Schweiz

Viele Pfleger lassen sich nicht gerne gegen Grippe impfen.
Bild: KEYSTONE

Pfleger verweigern Grippe-Impfungen: «Viele verloren das Vertrauen» 

Die Grippewelle rollt über die Schweiz und macht auch vor den Spitälern nicht Halt. Im Gegenteil: Patienten stecken sich in den Spitälern mit dem Grippevirus an. Trotzdem lässt sich eine grosse Mehrheit des Pflegepersonals nicht impfen. Weshalb das so ist, erklärt Roswitha Koch vom Berufsverband des Pflegefachpersonals. 

02.02.16, 16:36 02.02.16, 17:00

Es ist Februar. Und wie so oft in diesem Monat nimmt die Zahl der Grippeinfektionen in der Schweiz stark zu. Auch in den Spitälern stecken sich zahlreiche Patienten mit dem Grippevirus an. Zahlen gibt es dazu keine. Woher die Ansteckungen kommen, ist hingegen klar: Entweder von Besuchern, von anderen Patienten oder vom Spitalpersonal. Erstaunlicherweise ist ein Grossteil dieses Personals nicht gegen die Grippe geimpft; in der Deutschschweiz sind es gerade einmal 16 Prozent. Auffallend: Das Pflegepersonal lässt sich deutlich weniger impfen als die Ärzte. Roswitha Koch, Leiterin Pflegeentwicklung vom Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK, weiss warum. 

Die Impfquoten in der Schweiz sind äusserst tief. In Luzern lassen sich nur 10 Prozent der Pflegenden impfen, in Bülach sind es 7,7 Prozent, wie der Tages-Anzeiger schreibt. Warum sind die Quoten bei ihrem Berufsstand so tief?
Roswitha Koch: Man muss unterscheiden. Bei Impfungen, wie zum Beispiel Hepatitis B, ist die Quote unter den Pflegenden hoch. Sie beträgt über 90 Prozent. Bei der Grippeimpfung sieht es tatsächlich anders aus. Dies hat zum damit zu tun, dass die Impfstoffe nicht jedes Jahr gleich wirksam sind und bei gewissen Personengruppen wenig Wirkung erzeugen. 

Das Pflegepersonal traut der Grippeimpfung also nicht?
Viele Pflegende sind der Meinung, es gebe andere Wege, den Patienten vor Ansteckungen zu schützen: Erstens konsequent Masken zu tragen bei Erkältungen, zweitens die Hände immer zu desinfizieren und drittens nicht zur Arbeit zu kommen, wenn man krank ist.  

Roswitha Koch.
bild: zvg

Warum weigern sich die Pflegenden in der Deutschschweiz vehementer gegen Impfungen als ihre Kollegen aus der Westschweiz? In Genf zum Beispiel liegt die Impfquote bei 30 Prozent.
Ich weiss, dass am Universitätsspital Genf zum Teil drastische Massnahmen ergriffen worden sind. Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, die sich nicht impfen lassen, müssen einen Batch tragen auf dem steht, dass sie sich nicht impfen liessen. Zudem gibt es für Nicht-Geimpfte ein Maskentrag-Obligatorium. Wir finden solche Aktionen, sagen wir mal, speziell. Ein weiterer Grund für die höhere Quote dürfte sein, dass es in Genf mehr ausländisches Personal gibt, dass sich weniger gegen Anweisungen von oben wehrt als Schweizer. 

Haben Sie sich gegen Grippe impfen lassen?
Ja. Und ich möchte festhalten, es ist eine gute Sache. Wir empfehlen den Pflegefachpersonen, sich impfen zu lassen und unterstützen den Appell des Bundesamts für Gesundheit. Allerdings darf und soll jeder für sich selber entscheiden dürfen. Wir jagen keine Quoten. Wie die Zahlen zeigen, ist der Erfolg mässig.

«Wie viele Todesfälle es in Spitälern aufgrund von Grippe-Ansteckungen gibt, weiss ich nicht. Im Vergleich zu anderen vermeidbaren Todesursachen ist die Zahl aber tief.»

Kann das damit zu tun haben, dass das Pflegepersonal keine Lust hat, ständig den Ärzten zu gehorchen, ihrem Rat zu folgen?
Ich kenne diese Theorie, glaube aber nicht daran. ​Ich denke eher, es hat er mit dem massiven Druck zu tun, der aufgesetzt wurde, als die Vogel- und auch die Schweinegrippe ausbrach. Damals wurde viel erzählt, was sich – glücklicherweise – nicht bewahrheitete. Man kann den Verlauf und Schweregrad einer solchen Epidemie nur bedingt voraussagen. Viele Pflegende verloren das Vertrauen.

Müssten die Spitäler nicht alles daran setzten, eine möglichst hohe Impfquote zu erreichen? Könnte es sein, dass Häuser mit tiefen Quoten mit der Zeit Patienten fehlen, weil diese Angst vor Ansteckungen haben?
Das Risiko besteht, ist aber vergleichsweise klein. Wie viele Todesfälle es in Spitälern aufgrund von Grippe-Ansteckungen gibt, weiss ich nicht, es ist die Rede von 400 pro Jahr in der Schweiz. Patienten mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet und sind daher eine wichtige Zielgruppe der Impfkampagne des Bundes. Im Vergleich zu anderen vermeidbaren Todesursachen ist die Zahl aber tief. 

Diese Grafik der Sonntags-Zeitung zeigt die höchsten Pflegepersonal-Impfquoten der Schweizer Spitäler im Jahr 2015. 
bild: screenshot «sonntags-zeitung»

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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ordo Malleus 04.02.2016 18:55
    Highlight Oh man, hier laufen wieder einmal die Alternativmedizin-Freaks Amok. Wenn ich nur das Wort "Impflüge" oder andere Verschwörungstheorien höre, kriege ich Zustände, gegen die man sich nicht impfen kann.

    Die Impfung ist eine der grössten Erfindungen der Menschheit.
    25 13 Melden
    • Retarded Wizard 04.02.2016 21:39
      Highlight Also zwingen wir sie jedem auf?
      10 11 Melden
    • _kokolorix 05.02.2016 05:49
      Highlight schau mal wie viel geld damit verdient wird, und uberleg dir ob es sich für solche summen nicht lohnt ein wenig zu schummeln...
      5 6 Melden
  • Der Tom 04.02.2016 18:06
    Highlight Grippe generell mal aus der Welt schaffen wär auch nicht schlecht. Die Medizin ist auf einem erbärmlichen Niveau. Nicht mal eine simple Erkältung ist heilbar.
    1 23 Melden
  • BlubbBlubb 04.02.2016 17:37
    Highlight Ich arbeite in der Pflege und ich finde man darf sich, auch wenn man in einem von der Gesellschaft als so sozialen Beruf angesehenen Beruf arbeitet, durchaus etwas Egoismus gönnen. Jeder darf selbst entscheiden, was er sich spritzen lassen will und was nicht. Ich kann Krankheiten auch verschleppen wenn ich geimpft bin. Daher wäre es meiner Meinung nach sinnvoller von den Institutionen, zu kontrollieren ob die Hygienemassnahem eingehalten werden, und diese zu verschärfen anstatt Geld für Impfumfragen unter den Pflegenden auszugeben.
    Und ich kenne einige die sich impfen lassen haben und die danach eine Woche krank im Bett lagen. Nein danke, da kann man noch lange auf mich einreden.
    32 17 Melden
  • guby 04.02.2016 17:12
    Highlight Impfen ist eine hervorragende Technologie die abertausenden von Menschen das Leben gerettet hat und nach wie vor wird. Dennoch ist die Grippeimpfung für "normale" Menschen überflüssig. Pflegepersonal das sich nicht impft kann ich aber nicht ernst nehmen. Wer in einem Spital arbeitet sollte alles in seiner Macht stehende tun um Patienten zu schützen. Entweder ist das Personal egoistisch oder einfach schlecht informiert. Beides nicht erstrebenswert.
    23 27 Melden
  • StealthPanda 04.02.2016 16:37
    Highlight Korrigiert mich falls ich falsch liege doch bin ich bis jetzt davon ausgegangen dass es für mich von Vorteil ist die Grippe zu bekommen da sich dadurch im Körper Automatisch Anti- Körper bilden und so eine Resistenz aufgebaut wird gegen den jeweiligen Typen. Impfen ist ja nichts anderes als einen Inaktiven Virus einzuschleusen und die Anti Körper zu Konditionieren.

