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Michèle Binswanger erhebt Vorwürfe gegen den Journalisten Werner de Schepper. bild: tagesanzeiger.ch

Nach Grapsch-Vorwürfen gegen Ex-«Blick»-Chef: «Es gab schon lange Gerüchte in der Branche»

Einer der bekanntesten Journalisten der Schweiz soll jahrelang Frauen bedrängt haben. Die Enthüllung sorgt für Aufregung. «Tages-Anzeiger»-Journalistin Michèle Binswanger im Gespräch darüber, warum Frauen bei sexueller Belästigung keine Anzeige machen, wie schwer es ist, gegen den eigenen Chef vorzugehen und über Grenzen, die auch Frauen setzen müssen.

21.12.17, 09:18 22.12.17, 06:10


Der «Tages-Anzeiger» erhebt schwere Vorwürfe gegen Werner de Schepper, Co-Chefredakteur der Zeitschrift «Schweizer Illustrierte». De Schepper habe über Jahre hinweg Frauen bedrängt, belästigt und ungefragt berührt. Zu seinen Zeiten als Kadermann bei «SonntagsBlick», «Blick», «TeleBärn» und «AargauerZeitung» habe er als Chef der Zudringlichkeiten gegolten, schreiben die Autoren des Artikels Michèle Binswanger und Mario Stäuble.

Der Artikel löste eine Welle der Empörung aus. Nebst viel Zuspruch müssen sich die Autoren aber auch Kritik gefallen lassen. Ist es gerechtfertigt, jemanden aufgrund einer anonymen Klägerschaft derart anzugreifen? «Ja», sagt Michèle Binswanger und erklärt im Interview wieso. 

Frau Binswanger, Sie attackieren in ihrem Artikel einen der bekanntesten Schweizer Journalisten mit anonymen Vorwürfen, stellen ihn als zweiten Harvey Weinstein hin und riskieren damit, seinen Ruf und Karriere zu zerstören. Wie kommt es dazu?
Michèle Binswanger:
 Zunächst: Werner De Schepper ist nach jetzigem Kenntnisstand kein Harvey Weinstein. Es ist wichtig, nicht alles über einen Kamm zu scheren und jeden Fall individuell zu beurteilen. Die vorliegende Recherche ist im Zuge der MeToo-Debatte entstanden. Zu De Schepper gab es schon lange viele Gerüchte in der Branche. Also haben mein Kollege Mario Stäuble und ich beschlossen, uns das mal genauer anzuschauen.

Im Fokus: Werner De Schepper Bild: KEYSTONE

Was ist die Schwierigkeit bei der Aufarbeitung solcher Fälle?
Es stellen sich zunächst grundsätzliche Fragen: Wo liegt das öffentliche Interesse? Wie kann ich einen Fall verifizieren? Wie viele Leute sind betroffen? Was, wenn die Frauen nicht bereit sind, mit ihrem Namen hinzustehen? Man muss den journalistische Zugang finden. Dann gibt es auch rechtliche und medienethische Fragen zu klären, wenn wir über das Thema schreiben.

Wann wussten Sie, dass Sie die Rechercheergebnisse in einem Artikel verarbeiten können?
Wir haben Frauen gesucht, die uns aus erster Hand von Ihren Erlebnissen berichten konnten, denn es gibt viele Gerüchte, nicht alle treffen zu. Die Frauen zu finden war relativ einfach. Etwas schwieriger war dann die Frage, wie wir mit der Anonymität umgehen. Frauen, die reden, gehen ein beträchtliches Risiko ein. Also haben wir Zeugen gesucht, Dritte, die den Fall in seiner Komplexität kennen. Für uns war klar: Wenn wir darüber schreiben, dann nur, wenn wir extrem breite und verifizierte Informationen haben.

«Wir sind dann zum Schluss gekommen, dass wir es verantworten können, weil die Vorwürfe zahlreich und glaubwürdig waren.»

Und die fanden Sie.
Ja.

Die Frauen, die im Text Anklage erheben, bleiben anonym. Inwiefern finden Sie es trotzdem gerechtfertigt, so auf die Person von de Schepper zu spielen?
Dieses Problem taucht bei solchen Fällen immer wieder auf. Die Opfer haben gute Gründe, anonym bleiben zu wollen, aber für eine saubere Recherche muss man irgendwann mit Namen arbeiten können, etwa bei der Konfrontation des Täters. Wir haben uns im englischsprachigen Raum umgesehen, wie man dort mit solchen Fällen und der Frage anonymer Anklägerschaft umgeht. Wir sind dann zum Schluss gekommen, dass wir es verantworten können, weil die Vorwürfe zahlreich und glaubwürdig waren.

Was war ausschlaggebend für eine Publikation?
Dass die Vorfälle systematisch und über eine lange Zeit hinweg erfolgt sind. Dass sehr viele Frauen davon betroffen sind und dass es darunter auch Fälle gibt, die bei den Frauen bis heute nachwirken. Dass das Machtgefälle zwischen Akteur und Betroffenen gross war. Auch ausschlaggebend war, dass de Schepper als Co-Chefredakteur der «Schweizer Illustrierten» noch immer in einer wichtigen Führungsposition sitzt.

Wie haben Sie sich rechtlich abgesichert?
Zusammen mit unserer Rechtsabteilung.

Ähnlich wie bei Harvey Weinstein haben die Frauen jahrelang geschwiegen. Viele fragen sich, warum. Wie erklären Sie das?
Im Rückblick ist das Bild immer klarer, als wenn man mittendrin steckt. Aber es gibt ganz unterschiedliche Gründe: Man findet es im Moment vielleicht gar nicht so schlimm und merkt erst später, dass man sich hätte wehren sollen. Man will sich nicht exponieren, schliesslich muss man gegen den Chef vorgehen. Und viele mochten und mögen De Schepper ja, auch wenn sie sein Verhalten abstossend fanden. Man geht davon aus, dass einem eh niemand glaubt, oder dass eine Meldung wirkungslos verpufft. Und manche fanden, dass sie sich selber wehren können. Es gab auch Frauen, die Ohrfeigen verteilten.

«Es braucht viel, um formal Beschwerde einzureichen und wer das tut, exponiert sich doch sehr.»

Warum haben sich die Frauen, mit denen Sie geredet haben, nicht gewehrt?
Teilweise haben sie sich gewehrt. Aber es braucht schon viel, um formal Beschwerde einzureichen und wer das tut, exponiert sich doch sehr. Und es gibt ja auch wirklich Risiken. Es gibt ein typisches Muster, dem ich auch bei anderen Recherchen begegnet bin: Frauen werden sexuell belästigt und melden das bei der zuständigen Stelle. Dann hören die Belästigungen auf, dafür heisst es dann plötzlich, die Mitarbeiterin performe schlecht. Die sexuelle Belästigung geht in Mobbing über.

Sie sehen sich mit dem Vorwurf der Hexenjagd konfrontiert. Was sagen Sie dazu?
Momentan gibt es viele Diskussionen rund um MeToo, auf allen möglichen Kanälen und zu allen möglichen Formen des «Sexual Misconduct». Das sind schwierige und manchmal auch schmerzhafte Diskussionen. Aber ich finde es extrem wichtig, dass sie geführt werden, das war für uns auch einer der Gründe, das zu veröffentlichen. Nicht nur, wenn es um klare Übergriffe geht, auch dort, wo das Fehlverhalten im Graubereich liegt. Wir müssen darüber diskutieren, was akzeptabel ist und was nicht. Wie wir Grenzen markieren können. Und Frauen sollen sehen, dass sie sich eine solche Behandlung nicht gefallen lassen müssen.

Welche Konsequenzen wird der Artikel haben?
Das ist schwierig abzuschätzen. Bei solchen Geschichten ist die Dynamik nicht kontrollierbar. Es liegt auch nicht an uns, das zu entscheiden.

«Ein Mann, der eine Frau anzüngelt, ihr an die Brust grapscht, an den Po fasst, weiss, dass das falsch ist. Jetzt weiss er auch, dass es Konsequenzen hat.»

Welche Folgen erhoffen Sie sich?
Dass wir endlich an den Punkt gelangen, wo Männer Frauen nicht mehr so behandeln. Warum wurde ein solches Verhalten so lange toleriert? Weil es keine Konsequenzen hatte. Das ändert sich hoffentlich. Ich hoffe aber auch, dass der Umgang zwischen Männern und Frauen nicht paranoid wird. Dass Frauen, die sich belästigt fühlen, ihre Grenzen erkennen und zeigen. Dass Männer sie akzeptieren. Dass wir auch künftig immer noch spielerisch und flirtend miteinander umgehen können. Denn so schwierig ist die Unterscheidung zwischen richtig und falsch ja eigentlich nicht: Ein Mann, der eine Frau anzüngelt, ihr an die Brust grapscht, an den Po fasst, weiss, dass das falsch ist. Jetzt weiss er auch, dass es Konsequenzen hat.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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162
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162Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • John Carter 21.12.2017 19:11
    Highlight Interessant, jetzt masst sich eine Tagi Redakteurin an, gegen den Vize-Chef eines Konkurrenzblattes vorzugehen, obwohl nicht selber betroffen.

    Das ist schon fast wie die Kopfgeldjäger in Amerika (ja, das gibt es tatsächlich). Glaube kaum, dass er das überleben wird.

    Man stelle sich vor, keine Verurteilung, kein Richter, nichts. Nur Frau Binswanger die viral geht und alle laufen Amok. Welcome to wonderworld!

    Der richtige Weg wäre, wenn Sie die Frauen bei einer Anzeige unterstützt hätte und erst im Fall einer Verurteilung medial raus gegangen wäre. So wird der gute De Schaepper
    67 45 Melden
    • SanchoPanza 22.12.2017 07:05
      Highlight hallo?! genau das ist der Job von Journalisten! Stories recherchieren und veröffentlichen! Sollten Journis nur recherchieren dürfen was sie selber betrifft hätten wir eine ziemlich schlecht informierte Welt.
      41 17 Melden
    • John Carter 22.12.2017 17:27
      Highlight Aber hallo Sancho..

