Schweiz
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Philippe Rebord, neuer Chef der Schweizer Armee, gibt Interviews am Ende einer Medienkonferenz, am Freitag, 16. September 2016 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Armeechef Philippe Rebord: «Alkohol in der Öffentlichkeit zu trinken, ist nicht erwünscht. Das vermittelt kein gutes Image.» Bild: KEYSTONE

«Das wäre die Stunde null» – Armee-Chef über mögliches Kampfjet-Nein

Militärpiloten sollen für Kampfjets weibeln und die Militärpolizei die Rekruten an den Bahnhöfen verstärkt kontrollieren. Das plant Philippe Rebord, der Chef der Armee.

10.03.18, 12:12

Othmar von Matt und Lorenz Honegger / Schweiz am Wochenende



Gutgelaunt empfängt Armeechef Philippe Rebord (60) in seinem Sitzungszimmer im Bundeshaus Ost. Den Interview-Termin hat der Waadtländer, der seit 2017 im Amt ist, militärisch früh angesetzt: um 7.30 Uhr.

Herr Rebord, seit einem Jahr sind Sie Chef der Armee. Werden Sie oft auf der Strasse angesprochen?
Philippe Rebord:
Klar, ich trete bis zu 150 Mal pro Jahr öffentlich auf. Die Menschen wollen den Chef der Armee sehen. Wenn ein Bundesrat über den Bundesplatz spaziert, gehen die Leute auch auf ihn zu.

Also keine Spur von gutschweizerischer Zurückhaltung?
Überhaupt nicht.

Die Leute sprechen Sie tatsächlich trotz Uniform an?
Ja, vielleicht gerade deswegen. Aber auch, weil ich bekannt dafür bin, dass mir die Kultur des Dialogs wichtig ist. Ich gebe Ihnen ein Beispiel.

Bitte.
Im Dezember beim Empfang von Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter in Wil SG zogen sich viele der geladenen Gäste in die warmen Restaurants zurück. Ich blieb mit meinem Hut und meinem Militärmantel draussen in der Kälte – und wurde sofort angesprochen. Das gab sehr interessante Gespräche mit verschiedensten Leuten. Der Begriff Sicherheit – in einem weiteren Sinne – verbindet die Schweizer.

Video: srf

Nach einem Jahr als Armeechef gelten Sie als «Monsieur Aufrüstung», wie die «Nordwestschweiz» Sie nannte. Weil Sie Rüstungsinvestitionen in zweistelliger Milliardenhöhe durchs Parlament bringen wollen.
Es geht nicht um Aufrüstung, sondern um Ausrüstung. Um eine Erneuerung unserer Waffensysteme. Wir wollen fit bleiben, nicht grösser werden.

Sie wollen aber acht Milliarden Franken für neue Kampfflugzeuge und Fliegerabwehr-Raketen. Ist das nicht ein Ausbau?
Das ist eine grosse Summe, ja. Es ist auch das grösste Beschaffungsprojekt in der Geschichte der Schweizer Armee. Darum ist es legitim, dass das Stimmvolk mitspricht. Der Betrag hat aber gute Gründe: Bei der Abstimmung zum Kauf der Gripen-Kampfjets für 3.1 Milliarden Franken 2014 ging es nur um einen Teilersatz der Tiger F-5-Jets. Als Folge der damaligen Ablehnung müssen wir jetzt die gesamte Kampfjetflotte ersetzen – die F-5 und die F/A-18.

Was geschieht, wenn das Stimmvolk Nein sagt?
Das wäre die Stunde null für die Schweizer Armee. Dann haben wir keine Luftverteidigung mehr. Wir müssten das ganze Sicherheits- und Verteidigungskonzept neu denken.

Zur Person

Chef der Armee ist Philipp Rebord seit dem 1. Januar 2017. Er war 1985 in das Instruktionskorps der Infanterie eingetreten. Zuvor hatte er an der Universität Lausanne Geschichte, Geografie und Französisch studiert. Von 1990 bis 2001 war Rebord an verschiedenen Armeeschulen tätig. 2002 wurde er dann Projektleiter der Rekrutierung für die Armee XXI und 2004 Kommandant
der Rekrutierung. Am 1. April 2016 wurde er zudem stellvertretender Chef der Armee. Seit 2017 gilt für ihn als Armeechef die Beschaffung der Kampfjets und der Fliegerabwehr mit der Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee als zentrale Aufgabe. Rebord ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter.

Müsste die Schweiz die Luftverteidigung ans Ausland delegieren? Der Nato beitreten? Oder gar der EU?
Die Politik müsste das entscheiden. Meiner Meinung nach gibt es ohne Luftwaffe keine Armee. Ich bin aber überzeugt: Das Schweizervolk will nicht auf seine Luftwaffe verzichten.

Sie glauben, dass Sie bei der Abstimmung erfolgreicher sind als Ihr Vorgänger André Blattmann und der ehemalige Verteidigungsminister Ueli Maurer beim Gripen?
Jede Generation muss ihren Beitrag leisten – auch bei der Landesverteidigung. Die Generation Blattmann/ Maurer hat nicht versagt.

Aber sie hat bei der Kampfjet-Frage grobe Fehler begangen.
Nein, es fehlte vor allem an Einigkeit. Wenn wir das Volk von so einer wichtigen Vorlage überzeugen wollen, müssen wir als Armee geschlossen auftreten. Das ist meine Hauptbotschaft.

