Schweiz

Franziska Schutzbach ist Geschlechterforscherin an der Universität Basel, Bloggerin und feministische Aktivistin. bild: zvg

Darum geht es der Frau, die die SVP künftig einfach ignorieren will

Für ihren Appell, Rechtspopulisten öffentlich zu ignorieren, erntete Feministin Franziska Schutzbach harsche Reaktionen. Im Interview sagt sie, weshalb die Angst vor der Zuwanderung für sie ein Huhn-Ei-Problem ist. Und warum mehr Politikerinnen aus dem Ratssaal stürmen sollten wie Simonetta Sommaruga.

16.11.17, 05:52 20.11.17, 09:18

Frau Schutzbach, würden Sie Roger Köppel am Strassenrand stehen lassen, wenn Sie Taxifahrerin wären?
Franziska Schutzbach:
Ja, ich denke schon.

In einem umstrittenen Blogeintrag plädieren Sie dafür, rechtsnationale Kräfte komplett zu ignorieren. Was erhoffen Sie sich davon?
Mir geht es darum, was der Einzelne gegen Akteure ausrichten kann, die menschenfeindliche Positionen vertreten. Mein Punkt ist: Auch wenn man als Taxifahrer nicht die Möglichkeit hat, sich politisch mit der SVP anzulegen, ist man doch alles andere als machtlos. Man kann seine Überzeugung mit subversiven Handlungen zum Ausdruck bringen.

«Ich hatte genug davon, dass sich meine eigenen Gedanken sehr oft entlang rechter Agenden drehen.»

Geht es nach Ihnen, sollen Politiker den Rechten die Debatte verweigern. Taxifirmen sollen sie nicht mehr befördern, Hotels ihnen keine Versammlungsräume mehr zur Verfügung stellen. Halten Sie es in einer direkten Demokratie für richtig, Andersdenkende auszugrenzen?
Ich möchte niemandem den Mund verbieten, alle dürfen ihre Meinung sagen. Aber die Frage ist: Wie viel Aufmerksamkeit muss man bestimmten Ansichten geben? Ich habe diesen Blogeintrag vor über einem Jahr verfasst, er entstand spontan und ist noch eher unausgegoren. Seitdem wurde viel über die Frage diskutiert, ob und wie man mit Rechten sprechen soll – vor allem in Deutschland im Zusammenhang mit der AfD. Ich bin noch nicht zu einer abschliessenden Antwort gekommen, welches das richtige Rezept gegen Rechtspopulismus ist. Einiges würde ich inzwischen wohl anders schreiben oder weiterdenken.

Was war der Auslöser dafür, dass Sie den Beitrag verfasst haben?
Ich hatte genug davon, dass sich meine eigenen Gedanken sehr oft entlang rechter Agenden drehen. Wir arbeiten uns oft an populistischen Positionen ab, die gesetzt werden und dann nicht mehr wegzukriegen sind. Ein Paradebeispiel dafür ist die Masseneinwanderungsinitiative: Die Linke liess sich in eine reaktive Rolle drängen, war nur noch in der Abwehr. Viel wertvoller wäre es, wieder eigene Utopien für die Gesellschaft zu entwickeln und diese voranzutreiben!

«Wenn sich Politiker aller Lager hunderte Male mit der Aussage zitieren lassen, man müsse die Ängste der Leute vor der Zuwanderung ernst nehmen – kommt dann nicht dem Hinterletzten in den Sinn, dass er vielleicht auch Angst haben könnte vor Migranten?»

Die Masseneinwanderungsinitiative wurde mit 50,3 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Wäre es nicht verheerend, eine Debatte über ein Thema zu unterdrücken, das offenbar über der Hälfte der Stimmbürger Bauchweh macht?
Wir haben es hier mit einer Huhn-Ei-Frage zu tun. Wenn sich Politiker aller Lager hunderte Male mit der Aussage zitieren lassen, man müsse die Ängste der Leute vor der Zuwanderung ernst nehmen – kommt dann nicht dem Hinterletzten in den Sinn, dass er vielleicht auch Angst haben könnte vor Migranten?

«Muss es denn immer Andreas Glarner sein? Brauche ich immer die krasseste Position – oder reicht auch eine mittelkrasse?»

Wenn die eigenen Argumente gut genug sind, sollte man diese Befürchtungen doch entkräften können.
Schön wär's, leider funktioniert die Idee des stärkeren Arguments nicht in jedem Fall. Donald Trump ist nicht erfolgreich, obwohl er frauenfeindlich ist, sondern gerade weil er frauen- und migrationsfeindliche Positionen vertritt. Er vertritt entgegen jedem vernünftigen Einwand seine haarsträubenden Thesen. Dadurch, dass diese Positionen auf allen Kanälen präsent sind, erhalten sie Legitimität und werden salonfähig. Dasselbe gilt, wenn eine AfD-Politikerin zigfach damit zitiert wird, dass sie an der Grenze notfalls auch auf Flüchtlinge schiessen würde.

In Ihrer Idealvorstellung würden die Medien also darauf verzichten, jemals über Trump oder die AfD zu berichten? Und die «Arena» fände konsequenterweise ohne SVP-Beteiligung statt?
Als Sendungsmacherin würde ich mir zumindest überlegen, wie oft man solche Leute zu Wort kommen lassen will. Muss es denn immer Andreas Glarner sein? Brauche ich immer die krasseste Position – oder reicht auch eine mittelkrasse? Vielleicht gäbe es Leute aus dem liberalen Spektrum, die zum gleichen Thema etwas Substanzielles zu sagen hätten.

«Oder auch einmal aus einer Sitzung zu laufen, wenn jemand sexistischen Mist erzählt.»

Wo ziehen Sie denn die Grenze? Erachten Sie die SVP und all ihre Mitglieder als «menschenfeindlich»?
Nein, das wäre zu pauschal. Aber wenn eine Partei Initiativen lanciert, die riskieren, dass die Europäische Menschenrechtskonvention aufgekündigt wird, dann kann man doch nicht einfach wegschauen! Ausserdem wurden auch schon mehrere SVP-Exponenten wegen Verstössen gegen die Anti-Rassismus-Strafnorm verurteilt. Ich denke etwa an das Inserat «Kosovaren schlitzen Schweizer auf».

Das Beispiel zeigt doch genau: Es gibt Möglichkeiten, Politiker juristisch zu belangen, wenn sie eine Grenze überschreiten.
Die juristische Ebene ist das eine. Aber es muss auch ein gesellschaftliches Umdenken stattfinden. Und zu diesem Zweck kann es eben dienlich sein, Leuten den Ton abzudrehen, die rassistische Parolen ins Mikrofon plärren. Oder auch einmal aus einer Sitzung zu laufen, wenn jemand sexistischen Mist erzählt.

In Ihrem Blog erwähnen Sie Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die nach einer Provokation von Roger Köppel aus dem Saal gelaufen ist. Ist das also ein Vorbild für zivilen Ungehorsam?
Ja, die Aktion hat mir sehr gut gefallen. Eine Bundesrätin muss sich nicht alles gefallen lassen. Wenn der Rechtsnationalismus diskursbestimmend wird, sollte man diesen Akteuren vielleicht einfach mal den Rücken kehren. Muss man sich zum Beispiel wirklich auf Diskussionen über Leitkulturen einlassen?

Da sind wir dann schon bald auf CVP-Terrain. Soll man die jetzt auch noch ignorieren, weil sie hierzulande eine Wertedebatte lanciert hat?
Das Beispiel zeigt ja eben gerade, wie weit solche Positionen in die gesellschaftliche Mitte vorgestossen sind. Sollen die Politiker Blut-und-Boden-Fantasien doch in ihren Parteiblättern ausleben. Sie haben ja genug Kanäle.