    Somit sollten sich anfangs Saison einfach alle ins Gesicht Husten lassen und dann für eine woche ins Bett und gut ist oder?
    13 10 Melden
    • guby 04.02.2016 17:04
      Highlight Für dich mag es sich so verhalten. Jedoch gibt es, gerade in Spitälern, auch Menschen mit angeschlagenem Immunsystem die einer Grippe etwas weniger gelassen entgegenblicken können. Ausserdem ist jede Verlängerung der Zeit die ein Virus in einem Körper verbringt ein Risiko einer Mutation. Aber ob es eine Grippeimpfung wirklich rechtfertigt? Für mich nicht.
      16 4 Melden
    • Timä 04.02.2016 17:35
      Highlight Ja aber stimmt meiner Meinung nach nur teilweise. Das Risiko mit sich gegen Seitig anhusten besteht darin, dass Immunschwache Menschen schäden davon tragen können oder einfach mehrer Wochen bis Monate unter den Symptomen leiden. Wenn du dich impfst ist die Wirkung viel schwächer und somit die Chance zu erkranken und/oder schaden davontragen viel kleiner. Ich impfe mich jährlich, weil mir dies als Mitarbeiter gratis zusteht, habe noch nie Probleme gehabt und seither auch immer meine Weihnachtsferien gesund genossen. ;)
      9 1 Melden
  • Sherlock64 03.02.2016 11:13
    Highlight Seit mehr als zehn Jahren lasse ich mich gegen Grippe impfen und war kein einziges Mal krank. Dafür muss ich immer wieder für irgendwelche Kollegen Sondereinsätze schieben, die nur Chügeli schlucken, weil Impfungen ja des Teufels sind. Wenn ich ihr Gejammer höre, wie schlimm sie gelitten haben, kriege ich Brechreiz.Was ich von Impfverweigern halte, versteht sich von selbst.
    46 46 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 13:36
      Highlight Risiko in aggressiven Jahren an Grippe(!) zu erkranken ohne Impfung: 10 aus 100; mit Impfung: 4 aus 100...

      Ihre Wahrnehmung ist zu absolut.
      26 12 Melden
    • Retarded Wizard 04.02.2016 16:46
      Highlight Seit mehr als zehn Jahren, lasse ich mich nicht impfen und war kein einziges Mal krank.
      Trotzdem muss ich keine Sondereinsätze schieben, da ich nicht arbeite.

      Wenn ich das Gejammer von Personen höre, welche anderen ihre fragwürdigen Überzeugungen bezüglich Impfungen aufdrängen wollen, kriege ich Brechreiz.

      Was ich vom Impfzwang halte, versteht sich von selbst.

      35 25 Melden
    • The Destiny 04.02.2016 18:02
      Highlight @wizard, besser könnte man es fast nicht sagen.

      5 4 Melden
  • Chamäleon 03.02.2016 10:02
    Highlight Und jährlich grüsst das Murmeltier... Und in zwei Monaten ist der Spuk wieder irgendwo verschwunden und schwer kranke sterben weiterhin im Spital. Leider kann dann der "schwarze Peter" nicht mehr dem ungeimpften Pflegepersonal untergeschoben werden...
    42 13 Melden
    • EvilBetty 03.02.2016 19:32
      Highlight Dann kommt es auf die paar mehr während der Grippesaison eh nicht an, oder was soll der Kommentar sagen?
      15 7 Melden
  • runner 03.02.2016 07:42
    Highlight Da Vitamin D zu einer Vermehrung der T-(Killer-) Zellen führt, ist Vit. D der beste Grippeschutz:
    http://cordis.europa.eu/news/rcn/31850_de.html
    11 11 Melden
  • Maya Eldorado 03.02.2016 03:18
    Highlight Hier liefere ich noch zwei links nach:
    http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20143174
    http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/impfstoffe-sind-voller-zusatzstoffe-aluminium-quecksilber-eiweiss-formaldehyd-und-antibiotika.html

    Es sollte wirklich mal dringend über dieses Problem gesprochen werden. Das sind Befürchtungen der Impfgegner und die sollten ernst genommen werden.

    Und warum wird das immer vertuscht, dass Krankheiten nach Impfungen unmöglich etwas zu tun haben können mit der vorhergehenden Impfung.
    14 21 Melden
    • Tatwort 03.02.2016 09:45
      Highlight Mit Verlaub: Einen Artikel von jemandem zu verlinken, der sein Geld mit esoterischem Brimborium verdient, ist auch nicht unbedingt zielführend...
      Und beim Link zur parlamentarischen Anfrage wäre es vielleicht auch sinnvoll, auf die Antwort hinzuweisen...
      32 4 Melden
    • aye 04.02.2016 20:40
      Highlight "Alle in der Schweiz zugelassenen Grippeimpfstoffe sind inaktiviert und enthalten keine Quecksilber- und Aluminiumverbindungen."
      http://www.impfengegengrippe.ch/de-ch/impfung/impfstoff.html

      Wurde vor Jahren angepasst, um solche Leute wie dich zu beruhigen - nicht etwa, weil die kleinsten Mengen an Zusatzstoffen wirklich so bedenklich wären.
      8 0 Melden
  • Maya Eldorado 03.02.2016 03:10
    Highlight Ich hab da noch eine Frage, die mich schon lange umtreibt.
    In vielen Impfstoffen soll es Zusatzstoffe haben, die alles andere als bekömmlich sind. Zum Teil werden sie ja als Verschwörungstheorien abgetan.
    Man soll da unter anderem Folgendes finden: Quecksilber, Aluminium und anderes.
    Also, ich werde nur noch eine Impfung akzeptieren, wenn da alle Wirk- und Nebenstoffe aufgeführt sind und von einer unabhängigen Stelle kontrolliert sind.
    7 21 Melden
    • maatze 03.02.2016 08:35
      Highlight Kein Quecksilber, sondern Thiomersal. Aluminium ist das dritthäufigste Element in der Erdkruste. Für beide Stoffe gilt, dass die Menge pro Impfung verschwindend klein ist und völlig ungefährlich. Die Menge an z.B. Aluminium, die man über Trinkwasser u.a. aufnimmt, ist um ein Vielfaches höher.
      27 7 Melden
    • Tatwort 03.02.2016 10:06
      Highlight @Maya: Welches wäre denn Deiner Ansicht nach eine unabhängige Stelle, welche die Kontrolle durchführen sollte?
      11 1 Melden
    • aye 04.02.2016 20:43
      Highlight Schon länger nicht mehr der Fall.
      (Siehe meine Antwort auf deinen zweiten Beitrag).

