Schweiz

Katholiken unter sich.  Bild: KEYSTONE

Bistums-Sprecher klagt über Mobbing: «Christen werden zum Schweigen verdonnert»

Für Giuseppe Gracia steht fest: Konservative Christen werden von der Gesellschaft gemobbt und ausgegrenzt. Der Schriftsteller und Sprecher des Bistums Chur im Interview.

31.10.17, 11:18 01.11.17, 06:48

Es steht schlecht, um unsere Meinungsfreiheit. Das behauptet Giuseppe Gracia, Sprecher des Bistums Chur, in einem Gastbeitrag auf dem christlichen Portal Catholic News Agency. Die katholischen Stimmen seien im politischen Diskurs verstummt, aus Angst vor gesellschaftlicher Repression. 

Konservative Katholiken, die öffentlich zu ihrer Meinung stehen würden, «sinken im öffentlichen Ansehen bis hin zur gesellschaftlichen und beruflichen Ausgrenzung». Im Interview nimmt er Stellung.

Herr Gracia, sind Sie gegen Abtreibungen?
Giuseppe Gracia: Ja, ich bin gegen Abtreibung.

Sie sagen das offen. Sie behaupten aber, dass die meisten konservativen Katholiken nicht öffentlich zu ihrer Meinung stehen, aus Angst vor gesellschaftlichen Konsequenzen.
Tatsächlich äussern sich viele nur hinter vorgehaltener Hand. Ich mache die Erfahrung selber als Sprecher des Bistums Chur. Wenn man die Meinung konservativer Gruppen vertritt, wird man gleich als Anwalt von Hinterwäldnern oder Fanatikern betrachtet.

In einem Meinungsbeitrag auf einem katholischen Newsportal schreiben Sie von einem Mobbing gegen Katholiken.
Das ist ein wenig zugespitzt. Doch im Wesentlichen stimmt es. Christen, die dem Zeitgeist nicht folgen, werden von der Gesellschaft an den Rand gedrückt und zum Schweigen verdonnert. Nicht nur wenn es ums Thema Abreibungen geht, auch wenn man sich offen gegen Sterbehilfe einsetzt, gegen Sex vor der Ehe oder künstliche Empfängnisverhütung. Auch der Europarat hat schon Verletzungen der Religionsfreiheit gegenüber Christen festgestellt.

Zur Person: Giuseppe Gracia

Giuseppe Gracia ist Schriftsteller und Kommunikationsbrater. So ist er der Sprecher des Bistums Chur. Er ist verheiratet und der Vater zweier Kinder. bild: zvg

Was riskiert ein konservativer Christ, wenn er öffentlich zu seiner Meinung steht?
Seine Karriere. Gynäkologen oder Ärztinnen, die sich aus Gewissensgründen weigern, bei einer Abtreibung mitzumachen oder die Pille ablehnen, haben kaum noch Chancen, beruflich aufzusteigen. Solche Fälle registriert die Vereinigung katholischer Ärzte Schweiz seit Jahren.  

Aber gehört es nicht zur Pflicht des Arztes seine persönliche Meinung zurückzuhalten und nach den Bedürfnissen des Patienten zu handeln?
Es geht nicht um Meinung, sondern Gewissensfreiheit. Es gibt in einem Krankenhaus mehrere Ärzte. So findet sich sicher einer, der keine Gewissenskonflikte hat und den Eingriff durchführt. Auch Mediziner dürfen nicht gezwungen werden, gegen ihr Gewissen zu handeln. Ein anderes Beispiel: Suchen Sie einmal einen konservativen Politiker mit Ambitionen, der klar sagt, er sei gegen die Homoehe oder betrachte die Entscheidung über Leben und Tod des Ungeborenen nicht als Frauenrecht. Er wäre erledigt, könnte nie Bundesrat werden. Das zeigt: Es gibt geächtete Ansichten.

Hätten Sie persönlich auch keine Mühe damit, wenn sich ein Bundesrat offen für Polygamie aussprechen würde?
Nein. Gottseidank gibt es bei uns die direkte Demokratie. Wenn das Volk entscheidet, wir wollen das, dann würde ich dies akzeptieren. Ich bin absolut loyal zum Rechtsstaat. Ich setze mich aber genau deswegen für die volle Meinungsäusserungsfreiheit ein, die heute nicht mehr allen zugestanden wird.  

«Konservativ gilt heute oft als rechts, und rechts ist dann gleich reaktionär oder braun.»

Wird die Meinungsfreiheit aus ihrer Sicht immer mehr geschnitten?
Ich glaube, das war schon immer so. Jetzt hat das Pendel einfach umgeschlagen. Vor der 68er-Bewegung wurde die Meinungsfreiheit der Linken und Grünen unterdrückt, jetzt sind es konservative Ansichten, die unter Druck geraten. Konservativ gilt heute oft als rechts, und rechts ist dann gleich reaktionär oder braun.

Was hat es für Folgen, wenn Menschen nicht mehr zu ihrer Meinung stehen können.
Sie ziehen sich in Sondergesellschaften zurück. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch bei uns religiöse Gruppen ihren eigenen Weg gehen. Eigene Medien, eigene Schulen, eigene Unternehmungen und Arbeitgeber.

«Heute hat jedes Grossunternehmen seine eigene Kultur, seine Ausbildungsstätten und Kommunikationskanäle.
Warum nicht auch Glaubensgemeinschaften?»

Ist dies nicht übertrieben?
Heute hat jedes Grossunternehmen seine eigene Kultur, seine Ausbildungsstätten und Kommunikationskanäle. Warum nicht auch Glaubensgemeinschaften? Das ist eben eine Seite der gesellschaftlichen Pluralisierung. Obwohl es natürlich problematisch ist, wenn am Ende alle in ihrer Bubble herumschweben und sich nicht mehr mit dem Anderen, Widersprechenden auseinandersetzen.

Wie steht es um die Meinungsfreiheit von Katholiken in anderen Länden?
In Amerika können sich Politiker offener äussern. So sprechen Präsidentschaftskandidaten im Wahlkampf direkt von Gott und ihrem Glauben. Und Mike Pence wurde Vizepräsident, obwohl er als entschiedener Abtreibungsgegner gilt.

Wünschen Sie sich also einen Bundesrat, der am Ende seiner Neujahrsrede sagt: «Gott schütze euch»?
Ich wünsche mir ein Land, in dem alle zu ihren Werten und Ansichten stehen können, ohne dafür beruflich oder gesellschaftlich abgestraft zu werden. Egal ob Freidenker, Moslem oder Jude. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Haben Sie sich schon einmal selber mit ihrer Meinung zurückgehalten, weil sie Angst hatten, deswegen von der Gesellschaft «abgestraft» zu werden?
Nein, ich bin nicht der ängstliche Typ. Aber ich versuche jenen eine Stimme zu geben, die es sich beruflich nicht leisten können oder sich nicht getrauen.

«Einmal wurde mir ein Foto zugeschickt, auf dem meine Augen ausgestochen waren. Darunter stand: Du gottlose Ratte.»

Aber haben Sie es im Nachhinein schon bereut?
Schon einige Male. Ich bin schon so häufig stellvertretend für die katholische Kirche aufgetreten, dass die Leute mich mit ihr identifizieren. Und dann heisst es, «du bist ja so ein Böser».

Sie werden angefeindet?
Praktisch nach jedem Auftritt, das muss man aushalten. Einmal wurde mir ein Foto zugeschickt, auf dem meine Augen ausgestochen waren. Darunter stand: «Du gottlose Ratte.» Den Brief habe ich behalten. Das sind extreme Beispiele. Meist sind es Mails oder anonyme Karten und Briefe mit Beschimpfungen wie «Sauhund» oder «Halt einmal deinen Latz». Es sind Leute, die nicht wollen, dass gewisse Ansichten überhaupt noch in der Öffentlichkeit auftauchen.

«Danke Kirchenglocken, ich wollte eh nicht schlafen!»

1m 51s

«Danke Kirchenglocken, ich wollte eh nicht schlafen!»

Video: watson/Emily Engkent

Schade, dass vor unseren Kirchen keine Schilder stehen

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Daniel Caduff 02.11.2017 11:33
    Highlight "Mimimi keiner findet meine Meinung gut, mimimi"

    Lächerlich, wie der sich aufführt. Die katholische Kirche gehört zu den wenigen Organisationen, die ganz legal gegen das Diskriminierungsverbot der Bundesverfassung verstossen darf (Ausschluss von Frauen von allen Kaderpositionen). Dieses Sonderrecht, die Hälfte der Bevölkerung diskriminieren zu dürfen, verkauft der tatsächlich als "aber wir werden diskriminiert" ? Das kann man beim besten Willen nicht ernst nehmen. Zum Dank für die Diskriminierung erledigt der Staat dann noch gratis das Inkasso...

    19 1 Melden
  • Gummibär 02.11.2017 08:37
    Highlight «Heute hat jedes Grossunternehmen seine eigene Kultur, seine Ausbildungsstätten und Kommunikationskanäle.
    Warum nicht auch Glaubensgemeinschaften?»
    Das Grossunternehmen, dem Giuseppe Gracia angehört wird vom Staat finanziell unterstützt, betreibt eine sexistische Personalpolitik, verbietet seinen Funktionären die Heirat, mischt sich in persönliche Entscheidungen seiner Mitglieder ein und er wundert sich, dass er im Abseits steht ?
    Es gibt in der Schweiz nur zwei Grossunternehmen, denen ein solches Personalwesen dank unserer Toleranz gestattet ist : Die Armee und die katholische Kirche.
    13 1 Melden
  • Oxymora 01.11.2017 22:16
    Highlight Mit Hauptgewerbe Religion ist Herr Gracia in einem vollumfänglich subventionierten Wirtschaftszweig integriert. Man stelle sich vor es wäre anders.

    z.B:
    Staubsaugervertreter werden gemobbt.
    Ich wurde oft verjagt. Ich wurde zur Wohnung raus geschubst. Mühsamer Zeitgeist, immer weniger Leute haben Spannteppiche, die Teppichproduzenten bestätigen das. Möchte ein Politiker Teppichpflicht für Küchen, er könnte nie Bundesrat werden. Es gibt viele Fabrikate, das ist natürlich problematisch; wo unsere doch genügen. Unsere Sauger sind nicht mehr gefragt. etc

    Alle vom Staubsauger überzeugt?
    19 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.11.2017 19:33
    Highlight Die Pharaonen haben sich in Pyramiden begraben, ja mumifizieren lassen. Heute sind die Moscheen und Kirchen zuständig für einbalsamiertes Denken.

    Der freie Mensch spürt Wind im Haar. Oder auf der Glatze.
    8 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.11.2017 13:29
    Highlight Es ist erschreckend, wie die Errungenschaften der Aufklärung von den konservativen Kräften zusehends wieder untergraben werden. Nicht mehr Argumente zählen sondern nurmehr Auslegungen alter Schriften. Nicht Fortschritt scheint erstrebenswert, sondern Beharren und auf der Stelle treten. Nicht Entwicklung wird mehr angestrebt, sondern Stillstand. Dabei ist klar: Die abrahamitischen Religionen haben sich längst überlebt. Die Evolution bahnt sich ihren Weg durch Wissenschaft und Aufklärung. Der homo sapiens denkt. Glauben kann man in der Kirche.
    18 3 Melden
  • Gummibär 01.11.2017 11:56
    Highlight "In Amerika können sich Politiker offener äussern. So sprechen Präsidentschaftskandidaten im Wahlkampf direkt von Gott und ihrem Glauben." - Politiker äußern im Wahlkampf was ihren Wählern gefällt. Auch in der Schweiz.
    Und wenn man zuwenig Wähler findet, denen es gefällt, wird man nicht gewählt. Das ist gut so.
    Es ist immer etwas heikel wenn Mitglieder einer Kirche von Gewissens-und Meinungsfreiheit sprechen, wenn die Kirche eben diese Freiheiten über Jahrhunderte hinweg eingeschränkt hat und sie den Mitgliedern heute noch verweigert.
    21 0 Melden
  • amRhein 01.11.2017 07:58
    Highlight Stichwort Meinungsfreiheit: offenbar erhalten religiös-konservative Politiker und Führungspersönlichkeiten keinen grossen Rückhalt in der Bevölkerung. Zum Glück landen solch rückständige Vorstellungen meist auf dem Müllhaufen der Geschichte.

    Abgesehen davon; persönliche religiöse Überzeugungen darf jeder haben wie er möchte - und auch zu ihnen stehen, nur sind sie öffentlich nicht relevant, sondern Privatsache.
    39 3 Melden
  • Pasionaria 01.11.2017 07:34
    Highlight Das ist ja der Hammer, was dieser Señor Gracia von sich gibt.
    Die intoleranteste Gemeinschaft der Fundi-Christen (Geburtenregelung/Sterbehilfe/Homophobie u.v.m.) beansprucht Toleranz gegenueber deren weltfremden, unmenschlichen, diskriminierenden und sturen hl. Weisungen an die Menschheit. Das darf doch nicht wahr sein!
    L. Feuerbach laesst ihn und seinesgleichen herzlichst gruessen: Die Intoleranz ist die leibliche Tochter des Teufels, die Lehre des bösen Prinzips, die Lehre der Lüge.
    Aber auch W. Busch: Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber den Intoleranten.
    30 8 Melden
  • smarties 01.11.2017 07:20
    Highlight Wenn jetzt ein Schritt zurückgetreten würde, würde man erkennen, dass es um Angst vor Segregation geht. Man könnte das Wort Katholik mit Muslim austauschen und man würde über Integrationsmassnahmen sprechen...
    Anmerkung am Rande: Ärzte mit Schwierigkeiten mit Abtreibung gibts in allen (nicht-) Religionen. Auch unter Atheisten. Führt unter Medizinstudis zu Diskussionen, einfach weil man weis, dass es schon lebensfähig ist
    25 1 Melden
  • Dewar 31.10.2017 23:22
    Highlight Über den Mangel an Aufstiegschancen für verhütungskritische Gynäkologen jammern, im Namen einer Institution, in der das Frausein ein Ausschlusskriterium für den "Chefposten" ist. Alles klar. Vielleicht könnte Herr Garcia mal vor der eigenen Tür kehren, aber wenn ich mich in der Geschichte der katholischen Kirche so umschaue, mache ich mir diesbezüglich keine grossen Hoffnungen...
    65 7 Melden
  • Fabio74 31.10.2017 23:01
    Highlight empfehle allen Michael Elseners Video "Was hat die Schweizer Politik für Ausreden für die Einführung der Ehe für alle". Eine kleine Abrechnung mit Herrn Gracia anzuschauen
    23 7 Melden
  • Majoras Maske 31.10.2017 22:44
    Highlight Tja, will man den Menschen gegen ihren Willen eine Moral aufzwingen, dann muss man sich nicht wundern, wenn sie sich wehren.