«Wir leben jetzt in einer Bubble, in der die immergleichen Themen verhandelt werden und in der die SVP sehr Diskurs-bestimmend ist.»

Eben: Es ist für eine finanzstarke Partei gar kein Problem, die Öffentlichkeit mit ihren Botschaften zu erreichen. Wenn Sie die Debatte abklemmen, bleiben die rechten Positionen einfach unwidersprochen.
Ja, aber offenbar nützt es im Moment auch wenig, ihnen zu widersprechen. Es macht sie erst recht wichtig und relevant, wenn man ganze Podien organisiert. Sie gehen daraus in jedem Fall gestärkt hervor. 

Dann ist es besser, jede Gruppe bleibt in ihrer Bubble?
Wir leben jetzt in einer Bubble, in der die immer gleichen Themen verhandelt werden und in der die SVP sehr diskursbestimmend ist. Das aufzubrechen, ist gerade die eigentliche und dringend nötige Erweiterung der Bubble.

Als Gender-Forscherin arbeiten Sie in einem Gebiet, das oft kritisiert und belächelt wird. Wie gehen Sie eigentlich damit um?
Die negativen Reaktionen haben ganz klar zugenommen. Wohl auch daher, weil rechtspopulistische Parteien den Anti-Gender-Diskurs für sich entdeckt haben. Im Grunde ist es derselbe Reflex wie in der Migrationsdebatte auch: Veränderungen sind nicht einfach zu akzeptieren. Zum Beispiel, dass die Schweiz eine Einwanderungsgesellschaft ist und bleibt, dass jetzt auch Homosexuelle Kinder haben. Man will das aufhalten und sucht sich Feinde, die angeblich schuld sind an allem. Es setzt gerade eine Retraditionalisierungs-Sehnsucht ein: Der Wunsch, das Rad zurückzudrehen, auch wenn es den angestrebten Zustand vielleicht gar nie gab.

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    Alle Leser-Kommentare
  • religionskills 17.11.2017 16:46
    Highlight Die „privaten“ Aussagen dieser Frau offenbaren faschitoide Fantasien und es würde mich schon wundernehmen was die Tageswoche schreiben würde, wenn solche Aussagen und ein öffentlicher Aufruf zur Diskriminierung von einem Lehrbeauftragten rechtsnationaler Gesinnung kommen würde. Hier wird wieder einmal mit zwei Ellen gemessen.
    Man sollte ihr umgehend den Lehrauftrag entziehen. Demokratiefeindliche und diskriminierende Gesinnungen beim Lehrkörper haben an einer Uni, egal ob rechts oder links, nichts zu suchen. Das nachträgliche schönschwatzen ihrer Äusserungen nützt niemandem.
    13 5 Melden
  • Balikc 17.11.2017 15:28
    6 6 Melden
  • werner weber 17.11.2017 13:46
    Highlight Als Richtschnur hilft sicher, Rassismus ist keine Meinung sondern eine Straftat, kann sich also nicht auf Meinungsfreiheit berufen. Und historisch, hätten wir öffentlich mit Hitler oder Goebbels diakutiert?
    2 7 Melden
  • Xriss 16.11.2017 16:13
    Highlight In einer „Bubble“. Das Wort „Blase“ nicht in den Sinn gekommen oder einfach zu uncool?!
    34 5 Melden
  • Steffou 16.11.2017 15:13
    Highlight Die SVP lässt sich weder ignorieren noch totschweigen. Nur mit Argumenten lässt sich die SVP erfolgreich bekämpfen. Alles andere ist illusorisch.

    Die SVP zu "boykottieren", wie das Frau Schutzbach vorschwebt, wäre kontraproduktiv. Die SVP könnte sich dann als Opfer darstellen, was ihr zusätzlich Auftrieb geben würde.

    Das Problem ist nicht, dass die Linke bei SVP-Themen in der Defensive ist, sondern dass sie diese Rolle schlecht spielt.
    29 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.11.2017 17:02
      Highlight und dass die Linke kaum mehr Argumente hat, oder wenn dann oft ziemlich lächerliche.
      59 7 Melden
  • Señor Ding Dong 16.11.2017 12:59
    Highlight Ihre Analyse ist grundsätzlich richtig, ihre Lösungsvorschläge sind aber nicht wirklich zielführend.

    Schliesslich ist es doch so, dass in einer von Privatmedien dominierten immer Medienlandschaft auf die grossen, «einfachen» Themen eingeschlagen wird, wo jeder auch noch eine Meinung dazu hat. Und wenn massgeblich eine Partei bestimmt, was das gerade ist, dann dienen auch alle Gegenstimmen am Ende nur zu. Gerade das öffentlich rechtliche Fernsehen hätte da Gegensteuer zu geben, damit wir niche ständig dieselben Themen wirkungslos durchkauen müssen.
    9 38 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.11.2017 17:05
      Highlight Nana!
      Die SRG ist doch vornehmlich links besetzt. Daran kann es also nicht liegen.
      Könnte es sein, dass die Linke einfach keine schlagkräftigen Argumente hat und sich in der "Blase" befindet, die sie anderen ankreidet?
      41 8 Melden
  • Skip Bo 16.11.2017 12:51
    Highlight Die Dame sollte sich der Konsequenz ihrer Forderung bewusst sein: "Kauft nicht bei SVPlern!"
    Nun ja, die SVPler brauchen die anderen weniger als umgekehrt...
    53 11 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 16.11.2017 16:51
      Highlight Skip Bo, dein 2. Satz: Bist Du Dir da so sicher ? Bei Abstimmungen ? Unterschriftensammlungen ?

      BTW: Was diese (studierte!) Frau so rauslässt, ist reinster SVP Sprech. Und anschliessend wird alles wieder relativiert wie alle Politiker das auch tun. Da hätte sie besser mal geschwiegen und ihre Meinung stehenlassen.....

      Ich denke, wir brauchen beide 'Lager', sonst kommen wir nirgends hin.
      22 3 Melden
    • Skip Bo 16.11.2017 18:43
      Highlight Jürg, ich habe das mal aus ökonomischer Sicht geschrieben.
      Politisch ist die SVP auf Abweichler aus allen Parteien angewiesen. Und die gibt es zuhauf.
      3 3 Melden
  • Juliet Bravo 16.11.2017 12:51
    Highlight Vielleicht erinnert sich noch jemand: Zu Beginn von Blochers Aufstieg zum rechten Führer haben damals die Westschweizer Medien auch öffentlich darüber diskutieret, ob sie ihm andauernd eine solch grosse Plattform für seine Positionen und gezielten Provokationen geben sollten. Nach anfänglich häufigem Ignorieren Blochers, haben diese dann „eingesehen“, dass es für die Quote besser ist, wenn er dauernd gebracht wird.
    22 10 Melden
  • Chäslade 16.11.2017 12:49
    Highlight Denke dass wir andere Probleme haben und ihr Berufsbild kann sie auch an den Nagel hängen, das interessiert wohl ¨fast¨ niemand.
    41 14 Melden
  • Bucky 16.11.2017 12:40
    Highlight Wenn man sich vergegenwärtigt, was für einer Diskriminierung, was für Schikanen gewisse gesellschaftliche Minderheiten (dabei denke ich aber weniger an Frauen, die ja auch keine Minderheit sind, sondern eher zB an wirtschaftlich Benachteiligte, Behinderte, Migrantinnen und Migranten) Tag für Tag ausgesetzt sind, da nehmen sich die von Franziska Schutzbach vorgeschlagenen Massnahmen im Vergleich geradezu harmlos aus. Nur dass ihre Massnahmen in dieser Gesellschaft beiweitem keine so breite Trägerschaft finden dürften wie die heimlifeisse Schikanierung von Schwächeren.
    22 40 Melden
  • Markus Hofstetter 16.11.2017 12:36
    Highlight Sie hat auch gesagt, man solle Vorschläge von Rechten, auch wenn diese gewählt wurden, nicht mehr umsetzen. Diese Passage wurde bewusst weggelassen. Schutzbach spricht sich also gegen die Demokratie aus.