      @Tatwort: Nach der üblichen Logik von Leuten wie Maya sind nur Stellen unabhängig und glaubwürdig, die ebenfalls gegen Impfungen sind.
      5 0 Melden
  • Mira77 03.02.2016 01:09
    Highlight Mich würde hier mal interessieren, wer sich von euch allen hat impfen lassen der NICHT in einer Pfleginstitution oder Spital arbeitet.. Na??
    Und was mir immer zu denken gibt bei dieser leidigen Diskussion: jeder Mensch kann zu seinem Hausarzt und sich impfen lassen, auch Schwerkranke.. Also wieso immer auf der Pflege rumhaken?
    Also, mir hat genau niemand vorzuschreiben gegen was ich mich impfen lassen muss/soll. Genau so wie ich mir nicht anmasse über die Gesundheit einer anderen Person zu urteilen..
    42 11 Melden
    • lilas 03.02.2016 08:48
      Highlight danke!!!
      16 5 Melden
    • aye 04.02.2016 20:48
      Highlight Falsch. Schwerkranke können eben oft nicht geimpft werden, da das Immunsystem das nicht mehr aushalten würde.
      Nicht in der Pflege tätige Menschen haben zudem auch nicht ständig Kontakt zu kranken und anfälligen Personen deren Leben sie durch die Übertragung gefährden.
      5 3 Melden
    • Mira77 05.02.2016 03:55
      Highlight Nicht ganz falsch wenn man die Empfehlung des BAG anschaut.. Unten das Bild dazu, und hier die Quelle:

      http://www.bag.admin.ch/influenza/01118/01121/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCKdoF7f2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--


      Erstens möchte ich hier noch festhalten das nicht jeder der in einer Pflegeinstitution/Spital arbeitet auch automatisch mit Immungeschwächten Patienten/innen zu tun hat (bsp. Orthopädie..)
      Und da sind solche Überlegungen ob man sich impfen lässt oder nicht völlig zulässig.
      3 0 Melden
  • EvilBetty 03.02.2016 00:31
    Highlight Bei der Info aus Genf wäre es sehr hilfreich wenn man die Ansteckungsquoten aus den Spitälern der verschiedenen Regionen hätte.
    7 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 23:58
    Highlight Wie wärs mal mit zuhause bleiben, wenn krank und Aufhebung des Arztzeugnisses oder die Erstellung des Zeugnisses per Telefon, z.B. Medgate?
    Die Grippe breitet sich aus, weil viele wegen einem Pfnüsel zum Arzt oder sogar in die Notaufnahme ins Spital rennen und nicht mehr in der Lage sind OHNE Medikamente zu leben.
    Und weil sie zum Arzt oder ins Spital müssen oder meinen sie müssen krank zur Arbeit mit der ÖV, stecken sie noch mehr Leute an.... Hallelujah
    39 4 Melden
  • Hayek1902 02.02.2016 23:33
    Highlight wer sich im pflegebereich nicht impfen lassen will, soll den job wechseln oder halt auf die strasse gestellt werden. gibt ja genug deutsche und osteuropäer, die gerne übernehmen. wer mit lebensmittel arbeit, hat sich auch zu waschen etc. hier geht es um herdenimunität und darum, die ansteckungschance für geschwächte patienten zu minimieren.
    25 86 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 02:44
      Highlight Die Herdenimunität ist nicht zu erreichen weil sich die Grippeviren jedes Jahr sehr schnell verändern und die Impfstoffe ca. ein halbes Jahr im voraus produziert werden müssen. voilà.
      21 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 06:16
      Highlight Wenn die Impfung 100% wirksam wäre könnte ich evtl noch zustimmen. Aber leider vermittelt die Impfung eine falsche Sicherheit. Wenn die Wirksamkeit 20% beträgt ist das ja schon viel. Und gegen Erkältungen nützt sie auch nichts. Aber die Medien blenden das natürlich aus.
      24 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 06:19
      Highlight Ahnung von der Branche scheinen Sie auch nicht zu haben. Viele Spitäler haben jetzt schon Mühe genügend qualifiziertes(!) Pflegepersonal zu finden. Möchten Sie im Spital von schlecht deutsch sprechendem osteuropäischem Personal gepflegt werden?
      24 1 Melden
    • _kokolorix 03.02.2016 06:34
      Highlight durch die impfung wird die verbreitung des virus ja nur bedingt eineschränkt. die impfung bringt für viele über wochen hartnäckigen husten, was unangenehmer ist als vier tage grippe. die wirksankeit der impfung wird nie genau untersucht.
      meiner meinung nach ist das ein riesengeschäft, das mehr schadet als nützt.
      leute die solche drastische forderungen stellen, sind bei sich selber meistens sehr nachsichtsvoll. wer andere mit solchen forderungen überzieht sollte mal ein paar wochen in ein spital arbeiten gehen und einen batch tragen, 'ich schikaniere gerne andere'
      16 9 Melden
    • lilas 03.02.2016 08:47
      Highlight momol Hr Hayek..bravo..und danke..gehen sie für mich dann geimpft Stuhlgang und Kotze putzen? vielleicht wären sie ja dann mal froh um einen Pfleger der auf die Strasse gestellt wurde weil er sich nicht impfen liess..
      14 5 Melden
    • maatze 03.02.2016 09:15
      Highlight @Retarded Wizard.: Zitat: "Jeder soll selbst entscheiden, ob er einem höheren Risiko einer Infektion ausgesetzt sein will."

      Nein! Impfen ist immer ein solidarischer Akt. Man impft nicht nur, dass man selber nicht krank wird, sondern dass man Alte, Babies, Kranke, etc., also Menschen, die wegen Ihres Alters oder Ihrer Gesundheit sich nicht impfen lassen können, nicht ansteckt. Wer sich nicht impft, ist ein egoistischer Trittbrettfahrer der Gesellschaft.
      14 28 Melden
    • Hayek1902 03.02.2016 09:34
      Highlight nein, gehe ich nicht, weil es nicht mein job ist. aber leute in pflegeberufen, die sich nicht impfen wollen, sind eh am falschen ort. ich bleib dabei, sehe nicht ein wieso man von denen nicht verlangen kann, dass sie die gefahr einer grippeerkrankung minimieren. schliesslich haben sie eh schon kranke und betagte leute um sich. und eine dprache kann man den leuten schnell beibringen, dürfte genug südeuropäer geben, die wollen
      6 26 Melden
    • Retarded Wizard 03.02.2016 23:13
      Highlight Du sagst es richtig Matze.

