Schweiz

«Zug-Pendeln zur Rushhour ist zu billig – es muss im Portemonnaie weh tun»

Spätere Vorlesungszeiten sollen die Pendler-Spitzenzeiten entschärfen. Der richtige Ansatz findet Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes. Doch dies reiche nicht aus: «Pendeln zur Hauptverkehrszeit kostet zu wenig», sagt er im Interview.

02.11.17, 07:08 02.11.17, 20:25

Die SBB geht aktiv auf Schweizer Schulen und Universitäten zu. Ziel: Vorlesungs- und Unterrichtszeiten sollen so verschoben werden, dass Studenten nicht zu den Hauptverkehrszeiten im Zug sitzen. Bislang gibt es zwei solche Deals: Mit der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz und der Hochschule in Luzern in Rotkreuz. Mit weiteren Bildungsinstituten führt die SBB Gespräche. Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften äussert sich im Interview zur SBB-Strategie. 

Thomas Sauter-Servaes, die Fachhochschule Nordwestschweiz verschiebt die Vorlesungszeiten nach hinten, um die Züge in Hauptverkehrzeiten zu entlasten. Sind ein paar Studenten nicht nur ein Tropfen auf den heissen Stein?
Thomas Sauter-Servaes: Ein paar Studenten vielleicht, aber langfristig könnte dieses Konzept auch im grösseren Rahmen funktionieren. Wir haben in der Verkehrsinfrastruktur kein Kapazitätsproblem – wir haben ein Auslastungs-Problem. Es geht darum, jetzt nicht noch mehr in Beton investieren zu müssen und stattdessen die vorhandene Infrastruktur achtsam zu nützen.

Zu den Hauptverkehrszeiten sind viele Züge mehr als gut gefüllt. Bild: KEYSTONE

Also sollten sich auch Arbeitgeber dem ÖV anpassen.
Alles, was zu einer Flexibilisierung führt, ist ein guter Weg, um zu verhindern, dass wir alle wie die Lemminge zur gleichen Zeit unterwegs sind. Wir müssen anfangen, die Infrastruktur dann zu nutzen, wenn noch Kapazitäten vorhanden sind. Letztendlich wird man aber an Mobility Pricing nicht vorbei kommen. Wenn künftig Zugfahren um 8 Uhr besonders teuer ist, werde ich mir gut überlegen, ob ich doch lieber später fahre.

«Wenn künftig Zugfahren um
8 Uhr besonders teuer ist, werde ich mir gut überlegen, ob ich doch lieber später fahre.»

Und wenn mein Arbeitgeber will, dass ich um 8.30 Uhr im Büro bin?
Dann werde ich ihm sagen, du musst mir mehr Lohn zahlen. Wenn er nicht dazu bereit ist, werde ich mir überlegen, nicht mehr für ihn zu arbeiten. Oder ich ziehe in die Nähe meines Arbeitsplatzes. Wir müssen auch sehen, dass wir immer mehr in die Richtung einer Dienstleistungsgesellschaft gehen und damit mehr Flexibilität haben. Beispiel Home-Office.

Ist die Lösung letztendlich, dass es dem Bürger im Portemonnaie weh tun muss?
Ich sehe derzeit keinen anderen Weg. Anders ist es im Strassenverkehr. Hier könnte man sich überlegen, den Pannenstreifen in der Hauptverkehrszeit freizugeben. Aber nur für Fahrzeuge, in denen mindestens drei Personen drin sitzen. Damit gebe es hier noch die Möglichkeit, wirklich auf Zuckerbrot statt die Peitsche zu setzen. Aber wenn man alles in allem sieht, wird man in Zukunft vorwiegend die Peitsche einsetzen müssen. Und das werden Politiker ungern tun. 

Zur Person: Thomas Sauter-Servaes

Thomas Sauter-Servaes ist Mobilitätsforscher an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und der Leiter des Studienganges Verkehrssysteme. Bild: zvg

Wagen Sie eine Prognose – bis wann werden wir ein Mobility-Pricing in der Schweiz haben?
Da habe ich keine Prognose. Ich sage nur, dass wir eines brauchen werden. Heute ist Pendeln zur Hauptverkehrszeit zu billig.

Bedeutet dies letztendlich auch das Ende des Generalabonnement?
Flatrate-Tarife sind kein sinnvolles Angebot, einfach weil man sie nicht steuern kann. In der Luftfahrt sind wir schon lange davon weg, dass alle den gleichen Preis zahlen, die von A nach B wollen. Zeiten, in denen die Nachfrage gross ist, sind teurer als Schwachlastzeiten. Auch im Schienenverkehr wird man nicht daran vorbei kommen, um die Züge in den Hauptverkehrszeiten zu entlasten.

«Wenn sich dann 20 Leute um 14 Uhr stehend einen Waggon teilen, hätte man auch Liegestühle einbauen können.»

Von verärgerten Pendler hört man vielfach, die SBB soll einfach mehr Wagen anhängen.
Das funktioniert nur bedingt. Ab einer gewissen Länge des Zuges muss ich auch den Bahnhofperron verlängern. Auch dreistöckige Züge kann ich nicht bauen. Dann bleibt noch die Passagiere enger zu setzen. Doch dann heisst es schnell: Hey, wir sind hier nicht bei Ryanair.

Umfrage

Was tun gegen überfüllte Züge zu Stosszeiten?

  • Abstimmen

1,996 Votes zu: Was tun gegen überfüllte Züge zu Stosszeiten?

  • 15%Arbeitszeiten verschieben
  • 6%Tickets zur Rushhour verteuern
  • 9%Stehplätze
  • 16%Längere Züge
  • 21%Home Office fördern
  • 17%Alles zusammen
  • 17%Ich will nur die Antworten sehen

Und Steh- anstatt Sitzplätze?
Züge fahren nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten. Wenn sich dann 20 Leute um 14 Uhr stehend einen Waggon teilen, hätte man auch Liegestühle einbauen können. Man muss Fahrzeuge bauen, die letztendlich alle Zeiten abdecken. 

«Mit zunehmender Effizienz wird das System anfälliger. Wenn dann etwas schief geht, gerät alles aus den Fugen.»

Ende September gab der Bundesrat bekannt, dass er auf der Strecke Zürich-Bern den Viertelstundentakt einführen will. Sind mehr Züge die Lösung?
Mit Hilfe der Digitalisierung ist es tatsächlich möglich, die Zugfolgezeiten noch enger zu staffeln. SBB-Chef Andreas Meyer spricht von einer möglichen Steigerung von 30 Prozent. Doch: Mit zunehmender Effizienz wird das System anfälliger. Wenn dann etwas schief geht, gerät alles aus den Fugen.

Ist die SBB das Opfer ihres eigenen Erfolges?
Die SBB hat ihren Auftrag voll erfüllt und ein attraktives Angebot geschaffen, das viele Kunden anzieht. Jetzt ist die Frage, wie man damit umgeht. Baut man noch mehr Gleise und grössere Züge oder beginnen wir endlich uns zu überlegen, wie wir die bestehende Infrastruktur besser nutzen können. Und da ist die SBB auf dem richtigen Weg.

Pascal über egoistische Pendler

3m 26s

Pascal über egoistische Pendler

Video: watson/Pascal Scherrer, Emily Engkent

Du denkst, dass die Leute in deinem Zug komisch sind?

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Brikne, 20.7.2017
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332Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hoppla! 03.11.2017 06:44
    Highlight Dann macht doch mal einen Vorschlag wie man ein Auslastungsproblem (nicht Kapazitätsproblem!) lösen kann. Der ÖV ist ca. 1/5 bis 1/3 besetzt im Tagesmittel.

    Mit "ich will kein Homeoffice machen", "ich will nicht umziehen", "ich will nicht flexibel anreisen", "ich trage keinen Schlips",... und mehr Rollmaterial? Vor allem da Rollmaterial ja billig und flexibel ist, Trassen unbegrenzt vorhanden sind und man schon gar keine Preiserhöhung akzeptiert?

    Rational betrachtet hat der Herr völlig recht.
    6 9 Melden
  • Max Havelaar 02.11.2017 21:04
    Highlight Die Pendler zu bestrafen ist der falsche Ansatz. Nicht alle haben gleitende Arbeitszeiten. Die Unternehmen bestimmen die Arbeitszeiten. Die ziehen immer mehr Standorte zusammen und zwingen einem auf Schiene und Strasse. Dort sollte man mal beginnen: Die Firmen in die Pflicht nehmen! Wenns sein muss politisch. Das hört dann schnell auf, wetten?
    30 0 Melden
    • AnnaX 02.11.2017 22:29
      Highlight Ganz meine Meinung: Man kann auch an anderer Stelle - z.B. im Lohnausweis für Angestellte oder auch in der Bilanz auf Arbeitgeberseite es so regeln, dass es dort ‘weh tut’, wenn die Angestellten grundlos weiterhin zu Hauptzeiten im Büro sein müssen. z.B. können gewisse Arbeitgeber die Schichtplanung so organisieren, dass niemand zu Hauptzeiten reisen müsste. Andere Ansätze können auch auf Arbeitgeberseite für gleitende Bürozeiten funktionieren.
      6 1 Melden
  • Königin der Löwen 02.11.2017 19:39
    Highlight Wir armen Studenten.
    7 3 Melden
  • zweistein 02.11.2017 19:22
    Highlight Steuererleichterungen für Firmen, die eine moderne Home-Office-Policy haben und flexible Arbeitszeiten aktiv fördern. Problem gelöst.
    14 4 Melden
  • Samy Kulturattentat D 02.11.2017 18:05
    Highlight Erstmals diese 1. Klasse abschaffen! Die 1. Klass Fahrgäste werden heute querfinanziert von der 2. Klasse (man rechne Anzahl Fahrgäste im Vergleich und der Preis der 1. Klasse scheint viel zu niedrig zu sein)
    29 21 Melden
    • Snowy 03.11.2017 09:27
      Highlight Quelle?
      3 2 Melden
  • Christa Menzi 02.11.2017 17:16
    Highlight Na super... als Lösung die Stundenpläne der Studierenden nach hinten schieben, klingt vielleich für Aussenstehende super, aber dann ist es für uns endgültig unmöglich noch etwas Geld zu verdienen. Viele von uns arbeiten abends noch in Gastrobetrieben, damit wir uns unser Studium besser finanzieren können. Teils haben wir bis um 18.30 Unterricht. Sollte es noch später werden, will uns niemand mehr beschäftigen, weil wir zur Hauptzeit nicht verfügbar.
    50 4 Melden
  • Mr. Stärneföifi 02.11.2017 16:14
    Highlight Du watson, (oder Sie?). Item. Das Bild ist von der DB. Mimimimi ☺️
    7 8 Melden
  • Wolfus 02.11.2017 16:09
    Highlight Tja, geknechtet unter dem Joch der bereitstehenden 500 Millionen EU-Arbeitskräfte ... die euren Job billiger erledigen.

    Ihr wolltet es so, daher: keep calm and carry on :)
    21 32 Melden
    • SemperFi 02.11.2017 20:05
      Highlight Oh Zusammenhang, wo bist Du???
      20 3 Melden
    • Posersalami 02.11.2017 20:06
      Highlight Bullshit

      Oder glauben sie wirklich, dass ihne Ausländer hier jeder wie im Herrliberg eine Villa neben der Fabrik hätte? So ein Unsinn
      13 3 Melden
  • Feuerwanze 02.11.2017 15:59
    Highlight Die SBB hat einen Grundversorgungsauftrag des Staates. Da hat meines Erachtens Mobility Pricing nichts verloren, sondern Gleichbehandlung aller Fahrgäste zu gelten, egal zu welcher Zeit sie reisen.
    70 5 Melden
  • Feuerwanze 02.11.2017 15:42
    Highlight Sollte nicht noch jemand auf den Pensionierten rumhacken, die oft auch noch zu den Stosszeiten unterwegs sind? Spass beiseite - ich vermute, niemand ist freiwillig zu den Stosszeiten unterwegs. Die Pendler sind mit dem Gedränge im öV schon genug gestraft, da sollte man nicht auch noch mit den Preisen rauf.
    59 3 Melden
    • Posersalami 02.11.2017 20:09
      Highlight Na, ich hab letztens im vollen IR um 1800 beobachtet, wie eine Gruppe von Pensionären versucht hat ihre reservierten Plätze zu bekommen. Geklappt hat es nicht. Ich frage mich halt schon, wieso die ausgerechnet ihren Ausflug zur Stossteit beenden mussten.
      12 3 Melden
  • trichie 02.11.2017 15:15
    Highlight Was ich als Pendler feststelle... wieviel Leerstand auch zu Stosszeiten der ersten Klasse vorherrscht. Da hat es teilweise Züge mit 3 bis 4 fast leeren Waggons. Wenn die SBB hier pro Zug 1 bis 2 Erstklassewagen durch Zweitklassewagen ersetzt ist immer noch mehr als genug Platz damit alle in der ersten gut sitzen können und ohne Zugverlängerung deutlich mehr Platz für uns „Fussvolk“.
    54 7 Melden
    • Mr. Stärneföifi 02.11.2017 16:08
      Highlight Du, der Zug fährt vor- und nachher noch andere Leistungen, wo dann subjektiv vielleicht zu wenig 1. Klasse-Wagen dranhängen. So einfach ist es eben dann doch nicht.. 😅
      7 9 Melden
  • Mss.Fork 02.11.2017 15:02
    Highlight # homeoffice

    ... Wird in den nächsten jahren vermehrt eingeführt werdenund das problem entschärfen
    10 1 Melden
  • Alterssturheit 02.11.2017 14:42
    Highlight In den meisten (Büro)-Betrieben herrscht heute Gleitzeit, man kann also so ab 6.00 bis max. 9.00 zur Arbeit erscheinen. Was machen aber 90% aller Mitarbeitenden ? Sie kommen freiwillig plus/minus gegen acht. Grund: möglichst früh Feierabend.
    Das heisst dann aber auch volle Trams und Züge. Es ginge häufig auch 9.00 bis 18.00 - will aber keiner.
    16 30 Melden
    • Mr. Stärneföifi 02.11.2017 16:10
      Highlight Dazu kommen die blöden Kommentare wenn man „erst“ um 10 kommt. Dass man dann aber bis 19 Uhr da ist, sehen die natürlich nicht.. 🙄
      51 0 Melden
    • Tschaesu 02.11.2017 16:25
      Highlight Es geht auch 7-16. Morgens um 6 ist der Zug eher leer und um 16Uhr auch.
      22 2 Melden
  • Verifiable Truth 02.11.2017 14:25
    Highlight überfüllte Züge heisst zu viele Pendler.

    zu viele Pendler=>Firmensitze am falschen Ort
    +
    zu viele Pendler=>zu wenig Wohnungen am Arbeitsort

    Lösung:

    Firmensitze am falschen Ort=> mit Arbeitgeber verhandeln
    +
    zu wenig Wohnungen am Arbeitsort => mehr Wohnung in die Höhe bauen
    21 8 Melden
    • Robi_27 02.11.2017 16:45
      Highlight Wir haben auch Gleitzeiten, Beginn von 06:45-07:00 und Ende 15:45-16:00😅

      Es gibt Leute die im Schichtbetrieb arbeiten, da gibt es keinen Platz für Gleitzeiten, leider.
      19 1 Melden
    • spiox123 02.11.2017 19:07
      Highlight @Robi_27 Schichtbetriebe kommen auch meist zu Zeiten zum Arbeiten bei denen es ein Auto erfordert. Die spielen da eine nicht so grosse Rolle :)
      2 7 Melden
  • Snowy 02.11.2017 13:38
    Highlight Bin überrascht wie viele sich hier einer elastischen Preisfindung komplett verweigern.
    Als Begründung lese ich ausschliesslich egositische Motive... "ich wohne auf dem Land, Wohnungen in der Stadt sind zu teuer, meine Arbeit erfordert, dass ich um 08:00 vor Ort bin, Homeoffice geht bei mir nicht etc... "

    Als Gesellschaft sehe ich mittelfristig keinen gang- und bezahlbaren Weg der an Mobility Pricing vorbeiführt

    Ich würde auch gerne am Freitag Abend zum selben Preis nach Berlin fliegen, wie am Dienstagmorgen. Sehe aber ein, dass die Fluggesellschaft die Preise der Nachfrage anpasst.
    15 77 Melden
    • Posersalami 02.11.2017 20:14
      Highlight Und was ist mit denen, die einfach zur Stossteit pendeln müssen? Mein Chef zB besteht auf Arbeitsbeginn 8 Uhr! Homeoffice? angeblich zu kompliziert. Ja, wie vor 100 Jahren aber so ist er halt. Soll ich dann mehr zahlen wegen der Sturheit meines Chefs? Der Staat sollte Homeoffice und Gleitzeit als Standard vorschreiben und nur in begründeten Ausnahmefällen und Präsenzberufen (zB Koch, Pfleger) nicht durchsetzen.
      12 2 Melden
    • rudolf_k 03.11.2017 08:14
      Highlight Schlussendlich kann es gar nicht anders als über den Preis gehen. Ein Abo in einem Tarifverbund wird immer finanzierbar bleiben, aber die Flatrate GA darf es irgendwann, zumindest zu diesem Preis, nicht mehr geben. Das setzt völlig falsche Anreize, ählich wie die Pendlerabzüge die man nun endlich abschafft.
      2 4 Melden
    • Snowy 03.11.2017 09:21
      Highlight @Salami:
      Die Antwort lautet: Ja.
      Niemand hat Dich gezwungen diesen Job anzunehmen und nicht in der Nähe Deines Arbeitsortes zu wohnen.

      Deine Kritik unterstreicht genau meine initial gemachten Aussagen: All diese Dinge mögen auf Dich persönlich zutreffen und sind für Dich unschön. Es sind aber eben auch egoistische Gründe.
      Der Staat hat aber knappe Ressourcen und Dienstleistungen zum Wohle der Gesellschaft als Ganzes einzusetzen.
      Dies geht in dieser Diskussion leider unter. Jeder möchte seine eigenen Vorteile/Vergünstigungen bewahren...
      Siehe auch Antwort von rudolf_k.
      4 8 Melden
    • Snowy 03.11.2017 09:25
      Highlight @Salami:
      Wärst Du unterpriviligiert und würdest bspw in einem Land wie Spanien leben, hätte ich Verständnis für Deine Meinung.

