Schweiz
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«Man muss sich eine ‹Schwulenheilung› wie eine psychische Vergewaltigung vorstellen»

Mit «Therapien» gegen Homosexualität sollen Minderjährigen und jungen Erwachsenen gleichgeschlechtliche Neigungen ausgetrieben werden. Das Angebot ist vor allem in evangelikalen und freikirchlichen Kreisen verbreitet – und für die Betroffenen oftmals mit viel Leid verbunden, sagt Michel Rudin, Co-Leiter von Pink Cross.

31.05.16, 09:01 03.06.16, 17:01


BDP-Nationalrätin Rosmarie Quadranti hat den Bundesrat aufgefordert, sich der Problematik der «Schwulenheilung» bei Minderjährigen anzunehmen. Der Bundesrat sagte, es bestünde keine Notwendigkeit für eine neue Strafnorm. Was halten Sie davon?
Michel Rudin: Wir sind grundsätzlich enttäuscht von der Stellungnahme. Klar, theoretisch bestehen schon jetzt Möglichkeiten für Betroffene, sich zu wehren, aber im Alltag ist es so: Kinder und Jugendliche, die sich einer solchen Therapie unterziehen, stammen aus einem Umfeld, dem man sich nicht einfach so entziehen kann, das ist ein Teufelskreis. Wir sehen also nach wie vor Handlungsbedarf, vor allem sollten die entsprechenden Therapien endlich verboten werden.

«In der Schweiz werden nach wie vor Therapien auch bei Minderjährigen durchgeführt, die eine Heilung von Homosexualität versprechen»

BDP-Nationalrätin Rosmarie Quadranti

bild: michelrudin

Zur Person

Michel Rudin hat Geschichte, Philosophie, Betriebswirtschaft und Recht studiert. Der 31-Jährige ist Co-Präsident von Pink Cross und GLP-Grossrat in Bern.

Was ist genau unter der «Heilung von Homosexuellen» zu verstehen?
Alleine schon der Begriff ist eine sprachliche Absurdität. Es ist mittlerweile seit 30 Jahren Common sense, dass Homosexualität keine Krankheit ist, also gibt es auch nichts zu heilen. Was die Therapeuten, Psychologen und Seelsorger mit ihren pseudo-wissenschaftlichen Methoden probieren, ist, über psychische Umpolung – man kann es auch Gehirnwäsche nennen – die Triebe der Jugendlichen umerziehen.

Der Bundesrat schreibt in einer Stellungnahme, ihm seien keine Organisationen oder Personen bekannt, die Therapien gegen Homosexualität bei Minderjährigen anbieten. Mit einer einfachen Websuche stösst man schnell auf entsprechende einschlägige Webseiten.
Nun, es ist ja nicht die Aufgabe des Bundesrats, hier zu recherchieren. Wir wissen von den Angeboten, sie sind äusserst niederschwellig.

In welchen Kreisen werden diese Therapien in der Schweiz durchgeführt?
In erster Linie im christlich-konservativen Milieu, also in evangelikalen Kreisen, innerhalb des freikirchlichen Spektrums und bei christlichen Sekten. Allgemein gesagt: Dort, wo ein konservatives Weltbild gekoppelt ist mit einer religiösen Lebensweise. Ausserhalb wäre mir nichts bekannt. Das Grundmotiv liegt praktisch immer in der Religion.

Wie muss man sich solche Therapien vorstellen?
Es gibt verschiedene Methoden, eine ist an Psychotherapien angelehnt. So werden Sitzungen abgehalten und über Verfehlungen und Ängste gesprochen und langsam wird einem eingeredet, dass man enthaltsam leben sollte, oder sich in eine Hetero-Beziehung begeben muss. Alles in allem ist es schlicht eine Unterdrückung des höchstpersönlichen Triebes, was für die Betroffenen natürlich mit viel Leid verbunden ist.

«Wenn mit einer Gehirnwäsche an der sexuellen Ausrichtung herumgeschraubt wird, dann hat das Auswirkungen auf die Psyche, da muss man kein Arzt sein, um das zu konstatieren.»