    Wie würde sie es wohl finden, wenn in den rechten Hochburgen so mit Linken umgegangen würde? Bzw. wenn alle so mit Gegnern umgingen? So weit denkt sie nicht.

    So wie viele am Rechten Rand ihre Emotionen angesichts von Straftaten und Terrorismus nicht im Griff haben, ist dies am Linken Rand gerne bezüglich anderen Meinungen der Fall.
    54 8 Melden
  • Sapere Aude 16.11.2017 12:32
    Highlight Hätte sie dies über den Islam geschrieben, würden sicherlich viele applaudieren.
    29 50 Melden
    • Wisegoat 16.11.2017 12:48
      Highlight Wie wäre deine Reaktion wenn Glarner an ihrer Stelle genau den Wortlaut zu linken Partein hier kund täte?
      60 4 Melden
    • Warumdennnicht? 16.11.2017 15:04
      Highlight @Wisegoat
      Er hat auch kein Grund dazu so einen Text zu schreiben. Es ist zurzeit jnd wird wohl auch nie so sein, dass die "linken" die Themen bestimmen.
      7 16 Melden
    • Angelo C. 16.11.2017 16:12
      Highlight Wisegoat : Sehr gute Frage 😂 !
      16 3 Melden
    • Sapere Aude 16.11.2017 16:42
      Highlight @Wisegoat, den Text überhaupt gelesen und verstanden worum es geht?

      "Mir geht es darum, was der Einzelne gegen Akteure ausrichten kann, die menschenfeindliche Positionen vertreten."

      Wahrscheinlich nicht, so wie die wenigsten, die hier kommentieren. Lesen "Feministin" und "Genderforscherin" und werden gleich getriggert.

      Ging ihr nie um ganze Parteien, war aber logisch das die Unterstrukturierten es wieder falsch verstehen müssen.
      14 36 Melden
    • Wisegoat 16.11.2017 17:02
      Highlight @sapere: ich habe ja nicht den bericht kommentiert, sondern deinen äusserst polemischen post, der übrigens auch nichts erkennbares mit dem bericht zu tun hat. ansonsten darfst du mir die verlinkung gerne erklären.
      26 1 Melden
    • ATHENA 16.11.2017 20:30
      Highlight "Unterstrukturierten". Das nennt man wohl "Diskussion" in deinem Umfeld. LOL
      12 1 Melden
    • Imagine 16.11.2017 20:46
      Highlight Wie @sapere feststellt, niemand liest hier wirklich den Artikel.
      Es geht Frau Schutzbach nicht um die Abschaffung der Demokratie, sondern darum, was jeder selbst tun kann, um Rechtsaussen-Politiker zu stoppen und ihnen auch mal das Gefühl von "ausgegrenzt sein" zu geben.
      Sie ist übrigens dank der (sehr rechts positionierten) BAZ im Gespräch, diese hat den Post von Frau S. genutzt, um eine polemische Diskussion zu starten, so in etwa: "Seht her, sieht was gegen uns. Sie ist eine Böse. Sie ist antidemokratisch."
      6 26 Melden
    • Sapere Aude 17.11.2017 01:12
      Highlight ""Unterstrukturierten". Das nennt man wohl "Diskussion" in deinem Umfeld. LOL""

      Welches Umfeld sprichst du jetzt gerade an? Ich bewege mich eben in ganz unterschiedlichen. Der Begriff ist eigentlich selbst erklärend, wenn man den Kontext kennt. Dein Akronym zum Schluss zeigt eigentlich lediglich das exemplarisch zu beweisende.
      1 6 Melden
  • roterriese Team #NoBillag 16.11.2017 12:01
    Highlight Es ist an der Zeit, dass Mitte-Rechts entschlossen gegen Links vorgeht. Ein Schulterschluss zwischen SVP, FDP und CVP hätte die Macht, die Linken aus dem politischen Diskurs auzuschliessen. Die Mehrheit der Schweiz wählt nämlich nicht links. Mal schauen, was Frau Feministin dann sagen würde.
    58 35 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 13:10
      Highlight Gleiches mit gleichem vergelten? Naja zeigt wie erwachsen gewisse Kreise sind.
      Und solange die SVP glaubt die anderen zu beherrschen, funktioniert das Konstrukt zum Glück nicht
      13 40 Melden
  • einmalquer 16.11.2017 11:52
    Highlight Die Hauptfrage ist, was kann ich gegen Rechte und ihre Extreme tun als Taxifahrer, als Wirt ohne Milliardär im Rücken der Zeitungen kauft und Medien beherrscht?

    Der Taxifahrer kann sie am Strassenrand stehen lassen, der Wirt kann sich weigern, ihnen einen Saal zu vermieten. Man muss den Xenophoben nicht zuhören. Gegen Argumente sind sie sowieso immun.

    Ich kann vielleicht hier Beiträge gegen solche Personen verfassen, Schutzbach kann vielleicht mal einen Blog dagegen schreiben. Gegen die Mächte, die dieses rechtsextreme Gedankengut in die Köpfe träufeln, kommt man damit nicht an,
    18 51 Melden
    • Markus Hofstetter 16.11.2017 16:25
      Highlight Es ist natürlich jedem freigestellt, so etwas zu tun. Fragt sich einfach, ob das etwas bringt. Gut möglich, dass es die Radikalisierung anheizt, möglicherweise zu Gegenaktionen führt, welche ebenfalls kontraproduktiv wären. Es geht auch nicht nur um Rechtsextreme, sondern auch gegen "normale" Rechte. Letztendlich müssen wir zusammen in diesem Land leben und es wäre gut, wenn das friedlich verliefe.
      19 1 Melden
    • einmalquer 16.11.2017 18:15
      Highlight Argumentieren bringt aber auch nichts, dafür bräuchte man eine Grundlage.

      Statistiken zB oder Tatsachenberichte, die werden meiner Erfahrung nach nicht akzeptiert.

      Was zB akzeptiert wird ist die "SvP-Weisheit", dass die Linken in der Schweiz in der Mehrheit sind oder dass alle Medien links sind.
      Oder dass Statistiken nur richtig sind, wenn sie von der SvP stammen.
      6 9 Melden
    • Markus Hofstetter 16.11.2017 21:06
      Highlight Das ist schon so, finde ich auch. Es gibt Viele, die einfach glauben, was sie glauben wollen und gar nicht interessiert sind, was stimmt.
      7 4 Melden
  • olive 16.11.2017 11:22
    Highlight Beängstigend, solche Ideen. Dass die SVP zum politischen Spektrum gehört und dass es Konservative braucht, darauf kommt Frau Schutzbach nicht. Am besten nur Linke?