    Und zur Erinnerung: Die Glaubens- und Gewissensfreiheit wurde in Europa durch die Römisch-katholische Kirche abgeschafft, nachdem das Christentum die römische Staatsreligion wurde. Erst die Reformation schaffte es mehr als tausend Jahre später diese Dinge wieder einzuführen. An dank dieser beiden Erunngenschaften sind wir nicht mehr auf die Meinung solcher Herren angewiesen.
    48 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.11.2017 16:14
      Highlight Majora
      Erst durch die Wirren der Reformation hat es die Aufklärung geschafft, Glaubensfreiheit wieder einzuführen.
      Die Reformation war gegen Glaubensfreiheit.
      1 2 Melden
    • Majoras Maske 01.11.2017 20:13
      Highlight Ja, war nicht so korrekt formuliert. Manche reformierte Kantone wie Bern setzten die Reformation ja auch blutig durch. Aber es war trotzdem der erste Schritt zur Besserung, weil die Kirche ihre absolute Deutungshoheit verlor und das später von der Glaubensfreiheit der einzelnen Staaten zur Glaubensfreiheit der einzelnen Bürger führte.
      5 1 Melden
  • Share 31.10.2017 21:39
    Highlight Da haben Sie schon recht, Herr Garcia, jedesmal wenn der Stift mit den Regenbogenfarben aus dem Etui lugte, rollten alle die Augen. Und wenn ich über die Schöpfung philosophierte, wie genial das Wesen Gottes in seiner Vielheit sich die Erde Untertan machte, ja, wenn ich mich wieder einmal in den Stapfen Jesu verloren hatte, beschränkte man die Redezeit. Wirklich, Herr Garcia, sie haben total recht. Happy Halloween.
    14 12 Melden
  • seventhinkingsteps 31.10.2017 21:13
    Highlight Auch sehr schön ist sein Beispiel mit Mike Pence:
    Erstens, weil der Typ nicht nur einfach gegen die Homoehe ist, sondern radikal homophob.
    Der behauptet Schwule müssen geheilt werden und das wäre durch Elektroschocks möglich.
    Zweitens ignoriert er den Umkehrschluss:
    In den USA hast du KEINE Chance Präsident zu werden, wenn du NICHT gläubig bist. Die Amerikaner würden laut Umfrage eher einen Homosexuellen wählen als einen Atheisten.

    Man stelle sich das mal vor:

    Da kommt Trump, ein offen bekennender Sexualstraftäter, 2 mal geschieden, Milliardär. Alles o.k, weil er ist nicht Atheist!
    68 8 Melden
  • sowhat 31.10.2017 20:39
    Highlight Ich bin wahrscheinlich noch nicht mal in der Hälfte des Textes und ärgere mich schon! Er steht zum Rechtsstaat aber will, dass Ärtzte das Gesetz umgehen können! Das kann doch wohl nicht wahr sein. Was für ein Weltbild ist das denn? Und einer der sagt, er will Abtreibungen verbieten, würde nich Bundesrat, jaaa das ist eben Demokratie, dass man Leute wählt, deren Ansichten sich möglichst mit den Eigenen decken. Das hat nichts mit Mobbing zu tun. Es gehört dazu, dass man für seine Ansichten grade steht und dafür kämpft. Was glaubt er denn wie es anderen geht die ihre Meinung äussern? Juso, JSVP..
    58 8 Melden
  • Dr.Bogyman 31.10.2017 20:30
    Highlight Ich glaube nicht dass die Christen ausgegrenzt werden. Sie werden einfach überall verarscht. Vor allem in den Medien. Mobbing wäre das bessere Wort. Aber manchmal sind sie ein bisschen selberschuld... Wenn ich behaupte dass die Welt 6000 Jahre alt ist, dann ist das schon irgendwie lustig.
    17 34 Melden
    • _kokolorix 31.10.2017 21:34
      Highlight Also die Christen werden vor allem von der Kirche und sich selber verarscht. Es ist absolut nicht nötig denen noch eins draufzusetzten, sie sind sowieso schon gestraft.
      Die Welt ist voll sinnloser Gewalt, vor allem gegen die Schwächsten, die Kinder. Wenn die Christen ihr Hohelied vom allmächtigen, gütigen Gott anstimmen, dann könnte ich nur noch kotzen. Zum Glück gibt es auch welche die nicht nur labern sondern vor allem zupacken und ihren Glauben für sich behalten
      44 9 Melden
    • Datsyuk 01.11.2017 11:32
      Highlight Wieso findest du die Behauptung lustig?
      1 0 Melden
    • Dr.Bogyman 02.11.2017 09:34
      Highlight Wieso denkst du denn könnte ich das lustig finden?
      0 2 Melden
  • seventhinkingsteps 31.10.2017 20:09
    Highlight Aber schon interessant wie sich die Konservativen und die Rechten in die Opferrolle flüchten, als hätten sie bei all den Minderheiten, gegen die sie selber hetzen, abgeschaut.

    Wenn man sich so marginalisiert fühlt von der linken Mainstream Kultur, wieso fällt es diesen Hinterwäldlern dann so schwer Sympathie für wahrhaft diskriminierte Minderheiten aufzubringen?

    Da beschwert sich der Typ, dass "Konservativ" nicht gleich "rechts" bedeuten muss. Mir fällt es allerdings schwer das Alleinstellungsmerkmal hier zu sehen. Solidarität mit Flüchtlingen? Mit welchen? Mit christlichen Syrern?
    63 14 Melden
    • Eine_win_ig 01.11.2017 08:06
      Highlight Nennt sich glaube ich Attrubutionsfehler (die Psychs da draussen mögen mich korrigieren).
      Man gibt seiner eigenen Situation viel zu viel Bedeutung und vernachlässigt ddie Umstände, in welcher die Situation zustande gekommen ist. Typischer Abwehrmechanismus der menschlichen Psyche.
      11 1 Melden
    • Michèle H. 01.11.2017 09:37
      Highlight Wenn man Privilegien verliert, die man halt jahrhundertelang hatte, fühlt sich das an wie Diskriminierung. Ist es aber nicht.
      Ich bin sehr dankbar, in einem Land zu leben, in dem Meinungen nicht unantastbar sind, sondern diskutiert und kritisiert werden dürfen.
      21 1 Melden
  • seventhinkingsteps 31.10.2017 20:05
    Highlight "Suchen Sie einmal einen konservativen Politiker mit Ambitionen, der klar sagt, er sei gegen die Homoehe"

    Moment, moment, was? Habe ich was verpasst?

    Die gesamte SVP Fraktion im Nationalrat ist offen gegen die "Ehe für alle". In Deutschland hat Merkel offen gegen die Homo Ehe abgestimmt. Alles erfolgreiche Politiker mit Ambitionen.

    Und übrigens: Meinungsfreiheit heisst nicht, dass man vor Kritik geschützt wird. Wer nach öffentlichen Auftritten Briefe enthält wo drin steht "Halt dein Maul", der muss damit zurecht kommen. Natürlich sind Morddrohungen nicht o.k.
    68 4 Melden
  • Macblue 31.10.2017 19:29
    Highlight Ich findes es äusserst bedenklich wenn Ärzten Recht abgesprochen wird, bei Abtreibungen oder Strerbehilfen nach ihren ethischen Grundwerten zu handeln zur Lebenserhaltung, anstatt Leben zu beenden.
    20 24 Melden
    • Tikvaw 31.10.2017 20:26
      Highlight Das wird den Ärzten nicht abgesprochen. Sie haben die freie Wahl dazu.

      Diese dürfen jedoch dann nicht erwarten, dass sie z.B. in einer öffentlichen Universitätsklinik zum Chefarzt der Gynäkologie-Abteilung befördert werden. Was ja auch verständlich ist.

      Diesen Ärzten steht es übrigens auch frei, eine eigene Praxis zu eröffnen oder in einer "katholischen" privat-Klinik zu arbeiten oder sich halt einfach mit einer nicht-leitenden Position zufrieden zugeben oder in einen Bereich zu wechseln, indem es nicht um Leben oder Tot geht.
      45 8 Melden
  • Alpöhy 31.10.2017 18:56
    Highlight Ich bete jeden Tag für eine Welt ohne Religionen...
    50 16 Melden
    • Phrosch 01.11.2017 08:07
      Highlight Schon überlegt, dass es genau daran scheitern könnte? Offenbar ist der Wunsch nach etwas Religiösem (wie beten für etwas, das ausserhalb meiner Kontrolle ist) tief im Menschen verankert. Wäre es nicht so, gäbe es längst keine Religion mehr.
      3 7 Melden
    • Alpöhy 01.11.2017 11:54
      Highlight Schon überlegt, ob mein Post ironisch gemeint war...?
      5 0 Melden
  • Lagertha 31.10.2017 18:53
    Highlight Der gute Mann scheint da zwei Dinge durcheinanderzuwerfen. Natürlich darf er und sonst jeder seine Meinung haben, egal wie verquer, rückwärtsgerichtet oder entrückt. Klar gilt da die Meinungsfreiheit. Aber die gilt eben auch für die Gegenseite. Und ich wage mal zu behaupten, dass in einer gebildeten Gesellschaft für solche Denke auf kurz oder lang gar kein Platz mehr ist. Jedenfalls hoffe ich das.
    48 8 Melden
  • Hexentanz 31.10.2017 17:20
    Highlight "Wenn man die Meinung konservativer Gruppen vertritt, wird man gleich als Anwalt von Hinterwäldnern oder Fanatikern betrachtet."

    Jup. Frauen bevormunden in ihrer Entscheidung ein Kind auszutragen ist inetwa Hinterwäldler Fanatismus.

    Get your fucking brain to 2017

    Und das sag ich als halber Hinterwäldler..
    86 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.10.2017 18:46
      Highlight Ui, das ist ein heikles Gebiet ... oder wo beginnt der Entscheid über Leben und Tod?
      14 27 Melden
    • Volande 31.10.2017 22:09
      Highlight @wolfus: bei den Lebenden, wo den sonst. Was eine Frau mit ihrem Körper macht, ist keine Entscheidung eines konservativen Sinnsuchenden, der soll seine eigenen Sekrete verwalten. Sind sie raus, soll er seine machoide Pseudoethik für sich behalten. Diese Frage betrifft ihn schlichtweg nicht.
      39 4 Melden
  • Staatsgebeutelter 31.10.2017 16:58
    Highlight Wo er Recht hat, hat er Recht, ich bin auch ohne Religion aber der Herr beschreibt den momentanen Zeitgeist, oder anders geschrieben, die vorgegebene Strömung, absolut korrekt.
    29 67 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 18:51
      Highlight Quatsch. Der Herr spielt das was viele gut können: Opfer spielen. Zuerst provozieren mit Thesen oder mit Ausgrenzung, und kritisiert man dies, heisst es dann, man dürfe ja nichts mehr sagen.
      58 13 Melden
  • Pius C. Bünzli 31.10.2017 16:16
    Highlight Wenn die Kirche noch ein paar Jahre relevant bleiben möchte, sollte sie sich vielleicht auf Kompetenzen konzentrieren welche nicht völlig lächerlich sind. Also eher auf Hilfe/Anlaufstation für die Bedürftigen und Alten als auf Themen wie z.B das Verhütungsverbot.
    67 14 Melden
    • sowhat 31.10.2017 20:44
      Highlight Die Kirche kann mMn nach gerne zu ihren Ansichten stehen, sie muss einfach damit leben, dass Andere die nicht teilen und sich daher von ihr abwenden. Sie hat doch kein Staatsrecht auf Akzeptanz von allen Seiten. Welcome to 2017!
      28 1 Melden
  • dracului 31.10.2017 16:02
    Highlight Einst regierte die Kirche in Europa mit eiserner Hand, verbrannte Hexen, betrieb Inquisition und hat Kreuzzüge verbrochen. Keine Religion war je brutaler als der Katholizismus! Die Reformatoren mussten die Erneuerung mit Bruderkriegen erkämpfen. Beim Holocaust mischte die Kirche schweigend mit. Noch heute werden Pädophile gedeckt, schwule Pfärrer und Kinder von Geistlichen todgeschwiegen. Vieles lief schief in der Weltgeschichte, aber die Teilentmachtung der Kirchen liess Leben entstehen in Europa. Angesichts dieses Sündenregisters sollte man doch ein bisschen Mobbing ertragen können?
    98 9 Melden
    • TheMan 31.10.2017 18:36
      Highlight Auch hier 99% vom aufgezählten, wurden von Menschen beganngen. Welche den Namen Gottes missbraucht haben. Also auf einfaches Deutsch, der Normale Mensch. Nur nimmt er den Vorwand Gott/Jesus hat dies befohlen. Übrigens erschreckend wieviele Personen nicht Wissen um was es bei den Kreuzzügen geht.
      16 53 Melden
    • MeinSenf 31.10.2017 18:48
      Highlight Naja, wenn Sie der Meinung sind, dass man sich selber verhalten darf wie derjenige, den man anprangert, dann haben Sie schon recht...
      14 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.10.2017 18:48
      Highlight Auf so vielen Ebenen falsch, dass man direkt Hetze vermuten muss rsp. mir die Mühe zu gross ist, um Ideologen mit Wissen aus Bildung zu kontern.
      9 12 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 18:52
      Highlight @TheMan:auch hier wurde im Namen Gottes und der Kirche gemordet.
      und damit hängen die Kirchen und die Religion halt mit drin. Jeder der diese Praxis kritisierte, landetet auf dem Scheiterhaufen.
      Das Rausstehlen aus der Verantwortung für die Millionen von Toten ist mehr als nur billig.
      29 8 Melden
    • Angelo C. 31.10.2017 20:18
      Highlight Dracului :

      Kommentar des Tages (orange Schrift) 👍🏼!

      Einziger Einwand - es müsste dennoch möglich sein, auch heute noch praktizierenden Katholiken jene Toleranz entgegen zu bringen, die ihre Kirche Anderen gegenüber jahrhundertelang vermissen liess 🤔.

      Nur mit Häme ihnen gegenüber ist eigentlich niemandem wirklich gedient - letztlich eine Anstandsfrage....

      16 5 Melden
    • TheMan 31.10.2017 20:27
      Highlight Ach Fabio lernresistent? Missbrauchhdes Glaubens durch den Mensch. Zeig ein Wort, das Jesus sagt, das der Mensch Krieg führen soll. Genau 0. Der Mensch ist daran Schuld an Millionen Tote. Egal ob Atheist, Moslem, Jude, Christ uws. Es ist und bleibt der Mensch. Krass das die Menscheit wieder die Schuld einer Religion zuschiebt, obwohl sie nichts dafür kann. Die Menschheit hat halt nichts gelernt vom 2WK.
      9 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.10.2017 21:42
      Highlight Ach ihr Ungebildeten:

      @Angelo C.: Die Idee der Religionsfreiheit und der Menschenrechte fusst auf den Kirchenvätern sog. Patristikern. Den Rest selber googeln.

      @Fabio: Du und dein Sozialismus sind mit 100+ Mio. in der Kreide, also schön Füsse still halten.
      4 29 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 22:02
      Highlight @wolfus: Nun sind wir wieder im Kindergarten gelandet.
      Erstens hab ich nicht mit dem Sozialismus zu tun. ZWeitens nur im Kindergarten rechnet man sich Opfer gegenseitig hoch
      Drittens: Noch mal. Es wurde im Namen der Kirchen ersäuft, verbrannt, gehängt etc usw. Es wurde im Namen der Kirchen Land erobert und Völker versklavt.
      Wer immer dies nicht sehen will, fälscht Geschichte und lügt sich sein Leben schön
      32 2 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 22:04
      Highlight Teil 2 Wolfus
      Es würde den Kirchen gut tun, ENDLICH mal deren Geschichte aufzuarbeiten und Fehler einzugestehen, anstatt nun zu behaupten diese Bischöfe, Päpste, etc seien keine richtigen Christen gewesen.
      Und nein: Freiheit, Menschenrechte und das Zurückdrängen der Kirchen erfolgte nach langem Kampf GEGEN die Kirchen durch Menschen mit liberalem Gedankengut.
      25 3 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 22:06
      Highlight @TheMan: Noch mal: Es geht nicht drum was Jesus gesagt haben soll oder nicht. Sondern es geht darum, dass Päpste, Bischöfe und deren Vertreter Gewalt, Krieg und Unterdrückung im Namen des Christentums geführt haben
      Und ja es bleibt der Mensch, ab er mordet im Namen einer Ideologie, und diese hiess Christentum.
      16 3 Melden
    • Volande 31.10.2017 22:12
      Highlight Menschen die Sätze formulieren wie: «Nur nimmt er den Vorwand Gott/Jesus hat dies befohlen.», brauchen keine Religion, sondern Duden.
      13 3 Melden
    • TheMan 31.10.2017 23:15
      Highlight @Fabio und wie ich merke Lernresistent. Im Mittelalter waren dies Geldgeile und Machthungrige Menschen. Menschen, die durch Beziehung oder Geld bzw Beides an die Macht kamen. Danach Missbrauchten sie den Namen Jesus bzw das Christentum für Ihre Kriege. Aber es waren immer Menschen. Nie der Glauben. Nur Hasserfüllte Menschen heften dem Christentum Kriege und Morde an. Das aber der Mensch, egal ob Religiös oder nicht, am gesamten Schuld ist, willst du nicht sehen. Wie gesagt, nichts gelernt aus der Vergangenheit. Und als Linker, machst du den Fehler der Deutschen vor dem 2WK nach.
      2 21 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 07:02
      Highlight @the Man du versuchst ein perfides Spiel.. Menschen missbrauchen die Christliche Religion. Wann stehst du auf und protestierst LAUT gegen die Kirchen und deren Verantwortung für die Vergangenheit?
      11 2 Melden
    • Stichelei 01.11.2017 09:37
      Highlight @TheMan: Und was denkst du über dieses Jesus-Statement? (Lukas 19:27) "27 Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir." Scheint mir jetzt nicht gerade eine pazifistische Aussage zu sein. Aber wahrscheinlich interpretiere ich das einfach falsch (Irony off)
      9 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.11.2017 10:44
      Highlight @Fabio74: Du versucht mit perfidem Spiel deine fehlende Bildung zu kaschieren - tragisch, aber ideologisch.

