitstreiterinnen etwas bewirkt, sicher nicht die Frau Onken.
      1 0 Melden
  • satyros 22.10.2017 15:25
    Highlight Soso, alle die nicht CEO werden, torpedieren das Ziel der der finanziellen Unabhängigkeit. In welcher Welt lebt diese Frau Onken eigentlich?
    48 39 Melden
    • Sherlock.H 22.10.2017 19:54
      Highlight Sind es nicht die Feminist***innen, die mehr Frauen in Führungspositionen wollen und beklagen, dass Frauen weniger Geld verdienen (weil weniger in Führungspositionen)? Männer haben schon lange lernen müssen, dass derjenige weiterkommt, der sich anpasst. Scheint, dass Frauen diesen Lernprozess noch vor sich haben, sollten sie wirklich auch ohne Krücken wie die Frauenquote nach oben kommen wollen.
      10 23 Melden
  • The Origin Gra 22.10.2017 14:55
    Highlight Ist das nicht jene Frau Onken die gesagt hat, das doch nichts dabei sei, wenn Frau dem Mann vor den Augen der Kinder eine haut als es ums Thema KESB ging?

    Sorry aber Menschen die so denken kann ich nicht mehr ernst nehmen
    91 15 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.10.2017 14:44
    Highlight Ich halte Frau Onken eher für eine «Anti-Patriarchin» als für eine Feministin. Ihr Engagement stammt - wie das von Alice Schwarzer auch - aus einer Zeit, wo sich Frauen gegen das Patriarchat aufzulehnen begannen.

    Ihr Kampf gegen die Burka ist scheinheilig und richtet sich auch hier gegen das Patriarchat und nicht für die Selbstbestimmung und Freiheit dieser Frauen.

    Als rechte Wirtschaftsliberale sind ihr natürlich die ganzheitlichen Forderungen der linken Frauen (gleiche Rechte, gleicher Lohn) mehr als nur ein Dorn im Auge.
    52 33 Melden
    • R. Peter 22.10.2017 15:33
      Highlight Sorry, aber wo bitte haben Frauen weniger Rechte als Männer? Ganz ehrlich, ich kann nicht ein einziges Gesetz erkennen.

      Warum sollten Frauen auf einen gleichen Durchschnittslohn wie Männer kommen, wo sie doch ganz andere Berufe, Ausbildungen, Lebensläufe, etc. WÄHLEN als Männer?

      Ich bitte ehrlich um eine Antwort.
      47 49 Melden
    • Rendel 22.10.2017 16:02
      Highlight @R.Peter Warum sind die Durchschnittslöhne in typischen Frauenberufen tiefer?
      45 24 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 17:56
      Highlight @R. Peter; Das mit dem Lohn habe ich bereits x fach dargelegt und die Bevorzugung mindestens zur Zeit von männlichen Exponenten für das Stützen von heiklen Unterfangen im Bereich der Entscheidungsfindung zB bei GV ist auch hinlänglich bekannt. Aber es kann immer wieder die gleiche Frage gestellt werden.
      Ich könnte seit meinem letzten Kommentar in der Sache 2-3 neue Beispiele im Bereich der Auftragserteilung beweisen, aber es interessiert nun mal wenige, weil zu kompliziert um erfasst zu werden.
      Es geht schon lange nicht mehr um Gesetze. Gesetze die Du anrufst als Feigenblatt.
      14 7 Melden
    • R. Peter 22.10.2017 18:28
      Highlight Rendel, warum verdiente ich als männliche Krankenschwester auch nicht mehr als meine Kolleginnen? Währst du bereit, noch mehr für KK-Prämien zu bezahlen?

      Wo haben Frauen aber nun weniger Rechte als Männer oder weniger Lohn (bei gleicher Arbeit)? Das war nämlich die Behauuptung.
      13 14 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 19:10
      Highlight @Rendel: Du wirst keine Antwort bekommen, weil Du keine eineindeutige Statistik vorweisen kannst. Auch die Gegenfrage ob R. Peter eine eineindeutige Statistik vorweisen kann wird nicht beantwortet. DARUM ist Deine Aussage falsch, sie ist falsch weil sie nicht richtig sein darf und Einzelbeispiele sind dann eben auch falsch, weil es so sein müssen. Alles Bestens bei der Gleichberechtigung noch nicht begriffen?
      8 6 Melden
    • R. Peter 22.10.2017 19:50
      Highlight FrancoL, was letztmals galt gilt heute auch noch: wenn du deine subjektive Erfahrung als objektive Wahrheit anerkannt haben willst, gilt dieses Yrecht auch für Rassisten, Sexisten, Islamobhobe und alle anderen Extremisten. Nein danke. Darum fordere ich, dass Lohndiskriminierung nicht ununterbrochen als Tatsache dargestellt wird, die sie nach allen in allen anderen Fällen gültigen Massstäben ganz einfach nicht ist.
      10 10 Melden
    • R. Peter 22.10.2017 19:52
      Highlight Nochmal, der Vorwurf in diesem Kommentar war, dass Männer und Frauen nicht die gleichen Rechte und den gleichen Lohn hätten. könntet ihr das bitte mit Quellen unterlegen statt nur zu behaupten? Danke.
      10 11 Melden
    • Sherlock.H 22.10.2017 19:57
      Highlight @Rendel: Angebot und Nachfrage. Oder glaubst du wirklich, mein Chef würde mir mein Gehalt zahlen, wenn es Leute wie mich im Überfluss gäbe? Gehen Frauen in die gleichen Berufe wie Männer, verdienen sie auf einmal auch praktisch das gleiche.
      Dein Kommentar würde nur dann Sinn ergeben, wenn Frauen bestimmte Berufe wählen müssten, weil sie Frauen sind. Mir ist dagegen nicht bekannt, dass Frauen kein Informatik studieren dürften.
      10 10 Melden
    • Rendel 22.10.2017 20:11
      Highlight Ja, ich weiss FrankoL, die Frage musste trotzdem sein. Es lesen ja auch andere mit.
      6 2 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 20:17
      Highlight @R.Peter; Wieso forderst Du Beweise ohne in der Lage zu sein den Gegenbeweis zu erbringen? Habe wir da plötzlich die die Beweise führen müssen und die anderen die dies nicht tun müssen?
      Worauf basiert den Deine Annahme? Auf welcher GANZHEITLICHEN Statistik?

      Richtig ich bringe die Fälle die ich kenne Fälle, diese sind nicht eine Seltenheit. Ich habe das Thema (vorallem Unterschied beim Auftrag) auch in der Fachverbandgruppe mehrmals angesprochen und es wird ähnlich wie ich es dargestellt habe empfunden > Schon mehr als 1 Einzelfall.
      9 5 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 20:20
      Highlight @Sherlock; Was für einen Wert gibst Du dem Wort „praktisch“. Ist es nicht schon mehr als trügerisch wenn man dieses Wort brauchen muss?
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    • R. Peter 22.10.2017 21:32
      Highlight Rendel, was ist denn nun mit der Antwort? Das Lohnniveau im Pflegeberuf ist sicher nicht tiefer, weil es ein typischer Frauenberuf ist... Das Lohnniveau gilt dort wie erwähnt auch für Männer...

      Franco und Rendel, ich bin es nicht, der Anschuldigungen und Gegenmassnahmen fordert. Üblicherweise muss derjenige Beweise für das Bestehen von Misständen liefern, der auf deren Geundlage (politische) Massnahmen fordert. Ansonsten müsste im Strafprozess auch der Angeklagte seine Unschlud beweisen statt der Kläger dessen Schuld.
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    • R. Peter 22.10.2017 21:33
      Highlight FrancoL, wo du Diskriminierung bemerkst, darfst du klagen. (Rechtstaat?)
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    • FrancoL 22.10.2017 21:44
      Highlight @R.Peter; Du hast ja eine einfache Sicht der Klagemöglichkeiten. Das Recht hat sich schon lange von einer „Gleichheit“ verabschiedet. Heute sind die Retourkutschen nicht eine Seltenheit.
      Darum wird im Auftragsrecht und auch bei öffentlichen Vergaben selten bis nie geklagt. Das ist eine Interessenabwägung und in den meisten Fällen lässt man es bewenden. Die Schweiz ist klein und sehr traditionell und da hat es wenig Platz für Klagen, nicht zuletzt wenn es sich um grössere Firmen handelt und teilweise die öffentliche Hand.
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    • FrancoL 22.10.2017 21:50
      Highlight @R. Peter; Herrlich wie Du versuchst das ordentliche Rechtssystem auszureizen. Es geht hier nicht um eine Strafverfahren sondern um ein nicht abgeschlossenes Einhalten von einer Gleichstellungsforderung. So könnte man, wenn Du schon auf dem Recht beharren willst, festhalten: Nicht der der eine Forderung als nicht eingehalten moniert muss dies beweisen sondern der der behauptet die Forderung beglichen zu haben.
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    • Rendel 22.10.2017 22:07
      Highlight Als das Lohnniveau festgesetzt wurde, gab es noch gar keine Männer im Pflegeberuf, R.Peter. Sie antworten meiner Frage auch nicht also erwarten sie von mir nicht mehr, als sie zu geben bereit sind.
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    • R. Peter 22.10.2017 22:50
      Highlight Rendel, das ist schlicht nicht wahr. Das Lohnniveau in der Pflege hat sich in den vergangenen 20 Jahren erheblich verändert, immer in dieser Zeit waren auch Männer in diesem Beruf tätig.

      Ich habe keine für alle „Frauenberufe“ gültige Erklärung. Bezogen auf die Pflege hängt der Lohn (der grösste Kostenbrocken sind nunmal Pflegekosten) nunmal stark davon ab, was die Kostenträger (letztlich Steuer- und Prämienzahler) bereit sind zu bezahlen und wie teuer sich Pflegende bei Anstellungsgesprächen „verkaufen“. Simple as that: wie übarall spielen auch hier Angebot und Nachfrage.
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    • R. Peter 22.10.2017 22:58
      Highlight Übrigens Rendel, zwingt jemand Frauen in „typische Frauenberufe“? Warum also soll ein dort tieferes Lohnniveau ungerechtfertigt sein. Vielleicht sind es auch Berufe mit typischerweise geringerer Wertschöpfung (auch weil oft schlechter skalierbar)? Verdient eine Frau in der IT weniger als eine Mann in der IT? Wir wissen es nicht, aber Frau Sommaruga fordert Massnahmen und nennt Männer Nieten... Ich stehe weiterhin gegen Diskriminierung und Vorverurteilungen ein.