    Nicht nur eher, sondern vollkommen unausgegoren.
    97 14 Melden
  • vaste 16.11.2017 11:12
    Highlight Die gute Frau muss damit rechnen, dass sie irgendwann selbst am Boden bleibt und vom Flughafen aus heimlaufen muss. Oder wie viele Besitzer von Fluggesellschaften und Taxi-Unternehmen teilen wohl ihre Ansichten, wie mit "rechten" Politiker/innen umzugehen sei? Die Chance scheint mir recht gross zu sein, dass sie öfters mal Fortbewegungsmittel nutzt, welche rechten Politikern gehören.
    75 9 Melden
  • Don Sinner 16.11.2017 10:13
    Highlight Ich warte schon ganz geduldig auf den nächsten PR-Beitrag über diese und ähnliche Fundamentalistinnen und -isten. Denn solche hellen Geister bringen die Gesellschaft voran. Ironie aus. Ärger bleibt.
    61 10 Melden
  • 2fel 16.11.2017 10:09
    Highlight Lustige Überschrift
    27 1 Melden
  • Joe-B 16.11.2017 10:01
    Highlight Wenn ich mir die Meinung von Frau Schutzbach so durchlese kommt mir zwangsläufig folgender Text, den ich mal im Internet gesehen habe, in den Sinn (bitte mit Humor nehmen):
    "Wenn nur Frauen die Welt regierten, hätten wir lauter Länder, die wütend aufeinander sind und sich anschweigen."
    56 8 Melden
  • A_C_Doyle 16.11.2017 09:53
    Highlight Ich uabs gestern schon gesagt, die Dame hat den Begriff Demokratie einfach nicht verstanden. Jeder darf seine Meinung haben und äussern auch wen ein anderer sie für falsch hält. Die Dame ist für mich keinen deut besser als die SVP. Die versuchen Migranten ihre Rechte abzusprechen, sie macht das selbe mit Leuten die nicht ihrer politischen Meinung entsprechen. Vielleich sollten wir dann konsequenterweise nicht so drauf hören was sie zu sagen hat -.-
    40 13 Melden
  • Str ant (Darkling) 16.11.2017 09:37
    Highlight Was mich wundert ist ob und wie die Antifa auf solche Faschisten reagiert

    P.S. Interessante Titeländerung für den Artikel.
    35 9 Melden
  • meine senf 16.11.2017 09:31
    Highlight So überlässt man jene, die nicht das grosse Privileg haben, den "Safe Space" einer Uni als Alltagsumfeld zu haben, erst recht der SVP.

    Bedauerlich, dass man heutzutage gar nicht mehr mit dem "Gegner" reden will und dessen Anhänger von etwas besseren zu überzeugen zu versuchen, sondern sich nur noch im eigenen Saft zu schmoren.

    Als Lehrling mit eher linken Überzeugungen meinte ich genau deswegen immer, es gäbe heute kaum mehr Linke. Dabei war das nur, weil ich im "falschen" Umfeld war.
    25 10 Melden
  • Alioth 16.11.2017 09:23
    Highlight "Wie viel Aufmerksamkeit muss man bestimmten Ansichten geben? Muss es denn immer die krasseste Position sein?" Einverstanden.
    Aber warum nochmals kommt Frau Schutzbach momentan in der Zeitung inkl. ausführliches Interview? Genau. Weil sie mit ihrer Ausgrenzungsforderung eine krasse Position vertreten hat. Hätte sie sich differenzierter geäussert, gäbe es dieses Interview nicht. Sie profitiert also selber von dem System, das sie anprangert.
    56 7 Melden
  • Fidelius 16.11.2017 09:21
    Highlight Dass sich die Uni Basel zu Frau Schutzbach bislang ausschweigt und nicht entschieden ihre diskriminierenden Ansichten verurteilt, geschweige sie beurlaubt, wirft ebenfalls viele Fragen auf. Man denke nur, was mit Mörgeli damals an der Uni Zürich geschah am medizinhistorischen Institut. Ich bin mir sicher, würde es sich hier um eine SVP-nahe Person handeln, hätte die Uni Basel längst empört reagiert.
    60 10 Melden
    • Warumdennnicht? 16.11.2017 15:10
      Highlight Sie drückt sich im Gegensatz zu Mörgeli korekt aus. Auch wenn ich ihre krassen Ansichten nicht vertrete, muss ich gestehen, dass sie diese wenigstens korrekt und mit Antand mitteilt. Das kann sich Mörgeli und manch anderer als Vorbild nehmen.
      7 24 Melden
    • Fidelius 16.11.2017 16:54
      Highlight Unsinn. Dass hat doch mit ausdrücken nichts zu tun. Fakt ist ihre Kernaussagen sind diskriminierend und da hat auch eine Uni die Pflicht zu reagieren
      24 8 Melden
    • Citation Needed 16.11.2017 17:15
      Highlight Und im Gegensatz zu Mörgeli betraf das umstrittene Zitat einen privaten Blog, nicht eine Äusserung/Haltung im beruflichen Rahmen. Es ist Dozierenden der Uni Ba erlaubt, eine eigene Meinung zu haben. Was sie in ihren Seminaren vertritt muss hingegen wissenschaftlicher Natur sein. Solange sie diese Vorgabe erfüllt, gibt es objektiv keinen Grund, die Zusammenarbeit zu beenden. Wär ja noch besser, wenn die Muckraker bei Baz und WW unliebsame Leute einfach wegschreiben könnten. Bei Mörgeli betraf die Kritik übrigens seine Arbeit, nicht seine Politik. Also nicht vergleichbar.
      7 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.11.2017 17:40
      Highlight Fidelius
      Äpfel mit Birnen vergleichen.
      Was hat der Fall Mörgeli mit Schutzbach zu tun?
      Genau nichts.
      11 1 Melden
    • Citation Needed 17.11.2017 00:19
      Highlight Genau, Rabbi. Das finde ich auch!
      5 0 Melden
  • poga 16.11.2017 09:10
    Highlight Ich finde es spannend, dass es die Akademiker sind, welche das Gespräch nicht mehr führen können. Noch spannender ist es, wenn sie auf einem Gebiet forscht, indem sie auf gesellschaftlicher Ebene allen etwas voraus haben müsste. Diskussionen im Bereich Gesellschaft sollte sie ganz leicht gewinnen können. Ihr Problem ist, dass sie sich eine eigene Theorie angeeignet hat, welche dem Befinden grosser Teile der Gesellschaft widerspricht. Nur statt diese zu erklären, stellt sie sich lieber daneben hin, und beschwert sich. Nur, wer wenn nicht die Intellektuellen, soll die Aufklärungsarbeit machen?
    42 12 Melden
  • artyfrosh 16.11.2017 09:06
    Highlight Bin nicht so überzeugt von dieser Meinung, aber wenn ich mir vorstelle, das watson alle rechten Kommentare verhindern würde: Halleluja, wäre das schön.
    11 82 Melden
    • Chäslade 16.11.2017 13:15
      Highlight Zuviel linkes Gedankengut in dieser Zeit. Bin nicht rechts, aber zwischenzeitlich viel näher, als an den unausstehlichen Gutmenschen.
      Arbeite in einer von linken geleiteten Verwaltung, die Unbrauchbaren findet man nur dort wo nicht gearbeitet werden muss.
      30 7 Melden
  • Ohniznachtisbett 16.11.2017 09:05
    Highlight Also wer eine CVP-Wertedebatte mit Blut-und-Boden vergleicht, der ist extremer als Andreas Glarner einfach auf der komplett anderen Seite. Aber eben jeder hat seine Meinung und jeder beharrt genau auf seinem Punkt. Da gibts keinen Milimeter Spielraum mehr. Statt konstruktiv an einer Zukunft zu arbeiten, die allen passt, in der konservative nicht als Hinterwäldler und abgetan werden und Progressive so leben können wie sie wollen und trotzdem z.B. einen Job bekommen etc. Nein, nur gegenseitiges diffamieren. Was für die Rechten die Ausländer sind für die Linken die Konservativen... schade
    31 4 Melden
  • aglio e olio 16.11.2017 09:00
    Highlight Wenn ein Kind versucht seinen Willen mit Geschrei und Trotz unbedingt durchzusetzen, dann begegnet man dem am besten mit Ignoranz. Wenn es sich dann nach einigen Minuten wieder beruhigt hat kann man das Thema meist ganz entspannt angehen. Gebe ich dem trotzenden Kind nach wird es daraus lernen, dass es mit Geschrei und Wut jedes seiner Anliegen durchsetzen kann.
    Und beim nächsten Mal wieder so reagieren. Am Ende hat man ein verzogenes "Asikind" mit Potenzial für die Hauptrolle in einer RTL2 Dokusoap.
    Wir Erwachsenen sind oft auch nur grosse Kinder...
    12 15 Melden
  • Sapere Aude 16.11.2017 08:56
    Highlight Amüsant wie jetzt alle getriggert werden. Denn eigentlich sagt sie lediglich, dass man sich das ewige Gejammere der Reaktionären nicht immer anhören muss, was eben schon stimmt. Ja wir müssen uns den ganzen Mist der Populisten nicht immer reinziehen, gehört nicht zur Meinungsäusserungfreiheit, das jeder einem Zuhören muss.
    19 60 Melden
    • Chäslade 16.11.2017 13:19
      Highlight nun stellt sich doch einfach die Frage, wer sind denn genau die Reaktionären? Wer sind denn genau die Populisten?
      Einfach mal durchatmen und den Kopf etwas zur Seite neigen.
      20 4 Melden
    • Sapere Aude 16.11.2017 16:57
      Highlight Jene die menschenverachtende Positionen vertreten. Ich bin ganz ruhig. Im Gegensatz zu anderen lase ich mich von "Feministin" und "Genderforscherin" nicht gleich triggern und setze mich mit dem geschrieben auseinander.
      7 14 Melden
    • Citation Needed 16.11.2017 17:17
      Highlight Sapere Aude, bin auch verwundert, wie manche hier abgehen.
      6 7 Melden
  • stabiler 16.11.2017 08:50
    Highlight "Ich möchte niemandem den Mund verbieten, alle dürfen ihre Meinung sagen" - ruft gleichwohl dazu auf, den Raum zu verlassen, wenn ein politischer Gegner spricht...

