Schweiz
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«In der Schweiz ist Konformität wichtig. Man muss sich anpassen können, einen Konsens finden. Die Schweizerinnen sind deshalb weniger aufmüpfig als andere Frauen», sagt Franziska Schutzbach.

«Jede Schweizer Kuh hat eine grössere Lobby als alle Frauen zusammen»

Frauen müssen selbstbewusster werden. Damit das möglich wird, soll das Thema Frauenrechte zum Schulstoff werden, sagt Feministin Franziska Schutzbach.

Rebecca Wyss / Nordwestschweiz



Frau Schutzbach, wie steht es heute um die Frauen in der Schweiz?
Franziska Schutzbach: Die Frage ist schwierig zu beantworten, weil es nicht «die Frau» gibt. Es gibt Migrantinnen und Schweizerinnen oder Akademikerinnen und Fabrikarbeiterinnen – sie alle haben unterschiedliche Anliegen. Was man sagen kann: Obwohl wir ein Gleichstellungsgesetz haben, das festhält, dass Frau und Mann gleichwertig sind, werden Frauen immer noch als das zweitrangige Geschlecht behandelt. Sie erfahren weniger Wertschätzung und gelten als weniger kompetent.

Woran machen Sie das fest?
An der Rollenverteilung zum Beispiel. 80 Prozent der Hausarbeit und der Kinderbetreuung übernehmen Frauen – obwohl sie berufstätig sind. Das ist unbezahlte Arbeit. Und für den gleichen Job erhalten sie rund 8 Prozent weniger Lohn als die Männer. Sicher hat heute eine Frau mehr Möglichkeiten als vor 30 Jahren und es gibt mehr erfolgreiche weibliche Berufsleute als früher. Doch dass einige wenige durchstarten, heisst nicht, dass Frauen gesamtgesellschaftlich gleichgestellt sind. Dafür fehlt ihnen die Macht. In den Entscheidungsgremien sind die Männer noch immer deutlich in der Überzahl.

«Jeder Bauer, jede Kuh hat im mehrheitlich bürgerlichen Parlament eine grössere Lobby als die Frauen zusammen.»

In den Verwaltungsräten ist der Frauenanteil mit 17 Prozent fast halb so gross wie in Schweden oder England. Warum hinken wir so hinterher?
Die Schweiz lag in Gleichstellungsfragen immer schon weit zurück. Kein Land in Europa hat die weibliche Hälfte seiner Bevölkerung so lange nicht mitreden lassen. Das späte Frauenstimmrecht hat dazu geführt, dass wichtige politische Entscheide aus reiner Männersicht gefällt wurden. Die Debatten zur Gleichstellung setzten erst viel später ein als anderswo. Das haben wir nie aufgeholt.

Inwiefern?
Jeder Bauer, jede Kuh hat im mehrheitlich bürgerlichen Parlament eine grössere Lobby als die Frauen zusammen. Frauenanliegen werden oft mit dem Argument hintangestellt, sie schadeten der Wirtschaftsfreiheit. Geht es um Wirtschaftsregulierungen zugunsten der Landwirtschaft, hört man das nie.

Ist die Politik Frauen gegenüber ignorant?
Die Schweiz hat die UNO-Frauenrechtskonvention verabschiedet. Sie hat sich also verpflichtet, gegen Diskriminierung vorzugehen. Sie wurde aber dafür gerügt, dass sie das Abkommen schlecht umsetzt. Das hat auch damit zu tun, dass die Schweiz keine nationale Gleichstellungspolitik hat. Viele Bereiche sind den einzelnen Kantonen überlassen. Wenn dann in den kantonalen Parlamenten eine bürgerliche Mehrheit sitzt, wird eine Gleichstellungsstelle mit dem Vorwand von Sparmassnamen einfach aufgehoben. Wie im Kanton Aargau.

Zur Person

Die Geschlechterforscherin und Soziologin lehrt derzeit an der Technischen Universität in Berlin und promoviert an der Universität Basel. Daneben setzt sie sich für Gleichstellung ein.

Stehen nicht auch die Frauen in der Pflicht, etwas zu ändern?
Sie müssen selbstbewusster werden, ganz klar. Allerdings braucht es dafür ein Problembewusstsein. Sie müssen realisieren, dass sie nicht gleich behandelt werden. Dafür braucht es Bildung. In den Schulen lernen wir nichts über die Geschlechtergeschichte. Kaum jemand weiss, wie das Frauenstimmrecht zustande gekommen ist. Dabei sind die Bibliotheken voller Bücher zur Frauenbewegung. Bloss interessiert das niemanden.

«Die Frauen müssen selbstbewusster werden, ganz klar. »

Hierzulande sind 50 000 Frauen trotz Studium Hausfrauen. Was läuft falsch?
Hausfrauenbashing finde ich falsch. Die Berufsperspektiven sind für viele Frauen nicht rosig. Als Mutter und Hausfrau ist das anders. Da bekommt eine Frau Macht und Einfluss, sie verfügt über einen ganzen Bereich. Sie erfährt eine Aufwertung, weil sie plötzlich wichtig ist für die Familie. Dass sich eine Frau dafür entscheidet, kann ich nachvollziehen.

51 Bilder aus aller Welt von 51 Frauen in 51 Berufen

Die #MeToo-Debatte wäre eine Gelegenheit gewesen, zu protestieren. Doch bei uns blieb es im Vergleich zu anderen Ländern still. Warum?
In der Schweiz ist Konformität wichtig. Man muss sich anpassen können, einen Konsens finden. Die Schweizerinnen sind deshalb weniger aufmüpfig als andere Frauen. #MeToo ist eine konfrontative Debatte, bei der es ums Anklagen geht, die Bereitschaft, einen Konflikt einzugehen und auszutragen. Das passt nicht zu uns. Und dann lief ja ein Jahr zuvor bereits die #SchweizerAufschrei-Aktion, bei der es um Sexismus ging. Vielleicht mochten sich viele nicht erneut engagieren.

«Die Schweizerinnen sind deshalb weniger aufmüpfig als andere Frauen.»

Was hat #MeToo hierzulande bewirkt?
Die Frauen wissen jetzt, was sexuelle Belästigung und Gewalt ist. Dass Übergriffe nicht normal sind. Sie wissen auch, dass sie diese nicht hinnehmen müssen. Meine Hoffnung ist, dass dieses Bewusstsein weitergetragen wird. Dass die nachfolgenden Generationen von Frauen mehr für sich einstehen werden, als wir das tun. Das ist aber ein Prozess, der durch den Hashtag erst angestossen wurde.