Die Luftwaffe war gespalten.
Diesen Eindruck hatte ich teilweise auch. Wir müssen die Lehren ziehen und uns früher einig werden, bevor wir in den Abstimmungskampf gehen. Wir dürfen die Fehler von damals nicht wiederholen. Die Folgen des Entscheids sind immer noch zu spüren.

Die Wunden sind nicht verheilt?
Nein. Wir müssen die Lebensdauer der bald 30 Jahre alten F/A-18 noch einmal verlängern. Das ist mit Risiken verbunden.

Kürzlich stellte die Luftwaffe an mehreren F/A-18 Risse fest. Ist schon klar, wie lange die Flieger am Boden bleiben müssen?
Gestern konnte die erste Maschine wieder in den Flugdienst aufgenommen werden. Wir gehen davon aus, dass bis auf eine alle Maschinen mit den Rissen bis Ende März 2018 wieder flugbereit sind. Die F/A-18 mit dem gebrochenen Scharnier ist noch in der Abklärung.

Um das Volk von neuen Kampfjets zu überzeugen, wollen Sie im Abstimmungskampf gemäss Luftwaffenkreisen auch die Piloten auftreten lassen.
Ja, unser Kommunikationskonzept sieht das vor. Die Militärpiloten ha- ben einen grossen Vorteil: Sie sind enorm glaubwürdig. Ich selber kann die Beschaffung zwar rein intellektuell erklären. Ein Pilot spricht jedoch aus seinem Herzen.

Was würde ein Kind mit acht Milliarden kaufen?

Video: Angelina Graf

Geplant ist eine Grundsatzabstimmung über die Daseinsberechtigung der Luftwaffe. Nur: Lässt sich eine Typendiskussion vermeiden?
Sollte sich der Bundesrat für eine Grundsatzabstimmung entscheiden, dann werden die Ergebnisse aus der Evaluation der verschiedenen Fliegertypen zum Zeitpunkt der Abstimmung noch nicht bekannt sein.

Die Bevölkerung wird trotzdem über alles diskutieren wollen.
Wir suchen das beste Flugzeug für die Schweizer Luftwaffe, nicht das beste Flugzeug der Welt.

Sprechen wir über die Armee im Allgemeinen. Sie haben mehrfach gesagt, das Militär sei bei den Jungen zu wenig attraktiv. Wie wollen Sie das ändern?
Wir haben Massnahmen ergriffen, die den Jungen den Einstieg in die Armee erleichtern sollen, zum Beispiel zwei Jokertage pro RS. Das kennen wir aus der Volksschule, etwa im Kanton Bern oder im Kanton Waadt.

Die Rekruten erhalten auch Internet-Zeit.
Jugendliche sind geschätzt bis zu vier Stunden pro Tag online. Es ist für sie ein Kulturschock, wenn sie das in der Armee plötzlich nicht mehr tun können. Deshalb haben wir Internetzeiten eingeführt. Diese Massnahme hat mit gesundem Menschenverstand zu tun.

Sie führten auch eine «differenzierte Tauglichkeit» ein, um die Zahl der Rekruten zu erhöhen.
Wir brauchen in der Armee alle klugen Köpfe, die Dienst leisten wollen. 2017 betraf diese differenzierte Tauglichkeit 230 Stellungspflichtige, also knapp ein Prozent der angehenden Rekruten. Die Zahl dürfte sich 2018 auf 400 bis 500 Stellungspflichtige verdoppeln.

Wer ist davon betroffen?
Stellungspflichtige, die weniger lang marschieren und weniger schwere Lasten tragen und heben können.

Für Sportler gibt es dann kaum mehr Ausreden, keinen Militärdienst zu leisten.
Viele Spitzensportler leisten sowieso Dienst in der Spitzensport-Rekrutenschule in Magglingen. Sie ist die beste Kaderschmiede für Medaillengewinner.

Wie viele Medaillengewinner brachte die RS in Südkorea hervor?
Sechs. Sogar zwei Zeitsoldaten, die fest bei uns angestellt sind, haben Medaillen gewonnen: Denise Feierabend und Luca Aerni gewannen im Team-Event mit dem alpinen Ski-Team Gold.

Welche Rolle soll Sport in der Armee in Zukunft spielen?
Der Sport war in der Geschichte der Schweizer Milizarmee immer ein wichtiger Pfeiler. Wir haben nun mit dem Bundesamt für Sport für die Armee ein professionelles Sportprogramm für die Rekruten entwickelt, nach neusten wissenschaftlichen Kriterien. In vier Stunden Sport pro Woche wird die Leistung progressiv gesteigert. Wir haben das Programm dieses Jahr eingeführt und planen 2019 weitere Massnahmen.

Was ist noch vorgesehen?
Wir wollen eine Sport-App einführen. Mit ihrer Hilfe sollen sich die Jugendlichen nach der Rekrutierung mit einem Sport-Aufbauprogramm nach ihren persönlichen Bedürfnissen auf die Rekrutenschule vorbereiten können.

Was versprechen Sie sich davon?
In Versuchen an Rekrutenschulen führte eine Kompanie ihre Sportlektionen nach dem neuen Programm durch, die andere nach altem Muster. Die Kompanie mit dem neuen Programm hatte weniger Verletzungen und eine höhere Erfüllungsquote. Dass wir die Rekruten bis zum Ende der Schule behalten können, ist für uns sehr wichtig.

