Schweiz
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Oswald Sigg, ehemaliger Bundesratssprecher, vom Komitee

«Neuartige Mikrosteuer»: Oswald Sigg erklärt eine mögliche Finanzierung des Grundeinkommens.
Bild: KEYSTONE

Bedingungsloses Grundeinkommen lässt sich nicht finanzieren? Oswald Sigg hat da eine neue Idee

Alt-Vizekanzler Oswald Sigg will das bedingungslose Grundeinkommen mit einer «Steuer finanzieren, die keinem wehtut».

13.03.16, 01:25 14.03.16, 10:45

Henry Habegger / schweiz am Sonntag



Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Im Juni kommt die Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» (BGE) vors Volk. Jetzt streiten sich die Initianten angeblich darüber, wie das BGE finanziert würde.
Oswald Sigg: Streit würde ich das nicht nennen. Es gibt verschiedene Ansichten darüber, wie ein Grundeinkommen finanziert werden könnte und sollte. Und was politisch machbar und gleichzeitig auch noch gerecht wäre.

Die Mehrheit der Initianten will zur Finanzierung unter anderem eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 8 Prozent.
Und noch Erwerbseinkommen, Sozialleistungen und Subventionen etwas umlenken. Das funktioniert schon deshalb nicht, weil eine drastische Erhöhung der unsozialen Mehrwertsteuer nicht mehrheitsfähig ist. Das BGE wird nur dann unser Sozialwerk der Zukunft, wenn es solidarisch finanziert wird.

Was schlagen Sie denn vor?
Das BGE liesse sich mit einer neuartigen Mikrosteuer finanzieren, ohne dass es jemandem wehtut. Erfunden hat sie Finanzunternehmer Felix Bolliger. Er, die Professoren Marc Chesney und Anton Gunzinger und ich sind seit anderthalb Jahren daran, die Automatische Mikrosteuer auf dem Gesamtzahlungsverkehr (AMTD) als Alternative zum heutigen komplexen Steuersystem zu entwickeln.

Wie funktioniert das?
Der gesamte digitale Zahlungsverkehr ist 300-mal so gross wie das Bruttoinlandprodukt. Über 90 Prozent des Volumens stammen aus der Finanzwirtschaft, insbesondere aus dem Hochfrequenzhandel. Die AMTD könnte versuchsweise eingeführt werden mit einer Belastung des Geldverkehrs von 0,05 Prozent, und das BGE wäre damit finanziert. Nach dem Prinzip: Wer mehr Geld bewegt, bezahlt mehr. Also solidarisch.

ZUR MELDUNG, DASS DIE GRUPPIERUNG „GENERATION GRUNDEINKOMMEN“ KEINEN KAEUFER FUER DIE ACHT MILLIONEN FUENFRAEPPLER GEFUNDEN HAT, STELLEN WIR IHNEN AM SAMSTAG, 26. JULI 2014, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -   Ein Lastwagen kippt eine Ladung von 8 Millionen 5-Rappen-Stuecken im Wert von 400'000 Schweizer Franken und mit einem Gewicht von 15 Tonnen auf den Bundesplatz, am Freitag, 4. Oktober 2013, in Bern. Diese Aktion fand anlaesslich der Unterschriftenuebergabe der Initiative

Geld für alle: Befürworter des Grundeinkommens wollen «wegkommen von der Zwangsarbeit».
Bild: KEYSTONE

Müssen wir künftig keine Steuern mehr zahlen?
Doch. Aber nur noch 1 oder 2 Promille von jedem Zahlungsbetrag.

Alt-Bundesrat Deiss soll Sie Verkünder des Schlaraffenlands genannt haben ...
Er ist halt ein bisschen neidisch. Grundeinkommen und Mikrosteuer – beide sind konkrete Utopien. Ernst Bloch hat diesen Begriff geprägt. Es geht um die experimentierende Gestaltung der Zukunft. Mit der Volksinitiative haben wir das Werkzeug dazu.

Aber sie stösst auf viel Ablehnung.
Auch die AHV war eine konkrete Utopie. Aber SP und Gewerkschaften sind empfindlich gegenüber allem, das nicht auf ihrem Mist gewachsen ist. Es gibt trotzdem viele Linke, die uns wohl gesonnen sind – unter ihnen Nationalrätin Silvia Schenker, der Soziologe Ueli Mäder oder der Schriftsteller Adolf Muschg. Judith Giovanelli-Blocher argumentiert ganz ähnlich für das BGE wie ich: Es wird ein Sozialwerk.

Ein Sozialwerk?
Genau. Das BGE ist das kommende Sozialwerk in der Tradition der AHV. Auch sie war Ende des 19. Jahrhunderts höchstens eine gewerkschaftliche Forderung. Heute ist die AHV ein Fundament unserer solidarischen Gesellschaft. Sie ermöglicht das Leben im Alter ohne materielle Existenzängste. Das BGE soll aber das ganze Leben ohne solche Existenzängste möglich machen. Sie werden sehen: Es gibt keine Alternative zum BGE.

Das müssen Sie erklären.
Erstens: Wir müssen wegkommen von der Zwangsarbeit. Jede und jeder ist gezwungen – im Prinzip – sein eigenes und oft auch das Überleben der Familie über Lohnarbeit zu «verdienen». Das ist ein Ausdruck der Sklavenhaltergesellschaft.

Das klingt jetzt ziemlich sozialistisch.
Ach was. Sozialistisch wäre ein Recht auf Arbeit. Zweitens: Schon heute gibt es längst nicht mehr genug Lohnarbeit für alle. In der EU zählen wir offiziell über 30 Millionen Arbeitslose. Digitalisierung, Roboter und Automaten eliminieren den Menschen an seinem Arbeitsplatz. Drittens: Erst mit dem Recht auf ein Grundeinkommen hört die politische Verachtung der Sozialhilfe-Bezügerinnen und -Bezüger endlich auf.

Nur: Dann arbeitet niemand mehr ...
Im Gegenteil: Wir werden mehr Zeit zum Leben haben.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Shabina 15.03.2016 15:52
    Highlight Bei 2500 pro Person und 800 pro Kind würde unsere Familie ohne zusätzliche Arbeit auskommen.

    Sowas kann nicht funktionieren. Wer geht noch arbeiten?