Pink Cross und andere LGBT-Organisationen bieten Beratungsangebote für Betroffene an.
Ja, aber wie gesagt, die Hemmschwelle ist enorm gross. Viele schaffen den Ausstieg gar nie, wir haben natürlich nur von einem Bruchteil der Betroffenen Kenntnis, die Dunkelziffer ist hoch. Sich bei einer entsprechenden Beratungsstelle zu melden, ist mit viel Scham verbunden. Und die Verantwortlichen strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen, ist noch viel schwieriger. Stellen Sie sich vor: Ihre Familie, Ihre besten Freunde, Ihre ganze soziale Umgebung, alle sind involviert: Würden Sie dann eine Strafanzeige machen? Wohl eher nicht, vielleicht mag man als Opfer auch nicht mehr weiterkämpfen, ist erschöpft, lässt es beruhen. Das ist verheerend.

Was verursachen denn diese Therapien bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen?
Wenn mit einer Gehirnwäsche an der sexuellen Ausrichtung herumgeschraubt wird, dann hat das Auswirkungen auf die Psyche, da muss man kein Arzt sein, um das zu konstatieren. Die Integrität der Person – wozu auch die sexuelle Neigung gehört – wird in Frage gestellt. Natürlich heisst das nicht, dass alle Personen gleich reagieren, die individuellen Veranlagungen spielen eine Rolle. Aber die Gefahr ist da, dass im schlimmsten Fall Persönlichkeitsstörungen und Depressionen aus diesen Therapien resultieren. Das ist ein weiterer Grund, warum man intervenieren sollte: Die Gesellschaft trägt diese Folgekosten schlussendlich mit.

Apropos Kosten: Gibt es Hinweise darauf, dass Dienstleistungen von Psychotherapeuten über die Krankenkasse abgerechnet werden? Also der Steuerzahler dafür aufkommt?
Ja, das kommt vor. Die Therapeuten, die solche Angebote bereitstellen, sind ja Fachleute, die eine entsprechende Ausbildung haben, deshalb können sie ihre Behandlungen auch über die Krankenkasse abrechnen.

Levitikus 20:13 «Und wenn ein Mann bei einem Mann liegt, wie man bei einer Frau liegt, so haben beide einen Gräuel verübt; sie sollen gewisslich getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen.»

3. Buch Mose, Levitikus – eine der wenigen Stellen in der Bibel, die homosexuelle Handlungen thematisiert.

Und was steht dann auf der Abrechnung? «Umpolung von Homosexuellen»?
Nein, da wird natürlich ein Geheimnis darum gemacht. Anstatt das Kind beim Namen zu nennen, steht dann halt: «Depression». Als Arzt weiss man schon, welche Formulierungen man gebrauchen muss, damit keine kritischen Fragen auftauchen.

Nicht selten handelt es sich bei den Therapeuten, die solche Behandlungsmethoden anbieten, selber um «geheilte» Schwule. Wie erklären Sie sich diesen Umstand?
Das zeigt genau den Teufelskreis auf. Die ungesunde Haltung, die sich solche Therapeuten selber eingeredet haben, oder eingeredet bekommen haben, geben sie nun weiter.​

Früher wurden Elektroschocks eingesetzt, um Schwule umzupolen, Ende 2014 ist es deswegen in China zu einem aufsehenerregenden Prozess gekommen. Gibt es in der Schweiz noch Behandlungsmethoden, die derartige Mittel anwenden?
Wir wissen nichts von solchen Methoden, zum Glück. Es wäre aber falsch, wenn der Eindruck entsteht, dass diejenigen psychischen Therapien, wie sie in der Schweiz praktiziert werden, harmloser wären: Das ist wie eine psychische Vergewaltigung.

Gehen die Leute, die bei einer LGBT-Anlaufstelle ein Angebot in Anspruch genommen haben, anschliessend wieder zurück in ihre Gemeinde?
Auch hier: Es gibt keine Zahlen. Aber es ist natürlich festzuhalten, dass es Christen gibt, die homosexuell sind und ihre Homosexualität offen leben.