    Was ich an solchen Meinungen nicht verstehe: Ich finde, man kann zur ein und derselben Frage mit durchaus guten Argumenten sowohl linke wie auch rechte Positionen vertreten. Der Unterschied liegt oft nur in einer unterschiedlichen Gewichtung der Argumente meist aufgrund eines anderen Werte-Kompasses. Bei der Interviewten fehlt diese Einsicht komplett, für sie ist alles abseits der eigenen Haltung per se moralisch (!) "falsch".
    36 6 Melden
    • Juliet Bravo 16.11.2017 12:44
      Highlight Sie meint aber, dass es nicht immer gleich der krasse Glarner sein muss und man ja auch mit weniger krassen konservativen / bürgerlichen reden könnte. Der Lösungsfindung würde das mE gar nicht schlecht anstehen.
      7 6 Melden
    • Warumdennnicht? 16.11.2017 15:14
      Highlight Sie ruft nicht dazu auf den Raum zu verkassen, wenn einem die Meinung des anderen nicht passt, sondern wenn einer Sexistische und Rassistische Parolen hervorholt.

      Dies mein lieber Stabiler ist ein sehr sehr grosser Unterschied.
      7 12 Melden
    • Citation Needed 17.11.2017 07:19
      Highlight Es geht nicht um den politischen Gegner. Es geht um jene, die extreme Positionen vertreten, die politische Mechanismen lahmlegen können.
      Ich verstehe, dass man sich fragen kann, wie man solche Positionen entschärfen kann, finde aber die damit verknüpfte Forderung unumsetzbar, eben weil man mit gewissen Freiheiten, die wir hochhalten, in Konflikt gerät.
      Warum nicht einfach Artikel lesen und feststellen, dass es eben nicht ums Mundtotmachen von Andersdenkenden geht, sondern darum, die ausgemachten Grundregeln hart einzufordern (was ich aber, as said, trotzdem für nicht praktikabel halte..).
      5 4 Melden
    • stabiler 17.11.2017 09:50
      Highlight @Simsalabim: Wobei es der Zufall natürlich so will, dass die Deutungshoheit darüber, was sexistisch/rassistisch ist/sein soll, dann bei einem selbst, in casu also Frau Schutzbach, liegt...

      Man hat in der jüngeren Vergangenheit ja oft genug gesehen, wohin solche Haltungen führen - zu abgesagten Veranstaltungen aus Angst vor Krawallen oder Störaktionen solcher, welche die moralische Richtigkeit ihrer Haltung für sich gepachtet haben.
      3 4 Melden
  • Nikolai G. 16.11.2017 08:46
    Highlight Sie spricht von der SVP Bubble. Lebt aber selber in einer Bubble. Studiert, wahrscheinlich noch nie mit einem Arbeiter gesprochen. Rassismus und Homophobie entsteht aus Ängsten der Menschen. Aus irgend einem Grund gibt es Parteien wie die SVP. Diese Partei vertritt nicht meine Meinung aber hat ihre Daseinsberechtigung in unserem Demokratiesystem. Ob ihr das passt oder nicht. Sie versteht einfach nicht was freie Meinungsäusserung ist und wünscht sich einfach eine Sozialistische Diktatur (in welcher Form auch immer)
    30 11 Melden
    • Citation Needed 18.11.2017 13:18
      Highlight Ist Uniba kein Arbeitgeber?

      Sie ist auch nicht gegen die SVP als Ganzes, sondern gegen jene Exponenten, die extremistische Anliegen (in Konflikt mit Gesetzen / Menschenrechten) auf reisserische, populistische Art einbringen und damit dem politischen Diskurs schaden.

      Ihr Vorschlag greift, wie anderswo schon gesagt, m.E. zu weit, ist unhaltbar. Aber er wurde in sehr hypothetischer Art geäussert, so dass man sich über die aktuelle Hysterie (über einen uralt-Eintrag, kommt noch dazu) nur die Augen reiben kann.
      4 2 Melden
  • FancyFish 16.11.2017 08:45
    Highlight Um den „Anti-Gender Diskurs“ für sich zu entdecken, braucht man nicht unbedingt rechtspopulistisches Gedankengut, gesunder Menschenverstand reicht
    26 10 Melden
  • Thinktank 16.11.2017 08:45
    Highlight Die Frau ist auf derselbenen Gedankenebene wie jede Diktatur z.B. Nordkorea. Es wird zentral eine vermeitlich überlegene Minderheitmeinung definiert, die man jedem überstülpen will und keiner darf widersprechen. Niemand hat Entschieden, dass die Schweiz eine Einwanderungsgesellschaft ist, im Gegenteil. Die Mehrheit will das eben nicht. Es ist wirklich Zeit, dass man diesen vom Staat alimentierten Linken, die selber in einer realitätsfernen Bubble leben, den Geldhahn abdreht. Sie können ihre Meinung gerne äussern, aber wenn sie beginnen zu unterdrücken und auszugrenzen, dann müssen sie weg.
    30 16 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 13:17
      Highlight Ziemlich alles falsch. Erstens, wenn ihr Rechtsnationalen meint die Welt mit eurer Meinung zu beglücken, darf die auch. Ist beides Weltfremd.
      Zweitens Die Mehrheit hat ja zu PFZ gesagt so viel zum Thema Mehrheit will nicht
      9 13 Melden
    • Steffou 16.11.2017 15:39
      Highlight @ Thinktank
      Die Wirtschaft hat entschieden, dass sie Arbeitskräfte aus dem Ausland braucht. Von den italienischen Arbeitern für den Gotthardtunnel im 19. Jahrhundert bis zu deutschen Ärzten, die wegen Ärztemangels benötigt werden, ist die schweizer Wirtschaft stets auf Einwanderung angewiesen.