    Siehe repres. Umfrage:
    2% gaben an, sie würden bestimmt aufhören wollen zu arbeiten.
    54% würden sich weiterbilden.
    53% nähmen sich mehr Zeit für die Familie.
    22% würden sich selbstständig machen.
    35% würden nachhaltiger konsumieren.
    59% der unter 35-Jährigen glauben, dass das Grundeinkommen irgendwann eingeführt wird.
    4 4 Melden
  • Tomy Milde 13.03.2016 19:06
    Highlight Oswald Siggs Modell zeigt ja nur welche Möglichkeiten zur Finanzierung des BGE möglich sind. Primär stimmen wir am 5.Juni ja "nur" darüber ab, ob wir das BGE als Gesellschaft einführen wollen. In Anbetracht, dass die konservativen Bremser und Gegner achselzuckend keine politische Alternative zu den sozioökonomischen Veränderungen haben, gibt es nur ein JA für diese Idee und Innovation.
    29 6 Melden
    • seventhinkingsteps 13.03.2016 23:51
      Highlight Die Lösung der Gegner ist sich gegen jeglichen technischen Fortschritt zu stellen, der den Menschen von unnötiger Arbeit befreit.
      11 3 Melden
  • Zeit_Genosse 13.03.2016 18:39
    Highlight Ein Problem haben wir in der Schweiz. Die hohen Preise. Und speziell die Immobilienpreise. Dem GE stehen sehr hohe Lebenskosten gegenüber. Auch hier sollten Modelle angedacht werden, wie wir die Preise runter bringen. "Innere Abwertung" ist so ein Instrument, dass die Wettbewerbsfähigkeit fördern soll und man auch darüber könnte man sich Gedanken machen.

    Weiss da jemand mehr dazu?
    Gibt es ein Methode, dass wir das gesamte Preisniveau um ca. 15% runter bringen können?
    5 4 Melden
  • Zeit_Genosse 13.03.2016 18:34
    Highlight Beim BGE zweifle ich am B. Bedingunslos ist meist nur die Liebe (als Gefühl), der Rest ist immer an irgendwelche Bedingungen geknüpft. Deshalb GE. Es werden keine 200 Mia. sein, weil das GE tiefer sein wird. Ich schätze knapp 2'000.-. Damit hat man etwas an den "Schaden", leben kann man davon kaum. Also arbeiten alle weiter. Ein Paar hätte 4'000.- und wenn einer von beiden noch für 3'000.- arbeiten ginge, 7'000.-. Der Arbeitende steht jetzt 8h für 3'000.- bei der Arbeit (?) und das Unternehmen zahlt Steuern (2000.-) ? Ist das der Prozess?

    Kann mich da bitte jemand schlau machen?
    2 6 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 19:46
      Highlight Du beschreibst gerade, wie man das BGE kaputt macht. So lieber nicht, so geht der Schuss eben genau nach hinten los.

      Das "B" ist essentiell, auch dass der Betrag für ein Leben in Würde reichen muss, also mindestens das Existenzminimum + 10% (wenn man den AHV-Maximalsatz von 2350.- als Existenzminimum nimmt, sind das die 2500.-, von denen alle reden – ich würde den Betrag eher nach oben korrigieren).
      8 2 Melden
  • kliby 13.03.2016 17:28
    Highlight bei den watsonlesern scheint das BGE total beliebt zu sein. mindestlöhne aber nicht, tieflohnfirmen wie uber aber schon. quoten für frauen in börsenkotierten firmen (wie uber?) sind willkommen.
    -
    ich muss mir die kritik erlauben, und sagen, dass mich diese so umrissene idee von gesellschaft schon etwas schockiert. sofern man daraus ein konsistentes bild folgern kann. was ist das anderes als neoliberalismus pur: subventionen für die wenigen % gewinner, hartes brot für die grosse masse? so gesehen passt das BGE wunderbar ins puzzle: zuwenig zum leben, zuviel zum sterben.
    my 5 cents.
    15 17 Melden
    • Froggr 13.03.2016 19:22
      Highlight Kliby: bin absolut deiner Meinung. Nur: Uber ist keine Tieflohnfirma. Ist wirklich erstaunlich, was fahrer verdienen können. Sie müssen das mal nachrechnen. ;-)
      5 0 Melden
  • Spooky 13.03.2016 16:02
    Highlight Das BGE ist genial. Ein Lichtblick für alle Abgehängten.

    Und das Gute ist: Die Superreichen in der Schweiz können weiterhin ihr Superleben geniessen. Ihnen wird nichts genommen. Das ist wichtig, denn dadurch werden jene von den Superreichen gekauften Parlamentarier nicht gezwungen, gegen das BGE zu wettern.
    23 23 Melden
    • Maxx 13.03.2016 19:10
      Highlight Und was ist mit den Leuten die neu in die Schweiz kommen, die haben dann sofort Anrecht auf ein BGE. Und wenn einer für länger ins Ausland geht, dann behält er sein BGE wie gehabt. Und wenn jemand sein Geld schon nach 2 Wo. aufgebraucht hat, muss er hungern oder bekommt er dann mehr? Das ist mal eine originelle Idee. Nur bis das ausdiskutiert ist, leben wir wohl alle nicht mehr....
      9 6 Melden
    • stef2014 14.03.2016 08:21
      Highlight Maxx, die ersten zwei Punkte sind eigentlich Details. Dafür würde es eine Regelung brauchen, einverstanden. Scheitern würde es daran aber nicht. Beim letzten Punkt: Dieses Szenario existiert schon heute mit der Sozialhilfe.
      1 4 Melden
  • Str ant (Darkling) 13.03.2016 15:07
    Highlight Das BGE macht jeden Menge Beamten und Bürokraten überflüssig das es automatisch an alle geht da wird schon mal massiv gespart.
    Desweiteren kann alles bis auf die IV zusammengelegt werden was noch mehr Geld spart.

    Auch sehr kleine Firmen die sich das im jetzigen System niemals leisten könnten können dann Schulabgänger ausbilden

    Es senkt die effektiven Lohnkosten für Arbeitgeber der Arbeitnehmer verdient das gleiche der Arbeitgeber berappt nicht mehr 100%