      Bin ja nicht gegen das Recherchieren. Aber dann nur den Namen des Beschuldigten zu veröffentlichen und das ohne richterlichen Beschluss, ist doch schon fast wie Selbst-Justiz.

      Stell Dir mal vor, irgend ein über motivierter Journalist publiziert eine "üble Geschichte" aus der Vergangenheit über Dich und publiziert das dann in den Medien ohne Rückfrage.

      Mein lieber Scholli - da hättest Du aber sicherlich Deine Freude..
      17 8 Melden
  • silver*star 21.12.2017 17:55
    Highlight Ich glaube jetzt braucht es bald ein paar mutige Simmen von wirklich emanzipierten Frauen.

    Sonnst laufen wir hier voll in eine Art, modernen Hexer Wahn hinein.

    Diese ganze Sexismus Debatte ähnelt immer mehr, Mao, s Kulturrevolution.

    Und wir Männer sind ja nicht in der Lage, uns dagegen zur Wehr zu setzen.
    54 41 Melden
    • SanchoPanza 22.12.2017 07:07
      Highlight wogegen soll ich mich den wehren? gegen eine recherchierte Story über einen mächtigen Typen der Frauen angrapscht? Seh das Problem nicht ehrlich gesagt.
      Bisher hab ich noch keine grossen Fälle von Falschbeschuldigungen mitgekriegt, bin aber ehrlich froh wenn mir das jemend belegen kann.
      32 14 Melden
    • Citation Needed 22.12.2017 12:34
      Highlight Am besten Klappe halten, sonst ändert sich womöglich noch was. Wär ja fürchterlich.
      IRONY OFF

      Korrektur, silver*star. Es geht nicht gegen "Wir Männer". Es kann nicht einfach jeden treffen. Es geht gegen jene, die bisher ungestraft ihre Machtpositionen zum rumgrapschten oder schlimmerem missbrauchten. Und zwar systematisch. Warum konnten sie's? Weil niemand aufmuckte, M und F. Das soll geändert werden: enn keineR mehr wegschaut und v.A. wenn man Betroffenen glaubt statt abzuwimmeln, dann ist da gar nicht schlechtes dran, im Gegenteil.
      21 5 Melden
  • a-minoro 21.12.2017 15:45
    Highlight Nur schon anhand der Kommentare hier sieht man(n), dass eine Diskussion über "sexuelle Gewalt" - denn darum geht es hier - dringend notwendig ist!
    77 52 Melden
    • Enzasa 21.12.2017 22:16
      Highlight Sorry sollte Herz sein
      19 13 Melden
  • äti 21.12.2017 15:25
    Highlight Das waren noch Zeiten, als wir mit einem Fell bekleidet und einer Keule in der Hand durch die Wälder streiften, um was Weibliches zu erlegen. Da waren die Verhältnisse noch klar. Wir haben noch immer einen weiten Weg.
    64 33 Melden
    • Echo der Zeit 21.12.2017 17:55
      Highlight "Das waren noch Zeiten, als wir mit einem Fell bekleidet und einer Keule in der Hand durch die Wälder streiften, um was Weibliches zu erlegen" Das war eben nicht so - nur Kooperation zwischen denn Geschlechtern sicherte Entwicklung. Ich Empfehle in diesem Zusammenhang das Buch von Joachim Bauer - "Schmerzgrenze vom Ursprung Alltäglicher und Globaler Gewalt" ist Lesenswert - Ach, wärs doch so schön Miteinander als nur nebeneinander.
      23 4 Melden
  • Boerig 21.12.2017 15:16
    Highlight '...Nicht nur, wenn es um klare Übergriffe geht, auch dort, wo das Fehlverhalten im Graubereich liegt...' Aus einer dringend nötigen Debatte über Grenzen im Umgang von Männlein mit Weiblein, wird inzwischen eine andere Grenze überschritten: Die der Unschuldsvermutung und der Verhältnismässigkeit. Ein Pranger für zwar wahrscheinliche, weil angehäufte Gerüchte, bleibt ein Pranger, solange die Schuld nicht rechtlich bewiesen ist - und somit ebenso verwerflich und hat nichts mit zivilisiertem Verhalten zu tun, so ätzend die Geschichten sind.
    54 32 Melden
    • Herr J. 21.12.2017 17:03
      Highlight Ein merkwürdiges Verständnis von Öffentlichkeit. Dann dürfte also über jeden ev. justiziablen Fall erst berichtet werden, wenn die letzte Instanz ihr endgültiges (göttliches?) Urteil gefällt hat?
      Eine öffentliche Diskussion kann und soll bereits vorher stattfinden.
      Und zum "Pranger": Der Beschuldigte soll sich doch erklären und zur Wehr setzen, dann kommt die Debatte voran und wir alle lernen dazu.
      36 19 Melden
    • SanchoPanza 22.12.2017 07:09
      Highlight hast du das Interview gelesen? Wäre es bei Gerüchten geblieben, hätte es meinen Artikel zu De Werner gegeben!
      9 7 Melden
  • alles auf rot 21.12.2017 15:11
    Highlight Wer dem Artikel richtig liest, wird merken, dass besagter Herr durchaus mit den Namen konfrontiert wurde.
    Aber die haben in der Öffentlichkeit nichts zu suchen.
    Eine anonyme Anschuldigung ist es auch nicht. Es wurde ja nicht irgendwo angerufen, beschuldigt und dann aufgelegt. Die Namen sind bekannt und wurden nicht veröffentlicht. Warum dies nicht für den Beschuldigten gilt, steht auf einem anderen Blatt.
    60 11 Melden
  • Gubbe 21.12.2017 14:24
    Highlight Da haben wir's wieder. Jeden Tag neue anonyme Anschuldigungen. Ich bin ein entschiedener Gegner von Grabschereien. Ein Gesetz braucht es dazu nicht. Irgendwo her habe ich gehört, dass auch Frauen recht sexistisch reden können. Auch bei zweideutigen Witzen wird gerne mitgelacht. Aber ist das schon Anmache? Hat unsere multisexuelle Gesellschaft das Anstandsmass überspannt? In Schweden ist das Ganze aus dem Ruder gelaufen. Wie langweilig werden zukünftige "Begegnungen" wohl sein?
    52 60 Melden
    • goalfisch 21.12.2017 15:21
      Highlight du hast es vielleicht nicht begriffen. jede(r) mit ein wenig Sozialkompetenz weiss, wann das gegenüber es nicht mehr lustig findet.
      und für jene, die eben keinen blassen schimmer von einfühlungsvermögen haben, brauchen nun halt #metoo bis sie es begreiffen.
      67 37 Melden
    • Citation Needed 22.12.2017 13:29
      Highlight Die Anschuldigungen sind nicht anonym, sie sind zum Schutz der Opfer einfach nicht öffentlich genannt. Hier sind den Journalisten die Namen der Opfer bekannt, die Fälle wurden, wo möglich, durch Dritte verifiziert (also bezeugt). Da spaziert ja nicht einfach irgendwer daher und macht aus dem Blauen heraus wilde anonyme Anschuldigungen.

      Diese Vorstellung auch, dass Sex künftig langweilig und unromantisch würde, wenn man Grapscher endlich mal zur Rechenschaft zieht, ist völlig unverständlich. Was soll so unsexy dran sein, das Gegenüber respektvoll zu behandeln?
      11 4 Melden
  • hävi der spinat 21.12.2017 12:54
    Highlight Schon krass. Als es um die Affäre Schutzbach ging, die als Dozentin einer Universität, privat demokratiefeindliches Gedankengut ins Internet stellte, hat sich eben diese Frau Binswanger noch GEGEN jegliche Form von Öffentlichkeit gewehrt.

    "wir basteln uns eine Reizfigur" hieß damals ihr Artikel in dem moniert wurde, es gehe nur darum, "eine neue Sau durchs Dorf zu treiben"

    Dies scheint jetzt, im Fall von De Schepper überhaupt nicht zu gelten. Obwohl durch ANONYME Anschuldigungen, seine Kariere ruiniert wird.
    Der Bastler der "Reizfigur" diesmal, Frau Binswanger SELBST! (...)
    223 66 Melden
    • dä dingsbums 21.12.2017 14:01
      Highlight Naja, im besagten Artikel kritisiert sie nicht, dass etwas öffentlich wird, sondern die künstliche Aufregung und den Shitstorm der "Affäre Schutzbach".

      Wer das nachlesen möchte: https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Wir-basteln-uns-eine-Reizfigur/story/15322289

      Die Opfer/Anklägerinnen sind nur für die Öffentlichkeit Anonym, den beiden Journalisten sind sie bekannt.

      Ausserdem, einen Shitstorm kritisieren ist nicht das Gleiche, wie nach einer Recherche und zahlreichen Gesprächen mit Betroffenen einen Grapscher bloszustellen, finde ich.
      54 39 Melden
    • silver*star 21.12.2017 15:12
      Highlight dingsbums

      "...Ausserdem, einen Shitstorm kritisieren ist nicht das Gleiche, wie.."