      Bist Du aber nicht. Du bist Akademiker und wohnst in der Schweiz.
      0 4 Melden
    • Posersalami 03.11.2017 11:35
      Highlight @Snowy: Bitte was? Ich fahre 12min SBahn (3 Stationen, 30min Tür - Tür) als Pendeln würde ich das nicht mal bezeichnen. Ich fahre auch manchmal mit dem Fahrrad. Ich wohne in der City und arbeite am Stadtrand. Viel näher geht kaum!

      Richtig Pendeln ist Baden / Winterthur - Zürich oder Bern - Zürich / Basel. Ich dagegen habe ein Abo für lumpige 3 Zonen! Ich bin übrigens wegen dem Job in die Stadt gezogen, damit ich nicht mehr so lange Arbeitsweg habe..
      4 0 Melden
    • Posersalami 03.11.2017 11:41
      Highlight @Snowy: Mir wärs übrigens fast egal wenn der ÖV doppelt so teuer wird, ich verdiene genug. Ich weiss aber das es viele gibt die weniger verdienen und denen es sehr wohl darauf ankommt, ob sie jetzt 200 oder 400 im Monat für ihr Abo zahlen. Um die geht es, was soll denn eine Verkäufern machen wenn er um 8 mit der Arbeit beginnen muss? Schon um 7 da sein und rumhocken, damit sie nicht noch mehr Geld für den ÖV ausgeben muss?

      Was machen diese Menschen?
      6 0 Melden
  • Martin Weber 02.11.2017 13:24
    Highlight OK; Cool...! Wieso nicht endlich die echte "Work Life Balance" einführen...?? 3-4 Tage im Büro; 3-4 Tage zu Hause...? Problem der Auslastung der SBB reduziert...! :-)
    43 1 Melden
    • exeswiss 02.11.2017 14:59
      Highlight Cool! bezahlt mir mein arbeitgeber die kosten, um die CNC maschine nachhause nehmen zu können?
      17 4 Melden
  • atomschlaf 02.11.2017 13:20
    Highlight Völlig unsinnig und unsozial, den ÖV zu Spitzenzeiten zu verteuern.
    Wer kann, weicht doch so schon den vollbesetzten Zügen und Bussen aus und fährt lieber früher oder später, wenn die Reise angenehmer ist.
    Ausserdem ist es ja vielfach so, dass ausgerechnet Tieflohnjobs die am wenigsten flexiblen Arbeitszeiten bieten, weil man sich exakt an einen Schichtplan halten muss.
    94 6 Melden
    • spiox123 02.11.2017 19:08
      Highlight Und Schichten beginnen meist NICHT zur Pendlerzeit. Geschrieben von jemandem der in einem 24/7 Betrieb arbeitet.
      9 2 Melden
    • Posersalami 02.11.2017 20:17
      Highlight Er meinte vielleicht Jobs wie Koch, Putzdienst, Eisenleger oder Metzger. Wenig Geld und 0 Flexibilität. Wenn ich um halb 9 in der Küche sein muss um das Mittagessen vorzubereiten ist es halt scheisse, mehr zu zahlen für den Weg ohne Chance auszuweichen.
      14 0 Melden
  • Driver7 02.11.2017 13:04
    Highlight Bin glücklich das ich vor gut einem Jahr von ÖV auf Motorrad umgestiegen bin. Fazit: freue mich (fast) jeden Tag auf den Arbeitsweg.. habe pro Weg 25 statt 55 Minuten, kann fahren wann ich will. Stau nahezu nie.. und sonst kenne ich genug schön Landsträsschen und geniesse sogar die Umwege, Vollkosten sind nicht höher als ÖV.. Steuerabzug ist aber fast das 3 fache.. und mir schreibt niemand vor WANN ich zur Arbeit soll..
    42 2 Melden
  • Baccara 02.11.2017 12:46
    Highlight Uha. Ein Experte.
    Genau. Das sagt ja schon genug. Zum Glück kann ich mit dem Velo zur Arbeit. Nicht, weil ich so nah wohne, sondern weil ich lieber 40 Minuten radle als 20 im überfüllten Zug verbringe.
    42 5 Melden
  • TanookiStormtrooper 02.11.2017 12:41
    Highlight 1. Niemand pendelt freiwillig zur Hauptverkehrszeit.
    2. Wenn der ÖV teurer wird, steigen die Leute aufs Auto um... Dann wird das Problem nur verlagert.
    3. "In die Nähe der Arbeit ziehen" Geile Idee! gibts bezahlbaren Wohnraum in Zürich?
    4. "Mehr Lohn verlangen oder sich einen neuen Job suchen" In welcher Welt lebt der Thommy eigentlich?!?!?
    114 7 Melden
    • Uslandschwiizer 02.11.2017 13:48
      Highlight 1. Viele pendeln freiwillig zur Hauptverkehrszeit und koennten es sich anders einrichten wenn sie wollten.
      2. Dann musst du eine Abwaegung treffen: lang im Stau und 'billiger' oder kuerzer im OeV
      3. Den gibts - sobald du eine Vollkostenrechung deines Pendeln anstellst. Dann ist deine jetzige Wohnsituation ploetzlich nicht mehr billiger.
      4. Wer seinem Chef plausibel erklaeren kann, wieso er mehr Lohn verdient/braucht, der wird auch angehoert. Vielleicht gibts nicht mehr Lohn, sondern flexible Arbeitszeiten - dann waere das Problem auch schon entschaerft.
      18 59 Melden
  • einmalquer 02.11.2017 12:40
    Highlight Die UBS gab bekannt, dass sie Stellen verlagert, nach Schaffhausen (500 Stellen) und Biel (600 Stellen) und Renes und an die Gotthardroute. Städte sind gar nicht in der Lage genügend Wohnraum und Schulen zu Verfügung zu stellen. Angestellte müssen pendeln. Und die Kosten dafür tragen.
    Die Stellen-Umlagerung geschieht aus Kostengründen, nicht nur die Mieten sind tiefer, auch die Lohnkosten werden sinken.
    Jetzt vorzuschlagen, dass man nicht pendeln soll und wenn man muss, einfach eine Lohnerhöhung verlangen ist das Gegenteil von dem was die Bank will.

    Erfolgschancen also gleich null.
    33 4 Melden
    • Shlomo 02.11.2017 17:01
      Highlight Die UBS verlagert ihre Stellen nach Schaffhausen, damit sie billigere Grenzgänger einstellen kann.
      14 3 Melden
  • Kriss 02.11.2017 12:29
    Highlight Ja, weil es ja kaum grosse Berufsgruppen gibt, die kein Freelancing und flexible Startzeiten machen können (Pflegepersonal, Ärztinnen, Lehrerinnen, Kitas usw.)
    27 3 Melden
    • atomschlaf 02.11.2017 13:28
      Highlight Es gäbe jede Menge Bürolisten, die z.B. von 9-18 Uhr statt von 7:30 bis 16:30 arbeiten könnten.
      Leider ist vielerorts immer noch die Kultur tief verankert, dass nur tüchtig ist, wer am Morgen auch früh schon im Büro sitzt...
      33 5 Melden
    • Genital Motors 02.11.2017 13:42
      Highlight 7.30-16.30?? haha im ernst? bisschen wenig oder.
      9 21 Melden
    • Aglaya 02.11.2017 14:27
      Highlight @Genital Motors
      Wieso? Bei einer halben Stunde Mittagspause ergibt das 8.5 Stunden Arbeitszeit, d.h. eine 42.5h Woche. Absolut normal also.
      24 4 Melden
    • Genital Motors 02.11.2017 14:35
      Highlight ok. 42.5h ist oke. man kan naber auch mehr leisten. und dementsprechend auch mehr absahnen.
      1 31 Melden
    • Aglaya 02.11.2017 14:56
      Highlight @Genital Motors
      Die meisten Angestellten dürfen gemäss ihrem Arbeitsvertrag nicht unbegrenzt Überstunden leisten, und oft ist festgelegt, dass diese nicht ausbezahlt werden, sondern kompensiert werden müssen. Längere Arbeitszeiten bedeutet für die Wenigsten mehr Lohn, sondern einfach nur mehr Arbeit.
      17 0 Melden
    • Genital Motors 02.11.2017 15:14
      Highlight Ich kann meine überstunden auszahlen lassen oder als ferien einziehen. finde ich sehr praktikabel. konnte letztes jahr 3 wochen mehr ferien machen :-)
      3 15 Melden
    • User01 02.11.2017 16:16
      Highlight 🙄
      9 0 Melden
    • mountaineer 02.11.2017 17:27
      Highlight @Genital Motors:

      Lange Präsenzzeiten <> hohe Produktivität

      ;-)
      10 2 Melden
    • Genital Motors 02.11.2017 18:27
      Highlight Schlussendlich muss jeder selber für sich entscheiden. In userem betrieb merke ich halt, das die., welcje nur das minimum arbeiten auf der strecke bleiben. Und dann jammern, dass sie keine boni oder ähnliches erhalten. Ich arbeite sehr gerne und investiere fleiss zeit und kraft für die firma. Dies erhalte ich ihn verantwortung, privilegien und mehr geld zurück.
      1 14 Melden
  • Stan_the_man 02.11.2017 12:13
    Highlight Genau, wir pendeln ja alle, weil uns das so viel Spass macht. Und wir wohnen auch nur ausserhalb des Stadtzentrums, weil wir gerne pendeln.
    Bisschen realitätsverweigernd, der Typ.
    Was mich an seiner Kompetenz zweifeln lässt: er vermutet die Digitalisierung als Voraussetzung des Viertelstundentaktes. Damit liegt er falsch, der Viertelstundentakt wär technisch schon "immer" möglich gewesen, vielmehr ist es eine bewusste Entscheidung gegen das Taktknotenprinzip.


    Btw: irgendwo im Text hat es eine "gebe", das viel lieber ein "gäbe" wäre.
    33 3 Melden
  • Schlafwandler 02.11.2017 12:13
    Highlight Wow. Nich jeder kann einfach so den Job wechseln oder es sich leisten näher zu wohnen. Genau diese Menschen werden unter Mobility-Pricing leiden. Dieses Konzept ist so unsozial wie es unökologisch ist.

    Ein anderer Vorschlag wäre das Verhältnis von 1.- und 2.-Klass-Wagen der Realität anzupassen.
    76 6 Melden
    • Mss.Fork 02.11.2017 15:09
      Highlight Dann würden sie aber viele 1. Klasse abos verlieren weils in der 2. Klasse wieder platz hat... Weniger geld = abgelehnt...
      9 2 Melden
    • AnnaX 02.11.2017 23:01
      Highlight Mss.Fork viele 1-kl. abos sind von SBB und Bundesmitarbeitern.. Die sollten einfach mal gestrichen werden (bzw umgewandelt werden in 2kl), dann kann man auch die Hälfte des Wagons wieder 2 Kl machen und das ohne zusätzliche Kosten für die Allgemeinheit
      7 0 Melden
  • boerni 02.11.2017 12:09
    Highlight Der war sicher auch einer von denen, wo sich vor 20 Jahren darüber beschwehrt hat, dass die schweizer Arbeitnehmer zu wenig mobil und zu wenig flexibel seien. Zudem denkt bitte auch an die Raumplanung, die die Landgemeinden dazu verdonnern, auf keinen Fall mehr zu wachsen. Unser ganzes (bisher) relativ erfolgreiches System baut auf ständiges Wachstum. Aber wohin soll das gehen? Die Ressourcen in der Schweiz sind extrem eingeschränkt. Übrigens, wenn schon neue Abgaben und Steuerungssysteme wie Road Pricing, dann bitteschön einen wirklichen Systemwechsel und nicht wieder neue Abgaben on top!
    30 0 Melden
  • Thinktank 02.11.2017 11:52
    Highlight Die Niederlassungsfreiheit als Menschenrecht wird durch die Inkompetenz des UVEK in Frage gestellt.
    26 3 Melden
    • Phrosch 02.11.2017 12:21
      Highlight Seit wann ist Niederlassungsfreiheit ein Menschenrecht? Dann dürften ja alle Afrikaner zu uns kommen, weil sie hier auf ein besseres Leben hoffen.
      7 40 Melden
    • Aglaya 02.11.2017 12:33
      Highlight @Phrosch, lies mal Art. 24 BV durch, dort ist die Niederlassungsfreiheit (für Schweizer) geregelt, untet dem Kapitel "Grundrechte".
      32 1 Melden
    • Phrosch 02.11.2017 19:05
      Highlight Es gibt aber einen Unterschied zwischen unseren Grundrechten und Menschenrechten. Ein Menschenrecht steht jedem Menschen zu, Grundrechte sind an die jeweiligen Staaten gebunden. Menschenrechte sind begründet in der Menschenwürde.
      2 6 Melden
    • Aglaya 02.11.2017 20:23
      Highlight @Phrosh
      Im (von det Schweiz nicht ratifizierten) 4. Zusatzprotokoll zur EMRK ist die Niederlassungsfreiheit in Art. 2 geregelt. Ist die EMRK "menschenrechtlich" genug? Auch im UNO-Menschenrechtspakt II ist die Niederlassungsfreiheit geregelt, in Art. 12.
      6 0 Melden
  • dommen 02.11.2017 11:35
    Highlight Die Leute pendeln nicht zu Stosszeiten, weil Sie das besonders geil finden, sondern weil Sie um 8:00 im Büro sein müssen!
    61 4 Melden
  • rudolf_k 02.11.2017 11:27
    Highlight 50% des Verkehrsaufkommens ist Freizeitverkehr. Kein Mensch, ausser vielleicht Lehrlinge, sind gezwungen über längere Zeit zu pendeln, das ist alles komplett freiwillig. Irgendwie verkommen diese Artikel über das Pendeln immer zu einem Frustventil für diejenigen, welche dies ungern tun. Dabei ist klar, dass es die Mobilitäts-Flatrate früher oder später nicht mehr geben kann. Was im Artikel gar nicht erwähnt wird, ist natürlich der Haupttreiber für das überbordende Verkehrsaufkommen, die Zuwanderung. Ich frage mich, wieviele Mio. Einwohner die Schweiz haben muss bevor hier etwas passiert.
    16 87 Melden
    • Phrosch 02.11.2017 12:23
      Highlight Ah ja, schliesslich pendeln nur Zugewanderte, alle Schweizer leben dort, wo sie auch arbeiten.
      Schnelle Scheinargumente führen nicht zu einer Lösung.
      51 8 Melden
    • RETO1 02.11.2017 12:52
      Highlight @ Prosch
      rudolk k hat 100%ig recht
      die Masseneinwanderung ist der Hauptfaktor für die Misere auf Schiene und Strasse
      5 28 Melden
    • Enzasa 02.11.2017 14:14
      Highlight Rudolf_K
      Kein Mensch ist gezwungen zu pendeln! Natürlich nicht, jeder Mensch ist berechtigt eine Kosten Nutzen Analyse für sich zu machen und dementsprechend zu handeln.
      Umweltpolitik, Mietspiegel, Infrastruktur und Arbeitszeiten sind die Einflussfaktoren der Stoßzeiten.
      Wieso die Ausländerquote die Rushhour beeinflusst ist mir unklar, denn die Anzahl der Menschen alleine verursacht keinen Stau zu einer bestimmten Uhrzeit
      14 0 Melden
    • niklausb 02.11.2017 14:20
      Highlight 50%?!?!!!!! Ja neee is klaaaaar!
      16 0 Melden
    • rudolf_k 02.11.2017 14:50
      Highlight Meine Güte, bei diesem Thema scheint das Niveau hier drin auf Höhe Blick oder 20 Minuten zu sinken...
      12 8 Melden
    • exeswiss 02.11.2017 15:06
      Highlight @rudolf_k wer auf blick niveau argumentiert, bekommt blick niveau antworten.
      6 2 Melden
    • rudolf_k 02.11.2017 15:45
      Highlight 50% ist ein Fakt, kein Argument. Kann jeder selbst nachschauen. LOL. Kein Wunder Leben wir in Zeiten der Fake News und des Wutbuergertum, wo jeder alles besser zu wissen meint.
      2 18 Melden
    • niklausb 02.11.2017 16:10
      Highlight Ja rudolf K diese 50% sind aber kaum während den Stosszeiten.... Das ist 50% vom gesammten Bahnverkehr. Und was diese 50% mit Zuwanderern zu tun hat ist auch sehr fraglich
      12 0 Melden
    • rudolf_k 02.11.2017 17:14
      Highlight Nein, habe ich auch gar nicht behauptet. Und natürlich ist die Zuwanderung nicht der einzige Grund für die Überlastung in den Verkehrsspitzen, die Mobilität der Schweizer steigt steigt seit Jahren. Trotzdem verschärft es selbstverständlich das Problem. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Glück und geniesse weiterhin meine 5 Minuten Pendelweg (zu Fuss) hier in der schönen Stadt
      1 11 Melden
    • mountaineer 02.11.2017 17:37
      Highlight "Wieso die Ausländerquote die Rushhour beeinflusst ist mir unklar"

      Enzasa, die Ausländerquote beeinflusst die Rushhour nicht.
      Aber: Wenn wir eine einwanderungsbedingte Bevölkerungszunahme von ca. 1% p.a. zulassen, dann hat dies über längere Zeiträume natürlich auch spürbaren Einfluss auf den Berufsverkehr!

