Schweiz

Ein Bild, das zu reden gab: Kerstin Cook im Februar 2017 auf Instagram.  Bild: Instagram/KerstinCook

Kerstin Cook im Interview: «Ja, ich gelte jetzt als ‹Curvy-Model›»

2010 wurde sie zur schönsten Frau der Schweiz gewählt. Sieben Jahre später rebelliert Kerstin Cook gegen den Magerwahn und «hat das Hungern satt», wie sie selbst sagt. Wie hat dieser Entscheid ihre Karriere verändert? Ein bemerkenswert offenes Gespräch mit der einstigen Miss Schweiz über den Zustand der Modebranche und ihr Schlüsselerlebnis in Miami.

31.05.17, 12:50 01.06.17, 03:45

Kerstin Cook hatte genug gehungert. Und sie machte kein Geheimnis daraus. «Ich liebe meine Kurven. Jetzt habe ich Normalgewicht», sagte sie im Februar dem «Blick» und verriet, dass sie acht Kilos zugenommen habe. Der Artikel löste Bewunderung aus – aber auch viel Häme: Kerstin Cook und dick? Ein Hohn für alle, die gegen ihre eigenen Kilos kämpfen!

Die Miss Schweiz von 2010 blieb unbeirrt. Auf den sozialen Medien postet sie regelmässig Bilder mit dem Hashtag «Curvy Model». Hungern will sie nicht mehr. Dass dieser Weg nicht nur einfach ist, gibt sie unumwunden zu. Aber auch, dass sie Angst hat, in alte Muster zurückzufallen.

Kerstin, in Paris soll ein neues Gesetz gefährliches Untergewicht bei Mannequins verhindern – ein Mager-Model-Verbot …
Kerstin Cook: Ich glaube, das wird nicht viel nützen.

Warum nicht?
Die Models in Paris werden auch in Zukunft dünn bleiben. Nicht alle sind von Natur aus so – viele essen einfach nichts, weil sie kein Geld haben und weil sie dünn sein müssen. Andere nehmen Drogen oder stopfen sich mit Watte voll.

«Ich habe mich selbst verloren in diesem Prozess. Ich habe aufgehört zu essen und meine Gesundheit litt stark darunter.»

Kerstin Cook

Wie war das bei dir? Vor sieben Jahren wurdest du zur Miss Schweiz gewählt, hast auch du den Druck verspürt weiter abzunehmen?
Alle sagen dir immer, wie du sein musst. Wie du aussehen musst, was du essen darfst und was nicht. Die Agenturen sagten mir, du musst viel dünner sein, du musst abnehmen. Wenn man jung ist, will man diesem Idealbild einfach entsprechen. Man will so sein, wie alle einen haben wollen. Ich habe mich selbst verloren in diesem Prozess. Ich habe aufgehört zu essen und meine Gesundheit litt stark darunter. Ständig war ich krank. Ab dem Moment, als ich zur Miss Schweiz gewählt wurde, musste ich perfekt sein. Ich durfte mir keine Fehler erlauben. Das war schon eine taffe Zeit.

#tb – throwback in eine Zeit, als Kerstin auf vieles verzichten musste, um ihr Körpergewicht zu halten.  instagram: kerstincook

Wann kamst du an den Punkt, wo dir das zu viel wurde? Der ständige Verzicht, das ständige Abwägen, das permanente Hungern?
2015 in Miami erlebte ich einen Schlüsselmoment. Da haben sie mir gesagt: «Schau dich an, du siehst super aus, man sieht deine Knochen!» Ich freute mich über das Kompliment. Dann fuhr ich nach Hause, wo mich ein Freund auf meine Knochen aufmerksam machte und ich habe mich bei ihm bedankt. Er reagierte verwirrt und entgegnete, er habe das nicht als Kompliment gemeint … in diesem Moment ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Wenn sich Freunde bei dir über deinen besorgniserregenden Gewichtsverlust erkundigen, freust du dich? Das kann es doch nicht sein!

«‹Du siehst super aus, man sieht deine Knochen!› – Darüber habe ich mich tatsächlich gefreut.»

Kerstin Cook

Dennoch ist dein Körper dein Kapital. Wie schwer war die Entscheidung, aus dem Magerwahn auszubrechen und dich für dein eigenes Wohlbefinden und deine Gesundheit zu entscheiden?
Ich hatte extreme Angst, dass ich nicht mehr gebucht werde. Ich fürchtete mich vor den Konsequenzen. Dennoch habe ich mich zu dieser Entscheidung durchgerungen und meine Agenturen darüber informiert. Viele akzeptieren es, eine liess mich fallen. Die Agentur in Deutschland schmiss mich raus, in den USA waren sie bereit, mich zu unterstützen.

Kerstin Cook heute ... bild: watson

... und vor sieben Jahren, als sie zur Miss Schweiz gewählt wurde.  Bild: epa

Auf deine Gewichtszunahme haben auch einige Promis und Medien reagiert. Darunter auch Tamara Cantieni. Sie bezeichnete deine Gewichtszunahme als lächerlich. Du seist alles andere als dick ...
Das war ein riesiges Missverständnis. Ich habe niemals behauptet, ich sei dick geworden. Das ist lediglich so in den Medien verbreitet worden. Ja, ich habe zugenommen. Jetzt bin ich normalgewichtig und gesund. Ich esse, worauf ich Lust habe und in Massen.

Dieses Bild auf Instagram sorgte für Furore. In der Tele-Züri-Sendung Bos & Böser meinte Tamara Cantieni: «Das ist so lächerlich, ‹Ich habe das Hungern satt›. Das ist weit weg, um auch nur im Bereich von mollig zu sein!» instagram: kerstincook

«‹Curvy› in diesem Business kann man nicht wirklich ernst nehmen.»