    http://www.grundeinkommen.ch/die-schweiz-arbeitet-weiter-erste-repraesentative-umfrage-zum-bedingungslosen-grundeinkommen/
    25 11 Melden
    • rodolofo 13.03.2016 16:36
      Highlight Aber ist das denn auch wünschenswert?
      Alle die Helfenden und Beformundenden in der Sozialbranche und all die Spitzel und Kontrolleure, welche die verdächtige Sozialbranche überwachen und heute einen Grossteil der Sozialhilfe-Gelder "verbraten", werden nichts mehr zu tun haben, sich nutzlos fühlen und in eine tiefe Lebens- und Sinnkrise fallen!
      Wo sind die Büros, welche bereit sind, Ihnen einen Wiedereinstieg zu ermöglichen?
      9 10 Melden
    • Barbarossa74 13.03.2016 17:08
      Highlight ,,Es senkt die effektiven Lohnkosten für Arbeitgeber der Arbeitnehmer verdient das gleiche der Arbeitgeber berappt nicht mehr 100%,, genau das ist das Problem. Die einzigen die Profitieren sind die Firmen und ihre Aktionäre
      6 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 05:44
      Highlight Ihr begreift den eigenen Taschenspielertrick nicht. 2500 bezahlt jeder AN selber. Lohn wird teilweise konfisziert.
      1 5 Melden
  • Dr. Rantanplan 13.03.2016 14:08
    Highlight Und wie gesichert ist eine Steuer auf dem Zahlungsverkehr? Müsste aktuell ja wohl bei den herkömmlichen Instituten (Banken, Post) erhoben werden. Was ist, wenn sich der ZV von diesen 'wegverlagert' (gibt ja auch neuere Alternativen) oder zusammenbricht (z.B. infolge geopolitischer Aenderungen)?
    6 3 Melden
    • Jol Bear 13.03.2016 16:03
      Highlight Mikrosteuer auf digitalem Zahlungsverkehr wäre natürlich ein wichtiges Argument für ein Bargeldverbot, wie es ja auch im Gespräch ist. Verbunden mit der totalen Überwachung des Konsums eines jeden Menschen und der vollkommenen Kontrolle des Staates über sämtliche Vermögen. "Bargeld ist geprägte Freiheit" soll Dostojewski gesagt haben, und dieser Mann war nicht nur ein genialer Schriftsteller. Freiwillige Unterwerfung war noch selten eine gute Idee.
      12 5 Melden
    • trio 13.03.2016 16:18
      Highlight @Jol Bear was hast das jetzt mit dem Bargeldverbot zu tun? Die Steuer kann ja auch beim abheben erhoben werden.
      8 3 Melden
  • Dr. Rantanplan 13.03.2016 14:08
    Highlight Wie soll das mit einem BGE, das den Initianten in einer Grössenordnung von etwa Fr. 2,500 vorschwebt, funktionieren? Das deckt doch nie Mietzins, KK-Prämien, Nahrungsbedarf, etc. ab. also muss man trotzdem arbeiten, ergo ist das GE in dem Sinn nicht bedingungslos, weil es eben doch ein Zusatzeinkommen bedingt.
    15 10 Melden
    • stadtzuercher 13.03.2016 14:31
      Highlight Wahrscheinlich setzt man voraus, dass die Menschen ihren Lebensstandard freudig senken würden. Oder müssen weil gut für die Umwelt, je nach politischer Position.
      8 2 Melden
    • trio 13.03.2016 14:36
      Highlight es soll ja auch niemand in Saus und Braus leben können. Ausserdem ist die Idee dahinter nicht, dass niemand mehr arbeiten soll. Es wäre aber fairer als heute, jeder hätte sozusagen ein Fundament zum starten.
      25 5 Melden
    • AdiB 13.03.2016 14:59
      Highlight natürlich müsste man arbeiten gehen, falls man alleine lebt. für eine familie aber wäre es sehr lukrativ. einer müsste arbeiten und das andere elternteil würde den haushalt und kinder erziehung schmeissen.
      4 6 Melden
    • AdiB 13.03.2016 15:03
      Highlight für alleinerziehende würde es auch sehr viel bringen. da würde ich sogar für ja stimmen, wenns heissen würde alleinerziehende bekämmen das doppelte. die, die 100% arbeiten sollen nur die hälfte kriegen oder gar nichts falls sie ein netto einkommen über 4500 fr. besitzen.
      die menschen wären sogar kreditfähiger was auch den banken zu gute kommen könnte. auch könnte man sich besser versichern lassen. als die wirtschaft würde ihre erhöung der mikrosteuer die hier im artikel erwähnt wird, locker wider reinhollen.
      6 15 Melden
    • Maxx 13.03.2016 19:15
      Highlight Dann würde sich jeder so organisieren, dass es für ihn genau richtig aufgeht. Aber dann geht Ihre Rechnung nicht mehr auf. Das heisst also, eine Familie mit 4 Kindern bekommt 6x CHF 2'500 (Annahme). Und mit jedem zusätzlichen Kind, nochmals 2'500. Im Moment haben wir einen "sehr groben" Plan der in keinster Weise fertiggerechnet ist.
      1 11 Melden
    • trio 13.03.2016 21:26
      Highlight @Maxx ich kann mir nicht vorstellen das Kinder 100% bekommen.
      8 0 Melden
  • Angelo C. 13.03.2016 12:58
    Highlight Ich bin bezüglich eines BGE gespaltener Meinung. Die Pro-Argumente hören sich an sich nicht übel an und wenn man bedenkt, dass andere reiche Staaten wie einige Oel-Emirate solche Regelungen praktizieren oder doch Steuerfreiheit gewähren, müsste man nicht à priori dagegen sein.

    Schwieriger wird es jedoch mit einer Finanzierung der über 200Mia. und da die MwSt hierzulande eine heilige Kuh ist welche nur die Allerwenigsten melken dürfen, wird diese Lösung in keinem Falle mehrheitsfähig sein.

    Die AMTD, wie Sigg sie erwähnt, wäre m.E. aber immerhin ein gangbarer Weg, der niemand richtig weh tut.
    40 8 Melden
    • Jol Bear 13.03.2016 22:29
      Highlight Diese Mikrosteuer tut in Sigg's Konzept kaum weh, weil sie "Micro" ist. Eine sehr tiefe MwSt tut auch nicht sehr weh. Nun haben es aber derartige kleine Steuern in sich, dass sie, wenn erst mal geboren, erstaunlich schnell emporwachsen. Soviel ich weiss, wurde in CH mal eine temporäre MwSt-Erhöhung von der Bevölkerung angenommen, geblieben ist alles, ausser "temporär". Aus " Micro" macht Politik und Staat in der Regel "Makro".
      6 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.03.2016 05:49
      Highlight Diese Microsteuer reduziert das eigene Steuersubstrat schlagartig um einen Faktor 10 (der Anteil Finanzwirtschaft). Also muss sie gleich verzehnfacht werden. Und ich mache dann nur noch cash.
      0 2 Melden
    • Angelo C. 14.03.2016 12:34
      Highlight Jol Bear : das mit den "vorübergehenden Steuern oder Gebühren" siehst du goldrichtig, in fast jeden Falle werden solche nie mehr abgeschafft oder auch nur gesenkt. Bei der Mehrwertsteuer aber gibt es schon im Micro-Bereich - und egal für welchen Zweck - schier einen Volksaufstand, selbst wenn es sich nur um einen Prozentpunkt handeln würde. Ungeachtet dessen, dass wir die tiefste MwSt in Europa haben.