      Schuld an der Überlastung sind aber sicher nicht die zugewanderten Ausländer, sondern Politiker und Behörden, die Zuwanderungs- und Verkehrspolitik nicht besser koordiniert haben.
      2 1 Melden
    • niklausb 02.11.2017 18:50
      Highlight Mit deinem letzten Beitrag hast du dich gerade selbst disqualifiziert... Gross mitreden bei einem Problem das du Durch deine Umstände nicht beurteilen kannst da du ja nicht pendelst und dann noch deinen Fremdenhass mit einbringen PFUI! Und dann noch hähmisch deine freude am Elend des auf s Pendeln angewisenen ausdrücken mit den letzten paar zeilen das zeigt wer hier der wahre Wutbürger/Bünzli/Nörgeli ist. Ich habe geschlossen!
      8 3 Melden
    • Schlafwandler 02.11.2017 23:23
      Highlight Warum soll die Zuwanderung die Rush Hour beeinflussen? Ich dachte die wären alle arbeitslos und liegen dem fleissigen Schweizer auf der Tasche :D Entscheidet euch wenigstens für ein plumpes Scheinargument oder für zwei die sich nicht widersprechen. Anfänger!
      4 0 Melden
    • rudolf_k 03.11.2017 08:08
      Highlight @niklaus: Ich kann es sehr wohl beurteilen da ich langjährig in der ÖV-Branche tätig war, im Gegensatz zu den meisten die nicht fähig sind über ihren eigenen Tellerand zu schauen. Was im Übrigen die Tatsache, dass eine Bevölkerungszunahme von 1% pro Jahr die Situation verschärft mit Fremdenhass zu tun hat, müsstest du zuerst mal erklären, eine völlig haltlose, absurde Behauptung.
      0 3 Melden
  • Pafeld 02.11.2017 11:24
    Highlight Wobei es eigentlich sowieso eine Frechheit ist, dass die Transportkosten zur Arbeit nicht der Arbeitgeber übernimmt. Ist ja nicht so, dass wir alle früh morgens in die Rushhour rennen, weil wir es so lustig finden. Wenn unsere "liberalen" Parteien schon der Meinung sind, dass Arbeitszwang mit einer liberalen Gesellschaft vereinbar ist, soll gefälligst auch der Arbeitgeber diese Kosten (oder im Fall von Mobility Pricing zumindest die Mehrkosten) übernehmen. Kann ja nicht sein, dass plötzlich die Arbeitnehmer jetzt auch noch die Mehrkosten durch das erzwungene Wachstum bezahlen müssen.
    39 6 Melden
  • Töfflifahrer 02.11.2017 11:11
    Highlight „... Dann musst du mir mehr Lohn zahlen... „? In welcher Welt lebt der eigentlich? Da ist jemandem der Bezug zur Realität komplett abhanden gekommen.
    38 2 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 02.11.2017 11:06
    Highlight Sorry, sowas ist doch quatsch! Es ist ja nicht so, dass ich freiwillig pendle und aus Spass an der Sache... ich habe zu arbeiten und stehe da nicht freiwillig viertel nach Sechs Uhr in der Kälte an der Bushaltestelle. Seid doch froh, dass ich ÖV und nicht das Fahrzeug benutze!
    31 3 Melden
  • Wolfus 02.11.2017 10:55
    Highlight :D Die Kosten freier Arbeitszuwanderung (inkl. Familien) sind halt vielfältig

    Tja, ihr hattet die Chance, darüber zu befinden :D

    8.2 Millionen CH - juhuiiii!!
    14 40 Melden
    • Enzasa 02.11.2017 14:16
      Highlight Was hat die Anzahl der Menschen mit mit der Uhrzeit wann sie pendeln zu tun?
      12 4 Melden
    • Wolfus 02.11.2017 14:33
      Highlight Fragen die man sich im sozialistischen Lesekreis wohl stellt, weil kein Mitglied davon zwischen 6 oder 8 Uhr auf der Arbeit erscheinen muss.

      Prost Cüpli.
      8 16 Melden
    • Enzasa 02.11.2017 15:10
      Highlight Also fahren alle Zwanderer und alle Schüler, Studenten und rechtschaffen Schweizer zwischen 6 und 8 Uhr.
      Dann sind die sozialistischen Bürger, ja die einzigen, die etwas zur Lösung des Problems beitragen.
      10 0 Melden
    • zettie94 02.11.2017 15:36
      Highlight Die Mobilität nimmt star überproportional zu, verglichen mit der Zuwanderung...
      8 3 Melden
    • Wolfus 02.11.2017 16:06
      Highlight @Enzasa:

      Die einzigen, die davon nicht betroffen sind, darum finden sie es auch so toll.

      @zettie94:

      Das würde ich mir auch einreden - etwa so, wie der Zusammenhang von Kindergeburtstagen und Storchennestern ...
      2 7 Melden
  • jogurt 02.11.2017 10:54
    Highlight Wir wundern uns doch oft über das "Kastensystem Indiens" . . . . dabei haben wir bei uns einfach das "Geldkastensystem".
    Die welche wenig verdienen, sollen doch einfach zu Hause bleiben, denn es lohnt sich bald nicht mehr aufzustehn.
    46 1 Melden
  • Roaming212 02.11.2017 10:52
    Highlight "Wenn er nicht dazu bereit ist, werde ich mir überlegen, nicht mehr für ihn zu arbeiten. Oder ich ziehe in die Nähe meines Arbeitsplatzes. " Ja, so einfach funktioniert das ja..smh
    27 0 Melden
  • RETO1 02.11.2017 10:39
    Highlight die Masseneinwanderung und seine Folgen......
    17 49 Melden
    • philosophund 02.11.2017 12:14
      Highlight 🤦🏽‍♂️
      21 2 Melden
    • Enzasa 02.11.2017 14:17
      Highlight Klar, alle Ausländer fahren um die gleiche Zeit mit dem ÖV
      13 2 Melden
    • RETO1 02.11.2017 14:43
      Highlight nicht alle, aber die meisten!
      4 16 Melden
    • RETO1 02.11.2017 14:46
      Highlight @ Enzasa
      genau wie die Schweizer auch
      6 11 Melden
    • niklausb 02.11.2017 14:58
      Highlight Ihre Folgen wenn schon denn schon..... Aber dieser Zusammenhang ist jetzt aber sowas von weit hergeholt dass ich vermutlich nächste Woche noch darüber lachen muss.
      11 4 Melden
    • mountaineer 02.11.2017 17:40
      Highlight niklausb, so weit hergeholt ist der nicht.

      Oder willst Du ernsthaft behaupten, ein zuwanderungsbedingtes Bevölkerungswachstum von 1 Prozent p.a. bliebe ohne Auswirkungen auf die Verkehrsspitzen?
      6 7 Melden
  • moedesty 02.11.2017 10:15
    Highlight "Wenn er nicht dazu bereit ist, werde ich mir überlegen, nicht mehr für ihn zu arbeiten. Oder ich ziehe in die Nähe meines Arbeitsplatzes. "

    Immer diese träumer.
    39 1 Melden
  • Beat Leingruber 02.11.2017 10:11
    Highlight Das problem ist die SBB und ihre Monopolstellung! Das führt zu einem so verzerrten Markt! Ich verlange da mehr Geld wo ich erfolgreich bin, wirklich unglaublich. Aber es ist sokosankt mal pber die eigene Bahn nachzudenken Herr Meier. Ein Volltakt Fahrplan scheint für die Schweiz nicht mehr opportun zu sein, dann musss man sich halt mal neue flexiblere Lösungen ausdenken. Die gesamte Wirtschaft setzt auf Flexibilität und genau deswegen hat die SBB Erfolg, weil die Arbeitnehmer sehr flexibel sind in der Schweiz, dies jetzt zu nutzen und zu bestrafen ist eine Frechheit.
    8 20 Melden
    • philosophund 02.11.2017 12:17
      Highlight Folgen einer Privatisierung sehen wir ja beim südlichen Nachbarn.. 🤸🏽‍♂️
      18 1 Melden
    • zettie94 02.11.2017 15:40
      Highlight Der von dir genannte 'Erfolg' ist hauptverantwortlich für die steigenden Ticketpreise, weil die Infrastruktur und das Angebot an den Spitzenzeiten ausgerichtet und ständig teuer ausgebaut werden müssen.
      3 0 Melden
  • Johannes Schwärzel 02.11.2017 10:09
    Highlight Einen bessere Unterstützung für die Autolobby ist kaum möglich.
    Offensichtlich haben die Akteure nicht kapiert, dass der ÖV einer der wichtigsten Faktoren für unsere Wirtschaft ist.

    Was korrigiert werden muss ist es die generelle Reduktion der Mobilität. Dezentrale Firmenstandorte fördern.

    Riesige Firmenzentren wo aus der ganzen Schweiz die Mitarbeiter kommen müssen hart abstrafen. Diese Firmen (miss)brauchen unsere gute ÖV.
    Also per Gesetz muss der Lohn ergänzt werden mit den Mobilitätskosten pro Mitarbeiter. Das hat viele positive Effekte auf die ganze Mobilität
    57 7 Melden
  • 4kant 02.11.2017 10:08
    Highlight Es gibt nur eine nahchhaltige Massnahme, um das Pendlerproblem zu lösen, bzw. die Pendlerbewegungen zu minimieren.
    Das Arbeitsgesetz muss dahin geändert werden, dass der Abeitsweg als Arbeitszeit zählt, die vollumfänglich mit dem vereinbarten Lohn zu entschädigen ist.
    Das zwingt die Arbeitgeber dazu, das Pendlerproblem aktiv anzugehen, z. B. durch den Bau betriebseigener Wohnungen in der nähe der Arbeitsstätten, z. B. durch Abholdienste per betriebseigenem Bus, z. B. durch Etablierung und Förderung der Heimarbeit (Homeoffice), z. B. durch das Dezentralisieren von Konzernstandorten, u.v.a.m.
    74 14 Melden
    • LandeiStudi 02.11.2017 10:40
      Highlight Hast du dir schon überlegt was dass mit den Kosten machen würde bei deinem nächsten Spitalaufenthalt?
      2 14 Melden
    • dan2016 02.11.2017 11:29
      Highlight und meinst Du wirklich, dass irgendein Arbeitgeber dann sagt, ah, Du wohnst soweit weg, dann bezahl ich Dir mehr? Oder wäre es nicht vielmehr so, dass die Verkäuferin aus Glarus im Globus Zürich dann halt einen Startlohn hätte, der 400 CHF tiefer ist als derjenigen aus Oerlikon? So funktioniert nämlich die Marktwirtschaft....
      12 4 Melden
    • Xriss 02.11.2017 12:02
      Highlight Ach 4Kant, ich hab Dir doch in einem anderen Kommentar schon gesagt Du sollst denken bevor Du redest/schreibst.
      Wozu führt denn Dein Vorschlag?
      Die Arbeitgeber (AG) beschäftigen nur noch Personen, welche in der Nähe wohnen. Das verschärft die Wohnungsnot in den Ballungszentren massiv. Dass die AG betriebseigene Wohnungen bauen sollen führt einerseits sofort dazu, dass diese AG als sektenähnliche Organisationen verschrien werden (siehe frühere Berichte über Google) und andererseits besitzen schlicht die wenigsten AG die Mittel zum Bau solcher Wohnungen. Dann gehen sie halt ins Ausland.
      8 3 Melden
    • 4kant 02.11.2017 12:30
      Highlight @Xriss
      Ja, das kann passieren. Aber das trägt zur Lösung des Problems bei.
      Denn reagieren die Arbeitgeber, so wie Du sagst, dann werden die Löhne steigen müssen, weil weniger Arbeitnehmer zur Wahl stehen, nämlich nur noch jene, die in der Nähe wohnen, d.h. der Lohn steigt weil das Angebot an Arbeitskräften sinkt. D.h. der Arbeitnehmer kann sich dann eher eine Wohnung im Ballungszentrum leisten.
      Wenn die Firmen in's Ausland ausweichen, dann entschärft das das Pendlerproblem ebenfalls, und zwar ganz direkt, weil niemand mehr zu diesen Firmen pendelt.
      5 6 Melden
    • Xriss 02.11.2017 13:11
      Highlight Aber dass die Wohnungspreise deutlich stärker ansteigen werden als die Löhne in den Ballungsgebieten ist Dir schon klar?
      Und die Abwanderung ins Ausland löst zwar das Pendlerproblem direkt - da hast Du recht - jedoch steigert dies vor allem auch die Arbeitslosenquote. Damit ist auch niemandem gedient.
      Wie gesagt: Es ist ein hochkomplexes Thema, welches nicht in einem 600 Zeichen Kommentar oder einem ca. 4000 Zeichen Onlineartikel erklärt und gelöst werden kann.
      Aber Ansätzen Gehör bieten und nicht gleich in Panik verfallen und verschreien es werde nur immer alles teurer, täte helfen.
      4 2 Melden
    • 4kant 02.11.2017 14:34
      Highlight @Xriss:
      Es muss nicht zwingend so sein, dass die Wohnungspreise schneller steigen würden als die Löhne. Das hängt davon ab, wieviel mehr die Arbeitnehmer für eine Wohnung ausgeben können und wollen, und davon, wieviel mehr Lohn die Arbeitgeber ausgeben können und wollen.
      Angesichts der Tatsache, dass in den letzten 20 Jahren die Produktivität massiv stärker gewachsen ist, als es die Reallöhne sind, gehe ich davon aus, dass die Arbeitgeber mehr Luft nach oben haben bei den Löhnen, als die Arbeitnehmer bei ihren Wohnkosten, und daher die Löhne eher schneller wachsen würden als die Mieten.
      1 4 Melden
  • passescribe 02.11.2017 10:06
    Highlight Ein weiterer Anstoss in Richtung Spaltung der Gesellschaft. Denn Gutverdiener werden auch zu Stosszeiten reisen. Dies aber ohne überfüllte Züge, weil sich die weniger gut Verdienenden anpassen werden.
    Zudem kann es keine realistische Lösung sein, zumal man die Stosszeiten damit nur verschiebt. Wenn zB. um 8.00 Uhr ein Ticket viel teurer ist als um 9.00 Uhr, dann gehe ich um 9.00 Uhr. Und dass denken sich alle andern auch.

    Fazit: Gutverdiener werden zu Stosszeiten keine überfüllten Züge haben.
    Weniger gut Verdienende können nicht zu gewünschten Zeiten reisen, haben aber überfüllte Züge.
    76 12 Melden
    • Nick Name 02.11.2017 10:38
      Highlight Schwierig vorauszusagen, aber genau so würde es sicher nicht sein.
      Heute fahren (überspitzt gesagt) alle zur gleichen Zeit. Wenn dann die Reichen zur teuren und die Armen zur billigen Zeit fahren würden, wären in der Billig-Stosszeit immerhin die Reichen schon mal nicht dabei => ergo weniger überfüllt als heute.
      6 3 Melden
    • passescribe 02.11.2017 13:12
      Highlight Meine Kernkritik bezieht sich auf das Bestreben sochler monopolistischen Konzerne, Probleme immer mit Preiserhöhungen zu lösen, obwohl unsere Gesellschaft bekanntlich kein durchgehenden gleiches Lohnniveau hat. Verlierer sind dann immer die Kleinverdiener.

      Wie die Realität wirklich aussehen wird, weiss nimand wirklich, da haben Sie recht. Dieser Lösungsvorschlag garantiert aber nur eins, nähmlich der SBB mehr gewinn.

      Villeicht wäre eine bessere Idee, bei nicht-Stosszeiten das Ticket günstiger anzubieten?
      4 1 Melden
  • Wölfli beim Lamm 02.11.2017 10:02
    Highlight Überlastung zw. 7 und 9 sowie 15 und 18 Uhr! Schuld ist die Akademisierung vieler Berufe. Studis werden in die halbe Schweiz verschickt für da ein Modul, ein Kürsli. Ich schau mir das Alter der Passagiere an, die Kleider, die Taschen: Studenten! Wenige Familien und Rentnergruppen. Kaum auf chick getrimmte Businessleute. Und dann musste man die Fachhochschulen genau an jenen Strecken bauen, die vorher schon überlastet waren, z.B. Olten, Brugg usw.. Studis ohne Geld zu schröpfen geht nicht. Schulzeiten ändern wär ein erster Schritt. Kann niemand ein Machtwort sprechen, gopf!
    16 50 Melden
    • jjjj 02.11.2017 11:43
      Highlight Gopf ich bin ein Businessman, laufe aber wie ein Studi rum und fahre sogar 1. Klasse!

      15 3 Melden
    • Moelal 02.11.2017 12:03
      Highlight Ist da einer neidisch auf die Akademiker?
      13 4 Melden
    • 4kant 02.11.2017 12:13
      Highlight Genau. Die Studis sollen doch von 22:00 Uhr bis 5:00 studieren gehen.
      15 1 Melden
    • philosophund 02.11.2017 12:22
      Highlight Hahaha.. was für ein Weltbild.
      Alter + Kleider + Tasche = Student
      🤦🏿‍♂️
      18 2 Melden
    • zettie94 02.11.2017 15:43
      Highlight Gerade die Studis haben heute bereits oft Stundenpläne, bei denen nicht in den Spitzenzeiten gependelt werden muss. Darauf zielen auch die im Artikel erwähnten Kooperationen zwischen SBB und FH ab.
      4 0 Melden
  • Ass 02.11.2017 09:49
    Highlight Das bedeutet dann aber auch das vielleicht um 24.00 Uhr auf der Baustelle nebenan gespitzt und gefrässt wird.
    70 3 Melden
    • Nick Name 02.11.2017 10:40
      Highlight Chly extra polarisiert gesagt, was?
      Es dürfte mehr als genug stilles Gewerbe geben, das zu späterer oder früherer Stunde stattfinden kann. Zudem wird schon heute je nach Baustelle Tag und Nacht gearbeitet. Und da gibts auch schon mehr als genug Gesetze und Verordnungen, die das regeln.
      3 10 Melden
  • Uslandschwiizer 02.11.2017 09:43
    Highlight Liebe Pendler,
    Habt ihr schon einmal eine Gesamtkostenrechung gemacht, wie viel das Pendeln euch jeden Monat kostet? Die Zeit die ihr im OeV/Auto verbringt x Stundenlohn dazugerechnet? Die Nerven die das Pendeln kostet in Franken umgewandelt?
    Alles eingerechnet ist das Pendeln fast immer teuerer als naeher zum Arbeitsort ziehen/eine Arbeitstelle in der Naehe des Wohnortes suchen. Nicht alle koennen dies tun aus verschiedensten Gruenden - aber wenn alle die koennten, es tun wuerden, waere das Pendelproblem auf einen Schlag geloest.
    19 53 Melden
    • Maragia 02.11.2017 11:49
      Highlight Meine Pendelstunden kann ich, falls produktiv genutzt, nicht auszahlen lassen. Darum zieht der Grund "Zeit im Öv x Stundenlohn" nicht. Darum ist dort zu wohnen, wo es günstig ist, immer die bessere Wahl!!
      3 13 Melden
    • 4kant 02.11.2017 12:16
      Highlight Da gibt es einen klitzekleinen Fehler in der Rechnung.
      Der entgangene Stundenlohn von X Franken ist rein fiktiv. Der landet nicht in meiner Tasche. Meinen Job zu X Franken kann ich bei keinem Arbeitgeber für 1-2 Stunden am Tag verrichten gehen. Keiner stellt mich für sowenige Stellenprozente ein. Zudem müsste ich ja dort wieder irgendwie hinfahren.
      7 3 Melden
    • Uslandschwiizer 02.11.2017 12:31
      Highlight @Maragia: Das nennt sich Opportunitaetskosten. Du kannst dir die Pendelzeit die du nicht pendelst sondern produktiv nutzt nicht auszahlen lassen, sie hat aber trotzdem einen Wert.
      Eine Stunde mit der Familie, mit Freunden, mit einem Hobby/Sport etc - hat alles einen Wert, auch wenn sich dein Kontostand nicht aendert.