      Was ist mit typischen Männerberufen, die auch (aus denselben Gründen) miserabel bezahlt sind wie Bäcker oder Landschaftsgärtner?
      5 7 Melden
    • R. Peter 22.10.2017 23:04
      Highlight FrancoL, lachhaft. Wer beklagt einen Missstand, du oder ich? Du schuldest mir übrigens noch 100ˋ000 Fr. Beweise mir das Gegenteil oder zahl mich endlich aus!
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    • FrancoL 22.10.2017 23:16
      Highlight @R.Peter; Du behauptest der Misstand der Ausstehenden Zahlung (also der Gleichstand ist erreicht) und das Recht verlangt von Dir den Beweis dass es erreicht ist. Es war eine Forderung einzuhalten, die Gleichstellung und dies gilt es zu beweisen nichts anderes, aber klar wir können auch das Recht umkehren, das ist dann was genau.
      Ich kann verstehen dass Du da anderer Meinung bist und das kratzt mich auch nicht, aber dass Du nun Suchmaschine das rechtliche umdrehen willst ist schon etwas kindisch. Eine Seite eine Forderung und da gilt es zu beweisen dass sie erbracht ist.
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    • FrancoL 22.10.2017 23:19
      Highlight @R.Peter: Der Missstand wurde beklagt und zu recht und wurde sogar anerkannt denn sonst hätte es keinen Gleichstellungsparagraphen gegeben und nun gilt es dies abzuschliessen und auch wenn die Gleichstellung erreicht ist so zu wahren.
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    • FrancoL 22.10.2017 23:27
      Highlight @R.Peter;
      „Du schuldest mir übrigens noch 100ˋ000 Fr. Beweise mir das Gegenteil oder zahl mich endlich aus!“
      Da müsstest Du in jedem Fall den Beweis erbringen dass Du mir das Geld gegeben hast. Wenn Dir das nicht klar ist könntest Du bevor Du noch weitere solche unzulängliche Aussagen postest mit einem Rechtsanwalt sprechen, der kann Dir sicher die Sachlage in wenigen Worten klar machen. Die Beweislast das Geld gegeben zu haben liegt beim Gläubiger, erst wenn ein Schuldschein vorliegt ist die Beweislast der Tilgung beim Schuldner.
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    • July 23.10.2017 00:20
      Highlight ich haben zwar nur die hälfte dieser diskussion gelesen, aber für den, den’s immer noch interessiert:

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/loehne-erwerbseinkommen-arbeitskosten/lohnniveau-schweiz/lohnunterschied.assetdetail.1685299.html

      oder einfach lohnverhältnis bfs eingeben
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    • Gelöschter Benutzer 23.10.2017 06:10
      Highlight @R. Peter: "...männliche Krankenschwester, hihihi", den find ich echt gut ;-).
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    • Tagedieb 23.10.2017 12:36
      Highlight @ R.Peter hast du schon mal die Löhne von Landschafts-und Zierpflanzengärtner verglichen?

      Und: zu sagen die Löhne der pflegeberufe stehen in direktem Zusammenhang mit den Krankenkassenprämien ist wohl auch etwas "mutig".
      Dir ist bekannt dass es Krankenkassenpflichtige Medis gibt die eine einzelne Krankenkasse dazu "zwingen" die Prämie für alle zu erhöhen? (und dafür wird dann im der Chemiebranche mit Stararchitekten gebaut) das schlägt deutlich mehr zu buche als Pflegepersonal. (Medis, Ausstattung in Spitälern, Spezialärzte)...



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    • R. Peter 23.10.2017 13:03
      Highlight Falco und July, danke für die Quellen. Dass es Unterschiede zwischen den Durchschnittslöhnen gibt ist unbestritten, nur ob sie auch ungerechtfertigt sind nicht. Dieser Unterschied besteht auch zwischen Ausländern und Schweizern oder zwischen Bankern und Bäcker. Der Gleichstellungsartikel verlangt verständlicherweise gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, was nicht abschliessend untersucht wird. Fragt beim BFS nach, die werden das bestätigen (hab ich auch getan).

      PS: je genauer Arbeitsstellen verglichen werden, desto kleiner wird der Gender-Pay-Gap.
      2 3 Melden
    • R. Peter 23.10.2017 13:05
      Highlight Übrigens: Die Studie vom Bund zur Lohndiskriminierung beruht auf der Lohnstrukturerhebung 2014 (LSE, eine der derzeiten umfassendsten Erhebungen zum Thema Lohn in der Schweiz) und misst insbesondere:
      - keine Ausbildung & Studiengänge (nur höchster Abschluss)
      - keinen Beruf (nur zweistellige Isco Gruppe: 26=Anwalt=Journalist=Schauspieler=Sozialarbeiter...)
      - keine Berufspausen
      - Berufserfahrung ungenügend (irrelevant ob 10 Jahre mit BG 20% oder 100%)
      - nicht den Erfolg der anstellenden Unternehmen
      - keine Parameter zu Lohnverhandlungen (nur Art des Vertrages)
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    • R. Peter 23.10.2017 13:12
      Highlight und FrancoL, wir könnens lassen: es gibt auf Verfassungsstufe kein Klagerecht und damit keine Beweispflicht. Wenn du aber behauptest, dass Frauen weniger Rechte hätten als Männer und im Lohn diskriminiert würden, will ich einen Beweis sehen, ich glaube das nämlich nicht.

      Die Rechte fallen zu Ungunsten der Männer aus (Rentenalter, Dienstpflicht, Vaterschaft, Witwenrente, etc.) und der Lohn wird gleicher, je genauer die Stellen verglichen werden.
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    • FrancoL 23.10.2017 15:19
      Highlight @R.Peter; Ist doch mega interessant. Werden Dir Statistiken vorgelegt dann stellst Du in den Raum dass Vieles nicht berücksichtigt ist. Nehmen wir einmal an es sei auch wirklich nicht alles berücksichtigt, aber geht dann der Rest alles zu Gunsten des Frauenlohns? Glaube ich nicht.
      Was aber noch interessanter wäre wo ist DEIN Beleg dass es keinen veritablen Unterschied gibt?

      Das mit der Beweispflicht ist dann nochmals eine Ebene bei der Du offensichtlich die "petersche Interpretation" bringst, also eine Interpretation weit weg von der Realpolitik . . . . .

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    • FrancoL 23.10.2017 15:21
      Highlight @R. Peter: . . . . Die Regierung hat einen Auftrag gefasst nämlich die Gleichheit zu erzielen (lassen wir einmal weg welche Gleichheit) und dieser Auftrag ist dann erledigt wenn dieses Ziel erreicht ist, wie bei allen Zielen die der Regierung gestellt werden. Also obliegt es der Regierung das Erreichen des Ziels zu untermauern und genau das erfolgt nicht, da die zuständige Bundesrätin das Ziel als nicht erreicht erachtet, basierend auf den erhobenen Zahlen., die Du natürlich als falsch erachtest. Ist es nicht ein wenig überheblich dass Du Dich auf dieses Ross schwingst?
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    • R. Peter 23.10.2017 15:23
      Highlight Tagedieb, Nein. Wie unterscheiden sich Löhne von Landschafts- und Zierpflanzengärtner?

      Natürlich haben die Pflegekosten einen direkten Einfluss auf die Gesundheitskosten (=Krankenkassenprämen). Dass auch noch andere Faktoren dazukommen ist klar, dass diese in gewissen Bereichen überwiegen auch und dass für einzelne (kleine) Kassen extreme Sonderkosten (teueres Medikament die Prämien für alle Versicherten beeinflussen kann auch.

      Die Frage war aber nach dem Zustandekommen des Lohnes: wie erklärst du dir, dass wir für IT Leistungen mehr zu bezahlen bereit sind als für Pflegeleistungen?
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    • FrancoL 23.10.2017 15:29
      Highlight @R. Peter; Um nochmals auf Deine Relativierung der Lohnerhebung 2014 zurückzukommen:
      Du bemängelst 7 nicht erfasste Kriterien.
      Das kann man nachvollziehen.
      Aber fast alle diese Kriterien müssten bei der Frau als "schlechter" eingestuft werden um den GAP zu begründen.
      Nun ich bin im Gegensatz Zu Dir Seit 3 Jahrzehnten Arbeitgeber und mit Auftragserteilung beschäftig, ich kann von meiner Warte aus bei keinem der von Dir erwähnten Kriterien die Frau als "schlechtere" Exponentin erkennen. Du offensichtlich schon, fragt sich nur auf welcher Erfahrungsbasis, da Du ja keine Beweise anführst.
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    • R. Peter 23.10.2017 16:01
      Highlight FrancoL, wo erachte ich die Zahlen des Bundes als falsch? Ich halte deren Interpretation für falsch (darin gibt das BFS mir übrigens recht). Dass Frauen für gleiche Arbeit angeblich weniger verdienen sollen wird immer wieder als Begründung für Lohnpolizei, Rentenalter, Frauenquoten, etc. verwendet (solange Lohndiskriminierung, auch ...). Dabei ist nicht mal klar, ob dem überhaupt so ist!

      Und jetzt sagst du, solange Männer nicht nachweisen können, dass Frauen NICHT diskriminiert werden, ist die Diskriminierung der Männer per Gesetz gerechtfertigt.

      Was soll man da noch sagen...
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    • FrancoL 23.10.2017 16:30
      Highlight @R. Peter; langsam findest Du den Weg nicht mehr und es wird langweilig.

      Dein zweitletzter Satz zeigt dass DU Dich auf ein weiteres Feld begeben willst, das gar nicht zur Diskussion steht und schon gar nicht in dieser Ausfertigung. Du sollten beim Thema bleiben.