Wie stossen die Jugendlichen überhaupt auf diese Angebote?
Irgendwann machst du dein Coming-out, oder du wirst erwischt. Dann wird der Fall in der Gemeinde besprochen, es gibt vielleicht Elternräte, man sucht das Gespräch, schlägt Therapiemodelle vor. Für die Jugendlichen, die in einer Findungsphase stecken, ist das eine Zerreissprobe. Schliesslich wurde einem ein Leben lang eingetrichtert, dass es falsch ist, homosexuelle Gefühle zu haben. Man denkt dann, man lebt in Sünde, hat vielleicht schon Handlungen vollzogen, ist zwiespältig, sucht dort Hilfe, wo einem Hilfe geboten wird – innerhalb der Gemeinde.

Das liest sich auf den entsprechenden Webseiten dann so: «Das Thema Glaube und Gleichgeschlechtlichkeit ist für uns alle und für betroffene Menschen, die in christlichen Gemeinden zu Hause sind, eine grosse Herausforderung. Nicht selten kann Druck durch die Gemeinde oder politische Diskussionen entstehen, der die Lage für Betroffene noch schwieriger macht. Wir wollen dir deshalb ohne jeglichen Druck und Vorurteil Raum für Gespräche und unsere Unterstützung bieten.» Auf den ersten Blick nichts Fundamentalistisches oder Schwulenfeindliches.
Nun, das Konstrukt stimmt für sich genommen ja schon, in sich ist es stringent, bloss: Das Problem ist, dass man sich nicht aussuchen kann, ob man homosexuell ist oder nicht. Man kann sich noch lange vorstellen, ob es besser ist, in einer heterosexuellen Gefühlswelt zu leben oder nicht. Da liegt ja der Hund begraben: Man hat eigentlich gar keine Lust homosexuell zu sein, weil man aus einem konservativen Elternhaus kommt und in einem konservativen Umfeld sozialisiert worden ist. Es liegt auf der Hand, dass man sagt: «Ich habe keine Interessen, mit Männern zu verkehren, aber irgendwas in mir läuft schief, das muss gerade gerückt werden.»

Wie viele Betroffene wenden sich jährlich an Pink Cross beziehungsweise allgemein an Beratungsstellen?
Wir können es schlicht nicht sagen, das ist das grosse Problem. Egal in welchem Bereich, in der Homo- oder in der Transgenderthematik, bei Missbrauchsfällen oder bei der «Schwulenheilung»: Man hat fast keine Zahlen, und zwar in der ganzen Schweiz.

«Machen wir uns keine Illusionen: Homophobie und Transphobie wird es immer geben.»

Michel Rudin

Woran liegt das?
Es ist in erster Linie eine Frage des Budgets. In der Schweiz existieren circa 44 Organisationen im LGBT-Bereich, aber der Grossteil von ihnen ist finanziell schlecht aufgestellt. Es gibt wenig Festangestellte, die meisten arbeiten freiwillig. Dabei wäre umfassende Statistik auch eine Möglichkeit, den gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Sehen Sie, vor 20 Jahren war das ganz anders, Schwulenhetze war da viel salonfähiger, oder auch die Behauptung, dass es Homosexuelle eigentlich gar nicht gibt. Mittlerweile wird sich die Bevölkerung langsam bewusst, dass wir Homosexuellen ein Teil der Gesellschaft sind.

«Die Schwulenheiler»: Undercover-Reportage eines NDR-Journalisten

YouTube/ARD

Wie steht die Schweiz im internationalen Vergleich da?
Wenn wir die Länder weglassen, in denen LGBT-Menschen die Todesstrafe oder ähnliche Sanktionen drohen, dann sind wir wahrscheinlich irgendwo im Mittelfeld, die Musterländer sind wie so oft Schweden, Norwegen, Dänemark. Wichtig für uns wäre, die folgenden Fragen beantworten zu können: Gibt es homophobe Gewalt? Gibt es psychische Gewalt? Wie gross ist das Problem? Wenn man diese Fragen beantwortet hat, gibt es eine Zahlengrundlage. Denn dass es zahlreiche Opfer gibt, das wissen wir. Je mehr Daten wir haben, desto besser können wir den Betroffenen Unterstützung bieten. Aber machen wir uns keine Illusionen: Homophobie und Transphobie wird es immer geben, wir können nur versuchen, die Vorurteile und Ressentiments bis zu einem gewissen Punkt abzubauen.

