Schweiz

Gregor Rutz und Natalie Rickli, beide SVP und im Vorstand der Aktion Medienfreiheit, reichen die Referendums-Unterschriftsbögen «Nein zur Billag-Mediensteuer» ein.
Bild: KEYSTONE

SRG-Kritiker Gregor Rutz: «US-Spielfilme gehören nicht zum Service Public. Drei TV- und sechs Radio-Kanäle auch nicht»

Die SRG-Kritiker haben einen Etappensieg im Ringen um die finanzielle Ausstattung des Service Public erreicht. Der Bundesrat soll vier Budget-Varianten präsentieren. Gregor Rutz, Vorstand der Aktion Medienfreiheit, über nationalen Zusammenhalt, Kochsendungen und den idealen Marktanteil der SRG-Sender. 

17.12.15, 11:30 18.12.15, 13:54

SVP und FDP haben im Kampf gegen die SRG einen Teilsieg errungen. Nach der gestrigen, von der SVP anberaumten Service-Public-Sondersitzung, hat der Nationalrat den Bundesrat beauftragt, vier verschiedene Budgethöhen für die SRG zu präsentieren und sämtliche zur SRG und zum Service Public eingegangenen Motionen zu berücksichtigen. Sowohl die Budgetvarianten wie auch die Motionen soll der Bundesrat in einem Bericht zum Zustand des Service Public im nächsten Jahr berücksichtigen. 

Heute hat der Ständerat diesen Antrag von Natalie Rickli (SVP, ZH) ebenfalls diskutiert – und abgelehnt. Die Angestellte des SRG-Konkurrenten Goldbach Media und der Zürcher Kommunikationsberater Gregor Rutz (SVP, ZH) sind die rechten Meinungsführer in der Service-Public-Debatte. Diese gestaltet sich seit dem knappen Abstimmungsergebnis über das Gebühreneinzugs-Modell (50,08 Prozent Ja) für die SRG je länger je ungemütlicher. 

Gregor Rutz 

Der Zürcher sitzt seit 2012 für die SVP im Nationalrat, deren Generalsekretariat er zwischen 2001 und 2008 geleitet hatte. Der 43-jährige Jurist und Berater ist im Vorstand der Aktion Medienfreiheit, die traditionellerweise gegen die Marktmacht der SRG-Organe ankämpft. Präsidentin der Aktion Medienfreiheit ist die SVP-Nationalrätin Natalie Rickli, die für den Privatsender-Vermarkter Goldbach Media und damit für die SRG-Konkurrenz arbeitet. 

Herr Rutz, der Nationalrat ist Ihren Anträgen bezüglich Bundesratsbericht zur SRG gefolgt. Der Ständerat hat diese nun abgelehnt. Eine Niederlage. 
Das mag sein, aber die Argumente sind auf unserer Seite. Die Service-Public-Debatte muss geführt werden und zwar auch vom Bundesrat. Das sieht der Ständerat hoffentlich gleich. Der Bundesrat argumentiert anachronistisch und will eigentlich nur den Status Quo besprechen. Den technologischen Wandel scheint man nicht mitbekommen zu haben. Entsprechend fehlen Perspektiven in der Diskussion. Die unzähligen neuen Möglichkeiten im Medienbereich scheint man ausblenden zu wollen.

Das ist jetzt aber nicht Ihr ernst, oder? Oberstes Ziel der SRG-Gegner ist es doch, die SRG neuer Möglichkeiten im Medienbereich zu berauben. Das Internetangebot auf eine Audio- und Videothek beschränken zu wollen …
… die Motion von Marco Romano, CVP…

... ja, das verlangt nur jemand, der die SRG schädigen will oder von der Medienwelt grad gar keine Ahnung hat.
Warum?

«Die SRG steht nicht im Wettbewerb.»

Weil man Radio, TV und Internet doch schon heute nicht mehr getrennt betrachten kann. Schon gar nicht in der Vermarktung.
Es ist nicht die Aufgabe der SRG, auf das Internet zugeschnittene redaktionelle Vollangebote zu machen. Es gibt heute Serien, die einzig für das Internet produziert werden. Das ist falsch und widerspricht dem Konzessionsauftrag. Die SRG hat den Auftrag, Radio- und Fernsehsendungen zu machen. Diese soll man im Internet abrufen können. Redaktionelle Beiträge auf dem Internet und eigentliche Newsportale sind aber nicht Aufgabe der SRG und führen zu massiven Wettbewerbsverzerrungen.

Der SRG zu verbieten, andere Formate als Radio- und TV zu produzieren, raubt ihr jedes Entwicklungspotential. Was soll sie tun, wenn Radio- und TV nicht mehr die Formate sind, über die die Leute sich informieren?
Die SRG muss sich nicht entwickeln und in neue Märkte vorstossen. Sie steht auch nicht im Wettbewerb. Die SRG hat ihren gesetzlichen Leistungsauftrag zu erfüllen. Dafür erhält sie Gebührengelder und wird vom Staat entschädigt. Innovation zu betreiben, ist Sache der privaten Anbieter. Sie sollen das in einem möglichst freien Wettbewerb tun können.

Also in einem SRG-freien Wettbewerb.
Die SRG steht nicht im Wettbewerb. Die Konzession hält fest, dass die SRG sich von kommerziellen Veranstaltern unterscheiden soll und dass sich die Akzeptanz ihrer Programme nicht in Marktanteilen bemisst. Die SRG wird dafür entschädigt, ihren Leistungsauftrag zu erfüllen. Nicht, um jede Innovation zu kopieren und den Wettbewerb für unsubventionierte Anbieter zu erschweren oder zu verunmöglichen.

Den Leistungsauftrag wollen Sie ja auch kürzen. Wie stellen Sie sich eigentlich einen Service Public vor? Was ist Ihre Definition davon?
Zum Service Public gehören diejenigen Angebote, welche zwingend erbracht werden müssen und welche Private nicht erbringen können oder wollen.

«Erstens bin ich nicht für die Abschaffung der SRG. Zweitens sind staatlich finanzierte Unternehmen nur bedingt unabhängig.»

Das ist sehr unkonkret. Bekennen Sie doch mal Farbe. Was heisst Service Public konkret? Was gehört dazu und was nicht?
Das ist nicht unkonkret, sondern ein sehr konkreter Grundsatz. In der Praxis heisst dies: Kochsendungen gehören beispielsweise sicher nicht zum Service Public. Eingekaufte amerikanische Spielfilme und Serien auch nicht. Eingekaufte Unterhaltungsshows auch nicht. Drei TV- und sechs Radiokanäle für die Deutschschweiz sind sicher auch zu viel. Zum Service Public zählen Inhalte aus dem Nachrichten-, dem politischen und kulturellen Bereich oder solche, die der nationalen Kohäsion dienen – wie es die Verfassung festhält.  

Aber der Mix lässt die SRG-Sender doch erst ihre demokratiewichtige Wirkung entfalten. Wie sollen Sender, die keinen relevanten Marktanteil mehr haben, weil nur noch Echo der Zeit und Sternstunde Philosophie laufen, der nationalen Kohäsion dienen? Zur politischen Debatte beitragen?
Die Marktanteile sind für die SRG nicht entscheidend. Sie steht nicht im Wettbewerb. Sie hat einen Leistungsauftrag zu erfüllen, für welchen sie entschädigt wird.

Also ist es eigentlich am besten, wenn gar niemand mehr SRG-Programme sieht oder hört. Können Sie es einmal on the Record sagen?
Was?

«Für die finanzkräftigen und rechten Kräfte im Land wird alles einfacher, wenn der unabhängige Medien-Player SRG vom Markt verschwindet.» 
So ein Quatsch. Erstens bin ich nicht für die Abschaffung der SRG. Zweitens sind staatlich finanzierte Unternehmen nur bedingt unabhängig. Und drittens muss es meines Erachtens unser Hauptziel sein, den Wettbewerb wieder vermehrt spielen zu lassen, denn mehr Wettbewerb führt zu mehr Innovation und einem qualitativ besseren Angebot.

Das behaupten Sie einfach und stimmt vielleicht in HSG-Theorien, aber können Sie einen Beispiel-Markt nennen, in dem das so ist? Mir kommt keiner in den Sinn. 
Die Geschichte hat immer wieder bewiesen, dass der Wettbewerb die besten Resultate hervorbringt.

«Bei Unternehmen, die sich zum grössten Teil aus staatlichen Geldern finanzieren, kann man aber nicht mehr von Unabhängigkeit sprechen. Im Gegenteil.»