      Und zB eine Stunde mit meinen Kindern hat fuer mich persoenlich einen wesentlich hoeheren Stundenansatz als mein Arbeitsstundenlohn - darum bezahle ich lieber mehr fuers Wohnen, verbringe aber mehr Zeit mit meiner Familie.
      8 3 Melden
    • Maragia 02.11.2017 13:51
      Highlight Du hast aber ausdrücklich von Stundenlohn gesprochen. Dann sprich doch direkt von Opportunitätskosten...
      5 2 Melden
  • thapitsch 02.11.2017 09:40
    Highlight Noch teurer? Die Preise fürs Zugfahren sind jetzt schon zu teuer. Macht doch die Preise nach der Rushhour billger.
    49 10 Melden
    • 4kant 02.11.2017 12:18
      Highlight Richtig.
      Aber Mobility Pricing geht immer nur in die andere Richtung. Aus der Sicht der ÖV-Betreiber. Solange wie alle Welt lieber ÖV fährt trotz allem.
      6 0 Melden
  • hueberstoebler 02.11.2017 09:34
    Highlight Thomas sieht schon so aus als ob er sich ein teureres Ticket zu den Stosszeiten leisten kann.
    Viele Menschen aber sind auf ihren Job angewiesen und haben keine Alternative - weder können sie Lohnverhandlungen führen noch haben sie die Möglichkeit den Arbeitgeber zu wechseln.
    Was also soll eine Detailhandelsangestellte machen, wenn der Chef will, dass sie um 07.15 in der Migros Filiale in der Zürcher Innenstadt erscheint?
    Zürich ist ein teures Pflaster - näher an den Arbeitsplatz geht nicht. Andere Arbeitgeber haben Einstellungsstop. Austauschbare Stelle, also auch keine Lohnverhandlungen.
    70 2 Melden
    • rudolf_k 02.11.2017 12:13
      Highlight Dummes Zeugs. Die Zeiten der Sklaverei sind längst vorbei. Jeder hat die Möglichkeit, etwas anderes zu machen.
      1 27 Melden
    • Enzasa 02.11.2017 14:21
      Highlight Jeder kann was anderes machen unter anderem auch zu Hause bleiben, weil der Arbeitgeber keine Extrawurst will
      9 2 Melden
  • Butschina 02.11.2017 09:16
    Highlight Das System funktionniert leider nur für Kaderpersonal.
    71 8 Melden
    • 4kant 02.11.2017 09:38
      Highlight Noch nicht einmal für die.
      41 4 Melden
  • Scrat 02.11.2017 09:15
    Highlight «... du musst mir mehr Lohn zahlen. Wenn er nicht dazu bereit ist, werde ich mir überlegen, nicht mehr für ihn zu arbeiten.» Ja, klar, Herr Sauter-Servaes. In welcher Welt leben Sie denn?
    128 5 Melden
    • Rodney McKay 02.11.2017 10:47
      Highlight In welcher Welt Herr Sauter lebt ist klar. Entweder besitzt er ein Haus in Winterthur, oder er kauft sich ein 1.Klasse GA. Nein, das ist kein Neid, was ich damit ausdrücken will, er äussert sich zu Problemen, die er nur von der Theorie her ganz entfernt kennt. Die Sorgen der Pendler kennt er nur von Umfragen und Statistiken, als nackte Zahlen. Das ist in etwa so, wie wenn sich ein Bundesrat zum Thema Krankenkassenprämien äussert.
      21 1 Melden
  • Pergjo 02.11.2017 09:15
    Highlight Vorlesungszeiten dem Stossverkehr anzupassen ist eine sinnvolle Sache. Bringt allen etwas und schadet nicht wirklich den Studis. Das mit dem Mobility-Pricing find ich schlecht. Kann mir eh nur knapp mein Studium selber finanzieren und das GA ist für mich ein rieisger Kostenpunkt. Noch mehr dafür zu bezahlen kann ich mir schlichtweg nicht leisten.
    Und das Argument, dass man einfach mit seinem Chef über mehr Lohn verhandeln soll oder an den Arbeitsort ziehen soll, hinkt meiner Meinung nach ebefalls hinterher.
    71 4 Melden
    • steffi.o 02.11.2017 09:45
      Highlight Ich denke die Vorlesungszeiten anzupassen würde sicher helfen. Jedoch befürchte ich dass vorallem grössere Studiengänge und ihre Studenten darunter leiden würden. Die Uni Zürich kämpft mit Platzproblemen. Unsere Vorlesungen vielen vielfach in die erste Morgenstunde, da es ansonst keine genügend grossen Vorlesungssääle mehr gab.
      17 2 Melden
  • TheMan 02.11.2017 09:14
    Highlight Wie wäre es mal die Grenzen zu Schliessen? Zuwanderung heisst auch verstopfte Strassen und Züge. Immer höhere Mieten auch. Aber die Linken wollen lieber den Pendlerabzug bei den Steuern auf 500Fr. senken. 1Klasse wird eh nie verbannt aus den Zügen. Da die SBB als Grund bringen, nur durch die 1Klasse Rentieren die Züge.
    23 76 Melden
    • moedesty 02.11.2017 10:17
      Highlight bsry hab dir aus versehen ein herz gegeben. wollte dir aber sagen, bitte nicht ins ausland in die ferien. du verstopfst nur deren infrastruktur.
      35 9 Melden
    • Tigerspirit 02.11.2017 11:22
      Highlight Genau, deshalb gibt es in Ländern ohne Zuwanderung, wie z.B. Japan auch so gut wie keine verstopften Züge in den Stosszeiten, richtig?
      20 3 Melden
    • o.o 02.11.2017 12:53
      Highlight Es kann nicht sein was nicht sein darf, oder? Jeder der 1 und 1 zusammenzählen kann weiss das die Zuwanderung zu Mehrbelastung der Infrastruktur führt.

      Zusätzlich führt es zu mehr Konurenz auf dem Arbeitsmarkt und tieferen Löhnen.

      Grüne Politik können sich nur Reiche leisten.
      5 8 Melden
    • Enzasa 02.11.2017 14:27
      Highlight Keine Zuwanderung kann auch zum Zusammenbruch der Infrastruktur führen.
      Keine Zuwanderung führt zum Zusammenbruch der ärztlichen Versorgung.
      Solange mehr Schweizer sterben als geboren werden ist Zuwanderung ein sehr kleines Problem
      7 5 Melden
  • Beggride 02.11.2017 09:13
    Highlight Auch wenn das Ganze an sich schon sehr fragwürdig ist, den Pendlerverkejr mit den Flugtickets zu vergleichen und aufgrund dessen zum Schluss zu kommen, dass es darum funktioniert, ist das Geilste... 😂😂😂
    77 8 Melden
  • thi 02.11.2017 09:12
    Highlight Ich frage mich wie andere Länder damit umgehen. Ich kann mir kaum vorstellen dass die Schweiz als einzigste ein solches Problem hat. Wie geht beispielsweise China oder London während der Rushhour mit den Pendlern um? Gäbe es ggf Teilkonzepte die übernommen werden könnten? Meiner Meinung nach ist der Lösungsansatz bzgl. Arbeitsbeginn und Homeoffice gut doch die Pendler vergraulen mit noch höheren Billietpreisen? Ich pendle jeden Tag neben der Rushhour und am Wochenende, zahle immer gleich viel. Leider ist die Leistung der SBB sehr unterschiedlich! Erhalte ich nun eine Entschädigung dafür?
    34 1 Melden
    • green 02.11.2017 09:51
      Highlight In London fahren die Züge auf bestimmten Strecken im 3min-Tackt.
      Könnte man in der Schweiz mit einem 15min-Tackt versuchen.
      17 1 Melden
    • Guacamole 02.11.2017 10:13
      Highlight Also in London sind die Preise zur Rush-Hour teurer, die Wagen sind trotzdem immer überfüllt.
      20 0 Melden
    • Tigerspirit 02.11.2017 10:59
      Highlight Da gibt es durchaus Ideen. Z.B. in Tokyo fahren die S-Bahn-Züge alle 2-3 Minuten. Trotzdem brauchen sie extra Angestellte, welche die Leute in die Züge reindrücken, damit mehr reinpassen. Die Schweizer Platzverhältnisse würden die Leute dort als paradiesisch empfinden. Und das alles übrigens praktisch ohne Zuwanderung. Der Unterschied ist nur: Die Japaner motzen nicht den ganzen Tag über die Situation, im Gegensatz zu uns Schweizern.
      10 1 Melden
  • 4kant 02.11.2017 09:11
    Highlight Thomas Sauter-Servaes behauptet, dass das Problem die insgesamt unbefriedigende Auslastung der Bahn sei, nennt aber nicht die effektivste Lösung: keine Züge zu unausgelasteten Stunden fahren lassen. Dann steigt die Auslastung, die Rendite auch.
    Der "Experte" schlägt unmögliches vor. Man solle in die Nähe der Arbeitsstätte umziehen. Dort ist die Miete aber unbezahlbar, und dann haben Partner und Kinder einen längeren Weg zur Arbeit, bzw. zur Lehrstelle. Das ist idiotisch.
    Thomas Sauter-Servaes versteht offensichtlich nichts von Mobilität. Er betreibt nur fadenscheiniges, mieses Lobbying .
    81 21 Melden
    • Xriss 02.11.2017 09:46
      Highlight Er ist sehr wohl ein Experte! Und seine Aussagen sind im Gegensatz zu Deinen auch fundiert.

      Was für eine geile Idee, zu Zeiten in welchen die Verkehrsmittel schlecht ausgelastet sind einfach keine fahren zu lassen #facepalm

      Man muss eben gerade finanzielle Anreize generieren, dass möglichst viele Leute dazu bewegt werden zu diesen schlecht ausgelasteten Zeiten die Verkehrsmittel zu nutzen. Solche gibt es übrigens in verschiedenen Formen bereits (z.B. 9 Uhr Pass des ZVV).

      Ganz nach Cabaret Rotstift: "Wenn würsch dänke vorem redä - wärsch de ganz Tag ruhig!"
      15 35 Melden
    • PVJ 02.11.2017 09:50
      Highlight Die Kosten im ÖV sind grösstenteils fix, d.h. sie fallen an, egal ob der Zug fährt oder nicht. Dein Vorschlag führt unter dem Strich zu schlechterer Auslastung, weil dann niemand mehr Zug fährt, bei nur geringfügig tieferen Kosten. Schliesslich will ich ja auch spätabends noch nach Hause kommen.
      20 1 Melden
    • dan2016 02.11.2017 11:36
      Highlight Und wenn das Restaurant über den Tag nicht gut ausgelastet ist, dann reduziere ich einfach die Öffnungszeiten auf 2 Stunden und schwups bin ich rentabel. Und Geschäfte öffnen nur noch Samstags und während dem Abendverkauf und haben damit das perfekte Rezept, um rentable zu sein. Und Säntisbahn fährt nur noch bei schönem Wetter. Und Watson spart Kosten, indem sie die Webseite in verkehrsschwachen Zeiten abschalten.
      11 0 Melden
    • 4kant 02.11.2017 12:05
      Highlight @Xriss
      Wenn keiner Zug fährt, dann braucht auch kein Zug zu fahren. Es spricht nichts dagegen, zu den Stosszeiten doppelt und zu den Randzeiten halb so viele Züge fahren zu lassen.

      @PVJ
      Nein! Die Kosten des ÖV haben eine starke variable Komponente. Mehr ÖV heisst mehr Personal und mehr Fahrzeuge und Infrastruktur (Energieverbrauch, Unterhalt, Ersatz, Lohnkosten). Das erzeugt lauter variable Kosten, die nicht anfallen, wenn nicht gefahren wird.

      @dan2016
      Es gibt tatsächlich viele Geschäfter, die ihren Gewinn optimieren durch eingeschränkte Öffnungszeiten, z. B. Kinos.
      6 2 Melden
    • Xriss 02.11.2017 12:16
      Highlight @4Kant
      Nur kann nun mal nicht bestimmt werden, wann jemand auf einer Strecke von A nach Z für den Abschnitt D-G den Zug benutzen möchte.
      Zudem werden Züge ja bereits in der Anzahl Wagen variiert.

      Würden die ÖV-Betreiber die "variablen Lohnkosten" reduzieren wärst Du wohl auch an vorderster Front am ausrufen.

      Und übrigens: Es heisst Geschäfte, nicht Geschäfter. Ein weiteres Indiz, dass Du der komplexen Diskussion über die Mobilität einfach nicht folgen kannst und besser nicht kommentieren würdest.
      3 5 Melden
    • PVJ 02.11.2017 12:58
      Highlight @4kant: Fixkosten sind bei Eisenbahnen selten unter 70%.

      https://ppiaf.org/sites/ppiaf.org/files/documents/toolkits/railways_toolkit/ch2_1_2.html

      Wenn Du Fixkosten auf weniger Fahrten umlegen musst, dann steigen natürlich auch die Ticketpreise.
      4 0 Melden
    • dan2016 02.11.2017 13:00
      Highlight @kant. Natürlich gibt es diese. Und es hängt tatsächlich sehr stark von Fix/Variablen Kosten ab. Und nein, die echt variable Kosten bei den SBB dürften höchstens zwischen 10-15% sein (du kannst es selber abschätzen anhand des Geschäftsberichtes). Und das heist, wenn die Auslastung 10-15% der Spitzenauslastung überschreitet, ist die Ergebniswirkung positive (und das ist sie nach meiner Erfahrung fast immer).
      4 0 Melden
    • 4kant 02.11.2017 14:55
      Highlight @Xriss,
      Man kann noch weiter gehen und Strecken stilllegen und Bahnhöfe schliessen. Das spart Unterhalts- und Betriebskosten ein. Das Altmetall der Schienen und Oberleitungen wäre bares Geld wert. Es wäre ein leichtes aus der SBB ein Hochprofitunternehmen zu machen. Allerdings würde dann nur noch auf den wenigen Hauptverkehrsachsen überhaupt noch ein Zug fahren. Ortschaften mit weniger als 30'000 Einwohner würde man dann wahrscheinlich nicht mehr bedienen. Leider ist das derzeit nicht mehrheitsfähig in der Schweiz.
      0 3 Melden
    • 4kant 02.11.2017 15:03
      Highlight @dan2016
      Dass die SBB so hohe Fixkosten hat liegt daran, dass sie ein viel zu grosses, viel zu üppig ausgestattetes Schienennetz hat. Man könnte das Schienennetz auf seine hochrentablen 10 % abbauen und die gewonnenen Flächen in Wohn- und Gewerbezonen umwandeln und so Hunderte von Milliarden Gewinn erwirtschaften.
      Aus ökologischer Sicht wäre es ohnehin besser, wenn die Bahnen ersetzt würde mit Reisecars. Denn Reisecars haben mit Abstand den kleinsten Energieverbrauch je Personenkilometer von allen Verkehrsmitteln.
      0 5 Melden
    • Xriss 02.11.2017 15:48
      Highlight Wie bitte? Reisecars? Das wohl übelste Transportmittel überhaupt (aus Kundensicht). Und mit Reisecars sollen dann hunderttausende Pendler täglich befördert werden? Und das soll ökologischer und ökonomischer und wahrscheinlich auch noch sicherer sein als mit der Bahn?

      Sorry - aber diese Aussage ist einfach Bullshit!
      2 1 Melden
    • Xriss 02.11.2017 15:49
      Highlight Und wie sollen denn die Güter transportiert werden, wenn das Schienennetz auf die "hochprofitablen" Strecken reduziert wurde?
      In Reisecars für Güter aka Lastwagen? Noch mehr?
      Nicht annähernd zu Ende gedacht!
      2 0 Melden
    • PVJ 02.11.2017 16:33
      Highlight 4kant, der Fixkostenanteil kommt nicht aus dem "üppig ausgebauten Schienennetz", sondern liegt in der Natur eines Infrastrukturbetriebs.

      Ich wünsche Dir dann übrigens viel Spass im Stau mit all den grünen Flixbussen und den zusätzlichen Autos der Pendler, die vorher auf SBB-Nebenlinien befördert wurden. ;-)
      1 2 Melden
    • 4kant 02.11.2017 16:42
      Highlight @Xriss
      Wo ist das Problem? In D werden rund 18 % der Güter auf der Schiene transportiert, in der Schweiz sind es 39 %. Die Strassendichte ist in der Schweiz sehr hoch, nämlich 1729 m/qKm (Deutschland: 1805 qKm, USA: 662). Es ist kein Problem, den Güterverkehr von der Bahn auf die Strasse zu verlegen. Natürlich will man das nicht, weil die SBB eine heilige Kuh sind, wie die Armee.
      Dabei ist das Strassennetz ökonomisch und in der CO2-Bilanz viel günstiger. Aber das wollen die Betonköpfe von Links-Grün nicht wahr haben, weil sie den Autoauspuff sehen, nicht aber die Schlote der Eisenhütten.
      4 2 Melden
    • dan2016 02.11.2017 16:52
      Highlight @4kant.... jetzt mal abgesehen von deiner Gesamtaussage, welche natürlich Chabis ist. Teures Land, wertvolle Immobilien sind dort, wo die Bahn ist. Legst Du die Bahnlinien still, gibt es eher hunderte von Milliarden Verluste....
      2 1 Melden
    • 4kant 02.11.2017 17:13
      Highlight @dan2016
      Verluste für die Häuschenbesitzer, ja, aber nur auf dem Papier als Buchverlust. Dafür würde der Eigenmietwert sinken. Das spart sogar ein wenig Steuern ein. Aber der Gewinn für die SBB wäre bares Geld.
      3 1 Melden
  • Ramy 02.11.2017 09:07
    Highlight "Wir wollen die Personen weg von der Autobahn in den öV bringen" "Hei wieso machen wir den öV nicht genau dann extrem teuer, wenn alle befördert werden müssen?"