Wenn in kirchlichen Kreisen über Homosexualität gesprochen wird, tönt das zwar oftmals ganz fortschrittlich, bohrt man aber tiefer, so stösst man nicht selten auf konservatives Fundament, das Homosexualität entschieden ablehnt.
Für viele Christen ist Homosexualität noch immer eine Sünde, aber im 21. Jahrhundert ist es schwieriger, offen gegen Schwule und Lesben zu argumentieren. Unter dem Deckmantel der Progressivität wird so vielfach eine reaktionäre Haltung gepflegt. Das muss nicht einmal eine Altersfrage sein: Ich kenne Jugendliche, die sich in Kirchen engagieren, sich öffentlich progressiv geben, gegen innen aber erzkonservativ sind. Die Kirche macht das aber auch geschickt. Sie sagt: Du als Mensch bist angenommen, aber deine sexuelle Ausrichtung ist eine Sünde. Man trennt zwischen dem Mensch und seinem sündigem Verhalten.

Engagieren sich die kirchlichen Verbände genug?
Nein, ich würde mir vor allem von den Landeskirchen wünschen, dass sie sich entschiedener dagegen äussern. Eine offenere Kommunikation täte auf jeden Fall Not. Auch intern gibt es viel Spielraum, vor allem auch bei den reformierten Kirchen, wo ein relativ breites Spektrum existiert – ich selber bin auch Protestant. Man kann es ja an der Liebe, das Kernthema des Christentums, ausrichten: Letzten Endes handelt es sich um Gewalt am Menschen. Man darf nicht vergessen, die Kirchen haben eine moralische Deutungsmacht wie kaum eine andere Institution, zudem werden sie staatlich unterstützt. Das bedingt, dass sie Verantwortung wahrnehmen und sich nicht in Vermeidungsstrategien üben.

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168Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DavidMa7 06.06.2016 09:06
    Highlight Jemanden zu irgendetwas zu drängen, ist nicht ok. Aber offenbar (warum auch immer) gibt es schwule Männer, die sich mit ihren Gefühlen allein gelassen fühlen, weshalb sollen diese nicht auch Hilfe in Anspruch nehmen dürfen? Ein Freund von mir hat dies genutzt. Ich wollte von ihm wissen, ob er denn da in irgendeine Richtung gedrängt würde. Er hat den Berater als sehr professionell erlebt, seine sexuelle Orientierung war gar nicht das Hauptthema dieser Gespräche. Er war aber sehr froh um die Beratung. Zitat: "Ich weiss nicht, wie ich das sonst ausgehalten hätte." Das sagt doch alles!
    2 0 Melden
  • andersen 03.06.2016 08:43
    Highlight Schwule gab es schon der antike Rom und Schwule sind schon lange ein Bereicherung für die Gesellschaft.

    Ausserdem gibt es wenige Selbstmorde, weil der Toleranz grösser geworden ist, es ist doch wichtig, dass auch homosexuellen ein erfülltes und ein Liebesleben führen kann.
    Der Gesellschaft soll die Schwulen stärken, damit ihnen egal wird, was die andere über sie sagt und denkt.
    2 0 Melden
  • Nick Name 02.06.2016 10:04
    Highlight Sch schono intressant, wie sich diese Kommentare bis zuletzt entwickelten. Man kommt kaum drumherum mutzumassen.
    :-)
    1 0 Melden
  • öpper 01.06.2016 14:29
    Highlight Ganz offensichtlich werden in unserer "Meinungsfreiheit" eben doch nicht alle Meinungen akzepiert.
    Insbesondere gewisse Kreise, welche inflationär mit dem Wort Toleranz um sich werfen, scheinen gegenüber anderen Meinungen komplett intolerant zu sein.
    Ich finde es bedenklich, wenn Menschen vorgeschrieben wird, wie Ihre Einstellung zu der eigenen Sexualität zu sein hat.
    Mein bester Freund hat eine solche Therapie in Anspruch genommen und ist sehr glücklich darüber.
    Der Impuls zu dieser Therapie kam alleine von Ihm, sein Umfeld wusste damals nichts davon.
    5 14 Melden
  • whTaSon 01.06.2016 12:29
    Highlight Nun ja ein seriöser Artikel sieht anders aus, reisserisch und bedient alle Klischees ohne Anfang und Ende.