Vermarktungs-Joint-Venture

Das Verlagshaus Ringier, der bundesnahe Telekom-Betrieb Swisscom und die SRG wollen sich in einer gemeinsamen Vermarktungsgesellschaft organisieren. Die Player erhoffen sich durch den Austausch ihrer Nutzerdaten (welche Zielgruppen surfen, hören oder schauen wann und wo welche Programme) eine genauere Erfassung und damit zielgruppengerechtere Auslieferung der Werbung. Das Unternehmen geht auf die Idee des SRG-Generaldirektors Roger de Weck zurück, der in der Zusammenarbeit die einzige Chance sieht, gegen Internetriesen wie Google und Facebook bestehen zu können. Ausser Ringier hat sich kein Verlagshaus dem Joint Venture angeschlossen. Die Wettbewerbskommission hat das Vorhaben abgesegnet. Das Bundesamt für Kommunikation hat die SRG jedoch zurückgepfiffen, da noch ungeprüft sei, ob diese Art der Inhalte-Vermarktung konzessionsgerecht ist. (thi)

Das heisst, Sie finden, Sat1, Pro7 und RTL trügen viel zum demokratierelevanten gesellschaftlich-politischen Diskurs in Deutschland bei?
Jedes Programm trägt auf seine Art zum gesellschaftlichen Diskurs bei. Die genauen Inhalte politischer Sendungen auf deutschen Fernsehkanälen kann ich nicht beurteilen – da fehlt mir schlicht die Zeit, diese zu schauen. Noch einmal: Mir geht es nicht um die Abschaffung der SRG, sondern um Medienvielfalt und ein möglichst breites Angebot für die Konsumenten.

Aber das stellt doch die Verteilung der Restgebühren unter den Privaten sicher? 
In einer Demokratie ist jeder staatliche Eingriff im Medienbereich heikel. Wir haben heute schon etliche private Sender, welche massgeblich von Subventionen aus dem Gebührensplitting profitieren. Bei Unternehmen, die sich zum grössten Teil aus staatlichen Geldern finanzieren, kann man aber nicht mehr von Unabhängigkeit sprechen. Im Gegenteil.

Wenn die SRG sich mit Privaten zusammentut, wie jetzt mit Ringier im Joint Venture (siehe Infobox) mit der Swisscom ist es aber auch nicht gut?
Nein, sicher nicht. Ich halte dieses Joint Venture für ein ordnungspolitisches Ärgernis. Der Entscheid der Wettbewerbskommission, diese Konstruktion einfach so zuzulassen, ist bedenklich. Immerhin hat das Bundesamt für Kommunikation betreffend der SRG nun noch interveniert. Werbevermarktung gehört nicht zum Auftrag von SRG und Swisscom. Zudem gibt es hier genügend private Angebote.

Was gedenken Sie zu unternehmen?
Ich habe eine parlamentarische Initiative eingereicht, um der SRG konzessionsfremde Tätigkeiten nur noch zu erlauben, wenn sie volkswirtschaftlich notwendig sind und nicht schon privaten Dienstleister im selben Sektor tätig sind. Aus dem Kreise von FDP und SVP rechne ich zudem auch noch mit Interpellationen zum Thema «Joint Venture».

* Das Interview ist vor der Abstimmung im Ständerat geführt worden. Der Ständerat hat die Motion Rickli am Morgen des 17.12.2015 abgelehnt. 

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133Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fachmann 20.12.2015 20:18
    Highlight Was meint ihr wohl, warum kostet ein Teleclub Abonnement satte 80 CHF im Monat? Warum werden immer mehr Privatradios von grossen Medienhäusern (Ringier, AZ Medien, Somedia) aufgekauft? Warum ist Watson eines der beliebtesten Online-Portale und muss trotzdem Personal entlassen, um profitabel zu werden? Meiner Meinung nach liegt das daran, dass der Wettbewerb nicht spielt und die SRG immer grösser wird.

    Die glühenden Verfechter der SRG hier drin sollten sich mal überlegen, ob ihnen das gefällt oder ob sie einfach reflexartig anderer Meinung als gewisse SVP-Vertreter sind...
    5 9 Melden
    • R&B 21.12.2015 09:50
      Highlight Für eine freie Berichterstattung bin ich bereit Billag-Gebühren zu zahlen. Fox-News und Berlusconi- Medien sind die besten Negativ-Beispiele.
      ...und bitte schreiben Sie doch in einem neutralen und nicht im aggressiven SVP-Ton.
      7 3 Melden
    • atomschlaf 21.12.2015 11:10
      Highlight @DenkeZuerst: Für eine freie Berichterstattung bräuchte es niemals eine SRG in der heutigen Grösse und Dominanz.
      Ausserdem sollte die SRG dann wenigstens konsequent sein und auf Werbung und Sponsoring verzichten. Dann noch die Werbefenster für die ausl. Sender abschaffen und es bliebe Luft bzw. Werbegeld für private Konkurrenz, was für Meinungsvielfalt und Demokratie nur gut wäre.
      2 3 Melden
    • atomschlaf 21.12.2015 11:17
      Highlight @DenkeZuerst: Fox-News und Berlusconi sind nicht miteinander vergleichbar. Das Problem bei Berlusconi war vor allem, dass er durch seine Position als Ministerpräsident neben seinen eigenen Medien auch noch auf die RAI Einfluss hatte.
      Fox-News dagegen steht im Wettbewerb mit vielen weiteren TV-Sendern. Damit trägt Fox-News zur Meinungsvielfalt bei.
      Abgesehen davon frage ich mich, wie viele der hiesigen Fox-News-Kritiker den Sender wirklich kennen. Vermutlich die Wenigsten. Da wird einfach nachgeplappert.
      3 2 Melden
    • R&B 21.12.2015 12:52
      Highlight @atomschlaf: es braucht diese Grösse. Es braucht auch Programm-Vielfalt, wie ich und einige andere schon weiter unten erwähnt haben. Die Werbeeinnahmen der SRG sind dann nicht klein. Das weiss ich aus bester Quelle. Ohne Werbe-Einnahmen würde die Billag-Gebühr dramatisch steigen und das ist auch der Grund, warum die Ricklin gegen die SRG kämpft. Ich kenne Fox-News.
      2 2 Melden
  • Schneider Alex 18.12.2015 06:19
    Highlight Nach dem vernünftigen Gebührenentscheid muss als zweiter Schritt die Überprüfung der SRF-Programme folgen. Es stellen sich insbesondere folgende Fragen: Warum gehört das permanente Ausstrahlen von Kriminal-, Gewalt- oder Horrorfilmen oder der Formel-1 Rennen zum Service public? Warum kann man die Ausstrahlung von Klamauk-Formaten und von seichten, synchronisierten US-Unterhaltungsfilmen nicht einfach den privaten Fernsehkanälen überlassen? Mit Sparmassnahmen könnten nicht nur Gebühren gesenkt, sondern auch die Werbefenster verkleinert oder bessere eigenständige Sendungen produziert werden.
    14 21 Melden
    • Raembe 18.12.2015 10:06
      Highlight @alex: Wieso alles den privaten Sendern ůberlassen? Spielfilme oder Blockbuster zählen durchaus in den Service Public. Ich versteh die ganze Diskussion eh nicht ganz. Wir haben 3 gute Tv Sender der SRG, mit abwechslungsreichem Programm. Nur weil ein paar Leuten Glanz und Gloria stinkt, muss man nicht das gnze System hinterfragen. Ich zahl auch nicht gerne Billag, aber Qualität hat halt ihren Preis. Oder wollen hier alle in 90min Film, 20min Webung?
      33 9 Melden
    • Kronrod 20.12.2015 08:01
      Highlight Das Problem, Raembe, ist nicht, dass Qualität seinen Preis hat, sondern dass ich gezwungen werde, für etwas zu bezahlen, dass ich nicht will und nicht nutze. Ich verstehe, dass Schweizer Produktionen und Schweizer Nachrichten zu einem gewissen Grad subventioniert werden müssen und bin bereit, hier mitzutragen. Aber es nervt mich, wenn meine Steuergelder (und das ist die Billag-Gebühr de facto) an Bernie Ecclestone (Formel 1) oder Fox News (Simpsons) fliessen. Das hat nichts mit Schweizer Kultur zu tun.
      5 4 Melden
  • Walter Röhrich 17.12.2015 19:44
    Highlight Ich weiss nicht was mit diesen Leuten der SVP los ist. Sicher gibt es einige Sendungen die man nicht schauen möchte, aber das SRF bietet für alle etwas an. Ich kucke gerne US Spielfime, Sport und Serien. Aber wieso soll man einen TV-Sender, der sehr wohl auf Marktanteile angewieden ist, in die Steinzeit des TV-Programms zurücksetzen? Diese Forderungen sind völlig bescheuert und zeugen von tollen vier Jahren mit diesen rückständigen und hinterhältigen Politikern. Aber den Bauern gleich mal 61 Mio mehr zuschieben das geht dann wieder, da muss der hochgelobte freie Markt nicht spielen.
    47 14 Melden
    • FrancoL 17.12.2015 20:17
      Highlight Eigentlich geht es der SVP nicht um Inhalte, ganz und gar nicht. Die teilweise leicht links liegende Berichterstattung ist schon seit Jahrzehnten der SVP ein Dorn im Auge und heute kann SVP mit gütiger Mithilfe von vielen nicht unbedingt SVP freundlichen Kreisen die SRG massregeln über die Billig. Nicht mehr und nicht weniger als eine verkappte Geisslung der SRG.
      23 9 Melden
    • kiawase 19.12.2015 08:53
      Highlight seht guter Beitrag; in der SRG muss - im unterschied zu den privaten - alles (also auch sendungen für minderheiten) platz haben; und das funktioniert ganz gut. ir graut vor privaten mainstream sendern a la 'fox'. aber das ist genau das was die billag gegner wollen: das fernsehen so übernehmen lassen wie das bei den zeitungen längst passiert ist
      10 2 Melden
  • FrancoL 17.12.2015 19:03
    Highlight Die SRG muss sicherlich einige Sendungen überdenken und optimieren: Doch es bracht eine SRG die auch "Zugpferde" senden darf und kann! Nur so bringt die SRG auch zusätzliche Zuseher zu Sendungen die ohne "Vorgruppen" nicht beachtet würden die aber einen feinen und wichtigen Beitrag zur Kultivierung unserer Gesellschaft beitragen. Wenn nur schon 4-5% zusätzliche Zuseher zu diesen Angeboten geführt werden könnten würde das zur bessern Bildung der Bürger beitragen und den Beitrag wert sein.
    26 7 Melden
  • banda69 17.12.2015 17:41
    Highlight :-)
    35 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 09:21
      Highlight Würde das wahr, gäbes keine Talkshows, keine Interviews, keine Pressekonferenzen, keine Serien und Spielfilme mehr.
      Denn wer nicht dumm ist, der sucht nicht den Ruhm, ohne Ausnahme.
      Aber ich bin froh um die Dummköpfe auf allen Kanälen. Sie unterhalten mich, wie die Bewohner des Affenhauses.
      4 8 Melden
  • banda69 17.12.2015 16:00
    Highlight Man kann es nicht oft genug wiederholen:

    Die SVP schadet der Schweiz.
    85 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 09:24
      Highlight Wie? Wozu? Weshalb?
      3 16 Melden
    • Biene Maja 20.12.2015 07:01
      Highlight Stimme dieser Aussage vollumfänglich zu. Billige Polemik, durchschaubare Propaganda, Angstmacherei und künstliches und opportunistisches Agenda-Setting. All das gepaart mit zu viel Geld in der Parteikasse um idiotische Kampagnen zu fahren, die dem Land schaden. Schade, dass deren Wähler nicht klug genug sind, das zu erkennen.
      11 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.12.2015 09:21
      Highlight @Biene Maja: Ich hab's: alles was Sie scholderten passt zu den Grünen mit ihrer Klimaweltuntergangsprohezeiungspanik! Oder doch zu den Roten mit ihrer EU-Beitrittsneurose? Oder zur FDP mit ihrer Marktfreiheitshysterie? Oder die SVP mit ihrer Abschottungsmanie? Vielleicht zur CVP mit ihrer Daueridentitätskrise?
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.12.2015 15:30
    Highlight was der mister swiss tobacco - genussraucher - 3+ junky sowie svp nationalrat (lustigerweise) versehentlich eingeatmet hat,hätte ich gerne gewusst.
    37 12 Melden
  • kurt3 17.12.2015 15:28
    Highlight Ich denke , Rutz möchte am liebsten einen Propa äh Informationsender àla RT , natürlich völlig neutral. Beiträge würden uneigennützig von echt schweizerischen Quellen wie WW , Schweizer Zeit , Teleblocher zur Verfügung gestellt.Formatideen : RK liest sich aus seinen Manusscripten vor , CB erklärt die Schlacht von Morgarten , Schlüer bringt den Schüler die Schnürlischrift bei .
    76 20 Melden
  • Rim 17.12.2015 15:13
    Highlight Für einmal bin ich bei Rutz. SRF hat sich mit ihren Hauptsendern (die werden fast ausschliesslich von alten und uralten Menschen konsumiert, aus Tradition halt) fast so sehr der "Volksverblödung" gewidmet, wie die SVP. SRF Zuseher sind (aus Tradition) eben auch SVP Wäher (aus Tradition). Rutz wirkt dem nun entgegen. SVP Wähler sollen nicht weiter so "verwirrt" werden, dass sie Musikantenstadel für Volksmusik halten, bzw. SVP mit grundschweizerischen Werten verwerchselen. Die CH sollen wieder mit Qualität "genährt" werden. Irgendwie hochanständig von Rutz, finde ich ;-))
    32 51 Melden
    • R&B 17.12.2015 15:36
      Highlight @Rim: Nice Try! Nicht einmal, sondern immer plädieren Sie für SVP-Themen.
      26 15 Melden
    • Rim 17.12.2015 17:03
      Highlight Naja. Wer sich"DenkeZuerst" nennt, ohne luzid zu sein, ist vermutlich auch bloss ein Ideologe? Sollte ich mich irren, würde ich mich natürlich, in aller Form, entschuldigen. Ich versuche, auch für Dich, es nochmals zu buchstabieren: Rutz &co versuchen bloss die Volksverblödung zu privatisieren, die ihnen bis anhin so sehr diente. Schon möglich, dass Rutz&co oder Sie das anders sehen. Das ist, m.E. aber Rutz und co bzw Ihr Problem:-) Es ist gibt nicht bloss schwarz /weiss. Die Farben dazwischen sind weit spannender und lebendiger. Auf deren Kraft und Geist setze ich. Think about!
      28 7 Melden
    • Dewar 17.12.2015 17:22
      Highlight Und wer soll dann bestimmen was "Qualität" ist? Sie? Oder Herr Rutz?
      Seien wir ehrlich: Was ohne SRF im schweizerischen Fernsehzirkus übrigbleibt sind Lokal- und Kleinstsender und natürlich 3+. Mit bekannten Qualitätsformaten wie Bachelor, Bachelorette, und Bauer, ledig sucht, unterbrochen von stundenlangem ShivaTV. Momol, klingt mir nach den von Ihnen erwähnten "grundschweizerischen Werten".
      Da ist es irgendwie mutig, bei SRF von "Volksverblödung" zu sprechen.
      28 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.12.2015 17:35
      Highlight Ich lach mich schief. SRF ist Volksverblödung? Was ist denn 3+ und die deutschen Privatsender mit den ganzen Deppensendungen die "Alias" oben schon erwähnt hat? Und alle 15 Minuten durch 20 Minuten Werbung unterbrochen. Wenn nichts anderes mehr zur Verfügung steht als Privatsender dann kann ich sehr gut aufs TV gloten verzichten.
      29 13 Melden
    • R&B 17.12.2015 18:47
      Highlight @Rim: Was Sie hier schreiben, ist völlig an den Haaren herbeigezogen und entbehrt jeder Realität.
      Ich kann mich nur den anderen Kommentatoren, die auf Ihren Kommentar geantwortet haben, anschliessen.
      Ich weiss nicht, ob ich luzid bin. Mit Sicherheit bin ich nicht verblendet ;-)
      11 15 Melden
    • Triesen 17.12.2015 20:23
      Highlight Im Vergleich zu Tele Blocher finde das Programm des Schweizer Fernsehens sehr gehaltvoll....
      19 5 Melden
    • Rim 17.12.2015 21:17
      Highlight Genau Triesen: SRF hat in vorauseilendem Gehorsam, das Niveau (und damit den "geistigen" Anspruch) schleichend richtung Blocher TV angepasst. In homeopathischen Schritten :-) Damit das SVP Volch nicht merkt, dass systematisch verblödet wird ;-) Nun ist der Punkt erreicht und wir können die Verblödung privatisieren. Ganz im Sinne unserer Patrioten.
      13 5 Melden
    • Triesen 17.12.2015 21:37
      Highlight @Rim ...Räusper, irgendwie verstehe ich den Kommentar zu meinem Kommentar nicht. Was soll mir das sagen? Und um allen Missverständnissen vorzubeugen: Der Vorstoss der beiden Jungblochers ist ganz und gar nicht in meinem Sinn. Das nur so zur Absicherung.
      7 3 Melden
  • aye 17.12.2015 15:04
    Highlight «Für die finanzkräftigen und rechten Kräfte im Land wird alles einfacher, wenn der unabhängige Medien-Player SRG vom Markt verschwindet.»
    Treffer, versenkt.
    75 12 Melden
    • kiawase 19.12.2015 08:54
      Highlight genau: ein politischer kampf .... siehe USA
      4 1 Melden
  • jSG 17.12.2015 14:58
    Highlight Das Problem ist, das die SRG verpflichtet ist auch mal was intellektuelles zu Senden. Klar das dies den Blocher Jüngeren nicht passt, den so besteht die Gefahr das die SVP Wählerbasis merkt das gegen sie politisiert wird. Also ist es doch viel besser die SRG abzuschaffen und Tele Blocher National zu Senden. Vielleicht liesse sich noch eine Zusammenarbeit mit RT oder Fox news arrangieren. So könnte man die Menschenrechte auch viel schneller abschaffen. (Ironie off)
    48 12 Melden
    • kiawase 19.12.2015 08:55
      Highlight sehe ich genau so ; die svp kann nur profitieren wenn alles unternommen wird das volch dumm zu halten. Daher auch die bestrebungen überall bei der bildung zu sparen
      3 0 Melden
  • Oly 17.12.2015 14:30
    Highlight Service Public von MO - SA von 16:00 - 20:00 Uhr. Schwarz/Weiss (ohne HD natürlich...) müsste ebenfalls reichen. Untertitel jeweils in allen 4 Landessprachen. Am Sonntag wegen zu geschlossen.
    Ueli der Knecht in Dauerrotation wäre allenfalls auch ein Ansatz.
    Herr Rutz scheint auch am Dunning-Kruger-Effekt zu leiden. Es geht hier nicht um Inhalte, sondern um das stumm schalten von unbequemen linken "Mächten". Es wäre doch ehrlicher, wenn man einfach die Privatisierung fordern würde und nicht versucht noch Programmdirektor zu spielen...
    54 8 Melden
  • Donalf 17.12.2015 13:55
    Highlight Das die SVP Personen die (indirekt) die SRG abschaffen wollen reine Interessenvertreter sind und sich und ihren Kunden und Kumpanen Gewinne und Geschäfte zuschanzen wollen ist ein Fakt. Dies ist ein Anfang der neuen Regierung, wenn wir dies zulassen, so wird sich dies auch auf anderen Gebieten ausdehnen. Wenn Sendungen wie Bauer sucht.. etc. wie z.B. von Frau Ricklin als Referenz angesehen werden, können wir alle der SVP eine gewisse Volksverblödung verdanken. Sollten wir alle wirklich auf das Edelweiss-Niveau absinken, um der SVP stimmen zu bringen?
    73 10 Melden
    • sebjseb 17.12.2015 14:05
      Highlight Nein. Trotzdem ist die Diskussion "was ist service public" überfällig. Es gibt mehr als nur "Option A: Abschaffen" und "Option B: Überfinanzieren"!
      30 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.12.2015 14:10
      Highlight Die Funktion als Interessenvertreter macht dessen Aussagen weder richtiger noch falscher. Eine Volksverblödung herbeizureden, entbehrt jeder Grundlage. Ich weiss zwar nicht wo das Edelweissniveau ist, aber es kann nicht unterhalb Ihrer Argumentationslinie liegen. Was ausser Parteibashing haben Sie beizutragen?
      12 36 Melden
  • CreatorsWolf 17.12.2015 13:38
    Highlight Die SVP versucht die bessere Wirtschaftspartei zu sein und verfolgt dieselbe neoliberale Ideologie. Welch freude wenn privatsender die Nachrichten übernehmen. Kandidaten wie 3+ sind eine Beleidigung für den denkenden Teil der Bevölkerung. Wer das Endresultat sehen will gehe in die USA wo FOX News, CBS oder MSNBC einen Kampf um die Wahrheit führen und das ultimative Setting für Lügen, Polemik und Verblendung geschaffen haben.
    64 5 Melden
    • Triesen 17.12.2015 20:29
      Highlight Ohne unabhängiges TV könnten die SVP die Fernseh-Landschaft inhaltlich bestimmen, auf Grund endloser finanzieller Mittel - so wie es auch Berlusconi tut. Ich denke er ist ihr Vorbild...
      20 1 Melden
    • atomschlaf 19.12.2015 02:00
      Highlight @CreatorsWolf: Die privaten Sender in der Schweiz sind deswegen so schlecht, weil die Politik ihnen die notwendigen Mittel für ein qualitativ besseres Programm vorenthält.
      Einerseits, indem man der SRG trotz Gebührenfinanzierung zusätzlich auch noch Fernsehwerbung erlaubt. Andererseits wegen den stupiden Werbefenstern für die deutschen Sender, die unsinnigerweise Werbegelder nach Deutschland abfliessen lassen.
      Werbefenster abschaffen und ein Werbeverbot für die SRG! Dann können auch private Sender Qualität produzieren.
      3 2 Melden
  • Taiyou 17.12.2015 13:31
    Highlight Chapeau an den Journalisten Sehr spannende und kritidche Fragen gestellt Herr Rutz argumentiert völlig inkonsistent. Richtig amüsant :))
    59 11 Melden
  • naaah 17.12.2015 13:30
    Highlight Ha da bin ich doch das erste Mal auf einer Linie mit den SRG- (tschuldigung Billag) Gegnern. Er meint die SRG dürfe nur noch das anbieten, was die Privaten nicht schaffen: Nun sie schaffen es ja nicht Mal US-Serien und Filme anzubieten. Es fehlt der original Ton und Untertitel. von den eigenen produzierten Inhalten fange ich erst gar nicht an, oder sollen wir uns via Bauer sucht Frau informieren? Gibt es überhaupt irgend ein sinnvolles, halbwegs informatives Programm bei den Privaten?
    37 17 Melden
    • Rendel 17.12.2015 13:50
      Highlight Bauer sucht Frau wird nicht von der SRG produziert, sondern von einem Privatsender.
      20 4 Melden
    • Rendel 17.12.2015 14:11
      Highlight Ich versteh Deine Post nicht wirklich. Du bist auf der Seite der Billaggegner und und dann kritisierst du trotzdem die Privaten, die nix schaffen. Was willst du dann?
      18 1 Melden
    • naaah 17.12.2015 14:43
      Highlight @Rendel Der erste Satz hätte Ironie sein sollen...
      13 0 Melden
    • Rendel 17.12.2015 14:46
      Highlight Ach so, danke fürs Entwirren. Ironie im Netz ist und bleibt öfters schwer erkennbar.
      7 1 Melden
    • jSG 17.12.2015 14:51
      Highlight Das die Leute Ironie nicht verstehen.. bestimmt zufrieden mit 3+ und pro7
      9 4 Melden
    • Rendel 17.12.2015 17:54
      Highlight Ja, das ist so, wie Ironieversteher voll aufs Musikantenstadel abfahren.
      5 1 Melden
  • Rendel 17.12.2015 13:20
    Highlight Soso, Medienvielfalt, er meinte wohl vielmehr Medieneinfalt, zumindest das ist mein Einduck von privaten Sendern.
    45 2 Melden
  • sebjseb 17.12.2015 13:18
    Highlight Was ist Service Public?
    DAS sollte die zentrale Frage sein, nicht SRG Ja/Nein.
    Dass wir diesen für eine (annähernd) neutrale Berichterstattung benötigen ist unübersehbar. Aber wir sollten uns doch fragen, ob z.B. F1, G&G und ausländische Spielfilme dazu beitragen oder eben nicht.

