Schweiz
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Amir Dziri, Professor für islamische Studien am Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft

Amir Dziri lehrt am Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft in Fribourg. Bild: watson

«Es gibt viele Muslime, deren Weltbild gleich konservativ ist wie jenes der SVP»

Amir Dziri ist der erste Professor für islamische Studien in der Schweiz. Gerade jetzt sei sein Job ein wichtiger, sagt er im Interview. Denn mit einem Burkaverbot löse man keine Probleme. 

05.10.17, 10:39 30.08.18, 10:51


Herr Dziri, in der Schweiz ist kürzlich die Burka-Initiative zustande gekommen. Das Volk muss nun an der Urne über die Frage eines Verschleierung-Verbots abstimmen. Wie schätzen Sie solche Initiativen ein?
Amir Dziri: Hier soll etwas symbolisch Aufgeladenes Teil einer Bundesgesetzgebung werden, da stellt sich für mich die Frage: was ist da schief gelaufen? Denn es gibt wenige Muslime, die diese Kleidungsstücke tragen. 

Was löst eine solche Debatte bei der muslimischen Gemeinde aus?
Die Menschen bekommen den Eindruck, dass es um ihre Identität als Muslime geht. Sie nehmen den Gegensatz wahr: Entweder bin ich loyaler Schweizer oder gläubiger Muslim. Das führt zu Trotzreaktionen und macht das Zusammenleben mühselig. Hätte man sich mit den Muslimen hingesetzt und geschaut, wie denn ihre Haltung zur Burka ist, dann hätte man schnell festgestellt, dass viele sie als Kleidungsstück der hiesigen Gesellschaft ablehnen.

Amir Dziri, Professor für islamische Studien am Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft

Bild: watson

Amir Dziri

Amir Dziri wurde 1984 in Tunis geboren und ist in Deutschland aufgewachsen. Er forscht zu religiösem Denken, der Geistes- und Kulturgeschichte des Islams und religions- und kulturphilosophischen Fragen im Horizont gegenwartsrelevanter Aktualität. Von 2011 bis 2017 wirkte er am Zentrum für islamische Theologie der Universität Münster an dessen institutioneller und fachlich-akademischer Etablierung mit. Seit September 2017 hat er die erste Professur für islamische Studien in der Schweiz und ist Direktor des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft der Universität Fribourg.​

Was schlagen Sie den Initianten vor?
Ich würde vorschlagen, sich einmal mit Muslimen zu unterhalten. Dann würde man erkennen, dass sie nicht als Objekt eines öffentlichen Diskurses übergangen werden wollen, sondern dass sie partizipieren wollen. Es wäre wünschenswert, wenn die Vielfalt von muslimischen Anschauungen in politischen Vorlagen, die den Islam betreffen, auch öffentlich zur Sprache kämen. 

Auch debattiert wird in der Schweiz, ob muslimische Religionsgemeinschaften staatlich anerkannt werden sollen. Was halten Sie von dieser Idee?
Die Organisationsstrukturen von Muslimen unterliegen keinen religiösen Vorgaben oder Bedingungen. Daher sehe ich prinzipiell eine grosse Offenheit für solche Ideen. Es liegt an den jeweiligen Akteuren, vorauszusehen, welche Form der institutionellen Integration denn zu den Gegebenheiten passt. Die staatliche Anerkennung einer muslimischen Religionsgemeinschaft wäre ein denkbares Modell. 

Sie sind der erste Professor für islamische Studien in der Schweiz. Erstmals können sich Studenten in Ihrem Seminar mit der Auslegung des Korans befassen. Warum braucht es das?
Ich glaube, dass wir uns mit den Fragen der Auslegung des Islams auseinandersetzen müssen. Wenn wir das nicht tun, dann tun das andere für uns und wir haben keine Möglichkeit diesen Diskurs selber zu steuern und uns einzubringen.

Sind Sie da nicht ein wenig spät dran? Gerade in den letzten Jahren wurde die Debatte um die Kontextualisierung des Islams in den Medien bereits geführt.
Ich würde eher sagen, in den Medien hat gar keine Kontextualisierung stattgefunden. Viel eher war der Islam ständiges Objekt der Berichterstattung. Anscheinend war jede Einzelheit, die mit dem Islam zu tun hatte, von nachrichtlicher Relevanz. Der Islam ist zu einem Thema geworden, das viele Menschen stark emotionalisiert. Solche Entwicklungen sind mit Vorsicht zu geniessen. 

Was stört sie an der ständigen Berichterstattung über den Islam?
Dass immer wieder Wertekonflikte eröffnet werden, gehört zu einer multireligiösen Gesellschaft. Doch die Diskussion hat sich auf Muslime fokussiert. Es gibt eine Tendenz, gesellschaftliche Fragen nur auf den Islam zu projizieren und zu reduzieren. Die übergeordneten Fragen spielen keine Rolle.

Wie erleben Sie das?
Auf mich hat sich das schon sehr stark ausgewirkt. Weil ich immer zwischen unterschiedlichen Stereotypisierungen vermitteln muss, nahezu therapeutisch. Das ist interessant, weil ich Einblicke in unterschiedliche Wahrnehmungen und Milieus bekomme. Aber es ist auch sehr fordernd. 

Nerven Sie sich ab dieser Vermittlerrolle?
Ich sehe es als Verantwortung von jungen Leuten, diese Vermittlerrolle zu übernehmen. Es gibt viele Muslime, die sagen, es stört sie, immer wieder auf dieselben Klischees zurückgeworfen zu werden und nicht mehr als Mensch wahrgenommen zu werden. Es ist wohl eine Frage der Zeit, bis sich das normalisiert und sich eine Kultur des Zusammenlebens etabliert.

«Es geht darum, aufzuzeigen, dass nicht eine Gruppe einziger Ursprung eines Problems ist und alle anderen automatisch freigesprochen sind.»

Junge Muslime müssen also pauschal die Verantwortung für etwas übernehmen, für das sie gar nichts können. Wie argumentieren Sie das?
Meine Gesellschaft besteht aus unzählig diversen Lebensentwürfen. Diese Wahrnehmungen versuche ich in Diskussionen als Stärke einzubringen. Um Brücken zu bauen und aufzuzeigen, dass die Probleme, die wir haben, meistens gemeinsame Probleme sind. Und dass Lösungen genauso nur gemeinsam entstehen und niemals gegeneinander. 

Warum aber wird trotzdem oft eine Gruppe als Urspung eines Problems gesehen?
Das ist Teil der Soziologie des Menschen und funktioniert überall auf der Welt so. Gehören Sie in einem Land einer Mehrheitsgruppe an, die gleichzeitig Normalität und Normativität ist, dann sind Sie sich dieses Privilegs gar nicht bewusst. Wenn Sie aber als Weisse an einem Strand in Nordafrika spazieren, dann sind Sie plötzlich etwas Exotisches und nicht mehr Teil einer Normalität. Plötzlich werden Anfragen an Sie gerichtet. Der Klassiker in diesem Fall: Wie kann die so rumlaufen?

Und wann werden diese Phänomene problematisch?
Wenn sie negativ stereotypisiert werden. Wenn Sie also aufgrund Ihres Auftretens am Strand als freizügige Person gekennzeichnet werden, obwohl Sie selber vielleicht traditionelle Werte sexueller Moral vertreten. Oder wenn jemand automatisch zum Frauenunterdrücker oder zum Gewalttäter wird, weil er religiös ist. Das in alle Richtungen zu dekonstruieren, ist wichtig.

Diese Stereotypisierung ist aber bereits weit fortgeschritten. Kürzlich sagte AfD-Politiker Alexander Gauland in einem Interview, der Islam passe nicht zu unseren Werten.
Das ist bewusst plakativ. Er sagt ja nicht, von welchen Werten er spricht. Mal angenommen er bezieht sich auf das konservative Parteiprogramm der AfD, wo Familie, Solidarität und vielleicht noch Disziplin und Verpflichtung als wichtige Werte gelten. Bei vielen Menschen muslimischen Glaubens finden sich die genau selben Werte. Es gibt Muslime, deren Weltbild gleich wertkonservativ wie jenes der AfD oder der SVP ist und es gibt viele Muslime, deren Weltbild ein freiheitlich-demokratisches ist. Es gibt keinen Kampf der Kulturen, es gibt aber einen Kampf der Fundamentalismen.

Was ist also das Problem?
Die Verunsicherung über die Identität. Das ist es, was die Leute antreibt. Dieses emotionale Bedürfnis, sich klar einer Identität zuordnen zu können und jede Rationalität darüber über Bord zu werfen. 