      Ich habe es DIR deutlich erläutert: Die Regierung fasst einen Auftrag und führt in zu Ende inkl. dem Beweis dass die Aufgabe erfüllt ist.
      Da schreibst Du nachdem Du x mal geschrieben hast es gäbe den Unterschied nicht:
      "Dabei ist nicht mal klar, ob dem überhaupt so ist!" Merkst Du nicht dass Du Dir widersprichst?

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    • FrancoL 23.10.2017 16:34
      Highlight @R.Peter; Als erwachsene Person solltest Du in der lange sein auch auf Entgegnungen zu reagieren, zB Stellung zu nehmen ob fehlende Kriterien bei der Lohnbeurteilung alle zu Ungunsten der Frau gehen. Denn ganz darum geht es!
      Dir Fehen Kriterien, das kann ich nachvollziehen, was aber Du mir schuldig bist ist die Auswirkung dieser Kriterien. Folgt man Deinen Überlegungen so sind diese fehlenden Kriterien dafür verantwortlich dass bei den Löhnen ein Unterschied nachweisbar ist. Das wiederum heisst dass genau diese von Dir vermissten Kriterien den Lohnunterschied begründen. Glaubst Du das?
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    • FrancoL 23.10.2017 16:52
      Highlight @R. Peter: Ich picke nur eines der Kriterien heraus:

      -nicht den Erfolg der anstellenden Unternehmen-

      Dh man soll diesen Erfolg berücksichtigen.

      Nun gut und dann landen wir wo genau?
      Wenn das UN mit weiblicher qualifizierter Fachkraft nicht den Erfolg hat wie UN mit männlicher Belegung, heisst das eventuell nicht das die Frauen diskriminiert wird? Dass man als Auftraggeber für dieses UN den Frauen nicht gleich viel zutraut wie den Männern?
      Denn genau das war ja ein Thema das ich Dir schon vor x Kommentaren beizubringen versuchte.
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    • R. Peter 23.10.2017 16:57
      Highlight FrancoL,
      1) du weisst nicht, wie lange ich schon Arbeitgeber bin und es tut auch nichts zur Sache.
      2) Danke fürs zur Kenntnis nehmen der Mängel der LSE (die Liste ist nicht abschliessend, sondern auf 600 Zeichen begrenzt).
      3) Die Merkmale müssen nicht bei einer Frau schlechter eingestuft werden, sondern in der Gesamtpopulation unterschiedlich verteilt sein. Wenn also Frauen häufiger Soziale Arbeit studieren und Männer häufiger Jura reicht das, wenn Frauen häufiger Berufspausen haben auch, etc.
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    • R. Peter 23.10.2017 17:00
      Highlight 4) “du offensichtlich schon“. Nein, aber im Gegensatz zu dir schliesse ich nicht von „ich weiss nicht“ auf „es ist Diskriminierung“.
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    • FrancoL 23.10.2017 17:04
      Highlight @R. Peter; SRY ich glaube kaum dass Du ein Arbeitgeber bist, Du magst eine gehobene Stellung haben, aber Deine Wertungen sind nicht die eines Arbeitgebers.
      Uns schon versuchst Du wieder zu einer Hintertür zu verschwinden. Die Statistik zeigt unterschiedliche Entlohnung auf und Du stellst fest dass Kriterien fehlen und darum die Unterschiede nicht so zu werten sind.
      Nun sind die Unterschiede da und wenn die Kriterien fehlen, dann müsste deren Berücksichtigung den Unterschied annullieren und dies täte er nur wenn bei den Kriterien die Frau schlechter abscheidet, was DU annimmst.
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    • R. Peter 23.10.2017 17:06
      Highlight Die Diskriminierungsdebatte ist enorm ideologisch gefärbt, so verwendet Fr. Sommaruga z.B. für die Aussage „durch die LSE14 nicht erklärt“ die Aussage „ist direkt auf Diskriminierung zurückzuführen“ um anschliessend zu erklären, dass sie das der Vereinfachung halber so gesagt habe. Es ist aber eben schlicht und ergreifend falsch. Es kann sein, dass ein Teil der unerklärten Lohnunterschiede auf Diskriminierung zurückgehen, wir wissen aber nicht wie gross dieser Anteil ist oder ob er überhaupt strukturell besteht.

      Ja, daran störe ich mich sehr und wehre mich dagegen.
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    • FrancoL 23.10.2017 18:10
      Highlight @R. Peter; Schau einmal nach wie oft ich das Wort Diskriminierung verwendet habe. Du wirst es nicht finden. Genau darum glaube ich nicht dass Du ein Unternehmer bist, denn Du brauchst zu viel das Wort diskriminieren.
      Ich stelle bei unseren Büros ungleiche Behandlungen feststellen, mir wird von Geschäftspartner das gleiche rapportiert und bei Expertisen stelle ich auch Unterschiede fest.
      Ich bin als UN daran interessiert dass die Gesellschaft lernt diese Unterschiede nicht zumachen, wenn sie nicht angebracht sind. DU beharrst auf dem Wort Diskriminierung ich würde es Präferenz nennen.
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    • R. Peter 23.10.2017 18:38
      Highlight FrancoL, seit wann geht es um dich? Bestreitest du, dass Frau Sommaruga den unerklärten Lohnunterschied faktenwidrig Diskriminierung nennt? Bstreitest du, dass linke Lreise und Watson besonders immer wieder beklagen, dass Frauen beim Lohn diskriminiert würden?

      Wie viele Leute sind überzeugt, es gäbe statische Nachweise, dass Frauen beim Lohn diskriminiert würden? Es werden sogar Prozentangaben oder von Watson Frankenbeträge verbreitet. Ich nenne es Diskrimiierung weil es das ist, was mit diesen Aussagen impliziert wird. Es wird eine These kurzerhand zur Tatsache erklärt - kurz: Fakenews.
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    • FrancoL 23.10.2017 19:11
      Highlight @R.Peter; wie üblich gibst du zu es nicht zu wissen oder es oHNE Beweise anders anzunehmen und bringst viel Schwammiges. Sorry das ist DEINE IDEOLOGIE und wirfst natürlich den anderen ideologisches Verhalten vor.
      Ich habe diesbezüglich keine Ideologie, aber ich kann rechnen und werten und stelle fest dass es in meiner nicht zu kleinen Umgebung Ungleichheiten gibt, die ich Präferenzen nenne, Präferenzen die es in einer fortschrittlichen Gesellschaft nicht geben dürfte und die man abbauen muss, dies auch weil in Zukunft viele 2-3 Berufe ausführen werden und da Gleichheit von Vorteil ist.
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    • R. Peter 23.10.2017 19:28
      Highlight Lieber Franco: die Ausgangsaussage war, dass Frauen weniger Rechte und (zu Unrecht = Diskriminierung) weniger Lohn.

      Gibt es für diese Aussage nun einen Nachweis der nocht. Ich habe bestritten, dass es ihn gibt. Akzeptier das oder bring den Beweis.

      Ich sage nocht, es gibt keine systematische Diskriminierieung, sondern es gibt keinen Nachweis dafür, weshalb die Tatsachenbehauptung falsch ist. Folglich bringe ich den Nachweis, warum die aufgerufene Stidie als Nachweis nocht ausreicht.

      Was ist denn daran so schwierig zu verstehen?
      1 2 Melden
    • FrancoL 23.10.2017 21:03
      Highlight @R. Peter; Schwierig ist für jeden intelligenten Menschen zu verstehen wie Du schreiben kannst:
      „Warum sollten Frauen auf einen gleichen Durchschnittslohn wie Männer kommen, wo sie doch ganz andere Berufe, Ausbildungen, Lebensläufe, etc. WÄHLEN als Männer?“
      Und in keiner Statistik werden auch NUR einmal höhere Löhne bei Frauen ausgewiesen. Es gibt also keine Konstellation von Berufen die nachweisen würde dass auch einmal Frauen einen höhern Lohn verzeichnen können. DAS kann nicht sein, ausser der Grundstock ist ungleich.
      Du hast nicht Beweise gebracht sondern Vorbehalte genannt.
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    • FrancoL 23.10.2017 21:10
      Highlight Du sprichst eigentlich mit Dir selbst, definierst was der andere gesagt haben soll und spinnst dann die Geschichte so weiter wie es Dir passt. Eine Antwort auf Fragen? Fehlanzeige? Das brauchst Du nicht.
      Darum R.Peter kannst Du unmöglich ein Unternehmer sein, denn Du würdest bei Deinen Selbstannahmen den Karren an die Wand fahren und behaupten es habe keine Wand gegeben.
      Ich habe Dir einen Steilpass mit dem Wort „Präferenz“ gegeben, aber eben wenn man überall Diskriminierung (erstes mal von mir erwähnt) lesen mag erläuft man keinen Steilpass.

      Hier können wir es bewenden lassen.
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    • R. Peter 23.10.2017 22:22
      Highlight FrancoL, „Darum R.Peter kannst Du unmöglich ein Unternehmer sein,“. Was hat das Unternehmertum nur immer in Diskussionen mit dir zu suchen...

      Es geht immer noch nicht um dich und ob du Diskriminierung erwähnst. Der Bundesrat erwähnt es, Watson erwähnt es, etc.

      Frauen haben im Durchschnitt(!) schlechtere Ausbildungen genossen, mehr Teilzeit gearbeitet, mehr Berufspausen eingelegt, öfter gar nicht gearbeitet, etc. DARUM sind in allen Statistiken Frauenlöhne tiefer als die der Männer. Wahrscheinlich spielen noch andere Faktoren hinein, 2/3 werden aber durch solche Tatsachen erklärt.
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    • Gelöschter Benutzer 23.10.2017 22:38
      Highlight "Gemäss Schätzungen «fehlen» rund 100 Millionen Frauen auf dieser Welt, weil sie schon vor der Geburt abgetrieben oder als Baby getötet wurden. Tausende von Frauen werden in Kriegen vergewaltigt. Jede fünfte Frau wird von ihrem Ehemann bedroht, geschlagen oder sexuell missbraucht. Etwa 3 Millionen Frauen werden jedes Jahr an den Geschlechtsteilen verstümmelt".