Kerstin Cook

Trotzdem modelst du neu als «Curvy» Model. Zahlreiche deiner Instagram-Posts enthalten das Hashtag curvy.
Ja, ich gelte in der Branche als «Curvy». «Curvy» in diesem Business kann man aber nicht ernst nehmen. Hier wirst du einfach schubladisiert. Das Modebusiness ist wie eine Parallelwelt. Da gilt man schon beinahe als «Plus-Size»-Model obwohl man noch normalgewichtig ist. Ich habe auch schon eine «Plus-Size»-Kampagne von Calvin Klein angeschaut, wo die Models ganz normal aussahen. Sie waren alles andere als dick.

Das ist ja ein Hohn gegenüber Personen, die tatsächlich mit ihrem Gewicht zu kämpfen haben.
Ja, das ist es. Den Leuten wird ein Bild vermittelt, das nicht der Realität entspricht. Viele Models sind retuschiert, mit Photoshop bearbeitet oder operiert.

Kerstin an der Energy Fashion Night 2017. instagram: kerstincook

Auch du bist operiert. Du hast dir deine Brüste vergrössern lassen.
Ja. Ich habe mich oft im Spiegel angeschaut und gefunden, meine Proportionen stimmen nicht. Es passte einfach nicht. Und ja, ich fühlte mich auch von der ganzen Branche unter Druck gesetzt. Es wurde mir oft gesagt, meine Oberweite sei zu klein, oder es wurde nachgeholfen. Bei Unterwäsche- und Bikini-Shoots mussten sie immer ausstopfen. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, finde ich es eigentlich schade, dass ich mich davon so beeinflussen liess. Ich fühlte mich nicht mehr wohl in meiner eigenen Haut.

Das heisst, du würdest dich nicht noch einmal operieren lassen? Doch. Das schon. Mir gefallen meine Brüste einfach sehr. Ich bin sehr zufrieden. Ich wünsche mir einfach, ich hätte es aus einem anderen Grund gemacht. Einfach weil ich es selbst so wollte, nicht weil mir das andere Leute aufgeschwatzt haben.

So sicher scheinst du nicht. Könnte es sein, dass du wieder in alte Muster zurückfällst und wieder zu hungern beginnst? Ich hoffe nicht, dass das passiert. Ich habe Angst, dass ich wieder in alte Muster zurückfalle und zu fest auf Voten der Labels höre. Detox und Verzicht – das macht einfach keinen Spass. Klar, man fühlt sich vielleicht gut, wenn man es geschafft hat auf etwas zu verzichten. Aber ich bin glücklicher, wenn ich auf nichts verzichten muss.

«Ich bin jetzt viel gesünder und glücklicher.» instagram: kerstincook

Du äusserst dich sehr kritisch über die ganze Branche. Bist aber immer noch ein Teil davon. Warum? Glaubst du, dass du je an einen Punkt kommst, wo du sagst, jetzt hab' ich die Schnauze voll?
Ja und nein. Ich arbeite sehr gerne als Model und mit verschiedenen Brands zusammen. Der negative Teil, der Druck auf das Aussehen, das ist ein kleiner Teil. Mein Job hat aber viele Seiten, die ich liebe. Man kann sehr kreativ sein, man kann sich in verschiedene Rollen versetzen, es ist sehr vielseitig, man kommt ziemlich in der Welt herum. Das Harte ist einfach, wenn sie dir an Castings ins Gesicht sagen: «Oh nein, das geht gar nicht». Das nimmt man dann ziemlich schnell persönlich. Obwohl es ja eigentlich nicht so gemeint ist. Das Label sucht einfach nach einem ganz speziellen Typ, den du eben einfach nicht verkörperst.

Das klingt irgendwie grausam. Vor allem wenn man sich das mit 14 Jahren anhören muss. Kann man so jung überhaupt differenzieren?
Mit 14 ist man, meiner Meinung nach, viel zu jung für das Mode-Business. Man muss sich zuerst selber finden, um hier zu überleben. Es gibt so viele Leidensgeschichten junger Mädchen, die krank wurden, ins Spital mussten, einfach weil sie diesem Druck nicht mehr Stand halten konnten. Es ist ein harter Job. Man ist oft getrennt von Freunden und Familien. Man reist oft alleine. Ausserdem sind die Körper dieser Mädchen noch gar nicht entwickelt. Und ihr Aussehen wird dann als Schönheitsideal propagiert. Das ist falsch …

In den Kinos läuft zurzeit der Film «Embrace – Du bist schön». Ein Film, der sich dem Body Shaming und eben jenen verzerrten Schönheitsidealen widmet. Was braucht es, um sich selber schön zu finden und sich im eigenen Körper wohl zu fühlen?
Ich glaube, es ist nicht eine Frage des Selbstbewusstseins. Mehr ein Prozess der Akzeptanz. Auch ich brauchte lange, um mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Und das Wichtigste: Wenn man gesund lebt, fühlt man sich automatisch wohl. 

Gibt es jemanden in der Mode Branche, den du als Vorbild siehst? Wer verkörpert deiner Meinung nach ein ‹gutes Model›? Cara Delevingne gefällt mir. Die zieht einfach ihr Ding durch. Sie hört auf niemanden. Eine Zeit lang arbeitete sie für Victoria's Secret, bis die ihr sagten, sie müsse mehr auf ihr Gewicht achten. Dann hat sie den Job einfach hingeschmissen und was anderes gemacht. Auch Ashley Graham hat für mich eine Vorbildfunktion. Sie zeigt ihren echten Körper, nicht nur retuschierte Bilder.

«There is no such thing as perfection!»

Ashley Graham präsentiert sich auf ihrem Instagram-Account so, wie sie ist. Natürlich und unbearbeitet, mit Dellen und Cellulite und schreibt dazu: «Perfektion, die gibt es nicht!»

