Schweiz

Tatort Bushaltestelle Hönggerberg: Hier starb ein 16-jähriges Mädchen im Jahr 2007 durch einen Schuss von Luis W. Bild: KEYSTONE

«Hafturlaube sind zwingend» – Psychiater Knecht erklärt, warum der «Hönggerberg-Mörder» in Zürich herumläuft

Es ist einer der unbegreiflichsten Mordfälle der Schweiz: 2007 erschoss der damals 23-jährige Luis W. eine junge Frau an der Bushaltestelle Hönggerberg. Ohne Grund. Nun wurde dem Straftäter Hafturlaub gewährt. Warum, und ob Luis W. therapierbar ist, erklärt Thomas Knecht im Interview.

29.08.16, 18:14 30.08.16, 15:08

Der «Hönggerberg-Mörder» Luis W. erschoss 2007 eine 16-Jährige. Brutal und ohne Grund. Trotzdem hat er jetzt Hafturlaub bekommen. Warum?
Thomas Knecht*: Hafturlaube sind zwingend. Es gehört zur Philosophie unseres Justizsystems, möglichst wenig Menschenleben zu verlieren.

>>> Wer entscheidet über die Gewähr von Hafturlaub? Und wie? Fünf Fragen und Antworten.

Das müssen Sie erklären.
Würde man Insassen bis zum Ende der Strafe hinter Gitter behalten, würden sie sich von der Realität entfremden, schliesslich von der Freiheit komplett überfordert werden und viel eher ein weiteres Delikt begehen. Es ist also sicherer, wenn Täter resozialisiert werden – lernen, sich in ein soziales Gefüge einzubetten. Schliesslich kommen ja fast alle Straftäter irgendwann frei. Darauf ist der Strafvollzug ausgerichtet.

Mordfall Hönggerberg

2007 erschoss Luis W. ein 16-jähriges Mädchen aus 80 Meter Entfernung mit seiner Ordonnanzwaffe. Zum Motiv äusserte sich der Täter nie, er habe an diesem Tag auf etwas Lebendiges schiessen wollen und das Mädchen sei wegen ihrer weissen Jacke im Dunkeln ein einfaches Ziel gewesen. Der Todesschütze würde in zweiter Instanz wegen Mordes zu 17 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Das Zürcher Obergericht schob diese wegen der Persönlichkeitsstörung des Angeklagten zugunsten einer stationären Massnahme auf. Diese dauert normalerweise fünf Jahre, wurde bei Luis W. aber 2014 um fünf Jahre verlängert, weil dem Mann trotz Fortschritten in der Therapie noch keine hinreichend günstige Prognose gestellt werden konnte. Der Gutachter geht bei Luis W. von einer Therapiedauer von acht bis zwölf Jahren aus. Dem mittlerweile 31-Jährigen wurde zwar Rückfallgefahr, aber auch Therapiefähigkeit beschieden. (dwi)

Ist das bei Luis W. nicht zu früh? Immerhin wird die Rückfallquote für ein Tötungsdelikt noch als moderat eingeschätzt.
Das ist eine Rückfallquote von nur 0-3 Prozent. Die Erfahrung zeigt zudem, dass während Hafturlauben praktisch nie etwas passiert.

Die Tat war willkürlich, ein Motiv nicht vorhanden. Warum sollte Luis W. nicht ein zweites Mal grundlos töten?
Wenige Leute schaffen es, ein zweites Mal ein so schweres Delikt zu begehen. Mit der Zeit und dem Alter nimmt die kriminelle Energie ab, Menschen sind nicht mehr so impulsiv, sie ermüden. Altersmilde sozusagen. Bis ein Straftäter Hafturlaub erhält, müssen viele Voraussetzungen erfüllt werden – Vorstrafen, das Verhalten während der Haft, Gutachten, all das bestimmt die Entscheidung mit. Die Justizbehörde hat sicher begründet beschlossen, dass das Risiko, Luis W. Urlaub zu gewähren, eingegangen werden kann. 