      Wie selbst einen lostreten?
      48 29 Melden
    • Nick Name 21.12.2017 20:50
      Highlight Bitte hävis Kommentar – allenfalls – erst herzen, nachdem man sich über beide Fälle gut ins Bild gesetzt hat. Und nicht bloss aufgrund des Kommentars...
      17 22 Melden
    • kularing 21.12.2017 21:46
      Highlight Nick Name
      Habe ich getan, Danke.
      Und mein Fazit: Hävi muss geherzt werden.
      18 21 Melden
    • Citation Needed 22.12.2017 13:03
      Highlight Hävi, als Schutzbach hier diskutiert wurde, hast Du noch zugegeben, den originalen Blogeintrag nie gelesen zu haben. Inzwischen schreibst Du aber überzeugt und deutlich, sie habe demokratiefeindliche Sachen gebracht (I still disagree..). So, so. Ich nehme mal an, Du hast Dich einfach der Baz und WW-Meinung angeschlossen. ;-)
      So oder sind Originalquellen scheints wenig nützlich bei Dir: Binswanger spricht sich im von Dir erwähnten Artikel gar nicht gegen Öffentlichkeit aus, wie Du behauptest, sondern gegen Empörungsbewirtschaftung. Dingsbums hat völlig recht, auch bzgl. Anonymität.
      9 9 Melden
  • Betty88 21.12.2017 12:53
    Highlight Vor 9 Jahren (mit 20J) wurde ich in der damaligen Firma auch durch zwei Männer an den Po angefasst. Als ich das meldete hiess es man werde es abklären. Und am Schluss war es einfach nur ein Missverständnis.
    84 31 Melden
    • Betty88 21.12.2017 13:14
      Highlight (Also es wurde von der Chefin als Missverständnis abgetan)
      53 10 Melden
    • dä dingsbums 21.12.2017 14:05
      Highlight Ernst gemeinte Frage an die Blitzer hier.

      Wieso wird dieser Kommentar geblitzt?

      Glaubt man es nicht?
      Nicht so schlimm?
      Weil nicht sein kann was nicht sein darf?

      Nimmt mich wirklich wunder.
      68 25 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 21.12.2017 15:02
      Highlight Was will uns der Bericht sagen? Das das vorkommt? Das alle Männer Schweine sind? Komme auch nicht draus. Das #metoo ändert nichts daran, dass Sexismus nicht geht. Ging nie und wird nie gehen. Nur Betty bringt das nicht weiter. Das einzige was man in diesem Fall machen kann, die Arbeitsstelle wechseln. Anzeigen bringt hier nicht viel. Es wird bei solch leichten Fällen nichts geschehen.
      18 42 Melden
    • John Carter 21.12.2017 19:14
      Highlight Am Schluss hat sich der Feminismus durchgesetzt und ebenso die Gleichstellung - wenn 50% der Männer entlassen werden. Ja, dann werden sie jede Frau brauchen können.
      19 20 Melden
    • SanchoPanza 22.12.2017 07:14
      Highlight @The Writer, meiner Meinung nach ist genau deine Haltung mitverantwortlich dafür, dass wir in einem Täterfteundliche Land leben. Es kann ja jetzt echt nicht sein dass das Opfer die Arbeitsstelle wechseln muss? Gehts noch! Logisch, die betroffenen Männer entlassen wär m.M.n. auch völlig übers Ziel hinausgeschossen. Aber als Chef/in Klartext reden und eine Verwarnung aussprechen sollte das mindeste sein.
      20 5 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 22.12.2017 08:09
      Highlight @SanchoPanza: Das hat doch nichts mit meiner Haltung zu tun. Es ist leider eine Tatsache. Du hast ja selber keine Lösung. Was würdest denn in diesem konkreten Fall tun?
      3 10 Melden
    • Citation Needed 22.12.2017 13:11
      Highlight The Writer: Rechtlich wird in sog. Bagatellfällen wohl auch weiterhin nichts geschehen. Aber eine Sensibilisierung könnte helfen, dass so eine Personalchefin künftig das Gespräch mit dem Angeschuldigten sucht (oder sonstwas unternimmt), statt das Opfer allein stehen zu lassen. Es ist doch so: jedeR hier drin, der/die generell findet, die Opfer sollen doch nicht so ein Theater machen wegen ein bisschen Grapsche (damit mein ich jetzt nicht Dich), würde durchdrehen, wenn es die eigene Tochter oder Freundin beträfe. Auch bei Bagatellen. Darum sollte man nicht schweigen oder wegschauen.
      5 1 Melden
    • SanchoPanza 22.12.2017 14:16
      Highlight @The Writer, dass hab ich Bettys Fall ja skizziert...

      Für den Fall de Werner, keine Ahnung. Da müsste ich mehr darüber lesen. Aber ist es so wie im Interview geschildert, würden sich daraus durchaus Anzeigen wegen Belästigung und Nötigung ableiten lassen - und so eine Führungskraft würde ich fristlos entlassen wenn sich dei Vorwürfr bestätigen. Es geht nicht nur um Belästigung, sondern Ausnutzung aus einer Machtposition heraus.
      4 0 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 22.12.2017 16:08
      Highlight @SanchoPanza: Nein, du hast keine Lösung aufgezeigt. Weil Sie schrieb ja, es passierte nichts obwohl Sie es gemeldet hat. Es reicht nicht, dass du schreibst was DU tun würdest. Du warst ja nicht Ihr Chef oder im HR... anscheinend verstehen das ganz viele Kommentatoren hier nicht. Anders kann ich mir die Blitze nicht erklären.
      3 2 Melden
  • allanisreading 21.12.2017 11:33
    Highlight keine beweise, kein verfahren und erst recht kein urteil. das ist eine hexenjagd, nichts anderes.
    als mann wurde ich bereits mehrfach von frauen sexuell belästigt. interessanterweise ist das laut den frauen was anderes und nicht zu vergleichen.
    ich hoffe sehr, dass dieses theater nach hinten losgeht und frauen in zukunft beweisen müssen, was geschehen sein soll. aber vermutlich werden wir es wie schweden im gesetz verankern, dass eine anschuldigung grund genug für eine verurteilung ist. doppelmoral ist das stichwort und die tugend der stunde.
    142 101 Melden
    • Angelo C. 21.12.2017 11:58
      Highlight Ich bin geneigt, dir mehrheitlich recht zu geben.

      Zwar gibt es kaum Zweifel, dass viele Chefs ihre Untergebenen sexistisch anmachen, doch daraus einen Rundumschlag gegen die ganze Gattung Mann zu machen, ist ohne Zweifel Geschlechterkampf und übersteigerter Feminismus pur, eine Neuauflage der Hexenjagd 🤔!

      Individuell sehr oft unbewiesene Behauptungen, nur um jemand den man hasst nachhaltig zu schädigen.

      Und nun das groteske Modell Schwedens, tztz 🙄!

      Ich habe meinen Söhnen empfohlen, sich eine Frau aus Lateinamerika oder Asien zu suchen, wo diese Dekadenzformen noch überschaubar sind.

      104 73 Melden
    • Herr Ole 21.12.2017 12:40
      Highlight Keine Ahnung, wie Sie auf diese Idee vom Schwedischen Rechtssystem kommen. Das Gesetz sieht völlig anders aus.
      22 47 Melden
    • olga 21.12.2017 12:58
      Highlight Und wie stellst du dir die Beweisführung vor? Wie soll eine Frau sexuelle Belästigung beweisen können, wenn keine Zeugen anwesend waren?
      26 15 Melden
    • Fruchtzwerg 21.12.2017 15:44
      Highlight Lieber alanisreading, wieso muss man bei Vorwürfen immer mit Gegenangriffen antworten (Frauen belästigen auch etc.)?
      Macht es das dann besser?

      Ich wurde als Mann auch schon ungewollt angefasst - das hat mit der hier beschriebenen Geschichte aber gar nichts zu tun und macht sie auch nicht besser.
      Hinzu kommt: z.B. in der Disco angefasst werden ist eben nicht das gleiche wie am Arbeitsplatz vom Chef. In der Disco kannst du heimgehen oder den Türsteher holen.
      Wenn dein Chef das tut, nützt er bewusst ein Machtverhältnis aus und du musst danach ziemlich sicher den Job wechseln.
      43 19 Melden
    • Pisti 21.12.2017 16:41
      Highlight Naja mag sein dass es eine Hexenjagd ist.
      Jetzt weis der Ex-Chef vom linken Hetzblatt Blick ja wie es ist wenn man ohne Beweise öffentlich an den Pranger gestellt wird.
      Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
      40 14 Melden
    • Nick Name 21.12.2017 20:53
      Highlight allanisreading: Das Interview gereadet? Es wirkt nicht so.
      6 7 Melden
    • Enzasa 21.12.2017 22:25
      Highlight Ich habe meinen Töchtern beigebracht immer klar und deutlich zu sagen was sie wollen. Sich immer überlegen will i c h es oder mache
      ich etwas um zu gefallen etc. Wenn I c h es will ist es ok, egal was andere sagen.
      Meinem Sohn habe ich das gleiche beigebracht.

      Man sollte jedem Menschen mit Anstand und Respekt behandeln
      28 0 Melden
    • SanchoPanza 22.12.2017 07:18
      Highlight @allanisreading, es IST etwas anderes! Und zwar nicht aufgrund dem WAS passiert ist sondern weshalb und wie oft. Ich habe als Mann auch schon zwei Situationen erlebt (beide durch dieselbe Frau) die ich heute als Belästigung bezeichnen würde. Aber so gut wie JEDE einzelne Frau die ich kenne hat das dutzendfach und in einem gröberen Ausmass erlebt als ich! Hey ich erfahr im Zuge dieser Debatte so nebenbei das gute Freundinnen schwere Übergriffe erlebt haben.

