Schweiz

Eine Sprengladung, die an einer Säule angebracht ist: Mit diesem Sujet kämpft die Operation Libero gegen die Abschaffung der Empfangsgebühren. Bild: KEYSTONE

«Wenn No Billag durchkommt, gilt in der Medienlandschaft das Recht des Stärkeren»

Die Operation Libero macht gegen die Abschaffung der Radio- und TV-Gebühren mobil. Für Kritiker verhält sie sich damit alles andere als «liberal». Co-Präsidentin Laura Zimmermann nimmt im watson-Interview Stellung.

06.12.17, 16:06 07.12.17, 06:37

Die Operation Libero will 284’981.59 Franken für den Kampf gegen No Billag sammeln – exakt gleich viel, wie für die Kampagne gegen die Durchsetzungsinitiative zusammengekommen war. Inwiefern sind die beiden Abstimmungen für Sie vergleichbar?
Laura Zimmermann:
Sie sind insofern vergleichbar, als dass es auch dieses Mal wieder um sehr viel geht. Wir brauchen ein Budget in dieser Grössenordnung, um eine schlagkräftige Kampagne auf die Beine zu stellen.

Sie warnen davor, die No-Billag-Initiative sei ein «Anschlag auf die Demokratie». Am 4. März drohe eine «Bombe» zu explodieren. Ist das nicht etwas gar dramatisch?
Nein, im Gegenteil. Zu sagen, dass es bei No Billag nur um Gebühren gehe, ist die Schönrederei des Jahres. Es geht um die Demokratie als solche. Die Medien stellen in unserem Staat eine tragende Säule dar, die nicht gesprengt werden darf. Wenn die Initiative durchkommt, zählen die liberalen Errungenschaften unserer Verfassung nicht mehr. Dann herrscht in der Medienlandschaft das Recht des Stärkeren.

Sie betonen, es gehe Ihnen im Kampf gegen No Billag nicht um die SRG. Das müssen Sie erklären.
Genau: Es geht uns nicht um die Institution SRG, sondern um eine ausgewogene Information der Bürger. Es ist uns egal, wer diese Aufgabe im Endeffekt wahrnimmt. Aber an der Zielvorgabe darf nicht gerüttelt werden.

Laura Zimmermann ist Co-Präsidentin der Operation Libero. Bild: KEYSTONE

Gibt es für Sie kein Szenario, in dem private Medien diese Aufgabe allein stemmen könnten?
Natürlich gäbe es auch nach Annahme der Initiative guten Journalismus und viele Journalistinnen und Journalisten, die tagtäglich gute, kritische Arbeit leisten. Ich glaube aber, es braucht beides: Einen guten Service public und private Medien, die gemeinsam für eine ausgewogene Information der Bevölkerung sorgen. Ein Wegfall der gebührenfinanzierten Sender würde das ganze Mediensystem schwächen. Eine umfassende Information in allen Regionen kann auf dem freien Markt nicht finanziert werden. Solche Sendungen sind für Private schlicht nicht lukrativ.

«Wir wollen nicht den Status quo konservieren – es geht uns darum, den Status zero zu verhindern.»

Die Schweiz soll in die Zukunft schauen und «kein Freilichtmuseum» sein, so das Mantra der Operation Libero. Kritiker werfen Ihnen nun aber genau das vor: Sie schützten mit der SRG ein Relikt aus vergangenen Zeiten, das eigentlich ins Museum gehört. Was erwidern Sie?
Was die Operation Libero ausmacht, ist, dass wir Verfassungspatrioten sind. Wenn eine Errungenschaft dieser Verfassung in die Luft gesprengt zu werden droht, dann stehen wir auf. Wir wollen nicht den Status quo konservieren – es geht uns darum, den Status zero zu verhindern.

«Für die einen sind wir ‹neoliberale Monster›, für die anderen die ‹persönliche Armee von Simonetta Sommaruga›. Ich fasse es als Kompliment auf, wenn wir für die Linke wie für die Rechte gleichermassen unbequem sind.»

Ihre Positionen seien alles andere als «liberal», sagen die Kritiker. Die NZZ verhöhnte Sie unlängst gar als «Operation Liberallalla».
Für die einen sind wir «neoliberale Monster», für die anderen die «persönliche Armee von Simonetta Sommaruga». Ich fasse es als Kompliment auf, wenn wir für die Linke wie für die Rechte gleichermassen unbequem sind.

Befeuert hat die Kritik von rechts, dass Sie das Wort «liberal» aus Ihren Statuten gestrichen haben. Warum haben Sie das getan?
Wir mussten diesen Schritt machen, weil wir als politische Bewegung nicht steuerbefreit sind im Kanton Bern. Als kleine Organisation ist es wichtig für uns, dass unsere Spender ihre Beiträge von den Steuern abziehen können. Wir haben aber ganz klar gesagt: An unserer politischen Ausrichtung ändert sich dadurch nichts.

Wie würden Sie die Operation Libero auf einer Skala von eins bis zehn verorten, wenn eins ganz links ist und zehn ganz rechts?
Bei fünf.

Sie setzten sich bisher vor allem mit gesellschaftsliberalen Forderungen in Szene: Sie wollen die «Ehe für alle» und bekämpfen das Burka-Verbot. Doch wie steht es um Ihre wirtschaftsliberale Seite, die Sie ebenfalls fleissig betonen?
Es stimmt zwar, dass uns gesellschaftspolitische Debatten stark umtreiben. Eines unserer wichtigsten Themen heisst jedoch «Europa». Und wenn man in einem kleinen Land wie der Schweiz wirtschaftsliberal sein will, dann heisst das auch, dass man sich europafreundlich positionieren muss.

«Im Gegensatz zu den politischen Parteien können und wollen wir uns nicht zu jedem Thema äussern. Wir schalten uns dann ein, wenn aus unserer Sicht viel auf dem Spiel steht.»

Wie entscheiden Sie, in welchen Abstimmungskämpfen Sie mitmischen? Warum engagieren Sie sich gegen No Billag oder die Selbstbestimmungsinitiative der SVP, beteiligten sich aber nicht im Kampf um die Altersvorsorge oder die Unternehmenssteuerreform III?
Im Gegensatz zu den politischen Parteien können und wollen wir uns nicht zu jedem Thema äussern. Wir schalten uns dann ein, wenn aus unserer Sicht viel auf dem Spiel steht. Als im Februar über die Unternehmenssteuerreform abgestimmt wurde, kam gleichentags die Vorlage für die erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Generation an die Urne, für die wir uns erfolgreich stark gemacht haben. Und bei der Altersvorsorge 2020 war das Engagement von verschiedenen Seiten so gross, dass es uns nicht zwingend brauchte. Es ist aber klar: Wir wollen unsere Ressourcen in Zukunft weiter ausbauen und uns noch stärker einbringen.

Beim Crowdfunding gegen No Billag ist Ihnen ein Traumstart geglückt. 24 Stunden nach Sammelstart haben Sie schon über 145’000 Franken zusammen (Stand: Mittwoch, 15 Uhr). Wie werden Sie dieses Geld einsetzen?
Ich war sprachlos, als ich heute Morgen aufgewacht bin und den Computer aufgestartet habe. Ich hoffe sehr, dass es in diesem Stil weitergeht. Das Geld wird in Online- und Offline-Aktivitäten fliessen. Momentan reicht es offline sicher für eine gute Flyer-Kampagne. Wenn es sehr gut läuft, liegen auch Plakate drin.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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316Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stadtzuercher 08.12.2017 10:37
    Highlight Ich sehe mich heute weder durch die linksfeministische Ideologie/politische Ausrichtung des SRF noch durch das rechtskonservative Blocher TV vertreten. Von mir aus gehts auch ohne Billag. Wenn dadurch noch Geld gespart werden kann, umso besser.
    10 8 Melden
  • Schneider Alex 07.12.2017 19:07
    Highlight Mit der Annahme der No Billag-Initiative eröffnet sich die Chance, die Medienfinanzierung neu zu überdenken. Zeit genug haben wir ja, da zuerst das Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) revidiert, das heisst in ein Mediengesetz umformuliert werden muss, bevor die Billag-Gebühren gestrichen werden können. Diese Zeit kann die SRG nutzen, das Programmangebot endlich zu revidieren. Es braucht einen neuen Verfassungsartikel „Medien“, der unter anderem die gesellschaftlich und politisch bedeutsamen Medieninhalte (inkl. Print) festhält und deren Finanzierung mittels geringen Gebühren und Steuern regelt.
    17 10 Melden
    • Ueli Custer 08.12.2017 15:16
      Highlight Wenn die Initiative angenommen wird, fehlen zur Produktion von TV- und Radioprogrammen ab 2019 zunächst einmal 1,3 Mia Franken pro Jahr. Um diese zu ersetzen haben wir genau 10 Monate Zeit. Bis ein neuer Verfassungsartikel in Kraft tritt geht es erfahrungsgemäss 5-7 Jahre! Und woher bitte sollen die 1,3 Mia. Franken kommen? Etwas aus der Werbung?
      3 3 Melden
    • Schneider Alex 09.12.2017 06:33
      Highlight Die Verfassung müsste halt erneut geändert werden. RASA hat ja auch eine Aufhebung des MEI-Verfassungsartikels innert kurzer Frist verlangt. Es ist nicht verboten, gescheiter zu werden. Das liegt vor allem daran, dass das Parlament kaum mehr einen mehrheitsfähigen Kompromiss zustande bringt.
      1 0 Melden
  • Weezlee 07.12.2017 14:25
    Highlight hätte man die mwst auf 8% für nächstes jahr bleiben lassen, hätte man die bilag dadurch finanzieren und allen bosherigen bilagzahlern jährlich einen einschaltebonus zahlen können... aber nein, der mwst-satz wird lieber gesenkt was zu unnötigen mehrkosten kostet führt.. 😑👎
    7 17 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 19:25
      Highlight Einschaltebonus?
      Die Zuschauer kaufen? Hä?
      10 0 Melden
    • Mirischgliich 07.12.2017 20:26
      Highlight Einschaltbonus, lustige Idee!!
      😂😂😂
      Wer 365 Tage im Jahr SRF aushält, braucht dringend eine Entschädiging.
      Mal in Leutschenbach vorschlagen. Ob sie das wohl als Kompliment auffassen?
      11 5 Melden
  • Shabina 07.12.2017 14:09
    Highlight Nur mal so am Rande zu den Kosten:

    Das Produzieren der Folgenden Sendungen (über ein ganzes Jahr) kostet für jeden Haushalt im Jahr 5-6 Franken:
    Schawinski / Club / Arena / Literaturclub / Puls / Rundschau / Einstein

    Das "Kaufen" eines Spielfilms für jeden Abend 9.5 Franken

    All das also für rund 15.– Franken pro Haushalt und Jahr!
    Und wir bezahlen 450.–? Und das Parlament war nicht mal bereit die Gebühr auf 200 zu senken?
    21 20 Melden
    • Ueli Custer 08.12.2017 15:20
      Highlight Wie Sie eigentlich wissen sollten, besteht die Schweiz nicht nur aus der deutschen Schweiz. Und die SRG produziert auch noch Radiosendungen. Ingesamt gibt sie jedes Jahr mehr als 600 Mio. Franken für Informationssendungen in TV und Radio in allen Sprachgebieten aus (nachzulesen auf der SRG-Website). So - und jetzt können Sie ja mal neu rechnen.
      2 0 Melden
    • Shabina 08.12.2017 16:03
      Highlight @Ueli: Sendungen sollten einfach übersetzt (Untertitel oder mit Sprache) werden. Nicht für jede Sprachregion einzeln produziert. So würde auch die D-Schweiz von Produktionen in der welschen CH profitieren, der Zusammenhalt würde gestärkt.
      Ich stelle aber die Produktionskosten einzelner Sendungen ins Verhältnis zu den 450.– Billaggebühr. Würde man den Service Public enger definieren, könnte mit zB. 100,–/Jahr genügend informationssendungen produziert werden.
      Da muss ich nicht neu rechnen um zu sehen, dass die SRG zu viele Sendungen produziert und zuviele Radiosender betreibt.
      1 1 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 09.12.2017 15:09
      Highlight Eine der besten Ideen die ich bisher gehört habe Shabina.

      Eine Tagesschau aus einem D/F/I/R-sprachigen Team, da würde jeder Tagesschauzuschauer in ein paar Monaten automatisch die anderen Sprachen zumindest ein bisschen verstehen und sprechen.
      Das wäre Zusammenhalt, Bildungsauftrag und Unterhaltung in einem. Aber wohl nicht realistisch in einem SRF...
      0 0 Melden
  • Dinolino 07.12.2017 13:12
    Highlight Liebe Frau Zimmermann
    nachdem ich Ihr Interview las, habe ich das Gefühl Sie denken die Avengers zu leiten. Seien Sie ehrlich, dient OL nicht als vermeintliches Sprungbrett in die Politikscene?
    16 8 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 19:25
      Highlight Fragen sie doch mal die Eltern (FDP) von Frau Kleiner ;-)
      5 1 Melden
  • piatnik 07.12.2017 12:37
    Highlight nein, nicht die des stärckeren, sondern die des besseren.
    aber dafür muss man sich in der privatwirschaft ein bisschen auskennen.
    19 17 Melden
  • Ökonometriker 07.12.2017 09:25
    Highlight Schon heute gilt das Recht des Stärkeren...
    Warum nicht einfach wie beim Radio eine Subventionierung kleiner Sender? Medienvielfalt führt zu Meinungsvielfalt und das wiederum zu einer lebendingen Demokratie. Ein Staatsmoloch wie das SRF schadet der Medienvielfalt.
    18 11 Melden
  • BYOKN 07.12.2017 09:23
    Highlight Wenn man im Lexikon "Astroturf" nachschlägt, findet man das Logo von Operation Libero. 145'000 in 24h über Crowdfundig, wer genau soll dieses Geld gesprochen haben, die über 70 Jährigen SRF Samstigjasszuschauer? Jeder der nur 5 Sekunden darüber nachdenkt sieht dass die Übung ein riesen Fake ist, die Kohle kommt sicher woanders her, und Frau Zimmermann lügt wenn sie sagt, sie sei am Morgen aufgstanden und sprachlos gewesen. Das war für Sie etwa so überraschend wie ein Brot beim Bäcker vorzufinden.
    21 12 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 19:26
      Highlight "Wenn man im Lexikon "Astroturf" nachschlägt, findet man das Logo von Operation Libero. "
      Merci, dank dir habe ich heute gut gelacht :)
      7 1 Melden
  • Triumvir 07.12.2017 08:45
    Highlight Falls No Billag durchkommt, wird unsere Demokratie weder gefährdet sein, noch die Schweiz untergehen. Der Normalbürger wird einfach etwas weniger mit Zwangsgebühren gegängelt. Was die Gegner einfach vergessen, ist die Tatsache, dass wir nicht mehr im Vor- internet Zeitalter leben. Heute kann man sich ausgewogen und ausführlich über jedes erdenkliche Thema bereits per World Wide Web informieren. Staatsmedien brauchen wir deshalb schon lange nicht mehr. Das ist die Realität, welche bei der ganzen Diskussion entweder vergessen und/oder verdrängt wird.
    28 14 Melden
  • Daniel Brunner (1) 07.12.2017 08:14
    Highlight Warum stehen wir heute wo wit sind?
    CH = Confoederatio Helvetica
    Die Schweiz hat nur im Verbund eine Chance. Die SRG stützt diese Stärke und sorgt für Zusammenhalt.
    18 20 Melden
    • stan1993 07.12.2017 21:46
      Highlight Schon seit 1848!!
      8 1 Melden
  • Eric Lang 07.12.2017 03:50
    Highlight Operation Libero ist doch schlicht und einfach, ein trojanisches Pferd der SRG, um aktiv Abstimmugspropaganda zu betreiben.
    Es würde mich nicht wundern, wenn dazu auch Gebührengelder verwendt würden.
    Aber das dumme Volk, ist nicht ganz so dumm, daher werden wir die linke Propagandamaschine SRG stoppen Anfang März.
    Hoffe der Eine oder Andere hier, ist schon auf Jobsuche, wobei einfach wird dies nicht, wenn man aus einer geschützten Werkstatt kommt.
    20 22 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 19:27
      Highlight Sie überschätzen die SRG glaubs ein bitzli. Die ist wie OL auch nur Handlanger :)
      Vielleicht mal nach dem Mäzene Herr Wyss googlen. Der hat seine Milliarden bestimmt mit Hündchen streicheln und Babyrobben retten verdient? ;)
      2 5 Melden
  • G. Schmidt 07.12.2017 01:17
    Highlight Unglaublich diese Angstmacherei!