    Fakt ist: Die SRG hat einen Leistungsauftrag zu erfüllen und tut dies auch - aber sie tut noch viel mehr!
    41 6 Melden
  • Linus Luchs 17.12.2015 13:10
    Highlight Erbärmlich, wie sich Gregor Rutz windet. Auf die logische Frage, ob denn die Wettbewerbsmedien Sat1, Pro7 und RTL tatsächlich demokratierelevante Qualität produzieren würden, flüchtet er in die Ausrede, ihm fehle die Zeit, diese Programme zu schauen. Wunderbar, wie Rutz mit der Verlogenheit seiner neoliberalen Phrasen vorgeführt wird.
    Ja, es muss diskutiert werden, was zum Service Public gehört. Aber Rickli, Rutz & Co. wollen etwas anderes. Sie wollen, dass die Meinungsbildung privatwirtschaftlich kontrolliert wird, um die Entscheidungen in der direkten Demokratie noch effizienter zu steuern.
    92 15 Melden
    • Oban 18.12.2015 06:10
      Highlight Rickli geht es nicht mal darum, ihr geht es Hauptsächlich um ihren Arbeitgeber. Goldbach Media ist der grösste Werbevermarkter auf Privat Sendern der Schweiz. Raten sie mal was passiert wenn die SRG plötzlich mehr Geld braucht und an wenn sie sich wenden muss.
      12 0 Melden
  • just sayin' 17.12.2015 13:09
    Highlight interessant, dass viele hier eine diskussion über den service public mit fox news und zensur vergleichen.