      Hinweis: Origenes ... aber eben, wer auf dem Trip ist, möchte nicht hören und sich eine einfache Welt basteln.

      Sozialistischer Hass gell.
      3 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.11.2017 10:46
      Highlight @Stichelei:

      Tja nur leider spricht hier nicht der historische Jesus zu den Jüngern, um diese zu einer konkreten Handlung aufzufordern, wie die Stelle – aus dem Kontext gerissen – suggeriert. Hinweis: der Weltenrichter.
      1 6 Melden
    • TheMan 01.11.2017 11:12
      Highlight Fabio für was soll ich Protestieren? Das Menschen in der Vergangenheit, mit dem Missbrauch der Bibel/Jesus/Gott/Christentum Menschen ermordet hat und Krieg geführt hat. Wan protestierst du, der Mensch, für fast alle Kriege den Namen Jesus/Gott/ das Christentum Missbraucht hat. Wan stehst du ihn und sagst: Die Menschen sind an alle dem Schuld. Nicht der Glaube? Stichelei um was gehts in diesem Bibelvers? Das die Reichen, aufgrund Ihres Vermögens nicht in den Himmel kommen. Da Ihnen der Reichtum wichtiger ist. Somit kein Aufruf zu Mord.
      1 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.11.2017 12:13
      Highlight @Fabio74: Warum gegen die Grundfeste unserer Kultur protestieren? Den Urquell der Menschen- und Prozessrechte? Die Vorherrschenden Lehren kommen und gehen ... menschlich. Du, der zu protestieren auffordert, werfe den ersten Stein, so moralisch integer.
      1 5 Melden
    • Stichelei 01.11.2017 12:43
      Highlight @Wolfus: Allein der Begriff 'Der historische Jesus' wäre einen Kommentar wert. Aber zurück zum Zitat: Es war aber eben dieser 'historische Jesus' der dieses Gleichnis zum Besten gab. Er war also offensichtlich mit der Äusserung einverstanden. Und @TheMan: Wo in aller Welt siehst du in diesem Gleichnis eine Basis zu deiner Asssage? Im Gegenteil: Es werden doch gerade die gelobt, die ihren Reichtum vermehrt haben.
      1 1 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 12:49
      Highlight @Wolfud Wäre schön du hättest sachliches beizutragen.
      Deine primitiven Beleidigungen fallen auf den Absender zurück.
      0 3 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 12:51
      Highlight @theMan Geschichtsklitterung nennt man das.
      Zu feige Fehler einzugestehen und aufzuarbeiten.
      1 2 Melden
    • TheMan 01.11.2017 19:42
      Highlight Stichelei wo lobt Jesus, die Reichen das Sie ihr Reichtum vermehrt haben? Fabio falsch dieser Müll den du schreibst ist unglaublich.fehler muss die Menschheit eingestehen. Nicht die Christen. Warum sollen die Christen fehler eingestehene, welche Menschen mit dem Missbrauch des Christentums gemacht haben? Wäre wie als würde ein Mensch, Fehler eingestehen was ein Mörder gemacht hat. Der Mensch Missbraucht das Christentum für Gräueltaten. Da ist höchstens der Mensch feige um selber hinzustehen.
      0 1 Melden
  • Yamamoto 31.10.2017 16:01
    Highlight Ein konservativer Jammeri, der sich auf die Meinungsfreiheit beruft, aber sie falsch interpretiert. Die Meinungsfreiheit schützt Sie nicht vor Kritik Herr Gracia, denn sie schützt auch die Gegenmeinung. Wenn Sie der Meinung sind, der angebliche Wille eines virtuellen Wesens solle über weibliche Körper bestimmen oder gewisse Menschen seien von Natur aus minderwertig, so steht es Ihnen frei, diese Meinung zu vertreten – solange Sie nicht gegen das Strafgesetz verstossen. Sie müssen aber dann auch mit den Konsequenzen in Form von Kritik leben.
    75 4 Melden
  • Marlon Mendieta 31.10.2017 15:55
    Highlight Solange katholische Priester mich als verlorenes Schaf betiteln oder sagen ich hätte den Sinn meines Lebens nicht erkannt, solange müssen die (extremen)
    Anhänger dieser Sekte auch damit leben, dass sie von den verlorenen Schafen geächtet werden.
    Lustig, dass die Gruppen, die von ihren Anhängern kopflose Gefolgschaft erwarten immer Schafe erwähnen.
    81 12 Melden
  • King Susi auf der Autobahn 31.10.2017 15:41
    Highlight ...
    54 12 Melden
    • dave1771 31.10.2017 16:35
      Highlight wohl der dämmlichste Kommentar ever. Wenn sich jemand eingeschränkt, ausgeschlossen oder gemobbt fühlt, dann hört man ihm/ihr zu... auch wenn man denkt diese Person reagiere über... wo geht unsere Gesellschaft nur hin?
      11 40 Melden
    • King Susi auf der Autobahn 31.10.2017 18:46
      Highlight Um eine Beschwerde einzureichen füllen Sie bitte folgendes Formular aus:
      17 5 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 23:08
      Highlight @dave Ja das wäre schön
      Nur ausgerechnet die Hardcore-Katholiken die gegen Schwule hetzen, und somit ihre Intoleranz verbreiten erwarten nun Mitgefühl und Toleranz? Warum?
      20 2 Melden
  • wydy 31.10.2017 15:05
    Highlight Herr Garcia darf seine Meinung haben. Er darf etwas gegen Sterbehilfe haben und selber keine Sterbehilfe beziehen, er darf auch keinen Sex vor der Ehe haben.

    Aber, seine Grenzen enden bei ihm. Er hat mir bestimmt nicht vor zu schreiben wie ich mein Leben zu gestalten habe. Es ist meine Entscheidung ob ich Sterbehilfe beziehen möchte und nicht seine.

    Meinungsfreiheit heisst, dass er eine Meinung haben darf. Es heisst nicht, dass er mir seine Meinung aufzwingen darf.
    100 10 Melden
    • dave1771 31.10.2017 16:36
      Highlight er hat ja auch nicht gesagt, du sollst die gleiche Meinung haben?!!!
      16 35 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 17:28
      Highlight Nein Dave..aber wr jammert, dass seine Meinung kritisiert wird und spielt Opfer.
      53 6 Melden
  • einmalquer 31.10.2017 14:49
    Highlight Es ist schwierig für die kath Kirche. Zwar sagt Garcia "Gottseidank gibt es bei uns die direkte Demokratie. Wenn das Volk entscheidet, wir wollen das, dann würde ich dies akzeptieren. Ich bin absolut loyal zum Rechtsstaat." Bei dieser Aussage fehlt das "Aber".

    Aber wenn es um Frauen geht ist es der kath. Kirche egal, was das Volk entschieden hat, dass Diskriminierung auf Grund des Geschlechtes ganz einfach verboten ist.

    Garcias Meinung, dass er sich an Volksentscheide halte, obwohl er es nicht tut, wird nicht unterdrückt.

    Ihr wird widersprochen. Im Rahmen der Meinungsfreiheit
    57 6 Melden
    • Volande 31.10.2017 22:14
      Highlight Jedes Wort, danke!
      9 0 Melden
  • Max Havelaar 31.10.2017 14:45
    Highlight Oh, Fundis werden in einer aufgeklärten Gesellschaft ausgegrenzt. Sowas aber auch.
    66 9 Melden
  • Fulehung1950 31.10.2017 14:42
    Highlight Ja, Herr Garcia, das ist halt nun mal so: wenn die Mehrheit anderer Ansicht ist, hat es die Minderheit schwer.

    Darf ich Sie daran erinnern, dass die kath. Kirche Menschen, die nicht mehr bereit waren, sich ihr bedingungslos zu unterwerfen, verbrannt hat? Dass Galilei mit seiner richtigen Ansicht, die Erde drehe sich um die Sonne und nicht umgekehrt, als Ketzer galt?

    Sie und die Konservativen dürfen der Ansicht sein, Abtreibung, Homoehen und Sex vor der Ehe seien Teufelszeug. Leider sind Sie damit in der Minderheit. Und das ist gut so. Entwickeln Sie sich endlich!
    73 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.10.2017 18:50
      Highlight Komisch, aber engagiert gegen "Demokratie: Diktatur der Mehrheit" posten ... bigott.
      2 19 Melden
  • lucasm 31.10.2017 14:41
    Highlight Ein Arzt, der über die KK abrechnen darf, ist ein öffentlicher Angestellter im weitesten Sinne und hat zu machen, was ihm gesagt wird, auch wenn es ihm nicht passt. Meinung kann er haben, wie ihm lieb ist, gleichwohl hat er seine Arbeit zu erledigen.
    36 11 Melden
    • Lami23 01.11.2017 05:47
      Highlight Also ganz grundsätzlich: Ein Arzt muss nur tun, was er für medizinisch notwendig hält. Er muss zum beispiel nicht reanimieren, jemanden nicht operieren etc. Nur das du weisst, wie es wirklich ist.
      0 3 Melden
  • amIsanta 31.10.2017 14:29
    Highlight Er ist Kommunikationsbrater (Bildunterschrift)? Tsch-tsch ...
    18 3 Melden
  • Frank Kaufmann 31.10.2017 14:22
    Highlight Glaube ist Glaube und wurde schon vom Staat getrennt. Glauben kann jeder was er will. Arbeiten tun wir aber am Ende alle für den Staat, gerade die Ärzte. Da geht Menschenrecht vor Glaubensrecht.
    33 5 Melden
    • rauchzeichen 31.10.2017 17:06
      Highlight wurde schon vom staat getrennt? wieso musste ich (ungetauft, ungekommunioniert oder wiedasauchheisst) mich dann von sogenannten kirchensteuern abmelden? und nicht nur das, ich musste es sogar noch begründen! wobei das fast schon wieder witzig war...

      aber da ist man anscheinend einfach drin. -.-
      20 1 Melden
    • Tikvaw 31.10.2017 18:58
      Highlight @Rauchzeichen
      Das liegt vielleicht eher daran, dass deine Eltern dich mit dieser Konfession eingetragen haben (bei Geburt?)

      Ich jedenfalls musste mich nie bei den Kirchensteuern abmelden weil ich auch gar nie "angemeldet" wurde und schon von Beginn an als "konfessionslos" eingetragen war.
      8 1 Melden
    • sowhat 31.10.2017 20:52
      Highlight Ich musste mich nur dann abmelden, als ich aus der Kirche ausgetreten bin. Einfach deswegen, weil ich vorher angemeldet war. Bei der nächsten Gemeinde hab ich einfach konfessionslos angekreutzt und wurde nie weiter behelligt. Klappt also schon.
      4 1 Melden
  • Pond 31.10.2017 14:14
    Highlight Der Grossteil der Gesellschaft lebt in Freiheit. Man kann so leben wir man will. Du bist gegen Abtreibung? Dann treibe nicht ab. Du findest ausserehelichen Sex doof? Dann tu es nicht. Du willst nicht heiraten und keine Kinder haben? Easy, go for it. Aber dann gibt es die Religiösen, die genaue Vorstellungen von Recht und Unrecht haben und andere in diesen Rahmen zwingen wollen. Wenn dann die freiheitsliebenden Menschen sagen, dass sei inakzeptabel und rückständen, dann mimimimen die Religiösen, sie werden diskriminiert. Genau die Gruppe also, die so ziemlich alle diskriminiert? interessant.
    67 4 Melden
  • demokrit 31.10.2017 14:07
    Highlight "Gynäkologen oder Ärztinnen, die sich aus Gewissensgründen weigern, bei einer Abtreibung mitzumachen oder die Pille ablehnen, haben kaum noch Chancen, beruflich aufzusteigen."

    Solche Menschen sind als Dienstleister beim Patienten sicherlich am falschen Platz. Grancia habe ich schon oft bei Diskussionen erlebt. Er ist mir leider regelmässig als beredter Populist mit einem Hang zum Radikalen in Erinnerung geblieben. Das kommt halt davon, wenn man seine radikalen Ansichten mit Meinungsfreiheit verwechselt.
    89 15 Melden
    • demokrit 31.10.2017 15:12
      Highlight Diskriminierende Meinungen fallen unter das Diskriminierungsverbot laut BV.
      8 1 Melden
    • Stibbs 31.10.2017 15:14
      Highlight "Das kommt halt davon, wenn man seine radikalen Ansichten mit Meinungsfreiheit verwechselt." Grundsätzlich einverstanden, aber dennoch nicht ganz richtig: Er darf seine (radikalen) Ansichten haben, er darf sie sogar öffentlich äussern (siehe das Interview oben). Er muss einfach damit rechnen, dass andere auch Ansichten haben, und diese auch äussern dürfen, resp. seine kritisieren dürfen und werden, was umgekehrt ihm ja auch zusteht.
      35 2 Melden
    • Pond 31.10.2017 17:03
      Highlight @Stibbs aber nicht im beruflichen Umfeld. Abtreibungen und die Verschreibung von Verhütungsmitteln sind in der Schweiz erlaubt und Alltag eines Gynäkologen. Es obliegt der Patientin, ob sie diese Möglichkeiten in Anspruch nehmen will. Der betreuende Arzt soll die Patientin nicht mit seiner persönlichen Meinung beeinflussen. Wenn er/sie Abtreibung und Verhütung ablehnt, so wird er die Patientin unweigerlich versuchen davon abzuhalten. Das ist in dem Beruf einfach untragbar, da es sich um enorm persönliche, und im Falle eine Abtreibung, sehr schwierigen und belastenden Entscheidungen handelt.
      18 0 Melden
    • demokrit 31.10.2017 18:04
      Highlight Und für Privatpersonen gilt mindestens die Rassismus-Strafnorm als rote Linie (wie in letzter Zeit schon einige auf Facebook erfahren mussten).
      8 0 Melden
  • MikoGee 31.10.2017 14:04
    Highlight Wenn sich eine Gesellschaft weiterentwickelt, dann bleiben die alten Götten nunmal oft auf der Strecke. Statt in der Kirche sitzen wir nun vor dem Bildschirm und im Internet finden wir Antworten auf alle unsere Fragen. Es hat schon Gründe das die heidnischen Götter von einst nicht mehr populär sind.