12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv

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    Alle Leser-Kommentare
  • destin 09.03.2018 19:46
    Highlight Highlight Meine Fragen zum Interview: Wenn es nicht „die Frau“ gibt – gibt es dann auch nicht „den Mann“? Weshalb gründen Frauen keine Frauenlobby? Warum interessieren die Bibliotheken voller Bücher zur Frauenbewegung die Frauen nicht? Wenn Frauen als weniger kompetent gelten: Inwiefern hängt das mit Hausarbeit und Kinderbetreuung zusammen? Warum sind die Berufsperspektiven für viele Frauen nicht rosig? Schliessen mehr Frauen als Männer das Gymnasium und die nichttechnischen Berufsmaturitäten ab? Wählen Frauen ihre Partner selbst aus? Ist #metoo nur konfrontativ oder auch denunziatorisch und einseitig?
  • Uli404 08.03.2018 17:12
    Highlight Highlight Frauen mit Kühen zu vergleichen kommt nur einer Feministin in den Sinn.
    • aglio e olio 08.03.2018 18:20
      Highlight Highlight Nun ja, genaugenommen verglich sie nicht Frauen mit Kühen, sondern Lobbyismus für Tieranliegen bzw. Argraranliegen (welches von beiden sie meinte ist mir nicht klar) mit Lobbyismus für Frauenanliegen.
      Ist schon ein Unterschied.
    • Citation Needed 08.03.2018 20:12
      Highlight Highlight Sie vergleicht ja nicht Frauen mit Kühen, sondern primär deren Vertretung im Parlament mit jener von Kühen.
  • a-minoro 08.03.2018 16:36
    Highlight Highlight Die Kommentare unter diesem Artikel zeigen eines sehr deutlich: Gleichberechtigung ist noch lange nicht erreicht!
  • Lowend 08.03.2018 15:40
    Highlight Highlight Gerade gelesen, aber der passt in dieses Forum der männlichen Präpotenz:

    «Männer, die meinen, sie seien den Frauen überlegen, verwechseln Muskelkraft mit Hirn.»
    • Nevermind 08.03.2018 16:48
      Highlight Highlight Auch irgendwo gehört:

      „Auf einem sinkenden Schiff findet man keine Feministinen.“

      Genau so blöd und unnütz für die Diskusion? Aber klar doch!
  • TJ Müller 08.03.2018 14:14
    Highlight Highlight Die Männer mal wieder: Mimimimi
    • Lezzelentius 08.03.2018 14:26
      Highlight Highlight Ich lese hier eigentlich ausschliesslich rationale und begründete Argumente. Aber ja, andere Meinungen so zu verunglimpfen und auf ein Geschlecht zu beziehen...wie "gleichberechtigend".
    • You will not be able to use your remote control. 08.03.2018 15:07
      Highlight Highlight > Also füllen wir die VR's und Chefetagen, Parlamente in Bern und in den Kantonen nach dem Kriterium Vagina vs Gehänge.

      Das ist kein rationales oder gut begründetes Argument. Chrigi-B (unten) zeigt deutlich, dass er nicht versteht, worum es geht.
    • TJ Müller 08.03.2018 18:39
      Highlight Highlight Ja, Artikel gelesen und die Kommentare der Männerfraktion kommentiert:

      Mimimi ... Männer-Diskriminierung ... Mimimi ... Wehrpflicht (Abschaffung wird jedes mal abgeleht, da von Links) ... Mimimi ... Scheidung (steht nix im Gesetz von Geschlechter, nur wer für den Unterhalt gesorgt hat) Mimimi ... Models verdienen mehr ... Mimimi ... Wehrpflicht ... mimimi ... Wehrpflicht ... mimimi ... Scheidung ... mimimi ... Wehrpflicht ...

      Mensch (in diesem Falle: Mann!), was habt ihr für ein Problem? Echt die gleiche ängstliche Kacke bei JEDEM Artikel zum Thema, da kommen sie aus den Löchern gekrochen.
  • Tomjumper 08.03.2018 13:41
    Highlight Highlight Gleichstellung ist für beide Geschlechter nicht immer gegeben. Als Mann in der Plege wäre ich öfters diskriminiert worden, wenn ich es ernst genommen hätte. Agressive Patienten wurden meist mir überlassen, reparaturen musste meist ich durchführen und von Kleiderkäufen für Patientinen wurde ich ausgeschlossen. Entscheidungen musste oft ich treffen, auch wenn ee nicht in meiner Kompetenz lag. Ich habe nie mehr Lohn als eine Frau in gleicher Position erhalten, aber meist ende Jahr einen Bonus und auch das gab Diskussionen.
    • Tomjumper 08.03.2018 15:00
      Highlight Highlight Ich hoffe die Blitze gelten meiner mangelnden Rechtschreibung in dem Kommentar. Falls sie dem Text gelten, wäre eine Erklärung hilfreich.
    • You will not be able to use your remote control. 08.03.2018 15:07
      Highlight Highlight Ich ich ich ist keine Statistik.
    • Tomjumper 08.03.2018 17:28
      Highlight Highlight Es ist auch eine subjektive Aussage. Statistisch erfasst werden nur zb. Lohnungleichheiten, Beschäftigungsquoten oder Posionen in Wirtschaft und Politik. Diese Statistiken sind interpretierbar, da teils Daten nicht erfasst werden. Falls dich meine Aussage stört, kannst du ja ein Gegenbeispiel schreiben. Es gibt eben keine Statistik die Sexismus und Aufgaben die meist nur Männer erfüllen müssen erfasst. Falls ich mich irre kannst du sie gerne suchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lezzelentius 08.03.2018 11:35
    Highlight Highlight Es tut mir leid. Aber die angesprochenen Probleme des Feminismus beginnen im 21. Jahrhundert bei den Frauen. Nicht mehr bei den Männern.
    • Citation Needed 08.03.2018 22:26
      Highlight Highlight Im 21. Jahrhundert scheinen manche Männer mehr Probleme mit Feministinnen zu haben als Feministinnen Probleme.
  • Flexon 08.03.2018 11:34
    Highlight Highlight Ein Minenfeld. Meine subjektive Einschätzung ist, dass sich Männer und Frauen stark in der Risikobereitschaft unterscheiden. Ein Mann geht eher das Risiko ein, für eine Führungsposition nicht 100% kompetent zu sein und dafür angegriffen zu werden. Eine Frau geht tendenziell lieber auf Nummer sicher, das heisst eher überqualifiziert für einen Job, dafür formell weniger angreifbar.

    Gibt es ev. deshalb so wenig Unternehmerinnen? Sie hätten es nämlich in der Hand. Sie sagen wie es läuft, prägen die Kultur, schaffen Ökosysteme, die auch für Frauen besser funktionieren.
    • You will not be able to use your remote control. 08.03.2018 15:08
      Highlight Highlight > Gibt es ev. deshalb so wenig Unternehmerinnen?