    kann beim besten willen keinen zusammenhang sehen.
    14 46 Melden
    • Dewar 17.12.2015 13:59
      Highlight Ich versuche es zu erklären: Der Herr Rutz will keine Diskussion über den Service public, sondern ihn allein definieren. Naja, nicht ganz, die unbefangene Frau Rickli von Goldbach Media darf auch mitreden. Und in ihrer Definition soll die SRG in Zukunft zu 100% abhängig von der Privatwirtschaft werden. Ein Schelm, wer jetzt denkt, die finanzielle Abhängigkeit könnte die politische Unabhängigkeit gefährden.
      Fox ist im Fall nichts anderes, als ein privat finanzierter Nachrichtensender. Was wäre der grosse Unterschied zu SRF, wenn die von Rutz vorgeschlagenen Änderungen umgesetzt würden?
      35 2 Melden
    • just sayin' 17.12.2015 19:18
      Highlight @alias: nein
      1 11 Melden
  • Tepesch 17.12.2015 13:08
    Highlight Ich würde die Billag abschaffen und die SRG über die Steuern finanzieren.
    SRF2 sollte rein über Werbung finanziert werden. Gibt dann natürlich viel mehr Werbeblöcke, dafür kostet es uns nichts.
    21 29 Melden
  • just sayin' 17.12.2015 13:05
    Highlight was für ein unprofessionell geführtes interview! was zum fremdschämen.

    konstant wörter-in-den-mund-legen und gebetsmühlenartige in-schubladen-stecken ist kein journalismus, sondern billige meinungsmache.

    get a grip!
    23 64 Melden
    • R&B 17.12.2015 15:37
      Highlight Arbeiten Sie etwa direkt oder indirekt für private Medien-Unternehmen?
      18 5 Melden
    • just sayin' 17.12.2015 19:19
      Highlight @denkezuerst: denke zuerst!
      4 12 Melden
    • R&B 17.12.2015 20:59
      Highlight Also ja
      10 5 Melden
    • just sayin' 18.12.2015 12:38
      Highlight @denkezuerst
      <kopfschüttel>
      (zu ihrer vermutung und zur art wie hier kommentiert wird)
      2 7 Melden
    • R&B 21.12.2015 12:55
      Highlight "zur Art wie hier kommentiert wird". Haben Sie mal darauf geachtet, in welchem Ton Sie hier schreiben? Sehr aggressiv und verachtend. Und Sie haben immer noch nicht klar zu meiner Frage Stellung genommen.
      1 1 Melden
    • just sayin' 24.12.2015 22:47
      Highlight @denkezuerst: interessante definition von agressiv und verachtend, die sie haben😄

      weiter scheinen sie ja bestens über mich informiert zu sein. da brauchts mich ja nicht. 😉
      1 0 Melden
  • DerWeise 17.12.2015 12:50
    Highlight Rutzli und Rickli wollen Zustände wie in den USA
    71 16 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.12.2015 12:48
    Highlight Die SRG gehört abgeschafft. So eine nichtsnützige, geschützte Werkstatt ist viel zu teuer für Bürger und Land.
    Man zahlt horrende Gebühren für pseudointellektelle Fürze und lau abgekupferte Kopien der Privatsender. Ein Riesenbschiss. Weg mit!
    32 88 Melden
    • Anam.Cara 17.12.2015 13:05
      Highlight Das würde ich so nicht sagen, NirWAHNa. Aber ich unterstütze die Forderung, dass der Leistungsauftrag und Sparpotenzial diskutiert werden müssen.

      Bei einem derart unterschiedlichen Zielpublikum und derart viel Konkurrenz von Privatsendern ist die Programmgestaltung nahezu unmöglich. Diversifikation durch mehr Kanäle hat die SRG beim Radio versucht, was nun auch kritisiert wird.
      Und: die Privatsender bringen eben jene "amerikanischen Serien", die so beliebt sind. Wenn die SRG nur noch eigene Produktionen senden darf, wird sie noch wesentlich teurer...
      28 5 Melden
    • DerWeise 17.12.2015 13:13
      Highlight just in: foxnews.com
      15 5 Melden
    • klugundweise 17.12.2015 13:22
      Highlight Mit dem Resultat, dass die Fraktion der Bildungsfernen in den kommenden Wahlen die 40% Grenze überschreitet.
      Haben Sie sich überlegt, dass dies gewollt ist und Sie möglicherweise schon zu den Manipulierten gehören, ohne es zu merken?!
      38 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.12.2015 13:49
      Highlight @klugundweise: iIch lasse mich eben nicht manipulieren, schon gar nicht vom einäugigen Schweizer Fernsehen oder Radio. Habe schon lange aufgehört SRF oder DRS zu konsumieren: zu wenig fundiert, zu unkritisch, ausser gegen SVP & Co. Statt bissiger Satire, bloss gekünstelte Kalauer. Ich habe an allen Parteien fundamentale Kritik anzubringen. Darum weiss ich, dass mein Geist noch frei ist. Wie steht es mit Ihnen? Vielleicht doch SRG-verblendet?
      10 32 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.12.2015 15:10
      Highlight NirWAHNa: Du findest SRF & DRS zu wenig fundiert und zu unkritisch. Aber welche anderen TV- / Radiokanäle nimmst du als Massstab / Vergleich um zu diesem Schluss zu kommen? Also konkret, an welche Sender (Radio und TV) denkst du?
      16 3 Melden
    • Alfio 17.12.2015 15:11
      Highlight @NirWAHNa ein verschwörungstheoretiker also :-)
      16 3 Melden
    • Anam.Cara 17.12.2015 16:04
      Highlight Das mit der Satire kann ich unterstützen NirWAHNa.
      In Satiresendungen Made in Switzerland wird ein Gag so lange erklärt, bis es für durchschnittlich mit Humor gesegnete Menschen nur noch öde ist.
      Satire konsumiere ich auch bei den anderen Sendern im deutschsprachigen Europa, weil sie dort entweder slapstickiger oder bissiger oder tiefgründiger ist.

      Wenn man aber per Leistungsauftrag Fernsehen für die erwähnte breite Zielgruppe machen muss, dann darf Satire für niemanden verletzen und muss für alle verständlich sein. Resultat siehe SRF.
      *schulterzuck und seufz*
      9 0 Melden
    • atomschlaf 19.12.2015 02:13
      Highlight @NirWAHNa: Nein, die SRG gehört nicht abgeschafft, aber auf ein vernünftiges Mass zusammengestutzt. Einerseits damit die horrenden Zwangsgebühren gesenkt werden können, andererseits damit genügend Werbegelder frei werden, um auch Privaten die Produktion eines qualitativ guten Programms zu ermöglichen.
      Mögliche Massnahmen:
      - Abschaffung der Werbefenster für ausl. Sender
      - Werbeverbot für gebührenfinanzierte SRG-TV-Kanäle
      - Finanzierung der SRG-TV-Programme mittels Pay-TV
      - Verbot von Online-Aktivitäten, die über Streaming bzw. Bereitstellung gesendeter Radio- und TV-Sendungen hinausgehen
      4 3 Melden
    • FrancoL 19.12.2015 09:52
      Highlight Atomschlaf; wenn sich ein Teil Ihrer Ansinnen durchsetzt dann ist die SRG ABGESCHAFFT! Es wäre ehrlicher wenn Sie Ihren Anfangssatz streichen würden oder spielen Sie Politiker!
      3 3 Melden
    • atomschlaf 20.12.2015 10:48
      Highlight @FrancoLeo: Unsinn. Die SRG hat früher mit 1 TV- und 2 Radio-Programmen pro Sprachregion existiert und könnte auch heute in kleinerem Rahmen existieren.
      4 1 Melden
    • FrancoL 20.12.2015 11:16
      Highlight @Atomschlaf; Ja da scheint ein Experte am Werk zu sein. Wenn Du meinen Kommentar als Unsinn taxierst, kann das für Dich sicherlich in Ordnung gehen. Wenn Du aber in einer stark veränderten Medienwelt erwähnst dass die SRG früher in kleinem Rahmen existieren konnte und dies die SRG HEUTE das auch könnte, dann ist das schlichtwegs eine Fehlbegründung.
      1 2 Melden
    • atomschlaf 20.12.2015 11:40
      Highlight @FrancoLeo: Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass die SRG abgeschafft werden müsste, wenn sie beispielsweise ohne Werbung auskommen müsste.
      Sie müsste natürlich die Kosten und vermutlich auch die Anzahl Programme reduzieren, aber mit einer Abschaffung hätte das nichts zu tun.
      Die SRG könnte auch mit weniger als 17 Radioprogramme, 7.5 TV-Programme plus einem aufgeblasenen Internet-Auftritt existieren.
      1 TV- und 2-Radio-Programmer pro Sprachregion würden für Information und Kultur wohl reichen.
      Sport und Klamauk können auch Private senden, dafür braucht es keine Zwangsgebühren.
      3 0 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 20.12.2015 12:10
      Highlight @Atomschlaf: Horrende Gebühren? HORREND? Wükli ?
      Es sind genau 37.60 pro Monat. Horrend.....
      *kopfschüttel*
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.12.2015 09:40
      Highlight @Müller: Fr. 37.60 pro Monat sind rund 450 Franken im Jahr. Für viele Arbeitnehmerinnen ist das der Lohn einer Woche, den sie zwangsweise der SRG zahlen müssen, damit sie slowenische, türkische, spanische o. a. Sender in ihrer Sprache legal schauen dürfen. Die SRG kassiert für etwas, was sie nicht liefern. Das ist eine ungerechtfertigte und überrissene und erst noch rassistische Abzockerei! Wenn für Sie 450 Franken im Jahr oder über 22 000 Franken in einem Leben vernachlässigbar sind, dann sind sie ein eingebildeter Snob.
      2 1 Melden
  • nimmersatt 17.12.2015 12:46
    Highlight wie immer geht es der SVP um Partikularinteressen des Kapitals und die eigene Deutungshoheit.