      Und was die Wirtschaft wünscht wird von den bürgerlichen Parteien geliefert. Die SVP ist da keine Ausnahme. Sind doch SVP-nahen Branchen Landwirtschaft und Tourismus besonders auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Die SVP streut dem Volk bloss Sand in die Augen.
      8 7 Melden
  • 2fel 16.11.2017 08:40
    Highlight
    Wie sie selbst eingangs zugibt ist ihre Meinung unausgegoren. Ich möchte nicht, dass man unausgegorenen Ideen eine Plattform bietet.

    Vor allem dann nicht, wenn sie von Leuten kommt, die Utopien entwickeln und vorantreiben möchten. Da merkt man einfach dass da unter vermeintlicher Progressivität im Grunde ein Geist aus dem letzten Jahrhundert in diesem Kopf herrscht.

    Nur schon wie man sich als einigermassen vernunftbegabter Mensch heute noch als Feminist, und nicht einfach als Humanist, bezeichnen kann spricht Bände.

    „Dich ignorier ich noch nicht einmal“
    18 6 Melden
    • Citation Needed 18.11.2017 13:23
      Highlight Nicht ihre Meinung als ganzes ist unausgegoren, sondern der Post von damals. Wichtiger Punkt!
      Unterdessen sagt sie selbst (siehe Tageswoche), sie würde heute etweder alles voll satirisch schreiben ODER alles bierernst. Den Eintrag damals verfasste sie als Mischung aus beidem. Das wird jetzt zum Problem, weil die Grenzen zwischen Witz und Ernst halt schwammig sind. Aber wer den Blogeintrag liest, wird feststellen, dass er grösstenteils hypothetisch-fragend gehalten ist und klar überzeichnet. Nur das Schlussbouquet könnte man ernst nehmen, wenn man dann will..

      Und jemand will scheints...
      4 0 Melden
  • Bruno Wüthrich 16.11.2017 08:27
    Highlight Natürlich hat Frau Schutzbach nicht recht mit ihrer Forderung, die Rechten links liegen zu lassen. Die Debatte zu verweigern, geht nicht.

    Doch einige ihrer Gedanken sind der Überlegung wert: Weshalb kommen immer diejenigen mit den krassesten Positionen in die Diskussionen? Dies habe ich mich ebenfalls bereits oft gefragt.

    Oder ihre Huhn-Ei - Frage. Auch ich habe mich schon gewundert, wenn wieder mal bei irgendetwas gesagt wurde, man müsste die Ängste der Bevölkerung (also auch meine) ernst nehmen. Hatte denn überhaupt jemand Angst, bevor uns von Politikern Angst gemacht wurde?
    81 32 Melden
    • olive 16.11.2017 11:26
      Highlight Dies Frage stellt sich nicht. Die SVP ist konservativ und spricht Probleme an, die vorhanden sind. Abgesehen davon braucht es sie als Augleich zur anderen Seite.
      24 15 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.11.2017 14:11
      Highlight Zu welcher anderen Seite denn? Meinen Sie damit die bösen Linken, angefangen bei der FDP?

      Oder die allzu sorglosen Angstfreien. Damit auch die mal Angst bekommen, die ihnen dann von der lieben SVP gleich wieder genommen wird?
      5 12 Melden
    • rodolofo 17.11.2017 07:23
      Highlight @ olive
      Nehmen wir mal an, dass alles, was da ist, irgendwie gebraucht wird!
      Dann wäre doch auch eine Feministin, die vorschlägt, die Problemchen-Bewirtschafter und Ablenker von den wirklichen Gross-Problemen von Rechtsaussen zu ignorieren, auch irgendwie wichtig, oder etwa nicht?
      4 3 Melden
  • MaskedGaijin 16.11.2017 08:22
    Highlight Die CVP macht Blut und Boden Politik? Wie "extrem" ist die Frau eigentlich?
    116 20 Melden
    • Pafeld 16.11.2017 09:07
      Highlight Öhm, die SVP hat schlicht nicht die notwendige Mehrheit, um alleine für die auf der Strecke gebliebenen gesellschaftlichen Reformen verantwortlich zu sein. Da mischt eine ordentliche Portion CVP auch noch mit. Denn der Gag der CVP ist, unter dem Stichwort der "Familienpolitik" das Heimchen am Herd zu erhalten. Was dabei rauskommt, wenn sich die CVP mit der weniger sympatischen EVP oder EDU zusammentut, haben wir letztes Jahr gesehen. Das Rezept der CVP heisst ganz klar mitreden bei der Vaterlandspolitik. Nur wird sie dabei meist von der schreienden und kreischenden SVP übertönt.
      7 20 Melden
    • rodolofo 17.11.2017 07:20
      Highlight Mal ist es die CVP von der linken Seite, ein ander Mal ist es die FDP von der rechten Seite, die dem Herrenreiter von der SVP als Steigbügelhalter aufs Pferd hilft.
      Wer aber ist eigentlich "das Pferd"?
      Du und ich und alle Andern, sozusagen "das Volk".
      Und einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul!
      Wäre unser Volk nicht dermassen blöd, sich von solchen ruppigen und unsympathischen, neureichen Herrenreitern reiten zu lassen, hätten wir wahrscheinlich gar keine Demokratie.
      (Wie in Russland, oder in Zimbabwe)
      Wie gewonnen, so zerronnen...
      6 0 Melden
  • meine senf 16.11.2017 08:19
    Highlight Ankündigen, dass man etwas ignorieren will, ist das Gegenteil von "ignorieren".
    98 12 Melden
  • peterli90 16.11.2017 07:48
    Highlight "Die juristische Ebene ist das eine. Aber es muss auch ein gesellschaftliches Umdenken stattfinden. Und zu diesem Zweck kann es eben dienlich sein, Leuten den Ton abzudrehen, die rassistische Parolen ins Mikrofon plärren. Oder auch einmal aus einer Sitzung zu laufen, wenn jemand sexistischen Mist erzählt."