      Das was wir Männer, leider auch, erleben IST NICHT DASSELBE!
      15 5 Melden
  • praxis 21.12.2017 11:15
    Highlight Das Ziel, eine allgemeine Verhaltensänderung zu erwirken, ist ein wichtiges und richtiges Ziel. Es geht wohl nicht ohne Demaskierung von Tätern, auch wenn in diesem Fall zu viel Anonymität und wahrscheinlich zu wenig wirklich Strafbares vorhanden ist.
    33 44 Melden
  • smarties 21.12.2017 11:03
    Highlight Sorry liebe Hater, aber subtiele Aktionen sind häufig! Einzeln fast unbedenklich, gehäuft mulmig und mit Selbstzweifel verbunden.
    Äusserungen bringen meist nichts - ein "Ach, sei nicht so empfindlich!" ist noch eine gute Reaktion, verglichen mit allfälligen Gerüchten/ Racheakten..
    50 36 Melden
    • Mitsch 21.12.2017 13:47
      Highlight @smarties

      könnten sie "subtil" etwas genauer definieren?
      8 4 Melden
    • smarties 21.12.2017 15:10
      Highlight Zb zweideutiger Unterton. Einmal ok. Auf Dauer unangenehm. Oder Blicke, die dich auszuziehen scheinen
      13 7 Melden
    • Normi 21.12.2017 15:13
      Highlight also nehmen wir mal den Fall Kachelmann

      Sie finden es also Gut, einen Mann Unschuldig in der Öffentlichkeit zu Zerstören ?

      Sie finden es also Gut, dass er nie mehr in seinem Job arbeiten kann ?

      Sie finden es also Gut, dass er für immer als Perverser Vergewaltiger gilt, obwohl er in mehreren Verfahren für Unschuldig befunden wurde ?(Video unten)

      Sie befürworten also Vorverurteilungen, Bedrohungen, Hetze, Beleidigungen und Doppelmoral ?

      Sie finden es also Gut, dass nach Fällen wie Kachelmann Opfer von Sexuellergewalt noch viel mehr mühe haben Anzeige zu erstatten ?
      Wem soll das Helfen
      29 20 Melden
    • smarties 21.12.2017 16:17
      Highlight Versteh ich richtig, dass Falschanschuldigung mit (subjektivem) Übertritt verglichen wird?
      11 4 Melden
    • Normi 21.12.2017 18:18
      Highlight Wollen oder können Sie nicht meine Fragen nicht Beantworten ?

      Und was zur Hölle ist ein (subjektivem) Übertritt ?

      SYNONYME ZU SUBJEKTIV ℹ
      eigen, individuell, persönlich, privat
      befangen, einseitig, nicht neutral, parteiisch, parteilich, unsachlich, verzerrt, voreingenommen; (bildungssprachlich) nicht objektiv; (abwertend) engstirnig, tendenziös

      Was meinen Sie mit subjektivem ?
      6 9 Melden
    • Enzasa 21.12.2017 22:30
      Highlight Im Fall Kachelmann hat E i n e Frau Anzeige erstattet.
      Diese Frau hat gelogen und ihre Rache auf die mediale Wirksamkeit aufgebaut.
      Weil diese Frau schlecht war, sollen nun hunderte Frauen leiden und nichts sagen dürfen?
      21 7 Melden
    • Normi 22.12.2017 01:09
      Highlight @Enzasa
      ¨
      1. Ich habe und werde NIE schreiben das Frauen nichts sagen dürfen !

      Nur weil Ihnen meine Fragen nicht gefallen, müssen Sie mir nicht Sexismus unterstellen.

      2.Den Fall Kachelmann habe ich erwähnt weil er eben verhandelt wurde, da muss niemand Glauben fakten und so...

      3. Hier kann Frau auch Anonym anzeige erstatten...

      4. Merken Sie eigentlich nicht wie Unfassbar Empathielos es ist, wenn unter #metoo Blicke, Komplimente, Sprüche... mit Vergewaltigungen gleich gesetzt wird ?

      Für mich ist das ein 2 missbrauch aller Opfer von sexueller Gewalt durch #metoo oder wie sehen Sie das ?
      10 7 Melden
  • Tropfnase 21.12.2017 11:03
    Highlight Wer Frau nicht passt wird Beschuldigt, der neue Volkssport 😂
    98 138 Melden
    • Herr Ole 21.12.2017 12:41
      Highlight Ja, ich finde systematische sexuellr Belästigung auch sehr lustig. Ha ha
      56 40 Melden
  • amore 21.12.2017 10:56
    Highlight Mit me too und dem ganzen anonymen Hype sind wir in einer ganz besonderen Aera eines Unrechtssystems angelangt. Das geht in einem Rrechtsstaat überhaupt nicht. Wer strafrechtlich Taten verübt hat muss angezeigt werden, das rechtmässige Verfahren wird durchgeführt und das Resultat setzen Richterinnen und Richter fest. Eine anonyme zur Schaustellung sexueller Übeltäter lässt eine Unschuldsvermutung gar nicht mehr zu. Die Strafbehörden werden ja auch aktiv, wenn die Opfer anonym Anzeige erstatten.
    P.S. Ich bin der Meinung, dass Sexualstraftäter hart bestraft werden sollen.
    74 28 Melden
  • Mitsch 21.12.2017 10:56
    Highlight Ich find's super dass dieses Thema endlich breit diskutiert wird. Finds aber nicht OK, das konsequent in Form eines öffentlichen Prangers abzuwickeln. Recherchieren, Material an die Gerichte, Personalabteilung sowie GL und VR liefern und die ihren Job machen lassen. Wenn dann nichts passiert, kann man immernoch an die Öffentlichkeit gehen. So empfind ich's aber schlicht als persönliche Vendetta und Selbstjustiz.

    93 23 Melden
    • Nick Name 21.12.2017 20:59
      Highlight Das Ungleichgewicht an Aufwand – zeitlich, finanziell, psychisch, emotional – ist aber bei Ihrem vorgeschlagenen Vorgehen auf potenzielle Opfer und TäterInnen bezogen enorm, ausserdem wohl in vielen Fällen schlicht aussichtslos, was eine gerechte Behandlung der Involvierten am Ende angeht.
      Ist denn das auch ok?...
      12 2 Melden
  • Dan Rifter 21.12.2017 10:47
    Highlight Komisch, im Blick ist nichts dergleichen zu lesen.

    Das war bei CVP-Buttet anders..
    109 5 Melden
  • w'ever 21.12.2017 10:44
    Highlight gibt es eine funktion auf eurer page, bei der man(n) die ganzen vorwürfe (es sind vorwürfe!), anschuldigungen und #metoomimimi ausblenden kann?
    ich kanns echt nicht mehr hören.
    jede und jeder wurde vermutlich mal angemacht obwohl man es nicht wollte.
    65 96 Melden
    • Walter Sahli 21.12.2017 12:16
      Highlight "Ich kann's echt nicht mehr hören!" sagte w'ever und verliess kopfschüttelnd das Zimmer als seine 16jährige Tochter weinend nach Hause kam und erzählte, sie sei im Bus angegrapscht worden...

      Wir Männer sind so arme Opfer!
      70 39 Melden
    • olga 21.12.2017 13:02
      Highlight Hey du, weisst du was: Ich kanns auch nicht mehr hören. Aber weisst du, was ich auch nicht mehr haben will: Sexuelle Belästigung und ihre Verharmlosung. Solange das nicht aufhört werden auch solche Artikel nicht aufhören und das ist gut so. Wenn es dich nervt, dann kannst du dich höchstens dafür stark machen, dass Sexismus und Diskriminierung (und ich spreche von beiden Geschlechtern) aus unserem Alltag verschwindet.
      38 11 Melden
    • w'ever 21.12.2017 13:13
      Highlight nein! wehr dich,
      auf dem rechtlichen weg, und nicht durch irgendwelche hexenjagden.
      16 20 Melden
    • Herr Ole 21.12.2017 13:34
      Highlight Man(n)chmal würde ich gerne alle Kommentare wie diesen ausblenden können. Dann würde ich aber gar nicht mehr merken, wie viele Ignoranten sich auf der Welt tummeln. "Angemacht obwohl man es nicht wollte" es geht auch um die Art der Anmache.
      20 3 Melden
    • JackMac 21.12.2017 13:46
      Highlight Walter, anmachen und angrabschen sind ja wohl zweierlei, nicht? Ansonsten empfehle ich dir einen Flirtkurs.
      Du verdrehst ganz schön die Tatsachen.
      16 8 Melden
    • phreko 21.12.2017 13:53
      Highlight Wer nichts falsches tut, muss sich nicht angegriffen fühlen.
      11 5 Melden
    • Mia_san_mia 21.12.2017 14:12
      Highlight @Walter: Was ist eigentlich das Problem? Das ist jetzt der zweite Kommentar, bei dem Du etwas verdrehst oder so tust als ob Du es nicht verstehst... Die Kommentare sind auf Deutsch oder?
      15 13 Melden
    • Walter Sahli 21.12.2017 16:21
      Highlight Bayer, wenn Du scharf nachdenkst und versuchst, Dich in die Rolle einer belästigten Frau zu versetzen, dann wirst Du merken, wo das Problem liegt. Und vielleicht wirst Du dann auch begreifen, warum dieses Ach-ist-doch-gar-nicht-so-schlimm-ist-ja-schon-allen-mal-passiert-Geschwätz vollkommen daneben ist.
      16 10 Melden
  • Statler 21.12.2017 10:22
    Highlight «[...],dass der Umgang zwischen Männern und Frauen nicht paranoid wird» – genau das scheint aber bereits zu geschehen.
    Ich habe eigentlich nur ein Problem mit dieser Debatte: statt die Geschlechter zusammenzubringen, Verständnis füreinander zu fördern (denn genau daran mangelt es), wird ein Keil zwischen Männlein und Weiblein getrieben, der die Gräben und Vorurteile zwischen ihnen grösser macht, statt für Beruhigung zu sorgen.
    Ich kann die Empörung zwar verstehen, hilfreich ist sie aber kaum.
    52 12 Melden
  • drüber Nachgedacht 21.12.2017 10:18
    Highlight Wie wurden die Frauen nun genau belästigt.
    Leider kann ich das aus dem Artikel von Watson nicht herauslesen.
    Ich denke jedoch, wenn eine Person öffentlich denunziert wird, sollte doch mindestens geschrieben werden, was er denn verbrochen hat.
    Wann ist eine Berührung eine sexuelle Belästigung?

