Schweiz

SRG-Generaldirektor Gilles Marchand erklärt am 6. Oktober 2017 in Bern vor Journalisten seinen Plan.  Bild: KEYSTONE

SRG-Boss Marchand: «Uns blieben nur Monate, um allen 6000 Mitarbeitern zu kündigen» 

Als SRG-Generaldirektor keine zwei Monate im Amt, muss Gilles Marchand wegen der No-Billag-Initiative bereits um das Überleben des Unternehmens kämpfen. Ein Gespräch über Gratiskultur, verängstigte Mitarbeiter und Tessiner.

08.11.17, 11:38 09.11.17, 05:22
Jacqueline Büchi, Maurice Thiriet

Herr Marchand, angenommen, Spanien hätte die SRG: Würden sich die Katalanen trotzdem abspalten wollen?
Gilles Marchand:
Eine interessante Frage ... es ist zumindest symptomatisch, dass Radiotelevisión Española fast alle Sendungen von Madrid aus produziert. 

Ist sicher auch günstiger, würde der gemeine SRG-Gegner sagen.
Schon, aber vielleicht wäre TVE gut beraten, mehr Studios in Katalonien und im Baskenland zu eröffnen. Schaden würde es dem nationalen Zusammenhalt sicher nicht, und wenn man nur auf die Kosten schaut, dann dürfte eine Abspaltung Kataloniens Spanien deutlich mehr kosten als ein paar zusätzliche Studios.

«Wir müssen diese Abstimmung gewinnen – und dann eine neue SRG angehen.»

Sie behaupten mit globaler Gültigkeit: Nur Öffentlich-Rechtliche kitten Nationen zusammen? Ohne SRG bald Tessiner Separatismus?  
(Lacht) So weit würde ich nicht gehen. Aber ich glaube schon, dass die SRG mit Studios und Programmen in allen Landesteilen viel zum Wir-Gefühl in der Schweiz beiträgt. Wer in Zürich seine Gebühren zahlt, zahlt sie ja nicht nur für sich selber. Er garantiert damit, dass auch Leute ein vollwertiges TV-Programm bekommen, die nicht in einem starken Wirtschaftszentrum leben.

Wie zum Beispiel die Tessiner?
Zum Beispiel. Ich kämpfe für diese Idee einer Schweiz, die solidarisch ist, in vier Sprachen denkt und arbeitet. Die SRG hat kein Monopol auf den nationalen Zusammenhalt. Aber wir spielen eine Schlüsselrolle.

Das sehen nicht alle so. Tatsächlich könnte die SRG nach der No-Billag-Abstimmung in vier Monaten Geschichte, 6000 Mitarbeiter arbeitslos sein. Wie geht es Ihnen da?
Ich wusste, worauf ich mich einlasse ... ja, es steht viel auf dem Spiel: Nicht nur für unsere Mitarbeiter, sondern für die ganze Schweiz. Es gibt keinen Plan B. Wir müssen diese Abstimmung gewinnen – und dann eine neue SRG angehen.

«Ein Digital Native versteht nicht, warum er für etwas zahlen soll, das er selber nur wenig oder vielleicht gar nicht nutzt.»

Was hat die alte SRG falsch gemacht, dass eine Annahme der No-Billag-Initiative nun plötzlich als realistisches Szenario gehandelt wird?
Nicht nur meine Vorgänger in der «alten SRG» wie Sie das nennen – ich sitze ja selber seit Jahren in der Geschäftsleitung ...

... was also haben Sie falsch gemacht?
Wir haben nicht genug gut erklärt, warum es uns braucht. Dazu kommt, dass sich unsere Gesellschaft grundlegend gewandelt hat. Es hat sich eine Gratiskultur etabliert. Ein Digital Native versteht nicht, warum er für etwas zahlen soll, das er selber nur wenig oder vielleicht gar nicht nutzt.

Jetzt ist also der Digital Native schuld? Also, dann kriegen Sie jetzt die Chance: Wir sind Digital Natives, erklären Sie uns, warum wir jährlich 400 Franken zahlen sollen, obwohl wir kein lineares Fernsehen kucken und kein Radio hören.
Die Geräte und die Programme sind ja nicht das gleiche. Vielleicht hören Sie kein Radio und haben keinen grossen Bildschirm, aber Sie schauen sich vielleicht auf YouTube Inhalte an, die von der SRG bezahlt wurden ...

«Per Pay-TV liesse sich höchstens ein kleines, deutschsprachiges Angebot in Zürich finanzieren.»

... selten ...
... und sind sich dessen vielleicht gar nicht bewusst! Ausserdem würde ich Ihnen sagen, dass Sie mit Ihren Steuern ja auch Schulen und Spitäler mitfinanzieren, obwohl Sie vielleicht noch keine Kinder haben und noch lange nicht im Spital liegen. Sie tun das, weil Sie solidarisch sind, weil es im Interesse der Gesellschaft und damit auch in Ihrem Interesse ist.

Das Spital und die Schule gibt es nicht ohne unsere Steuern, aber Informationen gibt es im Netz in Hülle und Fülle, Unterhaltung sowieso.
Ja, aber es gibt auch in der digitalen Welt «à boire et à manger», wie man auf Französisch sagt. Sehr gute und sehr schlechte Inhalte. Das weiss auch der Digital Native. Der Anspruch der SRG muss es sein, Inhalte zu liefern, besonders News, die clean, transparent und smart sind. Denen die Leute vertrauen können und die verständlich aufbereitet sind. Das ist ein Wert an sich, gerade in Zeiten von Fake News.

Wenn dieser Wert so hoch ist, dann sind die Leute sicher auch bereit, freiwillig dafür zu zahlen und die Gebühren wären gar nicht nötig. Haben die No-Billag-Initianten recht?
Nein! Da bin ich sehr klar: Es ist nicht möglich, die SRG bei einem Ja zu No Billag am Leben zu erhalten. Weder in der heutigen noch in einer anderen Form. Wir könnten heute weniger als 20 Prozent unseres Programms über Werbung finanzieren. Und dieser Anteil würde weiter schrumpfen, wenn die Sendungen, die wir heute zur Prime Time zeigen, wegfielen. Denn dann fallen auch die Marktanteile weg und die Werbepreise brechen ein.

Sie müssten ein wenig abspecken. Das müssen alle Medienmanager in der Schweiz, das können Sie auch.
Das wäre nicht Abspecken, sondern eine tödliche Hungerkur. Per Pay-TV liesse sich höchstens ein kleines, deutschsprachiges Angebot in Zürich finanzieren. In den anderen Sprachregionen ist das betriebswirtschaftlich schon rein aufgrund der kleinen Bevölkerungszahlen unmöglich. Der Markt ist zu klein, die Produktion zu teuer.

«Die aktuelle Situation ist nicht einfach für unsere Mitarbeiter, viele haben berechtigterweise Angst.»

Wie schnell müssten Sie Ihre Leute auf die Strasse stellen und die Studios schliessen, falls Volk und Stände am 4. März Ja zu No Billag sagen?
Wir hätten wohl nur wenig Zeit, die Aktivitäten kontrolliert herunterzufahren. Uns blieben nur Monate, um allen 6000 Mitarbeitern zu kündigen. Im Rahmen eines Sozialplanes natürlich. Es würde auf jeden Fall rasch sehr schwierig, unsere Leistung aufrechtzuerhalten.

Deswegen twittern SRF-Moderatoren wie wild, die Kader ihrer Produktions-Tochter TPC rufen die Mitarbeiter zu Spenden im Abstimmungskampf auf. Wie soll man Ihnen so eine ausgewogene Berichterstattung zu No Billag abnehmen?
Wir haben intern klar kommuniziert, dass wir keine Kampagnen dulden. Aber die aktuelle Situation ist nicht einfach für unsere Mitarbeiter, viele haben berechtigterweise Angst. Täglich erreicht sie sehr starke, teilweise unschöne Kritik. Da sollen sie sich wehren und erklären dürfen. Ganz wichtig ist mir, dass die Berichterstattung auf dem Sender auch zu No Billag absolut neutral und ausgeglichen daherkommt.

Mit Spannung wird erwartet, welche Parole die SVP Schweiz fasst. Die Zürcher Sektion sprach sich grossmehrheitlich für ein Ja zu No Billag aus, auch Christoph Blocher hegt Sympathien für die Initiative. Womit rechnen Sie?
Ich glaube, nur ein Teil der SVP will mit solcher Radikalität gegen die SRG vorgehen. Es gibt auch Schwergewichte in der Partei, die gegen No Billag sind. Das müssen die SVP-Mitglieder mit sich selbst ausmachen.

«Ich will dieses Unternehmen neu denken, neue Ideen einbringen.»

Und wenn Sie gewinnen, wollen Sie also eine neue SRG erschaffen. Wie soll die aussehen?
Ja, nach dem 4. März beginnt mein eigentlicher Job – sofern wir diese Abstimmung gewinnen. Ich will dieses Unternehmen neu denken, neue Ideen einbringen. Wir müssen uns fragen: Was produzieren wir morgen, wie tun wir es, und wo könnten wir mit den Privaten zusammenarbeiten?

Die Privaten wollen aber nicht mit Ihnen zusammenarbeiten. Sehen Sie das nicht?
Das stimmt nicht. Einige tun es bereits und man kann noch mehr machen.

Was?
Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass wir unsere Regionalinhalte mit den Kollegen von den privaten Stationen teilen. Wir haben schon solche Kooperationen gemacht in der Westschweiz. In einer Welt, die immer internationaler und immer vernetzter ist, stehen wir als SRG nicht in Konkurrenz zu den lokalen Sendern, sondern zu jenen im Ausland. Damit wir schlagkräftig bleiben, müssen wir zusammenspannen.

«Fakt ist: Wir müssen sparen, um unsere Kosten weiter decken zu können.»

Das ist die Appeasement-Strategie von Roger De Weck und sie interessiert, wie gesagt, die Privaten nicht. Im Gegenteil. Die sind stinksauer, weil die SRG in der Werbeallianz Admeira mit der Swisscom zusammenarbeitet. Die muss weg, sonst nützt alles nichts.
Es ist nicht mein Plan, aus Admeira auszusteigen. Auf jeden Fall möchte ich die Gespräche mit den privaten Verlegern fortführen. Und wir bleiben offen für neue Partner.

Warum verzichten Sie nicht wenigstens als Geste auf ein paar Sender, mit denen die SRG in den letzten Jahren die Privaten bedrängt? Denken wir zum Beispiel an SRF 4, Virus, Radio Swiss Jazz …
Wir haben seit zehn Jahren keinen neuen Sender lanciert. Zudem ist es nicht zielführend, über die Anzahl Kanäle zu reden. Entscheidend sind die Inhalte, und dort müssen wir zwangsläufig Abstriche machen. Auch, weil unsere Gebühreneinnahmen ab 2019 plafoniert werden. Wir müssen ein Sparpaket von 50 Millionen Franken schnüren.

Es wird sicher nicht gejammert, jetzt. Dank der Zuwanderung steigt die Gebührensumme seit Jahren ...
... kein Gejammer, einfach eine Tatsache. Die Gebühren werden  plafoniert, eingefroren...

... und auf das heutige Gesamtbudget der SRG gerechnet sind 50 Millionen etwa ... 3 Prozent!
Mit den letzten Sparübungen, die wir 2016 gemacht haben sind wird dann schon bei 5 Prozent. Und weil auch unsere kommerziellen Einahmen rückläufig sind, sind es noch mehr. Richtig, diese Millionen sind nicht existenziell für uns, aber wir werden sie spüren. Fakt ist: Wir müssen sparen, um unsere Kosten weiter decken zu können.

Und wo wollen Sie inhaltlich hin?
Darüber können wir sprechen, wenn ein Abstimmungsresultat vorliegt.

«Ich bitte Sie! Von einem einseitigen Swissness-Kurs kann keine Rede sein.»

Wie vor der RTVG-Abstimmung verschieben Sie die Service-Public-Debatte auf nach der Abstimmung? Ist das schlau? Es war damals schon knapp.
Auch wenn gewisse Leute mantramässig das Gegenteil behaupten: Wir beteiligen uns laufend an der Service-Public-Diskussion! Welches Unternehmen spricht so viel über seine eigenen Aktivitäten wie die SRG? Ich weiss es wirklich nicht. Und den Fahrplan der politischen Diskussion über Umfang und Art des Leistungsauftrags bestimmt nicht die SRG, sondern der Bundesrat. Wir können nicht im Alleingang vor den Abstimmungen das Gesetz über den Leistungsauftrag diskutieren, wie Ihnen das offenbar vorschwebt.

«Von einem einseitigen Swissness-Kurs kann keine Rede sein.»

Das ist natürlich richtig. Versuchen wir es also mit einem konkreten Vorschlag, der die Zürcher dazu bringen könnte, lieber für die Tessiner mitzuzahlen?
Ich höre.

Könnte man die Fressbeizen- und Schwingfest-Dichte im Programm ein wenig lichten? In der Deutschschweiz fährt SRF seit Jahren ein klischiertes Swissness-Programm, das mit der Realität der urbanen Bevölkerung nichts zu tun hat.
Ich bitte Sie! Von einem einseitigen Swissness-Kurs kann keine Rede sein. Dass wir über Schweizer Traditionen berichten, macht doch einen Teil unserer Legitimität aus. Wir produzieren sehr wohl auch Angebote für junge, urbane Leute. Vielleicht sollten Sie sich unsere Programm doch etwas öfters anschauen.

Versprochen und vielen Dank für das Gespräch.

Zur Person 

Der 55-jährige Gilles Marchand ist seit 1. Oktober 2017 Generaldirektor der SRG. Er ist damit für das operative Geschäft aller SRG-Abteilungen zuständig und einer der mächtigsten Medienmanager der Schweiz.

Marchand war seit 2001 Direktor von Radio Telévision Suisse (RTS) und in der Geschäftsleitung der SRG. Anders als sein Vorgänger Roger de Weck kommt der studierte Soziologe Marchand nicht aus der Publizistik, sondern aus der Leser- und Marktforschung bei Ringier Romandie.

Marchand ist mit einer Spanierin verheiratet, wohnt seit Job-Antritt in Bern und hat zwei erwachsene Kinder. (thi) 

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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  • Schneider Alex 10.11.2017 08:46
    Highlight Mit der Annahme der No Billag-Initiative eröffnet sich die Chance, die Medienfinanzierung neu zu überdenken. Zeit genug haben wir ja, da zuerst das Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) revidiert, das heisst in ein Mediengesetz umformuliert werden muss, bevor die Billag-Gebühren gestrichen werden können. Diese Zeit kann die SRG nutzen, das Programmangebot endlich zu revidieren. Es braucht einen neuen Verfassungsartikel „Medien“, der unter anderem die gesellschaftlich und politisch bedeutsamen Medieninhalte (inkl. Print) festhält und deren Finanzierung mittels geringen Gebühren und Steuern regelt.
    4 5 Melden
  • Emperor 10.11.2017 00:42
    Highlight Herr Marchand schlägt sich leider sehr schlecht in diesem Interview, jedoch sind sich fast fast alle ernstzunehmenden Medienschaffenden einig, diese Iniatitive gehört abgeschmettert, sowohl die Schweizer Verleger als auch Wissenschaftler, Schweizer Privatfernsehsender als auch ehemalige NZZ Chefredaktoren sowie der Gründer von Watson sprechen sich klar gegen diese Iniatitive aus, ohne diese Gebühren werden die meisten Radio und Fernsehstationen der Schweiz eingehen nicht nur die SRG. Ersetzt werden sie von politischem Inhalt, finanziert vom netten Onkel von der Goldküste...
    9 10 Melden
  • Bokidoki 09.11.2017 17:26
    Highlight Wow! Was für ein geniales Interview. Zu Beginn dachte ich: "nicht schon wieder die üblichen Parolen", doch die bissigen Fragen sind absolut gerechtfertigt.
    6 0 Melden
  • pedrinho 09.11.2017 14:00
    Highlight 6000 Arbeitsnehmer !
    Mir war nicht ganz klar, bis jetzt wie aufgeblasen dieser betrieb ist. Es scheint klar, dass solcher auf dem nichtsubventionierten markt kaum ueberlebensfaehig waere. Ein grund mehr die "billag" steuer abzuschaffen.
    Die kernaufgaben koennten heute problemlos mit viel weniger realisiert werden, fuer alles andere wie internationaler sport, unterhaltung, schwachsinniges stehen massenhaft andere anbieter zur verfuegung und wer diese angebote nutzen will soll sie auch bezahlen.
    20 5 Melden
  • stef2014 09.11.2017 13:04
    Highlight "Könnte man die Fressbeizen- und Schwingfest-Dichte im Programm ein wenig lichten? In der Deutschschweiz fährt SRF seit Jahren ein klischiertes Swissness-Programm, das mit der Realität der urbanen Bevölkerung nichts zu tun hat."