    Günther Paal ist zu diesem Thema Religionen und Kränkungen immer die erste Wahl!
    44 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.10.2017 17:35
      Highlight Herrlich! Herrlich!
      11 0 Melden
    • sowhat 31.10.2017 21:15
      Highlight Stark bis zum Ende!
      8 0 Melden
    • Pasionaria 01.11.2017 07:38
      Highlight Wunderbares, witziges und doch so wahres Video.
      Danke!
      5 0 Melden
  • mia83 31.10.2017 14:04
    Highlight Mir geht dieses Christenbashing auch unglaublich auf die Nerven. Der, der ohne das Verfolgen irgendeiner Ideologie lebt, werfe den ersten Stein.
    30 89 Melden
    • kleiner_Schurke 31.10.2017 14:34
      Highlight Ja heiliger Bimbam wo kommen wir den hin wenn man Schwulsein nicht mehr verurteilen darf und plötzlich alle Abtreiben? Da wird der Himmel ja nicht mehr adäquat mit Seelen bestückt!
      53 10 Melden
    • Nevermind 31.10.2017 15:01
      Highlight Hab grad keinen Stein. Werfe dafür mit Buchstaben um mich.

      😉
      29 2 Melden
    • Stibbs 31.10.2017 15:10
      Highlight Christenbashing? Was für ein Christenbashing? Oder meinst Du es ironisch?!
      33 8 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 17:30
      Highlight Wo gibts Christenbashing? Wenn man den Bischof und dessen Sprecher für deren unseliges Schwulenbashing kritisiert?
      Selbe Kreise, die von anderen erwarten jede Kritik, und sei sie noch so verachtend, müsse akzeptiert werden , machen jetzt auf Opfer.
      34 4 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 01.11.2017 09:07
      Highlight Wer bashed wird zurückgebashed ...

      echt jetzt?
      2 0 Melden
  • Madison Pierce 31.10.2017 13:59
    Highlight Was auffallend ist, auch hier in den Kommentaren, wie "konservativ" und "veraltet" als Schimpfworte gelten. Man geht davon aus, dass der Wandel in der Gesellschaft immer zum Besseren war. Dem ist nicht so. Im Zeichen des Fortschritts wurde viel Unheil angerichtet. Früher war nicht alles schlechter und in Zukunft wird nicht alles besser sein.

    Wenn also jemand eine andere Meinung hat, kann man diese aus vielen Gründen für falsch halten, aber nicht nur, weil sie "veraltet" ist.
    42 23 Melden
    • SanchoPanza 31.10.2017 14:50
      Highlight Absolut. Schokoladenkuchen war vor 50 Jahren toll und ist es heute noch!

      Aber der Wunsch das die Uhr bei Themen wie Abtreibung, Verhütung, Homosexualität, Gleichstellung der Geschlechter usw. wieder zurückgestellt wird ist reaktionär und schlicht doof! Meinungsfreiheit ja, Diskussion ja - aber bitte nicht das Gefühl haben das man noch Karma ernten kann wenn man bei gesellschaftlichen Fragen gegen den Strom schwimmt...
      31 4 Melden
    • Fulehung1950 31.10.2017 14:50
      Highlight Aber Galileo Galilei hatte doch recht mit seiner Ansicht, dass die Erde sich um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, oder?

      Und dass die feudalen Obrigkeiten von Gott eingesetzt waren, war doch wohl auch ein svhlechter Witz, oder?

      Und dass die Evolution stattgefunden hat bzw. immer noch stattfindet ist doch wesentlich mehr erhärtet als der Kreationismus, oder?

      In ein paar Jahren werden wir Zölibat und Verbot des Priesteramtes für Frauen auch als Witz einstufen. Weil sich Welt und Gesellschaft nun mal entwickeln, denn Gott hat den Menschen Hirn gegeben, damit sie es auch einsetzen.
      31 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.10.2017 16:41
      Highlight 'Früher war nicht alles schlechter und in Zukunft wird nicht alles besser sein.'

      Aber das, was früher schlechter war, nennt man heute veraltet, weil es heute ja etwas neues gibt, das besser ist.
      30 1 Melden
    • Nevermind 31.10.2017 16:57
      Highlight Irgendwann wird das Christentum, der Islam und alle anderen, heute aktuellen Religionen, in den Schulen unter Mythologie behandelt. Und die Kinder staunen, gleich fasziniert wie wir über die griechischen Götter, was ihre Vorfahren so geglaubt und im Namen des Glaubens angerichtet haben. Und am Sonntag beten sie dann zu ihrem grossen Juju aus dem All, wie sie es von ihren Eltern gelernt haben.
      20 1 Melden
    • blobb 31.10.2017 18:13
      Highlight Was war den früher besser? Bitte ein Beispiel was , sagen wir ums Jahr 1700 besser war.
      Bin gespannt.
      (Wir reden hier über Gesellschaftliche Themen, nicht über Umweltverschmutung.)
      15 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.10.2017 22:08
      Highlight blobb
      Umweltverschmutzung um 1700?
      zu der Zeit wollt ich nicht in Paris oder London leben müssen.
      8 3 Melden
    • blobb 31.10.2017 23:30
      Highlight Rabbi
      Man kanns auch falsch verstehen wenn man will
      4 0 Melden
    • Madison Pierce 01.11.2017 14:33
      Highlight 1700 ist kein ideales Beispiel. Gesellschaftlich war man seit dem Mittelalter nicht mehr so frei wie früher und es gab noch keine Demokratie. Krankheiten waren auch ein grosses Problem, aber Du willst ja gesellschaftliche Themen betrachten.

      Im Jahr 1700 war folgendes besser als heute:
      - Man hatte mehr Freiheiten. Der Staat war weiter weg.
      - Es gab mehr Sinn für Gemeinschaft, eben weil der Staat weiter weg war. (Man hat zum Beispiel seine Eltern unterstützt.)
      - Weniger Stress, da man meist Selbstversorger war und auf jeden Fall keine Konkurrenz durch Grossunternehmen hatte.
      0 3 Melden
    • Nevermind 01.11.2017 20:00
      Highlight Ja die Leute waren damals, so um 1700 wirklich zu beneiden. Da hat man den 30-jährigem Krieg überlebt, mit den marodierenden Söldnerheeren, die dir den Hof mehrmals geplündert haben. Die Eltern müsste man aufgrund der hohen Lebenserwartung, so um 20 Jahre, auch nicht lange unterstützen. Macht auch nix, da man das Säuglingsalter auch nicht zwingend überstand. Und wenn man Glück hat bringt einem das Fieber auch dieses Mal nicht um. Jedenfalls immer noch besser als damals um 1600.
      Hatte ich die Hexenverfolgungen erwähnt. Was für ein Spektakel! Anna Göldi kanns nur begeistert bestätigen.

      😉
      5 0 Melden
    • blobb 01.11.2017 23:48
      Highlight @Madison
      Das kann jetz aber nur ironisch gemeint sein oder?

      - Absolute Monarchie und Leibeigentum = mehr Freiheit
      - Friss oder Stirb = weniger Stress
      - Monopole auf jedigliche Waren = weniger Gross Unternehmen

      Jop 100% Ironie
      *Daumendrück*

      2 0 Melden
  • Madison Pierce 31.10.2017 13:55
    Highlight Ich habe nicht das Gefühl, dass Christen besonders unter einer eingeschränkten Meinungsfreiheit leiden. Aber ich habe den Eindruck, dass immer mehr Leute Mühe mit anderen Meinungen haben. Früher haben Demokraten und Republikaner hart diskutiert, aber trotzdem eine gute Nachbarschaft leben können. Heute sind sie für die jeweils anderen nicht Leute mit einer anderen Meinung, sondern wahlweise Rassisten, Kommunisten oder Faschisten.

    Sogar an Unis in der Schweiz werden unliebsame Meinungen niedergeschrien und Veranstaltungen gestört. Dagegen gilt es zu kämpfen, nicht speziell für Christen.
    67 6 Melden
  • dondor 31.10.2017 13:55
    Highlight Frei nach Mark Aurel: "Wenn du auf unverschämte Menschen triffst, gräme dich nicht. Denn eine Welt ohne diese gibt es nicht."
    28 3 Melden
  • Tomjumper 31.10.2017 13:43
    Highlight Schön blöd, wenn keiner mehr Angst vor dem Höllenfeuer hat. Die katholische Kirche hat doch schon immer andersdenkende ausgeschlossen, also eine Sondergesellschaft gebildet, nur waren sie da noch eine Mehrheit. Schon etwas grotesk, wenn ein Sprecher der Organisation, die für Unterdrückung ganzer Kulturen, systematische Folter von Andersgläubigen und ein paar Kreuzzügen verantwortlich ist, sich heute über Diskriminierung beschwert.
    90 15 Melden
    • TheMan 31.10.2017 14:32
      Highlight Du weisst schon, was früher die Kirchenoberhäupter waren? Machtigierige Menschen die mit Geld umsich geworfen haben. Meistens nicht mal Christen. Nur Menschen, die das Christentum als vorwand genommen haben. Und warum es Kreuzzüge gab weisst du auch oder? Oder zeigst du nur dein Unwissen?
      6 47 Melden
    • kleiner_Schurke 31.10.2017 14:35
      Highlight Bingo. Sehr schön auf den Punkt gebracht!
      18 5 Melden
    • Tomjumper 31.10.2017 15:37
      Highlight Ja ich weiss sogar noch etwas mehr. das die konstantinische Schenkung eine Fälschung war um der Kirche Land zu verschaffen, oder das Papst Urban der Zweite zum ersten Kreuzzug aufgerufen hat. Doch die Päpste des 16 und 17 Jahrhunderts auf die du ansprichst waren Christen, sogar Kardinäle, vor ihrer Papstwahl. Ob Vorwand oder nicht spielt keine Rolle, da es im Namen der Kirche begangen wurde und sie sich bis heute nicht davon distanziert hat. Ist deine Frage beantwortet?
      21 0 Melden
    • TheMan 31.10.2017 17:16
      Highlight Tomjumper im Namen der Kirche, heisst noch lange nicht, das Gott dies wollte. Den die Kirche und dere Oberhäupter waren vor allem eins. Menschen. Hinter jedem Krieg (kleiner_Schurke meint die Christen haben an 99% de Kriege Schuld) waren immer Machtgeile Personen. Die den Glauben als Vorwand nahmen um mehr Soldaten zu haben. Früher waren die Menschen Naiver und mit dem Glauben schneller bereit, Krieg zu führen. Gott/Jesus hat das nie Befohlen. Immer nur Menschen.
      1 20 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 17:33
      Highlight @TheMan Diese Machtmenschen waren Christen und haben entsprechend politisiert. Das Christentum wurde zur Machtpolitik genutzt. Das ist logisch. Wie jede andere Ideologie dazu verwendet wird und wurde.
      Dazu hielt man das Volk dumm und drohte man mit Tod und Fegefeuer.
      Dies nun als nicht richtige Christen ab zu tun ist billig
      19 0 Melden
    • TheMan 31.10.2017 17:59
      Highlight Fabio die Machtmenschen waren Geldgeile und Machthüngrige Menschen, die Naive Menschen dazu gebracht haben, ihnen noch mehr macht zu geben. Dies mit dem Glauben. Kein einziger Krieg wurde durch einen Christ gestartet. Nur durch Machtgeile und Geldgeile Menschen. Die findest du überall. Egal ob Christ, Jude, Atheist usw. Der Glaube wird als Vorwand genommen um selber nicht als Schuldiger dazu stehen. Die Kriege haben aber 0% mit dem Glauben zu tun. Nicht mal die Kreuzzüge.
      1 17 Melden
    • SemperFi 31.10.2017 18:06
      Highlight @Tomjumper: Sippenhaftung über Jahrhunderte? Das ist ja auch eine sehr differenzierte, moderne Haltung, bravo !
      3 5 Melden
    • Tomjumper 31.10.2017 18:17
      Highlight Ich habe nichts über Gott oder Jesus und was diese wohl gewollt hätten geschrieben. Wenn du einen Text kritisierst und mir vorwirfst Unwissend zu sein, solltest du zuerst den Text lesen und nicht einfach deine vorgefertigte Meinung kund tun.
      11 0 Melden
    • Tomjumper 31.10.2017 18:35
      Highlight SemperFi Dies hat nichts mit Sippenhaftung zu tun, sodern mit einer differenzierten Betrachtung der eigenen Geschichte von Vertretern, die Verantwortung tragen und durch ihr Theologiestudium, in der Lage sind ein gesammt Bild zu betrachten. Es gäbe auch genug Beispiele im Umgang mit Pädophilie aus jüngerer Vergangenheit. Wo Kirchenrecht über Strafrecht gestellt wurde.
      12 0 Melden
    • SemperFi 31.10.2017 18:53
      Highlight @Tomjumper: Eben Sippenhaftung. „Die Kirche“ ist kein monolithischer Block , sondern lebt vor allem in den Gemeinden. Und da gibt es Tausende, die weder pädophil sind noch je einen Kreuzzug organisiert haben, sondern mit ihrem Engagement auch sehr viel Gites tun.
      1 5 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 18:58
      Highlight @TheMan Das ist ziemlich billig und zeigt die Heuchlerei und die Verlogenheit der Kirchen heute.
      Es wurde in deren Namen gemordet und geraubt, also liegt die Verantwortung auch dort.
      Und Kriege wurde im Namen der Macht geführt.
      Was war die Reconquista in Spanien? Ein Krieg im Namen des Christentums, ebenso die Kreuzzüge und der 30-jährige Krieg etc
      Warum zählst du nur Christen und Juden auf, aber keine Mosleme? WEnn Gott ja aussen vor ist bei allem?
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    • Tomjumper 31.10.2017 19:57
      Highlight SemperFi hast du schon Mal an die Hierarchie der katholischen Kirche nachgedacht. Diese ist sehr streng und nur von den Vertretern dieser "Kirche" habe ich gesprochen und nicht von deren Schäfchen. Im übrigen ist Sippenhaftung im Bezug auf eine zölibatär lebende Gruppe irgendwie schon witzig.
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    • TheMan 31.10.2017 20:19
      Highlight Fabio74 falsch jeder kann im Namen einer Religion Morden, oder einer Kirchen, sind die daran dan schuld? Nein. Der Mensch dahinter. Den nirgends sagt Jesus, das gemordet werden muss in seinem Namen. Doch er sagt, das sein Namen Missbraucht werde. Das soll aber kein Gläubiger stören. Den das ist nicht der Kampf des Gläubigen, sondern der Kampf Gottes. Jesus hat sogar Krieg und Mord verabscheut. Wie gesagt, jeder der kommt und sagt, dies Sei aufgrund des Glaubens passiert, macht nichts bessers als der Adolf vor dem 2.WK. Unwahrheiten verbreiten.
      1 13 Melden
    • Tomjumper 31.10.2017 21:20
      Highlight Ja die Kirchen sind mitschul wenn sie Mord in ihrem Namen legitimieren. Zuletzt geschehen im Jugoslawienkrieg. Es sollte den Gläubigen mehr als nur stören wenn im Namen seines Glaubens verbrechen verübt werden. Dein letzter Satz ist eigentlich keiner Antwort würdig, aber ich tue es trotzdem. Es sind viele Morde aufgrund und im Namen des Glaubens passiert, dies sind keine Unwahrheiten sondern Geschichte.
      8 0 Melden
    • sowhat 31.10.2017 21:26
      Highlight @theman, irgendwie funktioniert deine Argumentation bei mir nicht. Jesus oder Gott sind beide immer nur von Menschen interpretiert worden, oder nicht? Hast du sie selbst sprechen hören?
      10 0 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 22:16
      Highlight @TheMan Deine Argumentation ist voller Widersprüche. Warum kannst du nicht einfach akzeptieren, was im Namen der Kirche passiert ist?
      Es sind Millionen getötet worden, weil sie die Allmacht der Kirche in Abrede gestellt hatten. Es viele Gruppen Christen ausgestossen und ermordet worden, es wurde Spanien im Namen der Katholiken erobert worden "los reyes cattolicas".
      Ob JEsus oder dein Gott dazu was sagte ist irrelevant. Was zählt ist, in wessen Namen die Taten geschahen.
      6 1 Melden
    • kleiner_Schurke 31.10.2017 22:46
      Highlight Dont feed the Troll!
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.10.2017 23:12
      Highlight Fabio
      Was hat die Reconquista hier zu tun?
      Das war ja eine Rück-Eroberung, wie der Name schon sagt, im Namen eines Gottes von Land, das zuvor im Namen eines anderen Gottes erobert worden war.
      Ein paar Stunden Geschichtsunterricht würde dir gut tun.
      Es gäbe wirklich bessere Beispiele für christliche Willkür.
      0 3 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 07:05
      Highlight @Rabbi Ich weiss lesen und Textverständnis ist ein Problem heutzutage. Und dann ging der Krieg gegen den verhassten Islam...
      Habe geschriebrn, der Krieg wurde im Namen des Christentums geführt, das was TheMan weigert anzuerkennen. Das die Kirche und damit das Christentum Kriege führte und Millionen Menschen töten liess!!
      4 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.11.2017 10:30
      Highlight Fabio, Textverständnis? Da haperts bei dir gewaltig!
      Geschichte? Auch kaum eine Ahnung!
      Die Reconquista war auch unter dem Namen des Christentums (hab ich ja gesagt - für jeden der lesen kann), aber vor allem ging es darum, die Fremdlinge aus dem Land zu haben.
      Reyes catolicos hiessen die beiden erst, NACHDEM sie Granada zurück erobert hatten, das bis dahin eh schon tributpflichtig war.
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.11.2017 10:38
      Highlight Fabio
      Du hast recht, es wurden viele Kriege im Namen des Christentums geführt, aber grad so viele, wenn nicht noch viel mehr, im Namen des Islam.
      Du solltest nicht allzu grosse Töne spucken. Oder such dir wenigstens passendere Beispiele.
      1 1 Melden
    • Datsyuk 01.11.2017 11:40
      Highlight TheMan: Du solltest lernen, Geschichte aufzuarbeiten. Daraus kann man Erstarken, nicht durch das Verleugnen von Geschichte.
      2 0 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 12:58
      Highlight @Rabbi Es geht nicht drum Opfer hochzurechnen. Das ist Kindergarten.
      Sondern endlich anzuerkennen, dass im Namen des Christentums Milionen ersäuft, verbrannt etc wurden, weil sie sich weigerten den klerikalen Absolutisten zu folgen.
      Dazu stellt sich die Frage bezr Rückeroberung. Das Christentum stammt aus der Levante..uns hat die Welt mit Blut und Schwert erobert. Mit welchem Recht?
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.11.2017 14:04
      Highlight Häh?
      Du verwechselst da den Islam mit dem Christentum.
      Das Christentum kam nun definitiv nicht du^rch Eroberung nach Spanien, oder überhaupt nach Europa. Das weiss doch jedes Kind. Der Islam hingegen musste praktisch alles erobern, ausser ein paar Turkmenen.
      Darum sagte ich ja, such dir bessere Beispiele für "christliche Kriege". Es gibt sie, aber du kennst sie anscheinend nicht.
      1 0 Melden
    • kleiner_Schurke 01.11.2017 14:25
      Highlight Dont feed the Troll! Mit The Man könnt ihr die ganze Woche argumentieren und am Ende behautet er sei Atheist. Der ist so tief Hirngewaschen....
      1 0 Melden
    • TheMan 01.11.2017 14:51
      Highlight Fabio so ein Schwachsinn. Durch die Menschheit wurden Millionen ersäuft, verbrannt usw. Durch Macht/Geldgierige Menschen. Das Christentum hat sich verbreitet ohne Blut und Schwert. Aber wen man so ein Verschobenes, verhasstes Bild über das Christentum hat wie du. Frag ich mich warum Watson solche unwahren Botschaften zulässt. Da hat Stamm einen Wahren Jünger gefunden. Was du schreibst hat weder Hände noch Füsse. Der Mensch alleine hat die Gräueltaten zu verantworten. Die Menschheit Missbraucht das Christentum für alles. Besonders die Atheisten. Adolf lässt Grüssen.
      0 3 Melden
    • TheMan 01.11.2017 19:46
      Highlight Ach Mini_Schurke das du die Unwahrheiten wie Fabio siehst, wissen wir. Das du Stamm als dein Führer siehst auch. Ja ich bin Atheist, war aber in Kirchen über Jahre. Kenne die Bibel, weiss auch die Geschichte usw. Ich habe aufgepasst in der Schule, nicht wie du und Fabio. Dan würdet Ihr merken, das der Mensch an allen Kriegen usw schuld ist. Nicht das Christentum.
      0 2 Melden
    • kleiner_Schurke 01.11.2017 22:20
      Highlight Sehr ihr? Dont feed the Troll!
      2 1 Melden
  • Turbi 31.10.2017 13:40
    Highlight Ja was soll man da sagen. Ich fühle mich aus diskriminert wenn mir die Kirche das aussereheliche Vögeln verbieten will.
    62 14 Melden
  • Nevermind 31.10.2017 13:39
    Highlight Das Problem an der Meinungsäusserung ist halt, dass sie auf Ohren trifft. Und die Besitzer dieser Ohren haben auch eine Meinung und äussern diese dann ebenfalls frei.
    Und wenn gerade bei den im Interview angesprochenen Themen die Grundlage der Meinung "GOTT WILL ES!" ist, muss man sich im 21. Jahrhundert nicht wundern, wenn das von vielen als Ausrede nicht immer akzeptiert wird. Die Zeit der Brandeisen und Scheiterhaufen ist vorbei. Immer weniger haben Angst vor der ewigen Verdammnis und der Inquisition. Es fehlt den Kirchen immer mehr an guten Argumenten und auch die Vorbildfunktion ist weg.
    61 8 Melden
    • EvilBetty 31.10.2017 14:47
      Highlight Ha!