Sind die Rekruten heute zu schlapp?
Die Armee ist nur ein Spiegelbild der Gesellschaft. Zur Zeit meines Grossvaters waren 60 Prozent der Bevölkerung Bauern. Sie hatten keine Probleme mit schweren Lasten. In der digitalisierten Zeit von heute brauchen die Jugendlichen Angewöhnungszeit in der Armee. Schon nach zwei Monaten wollen sie aber gefordert werden.

Finnlands Armee wirbt mit dem Slogan, sie sei das grösste Fitnesscenter des Landes. Schwebt Ihnen das auch für die Schweiz vor?
Mir gefällt der Slogan der Finnen. Wir haben uns von ihnen inspirieren lassen. Wir pflegen einen engen Kontakt. Ich stelle aber auch fest: Die Schweiz gewann an den Olympischen Winterspielen 15 Medaillen, Finnland nur 6. Vielleicht müsste sich Finnland unsere Spitzensport- RS als Kaderschmiede etwas genau- er ansehen.

Wer am Sonntagabend an Bahnhöfen die einrückenden Rekruten beobachtet, dem fällt auf, dass sie oft eine Bierdose in der Hand haben. Ist das für Sie ein Problem?
Das ist in der Tat teilweise ein Problem. Wer in Uniform auftritt, ist Botschafter der Armee. Wir sensibilisieren die Soldaten in dieser Beziehung und werden 2018 ein Schwergewicht auf Kontrollen der Militärpolizei an Bahnhöfen legen.

Ist es als Soldat erlaubt, in Uniform öffentlich Alkohol zu trinken?
Ein Soldat hat das Recht, etwa im Ausgang bei einem Nachtessen Wein oder Bier zu trinken. Dafür sind Restaurants geeignet. Alkohol in der Öffentlichkeit – im Zug, auf den Strassen – zu trinken, ist aber nicht erwünscht. Das vermittelt kein gutes Image. Die Schulkommandanten werden die Rekruten darauf aufmerksam machen, dass künftig am Sonntagabend stärker kontrolliert wird, ob die Disziplin stimmt und die Tenues in Ordnung sind.

Machen die Schulkommandanten auch auf Alkohol aufmerksam?
Das tun sie sowieso. Das ist ein Standardverfahren. Tragen Soldaten Waffen mit Munition oder schiessen sie, müssen sie fit sein.

Ahndet es die Militärpolizei, wenn Rekruten in der Öffentlichkeit Alkohol trinken?Wenn die Rekruten mit ihrem Verhalten ein öffentliches Ärgernis darstellen und dem Bild der Armee schaden. Das ist Bestandteil der Erziehungsmassnahmen.

Es scheint, dass die Militärpolizei schon heute mehr kontrolliert.
Es gibt Kontrollen. Die Resultate stellen wir alle sechs Monate Bundesrat Guy Parmelin direkt vor. Wir dürfen es aber auch nicht übertreiben. Ich habe letztes Jahr an den Bahnhöfen Zürich, Bern und Lausanne selber gesehen, wie die Rekruten zu ihren Familien zurückkehren. Ich traf keinen einzigen Soldaten an, der sich daneben benahm oder dessen Tenue nicht stimmte. Mich hat eher etwas anderes überrascht.

Was?
Rekruten, die den Zug bestiegen, starrten in ihr Handy, statt miteinander zu sprechen.

Was überraschte Sie im ersten Jahr als Armeechef am meisten?
Mich freute es besonders, mit welchem Elan die jungen Milizkader dieses Jahr in die Weiterentwicklung der Armee gestartet sind. Wir hatten einen grossen Paradigmawechsel in der Kaderausbildung: Jeder macht neu die gesamte Rekrutenschule. Vor allem die Wachtmeister treten Soldaten gegenüber nun viel besser auf, weil sie sicherer sind in ihren Grundkenntnissen.

Als Armeechef vertreten Sie die Armee an Anlässen und Botschaftsempfängen. Wie gefällt Ihnen das?
Ich tanke als Chef der Armee viel Energie aus diesen Begegnungen.

Weshalb?
Vermutlich gehört das zu meinen Genen. Der persönliche Austausch und die gemeinsame Suche nach einem Weg machen die Schweiz aus. Unsere Unterschiede machen uns stärker, im Gegensatz zu anderen Ländern, in denen Unterschiede auch mal zu Bürgerkriegen führen. Diese Werte sind unsere Stärke, gerade in einer Zeit mit der Bedrohung durch Terroranschläge. Diesen Krieg gewinnen wir nicht mit mehr Polizisten oder Soldaten. Sondern mit unseren Werten.