    Danke für diese treffende Umschreibung.
    19 5 Melden
  • René Obi 09.11.2017 11:56
    Highlight Nochmals. Ja zur No-Billag heisst, fertig SRG. Fertig Kulturförderung. Fertig von Investoren unabhängige TV-Nachrichten. Fertig Förderung einheimischen Filmschaffens - ist nicht nur alles schlecht! Fertig gratis Champions League. Fertig Ländler, Philosophie, welsches, tessiner und romanisches Fernsehen, etc.
    Dafür aber mehr stupide Serien oder Gameshows. Mehr Blocher-TV etc.

    Dass die SRG nicht alles richtig macht stimmt schon. Unter dem Strich machen sie aber eine gute und wichtige Arbeit.
    22 20 Melden
    • stef2014 09.11.2017 14:32
      Highlight Ich bin auch ein Befürworter von No-Billag. Aber nicht aus den von dir genannten Gründen. Die Diskussion auf den Inhalt zu reduzieren, greift einfach zu wenig tief. Es geht hier um eine grundsätzliche Diskussion, ob alle im Kollektiv diesen Inhalt mittragen *müssen* oder nicht. Diese Diskussion ist m.M.n. legitim. Bund und SRG haben es aber jahrelang verpennt, eine Auseinandersetzung, geschweige Lösungen, zu suchen. Jetzt, wenige Monate vor der Abstimmung haut der BR noch rasch eine Notlösung raus um die Gemüter zu beruhigen. Irgendwie selbst schuld, dass jetzt plötzlich ein Ja droht, nicht?
      12 5 Melden
  • LYX 08.11.2017 22:12
    Highlight Dass das Parlament nicht auf die 200.-- Gebühr eingegangen ist war evtl. Ein grosser fehler. Kann mir ja keiner sagen, dass 50'000'000.-- / Monat nicht reichen um die schweizer Bevölkerung auf dem laufenden zu halten. Wenn man dem Herrn im Interview zuhört scheint es fast so dass auch 100'000'000.-- / Monat eher auf der knappen Seite sind....
    Schlichtwegs irrsinnig.
    38 9 Melden
  • Ein Berner 08.11.2017 20:43
    Highlight Zumindest den Initiativtext lesen sollte man schon. Der verbietet jede Finanzierung von Radio und TV durch den Staat. Auch üer Steuern. Das betrifft die SRG und die meisten privaten Radio- und TV-Stationen gleichermassen. Wer bei einer Annahme Radio oder TV machen will, müsste sich zum allergrössten Teil via Werbung finanzieren. Und das bedeutet, dass nur noch gemacht würde, was Quote bringt. Echo der Zeit, DOK, Tagesschau, Rendez-Vous - das alles gäbe es damit nicht. Und in den kleinen Märkten im Tessin und der Romandie gar nichts mehr. - Das nur, weil man nicht mit allem einverstanden ist?
    54 26 Melden
    • Driver7 08.11.2017 23:52
      Highlight Ja die Initiative ist relativ krass.. die Alternative ist allerdings nicht vorhanden. Mich interessiert weder Echo der Zeit noch Rendezvous noch Sport usw.. eigentlich gucke ich nahezu kein TV und Radio verabscheue ich sogar.. auch im Interview sehe ich die Gründe fürs bezahlen nicht... immer diese Vergleiche mit Spitäler, Schulen, Feuerwehr sind lächerlich, es geht hier um olle TV Sender!!
      25 13 Melden
    • Madmessie 09.11.2017 11:27
      Highlight Der Initiativetext verbietet aber die Subventionierung von Sendungen nicht. Der Bund könnte also weiter Echo der Zeit, DOK, Tagesschau, Rendez-Vous bei einer Privatstation subventionieren.
      9 6 Melden
    • Ein Berner 09.11.2017 14:10
      Highlight @Madmessie: Ich denke nicht, dass der Initiativtext das zulässt. Der neue Art. 93 Abs. 4 hält fest: "Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Meldungen tätigen." Die dauerhafte Subventionierung von regelmässigen Sendungen dürfte da nicht darunter fallen.
      8 2 Melden
  • zzZüri 08.11.2017 18:21
    Highlight Falls die Initiative angenommen wird, gibt es dann im privaten Angebot auch Nachrichten in Gebärdensprache? Oder haben die, einfach Pech, wie z.B. die Rätoromanen oder Tessiner?
    55 36 Melden
    • Ein Berner 08.11.2017 21:11
      Highlight Ja, sie haben einfach Pech. Niemand wird das tun. Weil es sich nicht rentiert. Marktversagen ist das Stichwort. Kennt man auch aus der Landwirtschaft. Ironischerweise exakt von der Partei am meisten geschützt, die nun - zumindest teilweise - diese unsägliche Initiative unterstützt. (Und nicht falsch verstehen: ich bin für Subventionen für die Bauern. Neid bringt eine Gesellschaft nie weiter).
      25 18 Melden
    • Emperor 10.11.2017 00:45
      Highlight @Ein Berner Das diese Partei die Iniatitive unterstützt liegt hauptsächlich daran, dass ihr Führer die Fernsehsender selbst betreiben möchte...
      4 3 Melden
  • Michel@sith 08.11.2017 18:11
    Highlight Ich finde die Aussage schade das er eine Erneuerung, erst nach gewinnen der Abstimmung angehen möchte. Würde er diese Neuerungen jetzt angehen wäre ein positiver Verlauf eher wahrscheinlich.
    63 5 Melden
    • Madmessie 09.11.2017 11:27
      Highlight Bin ebenfalls dieser Meinung.
      5 0 Melden
  • Bätzi 08.11.2017 17:54
    Highlight Ich bin ein klarer Gegener der NO Billag Initative. (und ein noch viel grösserer Gegner von Madame Rickli Goldbergmedia).
    ABER Hööret doch mit däm Gjammer. Klar ist die SRG mit ihrem 4 Sprachigen Programm angwiesen auf Offentliche Beiträge aber ich bin davon überzeugt das es mit der richtigen Werbe und Sponsorenttakitik gelingen würde mehr Geld einzutreiben.
    20 38 Melden
    • Ein Berner 08.11.2017 21:14
      Highlight Super, dass Sie ein Gegner der Initiative sind. Aber was heisst für Sie die richtige Werbe- und Sponsorentaktik? Wer für Werber attraktiv sein will, muss ein möglichst grosses Publikum erreichen - und zwar beim allerersten Kontakt. Da produziert man nur noch für den Massengeschmack. Und nur, was sich rentiert. Echo der Zeit, DOK, die Sternstunden, Kontext und vieles mehr lassen sich so nicht finanzieren. Ein Korrespondentennetz gäbe es auch nicht. Minderheiten sind für die Werbung auch uninteressant. Zudem sind die Werbeeinnahmen schon lange rückläufig - weil sie immer mehr ins Web abwandern.
      16 10 Melden
  • Pointer 08.11.2017 17:53
    Highlight Die SRG wird bei einem Nein so weitermachen wie bisher, selbst wenn es nur eine Stimme unterschied ist.
    70 23 Melden
    • Ein Berner 08.11.2017 23:06
      Highlight Wird sie nicht. Kann sie gar nicht. Denn wenn die Initiative abgelehnt wird, steht die Debatte ums Mediengesetz an. Bei Annahme freilich nicht. Da wird nie mehr über irgendwas diskutiert. Weil die Initiative jede Art Medienpolitik im Bereich Radio und TV unmöglich macht. Beschwerdestellen gibt es auch keine mehr. Der allmächtige Markt regelt das dann. Wenn es ihnen nicht zusagt, ist das dann einfach ihr Problem.
      12 12 Melden
    • Shabina 09.11.2017 16:23
      Highlight Nie ist ein hartes Wort!
      1 1 Melden
    • Emperor 10.11.2017 00:48
      Highlight @Shabina NIE mehr solange unsere Verfassung Gültigkeit hat, besser?

      Mir ist eine SRG die so weitermacht wie bisher immernoch lieber als keine, eigentlich finde ich macht sie gute arbeit bis auf den Punkt, dass sie die Digitalisierung etwas verschlafen aht aber dort versuchen sie auch aufzuholen.
      3 4 Melden
  • saintjulians 08.11.2017 17:51
    Highlight 6000 Mitarbeiter entlassen? Absoluter Blödsinn!
    1. Steht in den Statuten der SRG, dass man sich gar nicht auflösen kann ohne 2/3-Mehrheit und solange ein Auftrag gem. RTVG besteht! Das heisst: Es bräuchte eine Gesetzesänderung. Ob das zustande kommt, ist fraglich.
    Weshalb die ständigen Drohungen und die Angstmacherei?
    2. Es stimmt - der Bund könnte bei einem Ja zu NoBillag keine ganzen Sender "subventionieren", wohl aber einzelne Sendungen (siehe NZZ Artikel dazu)!
    FAZIT: Die SRG müsste wohl sparen im Unterhaltungsbereich. Geht deswegen die Welt unter?
    59 30 Melden
    • Gipfeli 08.11.2017 20:31
      Highlight Hallo saintjulians, 1. vllt. verwechselst du den Trägerverein SRG mit der SRG als Medienunternehmen ? Der Verein könnte schon weiterbestehen, aber die Diskussion dreht sich ja um das SRG-Medienunternehmen. 2. Der Bund dürfte gemäss Initiativtext nur noch Zitat Punkt 4: "Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen." Unter "dringlichen amtlichen Mitteilungen" verstehe ich keine Info-Sendungen sondern vielleicht eine Warnung, wenn was in die Luft geflogen ist o.ä.
      28 8 Melden
    • Ein Berner 08.11.2017 21:18
      Highlight Das Problem bei einer Annahme ist ein anderes. Wenn einem Unternehmen plötzlich 3/4 der Einnahmen wegbrechen, ist es zahlungsunfähig. Alle, mit denen man zusammenarbeitet, werden nur noch auf Vorkasse liefern. Und kein Werber wird auch nur noch einen Franken ausgeben. Wer will schon mit einem Medium assoziiert werden, das dichtgemacht wird? Keiner. Da spielt es keine Rolle mehr, was die Statuten sagen...
      20 5 Melden
    • Madmessie 09.11.2017 11:31
      Highlight "Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen" heisst aber nicht, dass er auch andere Sendungen wir Tagesschau etc. subventionieren kann. Ausdrücklich nicht erlaubt ist nur die Subventionierung einer Station. Kann das mal ein Jurist analysieren?
      3 2 Melden
    • Emperor 10.11.2017 00:50
      Highlight @Madmessie Die Subventionieung einer Sendung, ist indirekt auch Sobventionierung einer Station.... ist relativ klar.
      2 1 Melden
  • Ron Collins 08.11.2017 17:29
    Highlight Mir kamen echt die Tränen bei diesem Artikel. Die arme SRG geht bald bei Pfarrer Sieber anklopfen?? Hört doch auf echt! Grotesk - umso klarer für mich NoBillag!!
    Null Einsicht, kein jota Selbstkritik und entgegen kommen, geschweige Verständnis für die Gegenbewegung.
    86 58 Melden
    • Ein Berner 08.11.2017 23:06
      Highlight Argumente sind nicht so ihre Sache, oder?
      16 18 Melden
    • Ron Collins 09.11.2017 08:19
      Highlight Ha ein Berner!
      10 6 Melden
    • Emperor 10.11.2017 00:51
      Highlight EInfach mal nein stimmen weil der Direkto blöd ist, aber über die Bedeutung nachdenken... leider nein
      1 5 Melden
  • Maurice Howald 08.11.2017 17:15
    Highlight Die SRG fällt seit Jahren durch ihr stark linkslastiges Programm auf. Dafür bezahlen muss die Allgemeinheit. Die Programmmacher präsentieren uns seit Jahren derb-triviale Unterhaltungssendungen mit vielen Bergen und Kühen. Sie denken wohl, dass die konservativen Trottel es so am liebsten mögen. Die Linken hingegen bekommen ganze Propagandamagazine wie die Sternstunde Philosophie oder kulturplatz finanziert - mit linken Denkern und unkritischen linken Interviewern. Es wäre nur fair, wenn es endlich auch Sendegefässe für Rechtskonservative geben würde.
    59 86 Melden
    • Pafeld 09.11.2017 00:36
      Highlight Die Arena bietet der SVP nun seit Jahren einmal pro Woche die Gelegenheit, die Schuld für das gerade aktuelle, politische Problem den Ausländern in die Schuhe zu schieben. Und das meist sogar nur mit begrenzten Widerspruchsmöglichkeiten. Das einzige Gejammer, welches noch erbärmlicher ist, als jenes der SRG, ist jenes von den Leuten am ultrarechten Rand, die glauben wegen lumpigen 400 Stutz über die Programmhoheit zu verfügen. Wenn dir die Formate der SRG nicht passen, beschwere dich offiziell. Kann man nämlich. Und sonst guck halt tele-Blocher. Der ist nicht nur billig, sondern sogar gratis.
      18 9 Melden
    • Maurice Howald 09.11.2017 15:44
      Highlight @Pafeld Alles falsch, was Sie schreiben! 1. Die Arena ist eine meist sehr ausgewogene Diskussionssendung. Manche Leute meinen ernsthaft, rechte Politiker müssten noch dankbar sein, überhaupt eingeladen zu werden.
      2. Ich will nicht über die Programmhoheit verfügen, sie aber auch nicht ganz den andern überlassen. Schliesslich zahlen diese ja nicht mehr als wir.
      3. Die Beschwerdeinstanz ist ein schlechter Witz.
      4. tele-Blocher - allenfalls das rechte Pendant zur Sternstunde - ist handwerklich schlecht gemacht. Man sieht eben schon, welche der Sendungen öffentlich subventioniert wird.
      3 6 Melden
    • play off 09.11.2017 20:07
      Highlight Ich hoffe auch nicht, dass die SRG untergeht. Aber bei 2 Punkten müssen sie sich ändern!

      1. Die SRG ist ganz klar links angesiedelt. Entweder sie steht politisch Neutral da, oder sie muss weg.

      2. Die SRG ist kein Goldesel, also zahlt normal Löhne. Es kann nicht sein, dass man für einen lockeren 60-70% Job, ein Mehrfaches eines normalen Arbeiter kassiert.

      Es wird einfach Zeit, dass gewisse Leute wieder auf den Boden kommen.
      4 2 Melden
    • Emperor 10.11.2017 00:56
      Highlight Schön, dass alles was intelektuell ist als Links verteufelt wird, wo hatten wir das schonmal?

      Aussderdem ist der nationalistische Anstrich, den sich die SRG seit geraumer Zeit zu geben versucht natürlich klar Links... wir stehen ja für Nationalismus und völkische Folklore... und daneben wird noch unseren rechts aussen Freunden von der SVP eine sehr unkritische Platform geboten oft ohne widerspruch.

      Tut mir Leid, aber für mich als Linker ist die SRG klar zu weit Rechts.
      2 1 Melden
  • Redly 08.11.2017 17:03
    Highlight Ein Produkt, das junge praktisch gar nicht nutzen, soll die CH zusammen halten?
    Entweder ich lach mich schlapp 😂
    oder die CH hat keine Zukunft.
    78 34 Melden
    • marhu13 09.11.2017 14:49
      Highlight Ah ja. Die jungen schauen also keine Champions League? Keine Nati spiele? Kein Federer? Kein Eishockey, Sportpanorama, Olympiade oder die WM?

      Wo läbsch?
      6 6 Melden
    • stef2014 09.11.2017 15:11
      Highlight Ich finde es auch erschreckend, dass nahezu niemand auf diesen Punkt eingeht. Selbst dieser Herr verschiebt seine Pläne auf nach der Abstimmung. Fakt ist, Bund und SRG haben die Zeichen der Zeit einfach nicht erkannt und es verpennt, eine zeitgemässe Alternative zu erarbeiten.
      6 3 Melden
    • Redly 09.11.2017 16:45
      Highlight Ja Marhu, Junge schauen das immer weniger (insbesondere als ‚Fernsehen‘).
      Zudem zurück zu meinem Argument: vom Champions League, Nati, Sportpanorama glotzen im Staatssender soll der Zusammenhalt der Schweiz abhängen?
      —> 😂 oder Sorgen um 🇨🇭
      4 1 Melden
    • marhu13 09.11.2017 17:15
      Highlight Ich bin selber jung, also 18, und auf mein Umfeld hin bezogen lässt sich die Aussage das Junge das nicht mehr schauen nicht erhärten. Ausserdem wird heute eine ganze Nation vor dem Fernsehen sitzen und zusammen 11 Landsleuten die Daumen drückt, dient das wohl kaum der Spaltung des Landes
      2 2 Melden
    • Redly 09.11.2017 20:07
      Highlight Hab ich von Spaltung gesprochen?
      Aber sind wir zwei uns morgen näher, weil Fussball schaust? Du gehst nicht auf mein Argument ein.