    Als Betroffener kann ich nur sagen, dass mich die Beratung im Leben weitergebracht hat. Das hat nix mit an der Identität rumbasteln zu tun, sondern zu lernen sich angemessen zu reflektieren und wahrzunehmen. Ich weiss nicht wer das alleine selber schafft mir hat die Beratung gutgetan. Es ging immer um mich als Mensch und nicht als Umpolungs-Möglichkeit. Der Berater sich zu jeder Zeit Professionell verhalten hat und dass man sich da nicht irgendwelchen Dogmen zu beugen hatte.
    8 9 Melden
  • pamayer 01.06.2016 07:49
    Highlight Wie hat(te) es denn der liebe gott mit dem sex??
    Ich weiss nur, dass er vater von dat ganze sei. Und maria ist ja mutter gottes, wenn gott selbst bei jesus nachgeholfen hätte, wäre das inzetuös.
    In sexuellen belangen ist der schöpfer an sich enthaltsam.
    Zum Glück sind wird menschen das nicht, sonst ginge es der Welt etwas anders.
    Ob's ihr ohne mensch besser gegangen wäre, ist eine andere Frage.

    Also, da die story um gott und das zeug um die zeugung schon recht schwurbelig ist, kann bei gläubigen ja nix gescheites dabei rauskommen, wenn sie sich auf ebendiesen ursprung berufen.
    4 10 Melden
  • TimTim 31.05.2016 23:45
    Highlight Danke für den interessanten Artikel! Bei vielen Kommentaren musste ich ein bisschen schmunzeln.
    Es gibt viele Menschen, die in ihrem Leben eine Beratung oder etwas in der Richtung in Anspruch nehmen. Warum nicht auch dann, wenn man Fragen oder Unsicherheiten hat bezüglich seiner Sexualität? Das ist doch nichts Verwerfliches... Ich habe selber auch Beratungen in Anspruch genommen, weil ich mich in meiner sexuellen Identität unwohl gefühlt habe. Mich haben diese Gespräche weiter gebracht und ich fühle mich in meiner Haut viel wohler als früher. Für mich hat sich dieser Weg definitiv gelohnt.
    12 3 Melden
  • Sagerei 31.05.2016 23:35
    Highlight Auch ich habe von der Beratung provitiert. Ich war schon immer ein sehr feinfühliger Mensch, doch ich fühlte mich zu keinem Zeitpunkt im Bezug auf mein sexuelles Empfinden manipuliert. Es war auch sehr horizonterweiternd für mich, dass ich in der Beratung nicht als "homo-" oder "heterosexuell" angesehen wurde, sondern einfach als mensch mit bedürfnissen. ich erlebte dies tatsächlich als sehr grosse freiheit. von schwulenfeindlichkeit möchte ich mich daher auch klar distanzieren. ich sehe kein problem darin, dass die sexualität verschieden erlebt wird. wir sind alle menschen.
    9 5 Melden
  • sasasa 31.05.2016 20:23