      Hast du Daten, die deine Vermutung belegen?

      Nein?
    • Flexon 08.03.2018 21:03
      Highlight Highlight @You
      Laut HSG (http://bit.ly/2p0ilzo) gibt es ca. 200'000 Unternehmerinnen in der Schweiz. Die Gesamtzahl der Unternehmen beläuft sich auf etwa 580'000 (http://bit.ly/2p07hDx). 100 Unternehmer kommen also ca. 34 Unternehmerinnen.

    • You will not be able to use your remote control. 09.03.2018 19:49
      Highlight Highlight Dass es so ist, ist unbestritten.

      Du spekulierst aber über das Warum und die HSG sagt dazu nicht viel.

      > Ein Mann geht eher das Risiko ein, für eine Führungsposition nicht 100% kompetent zu sein und dafür angegriffen zu werden.

      Wie kommst du auf diese wilde Vermutung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 08.03.2018 11:33
    Highlight Highlight Bis vor Kurzem haben die Männer behauptet, Frauen seien dümmer als sie, z.B. zu dumm für die Naturwissenschaften, grad gut genug, den Männern den Rücken frei zu halten und für "Sammhalter" zu sorgen. Heute gibt es Pilotinnen, Astrophysikerinnen, Chirurginnen, Ingenieurinnen. Am Geschlecht kann's also nicht liegen. Es liegt an den Herrschaftsverhältnissen, die die Männer über die Jahrhunderte installiert haben. Und jetzt ist Schluss damit - zumindest in der westlichen Welt. Dass Männer, die nicht bis 3 zählen können sich als meine Gebieter aufspielen dürfen, ist unerträglich.
    • Hugo Wottaupott 08.03.2018 14:59
      Highlight Highlight Was würde wohl Joe Abbaio zu Gleichstellung meinen?
    • STERNiiX 08.03.2018 15:50
      Highlight Highlight Wann genau war denn für dich vor kurzem?
      Stell dir vor, auch ich habe Vorgesetzte, sowohl Männer als Frauen, mit denen ich nicht unbedingt zufrieden bin und mich auch manchmal fühle als würde ich einem Kind dass 1x1 beibringen. Für mich ebenfalls unerträglich. Ich bin allerdings männlich und kann mir keine Ausflüchte herbeizaubern. Für mich gibts nur akzeptieren oder gas geben und überholen.
      Jetzt frag dich mal mit welcher Einstellung man eher weiterkommt.
  • RacKu 08.03.2018 11:32
    Highlight Highlight 😘
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  • Normi 08.03.2018 11:23
    Highlight Highlight Die erste finnische Feministin hatte den Namen : Minna Canth 🤣😘
  • Markus Kappeler 08.03.2018 11:05
    Highlight Highlight Und jede einzelne Schweizer Frau hat die grössere Lobby als alle Schweizer Männer zusammen.
    • mogad 08.03.2018 11:59
      Highlight Highlight Die Männer brauchen keine Lobby! Die sind schon vernetzt! Wir werden es bald sehen bei den nächsten BR-Ersatzwahlen! Wie die Männer dann geschlossen gegen die Frauen stimmen. Ein Schande, dass man eine reine Frauenkandidatur bräuchte um sicher zu gehen, dass auch eine Frau gewählt wird.
    • aglio e olio 08.03.2018 18:33
      Highlight Highlight Tut mir leid für dich Markus. Aber nur weil (min) eine Frau dich anscheinend hart über den Tisch gezogen hat sind nicht alle doof.
  • James McNew 08.03.2018 10:48
    Highlight Highlight Ziemlich erschreckende Kommentare mit unverständlich vielen Herzen, welche immer noch die göttliche Ordnung bemühen, um die Ungleichheit zu rechtfertigen.
    Wir sind zivilisatorisch eigentlich so weit, dass unsere Gesellschaft die Folgen einer unbestritten den Frauen vorbehaltenen Schwangerschaft auf das Berufsleben kompensieren könnte.
    Aber um "der Wirtschaft nicht zu schaden" überlassen wir das lieber der Natur, wie die Tiere – wo wir doch aber Menschen sind, die es besser wissen und können.
    Und alle, die finden, Gleichstellung sei erreicht: Kommt aus eurer Bubble raus, bitte.
    • jnaKhsx6 08.03.2018 11:19
      Highlight Highlight Kommt aus eurer Bubble raus, bitte. ???

      Ich möchte nicht sagen das du falsch bist aber denk mal drüber nach ob du nicht selber in einer Bubble bist.

      Tut manchmal noch gut...

    • mogad 08.03.2018 12:02
      Highlight Highlight ...oder noch armseliger mit dem Militär und dem Rentenalter kommen um zu "beweisen" dass doch in Wahrheit die Männer gegenüber den Frauen benachteiligt sind. Ob wohl jene Männer so argumentieren, die sich die Hausarbeit mit ihren berufstätigen Partnerinnen teilen???? Ende Ironie.
    • Rabbi Jussuf 08.03.2018 12:04
      Highlight Highlight Wer behauptet, die Gleichstellung sei erreicht?
      Das ist sie nicht.
      Aber eine wie Schutzbach wirkt ganz sicher kontraproduktiv. Sie ist es, die in einer Bubble lebt! Das hat sie in jüngster Vergangenheit doch genügend unter Beweis gestellt.
      Und jetzt wieder. Wer bei dem Thema "Metoo" heranzieht, hat wirklich nichts von Gesellschaft begriffen. Da geht es nämlich vor allem um Machtmissbrauch und nicht um "Diskriminierung der Frau".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ms. Song 08.03.2018 10:47
    Highlight Highlight Wir brauchen keine Lobby. Wir sind keine schwache Minderheit, die extra geschützt und gepusht werden muss. Wir sind die Mehrheit und wir haben die gleichen Möglichkeiten, wie ein Mann. Es nervt mich, dass diese Frau im Namen der Frauen redet. In meinem Namen redet sie nicht. Übrigens werden Kühe versklavt, gefangen, zwangsbefruchtet, ihrer Kinder beraubt und am Schluss getötet. Aber hauptsache einen überdramatischen Vergleich heranziehen..... egal wie hämisch und herablassend er ist.
    • mogad 08.03.2018 12:04
      Highlight Highlight Sie redet nicht im Namen der Frauen, das ist Ihre Interpretation, weil es sie wütend macht.
      Sie prangert Herrschaftsverhältnisse an.
    • Citation Needed 08.03.2018 12:53
      Highlight Highlight Wer redet denn von Schwäche? Lobbies können auch Interessen vertreten. Schon mal von der Stromlobby gehört? oder von der Bauern- oder Ärztelobby? Ziemlich starke Verbände/Gruppierungen. Lobbies hat man nicht, weil man sie braucht, sondern weil man etwas erreichen will.
      Kleiner Hinweis: sie hat ja nicht die Kuh als solche mit Frauen verglichen, sondern den Umstand benannt, dass Kühe mehr Lobby haben. Man muss den Vergleich schon richtig verstehen, bevor man was falsches reininterpretiert und DAS dann (an die falsche Adresse) kritisiert.
    • Ms. Song 08.03.2018 14:20
      Highlight Highlight Kühe haben keine Lobby, wenn sie so scheisse behandelt werden. Wenn Frauen eine Lobby fürs Frausein brauchen/wollen, dann führt das nur zur Trennung. Die Kluft der Geschlechter wird grösser. Stellt euch mal vor, es würde Stiftungen etc geben, die nur Männer fördern. Der Aufschrei wäre riesig. Solche Feministinnen begreifen nicht, dass sie nichts verbessern, sondern nur Öl ins Feuer giessen. Gleichstellung bedeutet, dass das Geschlecht irrelevant wird und zwar in allen Bereichen. Ich lebe danach und daher lehne ich geschlechterbezogene Förderung ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ThomasHiller 08.03.2018 10:10
    Highlight Highlight Tiere haben generell eine höhere Lobby als Menschen. Einfach mal Schauspieler fragen: Für Tiere werden höhere Gagen bezahlt und im Gegenzug müssen die Schauspieler wesentlich länger arbeiten.
    Das ist also kein Frau<->Kuh-Problem ...
  • Snowy 08.03.2018 10:06
    Highlight Highlight Frauen hätten es heute in der Schweiz selber in der Hand.... Viele Frauen WOLLEN gar nicht die Karriereleiter erklimmen und 14h-Arbeitstage schuften.