      (Abgesehen davon dass das garantiert auch Private bieten würden, weil Live-Sport zum wenigen gehört, wo klassisches Fernsehen statt on-demand noch Sinn macht.)
      2 1 Melden
  • BetterTrap 08.11.2017 17:02
    Highlight Bitte Watson, wenn man hier durch die Kommentarspalte geht wird einem fast übel. Könnt ihr nicht mal einen Artikel der den Initiativ-Text/Initiative an sich behandelt.

    Viele Leute haben ja mal überhaupt keine Ahnung worum es wirklich geht und plappern einfach mal Stammtischparolen raus. Ist ja schrecklich sowas. Wie wärs, wenn alle, die das Gefühl haben sich zur Diskussion zu äussern, mal überhaupt wissen was im Initiativ-Text steht!
    68 29 Melden
    • fcsg 08.11.2017 17:32
      Highlight Das Problem der SRG ist eben genau, dass sie an diesen Stammtischen die Abstimmung verliert, wenn sie weiter so arrogant und uneinisichtig auftritt... Da geht es dann nicht mehr um den Initiativtext, sondern nur noch um eine Retourkutsche für die jahrelange Verweigerung einer Diskussion über den Kernauftrag der SRG.
      Man scheint in anderen Sphären zu fliegen und denkt es genügt etwas Eigenwerbung zu machen, ob das reicht werden wir im März sehen.
      39 10 Melden
    • Pafeld 11.11.2017 09:38
      Highlight Also mutiert die noBillag-Initiative einmal mehr zu einer Farce, mit welcher die Bevölkerung beweisen kann, wie sehr sie ihrer gesetzlichen Verantwortung der politischen Mündigkeit nicht gerecht wird?
      0 0 Melden
    • fcsg 11.11.2017 10:22
      Highlight @Pafeld
      Nein, aber die Bevölkerung ist eher breit extremeren Vorlagen zuzustimmen, wenn man nicht den Mut hat, einen Gegenvorschlag vorzulegen und gleichzeitig solche Interviews gibt, die nur so von Arroganz strotzen.
      2 0 Melden
  • Hand-Solo 08.11.2017 16:35
    Highlight FOX News und Donald Trump sind das beste Beispiel warum es eine mit grosser Reichweite ausgestattete, politisch neutrale Medienorganisation mit Staatlich verordnetem service public braucht.
    67 31 Melden
    • play off 09.11.2017 20:09
      Highlight Ich hoffe doch, dass du die linke SRG nicht als Neutral betrachtest.
      1 2 Melden
    • Emperor 10.11.2017 00:59
      Highlight @play off
      Du meinst die linke SRG, welche unseren rechts aussen Politikern oft eine vollkommen unkritische Plattform gibt und eines auf völkishc nationalen Folkloresender macht?

      Wäre mir neu, dass als Links zu bezeichnen, hätte aber als Linker nichts dagegen, wenn sie etwa smehr nach Links kkommen würden.
      2 1 Melden
  • Besserwisser 08.11.2017 16:31
    Highlight " Es gibt keinen Plan B. Wir müssen diese Abstimmung gewinnen – und dann eine neue SRG angehen." Sollte diese Aussage von Herr Marchand tatsächlich ernst und keine Abstimmungspropaganda) sein, empfinde ich diese als äusserst bedenklich. Wie kann man als Generaldirektor keinen Plan B haben, womit sich die Frage auftut, wer diesem Herrn zu diesem Posten verholfen hat. Ich bin weder mit dem Ist-Zustand der SRG noch mit dem Inhalt der No-Billag Initiative zufrieden. Das ist wie eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
    49 16 Melden
    • Ein Berner 08.11.2017 20:48
      Highlight Dann frage ich Sie: Wie soll ein Plan B aussehen, wenn plötzlich 75 Prozent der Einnahmen wegbrechen?
      28 10 Melden
    • derlange 08.11.2017 22:18
      Highlight Pay TV
      Mehwert bieten!
      Und verkaufen nicht vergessen!
      7 6 Melden
    • Pafeld 09.11.2017 00:44
      Highlight Eher die Wahl zwischen Tollwut und Ebola. Ebola mag unschön sein, aber die Überlebensquote ist doch bei rund 60%. Bei Tollwut dagegen ist das Ende garantiert. Und wer mit der SRG im Detail nicht einverstanden ist, jedoch mit desser Notwendigkeit vertraut ist, dem bleibt gar nichts anderes übrig, als NoBillag zu versenken. Denn NoBillag ist der sichere Tod für die SRG.

      Im übrigen noch ein herzliches Dankeschön an die bürgerlichen Vollpfeifen in Bern, die lieber die SRG aufs Spiel setzen, anstelle die von der Billag eingetriebene Kopfsteuer über die Bundeskasse abzuwickeln.
      9 3 Melden
    • play off 09.11.2017 20:14
      Highlight Ein Berner...wie wäre es mit normalen Löhnen? Dann würde nicht nur 3/4 reichen, sondern 1/2!
      1 1 Melden
  • Hendiadyion 08.11.2017 16:08
    Highlight Was soll eigentlich plötzlich dieses Gejammere um das Ende der SRG? Das ist doch nun wirklich kein Argument! Wir bezahlen die SRG, weil sie gute - und/oder wichtige - Arbeit abliefert. Aber ganz sicher bezahlen wir nicht Gebühren, um ein paar Journalisten und Produzenten über Wasser zu halten. Das wäre ja Willkür und gehörte sofort beendigt (oder auf alle ausgeweitet, je nach Standpunkt).
    41 25 Melden
    • Madame Butterfly 08.11.2017 19:22
      Highlight genau darum gehts ja! durch den initiativtext würde man de facto staatsfernsehen verbieten und alles müsste privat bezahlt werden. wir (der staat) dürften auch nicht mehr für gute und wichtige arbeit einstehen.
      10 5 Melden
  • Diavolino666 08.11.2017 16:05
    Highlight Warum dieser vermessene Vergleich mit Schulen und Krankenhäusern? Glanz & Gloria, Bestatter usw. vs. medizinische Grundversorgung? Ein bisschen sehr abgehoben und aus der RTVG-Abstimmung nichts gelernt. Ein stärkeres finanzielles Entgegenkommen wäre sicher goutiert worden. Aber alles was da unternommen wurde, war, dass die MWST nicht mehr unrechtmässig erhoben wurde (eigentlich eine Selbstverständlichkeit) und dann noch der 1-Franken-pro-Tag-Taschenspieler-Trick von Doris.
    62 19 Melden
    • Gipfeli 08.11.2017 17:50
      Highlight Die Gebühr für private Haushalte wird gesenkt, 3/4 der KMU's werden von der Gebühr befreit, der Gebührenanteil für die Privaten wird erhöht, und ein neues Mediengesetz ist auch in Arbeit.
      21 5 Melden
    • Diavolino666 09.11.2017 09:10
      Highlight Das sind zwar Schritte in die richtige Richtung, aber die Art und Weise, wie von der SRG und Frau Leuthard argumentiert wird, zeugt doch wirklich von einer abgehobenen Selbstverständlichkeit, wie sie vielleicht vor 30 Jahren noch angebracht gewesen wäre. - Es ist ein Unterschied, ob ich etwas leiste, was gut ist und das auch entsprechend bezahlt wird oder etwas produziere, von dem ich denke, dass es gut ist und erwarte, dass auf jeden Fall für das gesamte Paket bezahlt wird.
      6 1 Melden
    • Emperor 10.11.2017 01:03
      Highlight Wir zahlen sowieso kaum etwas an Abgaben, auf solch einem Niveau noch wegen ein paar Franken rumschreien, geh mal in ein anderes Land, dort dort haste auch ohne die Gebühren massiv mehr Abgaben...
      1 0 Melden
    • Diavolino666 10.11.2017 09:33
      Highlight Kommt auch noch drauf an, wo du wohnst... - Ich zahle gerne Abgaben für die Allgemeinheit und auch gegen eine Mediensteuer hätte ich nichts - nur die Höhe, die Verwendung und die Art der Erhebung finde ich stossend (wie du vielleicht gemerkt hast). Klar bin ich nicht grade ruiniert wegen dieser Rechnung, aber es gibt definitiv Dinge, die der Staat verbessern kann. Jedoch ist da überhaupt kein Wille, sich überhaupt damit auseinanderzusetzen.
      0 0 Melden
  • whatthepuck 08.11.2017 15:56
    Highlight Erstaunlich, wie viel Unverständnis zwei "digital native Journalisten" der SRG entgegenbringen.

    Die SRG produziert state-of-the-art Fernsehen, Radio, Internet und Film, in verschiedenen Sprachen. Mein französischer Mitbewohner beneidet mich bei jedem Grand-Slam-Turnier aufs Neue, wie viele Tennismatches wir hier doch schauen können (sogar auf dem Handy gestreamt). Man produziert Nachrichtenformate mit internationalem Renommee (Echo der Zeit anyone?), debattiert über Politik, führt philosophische Gespräche, liefert Filmmaterial für Schulen. Warum sollte man das alles wegwerfen?
    105 34 Melden
    • WayneTheBrain 08.11.2017 18:32
      Highlight Ein Interviewer muss möglichst kritische - und teilweise auch überspitzte - Fragen stellen, um den Intervieten aus der Reserve zu locken. Die Fragen haben nichts mit den Ansichten der Interviewer zu tun.
      Unglaublich, nicht?
      24 0 Melden
  • Rendel 08.11.2017 15:51
    Highlight Viele Leser hier scheinen den Initiativtext nicht zu kennen und/oder nicht zu verstehen!

    Wäre schön, wenn Watson diesen einbringen und erklären würde und einfach auch Sachinformation liefert.
    67 9 Melden
    • Rendel 08.11.2017 16:28
      Highlight Und das bitte, bevor sich alle entschieden haben, dann bringt es nämlich nichts mehr! Sachinformationen sind vor allem am Anfang wichtig, nicht erst zwei Wochen vor der Abstimmung!
      32 4 Melden
    • Rodney McKay 08.11.2017 18:24
      Highlight Gute Idee, der Text selbst ist hier zu finden :

      https://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis454t.html

      Ein paar Erläuterungen wären sicher nicht falsch, das stimmt.
      14 1 Melden
  • Digichr 08.11.2017 15:40
    Highlight Mal eine Frage an die Befürworter. Mir ist kein Land in Europa bekannt, wo es gar kein "Staats TV" gibt. Klar ist es oft billiger, aber 0 ist es nicht. Wieso sollte die Schweiz also grad diesen radikalen Vorschlag annehmen?
    46 24 Melden
    • helios 08.11.2017 15:46
      Highlight "Keine Rundfunkgebühren werden in Andorra, dem Flämischen Teil Belgiens, Bulgarien, Estland, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Russland, Spanien, der Ukraine, Ungarn und Zypern erhoben"
      https://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkabgabe
      47 15 Melden
    • NotWhatYouExpect 08.11.2017 15:48
      Highlight Weil sonst alles beim alten bleibt!

      Und warum sollte man nur das nachmachen was die andern machen? Anstelle mal was neues auszuprobieren?

      Wenn es kacke läuft gibt es eine neue Initiative und es wird wieder eingeführt!
      35 34 Melden
    • Digichr 08.11.2017 15:52
      Highlight TVE wird durch öffentliche Gelder finanziert. Somit zahlt da auch jeder
      29 3 Melden
    • 14yannick 08.11.2017 16:23
      Highlight @helios In Spanien fließt trotzdem Geld vom Staat also vom Steuerzahler nach RTVE. Zudem kommt noch eine Unterstützung von den privaten Sender die eine Sondersteuer bezahlen müssen. Sie haben keine Rundfunkgebühren aber trotzdem ist niemand zufrieden. In den Niederlanden wurde sogar die MwSt. erhöht um das öffentliche Fernsehen zu unterstützen. No Billag ist nicht nur das ende der Rundfunkgebühr sonder auch das verbot jeglichen Subvention für TV oder Radio.
      12 1 Melden
    • Rendel 08.11.2017 16:36
      Highlight Viele Länder kenne keine Gebühren, das stimmt. Sie werden aber vom Staat finanziert. Die Schweiz kennt die Gebühr, damit die SRG möglichst unabhängig arbeiten kann und kein Propagandasender ist.

      RT ist z.B. kein werbefinanziertes Fernsehen, wie es srf werden müsste, würde die Initiative angenommen, da jegliche Finanzierung vom Staat her untersagt wird im Initiativtext.

      Nur im Kriegsfall darf der Bund Geld in TV und Radio investieren.

      16 1 Melden
    • Emperor 10.11.2017 01:06
      Highlight Naja Blocher führt die seinen in dei Schlacht gegen die SRG, da er selbst gerne Amerikanische Verhältnisse hätte, wo die Gesellschaft von politischen Sendern gegeneinander aufgehetzt wird....
      2 0 Melden
  • usina 08.11.2017 15:33
    Highlight Null Einsicht, tragisch! 200.- würde wohl eine Mehrheit zahlen. Aber ein TV und max. 32 Radios pro Sprachregion müssten halt reichen! Das klassische TV müsste auf personalisiertes, abrufbares (Apps etc.) gewechselt werden, dort könnte man dann auch Bezahl-Inhalte machen. Fürchte es wird seeehr eng für SRF...
    45 42 Melden
  • praxis 08.11.2017 15:26
    Highlight Die No-Billag-Initiative ist von ein paar zürichlastigen Vollegoisten lanciert worden, die von der SVP teilweise Unterstützung erhält. Der Rest der Schweiz wird diesen Asozialen den Marsch blasen, da bin ich mir sicher. Ich will ein Schweizer Fernsehen, das für alle in der Schweiz lebenden Personen da ist, ist allen Sprachen, das gleiche gilt fürs Radio. Ich will Journalisten, keine Pay-TV-Plapperer, die irgendeinem autoritären Multimilliardär bis in den Blinddarm hochkriechen müssen, damit sie ihren Job behalten dürfen. Berlusconi in der CH: Nein Danke!
    88 78 Melden
    • Shabina 08.11.2017 16:13
      Highlight Wenn du das möchtest dann bitte bezahl selber dafür.
      51 46 Melden
    • Pisti 08.11.2017 18:56
      Highlight Italien hat ja mit RAI auch ein Staatsfernsehen, anscheinend ist aber Berlusconi TV doch beliebter bei der Bevölkerung.
      Die Printmedien in der Schweiz leben ja auch nicht von Zwangs-Gebühren. Die Auswahl von links bis rechts ist doch recht gross. Das sollte auch beim TV möglich sein.
      9 3 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 08.11.2017 20:06
      Highlight Ich will gar keinen TV.
      13 4 Melden
    • Emperor 10.11.2017 01:10
      Highlight @Pisti ist es nicht, da der Markt zu klein ist, vorallem im Tessin und Westschweiz, Fernsehen oder Radio kostet massiv mehr als eine Zeitung. Auch die privaten Fernsehsender in der Schweiz würden eingehen ohne die Unterstützung... Dann sind einzig noch Sender mit Gönnermillionen möglich und wie wir alle wissen steht da ein gewisser Herr von der Goldküste in den Startlöchern, nur neutralen Inhalt kann man da klar vergessen... hat man bei der Weltwoche und BAZ gesehen was draus wird... wollen wir das wirklich auch im Fernsehen?
      2 0 Melden
  • Jaing 08.11.2017 14:56
    Highlight Ein gut geführtes Interview mit Antworten die nicht überzeugen. SRF ist zu einem aufgeblasenen Moloch geworden, der verkleinert werden muss. Geht mal auf eine Pressekonferenz und schaut mit wie vielen Mitarbeitern SRF da auffährt. Völlig überzogen. Dennoch ist No Billag zu extrem.
    81 26 Melden
    • Besserwisser 08.11.2017 16:22
      Highlight @Jaing Das sehe ich sehr ähnlich. Der Ist-Zustand ist nicht mehr erträglich, jedoch ist No-Billag schon sehr extrem. Ich finde es extrem schade, dass kein Gegenvorschlag zur Initiative (z.B. mit reduzierten Gebühren) eine Mehrheit im Parlament fand). Den solch einer hätte wohl die Besten Chancen im Volk. So ist es einfach ein Wahl zwischen Pest und Cholera.
      23 4 Melden
    • Ein Berner 08.11.2017 21:24
      Highlight Wer Ja stimmt, muss sich einer Sache bewusst sein: Es wird nicht mehr möglich sein, Medien zum Thema einer politischen Diskussion zu machen. Die Medienpolitik der Schweiz im audiovisuellen Bereich bestünde vor allem in einem: dass es sie nicht mehr gibt. Dich ärgert eine Sendung oder ein Radio? Tja, dein Pech! Wieso alle Befürworter davon ausgehen, dass sie künftig in einem gesegneten Zeitalter der radiotelevisionären Glückseligkeit leben, ist mir schleierhaft. Kurzsichtig ist da noch milde ausgedrückt.
      6 6 Melden
  • johnny lässig 08.11.2017 14:50
    Highlight Seit der MEI wissen wir, dass bei einer Annahme einer Initiative nicht zwingend der Wortlaut (und möglicherweise nicht mal der Sinn der Initiative) umgesetzt wird. Desshalb wird die SRG ganz sicher nicht komplett eingestampft. Also liebe SRG-Vertreter, hört mit dieser Panikmache auf. Das kann unter Umständen schwer nach hinten losgehen, hat man uns in der Vergangenheit doch bei etlichen SVP-Initiativen den Weltuntergang prophezeit...
    68 40 Melden
    • exeswiss 08.11.2017 15:16
      Highlight @johnny lässig du meinst seit der zweitwohnungsinitiative die, die "volksverräterischen" SVP und FDP verwässert umsetzen lassen hat.
      32 17 Melden
    • Liselote Meier 08.11.2017 15:29
      Highlight Nö. Diese Initiative ist klar formuliert. Die MEI war überhaupt nicht klar formuliert, im "Gesamtwirtschaftlichem Interesse" ergibt einen gewaltigen Spielraum sowie eigenständig kontrollieren kann auch heissen, dass man gar nicht kontrolliert. Schwammig formuliert ergibt Spielraum, wurde aber bewusst von der SVP so gemacht.