«Cara Delevingne gefällt mir, die zieht einfach ihr Ding durch!»

bild: instagram/Caradelevingne

Vor einem Jahr hast du gesagt, dein grösster Traum sei es, an der Bikini Fashion Week in Miami mitzulaufen. Erfüllt sich dieser Traum in diesem Jahr?
Das ist tatsächlich immer noch mein Traum. Aber diesen Sommer klappt es leider nicht. Ich habe schlicht und einfach keine Zeit dafür. Nächstes Jahr klappt es dann hoffentlich.

Glaubst du, das klappt immer noch, trotz deiner ‹Gewichtszunahme›?
So wie ich Miami kenne, ja. Curvy-Models sind vor allem in den USA gefragt. Man muss einfach straff und fit sein. Dafür trainiert man dann halt ein paar Wochen.

Bikini Fashion Week 2018 in Miami, wird der Traum in Erfüllung gehen? instagram: kerstincook

Bei Models ist es ähnlich wie bei Spitzensportlern, irgendwann hat man das «Verfallsdatum» erreicht. Hast du schon Pläne für die Zukunft?
Ich mach' noch so lange weiter, wie es geht. Solange ich Aufträge und Kunden habe, die mich buchen, hör' ich nicht auf. Danach würde ich gerne selbständig bleiben. Ich bin auch bereits in der Planung eines Projekts, das ich auf die Beine stellen will. Dazu will ich aber nicht mehr verraten. Es hat etwas mit dem Bereich «Curvy» zu tun – und ich bin der Meinung, da fehlt noch einiges in der Schweiz.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • karima 01.06.2017 23:01
    Highlight es gibt ganz viele übergewichtige auf dieser welt.

    und genau so gibts auch ganz viele untergewichtige.

    manche von ihnen sind dazu noch gross und schön.

    was da betrieben wird ist genau so body shaming nur anders rum. jetzt werden die untergewichtigen gebashed.

    ist das nun besser? tut es nun allen gut? fühlt es sich nun so richtig wohlig an, endlich! die frauen mit bmi 16 oder 17 oder 18 runtermachen zu können?

    4 3 Melden
  • vivle 01.06.2017 13:51
    Highlight Warum auch immer ich Curry-Model gelesen habe...
    12 0 Melden
  • Selbstdenker97 01.06.2017 08:52
    Highlight Ja darin haben sie recht.

    Nur ist es so das die Fälle die Sie beschreiben allerhöchstens etwa 1-5% ausmachen.

    In den restlichen Fällen geht es darum sich einem Schönheitsideal anzupassen das nicht natürlich ist.

    Diese Frauen sind Mitläufer und passen Ihren Körper den Vorstellungen anderer an.

    Sie schaden nicht nur sich selbst damit( meiner Erfahrung nach steigt damit auch das Selbstwertgefühl nicht höchstens die Arroganz) sondern auch ihren mitmenschen und künftigen Generationen da sie ein Schönheitsideal vorleben das nicht der Realität entspricht.
    4 2 Melden
  • dä dingsbums 01.06.2017 08:34
    Highlight Ich gebe zu, dass ich nur wegen dem Bild auf den Artikel geklickt habe. Titt-bait? Wie auch immer, es funktioniert.

    Apropos "Curvy":
    11 0 Melden
    • Spooky 01.06.2017 19:08
      Highlight ©dä dingsbums
      Ich verstehe dein Bild "Apropos "Curvy" nicht. Was ist damit gemeint?
      1 2 Melden
    • dä dingsbums 01.06.2017 20:22
      Highlight Ich spiele darauf an, dass weder Kerstin noch die beiden Zara Models in die Kategorie "Curvy" fallen...
      7 0 Melden
  • Midnight 01.06.2017 08:29
    Highlight Liegt es an mir, oder sieht sie heute viel besser aus? Ihre Einstellung gefällt?mir jedenfalls super 👏👏 Von wegen "curvy"...
    13 4 Melden
  • rodolofo 01.06.2017 08:12
    Highlight Curvy-Models sind sexy!
    Mager-Models sind Mitleid erregend, abturnend und irritierend.
    Das ist meine persönliche Meinung und natürlich Geschmacksache.
    Welcher Geschmack gerade "In" ist, hat sehr viel mit Macht zu tun und mit dem, was die angeblich "Schönen und Reichen" gerade bevorzugen und zeigen.
    Aber auch diese "Schönen und Reichen" sind von Region zu Region unterschiedlich.
    In Schwarz-Afrika bevorzugen sie gemäss meinen Recherchen "kurvige" Models mit grossen Ärschen.
    Auch in den Philippinen drückt die Feststellung "Du hast abgenommen!" tiefste Besorgnis aus.
    Und was ist mit Beatrice Egli?
    9 7 Melden
  • Spooky 01.06.2017 00:47
    Highlight Ach, seid doch nicht so spröde!

    Kerstin Cook ist eine kesse Biene.

    Sex ist nun mal die Hauptsache auf der Welt - damit es Kinder gibt.

    Die Menschen überleben wegen Sex,
    nicht wegen Klosterfrauen.
    5 10 Melden
    • dä dingsbums 01.06.2017 11:42
      Highlight Wie kommst du auf das Thema Sex und dem überleben der Menschheit beim lesen dieses Artikels?
      17 1 Melden
    • Spooky 01.06.2017 19:05
      Highlight @dä dingsbums
      Wie ich auf das Thema Sex komme? Wegen den Fotos von Kerstin Cook, Ashley Graham und Cara Delevingne.

      Und wenn man ein bisschen tiefer schürft, dann ist es klar, dass die Frauen schön sein wollen, weil sie der Natur unterworfen sind (wie wir Männer auch) und darum anziehend wirken wollen auf Männer, um mittels Sex Kinder zu kriegen.

      Die Natur hat dafür zusätzlich noch die Liebe erfunden.

      Schon klar, dass das den Frauen nicht bewusst ist.