    Es ist schon erstaunlich wie man so kaltblütig das Volk anrufen kann um in völliger argumentativer Inkonsistenz die Projekte des Demokratieabbaus und der landesweiten Diskriminierung ganzer Volksgruppen voranzutreiben.
    51 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.12.2015 13:59
      Highlight Der Abbau des Meinungsmonopols SRG ginge einher mit einer grösseren Meinungsvielfalt, also einem Ausbau der Demokratie und genau nicht mit ihrem Abbau.
      Oder wünschen Sie eine sowjetisch gestaltete Medienlandschaft und ebensolche Demokratie mit exakt einer Meinung, einer Partei und keiner Alternative?
      4 36 Melden
    • Ruedi Widmer 17.12.2015 15:26
      Highlight NirWahnaa, Sie glauben doch selbst nicht, was Sie schreiben. Jeder Staat hat ein öffentlich-rechtliches Fernsehen, die diktatorischen wie Russland (Wladimitr Putin) auch sehr regierungsnahe, was bei der SRG oder bei der ARD nicht der Fall ist. Man könnte ihm auch Volksfernsehen sagen, um ihnen zu verdeutlichen, was die SRG anbietet. Es ist deshalb unlogisch, wenn die Volkspartei Privatfernsehen und kein öffentlich-rechtliches Volksfernsehen will. Aber es ist ja der Name Schweizerische "Volkspartei", der an der Realität vorbeigeht.
      24 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 09:47
      Highlight @Widmer: Dass jeder Staat ein Staatssender hat, ist noch lange kein Grund die SRG nicht abzuschaffen. Ausser staatliche Propaganda, welche immer antidemokratisch ist, hat ein Volksempfänger keinen Zweck. Wer für eine freie Demokratie ist, muss also für einen staatsunabhängigen Medienbetrieb sein. Das ist sonnenklar. Nur maoistische Linke sehen das anders, weil sie Demokratie mit mehr als einer Partei nicht ertragen.
      2 10 Melden
    • atomschlaf 19.12.2015 02:16
      Highlight @Ruedi Widmer: Die ARD ist extrem regierungsnah, wie sich gerade in den letzten Monaten bei der Berichterstattung über die Flüchtlingskrise gezeigt hat.
      Die SRG ist weniger regierungs- als vielmehr SP-nah.
      4 1 Melden
    • FrancoL 19.12.2015 09:22
      Highlight @Atomschlaf; Die ARD alleine zu betrachten greift zu kurz. Das ZDF ist auch in Betracht zu ziehen und zusammen ergibt sich eine breit abgestützte Berichterstattung.
      3 2 Melden
  • Dewar 17.12.2015 12:39
    Highlight Meine Meinung: Es braucht Sender, die nicht nur quotenbasiert funktionieren, um die Unabhängigkeit zu gewährleisten und die sehr breiten Interessen des CH-Publikums möglichst komplett abzudecken. Aber klar: Rutz' Traum wäre wohl ein privates, von der SVP gesponsertes "Schwiizer Fox Nius" für die "unabhängige Meinungsbildung", mit Sendezentrale Herrliberg und Partnerin Goldbachmedia.
    Nein ernsthaft: Wir alle wissen, was ohne SRF in der CH TV-Landschaft übrig bleibt. Bätscheler, Bauer ledig, Jungwildsexy und co. lassen grüssen. Daher: Service public Diskussion? Ja klar. Stark einschränken? Nein.
    57 12 Melden
    • Mietzekatze 17.12.2015 14:21
      Highlight Ja klar brauchts sender die Unabhängig funktionieren! Die Frage die sich stellt ist doch nur, in wie weit und vor allem was Service public ist. G&G? DGST? und sonst so schmarrn?? Wohl kaum, oder? Dass Nachrichten, Arena und sowas unter Service public laufen ist auch klar... Aber wieso die Spielfilme? Serien? Die kann ich doch auch auf Privatsendern schauen? Pro Sprache 2 TV Sender und mind. 3 Radiosender ist einfach too much für eine SRG.. Nicht?
      5 12 Melden
    • Dewar 17.12.2015 14:56
      Highlight Ja klar, diese Diskussion ist zu führen. Dann muss es aber eine echte Diskussion sein, wo verschiedene Meinungen akzeptiert werden. Am Ende wird es einfach darauf hinauslaufen, dass es so viele Meinungen wie Zuschauer gibt, und es dann allen recht zu machen ist ein Spagat der nicht einfach zu machen ist.
      Was für mich klar ist: Über Programminhalte, Budget und Details kann man diskutieren, die finanzielle/politische Unabhängigkeit muss aber gewährleistet bleiben und der sprachlichen und kulturellen Vielfalt der Bevölkerung soll weiterhin Rechnung getragen werden.
      15 0 Melden
    • atomschlaf 19.12.2015 02:19
      Highlight @Alias: Natürlich kann neben der SRG niemand ein gescheites TV-Programm produzieren, wenn der gebührenfinanzierte Fast-Monopolist auch noch jede Menge Werbung schalten darf und man zusätzlich noch ausländischen Sendern Werbefenster zugesteht.
      Werbefenster abschaffen und Werbeverbot für die SRG und es werden auch private Programme mit guter Qualität finanzierbar.
      3 2 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 20.12.2015 12:27
      Highlight Hey Miezekatze
      Ganz einfach: Service public ist Dienst an der Allgemeinheit. Und da gehören mMn auch Filme und Serien dazu. Oder glaubst Du, Goldbachmedia schaltet lieber Werbung vor der Arena als vor einem Blockbuster? Zu den Privaten: Ich kann das vielleicht heute nicht beurteilen, da ich Ende der '90er aufgehört habe, diese zu konsumieren. Waren bei der Lancierung nicht sooo schlecht, aber irgendwann war's halt nur noch 'Unterschichten-TV'. Ausserdem geht mir deren Werbung auf den Sack. Noch etwas: 54 der 1321 Mio Billag gingen 2014 an schweizer Privatsender.
      Schnurr
      0 1 Melden
  • Str ant (Darkling) 17.12.2015 12:38
    Highlight Was es seit der letzten RTVG Abstimmung definitiv nicht mehr braucht is die Billag die kann gerne ersatzlos gestrichen werden
    22 27 Melden
  • Michael Mettler 17.12.2015 12:36
    Highlight Gregor Rutz schaut keine Konkurrenz der SRG aber will diese fördern. Herr Rutz, machen Sie Ihre Hausaufgaben.
    45 10 Melden
  • TanookiStormtrooper 17.12.2015 12:32
    Highlight Kochsendungen finde ich aber sehr gut! Da kann sich der Single-Mann tatsächlich mal was abkucken! Auf den Privaten geht das aber gar nicht, dann muss ich ja vorher noch einen Lidl finden, denn das geht ja nur mit deren Produkten...
    39 15 Melden
  • Luca Brasi 17.12.2015 12:31
    Highlight Ich mag Kochsendungen und US-Spielfilme und -serien. Essen ist doch Kultur und Spielfilme, die ich auf Englisch schauen kann, verbessern meine Sprachfähigkeiten. ;)
    47 12 Melden
  • Amboss 17.12.2015 12:08
    Highlight Herr Thiriet, was sollen ihre ständigen Vorwürfe an Herr Rutz, er wolle die SRG abschaffen?
    Vor kurzem ist die Politik und die SRG mit einem Zufallsmehr an einer Blamage vorbeigeschrammt. Man hat uns da eine Diskussion um den Service public versprochen.
    Die TV- und Radio-Gebühren stammen aus einer Zeit, als es vielleicht 6 TV-Sender gab und Internet schon gar nicht.
    Die Diskussion um Kosten/Gebühren/Service public etc... soll man jetzt führen. Und zwar richtig führen.
    Die SRG kann auch ohne Gebühren existieren.
    watson existiert ja auch ohne Gebühren.
    42 84 Melden
    • Hackphresse 17.12.2015 12:14
      Highlight Darf ich Lachen?
      Wenn die SVP eine Abstimmung verliert ist es ein Zugallsmehr aber wenn sie genau so knapp gewinnt ist es Volkswillen?
      Na Das ist ja mal ein Ding!
      79 19 Melden
    • Wandtafel 17.12.2015 12:14
      Highlight Watson macht auch Werbung für ältere Frauen welche schnellen Sex wollen, willst du das auch im SRF? Solche Vergleiche sind ja zum heulen.
      46 13 Melden
    • Amboss 17.12.2015 12:20
      Highlight Jede Tageszeitung muss ohne Gebühren existieren.
      Ich könnte mir gut vorstellen, die Höhe der Gebühren gleich zu behalten, aber sie anders zu verteilen.
      An Tageszeitungen, Newsportale, Privatradios, Privat-TVs und an die SRG
      Jedoch mit klar definierten Leistungsaufträgen