    Als hätten wir heutzutage nur noch den Fernseher für Informationsnutzung.

    Und bloss weil sich einige vor TV Blocher fürchten muss ich nun zwingend eine Gebühr zahlen?

    Zwangs-Fernsehgebühr gehören nicht in eine Digitale Welt.
    19 13 Melden
  • DonaldTrump_ 07.12.2017 00:42
    Highlight Eine Zwangsabgabe für alle die vom SRG kein gebrauch machen möchten finde ich einfach keine faire lösung.
    19 9 Melden
    • Ueli Custer 08.12.2017 15:22
      Highlight Steuern zahlen für Schulen, die ich nicht brauche ist ja auch nicht fair, oder?
      1 3 Melden
    • DonaldTrump_ 08.12.2017 18:15
      Highlight Du bist bestimmt auch mal zur Schule gegangen, oder? Bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen 😄
      3 0 Melden
  • Hayek1902 07.12.2017 00:14
    Highlight Das Recht des stärkeren gilt jetzt schon, der gebührenmoloch unterdrückt jede private initiative, dass zu überrissenen preisen und für ein immer älter werdendes publikum.
    19 12 Melden
  • Hayek1902 07.12.2017 00:12
    Highlight Operation libero soll sich gefälligst in sozio umbennenen. Juso mit liberalem namen
    15 15 Melden
  • Adrian Huber 07.12.2017 00:00
    Highlight Diese Bewegung ist genau das Richtige gegen die Trumpisierung unseres Landes durch die SVP. Vielen Dank, auch im Namen unserer Kinder, macht weiter so!
    11 21 Melden
    • stan1993 07.12.2017 21:47
      Highlight Nicht unserer, zum Glūck nur deiner
      5 6 Melden
  • ErklärBart 06.12.2017 22:24
    Highlight Die Billag Befürworter sagen "was ist schon 1.- pro Tag" für das umfassende Angebot?

    Nun ja... drehen wir es doch um: zu den heutigen 462.00 kommen 365.00 dazu (was ist schon 1.- mehr pro Tag?) - voila. Die die das bezahlen wollen, sollen das tun. Wenn das alle tun die konsequent Nein zu No-Billag sagen, kommt ein schöner Betrag zusammen. Wären knapp 2.- / Tag.

    Und die die das nicht wollen, schauen in die Röhre.

    Besser als eine Zwangsgebühr. Und ich bringe bewusst das Argument der No-Billag Gegnger. "Was ist schon 1.- respektive 2.- am Tag?"
    50 65 Melden
    • Pfalafel 07.12.2017 09:07
      Highlight Wie kommst du genau darauf, dass die 365.- dazu kommen? Wie du im Artikel von Watson lesen kannst, wird die Gebühr im Jahr 2019 auf 365.- gesenkt, was dann also 1.-/Tag wäre. Finde ich für ein schweizweites Angebot für News, Unterhaltung etc. eigentlich ganz in Ordnung. Vielleicht solltest du das nächste Mal deine Fakten Prüfen bevor du "ErklärBart-est"

      Hier der Link:
      https://www.watson.ch/Schweiz/TV/621510816-Massiv-g%C3%BCnstiger--So-viel-kostet-die-Billag-Geb%C3%BChr-k%C3%BCnftig-
      9 8 Melden
    • ErklärBart 07.12.2017 10:24
      Highlight Kann mir einer der Blitzer erklären, was er damit sagen will? Oder was schlecht ist an diesem Vorschlag? Weil blitzen kann jeder... Gegenargumente bringen nicht.

      @Watson: Zeigt einmal mehr dass die Blitzchen nicht wirklich was taugen.
      6 12 Melden
    • ErklärBart 07.12.2017 15:30
      Highlight Oder Sie sollten richtig lesen ;)

      Mir ist klar dass die 365.00 ab 2019 für jeden Haushalt gelten würden.

      Aber anstatt sie bei jedem Haushalt abzuholen, lässt man die 462.00 stehen. Auf diese schlägt man dann die 365.00 dazu - die die wollen können dann 827.00 bezahlen, wären etwas mehr als 2.00/Tag.

      Und jene die das nicht wollen, gucken in die Röhre.

      8 13 Melden
    • Ueli Custer 08.12.2017 15:24
      Highlight Das ist das Schöne am Internet: Jedermann kann den grössten Unsinn zusammenlügen. Und wer dumm genug ist, glaubts dann auch noch. Sind das jetzt die guten Informationen, die sich jeder im Internet zusammensuchen kann?
      2 0 Melden
  • barbablabla 06.12.2017 22:22
    Highlight Abstimmen gehen
    39 3 Melden
    • Peter H. 07.12.2017 08:07
      Highlight Genau !
      Abstimmen gehen und seine Meinung vertreten.
      6 0 Melden
  • Weezlee 06.12.2017 22:14
    Highlight wenn no bilag durchkommt bleibd srg und die medienvielfalt bestehen, wohl mit einem etwass strafferen budget. es würde dann einfach das budget für kunst und kultur etwas gelockert und fertig. die schweiz wird es sich nicht leisten können die medien in private hände zu zerfallen lassen...
    29 82 Melden
    • satyros 07.12.2017 00:44
      Highlight "die schweiz wird es sich nicht leisten können die medien in private hände zu zerfallen lassen..." Wird sie aber müssen, denn über genau das stimmen wir ab. Dem Bund wäre es künftig verboten, Fernseh- und Radiostationen zu betreiben, finanziell zu unterstützen oder Gebühren für diese zu erheben.
      11 3 Melden
    • Tsunami90 07.12.2017 05:37
      Highlight Im initativtext steht, dass der Bund keine eigenen Sender betreibt. Der Titel No Billag ist irreführend.
      12 5 Melden
    • zzZüri 07.12.2017 05:40
      Highlight Nein bleibt sie nicht!

      https://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis454t.html
      4 2 Melden
    • ands 07.12.2017 08:22
      Highlight Den Text der Initiative gelesen? Das "straffere Budget" ist dort ziemlich genau umschrieben. Die "Schweiz" darf dann nichts mehr bezahlen. Daher ist es auch irrelevant, ob sich die "Schweiz" etwas leisten kann oder nicht.
      8 4 Melden
    • magnusv 07.12.2017 12:55
      Highlight Nope, das ist aus mehren Gründen kreuzfalsch:

      1. Der Medienmarkt ist darauf ausgelegt, dass genau wenige mächtige Anbieter
      2. Klar, die SRG geht nicht unter. Aber eine private SRG, die vom Einfluss weniger mächtiger Geldgeber abhängig ist hat nichts mehr mit der idée suisse und schon gar nichts mehr mit service public zu tun.
      3. Es leidet nicht nur Kunst und Kultur, sondern besonders die Information und die Sprachregionen. Wer würde die Rätoromanen mit Informationen versorgen? Sie?
      8 6 Melden
    • marhu13 07.12.2017 13:03
      Highlight Geht von der Verfassung her nicht.
      5 2 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 19:58
      Highlight @magnusv: Lustig wieviele Billag-Befürworter offensichtlich fähig sind den Namen "Admeira" komplett auszublenden bei solchen Argumenten.
      Das ist dann wirklich ein massiv übermächtiger (zwangssubventionierter) Werbeanbieter und somit Geldgeber. SRG+Ringier ein Traumpaar für euch...?
      4 1 Melden
    • Ueli Custer 08.12.2017 15:27
      Highlight Ja natürlich, die SRG würde bestehen bleiben. Einfach ohne Einnahmen und nur mit Ausgaben. Nach meinem Wissensstand führt das sehr direkt in den Konkurs.
      3 1 Melden
  • Herbert Anneler 06.12.2017 22:09
    Highlight Chapeau Operation Libero! Toll, dass Ihr glasklar unterscheidet zwischen pseudoliberalem Wirtschaftsliberalismus (in Wahrheit ein Wirtschaftstotalitarismus) und dem politischen Liberalismus im Sinne unserer Staatsgründer: Liberté, égalité, fraternité - dies ist der wahre Liberalismus, dem es gelungen ist, aus unserem Land ein demokratisches Ganzes entstehen zu lassen, das grösser und erfolgreicher ist als die Summe seiner Teile. Und Chapeau, dass Ihr die Bedeutung des medialen Service public in diesem Kontext sieht. Unser Land soll nicht zu einer blutleeren darwinistischen Schweiz AG verkommen
    58 49 Melden
  • LYX 06.12.2017 21:48
    Highlight So jetzt ist dann mal genug. Jetzt lassen wir die sache mal ruhen und schauen anfang märz was sache ist. Danach können wir über fakten diskutieren und müssen uns nicht dauernd diese schauermärchen anhören.
    38 52 Melden
    • SemperFi 06.12.2017 22:30
      Highlight Nachher gibt es möglicherweise nicht mehr viel zu diskutieren, sondern wir hören dann vielfältiges Wehklagen: „Das wollte ich eigentlich nicht, ich wollte nur ein Zeichen setzen.“
      62 36 Melden
    • LYX 06.12.2017 23:37
      Highlight Wenn dann die schätzungsweise +-50% die für die Gebühren sind ein pay tv abo srg lösen für ca. 60.-- pro monat, ist die kohle ja vorhanden. Und ich nehme mal stark an, dass alle die für gebühren sind dies ja auch selbstverständlich freiwillig abonnieren würden. Dass sind ja dieselben, welche aus Solidarität noch einen tausender bei den steuern drauflegen freiwillig.
      3 9 Melden
    • Sandro Lightwood 07.12.2017 05:42
      Highlight Ja genau LYX so funktioniert demokratie. Man entscheidet aus dem Bauch heraus und denkt erst danach über allfällige Konsequenzen nach.
      12 1 Melden
    • SemperFi 07.12.2017 16:47
      Highlight @LYX: Was Leute wie Sie offensichtlich nicht kapieren ist, dass man einen Umbau in ein Pay-TV-System nicht in zwei Wochen hinkriegt. In der Zwischenzeit fliessen keine Einnahmen, da die intelligenten Initianten keine angemessene Übergangsfrist vorgesehen haben. Um den Schaden möglichst klein zu halten wird wohl nichts anderes bleiben, als die SRG nach einem Ja sofort still zu legen und zu liquidieren. Das ist typische Stammtischpolitik.
      9 3 Melden
  • Spooky 06.12.2017 21:47
    Highlight Ungefähr 5 Mitglieder der SRG-Elite kassieren pro Jahr und pro Person ungefähr 400'000 Franken.

    Und die stinkreichen Leute der Operation Libero sammeln Geld, damit die verarmten Schweizer von diesen SRG-Geldsäcken gezwungen werden können, ihnen ihre überrissenen Saläre zu bezahlen. 👎🏾👊🏾



    85 94 Melden
    • Madmessie 07.12.2017 11:51
      Highlight "verarmte Schweizer". Der war gut! :-)))
      7 7 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 19:59
      Highlight @Madmessie: Du findest Armut witzig? Oder nur wenn es Schweizer sind?
      Soll ich dir mal Armut in der Schweiz zeigen? Ich kenne da ein paar Ecken da würde dir das Lachen vergehen.
      7 4 Melden
  • simiimi 06.12.2017 21:38
    Highlight Die aufrichtige Antwort auf die Frage, in welchen Abstimmungskämpfen sich Operation Libero engagiert: in denjenigen mit einem im Vorherein klaren Gewinner.
    26 35 Melden
  • ErklärBart 06.12.2017 21:02
    Highlight Zitat Zimmermann:

    "Natürlich gäbe es auch nach Annahme der Initiative guten Journalismus und viele Journalistinnen und Journalisten, die tagtäglich gute, kritische Arbeit leisten."

    Perfekt auf den Punkt gebracht.

    Service Public auf das Nötigste reduzieren. Dafür braucht es wirklich keine Milliarde von uns Bürgern.

    Zudem sind Medien etwas und Public Service was... sie dramatisiert. Sagt, es gäbe quasi keine Medien mehr.
    59 62 Melden
    • hektor7 06.12.2017 21:28
      Highlight Mit einer Annahme der Initiative würde der Service Public aber nicht auf das Nötigste reduziert, sondern komplett abgeschafft. Ein kleines Detail, das offensichtlich viele nicht begreifen...
      72 40 Melden
    • René Obi (1) 06.12.2017 21:51
      Highlight Tja ErklärBart. Das gibt es dann schon noch. Nur sind dann die in Nischen-Medien, die kaum noch jemand schaut und liest, zu lesen und zu hören.

      No-Billag = No-SRG und das bedeutet, dass die Rechte freie Bahn hat, mit ihren Milliarden massentaugliche Desinformationsmedien aufzubauen. Otto Normalverbraucher wird keine Republik lesen und sonstige exotische Fernsehsender suchen, für die er dann noch bezahlen soll.
      44 28 Melden
    • ErklärBart 06.12.2017 22:17
      Highlight Nachfrage bestimmt Angebot. Auch bei den Medien.

      Wer braucht Sender wie Tele 1 (wird auch von Billag subventioniert)? Ein Sender der ein Programm von 18.00-19.00 Uhr und dieses dann stündlich wiederholt. Mehrheitlich mit Nachrichten und Themen die man bereits am Mittag auf Watson oder in der LZ gelesen hat.