Wer ist verunsichert?
Die allermeisten in der Gesellschaft sind verunsichert, wenn es darum geht, zu definieren, wer wir sind und was uns ausmacht. Darum grenzen sich die Menschen ab. Das sieht man oft bei rechtspopulistischen Parteien. Aber es ist ein Zeitgeist, der genauso muslimische Gesellschaften bewegt. In Nordafrika etwa oder in der Türkei ist die Identitätsfrage derzeit von grosser Relevanz. Einfach unter umgekehrten Vorzeichen. Man versucht sich über die islamische Zugehörigkeit zu identifizieren, was genauso zu repressiven und exklusiven Haltungen führt. Diese Meschanismen zu entlarven ist der Auftrag der besonnenen und vernünftigen Stimmen. 

«Rechtspopulistische Bewegungen formulierten ursprünglich eine Kapitalismuskritik.»

Sehen Sie sich als Teil dieser Stimmen?
Ja, natürlich. Genau deshalb versuche ich mich einzubringen. Ich sehe mich nicht als Anwalt der Muslime. Sondern es geht mir darum, bestimmte Phänomene sachgemäss oder sachgerecht zu dekonstruieren. Dabei habe ich kein Problem, auch Muslime für bestimmte Verhalten zu kritisieren. Oder den Koran für eine bestimmte Auslage zu kritisieren. Wir müssen hierbei jedoch darauf achten, gesellschaftliche Problemfragen nicht auf Muslime allein zu reduzieren und sie zum Sündenbock für alles zu machen. 

Wenn es also reine Sündenbock-Politik ist: Welches sind denn Ihrer Meinung nach die wahren Probleme?
Man muss sich überlegen, woher die Probleme wirklich rühren. Die AfD und andere rechtspopulistische Bewegungen formulierten ursprünglich eine Kapitalismuskritik. Das grosse Thema des völlig in Vergessenheit geratenen Bernd Lucke (Gründervater der AfD, Anmerkung der Redaktion) war der Ausstieg aus dem Euro. Das Einhaltgebieten gegen den internationalen Finanzkapitalismus und eine Neukonsolidierung von sozialer Gerechtigkeit waren die wichtigen politischen Themen. Das war der eigentliche Missstand, der von vielen wahrgenommen wurde. Er wurde dann allerdings von bestimmten Gruppen in einen Kulturkonflikt gelenkt. 

Warum ist das so?
Weil es einfach ist. An Bewegungen wie Occupy oder Attac hat man gesehen, wie schwierig es ist, mit einer begründeten Kapitalismuskritik eine kritische Masse für dieses Ziele zu bewegen. Mehr Zulauf erhalten Sie, wenn Sie eine emotionale Gerechtigkeitsdebatte führen und einen Wertekonflikt mit einer vermeintlich inkompatiblen Gruppe heraufbeschwören. Man diskreditiert einen Teil und hofft damit das Ganze wieder in geordnete Bahnen lenken zu können.

Und obwohl dies so ist, obwohl es auch unter Muslimen viele Unterprivilegierte gibt, müssen sie dennoch als Sündenbock herhalten?
Man solidarisiert sich nicht innerhalb einer sozialen Klasse sondern lässt sich auf ideologische Zuschreibungen ein, welche Leitkultur denn jetzt die bessere sei, die islamische oder die schweizerische. Doch eigentlich geht es oftmals nicht darum, wer welche Religionszugehörigkeit hat, sondern um soziale und politische Gerechtigkeit und Solidarität. Würde man das mal als Gegenstandsfrage definieren, könnte man sich eher und lösungsorientierter einbringen anstatt sich auf irgendwelche Kulturkampfrhetorik einzulassen.

«Die Muslime sind keine einheitliche politische Gruppe. Vielmehr ist es so, dass die Probleme der verschiedenen Gruppen immer dieselben sind.»

Was würden Sie den Rechtspopulisten empfehlen? Wohin sollen sie ihre Wut richten?
Die Wut ist immer ein schlechter Berater. Man muss die eigentlichen Sachfragen in den Vordergrund stellen.

Religion ist Ihrer Meinung nach nie Ursprung des Problems?
Doch, es gibt durchaus Momente, wo die Religion als solche in Konflikten eine Rolle spielt. Und das soll natürlich auch thematisiert werden. Genau das verstehe ich unter Versachlichung.

Islamistisch motivierte Anschläge in Europa haben zu einer grossen Verunsicherung gegenüber dem Islam geführt. Was geht ihnen durch den Kopf, wenn Sie von erneuten dschihadistischen Anschlägen hören?
Grosse Trauer. Von vielen Muslimen höre ich, dass sie jeweils flehen, dass die Attentäter keine Muslime waren. Das geht mir auch so. Das ist sehr bedrückend. Aber auch hier müssen wir den Sachverhalt deutlich benennen: Gewaltbereite Dschihadisten sind in aller erster Linie Täter und stehen in Verantwortung für ihr Handeln. Wir müssen in aller Entschiedenheit deutlich machen, dass wir das nicht dulden.

Eine viel diskutierte Frage ist ja, ob es der Islam ist, der die Leute zu solchen Gewaltakten verleitet. Wie stehen Sie dazu?
Das Fahren eines Autos in eine Menschengruppe haben wir jetzt schon mehrmals als perverse Strategie von islamistischen Attentätern erlebt. Aber nicht nur. In Charlottesville war es ein rechtsorientierter Attentäter, in England ist ein Mann aus antimuslimischen Motiven in eine Gruppe betender Menschen gefahren. Die wichtige Frage ist, was Menschen dazu treibt, solche Gewaltfantasien zu entwickeln und dann tatsächlich auch durchzuführen. Bei der Beantwortung dieser Frage stelle ich fest, dass es durchaus einen Bezug zur Religion gibt. Das Polarisierungspotenzial von Religionen kann gezielt genutzt werden, um Menschen dazu zu verleiten, Gewalttaten zu legitimieren.

«Wenn jemand eine Wahrheit für sich reklamiert, müssen wir alles unternehmen, um ihm diese Legitimation zu nehmen.»

Wo liegt das Polarisierungspotenzial des Islams?
Eben wiederum in solchen Abgrenzungsdiskursen, die man im Koran natürlich findet. Zwischen Gläubigen und Nicht-Gläubigen. Oder zwischen Wahrheit und Nicht-Wahrheit. Darum sage ich auch, liegt die Verantwortung bei den Muslimen, offensiv damit umzugehen. In dem Moment, wo jemand die Freiheitsrechte anderer Menschen zu negieren beginnt, wird auch Religion zu einer Ideologie und zu einer Last.

Lassen sich solche Abgrenzungsdiskurse nicht in allen Lebensfragen finden?
Doch, natürlich. Darum ist es nicht das Problem von muslimischen Gesellschaften allein. Der Ukrainekonflikt hat beispielsweise dazu geführt, dass russisch- wie ukrainischstämmige Soldaten aus der Deutschen Bundeswehr desertiert sind und sich den Kampfhandlungen vor Ort angeschlossen haben. Es ist das gleiche Phänomen: wenn wir ethnische, sprachliche, kulturelle oder religiöse Zugehörigkeiten verabsolutieren, geraten wir automatisch in konfrontative Situationen.

Was bedeutet Ihnen Ihre Religion persönlich?
Religion ist für mich eine positive Ressource. Autogenes Training wird heute während eines langen Arbeitstages als positives Trendsetting gewertet, während ein Gebet in der genau selben Form stark negativ assoziiert wird. Unser historisches Gedächtnis in Europa vermittelt uns zurecht eine enorme Skepsis gegenüber jedem religiösen Erscheinungsbild. Diese Wachsamkeit müssen wir bewahren. Allerdings auch gegenüber allen anderen Modellen von Lebensentwürfen und Weltanschauungen. Für mich bedeutet das vor allem ständige und bisweilen mühselige Momente der Selbstreflektion. Aber das erwarte sie auch von anderen, von Muslimen wie Nicht-Muslimen.

Für ein offenes Frauenbild. Und zwar mit Kopftuch und Rap!