    Einfach zu schreiben er hat sich nicht korrekt verhalten, , ist dann doch sehr wenig.



    54 25 Melden
    • pun 21.12.2017 11:59
      Highlight Es handelt sich um ein Folge-Interview mit der Journalistin, die in einem Artikel darüber schreibt, wie Frauen von dem Typen belästigt wurden. Logischerweise wird dabei nicht nochmal der ganze Artikel rezitiert, da der Artikel auf einer anderen Plattform erschien.

      Schau, da gehts zum Auslöser des Interviews: https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/chef-der-zudringlichkeiten/story/12768479
      19 5 Melden
    • drüber Nachgedacht 21.12.2017 14:43
      Highlight Der Artikel im Tagi ist nur für Abonnenten.

      Somit hat ein Grossteil der Leser hier keine Möglichkeit sich über die Fakten zu informieren.

      Es ist ja wohl ein Unterschied, ob der angebliche Täter seinen Opfern nach der Weihnachtsparty einen Kuss auf die Wangen gegeben hat, oder ob er die Opfer zu sexuellen Handlungen gezwungen hat.

      Als Leser von nur dem Watson Artikel gehe ich davon aus, dass der Täter die Opfer zu ungewollten sexuellen Handlungen gezwungen hat. Ansonsten wäre es ja wohl keinen Artikel wert.

      Oder vielleicht doch nicht???

      13 11 Melden
    • goalfisch 21.12.2017 15:27
      Highlight ähm, wann sollte ein chef überhaupt seine angestellte berühren?
      NIE
      ... ausser es liegt ein medizinischer notfall vor ...
      17 10 Melden
    • pun 21.12.2017 17:26
      Highlight Sorry, ich konnte den Artikel lesen ohne Abo.
      8 2 Melden
    • John Carter 21.12.2017 19:28
      Highlight Bin schon einige Jahre im Geschäft, habe aber noch miterlebt, wie irgend ein Chef irgend eine MA belästig hat oder irgend eine Ma drangsaliert hat.

      Wo um Himmels willen passieren so Sachen und warum spricht denn niemand im Geschäft davon. War ich nur in guten Firmen oder wird das Thema anhand von wenigen Bsp. hochthematisiert.

      Denn auch hier im Forum scheint niemand mit solchen Belästigungen in Kontakt gekommen zu sein - ist auf jeden Fall nichts zu lesen.

      Wäre interessant von Betroffenen mal ein paar Bsp. nennen wie und wo so was abgeht.
      9 3 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 21.12.2017 19:29
      Highlight @goalfisch: Im Zweifelsfall ist das sicher besser (und dann sollte man auch besser gleich getrennt Lift fahren ;-)), aber ich wunder mich schon: In was für bitteren Arbeitsverhältnissen seid ihr denn alle gelandet?
      Nach einem Feierabendbier verabschieden sich hier die meisten Kolleginnen mit Küsschen auf die Wange. Egal ob Teamkollege oder Big-Boss, gut möglich dass man sich dabei noch gegenseitig an die Schulter/Rücken, oder Gott bewahre sogar Hüften greift. Für Puritaner mögen das alle sexuelle Übergriffe sein, aber bei normalen Menschen die sich gut verstehen?
      7 2 Melden
  • pun 21.12.2017 10:15
    Highlight Unglaublich. Langsam nervts.
    36 39 Melden
    • dä dingsbums 21.12.2017 14:13
      Highlight Mich nervt es überhaupt nicht.

      Und wenn diese News und Diskussionen dazu führen, dass solche Dinge meinen Töchtern erspart bleiben, wenn sie mal Erwachsen sind, bitte mehr davon.

      Wenn es Dich nervt, lies einfach die Artikel nicht. Ganz einfach.
      21 5 Melden
    • pun 21.12.2017 17:25
      Highlight Hä? Mich nerven die Männer, die unter solchen Artikeln kommentieren, dass sie das Thema langsam nervt. Dachte das Meme unter meinem Kommentar ist da recht eindeutig.
      12 8 Melden
    • pun 21.12.2017 17:25
      Highlight Sonst natürlich ganz deiner Meinung.
      5 4 Melden
    • dä dingsbums 23.12.2017 00:36
      Highlight Ok, jetzt sehe ichs. Hab das Meme falsch interpretiert.
      1 0 Melden
  • Dharma Bum(s) 21.12.2017 10:12
    Highlight Ganz vergessen: #MeToo eine Pizza bitte!
    35 41 Melden
  • DonPedro 21.12.2017 10:11
    Highlight Jetzt dürften sich auch bei den Chefredaktoren die eignen Reihen lichten!
    18 2 Melden
  • Raphael Stein 21.12.2017 10:06
    Highlight Na dann scheppert das aber gehörig im Glaskasten.
    21 6 Melden
  • pamayer 21.12.2017 10:03
    Highlight sehr sorgfältig aufgegleister und abgestützer artikel über ein beschissenes thema von männern, die immer noch glauben, sich zu nehmen, was sie 'brauchen', sei ihr männliches recht.
    danke allen beiteiligten.
    es gibt ihn noch, den guten journalismus.
    63 43 Melden
    • JackMac 21.12.2017 13:49
      Highlight Ich würde sagen es ist Rufmord, nicht?
      Seit wann gilt in unserem Rechtsystem keine Unschuldsvermutung mehr?
      11 23 Melden
    • Herr Ole 21.12.2017 17:58
      Highlight Zeitungsartikel sind kein Bestandteil des Rechtssystems.
      11 2 Melden
    • John Carter 21.12.2017 19:32
      Highlight Findest Du das wirklich guten Journalismus; Er ist schuld - wir wissen das genau! So etwas tönt guter Journalismus bei Dir.

      Guter Journalismus hätte die betroffenen
      Damen/Herren zu einer Anzeige begleitet und erst im Fall einer Verurteilung einen treffenden Artikel formuliert.

      So ist es reine Hexenjagt.
      7 9 Melden
    • Nick Name 21.12.2017 23:00
      Highlight @Carter: Sorry, Sie haben offenbar nur eine kleine Ahnung, was guter Journalismus ist (schreibt einer aus der Branche).
      5 3 Melden
  • R. Peter 21.12.2017 09:50
    Highlight Die Frauen wehrten sich j.A. nicht, weil sie es nicht so schlimm fanden, weil sie ihn eigentlich mochten und mögen.

    Dann muss das gaaaaanz schlimm gewesen sein...
    60 113 Melden
    • tipsi 21.12.2017 10:20
      Highlight Kinder die zb. von den Eltern missbraucht werden zeigen diese auch selten an, weil sie die Eltern doch noch lieben und denken, dass es vielleicht ja normal und ok ist, sonst würden die Eltern es ja nicht tun.
      Keine Anzeige ist kein Massstab für die Schwere einer Tat.
      115 25 Melden
    • R. Peter 21.12.2017 10:25
      Highlight Tipsi, wer spricht von Anzeigen oder Kindern? Ein Nein darf von einer mündigen (handlungsfähigen un vertragsfähigegen) Person erwartet werden!
      31 31 Melden
    • Negan 21.12.2017 11:10
      Highlight @ tipsi Ah, also müssen wir in dem Fall Frauen wie Kinder behandeln und betrachten? Dachte das seien erwachsene, starke Personen? Heute wird aber die Unschuldsvermutung abgeschafft und jeder beschuldigte gelyncht und zerstört. Ob wahr oder nicht. Und dies teils wegen banalien weil es einfach eine Frau so „gefühlt“ hat. Das ist krank... Jagt lieber mal die wirklichen Schweine und bringt den Frauen bei den Mund sofort aufzumachen. Frauen sind auch nur Menschen und keine unfehlbare Prinzessinen. Und doch, wenn man nichts sagt oder verzeigt, war es auch nicht schlimm... Das ist meine Meinung...
      29 18 Melden
    • rauchzeichen 21.12.2017 11:36
      Highlight danke peter, so muss ich nicht. klar, er ist das schwein, wenn er übergroffig wurde. nur vielleicht ein ahnungsloses, das locker mit seiner sexualität umgeht. eine frau die ihn zwar mag, aber von ihm belästigt wird, muss sich abgrenzen. klar darf er sie nicht belästigen, aber er tut es nunmal, vielleicht sogar unbewusst.