*Zur Person: Thomas Knecht ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH sowie zertifizierter forensischer Psychiater SGFP. Daneben ist er Inhaber mehrerer Lehraufträge auf Hochschul- und Fachschulniveau. Bild: spitalverbund.ch

Dem «Hönggerberg-Mörder» wurde eine Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und dissozialen Merkmalen attestiert. Was lässt sich darüber sagen?
Beide Persönlichkeitsmerkmale zeugen von fehlender Empathie, von einer verzerrten Selbstwahrnehmung. Dissoziale Menschen sind unfähig, sich an Regeln zu halten, sehen sich als Nabel der Welt und andere Menschen als wertloser, gefallen sich nicht, sind unzufrieden mit sich selbst und überfordert mit dem eigenen Leben. Hier werden Grenzen sehr leicht überschritten. Vor allem, wenn jemand in eine narzisstische Krise gerät. Rein narzisstische Menschen können durchaus kultiviert sein, deshalb ist bei diesem Tötungsdelikt die Dissozialität sicher aussagekräftiger.

«Die Tat ist vergleichbar mit einem Mini-Amok.»

Man könnte argumentieren, «so einer» müsse lebenslänglich verwahrt werden.
Der Katalog von Delikten und Persönlichkeitsmerkmalen, die ein Mensch erfüllen muss, um lebenslänglich verwahrt werden zu können, geht sehr weit. Im ordentlichen Verfahren ist die Behandelbarkeit zwar nicht gegeben, aber die Chancen zur Besserung sind intakt. 

Also ist eine dissoziale Störung therapierbar?
Die Therapie ändert nicht den Wesenskern des Menschen, aber es können soziale Kompetenzen aufgebaut werden. Damit wird die soziale Integration verbessert. Das geschieht durch reguläre Arbeit beispielsweise, eine Ausbildung, Wohnen in einem therapeutischen Milieu, gemeinsames Kochen und ein psychologisches Coaching, in dem der Täter lernt, über sich nachzudenken und zu realisieren, dass es noch andere Lebensentwürfe gibt.

Die narzisstischen Merkmale haben sich bei Luis W. offenbar verringert.
Das kann ich mir gut vorstellen. Im Gefängnis, wo alle gleich sind, die gleichen Kleider tragen, das gleiche essen und tun, gewöhnte sich Luis W. vielleicht daran, dass er nicht anders ist als alle anderen.

Ist es für die Angehörigen schwieriger oder einfacher, wenn der Täter das Opfer zufällig gewählt hat?
Unter dem Strich ist es sicher eine Erleichterung, dass der Fall geklärt, der Täter schuldig gesprochen und hinter Gittern ist.

Zum Gedenken des Opfers: Blumen auf dem Friedhof Eichbühl, 2007.  Bild: KEYSTONE

Doch die Frage nach dem warum wird sich für die Angehörigen nie klären.
Ja, das macht die Tat so verstörend. Der Täter hatte keinen akzeptablen Grund für seinen Angriff, nichts, was menschlich noch einigermassen nachvollziehbar wäre. Das ist vergleichbar mit einem Mini-Amok.

Ein Tag im Gefängnis

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 31.08.2016 10:38
    Highlight Ich kann mir eine schlimmere Tat kaum denken. Wenn so ein Täter nicht verwahrt gehört, wer dann?
    1 0 Melden
  • Usualsuspect82 29.08.2016 23:47
    Highlight Was für Antworten würde Herr Knecht geben, wenn er der Vater der ermordeten 16-jährigen gewesen wäre?

    Auf dem Papier tönen die Antworten gut, Herr Knecht.

    Gemäss meinem Rechtsempfinden gehört dieser Täter nicht mehr ins Freie. Wer einem Menschen nachweisbar und so unverhofft zufälligerweise das Leben nimmt, hat für mich definitiv kein Anspruch auf Resozialisierung. Nur schon aus Rücksicht auf die Opferfamilie. Sicher ein tolles Gefühl Herr Knecht, wenn sie an der Kasse hinter dem Mörder ihrer Tochter ein Glacé einkaufen...
    Nachvollziehbare Wiedereingliederung: JA;
    Mörder: NEIN!!!!