      Das ist übrigens absolut keine Kritik an den Models.
      2 6 Melden
  • Fidelius 31.05.2017 20:22
    Highlight Lustig was man nicht alles als C-Promi verzweifelt versucht, um in die Schlagzeilen zu kommen.
    49 22 Melden
  • super_silv 31.05.2017 19:48
    Highlight Ich finds einfach komisch das sie selber unter ihre bilder ein hashtag curvy model macht. Sich dann aber darüber beklagt das man schubladiesiert wird und das der Begriff plus size model fast schon für normal gewichtige Frauen gebraucht wird.

    Sie ist mir zwar sympatisch aber manchmal merken Leute einfach nicht wenn sie selber eine (Teil-) Schuld daran haben
    80 2 Melden
    • Madmessie 01.06.2017 13:45
      Highlight Sie sagt auch, dass sie es schade findet, dass sie sich ihre Brüste gemacht hat. Aber würde es trotzdem wieder tun. Ich glaube, sie ist eine von den Damen, die alles möchten und gleichzeitig aber auf nichts verzichten, bzw. aufgeben wollen. Bei solchen Damen rate ich schreiend davonzurennen.
      12 2 Melden
  • kobii 31.05.2017 18:59
    Highlight Ich find Kerstin hat das Beste aus dem titel Miss Schweiz gemacht😂 Top Modell aus der Schweiz! Sie sieht einfach Super aus, Traumfrau.. Einige Kommentare verstehe ich gar nicht, purer Neid. Mach weiter so Kerstin
    22 22 Melden
  • Starfox 31.05.2017 17:58
    Highlight Als Agentur würde ich die heute auch nicht mehr buchen, das sind schon "einige extra Pfunde", wie man so schön sagt. Rundliches Gesicht, und wieso trägt sie so ein Kleid, was sonst nur Schwangere tragen um den Bauch zu verstecken? Ne ne, Schönheit hat halt ihren Preis. Man muss ja nicht gleich hungern und die Knochen sehen, aber ein bisschen schlanker würde sie in einem besseren Licht erscheinen lassen.
    18 182 Melden
  • Echo der Zeit 31.05.2017 17:21
    Highlight Mich Ekelt die Modebranche so was von an - so Richtig Dekadent.
    91 6 Melden
    • karima 02.06.2017 00:21
      Highlight Du bist ja sicher seit vielen jahren mitten drin und erlebst sie täglich 1:1
      2 3 Melden
  • Selbstdenker97 31.05.2017 17:17
    Highlight Operierte Frauen sind bei mir gleich unten durch. Und leider gibts es heutzutage so viele davon :/
    39 53 Melden
    • who cares? 31.05.2017 18:56
      Highlight Kein Verlust für die Frauen, wie es scheint.
      36 10 Melden
    • Selbstdenker97 31.05.2017 19:47
      Highlight Ich denke das sehen die Frauen anderst ;)

      Aber worin begründen sie Ihre Aussage?
      4 18 Melden
    • Selbstdenker97 31.05.2017 19:53
      Highlight Ich meine wie kann ich jemanden akzeptieren der sich selbst nicht akzeptiert und wie kann diese Person mich akzeptieren?
      16 11 Melden
    • who cares? 31.05.2017 20:02
      Highlight Offensichtlich dargelegte Charakterschwäche ;)
      6 9 Melden
    • Selbstdenker97 31.05.2017 21:47
      Highlight Und worin besteht diese Charakterschwäche? :)
      3 1 Melden
    • Selbstdenker97 31.05.2017 21:55
      Highlight Ehrlich gesagt weiss ich schon worauf Sie hinaus wollen. Da es sich um eine Oberflächlickeit handelt ist es Oberflächlich jemanden auf diese zu reduzieren.

      Ich habe aber die Erfahrung gemacht das der Entscheid eine OP zu machen sehr viel mit der Persönlichkeit eines Menschen zu tun hat.
      Diejenigen die ich bis jetzt kennen gelernt habe waren eben genau das Total oberflächlich.

      Weshalb sollte man seine Oberflächlichkeit verändern wenn man einen tollen Charakter hat?

      Bei den meisten wird aussehen als Kompensation für einen miesen Charakter benutzt.
      8 6 Melden
    • who cares? 01.06.2017 07:49
      Highlight Man darf durchaus die Meinung haben, dass operierte Frauen nicht attraktiv sind. Jedoch einfach eine bestimmte Menschengruppe als "unten durch" zu bezeichnen ohne ihre Beweggründe zu kennen, zeugt von wenig Reflektionsfähigkeit.
      Und was ist den mit Leuten, die ihre Haare färben? Make up benutzen? Abnehmen um besser auszusehen? Akzeptieren die sich selbst auch nicht?
      7 0 Melden
    • who cares? 01.06.2017 07:53
      Highlight Klar ist eine Operation ein viel grösserer Eingriff, aber wenn jemand psychisch unter einem Makel leidet (evtl. dafür gemobbt wurde in der Jugendzeit), dann ist es doch schön, dass man mit moderner Medizin helfen kann.
      Ich habe keine Operation gemacht und würde es nie machen, jedoch habe ich auch keine Merkmale, die mich extrem stören. Genau deswegen würde ich es mir nie anmassen über Leute zu urteilen, die anders fühlen.
      3 0 Melden
    • Selbstdenker97 01.06.2017 09:07
      Highlight Ein bekannter hatte eine Freundin. Es war seine erste richtige Beziehung.

      Sie hat sich von Ihm getrennt als sie anfing sich zu operieren.

      Mittlerweile sieht Sie komplett anderst aus und lebt diesen Instagramm Model Lifestyle a la Kim Kardashian.

      Ich bin praktisch überzeugt davon, das mein bekannter schlicht nicht zu diesem neuen coolen Lifestyle gepasst hat und das der Grund für die Trennung war denn Sie hat ihm nie einen genannt.

      Ich denke in den meisten Fällen geht es um solche Dinge.