    Highlight Durch eine Beratung habe ich für mich eine neue Freiheit gefunden im Bezug auf mein ganzes Leben und Sein. Der Berater hat mir nie gesagt, was ich zu tun habe bezüglich meiner Sexualität, meiner Orientierung oder was auch immer. Er hat mir lediglich zugesagt, dass es mir persönlich möglich ist, wenn ich an meiner Persönlichkeit, meiner Identität, meinem Selbstwert arbeiten möchte, dass ich eine mir unbekannte Freiheit erlangen könne. Und so ist es auch geschehen und ich bin heute ein glücklicherer Mensch, als vor 6 Jahren und dies nicht zu letzt durch Beratungsgespräche
    14 7 Melden
    • Fabio74 31.05.2016 21:26
      Highlight Wenns dich glücklich macht. Ich bin glücklich mit meinem Leben als schwuler Mann und muss mir von niemandem reinreden was ich zu tun und lassen habe. Und dass ich unglücklich zu sein habe
      15 12 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 31.05.2016 22:51
      Highlight An deiner Identität basteln.... du sagst es ja...
      4 9 Melden
    • TimTim 31.05.2016 23:34
      Highlight @ Fabio74: Du musst ja auch nicht solche Beratungsgespräche führen. Wenn man dort hingeht, so macht man das freiwillig. Jedem das Seine!
      6 1 Melden
    • Fabio74 01.06.2016 06:55
      Highlight @timtim.
      0 4 Melden
    • Fabio74 01.06.2016 06:58
      Highlight Man bastelt an seinem ich, seiner Identität, die nun mal ist wie sie ist.
      Meiner Meinung nach ist das "rumpfuschen" . Und wie freiwillig sowas ist, zweifle ich auchvan.
      3 7 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 01.06.2016 07:08
      Highlight Macht man das wirklich freiwillig? Oder wird man so lange bearbeitet, bis man sich selbst verleugnet und glaubt, man wäre glücklicher, wenn man ein fremdbestimmtes Leben führt?
      Hier noch das 5 Säulenmodell von Petzold, aber das ist sicher auch Teufelswerk (von wegen an der Identität basteln)
      2 6 Melden
    • TimTim 01.06.2016 12:10
      Highlight Identität ändert sich doch im Laufe der Jahre immer wieder etwas, nicht? Man ist nicht mehr so, wie man vor 10 Jahren war... Deshalb erlebe ich das nicht als "An meiner Identität rumpfuschen". Wenn man zu einer Veränderung gezwungen wird, finde ich das definitiv auch nicht gut.
      8 0 Melden
  • Manuela (1) 31.05.2016 18:23
    Highlight Hilfe in welchem Jahrhundert leben wir??? Die Kirche ist doch nicht ganz putz. Alle die da mit machen , sind doch hängen geblieben. Lasst doch jeden sein wie er will. Unglaublich wie manche Leute doch zurück geblieben sind.
    24 18 Melden
    • Nick Name 31.05.2016 20:42
      Highlight Nid ganz putzt ist sicher berechtigt in Bezug auf "Therapien" gegen Homosexualität.