      Angenommen, es sind 45% für die Billag, der Rest dagegen. Diese 45% könnten z.b. 500.00 bezahlen (was sind schon weniger als 20 Rappen pro Tag mehr als die jetzige Gebühr?) ...für die kann man ein entsprechendes Angebot machen. Aber nicht mit 34! Sendern!
      33 41 Melden
    • Haiderfroh 06.12.2017 22:24
      Highlight @Obi
      Die Linke kann sich ja dann zusammen tun und das Helden-der-Arbeit-TV und das Urban-Radio-Internationale auf die Beine stellen. Wo ist da das Problem?
      Schliesslich gehören heutzutage 9 von 10 Linken zu den Grossverdienern. Wenn die nach sozialistischer Art ihr Geld zusammenlegen würden, dann käme locker mehr als Genug Geld dafür zusammen. Aber das fällt den Linken nicht ein, denn zu sehr sind sie in der Gewohnheit gefangen, die Rechnung den Anderen zuzuschieben.
      46 32 Melden
  • JaneSoda 06.12.2017 20:58
    Highlight Empfehlenswerter Artikel:

    https://www.woz.ch/-823d
    23 15 Melden
  • Goldjunge Krater Team #NoBillag 06.12.2017 20:30
    Highlight «Wenn No Billag durchkommt, gilt in der Medienlandschaft das Recht des Stärkeren»

    Falsch, richtig wäre:

    «Wenn No Billag durchkommt, gilt in der Medienlandschaft das Recht des Besseren»

    Ich freue mich darauf! 🍾

    70 87 Melden
    • derlange 06.12.2017 21:37
      Highlight Das glaubt aber auf Watson niemand!
      Aber recht hast du: Mehrwert bieten und diesen verkaufen!
      34 19 Melden
    • x4253 06.12.2017 21:37
      Highlight "das Recht des Besseren"

      Bongiorno!
      72 25 Melden
    • Gipfeli 06.12.2017 21:39
      Highlight Bei den im Sommer vergebenen Sportübertragungsrechten (Eishockey, F1, Fussball) hat aber nicht unbedingt gewonnen wer besser war, sondern wer mehr Geld bezahlt hat.
      42 7 Melden
    • René Obi (1) 06.12.2017 21:52
      Highlight Falsch. Es gilt das Recht des Massentauglicheren. Und der wird finanziert von reichen Investoren, die in der Informationsabteilung ihre Interessen vertreten werden. Es wäre eine Katastrophe. Eine Freude nur für die Freunde Köppels.
      47 24 Melden
    • seventhinkingsteps 06.12.2017 22:29
      Highlight Also ist der Grundglaube der NoBillag Befürworter effektiv nackter Marktfundamentalismus? Ist es für euch unvorstellbar, dass es Dinge gibt, bei denen Marktmechanismen versagen?
      29 9 Melden
    • Haiderfroh 06.12.2017 22:29
      Highlight @Obi
      Das wäre keine Katastrophe. Das wäre das einzig Richtige. Was niemand konsumieren will, braucht auch nicht produziert zu werden und dabei viele Ressourcen zu verschleudern.
      Wir stützen die Uhrenindustrie ja auch nicht damit, dass wir jedem Erstklässler zum Schuleintritt eine Rolex auf Staatskosten, bzw. per Zwangsgebühr, bzw. per Zwangskauf spendieren, weil Pünktlichkeit ein national, hochgehaltener, traditioneller Wert ist.
      22 31 Melden
    • Jol Bear 06.12.2017 23:30
      Highlight In der gegenwärtigen Situation gilt auch das Recht des Stärkeren. Dank dem riesigen Anteil aus dem Gebührentopf ist das die SRG.
      2 0 Melden
    • Markus Kappeler 07.12.2017 01:39
      Highlight Ja klar, der Markt versagt immer dort wo Linke ihren Arbeitsplatz haben, sonst nirgends. Investoren investieren nur, wenn es sich direkt rentiert, d.h. sie sind auf freiwillig zahlende Kunden angewiesen, womit bei Privaten das gesendet wird was der Konsument will, ihr habt niemanden zu bevormunden! So wie bei einem Restaurant der Kunde sagt was gut ist und was nicht, so soll das auch beim TV sein. Der Kunde ist König, er sagt wo für er zahlt. Der eine geht in den Kronenhof der andere zum Mc.
      5 4 Melden
  • Chrutondchabis 06.12.2017 20:09
    Highlight Ich frage mich als No Billag Sympathisant UND bekennenden Linksaussenwähler (FYI) , wer am meisten Spendengelder hat fliessen lassen.
    38 34 Melden
    • René Obi (1) 06.12.2017 21:53
      Highlight Du willst als Linksaussenwähler ein schweizweites Blocher TV als Informationsquelle des Durchschnittschweizers?
      47 39 Melden
    • LYX 06.12.2017 23:32
      Highlight Obi: ob du es glaubst oder nicht, auch beim blocher tv gibt es einen ausschaltknopf beim tv den du betätigen kannst. Es wird also niemand gezwungen dieses ominöse blocher tv zu gucken.
      Überrascht?
      Hingegen wird jeder gezwungen Gebühren zu entrichten ob ich nun den auschaltknopf betätige oder nicht.
      24 11 Melden
    • Adrian Huber 07.12.2017 00:11
      Highlight Das werden Sie leider nie erfahren. Weil solche Spenden in der Schweiz skandalöserweise nicht transparent gemacht werden müssen. Die Schweiz wird mit No- Billag-Plakaten überschwemmt werden. Und dann können Sie sich als Linksaussenwähler fragen, wer das alles bezahlt hat. Ihre Genossen wahrscheinlich nicht. Und als nächstes können Sie sich ja dann fragen, was mit Ihnen passiert, wenn Sie als Minderheit auf Solidarität angewiesen sind.
      3 2 Melden
    • Markus Kappeler 07.12.2017 01:42
      Highlight Obi, bist du nicht auch ein Durchschnittsschweizer? Oder glaubst du etwas besser zu sein? Entscheide dich, wirst du Blocher TV schauen oder nicht?
      3 1 Melden
  • Sloping 06.12.2017 19:49
    Highlight Aktuell finanziert sich SRF zu 25% aus Werbung. Und andere Programmpunkte wie Sport und Unterhaltung, die nichts mit dem Kernauftrag zu tun haben, liessen sich garantiert auch per Pay TV vermarkten. Warum soll die Annahme dieser Initiative das Ende der kompletten SRG sein? Ich halte diese Initiative als zu extrem. Aber die SRG hätte sich mit proaktiven zwingenden 19.90 für Sendungen des Kernauftrags und je fakultativen 9.90 im Monat für ein Sport- und Unterhaltungspaket pro Monat diese Initiative hochkannt bachab schicken und selbst finanzieren können. Nun regiert die Panik ohne Plan B.
    59 26 Melden
    • Fabio74 06.12.2017 20:41
      Highlight Blödsinn. Würde der SVP irgendwas an der SRG und diesem Staat liegen hätte sie im Parlament eine Diskussion zum Thema Auftrag der SRG lanciert und nicht eine alles-oder-nichts-Initiative
      53 45 Melden
    • Sloping 06.12.2017 21:41
      Highlight Warum muss das aus der Politik kommen? Die SRG hätte gerade nach der nur äusserst knapp gewonnenen Abstimmung von 2015 selbst proaktiv Reformbereitschaft zeigen können. Hat sie aber nicht. Doch statt dessen werden Krimis für 800'000 pro Folge produziert. Woher rührt wohl der grosse Missmut gegen ein im Kernauftrag hervorragendes Produkt? Das kommt mir vor, als würde man wissentlich auf der Titanic sitzen und noch den teuersten Champagner bestellen.
      43 12 Melden
    • fcsg 06.12.2017 22:20
      Highlight @Fabio74
      Die SVP hat einen Gegenvorschlag mit einer Halbierung der Gebühren vorgeschlagen. Das wurde abgeschmettert im Parlament... Ich bin kein SVP-Fan aber das man nicht Alternativen präsentiert hätte, ist falsch.
      50 9 Melden
    • Walter Sahli 06.12.2017 22:45
      Highlight Nun, die Krimis scheinen aber ziemlich beliebt zu sein...und nur Dummköpfe trinken kurz vor dem Absaufen billigen Fusel (oder machen komische Analogien).

      21 25 Melden
    • Radesch 07.12.2017 09:37
      Highlight "...Und andere Programmpunkte wie Sport und Unterhaltung, die nichts mit dem Kernauftrag zu tun haben..."

      Sagt wer? Blocher?

      Die SRG hat in der Verfassung klar stehen, dass sie einen Informations- UND Unterhaltungsauftrag hat. Dem wurde auch zugestimmt. Wo ist nun das Problem?
      8 2 Melden
    • Shabina 07.12.2017 12:24
      Highlight @fscg
      Du hast recht. Leider ist der Fabio faktenresistent und bringt den gleichen Einwand immer wider, obwohl ich ihn schon mehrmals darauf aufmerksam gemacht habe, dass a) genau die SVP einen Gegenvorschlag gebracht hat und b) die Initiative gar nicht von der SVP eingereicht wurde.
      Warscheinich hat er gar keine anderen Argumente. schade, aber diskussion zwecklos
      3 3 Melden
    • Walter Sahli 07.12.2017 14:32
      Highlight Shabina, dafür, dass Du angeblich nicht auf das SVP Spielchen mit dem "Gegenvorschlag" reingefallen bist, verteidigst Du ihn aber erstaunlich offensiv. Dass es ein ziemlich übles Spiel ist, ein Vorhaben durchbringen zu wollen, in dem man einfach eine radikale Version als Initiative vorlegt, in der Hoffnung, dass dann alle blind ja zum ursprünglichen Vorhaben sagen, sollte selbst Dir einleuchten.
      Und Dein Beharren auf der Unterscheidung zwischen JSVP und SVP und deren jeweiligen Exponenten ist fern ab vom gesunden Menschenverstand.
      4 3 Melden
    • Shabina 07.12.2017 15:30
      Highlight Sorry Walter, aber du hast mir eine Aussage in den Mund gelegt, den ich so nicht gemacht habe. Klar verteidige ich den Gegenvorschlag, wenn jemand behauptet, dass es keine Alternative gab. Ich habe auch nicht gesagt, dass ich nicht auf den Gegenvorschlag reingefallen sei, sondern dass ich diesen nicht unterstütze, was ich auch nicht mache. Fakt aber ist, es gab eine alternative zur NoBillag. Also bitte interpretier nicht immer irgendwas in meine Aussagen, was ich nicht behauptet habe!
      4 3 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 20:01
      Highlight @Fabio: FakeNews, denn die SVP war nicht Initiantin der Initiative.
      Aber mir ist schon klar dass die Unwahrheit solange sie dir nützt für dich kein Problem darstellt.
      3 2 Melden
  • neutrino 06.12.2017 19:46
    Highlight Ich finde OL gut, aber sorry, so ehrlich muss man sein: die sind weder liberal noch sonstwas, sondern links und für einen ausgebauten Staat.

    Gebührenfinanziertes Fernsehen find ich gut - aber liberal ist es nicht und rechts schon gar nicht.
    38 22 Melden
    • DerTaran 06.12.2017 23:59
      Highlight Liberale sind typischerweise Gesellschaftspolitisch Links und Wirtschaftspolitisch rechts.
      6 4 Melden
    • Adrian Huber 07.12.2017 00:14
      Highlight Dann schlagen Sie mal ein Geschichtsbuch auf. Am besten zur Schweizer Geschichte. Der Begriff „liberal“ gibts nicht nur in Ökonomie- Büchern.
      8 4 Melden
  • derEchteElch 06.12.2017 19:40
    Highlight Ich bin überzeugt, hier auf watson (damals bei der Gründung von OPL) gelesen zu haben, dass OPL sich nach der MEI Abstimmung auflösen wird und keine dauerhafte politische Rolle einnehmen möchte...

    Warum sind die noch hier?

    Hat jemand Infos in diese Richtung?
    32 21 Melden
    • Scott 06.12.2017 21:49
      Highlight Mediengeile Studenten?
      30 24 Melden
  • DerRaucher 06.12.2017 19:38
    Highlight No Billag ist jetzt vor allem schon eines, eine Abstimmung die so ausgeschlachtet wird, das es einfach nur noch nervt darüber lesen zu müssen.
    42 13 Melden
    • hektor7 06.12.2017 21:31
      Highlight Dann schalt SRF ein, da kommt ziemlich wenig darüber. Ausgeglichener Service Public halt ;-)
      44 12 Melden
    • Adrian Huber 07.12.2017 00:17
      Highlight Genau, das nennt man Professionalität. Es wird zu diesem Zeitpunkt genau so wenig berichtet wie bei einer anderen Initiative. Sonst müsste sich SRF den Vorwurf des Kampagnenjournalismus vorwerfen lassen.
      9 4 Melden
  • Silent_Revolution 06.12.2017 19:33
    Highlight Und alle haben sie plötzlich Sorgen, dass die Reichen und Mächtigen ein Nachrichtenmonopol errichten könnten.

    Dass wir seit langem nur noch die Nato-Propaganda durch AP, AFP und Reuters serviert bekommen kümmert dabei keinen, auch nicht dass Reuters von einem der reichsten Menschen der Welt aufgekauft worden ist.

    Die Nachrichtenagenturen im deutschsprachigen Raum arbeiten eng zusammen und übernehmen jeweils die Meldungen der genannten Medienunternehmen.

    Ob da ein Blocher auch noch seinen Senf verbreiten kann, spielt doch keine Rolle.
    59 37 Melden
    • atomschlaf 06.12.2017 20:46
      Highlight Danke, Silent_Revolution. Endlich mal einer, der kritisch beobachtet und nachdenkt, statt blind, die gängigen Mainstream-Parolen nachzubeten! 👍🏼
      39 34 Melden
    • x4253 06.12.2017 21:41
      Highlight @Silent_Revolution
      Darum gibt es ja die SDA, sowie die eigenen Journalisten des SRG, die du ebenfalls mit deinen Billag Gebühren bezahlst.
      AP, Reuters etc kriegst du aber mit Sicherheit dann, wenn die SRG weg ist, und die Privaten übernehmen.
      27 23 Melden
    • Gipfeli 06.12.2017 21:44
      Highlight Deshalb ist es wichtig, dass die SRG z.Bsp. auch auf Informationen ihrer eigenen Korrespondenten und Korrespondentinnen zurückgreifen kann. Und das lässt sich in diesem Umfang und dieser Qualität nur mit Gebühren finanzieren.
      31 17 Melden
    • Grigor 06.12.2017 21:54
      Highlight Du glaubst also das die Texte aus dem Ausland kommen die sich in der Schweiz mit Innenpolitik befassen?
      26 13 Melden
    • Silent_Revolution 06.12.2017 22:17
      Highlight @x4253, Gipfeli
      Witzig, denn die vergleichsweise verschwindend kleine SDA (180 Mitarbeiter) verfügt über kein Korrespondetennetz im Ausland und arbeitet deshalb eng mit der DPA zusammen, welche wiederum mit der AP kooperiert.

      Hast du schonmal etwas von unabhängigen Schweizer Investigativjournalisten in Konfliktregionen gelesen, die sich nicht auf AP, AFP oder Reuters als Quelle berufen? Richtig, gibt es nicht!

      Zudem stammt fast sämtliches Bildmaterial von Keystone, die ihr Material von AP und EPA erhalten.
      32 5 Melden
    • Silent_Revolution 06.12.2017 23:40
      Highlight @ Grigor

      Nein, wieso sollte ich das glauben?

      7 5 Melden
    • x4253 07.12.2017 08:50
      Highlight Silent_Revolution
      Das mag durchaus richtig sein. Wie sieht es aber im Inland aus? Möchtest du denn AP und Reutersmeldungen zur Schweizer Politik, und anderen lokalen Themen lesen? Oder am besten gar keine Meldungen mehr?

      Ich finde ja, dass die SRG massiv umgebaut werden sollte, aber sie ganz abzuschaffen ist schlicht kurzsichtiger Blödsinn.
      2 2 Melden
    • Silent_Revolution 07.12.2017 15:27
      Highlight x4253

      Nein, ich finde der kollektivfinanzierte Auftrag sollte sich auf möglichst unabhängigen und freien Journalismus in Form von Nachrichten und Dokumentationen spezifizieren, sowohl im In- als auch im Ausland.

      Kostenaufwendige Sportübertragungen, Unterhaltungsprogramme, Eigenproduktionen usw gehören nicht kollektivfinanziert, der freie Markt bietet hier genügend Alternativen für Interessierte.

      Zudem gehört die Finanzierung in die Steuern einberechnet und nicht über eine private Firma eingetrieben.