      Impfen ist immer ein solidarischer Akt.

      Kein Zwang.

      Der Egoist ist jener, der anderen seine fragwürdigen, unüberlegten Überzeugungen aufzwingen will.
      9 2 Melden
    • maatze 04.02.2016 09:54
      Highlight Retarded Wizard: Lies mal diesen Beitrag: http://www.ratioblog.de/entry/die-140-suenden-der-anita-petek-dimmer

      Beim Thema Impfen zählen nicht Überzeugungen, sondern nur Belege. Und die liefern die Impfgegner nicht!
      3 5 Melden
  • kmaloney 02.02.2016 22:51
    Highlight hab eine Frage,die mir bis jetzt weder BAG noch Ärzte beantworten konnten,evtl. gibt es hier erfahrene Impfexperten?

    Unser BAG empfehlt wie auch die Grippeimpfung die Impfung gegen Polio (Kinderlähmung).
    Das Risiko in der Schweiz an Kinderlähmung zu erkranken scheint bei 0.000% zu sein, letzter Fall in der Schweiz:1983 (Quelle: WHO)
    Das Risiko an einem Impfschaden wegen der Polio-Impfung zu erkranken ist 1000x grösser (alleine in DE gibt es 1000 Fälle in den letzten 10J,Quelle: Paul-Ehrlich-Institut)
    Die Quellangaben sind geprüft, weshalb also sollen wir uns gegen Kinderlähmung impfen lassen?
    18 12 Melden
    • Retarded Wizard 03.02.2016 01:49
      Highlight Die Impfung bringt Geld, und der Impfschaden danach ebenfalls, deshalb müssen wir uns impfen lassen.
      13 22 Melden
    • Trouble 03.02.2016 02:25
      Highlight Es geht darum, dass Polio weltweit noch nicht ausgerottet ist, weshalb immer ein gewisses Ansteckungsrisiko besteht - auch in der Schweiz. Solange es noch Poliofälle gibt, wird auch weiter geimpft.
      Welche Impfschäden meinst du denn? Bei der Polioimpfung wird heute nur noch inaktiver Impfstoff verwendet, weshalb die Impfung keine Poliomyelitis verursachen kann. Im Vergleich zu einer Poliomyelitis nehme ich Impfreaktionen/Nebenwirkungen bei mir und meinem Kind sehr gerne in Kauf.

      Polio möchte ja wohl niemand haben... Oder ich zumindest nicht.
      18 3 Melden
    • Tsunami90 03.02.2016 05:30
      Highlight Polio muss zuerstmal ausgerottet werden auf der ganzen welt. Und das dauert sicher noch ein jahrzehnt oder zwei.
      11 2 Melden
    • runner 03.02.2016 07:47
      Highlight Ich stimme 100% zu: Buchtipp: Dr.med. Georg Kneissl, Impfratgeber aus ganzheitlicher Sicht. Eine Entscheidungshilfe. Dieser Arzt hat fürchterliche Impfschäden behandeln müssen, die geschädigten Kinder sind lebenslang Pflegefälle. Heutzutage impft man Babies bis zum 4. Lebensmonat mit 21 Impfstoffen! Die Kinder werden immer kränker: ADHS, Autoimmun- und neurologische Erkrankungen, Neurodermitis ...
      13 23 Melden
    • Trouble 03.02.2016 08:41
      Highlight Da gebe ich auch einen Buchtipp an. Es gibt noch den "Impfratgeber: Impfempfehlungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene" von Dr. med. Ulrich Heininger. Da wird auch der Aspekt des Reininterpretierens in Impfungen und deren Nebenwirkungen beleuchtet. Sehr interessant zu lesen.
      8 2 Melden
    • Gravitation 03.02.2016 16:42
      Highlight @runner. Die Impfung ist auch Schuld am Climat change, am weltweiten Hunger und am Syrien Konflikt 😆
      13 5 Melden
    • _kokolorix 04.02.2016 06:56
      Highlight die einzige studie zu wirksamkeit der polio impfung wurde in den usa in den 1950er jahren gemacht. es wurden mehrere mio menschen beobachtet.
      wer diese aufmerksam liest, sieht, dass auf 100000 42 geimpfte und 54 ungeimifte erkrankten. dabei sind die geimpften, da sie während der Studie geimpft wurden durchschnittlich 1/3 weniger lang unter beobachtung.
      seither werden zur beurteilung der wirksamkeit ausschliesslich die antikörperwerte herangezogen. darum enthalten impfungen aluminium, ein gift das in der natur nicht vorkommt und auf das jedes immunsystem ausgesprochen kräftig reagiert
      1 11 Melden
    • aye 04.02.2016 20:57
      Highlight @runner: Falsch. Bis 6 Monate wird nur gegen 6 Krankheiten geimpft.
      @kokolorix: Ja klar, die Impfung ist vollkommen unwirksam. Das Poliovirus hatte einfach plötzlich keine Lust mehr. DAS ist der wahre Grund für den Rückgang der Krankheitsfälle.
      Die heute verwendeten Impfstoffe enthalten auch keine Aluminiumverbindungen mehr. Nicht etwa, weil die so wahnsinnig schlimm wären, sondern um Leuten wie dich zu beruhigen.
      5 0 Melden
  • Gravitation 02.02.2016 21:37
    Highlight Impfen ist nichts anderes als eine Weiterbildung fürs Immunsystem😜
    32 20 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 21:08
    Highlight Hier sind allerlei wissenschaftliche Artikel zum Thema. Wirkung, Nichtwirkung, Empfehlungen, etc.

    http://www.spektrum.de/suche/#!/q/Grippeimpfung
    7 13 Melden
  • Moelal 02.02.2016 21:02
    Highlight Sich als Mitarbeiter im Spital gegen Grippe zu impfen ist eine Frage des Respekts gegenüber der Patienten, deren Angehörigen und der Kolleginnen und Kollegen, mit denen man arbeitet. Esoterik und Glaube sind fehl am Platz
    48 67 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 21:12
      Highlight Ich bin auch der Meinung, dass man sich in Pflegeberufen impfen lassen sollte. Allerdings geht es hier nicht um Esoterik oder Glaube, sondern um Unsicherheiten.