      was ich eigentlich sagen wollte zu dem thema: männer, hört auf mit dem scheiss, und bei normalen annäherungsversuche achtet auf signale. frauen, sendet sie! deutlich, wir männer haben antennen die je nach durchblutung nicht sonderlich empfänglich sind.
      17 11 Melden
    • tipsi 21.12.2017 11:53
      Highlight War vielleicht weithergeholt der Vergleich, aber bei Vorgesetzten gibt es eben auch eine Abhängigkeit und ein gewisses Vertrauen, dass die Macht nicht missbraucht wird...
      Grundsätzlich kann es aber schon passieren, dass man im ersten Moment denkt, okeee das sollte wohl ein Witz sein, das war sicher nicht so gemeint und später merkt man dass der Chef oder die Chefin ständig anzügliche Bemerkungen macht und sich daneben verhält. Das reicht rechtlich wahrscheinlich nirgends hin, kann aber schon sinnvoll sein, so etwas aufzudecken.
      17 1 Melden
    • tipsi 21.12.2017 12:02
      Highlight Ich sehe es mehr als Problem zwischen Vorgesetzten/einflussreichen Personen gegen Untergebene/Abhängige (nicht Frauen gegen Männer). Sexuelle Belästigung gibt es überall, aber neu ist doch, in welchem Ausmass über die Ausnutzung von Machtpositionen berichtet wird. Da wird etwas aufgedeckt, das sich vorher niemand alleine getraut hätte auszusprechen und dem sonst auch niemand Glauben geschenkt hätte.
      9 3 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 12:15
      Highlight Es kommt doch auf die Umstände an, auf die Abhängigkeit in der zB eine belästigte Frau steht. Häufig ist es Aussage vs Aussage, meistens dann auch nicht auf gleicher "Machtebene".
      Ich war mehrmals, da ich in unserem Kader immer mehrere Frauen hatte, mit diesem Thema konfrontiert, es war immer eine Gratwanderung belästigten Frauen zu helfen. Da gehen Geschäftsbeziehungen in die Brüche, Retourkutschen werden gefahren, häufig die klagende Frau lächerlich gemacht, so à la "sie trägt eben zu kurze Röcke etc".
      Ich wundere mich immer ab Menschen die gleich bei welcher Tat immer rufen: Wehrt Euch.
      16 5 Melden
    • Negan 21.12.2017 13:39
      Highlight @Tipsi Ja das mit der Abhängigkeit und dem Machtgefüge mag was haben. Bei Kindern. Aber bei einer erw. Pers. ist es einf. eine Ausrede. Wenn einem etwas nicht passt muss man dagegen kämpfen. Wer es nicht macht, ist doch selber Schuld. Als ich noch Angest. war, machte unsere Chefin auch dauern anzügliche Bemerk. oder berührte einen "unabsichtlich". Das war aber für mich kein Grund, gleich ihr Leben zu zerstören. M.M.n. ist man heute viel zu sensibel wegen jedem gugus und verl. so das wirkliche Probl. aus den Augen nur weil sich ein paar Damen profilieren möchten und ihre 5min Fame haben wollen.
      6 12 Melden
  • Mia_san_mia 21.12.2017 09:38
    Highlight Unglaublich. Langsam nervts.
    83 128 Melden
    • pamayer 21.12.2017 09:51
      Highlight so so. die frauen sollen sich bereitwillig begucken, begrabschen und bebumsen lassen?!
      94 59 Melden
    • smarties 21.12.2017 09:52
      Highlight Was?
      21 15 Melden
    • Sauäschnörrli 21.12.2017 09:58
      Highlight Trotzdem klickst du munter weiter drauf, liest es und lässt sogar ein Kommentar da. 🙃
      64 18 Melden
    • Tubel500 21.12.2017 09:59
      Highlight Was nervt? Die Belästigungen? Oder dass sich Opfer grundsätzlich wehren?

      69 23 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 10:32
      Highlight Wenn etwas nervt sind es Leute die den Artikel anklicken und dann ihn nervig finden. Kannst Du die grossen Buchstaben nicht lesen oder verstehst Du den Eingangstext erst wenn Du einen Kommentar abgeben konntest?
      49 22 Melden
    • Mia_san_mia 21.12.2017 10:33
      Highlight @pamayer: Bebumsen lassen?!? :-)

      @Säuschnörrli: Sicher klicke ich drauf und lasse menen Kommentar da, wieso sollte ich nicht?

      @Tubel500: Wenn es Belästigungen nerven sie. Aber mich nerven eher solche Geschichten, von denen eher davon ausgehen muss, dass sie erfunden sind. Und die Opfer wehren sich ja eben nicht. Jetzt ist es einfach "in" mit solchen Märchen zu kommen. Die sollen sich wehren wenn es passiert, wir sind hier in der Schweiz und nicht in Saudi Arabien.
      32 63 Melden
    • Datsyuk 21.12.2017 11:04
      Highlight Mia_san_mia: Deine Ignoranz nervt.
      63 25 Melden
    • Mia_san_mia 21.12.2017 11:11
      Highlight @Datsyuk: Ich bin nicht ignorant, ich sage wie es ist auch wenn es Dir nicht passt.
      19 44 Melden
    • Datsyuk 21.12.2017 11:14
      Highlight Mia_san_mia: Leute wie du machen es Opfern ja schwer, zu sprechen.
      46 21 Melden
    • Dharma Bum(s) 21.12.2017 11:15
      Highlight #MeToo ist ein Statussymbol geworden, und das will gezeigt werden ...
      34 32 Melden
    • Tubel500 21.12.2017 11:19
      Highlight @mia_san_mia: Dadurch dass du davon ausgehst, es sei eh alles erfunden wirst du selbst zum Problem und machst eine längst überfällige Diskussion zum Thema unmöglich.

      Die wichtigen Fragen lauten: Wollen wir, dass dieses Verhalten toleriert wird? Und wenn nein: Wie erreichen wir das?

      Weghören hat, soweit ich informiert bin, noch die wenigsten Probleme gelöst.
      42 7 Melden
    • Negan 21.12.2017 11:32
      Highlight Nein pameyer, aber sich sofort wehren. Die Unschuldsvermutung ist eines der höchsten Güter einer Demokratie. Und überall zählt diese. Sei es bei Pädos, bei Mördern etc.. Nur wenn es um eine Frau geht die nicht mal hinstehen kann, da gilt es nicht mehr. Das ist krank und wird ein böses Ende nehmen. Es werden Existenzen zerstört wegen dem berühren von einem Knie? Wegen einem anzüglichen (nicht perversen) SMS? #toomuch bei allem ist es so: willst Du dass jemand belangt wird - verzeige Sie/Ihn. Aber aus der Anonymität heraus bei solchen eher banalen Vorkommnissen ist einfach nur feige... m.M.n
      34 25 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 12:01
      Highlight @Negan; Krank ist es wenn man meint dass jedermann oder jede Frau sich einfach wehren kann, vermutlich sind Sie auch der irren Meinung, dass jedes Kind sich wehren kann.
      Nein die Gesellschaft ist nicht so geschaffen. Es braucht einiges damit man sich ganz allgemein gesehen wehren kann und bei Aussage gegen Aussage gewinnt der der in der Gesellschaft am längeren Hebel sitzt.
      Ich habe in den letzten Jahrzehnten viele Mitarbeiterin gehabt und Eineige davon haben mir von Übergriffen von Geschäftspartner erzählt. Es war immer äusserst schwierig da einen Weg für "das sich wehren" zu finden . . .
      19 10 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 12:07
      Highlight @Negan: und wenn ich etwas gelernt habe ist, dass wenn nicht 200% alles klar ist man mehr als nur vorsichtig sein muss, wenn man entsprechende Übergriffe abmahnen will. Dabei ist die Frau am kürzeren Hebel.
      Was ich auch konstatiert habe ist die einfache Tatsache, dass beim Versuch hinter die Wahrheit zu kommen, geblockt wird und was dann auch sehr symptomatisch ist, werden die Geschäftsbeziehungen still und leise "beerdigt", dies selbst in Fällen die klar ergaben, dass es zum Übergriff gekommen war.
      Das mit dem sofort wehren ist sehr selten möglich, gerade wenn Abhängigkeiten gegeben sind.
      20 6 Melden
    • Baccara 21.12.2017 13:06
      Highlight Negan - aha, berühren am Knie und anzügliche SMS sind total okay, auch wenn ich nie danach gefragt habe? DAS ist es eben genau - sei doch nicht so heikel, tue doch nid blöd. Das hat vermutlich jede Frau schon mal gehört.

      und nein, ich bin weder heikel noch verhalte ich mich blöd und bin trotzdem schon mehrmals belästigt worden. Der Griff ging nicht ans Knie, sondern direkt an die Möse. Soll ich da auch einfach sagen, ach er hats ja nicht böse gemeint?
      (Blitze bitte jetzt! Danke!)
      20 5 Melden
    • Negan 21.12.2017 13:45
      Highlight @Franco... Aber ich bekomme jetzt schon das zweite mal den Vergleich von Frauen und Kindern zu hören. Sollen wir nun Frauen wie Kinder behandeln und betrachten? Jeder erwachsene Mensch ist fähig sich zu wehren und jemanden anzuzeigen. Alles andere sind Ausreden, oder lassen es sich gefallen um davon profitieren zu können. (Dann ist es auch nicht schlimm) Und jeder der sich hinter solchen Ausreden versteckt ist einfach feige. Den mit den Abhängigkeiten lasse ich nur bei Kinder gelten. Alles andere ist m.M.n. mumpiz und Ausreden. Ansonsten bitte diese These auf alle Verbrechen adaptieren.
      11 9 Melden
    • Mia_san_mia 21.12.2017 13:52
      Highlight @Datsyuk: Wie bitte? Wenn es ein Opfer gibt, bin ich der erste der dafür ist, dass es seine Geschichte erzählt und der Täter hart bestraft wird. Mich nerven andere Sachen.
      2 6 Melden
    • Negan 21.12.2017 14:51
      Highlight @Baccara, Nun, Meiner Meinung nach, wird zu sensibel damit umgegangen. Selbstverständlich ist ein Begrapschen im Intimbereich völlig was anderes. Und ich hoffe Sie haben sich gewehrt oder ihm eine geklatscht. Aber ein anzügliches (nicht perverses) SMS. Sorry, löschen und gut ist. Oder richtig antworten. Aber man sollte schon nicht so übersensibel sein. Ausserdem nur weil Sie es nicht gewünscht haben ist es noch lange kein Verbrechen... Lasst mal 5e gradestehen.
      7 9 Melden
    • R. Peter 21.12.2017 14:56
      Highlight Tubel, „Die wichtigen Fragen lauten: Wollen wir, dass dieses Verhalten toleriert wird? Und wenn nein: Wie erreichen wir das?“