    45 37 Melden
    • phreko 30.08.2016 08:05
      Highlight Rache hilft kaum weiter. Sonst können wir ja gleich den albanischen Kanon einführen...
      9 9 Melden
    • dommen 30.08.2016 08:37
      Highlight Ja. Aber was du "empfindest" hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun. Und erst recht nicht mit Wahrheit.
      19 1 Melden
    • Lami23 30.08.2016 10:57
      Highlight Darum macht Herr Knecht diesen Job, nicht Leute wie du.
      15 9 Melden
  • Der Tom 29.08.2016 23:29
    Highlight Er darf nochmal bevor er dann vielleicht verwahrt wird.
    21 22 Melden
  • oliversum 29.08.2016 21:36
    Highlight ähm... genau dieselben Fragen wurden doch schon beim Seefeld-Mord kürzlich beantwortet.
    18 2 Melden
  • johnnyenglish 29.08.2016 20:06
    Highlight Ah, solange gemeinsam gekocht wird kommt alles gut ... So eifach isches.
    29 39 Melden
    • Lami23 29.08.2016 22:09
      Highlight Ja, immer schön, wenn Unwissende Therapieformen, die sie zu verstehen glauben, ins lächerliche ziehen...Andere Vorschläge?
      49 22 Melden
    • Usualsuspect82 29.08.2016 23:54
      Highlight @lami23

      Ja, ich hätte da ein Vorschlag! Keine Resozialisierung für Mörder....oder möchten sie mit verurteilten Mörder in der Nachbarschaft wohnen? Möchten sie als Vater der ermordeten 16 jährigen mit dem Gedanken leben, dass ev. heute der Tag ist wo sie hinter dem Supermarktregal den Typen erkennen der abgedrückt hat?

      Ich will es nicht! Wer nachweisbar jemanden ermordet hat, der soll sein Leben lang schmoren...
      30 28 Melden
    • Hayek1902 30.08.2016 01:51
      Highlight Ich möchte als Steuerzahler nicht ewig für einen Mörder aufkommen, der noch jung genug ist, um wieder ein produktives Mitglied der Gesellschaft zu werden. Ich möchte keine Todesstrafe wegen potentiellen Justizirrtümmern. Sollten die Angehörigen nach all diesen Jahren immer noch Rachegefühle haben, tut es mir Leid, aber das Leben ist nicht fair. Man muss loslassen können, sonst frisst es einem ewig von innen auf.
      30 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.08.2016 07:41
      Highlight Hayek1902, da bin ich bei Ihnen. Verzeihen ist eine der elementarsten Eigenschaften sozialer Lebensformen die auf Zusammenarbeit angewiesen sind. Übrigens haben viele Hinterbliebene von Mordopfern nach vielen Jahren auch keine Hassgefühle mehr gegenüber dem Täter. Besonders wenn dieser gefasst und bestraft wurde und bestenfalls geständig und reuig ist. Die Konsequenz eines Mordes ist letztlich dieselbe wie die eines schweren Unfalles. Das Leben muss für die Hinterbliebenen irgendwann weitergehen.