    Einige Zeit später:
    "Es ist unverständlich, dass wieder so viele auf das Auto und nicht den öV setzten"
    70 4 Melden
  • thi 02.11.2017 09:05
    Highlight Lange Zeit hiess es Autofahren ist böse, nehmt das ÖV worauf einige Städte den Bau von Parkplätzen drastisch reduzierten, auch für Schichtarbeitende. Nun heißt es die SBB ist überlastet was auch kein Wunder ist bei all den Pendler. Gleichzeitig stiegen die Mietpreise in Städten soweit an dass es alles andere als Zahlbar ist. Und jetzt wird gefordert dass ich Lohnverhandlungen führe obwohl es ganz klare Schematas dafür gibt? Ehrlich gesagt ziehe Ich lieber weit weg von einem Bahnhof, nur dann nähmlich erlaubt mir mein Arbeitgeber einen Parkplatz zu nehmen.
    41 3 Melden
  • Ramy 02.11.2017 09:05
    Highlight "Dann werde ich ihm sagen, du musst mir mehr Lohn zahlen. Wenn er nicht dazu bereit ist, werde ich mir überlegen, nicht mehr für ihn zu arbeiten." Und dann stehe ich ganz ohne Job und Lohn da. Tolle Idee :D
    72 2 Melden
    • Asmodeus 02.11.2017 09:42
      Highlight Aber dann musst Du auch nicht mehr pendeln. Ausser einmal im Monat zum RAV :)
      48 1 Melden
    • moedesty 02.11.2017 10:19
      Highlight Regionales Arbei... er müsste also nicht mehr pendeln.
      1 2 Melden
    • Santale1934 02.11.2017 11:03
      Highlight Dann verlang ich aber mehr Arbeitslosengeld, falls ich zu den Stosszeiten zum RAV pendeln muss ;-)
      Ein Teufelskreis
      12 0 Melden
  • Ramy 02.11.2017 09:04
    Highlight Gehen in Rotkreuz zur Schule (die, die angeblich ein Abkommen haben mit der SBB), das abkommen mit der SBB ist jedoch auch nicht wirklich wegen der Pendlerzeiten. In Rotkreuz iat am Morgen ein Unterrichtsblock an nur 3 Lektionen vorgesehen, würden die Unterrichtszeiten normal um 8:00Uhr starten, wäre auch um halb 11 Mittag... Sie hätten auch ohne SBB später beginnen müssen
    10 5 Melden
  • geisit 02.11.2017 09:04
    Highlight Ich finde diese Diskussion eine der sinnfreisten und widersprüchligsten überhaupt. Kurz zusammengefasst, was die Politiker sagen: Wir müssen die Strassen entlasten, nehmt den ÖV -> Die Züge und Busse sind zu voll zu den Stosszeiten, das Pendeln muss unattraktiv werden -> Der Arbeitsplatz muss nahe am Wohnort sein, die Leute ziehen von den kleinen Ortschaften weg (da Dörfer nicht unbedingt viele Betriebe haben) -> Ja ja, leider leben hier nur noch ältere Menschen, da die Jungen die Stadt bevorzugen. Dabei löst die Bevölkerung das Problem selbst. Früher bzw. später aufstehen -> Stau umgehen.
    16 2 Melden
  • Raphael Bussinger 02.11.2017 09:03
    Highlight Ein durchschnittlicher Experte der keinen Schimmer vom realen Leben hat.
    Mit seinere Vorderungen werden die Kleinverdiener gestrafft und die Reichen belohnt.
    69 7 Melden
  • walsi 02.11.2017 09:03
    Highlight Kleiner Tip an alle die nicht gerne Pendeln und mit ihrer Situation unzufrieden sind. Es gibt Stellenportale wie jobs.ch, ostjob.ch, indeed.ch, jobagent.ch usw. Dort kann man Profile hinterlegen was man für eine Stelle sucht und bekommt dann jeden Tag eine E-Mail wenn es neue passende Stellen hat. Wenn dann eine Stelle in der Region angeboten wird ist es dann jedem freigestellt sich dort zu bewerben. Wenn man die Stelle dann bekommt wünscht man seinem aktuellen Arbeitgeber alles gute und kündigt.
    15 52 Melden
    • 4kant 02.11.2017 09:47
      Highlight Danke für den Tip.
      Wenn nur das Wörtlein "wenn" nicht wär ...
      26 2 Melden
    • Xriss 02.11.2017 09:55
      Highlight Danke walsi.
      Da denkt doch mal noch einer klar. Einer der ganz wenigen sympathischen Kommentare zu diesem Artikel!
      Gruss von einem Pendler.
      5 21 Melden
    • Hans_Olo 02.11.2017 11:11
      Highlight Hei Walsi, danke für den Tipp. Das es solche Portale gibt wusste ich bis zu Ihrem Komentar nicht. Ich bin überzeugt das nun dank Ihnen sämtliche Watson Leser einen Job in der nähe Ihres Wohnortes suchen und somit den ÖV entlasten werden. Posten Sie Ihren Komentar doch noch auf Blick.ch und 20min. Dann werden Sie als Held gefeiert der unser Pendlerproblen gelöst hat. Ironie OFF
      12 5 Melden
  • Str ant (Darkling) 02.11.2017 09:03
    Highlight Ein "Experte" so so ist dem Herrn Experten bewusst das es faktisch keine Rush Hour gäbe wenn nicht alle zur gleichen Zeit anfangen müssten ?

    Weltfremde ideen wie: «Wenn künftig Zugfahren um
    8 Uhr besonders teuer ist, werde ich mir gut überlegen, ob ich doch lieber später fahre.»



    32 4 Melden
    • Xriss 02.11.2017 12:11
      Highlight Es soll ein UMDENKEN stattfinden.
      Wenn dem so ist, erscheint die Idee plötzlich nicht mehr weltfremd.
      Wenn man aber mit Scheuklappen und einem Spiegel vor dem Kopf durch die Welt läuft und nur immer sieht wie schlecht es einem selbst geht oder wo man für sich selbst einen Vorteil herausholen kann, wirkt die Idee vielleicht sonderbar. Wer da aber der Weltfremde ist..?
      5 5 Melden
  • Ville_16 02.11.2017 09:02
    Highlight Das ist alles nur Symptombekämpfung. Die Taktzahl des ÖV muss erhöht werden. Wie in einer Grosstadt, üblich funktioniert das mit einer U-Bahn. Ok, Zürich ist im internationalen Vergleich ein Dorf, allerdings mit den Problemen einer Millionenmetropole.
    22 14 Melden
  • Ramy 02.11.2017 09:01
    Highlight Jaaa weil sich die Leiter der Hochschulen dafür interessieren, wie viel die Student für die Anreise zahlen müssen... Genau... denen geht es nur um das wohl der Studenten...
    16 4 Melden
  • cassan 02.11.2017 09:00
    Highlight Liebe Zürcher Hochschule,
    Verdient Herr Sauter-Servaes bei Ihnen tatsächlich Geld mit solchen "wissenschaftlichen" Aussagen?
    Wenn ja, würde ich gerne hiermit meine Bewerbung als Mobilitätsforscher einreichen:

    Von 6-7 dürfen nur dunkelhaarige Personen die ÖV nutzen. Von 7-8 blonde, 8-9 die rothaarigen und von 9-10 die Glatzköpfe... Problem gelöst!

    Ich würde mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch sehr freuen.
    82 7 Melden
  • DerElch 02.11.2017 08:56
    Highlight Ok. Alles schön und gut. Aber: Mein Arbeitsgeber ist kürzlich umgezogen. Ergo wohnen ganz ganz viele, die vorhin in die Nähe des Büros gezogen sind, nun nicht mehr in der Nähe des Büros. Was tun? Einfach alle eine neue Wohnung suchen? Ausserdem ist er – wieso auch immer und für uns alle nicht nachvollziehbar – kein Freund von Home Office. Wird bei uns nicht erlaubt und wird "nur in begründeten Ausnahmefällen" bewilligt. Ergo: Nie. Wohlbemerkt sind wir ein Medienunternehmen...
    32 1 Melden
    • 4kant 02.11.2017 09:54
      Highlight Ich nenne das die Alphatierneurose.
      Ein Alphatier hat das zwanghafte Bedürfnis umgeben zu sein von Beta bis Omegatierchen. Die Selbstwahrnehmung als Alphatierchen ist verständlicherweise stark reduziert, wenn das Alphatierchen alleine und unbemerkt seine Machtposen aufführt. Das ist dem Wohlbefinden des Alphatieres abträglich, was es ihm schwer macht seine Neurose zu kontrollieren und der Heimarbeit stattzugeben.
      17 1 Melden
  • Firefly 02.11.2017 08:52
    Highlight Besser HomeOffice Möglichkeiten fördern anstatt das penden zu vereuern. Die meisten pendeln ja nicht, weil es ihnen Spass macht.
    55 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 02.11.2017 10:08
      Highlight Das Nomadisieren liegt uns im Blut. Es ist uns ein Bedürfnis. Und wenn genug Geld da ist, machen wir es. Aus Spass und nicht nur weil wir müssen. Home Office wird vielleicht wenig bringen, weil dann in der Freizeit umso mehr gereist wird. Es muss über den Preis gehen. Aber wird das durchkommen, wenn es wieder Gruppen gibt, die sich benachteiligt fühlen? Siehe auch Rentenreform 2020!
      0 13 Melden
    • Firefly 02.11.2017 11:07
      Highlight "Das Nomadisieren liegt uns im Blut" aha aber nur wenns gerade passt gell; die Migranten sollen dann lieber zu Hause bleiben anstatt zu Nomadisieren ;)

      Am besten man kann wählen, drei Stunden am Tag in denen ich nicht im Zug oder Auto sitzen muss und sinnvolleres leisten kann, nehme ich gerne, wer lieber in Zug oder Auto sitzt der darf dies von mir aus weiterhin tun.
      6 0 Melden
  • Dharma Bum 02.11.2017 08:48
    Highlight Jetzt muss ich für den Herren mal die Lanze brechen. Mobility-pricing ist der richtige Weg, aber es sollte günstiger werden. D.h. ein GA das nicht benützt werden darf zwischen 7-9 und zischen 16-18 Uhr sollte dann nur die Hälfte kosten.
    46 17 Melden
  • N. Y. P. 02.11.2017 08:46
    Highlight Dieser Mobilitätsforscher hat jetzt also jahrelang geforscht um auf diesen Ansatz zu kommen ?
    Ist es eigentlich erlaubt, sich Mobilitätsforscher zu nennen, wenn man nach Jahren der Forschung noch immer keinen blassen Schimmer hat, wieso die Menschen ALLE um 07.00 Uhr pendeln ?
    114 8 Melden
    • Scrat 02.11.2017 09:20
      Highlight Ich sag nur ZHAW: viel Theorie und keine Praxis. Sollte eigentlich alles erklären...
      34 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 02.11.2017 10:11
      Highlight @Scrat. Theorie, die sich nicht umsetzen lässt. Unrealistisches ist jedoch die perfekte Voraussetzung für Unentschlossenheit, sprich Blockade. Seit Jahrzehnten werden zig kreative Lösungen diskutiert und nix passiert.
      5 0 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 02.11.2017 08:46
    Highlight Ist der Sinn der Sache, dass ich mit dem Auto zur Arbeit fahre?
    51 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 02.11.2017 10:13
      Highlight Es braucht Lösungen die von allen einen Beitrag verlangen. Lösungen die neue Ungerechtigkeiten in die Welt setzen haben keine Chance beim Volk.
      3 2 Melden
  • bcZcity 02.11.2017 08:44
    Highlight Wiä wäre es die erste Klasse zu streichen? Dann ein Leitsystem für die dummen Pendler, welche sich alle in den gleichen Waggon quetschen oder beim Eingang stehen bleiben und die Gänge nicht nutzen?

    Oder ein „Pendlerabo“ welches vom Arbeitgeber bewilligt sein muss und billiger ist/bleibt, während die Mütter mit Kinderwagen, Wandergruppen, Shopper und Freizeitbähnler eben mehr bezahlen in der Rush Hour?

    Warum sind Kinderwagen überhaupt gratis und Velos sowie Hunde kosten?

    Es gäbe viel Potenzial auf beiden Seiten, welches weniger weltfremd als obige Vorschläge sind.
    72 16 Melden
    • Xriss 02.11.2017 10:04
      Highlight Weniger weltfremd wage ich zu bezweifeln aber schön dass Du nicht einfach nur - wie die meisten Anderen in diesen Kommentaren - rummotzt sondern zumindest Vorschläge zur Verbesserung des Status Quo machst.
      Gerade Wandergruppen, Shopper und Freizeitbähnler würden von höheren Ticketpreisen zur Rushhour abgeschreckt wie Du selbst schreibst?! Was spricht denn gegen den Vorschlag von Herrn Sauter?
      1 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 02.11.2017 10:17
      Highlight Mehr günstige Wohnungen in den Ballungsräumen! Je mehr Arbeitsplätze in einer Region, deto mehr günstige Wohnungen sollte es geben. Das wird leider von unseren Neoliberalos bis aufs Blut bekämpft. Siehe Siedlung Hornbach im Zürcher Seefeld. Nur ein Beispiel von Vielen!
      11 2 Melden
  • Dewar 02.11.2017 08:40
    Highlight Ich bin mit seinen Ansätzen insofern einverstanden, dass es mehr Anreize braucht, die bestehende Infrastruktur sinnvoll zu nutzen. Dies darf aber nicht zulasten der Arbeitnehmer gehen. Ein Pendler zahlt heute schon 300 Fr./Monat für Mobilität, und oft sind es gerade die Niedriglohnberufe, die fixe Schichten einzuhalten haben. Zu glauben, Mobility Pricing würde vom Arbeitgeber finanziert, und dass es sich jeder leisten kann, andernfalls seinen Job zu wechseln, ist realitätsfremd! Und wenn die Leute näher am Arbeitsplatz wohnen sollen, müssen wir zuerst über die städtischen Wohnungspreise reden.
    88 4 Melden
  • Wald Gänger 02.11.2017 08:38
    Highlight Auf welchem Planeten lebt der Mann? Und wieso erlaubt er sich, solche weltfremden Meinungen zu haben und dann auch noch von der Kanzel herab zu verkünden?
    Was ihm nicht klar zu sein scheint: Ich und die meisten hocken morgens um 08:00 im Zug, zusammengepfercht mit einem ohnehin schon sauteuren Billett in der Tasche, damit WIR die Steuern zahlen können, mit denen SEIN Lohn finanziert wird.
    96 8 Melden
  • BullyMcTravish 02.11.2017 08:34
    Highlight Reguliert sich das nicht von selbst? Mehr Leute in Zügen heisst doch einfach weniger Platz, sprich wer mehr Platz im Zug haben will muss warten/anders Arbeiten. Wenn der Zug voll ist, ist er voll und man kann nicht mitfahren. Ok das ist ärgerlich, aber ist das nicht auch Teil des freien Marktes? First come First serve? Und ja ich versteh es nicht, würde mich über Antworten freuen.
    26 7 Melden
    • Scrat 02.11.2017 09:23
      Highlight Dann sag das mal Deinem Chef, wenn Du Morgens einfach mal eine halbe Stunde zu spät kommst. «Sorry, Chef, der Zug war voll...». Bin gespannt auf dessen Reaktion - positiv dürfte sie jedenfalls kaum ausfallen.
      23 1 Melden
    • 4kant 02.11.2017 09:58
      Highlight @Scrat
      Auch dann löst sich das Problem in jedem Fall von alleine.
      Entweder der Chef akzeptiert die Verspätung, oder er kündigt dem ewig Verspäteten. So, oder so ist die Verspätung dann kein Problem mehr.
      9 2 Melden
    • BullyMcTravish 02.11.2017 11:18
      Highlight @Scart Dann wirst du als Arbeitnehmer wohl einen Früheren Zug nehmen oder Andersweitig eine Lösung suchen, ergo das Problem löst sich wiederum von selbst. Wenn du als Autofahrer immer im Stau stehst fährst auch früher los oder lebst mit der Konsequenz. Es ist wohl auch eine Frage der Persönlichen Einstellung.
      4 0 Melden
  • Thinktank 02.11.2017 08:32
    Highlight Der Bund hat das Monopol auf den Transport public und hat es verschlafen oder aus politischem Kalkül bewusst verhindert, dass die Transportkapazitäten dem Bevölkerungswachstum der letzten 30 Jahre angepasst wurde. Nun versucht man mit Serviceeinschränkungen oder Wucherpreisen die Bevölkerung zu nötigen und zu lenken. Dies wird versteckt unter dem Deckmantel des Zeitgeistes von Öko etc. mit coolen Slogans wir Mobility Pricing. Die Schweiz hat heute schon die höchsten Preise für Verkehr. Die SBB hat ihren Auftrag keineswegs voll erfüllt. Baut endlich mehr Gleise, wir sind nicht im Sozialismus.
    39 19 Melden
  • Braunerwinzling 02.11.2017 08:30
    Highlight Zu stosszeiten 1.klasse abschaffen und stehwagons einfühten
    59 8 Melden
    • Braunerwinzling 02.11.2017 09:00
      Highlight *einführen 😴
      2 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 02.11.2017 10:20
      Highlight Geht auf kurzen Strecken. Funktioniert teilweise auch schon auf kurzen Regionalstrecken, z.B. Olten-Luzern. Da gibt es eine grosse Plattform zwischen den Waggons für Stehplätze.
      3 1 Melden
  • Chrigi-B 02.11.2017 08:28
    Highlight Was ist mit dem los? Ich beginne spätestens um 08:00 Uhr. Soll ich mit dem Auto in die Stadt fahren?

    1. Massnahme:
    Mal die Kosten im ausufernden Management drücken liebe SBB!
    2. Massnahme:
    Schulunterricht / Uni beginnt frühstens um 09:00 Uhr.
    3. Massnahme:
    Rentnergruppen profitieren bei Reiseantritt ab 09:00 Uhr 3/4 Preisnachlass.