    Von meinem Kommilitoninnen welche vor 15 Jahren an der UNI BWL studierten hat keine einzige signifikant nach "unten" geheiratet... Solange DAS sich nicht ändert, werden sich unsere gesellschaftlichen Rollen nicht ändern...da nützen Quoten nichts! Was wirklich etwas bringt, sind bezahlbare Betreuungsplätze!
    Natürlich verdienen heute diese Frauen alle weniger als ihre Partner und wenn das erste Kind kommt, wird auf 60 bis 80% reduziert.
    • G-Man 08.03.2018 10:47
      Highlight Highlight Dann sollen noch mehr Leute ihre Kinder abgeben und selber weiter arbeiten? Das ist keine wirkliche Lösung.

      Warum muss es denn immer die Frau sein, welche die Kinder betreut? Wenn ich im Freundeskreis schaue liegt es immer daran dass die Frauen meistens gar nicht wollen 100% Arbeiten und den Mann die Erziehungsarbeit machen lassen. Wenns hoch kommt gibts ein "Papitag" aber wirklich viel mehr sieht man selten.
    • Citation Needed 08.03.2018 12:56
      Highlight Highlight Es ist nach wie vor nur in wenigen Branchen (sprich auch: auf wenigen Karrierestufen) üblich, dass Mann (oder: man) Kinderarbeit verrichtet. Darum ist es oft naheliegender, dass die Frau an den Mutterschaftsurlaub auch noch grad ein paar Monate anhängt und dann, wenn man eh schon den Karriereknick hat, bleibt bei Kind Nr 2 der Mann daheim. Ich kenne Paare, die teilen sich die Familie ziemlich gerecht auf, aber die haben meist recht gute Jobs und/oder sind selbständig sonst kommt man schnell an den Anschlag.
    • Citation Needed 08.03.2018 19:16
      Highlight Highlight Sorry, sollte heissen, bei Kind 2 bleibt auch Frau daheim..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Boadicea 08.03.2018 09:54
    Highlight Highlight Das sagt doch alles über zu viele Schweizer im Umgang mit Frauen. Diese Einstellung findet sich auch deutlich in immer noch zu vielen Kommentaren.

    Einführung Frauenstimmrecht:
    1917 Sowjetunion
    1918 Österreich
    1919 Deutschland
    1920 USA
    1928 Grossbritannien
    1944 Frankreich
    1945 Italien
    1971 Schweiz

    Zum Kotzen und zum Schämen. Und wer sich einbildet, seither wäre Gleichberechtigung erreicht, lebt mit seinem Kopf in den Wolken, weit weg vom echten Leben.

    An dieser Stelle:
    Herzlichen Dank an alle Männer, die sich von Frauen nicht bedroht fühlen und sie als gleichberechtigte Menschen wahrnehmen.
    • G-Man 08.03.2018 10:39
      Highlight Highlight Lies mal die Kommentare zum Artikel zum Frauenstimmrecht - Du kannst dich alleine schämen für etwas was wir nichts dafür können :)

      Anstelle von den üblichen Argumenten wo die Frauen und wo die Männer benachteiligt werden könntest du doch mal beschreiben wo du konkret benachteiligt wirst damit ich aus meiner Wolke herauskommen kann damit ich das echte Leben sehen kann. Würd mich echt mal für richtige Fälle von Gleichstellungsproblemen interessieren nicht nur immer das pseudo-Probleme-suchen.
    • Roterriese 08.03.2018 10:41
      Highlight Highlight Man kann natürlich einfach nur die Daten aufführen die seiner eigenen Aussage am besten dienen. Hier ist aber die komplette Liste

      https://www.watson.ch/Wissen/International/963770028-Wir-Schweizer-sind-nicht-die-einzigen--die-sich-in-Sachen-Frauenwahlrecht-schaemen-muessen

      Womenplaining.
    • Madmessie 08.03.2018 10:43
      Highlight Highlight "Herzlichen Dank an alle Männer, die sich von Frauen nicht bedroht fühlen und sie als gleichberechtigte Menschen wahrnehmen."

      Ähhhh, ist doch selbstverständlich. Was hast denn du für ein Männerbild?

      Gerade darum bin ich auch gegen Frauenquoten.