      PS. Ich will diese Taten damit keineswegs relativieren der gar entschuldigen!
      10 9 Melden
    • ElendesPack 30.08.2016 09:29
      Highlight Lami: Das darf durchaus lächerlich gemacht werden. Bei dissozialen Persönlichkeitsstörungen gibt's nämlich de facto keine Therapie. Vielleicht kann das Verhalten ein wenig angepasst werden, aber dass der Dissoziale lernt "dass es auch andere Lebensentwürfe gibt", ist eher lächerlich von Herrn Knecht. Dieser Tatsache ist sich ein Dissozialer schon lange bewusst, nur interessiert es ihn schlichtweg nicht und diese anderen Lebensentwürfe haben für ihn keinen Wert.
      Therapeutischer Stand heute: Dissoziale und Antisoziale Persönlichkeitsstörung ist ggw. nicht therapierbar. Simple as that.
      10 4 Melden
    • Lami23 30.08.2016 10:50
      Highlight Ich habe mit Kindern gearbeitet, die dissoziale Störungen haben. Das ist nicht heilbar. Aber sie können lernen, sich in einen Alltag zu integrieren, sie können lernen, was ihr Verhalten bei anderen auslöst und warum sie dann wie reagieren müssen. Und damit lernen sie genau dass, was Hr.Knecht meinte. Würde diese Art von Therapie nicht funktionieren, würden sie alle Straffällig werden. Dies ist aber nicht der Fall.
      8 6 Melden
    • Madison Pierce 30.08.2016 11:10
      Highlight Verzeihen und zweite Chance sind gut, aber hier gab es noch gar keine Strafe! Die Strafe sind 17 Jahre Haft. Diese wurden aufgeschoben zu Gunsten einer Therapie. Wenn diese abgeschlossen ist, müsste dann also noch die Strafe folgen. Ausser "aufgeschoben" heisst im Juristendeutsch "ersetzt durch".
      12 0 Melden
    • John Smith (2) 30.08.2016 12:17
      Highlight @Madison Pierce: «Aufgeschoben» heisst, dass ein Gericht nach Ablauf der Therapie darüber entscheidet, ob und wieviel der Strafe noch vollzogen wird. War die Therapie erfolgreich, dann wird auf den Vollzug meist verzichtet, weil er den Therapieerfolg wieder zunichte machen würde. Wird die Therapie aber erfolglos abgebrochen, dann wird die Strafe vollzogen, wobei die Dauer der Therapie meist angerechnet wird. Übrigens wird eine stationäre Massnahme von den meisten Tätern als sehr viel anstrengender als ein Strafvollzug empfunden, sie ist alles andere als «kuschel» (Stammtisch hin oder her).
      4 4 Melden
    • ElendesPack 30.08.2016 12:36
      Highlight Lami: Sie haben natürlich Recht damit, dass Kinder mit dissozialer Störung eine gute Chance darauf haben, Verhaltensweisen zu lernen, die sie davor bewahren, "auffällig" zu werden als Erwachsene. Es ist auch allgemein anerkannt, dass die Erfolge von Therapien bei Dissozialen am grössten sind, wenn die Betroffenen als Kinder schon erkannt und therapiert werden.
      Auch bei Erwachsenen sind durchaus Erfolge zu verzeichnen mit kognitiven Therapieansätzen. Das betrifft aber in der Regel vor allem Betroffene, die eher durch niederschwelligere Delikte auffielen. Bei einem "casual-kill" hingegen...
      1 0 Melden
    • Lami23 30.08.2016 13:21
      Highlight @ ElendesPack, ich nehme an, dass sie entweder forensischer Psychiater sind oder ansonsten Zahlen vorweisen können, oder behaupten sie das einfach?
      3 2 Melden
    • ElendesPack 30.08.2016 13:44
      Highlight Lami: Ich bin kein forensischer Psychiater, beschäftige mich aber Berufsbedingt auch mit dieser Form der psychischen Störungen.
      Was Ihr Wunsch nach Zahlen anbelangt: Die gibt es tatsächlich aus einigen Ländern, ich müsste sie aber eigens für Sie heraussuchen und, verzeihen Sie mir, darauf habe ich keine Lust.
      Sie können aber gerne Onkel Google zu dem Thema dissoziale und antisoziale Persönlichkeitsstörung befragen. Dabei sollten Sie aber seriöse Seiten berücksichtigen und nicht diejenigen aus der psychoanalytischen oder sozialpädagogischen Ecke.
      Ausserdem: Können Sie meinen Aussagen rational..
      3 0 Melden
    • ElendesPack 30.08.2016 13:46
      Highlight ...und begründet widersprechen?
      Ich bitte Sie, darauf zu achten, dass ich Ihrem anekdotischen Beispiel mit den Kindern nicht widersprochen habe.
      Im Gegensatz zu Ihnen brauche ich dafür auch keine Zahlen, Studien etc., sondern reelle Begründungen.