      Nicht nur die SRG kann "Service public".

      Aber man muss das diskutieren. Die bisherige Haltung "400 CHF, das meiste für die SRG müssens einfach sein" verfängt nicht mehr
      20 32 Melden
    • Hackphresse 17.12.2015 12:34
      Highlight Und überhaupt.
      Was wurde uns nicht alles Versprochen!
      Kulturlandinitiative, Alpeninitiative, notwendige Autobahnanschlüsse, weniger Ausländer, mehr Arbeitsplätze, Cassis de Dijon und und und!
      Stattdessen was gibts? Unternehmenssteuerreformen, Minarettinitiativen und Durchsetzungsinitiativen für dinge die nichteinmal Menschenrechtskonform sind.
      Es gibt Bereiche und Gebühren an denen Haushalte mehr sparen könnten als bei der Billag, darüber redet man aber nicht weils den "Investoren" nicht passt.
      49 12 Melden
    • Gigle 17.12.2015 12:36
      Highlight Wissen sie wie etwas 'funktioniert ohne Gebühren'? Entweder bezahlt der Nutzer mit seinen Daten (Google, gratis Apps etc.) oder das ganze wird durch Werbung finanziert. Ich möchte nicht noch mehr TV Sender auf RTL Niveau mit Dauerwerbesendungen die unterbrochen werden von einem Film/TV Serie etc. Oder denken sie wirklich irgendjemand vergibt heute noch was 'gratis'?
      40 3 Melden
    • panaap 17.12.2015 12:51
      Highlight Tageszeitungen haben durch den reduzierten Mehrwertsteuersatz indirekte staatliche Subventionen
      18 2 Melden
    • Amboss 17.12.2015 12:55
      Highlight @Hackfresse: Ich kann das Wort "Zufallsmehr" auch weglassen. Tut nichts zur Sache. Knapp wars in jedem Fall.

      Kann dir nicht ganz folgen. Ich hab in meinen Kommentaren niemals die SVP. Auch nicht Minarett, Durchsetzungs, Alpen- etc... Initiative.

      Und ja, klar kann man andernorts mehr sparen. Aber eine Diskussion um Service public, SRG etc... kann man ja trotzdem führen. Was ist da verkehrt?

      14 6 Melden
    • R&B 17.12.2015 12:58
      Highlight @Amboss: Ihre Aussage zu Watson ist nicht korrekt. Watson ist immer noch defizitär und wird gemäss Plan erst in den nächsten Jahren profitabel. Dieses Beispiel zeigt wohl sehr gut, dass die Qualität der SRG-Programme nur mit Gebühren erreicht werden kann. Die Qualität der Privatsender verdient das Wort Qualität gar nicht. Darum unterstütze ich es, dass die SRG weiterhin so arbeitet und Geld erhält wie bisher.
      28 8 Melden
    • Amboss 17.12.2015 13:12
      Highlight @ Gigle: Natürlich bezahlt man mit Daten, Werbung oder Gebühren.
      Nur: In Deutschland zahlen sie zumindest in der Hauptsendezeit) mit Werbung (RTL, proSieben etc...) ODER mit Gebühren (ARD, ZDF, ...)

      Bei uns zahlen sie mit Werbung UND mit Gebühren. Und SRG sendet nicht wenig Werbung aus, in Filmen sogar mit Unterbrecherwerbung. Die SRG hat den füfer, s weggli und die Bäckersfrau

      Deshalb soll man jetzt endlich die Diskussion darüber führen: Was wollen wir 2015 bezahlen und für welche Leistungen. Diese ca 400 CHF Billag-Gebühr sind keine Naturgesetz...
      8 10 Melden
    • Hackphresse 17.12.2015 13:13
      Highlight @Amboss
      Reden kann man immer darüber, streite ich nicht ab. Strom und Wasser sind auch Service Public. Noch mehr als die SRG und seit der Privatisierung wird der Kunde also der Haushalt nur noch betrogen. Wenn wir in allen Lebensbereichen die Geld kosten die Kartelle und Lobbys endlich zerschlagen würden hätten wir 1. Einen ECHTEN Markt und 2. Mehr von unserem Lohn um z.Bsp. CH-sachen von Qualität zu kaufen. Mir gehts darum das von der rechten Seite des Parlaments, permanent mit irgendwelchen Nichtigkeiten, wie Minarette oder Burkas, der Fokus von unseren wirklichen Problemen abgelenkt wird.
      17 3 Melden
    • Amboss 17.12.2015 13:14
      Highlight @DenkeZuerst: "Die Qualität der Privatsender verdient das Wort Qualität gar nicht." Tele Züri, Tele M1, Tele 1 und wie die alle heissen liefern qualitativ sehr gute News-Sendungen ab. Klar, nicht vergleichbar mit der SRG, aber ihre Aussage ist sehr unfair.
      Heilige Kuh SRG halt
      6 18 Melden
    • just sayin' 17.12.2015 13:17
      Highlight @denkezuerst:

      ambos hat auch von gebühren geredet und nicht von profitabilität.

      lesen hilft
      4 7 Melden
    • R&B 17.12.2015 13:27
      Highlight @celodecen zuras: Wenn Sie das sagen...
      7 1 Melden
    • R&B 17.12.2015 13:29
      Highlight @Amboss: "Tele Züri, Tele M1, Tele 1 und wie die alle heissen liefern qualitativ sehr gute News-Sendungen ab." Da habe ich wohl andere Qualitätsansprüche als Sie. Die Qualität von SRG liegt nicht nur in den News, sondern auch in den anderen Programmen und deren Vielfalt, die von privaten Sendern nicht geboten wird.
      17 2 Melden
    • Amboss 17.12.2015 14:58
      Highlight @DenkeZuerst: Ich glaube, die SRG produziert sehr gute Sendungen. Tagesschau, Schweiz aktuell, Kassensturz, Einstein, etc...
      Daneben sendet SRF aber auch ganz viele Sendungen, welche auch Private einkaufen und senden.

      Jetzt kann man wie sie sagen: 400 CHF ist iO, dafür erhalte ich ein ausgewogenes Programm mit Unterhaltung, News, Sport. Das ist völlig iO

      Oder man kann auch sagen: Sie SRG könnte es auch für 200CHF jährlich. Oder für 400CHF aber werbefrei. So einer bin ich.
      "Storage wars" sendet DMAX gratis.

      Eine Diskussion darüber ist überfällig.