Haben Sie ein Beispiel dafür?
Die Landsgemeinde in Glarus hat mich besonders beeindruckt. Zuerst hielt der Landammann seine politische Standortbestimmung auf Hochdeutsch. Dann trat eine 18-jährige Frau auf die Bühne. Sie erklärte, was Freiheit für sie bedeutet. Das war ein unglaublich starker Moment. Er sagt vieles aus über die Schweiz: Bei uns steht der Bürger im Zentrum. Auch in der Armee.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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102
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102Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tomjumper 11.03.2018 18:58
    Highlight Wenn wir uns die Konflikte der letzten Jahre ansehen, scheint ein konventioneller Krieg, Armee gegen Armee, eher unwahrscheinlich. Jemen, Syrien und die Ukraine sind Beispiele für mögliche Konflikte. Eine Milizarmee könnte die Situation eher verschärfen, wenn jeder Bürger bewaffnet ist. Flugzeuge sind in den meisten Szenarien vollkommen sinnlos und für ihren Nutzen viel zu teuer.
    2 1 Melden
  • Waldorf 11.03.2018 12:14
    Highlight Mehr pazifistische Aufklärung wäre nötig! Nicht Kampfjets.
    3 1 Melden
  • Darkside 11.03.2018 02:16
    Highlight Die Kriege der Zukunft finden im Cyberspace statt. 30 Flugzeuge bewirken auch im Fall eines 'klassischen' Angriffs gar nichts. Was haben30 Jahre FA18 gebracht? Drei davon haben sie geschrottet, der Rest hat, wenn er denn einsatzfähig war, einfach Steuergelder verbrannt. Nein zu sinnlosen Spielzeugen!
    20 6 Melden
  • ChrisPronto 10.03.2018 22:34
    Highlight Ich verstehe nicht wie alle immer meinen das jetzt der ewige Friede ausgebrochen sei und es nie mehr Krieg geben wird.
    Ich wünsche es mir auch nicht das so etwas wieder passiert aber wir sollten nicht vergessen wo die zwei letzten grossen Kriege entstanden sind.
    Und damals 1935 hatten auch alle gedacht sie seien jetzt soo zivilisiert und Fortschrittlicht und einen Krieg kann es nie mehr geben.
    17 13 Melden
    • mogad 11.03.2018 07:53
      Highlight Natürlich brauchen wir eine Luftwaffe. Wenn wir aber das Maximum an Geld da hineinstecken, setzen wir mMn einen falschen Schwerpunkt. Stichwort Cyberwar.
      3 1 Melden
  • Majoras Maske 10.03.2018 17:25
    Highlight Der Armee laufen die Soldaten davon, weil immer mehr Männer im friedlich vereinten Europa des 21. Jahrhundert keinen Sinn mehr darin sehen den Militärdienst mit dem System aus dem 19. Jahrhundert zu leisten. Die Armee ist nicht fähig sich in die heutige Gesellschaft zu integrieren, was man auch daran erkennt, dass nach immer neuen Diskriminierungen für Zivis schreit. Von mir aus kann dieser Verein, der die Schweiz im Ernstvoll sowieso keine 14 Tage verteidigen könnte, gerne grounden. Dann kann man ohne Pathos vielleicht mal eine zeitgemässe Armee einführen. Ich werde nein stimmen.
    43 20 Melden
  • TocK 10.03.2018 16:49
    Highlight Wenn einem land 2-3% bip invest. In die armee zuviel ist, weil bildung ahv usw. verhungern. Läuft da nicht was bei den 97 anderen % falsch?

    22 2 Melden
    • Eine_win_ig 10.03.2018 18:44
      Highlight Die Schweiz investiert weniger als 1% des BIP.
      15 3 Melden
    • midval 11.03.2018 02:45
      Highlight Ihr sprecht beide von der investition der flieger die laufenden kosten erwöhnt ihr nicht!
      5 5 Melden
    • Licorne 11.03.2018 12:56
      Highlight Warum rechnest du mit BIP?

      Bei den geplanten 4.8 Mia. im Jahr 2018 werden schon heute (ohne die 8 Mia. für die Flieger) 6.8% der verfügbaren Mittel für das Militär ausgegeben.
      4 0 Melden
  • wasps 10.03.2018 16:33
    Highlight was ist falsch daran, bestehende Konzepte zu überdenken? Eine Stunde Null kann auch befreiend sein. 8 Milliarden in Kriegsware zu investieren, ist alles andere als vernünftig! Von der moralischen Komponete wollen wir schon gar nicht reden!
    39 19 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.03.2018 21:20
      Highlight Können Sie mir die moralische Komponente erläutern?
      6 22 Melden
  • Fulehung1950 10.03.2018 16:05
    Highlight Art. 96 Abs. 3 DienstRegl:Den Angehörigen der Armee ist es verboten, politische Versammlungen, Kundgebungen oder Propaganda irgendwelcher Art zu organisieren oder daran teilzunehmen sowie Unterschriften für Wahlvorschläge, Volksinitiativen, Referenden und Petitionen zu sammeln:

    a.
    während der Arbeits- und Ruhezeit;
    b.
    im Gemeinschaftsbereich;
    c.
    wenn sie die Uniform tragen.

    Herr Rebord, Sie verletzen das DienstRegl, wenn Sie in Uniform für das Aufrüstungsprogramm weibeln. Das würde dann auch für Ihre Bruchpiloten gelten.

    Alles klar?
    34 18 Melden
    • Hierundjetzt 10.03.2018 20:06
      Highlight Das sind Angestellte des Bundes, sicher keine Milizsoldaten 🙄
      14 5 Melden
    • Fulehung1950 10.03.2018 21:02
      Highlight Auch Angestellte des Bundes haben nicht in Uniform Propaganda zu machen. Das Dienstreglement gilt nämlich, wie darin zu lesen ist, auch für sie.