      Und genau das passiert gerade mit einem erschreckenden Teil meiner Generation.
      5 2 Melden
    • Selbstdenker97 01.06.2017 11:45
      Highlight Ja darin haben sie recht.

      Nur ist es so das die Fälle die Sie beschreiben allerhöchstens etwa 1-5% ausmachen.

      In den restlichen Fällen geht es darum sich einem Schönheitsideal anzupassen das nicht natürlich ist.

      Diese Frauen sind Mitläufer und passen Ihren Körper den Vorstellungen anderer an.

      Sie schaden nicht nur sich selbst damit( meiner Erfahrung nach steigt damit auch das Selbstwertgefühl nicht höchstens die Arroganz) sondern auch ihren mitmenschen und künftigen Generationen da sie ein Schönheitsideal vorleben das nicht der Realität entspricht.
      3 0 Melden
    • who cares? 01.06.2017 17:22
      Highlight Manchmal gibt es keinen eindeutig greifbaren Grund für eine Trennung. Ich musste es bereits von beiden Seiten aus erfahren und kann gar nicht sagen, welches schlimmer ist. Vielleicht hat sie gemerkt, das sie beide zusammen nicht glücklich werden? Lieber sich trennen als einfach die Beziehung schleifen lassen bis es auseinanderbricht.

      Ich vermute, dass es ein grösserer Anteil ist, der psychische Probleme mit dem Körper hatte. So eine Operation ist ja auch recht teuer und so einen Eingriff macht man schon nicht leichtfertig.
      0 0 Melden
    • Selbstdenker97 01.06.2017 22:18
      Highlight Who Cares

      Sie sprechen hier von Charakterschwäche aber haben das Gefühl Situationen deuten zu können die sie selbst nicht erlebt haben.
      Wenn diese Frau sich trennt um sich ein paar Monate später mit Ihrem Plastikkörper in den Sozialen Medien zu präsentieren dan sagt das genug. Sie müssten diese Fotos nur sehen dan wüssten Sie wovon ich spreche.

      So einen Eingriff macht man in meiner Generation leichtfertig da es als normal angesehen wird.

      Wenn wirklich psychische Probleme der Grund sind dann sollte man vieleicht lieber diese Behandeln statt den eigenen Körper den Schönheit geht vorbei.
      0 0 Melden
    • Selbstdenker97 02.06.2017 00:19
      Highlight http://m.20min.ch/schweiz/news/story/15652776

      Wie gesagt in meiner Generation gilt es leider bei vielen als Normal.
      0 0 Melden
  • Eifachmitrede 31.05.2017 16:10
    Highlight Es ist alles eine Frage des Masses und des Geschmackes. Eine Frau und auch ein Mann muss sich am Ende selbst wohl fühlen und nicht den Anderen gefallen. Aber man muss eben auch nicht einen auf Erlöser machen weil man von Magersucht zu Normal gewechselt hat.
    57 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 31.05.2017 15:53
    Highlight War mir immer sehr sympathisch. Habe sogar ein Selfie mit ihr gemacht anno 2010. Im Emmen Center.

    Kürzlich aber, als es dieses Theater wegen Pelz im Hiltl gab, wetterte sie so richtig gegen Irina Beller und generell Pelzträger.

    Habe ihr dann auf FB geschrieben: Naja, jedem das seine. Oder verzichten Sie konsequent auf Leder und Daunen? Und generell tierische Produkte?

    Daraufhin wurde sie sehr persönlich und beleidigend. Und hat mich blockiert.

    Sry, Kindergarten und einfach eine Heuchlerin.

    Curvy ist Graham - Was an Cooky Curvy ist?
    31 80 Melden
    • Iko5566 31.05.2017 16:21
      Highlight Beim Pelz werden aber Tiere getötet, welche wir nicht verspeisen. Beim Leder ist dies anders. Konsequent wäre natürlich auf alles zu verzichten, wie Sie es fordern. Dennoch bin ich der Meinung, dass man auch gegen Pelz sein kann und dennoch Fleisch essen und Leder tragen. Ist für mich kein Widerspruch. Mann muss ja irgendwo beginnen.
      66 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.05.2017 16:30
      Highlight Natürlich. Mit dem habe ich auch kein Problem.

      Aber weshalb man jemanden wegen einer simplen Frage gleich beleidigen und sperren muss?

      Vermutlich darf sie sich von ihrer Agentur her nur gute Publicity leisten - alles andere schadet dem Geschäft.
      17 11 Melden
  • SelmaZ 31.05.2017 15:02
    Highlight Die arme Kerstin macht einen auf Mutter Theresa, weil sie sich dem Schlankheitswahn entzieht und sich nun als natürlich schön und gesund präsentiert. Tatsächlich setzt sie aber auch nur ständig ihre Silikonbrüste in Szene und ist damit genauso wenig ein taugliches Vorbild für 14-Jährige. Sie zementiert ein unnatürliches Schönheitsideal.
    138 21 Melden
    • Iko5566 31.05.2017 16:17
      Highlight Die Brüste könnten auch natürlich so gross sein. Ein B-Körbchen ist nun wirklich alles andere als unnatürlich gross. Eher Durchschnitt.
      10 56 Melden
    • spiox123 31.05.2017 17:14
      Highlight Ist wohl auch eher C :)
      38 0 Melden
    • SelmaZ 31.05.2017 17:22
      Highlight Unnatürlich gross nicht, aber alles andere als selbstverständlich. Deswegen lassen sich die Models und Schauspielerinnen auch reihenweise die Brüste vergrössern. Schauen Sie sich mal ältere Werbungen an, z.B. aus den 70ern. Da werden Sie merken, dass keinesfalls alle Frauen solche Hupen hatten, wie es heute auf Plakaten etc. Standard ist. Meiner Meinung nach ist es ein Nogo, sich unters Messer zu legen, um dem aktuellen Schönheitsideal zu entsprechen und sich dann auch noch als Kämpferin für natürliche Schönheit zu inszenieren.
      43 3 Melden
    • Iko5566 31.05.2017 18:54
      Highlight @selmaZ : naja...Barbara Bach eines DER Topmodels der 70er hat auch Brüste die heute noch mithalten könnten. Haben Sie mal daran gedacht, dass Frau Coock ihrem ganz eigenen Schönheitsideal entsprechen möchte? Dass mit dem aufspielen sehe ich jedoch auch so. Gilt jedoch auch für uns. Ist doch jederfraus eigene Sache, was sie mit ihren Körpern so anstellen.
      6 9 Melden
    • Iko5566 31.05.2017 18:57
      Highlight An alle Blitzer wegen dem Durchschnittskommentar...