      Anders Beispiel 2-Wohnung: Spielraum durch Ausnahmeregeln. Wird bei der Initiative nicht möglich sein. Müsste ansonsten ziemlich "kreativ" sein, fällt mir beim besten Willen aber nix ein.
      Drittens auf die lange Bank schieben geht auch nicht, da Fristen gesetzt sind
      30 10 Melden
    • Ein Berner 08.11.2017 23:17
      Highlight Falsch. Die Initiative stammt ursprünglich aus Kreisen, die jeden Staatseingriff ablehnen. Egal wo. Regeln soll alles der Markt. Das gälte etwa auch für die mit Milliarden subventionierte Landwirtschaft. Es entbehrt, so gesehen, schon nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet SVP-Exponenten die Initiative unterstützen. Natürlich ganz ohne Hintergedanken. (BTW: ich zahle mit meinen Steuern gerne an die Bauern. Neid macht am Ende alle ärmer.)
      3 2 Melden
    • johnny lässig 09.11.2017 07:57
      Highlight @exeswiss: gebe ich dir zu 100% recht, bei der zweitwohnungsinitiative wars genau das selbe Spiel. Mir ist als erstes nur grad die MEI in den Sinn gekommen^^
      0 0 Melden
  • Caturix 08.11.2017 14:45
    Highlight Also wenn sie ein Gutes Angebot hätten müssten sie auch nicht zittern vor Angst. Ich bin gegen No Billag, aber dass heisst nicht man kann weitermachen wie bis jetzt sonnst muss man sich nicht wundern wenn es bei einer neuen Abstimmung mal zu einem Ja kommt.
    45 11 Melden
    • Shabina 08.11.2017 14:51
      Highlight Es wird wie in den letzten Jahren weitergehen, wenn die NoBillag abgelehnt wird. Die Leute regen sich auf, doch die SRG geht keine Diskussion ein
      56 30 Melden
    • Emperor 10.11.2017 01:12
      Highlight @Shabina
      lieber weiter wie bisher als gar nicht, ich will kein TELEBlocher zur Primetime...
      1 0 Melden
  • stan1993 08.11.2017 14:44
    Highlight Apropos Youtube, da sperrt das SRF ja auch die Kommentarspalten was ja schade ist, dies würde bestimmt den "nationalen Zusammenhalt" fördern wenn User sich über gemeinsame Kommentare finden würden. Wieso also sind diese gesperrt?
    53 19 Melden
    • pippipoppins 08.11.2017 14:58
      Highlight Also, ich weiss nicht was Sie auf Youtube schauen, ich kann zBsp bei der SRF Serie True Talk auf Youtube kommentieren...
      23 1 Melden
    • Snowy 08.11.2017 15:10
      Highlight SRF sperrt Kommentarspalten auf Youtube?
      20 1 Melden
    • sheimers 08.11.2017 15:24
      Highlight Kommentarspalten fördern eher den Streit als den Zusammenhalt.
      19 17 Melden
    • stan1993 08.11.2017 17:47
      Highlight Deaktiviert ist gemeint
      4 0 Melden
    • Emperor 10.11.2017 01:14
      Highlight @stan1993 vielleicht haben sie auch einfach deine kommentarfunktion geblockt? klingt nichts so als würdest du sie dazu nutzen, dich konstruktiv zum Video zu äussern ;-)
      2 0 Melden
  • Bijouxly 08.11.2017 14:42
    Highlight Ich wünsche mir eine Ablehnung der Initiative - und zwar so richtig ultraknapp mit 50.8%. Damit danach niemand sagen kann "seht her alle sind total zufrieden", sondern dass man demütig einsieht, dass der Karren ganz ganz knapp an der Wand vorbeigeschrammt ist und wir jetzt endlich ein Umdenken wollen. SRG Ja - Aber bitte auf das Kerngeschäft fokussiert.
    30 35 Melden
    • Hendiadyion 08.11.2017 16:14
      Highlight Das neue Radio- und TV-Gesetz wurde kürzlich fast so ultraknapp angenommen. De Weck hat es dann aber als fulminanten Sieg gefeiert.
      So gut dein Wunsch ist, er führt leider offenbar zu keiner Einsicht. Und darüber könnte jetzt die SRG tatsächlich stolpern. Die Leute im Land sind rebellisch drauf, neuerdings...
      36 5 Melden
  • David Fux 08.11.2017 14:26
    Highlight Würde die Initiative angenommen, gibt es keine SRG mehr und bei sehr vielen privaten Sendern gehen ebenso die Lichter aus - und das ausgerechnet bei denen, die etwas für den Service public leisten, denn nur die bekommen Geld aus dem Gebührentopf. Für unser Land wäre das eine Katastrophe. Es gefährdet den Zusammenhalt der Regionen, der Gedanke der Solidarität wird untergraben, es gibt nur noch, was rentiert ... Schweizer Werte werden damit direkt attackiert. Wer glaubt, damit Geld zu sparen, ist sehr naiv.
    59 59 Melden
    • Hendiadyion 08.11.2017 16:20
      Highlight Ich finde auch, dass es staatliche Sender braucht. Diese sollten sich aber nicht zum Monopolisten aufschwingen. Zudem sehe ich nicht ein, weshalb sie sich noch mit Werbegeld mästen müssen. Sie haben ja die nie versiegende Milchkuh Bürger frei Haus. Der Vorteil dieser Alimentation ist ja gerade, dass man nicht quotenabhängig ist, folglich auch für Minderheiten produzieren kann. Aber das hatten wir ja alles schon und wurde für fette Werbeverträge aufgegeben. Der Markt richtet eben nicht immer alles!
      15 6 Melden
    • Gonzolino_2017 08.11.2017 18:02
      Highlight Falsch! Ein nein heisst nicht das Ende der SRG, das Mediengesetz bleib nach wie vor bestehen und damit auch der Service Public - nur die Finanzierung muss neu geregelt werden! Wann begreift ihr das endlich!?
      9 15 Melden
    • Emperor 10.11.2017 01:18
      Highlight @Gonzo

      1. Lies bitte den Iniatitivtext
      2. Besuch bitte einen Wirtschaftskurs und dan sage mir, was passiert mit einem Unternehmen, bei dem plötzlich 75 % der Einnahmen wegbricht? Wird da noch irgendwer auch nur einen Rappen für Werbung zahlen wollen? Wird diese Firma ihre Rechnungen begleichen können? Oder wird sie nicht vielleicht doch Konkurs anmelden müssen?
      1 2 Melden
  • Hieronymus Bosch 08.11.2017 14:19
    Highlight Es heisst doch immer: die SRG spielt eine Schlüsselrolle beim Erhalt der nationalen Zusammenhalt. Aber ich - und viele andere Digital Natives - konsumieren diese Unterhaltungsbrei nicht. Heisst das nun, das wir gegen den Zusammenhalt der Schweiz sein? Im Gegenteil! Ich liebe die Schweiz aber diesen Volksverblödungsschrot interessiert micht nicht! Sollen doch diese die das durchschnittliche Abendprogramm brauchen, auch dafür zahlen. Ich bezahle gerne 200 CHF für ein Informationsabo der SRG. Inwiefern sorgen "Landfrauenkuchen", "Schawinski" und "Glanz & Gloria" für den nationalen Zusammenhalt?
    109 28 Melden
    • David Fux 08.11.2017 15:04
      Highlight Sie sprechen vom nationalen Zusammenhalt und damit ist doch schon klar, dass es nicht nur um die "Digital Natives" geht. Langsam hab ich das Gefühl, dass "Digital Natives" so viel wie PC-Assi bedeutet. Ihre Sprache, Zitat "eine Schlüsselrolle beim Erhalt der nationalen Zusammenhalt" und "Sollen doch diese die", ist jetzt auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Sendungen wie Schweiz Aktuell, die Tagesschau, Arena, Rundschau, auch Schawinski und und, ja selbst der Samschtigsjass oder 1gegen100 erfüllen diese Funktion, weil sie uns zusammenbringen. Auch wenn Sie sich gerade nicht angesprochen fühlen.
      41 46 Melden
    • Hieronymus Bosch 08.11.2017 15:25
      Highlight @David Fux "Ihre Sprache, Zitat 'eine Schlüsselrolle beim Erhalt der nationalen Zusammenhalt' ... ist jetzt auch nicht gerade das Gelbe vom Ei".
      Haben Sie das Interview gelesen? Das Zitat stammt vom SRG-Generaldirektor (Frage 4).
      Bitte erläutern Sie uns objektiv, wie "Samschtigsjass", Streithahn "Schawinksi" und alle eingekaufte Sendungen den Zusammenhalt der Schweiz fördern. Ich bin gespannt.
      43 10 Melden
    • Hand-Solo 08.11.2017 15:55
      Highlight Ich als digital native konsumiere SRF inhalte - so wie das Digital Natives eben tun - vielfach über Youtube und entsprechende Potcasts (z.B. das Geeksofa jeden Mittwoch, welches NUR über digitale Kanäle empfangbar ist...) Sportzusammenfassungen sind z.B. auch tipp top online erreichbar...
      25 3 Melden
    • Troxi 08.11.2017 16:28
      Highlight Förderung natioaler Zusammenhalt ist ein sehr schwammiger Begriff, wie ServicePublic. Landfrauenküche kann genauso wie mini Beiz dini Beiz und anderer <<Volksverblödungsschrott>> genauso Zusammenhalt fördernd sein. Bei solchen Sendungen werden ganz kleine Puzzlestücke der Schweiz gezeigt. Was dabei ein Wir-Gefühl auslösen kann, anders als zB bei Nachrichten, kommt aber auch da vor. Sollte ich mal zu Hause ausziehen, wird es bei mir sehr schnell "dunkel", weil ich dann vermutlich so rein gar nichts Konsumieren werde, kein Netflix, Fernsehen und schon mal keine kostenpflichtige Medien.
      3 13 Melden
    • Herbert Anneler 08.11.2017 16:36
      Highlight Typischer Zangenangriff: Verleger und SVP würgen die Online-Angebote der SRG nach Kräften ab, und als Digital Natives-Wölfe im Schafspelzli bashen sie dann die SRG, sie tue zu wenig für sie. Ist doch einfach perfid! Und die SRG mit Unterhaltung gleichzusetzen, ist böswillige Verleumdung: Seit Jahren stehen SRG-Programme an der Spitze wissenschaftlicher Qualitätsratings - alles auch im Web empfangbar, live und als Podcasts etc. Und: Die SRG erreicht täglich ein Millionenpublikum im Land! Digital Natives sollen alleine bestimmen, was gesendet wird? Wäre doch sehr egoistisch! Live and let live!
      19 19 Melden
    • Hieronymus Bosch 08.11.2017 16:48
      Highlight @Troxi, die Zeit der Propagandamaschinerie ist vorbei. Wo kein Zusammenhalt ist, werden Jööö-Gefühle beim "Bauer sucht..." Fernsehen dies auch nicht bringen. Dieses Argument greift schlichtweg nicht. Es ist zu einem sehr grossen Teil Unterhaltung ohne jegliche Mehrwert... für über eine Milliarde Franken. Zu viel für einen sehr grossen Teil der Bevölkerung! Ohne jetzt ein Zeichen zu setzen, wird dies immer weiter ausufern.
      17 12 Melden
    • David Fux 08.11.2017 18:47
      Highlight "Bauer ledig sucht ..." kommt auf 3+. Das ist die Art Sender, die sich NoBillag-Fans wünschen.
      9 11 Melden
    • Hieronymus Bosch 08.11.2017 20:48
      Highlight Fux, das wusste ich nicht. Du offenbar schon. Wieso du dann behauptest, das ist ein Sender, die ich mir wünsche... Ich als NoBillag-"Fan" möchte mit mein hart verdientes Geld keine Unterhaltungssendungen finanzieren. Entweder informative und bildende Sendungen oder gar keine. Nur damit es auch für dich klar ist. Wenn die den Zusammenhalten-Schrott brauchst, kannst du das gerne selbst finanzieren.
      11 6 Melden
  • blaubar 08.11.2017 14:16
    Highlight Zuerst Geld zum Fenster rausschmeissen (sehr hohe Gagen, Produktionskosten, Luxusneubauten ohne die Kosten zu kommunizieren) und jetzt jammern. Soso.
    Hätte man sich VORHER anständig verhalten, wäre es nicht so weit gekommen. Davon NICHT betroffen sehe ich das Radio, hier läufts sehr gut.
    55 21 Melden
    • MeinSenf 08.11.2017 17:32
      Highlight Es ist egal, wie man sich verhält, kritisiert wird trotzdem...
      5 3 Melden
  • DWO 08.11.2017 14:12
    Highlight Die SRF hat in ihrem Semesterbericht 1/2017 folgendes berichtet: „... mit 31,3 Prozent Marktanteil im Fernsehen, einer täglichen Reichweite von über 2,6 Millionen Menschen im Radio und stark nachgefragten Audio- und Videoangeboten im Netz“ wurden die Produkte von SRF sehr gut nachgefragt. SRF hat eine grosse Kundschaft.

    Eines kann man mit Sicherheit behaupten: die Radio- und TV-Landschaft würde ärmer werden und Millionen von Zuschauern würden so manche Sendungen vermissen.