      Netter Versuch!
      4 2 Melden
    • Makatitom 11.03.2018 00:38
      Highlight Und wo steht, dass das Dienstreglement für Angestellte des Bundes in Uniform nicht gilt?
      3 1 Melden
  • dividus 10.03.2018 15:51
    Highlight Wo bitteschön ist die Logik, dass man sich mit einer Armee sicherer fühlt als Zivilist? Ohne Armee würde es im Falle eines Konflikts, nie zu einem Krieg führen. Es gäbe ohne Armee ganz klar auch weniger zivile Opfer. Je länger man sich versuchen würde zu verteidigen, desto mehr zivile Opfer gäbe es. Was wäre die Schweiz für ein Vorbild auf der Welt, mal abgesehen von Costa Rica. Unvorstellbar was man mit den gesparten Milliarden alles machen könnte, für eine noch bessere Zukunft der Schweiz.
    64 23 Melden
    • 1779prost 10.03.2018 16:53
      Highlight Wieviele Zivilisten wurden im Zweiten Weltkrieg ermordet nachdem die Armeen dieser Länder besiegt waren?Wieviele werden von Terroristen getötet?Wenn man zivile Opfer verhindern will muss man zuerst die Waffen und dann die Armeen abschaffen.Soldaten helfen auch bei Katastrophen.Übrigens Osthilfe und Finanzüberschuss und die neuen Jets könnten schon bald starten.Auch diese Milliarden fliessen nicht in die klamme AHV
      10 21 Melden
    • Astrogator 10.03.2018 20:38
      Highlight @1779prost: Dir ist aber schon klar, dass das Verteidigungskonzept unserer Armee im 2. Weltkrieg darin bestand Mittelland und Volk dem Feind preiszugeben und sich in der Alpenfestung einzuigeln?
      27 6 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.03.2018 21:11
      Highlight Wenn Terroristen in der Schweiz Blut lecken wenn die Armee abgeschafft worden ist, dann möchte ich dein Lache sehen...

      Deine Logik ist leider fehlerhaft sowie die die deinen Kommentar ernsthaft gutfinden...
      3 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 10.03.2018 15:46
    Highlight "Das wäre die Stunde null für die Schweizer Armee. Dann haben wir keine Luftverteidigung mehr. Wir müssten das ganze Sicherheits- und Verteidigungskonzept neu denken."

    Ja bitte! Ich warte schon lange, dass die CH Armee endlich einmal aus ihrem Reduitdenken rauskommt.
    72 19 Melden
    • Eine_win_ig 10.03.2018 17:17
      Highlight Die Tatsache, dass Sie behaupten die Armee habe immer noch ein Reduit-Denken zeigt, wie wenig Sie sich mit der Faktenlage auseinandergesetzt haben.
      21 19 Melden
  • Sir Konterbier 10.03.2018 14:50
    Highlight Man sollte bei der ganzen Sache nicht vergessen, dass jemand der ein anderes Land angreifen will auch eine Kosten/Nutzen-Rechnung macht.

    Niemand möchte ein Land angreifen, dass sich verteidigt, keine natürlichen Ressourcen hat und zudem über solch demokratiegläubige und störrische Bürger wie die Schweiz verfügt.

    Deutschland hätte in beiden Weltkriegen gegen die Schweiz gewonnen, trotzdem liefen sie zweimal durch die Benelux-Staaten um die französischen Verteidigungslinien zu umgehen.

    Es gab auch Pläne um durch die Schweiz zu laufen, aber es wäre einfach verlustreich(-er) gewesen.
    23 17 Melden
    • pamayer 10.03.2018 16:44
      Highlight Das mit den beiden Weltkriegen würde ich nochmals gut nachlesen, bevor damit eine Ansicht unterlegt wird.

      Am besten nicht in der WeWo.
      21 10 Melden
    • Fulehung1950 10.03.2018 17:28
      Highlight Dadurch, dass das Märli der negativen Kosten-/Nutzenanalyse bei einem Angriff auf die ach so wehrhafte Schweiz ständig wiederholt wird, wird es nicht wahrer!

      Da spielten Faktoren wie Banken, Drehscheibe für Nachrichtendienste, waffenlieferungen durch Bührle (ins „Reich“) etc. eine grössere Rolle.

      Der Angriff auf Frankreich durch Belgien war strategisch richtig, weil die Deutschen damit unter Umgehung der Maginot-Linie direkt an die Atlantikküste gelangten und damit eine Bedrohung für England etablieren konnten.
      20 3 Melden
    • _kokolorix 10.03.2018 18:21
      Highlight Dieser Blödsinn ist schon lange widerlegt. Eine unabhängige Schweiz war für die deutsche Kriegswirtschaft überlebenswichtig, genau so wie die Kontrolle über die Beneluxländer. Mit der schweizer Armee hatte das alles nichts zu tun
      24 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 10.03.2018 14:34
    Highlight Es braucht eine öffentliche und ehrliche Analyse der Sicherheitslage, dann kann man den Auftrag definieren.

    Unsere Armee ist immer noch im Kalter Krieg Modus. Wozu wir zB. noch Artillerie und Panzer brauchen kann kein Mensch erklären. Sogar NATO Staaten haben den Teil schon abgeschafft.