      Aber bitte: Dahinter steckt nicht "die Kirche" - diese gibt es gar nicht. Die reformierten Landeskirchen beispielsweise würden sowas nie und nimmer "anbieten".
      10 9 Melden
  • thompson 31.05.2016 15:06
    Highlight Niemand sollte umgepolt werden...Last die Schwulen schwul sein, in ihren Clubs und Saunas. Aber bitte bleibt mir fern mit eurem Regenbogen!
    27 67 Melden
    • Fabio74 31.05.2016 16:05
      Highlight Warum sollten wir uns verstecken?
      Sicher nicht. Was stört dich dran?
      38 19 Melden
    • Fabio74 31.05.2016 19:25
      Highlight @Sa Set: Darum meine Frage. Was das heissen soll?
      Warum soll ich mich verstecken?
      10 7 Melden
    • thompson 31.05.2016 22:26
      Highlight Ich werde gerne von schwulen angemacht. Habe sogar schwule Kollegen. ICH MAG DIE Party Schwulen. Ich mag die Bünzli schwulen einfach nicht... die plötzlich Kinder haben wollen etc. Euch brauchts nicht in der Evolution
      4 19 Melden
    • Fabio74 01.06.2016 07:03
      Highlight @Thompson. Will auch keine Kinder. Aber es soll die Möglichkeit da sein für jene die wollen.
      Schwules Leben ist mehr als die Party Seite. Das gibts in allen Schattierungen wie an deinem Ufer auch.
      Glaube nicht dasss du definieren musdt wen es braucht und wen nicht.
      8 2 Melden
    • R&B 01.06.2016 11:30
      Highlight @ Thompson: ich finde deinen Kommentar recht irritierend. Deine Vorstellung wie ein Schwuler leben soll ist: Sex Drugs und Rock n Roll? Weil es fancy ist? Aber bitte kein normales Leben mit Karriere und Liebe führen, welches sich nur dadurch unterscheidet, dass im Haushalt 2 Schwule statt ein heterosexuelles Ehepaar ist?
      5 0 Melden
  • Okabe Rintarou 31.05.2016 13:06
    Highlight Warum nur Welt... wiso könnt ihr nicht einfach akzeptieren das es Schwule/Lesben/ Bisexuelle und ähnliches gibt? Diese Menschen sind nicht Böse oder Gestört das man sie heilen sollte. Da ich selber Bi bin kann ich diesen Scheiss nicht verstehen...
    57 23 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 14:19
      Highlight Wieso brauchst Du die Mehrzahl? Wieso prangerst Du allgemein an? Ähnelt Dein verhalten nicht eben den Menschen die Dich nicht verstehen, auch die neigen (wie Du mit Deinem Post) zur Verallgemeinerung.
      Ich kann gut damit leben dass Du Bi bist, allerdings kann ich weniger gut damit leben dass Du mich mit Deiner Verallgemeinerung in einen Topf wirfst mit anderen. Differenziertheit wäre da angesagt!
      32 9 Melden
    • Okabe Rintarou 31.05.2016 14:40
      Highlight @FrancoL

      ich bleibe da allgemein um gerade eben keine bestimmten Personen bloss zu stellen oder in einen Topf zu werfen.
      5 10 Melden
    • Danyboy 31.05.2016 14:47
      Highlight Weltbürger: Wer so undifferenzierte Vergleiche anstellt, verdient eigentlich gar keine Replik. So Grundsätze bzgl. Beziehung zwischen mündigen Individuen sind dir schon bekannt? Und wo der ganz gewaltige Unterschied zwischen Homosexuellen und zb Pädophilen ist...?
      13 6 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 14:48
      Highlight @Sunshine; Das allgemein bleiben hat es so an sich dass man alle in den allgemeinen Topf wirft! Ausser wir sprechen nicht die gleiche Sprache ;-)

      Es hätte wohl weniger allgemein "getönt" wenn Du geschrieben hättest:
      "Wieso kann ein Teil der Gesellschaft nicht akzeptieren ...."

      Verständlich? Sei hätte ein jeder sich in oder ausserhalb dieses "Teils" ansiedeln können.