    Und TV-Minderheiten würden wohl keine Chancen mehr haben, da es sich nicht finanzieren lässt für sie zu produzieren!
    59 24 Melden
  • Markus Kappeler 08.11.2017 14:09
    Highlight Fakenews at it best. Mit der No-Billag wird nur die Finanzierung von SRG/SRF geändert. Das bedeutet nicht deren Abschaffung. Bitte bleibt bei den Fakten. In Zukunft wird SRF ähnlich funktionieren wie Netflix oder Teleclub und das ist Verursachergerecht und faire Bezahlung für bezogenen Dienstleistung.
    45 57 Melden
    • pippipoppins 08.11.2017 15:00
      Highlight Da haben Sie sich aber falsch informiert. Lesen Sie doch nochmals den Abstimmungstext. Ohne Billag wird es keine SRG mehr geben.
      37 26 Melden
    • Markus Kappeler 08.11.2017 15:23
      Highlight Du kannst mir gerne den Teil zeigen wo steht, dass SRG/SRF nicht mehr senden darf. Nur der Staat darf kein Staatsfernsehen mehr finanzieren, Private dürfen sehr wohl SRG weiterbetreiben. Wenn SRF zudem so gut ist wie viele behaupten, gibt es genügend Zuschauer dafür bezahlen werden, genau so wie für Netflix, GEO TV, RTL Crime oder National geografic auch freiwillig bezahlt wird und dort gibt's TV ohne Werbung.
      24 25 Melden
    • Roaming212 08.11.2017 15:45
      Highlight Nur weil du Fakenews schreist, ist deine Meinung noch lange nicht wahr. Und du bist naiv zu glauben, dass das SRF in Sinne von Netflix existieren kann. Solchen Leuten wie dir sollte man das Abstimmungsrecht entziehen, unglaublich wie schlecht informiert du bist.
      30 22 Melden
    • Hand-Solo 08.11.2017 16:04
      Highlight Die SRG ist ein Staatsbetrieb welcher einen vom Bund vorgegebenen Auftrag erfüllt und dafür vom Bund Geld erhält. Mit No Billag wird das nicht mehr der Fall sein.
      Private können das vielleicht SRG nennen, aber eine SRG mit Service Public Auftrag kann es ohne Gebühren nicht geben.
      16 12 Melden
    • Hendiadyion 08.11.2017 16:25
      Highlight @Markus Kappeler: Es steht im Initiativtext bei Punkt 6, dass der Bund in Friedenszeiten keine eigenen Sender unterhält. Das bedeutet: *keine* Sender. Nachzulesen bei www.nobillag.ch, Initiativtext im Wortlaut.
      13 8 Melden
    • Hendiadyion 08.11.2017 16:52
      Highlight Ich muss meinen Post korrigieren: Die Sender werden ja jetzt von der SRG betrieben. Insofern würde sich nichts ändern. Im Mediengesetz sind allerdings Auftrag von Service Public und Finanzierung verknüpft. Es ist schwer vorstellbar, dass die SRG einseitig weiterhin Service Public betreibt, das Geld dafür aber selber beschafft. Insofern Fake News mit hohem Wahrscheinlichkeitsgehalt. :-)
      6 0 Melden
    • Markus Kappeler 08.11.2017 19:57
      Highlight Roaming212, kein Problem, sofern ich den Staat zum Ausgleich nicht mehr mit finanzieren muss
      3 0 Melden
    • Maragia 09.11.2017 00:09
      Highlight @Roaming: Nur weil er naiv ist zu glauben, dass die SRG sonst zu Geld kommt, sollte er nicht abstimmen dürfen? Das nennt man wohl Demokratieverständnis!
      1 0 Melden
  • Gonzolino_2017 08.11.2017 13:51
    Highlight Einmal mehr einfach nur Falsch! Ein nein heisst nicht das Ende der SRG, das Mediengesetz bleib nach wie vor bestehen und damit auch der Service Public - nur die Finanzierung muss neu geregelt werden! Wann begreift ihr das endlich!?
    47 63 Melden
    • birdiee 08.11.2017 14:21
      Highlight Dann klär uns doch bitte auf...
      16 16 Melden
    • David Fux 08.11.2017 14:22
      Highlight Lesen Sie das Interview, es ist dort ausführlich erklärt. Das Mediengesetz ist gut und recht, aber mit dem, was an Werbeeinnahmen übrigbleibt, ist die Aufgabe nicht zu bewältigen. Ihr Argument wird nie richtig sein, wenn Sie es noch so oft wiederholen.
      33 15 Melden
    • phreko 08.11.2017 14:26
      Highlight Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine.... aha!
      26 8 Melden
    • Retro135 08.11.2017 14:48
      Highlight Falsch! Sie glauben die Fake-News von Kessler und CO. Es gibt keine SRG mehr, wenn diese Initiative angenommen wird.
      31 18 Melden
    • Shabina 08.11.2017 14:56
      Highlight Ob die SRG weiter besteht kann niemand sagen! Wer behauptet er wisse was passiert lügt. Das sind Mutmassungen. Ich glaube dass die SRG weiter besteht, einfach mit einer abgespeckten Strategie. Aber auch das ist eine Vermutung....
      28 21 Melden
    • NotWhatYouExpect 08.11.2017 15:59
      Highlight @phreko: Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine Fernsehstationen. Ja das macht er auch jetzt schon nicht! Die SRG macht das und die ist ein Verein abgekapselt davon, denn darum macht man ja auch das ganze drum herum mit der Billag damit diese nicht von der Politik beeinflusst werden können.

      Die SRG wird jetzt einfach vom Bund finanziert aber nicht betrieben!
      14 5 Melden
    • Hand-Solo 08.11.2017 16:07
      Highlight @Gonzolino und Shabina
      Bitte initiativtext lesen:
      Art. 93 Abschnitt 6:
      Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen.

      Das heisst, in Friedenszeiten gibt es keine SRG. Wie schwer ist das zu verstehen?
      16 12 Melden
    • Shabina 08.11.2017 16:23
      Highlight @HandSolo
      Die SRG gehört nicht dem Bund. Falls die SRG weiter senden möchte kann sie das... aber nicht mit den Zwangsgebühren.

      Ich verstehe schon, und du?
      20 11 Melden
    • Hendiadyion 08.11.2017 16:39
      Highlight Das Mediengesetz besagt, dass die SRG 1.2 Mrd jährlich für den Service Public erhält. No-Billag stoppt diesen Geldregen. Damit dürfte auch der erste Teil des Auftrags hinfällig werden. Jedenfalls habe ich noch nie von einem Vertrag gehört, bei dem man den Finanzierungsteil streichen, den Leistungsteil aber weiterhin beziehen konnte. Aber vielleicht gelten hier ja andere Prinzipien... ;-)
      11 4 Melden
    • Shabina 08.11.2017 17:21
      Highlight Hendiadyon
      Es gibt natürlich keine Verpflichtung, die Leistungen aufrecht zu halten, richtig.
      Warum soll aber die srg gut laufende Formate nicht weiter senden? Dort nehmen sie doch genug ein mit Werbeeinnahmen. (zB. Tagessschau hat die sehr hohe Werbeinnahmen vor und nach der Sendung....
      7 3 Melden
  • Vespa Timo 08.11.2017 13:43
    Highlight Geht doch schnell per Massenmail... Und tschüss!
    19 20 Melden
  • hemster 08.11.2017 13:39
    Highlight ich stecke in einer zwickmühle, zum einem will ich weder die heutigen Gebühren bezahlen, noch möchte ich das die ganze SRG verschwindet, da ich diverse vorteile eines "neutralen" staatsfernsehens sehe.
    Jedoch wurde der sinnvolle gegenvorschlag dank unseren "volksvertretern" abgeschmettert, was nun darin endet, dass wir alles behalten und sich dadurch absolut gar nichts verändert wird oder alles (möglicherweise) verlieren.
    Schade, dass es jedesmal so ausarten muss.
    69 14 Melden
  • Skeletor82 08.11.2017 13:38
    Highlight Der Jammeri! Billag geht eh - ob bald oder später! Medien werden komplett anders genutzt - SRF liefert schwaches Programm, uraltbacken, langweilig, ideenlos.

    Da gebe ich hundert Mal lieber Geld an meine Lieblingsyoutuber.
    45 61 Melden
    • pippipoppins 08.11.2017 15:01
      Highlight SRF produziert auch auf Youtube...
      True Talk, Clip und Klar, Inked...
      11 12 Melden
  • patnuk 08.11.2017 13:37
    Highlight Eins ist sicher, mit „no Billag“ ist Schluss mit italienischem und welschen Schweizerfernsehsender und gucken Zürcher Inhalte in der ganzen Schweiz.
    33 40 Melden
    • blaubar 08.11.2017 14:18
      Highlight hä? Warum? Dann herrscht Angebot und Nachfrage. Ich werde sicher kein Züriabo lösen.
      26 6 Melden
    • patnuk 08.11.2017 16:10
      Highlight 60 lokale private Radio und Fernsehstation erhalten fast 70 Millionen mit der Billag Gebühr, keine Gebühr mehr müssen Sie den Sender schliessen. Die Aussenregionen werden am grössten betroffen sein (Beispiel bilingue Sender in Biel), dann kommen die Sprachregionen, ausser 4+, Virgin Radio, NRJ, usw. würden im Italienisch oder Welsch senden, sehr unwahrscheinlich.
      Was bleibt sind die Sender mit dem grössten Anteil, 4-5 Sender Maximum, der Rest ist nicht retabel für Investition und werden schliessen.
      Ach ja, so am Rande, die SRG wird aber weitermachen, auch ohne Gebühr, dass ist gesetzlich.
      9 7 Melden
  • Shabina 08.11.2017 13:37
    Highlight "....obwohl Sie vielleicht noch keine Kinder haben und noch lange nicht im Spital liegen."

    Boah! Jetzt hört mal mit dem Vergleich auf, das man auch für Schulen/Spitäler bezahlt, auch wenn man keine Kinder hat. Oder warst du etwa nicht in der Schule? Verzichtest du bei einer OP auf das Spital und gehst in den Wald und nimmst den Nierenstein selber raus?
    56 22 Melden
    • Roaming212 08.11.2017 15:49
      Highlight Es IST das Gleiche! Du kannst nicht behaupten, du willst keine Gebühren zahlen, weil du Radio/TV nicht brauchst! Man zahlt in einer Gesellschaft für andere, sonst soll jeder seine Krankenkosten selber bezahlen, es ist das Gleiche. Warum sollte ich deine Behandlungen auch zahlen? Warum sollte ein only Zugfahrer, Autobahnkosten mittragen. Du bringst bei diesen Vergleich komplett das falsche Argument.
      11 23 Melden
    • Shabina 08.11.2017 16:10
      Highlight Ist es eben nicht. Auch du bist zur Schule gegangen, auch du möchtest ein Spitalaufenthalt bei einer OP.
      Die KK ist obligatorisch, da bei eintretendem Fall die Allgemeinheit so oder so bezahlen muss. Man lässt hier niemanden sterben, weil er sich eine Behandllung nicht leisten kann.
      Darum bist du verpflichtet eine KK zu haben.

      Zur Strasse:
      Du fährst also kein Bus, kein Velo, läufst nicht auf dem Trottoir und all die Dinge deines täglichen Lebens werden nie in einem Lastwagen transportiert? klar und Autobahnvignette ist obligatorisch!

      Sorry aber erst überlegen, dann posten!
      17 8 Melden
  • ErklärBart 08.11.2017 13:36
    Highlight Und noch ein Nachtrag:

    "Ausserdem würde ich Ihnen sagen, dass Sie mit Ihren Steuern ja auch Schulen und Spitäler mitfinanzieren, obwohl Sie vielleicht noch keine Kinder haben und noch lange nicht im Spital liegen. Sie tun das, weil Sie solidarisch sind, weil es im Interesse der Gesellschaft und damit auch in Ihrem Interesse ist."

    Schule und Gesundheit sind ein Grundbedürfnis. Aber Staats-TV? Das ist kein Grundbedürfnis.

    Noch was anderes: Danke Watson, dass ihr ihn doch ziemlich kritisch angegangen seid.
    59 25 Melden
    • mrcharliebrown 08.11.2017 14:32
      Highlight So einfach ist es nicht. Erstens definiert jede Person seine Grundbedürfnisse anders, wobei ich Ihnen recht gebe, dass Bildung und Gesundheit wohl bei fast allen sehr hoch oben stehen.

      Zweitens sind Bildung und Gesundheit nicht gleich öffentliche Schulen und Spitäler. Beide Leistungen können auch sehr gut auf privater Basis erbracht werden.

      Drittens könnte man auch sagen, nicht das Staats-TV ist das Grundbedürfnis, sondern die ausgewogene Berichterstattung und der Miteinbezug aller Landesteile.
      15 6 Melden
    • patnuk 08.11.2017 16:18
      Highlight Es geht aber nicht um die SRG sondern um die Gebühren, ansonsten sollte es „No SRG“ heissen, über 60 lokale private Sender, zig Medienhäuser und Kultur profitieren von den Gebühren. Klar muss der Kuchen besser geteilt werden, aber die No Billag ist eine ganze Mogelpackung, wie ein Gesetz für die Internetgleichberechtigung, man schränkt nur seine Konkurrenten ein damit sich nicht expandieren können. Schlussendlich wem nützt die Abschaffung der Gebühren, den Reichen und Mächtigen mit ihren grossen Medienhäuser.
      9 5 Melden
  • ErklärBart 08.11.2017 13:33
    Highlight Achtung, der kommt flach:

    Ihr könnt ja jetzt schon anfangen Herr Marchand.

    Nein im ernst - ich habe nichts gegen die SRG. Sie machen es sicher gut und so. Aber wenn ich solche Intervies lese, oder in der Sonntagspresse, wo die Büroräumlichkeiten von SRF 1 (Radio) beschrieben wurden, löscht es mir ab. Da wird mit aller Selbstverständlichkeit gschrieben: Ja, da steht ein Töggelikasten, irgendwelche Chairs (habe ich gegoogelt, kosten über CHF 1000.00). Von den Löhnen (Salzgeber, Epiney, etc.) ganz zu schweigen.

    Etwas mehr Demut und Bescheidenheit. Dann sage ich NO zur NO-Billag.
    50 22 Melden
    • Roaming212 08.11.2017 15:51
      Highlight Ich mag dir eigentlich zustimmen, aber dann müsste bei allen "Staatsbetrieben" dies geschehen. Momentan wird nur der Hass auf die SRG übertragen, denkst du beim Bund stehen nicht irgendwo Töggelikasten und besondere Stühle. Oder die Gehälter von SBB, Post, Swisscom-Manager?
      11 5 Melden
  • samsung 08.11.2017 13:21
    Highlight Das gleiche Gejammer wie beim Euro. Dann bringt endlich euren Laden auf Vordermann, sonst muss man den Kopf auswechseln. Ich gehe davon aus, dass jeder diesen Spruch kennt.
    38 10 Melden
  • c_meier 08.11.2017 13:08
    Highlight Liebes Watson
    Ihr habt unter diesem Artikel eine Bildstrecke "Diese Promis lassen die SRG hängen"...
    Lest mal die Statements von Melanie Oesch oder von Marco Rima im Artikel von persoenlich.com:
    http://www.persoenlich.com/medien/promis-kritisieren-die-sonntagspresse
    Demnach wurden diese Promis gar nicht angefragt von den Zeitungen, ihre Position sollte aber jetzt korrigiert werden zu den Initiativ-Gegnern.
    46 4 Melden
    • Lionel Baumgartner 08.11.2017 13:20
      Highlight Danke für den Hinweis. Wir haben die Bildstrecke entsprechend angepasst.
      23 9 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 08.11.2017 13:00
    Highlight Eine Diskussion über die Programminhalte und den Service Public wurden schon 2015 im Vorfeld der Abstimmung über das RTV versprochen. Bis heute ist nichts passiert, daher Ja zu #NoBillag.
    73 40 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 08.11.2017 12:59
    Highlight "Ausserdem würde ich Ihnen sagen, dass Sie mit Ihren Steuern ja auch Schulen und Spitäler mitfinanzieren, obwohl Sie vielleicht noch keine Kinder haben und noch lange nicht im Spital liegen."
    Gesundheit und Bildung sind nicht diskutabel oder entbehrlich, Glanz & Gloria, Sundigsjass, SRF bi de lüüt, usw. aber schon
    88 23 Melden
    • Posersalami 08.11.2017 13:37
      Highlight Wieso sollte man für Schulen nicht auch den Markt spielen lassen? Das wäre doch nur gerecht! Dann wäre mit der staatlichen Indoktrination an den Linken Schulen auch endlich fertig!!!!1!!11

      Wieso besteht die Pflicht zur KK? Auch da sollte endlich der Markt seine Segnungen bringen können! Weg mit der Pflicht, mehr Eigenverantwortung! Wer braucht schon Solidarität?
      28 44 Melden
    • Troxi 08.11.2017 16:40
      Highlight Es beginnt immer bei Themen wo einen am wenigsten Schmerzen, greiffen auf andere Themen, wie zB ÖV über und Enden bei den heiligen Kühen der Bürger der Bildung und der Gesundheit. Obwohl bei Gesundheit könnte eine KK-Freiwilligkeit durchaus Chancen haben.
      1 5 Melden
  • Thinktank 08.11.2017 12:58
    Highlight Erstaunlich wie locker der Chef über ein Milliardenunternehmen mit der Tatsache umgeht, dass in 4 Monaten die Einnahmen versiegen. Die SRG denkt wirklich, dass das nicht stattfinden wird. Einfach auf die Wand zufahren und anschliessend jammern, man sei nicht vorbereitet.
    64 32 Melden
    • Licorne 08.11.2017 13:54
      Highlight Tatsache? Noch ist nicht abgestimmt worden.
      15 13 Melden
    • Stinkender Wookie 08.11.2017 17:03
      Highlight Trotzdem, einen Plan B zu haben wäre aber sicher nicht schlecht
      12 0 Melden
    • Licorne 08.11.2017 20:18
      Highlight Das definitiv. Und ich bin auch der Meinung, dass sich was ändern muss. Das SRF ist meiner Meinung nach zu aufgeblasen und sie schiessen über das Ziel des Service Public hinaus. So wie ich die Initiative auch etwas zu krass ist.