    Weitere Antworten anzeigen
  • El diablo 08.03.2018 09:31
    Highlight Highlight Im Unternehmen wo ich arbeite, haben Frauen einen kleineren Lohn. Dies, weil bei Frauen das Risiko einer Schwangerschaft besteht und dadurch sehr hohe Kosten entstehen. Das nennt man Risikominimierung ;) Finde ich absolut gerecht.
    • Burdleferin 08.03.2018 10:42
      Highlight Highlight Gut, dann haben wir in Zukunft einfach keine Kinder mehr.
    • Grabeskaelte 08.03.2018 11:52
      Highlight Highlight @mia83: Das wäre tatsächlich mal ein Lösungsansatz der viele Probleme mindern würde (Umwelt, Ressourcenverbrauch etc etc)
    • Citation Needed 08.03.2018 13:11
      Highlight Highlight Wenn Männer Vaterpflichten auch von Gesetz her nachkommen dürften und nicht schief angeguckt würden, wenn mal einer wegen Masern des Sohnemanns daheim bleibt, dann wär diese Risikoprämie Frau auch bald nicht mehr machbar. Ich hab keine Kinder und werd auch keine haben. Dennoch soll ich rein für das vorhandene Potential weniger Lohn kriegen als Fritzli Müller, der Kinder hat? Und als Hans Müller, der keine Kids hat, wie ich? Absolut gerecht ist das nicht grad. Es geht ums Einkommen, nicht um eine Autoversicherung. Da gibt es ethisch andere Massstäbe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ibu75 08.03.2018 09:30
    Highlight Highlight Liebe Frau Schutzbach, das ist ja genau das Problem mit dem sogenannten Gleichstellungsgesetz. Gleichstellung wird nur dort gefordert, wo es ausschliesslich den Frauen Vorteile verschafft. Verdient eine Frau monatlich gleichviel, wird aber ein Jahr vor dem Mann pensioniert, so verdiente ja die Frau de facto mehr als der Mann. Lohnthemen sind halt einfach Verhandlungssache, und „gleiche Arbeit“ ist halt nicht immer exakt gleich! Eine Gleichberechtigung und Gleichstellung funktioniert nur dann, wenn sie bedingungs- und ausnahmslos ist!
    • mogad 08.03.2018 11:11
      Highlight Highlight Bin gespannt ob die nicht erklärbaren Lohnunterschiede zw. Mann und Frau verschwinden, wenn erst Rentenalter 65 für Frauen da ist! Nach Ihrer Logik müsste es so kommen.
  • Nausicaä 08.03.2018 09:28
    Highlight Highlight Zum Thema Bildung: Auf die Geschichte des Feminismus stösst man (und auch nur wenn man dies explizit so wählt) erst an der Hochschule.

    Frau Schutzbach hat in diesem Punkt sehr wohl recht, hier braucht es mehr Bildung und zwar für alle. Im Geschichtsunterricht wird teilweise jede Schlacht in den WKen durchgekaut aber für die früheren Umstände, Emanzipationsversuche und den heutigen Stand der Frau bleibt keine Zeit. Eine Lektionsreihe sollten wir dafür wohl erübrigen können. Dann kann man sich auch eine fundiertere Meinung bilden als es heute oft gang und gäbe ist.

    • Burdleferin 08.03.2018 18:54
      Highlight Highlight Warum die Blitze?
  • reich&schön 08.03.2018 09:23
    Highlight Highlight Wozu braucht die Bevölkerungsmehrheit eine Lobby?

    Frauen wählt Frauen!
  • Hausmeister krause 08.03.2018 08:59
    Highlight Highlight 1. Lohnunterschied ist Verhandlungssache.
    2. Der Mann hat keine Lobby, also vergleicht man halt einfach mit Kühen (LoL).
    3. Mann und Frau sind nicht gleich, Tatsache ist dass man Hochschwanger nicht arbeiten sollte resp. ein Unterbruch der Arbeit einfach zwingend ist und sich ein (verhersehbarer) Unterbruch auf das Berufsleben auswirkt ist nachvollziehbar.
    • James McNew 08.03.2018 10:25
      Highlight Highlight Der Mann braucht keine Lobby, er ist ja Entscheidungsträger. Dass sich eine Schwangerschaft zwingend nachteilg auswirkt, ist auch nicht gottgegeben, sonder ein Fehler im System, den man beheben könnte, wenn man den wollte...
    • mogad 08.03.2018 11:13
      Highlight Highlight Es darf nicht sein, dass Frauen unterjocht werden weil sie es sind, die die Kinder kriegen!
  • Lester McAllister 08.03.2018 08:44
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich auch Studien, die Unterschiede zwischen kinderlosen Karrierefrauen und kinderlosen Karrieremänner untersucht?
    Mein Vater hat (zum Glück) auf viel Geld und einige Sprossen auf der Karriereleiter verzichtet, weil ihm seine 4 Kinder wichtiger waren.
    Wer in seinem Beruf an die Spitze will, hat immer ein Problem, wenn er/sie die Familie nicht zu kurz kommen lässt.
    • ThomasHiller 08.03.2018 10:04
      Highlight Highlight Es gibt Studien in Deutschland, die zu dem Ergebnis kommen, daß es praktisch keine gender-pay-gap gibt sondern
      a) Frauen meist weniger arbeiten
      b) sich oft prinzipiell weniger gut bezahlte Jobs suchen
      Wenn man diese Faktoren rausrechnet, ergeben sich nicht genauer zu klärende Unterschiede von max. 2% beim Gehalt.
      Gleiche Studien kommen auch zu dem Ergebnis, daß Akademikerinnen im Bayern im Schnitt etwa nicht zu klärende 2% mehr Gehalt als ihre männlichen Kollegen bekommen.
      Der Rest ist nur Gejammer.
    • Frances Ryder 08.03.2018 10:25
      Highlight Highlight Nicht in der Schweiz aber in Amerika, wo die Situation ähnlich ist, verdienen "never married" Frauen schon seit den 90er Jahren mehr als "never married" Männer. Soweit ich mich recht erinnere ist es ähnlich im Kt Zürich wo bei 20-30 jährigen kein Unterschied besteht, erst 30+ fangen die Frauen an weniger zu verdienen, weil sie Pensum reduzieren/Auszeiten nehmen.
    • Citation Needed 09.03.2018 21:26
      Highlight Highlight Karrierefrauen reduzieren ja kaum mit 30 das Pensum..
  • Lowend 08.03.2018 08:39
    Highlight Highlight Die widerlichen, herablassenden Kommentare, nota bene alle von Schweizer Männern geschrieben, zeigen deutlich, wo das wirkliche Problem liegt.