      Amnesty International.
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    • FrancoL 23.10.2017 22:53
      Highlight @R. Peter; Als Unternehmer würdest Du verstehen dass die Präferenz eine Grundproblem darstellt, das es gesellschaftlich zu ändern gilt.

      Du scheinst die anderen alle für Doof zu halten unfähig Vergleiche anzubringen und dies ist fatal.

      Ich bin zb Mitglied bei der sia und da haben wir einen engen Raster für die Bestimmung der Qualifikation und ein Dutzend Verrechnungsklassen, Wer also in diesem Sieb einer Stufe zugeordnet wird muss davon ausgehen, dass er mit den anderen auf dieser Stufe gleichwertig ist.
      Wenn ich also den finanziellen Lohnwert vergleiche dann auf gleicher Stufenhöhe.
      0 0 Melden
    • FrancoL 23.10.2017 23:01
      Highlight @R. Peter; Du kannst gerne noch weiter versuchen zu beweisen dass es keine Lohnunterschiede bei gleicher Leistungsstufe gibt, dies wird aber bei allen denen die dies täglich erleben keinen Eindruck hinterlassen.
      Erstaunlich ist auch Dein Verhalten weil die die von mir als Präferenz betitelten Unterschiede monieren weitgehend Bürgerliche sind, denn auch heute ist das Unternehmertum eher rechts bürgerlich geprägt. Das diese Leute diese Präferenz eher nicht an die grosse Glocke hängen mögen ist Frucht derer Ideologie und der ewig gestrigen Haltung, dass man links nicht füttern darf.
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    • FrancoL 23.10.2017 23:05
      Highlight @Falco; Amnesty International ist doch keine gesicherte Quelle wird Dir R. Peter darlegen. Und er wird Dir auch eine viel grössere Anzahl Männer aufzählen (ohne es zu belegen) die auf dieser Welt viel mehr benachteiligt werden. Da musst Du schon belastbarere Quellen bringen, am besten solche die Dir R. Peter angibt.
      1 1 Melden
    • R. Peter 23.10.2017 23:33
      Highlight Falco, was hat das mit der Lohn- und Rechtedebatte in der Schweiz zu tun?
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    • Gelöschter Benutzer 24.10.2017 08:23
      Highlight @R. Peter: der Kampf für gleichen Lohn mag eine nationale Angelegenheit sein. Der Kampf für Frauenrechte, gegen Terrorismus und Umweltzerstörung etwa sind international. Dafür kämpfen linke Aktivisten. Du musst dein nationales Kleingärtchen-Denken verlassen. So wie Bruno Manser gegen die Abholzung des Regenwalds in Malaysia kämpfte und dies mit seinem Leben bezahlte. Und Onken hat im Übrigen den Feminismus dazu missbraucht, um in erster Linie damit viel Kohle zu machen.
      2 0 Melden
    • R. Peter 24.10.2017 15:39
      Highlight Falco, vollkommen einverstanden, wenn du mit gleiche Rechte und Lohn einen weltweiten Bezug machst, haben wir keine Differenzen.
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    • R. Peter 24.10.2017 15:45
      Highlight FrancoL, deine persönlichen Angriffe sind das letzte! Bevor du mir Dinge in den Mund legst, solltest du an deinem Textverständnis arbeiten: ich behaupte (im Gegensatz zu dir) nicht, dass es keine Lohnunterschiede bei gleicher Leistungsstufe gibt - ich sage dass weder ich noch du es wissen können, weil schlicht keine Grundlage dazu besteht.
      Weiter sage ich, dass subjektive Wahrnehmung nicht als Grundlage für (politische) Massnahmen hinhalten können, weildieses Recht sonst für alle gelten müsste und 3. sage ich, dass in der CH das GESETZ Männer diskriminiert.

      Klar soweit?
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    • FrancoL 24.10.2017 16:33
      Highlight @R. Peter; Wo diskriminiert das Gesetz Männer?
      2. Was soll diese Kehrwendung? "ich behaupte (im Gegensatz zu dir) nicht, dass es keine Lohnunterschiede bei gleicher Leistungsstufe gibt - ich sage dass weder ich noch du es wissen können, weil schlicht keine Grundlage dazu besteht."
      Da behauptest Du im ersten Teil A und im zweiten Teil B.
      Du akzeptierst einfach nicht die Grundlagen, bzw Du ergänzt den Katalog und gehst davon aus dass mit den Ergänzungen die Statistik ausgeglichen wird.
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    • FrancoL 24.10.2017 16:41
      Highlight @R. Peter; Es sind zudem KEINE subjektiven Wahrnehmungen die ich poste, es sind handfeste Wahrnehmungen, die Zahl mag gering sein, was aber nicht den Tatbestand der Ungleichheit mindert.
      Du versuchst Dich da auf einer Ebene zu begründen die schon lange sich mit dieser Tatsache der Ungleichheit "abgefunden" hat und entsprechend sich einrichtet. Oder hast Du je schon mehrere wichtige Dokument bekommen, die von 2 Frauen unterzeichnet wurden?
      Das letzte ist wenn Du versuchst aus Deiner Warte OHNE jegliche Beweise die heute immer noch nicht vollzogene Gleichstellung zu negieren.
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    • FrancoL 24.10.2017 16:47
      Highlight @R. Peter; Im Gegensatz zu Dir muss ich mich mit diesem Thema immer wieder beschäftigen, weil es eben noch nicht durchgängig in der Praxis greift, weil ich und viele andere UN wie bereits x-fach dargelegt diese Präferenzierung des Mannes in unseren Geschäftsalltag einbauen müssen, wenn wir konkurrenzfähig bleiben wollen.
      Bei mir geht es nicht um Statistik oder subjektive Wahrnehmung bei mir geht es um handfeste Erfahrungen. Und je mehr ich das Thema mit anderen UN bespreche desto mehr darf ich erfahren, dass dem was ich begegne auch andere 1 zu 1 bestätigen. Man arrangiert sich.
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    • R. Peter 24.10.2017 17:35
      Highlight Lieber FrancoL,

      1) Männer werden per Gesetzt z.B. bzgl. Rentenalter, Witwenrente, Dienstpflicht und Mutterschaftsurlaub diskriminiert.

      2) Kehrtwende? Zeig mir wo ich behaupte, es gibt keine Lohndiskriminierung. Dass ich die Behauptung, der unerklärte Unterschied sei auf Diskriminierung zurückzuführen als falsch bezeichne bedeutet nicht, es muss das Gegenteil zutreffen. Die ewige Forderung nach Lohngleichheit hat aber trotzdem keine Grundlage, wo nur schon mit rudementären Daten 2/3 als gerechtfertigt beschrieben werden können.
      1 1 Melden
    • R. Peter 24.10.2017 17:35
      Highlight 3) „handfeste Wahrnehmungen (...) in geringer Zahl“ oder „handfeste Erfahrungen“ sind per Definition subjektiv.

      4) „Im Gegensatz zu Dir muss ich mich mit diesem Thema immer wieder beschäftigen“. Du weisst immer noch nicht was ich den ganzen Tag lang tue...

      5) „Und je mehr ich das Thema mit anderen UN bespreche desto mehr darf ich erfahren, dass dem was ich begegne auch andere 1 zu 1 bestätigen.“ Der Arbeitgeberverband stützt aber interessanterweise meine Position: http://www.arbeitgeber.ch/wp-content/uploads/2017/07/20170714_SAV-Positionspapier-Lohngleichheit.pdf
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    • FrancoL 24.10.2017 20:56
      Highlight @R. Peter; Per Gesetz diskriminiert? Eigenartig, dann zählst Du mit Ausnahme der Dienstpflicht alles Gesetze auf über die wir abgestimmt haben, also eine Mehrheit diese Gesetze gutgeheissen hat. Das mag dem Titel "per Gesetz" aus Deiner Sicht genügen, für mich sind es Mehrheitsentscheide die vom Volk getragen werden. Also werde ich als Raucher zB auch per Gesetz diskriminiert. Ja so kann man es sehen, ich tue es nicht aber wenn Du so zufrieden bist, dass Du dich diskriminiert fühlst ok.
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    • FrancoL 24.10.2017 20:59
      Highlight @R. Peter; Zu 2 ok wenn Du nun Deine Nörgelei so reinwaschen willst soll es mir recht sein. Dann sprichst Du wieder von keiner Grundlage, ok, verstehe es zwar überhaupt nicht, aber eben Du hast Deine eigene Logik. Das mit den 2/3 ist dann wieder so ein schleifender Punkt. Einmal ist die Statistik gut dann wieder nicht, fehlen Punkte und man stellt Dir dar dass diese Punkte eventuell ja nicht die Gleichheit stützen sondern eher diese noch schiefer dastehen lassen, dann ist das nicht richtig interpretiert. Ja da soll man dann Dich verstehen.
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    • FrancoL 24.10.2017 21:06
      Highlight @R. Peter; 3) Das ist ein Riesen Quatsch denn Du da erzählst, x- fach schon vor Gericht genau umgekehrt gewertet.
      Nachweisbare handfeste Erfahrungen, also darlegbare Ereignisse sind alles andere als subjektiv. Bei uns basieren sie auf der Auswertung von einem engen Kriterienkatalog für die Qualifikation der Fachkräfte und werden übrigens von jeder öffentlichen Fachstelle so auch akzeptiert. Diese Qualifikation müssen wir bei jedem einzelnen Auftrag vorlegen.
      Damit ist klar: Die Qualifikation dieser Person. Wenn nun zwischen 2 Q12 Personen Unterschiede gemacht werden dann ist das REAL.
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    • FrancoL 24.10.2017 21:10
      Highlight @R. Peter: 4) Ist mir auch Wurst sorry, denn wir machen ja keinen Ratewettbewerb. Ich mache mir gewisse Überlegungen zu Deinen Aussagen und stelle fest, dass Du mit grosser Wahrscheinlichkeit kaum ein UN leitest, sonst wäre Dir diese Thematik bekannt aus Deinem Arbeitsumfeld, Verbandsarbeit, Arbeit in Weiterbildungkommissionen, Arbeit in Vergabekommissionen mit Personalbewertung etc.
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    • FrancoL 24.10.2017 21:18
      Highlight @R.Peter; Es ist reine Ideologie dass sowohl der Gewerbeverband als auch der Arbeitgeberverband dies so sehen mögen. Denen ist auch jegliche andere Diskriminierung völlig unbekannt, oder wie Herr Bigler in unseren SIA Verein feststellte: "Ja Präferenzen liegen in der Natur des Menschen, lernen Sie damit umzugehen"

      Auch diesen Versuch plötzlich nun doch eine Aussage des Arbeitgeberverbandes als Maxime zu nehmen zeigt eine gewisse Sprunghaftigkeit beim Werten der Quellen. Wenn sie Dir dienen, dann sind sie ok sonst fehlen beim Beurteilen Kriterien. Da muss ich doch mehr als grinsen.
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    • R. Peter 25.10.2017 00:36
      Highlight FrancoL,

      1) Raucher und Nichtraucher haben im der CH keinen Anspruch auf Gleichheit vor dem Gesetz. Frauen und Männer, Schwarze und Weisse aber sehr wohl.