      Das ist ein bisschen wie Lotto. Die Verantwortlichen müssen ein halbes Jahr im Voraus schätzen, welche Grippevieren den kommenden Winter aktiv sein werden und auf dieser Basis die Impfstoffe produzieren.

      http://www.spektrum.de/news/warum-der-grippeschutz-manchmal-versagt/1365570

      http://www.spektrum.de/suche/#!/q/Grippeimpfung
      23 13 Melden
    • leonidaswarmegahappy 02.02.2016 21:59
      Highlight Das Problem bei den Impfungen ist nicht nur das vorausschauen welche Viren "aktiv" sein werden, sondern vor allem die hohe Mutationsrate die diese Viren aufweisen. Man müsste sich fast jedes Jahr wieder impfen lassen und es schützt halt nicht vor jedem Virus. Verstehe beide Seiten aber grundsätzlich bin ich auch fürs impfen.
      13 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 07:45
      Highlight Leokn, man müsste sich nicht fast jedes Jahr impfen lassen. Man muss es jedes Jahr. Inkl. 2 Wochen Schläppe und Erklältungssymptome.
      5 2 Melden
    • leonidaswarmegahappy 03.02.2016 11:55
      Highlight Ja jedes Jahr stimmt, danke! Ich habe mich auch impfen lassen dieses Jahr, ohne jegliche Symptome und bis jetzt ohne Grippe..
      3 1 Melden
  • Elkomentarias 02.02.2016 20:26
    Highlight Leider gibt es keinen Impfstoff gegen Ängste.
    Also sich jährlich gegen Grippe impfen zu lassen ohne das man überhaupt weiss ob es wirk?? Die Medizin die sich auf wissenschaftlichen Tatsachen auszuruhen meint, kommt mit halbfertigen Lösungen daher. Da kann ich auch Homöopathie nehme oder was anderes. Im Endeffekt hat man Angst das Impfungen Probleme verursachen und inpft deswegen nicht. Gescheite studien gibt es auch nicht, das ist unwissenschaftlich! Macht man es doch hat man Angst vor Krankheiten. Angst hat man so oder so. Deshalb ist für mich das beste Mittel mit Ängsten umzugehen lernen.
    18 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 21:15
      Highlight Dass die Wissenschaft sich ausgerechnet bei einer so weit verbreiteten Krankheit ausruht, ... Allein schon die Vorstellung treibt mir das Grinsen ins Gesicht. Je verbreiteter eine Krankheit ist, umso besser kann man mit Heilmitteln verdienen. Darum wird gerade bei der Grippe intensiv Forschung betrieben.

      Übrigens: Meditation hilft auch gegen Grippe. Das wurde wissenschaftlich bestätigt. Nix is mit Esoterik :-)
      11 25 Melden
    • Mox 02.02.2016 23:25
      Highlight "Übrigens: Meditation hilft auch gegen Grippe. Das wurde wissenschaftlich bestätigt. Nix is mit Esoterik :-)"
      @Rhabarber: Können Sie mir die entsprechende Quellen nennen? Diese Studie würde mich sehr interessiere.... Das tönt mir doch sehr nach Hokuspokus.
      16 3 Melden
    • Elkomentarias 02.02.2016 23:33
      Highlight ...Ja aber Grippe ist in meinen Augen "Keine Krankheit" aber sie wird zu einer gemacht etwas was man bemit allen mitteln bekämpfen muss. Warum? Ist es so tragisch einige Tage krank zu sein? Ausserdem gibt es 1000 verschiedene Arten von Grippenviren. Die Wissenschaft forscht vielleicht an einem Ort doch an tausend orten nicht. So gesehen ist es arrogant wenn sie die Illusion verbreitet ein aller Heilmittel zu sein. Die Wissenschaft erzählt in vielen Dingen nicht mehr und nicht weniger Humbug als Esoteriker. Ist meine Meinung. Man sollte sie nicht vergöttern. Sondern nüchtern mit ihr umgehen.
      9 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 00:21
      Highlight Mox:
      Auf die Schnelle hab ich nur den hier gefunden. Aber er sollte als Ausgangsbasis reichen. Ich weiss nicht, warum du so überrascht bist. In den 70ern galt Meditation noch als Hokuspokus. Aber das ist schon längst überholt. Gib mal auf einem Science-Portal "Meditation" ein und dann staune über die Ergebnisse!
      http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1157567
      2 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 00:27
      Highlight Elkomentarias:

      Eine Infektion, die jährlich ein halbe Million Menschen tötet und 5 Millionen ansteckt, nennst du "Keine Krankheit"?

      Es soll arrogant sein, wenn man dafür Heilmittel sucht? Früher nannte man auch die Spinner arrogant, die behaupteten, man könne eines Tages mit Maschinen durch die Luft fliegen :-)
      Eine Impfung, die gegen alle Grippeviren wirkt, ist näher als je zuvor.

      Die Wissenschaft erzählt NIEMALS Humbug. Das tun höchstens ein paar spinnerte Vertreter :-)
      13 8 Melden
    • EvilBetty 03.02.2016 00:39
      Highlight Elkowasauimmer... dann hatten sie wohl noch nie eine richtige Grippe. Doch? Dann stellen sie sich mal vor sie liegen nach der Chemo im Krankenhaus, ihr Imunsystem also quasi ist inexistent. Und jetzt stecken Sie sich an, weil eine Pflege«fach»kraft/in sich nicht impfen lassen wollte, weil sie nicht sicher war OB ES WIRKT, nicht ob es Ihr schadet...
      17 9 Melden
    • _kokolorix 03.02.2016 06:43
      Highlight @rhabarber
      bevor du dein ueingeschränktes loblied der wissenschaft anstimmst, solltest du dich mal mit den argumenten der gegner auseinandersetzten. du verurteilst jeden der nicht einfach glaubt was der maistream so von sich gibt.
      die vielen todesfälle welche immer wieder publiziert werden, kommen einfach dadurch zustande, dass man die erhöhte mortalität der wintermonate unbesehen der grippe zuordnet. bei den paar hundert toten die untetsucht werden gilt jeder als grippetoter der zum zeitpunkt des todes das virus trägt, ist das etwa wissenschaftlich?
      5 9 Melden
    • Mox 03.02.2016 06:51
      Highlight @Rhababer: Nein, das reicht eben nicht. Das ist keine ausreichende studie, weil sie einige methodische mängel aufweist. Der Autor der Studie gibt das selbst zu und sagt, dass weitere Untersuchungen nötig sind. Ausserdem zeigt die Studie überhaupt nicht das meditation gegen Grippe hilft, sondern bestenfalls, dass Meditation die Wirksamkeit der Krippeimpfung erhöhen kann. Es sind eben genau solche Halbwahrheiten/Ungenauigkeiten, die Esoteriker( oder auch Impfgegner) einsetzen, um ihren Glauben zu rationalisieren.
      10 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 10:12
      Highlight kokolorix:
      Du verurteilst jeden, der nicht deine Meinung übernimmt.

      Mox:
      Ich habe nicht behauptet, dass Meditation die Grippe heilt. Aber ich sagte, dass der Link nur eine Ausgangsbasis ist und du selbst weiter suchen sollst.