      Und so wäre m.E. eine Erhöhung der MwSt zugunsten des BGE so ziemlich illusorisch, und die Initianten somit gut beraten, solche Sigg-Vorschläge prioritär in ihr Argumentarium zu übernehmen.
      5 0 Melden
  • AdiB 13.03.2016 12:17
    Highlight das bge würde für familien die möglichkeit bringen dad ein elternteil arbeitet und eins zuhause bleibt.
    menschen könnten sich mehr zeit für dinge nehmen die ihnen spass machen. man könnte 50% arbeiten gehen und somit jemand anderem auch ermöglichen etwas mehr als nur das bge zu bekommen, in dem er auch 50% arbeiten kann.
    das bge könnte ein schritt in eine zufriedene gesellschaft sein. ich könnte mir vorstellen das die kriminalitätsrate sogar sinken würde. gewalt würde abnehmen. denn oft wird gewalt als ventil für das eigene versagen gebraucht.
    es gebe eine welt ohne versager.
    42 11 Melden
    • R&B 13.03.2016 13:20
      Highlight @AdiB: "Versagertum" würde immer noch existieren, solange man sich über Einkommen definiert und Löhne für Arbeit würden mit dem BGE immer noch unterschiedlich hoch sind. Somit verdient ein Manager immer noch mehr als eine Putzfrau.
      3 3 Melden
    • AdiB 13.03.2016 14:56
      Highlight klar würde ein manager immer noch mehr verdienen. doch das gefühl des versagens, das meistens dann aufkommt wenn das verdiente nicht reicht, würde schwinden. weil man z.bsp. öfters in die ferien gehen könnte, sich auch mal gönnen könnte schick essen zu gehen. die kleinen dinge, die mann sich nicht gönnen konnte würden ein gefühl des erfolgs bringen. weil man such in erster linie nicht mehr als sozialschmarozer abgestäpfelt wär. mehr zufriedene menschen = zufriedenere welt = weniger kriminalität.
      10 4 Melden
    • R&B 13.03.2016 15:23
      Highlight @Adib: Guter Gedanke!
      5 1 Melden
  • Luca Andrea 13.03.2016 11:42
    Highlight Ich finde das BGE eine interessante Idee, habe aber Bedenken:
    die indigenen Völker in den USA oder auf franz. Territorialgebiet kriegen oft vom Staat wegen vergangener Gräueltaten Geld, was fast einem BGE entspricht.
    Gleichzeitig hört man aber oft das diese Leute Drogenprobleme haben und keiner geregelten Arbeit nachgehen.
    ist das nur ein vereinfachtes und verzerrtes Bild der Medien oder zeigt dies Nachteile des BGE auf? Sprich man weiss nicht was mit sich anzufangen und killt die Zeit mit Drogen.
    25 20 Melden
    • Kibar Feyzo 13.03.2016 12:24
      Highlight Die indigenen Völker derangelsächsischen Länder werden wohl noch andere Probleme wie z.B. gesellschaftliche Ächtung und Benachteiligung haben.
      17 5 Melden
    • R&B 13.03.2016 12:26
      Highlight @Luca Andrea: Oder kann man die Umstände der indigenen Völker mit den Banlieus vergleichen? Keine Optionen und somit Langeweile, so dass es zu negativem Wirken führt. Oder anders spekuliert: Ist BGE erst möglich, wenn eine Zivilisation Multioptionen geschaffen hat?
      4 3 Melden
    • Monti_Gh 13.03.2016 12:50
      Highlight du weisst schon das die Indianer ausgegrenzt in 'sogenannten' Reservaten leben ohne Perspektiven?
      20 5 Melden
  • Kookaburra 13.03.2016 11:32
    Highlight Wieso leihen wir das nötige Geld nicht einfach bei der SNB (oder einer ähnlichen eigenen Konstruktion)?

    Und alle zehn (fünf, zwei) Jahre, lassen wir sie Konkurs gehen und machen eine neue auf.

    Schliesslich agieren viele Reiche und Unternehmen genau so und Banken, Geld und Kapital sind nicht mehr wirklich ernste Werte, sondern nur Mittel zum Zweck.

    Und es würde niemandem Wehtun. Ist ja nicht mal mehr nur Papier, sondern sind nur noch abstrakte Zahlen in Computers.

    Machen wir doch Schulden bei uns selbst und entlassen sie uns dann.

    Wieso nicht?
    31 29 Melden
    • Kookaburra 13.03.2016 11:53
      Highlight An die Blitzer:

      Das war keine rhetorische Frage, ich will konkrete Antworten!
      8 14 Melden
    • Kookaburra 13.03.2016 12:02
      Highlight Für die, die sich wegen Legalität oder Fairness sorgen. Was machen den die anderen Banken?

      Machen wir es doch wie die "echten" Banken. 5% Eigenkapital braucht eine Bank. Den Rest schafft sie aus der Luft!

      Für 240 Mrd müsste der Staat also läppische 12 Mrd. abschreiben...

      Wieso den Banken zugestehen, was wir uns selbst nicht leisten? Wieso dumm bleiben, wenn es doch auch schlau ginge?
      28 13 Melden
    • Kookaburra 13.03.2016 14:11
      Highlight An Herr Suter.

      Ich schulde Ihnen wohl noch eine Erklärung, wieso ich Ihre Argumentation nicht gelten lasse.

      Die Güter werden ja niemandem weggenommen (abgesehen davon, dass es unzählige Finanzprodukte gibt) sondern bezahlt. Niemand würde sich wehren, wenn ihm seine Güter, die er gerne loswerden will, für Geld weggenommen werden. Im Gegenteil. Es würde die Realwirtschaft ankurbeln.
      8 3 Melden
    • Kookaburra 13.03.2016 15:13
      Highlight Ich weiss. Nur kamen die über 500 Mrd, die die SNB seit 2011 in den Markt gepumpt hat rein der (export) Wirtschaft zu...

      Ausserdem hat sich die Geldmenge seit 2008 wohl um etwa das 20 Fache aufgebläht, um die Krise herauszuschieben.

      Namentlich um die Kapitalwirtschaft (also die Reichen via Börse, und Banken) zu ihren Profiten kommen zu lassen, was einer Umverteilung gleichkommt.

      Es wäre doch wohl anders, wenn die "Grundbedürfnissprodukte" und Produzenten durch ein BGE gefördert würden.
      5 2 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 15:43
      Highlight @Fennek: Ich empfehle einen Grundkurs in VWL. So viel halbwahres Zeug wie du hier in das Forum schreibst. Ein paar Beispiele:

      Die Bank hat 5% EK, der Rest macht sie nicht selbst, es handelt sich um Anlagen von Kunden, also FK.

      Das Geld, welches die SNB in den Markt pumpt, verschenkt sie nicht einfach. Sie gibt den Geschäftsbanken Kredite zu sehr attraktiven Konditionen.
      5 4 Melden
    • Kookaburra 13.03.2016 16:33
      Highlight @Tell99

      Was du glaubst, wird wahrscheinlich im BWL Studium und an der HSG gelernt und wäre im theoretischen Idealfall gut und richtig.

      Aber die Einlagen werden von den Banken schon lange zum Eigenkapital gezählt...

      Und das Geld hat die SNB hauptsächlich durch den Kauf von Euros verschenkt. (Noch sind sie nicht wertlos, aber wohl bald.)
      4 4 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 17:05
      Highlight @Fennek: Du machst es nur noch schlimmer mit diesen inhaltlich abstrusen Behauptungen.