    MMn. wäre das Budget der Armee bei der Polizei sehr viel besser aufgehoben. Die Leistet nämlich einen echten Beitrag zur Sicherheit unseres Landes. Pioniermaterial und Transporthelis der Armee kann man in einem Technischen Dienst für Katastrophenschutz viel günstiger erhalten.
    43 9 Melden
    • StealthPanda 10.03.2018 16:30
      Highlight Bitte sag mir welches Land die Panzer und Artillerie abgeschafft hat. In punkto kampfkraft gibt es wenig vergleichbares vorallem im modernen bewegungskrieg. Artillerie abgeschafft? 90% der Luftschläge erfolgt immernoch per Artillerie nur wenn ausserhalb der Reichweite der Artillerie geschossen wird kommen Bomben zum einsatz. Zudem kostet eine JDAM ca. 40'000Fr. Während eine 120mm Artillerie Granate Ca. 4000Fr. Kostet. Im übrigen rüstet Europa auf. https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1631721/
      12 3 Melden
    • Eine_win_ig 10.03.2018 17:18
      Highlight Welche NATO Staaten sind das? Ich finde diese nicht.
      3 3 Melden
    • Fulehung1950 10.03.2018 19:13
      Highlight stealthpanda: warum dann Flugis? Wenn 90 % der Luftschläge von der Artillerie kommen? Ah, ich verstehe: die Flugis hasen den Artillerie-Geschossen hinterher! Nadann, fröhliche Hasenjagd, ist ja bald Ostern.....
      8 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Focusengineer 10.03.2018 13:47
    Highlight Sparen hier sparen da.... gilt überall, Bildungswesen, Gesundheitswesen, Polizeiwesen. Ich frage mich, was wichtiger ist für unser Land. 8-Milliarden für Kriegsmaschinerie ausgeben oder vielleicht doch lieber in die oben erwähnten Kriterien investieren.
    Was bringt die Menschheit und uns Schweizer weiter? Waffen oder Bildung....
    93 34 Melden
    • Roterriese 10.03.2018 14:13
      Highlight Im Bildungswesen wird nicht gesparrt 🙄
      31 99 Melden
    • Nomatter 10.03.2018 14:46
      Highlight Im Bildungswesen wird massiv gespart.. ich weiss nicht woher sie Infos bekommen aber da will wohl einer nicht die ganze Wahrheit erzählen
      41 8 Melden
    • phreko 10.03.2018 14:59
      Highlight @roterriese: Hoffentlich nicht, Boxen gehört ja auch nicht zum Lehrplan.

      Aber offensichglich wurde doch zu wenig Geld ausgegeben!
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 10.03.2018 13:43
    Highlight 2.Beispiel wenn man die Polizei aufstocken will wird es auch sehr viele Weitlinke geben die dann mit dem Argument kommen werden, es fehle dann bei der Bildung... Das ist ein Totschlagargument tiefsten Niveaus. Ich finde die Sicherheit der Schweiz sollte nicht zu sehr vom Ausland abhängen. Wenn man NEIN stimmt wird dies leider der Fall sein. Leider sagen Linke sie seien für die Souveränität der Schweiz, aber ihre Anliegen bedeuten grösstenteils das man noch abhängiger wird. Auch in EU Fragen. Ich werde mit JA stimmen, auch wenn ich die Armee nicht gerade die beste finde, sollten wir freier sein
    27 44 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 10.03.2018 13:38
    Highlight 1.Rebrod scheint einen guten Eindruck zu machen. Ausnahmsweise gebe ich dem Militär hier recht, das es wohl sehr schwer wird mit dem Nachkommen der Aufgaben der Armee sollte man keine neuen Jets erhalten. Entweder verzichtet man ganz darauf, oder man wird abhäbgiger von anderen Staaten. Ein NATO Beitritt wird aber nicht kommen da es ein Bruch der Neutralität der Schweiz wäre. Was man nicht machen sollte ist, jedesmal wenn die Armee Geld für Rüstung ausgeben will zu sagen es fehle dann bei der Bildung. So könnte man auch bei allen anderen Departamenteb Argumentieren.
    30 24 Melden
  • JackMac 10.03.2018 13:36
    Highlight Die Schweiz ist mit Kampfjets nicht zu halten.
    Allenfalls wäre eine Guerilla-Ausbildung, Kampfhelikopter sowie kleine wendige Zügflüge etwas.
    Für Luftpolizeidienste tuns die FA-18 noch lange.
    27 34 Melden
    • Roterriese 10.03.2018 14:14
      Highlight Scheinst ein Experte zu sein. Was qualifiziert dich?
      25 37 Melden
    • Fulehung1950 10.03.2018 16:17
      Highlight Roterriese: vielleicht die rein rechnerische Logik: jedes Land um uns herum hat mind. 10x so viele Jets wie wir gerne möchten. Ergo: Chance den LR zu halten?

      Vielleich taktische Grundsätze: wer einen Staat angreift, zerstört als erstes seine Flugplätze und Bodeninfrastrukturen. Also zuerst mal Flächenbombardement. Wieviele solcher Einrichtungen haben wir (noch)?

      Ich gebe der LW im Ernstkampf keine 6 Std., dann gehen auch die Piloten zu Fuss in den heldenhaften Kampf!
      15 4 Melden
    • TocK 10.03.2018 16:34
      Highlight Kampfhubis ohne luftverteidigung ist sinn befreit. Ist wie inf ohne arti. Was jemand oben in frage stellte.

      Die frage bei dieser sache ist nicht armee ja oder nein. Was scheinbar viele vergessen. Sodern kann unsere armee unsere lufthoheit verteidigen und schüzen.