      http://durchschnittliche.de/koerper-mittelwerte/14-durchschnittische-koerbchengroesse
      3 6 Melden
    • Hoppla! 31.05.2017 19:08
      Highlight Oh man... Geht es Leuten tatsächlich besser wenn Mitmenschen hässlich, dick, schwachbusig,... sind? Lasst sie doch einfach. Und wer ein Problem damit hat soll zum Psychister.

      Ich fühlte mich noch keine Sekunde schlecht weil der Nachbar ein Sixpack hat.
      7 8 Melden
    • SelmaZ 31.05.2017 20:04
      Highlight Iko5566, ich habe ja geschrieben "keinesfalls alle". Klar gab es auch in den 70ern Models mit grossen Brüsten, aber eben nicht nur.
      Das mit dem eigenen Schönheitsideal kann man sich natürlich immer einreden.

      Hoppla! Schwachbusig? Ernsthaft? Es geht nicht um einen Nachbarn, sondern um beinahe flächendeckende Silikonbrüste oder Photoshopbearbeitung in Werbung/Filmen etc. Das geht nicht spurlos am Betrachter vorbei. Kann Ihnen sicher auch ein Psychiater bestätigen.

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    • Iko5566 31.05.2017 20:33
      Highlight @selma: auch heute sind nicht alle Models vollbusig. Aber ich sehe ja worauf Sie hinaus wollen. Scheint mir etwas schwarz-weiss zu sein. Aber es steht Ihnen natürlich frei an Ihren Ansichten festzuhalten. Aber eins noch. An vielen geht es schon spurlos vorbei. Das ist dann eine Frage der Resilienz. Auch das kann Ihnen ein Psychologe sicherlich bestätigen.
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    • SelmaZ 31.05.2017 20:58
      Highlight Iko5566, nein nicht alle, aber fast. Es ist schon erschreckend wie viele Models gemachte Brüste haben und dann kommt noch Photoshop dazu. Es geht hier auch nicht um Resilienz oder Traumabewältigung sondern darum, dass einem (auch unterbewusst) immer wieder ein gewisses Schönheitsideal vorgelegt wird. Dem kann man sich auch als resiliente Person nicht entziehen. Im asiatischen Raum wird z.B. dunkle Haut heller retuschiert und die Schauspieler sind verhältnismäßig hell. So etwas hinterlässt nunmal Spuren. Wird ja kein Zufall sein, dass sich dort (hautschädigende) Bleichcremes so gut verkaufen.
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    • SelmaZ 31.05.2017 21:31
      Highlight Wie auch immer, das Thema lässt sich hier wohl nicht abschliessend verhandeln. Jedenfalls gibt es ausreichend Forschung, die den Einfluss der Medien auf das Schönheitsideal belegen. Eine standardmässige Wegrationalisierung oder Nachbearbeitung/Aufpolsterung von kleinen Brüsten, wie sie ja sogar von Cook bestätigt wurde, kann gar nicht folgenlos bleiben.
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    • Nurdu 31.05.2017 22:50
      Highlight Iko5566: Bin auch überzeugt, dass Cook ein C-CUP hat. Das ist für ihren damaligen BMI von 18 sicher überdurchschnittlich. Der Mix spindeldürr und grosse Brüste ist nicht so häufig. Das Durchschnitts-C-Körbchen in Deutschland, auf das du dich berufst, solltest du schon auch in Relation zum Durchschnitts-BMI von 26+ setzen. Ansonsten lässt du es besser mit Statistiken.
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    • who cares? 01.06.2017 05:27
      Highlight @iko5566: okay, die Durchschnittsgrösse ist C aber, der grösste Anteil (31%) hat B. Und ich glaub nicht, dass der Rest darüber wie Kerstin Cook aussieht. Wenn knapp die Hälfte der Frauen übergewichtig ist, gibt's klar kein A-Cup als Durchschnitt mehr.
      Natürlich gibt es auch natürlich grosse Brüste bei schlanken Frauen, aber die haben eine andere Beschaffenheit als das Silikonzeug.
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    • Iko5566 01.06.2017 07:56
      Highlight Weil ja alle mit hohem bmi grosse Brüste haben?? Ich denke nicht. Die Körbchengrösse hat ja nur indirekt mit dem Gewicht zu tun. Da sehe ich schon eher eine Ralation zum Umfang, welcher da eine statistisch zu berücksichtigende Variable sein könnte🙂. Aber ich spüre, dass es ein sehr emotionales Thema ist. Worauf ich eigentlich hinauswollte ist, dass genau dieses Verhalten unter Frauen zu einem grossen Druck unter den Mädchen führt, weil sie dies von euch als weibliche Vorbilder so lernen. Lasst doch eine Frau so sein, wie sie es möchte. Mit a,b,c,d mit und ohne Silikon. Merci
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    • Nurdu 01.06.2017 08:30
      Highlight "Die deutschen Frauen bekommen immer größere Brüste. Das klingt zunächst wie eine gute Nachricht, doch das täuscht - denn der Grund für diese Entwicklung ist, dass wir immer dicker werden."