    Somit wären die gröbsten Probleme gelöst!
    61 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 02.11.2017 10:23
      Highlight Einverstanden. Was aber die Rentnergruppen betrifft - was glauben Sie, wer als Erstes protestierte, als man das 9-Uhr-GA einführen wollte? Das Gastgewerbe, nicht die Rentner. Denn wenn die Rentner erst ab 9 Uhr ihre Gruppenausflüge starten, gehen sie nicht mehr zum Znüni ins Restaurant, sondern steuern direkt das Mittagessen an.
      10 0 Melden
  • Janine Graber 02.11.2017 08:28
    Highlight Ich finde die Idee ein bisschen weltfremd. Schliesslich kann man 1. meistens nichts ändern, wenn man um eine gewisse Zeit am Arbeitsplatz sein muss. 2. kann man nicht einfach mehr Lohn einfordern. 3. wie soll dann das mit den Abo‘s funktionieren? Soll es ein GA geben, dass nur für 9:00 - 15:00 gültig ist? Scheint mir nicht praxisnah zu sein.
    23 3 Melden
    • Tom B. 02.11.2017 09:48
      Highlight Warum nicht? Gibt ja auch das "Glrleis 7" ab 19:00h...
      4 3 Melden
    • Janine Graber 02.11.2017 11:22
      Highlight Da gebe ich dir recht, aber wer fährt mit dem Gleis 7 zur Arbeit?
      2 1 Melden
  • Charlie B. 02.11.2017 08:27
    Highlight Montag, 07:30, 1000+ Leute auf dem Perron - Durchsage der SBB: Ihre S-x wird heute verkürzt geführt.
    43 2 Melden
    • Roaming212 02.11.2017 11:18
      Highlight Gut sind auch immer die Langstrecken Züge wie Bern-Zürich die verkürzt geführt werden. Rage-Mode activated
      6 0 Melden
  • Posersalami 02.11.2017 08:26
    Highlight "Dann werde ich ihm sagen, du musst mir mehr Lohn zahlen. "

    Ja klar. Wenn es annähernd Vollbeschäftigung und Tarifautonomie für Beschäftigte gäben würde (beides bedingt sich), könnte man tatsächlich den Markt spielen lassen. Leider muss man in vielen Branchen froh sein überhaupt Arbeit zu haben, also wäre Mobility Pricing ohne massiven Eingriff des Staates in die Arbeitszeiten und Löhne äusserst unfair.
    50 2 Melden
  • NicoleTa 02.11.2017 08:24
    Highlight Bin Arbeitgeberin von 25 Angestellten... klar können sie zu uns kommen und sagen... Chef, ÖV zu teuer, brauche mehr Lohn oder ich gehe...dann wird er gehen müssen, weil wir es uns nicht LEISTEN können mehr zu bezahlen, unsere KUNDEN sind ja auch nicht bereit mehr zu zahlen... und ich denke unsere Kunden sind auch nicht bereit das die Gärtner erst um 10.00 Uhr auf der Baustelle anfangen und um 15.00 Uhr dann wieder gehen...
    Wie soll das bei Handwerker Berufen gehen? Oder gar beim Detailhandel?
    Und nein... sie können auch nicht einfach alle in die Stadt Zürich ziehen.
    94 3 Melden
  • Raem 02.11.2017 08:24
    Highlight Das können nur Leute allen Ernstes vorbringen, die an der Uni arbeiten, einen guten Lohn erhalten und wahrscheinlich auch nicht pendeln müssen. Ein Rushhour-Problem über die Ticketpreise zu steuern ist für die meisten Arbeitnehmer so weltfremd wie in die Nähe des Arbeitsortes zu zügeln oder mehr Lohn zu verlangen. Eigentlich ist es erstaunlich, dass solche unrealistischen und anmassende Ideen überhaupt veröffentlicht werden.
    68 4 Melden
  • Trd 02.11.2017 08:23
    Highlight Der gewisse Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes. Soll mal Tag für Tag arbeiten gehen so Wie so viele Pendler zu gewissen Zeiten .Nicht wie er fermutlich Gleitzeit und Homeoffice usw. Vermutlich hat der Herr Medienforscher noch nie richtig gearbeitet .Aber dann so ein Bericht ??? So ein Forscher ist unqualifizierte.
    45 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.11.2017 08:22
    Highlight Der Herr Sauter-Servaes macht es sich gar einfach, die wenigsten haben sich den weiten Weg freiwillig ausgesucht und auch Zügeln ist nicht immer eine Option. Es ist halt nicht einfach, einen Job mit kurzem Arbeitsweg, oder eine bezahlbare Wohnung in der Nähe zu finden. Mobility-Pricing ist ein Tritt in den Hintern des kleinen Arbeiters, der es schon so nicht einfach hat. Und verschärft die Wohnungsknappheit in den Ballungszentren zusätzlich.
    41 1 Melden
  • Liz 02.11.2017 08:22
    Highlight Zum Glück darf ich den Luxus geniessen und 24/7 mit dem Velo unterwegs sein.
    15 7 Melden
  • Paul_Partisan 02.11.2017 08:18
    Highlight Der Dude hat wohl keine Ahnung, wie es in den meisten Berufsleben aussieht. Als ob wir uns einfach entscheiden könnten, später arbeiten zu gehen. Und während in den Städten die Mieten steigen, verschwinden auf dem Land die Betriebe. Ich kenne keinen, der freiwillig pendelt und das mega fägig findet!
    57 1 Melden
  • Sensenmaa 02.11.2017 08:17
    Highlight Was ich bedenklich finde ist Wieviel dieser abgehobenen Leute, weit weg von der Realität sind.
    39 2 Melden
  • X23 02.11.2017 08:16
    Highlight Es wird Zeit wieder aufs Auto zu wechseln. Mag sein, dass es staut, aber das GA kostet jetzt schon so viel im Monat wie ein Garagenplatz zu Hause und am Arbeitsplatz zusammen. In dem Moment in dem sich das Benzin lohnt bin ich wieder auf der Autobahn. Eh viel gemütlicher.
    18 6 Melden
  • Madison Pierce 02.11.2017 08:15
    Highlight Flexiblere Arbeitszeiten sind ein Teil der Lösung. Allerdings ist es nicht so einfach, wie es sich der Herr vorstellt. Kaum einer ist so unersetzbar, dass er dem Chef sagen kann, er komme künftig später ins Büro oder wolle mehr Lohn...

    Man sollte auf Seite der Arbeitgeber ansetzen: Home Office fördern und Anreize für bessere Firmenstandorte schaffen. Eine Firma muss ihre Verwaltung nicht in Zürich City haben. Mit verteilten Standorten wäre der Pendlerstrom nicht morgens in die Stadt und abends aufs Land, sondern verteilter.
    17 1 Melden
  • Raem 02.11.2017 08:13
    Highlight Solche „Experten“ können wir uns sparen!
    38 3 Melden
  • Triumvir 02.11.2017 08:13
    Highlight Kommt nicht in Frage. Punkt.
    17 3 Melden
  • justatrollolol 02.11.2017 08:12
    Highlight Und die Studis sollen dann ihre Vorlesungen von 11-19h haben oder wie? Dann nehm ich noch lieber die 7-15h, da sind die Züge auch leer..
    14 3 Melden
  • kettcar #mo4weindoch 02.11.2017 08:11
    Highlight Zugegeben, ich pendle nur in vollen Zügen, weil ich die Körpernähe zu den anderen Pendlern suche. Das würde ich ändern, wenn die Tickets teurer werden. Oder ich würde nach Zürich zu meinem Arbeitsplatz ziehen, weil ich mir dann den Luxus einer Wohnung ausserhalb von Zürich nicht mehr leisten will. Meine Frau, die in entgegengesetzte Richtung arbeitet, hat sicher nichts dagegen. Und da Firmen gegenüber den Mitarbeitern ja immer loyaler sind, werde ich für die restlichen 30 Jahre auch nie den Arbeitsort wechseln müssen. Die steigenden Preise kompensiere ich mit den jährlichen Lohnerhöhungen.
    61 1 Melden
  • Bruno S. 88 02.11.2017 08:09
    Highlight Höhere ÖV Preise während den Stosszeiten, höhere Mietpreise, konstante erhöhung der Krankenkassenprämien.
    3 grosse Posten (wenn nicht die grössten) auf der Ausgabeseite der Konsumenten. Das führt zu einer Inflation, wenn nicht sigar zu einer Stagflation, weil kein Wirtschaftswachstum! Ein Teuerungsausgleich bei den Löhnen bringt viele in eine höhere Besteuerungsklasse = Kalte Progression. Uns bleibt unter dem Strich weniger Geld. Nachfrage Rückgang in der Wirtschaft, Arbeitslosigkeit etc. Sehr gefährliche Entwicklung!
    31 0 Melden
    • Posersalami 02.11.2017 10:10
      Highlight Kompletter Unsinn ihre Inflationsthese. Woher soll bitte Inflation herkommen, wenn die Leute immer weniger Geld haben? Inflation gibt es doch nicht wenn weniger nachgefragt wird, was die logische Folge in diesem Szenario ist. Wenn keine Katastrophe eine Verknappung herbeiführt ist die Inflation direkt an Lohnerhöhungen gekoppelt. Die Preise von Mieten und KK Prämien jetzt mal ausgenommen, wobei es da natürlich auch irgendwann mal zu Ende ist mit den Erhöhungen.
      2 1 Melden
    • Bruno S. 88 02.11.2017 13:09
      Highlight Es handelt sich hier um eine Nachfrageinflation, um es etwas zu konkretisieren.

      Hier der Link zur Definition der Nachfrageinflation:
      http://www.betriebswirtschaft-lernen.net/erklaerung/nachfrageinflation/

      Ihr Vorwurf, mein Kommentar sei kompletter Unsinn, lasse ich noch unkommentiert!
      2 1 Melden
  • fischolg 02.11.2017 08:07
    Highlight Nett. Mein Arbeitgeber wird mir garantiert nicht mehr Lohn geben und den Job schmeissen ist aus diversen Gründen keine Alternative. In die Nähe ziehen und drei Mal mehr Miete zahlen? Tolle Idee. Und noch dazu das Haus aufgeben und mit der Familie umziehen? Fantastisch! Tendenziell leidet der eine oder andere Partner an den Pendlerkosten, ausser beide arbeiten am selben Ort. Realistisch? Nein.

    Der Ansatz ist nett - angepasste Arbeitszeiten, Home-Office oder teure Pendler-Billets. Nur: all das wird vom Arbeitgeber abhängig gemacht, doch der Arbeitnehmer soll leiden. Geht für mich nicht auf.
    36 1 Melden
  • stadtzuercher 02.11.2017 08:07
    Highlight klingt nach forscher im goldenen elfenbeinturm.
    43 1 Melden
    • spanischi nössli 02.11.2017 09:19
      Highlight Einfach ein Schreibtischtäter mehr am Werk.
      13 0 Melden
  • LoB 02.11.2017 08:05
    Highlight Ich habe mir erst diese Woche einen Budgetplan von der Budgetberatung zusammenstellen lassen. Dort sind auch die Ausgaben für Mobilität enthalten, die bei meinem Einkommen sinnvoll wären. Das ganze sollte ein Jahresplan sein. Ich habe bereits im Oktober die Ausgaben um das 3-fache überschritten. Und da sind mehrheitlich Kosten für den Arbeitsweg enthalten.
    Aber ich kann ja zu meinem Chef und eine Lohnerhöhung beantragen und wenn ich die nicht erhalte, dann kündige ich. Dann hat sich aufgrund meiner Arbeitslosigkeit dann auch das Problem der Pendlerkosten erledigt.
    34 1 Melden
  • Vio Valla 02.11.2017 08:04
    Highlight Au ja super, wer will schon nicht für die tolle Kuscheleinheiten und das extra Beinmuskelaturtraining am morgen etwas mehr bezahlen?! Sich dann aber wieder wundern, wenn statt auf ÖV dann doch wieder mehr aufs Auto zurückgegriffen wird...
    19 1 Melden
  • Tolot 02.11.2017 08:04
    Highlight Dem Arbeitgeber sagen, mehr Lohn sonst geh ich! Wieder mal vorschläge von einem aus dem Elfenbeinturm, oder HSG. Beides absolut Weltfremd, abgehoben und massiv überbezahlt. Kopfschüteln.
    30 1 Melden
  • 8AnAnAs8 02.11.2017 08:03
    Highlight Ich bin Lehrling und kann mir nicht aussuchen wann ich Arbeiten gehe! Das GA tut mir schon genug weh!
    154 5 Melden
    • zettie94 02.11.2017 15:10
      Highlight Ausgerechnet das GA, welches für Pendler eigentlich massiv zu günstig ist...
      1 5 Melden
  • manhunt 02.11.2017 08:03
    Highlight klar, das pendeln zur stosszeit soll teurer werden. damit nur noch gutverdienende ihre reisezeit selbst bestimmen können. und weniger gut verdienende, wie gastro-, verkaufs- oder reinigungskräfte, sollen sich gefälligst selbst darum kümmern, dass sie pünktlich am arbeitsplatz erscheinen. sind ja, volkswirtschaftlich gesehen, schliesslich menschen zweiter klasse. (ironie aus)
    36 1 Melden
  • Calvin Watsn 02.11.2017 08:01
    Highlight Im malen von Luftschlössern und Einhörner hat der gute Mann ein ausgezeichnet verdient.
    36 1 Melden
  • LU90 02.11.2017 07:56
    Highlight Ich denke wohl eher, dass die Unternehmen nicht starr an den Geschäftszeiten (z.B. 7.30-17.00) festhalten sollten... Wenn die Preise erhöht werde trifft es nur den Arbeitsnehmer, der an diesen Zeiten pendeln MUSS! Und sobald das Pendeln teurer wird als das Autofahren haben wir das perfekte Chaos auf den Strassen.
    128 1 Melden
    • Tilman Fliegel 02.11.2017 08:08
      Highlight Genau. Bei mir z. B. braucht es nicht viel und das Auto ist plötzlich günstiger. Und trotz Stau fast immer schneller.
      11 1 Melden
  • kupus@kombajn 02.11.2017 07:56
    Highlight Teil 1: Wie weltfremd ist der denn bitte? "Dann werde ich ihm sagen, du musst mir mehr Lohn zahlen". Und sonst muss man sich halt überlegen, nicht mehr für ihn zu arbeiten. Oder ich ziehe in die Nähe meines Arbeitsplatzes. Und dann soll es auch noch im Portemonnaie weh tun.

    Als ob irgendeiner freilwillig pendelt, als ob man einfach so mal mehr Lohn fordern kann, als ob man sich einfach so mal einen neuen Job aussuchen kann, als ob sich jeder eine Wohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes leisten kann.
    972 37 Melden
    • Liz 02.11.2017 08:06
      Highlight Ist möglich, wenn Mensch endlich dazu bereit ist seine Komfortzone zu verlassen.
      6 49 Melden
    • Posersalami 02.11.2017 08:28
      Highlight Na, also das mit der Wohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes ist wohl in den allermeisten Fällen eine Frage des Wollens und der Zeit. Bei allem anderen gebe ich Ihnen Recht.
      7 40 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 02.11.2017 09:06
      Highlight Posersalami, ich schätze Ihre Meinung sonst sehr, aber in diesem Punkt unterstelle ich Ihnen jetzt eine sehr isolierte Sicht. Ich hab auch immer in der Nähe meines Arbeitsplatzes gewohnt. Mit Heirat und Familie kommen aber neue Anforderungen dazu:
      - Partner arbeitet in einer anderen Stadt
      - Familie des Partners ist an Kinderbetreuung beteiligt, daher muss man in der Nähe bleiben

      Nicht jeder kann sich aussuchen, wo er eine Stelle findet und die Kinderbetreuung am Arbeitsort führt dann noch zu schreienden Kinder im ÖV. Ob das die Pendler freut? :)
      29 1 Melden
    • Markus Kappeler 02.11.2017 09:35
      Highlight Liz, wenn Du masochistisch bist ist das Deine Sache, andere Menschen aber möchten nicht ohne Komfort leben und das ist auch richtig so. Das Leben ist nicht dazu da möglichst schlecht zu leben. Posersalami, nicht jeder ist einsam, manche haben Beziehungen und diese Beziehungen sind an Ort gebunden. Meine Frau und mein Sohn müssten weiter zur Arbeit fahren, wenn ich in die nähe meines Arbeitsplatzes ziehen würde. Mal abgesehen davon, weiss man ja nie wo der Arbeitsplatz nächstes Jahr ist und Zügeln ist nicht gratis und auch nicht stressfrei.
      14 0 Melden
    • DerElch 02.11.2017 09:48
      Highlight @Posersalami und Liz
      Und dann gibt es doch tatsächlich die Fälle, ich kenne sie natürlich nur vom Hörensagen, wo sich zwei Menschen verlieben. Und beide in einem Betrieb arbeiten, den sie sehr schätzen. Und die dummerweise nicht in der selben Stadt sind. Dann muss also einer der beiden seine "Komfortzone" verlassen und den Job künden, umziehen und sich was Neues, wahrscheinlich unbefriedigenderes suchen.
      Klar. Solange dieser eine nicht Sie sind. Korrekt?
      13 1 Melden
    • Posersalami 02.11.2017 10:04
      Highlight Ja ich weiss, mit Familie wird es noch schwieriger. Wenn die Kinder dann erstmal in der Schule sind und beide arbeiten ist es fast unmöglich.

      Darum meinte ich ja, dass der Staat da dringend regulierend eingreifen muss. Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice müssen auf Wunsch des Arbeitnehmers möglich sein. Der Arbeitgeber müsste jeden Einzelfall gut begründen, warum es nicht gehen soll. Also jetzt mal Berufe wie Monteur oder Koch ausgenommen, wo so etwas offensichtlich nicht geht. Diese Menschen müsste man dann anders entlasten, das die auf 0 herauskommen.
      2 0 Melden
    • Posersalami 02.11.2017 10:14
      Highlight @ DerElch: Man kann fast alles organisieren wenn man will! Je mehr Parteien Kompromisse machen müssen, desto schwerer, klar.