      22 2 Melden
    • Eltriangoli 31.10.2017 15:25
      Highlight Nobody expects the spanish inquisition 😎
      7 1 Melden
  • raphe qwe 31.10.2017 13:33
    Highlight Wann verstehen die Leute endlich, dass Meinungsfreiheit nicht Schutz vor Kritik bedeutet?
    111 6 Melden
    • Energize 31.10.2017 14:56
      Highlight Danke, das bringt es auf den Punkt.
      28 2 Melden
  • dr. flöckli 31.10.2017 13:32
    Highlight Das beste an diesem Interviw ist wohl seine Aussage zu den Sondergesellschaften... es sind genau dieselben, die von einer "islamischen Parallelgesellschaft" warnen, aber dann selbst drohen, sich in solche zurückzuziehen, wenn man ihr veraltets Weltbild kritisiert. Fundis sind Fundis, egal welcher Religion sie angehören
    77 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.10.2017 17:42
      Highlight Stimmt nicht. Lustigerweise (oder erschreckend genug) sind eben die sich zurückziehen, diejenigen, die einer islamischen Parallelgesellschaft den Boden bereiten. Schau dir mal all die Kirchensprecher an, wenn es um den Islam geht!
      0 7 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 18:59
      Highlight @Rabbi: Es wird halt nicht wahrer, auch wenn dein Islamhass dir das sagt.
      9 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.10.2017 20:42
      Highlight Fabio, der Alles-ausser-Islam-Hasser hat gesprochen.
      Die Sicht schon so vernebelt, dass du nicht mehr lesen kannst, was geschrieben steht?
      0 9 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 07:06
      Highlight @rabbi Niemand bereiteit einen Teppich für islamische Parallelgesellschaften.
      5 1 Melden
  • luckyrene 31.10.2017 13:31
    Highlight das habe ich doch alles auch schon gehöhrt!!?? Für mich jammert er jetzt über genau das, was die Kirche sonnst so treibt. Alles was nicht in Ihre Ideologie passt, wird ,,verteufelt,, und ist schlecht.
    55 7 Melden
  • Adalbert Finas 31.10.2017 13:28
    Highlight "Es geht nicht um Meinung, sondern Gewissensfreiheit. Es gibt in einem Krankenhaus mehrere Ärzte. So findet sich sicher einer, der keine Gewissenskonflikte hat und den Eingriff durchführt." Und was, wenn nicht? Ärzte sollen nach dem Gesetz handeln, nicht nach ihrem Gewissen (also dem emotionalen Spiegel der eigenen, evtl. indoktrinierten Meinung). Was zählt: Die Abtreibung ist grundsätzlich gesetzlich erlaubt. Es wäre z.B. auch nicht im Sinn eines Patienten, der eine Bluttransfusion braucht, wenn der Arzt Zeuge Jehova ist.

    Abgesehen davon: Passend, das Bild von Emily nach dem Interview. :-)
    35 4 Melden
    • sowhat 31.10.2017 21:29
      Highlight Dein Beispiel mit dem Zeugen Jehovas zeigt die ganze Absurdität seiner Argumentation auf. Bravo!
      6 1 Melden
  • Alnothur 31.10.2017 13:27
    Highlight Ironisch, wie die Kommentarspalte genau das bestätigt, was er im Interview sagt...
    24 83 Melden
    • Crecas 31.10.2017 13:40
      Highlight Nicht ganz richtig, denn er sagt, die Meinungsfreiheit sei eingeschränkt. Das stimmt nicht. Er darf ja seine Meinung äussern (siehe Interview). Meinungsfreiheit hat nichts mit "Meinung akzeptieren" zu tun.
      87 8 Melden
    • DäPublizischt 31.10.2017 13:41
      Highlight Ich finde es dafür ziemlich ironisch, wenn ausgerechnet ein derart intoleranter Mensch wie Herrn Gracia gegen die Intoleranz gegenüber seinesgleichen wettert.

      Wie man in den Wald hineinruft..
      60 9 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 13:43
      Highlight Was sagt denn die Kommentarspalte?
      38 3 Melden
    • Stibbs 31.10.2017 15:05
      Highlight Offenbar darf Gracia seine Meinung äussern, wir Kommentarschreiber aber nicht.
      26 1 Melden
  • Genital Motors 31.10.2017 13:26
    Highlight Im voraus: ich bin kein konservativer Katholik. nur katholik.
    ich amüsiere mich ab den aufgeilenden Kommentare der Religionshasser. danke =)
    17 80 Melden
    • MikoGee 31.10.2017 14:12
      Highlight Gegenüber Religionen kritisch aufzutreten hat nichts mit Hass zu tun, denn ein kritischer Mensch hinterfragt nunmal Dinge und rüttelt am Status Quo. Wer das nicht tut und immer nur blindlings folgt, der sollte sich vielleicht mal fragen ob wir denn eine solche Entwicklung in den letzten 100 Jahren durchgemacht hätten, wenn jeder nur immer Ja und Amen gesagt hätte.

      Die Kirche hat jahrhundertelang versucht Entwicklungen zu verhindern, die Geister der Neuzeit auszutreiben und ist dabei eben auf der Strecke geblieben.
      42 3 Melden
    • Stibbs 31.10.2017 15:02
      Highlight Hast Du unter den Kommentatoren einen Religionshasser ausgemacht? Was für aufgeilende Kommentare meinst Du?
      28 4 Melden
    • Genital Motors 31.10.2017 15:30
      Highlight Zbsp. Ohne religion hätten wir keine kriege. Hätten wir sehr wohl auch. Ich finde es nur sehr amüsant wie viele kommentare hier ebenso intolerant sind, wie diemeinung des herrn garcia. Ich teile seine meinung auch nicht, dennoch respektiere ich diese und kämpfe dafür dass er und seines gleiches diese sagen dürfen und dafür nicht benachteiligt werden.
      4 11 Melden
    • neurot 31.10.2017 16:33
      Highlight Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass ich dich für deine Meinung nicht benachteiligen darf. Sie besagt lediglich, dass du das Recht hast, deine freie Meinung zu äussern.
      Wenn du z.B. an eine Vorstellungsgespräch erzählst, dass du sicher bist Elvis lebe noch und den Samichlaus gebe es wirklich, dann darfst du das. Es ist dein Recht. Aber ich werde dich benachteiligen, sprich nicht einstellen aufgrund deiner Meinung, und das ist halt auch mein Recht.
      15 0 Melden
    • Genital Motors 31.10.2017 17:01
      Highlight Ja das darfst du. Dies wiederum darf ich anprangern und dagegen vorgehen.
      Und bitte lass den samichlaus in ruhe!! Er kann wirklich nichta dafür.
      1 8 Melden
    • Obey 31.10.2017 18:42
      Highlight Wieso solltest du dagegen vorgehen dürfen? Du hast dich als Person präsentiert die geistig nicht dem Anspruch seiner Firma genügt. Du darfst das (seine Anforderungen) also gerne anprangern, wird dir allerdings nichts bringen, denn er bestimmt was für Personen er einstellt. Funktioniert ähnlich mit der Kirche. Die darf auch ihre Meinung verkünden, darf allerdings nicht verlangen, dass sie von einer Aufgeklärten Gesellschaft für voll genommen wird. Dies darf sie natürlich anprangern wie du richtig sagst, bringt ihr halt einfach nichts. Ergo gejammer.
      11 0 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 19:01
      Highlight sehe niemanden sich an irgendwas aufgeilen. Aber viele, die ihr verfassungsmässiges Recht wahr nehmen, ihre Meinung zu äussern und zu kritisieren.
      Auch die Kirchen stehen nicht über unserer Verfassung, auch wenn diese dies gern so hätten.
      9 0 Melden
    • Genital Motors 31.10.2017 22:36
      Highlight Ich weiss zum teil halt nich mehr wer missioniert. Die kirchgänger oder die atheisten.
      1 7 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 23:12
      Highlight @gential Motors: Wer missioniert sind hier in der Umgebung zu meist Christen irgendwelcher Freikirchen, die einen irgendwelche obskuren Schriften andrehen wollen, oder abends am Bahnhof über Gott reden wollen und wenn man höflich nein danke sagt, dann beleidigt reagieren, weil sie glauben, sie hätten das Recht mir ihre Meinung aufzudrängen.
      5 0 Melden
    • Lami23 01.11.2017 05:52
      Highlight Das mit dem Krieg stimmt sicher, da hätten die Menschen auch einen anderen Grund gefunden.
      2 0 Melden
    • Genital Motors 01.11.2017 09:27
      Highlight Herr garcia wollte mir noch nie seine meinung auf drängen. Weder in echt noch in diesem artikel.
      0 2 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 13:00
      Highlight was ist dein Problem? Der Herr kriegt eine öffentliche Plattform und nun kritisieren ihn einige mit Argumenten...
      1 0 Melden
  • SayDandE 31.10.2017 13:25
    Highlight Zum einen: Personen mit solchen Ansichten zu beschimpfen dient meist der geistigen Selbstbefriedigung.
    Zum anderen: Ist man durch seine moralischen Überzeugungen nicht bereit Aufgaben des Jobprofils zu erledigen, hat das natürlich Konsequenzen. Und über diese entscheiden die Vorgesetzten (kann natürlich auch missbraucht werden).


    34 4 Melden
  • Snowy 31.10.2017 13:20
    Highlight Meinungs- und Glaubensfreiheit = Jeder hat das Recht zu sagen und zu Glauben was ihm beliebt.

    So weit - so klar.