Video: srf

Eines der ältesten Koran-Manuskripte in Grossbritannien entdeckt

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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    Alle Leser-Kommentare
  • olive 07.10.2017 10:10
    Highlight Der Islam widmet sich dem Kafir mit großem Aufwand. Der größere Teil (64%) des Korans befasst sich mit den Kuffar, und fast die ganze Sira (81%) beschäftigt sich mit Mohammeds Kampf mit ihnen. Die Hadithe (Überlieferungen des Propheten Mohammed) widmen den Kuffar 32% des Textes. Insgesamt widmet die Trilogie den Kuffar 51% ihres Inhalts. Scharia für Nichtmuslime
    5 0 Melden
  • olive 07.10.2017 09:47
    Highlight "Denn es gibt wenige Muslime, die diese Kleidungsstücke tragen. " Man schaue nach Deutschland und erschrecke.
    Dass es hier noch so ist, heisst nicht, dass es so bleiben wird. Wenn man sieht, was in Deutschland schon alles an Islam akzeptiert wird, von milden kulturrelativistischen Urteilen bei Gericht, Änderungen im Sprachgebrauch, um Muslime nicht zu kränken, Wegschauen bei Ehrenmorden u.v.a.m.
    Der Niqab ist kein Kleid, sondern das Symbol für Scharia-Islam und Geschlechterapartheid und Abgrenzung gegenüber der Gesellschaft hier.
    8 0 Melden
  • Sophia 06.10.2017 17:34
    Highlight Ja, weshalb arbeitet sich gerade die SVP beständig und heftig am Islam ab? Weil deren Doktrin in direkter Konkurrenz zu ihr steht! Auch der Blocher predigt hin und wieder in der Kirche.
    Beide reagieren gleich heftig auf Kritik, die SVP fühlt sich immer gebasht, die Muslime meinen, der Prophet oder Allah würden beleidigt. Die Parallelen sind eindeutig!
    11 21 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 18:14
      Highlight Extremisten sind sich ähnlich. Nur das Buch ist ein anderes
      12 9 Melden
    • olive 07.10.2017 10:12
      Highlight Wer aufmerksam nach Europa schaut, sieht, warum die SVP keine Islamisierung möchte.
      Komme jetzt keiner, und sage, das sei ein Hirngespinst. Das hat nun mit Blocher nichts zu tun.
      Es gibt gute Informationsquellen, z.B. Bassam Tibi und andere.
      7 2 Melden
  • Tan Long 06.10.2017 16:56
    Highlight Islamische Studien. Gut Nacht liebe Leute, so flach ist unser Denken im Kielwasser des "Differenzierens" geworden.
    10 20 Melden
  • amRhein 06.10.2017 09:09
    Highlight Betreffend Terroranschläge: «Wir müssen in aller Entschiedenheit deutlich machen, dass wir das nicht dulden.»

    Warum geschehen denn immer wieder solche Anschläge im Namen dieser Religion?


    Betreffend Abgrenzung innerhalb der Muslime: «Darum sage ich auch, liegt die Verantwortung bei den Muslimen, offensiv damit umzugehen.»

    Warum hört und sieht man die muslimischen Glaubensgemeinschaften nicht (lautstarker) dagegen protestieren? (nicht gegen Terrorismus, sondern gegen radikales Gedankengut in den eigenen Reihen, das immer wieder verfängt oder aufhetzt.)
    32 24 Melden
    • Sapere Aude 06.10.2017 10:30
      Highlight http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/paris-marsch-muslime-terrorismus-berlin-breitscheidplatz
      13 21 Melden
    • Snowy 06.10.2017 11:07
      Highlight Warum?

      Weil einer der Attentäter von Paris wochenlang in Molenbeek untertauchen kann und von Freunden und Anwohnern gedeckt wird.
      Bei seiner Verhaftung werfen Passanten Steine auf die Polizisten - von Erleichterung oder dank an die Polizisten im Quartier keine Spur.

      Es gibt in Frankreich, Belgien und Deutschland ganze Stadtteile wo es als absolut normal gilt gegen Juden und den Westen als ganzes zu hetzen. Terror bejubelt man zwar nicht, hat jedoch grosses Verständnis für die Beweggründe.

      Darum hörst Du die muslimischen Glaubensgemeinschaften nicht lautstarker protestieren...
      47 22 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 13:23
      Highlight @snowy wie laut muss man schreien bis ihr dies als Protest akzeptiert?
      17 21 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 06.10.2017 08:15
    Highlight Die Diskussion um Werte scheint mir trotzdem wichtig. Seit Jahrhunderten tobt eine Wertediskussion. In christlichen Kreuzzügen wurden „Werte“ bis ins heilige Land getragen, europäische Werte kolonialisierten alle Kontinente und die USA erwarten immer noch Dankbarkeit für den Export ihrer Coca Cola und Demokratie in den nahen Osten. Wir leben in einer globalen Welt während unsere Wertehaltung nicht lokaler sein könnte. Selbst Menschenrechte sind noch längst keine Selbstverstänlichkeit. Solange jeder sich selber als Übermenschen sieht, werden bewachte und bemauerte Grenzen nicht verschwinden.
    20 3 Melden
    • häfi der Spinat 06.10.2017 13:34
      Highlight Wichtig ist doch das unsere Werte, also die Dinge über die ein öffentlcher Konsens herrscht, das wir sie für gut und richtig halten, (z.B. Händeschütteln ohne Geschlechtetrennung) nicht von Zuwanderern im Frage gestellt werden.

      ich glaube wir dürfen das.
      Einfordern, das man bei UNS, unsere Werte zumindest respektiert.

      Dann brauchtes auch keine allzugrosse Diskussion.
      10 5 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 23:32
      Highlight @häfi man definiere "unsere" Werte.
      MEine Werte sind garantiert nicht deine Werte.
      1 0 Melden
  • Spooky 05.10.2017 23:32
    Highlight Was genau hat der Professor eigentlich gesagt? 🤔
    28 12 Melden
    • rodolofo 06.10.2017 08:28
      Highlight Lies doch den Text einfach nochmals!
      19 10 Melden
    • Snowy 06.10.2017 09:11
      Highlight Von allem etwas.
      Hauptsache niemanden auf die Füsse gestanden.
      20 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.10.2017 10:55
      Highlight Spooky
      Du bringst es auf den Punkt!
      17 13 Melden
  • amRhein 05.10.2017 23:18
    Highlight «welche Leitkultur denn jetzt die bessere sei, die islamische oder die schweizerische. »

    Was ich nicht verstehe ist, dass sich nicht mehr moderate/liberale Muslime daran stören, dass radikale Moslems sich zuerst als Muslime, denn als Mitbürger oder Menschen verstehen. Diese radikalen Muslime stellen ihren Glauben über die Demokratie und die Menschenrechte. Siehe: WZB Studie Islam

    Der nationalistischen Partei in der Schweiz bläst doch ein anderer Wind entgegen. Die moderaten Muslime überlassen diese Debatte/Arbeit aber der Mehrheitsgesellschaft.
    15 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.10.2017 11:01
      Highlight Würd ich als moderater oder gar säkularer Muslim auch. Zum Glück gibt es ein paar Ausnahmen wie El Ghazzali, Keller-Messahli.
      Die leben aber gefährlich, werden von konservativen Muslimen angegangen UND von Linken.
      16 8 Melden
  • amRhein 05.10.2017 23:02
    Highlight «Nerven Sie sich ab dieser Vermittlerrolle?
    Ich sehe es als Verantwortung von jungen Leuten, diese Vermittlerrolle zu übernehmen. Es gibt viele Muslime, die sagen, es stört sie, immer wieder auf dieselben Klischees zurückgeworfen zu werden [...]. Es ist wohl eine Frage der Zeit, bis sich das normalisiert und sich eine Kultur des Zusammenlebens etabliert.»

    «Eine Kultur des Zusammenlebens» etabliert sich dann, wenn solche Klischees wie zB das gegengeschlechtliche Händeschütteln auch innerhalb der muslimischen Gemeinschaften selbstverständlich ist.
    18 8 Melden
    • Saraina 06.10.2017 10:29
      Highlight amRhein: Bitte erklär mir doch, warum Händeschütteln resp. die Verweigerung davon bei Muslimen ein Problem darstellt, bei Juden jedoch nicht?

      Das Argument, dass diesbezüglich keine Probleme mit jüdischen Jugendlichen aus der Schule bekannt seien, zählt nicht, da die orthodoxen Juden ihre Kinder auf eigene, private Schulen schicken in denen auch Dinge wie koedukativer Schwimmunterricht überhaupt nicht zur Diskussion steht. Mich stört nämlich die Ungleichbehandlung von an sich gleichwertigen Menschen und Situationen.
      17 11 Melden
    • amRhein 06.10.2017 14:58
      Highlight Das sehe ich genau gleich wie du – Seitens der Juden gibt es in einigen Punkten auch keine «Kultur des Zusammenlebens», sondern eine Parallelgesellschaft. Das stört mich dort gleichermassen.

      So empfinde ich das religiöse muslimische Kopftuch analog als Abgrenzungsymbol der Muslime gegenüber der Mehrheitsgesellschaft oder liberaleren Muslimen.
      7 4 Melden
    • Saraina 06.10.2017 16:37
      Highlight Ich glaube nicht, dass du das gleichwie ich sehe. Ich verspüre keinen Zwang, andere Menschen zur Gleichmacherei mit einer Mehrheitsgesellschaft zu zwingen, die höchst diffus ist in ihrer Werten. Und vom Kopftuch weiss ich, dass es einige Frauen aus Tradition tragen, andere als Zeichen der.Hingabe an Gott und wieder andere, ältere, weil ihr Haar schütter wird. Ob das zur Abgrenzung führt, hängt wesentlich mit denn anderen Mitgliefern derer Gesellschaft zu stammen. Dass in einer Familie die einen Frauen Kopftuch tragen und andere nicht, scheint jedenfalls kein Problem zu sein.
      9 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • amRhein 05.10.2017 22:56
    Highlight «Dass immer wieder Wertekonflikte eröffnet werden, gehört zu einer multireligiösen Gesellschaft. Doch die Diskussion hat sich auf Muslime fokussiert...»