      2) Du weichst billig aus: gib mir nur ein einziges Zitat. Anderenfalls bezichtige mich nicht der Lüge - ich bin nicht für dein Textverständnis verantwortlich.

      Nochmal für dich strukturiert:
      a) der Lohnunterschied ist belegte Tatsache.
      b) die Gründe werden mit der LSE gesucht.
      c) erfasst werden diverse Lohnrelevante Faktoren.
      d) damit lassen sich 2/3 des Unterschieds erklären.
      — bis hierhin ist alles ok, nun meine Kritik: —
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    • R. Peter 25.10.2017 00:37
      Highlight e) für den nicht erklärten 1/3 wird Diskriminierung als Erklärung als Tatsache behauptet (Sommaruga, Watson). Eine Aussage die das BFS und die Studienautoren nicht stützen.
      f) Tatsache wäre: 1/3 kann durch die LSE nicht erklärt werden. Gründe KÖNNTEN Diskriminierung sein oder alle anderen in der LSE nicht erfassten Faktoren oder beides. Keiner weiss das.
      g) verschiedene Studien deuten darauf hin, dass der GAP nahezu verschwindet, wenn innerhalb der Unternehmen real vergleichbare Positionen verglichen werden.
      1 0 Melden
    • R. Peter 25.10.2017 00:39
      Highlight 3) Ich glaube du unterscheidest nicht, ob in Einzelfällen diskriminiert wird (was ich aufgrund des Geschlechts oder Rasse für sicher halte und strafbar ist) oder ob ein systematisches Problem vorliegt. Von Einzelfällen lässt sch aber nicht auf Systematik schliessen - dafür gibts Statistik.
      1 0 Melden
    • R. Peter 25.10.2017 00:40
      Highlight 4) Dann ist ja gut. Ich bin es aber nicht, der dieses Thema wiederholt als Argumentationsgrundlage verwendete. Es tut schliesslich nichts zur Sache...

      5) Du verwendest Erzählungen deiner UN-Kollegen als Beleg für deine Aussage. Ich stelle dir die offizielle Aussage der Unternehmer entgegen.
      1 0 Melden
    • FrancoL 25.10.2017 07:49
      Highlight @R.Peter; Du gibst den Takt vor, Dein Schlusssatz zeigt, wessen Kind Du bist: Du hast offizielle Aussagen ich nur Aussagen aus meinem Arbeitskreis.

      Das ist mehr als lächerlich.

      Offizielle Aussagen? Diese haben einen Wert wenn sie nicht Partei sind.
      Wenn der Arbeitgeberverband diese Aussage macht dann vergisst er, dass bei seinen Erhebungen ja die Ungleichheiten (nicht nur Mann und Frau) bereits eingepreist sind, dh. diese schon mit Begründungen belegt sind. Und genau um diese Begründungen (der Einzelfirmen) geht es doch. Keiner seiner Mitglieder macht etwas falsch, ist doch klar!
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    • FrancoL 25.10.2017 07:58
      Highlight @R. Peter; Die offizielle Aussage und auch der Codex unseres Verbandes bestimmt dass jedes Mitglied seine Leistung nicht unter Preis anbieten darf. Fragt man die Verbandspitze werden die immer unermüdlich sagen, dass ihre Mitglieder grundsätzlich nicht unter Preis arbeiten dürfen. Tatsache ist, dass der grössere Teil aber unter Preis arbeitet. Treffe ich fast täglich an. Die Kontrolle erfolgt durch Befragung, ich etwa der Auftraggeber sondern der eigenen Mitglieder, ein riesen Unsinn! Jährlich versendet die SIA dann Aufforderungen nicht unter Preis zu arbeiten, wieso genau?
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    • FrancoL 25.10.2017 08:06
      Highlight @R.Peter: „Hat kein System“ sind nur Einzelfälle?
      Wenn man eine Auflage (gleich welcher Art) umgeht, dann geschieht dies nicht mit Offizialität und Systemnennung.
      Aber es hat gleichwohl immer ein System.
      Dies kann man an zig Fehlverhalten bestens sehen. Die Arbeitgeber die an untere Lohnlimiten gebunden sind unterschreiten diese nicht so einfach, so dumm sind nur wenige. Sie lagern aus und geben dieses Unterakkordanten einen niedrigeren Stkpreis, rückgerechnet einen tieferen Lohn und erst noch keine Auftragssicherheit. Das hat System, weiss man hat aber NOCH keine Mittel dagegen.
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    • FrancoL 25.10.2017 08:13
      Highlight @R.Peter: nochmals abschliessend: Im Geschäftsleben gibt es Vieles dass es nicht geben dürfte UND keine offizielle Stelle und kein Verband wird das je zugeben, weil die gewählten Methoden um Auflagen, gerade bei Löhnen, zu umgehen systematisch in eine Richtung gehen, die noch nicht in den Bereich des strafbaren liegt.
      Alles hat System und sogar die nächsten Ausweichmanöver gegen Auflagen bei Lohn und Gleichheit haben schon eine systematische Grundlage. Es müssten die Menschen sein, die diese Methoden geisseln, doch wenn Arbeit fehlt ist man nicht so wählerisch. Das weiss der Arbeitgeber.
      0 0 Melden
  • KING FELIX 22.10.2017 14:37
    Highlight Super
    14 6 Melden
  • moedesty 22.10.2017 13:23
    Highlight kann es nicht mehr hören. die haben ja nicht mal feminismus definiert. jede denkt die bessere feministin zu sein.
    36 27 Melden
    • Nausicaä 22.10.2017 14:11
      Highlight Im Feminismus geht es um Entmündigung und Selbstbestimmung. Es kann also gar keine totalitäre Ideologie sein, in der man dasselbe (zu) denken (hat). Aber FeministInnen sind auch nur Menschen und letztere sind ja dafür bekannt, tendenziell oft den anderen reinreden zu wollen.
      Frau Onken hier liefert in diesem Interview gerade ein extremes Beispiel, in dem sie definieren will, wer unter welchen Voraussetzungen Feministin sein darf.
      47 10 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 19:13
      Highlight @Nausicaä: Ihr Schlusssatz ist zum einrahmen und gilt (leider) für einen guten Teil der Femministinnen.
      9 0 Melden
    • Sherlock.H 22.10.2017 19:58
      Highlight Das ist schön, so steht es im Lexikon. In der Realität ist Feminismus genau das - Entmündigung all derer, deren Meinung auch nur leicht von der eigenen Definition abweicht.
      6 12 Melden
    • Nausicaä 22.10.2017 21:12
      Highlight Sherlock: Meine Korrektur von Entmündigung zu Mündigkeit wurde nicht aufgeschaltet. Hab ja schon damit gerechnet, dass mir jemand daraus einen Strick dreht ;).