    Ich sage es seit Jahrzehnten und bleibe dabei. Bei der Emanzipation und beim Feminismus geht es nicht darum, das Frauen zu den Männern auf‘s Podest steigen, sondern darum, dass die Männer endlich von ihrem Sockel herunterkommen und genau davor haben die meisten Männer extreme Angst, weil man auf Augenhöhe sehen würde, mit was für Schwächlingen Mann/Frau es zu tun hat.
    • ChikiES 08.03.2018 09:01
      Highlight Highlight Bin absolut ihrer Meinung! Sehe es genau so. Viele Männer hier denken tatsächlich sie seien etwas besseres nur weil sie "Männer" sind... Die Probleme oder Anliegen der Frauen werden runtergespielt oder gar nicht beachtet. Wenn Frau sich wehrt, dann kommen solch lächerliche Kommentare...
    • Gringoooo 08.03.2018 09:02
      Highlight Highlight Woher kennen Sie alle Geschlechter der Kommentarschreiber? 😯

      Sind Sie es Herr NSA?
    • Lowend 08.03.2018 09:34
      Highlight Highlight Danke ChikiES. Tut gut, auch vernünftige Stimmen zu hören und liebste Gringaaaa…🤔…ach nein, es muss ja heissen liebster Gringoooo, aber mit ein wenig Menschenverstand würden auch Sie erkennen, dass Frauen selten derart weinerlichen Müll und überhebliche Selbstbeweihräucherung von sich geben, wie sie hier zu lesen ist.

      Schlussvolgerung: Es sind hauptsächlich verängstigte, unsichere Männchen, die hier ihre Angst vor selbständigen und emanzipierten Frauen zum Ausdruck bringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 08.03.2018 08:37
    Highlight Highlight Ein wirres Interview. Es geht um Frauen. Um Gleichstellung auch. Zudem ein Fräglein zu «me too». Begriffen habe ich, dass Frauen selbstbewusster werden sollten. Gut, einverstanden. Problembewusster sollen sie auch werden. WTF? Frauen sollen dazu gebracht werden, Probleme zu haben, wo sie bisher keine hatten, und dabei unzufrieden zu werden, wo sie bisher zufrieden waren? Oder wie ist das zu verstehen?
    Im Interview wird unterschieden zwischen Migrantinnen und Schweizerinnen, zwischen Fabrikarbeiterinnen und Managerinnen. Aber nicht zwischen zufriedenen und unzufriedenen Frauen.
    • Lezzelentius 08.03.2018 11:26
      Highlight Highlight Oh, das ist vergleichbar mit der Geschichte von Jennifer Lawrence im Februar - Feministinnen warfen ihr vor, dass sie manipuliert und Sklavin des Patriarchats sei, weil sie selbst für sich bestimmte, ein freizügiges Kleid in der Kälte zu tragen und sich gegen den Shitstorm dafür zu sträuben.
  • Boadicea 08.03.2018 08:32
    Highlight Highlight Bei einigen Kommentaren hier wird mir schlecht. Frauenfeindlich, ignorant und total an der Realität vorbei. Das sind Leute, die in ihrer ganz eigenen Filterblase leben und vom wirklichen Leben ausserhalb ihres engen Horizonts keine Ahnung haben.
    • Nevermind 08.03.2018 10:06
      Highlight Highlight Und du blickst in alle „Filterblasen“ und bist natürlich die Ausnahme die unabhängig und neutral alle Lebensumstände der Bevölkerung beurteilen kann. Vom wirklichen Leben des Bodenlegers bis zum Horizont der Ärztin.
  • who cares? 08.03.2018 08:30
    Highlight Highlight Popcorn für die Kommentarspalte. Ich freue mich auf alle Relativierer und sich angegriffen fühlenden Männer!
    • Dmnk 08.03.2018 09:21
      Highlight Highlight Tust du nicht ;-). Insgeheim triggert es dich das ein nicht unbedeutender Teil eine andere Meinung vertritt als du. Sonst müsstest du keinen ironischen Kommentar schreiben...
    • who cares? 08.03.2018 12:12
      Highlight Highlight Ja, triggert mich schon ein bisschen :D
      Deswegen wollte ich zurücktriggern
  • ecritex 08.03.2018 08:08
    Highlight Highlight Der Titel lautet: «Jede Schweizer Kuh hat eine grössere Lobby als alle Frauen zusammen»

    Im Interview finde ich nur: «Jeder Bauer, jede Kuh hat im mehrheitlich bürgerlichen Parlament eine grössere Lobby als die Frauen zusammen.»

    Dieser Titel impliziert, dass man Frauen mit Kühen vergleichen soll, dies Schadet der Aussage des Interviews.
    Im Interview wird nämlich lediglich aufgezeigt, dass die Landwirtschaft eine grössere Lobby hat als die Frauenbewegung.

    Watson was soll das?
    • Citation Needed 08.03.2018 22:47
      Highlight Highlight Nein, impliziert er nicht. Man vergleicht die Interessensvertretung von Kühen mit der von Frauen.
  • mostlyharmless 08.03.2018 07:59
    Highlight Highlight Es braucht noch Zeit, so wie es auch Zeit brauchte, «Neger» nicht mehr als minderbemittelte Halbtiere zu sehen (ein paar Rückständige sind ja heute noch nicht so weit). Jetztige Müttergenerationen nehmen Mädchen schon mehr als Persönlichkeit wahr und nicht als Masse, die es in ein hübsche Kleider zu pressen gilt.
    Was auch ein Umdenken erfordert: Frauen und Männer, die sich um ihre Kinder kümmern wollen, dürfen nicht mehr belächelt werden. Einen Haushalt zu führen ist mMn einer der härtesten Jobs.
    Humanismus ist das, was es braucht, und die meisten von uns sind auf gutem Weg.
    • mostlyharmless 08.03.2018 10:22
      Highlight Highlight Für mich jedenfalls wäre es so. Deshalb habe ich auch meiner Meinung nach dazugeschrieben.
  • mostlyharmless 08.03.2018 07:54
    Highlight Highlight Zum de facto «sie sind ja selbst schuld»: Es fängt mit der Erziehung an. Freche, selbstbewusste Jungs gehen in Ordnung, vorlaute Gören sind suspekt, Mädchen haben gefälligst klug, hübsch und brav zu sein.
    Eine Ursache sehe ich darin, dass Mütter ihre Söhne besser behandeln als Töchter. In meinem Bekanntenkreis jedenfalls haben manche Frauen zum Teil krasse Biografien, wenn es um die Erziehung geht. Und bedenkt man, dass das Frauenstimmrecht noch nicht einmal fünfzig Jahre alt ist, kann man sich doch schon vorstellen, dass noch viele falsche Strukturen aus den Köpfen verschwinden müssen. 1/2
    • SVRN5774 08.03.2018 09:46
      Highlight Highlight Bin zwar gegen Feminismus, aber mein Bruder wurde (bzw wird) besser behandelt als ich. Das liegt einfach an meine Eltern.
  • Juliet Bravo 08.03.2018 07:52
    Highlight Highlight Danke fürs Interview – gerade weil es viele „nicht mehr hören können“, schätze ich solche Gedanken sehr.
    Es gibt mir zu denken, dass sich viele Männer offensichtlich als Opfer sehen, wenn etwa gleiche Löhne oder Tatsache würden. Wieso ist das so?
    • Konstruktöhr 08.03.2018 09:21
      Highlight Highlight Weil in der Schweiz Männer im Gesetzt klar Diskriminiert sind, also Frauen bevorzugt werden. Dazu kommt, dass die Lohnungleichheit nicht nur auf Diskriminierung zurückgeführt werden kann. Zuerst brauchen wir bessere Studien.
    • Redly 08.03.2018 09:51
      Highlight Highlight Gleiche Löhne für gleiche Leistung sind längst gegeben. Seriöse Untersuchungen zeigen nichts anderes.
    • Juliet Bravo 08.03.2018 14:35
      Highlight Highlight Kontruktör, wieso und wo sind Männer diskriminiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 08.03.2018 07:46
    Highlight Highlight [...] Jeder Bauer, jede Kuh hat im mehrheitlich bürgerlichen Parlament eine grössere Lobby als die Frauen zusammen. [...]
    Nur schaut die Bauernlobby primär nicht für das Wohl der Kühe sondern für die Bauern. Wenn sie so eine Lobby will für die Frauen findet sie diese sicher.
  • Bruno S. 88 08.03.2018 07:43
    Highlight Highlight Das Thema Feminismus ist komplex. Vorallem weil jede Person es anders intepretiert. Oben Ohne protestieren hat meiner Meinung nach nichts mit feminismus zu tun. Auch halbnackt auf der Bühne zu tanzen, so wie es beyonce und rihanna machen, ist kein Feminismus! Die Starke Frau möchte keine Frauenquote! Sie möchte es aus eigener kraft schaffen. Sie möchte etwas erreichen weil sie gut ist und nicht eine Frau!