    Sorry, religiöse Werte sind in einer Gesellschaft, in der Religion Privatsache sein muss, politisch nicht relevant. Jede/r darf ihren/seinen Glauben leben, gesamtgesellschaftlich sind bestimmte religiöse Ansichten der einen oder anderen Glaubensgemeinschaft aber nicht von Belang. Mit anderen Worten, wie man den Islam, oder sonst eine Religion auslegt, ist unerheblich.
    19 5 Melden
  • Pirat der dritte 05.10.2017 22:49
    Highlight Mich stören schon Worte wie "junge Muslime" "Auslegung des Korans". Genauso schlimm finde ich das bei anderen Religionen. Junge Menschen werden in ein 1000ende Jahre altes Wertesystem gepresst, basierend auf Bücher, die dem Machterhalt irgendwelcher Herrscher dienten. Wir sollten dies nun endlich überwinden.
    19 6 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 11:17
      Highlight Sagst du das den Mormonebn, de Scientologen, den Evangelikalen, den Katholiken auch?
      10 13 Melden
    • Alex_Steiner 06.10.2017 16:26
      Highlight @Fabio74: Ja... genau darauf will er heraus...
      7 1 Melden
  • rodolofo 05.10.2017 21:16
    Highlight Das war jetzt eine sehr besonnene und sehr differenzierte Stellungnahme, von einem, der in all den gehässigen Auseinandersetzungen zwischen "Ehrenwerten Gesellschaften" den Überblick bewahrt!
    Bitte mehr davon!
    Solche Leute, wie Amir Dziri, bringen uns weiter!
    50 41 Melden
  • aglio e olio 05.10.2017 19:36
    Highlight Da positioniert sich ein toleranter, weltoffener Muslim gegen den konservativen und fundamentalistischen Islam und befürwortet eine zielführende Auseinandersetzung mit dem Thema im Allgemeinen, erfüllt also eine Forderung vieler Islamkritiker an die Muslime, so wird er dennoch in der Kommentarspalte diffamiert und in dieser auch sogleich gegen alle Muslime, und den Islam grundsätzlich, gehetzt.
    Ich habe den Eindruck dass die Muslime jede noch so absurde Forderung erfüllen könnten, sie von den meisten Fordernden dennoch nie toleriert würden.
    66 45 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.10.2017 20:35
      Highlight Die Auseinandersetzung, wie er das möchte ist alles andere als zielführend.
      48 44 Melden
    • Fabio74 05.10.2017 21:29
      Highlight Hat der Rabbi dazu auch noch Argumente, oder passt es generell nicht, dass einer meint seine Meinung entgegen dem Rechten "Mainstream" zu veröffentlichen?
      34 40 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.10.2017 22:00
      Highlight Fabio
      Hast du sonst noch was zu sagen?
      35 32 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ardi_Bacardi 05.10.2017 18:52
    Highlight Die wichtige Frage ist, was Menschen dazu treibt, solche Gewaltfantasien zu entwickeln und dann tatsächlich auch durchzuführen. Bei der Beantwortung dieser Frage stelle ich fest, dass es durchaus einen Bezug zur Religion gibt. Das Polarisierungspotenzial von Religionen kann gezielt genutzt werden, um Menschen dazu zu verleiten, Gewalttaten zu legitimieren.

    Schande über die, die diesen Teilabschnitt nicht verstanden haben.
    32 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.10.2017 11:52
      Highlight Hermeneutik? Die braucht es für den Koran gar nicht um Gewalt zu legitimieren.
      3 3 Melden
    • aglio e olio 06.10.2017 13:13
      Highlight Was ihr meint ist Exegese.
      5 2 Melden
  • häfi der Spinat 05.10.2017 17:52
    Highlight Die Tunesierin und Muslimin, Saïda Keller-Messahli vom Forum für einen fortschrittlichen Islam sagt im Interview klar und deutlich, das die Behörden zu naiv sind im Umgang mit Islamisten.

    http://www.srf.ch/sendungen/tagesgespraech/saida-keller-messahli-islamistische-drehscheibe-schweiz

    Sie wird desswegen auch bedroht.

    Frage mich schon, was es denn noch so alles braucht, bis endlich ein Umdenken stattfindet.
    87 19 Melden
    • ostpol76 05.10.2017 19:52
      Highlight Es braucht noch mehr tolerante Linke in der Regierung 😉
      25 34 Melden
    • geissenpetrov 05.10.2017 20:24
      Highlight Wie soll dieses Umdenken aussehen und was soll dabei herauskommen?
      14 17 Melden
    • rodolofo 05.10.2017 21:26
      Highlight @ häfi
      Hast Du in Deinem Eifer auch bemerkt, dass sich Frau Keller-Messahli als Muslimin sieht?
      Niemand bestreitet doch, dass es solche Religiösen Fanatiker gibt, die eine Bedrohung sind für unser friedliches Zusammenleben!
      Dabei dürfen wir aber nicht blind werden!
      Viele von denjenigen, die so laut schreien, wie schlimm und böse diese Islamisten seien, versuchen damit zu suggerieren, dass ALLE Muslime schlimm und böse seien!
      Aber Frau Keller-Messahli und Herr Amir Dziri beweisen uns hier das Gegenteil.
      Mit solchen Muslimen, wie sie sind, kann und will ich sehr gerne zusammenleben!
      31 17 Melden
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  • tagomago 05.10.2017 17:46
    Highlight Ich sage das meinen SVP Kollegen auch immer. Sie sind genau gleich wie die Leute welche sie kritisieren. Das hassen sie. :-D
    51 30 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 07:04
      Highlight @Nyssa Auch Argumente aus dem braunen Sumpf?
      8 10 Melden
  • Scott 05.10.2017 16:48
    Highlight Dem Islam muss die Stirn geboten werden, sonst wird er zur vorherrschenden Kultur. Jeder Muslim ist dazu aufgerufen und verpflichtet darauf hinzuarbeiten.

    Sure Al Amran, Ayeh 28:
    "Gläubige dürfen keinen Ungläubigen zum Freund machen, es sei denn sie täuschen ihnen was vor."

    Nahjol Fasâhe, 2192 (aus dem Leben Mohammeds):
    "Lügen ist eine Sünde, ausser einer Lüge die dem Muslim Nutzen bringt."

    Stirn bieten heisst Verbote der extremen Formen, wie das gegen die Burka. Für mich gehört auch das Kopftuch in Schulen und auf Arbeit verboten, da es nur zur Abgrenzung getragen wird.
    52 50 Melden
    • wololowarlord 05.10.2017 18:40
      Highlight 1. sure al-imran ist falsch übersetzt: nicht freund sondern verbündeter. Nicht vortäuschen sondern vorsicht walten lassen. Quelle: quran.com surah al-imran 3:28
      2. das ist persisch, also kein koran, also vernachlässigbar.
      Wenn alle glauben, was im internet steht dann gute nacht. Erstes google ergebnis zu: dürfen muslime lügen
      48 21 Melden
    • Troxi 05.10.2017 19:16
      Highlight Ich musste Zwangsweise aufgrund Musikalischer Beitrag eine Messe besuchen. Dabei kam es auch zum Thema, die immer stärker sinkende Auslebung des Christentums und die Islamisierung Europas. Überraschenderweise musste ich jedes Wort, jedes Komma, ja sogar jeden Punkt Unterschreiben. Denn der Pfarrer richtete sich gegen die Christen und zielte nicht auf den Islam, in dem er kritisierte, dass wenn nur noch die Muslime den Glauben ausüben, sollen wir nicht über eine Islamisierung Europas jammern. Denn wir überlassen damit den Muslimen ja quasi Freiwillig das Abendland.
      19 12 Melden
    • Troxi 05.10.2017 19:22
      Highlight Wenn du Burkas verbieten möchtest, dann verbietest du auch Zwangsweise Maske, Grinde oder Larven, somit die eigene Kultur. Denn die Vermummung gehört zur Schweizerkultur. Kopftuch verbieten, na sowas! Aargau lässt grüssen, Mönche und Nonnen haben nichts bei uns verloren, was vor gut 175 Jahren Realität war. Damit schiesst du Zwangsweise in die falsche Richtung. Zudem gehört das Kopftuch zur Westlichen Welt oder möchtet ihr die eigene Geschichte ausradieren? Auch heute gibt es verschiedene "westliche" Kopftuchträger. Nonnen, Chrienser Wöschwiib oder Mägde sind da nur wenige Formen.
      11 15 Melden
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  • ostpol76 05.10.2017 16:05
    Highlight Viel Text aber zu 90% um den heissen Brei geredet.