      Was soll ich sagen, es gibt und gab immer extreme Gruppierungen innerhalb des Feminismus. In der zweiten Welle des Feminismus hat es diese Extreme mMn auch gebraucht.
      Ich finde dieses Extreme heutzutage nicht mehr situationsadäquat. Ich selbst bin, so denke ich, zwar vehement wenn ich merke, jemand will jetzt einfach nur auf seinen Privilegien beharren weil die so bequem sind, versuche aber, nicht jemanden zu entmündigen.
      5 0 Melden
  • leu84 22.10.2017 13:18
    Highlight CEO zu werden. Vielleicht gründen diese Frauen ihr eigenes Unternehmen und sind dann ihr eigener CEO. Aber man soll die Vergangenheit nicht zu stark werten, sonst dürfte keiner CEO sein. Man sollte eher vom Bild der unbefleckten Jungfrau wegkommen. Aber ein grossteil der Welt plus die alte Generation ist immer noch patriarchisch eingestellt.
    33 8 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 22.10.2017 13:08
    Highlight Wie kommt es, dass watson Julia "dem Alten ein schäuern" Onken eine Plattform bietet?
    Um den Feminismus, wie er sich in der JuSo manifestiert, sprich als linke Geselschaftstheorie zu kritisieren, gibt es legitiemere Personen.
    29 25 Melden
    • rodolofo 22.10.2017 14:05
      Highlight Julia Onkel sagt ja nur ihre Meinung, so wie Du ja jetzt auch!
      Warum muss immer verhöhnt, ausgegrenzt und eliminiert werden?
      Wir dürfen ja das, was Julia Onken, als Power-Frau mit Charakter und einem virtuosen Mundwerk die sie ist, zum Thema sagt, ja auch einfach mal so stehen lassen.
      52 21 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 22.10.2017 14:16
      Highlight Weil Onken sagt, wenn die Frau dem Alten eine schäuert sei das nicht weiter tragisch.
      Ich bin mir sehr sicher und hoffe auch, dass wenn ein Mann sagt, es sei kein Problem, seiner Frau eine runterzuhauen, Onken aufschreien und dies verurteilen wird.
      Mich stört diese Doppelmoral, Mann schlägt Frau = schlecht, Frau schlägt Mann = nicht weiter Schlimm.
      Man wird einfach nicht übergriffig gegenüber anderen Menschen, punkt.
      49 7 Melden
    • rodolofo 22.10.2017 14:29
      Highlight So einfach ist es nicht!
      Eine Frau darf eher zuschlagen, weil sie körperlich schwächer ist!
      Eine Frau schlagen geht aber für uns Männer gar nicht, weil das Missbrauch der körperlichen Überlegenheit wäre.
      Wenn die Frau allerdings eine massige und Muskelstrotzende "Landfrau" ist, die das Wallholz als Waffe der Frauen einsetzt und gleichzeitig der Mann ein hageres, untersetztes Männchen ist, würde ich vielleicht auch Partei für den in diesem Spezialfall eindeutig unterdrückten Mann ergreifen.
      Aber wirklich zum Fürchten sind Frauen als Psychologinnen...
      Tooing! Daas Schreckckmümpfeliii...
      15 55 Melden
    • Sandro Lightwood 22.10.2017 15:17
      Highlight Meine Mutter war meinem Vater körperlich überlegen.
      12 1 Melden
    • Siebenstein 22.10.2017 18:10
      Highlight @rodolofo:
      Ausgerechnet die Frau, die allgemein eh schon verbal schneller und im höheren Masse ausfällig wird, soll den Mann, der im Allgemeinen seine Beisshemmung im Griff hat, sprich nicht zuschlägt, schlagen dürfen nur weil der Mann theoretisch körperlich überlegen wäre? Seltsame Theorie...
      16 10 Melden
    • Sherlock.H 22.10.2017 20:00
      Highlight Wer schlägt hat unrecht, egal welches Geschlecht, und gehört gleich bestraft. Männer werden allerdings für die gleiche Tat härter bestraft.
      19 3 Melden
    • rodolofo 23.10.2017 08:23
      Highlight @ Sherlock.H
      Dann wird das ja sinnvoll geregelt.
      2 1 Melden
  • Spötter 22.10.2017 12:35
    Highlight @urano! Sooo ein Blödsinn. Beschäftige dich mal mit Psychologie und dann schreiben!
    3 14 Melden
  • rodolofo 22.10.2017 12:33
    Highlight Ich finde nicht, dass Julia Onken zu bestimmen hat, wie Feminismus zu sein hat, sondern die Frauen, welche sich als Feministinnen sehen!
    So gibt es also -oh Wunder!- sehr viele unterschiedliche Erscheinungsformen von Feminismus.
    In der Vielfalt und in allen möglichen Farben und Formen liegt die Kraft der grössten Feministin, die es gibt:
    Mutter Natur!
    Und Mutter Natur hat die Frauen mit verführerischen Schönheiten und Reizen ausgestattet, die ein moderner, unverkrampfter Feminismus durchaus auch als "Waffen der Frauen" einsetzen kann!
    Übrigens arbeiten auch Dominas mit diesen Waffen...
    12 36 Melden
    • Rendel 22.10.2017 14:05
      Highlight 😂 von Frau Onken zu Dominas, irgendwie passt das. So richtig ernst nehmen fällt mir bei deinen Ausschweifungen aber auch schwer, die dann doch oft am Thema vorbeizielen.
      27 7 Melden
    • rodolofo 22.10.2017 14:12
      Highlight @ Rendel
      Ich ziele ja nicht auf ein Thema, um es abzuschiessen, oder um es wie ein Schmetterlings-Sammler aufzuspiessen!
      Ich lasse mich vom Thema und von Gedanken inspirieren und schaue fasziniert, was für Assoziationen davon wachgerufen werden!
      Mir geht es also weniger um "Recht haben" und mehr um spontane, gedankliche Jam-Sessions, wie sie frei improvisierende Musiker mit Tönen, Rhythmen und Melodien veranstalten.
      Bin ich wieder abgeschweift?
      Eh, Peace man!
      15 13 Melden
    • Rendel 22.10.2017 14:21
      Highlight Es wird halt schwer eine sachliche Diskussion zu führen. Aber ich hab verstanden, ihnen geht es nicht um Sachlichkeit oder einen Dialog.

      13 6 Melden
    • rodolofo 22.10.2017 14:35
      Highlight Doch, darum geht's auch! Aber eben nicht nur.
      Reine Sachlichkeit und Vernunft sind wie Knochen.
      Ihnen fehlt das Fleisch drumrum!
      Dieses Fleisch besteht aus wachgerufenen Geschichten und Gedanken, und... man höre und staune: Aus Gefühlen!
      Ohne Gefühle sind sowohl die Musik, als auch die Kommunikation wertlos und leblos, eben wie dürre Knochen.
      11 15 Melden
    • Rendel 22.10.2017 15:09
      Highlight Sachlich mit Gefühl und Empathie und themenbezogenen, geht auch, rodolfo.
      9 3 Melden
    • rodolofo 23.10.2017 08:38
      Highlight @ Rendel
      Du willst also weiterhin vor allem recht haben?
      Dann tu ich Dir den Gefallen:
      Du hast ja sooo recht!
      Bist Du jetzt zufrieden?
      1 3 Melden
  • Rendel 22.10.2017 12:25
    Highlight Frau Onken ist keine Feministin. Sie findet häusliche Gewalt von Frauen an Männern ok. Den Titel Psychologin hat sie auch nicht verdient. Ein Kind wird ja nicht traumatisierte wenn die Mutter den Alten schlägt.

    Gebt dieser Frau doch bitte keine Plattform mehr.
    68 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.10.2017 10:52
      Highlight @Rendel:

      Gell du bist der Typ Alt68 ... Meinungsgegner diffamieren und wegsperren.

      Wie habt ihr doch eure Ideale verraten ...
      0 3 Melden
  • Vio Valla 22.10.2017 12:22
    Highlight Es ist nunmal einfach so, dass Feminismus nicht gleich Feminismus bedeutet. Ich bezeichne mich auch als Feministin und muss oft leer schlucken was unter den Begriff des Feminismus als gemacht und gesagt wird. Aber trozdem, wer bin ich schon um zu sagen zu dürfen was Feminismus ist und was nicht? Ich habe mich mit dieser Vielfalt abgefunden, scheue zwar die Diskusion nicht, würde mir aber wünschen, dass in der Diskusion der Aspekt der Vielfalt mehr berücksichtigt wird, denn Meinungen und Standpunkte sind so verschieden, wie die Menschen selber.
    28 0 Melden
  • Waldorf 22.10.2017 12:18
    Highlight Ich bin ja mit sehr vielen Aussagen dieser Frau nicht einverstanden. Bei der Aussage mit dem sogenannten Feminismus der jungen Frauen in den sozialen Medien, trifft sie den Nagel für mich aber auf den Kopf. So bringt man die männlichen Chauvinisten nicht zur Raison.
    26 3 Melden
  • urano 22.10.2017 12:05
    Highlight Frau Onken kämpft nicht für die Rechte der Frau, sie kämpft dafür, dass das Mittelalter wieder zurückkehrt. Gehen Sie bitte zurück an den Herd, Frau Onken, und bleiben Sie bitte dort
    37 198 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.10.2017 12:16
      Highlight Die gute Frau hats wohl mit euch Sozis vergeben, als sie sich gegen die "Traditionen" im Islam gestellt hat haha!!

      Tja, Ideologen ...
      31 20 Melden
    • reaper54 22.10.2017 12:16
      Highlight Da kämpft wohl ehr die Spitze der juso dafür. Im Mittelalter zählte Fettleibigkeit als schön, das vermissen sicher einige Personen.
      22 26 Melden
    • Wald Gänger 22.10.2017 12:25
      Highlight Hä? Woraus schliesst du das anhand des Interviews?
      10 0 Melden
    • Emanzipator 22.10.2017 12:33
      Highlight Hugahug!

      Hughuga hug hug!! Roaaaar!
      12 1 Melden
    • Mutzli 22.10.2017 14:38
      Highlight @reaper54 Danke auch für dieses schöne Fallbeispiel von klassischem Sexismus, eine Politikerin aufs Äussere zu reduzieren und noch ne Beleidigung anhängen.
      25 6 Melden
  • Maria B. 22.10.2017 12:04
    Highlight Sehr gute Antworten der vielgelesenen Autorin und verdienten Feministin Onken - auch wenn sie hier wohl Einigen nicht in den Kram passen werden ;-)!
    118 48 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.10.2017 12:16
      Highlight Ne, Vorhang auf für die Ideologen:
      5 16 Melden
    • Sandro Lightwood 22.10.2017 15:21
      Highlight Hä? Auf das Nachbohren gibt sie vor allem Antworten auf irgendwas, aber nicht auf die Fragen. Ihr scheint es egal zu sein, dass sie sich in ihrer Haltung mehrmals selber widerspricht.
      10 7 Melden
    • rauchzeichen 23.10.2017 09:31
      Highlight pscht sandro, es merkt keiner..
      1 1 Melden
  • trololo 22.10.2017 12:00
    Highlight Onken hat teilw. m.E. auch schon kontroverse Sachen behauptet. Doch diese Aussagen unterschreibe ich.
    107 15 Melden
  • Emanzipator 22.10.2017 11:56
    Highlight Soooooo gescheit die frau! Und so nicht reaktionär!

    Wie ich den “nicht-mimimi-feminismus” liebe! 👍🏽

    93 16 Melden
  • R. Peter 22.10.2017 11:56
    Highlight Über die Onken braucht ihr nun wirklich nicht mehr berichten, die hat jede Legitimation längst verloren...

    Zitat Onken in einer SRF Arena: „Mein Gott, eine Mutter, die dem Alten mal eins schlägt, wenn er blöd tut, das traumatisiert ein Kind nicht schwer.“

    Da könnt ihr auch einfach Hans Müller aus Musterlingen nach seiner Meinung fragen.
    94 40 Melden
    • Emanzipator 22.10.2017 12:31
      Highlight Stimmt aber... es traumatisiert das kind nicht schwer!

      Der Alte sollte sich einfach überlegen ob er nicht (mit dem Kind) abhauen will und anzeige erstatten.