    Sorry, aber was Frau Schutzbach teilweise als sexistisch oder rassistisch erachtet... So ein Weltbild will ICH nicht haben! Wie gesagt: schaut mal in ihrem Blog vorbei 😁
    116 34 Melden
  • dracului 16.11.2017 07:34
    Highlight Wie ein Rat der Eltern an ein gemobbtes Kind beim Sandkastenspielen: Ignoriere ihn einfach! Hier liegt die Herausforderung: Alle anderen Parteien haben sich längst verabschiedet haben und kämpfen nur noch gegen immer stupidere Vorhaben von rechts an. Wo ist der Gegenentwurf? „Nicht-SVP“ ist einfach keine politische Orientierung! Die Linken verloren sich in der Gewerkschaftarbeit, die Grünen schnüffeln an Auspüffen, die CVP will die heilige Ehe retten und die FDP will mehr Bonus. Ignorieren reicht heute einfach nicht, es braucht (bessere) Alternativen. Bürger müssen wieder eine Wahl erhalten!
    111 8 Melden
    • demian 16.11.2017 08:08
      Highlight Ganz deiner Meinung! Das stört mich schon seit Jahren.
      57 3 Melden
    • _kokolorix 16.11.2017 08:29
      Highlight Genau auf den Punkt gebracht. Es braucht Veränderungen, weil wir an die Wand fahren wenn wir so weitermachen wie bisher. Es reicht nicht, die rechten Allmachtsphantasien zu verhindern, wir müssen endlich die exponentielle Reichtumsakkumulation stoppen bzw rückgängig machen, die Wirtschaft demokratisch organisieren und die Gleichberechtigung von allen durchsezten.
      Ohne diese grundsätzlichen Sachen wird das Ganze in nicht allzu ferner Zukunft in einen ökologischen oder gesellschaftlichen Kollaps führen, je nachdem was früher eintritt.
      Und wir werden einfacher und unbequemer leben müssen...
      31 17 Melden
    • BoomBap 16.11.2017 08:53
      Highlight Bei der BDP hatte ich einmal das Gefühl es könnte was werden. Aber sind schlussendlich leider auch nur Bürgerliche, mit Parolen wie: "Diese Firmen werden die Schweiz verlassen, wenn blablabla..." Aber immerhin sind sachliche Debatten möglich mit einer BDP.
      7 13 Melden
    • poga 16.11.2017 09:29
      Highlight Schöner Kommentar....
      6 5 Melden
  • Jein 16.11.2017 07:30
    Highlight Was für ein Schwachsinn. Die SVP ist die wählerstärkste Partei der Schweiz, und das ist nicht weil die Medien so viel über sie berichten sondern weil ein Drittel der Bevölkerung sich mit ihren Ideen identifiziert. Von Diskussionen wegzulaufen ist kindisch und nützt genau nichts, wennschon soll man Gegenwind geben wenn einem etwas nicht passt.
    104 38 Melden
  • rodolofo 16.11.2017 07:28
    Highlight Wenn einer mit hoch rotem Kopf, laut schreiend und schimpfend, stark schwitzend, irre Grimassen schneidend, wild fuchtelnd und mit einem grossen Messer in der Hand (also eindeutig als "Wutbürger" erkennbar) auf mich zugerannt kommt und dann noch ausruft: "Ihr linken Volksverräter, fahrt zur Hölle! Da hin, wo die Islamisten schmoren!"...
    ja dann wird es nicht so einfach sein, eine solche Person zu ignorieren!
    Ob ich will, oder nicht, ich MUSS diese Lebensbedrohende Person ernst nehmen!
    Bei einem Vergewaltiger ist es übrigens nicht anders.
    DAS sollte eine Feministin wenigstens verstehen.
    16 79 Melden
  • Wake-Up 16.11.2017 07:20
    Highlight Entschuldigung Sie, aber: Gehts noch? In der Schweiz haben wir eine direkte Demokratie. In den Parlamenten haben wir Menschen, die die Meinung des Volkes wiederspiegeln. Sie sind direkt vom Volk gewählt worden. Nur weil Ihnen die Meinung von anderen nicht gefällt, können Sie diese nicht einfach unterdrücken.
    Den Vergleich zu Donald Trump verstehe ich nicht. Viel weniger Einfluss des Volkes auf das politische Geschehen gibt es nur noch in einer Diktatur. (In welcher übrigens ihre Meinungsunterdrückung sehr gerne gesehen ist.)
    108 28 Melden
    • Pafeld 16.11.2017 09:10
      Highlight Wir haben in der Schweiz eine halb-direkte Demokratie. Passt hier eigentlich niemand mehr in der Schule auf? Der Einbürgerungstest wäre in so mancher Gemeinde an dieser Stelle bereits vergeigt...
      3 8 Melden
  • AskLee 16.11.2017 07:12
    Highlight Update
    "Kosovaren trinken Bier mit Schweizern"
    "Kosovaren machen die Fussball-Nati stärker"
    38 68 Melden
    • o.o 16.11.2017 09:21
      Highlight Seit wann können Kosovaren in der Schweizer Nati spielen?
      15 2 Melden
    • AskLee 16.11.2017 11:30
      Highlight Eben...Gleichstellung meine Rede. Danke
      3 14 Melden
  • AskLee 16.11.2017 07:06
    Highlight Und wie alle rechten jetzt beleidigt und empöööört sind von der Dame :)

    Aber meine Redefreiheit *lätsch
    Nein meine Ignorierfreiheit von rechtem Asitum werte ich höher !

    Jawohl in einer Zeit wo es normal geworden ist das rassistische Bildchen auf Whatsapp rumgeschickt werden um zu erheitern, darf man Menschen auch ignorieren.
    Wie weit soll den die rote Linie von den rechten weiterverschoben werden ?
    Muss man wirklich über jeden Quark von rechts sachlich diskutieren müssen.
    66 158 Melden
    • Ville_16 16.11.2017 07:39
      Highlight Same same gilt auch für links, Scheuklappen bitte abnehmen.
      88 24 Melden
    • peterli90 16.11.2017 07:54
      Highlight Ja, das Gleiche könnte man auch von linken Themen sagen! Aber egal welche Meinung - solange nicht strafrechtlich relevant - sollte ernst genommen werden bzw sachlich gekontert werden. Haben Sie denn das Gefühl, es gäbe nur Rechtspopulismus?! 😁

      Und übrigens: Die Rote Linie wird nicht von den Rechten, sondern von den Gerichten verschoben.
      63 22 Melden
    • Rebellischer Y 16.11.2017 11:38
      Highlight Ich muss @AskLee recht geben. Jedermann erfreut sich an rassistischen und sexistischen Bildchen auf Whatsapp, da muss es eine
      Gegenreaktion geben. Und eine Wirkung erzielt man nicht mit "Hey Leute, schaut mal: Ich habe hier ein total nicht rassistisches und nicht sexistisches Bildchen. Nein, man soll es ignorieren. Und die rote Linie wird von den Rechten verschoben, da mit dem Populismus der ganze Seich salonfähig gemacht wird.
      6 9 Melden
  • SuicidalSheep 16.11.2017 07:03
    Highlight Extremismus mit Extremismus bekämpfen... Das schadet bestimmt nicht und führt nicht zu einem Schwarz/Weiss denken.