      1 6 Melden
    • R&B 17.12.2015 15:17
      Highlight @Amboss: Ich verstehe Ihren Punkt. Ich befürchte, dass wenn SRG all die Sendungen nicht einkauft, welche andere Sender zeigen, SRG weniger geschaut wird, so dass die Service-Public-Sendungen in Vergessenheit geraten. Beispiel Arte: Es hat einige gute Sendungen, aber viele sind nicht mein Ding, so dass ich das Arte-Programm nicht regelmässig "studiere" und so tolle Sendungen verpasse.
      8 0 Melden
    • Amboss 17.12.2015 15:39
      Highlight @Denke: Korrekt. Sender unter Ausschluss der Öffentlichkeit à la ARTE oder 3Sat können nicht das Ziel sein.
      Die SRG soll ein gutes Vollprogramm senden, aber mit fairen Bedingungen für die anderen.

      Anders gesagt: Gebühren runter oder werbefreie SRG in der Hauptsendezeit.

      Ich denke mit 200 CHF Gebühren ist es für die SRG möglich, ein genau gleich gutes Programm wie heute zu senden. Man muss einfach mal bei den grossen Brocken anfangen: Teure SA-Abend-Shows und Übertragungsrechte für Sport (=Zahlungen an korrpute Verbände).
      Wieso wohl veröffentlicht SRG die Kosten dafür nicht....
      5 4 Melden
    • R&B 17.12.2015 18:49
      Highlight @Amboss: Dann hoffen wir doch, dass Ihre Rechnung ungefähr stimmt. Es hat ganz sicher einige Sendungen bei SRG, an denen die Mitarbeiter nur aus emotionalen Gründen festhalten. Sind halt auch ganz normale und nicht immer rationale Menschen.
      3 2 Melden
    • atomschlaf 19.12.2015 02:22
      Highlight @Amboss: Genau. Zwangsgebühren fürs Fernsehen sind ein Anachronismus. Heute kann man Fernsehen mittels Verschlüsselung und Pay-TV finanzieren. Macht ja sogar die SRG selbst für Satellitenempfänger.
      2 0 Melden
  • engeliii23 17.12.2015 12:01
    Highlight Also von mir aus können wir die Gebühr ganz streichen, bis auf die 10.- im Monat für die News von Watson.ch :-D
    9 31 Melden
    • maxi 17.12.2015 12:18
      Highlight nie im leben würde ich einen 120.-stutz im jahr zahlen für eine(!) news seite...
      19 10 Melden
  • tinu32 17.12.2015 12:00
    Highlight Wie ist das, wenn 3plus nun eine Tagesschau auzustrahlen beginnt, muss dass das SRF die Tagesschau einstellen, weil die privaten das dann ja können und wollen?
    39 12 Melden
    • EvilBetty 17.12.2015 14:31
      Highlight Das wird dann etwa so informativ wie die RTL 2 News 😂
      14 1 Melden
  • Hackphresse 17.12.2015 11:50
    Highlight Haha Toll Maurice! 👏🏼
    Herr Rutz hat mit seinen Antworten nur die Thesen in den Fragen bestätigt.
    34 14 Melden
    • dickmo 17.12.2015 11:52
      Highlight Ja, das hat er allerdings.
      24 14 Melden
    • Hackphresse 17.12.2015 11:54
      Highlight Falls Sie, Herr Rutz diesen Kommentar lesen.
      Sparen sie sich das nächste mal die Zeit und sagen sie einfach Ja! 😉😄
      28 14 Melden
  • klugundweise 17.12.2015 11:48
    Highlight Die Motionärin Natalie Ricklin sitzt im Stab der Geschäftsleitung der Goldbach Media (s. goldbachmedia.com).
    Somit ist es logisch dass sie der SRG das Wasser abgraben will. Denn diese ist ihre Konkurrenz im heute schon bestehenden Wettbewerb.
    Kommt dazu, dass als "Retterin der Schweiz" einmal mehr an einer tragenden Säule unserer Demokratie pickelt.
    70 16 Melden
    • Marmot 17.12.2015 11:54
      Highlight Und deswegen darf nicht über Service Public diskutiert werden?
      24 22 Melden
    • Lagovai 17.12.2015 12:25
      Highlight Doch natürlich, aber Frau Rickli sollte als befangene Person nicht an vordester Front mitdiskutieren und in dieser Thematik in den Ausstand treten.
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    • Albi Gabriel 17.12.2015 12:35
      Highlight Dass die SRG eine tragende Säule unserer Demokratie sein soll, ist schon eine mutige Aussage. Ein Rückzug auf die wirklichen Service Public Aufgaben könnte ja auch den Effekt haben, dass die Nachrichtensendungen wirklich über die ganze Schweiz berichten und sich nicht nur auf den Grossraum Zürich und Bern beschränken. Mit dem Geld, das für amerikanische Serien und Spielfilme oder für Schrottsendungen wie das grösste Talent etc. vernichtet wird, könnte fast in jedem Dorf ein Korrespondent bezahlt werden.
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    • Linus Luchs 17.12.2015 12:48
      Highlight Lagavai, wenn alle National- und Ständeräte, die wegen Mandaten in Firmen oder sonstigen Institutionen befangen sind, in den Ausstand treten, gibt es im Bundeshaus nicht mehr viele, die etwas sagen. Es gehört zur Schweizer Politik, dass die Parlamentarier vor allem die Interessen derjenigen vertreten, die ihre Mandate fett bezahlen. Man könnte es auch Korruption nennen. Unsere National- und Ständeräte tragen insgesamt über 1'000 Mandate. Die Summe des Unternehmenskapitals, das sie vertreten, beläuft sich auf etwa 15 Milliarden Franken.
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    • Amboss 17.12.2015 13:02
      Highlight @Albi: Man kann es anders sagen: Die SRG ist eine heilige Kuh. Genau wie die SBB, die Swisscom, die Post.
      Auf dem Papier sind sie im freien Markt tätig. INn der Praxis ist der Wettbewerb ausgeschaltet. Diesen Institutionen, wollen grosse Teile der Politik nicht weh tun wollen.
      Beispiel: SRG und Swisscom spannen mit Ringier zusammen. Ist doch eigentlich hochproblematisch - aber stört hier niemanden.
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  • Gelöschter Benutzer 17.12.2015 11:47
    Highlight Die SRG darf gerne ins Internet expandieren. Aber bitte nicht mit meinem Geld. Ich musste schon Tausende von Franken für eine Leistung bezahlen, die ich seit Jahrzehnten nicht mehr verwende.

    Service Public und Solidarität sind wichtig. Aber die Gebühren sind viel zu stark angestiegen. Die müssen massiv zurückgeschraubt werden. Werbefrei sind die SRG ja schon lange nicht mehr. Also sollen sie auch mehr selbst finanzieren.
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    • Dewar 17.12.2015 13:10
      Highlight Wenn man den Gebührenverlauf seit 1987 anschaut, sind die inflationsbereinigten Kosten in den letzten knapp 30 Jahren um 14% gestiegen. Das kann man jetzt als "viel zu stark" bezeichnen, aber das Angebot ist um weit mehr als 14% erweitert worden.
      Ich benutze die SRF-Seite auch kaum und schaue nur die Tagesschau regelmässig, finde es aber trotzdem wichtig, dass der Service weiterhin so breit bleibt. Ähnlich, wie ich nicht mehr zur Schule gehe, aber trotzdem finde, dass bei der Bildung nicht gespart werden soll. Ist aber nur meine Meinung, ich sehe ein, dass man das anders sehen kann.
      19 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.12.2015 14:56
      Highlight Die SRG gehört wohl kaum zur Grundlage einer Bildung. Daher find ich den Vergleich nicht so gelungen.

      Wenigstens könnten sie diese überrissenen Gebühren den ärmeren Leuten erlassen.
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    • Gelöschter Benutzer 17.12.2015 20:53
      Highlight Den Blitzlis kann man entnehmen, dass alle die Billag-Gebühren befürworten und nicht zu hoch finden.
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    • atomschlaf 19.12.2015 02:26
      Highlight @Rhabarber: Leider muss ich Dir zustimmen, was die Werbung angeht. Ich habe keinen Fernseher und schaue normalerweise nicht fern. Kürzlich habe ich einen Abend lang bei meiner Mutter zuhause SRF1 "genossen". Ich war ziemlich schockiert, wieviel Werbung die mittlerweile bringen. Für einen gebührenfinanzierten Sender finde ich das eine Zumutung.
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  • urs_b 17.12.2015 11:46
    Highlight Keine Kochsendung? Lieber keinen Rutz und keine Rickli im Nationalrat.
    Sie verstehen unter Unabhängigkeit gesteuert durch die SVP und alle 10 Minuten Werbung von Goldbach Media.
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