      Aber Mittelfristig bekommt man das hin wenn man will. Ich kenne zu viele, die es geschafft haben zusammen zu ziehen und zwar ohne das einer 100km entfernt arbeitet, sogar mit Kind. Ist doch auch Lebensqualität nicht 3h am Tag mit Pendeln zu verblödeln. Aber schwer ist es, klar.
      4 4 Melden
    • Liz 02.11.2017 10:23
      Highlight @Markus Kappeler - das hat nichts mit Masochismus zu tun. Es geht auch nicht
      darum, jeglichem Komfort abzuschwören, das würde ich
      auch nicht wollen. Aus der Komfortzone heraus zu kommen
      heisst Neues wagen, Denkrichtung ändern, offener werden gegenüber Fremden.
      0 8 Melden
    • Liz 02.11.2017 10:28
      Highlight @DerElch - auch Sie scheinen das Wort Komfortzone nicht richtig zu verstehen.
      Wie wahrscheinlich ist es, dass sich zwei Menschen lieben lernen und beide
      haben den absolut besten Job wo es überhaupt gibt? Wieso muss was Neues
      unbefriedigend sein? Vorallem in Anbetracht dessen dass man, räumlich gesehen,
      tausend Schritte seinem Partner näher ist.
      0 6 Melden
    • DerElch 02.11.2017 10:41
      Highlight @Liz
      Es ist sogar sehr wahrscheinlich. Mein Mann ist Geschäftsführer eines Unternehmens, das ihm viel bedeutet. Ich habe ein Büro gefunden, das mir sehr am Herzen liegt (ich bin auch schon seit über einem Jahrzehnt hier) und bei dem ich meine digitale Weiterbildung perfekt anwenden kann und mir, die ich aus einem dem Untergang geweihten Beruf stamme, eine berufliche Zukunft bietet. Mein Beruf ist sehr neu und gibt es dort nicht, wo wir wohnen oder wo sein Unternehmen ist.
      Deine Forderung heisst also, einer von uns beiden müsste seine persönliche Entwicklung und Erfüllung aufgeben. Aber wer?
      6 0 Melden
    • DerElch 02.11.2017 10:43
      Highlight @Liz
      2/2 Abgesehen davon: Arbeiten Sie an selben Ort wie ihr Partner? Wer war zuerst, wer hat seinen Job aufgegeben, wer hat entschieden? Vielleicht hatten Sie Glück und einer von beiden war in seinem Job unglücklich und – sagen wir mal – arbeitet im KV wo es auch überall Stellen gibt. Dann gehts. Aber was, wenn einer beispielsweise in der Pharmabranche ist, der andere in einem Raumplanungsbüro? Beides gibt es nicht überall. Und schon gar nicht solche, die man auch toll findet als Arbeitsgeber.
      2 0 Melden
    • Posersalami 02.11.2017 12:26
      Highlight @DerElch: "einer von uns beiden müsste seine persönliche Entwicklung und Erfüllung aufgeben. "

      Ja, das heisst es. Es ist eine Illusion zu glauben, das in Zukunft jeder seinem Traum nachrennen kann und alle anderen Faktoren dabei ausblendet. Diesen Egoismus werden wir uns ganz einfach nicht mehr leisten können.
      2 6 Melden
    • Liz 02.11.2017 12:40
      Highlight @derElch - 1/2 wenn ihr Beruf dem Untergang geweiht ist und sie eine digitale
      Weiterbildung gemacht haben (was mich sehr interessieren würde was
      Sie gemacht haben. Da Sie sagen es sei sehr neu, weil das ist meine Berufsrichtung
      auch.) wäre es eine Option für Sie auf Neues zu setzten. Ich fordere gar nichts
      von Ihnen, um GottesWillen dazu bin ich nicht berechtigt. Wäre ja noch
      schöner, dann könnten Sie mir die Schuld in die Schuhe schieben :-)
      0 2 Melden
    • Liz 02.11.2017 12:47
      Highlight @derElch - 2/2 Es ist Ihnen überlassen wo sie ihre Prioritäten setzten und was
      Ihnen wichtiger ist - Job oder Liebe. Oder aber vielleicht funktioniert
      ja Ihre Beziehung gerade desswegen, weil Sie nicht am selben Ort wohnhaft sind?!
      Wer weiss wer weiss ...
      0 3 Melden
    • DerElch 02.11.2017 12:58
      Highlight @Posersalami
      Ist das nicht ein Rückschritt? Wenn einer von beiden seine Erfüllung nicht finden darf? Ich finde das extrem rückständig denn gerade das zeichnet doch unsere Generation aus: Das wir die Möglichkeiten haben, unsere Träume zu erfüllen.

      @Liz
      Ich bin aus der klassischen Grafik und habe im Anschluss Interactiondesign, Fokus UX Design studiert. Und da finden sich nicht viele Betriebe, die das so anbieten, wie ich es gelernt habe (da gibt es viel Wildwuchs) entsprechend sind die Möglichkeiten begrenzt.
      3 0 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 02.11.2017 12:58
      Highlight @Posersalami, nicht ganz. Es wird sich nicht mehr JEDER leisten können. Selbstbestimmung und Erfüllung im Job nur noch für die, die es sich leisten können. Und das Mobility Pricing ist ein Schritt in die Richtung. Ich kenne Sie nicht, aber aus Ihren anderen Kommentare die ich so in Erinnerung habe, kann das wohl nicht ganz in Ihrem Sinn sein.
      4 0 Melden
  • kupus@kombajn 02.11.2017 07:56
    Highlight Teil 2: Ich z.B. kann es nicht. Nicht einmal annährend. Ich bin im Laufe meines Lebens immer weiter von der Stadt weggezogen – aus Kostengründen. In meiner Branche werden seit Jahren die Kosten gedrückt. Aus zig Anbietern wurden eine Handvoll. Vor 2 Jahren wurden Stellen abgebaut. Und ich soll also mehr Lohn fordern oder dann halt einfach gehen?

    Von solchen Aussagen kriege ich einen dicken Hals, und ich bin ansonsten ausserordentlich schwer aus der Ruhe zu bringen.
    763 26 Melden
    • LeChef 02.11.2017 08:09
      Highlight Es geht um den Durchschnitt. Nicht jeder kann das Pendeln vermeiden, aber manche können es. Und die werden es dank einem preislichen Anreiz eher tun.
      8 28 Melden
    • kupus@kombajn 02.11.2017 10:20
      Highlight Und die, die es nicht können, sind dann der Kollateralschaden, was?
      19 1 Melden
    • LeChef 02.11.2017 11:15
      Highlight Ja. Wenn man eine Lösung will, muss man eben Kompromisse eingehen. Es gibt meines Wissens zumindest mittelfristig keinen anderen Ansatz, als über den Preis zu gehen. Die, die nicht wegsubstituieren können, profitieren zumindest von ein wenig mehr Platz in den Zügen.
      1 6 Melden
    • kupus@kombajn 02.11.2017 12:55
      Highlight Da ich mir mehr als sicher bin, dass jene, welche problemlos mehr fürs Pendeln bezahlen können/mehr Lohn fordern können/einen neuen Job erhalten können eine krasse Minderheit sind, ist das in meinen Augen kein Kompromiss und der Kollateralschaden stünde in keinem Verhältnis zu den realen Gegebenheiten.
      4 0 Melden
    • Wambolium 02.11.2017 13:26
      Highlight Die Aussage "Man solle halt einfach mehr Lohn fordern" war wirklich ein bisschen fehl am Platz und weit weg von der Realität eines normallen Arbeitnehmers.

      Doch ich stehe weiterhin hinter dem Mobility Pricining. Da mittels Mobility Pricing die bestehenden Infrastrukturen besser genutzt werden können.
      0 4 Melden
  • Mandra 02.11.2017 07:55
    Highlight Unfaire Idee !
    diejenigen welche flexible arbeitszeiten haben, haben oft auch die hohen löhne. diejenigen welche am morgen zu fixen zeiten beginnen mussen, wie z.b. verkäufer/inen haben eher die tiefen löhne und sollen dann auch noch mehr für den transport bezahlen?!
    und das mit dem -zahl mir mehr oder ich wechsle- ist ein witz! der herr kennt die praxis nicht.
    155 3 Melden
  • Obey 02.11.2017 07:53
    Highlight "oder ich ziehe in die Nähe meines Arbeitsplatzes". Weil das ja nicht bedeuten würde, dass der Wohnraum in den Zentren noch knapper und teurer wird. Der gute Mann war wohl noch nie in einem Pendlerzug Richtung ZH am Morgen. Wenn alle diese Leute nun auch noch Wohnungen in und um ZH suchen würden hätten sie den Spass....also nur wenn sie Immobilien besitzen natürlich, die sie zu noch höheren Fantasiepreisen vermieten können. Sonst eher weniger.
    111 2 Melden
    • Posersalami 02.11.2017 08:32
      Highlight Wie wäre es denn, wenn die Städte günstigen Wohnraum einfach endlich mal selber bauen in vernünftigem Mass? Solche Dinge dem Markt zu überlassen war halt einfach ein grosser Fehler! Die Wohnungen müssen in unserem System ja dort am teuersten sein wo sie am meisten nachgefragt werden..

      Zürich zB. hat Potential für 1 Mio mehr Bewohner zwischen Bülach und Greifensee, Stichwort Glattalstadt. Wir müssten nur wollen..
      6 10 Melden
    • Jasjmin 02.11.2017 08:57
      Highlight Und wo arbeiten die Glatttalstädter dann?
      5 0 Melden
    • Posersalami 02.11.2017 10:06
      Highlight In der Glattalstadt oder Zürich?

      Das richtige Argument war ja, dass sich nicht jeder eine Wohnung in ZH leisten kann der da arbeitet, auch weil es nicht genügend Wohnungen gibt. Dann müssen die Leute eben so nahe wie möglich an die Arbeitsplätze ran. Es ist ein Unterschied ob ich 40 oder 10km pendeln muss.
      1 2 Melden
    • Obey 02.11.2017 12:09
      Highlight Jein, es macht eigentlich erst einen Unterschied, sobald ein anderes Transportmittel als der ÖV genutzt werden kann. Es spielt keine grosse Rolle ob ich eine Station früher oder später in einen völlig überfüllten Zug steige.
      1 0 Melden
    • Posersalami 02.11.2017 12:19
      Highlight Ja, aber innerhalb einer Stadt kann ich den ÖV ganz anders organisieren. Ich habe da ein viel dichteres Netz und kann im Prinzip viel enger Takten. Von andern Möglichkeiten wie zB. dem Bau einer UBahn abgesehen. Für eine 1.5 mio Stadt (Zürich + Glatttalstadt) würde sich das dann wohl wirklich lohnen.
      0 1 Melden
  • Redback 02.11.2017 07:51
    Highlight Benzin verteuern damiz wir auf die ÖV wechseln. Wenn zu viele Leute mit der Unweltfreuntichen Variante zur Arbeit fahren einfach die Ticketpreise erhöhen. Ich arbeite zu Hause. Der Weg in Büro wird mir langsam zu teuer.
    51 10 Melden
  • Dr Barista 02.11.2017 07:49
    Highlight Ich: Chef, das Pendeln ist teurer, ich brauche mehr Geld!
    Chef: hahaha.... guter Witz! nun zurück an die Arbeit!
    Ich: Wenn du mir nicht mehr zahlst, dann muss ich leider gehen!
    Chef: Tschüss...
    Ich: Ok, dann ziehe ich halt nach XY.
    Wohnungsmarkt: Bitte 1500.-- mehr im Monat für den gleichen Standard. Danke.

    da muss nicht nur an der Auslastung der Spitzenzeiten gearbeitet werden, sondern da gibt es in unserer schönen Schweiz noch viele Baustellen die angegangen werden müssen um das Problem zu lösen...
    121 4 Melden
  • Angelsshare 02.11.2017 07:49
    Highlight Hochschule für Angewandte Wissenschaften, der sollte doch ein wenig Bezug zur Realität und Praxis haben?

    Wenn der ÖV noch teurer wird, dann werden wohl die wenigstens mehr Lohn verlangen oder den Wohnort verlegen, ich tippe eher auf noch mehr Autos auf den Strassen..
    106 4 Melden
  • sintho 02.11.2017 07:49
    Highlight Ich glaube die meisten können sich gar nicht später anreisen, flexible Arbeitszeiten haben halt auch ihre Grenzen (sofern man welche hat). Also los nacht das Bilet um Stosszeiten noch teurer, da werden Lehrlinge gleich doppelt bestraft (volle Züge und trotzdem teuer).
    46 4 Melden
    • Oban 02.11.2017 08:01
      Highlight In meiner Firma arbeiten ca. 550 Leute, 120 davon haben jetzt schon andere Arbeitszeiten, die verhindert zur Stosszeit pendeln zu müssen. ca.100 haben das Pech von 8.30-17.30 am Arbeitsplatz sein zu müssen. Der Rest hat flexible Arbeitszeiten, trotzdem füllt sich der Parkplatz exakt zwischen 8-8.15 Uhr und am Abend dasselbe ab 17 Uhr.
      Die Leute haben immer noch im Kopf das ein guter Angestellter exakt 8to5 arbeitet.
      Das führt dann auch zur diskussion betreffend Ladenöffnungszeiten, da jeder meint er könne nicht vor 17 uhr gehen, dann im Stau steht, schafft es keiner vor 18.30 einzukaufen.
      23 6 Melden
    • Tilman Fliegel 02.11.2017 08:12
      Highlight Ich arbeite gerne zu normalen Zeiten, weil ich dann mit meinen Kindern Zmorge und Znacht essen kann.
      17 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.11.2017 08:33
      Highlight @Oban
      Viel arbeiten wohl auch so, wegen dem Privatleben. Viele Freizeitangebote, Theater, Konzerte, Sport finden am Abend statt. Wenn man dann immer Arbeitet, kann man den sozialen Anschluss verlieren. Und da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, steht er halt jeden Tag zu selben Zeit auf...
      13 1 Melden
    • Oban 02.11.2017 10:21
      Highlight @LaaLeeLuu
      Sagt ja auch niemand das man seine Arbeitszeit in den Abend verlagern muss, habe ich Abends was vor, stehe ich halt um 7 Uhr auf der Matte und gehe dann halt auch mal um 15.30 Uhr.
      Mit dem Gewöhnheitstier, das sehen sie völlig richtig, denn man nervt sich über den Stau, verstopfte Züge, merkt aber nicht das man mit einer geringfügigen änderung in seinen Verhalten dem recht gut entgehen kann.
      2 1 Melden
    • Maragia 02.11.2017 13:49
      Highlight Von 7 bis 15.30, was ein Traum. Das können sich viele eben auch nicht leisten
      Wenn ich ein Meeting um 17 Uhr habe, kann das nicht verschoben werden, wenn sich andere für das Zeit nehmen (Kunden oder intern)
      3 0 Melden
  • SonShine 02.11.2017 07:45
    Highlight Näher zum Arbeitsplatz ziehen (Zürich) oder doch mehr für den ÖV blechen? Was soll ich dann noch essen?

    Ich habe einen Vorschlag:

    Reduziert die Waggons der 1. Klasse ;)
    96 12 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 02.11.2017 08:20
      Highlight Besser: ersetzt die Waggons der 1. Klasse mit den der 2. Klasse. 😂
      15 3 Melden
    • Liv_i_am 02.11.2017 09:17
      Highlight noch besser: 1. Klasse ganz streichen, die sind einfach immer leer und die 2. Klasse permanent überfüllt
      4 5 Melden
    • SonShine 02.11.2017 09:32
      Highlight Nein, reduzieren. Es gibt Pendler, die sind auf ein ruhiges Arbeitsumfeld angewiesen, trotz all dem Pendeln. Oder Studis etc. Dafür bezahlt man dann auch mehr. Allerdings sind die Dinger meist nur mit 5 bis 10 Personen belegt, was eine Reduzierung der 1. Klasse Waggons rechtfertigt.
      3 2 Melden
  • Philu 02.11.2017 07:44
    Highlight Kein Wunder ist er nur ein Verkehrsexperte. Meiner Meinung nach sieht er den Wald vor lauter Bäumen nicht. Gerade als Forscher einer Fachhochschule sollte lieber Innovationen vorschlagen als über Preise/Löhne zu sprechen. Neue Formen von ÖV sollte er meiner Meinung nach bringen. Diejenigen, die die Möglichkeit haben sollen von zu Hause aus arbeiten können. Man sollte auf Hololenses usw. setzen. Unternehmen könnten in dezentrale Cubes investieren um Pendlereien zwischen Zürich und Bern zu entlasten. Hochschulen/Unis könnten statt andere Vorlesungszeiten doch einfach die Präsenzpflichg aufheben.
    33 3 Melden
    • hello world 02.11.2017 08:14
      Highlight Die Präsenzpflicht ist an den meisten Unis und FHs bereits abgeschafft.
      8 0 Melden
  • kleiner_Schurke 02.11.2017 07:40
    Highlight Seltsam, in Städten wie Tokyo, Shanghai, Hongkong usw. sind noch sehr viel mehr "Lemminge" unterwegs und dort sind die ÖV im Allgemeinen wesentlich günstiger und auch nicht speziell teurer während der Rush hour.