      Bitte informiere dich doch halbwegs fundiert über eine Materie, wenn du schon damit argumentieren willst. Oder lass es besser bleiben.

      Schritt eins wäre übrigens VWL und BWL unterscheiden zu können....
      5 4 Melden
    • Kookaburra 13.03.2016 17:41
      Highlight Ja, das hätte ich als HSG Student jetzt auch gesagt.

      Das BWL kam nicht von ungefähr. Ich wollte damit andeuten, dass man als neoliberaler zukünftiger Manager selbstverständlich die neokapitalistische, wirtschaftstreue Linie unterstützt.

      Natürlich sägt man nicht an dem Ast, auf dem man sitzt. Und lässt auch die anderen nicht teilhaben, an jenen Mechansismen, die die Umverteilung so elegant verschleiern.
      4 5 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 18:01
      Highlight @Fennek: Die HSG heisst inzwischen Universität St. Gallen und ich war nie und werde nie dort immatrikuliert sein.
      2 1 Melden
    • Kookaburra 13.03.2016 18:24
      Highlight @Tell99

      Ok. Ich entschuldige mich.
      0 0 Melden
  • kliby 13.03.2016 10:42
    Highlight man könnte die neue steuer ja heute schon einführen, wenn sie so gut ist wie sie klingt. schritt um schritt zu einem systemwechsel. wenn das mit der steuer aber nicht klappt, hat man nicht die ganzen sozialwerke schon geschleift, und kann nachbessern. oder umkehren.
    -
    man sollte nicht vergessen: unter den befürwortern des BGE sind ein beträchtlicher teil jener neoliberaler, die die sozialwerke abschaffen wollen und versicherungen wie die iv etc privatisieren und für investoren rentabel machen wollen.
    32 6 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 11:11
      Highlight Von der neoliberalen Seite kommt eher der Vorschlag der negativen Einkommenssteuer. Auch wenn es auf den ersten Blick sehr ähnlich aussieht, gibt es doch grundlegende Unterschiede: Die NES teilt die Gesellschaft weiterhin in «Bezüger» und «Zahler», beim BGE sind *alle* erstmal Bezüger. Wenn es rein rechnerisch auch sehr ähnlich aussieht, so bringt die NES nicht den Paradigmenwechsel mit, den das BGE beinhaltet. Hartz 4 entspricht eher einer NES.

      Aber zugegeben, die Gefahr besteht. Man muss die Umsetzung mit Adlersaugen beobachten, der Schuss kann nach hinten losgehen.
      19 4 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 12:33
      Highlight Die ALV braucht es in dem Sinne nicht nicht mehr. Jedoch muss man aufpassen: Wenn man plötzlich den Job verliert, kann das BGE das nur bedingt auffangen, denn von heute auf morgen von 10'000.- auf 2'500.- ist ein massiver Schock. Das könnte man aber auch privatisieren.

      Behinderungen/Krankheiten können die Existenzkosten erhöhen, daher müssen IV und Krankenkasse/Unfallversicherung bleiben (evtl. umgestaltet), um das abfangen zu können.

      Die AHV kann weg, ersetzt durch das BGE.
      8 4 Melden
    • Mehmed 13.03.2016 13:05
      Highlight Manche IV-Bezüger kommen mit 2500 Fr nicht aus. Sobald du OPs hast, Therapien oder Integrationsleistungen, kostets mehr als 2500. Wer bezahlt das?
      12 2 Melden
    • kliby 13.03.2016 13:20
      Highlight "Wenn man plötzlich den Job verliert, kann das BGE das nur bedingt auffangen, denn von heute auf morgen von 10'000.- auf 2'500.- ist ein massiver Schock. Das könnte man aber auch privatisieren."
      Abnaxos, also sprechen wir bei dem BGE von massivem Leistungsabbau (ALV wie heute gibts nicht mehr), und wir sprechen von Privatisierung von Versicherungsleistungen, welche sich in der Folge nur noch die Gutbetuchten leisten werden können.
      7 3 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 13:45
      Highlight @kliby, stimmt. Ich habe hier ein «evtl.» vergessen. Ich wäre da sehr vorsichtig und würde eine solche Einkommensabfederungsinstitution tatsächlich eher staatlich halten. Das ist für mich ein Grenzfall.