    /ironie off
    285 38 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 16.11.2017 07:01
    Highlight Ich halte wenig von der "Leitkulturdebatte" die Pfister lancieren will, aber die CVP mit Termini wie "Blut-und-Boden" in die techtsextreme Ecke drängen zu wollen, ist in meinem Augen lächerlich. Es ist natürlich klar, wenn man extrem links ist, gibt es fast nur Rechtsextreme.
    Kampf gegen rechte Ideen:
    Man muss nicht wegschauen, man kann zB O-Libero beitreten und für eine offene und liberale Schweiz kämpfen, dabei besteht allerdings die Gefahr, mit Rechten in Kontakt zu kommen und schmutzig zu werden. Sie einfach zu ignorieren und es sich in seinem safe space bequem zu machen, ist einfacher.
    34 23 Melden
  • walsi 16.11.2017 06:23
    Highlight Die Frau hat definitiv nicht begriffen was das Wort freie Meinungsäusserung bedeutet. Sie verlangt für sich was sie anderen abspricht, dass man ihre Meinung anhört und toleriert. Sie selber ist aber sehr intolerant gegenüber Meinungen die ihr nicht gefallen.
    539 162 Melden
    • AskLee 16.11.2017 07:06
      Highlight Sie will dich doch nur ignorieren....
      32 76 Melden
    • nimmersatt 16.11.2017 07:24
      Highlight Nur geht es bei Rechtspopulisten meist nicht bloss um Meinungen, sondern um Rassismus, Frauenfeindlichkeit, sowie um die Zerschlagung der staatlichen Solidarität (Servicepublic, Medien etc,) - also faktisch um die Abschaffung zentraler Werte und Institutionen einer Demokratie
      58 116 Melden
    • Wiesoned 16.11.2017 08:44
      Highlight @nimmersatt
      Ja aber ist das nicht das was die Frau auch macht. Sie fordert auf andere wegen ihren Ansichten zu ignorieren. Das geht auch in die Richtung der Absvhaffung zentraler Werte und Institutionen einer Demokratie. Und zudem geht es um Meinungen jedoch führt diese bei Rechtspopulisten leider in deine genannten Gründen. Trotzdem herrscht in der Schweiz Meinungsfreiheit und diese muss bewahrt bleiben auch wenn das nicht jedem passt, ob jetzt von der linken oder rechten Seite. Finde Meinungsunterdrückung schlimmer als wenn mir jemand sagt er habe etwas gegen die Flüchtlinge.
      10 3 Melden
    • dracului 16.11.2017 09:04
      Highlight Im 1997 hat der EU-Rat eine Empfehlung über die Hassrede „hate speech“ verabschiedet: Jegliche Ausdrucksformen, welche Rassenhass, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus oder andere Formen von Hass, die auf Intoleranz gründen, propagieren, dazu anstiften, sie fördern oder rechtfertigen, einschliesslich der Intoleranz, die sich in Form eines aggressiven Nationalismus und Ethnozentrismus, einer Diskriminierung und Feindseligkeit gegenüber Minderheiten, Einwanderern und der Einwanderung entstammenden Personen ausdrückt.
      Meinungsfreiheit wird immer mehr als Deckmantel für für Hassreden missbraucht.
      9 12 Melden
    • TJ Müller 16.11.2017 10:38
      Highlight Walsi, ich glaube du hast das Wort freie Meinungsäusserung nicht begriffen. Man muss eine andere Meinung nicht tolerieren, ihr nicht zuhören und kann auch dagegen anschreiben oder jemanden niederbrüllen. Freie Meinungsäusserung bedeutet, dass JEDER seine Meinung äussern kann, ohne um sein Leben fürchten zu müssen. Und es darf nicht von staatlicher Seite mit Repressionen und Verboten gegen die Person vorgegangen werden. Sich aber zu denken, dass man nun überall eine Bühne bekommt und toleriert wird von allen Menschen hat überhaupt nichts damit zu tun!
      16 3 Melden
    • walsi 16.11.2017 13:01
      Highlight @TJ: Du widersprichst dir in deinem Kommentar gleich selber. Am Anfang schreibst du dass man andere Meinungen nicht tolerieren muss und auch niederbrüllen darf. Im nächsten Satz schreibst du dass JEDER seine Meinung äussern darf. Ja was denn nun? Ich empfehle mal im Duden die Bedeutungen von tolerieren und akzeptieren nachzulesen. Die beiden werden gerne verwechselt.
      2 5 Melden
    • TJ Müller 16.11.2017 18:34
      Highlight Walsi, dies ist überhaupt kein Widerspruch. Freie Meinungsäusserung meint nicht, dass jeder alle Meinung tolerieren muss. Du DARFST deine Meinung jederzeit äussern! Ich muss sie aber weder akzeptieren, noch tolerieren. Der Staat hingegen muss sie tolerieren und darf deswegen keine Repression ausüben. Ich empfehle mal die Bedeutung von freier Meinungsäusserung nachzuschlagen...
      5 0 Melden
  • speaker33 16.11.2017 06:18
    Highlight Fakt ist jedoch, dass sie ein eher radikales Gedankengut hat und auch zu diesem steht, sonst hätte sie keinen öffentlichen Beitrag dazu verfasst.
    Dass jetzt versucht wird das ganze schön zu reden, finde ich eher peinlich. Von einer Akademikerin sollte man erwarten können, dass sie die Folgen von ihrem Handeln abschätzen kann.
    Zudem verstehe ich nicht, wieso man einer solchen Person noch eine Plattform
    bietet.
    450 121 Melden
    • AskLee 16.11.2017 07:08
      Highlight Hmmmm wo hab ich dieses habs nicht so gemeint oder falsch verstanden schon mal gehört.... richtiig von rechten Asi-Aussagen der achso "guten" Rechts-Politikern
      27 86 Melden
    • Picker 16.11.2017 07:09
      Highlight "Zudem verstehe ich nicht, wieso man einer solchen Person noch eine Plattform
      bietet."

      Das ist in etwa genau Frau Schutzbach's Wortlaut betreffend der SVP...merksch öppis? 😉
      62 21 Melden
    • Knarzz 16.11.2017 07:19
      Highlight Dein letzter Satz ist jetzt aber genau das, was sie über die SVP sagt: Wieso bietet man solchen Personen z. B. in der Arena eine Plattform?

      Siehst du, wie schnell man jemandem die freie Meinung abspricht?
      53 14 Melden
    • banda69 16.11.2017 07:23
      Highlight @speaker - "Zudem verstehe ich nicht, wieso man einer solchen Person noch eine Plattform bietet."

      Aus dem selben Grund wie auch Rechtspopulisten wie Blocher, Glarner und Mörgeli seit Jahren eine Plattform kriegen. Man nennt das Meinungsfreiheit.
      50 13 Melden
    • TJ Müller 16.11.2017 10:45
      Highlight Jeder ist frei, jemandem eine Plattform zu bieten oder auch nicht. Das hat überhaupt nichts mit freier Meinungäusserung zu tun! Ich weiss nicht, woher die neue Vorstellung kommt freie Meinungsäusserung bedeute man habe das Recht auf eine Plattform. Nein, hat man nicht!! Man hat auch nicht das Recht darauf angehört zu werden. Man ist nur frei seine Meinung zu äussern und selber zu verbreiten. Dabei darf man sich nicht um sein Leben fürchten und man darf nicht von staatlicher Seite mit Represionen und Verboten eingeschüchtert werden.
      12 0 Melden
    • werner weber 17.11.2017 13:51
      Highlight Sie redet nicht etwas schön, sondern steht zu ihrer Ansicht. Die Frage ist ja gerade, wem man eine Plattform bietet. Faschismus und Stalinismus gehört wohl nicht dazu.
      3 0 Melden

Das grosse Ranking der  Journalisten des Jahres – watson gewinnt zwei Kategorien 

Das Branchen-Magazin «Schweizer Journalist» ermittelt jedes Jahr in einem Publikums-Voting die besten Journalisten des Landes. Die watsonians Simone Meier und Klaus Zaugg haben in ihren jeweiligen Kategorien abgeräumt. 

Rund 1200 Medienschaffende küren jeweils Ende Jahr in einem Online-Voting die besten und einflussreichsten Schweizer Journalistinnen und Journalisten.

watson publiziert die Sieger der jeweiligen Kategorien des Rankings 2017 exklusiv vorab:   

Nachdem SRF-Moderator Jonas Projer im jährlichen Ranking des «Schweizer Journalist» vor zwei Jahren bereits in der Kategorie Politik abgeräumt hat, setzte er sich 2017 in der Hauptkategorie «Journalist des Jahres» gegen den …

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