      Es ist eben m.E realistischer das Ganze nach einer Abschaffung massiv umzubauen.
      2 1 Melden
  • rönsger 06.12.2017 19:18
    Highlight Was mich traurig und wütend macht, ist das unverbesserlich tiefe Niveau gewisser Kommentarschreiber. Da stellt ein kluger Schreiber nüchtern und sachlich fest: "Die SRG ist ein staatsunabhäniger Verein; weder die Regierung noch das Parlament haben Einfluss auf das Programm der SRG." Und was kriegt er für seinen Beitrag? Fast nur Blitze. Das wäre wie wenn ich schreiben würde: "Schnee ist weiss" und dafür unzählige Blitze kassieren würde. Aber all diese Blitzer werden ihr Ja in die Urne legen. Absolut ahnungslos und ignorant gegen alle Fakten. Und das nennt man dann Demokratie. Merci.
    59 33 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 06.12.2017 20:36
      Highlight Wie kannst du von einem Blitzli auf ein tiefes Niveau schliessen? Und auf Ahnungslosigkeit?
      Es gibt ja z.B. auch einen Unterschied zwischen de jure und de facto.
      Soll ich jetzt aus deinen Zeilen auf Überheblichkeit schliessen? Ich belasse es bei Unbedachtheit ;)
      21 24 Melden
    • fcsg 06.12.2017 23:18
      Highlight Tut mir leid, aber wenn 75% eines Vereins vom Staat finanziert wird, kann wohl kaum von einem staatsunabhängigen Verein gesprochen werden... Deshalb muss die SRG, nach eigener Aussage, ja auch sofort dicht machen, wenn der Staat die Finanzierung einstellt. Unter staatsunabhängig verstehe ich etwas anderes...
      14 6 Melden
  • Es ist Nachgerichtet 06.12.2017 19:16
    Highlight Da ich seit ein paar Jahren kein TV mehr schaue, schaue ich auch nie SRF, aber erinnere mich doch dass die Student*innen von OL gemäss Watson Arena Reviews schon öfters mal im Leutschenbach einen Auftritt bestreiten durften. (bei watson scheinen ja auch ein paar grosse OL-Fans zu schreiben, da die Auftritte jeweils in den Himmel gelobt wurden ;-))

    Student*innen erwähne ich hier weil ich es schon ziemlich unüblich finde wie oft sie es an ein Arenapodium schafften wo sonst hauptsächlich Personen mit bestimmten Positionen/Ämtern diese begehrten Plätze kriegen. Vor allem doch bei Themen wie 1/2
    21 11 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 06.12.2017 20:30
      Highlight EU/Bilaterale sind doch üblicherweise in einer solchen Sendung Poltiker und evt. jemand aus einer Führungsposition in der Wirtschaft sowie "Experten" mit langähriger Erfahrung.
      Umso verwunderlicher dass es die Student*innen und wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen schon mehrfach in diese Sendung schafften. Ich kann mir eine solche Konstellation mit anderen politischen Positionen als OL sie hat bei der SRF Arena auch schwer vorstellen, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

      Ich habe google mal zählen lassen wieviele Artikel online auf SRF über OL zu finden sind: 77
      Nun gibt es 2/>2
      9 4 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 06.12.2017 20:31
      Highlight doch in der Schweiz bestimmt noch einige Organisationen in der sich Leute oder auch spezifisch Student*innen mit politischen Zielen ausserhalb des Politikbetriebs zusammenschliessen, aber ich glaube kaum dass diese soviel Berichterstattung von SRF erhalten wie eine OL. Woran liegts?

      An den Positionen die OL vertritt? Oder ist OL einfach besser "vernetzt" als andere Orgs? Aber was würde dies über die oft behauptete Neutralität von SRF aussagen?
      Irgendwie finde ich diese ganze Sache ziemlich intransparent.
      12 5 Melden
  • na ja 06.12.2017 19:04
    Highlight Irgendwie wiedermal ne Angstmacherei. Wenns angenommen würde, wird eh daran herumgedreht, dass alles so bleibt wies ist! Wetten?
    31 36 Melden
    • satyros 07.12.2017 00:50
      Highlight Aus dem Initiativtext:

      "4 Er [der Bund] subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen.

      5 Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben.

      6 Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen."

      Daran gibt's nichts herumzudrehen. Wird die Initiative angenommen, gibt es in der Schweiz kein öffentliches Radio und Fernsehen mehr.
      9 9 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 07.12.2017 11:58
      Highlight @satyros

      2 Die Zahl der Bewilligungen für den Aufenthalt von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz wird durch jährliche Höchstzahlen und Kontingente begrenzt. Die Höchstzahlen gelten für sämtliche Bewilligungen des Ausländerrechts unter Einbezug des Asylwesens. Der Anspruch auf dauerhaften Aufenthalt, auf Familiennachzug und auf Sozialleistungen kann beschränkt werden.

      haben wir Kontingente? Nein? Merkst du was?
      4 6 Melden
    • Shabina 07.12.2017 13:34
      Highlight @Naja/satyros
      Naja, du siehst es genau richtig!

      Satyros denk an die MEI.
      Initativtext: "Die Schweiz steuert die Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern eigenständig."
      "Die Zahl der Bewilligungen für den Aufenthalt von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz wird durch jährliche Höchstzahlen und Kontingente begrenzt"

      Und was ist geblieben?
      4 6 Melden
    • satyros 07.12.2017 17:09
      Highlight Das Problem der MEI war, dass sie mit zumindest gleichrangigem Recht nicht vereinbar war. Das Bundesgericht hat klar gemacht, dass es kein Gesetz anwenden würde, das dem Freizügigkeitsabkommen widerspricht. Vorliegend ist das nicht der Fall und die NoBillag-Initiative enthält zudem direkt anwendbare Bestimmungen. Die Fälle sind deshalb überhaupt nicht zu vergleichen.
      3 4 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 07.12.2017 19:53
      Highlight Verfassungsrichter satyros hat gesprochen.
      4 4 Melden
    • satyros 07.12.2017 21:19
      Highlight Super Argument, roterriese. Ich gebe mich geschlagen.
      2 2 Melden
    • Shabina 08.12.2017 09:10
      Highlight @satyros
      Das Problem der MEI war, dass sich die Politik vor einer Umsetzung drückte und seinen Auftrag nicht wahrnam. Hätte man konsequent umgesetzt, hätte das Bundesgericht gar keine Möglichkeit, sich über das Gesetz zu stellen. Wir haben eine Gewaltentrennung und die Gerichte haben die Gesetze anzuwenden. Gesetze macht die Politik, die Gerichte wenden diese an. Wäre die Initiative nicht umsetzbar, wäre sie gar nicht zugelassen worden.
      2 1 Melden
    • satyros 08.12.2017 13:19
      Highlight @Shabina: Ich bin völlig einverstanden, dass es sich das Parlament mit der Umsetzung der MEI viel zu einfach gemacht hat und dass es den Verfassungstext in der Umsetzung nicht genügend beachtete. Hätte es aber einfach ein Gesetz mit Kontingenten auch für EU-Bürger erlassen, wäre dieses Gesetz in diesem Punkt nicht anwendbar gewesen, weil es gegen das Personenfreizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU verstossen hätte. Dieses Abkommen wurde ebenfalls vom Volk gutgeheissen und ist genauso anwendbar. Wortgetreu umsetzbar wäre die MEI nur mit einer Kündigung der Bilateralen I gewesen.
      0 0 Melden
    • Shabina 08.12.2017 15:58
      Highlight @Naja
      Meiner Meinung hätte die MEI trotzdem umgesetzt werden müssen:
      1. Die MEI-Initiative ist höher zu werten, da die Abstimmung jünger war als diese zur PFZ (Sonst könnte man ja keine angenommene Initative Rückgängig machen)
      2. Die einseitige Umsetzung hätte die EU in Zugzwang gebracht und alle EU-Staaten hätten die PFZ künden müssen. Ob dies geschehen wäre ist ungewiss. Man hätte es riskieren müssen, schliesslich ändert die Eu (Sogar D eigenmächtig) den Schengenvertrag (Wir schaffen das)
      0 0 Melden
    • satyros 08.12.2017 17:25
      Highlight Zu 2.: Eine einseitige Umsetzung ohne Ausserkraftsetzung des Abkommens über die Freizügigkeit geht eben nicht. Das Abkommen über die Freizügigkeit ist ein direkt anwendbarer Staatsvertrag und damit Schweizer Recht. Würde einem EU-Staatsbürger eine Aufenthaltsbewilligung aufgrund eines MEI-Umsetzungsgesetzes verweigert, könnte er dagegen unter Berufung auf das Freizügigkeitsabkommen vor einem Schweizer Gericht klagen und bekäme Recht.
      Denn (zu 1.) das Bundesgericht hat klar gemacht, dass es einen grundsätzlichen Vorrang von völkerrechtlichen Verträgen gegenüber Bundesgesetzen annimmt.
      0 0 Melden
    • satyros 08.12.2017 17:27
      Highlight Und natürlich kann man eine angenommene Verfassungsbestimmung rückgängig machen. Die Verfassung sieht die Möglichkeit einer Revision ausdrücklich vor. Man kann jeden Artikel der Verfassung ändern oder streichen. Ebenso können völkerrechtliche Verträge jederzeit gekündigt werden. Das sollen aber Volk und Stände machen und nicht ein Gericht.
      0 0 Melden
  • atomschlaf 06.12.2017 19:02
    Highlight Die Operation Libero zeigt einmal mehr, dass sie überhaupt nichts mit liberalen Werten zu tun hat.
    39 42 Melden
    • Fabio74 06.12.2017 20:43
      Highlight OL zeigt dass sie nicht in ein Schema passen und das passt halt vielen in diesem Land nicht.
      29 25 Melden
    • atomschlaf 06.12.2017 21:20
      Highlight Ach ja? Bisher haben sie entweder geschwiegen oder Mitte-Links-Positionen vertreten... immer schön dem medialen Mainstream nach.
      Was soll da nicht ins Schema passen?
      22 26 Melden
  • Christo 06.12.2017 18:34
    Highlight Wie erfrischend, wenn mal eine Organisation wie Operation Libero sich nicht ins Links-Rechts-Schema einordnen lässt und deshalb hüben wie drüben aneckt. Das ist für mich wahrhaft liberal, die Befreiung von diesen verstaubten Dogmen. Sie erkennen die Gefahr, die von dieser Initiative ausgeht.
    63 37 Melden
    • Gonzolino_2017 06.12.2017 19:47
      Highlight Wie bitte? Linker wie Libero kann eine Organisation ja gar nicht mehr sein - Hallo!?
      26 42 Melden
    • Fabio74 06.12.2017 20:44
      Highlight @gonzonlino OL ist nur links für jene die im rechten Sumpf stehen
      39 23 Melden
    • seventhinkingsteps 06.12.2017 22:34
      Highlight @Fabio74

      Dann stehe ich wohl im linken Sumpf. Die OL ist ein Verein von Jungfreisinnigen, die Lust haben sich politisch neutral zu geben und Unterstützung für Vorlagen bei Jungen zu finden, die sowieso von jedem unter 30 unterstützt werden.

      Gleichzeitig drücken sie sich davor, effektiv mal wirtschaftspolitisch Farbe zu bekennen, dann würde man sich ausnahmsweise mal ja für eine Seite entscheiden müssen, man will ja #flexible bleiben, nicht wahr?
      15 9 Melden
  • bcZcity 06.12.2017 18:22
    Highlight Zitat: „Natürlich gäbe es auch nach Annahme der Initiative guten Journalismus und viele Journalistinnen und Journalisten, die tagtäglich gute, kritische Arbeit leisten“.

    Danke, mehr muss nicht gesagt werden!
    44 37 Melden
    • meglo 06.12.2017 19:44
      Highlight Frage ist nur, von wem diese Journalisten dann noch eine Stelle bekommen. Von Blocher bestimmt nicht.
      26 13 Melden
  • a-minoro 06.12.2017 18:20
    Highlight Die SRG existiert seit 1931 und war schon bei meinen Grosseltern sehr beliebt. Im Jahr 2017 beklagen sich plötzlich gewisse Leute, vorwiegend Junge, über den sogenannten "Staatssender".

    Nun stellen sich mir einige Fragen:
    -Wieso soll eine öffentlich-rechtlicher Fernseh- und Radiogesellschaft heutzutage nicht mehr tragbar sein?
    -Wo bleiben denn bitteschön die Belege, dass SRG Propaganda betreibt?

    Nur so am Rande bemerkt: Meine Grosseltern waren, trotz täglichen SRG-Konsums, wohl zeitlebens Wähler rechtsbürgerlicher Parteien.
    68 37 Melden
    • fcsg 06.12.2017 19:18
      Highlight Viele (insbesondere Junge) interessieren sich halt nicht mehr für das Angebot der SRG, sondern informieren sich entweder gar nicht oder im Internet. Da stellt man sich halt schon die Frage, weshalb man diesen Krösus noch finanzieren soll, wenn man das Angebot gar nicht konsumiert.
      27 21 Melden
    • Fabio74 06.12.2017 20:45
      Highlight @fcsg und das mit dem gar nicht informieren merkt man dann wenn man über Themen abstimmen soll und keine Ahnung davon hat
      27 11 Melden
    • fcsg 06.12.2017 22:09
      Highlight Tja, da hilft aber leider auch keine SRG...
      17 6 Melden
    • Burkis 06.12.2017 23:06
      Highlight Ja fcsg so ist das und man kann dem auch Solidarität sagen. Ein ungemein wichtiger Wert in unserer Gesellschaft der nach und nach zerbröckeln soll.
      5 3 Melden
    • a-minoro 07.12.2017 09:28
      Highlight "Viele (insbesondere Junge) interessieren sich halt nicht mehr für das Angebot der SRG, sondern informieren sich entweder gar nicht oder im Internet." (fcsg)

      Genau das ist doch der Punkt. Schau dir mal die Demografie der Schweiz an und dann wirst du merken, dass die Schweiz eben nicht nur aus jungen Leuten besteht. Obwohl dir das Medien wie 20min täglich weismachen wollen. Viele ältere Menschen schätzen das Programm von SRF durchaus und nutzen dies auch primär als ihre Informationsquelle.
      2 2 Melden
    • Shabina 07.12.2017 13:41
      Highlight @Burkis
      und wer zeigt sich solidarisch mit zB. einer 5köpfigen Familie, die einen "Verdiener" hat, den Franken 2mal umdrehen muss und dann evtl. sogar auf Ferien verzichten muss um die Billag zu bezahlen? Wieso ist die Gebühr nicht zB. vom Verdienst abhängig? Ist es solidarisch wenn jemand prozentual viel mehr von seinem Lohn abgeben muss als zB. ein Grossverdiener? Solidarität kann man verschieden definieren. Ich bezahle zB. solidarisch für den Tessiner Grossverdiener mit?
      4 4 Melden
  • C-Cello 06.12.2017 18:16
    Highlight Dank der neuen Billag-Haushaltssteuer nimmt die SRG bald noch mehr Geld ein.
    Billag Gebühren sollte man wenigstens als linke Parteispende von den Steuern abziehen können.
    45 55 Melden
    • Walter Sahli 06.12.2017 19:08
      Highlight Hui, haben wir hier endlich mal einen Kommentierer, der erklären kann, was genau an den Sendungen der SRG so links sein soll?
      34 19 Melden
    • atomschlaf 06.12.2017 19:39
      Highlight Die Steuer wird ja gegenüber der heutigen Konzessionsgebühr gesenkt. Die gesamten Einnahmen sollten ungefähr konstant bleiben.
      9 13 Melden
    • Gipfeli 06.12.2017 21:51
      Highlight Guten Tag, ihre Aussage ist falsch. Die Gesamteinnahmen sollen zukünftig bei 1,2 Mrd. gedeckelt werden.
      8 4 Melden
    • Shabina 07.12.2017 13:45
      Highlight @WalterSahli
      ca 70% der Journis sind links oder eher links. Studie sogar hier auf Watson.

      @Gipfeli
      Was passiert mit dem übriggebliebenen Rest? Sind das einfach zusätzliche Steuereinnahmen oder wird diese zurückbezahlt?
      Das ist doch wie eine versteckte Steuererhöhung! Der BR setzt die Billag auf 500.–, übrig bleiben ca 600'000'000 Mehr Steuereinnahmen.

      LEUTE WIR HABEN HIER DIE EINMALIGE CHANCE, EINE ungerechte STEUER ABZUSCHAFFEN! Das müssen wir nutzen!
      4 6 Melden
    • Walter Sahli 07.12.2017 14:35
      Highlight Shabina, aha, und dass alle diese Journis links sind, spürst Du an was genau in den jeweiligen Berichten?