      Die ALV/AWA/RAV-Konstruktion ist in ihrer heutigen Form übrigens auch mehr als fragwürdig. Ich betrachte das nur sehr bedingt als soziale Institution, konzentriert sie sich doch vor allem darauf, die Bezüger durch die extremen Auflagen stark einzuschränken und alles nur noch schlimmer zu machen. Aber das ist eine andere Diskussion …
      7 0 Melden
    • kliby 13.03.2016 14:35
      Highlight Rolf Suter, lerne erst mal AHV und ALV auseinander zu halten. Arbeitslosenversicherung, tscheggsch. Bei 10'000 Lohn ist die Leistung je nach Umständen bei 60-80%. D.h. wir sprechen von einer massiven Leistungskürzung.
      4 1 Melden
  • Froggr 13.03.2016 10:30
    Highlight Bin ich froh, dass wenn das Grundeinkommen einmal kommt, ich wahrscheinlich nicht mehr auf dieser Erde bin. Es wäre der Anfang vom Ende der Schweiz. Siehe Deutschland Hartz 4.
    15 63 Melden
    • Tingeltangelbob 13.03.2016 11:06
      Highlight was hat BGE mit hartz 4 zu tun?!
      44 5 Melden
    • Froggr 13.03.2016 19:15
      Highlight Tingeltangelbob: Ach, Sie wissen ganz ganau, dass das Grundprinzip exakt das selbe ist!
      1 3 Melden
  • fiodra 13.03.2016 10:29
    Highlight Begrüssenswert, diese Idee der Mikrosteuer. Doch die Banken werden sich mit Zähnen und Klauen wehren und der Stimmbürger läuft den Banken hinterher. Auch eine Finanzierung durch Helikoptergeld ist für mich vorstellbar, das würde aber einen philosophischen Richtungswechsel in den Köpfen aller verlangen, weg vom Sozialdarwinismus und weg von der Gleichung Arbeit = Geld.
    19 5 Melden
    • Kiakira 13.03.2016 10:51
      Highlight Arbeit ist sowieso nicht gleich Geld... Es gibt auch in der Schweiz viele sogenannte Working poor!
      19 4 Melden
    • R&B 13.03.2016 12:21
      Highlight @fiodra: Ich bin nicht sicher, ob ich Helikoptergeld richtig verstehe. Wie soll das funktionieren?
      4 0 Melden
    • rodolofo 13.03.2016 13:20
      Highlight Ich frage mich auch immer öfters, ob es sich lohnt, so viel Zeit und Freiwilligenarbeit in ein Volksbegehren zu stecken, um dann von eingeschüchterten "Wutbürgern" und "Arschkriechern" am Abstimmungs-Sonntag abgewatscht zu werden.
      Wenn ich etwas vorschlage, dann muss ich mir doch immer auch überlegen, ob mein Vorschlag eine Chance hat, oder nicht!
      Aber klar, es muss nicht immer alles nützlich sein.
      Ich fand es auch den Plausch, bei der Armeeabschaffungs-Initiative der GSoA ein fettes "JA!" einzuwerfen.
      5 5 Melden
    • Stefan von Siegenthal 13.03.2016 14:40
      Highlight @rodolofo Mit dieser Einstellung kämen wir zu nichts. Wir hätten nicht mal eine AHV, denn diese war zu Beginn eine Utopie, welche vom Volk abgelehnt wurde. Erst bei einer späteren Abstimmung wurde sie angenommen. Das BGE wird kommen, ganz sicher nicht mit der kommenden Abstimmung, aber die Auseinandersetzung damit braucht es. Ich denke aber in 10-20 Jahren wird das Volk Umdenken, sobald die ersten Länder das BGE erfolgreich eingeführt haben und die Arbeitslosigkeit steigt.
      3 1 Melden
    • rodolofo 13.03.2016 17:39
      Highlight @ Stefan von Siegenthal
      Beharrlichkeit und Leidenschaft sind sicher nicht zu verachten! Aber das kann auch irgendwann zur Belästigung ausarten.
      Wenn ich sehe, dass die Schweizer Bevölkerung rechtsbürgerlich wählt und sich bei Abstimmungen "untertänig" verhält, dann muss ich denen doch keine "Revolution" vorschlagen!
      Aber wie gesagt, ich bin trotzdem froh, dass es Leute gibt, die so unbekümmert und frech sind, genau das zu tun!
      3 0 Melden
    • Froggr 13.03.2016 19:18
      Highlight Fiodra: Ich arbeite selbst in der Finanzindustrie. Und wenn allen, die immer über die Banken motzen, einen Job als überdurchschnittlich gut bezahlter Bankangestellter angeboten würde, frage ich mich oft wieviele ihn echt annehmen würden. 40, 50 oder gar 70 %?
      0 0 Melden
    • R&B 14.03.2016 08:39
      Highlight @Froggr: ich nicht, weil mein Beruf bei der Bank todlangweilig wäre, was der doppelte Lohn nicht kompensieren könnte.
      0 0 Melden
  • samara 13.03.2016 10:29
    Highlight Das Grundeinkommen über eine Transaktionssteuer zu finanzieren, schlägt Oswald Sigg schon seit Jahren vor.
    18 1 Melden
  • Stichelei 13.03.2016 09:56
    Highlight Wer glaubt, dass nach der BGE Einführung alle nur noch zuhause rumliegen und nichts tun, hat ein seltsames Menschenbild. Dass die meisten Menschen eine sinnvolle Beschäftigung dem ewigen Müssiggang vorziehen, lässt sich ja bereits aus der Menge der Freiwilligenarbeit ablesen, die in der Schweiz geleistet wird. Und das garantierte Einkommen verhilft auch nicht gerade zu einem Leben als Krösus. Zur Finanzierung: Allein die Tatsache, dass die gigantische Umverteilungsmaschine Sozialwesen massiv reduziert werden kann, bringt schon einige Batzen in die Kasse.
    73 10 Melden
    • Alka 13.03.2016 10:17
      Highlight Alle haben das Gefühl, dass dann jeder nur noch zuhause rumliegen würde ausser er selber. Wie wärs mit ein wenig Glauben in die Menschheit resp. warum denken alle immer so schlecht voneinander :(
      39 9 Melden
    • Kaiserin 13.03.2016 10:33
      Highlight Total einverstanden! Das sehe ich genau so...
      13 6 Melden
    • Kiakira 13.03.2016 10:49
      Highlight @Rhabarber, genau so sehe ich das auch! Auch Arbeit, die bisher nicht entlöhnt wird, würde dann indirekt bezahlt. Alle hätten gleich viel, niemand müsste neidisch sein, dass andere einfach bekommen ohne etwas zu tun!
      Ausserdem gibt es auch viele, die zu 100% einer Erwerbstätigkeit nachgehen und trotzdem nicht genug zum Leben haben, Stichwort Working poor...
      10 5 Melden
  • Ignorans 13.03.2016 08:59
    Highlight Das ist dann also v.a. eine Steuer auf Vermögen und auf Wirtschaft (primär Finanzsektor)... Sehr ausgeglichen und ohne Konsequenzen für Betroffene...
    Eine Variante mit MwSt, Bodensteuer (auch ökologisch sinnvoll!) und Vermögenssteuer erscheint mir eher realisierbar.
    11 16 Melden
    • Gantii 13.03.2016 12:28
      Highlight wieso nicht einmal die grossen zur kasse bitten? die die nur mit unserem geld geld verdienen sollen ruhig auch mal zahlen
      3 2 Melden
  • Zeit_Genosse 13.03.2016 08:36
    Highlight Dank der Initiative sprechen viele darüber und es kommen neue Ideen dazu. Wir werden nicht das letzte Mal darüber abstimmen und jedesmal kommen wir einer besseren Lösung näher. Viele Menschen scheuen das Neue, sind sich nicht gewohnt innovativ zu denken und darüber zu debattieren. Doch das wäre ein mutiger Anfang, weil man weiss, dass es diesmal an der Urne nicht klappt. Die AHV wurde mutig von einer Generation entwickelt und jetzt ist die nächste Generation für die Zukunft dran. do it...
    59 7 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 08:56
      Highlight @ZeitGenosse: Es greift einfach verdammt kurz, alle Kritiker als nicht innovativ und ängstlich vor Neuerungen zu bezeichnen. Aber so ists halt schön einfach, schwarz/weiss, links/rechts, innovativ/rückständig.
      16 31 Melden
    • Mate 13.03.2016 09:22
      Highlight @tell99, er sagte "viele menschen". damit meinte er nicht "alle" kritiker, sondern einen grossen teil davon.
      14 7 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 09:45
      Highlight @Mate: Wie er es meint, weiss wohl nur er... Ich interpretiere es so: Viele Menschen sind gegen das BGE, (diese) viele Menschen haben Angst vor innovativen Ansätzen. Denn wenn kein kausaler Zusammenhang zwischen den beiden Aussagen bestünde, wäre die Ausssge in dem Zusammenhang sinnlos.
      10 12 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 12:25
      Highlight Das BGE ist auch eine Reise ins Unbekannte, ein Leap of Faith. Viele Fragen sind noch offen, man wird sich herantasten müssen. Es gibt kaum Erfahrungswerte, nur einige Experimente mit einzelnen Dörfern (mit positivem Ausgang).