    Feminismus soll Chancengleichheit anstreben und nicht die bevorteilung der Frauen! Ein Geschlecht braucht keine Lobby!
    • Das-Malo 08.03.2018 09:03
      Highlight Highlight Danke! Das waren schöne Worte.
  • Caturix 08.03.2018 07:37
    Highlight Highlight «Jede Schweizer Kuh hat eine grössere Lobby als alle Frauen zusammen»
    Kann man das vergleichen ? eine Kuh und eine Frau.
    Die Frau kann sich ja selber verteidigen.
    • You will not be able to use your remote control. 08.03.2018 09:03
      Highlight Highlight > Kann man das vergleichen ? eine Kuh und eine Frau.

      Es wird nicht eine Kuh mit einer Frau verglichen, sondern die Grösse der Lobby einer Kuh mit der Grösse der Lobby von Frauen.

      Ja, die Grösse der Lobby von unterschiedlichen Interessen kann man vergleichen.

  • winglet55 08.03.2018 07:36
    Highlight Highlight Die Kuh kann nicht reden, abstimmen, seine Sexualpartner nicht aussuchen, selbst protestieren bleibt der Kuh verwehrt. Den Frauen stehen sämtliche obgenannten Optionen frei, also hört doch endlich auf zu jammern, und nutzt die Möglichkeiten, die sich euch bieten!
    • öpfeli 08.03.2018 07:57
      Highlight Highlight Und dennoch ist das veraltete Rollenbild in manchen Köpfen und lässt sich teils nur mühsam durchbrechen.
  • LoB 08.03.2018 07:22
    Highlight Highlight Als Frau muss ich sagen: Solche Aussagen schaden uns mehr, als sie und nützen. Was ist falsch daran, sich um seine Familie kümmern zu wollen? Frauen haben in der Schweiz alle Möglichkeiten, man muss sie nur nutzen. Hätte ich Familie und Kinder, würde ich auch nicht mehr Vollzeit arbeiten wollen und mich um die Familie kümmern. Und ich bin nun in einer leitenden Position. Das ist eine freie Entscheidung und auch die sollte akzeptiert werden, auch wenn sie nicht ins Weltbild dieser Dame passt. Gleichstellung heisst für mich, ich kann als Frau selbst entscheiden. Das kann ich in der Schweiz.
    • Firefly 08.03.2018 10:09
      Highlight Highlight Wenn ein Vater einen 60% oder 80% Job sucht weil die Frau auch gerne 60% arbeiten will, wirds schon schwierig... was ist denn das für einer?
  • Mira Bond 08.03.2018 07:20
    Highlight Highlight Starkes Interview. Danke für die klare Stimme gegen Ungerechtigkeiten!
    • Bruno Wüthrich 08.03.2018 09:20
      Highlight Highlight Es ist mir ein Rätsel, wo Sie ein starkes Interview gesehen haben wollen.

      Was macht denn dieses Interview Ihrer Meinung nach so stark?
  • Wilhelm Dingo 08.03.2018 07:17
    Highlight Highlight Frauen, bleibt wachsam und kämpferisch, die Gleichberechtigung ist schneller wieder weg als sie erkämpft wurden.
    • Redly 08.03.2018 09:48
      Highlight Highlight Ähm: ja, wäre schön, wenn Männer bald mal GleichbeRECHTigt würden. Ist heute nachweislich nicht der Fall.
  • Redly 08.03.2018 07:14
    Highlight Highlight So ein Unsinn und Männer-Mobbing. Frauen werden durch Gesetze klar bevorzugt. Solange das so ist, gibt es ausschliesslich Männer-Diskriminierung.
    Und sonst: nehmt den Finger raus und leistet oder wollt ihr als ‚schwaches‘ Geschlecht noch mehr bevorteilt werden?
    Wenn Männer die Arbeit wichtiger ist und sie zB mehr Startup gründen, ist das nicht deren Fehler.
    • Juliet Bravo 08.03.2018 07:38
      Highlight Highlight Hast du bitte ein Beispiele, wo genau Frauen „durch Gesetze klar bevorzugt werden“?
    • Caere77 08.03.2018 07:48
      Highlight Highlight Scheidung
    • Grittibenz 08.03.2018 07:56
      Highlight Highlight @Juliet Bravo Die Militärdienstpflicht benachteiligt klar die Männer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Gallo 08.03.2018 07:13
    Highlight Highlight 80 Prozent der Hausarbeit und Kinderbetreuung übernehmen Frauen WEIL sie zu 100 Prozent die Kinder Gebähren.
    • G-Man 08.03.2018 07:59
      Highlight Highlight Komplett falsch. Das übernehmen die Frauen einerseits weil viele Männer nicht wollen aber auch weil es eine super schöne Arbeit ist!
    • who cares? 08.03.2018 08:21
      Highlight Highlight Ah, also mit einem Gebährmutter lässt sich besser staubsaugen? Ja dann ist ja alles klar.