      UND ÜBRIGENS WÄRE DAS FÜR DICH DIE EINMALIGE GELEGENHEIT, DEN UNTERSCHIED ZWISCHEN EINER GEBÜHR UND EINER STEUER ZU LERNEN! NUTZE SIE! ICH DANKE DIR!
      1 2 Melden
    • Shabina 07.12.2017 15:25
      Highlight @Walter
      Das War ne studie, bitte genauer lesen!

      Zur Fernseh Steuer:
      Das kommt nicht von mir!
      Das Bundesgericht hat festgestellt, dass es sich bei der Billag faktisch um eine Steuer handelt, deswegen auch keine MWSt Pflicht.
      4 2 Melden
    • C-Cello 07.12.2017 20:15
      Highlight @Walter Sahli
      Scheinbar schaust du nur das Wetter im Roten Staatsfernsehen.
      Fast drei Viertel aller SRG-Journalisten sind links.
      Erstmals liegen detaillierte Zahlen zur politischen Einstellung von Medienschaffenden vor.
      (Zahlen von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW))
      3 1 Melden
  • murrayB 06.12.2017 18:15
    Highlight Was soll das ganze gejammere von zu Links und rechts?, Es geht doch einfach darum dass die SRG ein träger Koloss ist, der abspecken muss...

    Die SRG würde es auch noch nach einer Annahme geben - einfach kleiner und nur noch die Sendungen produzieren die wirklich interessieren!
    41 60 Melden
    • Walter Sahli 06.12.2017 19:13
      Highlight Du meinst, Sendungen, die DICH interessieren, nicht wahr?!
      Na gut, 'is ja auch klar, DU bist der Nabel der Welt, der Angelpunkt, um den sich das Universum dreht und von dem her ist es nur recht und billig, wenn die Programme einzig nach DEINEN Interessen ausgerichtet werden.
      29 21 Melden
    • Duuusel 06.12.2017 19:14
      Highlight Oder billig zu prodzieren sind...
      9 5 Melden
    • salut 06.12.2017 19:28
      Highlight Nein eben nicht, die SRG würde bei eine Annahme abgeschafft werden!
      22 10 Melden
    • meglo 06.12.2017 19:52
      Highlight In etwa wie Tele Blocher meinst du
      11 8 Melden
    • David Schäfer 06.12.2017 20:18
      Highlight Das ist falsch! Es gibt keinen Plan B und es kann ihn aus betriebswirtschaftlichen Gründen auch nicht geben.
      25 13 Melden
  • Schläfer 06.12.2017 18:14
    Highlight Menschen sammeln Geld um weiterhin Steuern zahlen zu dürfen ... und lassen sich einreden, was sie glauben und wählen sollen. Das nennt man wohl Demokratie.
    37 46 Melden
    • meglo 06.12.2017 21:50
      Highlight Ja, Menschen sammeln Geld für den Erhalt einer Organisation, die mit ihrem Programm nicht nur die Meistbietenden, sondern auch sprachliche und gesellschaftliche Minderheiten bedient. Dieses von dir belächelte Verhalten nennt man SOLIDARITÄT. Ein Wort, von dem du wohl noch nie etwas gehört hast. Solidarität ist keine Erfindung linker Spinner, wie du wohl glaubst, sondern Grundlage jedes funktionierenden menschlichen Zusammenlebens also auch Grundlage einer jeden gerechten Demokratie.
      24 13 Melden
    • Schläfer 07.12.2017 09:17
      Highlight Nein. Menschen sind Schafe und tun das was der Hirte sagt (also der Bund). Und nur weil man jahrzehntelang Steuern für Schwachsinn bezahlt hat, heisst das nicht das es richtig war. Jetzt könnte man es ändern und tut es doch nicht. Mit Solidarizät hat das nichts zu tun, man könnte die SRG und andere anders finanzieren. Eher mit Dummheit und Blauäugigkeit. Und wir zahlen schon mehr als genug Steuern.
      4 3 Melden
    • a-minoro 07.12.2017 10:12
      Highlight Starke Worte, meglo! Dem muss man nichts hinzufügen.
      1 2 Melden
    • Shabina 07.12.2017 13:53
      Highlight @meglo
      Sehr solidarisch diese Steuer, ich subventioniere als Kleinverdiener mit fast 1% meines Lohnes die Billaggebühr des "gutverdienenden" Tessiners?
      Ich und meine 3 Kinder müssen wegen Billag auf die Ferien verzichten, obwohl wir die Sender nicht mal schauen? Habt Ihr so viel Geld zur Verfügung, dass ihr locker mal auf 450.– verzichten könnt?
      5 5 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 20:32
      Highlight Ja Shabina so läuft das hier und weil du sogar die "Frechheit" (lies: offenheit) besitzt zu sagen, was für Geringverdiener Sache ist, wirst du abgelitzt. Dachte immer auf Watso seien soviele soziale Menschen unterwegs?
      3 0 Melden
  • Corahund 06.12.2017 18:12
    Highlight So lange die SRG Manager, und das sind deren viele, bei ihren horrenden Gehältern nicht zurückkrebsen, ist es m. A. nach angebracht, diese mit einen Annahme der no Billag Initiative zur Vernunft zu bringen. 4 Manager kassieren über 400000 Fr und der Chef über 600000 Fr.
    Nach einer Annahme kann diese Gesellschaft privatrechtlich neu gestartet werden. Die privaten Sender machen es vor. Für die Nachrichten etc. im Service public braucht es keinen staatlichen Sender. Diese Zeiten sind vorbei. Ich hoffe sehr, dass diese Initiative klar angenommen wird.
    47 52 Melden
    • Duuusel 06.12.2017 19:15
      Highlight Worum gehts gerade? Wer zahlt bestimmt?
      8 7 Melden
    • Walter Sahli 06.12.2017 19:20
      Highlight Aha, und wenn diese unzähligen superreichen Ex-SRG-Manager mit ihren ungerechtfertigt erhaltenen Billagmillionen einen Privatsender gründen und Dir für ihre Newssendungen noch viel mehr Geld abknöpfen als bisher, dann bist Du glücklich?
      28 14 Melden
    • Shabina 07.12.2017 13:57
      Highlight @Walter Sahli
      Ja das wäre mir lieber, denn wenn ich diesen Privatsender nicht schaue, muss ich auch nichts bezahlen. Ich würde 150.– in Netflix investieren und die restl. 300.– in miene 3 Kinder....
      4 5 Melden
    • Shabina 07.12.2017 13:59
      Highlight Aber evtl. zeigt sich ja einer der Bosse der SRG sooo solidarisch und bezahlt meiner Familie die Ferien... da hätte er aber nur noch 599'000 Gehalt, die ich mitbezahle.
      3 6 Melden
  • David Fux (1) 06.12.2017 18:11
    Highlight Heute gespendet! Operation Libero - so sieht für mich die politische Zukunft in der Schweiz aus! Nur so können wir der Abschaffung der urschweizerischen Demokratie begegnen!
    47 40 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 06.12.2017 19:39
      Highlight Politik von Leuten die niemand gewählt hat ist die politische Zukunft der Schweiz? Man sollte immer vorsichtig sein was man sich wünscht, vor allem wenn dir die urschweizerische Demokratie so am Herzen liegt.
      20 18 Melden
    • ARoq 06.12.2017 19:56
      Highlight Radio & Fernsehen = Urschweizerische Demokratie?
      18 4 Melden
    • Fabio74 06.12.2017 20:47
      Highlight @es ist nachgerichtet: Der Staat sind wir alle. Und wir alle bestimmen in diesem Staat mit. Sei es in dem wir uns in Ämter wählen lassen oder indirekt in dem wir Menschen in Ämter wählen. Und wir bestimmen bei Initiativen und Referenden mit. Das ist urdemokratisch.
      14 4 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 19:30
      Highlight Okay Fabio und was hat das jetzt mit OL und meiner Aussage zu tun? Genau nichts. Aber danke für deinen Beitrag.
      1 2 Melden
    • David Fux (1) 07.12.2017 21:53
      Highlight Demokratie ist nicht nur die Diktatur der Mehrheit. Zu unser Schweizer Demokratie gehören auch Grundrechte, Menschenrechte, Religionsfreiheit, Trennung von Kirche und Staat und ganz wichtig: die Gewaltenteilung! Ginge es nach der SVP, hätten Richter nicht den geringsten Ermessensspielraum. Ähnlich soll es der vierten, publikativen Gewalt ergehen. Die öffentlichen Medien können durch ihre Berichterstattung und öffentliche Diskussion das politische Geschehen beeinflussen. Das ist gut so. Die SVP und die NoBillag-Initianten versuchen Teile dieser 4. Gewalt stumm zu machen. Das ist undemokratisch.
      3 0 Melden
  • Hirnwaschtrockner 06.12.2017 18:07
    Highlight Wenn no billag durch kommt gilt in der demokratischen Medienlandschaft, die Schinderbahn, wie in der kapitalistischen Wirtschaft.
    Die Wahrheit stirbt weiter und die RTL2 Mentalität wird standard. Ok. Alzu weit ist es dorthin nicht mehr. Der allgemeine Bewusstseinsschwund ist schon jetzt erheblich, finde ich.
    67 37 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 06.12.2017 19:46
      Highlight Wenn's wirklich so schlimm wird, unterschreibe ich für deine Initiative um etwas neues aufzubauen.
      Aber für mich wirken solche Unheilsversprechen eher wie eine Angstkampagne a la SVP.
      PS: Wie kommt's dass SRF diesen "Bewusstseinsschwund" nicht zu verhindern vermochte? Und was ändert sich dann plötzlich am Schwund wenn SRF bleibt?
      9 12 Melden
    • Hirnwaschtrockner 06.12.2017 20:46
      Highlight Ich habe keine Initiative im Köcher. Zudem kann ich auch nur meine Erfahrungen wiedergeben. Das Land hat viele Bürger die nur SRG konsumieren. Auch ich genisse hie und da einzelne Sendungen wie Tagesschau, 10 vor 10, ECO oder Einstein. Es ist nicht in Ordnung diesen Service Public abzuschaffen. Die Qualität stimmt. Der Zerfall der Gesellschaft kann man mit nein zur no billag Initiative etwas bremsen. Aufhalten kaum. Jeder ist selbst verantwortlich wie weit man denken soll und kann bzw. Senf von irgendwelchen Profitdenkern übernimmt.
      20 5 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 19:33
      Highlight Die SRG kann den Zerfall der Gesellschaft zwar nicht aufhalten aber verlangsamen? Hahaha, sorry aber ich kann ab so was wirklich nur noch lachen. Glaubst du das wirklich?
      Und falls ja (und damit ich auch noch etwas konstruktives einwerfe mit diesem Kommentar):
      Darum wird SRF künftig auch eine Werbepartnerschaft mit Ringier (Blick!) eingehen? Ist das für dich positiv? (einfach auf deine Aussage bezogen nichtmal auf den Aspekt dass hier ein zwangsfinanzierter Moloch zusammen mit anderen auch noch den Werbemarkt an sich reissen will...)
      1 1 Melden
    • Hirnwaschtrockner 07.12.2017 21:03
      Highlight Zu Deinem religiösen Entsetzen. Ich glaube nicht was ich schreibe, sondern weiss was ich schreibe.
      Auf Grund Deiner Aussage würde Dir vertieftes Wissen ganz ordentlich die Glaubwürdigkeit erhöhen.
      Deal mit Rinigier ist doch kein Problem. Ergibt bereits weniger Billag für unter Zwang stehendes Geiz ist geil Teil Volk. Passt dass für Deinen Horizont (Ego)?
      1 0 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 08.12.2017 23:42
      Highlight Wer nicht deine Meinung hat ist, dumm. Schon klar, kennen wir. Dann teile doch bitte dein Wissen mit uns am besten mit Fakten und Zahlen die deine Behauptung die SRF würde Bewusstseinschwund verhindern. Fakten/Zahlen, nicht DEIN Glaube und nicht übernommene Behauptungen? Ach so, das hast du nicht? Na dann wäre ich vorsichtig anderen religiösen Glauben zu unterstellen.
      Der Geiz ist geil vorwirft ist arm. Wenn ich etwas konsumiere zahle ich gerne für Qualität, aber sicher nicht etwas was ich nicht konsumiere und in meinen Augen auch keine besondere Qualität verfügt
      0 0 Melden
  • M@ Di11on (亚光狄龙) 06.12.2017 18:06
    Highlight «Wenn No Billag durchkommt, gilt in der Medienlandschaft das Recht des Stärkeren»
    Das nennt man NATUR, das andere heisst geschützte Werkstatt.
    56 82 Melden
    • zzZüri 06.12.2017 18:22
      Highlight Ach. Ersetz doch einfach stärkeren durch grössten Portemonnaies.
      51 15 Melden
    • Tepesch 06.12.2017 18:28
      Highlight @M@ Di11on (亚光狄龙)
      Das sind wohl Arbeitnehmerrecht auch eine Geschütztewerkstatt 🤦
      29 10 Melden
    • Merida 06.12.2017 18:39
      Highlight Juhuiii, Wilder Westen in der Schweiz....
      ...Ironie off...
      27 5 Melden
    • phreko 06.12.2017 18:59
      Highlight Ist Oligarchie demnach natürlich?
      17 1 Melden
    • seventhinkingsteps 06.12.2017 19:11
      Highlight Das ist nicht Natur, sondern Sozialdarwinismus und einer der Grundsteine des Nationalsozialismus.
      18 7 Melden
    • undduso 06.12.2017 20:28
      Highlight Viele derer, die die Billag abschaffen wollen, wollen jedoch an den Subventionen für Bauern und an der Armee festhalten.
      Ich glaube mehr muss gar nicht dazu gesagt werden.
      24 6 Melden
    • M@ Di11on (亚光狄龙) 06.12.2017 23:10
      Highlight May the better win!!

      Deshalb existieren wir alle noch, sonst wären wir nur Futter.
      3 5 Melden
  • rodolofo 06.12.2017 17:59
    Highlight Die Libero-Bewegung zeigt, in welche Richtung moderne Politik in Zukunft gehen wird:
    Weg von Ideologischen Grabenkämpfen und hin zur Verteidigung der wesentlichen Institutionen für eine funktionierende Demokratie!
    Öffentlich-Rechtliche Medien als "Eisenarmierung im Stützpfeiler" der "4.Gewalt", nämlich
    - Gebührenfinanziert
    - Werbe-arm
    - sowohl Staats-unabhängig, als auch unabhängig von Milliardären und Finanzstarken Interessen,
    erfüllen einen vom Parlament umrissenen Leistungs-Auftrag, indem sie ausgewogen und dokumentarisch unterhalten, informieren und Diskussionen moderieren!
    53 36 Melden
    • seventhinkingsteps 06.12.2017 19:13
      Highlight "Weg von ideologischen Grabenkämpfen"

      Politik ist immer ideologisch. Auch ein liberaler Rechtstaat wie es die OL wünscht, ist Ideologie.
      17 4 Melden
    • atomschlaf 06.12.2017 20:50
      Highlight rodolofo,
      a) ist die SRG ein privater Verein und somit nicht öffentlich-rechtlich
      b) ist sie zwar formell vom Staat unabhängig, aber de facto in einem ungesunden Mass mit der Politik verfilzt und entsprechend unkritisch
      12 17 Melden
    • rodolofo 07.12.2017 10:22
      Highlight @ atomschlaf
      Ich gebe Dir dahingehend recht, dass auch in diesen "vom Parlament ausgearbeiteten Leitlinien" für unsere Öffentlich-Rechtlichen Medien eine Hintertüre für Staatlichen Einfluss auf diese Medien offen steht.
      Tatsächlich versuchen die Herren Bigler und Konsorten, durch diese Hintertüre einzudringen und die Möglichkeiten der SRG zu beschneiden, einzuengen und zu zerstören!
      Der auf mich äusserst unsympathisch wirkende Bigler und sein Rechtsbürgerlicher Speertrupp greifen die Öffentlich-Rechtlichen Medien also in einer Art Zangenbewegung an, frontal (No Billig) und von hinten...
      0 0 Melden
    • rodolofo 07.12.2017 10:29
      Highlight ...
      (Diskussion über die Leitlinien und über die Sende-Konzessionen)
      Bei diesem sehr ideologisch geführten Zangenangriff wird ganz bewusst ausgeblendet, dass auch Private Medien in den Genuss eines Teils der Billag-Gebührengelder kommen und dass KMU's nach der knapp gewonnenen letzten Abstimmung zur Neu-Ordnung dieser Gebühren praktisch keine Billag mehr bezahlen müssen!
      Wer aber relativ mehr bezahlt, sind die Multis!
      Diese stecken (heimlich) hinter der No Billag - Kampagne!
      "Die Kleinen" werden wieder mal an der Nase herumgeführt und -wenn's ganz dumm läuft- über den Tisch gezogen...
      3 0 Melden
  • Duuusel 06.12.2017 17:59
    Highlight Bzgl. der Abonnent zahlt:

    Ich denke der Mensch konsumiert oft was gratis ist. Gratis gibts viel Müll in der Medienlandschaft (jaa ich weiss, auch die SRG produziert manchmal Müll... Das ist aber eine andere Debatte, finde ich, weils hier um Grundlegende öffentliche Medienfinanzierung geht).