      Aber die Schweiz ist ein Land, kein Dorf. Doch sie wäre perfekt für ein Experiment im grösseren Rahmen: Klein, hoher Bildungsstandard, wohlhabend.

      Ich kann die Vorsicht verstehen: Etwas in die Verfassung schreiben, wovon wir noch gar nicht wissen (können), wie das im Detail genau gehen soll? Die Schweiz als Versuchskaninchen? Sind wir des Wahnsinns?

      Go for it! :)
      2 2 Melden
    • rodolofo 13.03.2016 13:38
      Highlight @ Tell 99
      Ich frage an Dich zurück:
      Wie sinnvoll ist es, wenn die Menschheit im gleichen Stil weiter macht wie bisher?
      Wenn sich ein Land "Experimente" leisten kann, dann ist es doch die -relativ reiche- Schweiz!
      Wenn nicht mal wir versuchen, neue Wege zu gehen, wer dann?
      Wir haben eigentlich keine andere Wahl!
      Wir müssen abbremsen, die Kurve kriegen und dann mit dem Rest an Benzin im Tank bis zur Oase in der Wüste fahren.
      6 1 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 14:48
      Highlight @rodolfo: Und auch in deinem Kommentar schwingt mit, dass ich als Gegner des BGE nicht willens sei, neue Wege zu gehen. Das stimmt nicht. Nur weil ich den Weg des BGE falsch finde heisst das noch lange nicht, dass ich "so weiter machen will wie bisher".
      2 0 Melden
    • rodolofo 13.03.2016 17:52
      Highlight @ Tell99
      Ja, Du hast recht.
      Unser jetziges Sozialsystem macht nicht alles verkehrt.
      Da Arbeitslosigkeit "normal" geworden ist (es sind nicht genügend Stellen vorhanden), ist auch der gesellschaftliche Umgang damit heute viel selbstverständlicher geworden.
      Ähnlich wie bei den Nahrungsmitteln stimmt die Verteilung nicht. Diejenigen, die Arbeit haben, werden vom Job "aufgefressen" und sind "burn out"-gefährdet, und diejenigen, die keine Arbeit haben, können mit ihren ungenutzten Energien nicht mehr umgehen...
      Was betriebswirtschaftlich Vorteile bringt, ist gesellschaftspolitisch verhehrend...
      3 0 Melden
  • Erode Terribile 13.03.2016 08:26
    Highlight Eine sehr gute Idee welche niemand schadet. Bravo
    28 22 Melden
  • Charlie Brown 13.03.2016 07:34
    Highlight Was mich am meisten stört: Wenn das BGE angenommen wird, muss es umgesetzt werden, unabhängig davon, ob und wie es am Ende finanzierbar ist. Dass die Finanzierung in den Sternen steht beweisen die laufenden Diskussionen. Die mikro- und makroökonomischen Folgen werden einfach ausgeblendet zu Gunsten einer Utopie.

    Die Idee ist noch Lichtjahre davon entfernt, reif für eine Abstimmung zu sein. Wir stimmen über einen ideologischen Wunsch ab und schreiben ihn im Erfolgsfall in die Verfassung.
    25 33 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 09:20
      Highlight Es gibt noch viele offene Fragen, richtig. Aber die Initiative lässt Zeit: «Der Bund sorgt für die Einführung eines BGE». Sobald der Bund sich konkret mit der Einführung des BGE zu befassen beginnt, ist sie erfüllt. Niemand fordert ein BGE in 5 Jahren.

      Jeder sollte sich dessen bewusst sein, dass eine derartige Umgestaltung in die Gesellschaft hinein wachsen muss, das dauert schon 1-2 Generationen. Zeit, die man nutzen kann, um Erfahrungen zu sammeln und sich an eine gute Umsetzung heranzutasten.

      Im Grunde kommt die Initiative zu spät, denn ich bezweifle, dass wir noch so viel Zeit haben.
      31 5 Melden
    • Mate 13.03.2016 09:28
      Highlight ich hoffe du hast den initiativtext gelesen. es steht nur, dass der bund ein bge machen soll, die finanzierung und höhe wird durch das gesetz definiert. diese diskussion wird schon noch kommen und keine angst, das volk wird auch dazu das letzte wort haben.
      12 4 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 09:50
      Highlight @Mate: Keine Sorge, ich habe ihn gelesen. Darum bin ich auch dagegen.

      Ich lanciere auch eine Initiative: "Der Bund sorgt dafür, dass jeder ein regenbogenfarbiges Einhorn als CO2-neutrales Transportmittel erhält. Wie das geht und wer das bezahlt regelt das Gesetz."

      Das Volk wird dann auch das letzte Wort dazu haben. Sinnvoll, oder?
      7 19 Melden
    • Mate 13.03.2016 10:17
      Highlight @tell99 wie du auf eine solche idee kommst ist mir zwar unklar, aber versuchen kannst du es ja. wenn du die unterschriften zusammenbringst, schön für dich. aber beim BGE geht es um die idee, ob sie als solchen beim volk gut ankommt ist nun die entscheidende frage. wenn dann grundsätzlich schon nein gesagt wird, ist die finanzierung nicht wichtig.
      8 1 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 17:33
      Highlight @Mate: Das war natürlich nicht ganz ernst gemeint, versteht sich ja von selbst.

      Ich mache ein anderes Beispiel: Ich frage meine Familie, ob wir dieses Jahr 5 Wochen auf die Malediven in die Ferien wollen. Nicht als Umfrage, sondern ich schreibe es "in die Verfassung", es wird also bei einem "JA" zwingend. Erst wenn ich die Antwort habe, überlege ich mir, wie und ob ich das finanzieren kann. Es könntre ja sein, dass sie gar nicht dort hin wollen, dann muss ich mich ja auch nicht um die Finanzierung kümmern...