      Ich finde solche Aussagen auch schädlich für Männer. Es gibt sicher viele Männer, die auch gerne ihr Kind aufziehen würde auch wenn sie nicht diejenigen waren, die das Kind 9 Monate in sich herumgetragen habe.
    • Redly 08.03.2018 09:47
      Highlight Highlight @Luca: Danke für den Witz. Das Gebähren bestimmt, wie sich Partner freiwillig die Arbeit teilen (jede Partnerwahl und jedes Kinderkriegen ist freiwillig).
      Falls es wirklich durch die Geburt bestimmt wäre, liesse es sich nicht ändern. Dann würde aber auch die Diskussion darüber hinfällig.

      Das Arguist so absurd, dass es die Nicht-Diskriminierung zeigt.
  • Lukas Brunner 08.03.2018 07:03
    Highlight Highlight Geschlechtergeschichte in der Schule?! Das ist das dümmste das ich gehört habe!
    Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Frauen oder Frauenrechte.
    Nur hat sie keine Ahnung was in den Schulen abläuft. Wir hatten in der GESCHICHTE über die Frauenrechte und deren Einführung diskutiert.
    Wenn jetzt in der Schule das Fach Frauenrechte eingeführt wird, wäre das nicht selber sexistisch gegenüber Männern? 🤔
    • ecritex 08.03.2018 07:59
      Highlight Highlight Von der Einführung eines Faches das "Frauenrechte" heisst spricht sie doch gar nicht?🤔
    • who cares? 08.03.2018 08:27
      Highlight Highlight Wir hatten keine Frauenrechte in der Schule, weder in Geschichte, noch in einem anderen Fach.

      Rechte waren zuallerst immer Männerrechte. Darum gibt es den Begriff Frauenrechte überhaupt auch.
    • You will not be able to use your remote control. 08.03.2018 09:12
      Highlight Highlight > Das ist das dümmste das ich gehört habe!

      Soso?
    Weitere Antworten anzeigen
  • fcsg 08.03.2018 06:52
    Highlight Highlight Ich kann es nicht mehr hören! Die Frauen bilden eine Mehrheit in der Bevölkerung, sie könnten demokratisch eine Mehrheit bilden. Sämtliche Ausbildungswege stehen offen, ihr könnt eure eigenen Unternehmen gründen, wenn es in den Bestehenden nicht passt, ihr könnt euch den richtigen Partner suchen (oder eben keinen), ihr könnt Kinder haben (oder eben nicht). Frauen brauchen keine Lobby, sie haben es selber in der Hand. Viele Frauen wollen halt nicht in Führungspositionen, das wird allein schon an der tiefen Frauenquote in BWL-Studiengängen ersichtlich. Jammert nicht, sondern handelt!
    • öpfeli 08.03.2018 07:12
      Highlight Highlight Grundsätzlich hast du recht. So einfach ist es dann aber doch nicht. Auch gewisse Männer sollten an ihrem Bild der Frau arbeiten und etwas ändern. Somit wäre das Haushaltsproblem schon mal vom Tisch. Rollenbilder werden vermittelt und die nehmen Mann wie Frau teils mit. Diese zu durchbrechen ist nicht so einfach gemacht wie du hier schreibst.
      Ich kenne Frauen die gerne in Führungspositionen arbeiten (würden), es wird ihnen aber nicht unbedingt leicht gemacht. U.a(!) von Männern. Auch hier dürfen Männer an ihrem Bild arbeiten.
    • öpfeli 08.03.2018 07:12
      Highlight Highlight Ja die Frau hat vieles in der Hand. Aber auch nicht alles. Und solange die Männer aufholbedarf haben, darfst du dir das Thema gerne noch weiter anhören. Es ist sehr einfach alles der Frau hinzuschieben.
    • nancy_na 08.03.2018 07:21
      Highlight Highlight Ja wir Frauen haben langsam die gleichen Rechten aber unsere Kultur ist noch patriarchalisch und es bestehen noch viele Deskriminierungen: wir werden anders erzogen und schon deswegen werden wir nur in gewissen Richtungen gerichtet! Unsere Löhne sind immer noch anders! Es gibt keine richtige Elternzeit! Die Care-Arbeit ist unbezahlt! Und, und, und...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 08.03.2018 06:50
    Highlight Highlight "Jeder Bauer, jede Kuh hat im mehrheitlich bürgerlichen Parlament eine grössere Lobby als die Frauen zusammen"

    Es gibt mehr stimm- und wahlberechtigte Frauen als Männer in der Schweiz
    • RacKu 08.03.2018 09:03
      Highlight Highlight 😂 bitte nicht nur die Titel und Quotes lesen.
    • aglio e olio 08.03.2018 09:30
      Highlight Highlight Die einfachen Stimmbürger haben nur kaum eine Möglichkeit effektiv im Parlament zu Lobbyisten.
    • Roterriese 08.03.2018 10:28
      Highlight Highlight Es handelt sich hier um die gleiche extreme Person, die schon zum wirtschaftlichen Boykott und Redeverbot für ihr unliebsame Politiker aufgerufen hat. Faschistischer geht es nicht mehr. Im übrigen: Hört auf zum womenplainen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Wottaupott 08.03.2018 06:47
    Highlight Highlight Herzlichen Glückwunsch zum Weltfrauentag. Frage: Schenkt mann da dasselbe wie am Valentinstag?
    • Darth Unicorn #Häschtäg 08.03.2018 08:41
      Highlight Highlight Merci, ich gratuliere dir dann zu eurem Tag :) nein, das beachten und anerkennen dieses Tages ohne whatabaoutism ist Geschenk genug ;)
    • Hugo Wottaupott 08.03.2018 15:32
      Highlight Highlight Du scheinst zu wissen was ich gedenke zu schenken!
  • Leon1 08.03.2018 06:33
    Highlight Highlight "Die Frauen wissen jetzt, was sexuelle Belästigung und Gewalt ist"

    "Sie müssen realisieren, dass sie nicht gleich behandelt werden. Dafür braucht es Bildung"

    Was für bevormundend-herablassende Äusserungen. Da wird die Frau als völlig unselbständig und naiv dargestellt, sodass ich mich frage ob gewisse Feministinnen nicht eher Teil des Problems als Teil der Lösung sind...?
    • RacKu 08.03.2018 09:02
      Highlight Highlight Logisch. WWF ist auch schuld am Artensterben. Don‘t kill the...
    • aglio e olio 08.03.2018 09:28
      Highlight Highlight Deine Interpretation der zitierten Textstellen kann ich nicht nachvollziehen. Was soll daran bevormundend, herablassend sein?
    • Normi 08.03.2018 20:21
      Highlight Highlight trigger warning
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