    Wenn man nun aber als erwachsener Mann an historische Märchen glaubt und Frauen das Recht über den eigenen Körper zu urteilen abspricht, dann muss man auch damit klar kommen, dass einem die Gesellschaft die Meinung geigt.
    73 8 Melden
  • saukaibli 31.10.2017 13:10
    Highlight "Gynäkologen oder Ärztinnen, die sich aus Gewissensgründen weigern, bei einer Abtreibung mitzumachen oder die Pille ablehnen, haben kaum noch Chancen, beruflich aufzusteigen." Ein Metzger, der sich aus Gewissensgründen weigert, eine Kuh zu schlachten, wird beruflich auch keine guten Perspektiven mehr haben. Vielleicht ist man da einfach im falschen Beruf. Wenn man eine extreme Einstellung hat, dann muss man mit gewissen Konsequenzen leben. Hr. Gracia mag so tolerant sein, dass er jemanden der Polygamie befürwortet akzeptieren kann, die meisten Religiös-Konservativen sind das sicher nicht.
    69 9 Melden
    • Menel 31.10.2017 13:21
      Highlight Oder Pflegepersonal, das einem Patienten eine Szene machen, nachdem es rausgefunden hat, dass dieser sich bei Exit angemeldet isr. Wie Intolerant muss man sein, dass man sein Weltbild den anderen einfach ungefragt aufdrückt.
      56 5 Melden
    • satyros 31.10.2017 13:28
      Highlight Die Frage ist ja nicht, ob er jemanden, der Polygamie befürwortet, als Menschen akzeptiert. Die Frage ist, ob jemand, der Polygamie befürwortet, z.B. Standesbeamter sein sollte und dann mit Hinweis auf seine Gewissensfreiheit Leute verheiratet, die schon mit jemand anderem verheiratet sind.
      19 3 Melden
    • Asmodeus 31.10.2017 14:42
      Highlight Es gab ja auch den Fall der Krankenhausangestellten die ungefragt die Leute im CT/MRI mit Kirchenradio zugedröhnt hat.

      Bei der Arbeit sollte man seine Religion nunmal zuhause lassen. Zumindest dann, wenn sie in direktem Konflikt mit meiner Arbeit steht.
      25 2 Melden
    • Stichelei 31.10.2017 15:41
      Highlight Die Aufstiegschancen eines Lehrers, der die Prügelstrafe noch als probates pädagogisches Instrument ansieht, sind mittlerweile zum Glück auch eher beschränkt.
      21 1 Melden
  • Evan 31.10.2017 13:08
    Highlight Mitleid habe ich zwar keine, aber es ist ganz klar gesellschaftlich akzeptiert, gegen das Christentum schlecht zu reden, während es ein totales Tabu ist, Kritik am Islam zu äussern. Eigentlich müssten alle Religionen gleich stark kritisiert werden.
    58 58 Melden
    • Crecas 31.10.2017 13:21
      Highlight Ich weiss nicht genau, wo du lebst, dass du denkst, man dürfe den Islam nicht kritisieren. Der konservative Islam wird ja in den Medien und der Politik, wie auch im Gesellschaftlichen Diskurs immer und entschieden kritisiert und zurückgewiesen.
      60 16 Melden
    • Menel 31.10.2017 13:23
      Highlight Nein, ich kritisiere sämtliche Religionen. Aber natürlich am Stärksten das Christentum und den Islam; das sind, in meinen Augen, die schlimmsten. Je grösser der Missionierungsauftrag, desto schrecklicher und menschenfeindlicher die Religion
      53 14 Melden
    • Nevermind 31.10.2017 13:28
      Highlight Mir war nicht bewusst, dass das Christentum ähnlich kritisiert wird wie der Islam.
      Irgendwie hab ich wohl die Kirchturminitiative verpasst oder die Diskusion über die Gefahr der Radikalisierung in Freikirchen oder das Verbot von Nonnentrachten.
      65 18 Melden
    • Ohniznachtisbett 31.10.2017 13:28
      Highlight Es sind auch alle Religionen etwa gleich mies. Sie mischen sich in persönliche Angelegenheiten ein und meinen die Wahrheit gepachtet zu haben.
      45 7 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 31.10.2017 13:29
      Highlight "während es ein totales Tabu ist, Kritik am Islam zu äussern. "

      Genau. Darum dominiert Kritik am Islam ja auch die Medien. Und das Minarettverbot kam ja auch nicht zustande und bezüglich Verschleierung hören wir ja auch nichts, oder?
      Mega ein Tabu, moll.
      53 14 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 13:46
      Highlight Stimmt doch nicht. Man soll und darf beide kritisieren.
      Aber es ist lächerlich wenn der eine dem anderen vorwirft, man dürfe die Gegenseite nicht kritisieren
      16 8 Melden
    • Evan 31.10.2017 13:53
      Highlight Mit diesen Kommentaren habe ich gerechnet. Zugegeben, der Islam kommt mehr unter die Räder als mein Kommentar vermuten lässt. Trotzdem werde ich hier wohl Missverstanden. Ich habe mich weniger auf die Kritik von Seiten der Medien bezogen. Aber was ich bereits an Diskussionen erlebt habe, wo der religiöse Typ so richtig unter die Räder gekommen ist, und ich nicht selten wohl auch selber die Person war, welche Kritik geäusert hat, dann muss man ganz klar sagen, dass bei ähnlicher Kritik am Islam schnell einmal unter dem Vorwand des Rassismus der Islam verteidigt wird.
      23 21 Melden
    • TheMan 31.10.2017 14:37
      Highlight Menel, dan hast du Beweise, wie Menschenfeindlich alle Christen sind? Was Sie durch Gottes Willen für Taten gemacht hat. Inkl Beweise, das Gott das so wollte.
      0 20 Melden
    • Asmodeus 31.10.2017 14:39
      Highlight @Evan
      Der Punkt ist. Dass das was Du als "Kritik" am Islam einstufst, oft nur hirnlose Islamhetze ist.

      Es werden dann am Islam Dinge kritisiert die man dann aber vom Christentum oder von den konservativen Parteien als absolut Spitze betrachtet.

      Der Islam wird stellvertretend an die Stelle von kriminellen Ausländern oder von Terror gestellt und das ist Blödsinn.


      Wenn jemand ernsthaft behauptet, dass Muslime per se Terroristen wären oder der Islam verboten gehören würde wegen dem Terrorismus, dann ist diese Person nunmal ein Rassist. Und/oder dämlich.
      22 9 Melden
    • Stibbs 31.10.2017 14:59
      Highlight "... dass bei ähnlicher Kritik am Islam schnell einmal unter dem Vorwand des Rassismus der Islam verteidigt wird."

      Wenn es rassistisch gemeint ist, ja. Aber sonst nicht. Auch der Islam wird und soll kritisiert werden.
      21 5 Melden
    • Menel 31.10.2017 15:07
      Highlight @Evan; ...und das Gegtnteil davon, totale Islam Kritik, Panik vor Scharia und Frauen die vermummt sind....dann aber "mimimi", wenn man das Christentum kritisiert, sagt, dass christliche Parteien, die mit der Bibel argumentieren, verboten gehören und anmerkt, dass die Religion total frauenverachtend ist...🙄
      12 2 Melden
    • Menel 31.10.2017 15:25
      Highlight @TheMan; Beweisführung, dass ein Gott was wollte, fällt einer Atheistin echt schwer 😅
      Was für mich auch irrelevant ist, denn die schlimmsten Gräultaten wurden immer mit der im Namen eines Gottes vollbracht. Es sollte einfach nicht mehr zulässig sein, dass in irgend einer öffentlich, politischen Argumentation, ein transzendentes eine Rolle spielt.
      Wer nicht selber denken und für seine Entscheidungen Verantwortung übernehmen kann, der hat für mich keine Mitspracheberechtigung.
      19 1 Melden
    • Evan 31.10.2017 15:41
      Highlight @Asmodeus, die hirnlose Islamhetze ist nicht das, worauf ich mich bezogen habe.
      3 1 Melden
    • Evan 31.10.2017 16:10
      Highlight @Menel, als Atheist/Agnostiker bin ich der letzte, von dem du ein Mimimi bezüglich dem Christentum oder irgendeiner Religion hören wirst.
      1 0 Melden
    • TheMan 31.10.2017 17:18
      Highlight Genau Menel, im Namen eines Gotts. Von Menschen. Jeder Mensch kann im Namen eines Gottes töten. Aber war das der Wille eines Gottes? Wohl kaum. Eher die des Menschen. Er brauchte die Religion als vorwand. Als Schuldiger.
      1 10 Melden
    • Evan 31.10.2017 17:21
      Highlight Lol eigentlich ists ja witzig. Ich habe ausdrücklich von der selben Kritik gesprochen, die beim Christentum akzeptiert ist und Asmodeus bezeichnet genau diese als hirnlose Islamhetze und liefert damit genau ein Beispiel der Problemati?, die ich anspreche. Kritik am Christentum würde kaum als hirnlose Christenhetze bezeichnet.

      Und noch einmal, ich verteidige nicht das Christentum, ich bin dafür, dass man jede Religion mit rationaler Kritik in Grund und Boden stampft.
      4 6 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 17:39
      Highlight @The Man Die Gräueltaten der letzten Jahrhunderte wurden im Namen des Christentums begangen inkl der Eroberung Amerikas etc. Somit hängen die Kirchen da drin.
      Somit ist es auch müssig, zu diskutieren ob es Gottes Wille war.
      Oder reden wir im Fall vom islamistischen Terror ebenfalls ob es Gottes Wille ist?
      5 1 Melden
    • TheMan 31.10.2017 18:03
      Highlight Fabio fallsch. Diese sache passierten, weil Menschen dies wollten. Den Glauben als Vorwand zu nehmen und als Nichtschuldiger dazustehen. Man kann ja dan dem Glauben schuld geben. Hat der Adolf imfall auch so gemacht. Die Juden sind Reich, also sind die Juden nicht Gut. Jeder sieht sofort das Böse em Christentum, aber das der Mensch an allem Schuld ist, und als Vorwand den Glauben nahm, will keiner sehen. Wart Jesus sagte selber, das unter seinem Namen schlechtes Getan wird. Heisst somit, Jesus/Gott hat die Kriege nie befohlen. Sondern der Mensch macht schlechtes aus dem Glauben.
      1 8 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 19:04
      Highlight @TheMan Warum antwortest du mir nicht zu meiner Frage islamistischer Terror? Fällt dein Kartenhaus dann zusammen?
      Und Ja die Nazis haben aus Ideologie getötet, Stalin auch, und die Päpste und Kaiser früher im Namen der Ideologie "Christentum". Diese befürworteten die Sklaverei etc...
      7 0 Melden
    • TheMan 31.10.2017 20:23
      Highlight Du möchtest eine antwort bezüglich Islam? Gut. Lies den Koran, dort steht geschrieben was mit Andersgläubigen gemacht werden muss. Lies das NT und was Jesus lebt/sagt und du wirst von Ihm nie was von Krieg hören. Kein Krieg ist somit von Christen angefangen worden. Der Glaube wurde nur Missbraucht. Die Menschen Missbrauchten den Christliche Glauben für alles. Aber der Glaube konnte nichts dafür. Weder Jesus noch Gott kann etwas für den Krieg. Der Mensch ist der Kriegförderer.
      1 7 Melden
    • Asmodeus 31.10.2017 20:43
      Highlight @Evan
      Falls Du Dich beschweren willst wieso Kritik am Islam gerne mit Rassismus und Fanatismus gleichgesetzt wird.
      Leute wie TheMan sind der Grund dafür
      6 0 Melden
    • Menel 31.10.2017 21:16
      Highlight @TheMan; kommt darauf an, was man im Koran liest. In Mohameds Anfangzeit steht auch nichts über Krieg und Gewalt, das kam erst später. Beim Christentum ist es dasselbe, siehe AT (Teil der Bibel), und genau auf diese Stellen beziehen sich die, die Gewalt gegen andere verüben wollen.
      6 0 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 22:26
      Highlight @TheMan Und das AT lässt du grosszügigerweise aus.
      Das AT, aus dem der Churer Bischof in Fulda noch zitierte als es um seinen schwulen Hass ging.
      Das AT, das evangelikale Christen nutzen um die Todesstrafe für Schwule in christlichen afrikanischen Staaten zu erwirken
      Das AT, das Mike Pence, Vize-US-Präsident nutzt für seine "Theorien"
      Sind all diese Menschen demnach keine Christen?
      Distanzierst du dich offiziell von solchen Menschen, die im Namen des Christentum Hass verbreiten?
      6 0 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 22:28
      Highlight @TheMan: Ja der Krieg wurde von Menschen erschaffen, die Bibel und alle anderen Bücher auch.
      Das frühere Zinsverbot abgeschafft und heute rafft der freie Christ sich ein Vermögen zusammen auf Kosten anderer. Früher mussten Juden die Zinsgeschäfte machen und wurden in regelmässigen Pogromen als Christusmörder verfolgt und getötet.
      Waren dies alles keine Christen?
      5 0 Melden
    • TheMan 31.10.2017 23:19
      Highlight Fabio für den Christen gilt, wie Jesus gehandelt hat, was Jesus gesagt hat. Das AT wird gebraucht um zu zeigen, wei es vor Jesus war. Jeder Mensch ist vor allem ein. Mensch. Egal ob Christ usw. Der Glaube wird aber Missbraucht. Menel war Mohamme hat selber mehr als 700Juden auf dem Gewissen. Mehrere Schlechten mitgemacht. Und nein Jesus hat genau 0 Menschen auf dem Gewissen. 0 Kriege geführt. Hier sehen wir aber 0 ahnung von der Bibel.
      0 7 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 07:11
      Highlight @TheMan jesus ist 2000 Jahre tot.
      Was in denn dies für Menschen, die Evangelikalen, der Churer Bischof, etc die mit dem AT gegen Schwule hetzen?
      Keine Christen? Was dann? Konkrete Antwort bitte. Und distanzierst du dich von diesen?
      5 0 Melden
    • TheMan 01.11.2017 19:50
      Highlight Fabio, ein Mensch. Er ist ein Mensch, der probleme mit Schwulen hat. Hat Jesus selber jemals was gegen Schwule gehabt? Nein. Er sieht Schwule wie jeder andere Mensch als Sünder an. Was im AT steht ist auch anders anzusehen. Bei einem Stamm, der 100 Person hat. Musste man auf die Moral schauen. Sinkt die Moral, ist der erhalt des Stammes gefährdet. Darum gibt man auch Strenge Regeln heraus. Im AT, wurden die Regeln von Menschen gemacht. Gott hatte nie was gegen Schwule.
      0 1 Melden
  • SanchoPanza 31.10.2017 13:04
    Highlight er hat schon teilweise recht, dass Personen welche solche Meinungen als reaktionär und hinterwälderlisch betitelt werden - ZURECHT! Ist nicht mein Problem, wenn er Mühe hat mit dem Gesellschaftlichem Wandel!! Nicht Wir haben das Problem mit ihm, er mit uns! Mir gefällt auch nicht alles am gesellschaftlichen Verlauf, aber das muss es ja auch nicht.
    61 12 Melden
  • Liselote Meier 31.10.2017 13:00
    Highlight Na, na, na die Gewissensfreiheit gibt es sehr wohl. Kein Arzt kann gezwungen werden eine Abtreibung durchzuführen. Dies abzulehnen hat aber wie überall nun mal Konsequenzen.

    Wenn ein Metzger aus Gewissensgründen keine Tiere mehr schlachten kann, ist er seinen Job auch los.

    Er kann schon der Meinung für ein Verbot der Abtreibung oder gegen Sex vor der Ehe sein, nur kann man im Gegensatz halt auch der Meinung sein, dass seinen reaktionäre Hinterwäldler.