      Oder anders gefragt. Darf die polizei auch pkw fahren?

      Denn wie oben jemand schrieb.... wenn wir keine polizei haben gibt es auch keine verbrechen.

      Gz
      3 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 10.03.2018 13:25
    Highlight Armeechef Philippe Rebord scheint endlich mal ein vernünftiger Armeechef zu sein. Gutes Interview.

    Ich höre immer wieder, unsere Kampfflieger müssen nur für Luftpolizeiaufgaben ausgerüstet sein.
    Auch habe ich gelesen, dass unsere Kampfflieger nicht mit Angriffswaffen bestückt werden.

    👉 Dann wären wir also in Kriegszeiten nicht in der Lage, denn Feind bereits im Ausland zu bekämpfen ?

    Diese Frage interessiert mich jetzt unabhängig davon, ob ein Krieg in Europa überhaupt möglich ist.

    Vielleicht weiss ein Militär Bescheid.
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    • TheDude10 10.03.2018 13:33
      Highlight In einem Kriegsfall wäre unsere Luftwaffe in kürzester Zeit ausgeschaltet.
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    • reaper54 10.03.2018 14:10
      Highlight Beim Gripen war vorgesehen die hälfte der neuen Flieger auch mit Luft-Boden Waffen auszurüsten. Dabei geht es jedoch ehr ums Training, im Ernstfall wäre es ein leichtes die Flieger umzurüsten.
      Aber sehr gute und sehr berechtigte Frage!
      21 1 Melden
    • Furunkel 10.03.2018 16:06
      Highlight @N.Y.P
      die Neutralität der Schweiz verbietet es, Waffen au ausländisches Territorium abzufeuern. Selbst im Kriegsfall darf die Schweiz keinen profilaktischen Angriff ausführen. Die Flieger wären ausschliesslich zur Sicherung der Lufthoheit km Schweizer Luftraum vorgesehen. Wie effektiv das ist bei der kleinen grösse der Schweiz und der grossen Reihweite von Boden-Luft-Raketen darf bezweifelt werden.
      Und als Abschrekungsmassnahme werden 30 Flieger auch nicht gross taugen, dafür sind es schlicht zuwenige.
      Eine bessere Alternative fände ich ein mobiles Bodel-Luft-Abwehrsystem.
      8 4 Melden
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  • rauchzeichen 10.03.2018 13:25
    Highlight „Die Politik müsste das entscheiden. Meiner Meinung nach gibt es ohne Luftwaffe keine Armee. Ich bin aber überzeugt: Das Schweizervolk will nicht auf seine Luftwaffe verzichten.“

    die bilagkarte, jedoch stimmt sie in diesem fall leider nicht. die armee ist nicht so leicht abzuschaffen. mein nein hat er trotzdem.
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  • sir_kusi 10.03.2018 13:12
    Highlight Gutes Interview - Danke!
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  • mogad 10.03.2018 12:54
    Highlight 8 Milliarden für die Luftsicherheit. Ich fühle mich aber nicht aus der Luft sondern am Boden bedroht. Nachts an Bahnhöfen z.B., wo sich Gruppen von angetrunkenen Jungs aufhalten. Aber bei der Polizei wird gespart. Da reichen die Ressourcen nur noch für oberflächliches Hin- und Wegschauen. Auch beim Zoll wird gespart, hab ich kürzlich gelesen. Sodass immer mehr gefälschte Produkte den Weg ins Land finden. Aber Hauptsache, unsere prestigebewussten Piloten können mit den modernsten Jets ihr Ego hätscheln.
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    • Hierundjetzt 10.03.2018 13:13
      Highlight Polizei ist kantonal geregelt, Verteidigung national.

      Willkommen im Föderalismus😃

      Das nächste mal halt nicht die 🌞-lis wählen gäll ☺️ Dann reichts auch wieder für eine richtige Polizei...
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    • TheMan 10.03.2018 13:49
      Highlight Hierundjetzt wart die SP möchte gerne bei der Polizei sparen. Die Jusos rufen auch immer ACAB usw. Die Sünneli weiss das es die Polizei braucht. Besonders bei diesen Zuwanderung und Scheinasylanten die wir dank der SP haben.
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    • Roterriese 10.03.2018 14:16
      Highlight Hierundjetzt vertauscht hier etwas gewaltig. Es sind SP und Grüne die gegen die Polizei und law & order sind, sicher nicht die SVP
      20 42 Melden
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  • midval 10.03.2018 12:50
    Highlight Herr Rebort scheint vernünftig zu sein. Trotzdem müssen wir als Volk darüber entscheiden wie wir weiter machen wollen. Es kann nicht ernst gemeint sein das eine Armee ohne LW existieren kann. Fehlt uns den auch die navy? Ich meine so führen die grossen heute doch krieg..
    Das sollte nicht das ziel sein. Wir brauchen Ausrüstung um den Cyberkrieg abwehren zu können. Wir brauchen Bündnisse mit Ländern. Eine Aufrüstumg wie sie von vielen, wie es mir scheint, älteren Herren sehe ich nicht ein und bringt nur sehr wenigen Leuten etwas und wäre asozial wen ich daran denke das chinzgis schliessen müssen
    43 14 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.03.2018 13:30
      Highlight Eine Armee ohne Luftwaffe ist aber keine sehr gute Armee...