    Drum machts doch Sinn, wenn die Allgemeinheit nichtlukrative Medienarbeit finanziert.

    Die CH als westliches Land ohne öffentlichfinanz. Medien?

    Beängstigend!
    43 35 Melden
  • Dain StenDer 06.12.2017 17:49
    Highlight Das "Recht des Stärkeren", ist nicht genau dies im Moment der Fall mit der SRG? Nichts gegen der SRG, aber weniger wäre für die Meisten wohl mehr, wo ist der typisch schweizerische Kompromiss?
    36 13 Melden
    • RatioRegat 06.12.2017 18:18
      Highlight Ich bin auch kein Fan der SRG und es wäre meines Erachtens dringend notwendig, dass über den Umfang des Auftrages der SRG diskutiert wird.
      Eben dies ändert jedoch nichts daran, dass der Grundauftrag berechtigt ist.
      31 5 Melden
    • hektor7 06.12.2017 18:19
      Highlight Das ist ja genau das Problem der NoBillag-Initiative: Kompromiss ausgeschlossen.
      34 6 Melden
    • Tepesch 06.12.2017 18:32
      Highlight @Dain StenDer
      Von mir aus könnte man die Unterhaltungssparte von SRF2 mit den ganzen Ami Produktionen gerne den privaten überlassen.
      16 4 Melden
    • Richu 06.12.2017 19:12
      Highlight @Dain StenDer: Der Nationalrat hat den vorgeschlagenen SRG-Gebühren-Kompromiss von Fr. 200.- pro Monat grossmehrheitlich abgelehnt.
      Ein solcher Kompromiss (der mit grösster Wahrscheinlichkeit von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an Urne angenommen worden wäre) ist weder von der SRG noch von vielen Politikern in Bern absolut nicht erwünscht!
      12 9 Melden
    • Fabio74 06.12.2017 20:49
      Highlight @richu man macht nicht Politik mit dem Brecheisen!
      Hätten die Rechten irgendein Interesse hätten sie keine Initiative lanciert sondern im Parlament ihre Arbeit getan
      14 8 Melden
    • derlange 06.12.2017 21:54
      Highlight Man hat vielleicht auch gelernt, dass Initiativtexte akribisch gestaltet sein müssen.... sonst wird gebastelt und geflickt..... ach ihr wisst schon...
      7 1 Melden
  • koks 06.12.2017 17:49
    Highlight Es gilt immer das Recht des Stärkeren, in jeder Gesellschafts- und Rechtsform. Es ist ein Trugschluss, dass im heutigen System alles ausgeglichen und fair sei. Man schauen nur schon mal, wie die SRG bei jeder übertragenen Veranstaltung ihre Privilegien geltend machen kann. Wie die Jobs bei der SRG vergeben werden. Insofern stellt sich eher die Frage, wer denn nun dieses Recht ausüben kann.
    26 16 Melden
    • Walter Sahli 06.12.2017 19:23
      Highlight Du kannst hier nur Deine Meinung frei äussern, weil eben genau nicht das Recht des Stärkeren gilt!
      14 9 Melden
    • koks 06.12.2017 20:38
      Highlight sahli, das kannst du in ländern ohne billag auch. melde dich bei fox news oder der ny times an, da kannst du frei kommentieren.

      im übrigen versuch mal bei SRF online zu kommentieren, die zensur ist dir regelmässig sicher, wenn deine meinung zu wenig genehm ist...
      9 8 Melden
    • Fabio74 06.12.2017 20:50
      Highlight Das ist nachweislich falsch. In unserer Gesellschaft gilt das Prinzip Solidarität und Unterstützung von Minderheiten-
      14 8 Melden
    • koks 06.12.2017 22:08
      Highlight fabio, und wer minderheiten sein sollen (zum beispiel: frauen!), das definieren die meinungsmacher an der macht.
      die SRG hat genauso schlagseite wie andere staatliche medien. wohl nicht weniger als private medien.
      10 10 Melden
  • Corahund 06.12.2017 17:42
    Highlight Ich halte diese Initiative für zu extrem. Aber das Mastschwein SRG wurde durch die jahrzehntelang stark gestiegenen Zwangsgebühren immer grösser und träger und breite sich in Bereiche aus, die nichts mit dem Kernauftrag zu tun haben. Anstatt proaktiv eine starke Gebührenreduktion selbst vorzuschlagen und Teile, die nicht zum Kernauftrag gehören als Abo für zahlungswillige am Markt anzubieten, kassieren Sie nun den Preis in Form dieser Initiative für das jahrelange Leben in Saus und Braus. Dies gerade nach der nur knapp gewonnen letzten Abstimmung 2015 und der Kenntnis dieser Initiative.
    46 18 Melden
    • Tepesch 06.12.2017 18:33
      Highlight @Corahund
      Und darum die gesamte SRG zerschlagen?
      Wie wäre es mit einer neuen, gemässigteren Initiative?
      28 15 Melden
    • atomschlaf 06.12.2017 19:44
      Highlight @Tepesch: Eine solche soll ja kommen.
      Allerdings wäre es eigentlich die Aufgabe des Parlaments gewesen, einen vernünftigen Gegenvorschlag zu erarbeiten.
      15 13 Melden
    • Gonzolino_2017 06.12.2017 19:53
      Highlight Man wollte gemässigter vorgehen und ha 200.— vorgeschlagen - Leuthard hat dies dann mit 365.— geantwortet und nun gehts um NoBillag ...
      9 3 Melden
    • Fabio74 06.12.2017 20:51
      Highlight @atomschlaf: Macht endlich eure Politik im NR und SR und müllt die Verfassung nicht mit solchem Mist zu!
      15 7 Melden
  • Sheldon 06.12.2017 17:42
    Highlight Wieso sollte ein liberal und freiheitlich denkender Mensch gegen ein staatliches Sendegefäss sein? Solange dieses Sendegefäss als Hülle für die freie Meinungsäusserung dient, ist das durchaus im liberalen Sinne. Als Liberaler muss ich vielmehr gegen Einthemen-Sender resp. Einheitsmeinungssender sein, welche sich nach einem no srf bilden würden. Aber die Propaganda der no-Bilag/no-srf tut so, als ob wir in der Schweiz ein Staatsfernsehen hätten mit staatlicher Propaganda.
    29 18 Melden
  • Don Alejandro 06.12.2017 17:39
    Highlight Wenn die SRG nicht mehr existiert, bestimmt das Portemonnaie die News. Dies ist auch der Grund, warum bürgerliche Kreise die No-Billag unterstützen. Nichtsdestotrotz sollte die SRG abspecken, aber erhalten bleiben.
    30 26 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 06.12.2017 20:10
      Highlight Ach komm, tu nicht so, als geb es nur die SRG die News produziert..
      11 14 Melden
    • Don Alejandro 06.12.2017 21:00
      Highlight Sage ich ja nicht. Einfach keine News gesponsort von MacDonalds oder Toyota.
      11 5 Melden
  • seventhinkingsteps 06.12.2017 17:19
    Highlight > "Wie würden Sie die Operation Libero auf einer Skala von eins bis zehn verorten, wenn eins ganz links ist und zehn ganz rechts?"

    "Bei fünf."


    Radical centrists irl

    15 22 Melden
    • David Fux (1) 06.12.2017 18:14
      Highlight Ihnen ist aber schon klar, dass 5 nicht die Mitte zwischen 1 und 10 ist?
      20 3 Melden
    • seventhinkingsteps 06.12.2017 19:18
      Highlight @David Fux

      Es gibt keine Mitte auf einer Skala mit einer geraden Anzahl an Elementen...
      6 5 Melden
  • Triumvir 06.12.2017 17:10
    Highlight Mir persönlich sind die Staatsmedien schon lange Zeit ziemlich egal. Ich persönlich schaue z.B. nur noch sporadisch, wenn überhaupt, SRF. Meine Hauptinfo-Quellen sind täglich neben Watson, primär andere News-Seiten im Internet. Deshalb wäre es auch meines Erachtens total egal, wenn sich SRF und die anderen Staatsmedien künftig auch nur noch privat finanzieren müssten. Deshalb: Billag etc. abschaffen. Punkt.
    64 65 Melden
    • Murky 06.12.2017 17:31
      Highlight Aber das Interview hast du gelesen oder? Wie stehst du dazu?
      18 26 Melden
    • Taebneged 06.12.2017 17:42
      Highlight Bitte informiere dich noch einmal über NoBilag bevor du abstimmen gehst. 😁
      31 28 Melden
    • RatioRegat 06.12.2017 18:22
      Highlight Ich selbst nutze das Angebot der SRG ebenfalls kaum. Dies bedeutet aber nicht, dass die SRG keinen wertvollen Beitrag zur Medienlandschaft leistet - gerade weil sie nicht privat finanziert ist.

      29 10 Melden
    • dho 06.12.2017 18:52
      Highlight @murky Du hättest den dreigeteilten Mann fragen müssen, ob er etwas im (eventuell gelesenen) Interview überhaupt etwas verstanden hat...
      7 8 Melden
  • praxis 06.12.2017 17:01
    Highlight Die CH braucht einen öffentlich-rechtlichen Sender, der gut dotiert ist, um in der ganzen Schweiz ein öffentliches Medienangebot anzubieten. Wird die SRG kastriert, dann geht eine wichtige KLammer in der CH verloren. Diese No-Billag-Egoisten verstehen nicht, was es heisst, in einer Verfassungsdemokratie zu leben. Dieser Zusammenhalt muss aktiv gestaltet werden. Die SRG ist ein wichtiges Element dafür. Persönlich wünschte ich mir, die SRG würde politisch weniger links und dafür öfters mal rechts sein. Aber sicher nicht de facto abschaffen wie es die Initiative will!
    43 40 Melden
    • Gipfeli 06.12.2017 22:04
      Highlight Die SRG hat den Auftrag weder links NOCH rechts zu sein.
      9 0 Melden
    • hävi der spinat 07.12.2017 06:12
      Highlight Nein, die SRG hat mit ihrer Arroganz und Einseitigkeit, jeglichen Kredit verspielt.
      Für dieses Land ist es ein Segen, wenn es von der Krankheit SRG endlich geheilt wird.
      5 12 Melden
  • kleiner_Schurke 06.12.2017 17:01
    Highlight Wer spendet für mein Crowdfounding "no Operation Libero"?
    57 66 Melden
    • Tepesch 06.12.2017 17:21
      Highlight @kleiner_Schurke
      Darfst du gerne machen. Wer spendet für meine Crowdfunding "yes Operation Libero"?
      50 42 Melden
  • hävi der spinat 06.12.2017 16:52
    Highlight Die Operation Libero ist leider eine linksextreme Organisation.
    Ich weiss nicht, wieso dieser in den Medien so viel Platz eingeräumt wird.
    49 81 Melden
    • Murky 06.12.2017 17:33
      Highlight Linksextrem? Ich glaube eher weniger. Was verstehst denn du unter linksextrem?
      29 21 Melden
    • seventhinkingsteps 06.12.2017 17:51
      Highlight Offensichtlicher Troll ist offensichtlich
      26 18 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 06.12.2017 17:57
      Highlight Ja, zusammen mit der FDP und der CVP gehört Operation Libero zu den Linksextremen Kräften im Land.
      32 18 Melden
    • banda69 06.12.2017 18:00
      Highlight @hävi

      Das Selbe frage ich mich seit JAHRZEHNTEN bei der rechtsextremen SVP.
      22 19 Melden
    • rodolofo 06.12.2017 18:02
      Highlight Hahahaa! Linksextrem!
      Und was wäre dann für Dich das richtige Linksextrem?
      Links-Galaktisch?
      19 7 Melden
    • phreko 06.12.2017 18:15
      Highlight Linksextreme mitte-liberale?
      8 4 Melden
    • Merida 06.12.2017 18:46
      Highlight Alles links von rechtsextrem ist linksextrem...
      12 7 Melden
    • Gonzolino_2017 06.12.2017 19:57
      Highlight Keine ernst gemeinte Frage oder? Warum wohl wird links von links unterstützt? Lass mich überlegen ...
      4 6 Melden
    • kebabverkaufer 06.12.2017 20:40
      Highlight wieso linksextrem?
      4 4 Melden
    • Fabio74 06.12.2017 20:52
      Highlight @gonzolino: Frag dich lieber wie rechtsradikal ihr sein müsst um OL als linksextrem zu bezeichnen und warum kein SVPler mit Anstand sich von solchen Aussagen distanziert...
      15 3 Melden
  • piedone lo sbirro 06.12.2017 16:46
    Highlight blocher wird in die geschichte eingehen, als der grösste arbeitsplatzvernichter der ch-wirtschaftgeschichte.

    lonza, alusuisse und cellulose attisholz, oder die vielen tausend über den tisch gezogenen kleinanleger, die ihr geld in blocher/ebner "visionen" verloren haben.

    jetzt will er zwecks ausbau seines medienimperiums die SRG und somit weitere 6000 arbeitsplätze vernichten.

    um dann bei den nächsten wahlen ohne jegliches schamgefühl zu behaupten, die sozialhilfeempfänger und flüchtlinge seien an allem schuld!
    63 43 Melden
    • hävi der spinat 06.12.2017 19:24
      Highlight Piedone
      DU leidest unter einer SVP Paranoia.
      Ich habe noch keinen Kommentar von dir gelesen, in dem diese Parteie, plus CB nicht zur Zielscheibe deiner Verschwörungstheorien wurde.
      Der Soundtrack deiner Jugend war wohl das Trio Eugster?
      Oder wo hast du dir diesen Wahn geholt?
      11 20 Melden
    • Tepesch 06.12.2017 20:45
      Highlight Off-topic: Ich würde zu gerne wissen, ob piedone lo sbirro und hävi der spinat die selbe Person sind. Das gleiche Bild, dann noch gespiegelt, der eine politisch links der andere rechts. Name ähnlich aufgebaut und dann noch die Sache mit dem Polizisten und dem Spinatwächter 🤔

      Bitte ich brauche eine Antwort 😳😳
      10 10 Melden
    • piedone lo sbirro 07.12.2017 08:37
      Highlight hävi

      offensichtlich haben sie ausser etwas frust, einmal mehr keine inhaltlichen argumente um meine aussagen zu kontern. fakten zu wiederlegen ist anspruchsvoll, nehmen sie sie doch einfach zur kenntnis.
      martullo verdient 40`000.- pro stunde, sie schaffen es vielleicht auf 40.-, überdenken sie bei gelegenheit ihr abstimmungs- und wahlverhalten.

      sie können zwar mein profilbild kopieren&spiegeln, die intellektuelle diskrepanz bleibt den lesern jedoch augenfällig...
      4 2 Melden
    • hävi der spinat 07.12.2017 19:37
      Highlight Piedone
      Eines Tages, wirst du dich für das Vergehen an meinem Profilbild entschuldigen.