      Ich meinte nur, dass dass die Initiative angenommen wird, ist noch keine Tatsache.
      3 0 Melden
  • ONEw4y 08.11.2017 12:51
    Highlight An die Interviewperson!!

    Welchen Privaten verdrängt SRF Virus denn?

    Virus ist etwas vom Besten was aus dem Hause SRF kommt! Private Sender würden solche "alternative" Musik und Inhalte nie bringen. Auch kleine "private" Radios wie Radio RaBe werden von Billag Gebühren unterstützt. Ohne Billag haben wir nur noch auf allen Sendern Despacito und Justin Bieber.
    78 41 Melden
    • Unclemitch 08.11.2017 13:24
      Highlight Also auf SRF1 kommt auch häufig Despacito und Justin Bieber... Weiss nicht ob das tatsächlich was mit den Billaggebühren zu tun hat.
      32 10 Melden
    • Toni K. 08.11.2017 13:25
      Highlight Richtig! Auch Radio SRF4 zum Beispiel würde kein Privater bieten, "Swiss Jazz" oder "Swiss Classic" höchstens mit unerträglichen Werbe-Unterbrüchen. Ohne öffentliche Finanzierung bricht die Qualität der audiovisuellen Medien in diesem kleinen Land zusammen. Daher Nein zu "No Billag"!
      34 24 Melden
    • Amboss 08.11.2017 13:25
      Highlight Bezüglich Virus sehe ich es genau gleich wie du. Ich finde, dieser Sender ist wirklich echter Service public.

      Im Gegensatz zu SRF 3, wo den ganzen Tag Justin Bieber und Despacito läuft, also genau das gleiche wie auf x Privatradios.
      Man könnte also leicht SRF3 durch Virus ersetzen.
      Dazu SwissPop, Classic, Jazz abschalten, die echt überflüssig geworden sind. Nur-Musik Sender gibt es im Internet zuhauf. Und schon wären ein paar Millionen gespart, wie man an die Gebührenzahler zurückgeben könnte...
      30 16 Melden
    • ONEw4y 08.11.2017 13:54
      Highlight ich bin Einverstanden dass SRF3 viel Despacito und Justin Bieber spielt, trotzdem spielen sie deutlich mehr schweizer Musik als alle anderen Privatsender. Daher finde ich, haben sie auch eine Berechtigung, auch wenn sie nicht den Geschmack von jedem (inkl. mir) treffen.
      20 11 Melden
    • Amboss 08.11.2017 14:10
      Highlight @Onew4y: Ist das so, dass SRF3 mehr CH-Musik spielt? Hast du einen Beleg und nur so ein Gefühl?
      Also ich meine im normalen Tagesprogramm.

      Und die Musiksendungen könnte man problemlos ja auch auf Virus spielen und SRF3 schliessen.


      15 7 Melden
    • birdiee 08.11.2017 14:22
      Highlight Minimum 1x pro Stunde, aber tendenziell mehr.
      SRF3 ist insb. fürs Büro ein guter Kompromiss (Virus wär der Overkill)...
      5 2 Melden
    • Hieronymus Bosch 08.11.2017 14:28
      Highlight Ich würde sofort ein Radio Virus Abo nehmen, kein Problem. Ich habe auch ein Netflix Abo weil mich das interessiert und ein Microsoft Office 365 Abo weil ich das brauche. Das "Buur bi de Lüüt" Abo lasse ich aber links liegen (pun intended). Der Herr im feinen Tuch würde besser anfangen, ein "SRG Info und Bildung" Abo zu schnuren, damit ich das bald abonnieren kann.
      20 4 Melden
    • ONEw4y 08.11.2017 14:31
      Highlight @Amboss: SRF3 hat einen schweizer Musikanteil von 20% im normalen Tagesprogramm.

      http://blog.suisa.ch/de/auf-den-spartensendern-der-srg-lebt-die-schweizer-musik/

      Privatsender max. 10%. Und wenn, dann meistens die schweizer Songs die in der Hitparade herumgeistern.
      11 0 Melden
    • Shlomo 08.11.2017 14:50
      Highlight @ Hironymus: Mein Beileid fürs Windows Office Abo
      16 3 Melden
  • rosen nell 08.11.2017 12:50
    Highlight und wieder wissen es alle sofort besser. es kommt mir vor, als sei "tv & radio machen" ein schulfach gewesen. oder wird hier etwas gar rassig aus der hüfte geschossen?
    47 27 Melden
  • Dogbone 08.11.2017 12:48
    Highlight Sehr gutes, professionell geführtes Interview! Nix weichgespült, sondern direkt auf den Punkt gebracht. Danke und Bravo!

    Man kann gut erkennen, wo die SRG und ihr neuer Sheriff stehen, bzw. sitzen - sehr weit oben! Bei einem Nein wird da gar nix umhebaut sondern frisch fröhlich weiter so richtig geklotzt. Man würde sich dann ja legitimiert fühlen, genauso weiterzufahren.
    91 24 Melden
    • Toni K. 08.11.2017 13:36
      Highlight Wieso sollte denn bei einem Nein gross umgebaut werden? Ein Nein zur unsäglichen No-Billag-Initiative wird immerhin bedeuten, dass das Volk im Grossen und Ganzen mit der SRG zufrieden ist. Was schon heute alle Umfragen zeigen. Ein Ja allerdings wäre im audiovisuellen Bereich das Ende der Schweizer Qualitätsmedien. Wegen 1 Franken Einsparung pro Tag und Person. Geiz ist geil! Aber dümmer geht's nimmer.
      25 47 Melden
    • Gonzolino_2017 08.11.2017 13:50
      Highlight Falsch! Ein nein heisst nicht das Ende der SRG, das Mediengesetz bleib nach wie vor bestehen und damit auch der Service Public - nur die Finanzierung muss neu geregelt werden! Wann begreift ihr das endlich!?
      25 29 Melden
    • Liselote Meier 08.11.2017 16:51
      Highlight @Gonzolino; Jein. Der Bund verteilt nach Annahmen noch die Konsessionen und kann sich bei amtlich wichtigen Dingen bei einem Sender einkaufen. Dass kann je nach Ausstrahlung auch 3+ nach Bachelor sein.

      Damit die SRF den Zuschlag bekommen würde, würde heissen, das es "Free-TV", sein müsste und eine Tagesschau rein auf Werbung finanziert sein müsste und die nötige Quote hätte um danach amtliche Meldungen zu publizieren. Vergiss den Fisch

      Nein mit der Initative wäre die SRG Tot, das ist klar.
      7 1 Melden
  • Max Dick 08.11.2017 12:47
    Highlight Interview nur bis zur ersten Frage gelesen, und schon ist klar, dass ich es nicht weiter lesen muss, da der Interviewer nur die Steilpässe liefert für die Abstimmungskampagne des SRG-Menschen. So wie wenn der Ackeret Blocker auf Tele-Blocher interviewt.
    38 83 Melden
    • dickmo 08.11.2017 13:06
      Highlight Stimmt nicht.
      66 43 Melden
    • fcsg 08.11.2017 13:30
      Highlight @Max Dick
      Das Interview ist gut und lockt den Herrn Direktor aus der Defensive. Kompliment!
      42 7 Melden
    • Cerulean 08.11.2017 14:09
      Highlight Das Interview nicht lesen aber darüber herziehen - das ist doch mal eine Diskussionsgrundlage...
      53 5 Melden
    • Gipfeli 08.11.2017 18:10
      Highlight @Cerulean: ist ein bisschen wie mit dem Initiativtext, den offensichtlich auch die wenigsten gelesen haben...
      9 2 Melden
  • Aussie 08.11.2017 12:40
    Highlight Wenn die SRG nur 20% ihres Programmes durch die Werbeeinnahmen finanzieren kann, muss man vielleicht das Lohnniveau anpassen? Speziell das vom Kader? Und ev. die Personalmenge reduzieren?

    Können würden sie schon, aber warum sollen sie wollen wenn sie sich aus dem fetten Zwangsgebührentopf bedienen können.

    Darum Ja zu NoBIllag
    66 42 Melden
    • esmereldat 08.11.2017 14:16
      Highlight Vielleicht ist auch der Werbemarkt in der Schweiz klein.
      13 13 Melden
  • daenu 08.11.2017 12:38
    Highlight der falsche mann am falschen ort. genau diese denkweise bringt mich schwer in versuchung wider besseren wissens der nobillag zuzustimmen. ich ärgere mich schwarz und weiss. diese ignoranz ist unglaublich.
    73 15 Melden
    • Toni K. 08.11.2017 13:26
      Highlight Welche Ignoranz?
      12 24 Melden
    • fcsg 08.11.2017 13:29
      Highlight Da wird es wohl vielen so gehen. Man scheint in der SRG völlig das Mass verloren zu haben. Alleine das Gejammere über die Plafonierung der Gebühren (wohlgemerkt mit Teurungsanpassung!) bringt zum Ausdruck, dass die SRG nicht einmal im Ansatz bereit ist sich neu auszurichten und kritisch zu hinterfragen.
      38 10 Melden
  • devilazed 08.11.2017 12:38
    Highlight Endlich mal auf den Zahn gefühlt. Trotzdem, ich sage liebend gerne Bye Bye Billag.
    53 30 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 08.11.2017 13:25
      Highlight devilazed, du sagst liebend gerne Bye Bye SRG, das weisst Du schon, oder ?
      21 21 Melden
  • K3tsch 08.11.2017 12:34
    Highlight Bezüglich Ausgaben kann man sich folgende Überlegung machen:

    1. Braucht man 6101 Mitarbeiter in solch einer Institution?

    2. Wen man den Finanzbericht 15 anschaut und den Posten "Personalauwand" durch 6101 teilt, kommt man auf ca. 130'000.-/Person.

    Schöner Durchschnittsjahresgehalt

    (mit Vorbehalt, die einzelnen Positionen im Kontoplan zu kennen, welche zu Abweichungen führen könnten. Eine detaillierte Kontoübersicht findet man online nicht)
    61 16 Melden
    • Posersalami 08.11.2017 13:40
      Highlight Ja und glauben sie bei einem privaten Unternehmen sieht das anders aus mit der Lohnsumme? Da gibts dann halt den ganzen Tag den selben Verdummungsschrott wie bei Pro 7 und Sat 1.
      23 26 Melden
    • Amboss 08.11.2017 13:53
      Highlight @Posersalami: SRF hat einen sehr grossen Anteil an Sendungen, die sie von Privaten übernommen hat. Grösste CH-Talente, Musicstar, Tanzsendung (geplant), Mini Beiz dini Beiz, Die Brocki-Profi, Auswanderersendungen. Dazu dieselbe Serien, dieselben Filme.

      Ich verstehe einfach nicht, weshalb dieselbe Sendung von Verdummungsschrott zu gutem Programm mutiert, nur weil sie jetzt vom SRF ausgestrahlt wird...
      34 11 Melden
    • Markus Kappeler 08.11.2017 14:05
      Highlight Posersalami, oder wie bei Netflix, RTL Crime, GEO Televison oder National Geografic?
      8 2 Melden
    • Posersalami 08.11.2017 14:05
      Highlight @ Amboss: CH Talente, dini Beiz, Brock-Profis usw. subsumiere ich alle unter Verdummungsschrott, wofür kein Geld der Allgemeinheit ausgegeben werden soll.

      Ich will Politische Bildung, Nachrichten und Informationen, Dokus, Förderung von Kultur (Musik, Kunst, Film aus der Schweiz). Kein Verdummungsschrott, keine Serien, keine ausländischen Filme.
      13 9 Melden
    • K3tsch 08.11.2017 14:18
      Highlight @Posersalami:

      Ich bin definitiv der Ansicht, dass bei einem Unternehmen der Durchschnittslohn nicht bei 130'000.- liegt.
      Es geht mir aber auch nicht darum, was für ein Programminhalt mit dem Geld erreicht werden kann, sondern dass man bei der Lohnstruktur die Möglichkeit hat, Rückschritte zu unternehmen (entgegen den Befürchtungen des Vereins-Präsis oben im Interview).

      11 3 Melden
    • Amboss 08.11.2017 14:28
      Highlight "CH Talente, dini Beiz, Brock-Profis usw. subsumiere ich alle unter Verdummungsschrott, wofür kein Geld der Allgemeinheit ausgegeben werden soll."

      Ooooookay... jetzt bin ich perplex und verstehe nicht mehr ganz, was du willst...
      Aber genau dafür fliesst ja auch ein grosser Teil der Gebühren weg...
      9 6 Melden
    • Shlomo 08.11.2017 15:03
      Highlight Ihr wisst schon, dass da die Lohnnebenkosten ebenfalls drin sind?
      12 1 Melden
    • Posersalami 08.11.2017 15:27
      Highlight @ Shlomo: Nein, das wissen die nicht. Wer seine Kenntnisse über Ökonomie und Mathematik an der Schule für Milchmädchen erworben hat kommt halt zu so komischen Resultaten. Aber gut, andere sind im Nationalrat und scheitern an einer Matheaufgabe für Zweitklässler..
      11 4 Melden
    • K3tsch 08.11.2017 15:38
      Highlight @Shlomo:

      Wie gesagt, habe ich keine Sichtungsmöglichkeit eines Kontenplans der SRG. Aber normalerweise sollten bei einem Verein folgende Positionen unter "Personalaufwand" verbucht werden (gemäss Kontenrahmen):

      Löhne, Gehälter, Sozialvers.aufwände, Sachbezüge & sonstige Personalentschädigungen.

      Ausser den Soz.Vers.Aufwänden sind das alles Positionen, welche dem Arbeitnehmer zu gute kommen.

      Wen man die Versicherungen (welche nicht der Arbeiter bekommt) noch abzieht: 130'000.- -5,115% = 123'350.-

      Einen grossen Unterschied macht dies nicht ;)
      6 6 Melden
    • K3tsch 08.11.2017 16:15
      Highlight @Posersalami:

      Und ich dachte noch, wir haben ungefähr die gleiche Wellenlänge und du unterstellst mir dass ich eine Milchschule besucht haben soll. lol

      Sag mir mal, was an der Darstellung falsch sein soll? http://ine
      3 2 Melden
    • Gipfeli 08.11.2017 18:16
      Highlight Es gibt sicher auch hier eine Lohnabstufung zwischen "Indianer" und "Häuptling". Von daher wird ihre Rechnung, dass alle einen solch hohen Lohn haben, ganz sicher nicht stimmen.
      8 0 Melden
  • CWe 08.11.2017 12:31
    Highlight Billag soll, wie alles andere, über die normalen steuern abgerechnet werden. Dann kann man sich nämlich den aufgeblasenen bürokratenapparat mit den verwaltungsräten sparen. Und gewinne soll durch die billag auch nicht erziehlt werden!
    46 12 Melden
    • NotWhatYouExpect 08.11.2017 13:19
      Highlight Diese Verwaltungsräte sind von der SRG und nicht Billag AG!

      Aber ich stimme Ihnen bei, dass man es direkt über die Steuern machen sollte, dann müsste man keine Billag oder Seafare betreiben / beauftragen.
      16 1 Melden
    • Toni K. 08.11.2017 13:28
      Highlight 1. Welche Verwaltungsräte?
      2. Welche Gewinne?
      7 6 Melden
    • Rumpelpilzchen 08.11.2017 13:51
      Highlight Wenn man es über Steuern abrechten, wird es wohl nicht günstiger, die kosten werden einfach anderes aufs Volk verteilt.

      Bei einem Ja zu "No Billag" ist die Finanzierung über Steuern auch nicht mehr möglich.
      18 6 Melden
  • Spooky 08.11.2017 12:30
    Highlight «Uns blieben nur Monate, um allen 6000 Mitarbeitern zu kündigen»

    Der tut ja gerade so, als ob es ihm etwas ausmachen würde.
    60 25 Melden
  • K3tsch 08.11.2017 12:29
    Highlight Das Problem am "Digital Native" könnte sein, dass das SRG immerschon eine transatlantische Darstellung übernimmt in geoplitischen Fragen, was mich persönlich dazu bewogen hat, vom Konsum dieses Senders abzusehen.