      Sorry, dass Brustgrösse und Körpergewicht zusammenhängen kann man nicht abstreiten.
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    • SelmaZ 01.06.2017 08:42
      Highlight Iko5566, haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? "Und ja, ich fühlte mich auch von der ganzen Branche unter Druck gesetzt. Es wurde mir oft gesagt, meine Oberweite sei zu klein, oder es wurde nachgeholfen. Bei Unterwäsche- und Bikini-Shoots mussten sie immer ausstopfen."
      So etwas erhöht den Druck auf Mädchen. Oder Aussagen von Typen wie Ihnen, die untergewichtige Frauen mit Riesenbrüsten als Durchschnitt betrachten.
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    • SelmaZ 01.06.2017 12:35
      Highlight Oder Bezeichnungen wie "schwachbusig". Möchte ja nicht wissen, wie Männer mit unterdurchschnittlich grossem Penis reagieren würden, wenn man sie öffentlich als schwachschwänzig bezeichnet. Da wärs sicher schnell vorbei mit der Resilienz.
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    • Iko5566 01.06.2017 13:20
      Highlight @SelmaZ: ich hab den Eindruck sie vergreifen sich ein wenig im Ton. Ich sehe schlanke Frauen mit grossen Brüsten mitnichten als Durchschnitt an. Es ist aber so, dass c der Durchschnitt zu sein scheint. Und was junge Mädchen besonders unter Druck setzt ist das Vergleichen und und die Bewertung anderer Mädchen. Dies weiss ich aus beruflicher Erfahrung sehr genau. Und genau solche Aussagen wie die von Ihnen tragen dazu bei, dass junge Frauen lernen, dass es in Ordnung sei über das Aussehen anderer zu urteilen. Ihre negativen Erfahrungen bedaure ich sehr und hoffe Sie lernen damit umzugehen.
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    • Iko5566 01.06.2017 13:21
      Highlight Das Beurteilen anderer sehe ich jedoch als den falschen Umgang an.
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    • SelmaZ 01.06.2017 14:14
      Highlight Iko5566, ich habe nun verschiedene Hinweise für die Beeinflussung des Schönheitsideals in unserer Gesellschaft genannt. Cook selber hat ja zugegeben, dass sie beeinflusst wurde. Das alles ignorieren Sie jedoch gekonnt und versuchen mir stattdessen in Küchenpsychologenmanier schlechte Erfahrungen zu unterstellen. Das ist ziemlich billig. Erinnert ein bisschen an Glarner. Der greift auch gerne das Aussehen seines Gegenübers an, wenn er keine Argumente mehr hat.
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    • Iko5566 01.06.2017 16:32
      Highlight @SelmaZ: aber hallo!! Sie haben selbst von schlechten Erfahrungen berichtet. Ich unterstelle demnach nicht sondern nehme lediglich Bezug auf Iren Post. Dass junge Frauen auch von der Werbung etc. beeinflusst werden streite ich nicht ab, sie wissen jedoch genau, dass dies selten der Realität entspricht sie sind nicht dumm. Ich kann es gerne nochmals sagen. Die jungen Frauen welche zu mir kommen geben zu 90% an, dass die Bewertung durch Peers ein vielfaches schlimmer sei als die von Ihnen gepriesene Beeinflussung der Gesellschaft. Und zur Glarnerrhetorik: wer andere aufgrund seiner Brüste
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    • Iko5566 01.06.2017 16:38
      Highlight Difarmiert, andere als Typ bezeichnet un Küchenpsychologie vorwirft ist doch eher na drann bei Herrn Glarner. Wer im Glaushaus sitz. Ich besitze eine Bachelor in Psychologie und Sozialer Arbeit und bin als Schulsozialarbeiter tätig. Ich kann also durchaus fundiert Auskunft über die Befindlichkei junger Frauen Auskunft geben. Und Frauen wie Sie sollten ein Vorbild sein und nicht andere Frauen aufgrund Ihres Aussehens beurteilen. Mit oder ohne Silikon. Alle so wie sie es wollen in ihrer ganz eigenen Schönheit. Das ist die richtige Botschaft an junge Frauen.verstehen Sie es jetzt, worum es geht??
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    • SelmaZ 01.06.2017 17:17
      Highlight Tut mir leid, ich kann die Stelle, an der ich über meine schlechten Erfahrungen berichte nicht finden. Ich hab ganz generell geschrieben, dass standardisierte Schönheitsideale in den Medien nicht spurlos am Betrachter vorbei gehen. Was das jetzt mit mir persönlich zu tun hat und weshalb ich zurselben Peergroup wie Cook gehören sollte, ist mir schleierhaft. Zudem habe ich Cook (im Gegensatz zu Ihnen) nie aufgrund ihres Aussehens bewertet, sondern lediglich gesagt, dass sie aufgrund ihrer künstlichen Brüste nicht als Botschafterin gegen das Schönheitsdiktat taugt.
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    • SelmaZ 01.06.2017 18:55
      Highlight Dass die jungen Frauen, die zu Ihnen kommen, mehr unter der Bewertung durch die Peers leidet, glaube ich Ihnen sofort. Der Einfluss durch die Medien ist ja nichts, was man aktiv bemerkt. Der ergibt sich einfach, indem man (unterbewusst) die tägliche Bilderflut wahrnimmt. Das führt zu einem verzerrten Schönheitsideal. Ich denke die meisten, die sich das Gruppenbild der Misswahl 1971 in der obigen Bildstrecke anschauen, sind zuerst verwundert, wie "propper" die damals waren. Dabei waren sie ganz normal, wir sind uns das heute einfach nicht mehr gewohnt.
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    • Iko5566 01.06.2017 19:22
      Highlight @selmaZ: Leider haben Sie noch immer nicht vollends verstanden worum es mir geht. Würde es Ihnen gerne weiter erklären. Ist aber ermüdend. Ich denke auch es wird sich hier nicht klären lassen. Kann den Teil wo ich Frau Coocks Äusseres bewertet haben soll auch nicht finden. Ich bedanke mich für die hitzige Debatte und wünsche Ihnen alles gute.
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    • SelmaZ 01.06.2017 19:57
      Highlight Im zweituntersten Kommentar schreiben Sie, dass Cook Ihnen heute besser gefällt. Stimmt, wir werden uns nicht einig. Kann nicht nachvollziehen, dass ein Psychologe, die unterbewusste Manipulation unser aller Schönheitsideale durch die Medien nicht erkennt und auch noch denkt, jeder hätte sein ganz eigenes Schönheitsideal. Als würde jemand, der im Busch aufgewachsen ist, sich Silikontitten reinknallen, einfach weils ihm bzw. ihr persönlich so gut gefällt.
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    • Iko5566 01.06.2017 20:49
      Highlight Ach Buschvölker haben ihre sehr speziellen Schönheitsideale wie beispielsweise die Langhalsfrauen. Aber auch das waren in ihren Augen wahrscheinlich die bösen Medien. Ich habe da aber darauf hingewiesen, dass ich persönlich das so empfinde. Das lässt allen anderen ihre persönliche Meinung offen. Auch die Ihre. Aus Sicht eines Psychologen würde ich Silikontitten wie sie es nennen jedoch nicht so vertäufel. Bin schon der Meinung, dass jeder eine ganz persönliche Ansicht von Schönheit hat. Sind halt nicht alle Menschen gleich. Sehe mich jedoch eher als Professioneller der Sozialen Arbeit😉
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    • SelmaZ 01.06.2017 22:21
      Highlight Nein, das waren meiner Meinung nach nicht die bösen Medien. Aber gerade solche Langhalsfrauen zeigen doch, dass die Ansicht von Schönheit eben nicht ganz persönlich ist, sondern einem gewissen Diktat bzw. Trends folgt. Cook verstärkt diesen Trend nun, indem sie ihre ST unter #curvey vermarktet. In einem Punkt muss ich Ihnen aber Recht geben. Hätte Sie die ST nicht, wär sie längst weg vom Fenster. Dann wär sie nämlich nicht curvey, sondern einfach ein bisschen zu dick. Die Ironie ist nun, dass sie einen auf Anti-Schönheitsdiktat macht, während sie ausgerechnet ihre ST ins Zentrum rückt.
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  • Gelöschter Benutzer 31.05.2017 14:22
    Highlight Wunderschöne und sehr weibliche Frau.
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  • Gondeli 31.05.2017 14:13
    Highlight Ich schwimm wohl gegen den Strom, aber muss ehrlich sagen, dass sie früher besser aussah!