      Und b.t.w: Sogar lupenreine Psychopathen werden oft nicht straffällig, sondern zu sehr produktiven Gesellschaftsmitgliedern.
      Ich spreche hier explizit von Leuten, die die berühmte rote Linie überschritten haben.
      3 0 Melden
    • Lami23 30.08.2016 15:02
      Highlight Ich habe zur Kentniss genommen, dass sie meiner Ansicht bezüglich Kinder nicht widersprochen haben, wie könnten sie auch, schliesslich ist dies hinlänglich erwiesen. Nun den, so bleiben Meinungen unterschiedlich. Ich glaube nicht, dass alle Mörder oder ähnlich schweren Täter eine Rückfallquote aufweisen, die eine lebenslängliche Verwahrung rechtsfertigen oder einen Hafturlaub ausschliessen. Wenn Hr.Knecht sagt, dass es diesbezüglich einen umfangreichen Katalog zu erfüllen gibt, so glaube ich dass und vertraue auf das Urteil von Spezialisten.
      1 1 Melden
    • ElendesPack 30.08.2016 17:52
      Highlight Ich habe Ihnen genau darum nicht widersprochen: Weil es bekannt ist. Das alberne Spiel, dass ich einfach nur widerspreche, damit was Anderes gesagt ist, betreibe ich nicht.
      Und was die Spezialisten anbelangt: Es gab von denen schon genügend, die ganz unbeschwert massiv gestörte Menschen wieder auf die Gesellschaft losliessen. Mit all den daraus entstehenden Konsequenzen. Mein Vertrauen ist da ein wenig eingeschränkt.
      4 1 Melden
    • Lami23 30.08.2016 18:14
      Highlight Den ersten Teil verstehe ich nicht, ich habe ja ennerkannt, das sie nicht widersprochen haben...? Genügend? Denen gegenübergestellt, die richtig entschieden haben und nichts passiert ist, sind es verschwindend wenige. Von den guten hört man nur nichts ;-)
      1 0 Melden
    • ElendesPack 30.08.2016 21:49
      Highlight Das "aber wie können Sie auch" hat mich getriggert. :D
      Mit dem letzten Satz haben Sie natürlich Recht, aber dort betrifft es in der Regel auch nicht die Dissozialen oder Antisozialen, die zu kaltblütigen Mördern werden. Die Spannbreite der Delikte ist gross und es gibt für einen notorischen Betrüger, Dieb oder Kneipenschläger sicher bessere Aussichten auf Therapieerfolge als bei jemandem, der spontan beschliesst, dass er in einer Nacht einfach mal jemanden töten will.
      0 0 Melden
    • Lami23 30.08.2016 22:50
      Highlight Natürlich ist das so, dass war ja auch nie Gegenstand der Disskusion. Es ging darum, ob ein nicht-medikamentöser Ansatz bei dieser Art von psychiatrischem Krankheitsbild hilft oder nicht. Das tut er. Nicht bis zum Hinterletzten wahrscheinlich, aber doch, bei einer genügenden Anzahl, dass sich ein Versuch immer lohnt. Ich für meinen teil werde weiterhin kritisch sein, aber doch, den Spezialisten vertrauen ;-) und damit schliesse ich.
      0 0 Melden
    • ElendesPack 31.08.2016 08:39
      Highlight Ich schliesse mich dem Schliessen an mit der letzten Anmerkung: Wenn bei Dissozialen überhaupt Etwas wirkt, dann NUR nicht-medikamentöse Ansätze.
      0 0 Melden
  • wasylon 29.08.2016 18:48
    Highlight Rückfallquote 0-3 Prozent. Gibt's da nicht eine Dunkelziffer.... schliesslich wird ja nicht jede Straftat aufgeklärt.
    20 24 Melden
    • Alle haben bessere Namen als ich. 29.08.2016 20:52
      Highlight Gehe davon aus, dass diese kaum einen grossen Unterschied ausmacht.
      28 4 Melden
    • satyros 30.08.2016 17:13
      Highlight In der Schweiz wird nahezu jedes Tötungsdelikt aufgeklärt. Da gibt's quasi keine Dunkelziffer.
      1 1 Melden
  • Roaming212 29.08.2016 18:28
    Highlight Werden die Straftäter in ihrem Urlaub wenigstens geheim beschattet? Ansonsten finde ich das bei solchen Typen ziemlich verantwortungslos
    58 27 Melden
    • bokl 29.08.2016 18:37
      Highlight Entweder es ist ein begleiteter Urlaub, dann macht eine Beschattung keinen Sinn, oder der Urlaub ist unbegleitet, dann macht eine Beschattung auch keinen Sinn, sonst hätte man ihn nicht gewähren dürfen.
      75 6 Melden
    • Lami23 29.08.2016 22:08
      Highlight Geheim beschattet? Wie stellst du dir das finanziell und organisatorisch genau vor?
      19 5 Melden
    • satyros 30.08.2016 17:14
      Highlight @Lami23: Fast alles ist billiger als ein Tag Strafvollzug.
      1 0 Melden

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