      Weil die Bedrohungslagen anders sind wie Cyberattacken, oder Terrorismus, bedeutet das nicht das man auf Sachen wie Infanterie, Luftwaffe usw verzichten muss. Und immer dieser Vergleich mit der Bildung. Das hat ja nicht im geringsten was zu tun. Da ist nicht die Armee schuld. Sondern Politiker.
      19 25 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 10.03.2018 13:54
      Highlight Bündnisse wie du sie vorschlägst sind übrigens schwer zu machen ohne die Neutralität zu verletzen. Mit wem sollte man ein Bündnis machen? Frankreich? Nein, deren Aussenpolitik führt zu mehr Chaos. Russland? Nein auch nicht. Deutschland? Da ist unsere Armee besser. Oder gleich ein NATO Beitritt? Nein das wäre dann die endgültige Aufgabe der Schweizer Neutralität und Souveränität. Das wäre sehr schlecht. Würde übrigens noch dazu führen das man mehr für Rüstung ausgeben müsste also auch eine schlechte Lösung.
      9 18 Melden
    • midval 10.03.2018 13:55
      Highlight Ja klar aber wir haben ein bestimmtes budget oder nicht? Es gibt nicht unendliche resourcen. Für mich hat das schon auch mit Bildung zu tun den aich da müssen gelder zur verfügung gestellt werden. Das war jedoch nur ein beispiel. Denk doch auch mal an die ahv. Die 2 säule. Das was uns alle im alter unterstützt hat ein geldproblem da helfen uns die jets doch nicht.. warum ist das nicht prio aber solche aufrüstungen. Ich glaube wir brauchen mehr inovation und den das macht uns aus und nicht kriegszenarien. Weswegen ich beim militär immer als letztes denke wenn es um die verteilung des budgets ge
      22 4 Melden
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  • mogad 10.03.2018 12:48
    Highlight Schlimm genug, dass wir die "Sicherheit" beim WEF einer rein privaten neoliberalen Veranstaltung mit Steuergeld zahlen müssen. Da reichen die alten F5 und F/A18 für die Ueberwachung des Luftraums noch lange voll und ganz. Die alten AKW's die am Auseinanderfallen sind, tuns ja auch noch. Ende Ironie.
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    • TheDude10 10.03.2018 13:15
      Highlight Von mir aus können sie neue Pilatus Propellermaschinen mit MG haben, dass reicht dann aber auch.
      46 15 Melden
  • Max Dick 10.03.2018 12:45
    Highlight Also die Bierdose in den Zügen am Freitag- oder Sonntagabend gehört genauso zum Soldaten wie das Sturmgewehr. Also da ja nichts antasten.
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    • TheDude10 10.03.2018 13:18
      Highlight In Bayern haben Bundeswehr Soldaten sogar tägliche Bierationen.
      Wäre eine Überlegung wert.
      28 4 Melden
  • LeChef 10.03.2018 12:38
    Highlight Der beste Weg, die Kosten bei Ersatz- und Neubeschaffungen tief zu halten, ist, das Volk bei konkreten Projekten mitreden zu lassen.

    Solange ein Referendum droht, werden sich Rüstungskonzerne und Politiker zweimal überlegen, ob sie wirklich klungeln und damit einen ganzen Auftrag gefährden wollen.

    Gäbe es ein Finanzreferendum auf Bundesebene, wäre es nie zur skandalösen Revision der Duros gekommen und Bodluv wäre gar nicht erst zum Politikum geworden.

    Ich für meinen Teil habe auch als Armee-Befürworter nicht vor, dem BR einen Persilschein über 8 Milliarden auszustellen.
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    • Telomerase 10.03.2018 14:41
      Highlight Bei einem Finanzreferendum (das übrigens auch von der SVP gefordert wird), wären auch linke Prestigeprojekte wie die Entwicklungshilfe auf wackligen Beinen.
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    • LeChef 10.03.2018 16:32
      Highlight Deshalb bin ich ja dafür, Telomerase ;) Etwas mehr Haushaltsdisziplin kann nicht schaden.

      Die Entwicklungshilfe btw würde wahrscheinlich schon ein Volksmehr finden, wenn die Projekte nachvollziehbar und gut kontrolliert sind.
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  • TheDude10 10.03.2018 12:27
    Highlight "Ich selber kann die Beschaffung zwar rein intellektuell erklären. Ein Pilot spricht jedoch aus seinem Herzen."
    Unsere Steuern werden also nach den Kriterien des "Intelktes" unserem Chef der Armee und der Herzen der Piloten ausgegeben.
    Ich dachte immer es geht um den Nutzen einer Investition und ob die Mehrheit dies als begründet betrachtet.
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    • DonDude 10.03.2018 14:15
      Highlight Lesen Sie den Artikel noch einmal! Vielleicht verstehen Sie dann in welchem Zusammenhang diese Aussage fiel.
      Aber schön melden Sie sich zu Wort 👍
      17 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.03.2018 14:52
      Highlight Das ist ein sinnbefreiter Kommentar.
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    • TheDude10 10.03.2018 18:21
      Highlight
      Ich weiss genau um was es geht.
      Es geht ums weibeln für Kampfjets, was Piloten mit ihrer Partei für ebendiese machen sollen. Das heisst, es wird nicht sachlich, sonder emotional dafür geworben.
      Für mich sollte eine Milliarden Investition nicht von emotionalen Piloten beeinflusst sein.
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