    Heut' ist schon massiv "zu viel" dran!
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    • Gelöschter Benutzer 31.05.2017 14:25
      Highlight Hört endlich auf eure Thermometer auszutrinken, das schadet dem Denkapparat.
      137 15 Melden
    • Datsyuk * 31.05.2017 14:26
      Highlight Und bei dir fehlt wohl irgendwo etwas, sorry...
      72 15 Melden
    • Kreuzritter 31.05.2017 15:39
      Highlight Weil eine eigene Präferenz in unserer Gesselschaft ja verboten ist?!? Einige Männer stehen halt auf sehr dünne Frauen, ich zwar nicht, aber jedem das seine.
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    • Gelöschter Benutzer 31.05.2017 15:54
      Highlight Gondeli: Vermutlich haben Sie am falschen Ort abgenommen. Anders kann man sich Ihren Kommentar nicht erklären.
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    • Typu 31.05.2017 16:35
      Highlight Ihr auftritt bei der miss wahl fand ich hammer. Sah doch toll aus. Später dann war sie aber zu dünn für ihre veranlagung. Sah nicht mehr so gesund aus. Jetzt ist sie wieder super sexy.
      13 0 Melden
    • Dinolino 31.05.2017 17:00
      Highlight Mir gefällt sie optisch früher auch besser, ist halt Geschmack...no one cares.
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  • Typu 31.05.2017 14:10
    Highlight Es gibt durchaus frauen die aufgrund ihrer veranlagung problemlos als dünnes model arbeiten können. Viele aber nicht und die hungern dann. Kerstin gehörte zu letzterer gruppe. Eh ein perfides und blödes business.
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  • Doolin 31.05.2017 13:40
    Highlight Krank dass eine Frau mit einer so tollen Figur als Curvy zählt.. 😳
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    • Gummibär 31.05.2017 14:46
      Highlight Curvy ist ein Kompliment.
      Ironing board ist keins.
      22 17 Melden
  • p4trick 31.05.2017 13:32
    Highlight Krankes Idealmass, das auch nur von der Modelindustrie als schön empfunden wird. NIEMAND will Knochen sehen
    77 14 Melden
  • maatze 31.05.2017 13:28
    Highlight Hübsches Madl :)
    67 9 Melden
  • thestruggleisreal 31.05.2017 13:27
    Highlight Dünn ist in underer Gesellschaft krank - um die Definition dünn zu erreichen, verlieren Frauen sichtbare Merkmale des Frauseins. Ich würde behaupten, dass Kerstin auch heute noch nicht Normalgewicht hat - sondern in meinen Augen immernoch sehr schlank ist. http://
    57 17 Melden
  • Iko5566 31.05.2017 13:24
    Highlight Mir gefällts persönlich besser so. Man sollte aber auch nicht vergessen, dass es Leute gibt, welche genug essen und dennoch sehr sehr schlank sind. Nicht alle sind auch ungesund haben jedoch oft mit diesem Vorurteil zu kämpfen. Auch ist nicht jede mollige Person eine undisziplinierte Fressmaschine.
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  • Chrutondchabis 31.05.2017 13:06
    Highlight Kerstin sah krank aus zu ihrer Missenzeit. Heute ist sie eine schöne Frau, ohne Schminke und all den anderen unnötigen Kram wäre sie (und JEDE Frau) noch schöner =)
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Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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