    Politische Neutralität konnte ich beim SRF immer geniessen, das war nie das Problem.

    Wen es jedoch um offene Diskussionen geht, bei welchen gloabale Geschehen analysiert und differenziert gedeutet werden sollen, versagt das SRG auf kompletter Linie resp. bietet dem Zuschauer keine Ausgewogenheit um sich ein 2 -seitiges Bild zu machen.

    Vielleicht liegts an dem Hr. Marchand?
    33 34 Melden
    • Liselote Meier 08.11.2017 13:05
      Highlight Zu 90% zustimmend, ausser bei Sternstunde Philosophie, welches hie und da nicht so Einseitig ist.
      16 12 Melden
    • D(r)ummer 08.11.2017 13:15
      Highlight Sehe ich fast genauso.

      Ich denke aber, dass es für das SRF enorm schwierig ist, eine klare neutrale Linie zu finden.

      Mal angenommen, das SRF würde jetzt zum Beispiel die "Paradise Papers" in Bezug auf Moral auseinandernehmen.
      Dann stellt es sich (in den Augen einiger) gegen geltende Gesetze und ergreift somit Partei.
      Andererseits freut es die, die sich mehr Systemkritik wünschen.

      Die Arena mit Ganser ist ein gutes Beispiel.
      Da ist man (komplett?) am Ziel der Sendung vorbeigeschossen und dennoch merkte der Zuschauer, wie das System ticken kann...
      15 6 Melden
    • Posersalami 08.11.2017 13:42
      Highlight Ach bitte, in der Berichterstattung nehmen die NATO Positionen nur einen kleinen Teil ein. In den aller meisten Fällen finde ich die Position i.O.

      Sendungen wie Kassensturz würde es nicht mehr geben, wer soll die denn auch finanzieren?
      19 9 Melden
    • K3tsch 08.11.2017 14:12
      Highlight @Liselote:
      Muss ich mir demfall wiedereinmal die Sternstunde zu Gemüte führen beim nächsten mal ;)

      @D(r)ummer:
      Genau das würde ich mir vom SRF wünschen. Systemkritik. Und zwar nicht einfach pauschal, damit es gemacht ist, sondern Kritikpunkte aus der Bevölkerung wahrnehmen und im Fernsehen behandeln. Das sehe ich bis jetzt nicht im SRF.

      @Posersalami:
      Es geht mir nicht darum, in welchem Umfang die Themen besprochen werden, sondern mit welcher "Vorhaltung" das ganze vorgetragen wird.
      10 1 Melden
  • p4trick 08.11.2017 12:27
    Highlight Es braucht eine SRG, das ist klar. Aber es muss klar definiert werden welche Sendungen von den Gebührenzahlern bezahlt werden und welche nicht. Muss sie halt mehr Wiederholungen senden. Ich will ganz klar kein G&G finanzieren. Auch viele Sportsendungen haben nichts mit Service Public zu tun. Die Formel1 brauchts nicht, Ski Rennen oder Tennis z.B. schon falls es mit der Schweiz zu tun hat. Ich selber schaue gar kein Sport, sehe aber ein dass z.B. Ski Rennen zu unserer Kultur gehört, Formel1 aber nicht.
    Die NoBillag ist aber klar der falsche Weg. Abspecken ja aber das geht anderst
    58 23 Melden
    • Pascal Mona 08.11.2017 13:26
      Highlight Naja ich bin auch für eine Diskussion betreffend den gezeigten Sendungen. Aber was legitimiert eine Übertragung eines Ski-Rennens im Ausland ggü. einer Formel 1 Übertragung? Ich mag beides nicht besonders, würde dafür anderes gerne sehen. Bei der Formel 1 ist ja auch ein Schweizer-Rennstall dabei, manchmal auch Fahrer (Buemi zuletzt soviel ich weiss), da sehe ich keinen grossen Unterschied (okay vielleicht "Volkssportart" oder so) ggü. den Ski-Rennen! Muss die "zweitklassige" Moto2 gezeigt werden nur weil da Schweizer dabei sind? Die Differenzierung ist da schon sehr schwierig...
      19 1 Melden
    • Jol Bear 08.11.2017 13:33
      Highlight Müsste sich die SRG auf den "service public", der allerdings noch genauer zu definieren wäre, beschränken, wären die Gebühren jedenfalls deutlich tiefer. Ein solcher Gegenvorschlag zur Initiative wurde aber im Parlament versenkt. So bleibt für die Abstimmung nur die alles oder nichts Version. Gehe davon aus, dass die Initiative mit Zwei-Drittel-Mehrheit abgelehnt wird und anschliessend alles beim Alten bleibt. SRG als grosse Siegerin mit Persilschein zum Weiterklotzen, gewünschte und notwendige Diskussion ums Abspecken ein frommer Wunsch.
      21 2 Melden
    • Posersalami 08.11.2017 13:43
      Highlight Nachrichten, Dokus, politische Bildung und gerne Sport von nationaler Bedeutung, also zB. Olympia oder wenn unsere Nati spielt. CL, Glanz und Gloria oder anderer Verdummungsschrott hätte beim SRF nichts verloren.
      13 3 Melden
    • Licorne 08.11.2017 13:58
      Highlight Der erste Kommentar zu diesem Thema, den ich voll und ganz unterschreiben kann. Danke.
      4 2 Melden
    • Shabina 08.11.2017 14:49
      Highlight @Patrick
      Die NoBillag ist der (momentan) einzige Weg. Eine Diskussion wird von den Parlamentariern uns srg konsequent verhindert. Sobald der Geldhahn zu ist, muss eine Diskusion geführt werden. Ist die NoBillag angenommen, muss sich die SRG auf Diskusionen einlassen... Lehnt man die Initiative ab, wird alles beim alten bleiben!
      14 10 Melden
    • birdiee 08.11.2017 15:33
      Highlight @shabina: genau und wenns dann eine gegeninitiative gibt, wird getrötzelt, weil der volkswille missachtet wird und blabla
      5 4 Melden
    • Shabina 08.11.2017 16:04
      Highlight @bieridee
      Wer trötzelt denn, ausser der SRG?
      Gegnvorschlag: 200.– wurde abgelehnt. Kam sogar von der SVP...
      Ein Gegeninitiative ist ja immer ok, dann kann man abstimmen. Wenn allerdings eine Initiative nicht umgesetzt wird, dann ist trötzeln pflicht... sei das MEI, 2t-Wohnung oder Alpenschutz!
      7 2 Melden
    • birdiee 08.11.2017 16:24
      Highlight Haha geil bier-idee :-)
      Trötzeln wie immer, kopf durch die wand methode... Also muss eine initiative her ums abzuschaffen... Wenn sie wirklich was ändern und nicht einfach entfernen wollten, hätten sie die initiative für 200 lanciert und nicht direkt nobillag...
      2 3 Melden
    • Posersalami 08.11.2017 16:44
      Highlight @Shabina: Wenn die Initiative durchkommt wird es aber für längere Zeit nichts mehr vergleichbares geben können weil die Verfassung dem Staat VERBIETET, etwas wie die SRG zu betreiben. Da gibts dann auch nix mehr zu diskutieren. Lesen sie doch wenigstens die Initiative..
      7 0 Melden
    • Shabina 08.11.2017 16:46
      Highlight Die SVP hat den 200-Vorschlag im Parlament eingebracht, leider wurde nicht darauf eingegangen....
      Die SVP ist nicht Initiator der NoBillag-Initiative. Die
      2 3 Melden
    • Groovy 08.11.2017 19:26
      Highlight Gebe dir grundsätzlich recht. Leider verweigert ein grosser Teil des NR die Diskussion bez. des Auftrags des Service Public, und dies seit Jahren. Dass da einige die Nase voll haben und extremere Positionen durchsetzen wollen, ist nachvollziehbar. Da aber die Initiative nie und nimmer angenommen wird, kommt so wenigstens eine Diskussion in Gang. Die nächste Initiative zur Gebührenhalbierung ist ja schon in der Mache.
      3 0 Melden
  • fcsg 08.11.2017 12:24
    Highlight Seit Jahren diskutiert man über neue Ideen und Anpassungen in der Struktur (Konzentration auf service public) in der SRG. Jetzt will uns der neue Direktor also weis machen, dass man erst nach der Abstimmung anfängt Ideen zu überdenken? Wers glaubt, ohne Druck scheint da nichts zu passieren.
    Sorry, aber anstatt Eigenwerbung zu planen, sollte man endlich bei jedem einzelnen Sendungsformat überdenken, was dem service public entspricht und was nicht. Wir wollen qualitative Informationssendungen und Diskussionsforen anstatt glanz und gloria, 1 gegen 100 oder ausländische Filme und Serien!
    44 14 Melden
  • Theor 08.11.2017 12:24
    Highlight Habe gestern meine Billag-Rechnung im Briefkasten gehabt. Einen besseren Zeitpunkt konnten die gar nicht wählen um mich wieder daran zu erinnern, warum ich die Initiative annehmen werde...
    57 48 Melden
  • Lümmel 08.11.2017 12:23
    Highlight Also ich für meinen Teil bin definitiv gegen die NoBillag Initiative. Nur schon weil mir die Grossübertagungen von z.B. Olympischen Spielen mit Schweizer Fokus fehlen würden.
    Auch immer wieder Sehenswert sind meiner Meinung nach Sendungen wie; Kassensturz, Rundschau, Einstein usw.

    Klar gibt es jede Menge Zeugs das ich mir niemals anschauen würde, jedoch die Formate die ich mir anschaue finde ich gut produziert.

    70 25 Melden
    • NotWhatYouExpect 08.11.2017 13:41
      Highlight Dem Bund ist auch nach einem Ja bei der No-Billag Initiative erlaubt Sendungen zu Sponsoren.

      Er dürfte also für Sendungen wie Kassensturz usw. aufkommen.
      12 14 Melden
    • Distace 08.11.2017 14:31
      Highlight @NotWhatYouExpect: falsch, lies den Initiativtext
      12 5 Melden
    • Shlomo 08.11.2017 15:08
      Highlight Lieber NotWhatYouExpect, ich schreibs dir jetzt in Grossbuchstaben. NEIN DEM BUND IST NACH ANNAHME DER INITIATIVE JEGLICHE SUBVENTIONIERUNG VON MEDIEN VERBOTEN.
      Wer lesen kann ist definitiv im Vorteil.
      9 5 Melden
    • NotWhatYouExpect 08.11.2017 15:20
      Highlight @Distance: Das habe ich

      "4 Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen."

      Hier steht zwar "Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tättigen." Es wird aber auch nirgends gesagt, dass er keine sonstigen Sendungen Subventionieren kann! Es wird nur verboten, dass er keine Sender Subventionieren kann.

      Er könnte auch selber die Sendungen Produzieren und Sie von einem Sender ausstrahlen lassen.
      8 3 Melden
    • NotWhatYouExpect 08.11.2017 15:22
      Highlight @Shlomo: Nein das ist eben nicht der Fall!

      Der Bund darf keine Radio und Fernsehstationen in Friedenszeiten betreiben / Subventionieren!
      7 0 Melden
    • Shlomo 08.11.2017 15:45
      Highlight @NotWhatYouExpect: Seit wann sind wir dann in einer Kriegssituation?
      7 2 Melden
  • thomy22 08.11.2017 12:23
    Highlight Einmal mehr alles nichtssagend. Weder die Fragen sind wirklich gut und schon gar nicht die Antworten.
    Dabei wäre es so einfach die Kosten runterzufahren.
    Aufhören mit allem Sport ausser: CH-Nati im Eishockey und Fussball dazu Ski und alle 3 Jahre das Eidgenössische Schwingfest. Alles andere können Private und Pay-TV-Sender wie Teleclub oder Mysports übernehmen.
    Dann jegliche Serien und Filme die nicht aus der Schweiz sind können Private übernehmen.
    So kann man in jeder Sprachregion nur noch einen Sender machen im TV und Radio sowieso.
    17 23 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 08.11.2017 13:37
      Highlight thomy22: OK, und warum soll Fussball und Schwingen beibehalten werden? Interessiert mich beides nicht. Kann doch auch Mysports, oder? Hätte lieber NHL und Skispringen. Jegliche Serien und Filme auf Privaten? Werbung, unterbrochen durch Filmschnipsel? Du siehst, Service public ist nicht so einfach. Nein zu NoBillag. Back to You.
      17 9 Melden
    • Hans_Olo 08.11.2017 15:16
      Highlight Ich persönlich finde gerade den Sportteil etwas vom Besten das die SRG macht. Gerade beim Wintersport oder allg. bei Grossanlässen würde mir die schweizer Berichterstattung fehlen.
      Wenn die SRG abgeschafft wird, werden wir noch mehr "qualitäts TV" also RTL, Pro 7, 3 plus usw sehen dürfen. Da wird mir schlecht.
      Nein zu NoBillag
      5 4 Melden
    • Shabina 08.11.2017 16:56
      Highlight Es wäre doch sehr einfach:
      1) Disskusion was ist Service Public
      zB. Nachrichten, Nationale Sport- Kulturveranstaltungen, Politiksikusionen (Arena usw)
      2) Was kostet dies minimal
      zB. 10 / Monat
      3) Welche zusätzlichen Themen soll srg anbieten?
      zB Sport/Kultur/Unterhaltung/usw als PayTv.

      und gut ist, alle sind zufrieden, jeder kann mit seinen (restl.) 20.– Pro Monat unterstützen was er will, sei es "srgSport", "srgMovie" oder Netflix
      3 1 Melden
  • Pond 08.11.2017 12:19
    Highlight ok ich sehe es ein- wenn die Billag abgeschafft wird, dann wird die Schweiz sang und klaglos untergehen. Wahrscheinlich bricht nach 2 Wochen eine Zombieapokalypse aus. Schon krass, wie viel die SRG nun in die Stimmungsmache investiert. Es würde der Schweiz gut tun, wenn alle politichen Themen so eine riesen Plattform erhalten würden.
    55 32 Melden
  • The Origin Gra 08.11.2017 12:15
    Highlight Also auf ein Echo der Zeit oder besonders auf ein International im Radio möchte ich nicht verzichten :(
    42 8 Melden
  • Fox1Charlie 08.11.2017 12:15
    Highlight Er sagt also die SRG sei nicht gut genug auf die eingegangen, die finden sie wollen keine 400.- pro jahr bezahlen für inhalte die sie nicht schauen... und kann auch danach nur mimimi sagen(sie schulen und spitäler bekommen ja auch)
    23 13 Melden
  • Mikki 08.11.2017 12:11
    Highlight 3 Monate genügen normalerweise also bei normalen büezer...
    46 36 Melden
    • klugundweise 08.11.2017 12:47
      Highlight Wünsche Ihnen nicht, dass Sie zusammen mit 6000 Kollegen auf die Strasse gestellt werden.
      Und Sie Büetzer: sind Sie in der Gewerkschaft? Oder wählen Sie eine Geldsackpartei die 50 Sundenwoche und Rentenalter 67 fordert?
      36 19 Melden
    • Shlomo 08.11.2017 15:09
      Highlight @klugweise: vermutlich wählt er die Partei, welche aus Millionären und Milliardären besteht welche vorgeben sich für den Büezer einzusetzen
      10 4 Melden
  • Tom B. 08.11.2017 12:09
    Highlight Die Arveit will er erst nach dem 4. März aufnehmen. Was tat er bisher und was bis dahin? Und sollte wider erwarten die Initiative scheitern, gehts dann zurück zum "courant normal"?
    Schwach Herr Marchand, ganz schwach!!
    246 119 Melden
    • Butschina 08.11.2017 13:00
      Highlight Die eigentliche Arbei... ein kleiner aber wichtiger Unterschied
      15 12 Melden
    • Gipfeli 08.11.2017 17:46
      Highlight Ich denke, er meinte damit die Arbeit an einer NEUEN SRG. Bis dahin besteht die Arbeit darin, das die SRG dann überhaupt noch existiert.
      7 1 Melden
  • Domino 08.11.2017 12:09
    Highlight Für was braucht das SRG 6'000 Mitarbeiter? Eine Zahl von unter 1'000 würde doch längst reichen...
    43 97 Melden
    • MacB 08.11.2017 12:18
      Highlight Wie willst du das beurteilen könmen?
      55 17 Melden
    • Statler 08.11.2017 12:21
      Highlight Du hast jede Menge Ahnung, wie ein Vollprogramm für TV/Radio zustande kommt, gell?
      47 15 Melden
    • äti 08.11.2017 12:22
      Highlight .. einer reicht doch völlig. 1'000 für was denn?
      44 10 Melden
    • Sportfan 08.11.2017 12:36
      Highlight Und mit welchem Background behaupten sie das? Wieviel Radio und TV haben sie in ihrem Leben schon gemacht? Schreien sie einfach mal in den Wald oder verstehen sie was davon?
      44 14 Melden
  • mukeleven 08.11.2017 12:05
    Highlight bei aller liebe zur SRG: wenn ich dieses interview lese - sehe ich null einsicht von monsieur directeur generall. es ist alles zu aufgeblasen, die sparübungen von de weck waren ein klacks. es ist nur noch ein kampf keine weiteren federn zu lassen. jeder srg mitarbeiter wird fürstlich entlöhnt und haben überdies eine traum PK.
    das mag ich ihnen sicherlich gönnen - doch die ganze sauce wird von uns (via bilag) finanziert - fuer einen ‚outcome‘ denn ich kaum nutze - das geht nicht auf und löst grosses unbehagen aus.
    dann die teure eigenkampagne zu prime time zeiten auf’m sender - gahts no?!
    412 150 Melden
    • klugundweise 08.11.2017 12:43
      Highlight Anständige Löhne und PK: was spricht dagegen? Service publique: schon mal gehört?
      Und was wäre die Alternative? Ausländische Privatsender, Teleblocher, Pay TV das mehr als die Billag kostet, Werbeeinnahmen ins Ausland. Ist es das was Sie wollen?
      48 45 Melden
    • fcsg 08.11.2017 13:50
      Highlight @klugundweis
      Nein, die Alternative ist eine schlankere SRG, die sich auf den Kernauftrag konzentriert. Aber das Interview legt nahe, dass die SRG nur unter massivem Druck sich überhaupt bewegt.
      25 12 Melden
    • Rendel 08.11.2017 16:17
      Highlight Sie scheint der Inhalt von srf nicht zu interessieren und ziehen offenbar Schrott TV à la Vox, RTL, Pro7 und entsprechende Radiosender vor. Ein rein werbefinanziertes SRG und das wäre die Konsequenz bei einem ja. Qualität geht anders!