      Ich bin übrigens kein Impfgegner.
      0 8 Melden
    • Mox 03.02.2016 12:57
      Highlight @Rhabarber:
      "Ich habe nicht behauptet, dass Meditation die Grippe heilt." vs. "Übrigens: Meditation hilft auch gegen Grippe. Das wurde wissenschaftlich bestätigt." -> Aha....
      8 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 14:26
      Highlight Ach Mox, deutsche Sprache, schwere Sprache.
      "Helfen" und "Heilen" sind KEINE Synonyme.
      1 8 Melden
    • _kokolorix 03.02.2016 17:51
      Highlight @Rhabarber:
      Ich verurteile dich nicht. Ich versuche zu begründen warum ich nicht deiner Meinung bin.
      4 1 Melden
  • lilas 02.02.2016 19:52
    Highlight ich arbeite in diesem Bereich und habe mich noch nie impfen lassen. In den letzten 30 Jahren hab ich 1x Grippe gehabt...
    56 37 Melden
  • SanchoPanza 02.02.2016 19:19
    Highlight was nützt die Impfung des Pflegepersonals, solange BesucherInnen halb krank zu Besuch kommen. Sei es in der Neo-Natologie (ach ich wollte halt meinen Enkel sehen) oder in anderen Bereichen. Ich kann den Impf-Aufruf nicht mehr hören. Vor der eigenen Tür kehren wär mal ein guter Anfang. Das Pflegepersonal ergreift alle möglichen Massnahmen in ihrem schweren Job. Sie zu einer Impfung zu zwingen die erst noch, sagen wir mal, umstritten ist geht definitiv zu weit.
    PS: ich bin nicht gegen Impfungen, aber die Grippeimpfung ist per se ein Glücksspiel, obs auch die richtigen Viren trifft...
    79 29 Melden
  • Urmel 02.02.2016 19:12
    Highlight Die jährlich neue Zusammensetzung des Grippeimpfstoffs kommt aufgrund von Mutmassungen und Schätzungen der WHO weit im Vorfeld zustande; Was sollte/könnte denn diesen Winter bekämpft werden? Je nachdem wird der Cocktail zusammengebraut. Es ist praktisch unmöglich, dass der Impfstoff bei genau DER Grippeform wirkt, der man effektiv ausgesetzt ist. Im Gegenteil - es besteht die Gefahr, dass man sich mit der Impfung gleich die Ansteckung holt.

    Ich arbeite nicht im Pflegebereich aber ich würde mich nicht impfen lassen.

    Zum nachlesen: http://www.impfengegengrippe.ch/de-ch/impfung/impfstoff.html
    36 31 Melden
    • aye 04.02.2016 21:03
      Highlight Nur um das klarzustellen: Was wirklich praktisch unmöglich ist, ist die Ansteckung durch den Impfstoff. Deshalb steht auf der von dir verlinkten Seite auch nichts davon.
      2 0 Melden
  • Unkalmar 02.02.2016 18:37
    Highlight Die Grippeimpfung funktioniert nicht wirklich. Sehr viele geimpfte kriegen trotzdem die Grippe. Und wenn nicht, dann hätten sie sie ohnehin nicht gekriegt. Hier geht es um's Geschäft, nicht um die Patienten. Spätestens seit dem Schweinegrippenschwindel sollte das jedem klar sein. Ich würde ungeimpftes Spitalpersonal vorziehen, weil sie ihre Verantwortung nicht am Eingang abgegeben haben und nicht blindlings dem pharmageschmeidigen BAG vertrauen.
    54 40 Melden
    • _kokolorix 03.02.2016 06:58
      Highlight bin ganz deiner meinung.
      die pharmaindustrie weigert sich hartnäckig die wirksamkeit der grippeimpfungen zu untersuchen.
      bei umsätzen in dreistelliger millionenhöhe, bei derart dünner faktenlage, muss doch die frage erlaubt sein, ob es hier nicht nur ums geschäft geht
      10 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 17:56
    Highlight Arbeitete 10 Jahre in der Pflege, verweigerte die HBV Impfung weil an meinem Arbeitsplatz eine Ansteckung sehr unwahrscheinlich war. Bei der Arbeitsmedizin: "Wollen sie Leberkrebs, wollen sie die Kündigung?"
    2005 lag mein Vater mit Krebs im Sterben, bekam eine Lungenentzündung und starb daran. War vielleicht besser so für ihn. Todkranke sind anfälliger, da brauchts nicht viel. Link zum Thema: http://www.cochrane.org/de/CD005187/grippeimpfung-fuer-pflegepersonal-das-in-langzeitpflegeeinrichtungen-lebende-personen-im-alter-von-60-jahren-und-aelter-pflegt
    20 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 02:26
      Highlight Hat überhaupt jemand den Link angeschaut?
      2 4 Melden
  • G. Schmidt 02.02.2016 17:46
    Highlight Finde es ziemlich egoistisch wenn man sich aus reiner Bequemlichkeit nicht impfen lässt und so die "schwächeren" Patienten einem Risiko aussetzt.
    Natürlich kann eine Impfung eine Grippe nicht verhindern, jedoch geht es darum eine möglichst hohe Herdenimmunitätsquote zu erreichen, die schliesslich auch die ungeimpften Meschen schüzt.
    56 72 Melden
    • Babalu 02.02.2016 18:24
      Highlight Bin voll Ihrer Meinung. Das ist das gleiche wie wenn eine Pflegende sagen würde, dass sie nicht an Seife und Wasser glaubt und deshalb sich die Hände nicht waschen will. Die Pflegenden haben oft wirre Vorstellungen von Medizin und das Halbwissen führt zu komischem Aberglauben.
      45 58 Melden
    • theSkywalker 02.02.2016 19:07
      Highlight Was Sie sagen Herr Schmitt stimmt absolut. Jedoch ist das Ganze ein wenig komplizierter, da eine Grippeimpfung nicht das gleiche ist, wie zB eine Masernimpfung.
      Alle Jahre wieder sich impfen lassen mit einem Impfstoff, bei dem man noch nicht weiss ob er überhaupt nützt und dann evtl noch deswegen eine Woche im Bett zu liegen und nicht arbeiten zu können (als Pflegender hat man tatsächlich ein schlechtes Gewissen nicht arbeiten zu können, jedenfalls einige), ist nicht ohne.
      Ich bin geimpft, jedoch verstehe ich die GRIPPEN-Impfgegner.
      38 8 Melden
    • theSkywalker 02.02.2016 19:11
      Highlight Lieber Babalu

      Pflegende und kein Glaube an Wasser und Seife. Folgen sie mal einem Pflegenden und beobachten dessen Händehygiene und weitere Massnahmen die er trifft. Und dann folgen sie einem Arzt.
      Es hat überall schwarze Schafe klar. Ich würde jedoch ganz frech behaupten, dass viele Pflegende sich sehr auf die Hygiene achten.

      Ihre Aussage betreffend zu wenig Wissen weckt in mir das grosse Bedürfnis bei Ihnen Blut zu nehmen und ein paar Mal daneben zu stechen.