      Wenn die alte dem alen eins schlägt ist halt nicht ausgeschlossen ob sie das kind nicht auch schlägt...
      20 2 Melden
    • Kunibert der fiese 22.10.2017 13:22
      Highlight Genau.
      4 2 Melden
  • N. Y. P. 22.10.2017 11:33
    Highlight Was für ein vernünftiges Interview. Danke, Frau Onken.
    Sie spricht den wunden Punkt der SP an.
    Die SP SCHAUT WEG, wenn Menschen aus patriarchalischen Kulturen hier ihr problematisches Frauenbild pflegen. Mir fehlt die Botschaft: Frauenrechte sind nicht verhandelbar !
    AUCH die Migration ist ein Tabuthema bei den Linken.
    Nun gut, man kann auch in Schönheit sterben, bzw. Wähleranteil verlieren. Alle haben sich lieb.
    97 36 Melden
    • Mutzli 22.10.2017 13:16
      Highlight @N.Y.P. Haben Sie konkrete Beispiele für dieses Wegschauen? Ich frage nur, weil ich eine ziemlich andere SIcht auf das ganze habe. So ist die SP die Partei, die sich am meisten für Frauenhäuser und Bleiberecht für misshandelte Migrantinnen einsetzt, damit sie sich eben aus solchen patriarchalischen Umgebungen rauslösen können und fordert Bekenntnis zu den Menschenrechten und Verfassung. Wurde auch alles explizit angeprangert in den Positionspapieren zu Integration (2007), Islam (2009) und der SP Frauen vom letzten Parteitag (S.35f). So ist die SP z.b. auch gegen Kopftücher, da Frauenfeindlich.
      20 11 Melden
    • Hierundjetzt 22.10.2017 13:57
      Highlight Evtl. spricht Frau Onken die Tatsache an, dass die JUSO in der Stadt Zürich Kurse anbietet, wie man als nicht Muslima Burka und Niqab tragen lernt. Weil das damit das Integrationsverständnis fördere.

      Und nein, das ist kein Witz
      29 0 Melden
    • Mutzli 22.10.2017 14:22
      Highlight @Hierundjetzt Ernsthaft jetzt? Ach Herrjemine. Man kann zwar vielleicht noch den gut gemeinten Ansatz erkennen, aber das ist sowohl PR-mässig wie auch in der Ausführung dermassen verkehrt... Wenn man das Lebensgefühl (einer verschwindend kleinen) Minderheit so zum Verchleiderle degradiert, tut man niemanden einen Gefallen. Haben Sie gerade zufälligerweise einen Link?

      Manchmal frage ich mich schon, ob sich die Juso nicht besser einfach abspalten sollte. Haben zwar ab und zu interessante Denkanstösse, aber das wird mit solchen und ähnlichen Aktionen gleich zunichte gemacht.
      16 1 Melden
    • N. Y. P. 22.10.2017 14:42
      Highlight @Hierundjetzt
      Nein, das ist ein Witz. Oder ? Bestimmt ist das ein Witz.

      @Mutzli
      Es geht also etwas.

      Aber, wieso wird die SP ganz anders wahrgenommen ? So wie es aussieht, hat die SP in den Positionspapieren zu allem eine pointierte Meinung. Die SP scheint alles richtig zu machen und verliert trotzdem Wähleranteile.
      Vom letzten Parteitag ist mir folgendes geblieben. Der Feminismus ist jetzt Hauptthema. Obwohl es ja vermutlich eben genau nicht so ist. Sondern ein Thema unter vielen.
      Die SP muss pointierter auftreten.
      9 3 Melden
    • Mutzli 22.10.2017 15:04
      Highlight (1/2) @N.Y.P. Deshalb auch meine Frage an Sie, mich interessiert es, worauf Ihre Meinung basierte. Generell ist es wohl so, dass die SP, zusammen mit CVP und FDP, gegenüber der SVP weniger präsent in den Medien ist, ist im Falle der SP auch eine Geldfrage. Aber das ist sicher nicht alles, wie von Ihnen erwähnt, wäre der letzte Parteitag so ein pointierter Auftritt gewesen, aber wurde rundherum kritisiert, weil Feminismus anscheinend jetzt ein Unwort ist.

      Habe nebenbei noch kurz bei den anderen Parteien (CVP/FDP/SVP) ins Programm gelinst: Keine davon hat die Gleichstellung als Programmpunkt
      8 3 Melden
    • Hierundjetzt 22.10.2017 15:08
      7 0 Melden
    • Mutzli 22.10.2017 15:10
      Highlight (2/2)oder wird überhaupt als Thema erwähnt, so wie ich es sah beim Überfliegen. Zum Thema patriachalische Kulturen äussert sich auch niemand, inkl. SVP, geschweige denn verurteilt diese Strukturen, somit käme die SP diesem Anspruch am nächsten.
      Der einzige Ort wo etwas ähnliches erwähnt wird, ist im Programmauszug zum Thema Religion bei der SVP, wo Zwangsheirat und FGM als rein islamisch und den Gesetzen widersprechend verurteilt wird.
      Das wird es, plus noch andere Sachen, bei der SP auch, welche allerdings noch erwähnt, dass dies alles nicht nur an eine Religion gebundene Gräueltaten sind
      4 3 Melden
    • Mutzli 22.10.2017 15:20
      Highlight @Hierundjetzt Merci für den Link! Scheint allerdings ein unabhängiger Verein names "es ist nur ein Schal" zu sein, bei dem Hijabs bzw. Kopftücher anprobiert werden. Macht das ganze allerdings nicht weniger hanebüchen auf den ersten Blick und es scheint keine Website, Artikel oder auch nur Suchergebnisse dazu zu geben. Oder mein Google-Fu ist zu schwach. Hätte gerne mehr dazu gewusst, aber jetzt frage ich mich ob das der richtige Name ist, oder ob es den Verein überhaupt gibt.
      9 0 Melden
    • N. Y. P. 22.10.2017 16:15
      Highlight @Mutzli
      Zum Thema Wegschauen:
      Es ist einfach (auch mir) nicht präsent genug, dass die SP eigentlich eine pointierte Meinung zur Migration, Patriarchat, etc. hat. Und auch viel macht.
      Tu Gutes und SPRICH darüber. Die SPler sprechen zwar, aber nach dem Votum hat keiner mehr eine Ahnung, was die Aussage ist.
      SVP-Voten sind dagegen verbale Atombomben. Man hört sogleich hin. Ob man einverstanden ist oder nicht. Am Schluss gibts noch eine Parole mit auf den Weg.

      SPler dagegen reden und reden und reden, geben aber nichts auf den Weg. Packen dafür ihre Voten proppenvoll.
      5 2 Melden
    • Hierundjetzt 22.10.2017 16:38
      Highlight Das stimmt, da war ich zu ungenau, ich kanns mit der JUSO als Beteiligte Instituition nicht zweifelsfrei belegen. Weiss aber, dass die Veranstalter mehr als nur JUSO sympathisanten sind.

      Dein Google-Fu (geil, merk ich mir) bleibt gut, es gibt keine eigene Website
      5 0 Melden
    • Mutzli 22.10.2017 17:13
      Highlight Tja, da werden wir wohl nicht allzu einig ;-) “Für alle statt für wenige finde ich z.B. ziemlich gut als Parole. Die Frage wie sehr populistisch, prägnant und einfach, gegen differenziert und langfädig ist natürlich immer ein Problem und Balanceakt. Wobei das zweitere natürlich auch nicht besonders gut Zeitungen verkauft und somit weniger abgedruckt wird. Ich bin halt in einem SP-Haushalt aufgewachsen und weiss deshalb z.b., dass Kopftücher schon in den neunzigern als sexistisches Problem angesehen wurden. Dass die SP definitiv ihre Öffentlichkeitsarbeit überdenken sollte ist klar!
      3 0 Melden
    • N. Y. P. 22.10.2017 17:46
      Highlight @Mutzli
      Nicht ganz einig, genau.
      Der Slogan "Für alle statt für wenige" finde ich sehr gut.
      Mutzli, Du solltest am Parteitag auftreten. Dein letzter Kommentar ist sehr gut.
      Arbeitet am Balanceakt !
      1 0 Melden
  • Sapere Aude 22.10.2017 11:30
    Highlight Eine Frau die findet es sei ok wenn die Frau den Alten mal schlägt, ist für mich keine richtige Feministin. Insofern schadet Frau Onke, die häusliche Gewalt an Männer relativiert, dem Feminismus wohl mehr, als wenn einige JUSOs BHs verbrennen.
    85 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.10.2017 12:17
      Highlight *mimimimi*
      7 36 Melden
    • Sapere Aude 22.10.2017 14:15
      Highlight @RosaL, eine recht infantile Reaktion auf eine vernünftig geäusserte Kritik. Hast du überhaupt etwas Substantielles an der Diskussion beizutragen? Wenn nicht, ist das einzige *mimimi* welches ich hier erkennen kann, deine plumpe Reaktion.
      30 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.10.2017 14:43
      Highlight @Sapere: Schert sich jetzt die feministische Linke um das Wohl des Mannes?!

      Kampfflieger wollt ihr auch?

      Wie dehnbar seid ihr eigentlich? Habt ihr noch den Überblick?
      7 26 Melden
    • Sapere Aude 22.10.2017 15:21
      Highlight Seid wann repräsentiere ich die gesamte Linke? Ich fühle mich zumindest weder von der SP, noch den Grünen und schon überhaupt nicht von der JUSO repräsentiert. Ich bilde mir zum jeweiligen Thema meine eigene Meinung, da interessiert es mich wenig was angeblich Linke so alles für Idee haben oder halt nicht. Da ich selbst erlebt habe wie meine Mutter meinen Vater schlägt, ist meine Kritik an Frau Onken durchaus legitim. Wir dürfen gerne die von dir genannten diskutieren, wenn es dir jedoch alleine ums stänkern geht, such dir bitte einen anderen Sandkasten.
      18 2 Melden
    • Mutzli 22.10.2017 15:25
      Highlight @RosaL Feminismus = Kampf für die Gleichberechtigung und Überwindung patriarchalischer Denkmuster. Da sind Männer automatisch einbegriffen. Sei es Einführung des Vaterschaftsurlaubs (was gegen das trad. Vaterbildes als ferner Ernährer verläuft), Abschaffung der Dienstpflicht (da ungerecht wenn nur Männer leisten müssen) oder natürlich auch Gewalt gegen Männer (welche im Klischeedenken als "starkes Geschlecht" gar nicht Opfer sein könnten oder sonst selber schuld sind). Alle drei genannten Beispiele werden von den SP Frauen gefordert.