    Wieso keine konkreten Antworten zur Rolle der Frau im Islam und wir diese zur westlichen Welt kompatibel sein soll.

    Wieso keine Stellungsnahme zu Fällen wie wenn ein Schüler seine Lehrerin die Hand nicht reicht oder wenn muslimische Schülerinnen den Schwimmunterricht oder dem Skilager aus religiösen Gründen fernbleiben.
    72 39 Melden
    • Sapere Aude 05.10.2017 16:34
      Highlight Frag doch einen Muslimen oder eine Muslima einmal selber. Dazu ruft der Text nämlich feststellen. Dann würdest du vielleicht feststellen, dass die meisten genau so wie du und ich Schweier und Schweizerin sind. Beziehst du deine Informationen aus der Presse und Parteiseiten, muss du dich über ein falsches Bild nicht wundern.
      60 45 Melden
    • Candy Queen 05.10.2017 16:48
      Highlight Sapere, das ist leider nicht der Fall. Frag einen Moslem/in in der CH zu seiner/ihrer Haltung bspw. zu Homosexualität. Ich kann nur sagen, die antworten sind erschreckend...
      51 15 Melden
    • ostpol76 05.10.2017 17:08
      Highlight @Sapere Aude

      Woher nimmst du die Information das ich ein falsches Bild habe.
      Oder anders herum gefragt, hast du ein richtiges Bild?
      34 14 Melden
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  • Sapere Aude 05.10.2017 15:24
    Highlight "Die Menschen bekommen den Eindruck, dass es um ihre Identität als Muslime geht. Sie nehmen den Gegensatz wahr: Entweder bin ich loyaler Schweizer oder gläubiger Muslim. Das führt zu Trotzreaktionen und macht das Zusammenleben mühselig."

    Geht momentan gerade hier in der Kommentarspalte. Damit fördert ihr nur Radikalisierung meine Lieben.
    49 23 Melden
    • Der aus Facebook 05.10.2017 15:52
      Highlight Loyale Schweizer Muslime sind im Gedankengut nicht vorgesehen!
      19 18 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.10.2017 17:46
      Highlight Trotzreaktionen?
      Appeasement wie bisher ist noch schlimmer.
      "Sie nehmen den Gegensatz wahr: Entweder bin ich loyaler Schweizer oder gläubiger Muslim."
      Er sagt das als Tatsache (ungewollt!)!
      Es ist folglich so, dass es, nach seinen eigenen Worten, diesen Gegensatz gibt. Er bekräftigt dies weiter, wenn er meint, es bräuchte eine andere "Auslegung" des Koran/Islam.
      Gläubige Muslime können demzufolge keine loyalen Schweizer sein.
      Das ist es, was aus dem Interview herauszuhören ist.
      31 32 Melden
    • Maracuja 05.10.2017 19:15
      Highlight Rabbi Jussuf: Das ist es, was aus dem Interview herauszuhören ist.

      Nein, das ist es, was Du aus dem Interview heraushörst. Ich höre das nicht. Problematisch finde ich aber, dass die Aussage, die Sapere Aude zitiert, suggeriert, Muslime neigten zu Trotzreaktionen. Die Muslime, mit denen ich im Alltag zu tun haben, reagieren auf Kritik (ob berechtigt oder nicht) erwachsen.
      24 15 Melden
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  • nomoney_ nohoney 05.10.2017 15:22
    Highlight Ich lese hier viel Kritik bezgl. Homosexulität und Frauenrechte im Islam. Mein Grossonkel ist vor 30 Jahren nach Kanada ausgewandert, weil er als Schwuler in der Schweiz nicht akzeptiert wurde. Und auch wir hatten eine patriarchische Gesellschaft, wo die Frau nichts zu sagen hatte. Ist noch nicht soo lange her.

    Ich möchte weder schön reden noch verteidigen. Finde die Argumente aber doch etwas scheinheilig.
    62 30 Melden
    • Candy Queen 05.10.2017 15:39
      Highlight Jetzt ist es aber nicht mehr so.
      26 26 Melden
    • nomoney_ nohoney 05.10.2017 16:02
      Highlight Eben, dann wissen wir es besser und können versuchen, Toleranz zu vermitteln.

      Angst und Hass führen zu rein gar nichts. Zumindest zu nichts Konstruktivem.
      37 11 Melden
    • häfi der Spinat 05.10.2017 16:12
      Highlight nohoney
      Na und?
      Möchtest du jetzt wieder in diese Zustäne zurück?
      25 25 Melden
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  • Sapere Aude 05.10.2017 15:04
    Highlight SVPler sind genau gleich reaktionär und rückständig wie Salafisten. Nennen ihren Gott einfach anders.
    38 57 Melden
    • Maracuja 05.10.2017 15:25
      Highlight @Sapere Aude

      Differenzieren scheint nicht Ihre Stärke. Oder denken Sie, dass Salafisten Homosexuelle genauso in ihren Reihen tolerieren würden, wie es die SVP mittlerweile tut?
      45 17 Melden
    • Bene86 05.10.2017 15:37
      Highlight Naja, die SVP steht aber nicht hinter öffentlicher Hinrichtungen (Steinigungen), Fahrverbot für Frauen, Auspeitschungen, Verbote von ungefähr allem, was spass macht (haram), etc. etc. Ohne die SVP toll zu finden... Meint ihr solche Vergleiche eigentlich wirklich ernst?
      50 13 Melden
    • Sapere Aude 05.10.2017 15:37
      Highlight Bei der SVP ist Undifferenziertheit plötzlich böse hmmm? Die Ein bis zwei tolerierten Schwulen heisst noch lange nicht, dass die SVP oder deren Basis plötzlich LGTB freundlich wäre. Tschudligung aber ein besseres Gegenbeispiel fällt mir nicht ein?
      30 41 Melden
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  • Rabbi Jussuf 05.10.2017 13:58
    Highlight "...Mal angenommen er bezieht sich auf das konservative Parteiprogramm der AfD, wo Familie, Solidarität und vielleicht noch Disziplin und Verpflichtung als wichtige Werte gelten. Bei vielen Menschen muslimischen Glaubens finden sich die genau selben Werte. Es gibt Muslime, deren Weltbild gleich wertkonservativ wie jenes der AfD oder der SVP ist ..."
    Das stimmt definitiv nicht. Die islamischen Werte scheinen nur "gleich" konservativ, widersprechen aber den westlich konservativen fundamental, z.B. in punkto Menschenrechte, Demokratie, etc.
    58 38 Melden
    • Maracuja 05.10.2017 15:13
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Ich bezweifle, dass westliche nationalistische Parteien wie die AfD tatsächlich für Werte wie Menschenrechte einstehen. Diese Partei ist zurzeit bezüglich Rechte von Homosexuellen etwas weiter als konservative Muslime, aber wenn es um Rechte/Schutz von Minderheiten geht, sieht es bei denen düster aus. Somit ist es eher beunruhigend wenn Herr Dziri bei konservative Muslimen ähnliche Werte vermutet wie bei AfDlern.
      34 17 Melden
    • Sapere Aude 05.10.2017 15:14
      Highlight Man sieht gerade in Spanien, was die Konservativen unter Demokratie und Menschenrechte versteht. Die SVP hat diesbezüglich auch eher ein ambivalentes Verhältnis. Man beruft sich darauf, wenn es einem nützt und dort wo es einem missfällt, will man diese angreiffen bzw. obsolet machen. Jüngstes Beispiel die Selbstbestimmungsinitiative. Blancho vom IZRS verhält sich nicht anders.
      26 21 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.10.2017 15:34
      Highlight Maracuja
      Ich hab ja geschrieben: "scheinen". Da sieht manches ähnlich aus. Die Grundlagen sind aber völlig andere.
      Neben Demokratie, Menschenrechte noch ein weiterer Punkt: die Förderung des Individuums.
      Dazu und zu den Rechten von Minderheiten gab es kürzlich irgenwo einen Bericht aus einem Bundesland in DE, dass die AfD (mit anderen zusammen) für den Erhalt von Sonderschulen für Behinderte eintritt - gegen deren Abschaffung durch linke Kreise.
      Ich will nicht die AfD verteidigen, sondern weise nur auf die unterschiedlichen Grundlagen hin.
      14 16 Melden
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  • Spooky 05.10.2017 13:40
    Highlight «Es gibt viele Muslime, deren Weltbild gleich konservativ ist wie jenes der SVP»

    Es ist schlimmer:

    Im Vergleich zum Islam ist die SVP extrem links.
    54 38 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 07:22
      Highlight Schwachsinn
      6 10 Melden
  • Posersalami 05.10.2017 13:20
    Highlight "Ich würde vorschlagen, sich einmal mit Muslimen zu unterhalten."