      Der welcher hier täglich dem Blocher Clan huldigt, sind Sie und nicht ich.
      Ihre Kommentare bleiben, auch im Negativen, was sie sind.

      Eine ehrfürchtige Huldigung an die Familie Blocher.
      1 2 Melden
    • hävi der spinat 07.12.2017 20:28
      Highlight Piedone
      Ich möchte ihnen nicht weh tun. Aber wegen der "intellektuellen Diskrepanz".
      Ich lese viel aus ihren Kommentaren. Aber nur über Sie selbst. Diese haben mit Politik leider nichts zu tun. Und mit intellektualität am allerwenigsten. Meistens sind es stumpfe gebetsartige Widerholungen, von Politparolen auf dem Niveau des schwarzen Blocks. Und dies obwohl sie selbst schon im fortgeschrittenen Alter sind.
      Ihre Selbstwahrnehmung scheint mir nicht im Lot zu sein.
      1 2 Melden
  • Der Rückbauer 06.12.2017 16:40
    Highlight No Billag: NEIN. Ich will nicht nur Blocher-TV und Fox News.
    287 154 Melden
    • silver*star 06.12.2017 16:49
      Highlight Rückbauer

      Was soll diese falsche Aussage?

      Damit wollen sie die gerechte Forderung der NO Billag Initianten in ein schiefes Licht setzten.

      Sind sie SRG Mittarbeiter während der Arbeitszeit?
      46 70 Melden
    • eleven86 06.12.2017 17:11
      Highlight Der Vergleich ist etwas sehr vereinfacht. MSNBC ist und CNN sind eher mitte-links anzusiedeln. Es funktioniert also auch ohne staatliches Medienunternehmen problemlos
      37 26 Melden
    • Adalbert Finas 06.12.2017 17:37
      Highlight @eleven86: Für mich ist das der Beweis, dass es eben nicht problemlos funktioniert: Sowohl bei CNN und MSNBC (Demokratisch) wie auch bei FOX (Republikanisch) wird alles andere als objektiv berichtet. Die jeweiligen Zuschauer wechseln nicht zum "Gegnersender", es entsteht die bekannte Informationsblase. In der CH muss SRF alle Meinungen zu Wort kommen lassen, eine Wertung im Sinne eines Kommentars gibt es praktisch nicht. Hinzu kommt, dass sich keine grossen Sender etablieren könnten, unser Markt ist ja viel kleiner als jener in den USA.
      35 19 Melden
    • lofdo 06.12.2017 17:51
      Highlight Ja tut es, in einem 100x grösseren Markt für Medien als hier.
      17 8 Melden
    • seventhinkingsteps 06.12.2017 17:54
      Highlight @eleven86

      Nein, eben nicht. Diese Aufteilung fördert die Information Bubbles, von der 2016 überall die Rede war. Trump Supporter sind ihm immer noch so loyal weil sie sich medienmässig schon seit langem völlig isoliert haben und nur rechte Fake News konsumieren.
      29 12 Melden
    • Duuusel 06.12.2017 18:02
      Highlight @ eleven: ...auch für lokalpolitische Themen ohne groben Einfluss der Finanzierenden...?? Ich zweifle!
      12 5 Melden
    • Schlumpfinchen 06.12.2017 18:02
      Highlight @eleven86 die USA ist deutlich grösser als die Schweiz, wählen können sie nur sporadisch, abstimmen gar nicht. Ist also schon einmal nicht vergleichbar. Hinzu kommt , dass es eine starke Polarisierung gibt. Jemand der Fox News schaut, hält CNN für Fake-News und umgekehrt. Somit gibt es sehr wenige US-Amerikaner die sich ausgewogen informieren. Um dies zu verhindern müssen wir unseren öffentlich-rechtlichen Sorge tragen und sie nicht mit einer unüberlegten Initiative aufs Spiel setzen.
      23 14 Melden
    • rodolofo 06.12.2017 18:06
      Highlight @ silver*star
      "Sind sie SRG Mittarbeiter während der Arbeitszeit?"
      Der war lustig!
      Auch wenn ich Deinen Kommentar aus ideologischer Verblendung blitzen musste.
      16 19 Melden
    • phreko 06.12.2017 18:16
      Highlight @Eleven: bei einem Kontinent als Markt.
      8 2 Melden
    • Haiderfroh 06.12.2017 18:55
      Highlight @Adalbert Finas
      Keiner muss sich SRG antun.
      Und wer SRG schaut, der schaut auch in einer Bubble.
      17 15 Melden
    • seventhinkingsteps 06.12.2017 19:09
      Highlight @Haiderfroh

      Das ist absoluter Bullshit. SRF bietet neutrale Informationen. Und übrigens ist die SRG nicht nur SRF
      19 14 Melden
    • Majoras Maske 06.12.2017 19:57
      Highlight Nein, tut es nicht. CNN droht an Trumps Hintermänner verkauft zu werden. Es braucht öffentliche Medien, weil nicht garantiert ist, dass private Medien immer denselben Besitzer haben oder sie die Berichterstattung ändern. Denn private Medien schulden nun mal ihren Besitzern Rechenschaft und nicht der Öffentlichkeit.
      12 10 Melden
    • Haiderfroh 06.12.2017 22:13
      Highlight @Majoran
      Staatssender schulden den Staatsmännern Rechenschaft und nicht der Öffentlichkeit. Was dabei herauskommt, konnte man bei der Sowjetunion gut sehen (Hallo "Prawda"!), oder sieht man aktuell in Nordkorea, auf Kuba, etc.
      8 7 Melden
    • Haiderfroh 06.12.2017 22:18
      Highlight @seventhinkingsteps
      Wie jeder Bubbel-Gucker meinst auch Du, Du guckest keine Bubble.

      Mache endlich Deine seven thinging steps!
      9 3 Melden
    • Majoras Maske 06.12.2017 23:01
      Highlight Öffentliche Medien und Staatssender sind nicht dasselbe. Aber ich denke fast, dass möchtest du gar nicht verstehen.
      5 8 Melden
    • rodolofo 07.12.2017 10:15
      Highlight Die SRG mit der Pravda vergleichen, ist etwa das Selbe, wie zu behaupten, dass die CVP links sei.
      Da fällt mir auf, dass Ihr Super-Privatisierer ja genau das auch immer wieder macht!
      Jetzt sage ich Dir mal etwas, das Dir vermutlich sehr links vorkommt:
      Ihr habt mehr mit der Pravda gemeinsam, als Ihr denkt!
      Die Pravda war das Propaganda-Instrument der Russisch-Kommunistischen Einheitspartei.
      Die "Weltwoche" ist das Propaganda-Instrument der Schweizerisch-Militaristischen Einheitspartei, der SVP, die alle Nicht-SVP'ler als "unschweizerisch" und "links" bezeichnet, also auch die SRG...
      4 3 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 19:22
      Highlight Was ist dieses Blocher-TV eigentlich von dem ihr immer sprecht als Gegenstück zum SRF?
      Das einzige BlocherTV welches ich kenne, ist ein Format a la youtube-Channel, jedoch auf eigener Website vom guten alten Komiker "Altbundesrat Herr Blocher"
      Es heisst sogar Tele Blocher und nicht Blocher TV wie ich dank Kollege google gerade herausgefunden habe.
      Aber mit Fernsehen wie es das SRF betreibt hat dieses Format doch nichts zu tun? Wieso dann dauernd als Vergleich heranziehen?

      Weil man 3+ nicht erwähnen will da du dort dann doch den Bätscheler schaust? (sorry ein wenig Polemik darf sein :-P)
      2 2 Melden
  • dracului 06.12.2017 16:40
    Highlight In den letzten Jahren hat das SRG gemästet mit Billag-Geldern Inzucht betrieben, da die Kenntnisnahme einer Aussenperspektive nie notwendig war. Ruedi Matter ist seit Jahren ein Verwalter, was überdeutlich wird, wenn er sich einmal im Jahr den Zuschauern stellt. Die überhebliche Regentschaft vom Freiburger Adel war dem Image eines Volksfernsehens sicher auch nicht zuträglich. Selbst jetzt mit dem Messer am Hals, müssen Künstler und Aussenstehende den Staatsbetrieb verteidigen. Es kommt kein Sendesignal aus Leutschenbach, wie es nach einer gewonnenen Abstimmung anders(!) weitergehen könnte?
    47 18 Melden
    • Lichtblau 06.12.2017 21:33
      Highlight @dracului: Auch wenn ich "No Billag" nicht annehmen werde: Ihren Ausführungen zum Thema stimme ich jeweils zu 100 Pro zu. Zuviele Leute haben es sich zu lange zu einfach gemacht.
      3 2 Melden
  • Rodney McKay 06.12.2017 16:37
    Highlight Die Selbsteinschätzung von Frau Zimmermann in Ehren, aber neutral ist diese Organisation bei weitem nicht. Ich denke, an Stelle der 5 wäre wohl eher eine 2 angebracht. Beim Studium der Page von Operation Libero sind vor Allem die Punkte "Kampagnen" und "Positionen" interessant. Das liest sich dann fast wie das Parteiprogramm der SP.
    43 38 Melden
    • seventhinkingsteps 06.12.2017 17:08
      Highlight Die Operation Libero hat die AHV Plus Initiative bekämpft, weniger SP geht wohl kaum
      27 26 Melden
    • Shlomo 06.12.2017 17:20
      Highlight Sorry aber das ist kompletter Bullshit. Operation Libero ist meilenweit von der SP entfernt.
      23 28 Melden
    • Rodney McKay 06.12.2017 17:34
      Highlight @seventhinkingsteps : Darum habe ich ja FAST wie das Parteiprogramm geschrieben. Schauen Sie doch mal die vergangenen, und zukünftigen Abstimmungen an, sie werden da eine sehr grosse Deckungsgleichheit feststellen. Auch in der Europafrage, und dem damit verbundenen Zugang zum Arbeitsmarkt, bei Verkehrsfragen, bei der geforderten Umverteilung, bei Einbürgerungsfragen etc. ist eine grosse Übereinstimmung mit der SP festzustellen. Ach ja, und der "Anti-SVP-Reflex" ist auch vorhanden. Ich glaube kaum, dass man da sagen kann "weniger SP geht wohl kaum"
      14 5 Melden
    • phreko 06.12.2017 18:17
      Highlight Da hast du demnach keine Ahnung wofür die SP steht.
      6 7 Melden
    • seventhinkingsteps 06.12.2017 18:18
      Highlight @Rodney McKay
      Die OL kann man sicher als linksliberal labeln. Gerade die Mitglieder, die auch noch bei den Jungfreisinnigen sind, prägen aber die wirtschaftspolitische Ausrichtung sehr.

      Dort nehme ich an scheiden sich die Geister innerhalb der OL am meisten, weshalb sie sich nicht äussern zu USR3 und anderen Wirtschaftsvorlagen, weil sie damit die Basis spalten würden = diesselben Probleme wie eine Partei.

      Ich persönlich empfinde diese Rosinenpickerei nach Vorlagen wie "Ehe für alle" ziemlich feige.

      Das wirkt so, also ob sie eher Vorlagen ohne Risiko auf interne Zankereien wählen.
      7 6 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 06.12.2017 19:33
      Highlight @7steps: Hmmm also ist die OL eigentlich eine Partei ohne Partei zu sein und kann sich deshalb - ohne sich um solche Mühseeligkeiten wie gewählt werden müssem- zu kümmern überall dort äussern wo sie will* (und überall sonst kann sie gemütlich zuschauen ohne sich zu exponieren)?

      *Vorrausgesetzt die Medien schenken der Nicht-Partei mindestes soviel Beachtung wie einer kleinere Partei, aber das ist ja der Fall
      1 1 Melden
    • Rodney McKay 06.12.2017 19:58
      Highlight seventhinkingsteps hat die OL hervorragend beschrieben, vielen Dank dafür. Nun, die Vorlagen, welche unterstützt werden, tragen natürlich massgeblich zum Profil der OL bei, da hat seventhinkingsteps absolut recht.
      @phreko Sie werfen mir vor, keine Ahnung vom Parteiprogramm der SP zu haben, OHNE die nach Ihrer Meinung grundlegenden Unterschiede aufzuzeigen. Ein Beitrag ohne verwertbaren Inhalt, wie Ihrer, ist an sich ziemlich zweckfrei.
      4 1 Melden
    • seventhinkingsteps 06.12.2017 20:52
      Highlight @Es ist Nachgerichtet

      Die OL sieht sich als Bewegung um liberale Ansätze zu vertreten, die Mitglieder dürfen auch in Parteien sein usw. Da wäre es mmn auch transparent mal darüber zu informieren wieviele der Mitglieder in welcher Partei sind.

      Aber eben, ich finde, die OL unterstützt eher Vorlagen, bei denen die Basis, aus verschiedenen Parteien stammend, sich einig ist. Wer unter 30 ausser JSVP Mitglieder war gegen Ehe für alle?

      Die OL hat kein klares Profil, gerade weil sie sich nur auf gewisse Vorlagen unterstützt, nicht umgekehrt.

      Und zum Rest verfassen sie ja nicht mal Parolen.
      1 3 Melden
  • fcsg 06.12.2017 16:36
    Highlight Die Argumentation ist ziemlich fadenscheinig. Wenn, nach ihrer Auffassung, nicht das Recht des Stärkeren gelten soll, ist die SRG genau der falsche Weg. Während die SRG den Markt monpolisiert mit Gebührengeldern, den Werbemarkt abschöpft und immer mehr expandiert (z.B. mit dem Internetauftritt, neuen Sendern etc.), kämpfen (qualitativ hochwertige) Printmedien ums Überleben und Privatstationen halten sich knapp mit ein paar Almosen aus den Gebühren über Wasser. Der Status quo ist weder liberal, noch garantiert er irgendwelche Grundgehalte der Verfassung.
    46 26 Melden
  • silver*star 06.12.2017 16:35
    Highlight Leider hat die No Bilag Initiative fast die gesammte Presse gegen sich.

    Dies weil pratisch alle anderen grossen Medienhäuser von der SRG massiv Schmiergelder erhalten.
    Dies Initiative wird medial in der Luft zerfetzt werden.

    Der Blick legt mit einer beispielslosen Kamagne bereits vor.
    38 70 Melden
    • Shlomo 06.12.2017 17:21
      Highlight 🤦‍♀️
      19 12 Melden
    • Tepesch 06.12.2017 17:30
      Highlight @silver*star
      Wer Schmiergelder mit Vernunft verwechselt sollte vielleicht von der Urne vernbleiben 🤔
      19 17 Melden
    • Murky 06.12.2017 17:36
      Highlight Nein, weil Journalisten denken können, und diese Initiative einfach kompletter Schwachsinn ist. Lies den Initiativtext.
      18 14 Melden
    • phreko 06.12.2017 18:20
      Highlight In wessen Eigentum sind die regionalen Radio- und Fernsehsender? Wer hat Sendefenster im SF?