      Vielleicht bin ich ein Tick zu realistisch, mag sein. So bin ich halt...
      2 0 Melden
  • Imfall 13.03.2016 07:31
    Highlight Mein lieblingsteil
    "Erstens: Wir müssen wegkommen von der Zwangsarbeit. Jede und jeder ist gezwungen – im Prinzip – sein eigenes und oft auch das Überleben der Familie über Lohnarbeit zu «verdienen». Das ist ein Ausdruck der Sklavenhaltergesellschaft."

    also muss irgendjemand, aber keinesfalls ich selbst, essen und geld für meine familie bereitstellen das ich mich nicht wie ein sklave fühlen muss??
    30 22 Melden
    • Tingeltangelbob 13.03.2016 08:22
      Highlight du hast dass prinzip nicht verstanden... es geht nicht darum dass man einfach arbeitslose finanziert. es geht darum dass die lohnabhängigen(=arbeiter/proletarier) eben nicht mehr so lohnabhängig sind, sprich unter umständen irgendeinen scheissjob annehmen müssen, sondern dass sie mehr zeit zur entfaltung haben, weil es eben im leben nicht nur um produktivität gehen sollte. diese idee läuft natürlich voll gegen das herrschende system... wer sich aber länger mit dem evolutionären humanismus und aufklärung beschäftigt hat weis, dass dies die logische schlussfolgerung sein wird(früher oder später)
      54 13 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 09:01
      Highlight @Tingeltangelbob: Schön und gut. Und wer macht dann die "Scheissjobs"? Wer wischt dir im Alter den Hintern ab, wer putzt die Sauerei der Wohlstandsgesellschaft, wer krampft in den Logistigzentern damit die Konsumgesellschaft vor Glück schreien kann? Wer ist bereit, auf all das zu verzichten? Nicht nur aber auch daran wird die Utopie scheitern. Wer sich ein wenig mit dem Menschen auseinandersetzt, erkennt das...
      19 13 Melden
    • Tingeltangelbob 13.03.2016 09:17
      Highlight ich weis nicht wie es bei dir ist aber ich kenne putzfrauen die ihren job mit leidenschaft machen. oder auch pflegepersonal die freiwillig und gerne arbeiten. ich bin überzeugt dass wir in einer gesellschaft mit einem starken "wir" - bewusstsein durchaus in der lage wären eine funktionierende sozial- und wirtschaftsstrucktur aufzubauen. (natürlich sehr utopische gedanken, mit denen man sich ja nicht befassen sollte)
      19 13 Melden
    • Charlie Brown 13.03.2016 09:42
      Highlight @Tingeltangelbob: Du hast von Scheissjobs angefangen zu reden. Welche meinst du denn? Egal was, dein eigenes Argument kannst du gleich nachliefern, es wird immer Leute geben, die silche Jobs gerne machen. Aber wahrscheinlich nicht genug, wenn der finanzielle Anreiz (Differenz BGE zum erzielbaren Lohn) zu klein ist.

      Und noch was; es nervt gewaltig, auf jedes kritische Argument zu lesen, dass ich als Kritiker nicht offen für utopische oder neue Ansätze bin. Weil das einfach nicht stimmt. Aber wer nicht bereit ist, utopische Ansätze einem Realitätscheck zu unterziehen, verhindert die Diskussion.
      15 10 Melden
    • Abnaxos 13.03.2016 09:51
      Highlight Es gibt drei Möglichkeiten, was man mit «Scheissjobs» macht:

      1. Automatisieren. Das geht heute schlecht, weil dann ja jemand seinen Job und damit seine Lebensgrundlage verliert. Die feste Verknüpfung der Existenz mit Erwerbsarbeit wirkt hier als Bremse.

      2. Besser bezahlen. Wenn die Leute nicht mehr gezwungen sind, den Job zu machen, muss man sie halt angemessen bezahlen. Die Sklaventreiberei, wo die härtesten und unangenehmsten Jobs auch noch am schlechtesten bezahlt werden, ist dann halt vorbei.

      3. Selber machen. Wenn alle weniger arbeiten müssen, haben alle Zeit, das WC selber zu putzen.
      25 5 Melden
    • Imfall 13.03.2016 09:58
      Highlight wer geht 14 stunden auf den acker kartoffeln und getreide anbauen wenn man alles geschenkt bekommt?! dieses system sichert ein bedingungsloses überleben obwohl ich nur nehme und nichts geben muss...! das im heutigen systen vieles kaputt ist kann man nicht abstreiten, aber bedingungslose leistung ohne gegenleistung wird niemals funktionieren!
      8 15 Melden
    • rednehau 13.03.2016 10:23
      Highlight Scheissjobs ist der falsche Begriff. "Gesellschaftlich unpopulär" trifft es eher. Mein Vater war 30 Jahre Abwart und hat seinen Job gehasst. Muss aber nicht heissen, dass jemand anderes den gleichen Job nicht mit Freude gemacht hätte.

      Bei der ganzen Diskussion ist Automatisierung das richtige Stichwort. Das Argument: "Dann gibt es ja nicht mehr genügend Arbeit für alle!" entsteht daraus dass für unser jetziges System Jobs zwingend notwendig sind. Bei einer Einführung eines BGE würde der Satz dann vermutlich eher lauten: "Wie automatisieren wir die Jobs die niemand machen will?"
      11 1 Melden
    • rednehau 13.03.2016 10:33
      Highlight @tell99 Betreffend den Logistik Zentren hätte ich da folgenden Lösungsvorschlag. ;)
      3 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 13.03.2016 07:10
    Highlight Unfassbar, wie schamlos naiv der Mann argumentiert. Gerade der Hochfrequenzhandel implodiert schlagartig mit einer derartigen Steuer.

    Weil nicht vorstellbar ist, dass er das nicht weiss, kann er nur ein Rattenfänger sein. Was also sind seine Motive?
    19 39 Melden
  • Hayek1902 13.03.2016 02:17
    Highlight geniale idee, dann wechseln halt einfach alle auf BTC und Konsorte... oder die zahlungskräftigen ziehen aus und dann hätte man genau so gut die durchaus solidarische mwst eehöhen können.
    18 18 Melden
    • Evan 13.03.2016 09:01
      Highlight Finde ich gut. BTC ist die Zukunft.
      1 5 Melden
  • aye 13.03.2016 02:01
    Highlight "Über 90 Prozent des Volumens stammen aus der Finanzwirtschaft, insbesondere aus dem Hochfrequenzhandel." - Und so wie wir die Finanzwirtschaft kennen, wird sie diese Besteuerung mit einem Schulterzucken hinnehmen. Auf keinen Fall würde einfach der ganze Hochfrequenzhandel ins Ausland verlagert. Das wäre ja schliesslich unfair, weil dann die Steuer auf die restlichen 10% verzehnfacht werden müsste. 😂
    36 8 Melden

Autor Linder: «Mit meinem Buch kann man nirgendwo mitreden oder an Partys auftrumpfen»

Eigentlich hat die Schweiz ihn ja schon seit 34 Jahren, aber bisher hat Lukas Linder ausschliesslich fürs Theater geschrieben. Nun endlich ist sein Erstlingsroman erschienen – ein Anlass für uns, ihm 37 höchst existentielle Fragen zu stellen.

Die NZZ hat ihn einen «aufstrebenden Erzähler» genannt, ich nenne ihn ein Phänomen. Das wage ich zu sagen, weil ich Lukas Linder kenne. Nur, dass ihr gleich Bescheid wisst und hinterher nicht klagt, ich hätte hier schamlos Schleichwerbung für einen guten Freund betrieben. 

Überdies hat Reich-Ranicki einmal gesagt: «Es gibt Menschen, die auf eine hinreissende Weise Blödes von sich geben.» 

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er damit Linder gemeint hat. Jedenfalls ist Reich-Ranicki …

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