      Freundliche Grüsse von einem Pflegenden der gerade in seinem Anatomiebuch vertieft ist. 😚🖕🏼
      49 16 Melden
    • lilas 02.02.2016 20:05
      Highlight @Schmidt, 1. hat dies nichts mit Bequemlichkeit zu tun und zweitens erreichen sie diese Immunitätsquote nicht da es sich nicht um ein Virus wie Masern oder Röteln handelt. Ich finde es nicht verwerflich wenn man sich der Grippeimpfung kritisch gegenüber stellt. Als Pflegende/r ist man weit mehr als nur Grippeviren ausgesetzt. Ausserdem, die Besucher die krank vorbeischauen oder sich grad im Tram haben anhusten lassen sind weitaus gefährlicher als eine verantwortungsbewusse Pflegeperson die auf Hygiene achtet
      28 4 Melden
    • lilas 02.02.2016 20:11
      Highlight @Babalu..hoffentlich benötigen sie nie Pflege, bei dieser Meinung über die Bildung von Pflegefachpersonen müssen sie immense Ängste davor haben von abergläubischen Halbwissenden betreut zu werden die nicht mal an Wasser und Seife glauben
      27 5 Melden
    • Babalu 02.02.2016 20:25
      Highlight Ich glaube, sie haben mich falsch verstanden. Genau so wie Händehygiene keine freie Wahl ist, wenn man mit Kranken arbeitet, sollte es auch die Grippeimpfung nicht sein. Vor 100 Jahren gab es auch noch Pflegende, die behaupteten, es gäbe keine Bakterien und vor 200 Jahren, haben sich die Ärzte das OP-Messer am Schuh abgewischt. Es gibt eine überwältigende Menge an wissenschaftlicher Evidenz für den Nutzen der Grippeimpfung, dem entgegengesetzt sind irgendwelche Behauptungen, welche man in diesem Forum liest (das meine ich mit Halbwissen, man kanns auch Aberglaube nennen). http://ä
      15 23 Melden
    • Babalu 02.02.2016 20:31
      Highlight @Skywalker: Machen Sie sich mal die Mühe ins pubmed zu gehen und suchen Sie Evidenz zum Nutzen der Grippeimpfung und auch zu den Folgeschäden. Das ist jedenfalls mühsamer als pauschal an irgendwelche Verschwörungstheorien über die Pharmaindustrie zu glauben. Lassen Sie das Anatomiebuch bei Seite, verstehen ist nützlicher als auswendig lernen.
      10 12 Melden
    • G. Schmidt 02.02.2016 23:55
      Highlight Lieber Ilias
      Können Sie mir bitte definieren an was das Pflegepersonal sonst noch ausgesetzt ist? Ein Pfleger hat aus meiner Sicht mehr Kontakt als ein Besucher. Gemäss ihrem Beispiel würde eine allgemein höhere Impfquote in der Bevölkerung dieses Problem obsolet machen oder?

      2 4 Melden
    • G. Schmidt 03.02.2016 00:05
      Highlight Lieber theskywalker
      Gemäss ihrer Aussage entnehme ich, dass Sie ihr Wohl höher werten als dasjenige ihrer Patienten?
      Wie ich oben hingewiesen habe, ist die Grippeimpfung in erster Linie für die schwachen Patienten und nicht für das Pflegepersonal. Ich würde lieber eine Woche krank im Bett liegen als ein Menschenleben zu gefährden. Auch wenn eine Impfung nur eine kleine Wahrscheinlichkeit zur Minderung des Risikos beiträgt, ist diese (Wahrscheinlichkeit) immer noch höher als wenn nicht geimpft wird?
      Viel Erfolg mit Ihrem Studium.
      9 9 Melden
    • theSkywalker 03.02.2016 06:21
      Highlight @Babalu
      Ich bin mir des Nutzens er Grippeimpfung sehr wohl bewusst. Deshalb bin ich ja selbst geimpft. Ich wollte Herr Schmidt lediglich erklären, warum es bei der Grippeimpfung verständlich ist, wenn es mehr Impfgegner gibt, als bei anderen Impfstoffen.

      Auch mit der Aussage bezüglich Verstehen vor auswendig Gelerntem haben Sie Recht. Jedoch muss man sich ja zuerst Wissen aneignen, dass man dann verknüpfen kann, damit man versteht.
      2 1 Melden
    • theSkywalker 03.02.2016 06:32
      Highlight @Herr Schmidt Ganz klar: Ja!
      Es gilt Selbst- vor Fremdschutz. Dabei ist jedem selbst überlassen wie viel "Schaden" bzw Unannehmlichkeiten er sich zufügt für das Patientenwohl.

      Man könnte an dieser Stelle eine ewige ethische Diskussion starten, jedoch hatte ich diese erst vor kurzer Zeit in der Schule. Fazit: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Man muss einfach für seine Entscheidung argumentieren können.
      Wie gesagt, bin ich geimpft. Da ich mir aber lange unschlüssig war, kann ich gut nachvollziehen, warum man es nicht tut.
      3 1 Melden
    • lilas 03.02.2016 08:43
      Highlight @Schmidt, Pflegende sind z.B. über 200Virenarten ausgesetzt die zu Husten, Schnupfen, etc. führen und zudem ständig mutieren...sie sind Erbrochenem, Stuhlgang und den dazugehörigen Gerüchen ausgesetzt, teilweise infiziert durch eines der vielen Viren wie Rota od Noro. Mit HIVirus infiziertem Blut. Mit Herpes, Scharlach usw. In der Psychiatrie sind sie pyhsischer und verbaler Gewalt ausgesetzt. In der Getontopsychiatrie manchmal mit einer Mischung aus allem und die Auseinandersetzung mit sterben und Tod... dennoch, ich mag meinen Beruf. Ich hatte einmal Grippe im 30 Jahren und blieb daheim...
      5 3 Melden
  • Eisenhorn 02.02.2016 17:40
    Highlight Es gibt Hygiene und Spital-vorschriften schon deutlich länger als die Grippe-Impfung. Diese ganzen Maßnahmen sind ja genau dafür gedacht die Übertragung von Krankheiten zwischen Patient und Pfleger zu vermeiden. Da ist es doch dann völlig egal ob der Pfleger eine Grippe Impfung hat oder nicht.

    Und wenn es passiert wo anders was schief gelaufen, und man sollte sich lieber drum kümmern raus zu finden wie es passiert ist. Denn es gibt auch Sachen gegen die man sich nicht impfen kann, und dann sind wir wieder bei der Spital-Hygiene.
    37 17 Melden
    • mortiferus 02.02.2016 18:22
      Highlight Ein Virus, dass sich mittels Tröpfcheninfektion weiterverbreiten kann, ist nicht so einfach unter Kontrolle zu halten. Da müsste man alle Patienten einzeln isolieren, das geht nicht und ist auch nicht 100%ig. Die Angestellten müssten den halben Tag damit verbringen sich zu waschen und kleiden. Jeder Spitalangestellte müsste man täglich kontrollieren und bei geringstem Verdacht auf eine Infektion nach Hause schicken, das geht auch nicht. Auch die Art wie Material und Wäsche ins Spital kommte würde aufwändiger.
      15 4 Melden
  • Madison Pierce 02.02.2016 17:34
    Highlight Diese blödsinnigen Argumente machen mich wütend. Natürlich hilft die Impfung nicht zu 100%. Aber wenn zu rationalem Denken fähig ist, sieht man, dass es nicht um den absoluten Schutz geht, sondern um das Verhältnis von Gewinn zu Risiko. Man kauft nicht für 100 Fr. ein Los, mit dem man mit einer Chance von 1:100 1000 Fr. gewinnen kann. Würde es nur einen Franken kosten, würde man es kaufen.

    Bei der Impfung steht ein hoher Gewinn (wahrscheinlich keine Grippe bekommen + andere Personen schützen) einem kleinen Risiko (etwas Fieber, sehr geringe Chance für Impfschaden) gegenüber.
    44 55 Melden
    • Eisenhorn 02.02.2016 17:51
      Highlight Ich halte Lotto für "rational Schwachsinnig". Bitte jetzt das ganze Argument ohne Lotto Vergleiche...