    Das würde ich jedem Islamhasser vorschlagen. Fahrt doch einfach mal in ein muslimisches Land und verbringt da ein paar Wochen. Aber Achtung, die Furcht und der Hass werden dann verschwunden sein!
    39 51 Melden
    • Candy Queen 05.10.2017 14:42
      Highlight Dann frag doch bitte einmal einen Moslem, wie er es mit der Gleichstellung von Mann und Frau hält oder was er zu Homosexualität meint. Du würdest wahrscheinlich staunen.
      46 31 Melden
    • Roterriese 05.10.2017 14:48
      Highlight Iran, Syrien, Saudi Arabien usw.? Viel spass und viel Glück beim heil zurückkommen, vor allem wenn du dann zusätzlich noch homosexuell bist.
      38 26 Melden
    • Snowy 05.10.2017 14:51
      Highlight Stell Dir vor, ich war im Iran, Irak, Ägypten, Jordanien, Syrien, Algerien, Mauretanien, Marokko, Mali, Türkei, Burkina Faso..

      Denke, ich darf sagen ich kenne viele muslimische Länder und ihre Bewohner.

      Hasse ich deswegen den Islam? Nein

      Bin ich gerade deswegen überzeugter denn je, dass wir dem politischen Islam Einhalt gebieten müssen? Unbedingt Ja

      Genauso denken auch viele meiner linken Freunde, nachdem sie Reisen in diese Länder gemacht haben.
      Die meisten sind wie ich noch immer links aber dezidiert migrationskritisch (vor allem bezüglich jungen Männer aus muslimischen Ländern)
      54 9 Melden
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  • demokrit 05.10.2017 13:19
    Highlight "Hätte man sich mit den Muslimen hingesetzt und geschaut, wie denn ihre Haltung zur Burka ist, dann hätte man schnell festgestellt, dass viele sie als Kleidungsstück der hiesigen Gesellschaft ablehnen."

    und dann:

    "Die Menschen bekommen den Eindruck, dass es um ihre Identität als Muslime geht."

    Würden Sie es tatsächlich ablehen, müssten sie sich auch nicht damit identifizieren. Der Mann widerspricht sich gewaltig.
    32 27 Melden
    • ands 05.10.2017 15:06
      Highlight In der öffentlichen Diskussion geht es ja nicht um die Burka als Kleidungsstück, sondern um die Burka als Symbol für den Islam. Da kann man sich auch betroffen fühlen, wenn man die Burka als Kleidungsstück ablehnt.
      18 5 Melden
    • demokrit 05.10.2017 15:30
      Highlight @ands: Nein, geht es überhaupt nicht. Es geht nur um eine bestimmte Interpretation des Islam.
      4 15 Melden
    • ands 05.10.2017 16:09
      Highlight Tatsächlich? Darüber lese ich in den Diskussionen immer nur von den Gegnern der Vorlage. Die Befürworter scheinen das nicht zu wissen...
      13 4 Melden
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  • Sapere Aude 05.10.2017 13:08
    Highlight Klar drehen hier jetzt alle Konservativen am Rad. Im strukturellen Denken unterscheiden sich Salafisten und SVPler halt trotzdem nicht gross. Haben einfach eine andere Führungsfigur.
    30 36 Melden
  • walsi 05.10.2017 13:03
    Highlight Das Stichwort ist Toleranz. Wenn Moslems tolerieren, dass sich andere Menschen in muslimischen Ländern so benehmen wie sie es in ihren Heimatländern tun. Z.B. dass sich zwei Männer öffentlich auf der Strasse küssen, dann kann ich toleriren, dass sich Moslems bei uns so benehmen wie zuhause. Toleranz ist es nue wenn es gegenseitig ist.
    12 18 Melden
    • Sapere Aude 05.10.2017 15:06
      Highlight Was können die Muslime in der Schweiz dafür, dass die Muslime in Saudi Arabien oder Syrien intolerant sind? Vielleicht fliehen sie ja gerade deshalb von dort?

      28 18 Melden
    • häfi der Spinat 05.10.2017 16:10
      Highlight Aude
      Es geht nach meiner Sicht auch nicht um Muslime an sich.
      Was die Leute stört, sind die religiösen Moslems.
      Und diese werden genauso wenige Freude haben an küssenden Männer wie jene aus den Herkunftsländern.
      12 7 Melden
    • Sapere Aude 05.10.2017 16:26
      Highlight Hui da wird aber der einte oder andere konservative Christ genau sowenig Freude haben.
      18 14 Melden
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  • Rabbi Jussuf 05.10.2017 12:58
    Highlight Wer es gemerkt hat:
    Der muslimische Forderungskatalog ist überhaupt nicht vom Tisch. In dieser Beziehung wird noch so einiges aus dieser (professoralen) Ecke kommen.
    Und nein, mit einer entsprechenden Auslegung des Koran ist der Islam noch lange nicht mit westlichen Werten (Menschenrechten) kompatibel. Solange nicht ein fundamentales Dogma des Islam ausser Kraft ist, nützt keine, auch noch so moderate Auslegung, etwas, nämlich das Dogma des "letzten Wortes Allahs".
    Der Islam wird eher untergehen, als das geschieht.
    38 18 Melden
    • Fabio74 05.10.2017 21:46
      Highlight Scheinst als Rabbi Experte zu sein, aber vermutlich auch Sofaesxperte
      Von welchen westlichen Werten redest du genau?
      Jene der Gewaltenteilung in Demokratien, die in Ungarn, Polen, Russland mit Füssen getreten werden?
      Jenen Menschenrechten, die wir in den Jugoslawien-Kriegen so gut mitgekriegt haben?
      Oder jene westlichen Werte, der Verneigung vor dem Geld, wie es in der Schweiz auf die Spitze gebracht wird? Hauptsache viel Geld, woher es kommt egal. Wenns der grösste Terrorfürst ist, wir küssen seine Füsse und schauen drüber hinweg, dass er das eigene Volk massakriert.
      6 8 Melden
    • Saraina 05.10.2017 23:31
      Highlight Forderungskatalog?
      4 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.10.2017 11:11
      Highlight Saraina
      Sei versichert, da kommt noch was!
      Wie wär es mit Religionsuntericht? der autonom von Muslimen überwacht wird?
      1 4 Melden
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  • Rabbi Jussuf 05.10.2017 12:51
    Highlight Leider sagt der gute Mann im ersten Teil überhaupt nichts und im zweiten gibt er verwaschen mühsam zu, dass im Islam und bei den Muslimen doch noch etwas Kritik angebracht wäre.
    Nach den Werten fragen in Bezug auf die AfD, ist schon ziemlich frech. Als ob die AfD diese nicht deutlich genug gemacht hätte.
    Tut mir leid, aber Dziri erscheint mir als ein Wolf im Schafspelz: Erst mal vorsichtig taktieren und ausloten, was es leiden mag. Zu einem Format eines Khorchide ist es noch ein weiter Weg - sofern er den überhaupt gehen will!
    33 26 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 07:24
      Highlight Dir AfD Führung zeigt wohin sie will. 1933 reloaded.
      Dorthin wo kein Mensch mit Verstand will
      4 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.10.2017 14:41
      Highlight Fabio
      Wie schön, dass du ein gutes Feindbild hast. Dann ist die Welt ja wieder in Ordnung.
      2 2 Melden
    • Fabio74 06.10.2017 16:22
      Highlight Dein Feinbild sind die Moslems.
      Meins die Nazis.Aus gutem Grund. Die 6 Millionen ermordeten in den KZs sollten Mahnmal genug sein.
      Aber 72 Jahre nach des Führers feigem Suizid scheint der Abschaum wieder salonfähig zu werden
      1 2 Melden
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  • Domino 05.10.2017 12:45
    Highlight Wenn man bedenkt das der Inhalt des Korans zu 64% sich um die Rolle von Ungläubigen handelt, so hat er viel zu beschwichtigen und in den Kontext zu setzen....
    69 52 Melden
    • Sapere Aude 05.10.2017 15:06
      Highlight @K3tsch hat sich der Domino wohl wie üblich aus dem Finger gezogen.
      15 15 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.10.2017 15:07
      Highlight Big Pun
      Unsinn!
      Umgekehrt wird ein Schuh draus.
      Du kennst anscheinend die Geschichte überhaupt nicht.
      19 13 Melden
    • Sapere Aude 05.10.2017 15:21
      Highlight Rabbi Jussuf, ehm doch Mohamed wurde von den Heiden aus Mekka vertrieben und genau um die geht es. Juden und Christen zählen eben gerade nicht zu den Ungläubigen.
      12 15 Melden
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  • Candy Queen 05.10.2017 12:43
    Highlight Ich werde nie verstehen, wie besonders linke Zeitgenossen eine Religion/Ideologie verteidigen und schönreden können, die Frauen, Homosexuelle oder Andersgläubige diskriminiert. Äusserten sich beispielsweise SVP-ler in gleicher Manier, wäre die Empörung gross.
    107 50 Melden
    • Sapere Aude 05.10.2017 13:07
      Highlight Liegt daran, dass du die Motive der Linken gar nicht verstehst. Geht nicht darum eine bestimmte Ideologie zu verteidigen, sonder dass jeder seine Religion frei ausüben darf.
      Linke verteidigen Konservative davor ihren Rechte beraubt zu werden durch andere Konservativen. Die einen glauben an Gott die anderen an Allah, in meinen Augen beides bescheuert. Finde jedoch jeder Mensch darf für sich selbst so bescheuert sein wie er will.
      30 35 Melden
    • Angelo C. 05.10.2017 13:20
      Highlight Candy Queen:

      Absolut richtig betrachtet 👏🏽!