    311 49 Melden
    • MeinSenf 31.10.2017 18:42
      Highlight Nana, Abtreiben und Schlachten in ein gemeinsames Beispiel zu packen ist schon etwas heftig😊 Aber um es zu differenzieren: Die Aufgabe des Metzgers liegt gerade in der Tötung von Tieren und deren Verarbeitung. Ein Arzt hat in erster Linie Leben zu retten. Wodurch die konkrete Frage, ob man durch eine Abtreibung willentlich ein Leben beendet oder nicht, doch zu einem ernstzunehmenden Zwist führen kann. Dass die Entscheidung gegen den Mainstream als Arbeitsverweigerung dargestellt wird, finde ich nun etwas daneben
      4 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.10.2017 19:04
      Highlight
      Doch, es ist klare Arbeitsverweigerung. noch mehr: Der Arzt mit seinen "Gewissenskonflikten" zwingt den Patienten in sein Denksystem. Das geht nicht.
      Etwas krasser, vielleicht wird es dann klarer: Ein Chirurg, der Jehovas Zeuge ist, würde eine nötige Bluttransfusion verweigern. So jemand wäre in einem Spital sicher nicht haltbar.
      13 2 Melden
    • Liselote Meier 31.10.2017 19:27
      Highlight Ein Arzt hat in erster Line zu Heilen, daher nannte es man früher auch Heiler

      Ein Leid zu heilen, dass kann manchmal auch die Tötung sein Gnadenschuss z.b

      Aber nochmals niemand Zwingt einem Abtreibungen durchzuführen.

      Aber als Artz in einer Abteilung im Sptial die Abtreibungen durchführt oder ein Allgemeinarzt der die Pille nicht verschreiben will, hat an der Stelle nichts verloren, genau wie der Metzger der keine Tiere schlachten will.

      Kann er Zahnarzt werden, gibts keine Gewissenskonflikte genau so wie ein Veganer niemals als Metzger arbeiten wird.







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    • Liselote Meier 31.10.2017 19:56
      Highlight Gewissensfreiheit heisst, dass man nicht zu etwas gezwungen wird, was nicht mit dem eigenen Gewissen zu vereinbaren ist

      Sprich weigert man sich, hat man kein Repression zu fürchten, Knast usw.

      Dass diese Person die Tätigkeit nicht mehr weiter ausführen kann ist da ziemlich logisch, da es halt verlangt wird.

      Geht man seinen eigenen Weg, eckt Mensch halt an.

      Kann man durchaus kritisieren. Aber sicherlich nicht im Namen der katholischen Kirche, da deren Ideologie aka Religion, seit es Staatsreligion in Rom wurde der Feind von Individualismus schlecht hin ist.









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    • Share 31.10.2017 21:32
      Highlight @Lis
      Das Gewissen ins Spiel zu bringen ist eine ganz fiese Karte, die du da spielst. Um nicht anzuecken, könntest du auf Stelzen gehen, weil du sonst unnötigerweise mehr Insekten zertrampelst als mit deinen schweren Stiefeln. Viel Vergnügen auf deinem nächsten Waldspaziergang.
      0 4 Melden
  • Grosjeav 31.10.2017 12:52
    Highlight Also sorry aber wenn man sich ‚gegen homosexualität‘ äussert ist das für mich keine meinungsfreiheit meh sondern diskrimminierung und da hört ersteres ja wohl eindeutig auf!
    297 75 Melden
    • dave1771 31.10.2017 16:30
      Highlight er sprach von Homoehe... nicht gegen Homosexuelle! Mann hört was man hören will
      7 14 Melden
    • Staatsgebeutelter 31.10.2017 17:00
      Highlight Meinungsfreitheit nicht verwechseln mit echter Diskriminierung, ist ein Bereich im Parkhaus welcher nur Frauen vorbehalten ist, nicht auch Diskriminierung?
      2 9 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 17:40
      Highlight @dave Sein Chef redete in Fulda vom Alten Testament und damit von der Todesstrafe für Schwule.
      11 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.10.2017 18:46
      Highlight Ne, hört sie nicht - ziemlich starkes Grundrecht.
      1 4 Melden
    • MeinSenf 31.10.2017 18:46
      Highlight Er hat Homoehe und nicht Homosexualität gesagt, das ist ein kleiner Unterschied. Generell gehört die Ehe als zivilrechtliches Instrument eh abgeschafft. Was Glaubensgemeinschaften dann für sich als aprobat definieren, geht dann wohl eher unter das Vereinsrecht😜
      2 7 Melden
    • Pfläger 02.11.2017 06:38
      Highlight Andere Meinung als du sie hast ist für dich Diskriminierung?
      0 0 Melden
  • Stibbs 31.10.2017 12:51
    Highlight Frage: Hätten Sie persönlich auch keine Mühe damit, wenn sich ein Bundesrat offen für Polygamie aussprechen würde?
    Antwort: Nein.

    Haha. Das glaubt er ja wohl selbst nicht.

    Die Katholische Kirche ist auch heute noch wesentlich intoleranter als die Gesellschaft. In der Geschichte Europas wird man vergeblich nach einer intoleranteren Institution als der Katholischen Kirche suchen. Und man darf sich nicht vorstellen, wie sich die Kirche heute noch verhalten würde, wäre sie nicht von Rechtsstaat, Demokratie und Wissenschaft in die Schranken gewiesen worden.
    58 8 Melden
    • Alnothur 31.10.2017 13:26
      Highlight "Haha. Das glaubt er ja wohl selbst nicht."

      Du solltest nicht von deiner eigenen Toleranz-Unfähigkeit auf Andere schliessen.
      11 46 Melden
  • Beri_sha_24a 31.10.2017 12:50
    Highlight Solange das Bildungsniveau so hoch bleibt in der Schweiz, wird Herr Garcia immer Mühe haben, gesellschaftliche Akzeptanz für religiös-konservative Ideen zu finden.
    340 61 Melden
    • jdd2405 31.10.2017 17:27
      Highlight Ich zweifle an unserem Bildungsniveau, wenn die Mehrheit der Mündigen den Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz einer Meinung nicht begriffen haben.
      Von einer stabilen Demokratie wie der in der Schweiz darf man doch Voraussetzen, dass jede Meinung - und sei sie noch so extrem - toleriert werden kann und sie nicht daran zu Grunde geht.
      4 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.10.2017 18:45
      Highlight Ne, das behauptest nur du als Zugezogener.

      Du kennst uns wenig bis gar nicht.
      2 15 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 22:32
      Highlight @wolfus: Wen kennt er nicht?
      Wer behauptet immer wir hätten das beste und das tollste Bildungssystem aller Zeiten und aller Planeten in diesem Universum?
      Die selbsternannten Eidgenossen sind doch dies.
      Und wo er Recht hat: Nur Bildung hilft, gegen Absolutismus und Totalitarismus wie ihn die Kirchen gern hätten.
      9 3 Melden
    • Majoras Maske 31.10.2017 22:55
      Highlight Nicht Toleranz oder Akzeptanz sind das Entscheidende, sondern ob man sich wirklich so einem konservativen Christen unterwerfen will (und das tut man ja, wenn man nach ihren Regeln lebt) oder nicht. Aktuell sehe ich keine Chance, dass die Schweizer dafür wieder ein Bedürfnis hätten. Und das wie früher mit Gewalt durchsetzen geht auch nicht mehr.

      Ausserdem bin ich nicht einverstanden, dass man "Meinungen" welche das pauschale Herabsetzen von Menschengruppen fördern, tolerieren muss.
      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.11.2017 07:26
      Highlight @Fabio74:

      Wow, Bildung hilft also gegen Absolutismus und Totalitarismus?! So wie bei den Nazis? Du weisst bestimmt, wie unsere Bildung rsp. Universitäten entstanden sind gell ...

      Hör auf mit deinen alten Sozimärlis!

      1 11 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 12:46
      Highlight @Wolfud Deine perslnlichen Angriffe und Beleidigungen zeigen eigentlich nur wie schwach deine "Argumente" sind.
      Ausser Vorwürfen lieferst nichts
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.11.2017 13:37
      Highlight @Fabio:

      Bin froh, wenn die Vorwürfe angekommen sind, denn fehlende Bildung und daraus folgendes lautes Schreien, nervt nur!

      Ich weiss, dass ich nichts weiss ... du denkst, alles zu wissen, also bist im Besitz der Wahrheit ... unser Unterschied.

      1 3 Melden
    • amRhein 01.11.2017 18:50
      Highlight @jdd2405: was für ein Unsinn - die Ansichten religiös-konservativer Mitmenschen werden ganz klar toleriert – siehe Artikel und viele weitere Veröffentlichungen von Gracia.

      Nur, und das ist der Punkt, immer weniger Menschen teilen diese Sicht, ja lehnen solch rückständige Weltanschauungen entschieden ab. Nicht Bildung, Meinungsfreiheit oder Toleranz ist das Problem, sondern die «gesellschaftliche Akzeptanz für religiös-konservative Ideen». Gracia & Co müssen halt damit leben, dass rückwärtsgewandte Vorstellungen kritisiert und abgelehnt werden. Nicht mehr, nicht weniger.
      3 0 Melden
  • dave_Schweiz 31.10.2017 12:45
    Highlight Widerspricht er sich nicht selber? Er sagt er was von Meinungsfreiheit - die kann und muss man unterstützen.
    Aber dann sagt er: 'Es geht nicht um Meinung, sondern Gewissensfreiheit.'. Und da muss er sich halt dann doch Kritik gefallen lassen. Da geht es nicht mehr darum, dass er seine Meinung haben und auch sagen darf. Hier geht es um Handeln. Und damit zwingt er anderen seine Meinung / Glauben auf.
    42 7 Melden
  • Commander 31.10.2017 12:42
    Highlight Seine Meinung, okay. Nur bei etwas stimme ich ihm zu: Die Pille sollte weniger oft verschrieben werden - allerdings aus Gründen des Gewässerschutzes. Hormone im Wasser sind nicht so toll.
    25 8 Melden
    • MikoGee 31.10.2017 14:14
      Highlight Das ist dann aber eher ein Problem der Verantwortungsabwälzung unserer Gesellschaft auf die Frau in Sachen Verhütung.
      9 1 Melden
  • DanielaK 31.10.2017 12:39
    Highlight Das ist eh eine schwierige Gratwanderung. Wenn ich merke, dass jemand mir im Gespräch versucht seine Ansichten aufzudrücken, dann hab ich meine liebe Mühe und fange durchaus an zu 'bocken'. So á la " wenn du das und das tust dann IST das ganz schlimm und du kommst in die Hölle". Wenn jemand aber schlicht dazu steht, dass z.B. Sex vor der Ehe für sie/ihn nicht stimmt, dann ist das für mich kein Problem. Ist ja sein Leben, nicht meins. Für mich ist es wichtig, die Freiheit zu haben so zu leben wie ich mich wohlfühle damit. Aber auch das ist ein zweischneidiges Schwert
    41 1 Melden
    • Asmodeus 31.10.2017 14:31
      Highlight Man kann jedes Thema gesittet diskutieren und Standpunkte vertreten.

      Ich könnte durchaus Argumente dafür finden wieso Sex vor der Ehe schlecht wäre.

      Zum Beispiel setzt es den Fokus einer Beziehung auf den falschen Punkt. Anstatt sich auf den Menschen zu konzentrieren. Was er denkt, was er fühlt und wie er ist, fokussiert man sich darauf wie er im Bett ist.

      Anstatt nach dem Partner fürs Leben sucht man nach dem nächsten, geileren Stich.


      (nur als Beispiel. Ich persönlich bin pro-vorehelichem Sex)
      8 2 Melden
    • DanielaK 31.10.2017 15:53
      Highlight Natürlich, geht mir auch so. Ich lass mir aber nicht gerne befehlen ob ich das gut zu finden habe oder nicht.😉 Manche glauben aber, nur ihre Variante sei akzeptabel und kommunizieren auch entsprechend. Da hlrts für mich dann auf.
      5 1 Melden
  • DeSänfdezue 31.10.2017 12:34
    Highlight Jeder darf sagen und schreiben, was er möchte. Das ist Meinungsfreiheit. Nur...vor 500 Jahren wie auch Heute noch hat die katholische Kirche keinen Platz für andersgläubige, andersdenkende oder andersliebende.

    Grosser Dank geht an Herr Gracia und seinem Chef, Bischof Huonder sowie dem Rest der schweizer Bischöffe. Ihr zeigt mir immer wieder auf, dass die kath. Kirche sich nicht verändert hat und nicht verändern wird. Ihr schafft euch ab.
    57 8 Melden
  • Alnothur 31.10.2017 12:32
    Highlight Mehr als zustimmend nicken geht kaum. Ausser beim Titel, dort ist Kopfschütteln angesagt.
    7 53 Melden
  • Crecas 31.10.2017 12:32
    Highlight Mobbing? Meinungsfreiheit eingeschränkt? Das stimmt nicht. Er macht da einen klaren Bezugsfehler. In den USA kann einer wie Abtreibungs- und Homoehengegner Vizepräsident werden, weil es eine genügend grosse Bevölkerungsschicht gibt, die auch so denkt und entsprechend abstimmt. Hier hat so einer weniger Chancen, weil nur ein sehr viel kleinerer Teil diese Meinung teilen.

    Meinungsfreiheit ist hier voll intakt, aber es teilen einfach immer weniger Leute diese Meinung. Darum muss man sich dann auch nicht wundern, wenn man halt das politische Amt nicht erhält.
    50 4 Melden
  • Rüdiger Rasenmeier 31.10.2017 12:29
    Highlight Nun ja, im Angesicht der Religions- und Meinungsfreiheit sollte man nicht nur Muslime wahrnehmen. Auch konservative Katholiken sollte man akzeptieren. Egal ob man die Einstellung teilt oder nicht.
    11 21 Melden
    • Crecas 31.10.2017 13:15
      Highlight Meinungsfreiheit hat nichts mit "Meinung akzeptieren" zu tun. Du machst den gleichen Fehler wie der Bistums-Sprecher.

      Meinungsfreiheit heisst, dass man seine Meinung äussern darf. Die Definition lautet: Meinungsfreiheit ist das gewährleistete subjektive Recht auf freie Rede sowie freie Äußerung und (öffentliche) Verbreitung einer Meinung in Wort, Schrift und Bild sowie allen weiteren verfügbaren Übertragungsmitteln.

      Das ist in der Schweiz gegeben. Das zeigt ja auch dieses Interview.
      32 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 31.10.2017 13:36
      Highlight Ja, die können glauben und leben wie sie wollen. Aber sie sollen mir nicht Vorschriften machen wollen. Beispiel Sex vor der Ehe: Keiner muss Sex vor der Ehe haben, wenn die das nicht wollen. Aber keiner von denen muss mir sagen, das ich das nicht darf. Beispiel Verhütung: Die müssen weder die Pille nehmen noch einen Gummi drüber ziehen. Aber keiner von denen soll mir sagen, ich dürfe das nicht.
      24 1 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 13:47
      Highlight Ja aber Meinungsäusserungsfreiheit heisst eben nicht, dass man nivht kritisieren darf und soll
      17 0 Melden
  • Roaming212 31.10.2017 12:28
    Highlight Nur weil Meinungsfreiheit gilt, heisst noch lange nicht, dass man rückständige Meinungen ernst nehmen muss. Wer gegen Abtreibung und die Pille ist muss sich nicht wundern, dass er belächelt wird.
    50 6 Melden
    • Alnothur 31.10.2017 13:25
      Highlight Die Argumente gegen Abtreibung sind genauso valide wie die pro Abtreibung, aber eben auch nicht mehr. Es ist eine nicht entscheidbare, ethische Fragestellung.
      11 38 Melden
    • Asmodeus 31.10.2017 14:27
      Highlight Blitze hin oder her. Da kann ich Alnothur zustimmen.

      Sowohl Pro- als auch Contra haben valide Argumente.