      Es würden viele qualitativ hochstehende Sendungen verschwinden!
      12 14 Melden
    • Herbert Anneler 08.11.2017 16:19
      Highlight Primitive NoBi-Polemik ohne Argumente! Und gleich noch so viele Herzli in so kurzer Zeit. Gruss ins Trollen-Land! Für wie doof haltet Ihr das Watson-Publikum??? Ist das das Niveau der Medienlandschaft ohne SRG, wie Sie ihr wollt???
      12 14 Melden
    • Rendel 08.11.2017 16:44
      Highlight Es wird trotzdem wirken, weil die beliebtesten Kommentare zuerst gelesen werden. Da lohnt es sich Herzen zu kaufen, damit kann man dann die Politik beeinflussen kann. Watson ist das egal, die wollen Clicks. Ja, sorry Watson, ist doch so. Ihr müsst euch verkaufen!
      8 5 Melden
    • fcsg 08.11.2017 16:53
      Highlight @Herbert Anneler
      Man wird doch wohl noch über die SRG und ihren Auftrag diskutieren dürfen? Es scheint nunmal so zu sein, dass viele mit der SRG nicht zufrieden sind. Die SRG ist keine heilige Kuh und die Fähigkeit zur Selbstkritik scheint völlig abhanden gekommen zu sein, wie das Interview beweist.
      @Rendel
      Auch über die SRG-Sender flimmert sehr viel Schrott, der überhaupt nichts mit service public zu tun hat.
      9 2 Melden
    • Gipfeli 08.11.2017 17:40
      Highlight Kommt auf die Sichtweise an. Bei der Sparübung im 2016 wurden immerhin ca. 250 Stellen gestrichen - für die Betroffenen war das sicher kein Klacks.
      9 3 Melden
    • Rendel 08.11.2017 19:00
      Highlight Ja, klar gibt es Schrott, wenn das auch jeder Zuschauer anderes beurteilt, oder warum überleben Assi Sender wie RTL?

      Über den Service public diskutieren wäre ja gut, nur wird das eben mit der Initiative nicht getan, sondern es wird versucht SRG ganz abzuschalten.

      Allein mit Werbung als Finanzierungsquelle ist es vorbei mit service puplice!
      3 6 Melden
    • Ein Berner 08.11.2017 20:58
      Highlight @fcsg
      Natürlich darf man. Bei einer Annahme kann man aber nicht mehr. Wer auf einen Schlag 75 % der Einnahmen verliert, ist erledigt. In die Lücke springen werden dann nicht Schweizer Stationen. Sondern die, die schon die Strukturen haben: die grossen Privatsender aus dem Ausland. Definitiv keine Abstimmung für einen Denkzettel. Und die Diskussion kommt mit dem Mediengesetz übrigens – wenn die SRG dann noch existiert. Sonst gibt es nur noch eine Regel: die des Marktes. Wie gut das klappt, kann man etwa in den USA sehen.
      3 5 Melden
    • Ein Berner 08.11.2017 21:07
      Highlight "jeder srg mitarbeiter wird fürstlich entlöhnt und haben überdies eine traum PK."

      Woher wissen Sie das so genau? Behaupten kann ja jeder was. Das tönt vielmehr nach billiger Polemik. Und kommen Sie jetzt nicht mit dem Durchschnittslohn - jeder weiss, dass solche Durchschnitte für das Gros einer Belegschaft nie zutreffen.
      4 7 Melden
    • Angelo C. 08.11.2017 23:01
      Highlight Eher amüsant fand ich die stimmungsmachende Nullnummern-Frage seitens der Interviewer :

      "Das sehen nicht alle so. Tatsächlich könnte die SRG nach der No-Billag-Abstimmung in vier Monaten Geschichte, 6000 Mitarbeiter arbeitslos sein. Wie geht es Ihnen da?"

      Abgesehen vom etwas holprigen Deutsch kann wohl niemand wirklich von so einem grotesken Szenario ausgehen - 6000 TV-Mitarbeiter der SRG auf der Strasse oder im Warteraum beim RAV 😂!
      3 3 Melden
    • Bokidoki 09.11.2017 17:28
      Highlight können Sie den Begriff "fürstlich" in Zahlen ausdrücken? Betrifft das nun nur die SRG-Mitarbeiter oder auch die der Tochtergesellschaften? Und von welcher Kampagne zur Primetime sprechen Sie?
      0 5 Melden
  • Dinolino 08.11.2017 12:03
    Highlight "...Es gibt keinen Plan B. Wir müssen diese Abstimmung gewinnen – und dann eine neue SRG angehen...."


    Nichtmal vom Chef der SRG kann man erwarten das er zuerst denkt und dann schwafelt. Das hätte nie soweit kommen dürfen! Meine Güte bin ich enttäuscht von allen Akteueren; Die giftelnden SVP fanboys, die Politiker dies verschlafen haben und die Elfenbeinturmbewohner der SRG.
    Imho, kann ich im März nur zwischen 2 schlechten Optionen wählen.
    70 14 Melden
  • chnobli1896 08.11.2017 12:00
    Highlight Logisch will Blocher ein Ja. Stellt euch die schweizer Medienlandschaft nur mit Privatsendern vor. Bei den Printmedien hat er schon gezeigt wohin er will.

    PS: Ich weiss noch nicht was ich stimme. Eigentlich ja, aber was danach kommen könnte bereitet mir Bauchschmerzen
    51 33 Melden
    • Sportfan 08.11.2017 12:38
      Highlight Dann stimmen sie doch einfach nein, wenn ihnen Ja Bauchschmerzen beschert!
      35 17 Melden
    • JaneSoda 08.11.2017 13:50
      Highlight Dann stimme bitte nein ;-)
      Was danach kommt, kannst du dir in Italien anschauen. Das Geld manipuliert die Welt. All die gut recherchieten Doku- und Infosendungen im Radio und TV sind dann einfach weg. Das kann es doch nicht sein! Ich will meine Infos über mein Land und die Weltbestimmt nicht von nem Privatsender serviert bekommen.

      11 10 Melden
  • Maranothar 08.11.2017 11:53
    Highlight Man könnte meinen es ginge ihm um seinen zu hohen Lohn. Dazu scheint er absolut nicht kritikfähig zu sein.

    Ich bleib dabei: Die sollen sich auf Information beschränken und nicht versuchen Unterhaltung zu bieten. Aber dann würde wohl die Panikmache von der SRG Schliessung nicht mehr funktionieren.
    50 22 Melden
    • Sportfan 08.11.2017 12:40
      Highlight Und wenn in der Verfassung steht, die SRG müsse unterhalten, was würden sie dann tun? Verfassungsbruch begehrn?
      17 18 Melden
    • Tikvaw 08.11.2017 12:46
      Highlight Unterhaltungssendungen liefern aber die meisten Zuschauer und darum auch gute Werbeplätze. Es würden dann also nicht nur die Gebühren fehlen, sondern auch die Werbegelder einbrechen, wie Marchand selber sagt.
      Für einen TeleZüri2 hats nicht wirklich Platz und der Rest der Schweiz "sieht in die Röhre".
      17 13 Melden
  • c-bra 08.11.2017 11:52
    Highlight Sollte die Initiative durchkommen erhalten die Verantwortlichen endlich die Quittung für jahrelanges ignorieren der Kritiker und verschlafen der längst fälligen Gebürenanpassung!

    Bin gespannt wie schon lange nicht mehr, die NoBillag Initiative beschäftigt das Volk und regt tagtäglich an zu Diskussionen, aus diesem Grund liebe ich unsere direkte Demokratie!
    309 121 Melden
    • NotWhatYouExpect 08.11.2017 12:16
      Highlight Da hast du absolut recht :) auch auf der Arbeit wird immer über Abstimmungen Diskutiert. Und es ist echt spannend was dabei immer so bei rauskommt.
      14 3 Melden
    • Sportfan 08.11.2017 12:43
      Highlight Nur mal schnell: die Politik (Bundesrat) setzt die Gebührenhöhe fest. Das Parlament und Volk den Auftrag. Und die würden bei einem Ja bestraft? Jetzt echt?
      27 17 Melden
    • c-bra 08.11.2017 13:15
      Highlight @Sportsfan: mir ist bewusst, dass im Falle einer Massenentlassung die falschen bestraft werden, aber ist das nun die Schuld des Stimmberechtigten, die jahrelang mMn zu hohe Gebüren bezahlt haben? Oder doch von jenen, die das Volk scheinbar zu wenig ernst genommen haben? Über diese Gebüren wird schon seit sehr langer Zeit diskutiert und ich bin der Meinung, dass der Bundesrat bzw das Parlament sich schon viel früher mit allfälligen Gebürenanpassungen hätte auseinandersetzen müssen. Daher erfolgt jetzt möglicherweise die Quittung, denn sie müssen dann den Kopf hinhalten und eine Lösung suchen.
      16 13 Melden
    • sheimers 08.11.2017 15:20
      Highlight Nein, die "Verantwortlichen" sind alle schon alt, haben ausgesorgt und vermutlich grosszügige Abgangsentschädigungen in ihren Verträgen. Die Quittung bekommen junge Techniker, Journalisten, Bühnenbildner, Autoren, Regisseure, Reinigungskräfte, Kantinenköche, Reporter, Moderatoren und Musikredakteure, die täglich ihr Bestes geben und bei einem Ja innerhalb weniger Monate auf der Strasse stehen, ohne irgend etwas falsch gemacht zu haben.
      19 4 Melden
    • Sveitsi 08.11.2017 15:28
      Highlight @c-bra: Doch nicht nur die Verantwortlichen würden eine Quittung erhalten, sondern alle Mitarbeitenden. Ist das fair?
      11 7 Melden
    • Tomsen2 08.11.2017 16:31
      Highlight Leider hat die Mehrheit nicht immer recht. Zwischendurch wird vom Volk richtigehender Müll angenommen. Deshalb ist die direkte Demokratie oft auch sehr negativ.

      Viele Menschen lesen nur den Titel der Initiative und gehen abstimmen ohne den Inhalt und die Konsequenzen zu kennen.
      15 3 Melden
    • Rendel 08.11.2017 19:12
      Highlight Diktatur des Volkes, ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Man kann mit Initiativen (Lancierer) auch verschleiert versuchen mehr Macht zu erlangen und das Volk mit viel Geld geschickt manipulieren! Es geht nicht um die Gebühren, es geht eben gerade um Demokratie, zu der ein unabhängiges Fernsehen und Radio gehört, das nicht von Geldgebern der Wirtschaft abhängig ist, die sich ihre Macht über Medien in Zukunft dann auch in unserem Land kaufen.
      4 2 Melden
    • Groovy 08.11.2017 19:31
      Highlight (Verschwörungsmodus) Die Initiative wird nie und nimmer angenommen werden. Egal wie die Mehrheit stimmt.
      3 7 Melden
    • Ein Berner 08.11.2017 21:04
      Highlight Das wäre aber eine verdammt teure Quittung. Der Bundesrat schätzt, das gesamtschweizerisch rund 13500 Vollzeitstellen verloren gingen. Da würde also eine gar nicht mal so kleine Schweizer Stadt arbeitslos.

      Nachzulesen hier: https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2016/8245.pdf
      3 3 Melden
  • MacB 08.11.2017 11:50
    Highlight Sehr gut geführtes Interview. Da habt ihr ihm ordentlich auf den Zahn gefühlt bei steter Professionalität. :)

    Letztlich hat er aber schon in den meisten Punkten recht und ich hoffe sehr, im Sinne des nationalen Zusammenhalts, das die Initiative abgelehnt wird.
    mfg aus der Randregion
    60 38 Melden
  • diiidoubleiuuu 08.11.2017 11:50
    Highlight SRG in 4 Monaten auflösen? äääääh, nei...
    https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-srg-mit-no-billag-aufloesen-warum-das-nicht-so-einfach-geht-131883543
    Da hat die AZ aber heute den viel besseren Job gemacht.
    29 17 Melden
    • äti 08.11.2017 12:27
      Highlight ... das sind zwei Dinge: eine Stiftung kann weiter bestehen, aber ohne Geld keine Löhne zahlen.
      22 11 Melden
  • Pasch 08.11.2017 11:46
    Highlight Sollte die Billag bleiben wird sich gar nichts ändern, man wird sich gegenseitig auf die Schultern klopfen und weitermachen wie bisher...
    Erst muss die Abstimmung verloren gehen, dann gibt es eine neue SRG.

    (Ehm echt jetz Youtube Inhalte die vielleicht (vielleicht eher nicht) SRG Inhalt haben?? Dann sollte ja dank der Gebühr keine Werbung von Youtube laufen! Schliesslich hat man dafür bezahlt)
    44 28 Melden
    • Rumpelpilzchen 08.11.2017 13:23
      Highlight Bei der Annahme von No Billag wird es keine neue SRG geben, da die Initiative eine Finanzierung über Gebühren und Steuern verbietet!

      #yesrg
      12 12 Melden
    • Pasch 08.11.2017 13:59
      Highlight Ach das ist Mumpitz bei einer sinnvollen Lösung gibts eine neue Abstimmung, so einfach!
      Aber jetzt erstmal den Cüpli-Kühlschrank ausmisten, sonstiges unnützes einstampfen und uns vor dieser unnützen Zusatzzwangssteuer befreien.
      12 8 Melden
  • rudolf_k 08.11.2017 11:46
    Highlight "aber Sie schauen sich vielleicht auf YouTube Inhalte an, die von der SRG bezahlt wurden" - von der SRG wird rein gar nichts bezahlt, sondern vom Gebührenzahler.
    50 16 Melden
    • äti 08.11.2017 12:32
      Highlight ... richtig, das bleibt so. Immer und überall. Darum sind 'Gratisangebote' meist die teuersten, weil du versteckt zahlst und nicht hinschaust. Den 'Batchelor' zahlst du auch, auf irgendwelche Art. Meist schon mit deiner Zeit. Nichts ist Kostenlos, gar nichts.
      33 5 Melden
  • Chääschueche 08.11.2017 11:46
    Highlight Der Schweizer kurz Erklärt:
    Stellenabbau Privatwirtschaft: Ein rieseiger aufschrei in den Medien und dass die Politik versagt hat.

    Stellenabbau bei Bundesbetrieben oder eben Firmen wie der SRG: Stört keine Sau. Wird sogar noch gefeiert.



    74 29 Melden

Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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