      Der Bericht des hoffnungsvollen islamischen Professors verfügt zwar über einige bedenkenswerte Ansätze, aber damit hat es sich reichlich.

      Das Burkaverbot ist bereits in Rechtsstaaten wie Oesterreich, Frankreich und Belgien gesetzlich verankert, Deutschland wird bald folgen, die Schweiz mit Sicherheit im Jahre 2018.

      Dass der koranbezogene Glaube weltweit die Vorherrschaft, statt Demokratie die Scharia und die islamische Republik abstrebt, ist allgemein bekannt und somit (inkl. deiner Fakten) nicht mit unseren Werten kompatibel.
      30 19 Melden
    • Platon 05.10.2017 13:25
      Highlight @Candy
      Inwiefern wird denn da schöngeredet? Es gibt einfach eine Glaubensfreiheit, die respektiert werden muss. Diskriminierung gehört bestraft! Fakt ist leider, dass gerade die Rechten jegliche verankerung von Frauen- und LGTB-Rechten verhindern! Das nenn ich mal scheinheilig!
      22 20 Melden
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  • häfi der Spinat 05.10.2017 12:31
    Highlight "Dass immer wieder Wertekonflikte eröffnet werden, gehört zu einer multireligiösen Gesellschaft. Doch die Diskussion hat sich auf Muslime fokussiert. "

    Es gibt es bekanntlich genug Gründe, wieso die Diskussion auf Muslime fokussiert.
    Ich persönlich schätze überigens unsere säkulare Gesellschaft und möchte gerne das diese auch so bleibt. Und nicht immer mehr zu einer "multireligiösen" mutiert.
    70 24 Melden
    • Señor Ding Dong 05.10.2017 13:21
      Highlight Säkular und multireligiös schliesst sich nicht aus. Wo ist das problem?
      21 24 Melden
    • häfi der Spinat 05.10.2017 14:14
      Highlight Ding Dong


      Leider doch.
      14 14 Melden
    • Saraina 05.10.2017 21:16
      Highlight Was soll man mit denen anfangen? Es gibt genügend Berufe, in denen keinen Alkohol verkaufen muss. Verkäufer in Supermärkten oder Bahnhofspassagen finden sich sicher auch genug. Wieso ist das ein Problem? Es gibt auch Christen, die mit Alkohol, Glücksspiel, freiem Sex und dem Feierabendjoint nichts am Hut haben. Who cares? Davon wird das Abendland kaum untergehen.
      9 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sillum 05.10.2017 12:24
    Highlight Mit einem Burkaverbot löst man keine Probleme. O.K. Immerhin sieht auch er Probleme. Nur wie man diese offensichtlichen Probleme löst weiss er auch nicht. Oder er getraut die Lösung, wie so viele, auch nicht einmal anzusprechen.
    52 26 Melden
    • Fabio74 05.10.2017 21:59
      Highlight welche offensichtlicheren Probleme denn?
      Das Burkaverbot ist lächerlich, weil die Illi provozieren wird und die Saudi-Touristinnen halt dann nicht mehr kommen werden. Aber ansonsten sollten wir uns um die Probleme dieser Welt kümmern.
      Wobmanns feuchte Träume sind keines der Probleme.
      5 9 Melden
  • Alice36 05.10.2017 12:19
    Highlight Tönt alles schön und vernünftig, so richtig akademisch halt. Nun ich kann auch Maschinenbau studieren und danach immer noch keine Maschine bauen, dazu braucht es erst noch einige Stunden Praxis. Genau das ist das Problem ich habe keine Probleme mit Gläubigen aller Schattierungen solange sie diesen Glauben im Ramen unserer Sitten und Gebräuche oder Kultur ausleben. Nimmt das ganze aber extreme Züge an, ich spreche jetzt von allen Religionen, bin ich der Meinung diese sollten in den entsprechenden Weltregionen wo diese zur jeweiligen Kultur gehören ausgelebt werden.
    47 27 Melden
    • aglio e olio 05.10.2017 14:14
      Highlight Na das erzähl mal Afrikanern, Australiern, Amerikanern und (Ost-) Asiaten.
      Und auch Europäern. Je nachdem, wie man festlegt ab wann eine Religion zu einer Kultur gehört. Oder meinst du etwa die Menschen haben darauf gewartet missioniert zu werden?
      Btw. Ingenieurswissenschaften und Theologie lassen sich nur schwer miteinander vergleichen.

      10 8 Melden
  • rudolf_k 05.10.2017 12:19
    Highlight Hier ein fantastisches Interview aus der Welt, leider hinter der Paywall.
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article169309909/Der-Islam-ist-rechter-als-die-ganze-AfD.html
    Im Vergleich zum (Mainstream, nicht extremen) Islam sind unsere Rechtspopulisten geradezu Sonntagsschüler.
    Solange die politische Linke die Rechten verteufeln, währenddessen sie den intoleranten Islam aufgrund kulturellem Relativismus und fehlgeleiteter Toleranz aus Prinzip nicht kritisieren, solange wird ihr Niedergang weitergehen.
    65 22 Melden
    • Candy Queen 05.10.2017 13:10
      Highlight Sehr treffend auf den Punkt gebracht, Rudolf.
      37 11 Melden
    • rudolf_k 05.10.2017 13:24
      Highlight DIE WELT: Herr Schirmbeck, Sie verorten sich links und stören sich am Islam, warum ist das so?

      Samuel Schirmbeck: Ich bin links und störe mich am Islam, weil der Islam rechter ist als die ganze AfD und von einer reaktionären Wirkungsmächtigkeit, gegen die der Rechtspopulismus ein Klacks ist. Wenn Sie die Einstellungen der meisten ostentativ gläubigen Muslime zum Minderheitenschutz, Frauenrechten, Gewissensfreiheit und Selbstkritik summieren, kommt etwas ganz Rechtes dabei heraus. Die logische Folge des Linksseins ist die Islamkritik.
      40 9 Melden
    • rudolf_k 05.10.2017 13:25
      Highlight (Fortsetzung)

      Nur die Linken und Grünen sind blind auf diesem Auge. Ohne diese skandalöse Islamverharmlosung der Linken hätte es den Aufstieg der AfD nicht gegeben, deren Führung brandgefährlich ist und den Islam in einer die Muslime als Menschen beleidigenden Weise kritisiert, die den Fundamentalisten noch Auftrieb gibt.

      37 12 Melden
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  • Chefs United 05.10.2017 12:17
    Highlight Ich bin zugleich erfreut und überrascht. Zum einen über das Interview und zum anderen über den Großteil der Kommentare hier.
    Darauf kann man aufbauen 👍🏽👍👍🏿. Danke Watson
    13 33 Melden
  • Snowy 05.10.2017 12:12
    Highlight Wer sich als Frau, die hier in der Schweiz ihren Lebensmittelpunkt hat (also keine Touristin ist) und sich dennoch vollverschleiert, sagt mit dieser Handlung ganz klar, dass sie* kein Interesse an einer Integration hat.

    Eine Vollverschleierung (Burka) ist nicht Vergleichbar mit dem Tragen eines Kopftuches.

    * oder ihr Mann/Bruder/Vater

    42 20 Melden
    • Snowy 05.10.2017 13:13
      Highlight Bin übrigens gegen ein Burkaverbot (aus denselben Gründen wie beim Minarettverbot). Allerdings sollte dieser Aspekt (fehlender Integrationswillen) beim Einbürgerungsverfahren und bei der Bemessung der Höhe von allfälligen Sozialhilfegeldern eine Rolle spielen.

      Leider wird ein Burkaverbot wohl (aus denselben Gründen wie beim Minarettverbot) wohl angenommen werden.
      11 7 Melden
    • AdiB 05.10.2017 13:20
      Highlight Die einzige hier lebende vollverschleierte frau die ich kenne ist frau illi und die ist ja geborene schweizerin aus schweizer herkunft. Wo benötigt sie integrationswillen?
      16 23 Melden
    • Posersalami 05.10.2017 13:31
      Highlight Worin soll man sich denn genau integrieren?