      Sich irgendetwas in den Organismus spritzen zu lassen, gegen etwas das man als gesunder Erwachsener, in nicht all zu hohem Alter, eh ganz gut übersteht ist doch irgendwie Schwachsinnig. Ich arbeite doch auch nicht mit Gartenhandschuhen im Büro auf die Gefahr hin mich an einem Blatt Papier zu schneiden.
      37 31 Melden
    • exeswiss 02.02.2016 18:43
      Highlight @eisenhorn du steckst mit einem schnitt aber auch nicht geschwächte patienten mit grippe oder anderem an.

      "Sich irgendetwas in den Organismus spritzen zu lassen, gegen etwas das man als gesunder Erwachsener"

      sag das den patienten die nicht so "gesund" sind....
      19 14 Melden
    • _kokolorix 03.02.2016 07:14
      Highlight die impfbefürworter gehen einfach davon aus das die impfung zu 100% wirkt und das sie keine nebenwirkungen hat. beides ist völlig illusorisch. aber als kritiker wird man sofort in die esoterische ecke gestellt. das ist wie eine diskussion über religion, wobei vor allem die befürworter einfach nur gläubige sind, weil fakten gibt es schlicht keine, nur behauptungen
      2 3 Melden
    • Madison Pierce 03.02.2016 09:52
      Highlight Es geht überhaupt nicht darum, ob die Impfung zu 100% wirkt oder nicht. Der Schutz mit Impfung ist höher als ohne, darum geht es. Ein Helm bringt auch keinen 100%igen Schutz, aber trotzdem trägt man ihn, weil es besser ist als nichts und er nur unwesentliche Nebenwirkungen hat. Eben wie die Grippeimpfung.

      Habe noch keinen seriösen Bericht über ernsthafte Nebenwirkungen gelesen. Also im Sinne einer Studie, nicht "Kollegin kennt jemanden, der auf Facebook von einem Kind gelesen hat, das seit einer Impfung Autist ist".
      5 2 Melden
  • theSkywalker 02.02.2016 17:19
    Highlight Die Vermutung, dass die Pflegenden sich Nichts von den Ärzten vorschreiben lassen wollen ist schlicht und einfach Bullshit.
    Viel eher liegt es daran, dass man nie genau sagen kann, ob der Impfstoff überhaupt wirkt, oder ob sich der Virus auf seinem Weg nach Europa soweit verändert hat, dass die Impfung umsonst war. Zudem gibt es nicht wenige, welche nach einer Impfung mehrere Tage flach liegen.

    Pflegefachmann i.A. / geimpft 😉
    52 9 Melden
    • G. Schmidt 02.02.2016 17:50
      Highlight Darf ich fragen von wo genau dieser Virus kommt, wenn nicht aus Europa?
      Und wieso ist die Skepsis unter Pflegefachleuten grösser als bei Ärzten?
      14 6 Melden
    • theSkywalker 02.02.2016 18:54
      Highlight Die Pharmaunternehmen schauen für den Impfstoff, welche Grippeviren sich in Asien heruntreiben. Denn diese Viren/ dieser Virus gelangt nach gewissen Mutationen dann zu uns. Da man sich ja im Voraus gegen eine Krankheit impfen muss, erstellen die Wissenschaftler den Virus aus dem Wissen über den Erreger in Asien. Wenn sich dieser Erreger anders als geplant verändert, ist der Impfstoff wirkungslos (so geschehen letztes Jahr).
      18 2 Melden
    • theSkywalker 02.02.2016 18:59
      Highlight Ich bin der Meinung, dass Ärzte eher pro Medis sind, während Pflegende sich auch für die Alternativen interessieren bzw diese auch anwenden. Medikamente sind die Waffen der Ärzte, gerade der Mediziner, gegen Krankheiten. Und seinen eigenen Waffen vertraut man halt.
      Deshalb kann es sehr gut sein, dass Ärzte einem Wirkstoff weniger kritisch gegenüber stehen als Pflegende.

      Dies ist jedoch nicht meine Aussage von obigem Kommentar. Ich wollte nur klarstellen, dass es einen anderen Grund gibt, dass sich Pflegende nicht impfen lassen als: "Wenn Ärzte mir das empfehlen mache ich dass sicher nicht."
      17 2 Melden
    • G. Schmidt 02.02.2016 23:44
      Highlight Besten Dank für Ihre ausführliche Antwort.
      4 0 Melden
  • Scaros_2 02.02.2016 17:08
    Highlight Da ich selbst 1 Jahr als Pflegepraktikant geschaffen habe kann ich die Pfleger schon verstehen. Sich jedes Jahr eine Giftmixtur in den Körper zu jagen ist nicht ohne und man muss dabei blind auf die Pharmaindustrie vertrauen. Es ist ja nicht so das die Grippe bei uns was wirklich gefährliches ist. Ich selbst hab damals auch nur die Pflichtimpfungen wie gegen Hephatitis gemacht, den Rest hab ich liegen gelassen denn viel resistenter fühle ich mit der Spritze auch nicht. Da arbeitet man lieber sorgsamer und vermeidet dabei auch noch das Noro-Virus das doch viel schlimmer ist als eine Grippe :)
    38 33 Melden
    • Wilhelm Dingo 02.02.2016 17:17
      Highlight Grippe ist gefährlich. Nicht für Dich aber für die Geschwächten.
      37 13 Melden
    • Wolfsblut 02.02.2016 17:26
      Highlight Kommt dazu, dass verschiedene Viren auftreten und man, trotz Impfung, nicht sicher sein kann, von einer Grippe nicht doch erwischt werden zu können.
      19 6 Melden
    • andiiGue 02.02.2016 17:30
      Highlight Naja, das mit dem "ungefährlich" trifft nicht auf die richtige Grippe zu, sondern nur auf so genannte grippale Infekte (Erkältung mit Fieber) zu. Die Grippe ist eine schwere Erkrankung welche unter anderem durch bakterielle Superinfektionen wie Lungenentzündung v.a. bei alten oder sehr jungen Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem zum Tod führt.
      siehe auch:
      http://m.srf.ch/gesundheit/koerper/erkaeltung-oder-grippe-der-kleine-unterschied
      16 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 16:51
    Highlight Der Röstigraben wird in der Impfquote sichtbar.
    15 7 Melden

«No-Billag-Propaganda» – Forscher schäumt wegen Bericht über «linke» SRG-Journalisten

Medienprofessor Vinzenz Wyss erhebt happige Vorwürfe gegen die Redaktion der «SonntagsZeitung»: Diese habe seine Studie benutzt, um politisch Stimmung zu machen. Die Verantwortlichen dementieren. 

Die Meldung verbreitete sich in Windeseile: Die SRG-Journalisten hätten einen Linksdrall, vermeldeten gestern die Newsportale im ganzen Land – auch watson. Anlass war ein entsprechender Artikel der SonntagsZeitung, der sich auf eine Untersuchung der ZHAW stützte. Nun meldet sich Studienautor Vinzenz Wyss zu Wort und erhebt schwere Vorwürfe gegen die verantwortlichen Redaktoren.

Herr Wyss, «fast drei Viertel aller SRG-Journalisten» seien links, schrieb die «SonntagsZeitung» unter Berufung auf …

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