    Wenn die ÖV in den Peak Hours teurer werden dann kommt schnell die Überlegung, warum soll ich mehr blechen und im Zug stehen, wenn ich im Auto gemütlich sitzen kann?
    90 5 Melden
    • Liz 02.11.2017 08:13
      Highlight Bei uns wird halt grad sofort eine Reklamation an die SBB gesendet, wenn Herr/Frau Schweizer mal im ÖV stehen muss. Wir sind zu verwöhnt als dass es hier so funktionieren könnte wie in Tokyo.
      9 2 Melden
    • Dharma Bum 02.11.2017 08:42
      Highlight Schon mal in Tokio zur Rush Hour gefhahren? Stehen war ein Luxus, Gurkengals hätte besser gepasst. Wenn wir unsere Züge auf Tokio-Style umbauen, können wir 5 mal mehr Pendler befördern.
      9 1 Melden
    • Uslandschwiizer 02.11.2017 09:06
      Highlight Du vergleichst da Aepfel mit Birnen kleiner Schurke. Wenn jemand innerhalb Tokyos, Shanghai oder HongKong von seiner Wohnung an seinen Arbeitsplatz faehrt, ist das nicht dasselbe wie Herr Mueller der von seinem guenstigen Haeuschen im Gruenen in die Stadt faehrt um den hohen Stadtlohn abzuholen.
      Oder noch schlimmer: ich kenne einige die von Basel nach Bern oder Zuerich zur Arbeit pendeln. Macht absolut null Sinn und passiert nur aus der Gewohnheit, dass man schon immer in Basel gewohnt hat.
      2 5 Melden
    • kleiner_Schurke 02.11.2017 09:15
      Highlight Ja, war kein Problem, ehrlich gesagt. Kommt man zurück aus Tokyo und will was im Migros am Flughafen einkaufen, dann ist dort mit weitem Abstand das grösste Puff, weil alle drängeln, rangeln und zwängeln. Würde man den Anstand der Schweizer auf Tokyo-Style umbauen, dann hätten wir ein wesentlich angenehmeres Leben.
      6 1 Melden
    • kleiner_Schurke 02.11.2017 09:38
      Highlight 100%nh eiverstanden Uslandswitzer. In Bern sind die Jobs in manchen Branchen nun mal einfach rar und in Zürich sind die Wohnungen rar. So einfach ist das? Und wenn du ein Haus hat, willst du nicht umziehen.
      3 0 Melden
    • Dubio 02.11.2017 10:00
      Highlight Kleiner Hinweis: Selbstverständlich haben London, Tokyo, Singapore und viele anderen Grossstädte mobility pricing schon längst eingeführt. Verhändert hat sich nichts. Das sollte den Experten mal zu denken geben.
      3 0 Melden
    • zettie94 02.11.2017 15:17
      Highlight Gegenbeispiel: London (bzw. sogar ganz Grossbritannien) kennt bereits Peak- und Off-Peak-Tarife. Und dort ist das System soweit ich weiss ziemlich unumstritten.
      0 1 Melden
    • kleiner_Schurke 02.11.2017 15:46
      Highlight Ja, denn wenn ich von London Paddington nach Bristol fahre (2h) dann kostet das, je nach Tageszeit und Ticket Typ 50 Pfund bis 800 Pfund. 800 Pfund für eine Strecke analog Bern-Genf ist schlicht bescheuert. Da fliegt man günstiger.
      1 0 Melden
  • Dan Stargazer 02.11.2017 07:38
    Highlight Der Mann ist ein weltfremder Traumtänzer. Anders kann man das nicht sagen. Was ist mit dem Mindestlohn-Schichtarbeiter, dessen Schicht nunmal einfach so beginnt, dass er zur Rush-Hour pendeln muss? Im Zweifelsfall kann er sich auch kein Auto leisten, also gibt's für ihn kein Zuckerbrot, sondern nur die Peitsche. Good Job Herr Sauter, momoll.
    90 2 Melden
    • LeChef 02.11.2017 08:14
      Highlight Hey, das Leben ist kein Ponyhof. Hast du denn einen besseren Vorschlag?
      5 26 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 02.11.2017 07:38
    Highlight Preiserhöhung zu Rushhour funktioniert schon. Aber es geht auf Kosten der unteren Lohnschichten. Denn die, die es sich einrichten können Ausserhalb der Rushhour zur Arbeit zu gehen, sind diejenigen, die sich auch das teurere Bilett leisten könnten.
    Die Leute, gerade in der 2. Klasse, setzten sich nicht gerne in volle Züge, weil sie es mögen einander auf dem Schoss zu hocken, sondern weil sie eben keine andere Wahl haben.
    74 1 Melden
  • chnobli1896 02.11.2017 07:37
    Highlight [...]Und wenn mein Arbeitgeber will, dass ich um 8.30 Uhr im Büro bin?
    Dann werde ich ihm sagen, du musst mir mehr Lohn zahlen. Wenn er nicht dazu bereit ist, werde ich mir überlegen, nicht mehr für ihn zu arbeiten. Oder ich ziehe in die Nähe meines Arbeitsplatzes.[...]

    Leider sitzen die Arbeitgeber oft am längeren Hebel (betreffend Lohn und nicht mehr für ihn arbeiten) und in der Stadt Zürich gibts nicht so viele Wohnung um dann ganz auf ÖV verzichten zu können...
    54 1 Melden
  • geronimo4ever 02.11.2017 07:36
    Highlight Ich liebe die ÖV-Experten! Gut, dass niemand auf sie hört...
    Als Pendler sucht man mit dem Pendeln nicht die schöne grosse Welt zwischen A und B. Man macht es weil man muss!
    Das GA bedeutet für denÖV garantierte Einnahmen.
    Beim nächsten Jahresgespräch nehme ich gerne den Spezialisten mit um meinen Arbeitgeber von 3T Mitarbeitern in der CH davon zu überzeugen in meine Stadt zu ziehen. Mehr Lohn ist ausgeschlossen! Ein anderer Job ist nicht am Job-Himmel zu sehrn. Meine Frau und die vier Kinder entwurzeln ist verantwortungslos. Bleibt nur noch die Scheidung um den ÖV auszulasten?
    59 4 Melden
  • Jaing 02.11.2017 07:30
    Highlight Diese "Experten" leben fernab jeglicher Realitäten. Würde der ÖV noch teurer zu dem Stosszeiten würde ich gezwungenermassen aufs Auto umsteigen. Wie viel andere auch.
    43 2 Melden
    • zettie94 02.11.2017 15:20
      Highlight Na dann viel Spass im Stau... Abgesehen davon, dass das Auto natürlich ebenfalls teurer werden muss - Mobilität ist generell zu günstig und deckt die entstehenden Kosten nicht ansatzweise.
      0 3 Melden
  • McBeans 02.11.2017 07:30
    Highlight Jaja genau, als Forscher kann man sich das so schön bunt und einfach vormalen. Die Realität sieht anders aus mein Lieber.
    Ich arbeite in einem Krankenhaus, die ambulanten Patienten wollen möglichst vor 9 Uhr behandelt werden und die stationären sicherlich nocht erst um 10 Uhr... da kann ich meinem Chef boch lange sagen, ich will erst um 9.00 Uhr anfangen oder mehr Lohn haben, der Lacht mich aus.
    47 1 Melden
  • humpalumpa 02.11.2017 07:30
    Highlight Wieso zu billig? Man könnte ja auch einfach ausserhalb der rush hour den ÖV verbilligen als immer alles zu verteuern! Somit würden auch viele Leute erst später arbeiten gehen. Aber ja geld ist geil.
    60 1 Melden
  • KiroLakestrike 02.11.2017 07:29
    Highlight Mit solchen Aktionen sorgt man doch nur dafür, dass man wieder Leute verliert. Leute Pendeln, wegen des günstigen und guten Angebots, löscht man dieses Angebot, kannman grad so gut aufhören. Zum thema "Einheitspreise" bei Flügen, viele Fluglinien bieten auf Kurzstrecken (z. b. Insel 1 zu Insel 2) für die Einheimischen eine Art Pendlerkarte.

    Meint die SBB wirklich, jemand wird das Angebot noch nutzen, wennman zu den Hauptverkehrszeiten Basel - Zürich anstatt CHF 31 plötzlich z. b. CHF 80 verlangt? Da wird das Auto viel Billiger.
    34 2 Melden
  • Whitebeard 02.11.2017 07:29
    Highlight Wenn alle Studenten und Arbeitnehmer später mit der Schule / Arbeit anfangen würden , würden sich dann nicht auch die Stosszeiten verschieben?
    Ich weiss, es ist eine dumme Frage, aber so habe ich es verstanden..
    25 3 Melden
  • pun 02.11.2017 07:26
    Highlight Mobilitypricing im Zug ist zutiefst asozial, da gerade diejenigen mit den geringsten Löhnen weder so einfach 200 CHF mehr Lohn pro Monat erhalten noch einfach so ihre Stelle kündigen können - auf welchem abgehobenen Planeten lebt dieser Professor eigentlich?
    55 2 Melden
  • Asmodeus 02.11.2017 07:25
    Highlight Bereits nach der zweiten Antwort habe ich aufgehört zu lesen.

    Der Typ macht es sich extrem einfach. "Ja man muss nur mehr Lohn verlangen oder in die Nähe der Arbeit ziehen. Kein Problem"

    Abgehoben und Weltfremd
    56 1 Melden
  • Einstürzende_Altbauten * 02.11.2017 07:23
    Highlight Die Frage ist doch, ob ich gezwungen bin, zu dieser Zeit zu pendeln weil mein Arbeitgeber entweder auf meiner Anwesenheit zu dieser Zeit besteht oder kein homeoffice anbietet/möglich ist.

    Solange die Arbeitgeber sich nicht in der Pflicht fühlen, ebenfalls etwas dazu beizutragen, ist es beschämend, die Arbeitnehmer zur Kasse zu bitten.
    43 1 Melden
  • Usualsuspect82 02.11.2017 07:23
    Highlight Schreibtischtheoretiker....
    49 2 Melden
  • demian 02.11.2017 07:23
    Highlight Alle paar Monate dasselbe Thema, an dem sich die Geister scheiden.

    "Dann werde ich ihm sagen, du musst mir mehr Lohn zahlen. Wenn er nicht dazu bereit ist, werde ich mir überlegen, nicht mehr für ihn zu arbeiten. Oder ich ziehe in die Nähe meines Arbeitsplatzes."

    Das meint er jetzt nicht ernst oder?
    59 1 Melden
  • Deathinteresse 02.11.2017 07:22
    Highlight "Dann werde ich ihm sagen, du musst mir mehr Lohn zahlen. Wenn er nicht dazu bereit ist, werde ich mir überlegen, nicht mehr für ihn zu arbeiten. Oder ich ziehe in die Nähe meines Arbeitsplatzes."

    Weil Arbeitsplätze und Wohnungen gibt's ja wie Sand am Meer. Toller Vorschlag!
    62 1 Melden
  • Pond 02.11.2017 07:22
    Highlight In was für einer Welt lebt der Herr? Arbeitsplätze sind oft in der Stadt. Nicht alle können dort wohnen. Dem Chef sagen, man wolle mehr Lohn oder gehe? In Zeiten, wo immer mehr Jobs ins Ausland verlegt werden?
    44 2 Melden
  • Schneider Alex 02.11.2017 07:21
    Highlight Die Tarifpolitik im öffentlichen Verkehr gibt Rätsel auf. Ich sehe viele weitgehend leere Züge herumfahren. Vielfach stehen leere 1. Klasswagen neben übervollen 2. Klasswagen. Mit differenzierten Billetpreisen nach Art der Strecke, des Verkehrsmittels und der Zeit könnte der öffentliche Verkehr viel Geld verdienen. Es ist unbegreiflich, dass das Projekt „elektronisches Billett“ noch nicht weiter gediehen ist. Zumindest sollte das Projekt „Sparbillette“ mehr gepusht werden. Generelle Preiserhöhungen sind viel zu starr. Sie werden der differenzierten Nachfrage nicht gerecht.
    27 8 Melden
    • 123und456 02.11.2017 08:17
      Highlight oder einfach die anzahl 1.klass wagen um mindestens einen drittel kürzen... zumindest biel-olten und biel-basel um 7.00 und 6.17 sind die 1.klass wagen wenns hochkommt zu 40% ausgelastet
      4 1 Melden
    • A_C_Doyle 02.11.2017 08:19
      Highlight Sie missverstehen das, die erste Klasse ist doch leer weil es den Leuten da schon in der Tasche wehgetan hat und sie jetzt ausserhalb der Stosszeiten fahren...

      Nein, jetzt mal ernsthaft, ich sehe das genau so wie sie 👍
      3 1 Melden
  • Theor 02.11.2017 07:20
    Highlight Nur ein Krawattenträger kann sich die Fiktion leisten, seinem Arbeitgeber ins Gesicht zu sagen "Du musst mir mehr Lohn zahlen" und damit durchkommen. 😂
    1142 57 Melden
    • MarquisBS 02.11.2017 07:32
      Highlight Und vorallem dann einfach zu kündigen.
      Wie vom einem anderen Stern diese Idee
      59 2 Melden
    • Nguruh 02.11.2017 07:37
      Highlight Dann zieh ne Krawatte an wenn du mehr Lohn willst :p
      16 23 Melden
    • Maruel 02.11.2017 07:42
      Highlight Ich würde das zwar nicht generell auf Krawatten spezifizieren, bin jedoch im Grundsatz deiner Meinung.
      Niemand ist unersetzlich, das weiss gerade ein Arbeitgeber.
      Wenn es heisst: "Mehr Lohn oder ich geh!" Lautet dia Antwort in 95% der Fälle: "Dann geh!"
      56 1 Melden
    • Saraina 02.11.2017 07:42
      Highlight Oder "sonst suche ich mir halt eine Stelle, dort wo ich wohne"! Na ja, die Kassiererin im Volg könnte das vielleicht noch sagen.
      46 2 Melden
    • nicolomachiavali 02.11.2017 07:51
      Highlight Spricht da die Eifersucht? Hattest/Hast die gleichen Vorraussetzungen wie ein "Krawattenträger". Dein Berufsentscheid hat nichts mit dem zu tun.

      Jeder kann seinen Chef (höflich) ansprechen auf dieses Problem. Oftmals wird man überrascht und bekommt einen positiven Bescheid.
      11 61 Melden
    • Redback 02.11.2017 07:54
      Highlight 500 Arbeitsplätze in einem 1000 Seelen Dorf???? Dann kann auch ich zu Fuss arbeiten gehen.
      19 1 Melden
    • m.kohlhaas 02.11.2017 07:57
      Highlight Ich kann mir diese Diskussion nicht mehr anhören. Rechtzeitig zur Arbeit zu kommen darf nicht zur Luxusfrage werden. Wir leben doch immer noch in einer Welt mit unterschiedlichen Lohnniveaus. Eine anderer Ansatz wäre es, Fahrten von Leuten zusätzlich zu bepreisen, die nicht wegen der Arbeit zu dieser Zeit unterwegs sind (Passierschein vom Arbeitgeber) oder, bei jedes Jahr steigenden Ticketpreisen, in mehr Rollmaterial zu investieren...
      28 6 Melden
    • sintho 02.11.2017 07:57
      Highlight @saraina nein, leider kann das auch keine Kassiererin im Volg sagen. Dort sind Personalverluste egal, so wie die mit dem Personal umgehen ;)
      17 1 Melden
    • Pascal1917 02.11.2017 08:16
      Highlight Auch wenn Sie damit vielen Schlipsträgern Unrecht tun, Ihre Kernaussage trifft absolut zu!
      18 0 Melden
    • Pond 02.11.2017 08:34
      Highlight Auch als Kravattenträger kannst Du dir das nicht mehr leisten. Ihr Handwerker. Pflegepersonal etc habt gegenüber uns einen entscheidenden Vorteil- eure Arbeit muss hier vor Ort erledigt werden. Unsere Arbeit wird immer mehr ins Ausland verlegt. Dank Internet kann die Arbeit von überall her erledigt werden. Da Englisch, Deutsch immer mehr verdrängt, wird dies noch viel schlimmer werden. Ich bin froh, wenn ich in 10 Jahren noch einen Job habe.
      25 1 Melden
    • Zap Brannigan 02.11.2017 08:36
      Highlight Der kennt nur Einfamilienhaus, Gymi und ETH. Leute wie er sollten ein Jahr lang zB bei einer Reinigungsfirma arbeiten müssen.
      27 2 Melden
    • walsi 02.11.2017 08:58
      Highlight @Theor: Wenn du gut bist in deinem Job, dann kannst du das. Egal ob du eine Bürojob hast oder Handwerker bist.

      Die Arbeitgeber geben ihren Angestellten immer zu verstehen, dass sie ersetzbar seien. Das stimmt so nicht. Ich weiss das aus meiner Berufserfahrung, ich habe über 10 Jahre als Arbeitsvermittler für Fest- und Temporärstellen gearbeitet. Gutes Personal ist schwierig zu finden. Umgekehrt ist es für gute Leute einfach eine neue Stelle zu finden. Egal in welcher Branche.
      8 9 Melden
    • dechrigi 02.11.2017 09:09
      Highlight Dass sehe ich nicht so
      Bin selber kein Krawattenträger und mache das
      2 5 Melden
    • Zap Brannigan 02.11.2017 09:33
      Highlight @walsi
      Das Problem in der Praxis: Genau die Leute, die nehmen müssen, was sie kriegen, habe feste Arbeitszeiten. Die von Dir erwähnten Leute haben oft viel Flexibilität, Home Office etc. und können es sich leisten, in der Nähe ihres guten Arbeitsplatzes zu wohnen.
      6 2 Melden
    • Firefly 02.11.2017 09:34
      Highlight Aber das wirklich traurigste ist, dass die, welche dreist genug sind, die erhöhung auch kriegen, weil we genug gibt, die nicht dreist genug sind. würden es alle fordern, ginge es natürlich nicht.
      3 1 Melden
    • DerTaran 02.11.2017 10:44
      Highlight Und nicht mal die können das. Weltfremde Forderung. Die einzige vernünftige bzw. praktikable Massnahme die hier vorgeschlagen wurde ist es das Home-Office besser zu fördern.
      4 1 Melden
    • Pond 02.11.2017 11:27
      Highlight Homeoffice ist aber auch so eine Sache. In meinem alten Job war ich viel im Homeoffice. Heute weigere ich mich konsequent. Dies, da mir die Grenzen zwischen Beruf und Privat zu sehr verschwimmen. Ich möchte nicht mehr, dass das Geschäft in meinen Privaträumen Einzug findet. Es hat auch nicht jeder die Möglichkeit, ungestört zu Hause zu arbeiten. Dazu kommt der Einsamkeits-Faktor. Ich befürchte, dass Homeoffice irgendwann zu einer Forderung seitens Arbeitgeber werden könnte. Sprich, dass er Raum- und Unterhaltskosten so auf den Arbeitnehmer abschiebt.
      9 0 Melden
    • Alterssturheit 02.11.2017 14:39
      Highlight Ich vermute Theor du bist kein Krawattenträger sonst wüsstest du, dass damit heute auch kein Krawattenträger durchkommt.
      PS. Krawatten tragen z.B. Zugspersonal der SBB, Tramführer, Security Mitarbeiter, Mitarbeiter am Empfang, etc.
      11 0 Melden

«Es Land pisset uf Künschtler» – Büne Huber wettert gegen «No Billag», und zwar so richtig

Dass Büne Huber ein Mann der klaren Worte ist, wissen wir spätestens seit seinem Kult-Interview, wo er Fussballer als Pussys abgestempelt hat.

Nun meldet sich der Berner mit einer weiteren Wutrede zurück. Als er im Interview mit Radio Pilatus auf die «No Billag»-Initiative angesprochen wird, kann sich Büne für einen Moment kaum mehr beherrschen. Der Frontsänger von Patent Ochsner befürchtet, dass die «No Billag»-Initiative von «denä Füdlibürger dert ussä» angenommen …

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