      Bei einer Abtreibung geht immer ein Leben verloren. Ab wann dieses Leben beginnt ist umstritten. Die aktuellen Gesetze gelten gemäss aktuellen wissenschaftlichem Wissen und die Entscheidung selbst liegt bei den Eltern weil sie die einzigen sind, die diese Entscheidung treffen können.

      Ab wann ist das Recht des ungeborenen Kindes auf Leben höher als die Entscheidungsfreiheit der Mutter über ihren Körper?
      Wann wäre eine Abtreibung "humaner" für das Baby als zu leben?
      6 6 Melden
    • Stibbs 31.10.2017 14:49
      Highlight @Alnothur

      Eben genau darum geht es nicht. Es ist das Recht und die freie Entscheidung der Frau. Moral (=Ethik) ist etwas anderes: Sie selbst und nur sie selbst hat ihr Handeln zu verantworten.

      Moral lässt sich nicht erzwingen.
      14 4 Melden
    • Asmodeus 31.10.2017 15:16
      Highlight @Stibbs
      Ab wann hört aber die freie Entscheidung der Eltern (nicht nur der Mutter) auf?

      Sobald das Kind geboren wurde?
      Wenn das Kind ein schlagendes Herz hat?
      Wenn das Kind ein ausgebildetes Gehirn hat?
      Ab dem Moment der Zeugung?

      Dies ist durchaus eine ethische Grundsatzfrage die gestellt werden kann.
      3 5 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 23:16
      Highlight @asmodeus: Die Frage soll und muss man stellen. Gleichzeitig aber auch warum die katholische Kirche Verhütung verbietet
      5 1 Melden
    • Asmodeus 01.11.2017 07:40
      Highlight Absolut ja.

      Verhütung zu verbieten ist Blödsinn.
      4 0 Melden
  • meine senf 31.10.2017 12:27
    Highlight Das kann man wirklich nur mit "mimimi" zusammenfassen.

    Wieder einer, der meint, Meinungsfreiheit heisst, dass niemand meine Meinung kritisieren darf oder der die extremsten Beschimpfungen, die er findet, sammelt und meint diese seien repräsentativ.

    Wie kann man für sich Meinungsfreiheit fordern, wenn die anderen nicht die Freiheit haben sollen, die Meinung zu äussern, dass sie eine andere Meinung nicht teilen?
    38 3 Melden
  • Asmodeus 31.10.2017 12:24
    Highlight Ich stimme zu. Ich habe Vorbehalte gegenüber "Konservative Katholiken" weil sie in meinen Augen einem ewiggestrigen Weltbild folgen.

    Ich bin damals aus der Kirche ausgetreten weil unser Pfarrer so ein Spinner war.

    Die Aussage "Mein Glaube sagt das" ist nunmal keine Grundlage für politische Entscheidungen.
    Die Ehe für Alle.
    Adoptionsrecht.
    Sterbehilfe.
    Abtreibungen.
    Klamottenverbote.
    Baubestimmungen.
    Arbeitszeiten.

    Das alles sind Themen die nicht aufgrund von Religion geführt werden dürfen.
    Aus diesem Grund plädiere ich längst dafür den Anfang aus der Verfassung zu löschen.
    55 4 Melden
  • phreko 31.10.2017 12:24
    Highlight Wer sich freiwillig am den Rand der Gesellschaft bewegt, muss sich doch nicht wundern dass er dort ist.
    44 4 Melden
  • Ottokar Mettler 31.10.2017 12:22
    Highlight So wie ich das lese möchte er lieber seine Gegner zum Schweigen verdonnern.

    Zu Meineungsfreiheit gehört nunmal auch, dass diese Meinung von anderen auch kritisiert werden darf, und wenn die Meinung besonders veraltet und weltfremd ist, ja dann kann es sein, dass manche gar nichts mehr mit euch zu tun haben wollen, weder beruflich noch gesellschaftlich. Auch das ist Teil der Meinungs- und Gewissensfreiheit, aber das scheint ihm nicht zu passen.
    37 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 31.10.2017 12:19
    Highlight @Fabio Vonaburg
    "Aber gehört es nicht zur Pflicht des Arztes seine persönliche Meinung zurückzuhalten und nach den Bedürfnissen des Patienten zu handeln?"
    Als Medizinstudent sage ich dazu klar nein! Der Patient ist nicht Kunde und Gesundheit kein Produkt, dass man erwerben kann. Das Arzt-Patiente-Verhältniss muss ein möglichst ausgeglichenes sein. Kein Paternalismus, aber auch kein Service nach Wunsch.
    16 8 Melden
  • BKOH aka Diin ||*|| 31.10.2017 12:17
    Highlight Meine Meinung. Genau diese sind am lautesten. Von wegen gemobbt...
    4 8 Melden
  • Mutzli 31.10.2017 12:16
    Highlight Vielleicht sollte man einen regelmässigen Staatskundeunterricht für Erwachsene einführen. Auch hier gilt: Meinungsfreiheit heisst nicht Freiheit von Konsequenzen durch geäusserte Meinungen. Überhaupt definiert der Begriff das Verhältnis zwischen Staat und Bürgerschaft und da offensichtlich nicht der Bund eingeschritten ist, um dieses Interview zu verhindern... Falls er seinen individuellen Verfolgtheitsindex mal austarieren möchte: Soll er doch mal solche Äusserungen inkl. Parallelgesellschaft mal machen und sich als Angehöriger einer anderen Religion ausgeben.
    21 1 Melden
  • Strohhut 31.10.2017 12:15
    Highlight stellt euch mal einen Politiker vor, der offen seine Meinung gegenüber dem Islam sagt. Er könnte nie BR werden...
    korrekt und das soll auch so sein. der BR hat kein Platz für Exremisten.

    Des weiteren wollen sich kons. christen ja abgrenzen. Ähnlich wie die orthodoxen Juden...
    14 5 Melden
  • Pbel 31.10.2017 12:13
    Highlight Sagt er jetzt wirklich: Ärzte die sich weigern ihren Job zu machen würden diskriminiert? Gibt ja sicher jemand anderen der ihren Job macht? Da lernt man wieder neu was Diskriminierung sein soll.
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  • Amaranth17 31.10.2017 12:13
    Highlight Meinungsfreiheit bedeutet nicht nur sagen zu dürfen, was man denkt, sondern auch das Andere davon halten können, was sie wollen. Und es auch äussern.

    Kann mir kaum vorstellen, dass Herr Gracia seine Kinder in die Obhut eines bekennenden Satanisten geben würde. Genauso wenig würde eine Universität einen Lehrstuhl einem fundamentalen Christen überlassen.

    Niemand sollte wegen seiner Weltanschauung diskriminiert oder unterdrückt werden, aber dass diese gesellschaftliche oder berufliche Auswirkungen hat, damit muss man rechnen.
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  • Menel 31.10.2017 12:08
    Highlight Arme Christen. Zwei Parteien im Parlament, aber sie fühlen sich gemobbt. Echt? Wer hängt ständig irgendwelche Plakate mit Bibelzitaten in den öffentlichen Raum und dreht fast durch, wenn das andere, mit einem anderen Weltbild, tun wollen total durch?
    Wer Intoleranz säht, der erntet auch diesen.

    Darum bin ich für einen religionsfreien öffentlichen Raum und auch in der Politik hat das nichts zu suchen. Die Argumentationen für oder gegen etwas, weil es ein jahrtausende altes Schriftstück sagt, ist absolut nicht zulässig und sollte verboten werden.
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  • dr. flöckli 31.10.2017 12:05
    Highlight Die Meinungsfreiheit ist unser höchstes Gut,das steht ausser Zweifel. Meine Beobachtungen gehen aber in eine andere Richtung: heute scheint es ok, rassistisch Kommentare auf FB & Co. zu posten, was vor 10 J. noch nicht salonfähig war. Dabei spreche ich aber nicht von christlich-konservativen Meinungen. Zum Inhalt:
    1) wenn eine Gynäkologin die Pille nicht verschreiben will, hätte sie sich wohl besser ein anderes med. Feld ausgesucht
    2) wenn ein Politiker, der sich gegen die Homoehe ausspricht, nicht BR werden kann, dann haben sich halt die demokr Mehrheitsverhältnisse (zum Glück) geändert
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  • Selbstdenker97 31.10.2017 11:58
    Highlight Das passiert mit allen Menschen die nicht so denken wie es die Gesellschaft verlangt.
    Jahrelang waren Katholiken die Vordenker und somit auch Ausgrenzer unserer Gesellschaft.
    Nun spühren sie wie es ist in der Position des unerwünschten zu sein.
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  • Maranothar 31.10.2017 11:57
    Highlight Zu diesem Thema fällt mir nur das ein:
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  • gioferra 31.10.2017 11:51
    Highlight Matthäus 7:1

    Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet.

    Da die Christen in ihrer Schwarz-Weiss-Welt leben wo alles entweder gut (von Gott gesegnet) oder schlecht (vom Teufel abgelenkt) erscheint, müssen sie sich auch nicht wundern wenn das Gleiche zurück kommt. Ausserdem sollte jeder Glauben Privatsache sein und nicht staatlich unterstützt werden.
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  • IchHabeAuchNeMeinung 31.10.2017 11:47
    Highlight Mimimi niemand mag mehr unsere mittelalterlichen Ideen..
    37 2 Melden
  • Amaranth17 31.10.2017 11:45
    Highlight 'In Amerika können sich Politiker offener äussern. So sprechen Präsidentschaftskandidaten im Wahlkampf direkt von Gott und ihrem Glauben.'

    Dort ist es genau anders rum. Wer nicht von Gott spricht, ist politisch absolut chancenlos.
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  • rauchzeichen 31.10.2017 11:43
    Highlight ich las, lachte, dann immer weniger und jetz schüttle ich den kopf seit gefühlten 10min. eine inhaltliche rekonstruktion erspar ich mir, soviel gehopse und gehinke in einem interview sieht man selten.

    der kerl hats sich pudelwohl in der opferrolle gemacht. und nichts anderes ist er. ein opfer der grössten indoktrinationsgeschichte der menschheit. dem christentum.
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  • Misel 31.10.2017 11:41
    Highlight Ich (konfessionslos) finde, dass der Mann hat nicht ganz unrecht hat, was die freie Meinungsäusserung betrifft. Leute aller Religionen und Gesellschaftsgruppen sollten sich frei äussern können. Jede Meinung sollte respektiert werden, was nicht heissen muss, das man mit ihr einig ist. Womit ich nicht ganz einverstanden bis, ist die Argumentation über berufliche Freiheiten. Eine Gynäkologin ist laut Jobbeschreibung ein Beruf, bei dem man neben gesundheitlicher Vorsorge nun mal auch Verhütungsmittel verschreibt, wer dies nicht will, sollte evtl. über einen Berufswechsel nachdenken..
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    • Maranothar 31.10.2017 14:05
      Highlight Ich muss teilweise widersprechen.
      Meinungsfreiheit heisst, dass man ungestraft seine Meinung äussern darf.
      Es bedeutet nicht, dass jeder diese Meinung respektieren muss.
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    • Sandro Lightwood 31.10.2017 14:30
      Highlight Oder gar akzeptieren muss...
      9 1 Melden
  • Nuka Cola 31.10.2017 11:41
    Highlight Soll doch mit seinem Bibelklub dafür sorgen, dass sich die Anschauungen ändern, ach ich vergass, die sind ja unmöglich empirisch zu belegen.
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  • Sandro Lightwood 31.10.2017 11:35
    Highlight Ist doch normal? Wenn ich der Meinung bin, dass Frauen an den Herd gehören (bin ich nicht wirklich - nur so), dann werd ich mit Gegenwind rechnen müssen. Egal ob ich dies nun aus religiöser oder gesellschaftlicher Überzeugung für richtig finden. Und die Kirche neigt dazu, bei gesellschafftlichen Themen eine verstaubte Auffassung zu haben. So bitzeli Ewiggestrige halt.
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  • SonShine 31.10.2017 11:32
    Highlight Wer mit seinem Fundamentalismus die Freiheit anderer einschränkt, wild mit dem Finger um sich zeigt und dann jammert weil er verbal eins auf die Mütze kriegt ist sehr heuchlerisch unterwegs.

    Als Religions-Kritiker sehe ich das so:

    Meine Freiheit hört da auf, wo diejenige eines anderen beginnt. In dem Fall die spirituellen Überzeugungen eines anderen Individuums.

    Religiöse Institutionen jedoch beharren stets auf das Recht dieser Freiheit, sprechen diese aber anderen gleichzeitig ab. Das funktioniert nicht und spiegelt sich in einer modernen Gesellschaft wieder.
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  • Wilhelm Dingo 31.10.2017 11:31
    Highlight Was Herr Gracia anprangert ist ein genereller gesellschaftlicher Trend. Wer nicht die vermeintlich richtige Meinung vertritt wird vom gesellschaftlichen Diskurs ausgeschlossen.
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    • Fabio74 31.10.2017 13:49
      Highlight Falsch. Sie Kirche wird kritisiert und dies zurecht.
      Wer Kritik nicht erträgt, sollte sich überlegen warum, anstatt zu jammern
      16 0 Melden
    • Wilhelm Dingo 31.10.2017 14:14
      Highlight @Fabio74: Deine Haltung ist genau das Problem. Die Kirche und vieles Andere muss massiv kritisiert werden. Der gesellschaftliche Diskurs leider aber, wenn gewisse Positionen indiskutabel werden.
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    • Stibbs 31.10.2017 14:54
      Highlight "Wer nicht die vermeintlich richtige Meinung vertritt wird vom gesellschaftlichen Diskurs ausgeschlossen."

      Beispiel?
      7 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 31.10.2017 15:43
      Highlight @Stibbs: Zuwanderung, Abreibung, Islam, Russlandpolitik, Ukraine, NATO, Türkei, BREXIT, EMRK...
      1 5 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 17:45
      Highlight @Dingo Also muss ich den Schwulenhass der Kirche kommentarlos hinnehmen? Sicher nicht!
      Die Welt lebt 2017 und nicht mehr in der Steinzeit wie gewisse Kreise. Und ja gewisse Themen werden indiskutabel, weil die Gesellschaft sich weiter entwickelt hat.
      Und diese Gesellschaft keinen Rückschritt machen will
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    • Fabio74 31.10.2017 17:47
      Highlight @Dingo du darfst zur NATO, zur EMRK, zu Russland, usw sagen was du willst.
      Aber: Meinungsäusseringsfreiheit heisst immer noch nicht, dass man diese Meinungen nicht kritisieren soll und darf!!!
      4 0 Melden
    • Wilhelm Dingo 01.11.2017 05:48
      Highlight @Fabio74: Du sollst weder Schwulenhass hinnehmen noch sollst Du dich mit Kritik zurückhalten. Im Gegenteil. Man sollte einfach bei einer offenen Diskussion bleiben auch wenn der Andere eine diametral andere Meinung hat.
      0 2 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 07:12
      Highlight Also warum spielt ihr Opfer und heult, dass ihre eure Meinung nicht sagen dürft?
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  • Anschie85 31.10.2017 11:27
    Highlight Vielleicht liegt es daran, dass Katholiken jahrhunderlange die einfache Regel „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“ missachtet haben. Das wäre allerdings ein bisschen eine simple Begründung im Sinne "Geschieht euch Recht." Viel eher denke ich, dass ich nicht möchte das alte Herren, die Zölibatär leben und sich vor gesellschaftlichem Fortschritt fürchten über meinen Körper und meine Lebensweise entscheiden sollten.
    25 2 Melden
  • DonChirschi 31.10.2017 11:25
    Highlight Wenn man mit seinen Ansichten irgendwann im Mittelalter stehengeblieben ist und sich dann wundert weshalb man auf gesellschaftlichen Widerstand stösst...
    23 3 Melden

Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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