      Du scheinst dich ja informiert zu haben.
      7 3 Melden
    • Fabio74 06.12.2017 20:56
      Highlight Schwachsinn. Weil halt es Menschen mit Vernunft und selbstständigem Denken gibt, sind diese gegen eine alles-oder-nichts-Initiative.Punkt.
      Alles andere sind billige Unterstellungen
      8 3 Melden
  • DerDudeSagts 06.12.2017 16:26
    Highlight ach ja??!!

    zufällig arbeite ich für ein kleines & privates medien-unternehmen. wir haben an anlässen IMMER das nachsehen! interviews.. keine chance.. zuerst kommen die 5-10 srg nasen... in allen sprachen nat. sportevents... ? vergesst das. wir kommen immer zuletzt..

    ich interpretiere das so.. die srg hat angst - berechtigt, aber sie hat angst, und subventioniert nun solche dinger wie libero und co.. schaut doch mal, wer da mitmacht... und woher die sonst das geld haben. fällt euch 'was auf?

    wer lesen kann ist klar im vorteil.
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    • praxis 06.12.2017 17:17
      Highlight "Zufällig" glaube ich dir diese Geschichte irgendwie nicht recht. Tönt mir zu konstruiert. Wieso erwähnst du dann dein kleines Medienunternehmen nicht namentlich? Wieso erwähnst nicht mit einem Beispiel, an welchen konkreten Events Ihr das Nachsehen hattet? Etwas zu verbergen?
      21 39 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 06.12.2017 18:50
      Highlight Ähmm hallo @praxis? "Wieso erwähnst du deinen Arbeitgeber nicht"? Sagmal seit wann muss man um hier seine Private Meinung posten zu dürfen ohne blöd angemacht zu werden den Arbeitgeber nennen ? Das erinnert mich irgendwie an Denunziation wie im ehemaligen Ostblock.

      @DerDudeSagts: Hmm war da nicht gerade vor ein paar Tagen die interne(?) Aufforderung/Bitte an SRG-Angestellte in den Medien doch im Umfang einer Billag-Prämie an den Nein-Wahlkampf zu spenden? Na wer gut entlöhnt wird und selber keine Billag zahlen muss, der wird vielleicht tatsächlich spendabel bei Organisationen wie OL?
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    • DerDudeSagts 07.12.2017 10:03
      Highlight @praxis ;DDD ich hau mich weg... woher willst du wissen wo ich arbeite.. ??

      nein, ich nenne dir nicht, wo ich meine brötchen verdiene. Grund: um die privaten auf die seite der srg zu bringen, erhalten viele private medien ab nächstem jahr ein paar krümel der grossen geldflut. deshalb ist mein chef auch für die ablehnung. ganz im gegensatz zu mir. selbst wenn mich das den job kosten wird, eine zwangsgebühr ist per se ein nicht legitimes mittel in einer offenen gesellschaft.

      wer sowas braucht, soll dafür zahlen. ich brauche das nicht, sehe kein tv, konsumiere auch deren inhalte nicht.
      1 0 Melden
  • Gonzolino_2017 06.12.2017 16:24
    Highlight Aha ... lieber den jetzt bekannten „Stärkeren“ (SRG) und Stimmungsmachenden zementieren, als in Zukunft mit ebenfalls gutem Journalismus sachlich gut imformieren ...
    38 71 Melden
    • Duuusel 06.12.2017 16:27
      Highlight Versteh ich nicht, wie meinen Sie das? Worum gehts genau oder welchen Teil des Artikels kommentieren Sie gerade?
      18 14 Melden
    • hektor7 06.12.2017 16:34
      Highlight hä?
      17 9 Melden
    • Sandro Lightwood 06.12.2017 16:48
      Highlight Genau darum gehts ja eben nicht. Tztztz...
      6 9 Melden
  • zweistein 06.12.2017 16:19
    Highlight Die Überschrift ist irreführend. Es ist die SRG, die die kleineren an die Wand drängt, nicht umgekehrt.
    82 86 Melden
    • Murky 06.12.2017 17:30
      Highlight Ja wahrschinli...
      3 9 Melden
    • rodolofo 06.12.2017 18:14
      Highlight Und der Kleine muss ja immer der Bessere sein, was?
      Sind sie nicht süss, die Kleinen, wie sie da mit dem No-Billag-Streichholz an der Zündschnur zur Medien-Super-GAU-Bombe herum machen?
      6 6 Melden
  • Tepesch 06.12.2017 16:19
    Highlight Die Operation Libero hat in 24 Stunden mehr Spenden erhalten, als die NoBillag Crowdfunding Campagne in 1 Monat. Schon mal ein gutes Zeichen!
    308 191 Melden
    • hävi der spinat 06.12.2017 16:26
      Highlight Nein kein gutes Zeichen. Es zeigt nur, wie die Kräfte verteilt sind, und wer über das grosse Budget verfügt.
      Das ist alles...
      61 67 Melden
    • oliversum 06.12.2017 16:28
      Highlight Tja, von den fürstlichen SRG-Löhnen lässt sich halt auch was spenden, wenn es darum geht, den eigenen Job zu retten.
      54 50 Melden
    • Richu 06.12.2017 16:38
      Highlight @Tepesch: Auch mit sehr viel Geld für Werbung für ein NEIN zur NoBillag-Initiative wird es kaum möglich sein, viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für ein NEIN im März 2018 zu überzeugen! Glücklicherweise kann man den Schweizer Stimmbürger nicht durch viele Plakate und andere Werbung "kaufen"!
      19 56 Melden
    • Fabio74 06.12.2017 20:58
      Highlight @häfi mit f oder v: Am meisten Geld hat Blochers Kampfkasse. Allerdings in der absoluten Intransparenz kann man dessen Milliarden nur schätzen
      12 11 Melden
    • Walter Sahli 06.12.2017 21:01
      Highlight Richu, wenn Plakate und andere Werbung nichts nützen, warum werden sie dann so aufdringlich eingesetzt?
      10 8 Melden
    • dho 07.12.2017 07:19
      Highlight Jetzt sollte ein Teil des Geldes eingesetzt werden, um das irreführende Plakat mit dem Spreng-Motiv zu ersetzen (ersetzt doch auch gerade die Designer/innen, die von Bildsprache nichts verstehen). Oh mein Gott....
      1 2 Melden
  • klugundweise 06.12.2017 16:17
    Highlight «Wenn No Billag durchkommt, gilt in der Medienlandschaft das Recht des Stärkeren»
    oder
    Wenn No Billag durchkommt, gilt die Stärke der Rechten!
    258 158 Melden
    • rodolofo 06.12.2017 18:00
      Highlight Oder das Recht der Reichen.
      16 12 Melden
    • Trollerix 06.12.2017 18:40
      Highlight Welch‘ kluger und weiser Kommentar. Obacht, der kommt flach.
      5 10 Melden
  • Haiderfroh 06.12.2017 16:16
    Highlight Staatsradio und Staatsfernsehen widersprechen fundamental der Idee einer freien Demokratie.
    Eine der unerlässlichen Grundlagen von Demokratie ist die Meinungsfreiheit. Diese Freiheit ist eine Freiheit des Bürgers. Von daher ist die Meinungsfreiheit unvereinbar mit der Vorstellung, es könne einen staatlich finanzierten und kontrollierten Sender geben. Staatssender ziemen sich für Länder wie Nordkorea, aber sicher nicht für eine Demokratie, die die Grundrechte der Menschen und die Ideale der Aufklärung hoch hält, so wie die Schweiz.
    Die SRG muss abgeschafft werden. Das ist längst überfällig.
    40 81 Melden
    • Duuusel 06.12.2017 16:33
      Highlight Und von welcher Mehrheit kämen denn die finanziell breit abgestützten Mittel für eine nichtlukrative Berichterstattung?

      Wie ich den Artikel verstehe geht es nicht primär um die SRG, sondern um die grundlegende Möglichkeit von Service Public. Kann ja au eine andere Firma mit abgespecktem Budget übernehmen. Aber finanziert darf es nicht von Privaten werden. No billag schafft die gesetzliche Grundlage dafür ab. Oder!?
      22 8 Melden
    • opwulf 06.12.2017 16:33
      Highlight Au contraire - eine Demokratie in ihrer Ursprungsform und in der gelebten Realität, wie es die Schweiz zB tut, ist die Herrschaft des Volkes. Nicht die Herrschaft derer welche es sich leisten können über Andere zu herrschen oder ein eigenes Medienunternehmen aufzubauen (wie dies bei einer Privatisierung unweigerlich der Fall ist). Staatsmedien sollten daher die Vielfalt einer Demokratie repräsentatieren! Und da, finde ich zumindest, machen unsere Staatsmedien eine hervorragende Arbeit an der Allgemeinheit. Klar gibt es Dinge an der SRG die man verbessern könnte und auch sollte, aber nicht so!
      26 12 Melden
    • Duuusel 06.12.2017 16:36
      Highlight Vergleichen wir hier gerade staatliche Medien in Nordkorea und der Schweiz?? Kann man, müsste dann vielleicht auch andere Aspekte der Gesellschaft und Politik vergleichen, bevor man schnelle einfache Schlüsse zieht.
      30 9 Melden
    • hektor7 06.12.2017 16:40
      Highlight Ist die Idee der Demokratie nicht, dass "der Staat" eben dem Bürger gehört? Inwiefern ein Staatsfernsehen in einer Demokratie die Meinungsfreiheit des Bürgers einschränken soll, erschliesst sich mir nicht ganz. Vielleicht kannst du mich hier aufklären.

      PS: Die SRG mit dem Staatsfernsehen in Nordkorea zu vergleichen, zeugt nicht gerade von objektivem Diskussionsinteresse. Oder hast du auf SRF schon mal Simonetta Sommaruga auf einem Schimmel in den Sonnenuntergang reiten sehen?
      30 10 Melden
    • Duuusel 06.12.2017 16:41
      Highlight Auch spannend: Was ist die Voraussetzung für Meinungsfreiheit?

      Information!

      Und das nur von privaten Geldern finanziert? Wer zahlt macht die Meinung? Biiiiiitte nicht!
      Im Namen der 'Demokratie'.
      37 9 Melden
    • Haiderfroh 06.12.2017 16:45
      Highlight @Duusel
      Es zahlt der Abonnent. Wo ist dann das Problem?
      10 14 Melden
    • Haiderfroh 06.12.2017 16:55
      Highlight @hektor7
      Ein marktbeherrschender Staatssender wie die SRG einer ist, reduziert die Medienvielfalt zu einer medialen Ödnis, was den Staatsender zum Propagandainstrument der Regierung macht.
      Das wiederum setzt die wichtigsten Zutaten für eine Demokratie ausser Kraft: die Meinungsfreiheit und die Meinungsvielfalt. Das bedroht direkt die Demokratie.
      Die SRG ist ohne Meinungsvielfalt. Sie sendet nichts, was sich gegen Schwule richtet, oder gegen die EU, nichts das die Armee in schönstem Glanz erstrahlen lässt, nie bissige Berichterstattung über oder Satire gegen die SP oder die Grünen, u.v.m.
      16 12 Melden
    • hektor7 06.12.2017 17:24
      Highlight @Haider
      Also ist für dich eine Voraussetzung für Meinungsvielfalt, auch ab und zu mal Minderheiten zu diskriminieren oder die Armee in schönstem Glanz erstrahlen zu lassen? Spannende Ansicht.

      Auch davon abgesehen konntest du mich noch nicht davon überzeugen, dass das SRF ein "Propagandainstrument" der Regierung ist. Ich sehe keinen direkten Einfluss des Bundesrats auf das Sendeprogramm. Eine "bissige" Berichterstattung gegen eine spezifische politische Partei ist aus meiner Sicht zudem keine Aufgabe des Service Public. Da ist mehr Objektivität gefragt. Oder öpe ned?
      15 11 Melden
    • Tepesch 06.12.2017 17:26
      Highlight @Haiderfroh
      Die SRG ist ein staatsunabhäniger Verein; weder die Regierung noch das Parlament haben Einfluss auf das Programm der SRG.
      19 14 Melden
    • Liselote Meier 06.12.2017 17:28
      Highlight Im Prinzip richtig, die Schlussfolgerung ist aber Falsch.

      Ohne SRG gilt einfach wer am meisten Kapital besitzt, kann die grösste Reichweite erziehlen und dadurch seine Inhalte transportieren.

      Auf dem "freien Markt" gelten weiss "Gott" keine demokratische Prinzipien.

      Gewaltiger trugschluss zu glauben mehr Markt gleich automatisch mehr Demokratie. Gibt gewiss mehr Freiheiten, aber legendlich Freiheiten für Unternehmer und Investoren.
      21 8 Melden
    • Murky 06.12.2017 17:38
      Highlight Ähm, die SRG ist eben genau kein Staatssender...
      9 11 Melden
    • Duuusel 06.12.2017 17:58
      Highlight Bzgl. der Abonnent zahlt:

      Ich denke der Mensch konsumiert oft was gratis ist. Gratis gibts viel Müll in der Medienlandschaft (jaa ich weiss, auch die SRG produziert manchmal Müll... Das ist aber eine andere Debatte, finde ich, weils hier um Grundlegende öffentliche Medienfinanzierung geht).

      Drum machts doch Sinn, wenn die Allgemeinheit nichtlukrative Medienarbeit finanziert.

      Die CH als westliches Land ohne öffentlichfinanz. Medien?

      Beängstigend!
      6 8 Melden
    • rodolofo 06.12.2017 18:27
      Highlight @ opwulf
      Ich fürchte, dass Du Dich mit "au contraire" in den Ohren dieser No-Billag-Leute als Mitglied der "abgehobenen, linken Bildungs-Elite" geoutet hast...

      Natürlich ist die SRG KEIN Staatsmedium, sondern eine Öffentlich-Rechtliche Institution mit einem Informations-Auftrag, der auch Regionale Minderheiten umfasst, welche für "den Markt" nicht interessant sind.
      Das Parlament zieht also nur die Leitlinien, ohne in die tägliche Programmgestaltung einzugreifen!
      "Fake News!" schreit da der "Einheimische Wutbürger" und doppelt unbeirrt nach: "Staatsmedien für Sozialschmarotzer!"
      10 2 Melden
    • Haiderfroh 06.12.2017 18:42
      Highlight @Duusel
      Du sagst, weil viel Müll in der Medienlandschaft liegt, solle die Allgemeinheit nichtlukrative Medienarbeit finanzieren.
      Das ist in mehrfacher Hinsicht keine logische Schlussfolgerung.
      Medialen Müll zu produzieren, ist nicht unbedingt lukrativ. Und medialer Nicht-Müll ist nicht unbedingt unlukrativ. Lukrativität und Qualität medialer Erzeugnisse und überhaupt aller Erzeugnisse sind zwei unabhängige Grössen.
      Es gibt keine Notwendigkeit dafür, dass die Medienarbeit durch die Allgemeinheit finanziert wird. Im Gegenteil, das ist schädlich für die Vielfalt und Qualität der Medienarbeit.
      3 8 Melden
    • Haiderfroh 06.12.2017 18:52
      Highlight @Liselote Meier
      Der Verwaltungsrat der SRG umfasst neun Mitglieder: Die vier ­Regionalpräsidenten, zwei vom Bundesrat ernannte und drei von der Delegiertenversammlung gewählte Personen.
      Wichtigstes Selektionsmerkmal ist die Parteizugehörigkeit.
      Die SRG wird per staatlich erzwungener Gebührenabgaben finanziert.
      D. h. Die SRG ist ein Staatssender.
      Dass die SRG als Verein organisiert ist, tut dem keinen Abbruch.
      5 10 Melden
    • hävi der spinat 06.12.2017 18:59
      Highlight "Die SRG ist kein Stastssender"

      Jetzt wird es aber immer abenteuerlicher.
      : ))
      5 4 Melden
    • opwulf 06.12.2017 19:12
      Highlight Rodolofo: :) würde ich doch bloss zur Elite gehören ;) schöne Abig
      3 0 Melden
  • o.o 06.12.2017 16:09
    Highlight «Wenn No Billag durchkommt, gilt in der Medienlandschaft das Recht des Stärkeren»

    Das gilt heute schon, der stärkste ist die SRG.
    51 42 Melden
    • Duuusel 06.12.2017 16:45
      Highlight Jaja, eben, es geht ja aber nicht nur um die SRG...
      13 15 Melden

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