      ...was das mit Kampffliegern zu tun haben soll..?
      9 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.10.2017 16:03
      Highlight @Sap, Mutzli

      "Männlichen Parteimitgliedern ist es zudem untersagt, an Podiumsgesprächen und Diskussionsveranstaltungen teilzunehmen, wenn dort keine einzige Frau sitzt."

      https://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/fuer-die-sp-maenner-wird-die-luft-an-der-parteispitze-duenner-ld.1321952

      Die dürfen wohl auch geschlagen werden, wenn sie das Verbot missachten oder? Zumindest ist das nicht weit her geholt.

      @SaP: Teflon beschichtet? Zumindest versteht man dich besser, wenn du Häusliche "Gewalt" ansehen musstest ;-)



      5 9 Melden
    • Mutzli 22.10.2017 17:00
      Highlight ...ok? Keine Ahnung wo Sie jetzt diese Gewaltfantasien herhaben, oder was an einer Aufforderung auf nur rein mit Männern besetzte Gesprächsrunden zu verzichten dermassen skandalös ist. Möchte auf jeden Fall keine US verhältnisse wo reine Männeransammlungen über die legitimation von pille und abtreibung debattieren.

      Was dieser verächtliche zweite Absatz soll, ist wohl in den Sternen geschrieben. Ist auf jeden Fall sehr feine Schule sich über solche Erlebnisse lustig zu machen und auch gleich ein weiteres Beispiel für die minimierung von häuslicher Gewalt zu liefern.
      7 3 Melden
    • Sherlock.H 22.10.2017 20:07
      Highlight Damit hat sich die SP endgültig demontiert. Schade.

      "Eines der kritischsten Voten kam ausgerechnet von den Juso. Sie fanden, eine feministische Bewegung, die Männer einseitig als Täter und die Frauen als Opfer sehe, werde scheitern. Sie sei deshalb durch eine gerechte Politik für alle Geschlechter zu ersetzen. [...] In Olten aber unterlagen sie. Nachdem SP-Frauen-Präsidentin Natascha Wey etwas unwirsch darauf hingewiesen hatte, dass es nicht Aufgabe eines feministischen Manifests sei, dafür zu sorgen, dass sich auch die Männer mitgemeint fühlten, wurde der Antrag abgelehnt."
      1 1 Melden
    • Sapere Aude 23.10.2017 18:53
      Highlight "@SaP: Teflon beschichtet? Zumindest versteht man dich besser, wenn du Häusliche "Gewalt" ansehen musstest ;-)"

      Frustriert keine Angriffsfläche zu finden? Anders ist wohl das relativierende und dümmliche Nachtreten nicht zu interpretieren.
      1 1 Melden
  • walsi 22.10.2017 11:26
    Highlight Vielfach sind es die Frauen selber die zwar gleichberechtigt und emanzipiert sein wollen, dann sich aber wieder selber in traditionelle Rollenbilder drücken. Speziell dann wenn sie ein Kind bekommen. Viele Frauen, die ich kenne, hätten Mühe mit dem Gedanken, dass sie nach der Geburt und Mutterschaftsurlaub wieder 100% arbeiten gehen und der Mann bleibt als Hausmann zuhause. Das ist nur ein Beispiel, es gibt noch weitere Dinge wo die Frauen selber die traditionellen Frauenbilder zementieren.
    57 8 Melden
    • esmereldat 22.10.2017 13:19
      Highlight Es geht darum, dass die Frauen selbstständig und gleichberechtigt entscheiden können, in welcher Form sie ihr Leben führen wollen. Wenn sich Frauen nach der Geburt bewusst dafür entscheiden, dass sie die traditionelle Rolle der Hausfrau übernehmen wollen, ist das doch völlig in Ordnung. Das Schöne ist ja, dass sich das Lebensmodell dann auch wieder ändern kann, wenn das Kind etwas älter ist und die Frau dann ev. doch wieder arbeiten gehen will. Traditionelle Modelle sind nicht per se schlecht.
      13 3 Melden
    • Sherlock.H 22.10.2017 20:07
      Highlight Ja, aber dann bitte nicht schreien, weil sich diese Entscheidung in der Erwerbsbiographie (Lohn, Karriere) niederschlägt.
      5 1 Melden
  • Nausicaä 22.10.2017 11:23
    Highlight Ihre Argumentation funzt irgendwie nicht. Als ob die JusoFrauen wegen dieser Aktion keinen (guten) Job mehr bekämen, so ein Blödsinn. Jede/r Arbeitgeberin, der die Aktion als Referenz auf die 68er einzuordnen weiss, wird kein Problem haben, die Frauen einzustellen. Man kann davon ausgehen, dass sich die Frauen nicht bei erzkonservativen Betrieben bewerben.

    Und warum genau ist das Ziel 'Selbstbestimmung' so viel weniger wichtig als 'finanzielle Unabhängigkeit' (die mMn in der CH relativ einfach zu erlangen ist, entgegen ihrem Darstellungsversuch)

    Ihre Ansichten sind paternalistisch.
    36 46 Melden
  • Astrogator 22.10.2017 11:06
    Highlight Tja, sie hat Recht, aber nicht so wie sie meint. Es ist erst wenige Monate her hat sie Gewalt gegen Männer als legitim bezeichnet. Wer nimmt sie jetzt noch ernst?
    52 15 Melden
  • fant 22.10.2017 11:03
    Highlight Ich (als Mann) finde 'Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und finanzielle Unabhängigkeit' super und glaube auch, dass wir da noch nicht soweit sind, wie wir sein könnten - aber sorry Julia Onken, wie kann man zwei Sätze später von 'Wenn ein skurriler Auftritt im Betrachter hingegen primär peinliche Gefühle auslöst' reden? Genau das ist doch Selbstbestimmung: Das tun, was man will ohne dafür benachteiligt zu werden... (solange man natürlich niemanden schädigt etc)
    46 9 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 12:28
      Highlight Genau Frau Onken kennt nur die onksche Selbstbestimmung, alle anderen Selbstbestimmungen sind des Teufels. Die Frau ist mehr als nur zu hinterfragen.
      16 3 Melden
    • gnp286 22.10.2017 12:48
      Highlight Nur mal so als Anstoss: Vergleichen wir mal Milo Moiré und wenn ein Mann das Selbe tun würde... Wäre es irgend einer politischen Sache gedient - z.B. dem Vaterschaftsurlaub - wenn der Mann sich nackt auf die Bahnhofstrasse stellt oder würde er nur müde belächelt und es (ebenfalls) als provokation abgetan? Ich denke Onken will auf das hinaus... Dem Feminismus selbst bringen solche Aktionen wenig. Und Moiré wird auch nicht wegen irgendwas benachteiligt. Wenn ein Mann sich Nackt hinstellt kann er sich den CEO-Posten genauso ans Bein schmieren wie wenn eine Frau das tut.
      13 3 Melden
  • gnp286 22.10.2017 10:55
    Highlight Das ist Feminismus, welcher Sinn ergibt! Tolle Frau.
    31 38 Melden
  • A_C_Doyle 22.10.2017 10:54
    Highlight Wow, die Dame wirkt ja wirklich recht vernünftig, nichtvgerade das was man von Feministinen gewohnt ist.

    Kann mich ihren Ansichten nur anschliessen auch wenn ich im Artikel ein paar Fragen vermisse. Für mich eine der interessantesten Fragen: Sollten auch Frauen der Wehrpflicht unterliegen?

    Wer da nein sagt, dem geht es nicht um Gleichstellung sondern darum sich Rosinen rauszupicken. Da mehr Rechte zu bekommen wo man nicht bevorteilt ist. Wahre Gleichstellung gibt es nur, wenn man auch geschlechtliche Privilegien aufgibt oder sie dem anderen Geschlecht auch gewährt
    38 48 Melden
  • Goldjunge Krater 22.10.2017 10:43
    Highlight "Sie schaut weg, wenn Menschen aus patriarchalischen Kulturen in unser Land kommen und hier ihr problematisches Frauenbild pflegen"

    Die linke Doppelmoral schön auf den Punkt gebracht.
    59 28 Melden
    • FrancoL 22.10.2017 12:34
      Highlight Schaut die Linke weg? War es nicht die Linke die die Zuwanderung mit flankierenden Massnahmen drosseln wollte?
      Was die Linke macht ist die Verantwortung tragen, dass nun mal andere Volksgruppen kommen weil die Zuwanderung von der Wirtschaft gewollt wurde und die Linke mag nun nicht diese Volksgruppen in die Pfanne hauen, weil wir sie nun mal brauchen oder zumindest die Wirtschaft sie braucht. Wir haben gerufen und sie sind gekommen. Das ist ein Altes Lied: Wir wollten Arbeitskräfte und es sind Menschen gekommen.
      17 12 Melden
    • rodolofo 22.10.2017 12:44
      Highlight Vielleicht starren wir ja auch nicht ständig auf die "Wunden Punkte" des Islaaam!
      Man muss das ständige Nörgeln auch mal gut sein lassen!
      Gerade für uns Linke ist DAS alles andere als leicht.
      Also lasst uns doch mal in Ruhe, wenn wir mal locker lassen und Erzkonservative sich ungestört sich selbst verwirklichen lassen!
      Oder seid Ihr neidisch auf die reaktionären Ausländer, weil wir immer auf den reaktionären Inländern herum hacken?
      Dann denkt bitte mal an das Christlich Abendländische Gebot der Gastfreundschaft!
      Muslime sind hier relativ neu.
      Sie brauchen Zeit für die Akklimatisierung.
      8 9 Melden

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