      Indem die Opfer sich sofort wehren und ggf. den Rechtsweg beschreiten. Nicht indem man jahrelang schweigt und dann auch noch anonym Vorwürfe über soziale Medien verbreitet.
      6 9 Melden
    • FrancoL 21.12.2017 15:02
      Highlight @Negan: Von Kindern würde ich an Deiner Stelle nicht sprechen, erst recht nicht bei Deinen kindischen Einwürfen.
      Die Welt hat auch andere Töne als Deine Töne der Überheblichkeit!
      "Alles andere sind Ausreden, oder lassen es sich gefallen um davon profitieren zu können"
      NEIN Negan, es geht auch darum KEINE NACHTEILE einzufahren, denn das wäre dann 2 x in die Scheisse gelangt! Belästigt und dann auch noch benachteiligt.
      Aber ich glaube kaum dass solche Hirsche wie Du da überhaupt etwas von verstehen.
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    • FrancoL 21.12.2017 15:05
      Highlight @Negan: Entweder bist Du noch Jung oder in einer hohen Machtposition, denn wer nur bei Kindern Abhängigkeiten ersahen mag der ist noch nicht in der Gesellschaft angekommen.
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    • FrancoL 21.12.2017 15:10
      Highlight @R. Peter; Auch einer der auf dem hohen Ross sitzt und vermutlich der Meinung ist dass weder Mann und erst recht Frau nicht Abhängigkeiten haben. Man muss schon mehr als verblendet sein um anzunehmen dass man so einfach mal wehren kann, vor allem bei einem Gefälle der Machsituation und bei den Fällen wo Aussage vs Aussage steht.
      Ich habe es schon an anderem Ort erwähnt: das sich schützen oder das schützen von belästigten Frauen oder ganz allgemein von belästigten Personen ist nicht so einfach und führt meistens beim gegebenen Machtgefälle zu erheblichen Nachteilen für die klagende Person.
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    • Negan 21.12.2017 15:22
      Highlight Franco, schaffst Du Moralapostel auch mal einen Kom. ohne persönliche Beleidigung? Du vergl. ja Kindesmissbrauch mit einer am Knie berührten Frau. Kann sich denn eine Frau nicht besser wehren als ein Kind? In meinen Augen ist ein Kind schutzbefohlen, eine Frau aber nicht. Die kann sich sehr gut selbst wehren. Wenn sie denn will und auch bereit ist auf etwas zu verzichten. Ja, das ist meine Meinung und dazu habe ich das Recht. So wie Du der Meinung bist, dass es ja wichtiger ist mal keinen Nachteil zu erfahren als sich zu wehren. Man muss eben Prioritäten setzen. Das nennt man Charakter ;-)
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    • FrancoL 21.12.2017 15:44
      Highlight @Negan: Deine Kommentare sind nun mal eine Beleidigung an die gesellschaftliche Tatsache, dass viele Menschen in Abhängigkeiten leben und zwar nicht weil sie wollen, sondern weil es nicht anders geht.
      Man muss tatsächlich immer abwägen wohin eine Klage führt und gerade bei Aussage vs Aussage und das ist es sehr häufig muss der Nachteil miteingegbaut werden damit man nicht zum Doppelverlierer wird.
      Ich habe weiter oben Beispiele gebracht. Ein Stützen einer solchen Klage "Aussage vs Aussage" hat mein Büro etliche 10KCHF gekostet, weil das Gericht nicht die Belästigung als erwiesen erachtete.
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    • Negan 21.12.2017 15:44
      Highlight @Franco, ich bin nicht mehr jung... ;-)
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    • FrancoL 21.12.2017 16:08
      Highlight @Negan; Dann eben älter und überheblich. Ehrlich ich kann dieses Gelabbere von "man muss sich wehren können" nicht mehr hören. Habe mit etlichen eigenen UN genügend Erfahrung sammeln können und das mit dem sich wehren ist nur ein Teil der Realität. Der andere Teil der Realität dass auch Gericht nur von Menschen geführt werden und bei Aussage vs Aussage meistens im Zweifel für den Angeklagten argumentiert wird und schon ist die Klage vom Tisch. Dass danach der Beklagte in vielen Fällen sich rächt ist bekannt.
      Aber vermutlich läuft Deine Frau mit einer Body-Cam durch die Weltgeschichte.
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    • R. Peter 21.12.2017 17:20
      Highlight FrancoL: "Auch einer der auf dem hohen Ross sitzt". Soso, sagt also der, der die Ansichten anderer mit dem Argument totschlägt, er sei noch zu jung, habe noch nie/ wird hoffentlich nie ein UN leiten. Sagt einer, der genau weiss, was richtig und falsch ist und der andere Meinungen nur anerkennt, wenn sie zu 90% mit den seinen übereinstimmen - ansonsten siehe oben...

      Erlaubt ist, wo beide einverstanden sind. Es muss aber einem erwachsenen Bürger zugemutet werden, dass er/ sie sagt, wenn er nicht einverstanden ist, insbesondere wenn das gegenüber offenbar vom Gegenteil auszugehen scheint.
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    • R. Peter 21.12.2017 17:24
      Highlight FrancoL, und klar kann das negative Auswirkungen haben, insbesondere bei bestehendem Machtgefälle. Es wird sich aber nichts ändern, wenn ich nicht bereit bin, für mich einzustehen und Nachteile in Kauf zunehmen. Die irrige Idee, dass Menschen ohne Risiko und Verantwortung für sich selber alles dem Staat übergeben könnten ist irrig und führt zu noch mehr Abhängigkeit.
      8 4 Melden
    • R. Peter 21.12.2017 17:31
      Highlight FrancoL, im Übrigen existiert auch der umgekehrte Fall: Erpressung von Vorteilen nach Kündigung (z.B. Freistellung bei vollem Lohn und grosszügige Abfindung), weil sie sonst Anzeige wegen sexueller Belästigung ()konkret erfundenes Onanieren unter dem Tisch bei Entlass-Gespräch, etc.) erheben würde und die Presse informieren -> Die Rechts-Abteilung empfahl darauf einzugehen, weil auch bei vermutlichem Freispruch die Belastung und das Risiko zu gross wären.

      PS. Es gibt einen sehr guten Grund für "in dubio pro reo"...
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    • Negan 21.12.2017 17:35
      Highlight Franco, Abhängigkeiten existieren meiner Meinung nach nur, wenn man sich abhängig macht. In dubio pro reo ist btw auch vollkommen richtig. Klar gibt es solche von Dir beschriebenen Fälle. So wie es immer und überall mal Ungerechtigkeit gibt. Aber zu 95% ist dies nicht der Fall. Aber so wie Du argumentierst, stellst Du das weibl. Geschl. als abhängig, schwach und feige hin. Es wird ein Problem geschaffen das so nicht existiert. So, würde gerne diese Diskussion mit Dir bei einem Glas Wein weiterführen, aber per Comment werden wir uns nie einig...😉 heb än schönä...
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    • FrancoL 21.12.2017 21:24
      Highlight @R. Peter; Es geht eben nicht um richtig oder falsch, es geht um Realitäten. Es ist nicht meine Meinung dass es so ist, es sind Fakten die auf dem Tisch liegen. Anklagen in gleich welcher Sache mit der Grundlage Aussage vs Aussage und da greift in "dubio pro reo". Bestens doch dann stellt sich die Frage, was bringt das wenn ich keine Beweise habe ausser meiner Aussage? dass ich mich dann mit einer Retourkutsche am folgenden Tag finde? Meine Meinung spielt da keine Rolle es geht hier um Rechtsprechungsvorgänge, diese Vorgänge die manch einer einfach übersieht. Das ist das Problem.
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    • FrancoL 21.12.2017 21:31
      Highlight @Negan: Und weil "in dubios pro reo" vollkommen zum tragen kommt ist es für mich mehr als nur klar, dass bei den vielen Fällen die nur die beiden beteiligten Personen kennen, die Kläger eben nicht klagen. Und es sind nicht 95% klare Fälle sondern eher des umgekehrte Mass. Ich stelle, so wie ich schreibe nicht das weibliche Geschlecht als schwach und feige hin, ich erwähne immer wieder dass in den meisten Fällen wo Aussage vs Aussage steht, gleich bei welcher Straftat, die Klage so diffizil ist, dass sie keinen grossen Sinn macht, ausser man wolle weitere Nachteile einfahren.
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    • FrancoL 21.12.2017 21:36
      Highlight @Negan: So zum Problem das nicht existiert. Für mich sind es reale Probleme, in den letzten 30 Jahren habe ich ca 2 Dutzend davon miterlebt und auch an den Gereichten durchgekaut. Ob Belästigungen meiner Kadermitarbeiterinnen, Absprachen von Unternehmern, Rücktritte von mündlichen Abmachungen etc. Und da ich nicht alleine unterwegs bin, sondern gut vernetzt mich informiere stelle ich fest, dass es in meinem Umfeld ordentlich viele solche ungelösten Fälle gibt die allesamt ähnlich verlaufen: Abwägen der Beweisstärke, rechnen mit "in dubio pro reo", abwägen der Kosten- und Renomeekosten.
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    • R. Peter 21.12.2017 21:50
      Highlight FrancoL, stimmt ein Gericht kann nicht alles lösen, man ist auch Selbstverantwortlich, und das kann auch Nachteile beinhalten. Die würde ich dann billigend in Kauf nehmen.