      10 21 Melden
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  • Evan 05.10.2017 12:00
    Highlight Ich würde sagen, es gibt viele Muslime welche wenn mit der SVP verglichen, die SVP richtig aufgeschlossen und fortschrittlich erscheint. 😉
    83 35 Melden
    • phreko 05.10.2017 12:53
      Highlight Kannst du das näher ausführen?
      8 26 Melden
    • aglio e olio 05.10.2017 14:40
      Highlight Ich übernehme mal ;)
      Die Muslime die ich persönlich kenne leben meist nach der Einstellung dass jeder nach " seiner Façon selig" werden sollte. Bei den lautesten Vertretern der Volchspartei habe ich nicht den Eindruck, dass sie diese Werte vertreten.
      Meine Einschätzung trifft natürlich nicht auf alle Muslime und SVPler zu.
      9 14 Melden
    • Candy Queen 05.10.2017 15:00
      Highlight Aglio, dann frag bitte einmal irgend eine/n Moslem/in (nicht einen streng religiösen!), was sie/er zb zu Homosxualität meint. Mir scheint, du hast kein Ahnung, was dabei mit grösster Wahrscheinlichkeit herauskommt.
      12 6 Melden
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  • meine senf 05.10.2017 12:00
    Highlight Bei diesem Titel fällt mir immer der mal in einem Medienbericht erwähnte SVP-Hotelier aus Interlaken an, der Burkas immer noch besser findet als Hotpants oder die "Neger-Zöpfchen der Linken".

    Von den christlichen Taliban in den USA schon gar nicht zu sprechen.
    36 33 Melden
  • stef77 05.10.2017 11:55
    Highlight lasst und doch alle friedlich und miteinander leben, egal welcher religion man angehört!
    51 22 Melden
  • PolloHermano 05.10.2017 11:50
    Highlight Ich persönlich finde, dass Herr Dziris Aussage am Ende („Für mich bedeutet das vor allem ständige und bisweilen mühselige Momente der Selbstreflektion. Aber das erwarte sie auch von anderen, von Muslimen, wie Nicht-Muslimen.“)
    Im Prinzip sind sich Religionen ja sehr ähnlich. Und selbst als Atheist weist man Strukturen auf, welche auch in Religion zu finden sind (Selbstreflektion als Beispiel).
    Klar ist, dass es immer auf die Auslegung der Religion geht. Dort ist meiner Meinung nach auch der Kern des Problems. Radikalisierungen sind immer schlecht! Egal ob politisch oder religiös.
    55 7 Melden
  • Atlantar 05.10.2017 11:43
    Highlight Sehr gelungenes Interview! Die Fragen wie auch die Antworten sind gut überlegt und vorallem Herr Dziri macht für mich hier einen professionellen, sachlichen und sehr reflektierten Eindruck. Gute Arbeit!
    64 30 Melden
  • Tomjumper 05.10.2017 11:43
    Highlight Der Mann hat seinen Lehrstuhl verdient. Ganz tolles Interview. Danke Frau Serafini.
    61 25 Melden
  • Herbert Anneler 05.10.2017 11:30
    Highlight Eine echte Watson-Perle - sachlich, informativ, zum Weiterdenken anregend, lösungsorientiert - das, war wir alle so dringend benötigen! Danke, Watson!
    67 32 Melden
    • häfi der Spinat 05.10.2017 13:51
      Highlight Ja Herbert, dies scheint ein Vorzeigemoslem zu sein, wie wir ihn uns eigentlich alle wünschten.
      4 7 Melden
    • Scott 05.10.2017 14:51
      Highlight Wenn man weiss, dass Muslime den Ungläubigen alle nur erdenklichen Lügen erzählen dürfen, resp. heilige Pflicht ist, um den Islam an die Macht zu führen, sind seine Worte das Papier nicht wert.
      10 14 Melden
    • AdiB 05.10.2017 15:01
      Highlight @scott wo steht das? Oder hat es dir jemand erzählt? Laut islam ist lügen eine sünde und es gibt keinen zweg der dies legitimiert.
      5 8 Melden
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  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 05.10.2017 11:25
    Highlight Mensch erkenne dich selbst!
    Wir sind doch alle Brüder und Schwestern - denn wir haben alle die selbe Mutter - Mutter Erde!

    Ich probiere jetzt halt mal den gewaltfreien und versöhnlichen Weg aus....



    32 22 Melden
    • Scott 05.10.2017 13:35
      Highlight "Tja die alten Griechen ... die hatten gut Lachen."

      Warum wohl ihre Kultur nicht überlebt hat, hmm?
      8 11 Melden
    • Fabio74 05.10.2017 22:09
      Highlight @scott: die Moslems warens nicht.
      6 4 Melden
    • Herbert Anneler 06.10.2017 10:38
      Highlight Hi Scott: Demokratie ist eine der grossen Errungenschaften der griechischen Antike, mehr noch: unser heutiger Begriff von Vernunft und Ethik! Also nix tote griechsche Kultur! Und noch interessanter: Es war Averroës, ein islamischer Gelehrter aus Marrakesch, der die griechischen Philosophen in Europa bekannt machte - als Auftakt der Renaissance in Europa, d.h. der Wiedergeburt, derjenigen der Vernunft! Wiedergeburt nach einem von der christlichen Kirche beherrschten dunklen Mittelalter bis und mit Inquisition - der Religionspolizei, wie es sie heute in islamischen Ländern gibt...
      4 1 Melden
  • Radesch 05.10.2017 11:24
    Highlight Ich finde der Mann hat absolut Recht. Die meisten in der Schweiz haben auch nichts gegen Muslime sondern gegen Terroristen und radikale Islamisten.

    Finanzierung religiöser Einrichtungen durch das Ausland stoppen und den Staat nicht mehr Steuern für die Kirche eintreiben lassen. Das wäre säkular!

    Dann kann man auch das bescheuerte und widersprüchliche Minarettverbot kippen, ohne Angst vor Überfremdung. Mit schweizer Imamen ist es nur eine Frage der Zeit, bis die rafikalen Tendenzen bei uns verschwinden. 100%ige Sicherheit würde es auch ohne Islam nicht geben.
    54 26 Melden
    • Radesch 05.10.2017 12:17
      Highlight Wenn du mir schpn irgenwas vorwirfst, dan bitte richtig.

      Das Minarettverbot widerspricht dem Artikel der Religionsfreiheit. Der einzige Grund warum so ein Verbot durchkam ist, dass es kein Verfassungsgericht gibt.

      An einem Minarettverbot ist ja nichts auszusetzen. Nur ist es etwas unglaubwürdig wenn ein paar Artilel vorher die Religionsfreiheit erklärt wird.

      Abgesehen davon ist seit dem Ende Jugoslawiens die SVP die stärkste Partei. Sie hat Gelder und Möglichkeiten an diesen Misständen zu arbeiten. Tut sie aber nicht!

      Ein Minarettverbot entschärft nämlich keinen bombengürtel...
      28 18 Melden
    • bokl 05.10.2017 12:33
      Highlight @Nyssa
      "Wenigstens nie einen Religionskrieg."

      Auf welcher Seite standen im Nordirlandkonflikt schon wieder der Islam?
      27 11 Melden
    • phreko 05.10.2017 12:58
      Highlight A) Die Mehrheit hat nicht immer Recht --> Hitler.

      B) Der Rechtsrutsch im deutschen Raum ist ebenfalls nichts anderes als eine Radikalisierung.

      C) Ein bisschen schweizer Geschichte würde dir gut tun. Innerschweizerische Religionskriege sind noch gar nicht so lange her.
      21 15 Melden
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  • Roterriese 05.10.2017 11:18
    Highlight Die Wertkultur des Islams verträgt sich einfach nicht mit dem europäischen Lebensstil.
    77 76 Melden
    • Blitzchen-Lover 05.10.2017 11:46
      Highlight Richtig. Ich möchte auch in ferner Zukunft mit meinen homosexuellen Kollegen Speck und Bier geniessen. Da hat auch die SVP nichts dagegen. Die Einwanderer und Konvertiten müssen akzeptieren dass hier die Welt nicht religiös tickt. Schon gar nicht islamisch.
      60 25 Melden
    • AdiB 05.10.2017 11:49
      Highlight Welchen der viele lebensstilen? Im intetwiev hat er ja auch auf die frage mit den werten gefragt, welche und wesen werte.
      Du lannst einen selbsttest machen und deine nachbarn nach ihren werten und lebensstil fragen. Du wirst sehen das nicht alle das selbe sagen obwohl sie vielleichtvalle die selbe herkunft haben.
      34 16 Melden
    • Firefly 05.10.2017 12:42
      Highlight Wenn ich Victor Orbans Ungarn betrachte, verträgt sich das auch nicht mit der Vorstellung eines europäischen Lebensstils. Es gib also sowenig eine Weltkultur des Islams wie es einen einheitlichen europäischen Lebensstil gibt. Es gibt nur Pluralismus.
      28 9 Melden
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  • Jazzdaughter 05.10.2017 11:02
    Highlight Sachliches und spannendes Interview, vielen Dank.
    54 21 Melden

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