      Was würdest du denn Vorschlagen? Umkehren der Beweislast?
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    • who cares? 22.12.2017 08:50
      Highlight @FrancoL You are my hero!
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    • Baccara 22.12.2017 10:31
      Highlight Negan - nein, eben keine 5e grade sein lassen, sorry. Ich bitte keinen Mann darum, mir anzügliche SMS zu schicken. Einfach nicht - und wenn ich sie einfach ignoriere, denkt er sich nichts dabei. Versteisch?
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    • FrancoL 22.12.2017 10:53
      Highlight @R. Peter: Ich habe keine Patentlösung und rate jedem dass er zuerst eine Abwägung vornehmen soll, bevor er ohne Beweismittel in ein Verfahren schlittert das ihm noch mehr Nachteile bringt.
      "in dubio pro reo" ist sicherlich eine richtige Maxime, sie kann aber auch den Schuldigen schützen, darum sind so Sprüche "man darf keine Abhängigkeiten kennen", "man ist ein Waschlappen wenn man nicht klagt" Zeichen von Menschen die weit ab der Realität zu Hause sind.
      Wenn man aber das Thema auch aufrecht erhält wird es denen einen oder anderen Abhalten eine Belästigung einzugehen . . .
      3 4 Melden
    • FrancoL 22.12.2017 10:57
      Highlight @R. Peter; . . . das Thema aufrecht erhalten ist auch in anderen Fällen zB bei der Steuerhinterziehung das richtige Mittel: Wenn Menschen annehmen müssen dass man etwas genauer hinschaut werden sie sich eher hüten die Steuern zu hinterziehen. Gleiches gilt bei Schwarzzahlungen an Handwerkern und anderen oft üblich geordneten Unsitten.
      Häufig genügt es einen mentalen "Blitzkasten" aufzustellen um bereits gewisse Missstände etwas zu reduzieren.
      3 5 Melden
    • FrancoL 22.12.2017 11:00
      Highlight @R. Peter; Wenn Aussage vs Aussage steht nützt auch ein Umkehren der Beweislast nichts. Da kommt es immer auf den Durchhaltewillen der Parteien an und das hat nichts mit der Beweislast zu tun.
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    • R. Peter 22.12.2017 11:21
      Highlight FrancoL, „darum sind so Sprüche "man darf keine Abhängigkeiten kennen", "man ist ein Waschlappen wenn man nicht klagt" Zeichen von Menschen die weit ab der Realität zu Hause sind.“ wo sage ich denn sowas? Ich sage, man soll nicht jahre später irgendwelche Leute anschwärzen und wir sollten erst recht nicht jeden Angeschwärzten vorverurteilen.
      5 3 Melden
    • FrancoL 22.12.2017 11:58
      Highlight @es sind nicht immer Deine Sprüche, aber eben Sprüche die im Netz kursieren. Deine Aussagen sind dann eben nicht so weit weg von Spruch Nr 1.
      Du gehst immer davon aus dass ich da Sprüche klopfe, nein ich erwähne dass was in meiner Umgebung passiert, abgeht und ich bin in solchen Fällen der Nacherzähler um aufzuzeigen, dass nicht immer alles nur von der eigenen Person abhängig ist.
      Wird häufig missverstanden aber damit kann ich gut leben.
      3 4 Melden
    • R. Peter 22.12.2017 18:30
      Highlight FrancoL, wo sind meine Aussagen nahe an „man darf keine Abhängigkeiten kennen“?

      2 1 Melden
  • N. Y. P. 21.12.2017 09:35
    Highlight Ich denke, bei der Schweizer Illustrierten rauchen jetzt die Köpfe gewaltig. Soll man es totschweigen ? Schlechte Idee.
    Soll man sich hinter Werner de Schepper stellen ? Sehr schlechte Idee.
    Ja, morgen wird die ganze Schweiz in die Illustrierte schauen. Es ist jetzt auch für Schweizer Illustrierte eine heikle Angelegenheit.
    167 14 Melden
  • Dinolino 21.12.2017 09:34
    Highlight ...oje der Herr wurde weder angezeigt noch verurteilt. Ist das nicht Rufmord mit einer Prise Selbstjustiz?
    267 196 Melden
    • just sayin' 21.12.2017 09:58
      Highlight natürlich.
      aber das hat die metoo-bewegung noch nie abgehalten, leben zu zerstören
      68 66 Melden
    • Sarkasmusdetektor 21.12.2017 10:53
      Highlight Rufmord ist es nur, wenn etwas behauptet wird, was nicht stimmt. Wenn es stimmt, hat er seinen Ruf selbst zerstört.
      63 31 Melden
    • walsi 21.12.2017 13:26
      Highlight @Tigerspirit: Ob Anschuldigung stimmen oder nicht entscheidet bei uns immer noch die Gerichte. So lange niemand rechtskräftig verurteilt ist gilt er als unschuldig.
      27 5 Melden
    • Cybot 21.12.2017 14:35
      Highlight Tigerspirit:
      Ich hoffe für dich, dass du deinen Kommentar nochmals durchliest und dann überlegst, was du da geschrieben hast. Ich gebe dir einen Tipp: Schuld/Unschuld ist nich einfach so mal schnell in einem Tag bewiesen. Wenn du es also ok findest, irgendjemanden in der Öffentlichkeit zu beschuldigen, ohne eine rechtliche Grundlage zu haben, na dann gute Nacht! So nach dem Motto: Schuldig: Habs ja gesagt. Nicht Schuldig: Ou Pech gehabt, Leben zerstört, yolo, höhö. Aber eben, scheint aktuell grad voll in Mode zu sein. Mir tun die Opfer auf beiden Seiten leid.
      20 9 Melden
    • Herr J. 21.12.2017 14:49
      Highlight Man kann ein Verhalten auch kritisieren, ohne jemanden anzuzeigen und zu verurteilen. Rufmord ist das noch lange nicht.
      Und Herr De Schepper könnte sich ja auch erklären - was er sogar täte, wenn ihm Ringier nicht einen Maulkorb verpasst hätte...
      Merkwürdig merkwürdig.
      12 12 Melden
    • Cybot 21.12.2017 15:07
      Highlight Herr J.:
      Autsch! Tut richtig weh beim Lesen. Bitte meine Damen und Herren, benutzt ab sofort wieder das graue Teil zwischen den Ohren. Bitte!
      7 7 Melden
    • el-cid 21.12.2017 16:02
      Highlight @Cybot: Du tust so, als hätte der Tagi irgendwelche Einzelvorwürfe mal einfach so rausgehauen. Das ist aber nicht mein Eindruck. Lese ich die beiden Artikel des Tagis, dann bekomme ich den Eindruck, dass die AutorInnen sich es sehr gut überlegt und gründlich recherchiert haben. Sie sind zum Schluss gekommen, dass die Vorwürfe (von zahlreichen verschiedenen Personen, von verschiedenen Arbeitsstellen) keine Einzelfälle sind, und De Schepper eine Person von öffentlichem Interesse ist, und die Vorwürfe darum veröffentlichungswürdig sind. Dem stimme ich zu.
      9 7 Melden
    • el-cid 21.12.2017 16:06
      Highlight Und es scheint mir, als hätten viele Leute vergessen, dass es hier nicht um einen Mitarbeiter geht, der bei einer Weihnachtsfeier betrunken etwas zu weit gegangen ist.
      Sondern eine Person in einer Kaderfunktion, die offenbar wiederholt und an verschiedenen Arbeitsstellen Mitarbeitende sexuell belästigt hat!
      10 3 Melden
    • Herr J. 21.12.2017 16:57
      Highlight Cybot: Nana, nicht gleich frech werden.
      Nochmals langsam für Sie: Im Artikel steht nichts von strafrechtlich relevanten Verfehlungen. Aber von einem Verhalten, das man kritisieren darf bzw. muss. Oder hätten Sie es lieber, man schaut grosszügig drüber hinweg? Die Vorwürfe an die Adresse des Herrn sind wohl begründet und abgestützt. Wenn er es anders sieht und erlebt hat, soll er hinstehen und sich erklären. Dem sagt man öffentliche Debatte.
      Ist das soweit verständlich für ihr graues Teil zwischen den Ohren?
      10 3 Melden
    • Lichtblau 21.12.2017 17:50
      Highlight Michèle Binswanger ist eine erfahrene Journalistin. Da wird es sich kaum um eine Story à la "Wo Rauch ist, ist auch Feuer" handeln. Ein unbehagliches Gefühl hinterlässt die Geschichte trotzdem, allein, wenn man an die Nächsten des Beschuldigten denkt.
      5 5 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 21.12.2017 19:35
      Highlight Ja schon lustig, wenn jemand wegen Mordes angeklagt vor Gericht sitzt sind Medien à la watson, TA usw. bemüht ja immer dem "Täter" ein "mutmasslich" o.ä. voranzustellen, aber hier bei dieser Hexenjagd ohne irgendeine Anklage oder dergleichen wird der Zweihänder ausgepackt.
      Komisch oder?
      6 8 Melden
    • Cybot 22.12.2017 18:40
      Highlight Herr j. :
      Naja, wenn das für Sie einfach eine Kritik ist, weiss ich ja auch nicht. Ich hoffe für unsere Zivilisation jedoch nicht, dass derartige Sichweisen Schule machen. Mir graut es davor. Genau wie vor irgendwelchen IdiotInnen, die einem anderen Menschen, in welcher Form auch immer, Schaden zufügen. Ich denke das sollte - sofern der Schalter auf "ON" steht - einleuchten.
      3 4 Melden
  • FrancoL 21.12.2017 09:31
    Highlight “Dann hören die Belästigungen auf, dafür heisst es dann plötzlich, die Mitarbeiterin performe schlecht. Die sexuelle Belästigung geht in Mobbing über."

    Das ist ein Muster, das nicht nur bei den sexuellen Belästigungen nach dem platzieren eines Vorwurfs sich ergeben kann. Häufig erreicht man zwar dass ein Fehlverhalten eingestellt wird, es folgt aber postwendend die Reaktion zum Nachteil Derjenigen die die Untat angeprangert gaben. Beliebtes Muster zB. selbst bei Verwürfen gegen Gemeindebehörden oder im Schulwesen.
    272 21 Melden
    • Sheez Gagoo 21.12.2017 13:13
      Highlight Kann ich bestätigen. Ich wurde von einem ehemaligen Vorgesetzten mehrfach rassistisch angegangen. Habe es gemeldet und wurde entlassen.
      16 3 Melden

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