      Ich habe viel mit Gestaltung zu tun. Meinen Mitarbeitern habe ich verboten zu verallgemeinern. So ist bei uns jegliche Feststellung mit einem klaren "ICH" zu versehen und nicht mit einem "MAN".
      10 3 Melden
    • Fabio74 31.05.2016 16:07
      Highlight @Franco: Warum bauchst du diedes Detail so auf?
      1 9 Melden
    • Danyboy 31.05.2016 17:36
      Highlight Franco, ich bin's nochmal ;) Ich schätze deine Inputs, die Diskussion hier, auch wenn wir kaum auf einen Nenner kommen werden. Was die Verallgemeinerung betrifft: Im Artikel gehts ja um Konversionstherapie. Da diese in erster Linie und fast ausschliesslich von religiösen Kreisen angeboten wird, muss man dies so benennen. Das heisst nicht, dass alle Gläubigen dies teilen, auch wenn zumindest die Ablehnung von Homosexualität unter Gläubigen wohl mehrheitlich verbreitet ist. Verallgemeinerung muss nicht sein, aber auch sie ist etwas, was immer auf allen Seiten vorkommen wird. Wie die Bedenken :)
      3 1 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 17:48
      Highlight @Danyboy; Es ist mir bewusst dass der Artikel zu einer klar in Richtung Kirche geformten Schuldzuweisung schon fast drängt. Ich reagiere eher auf die Voten die sich eher auch ohne Artikel auf die Kirche fixieren. Für mich ist es wichtig dass eher die Bedenken (gerechtfertigt oder nicht) der Gesellschaft aufgearbeitet werden, weil in Zukunft die nicht klerikale Gesellschaft immer den gösseren Part spielen wird. Wieso ich so auf die Gesellschaft dränge? weil mir klar scheint dass kirchliche Kreise eher weniger einer Änderung entsprechen mögen als die etwas weniger verbohrten Gesellschaftsteile.
      9 1 Melden
    • Danyboy 31.05.2016 18:21
      Highlight @Franco: Das kann ich so auch unterschreiben. Ich bin übrigens u.a. deswegen ein Kritiker der (katholischen) Kirche, weil ich mir dort Veränderungen wünschen würde. Nicht, weil ich selbst gerne dort willkommen wäre, sondern weil ich das spirituelle Vakuum nicht mag, das durch die Krise der grossen Kirchen entsteht. Und wie es teilweise wirr gefüllt wird. Ansonsten stimme ich vollumfänglich zu, dass es eine Gesellschaftsdiskussion geben muss, die nicht auf Religion vs. Homosexualität basiert.
      3 1 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 18:54
      Highlight @DanyBoy; Was die Kirche (vor allem Kath.K) betrifft empfinde ich das auch so. Sie hat viele Fehler, teilweise unverzeihliche. Aber ich gehe einen anderen Weg; ich versuche das Positive zu werten und ich erkenne dies bei den Kirchenkreisen die ich besser kenne. Deren Basisarbeit und damit meine ich nicht die Indoktrination sonder die Hilfe an Bedürftige hat mich immer wieder fasziniert, so dass ich zB nie in Versuchung kommen werde aus der Kirche auszutreten, wenn ich auch jährlich einen schönen Batzen abliefern darf. Ich kann die Kirche nicht ändern möchte aber nicht die Bedürftigen abstrafen
      8 2 Melden
  • Danyboy 31.05.2016 12:27
    Highlight Es ist bis heute völlig unverständlich, WARUM diese Leute Homosexualität "heilen" wollen. Ausser blindem religiösem Eifer (das Thema ist ja selbst in der Bibel nirgends wahnsinnig vorrangig). Es werden keine dritten geschädigt, wir wissen ganz genau, dass der Fortbestand der Menschheit nicht gefährdet ist (ganz im Gegenteil steuern wir weiter auf hoffnungslose Überbevölkerung) uvm. Dass hier eine jahrtausendealte moralische Vorstellung und für die damalige Zeit durchaus nachvollziehbare diffuse Ängste (vorwissenschaftliche Zeit) einfach weiter gehässig vor sich her getragen werden, ist krass.
    37 27 Melden
    • Danyboy 31.05.2016 12:38
      Highlight Der blinde Hass zeigt sich in der öffentlichen Diskussion: Bis vor wenigen Jahrzehnten (teils nich heute) hat man aus religiösen Kreisen den Homosexuellen v.a. ihre Andersartigkeit, ihr (aufgezwungenes) Leben "ausserhalb" der Gesellschaft, ihre vermeintlich zwingende Extravaganz vorgeworfen. Jetzt wo sich zeigt, dass Homosexuelle ihre gegenseitige "Verantwortung" wahrnehmen wollen (Ehe), Kinder adoptieren wollen, rechtlich gleich sein wollen und damit eigentlich die rechtlichen/sozialen gesellschaftlichen Pfeiler STÜTZEN und mittragen, ist es auch nicht genehm. Es geht eben nur um puren Hass.
      27 12 Melden
    • benjo46 31.05.2016 14:14
      Highlight Hey Danyboy willst du zwei Väter? Kinder sind sehr direkt und ich kann mir gut vorstellen dass ein solches Kind viel einstecken muss. Wieso wollen Homosexuelle eine Ehe eingehen? Heterosexuelle verzichten immer mehr auf die Ehe und wollen lieber im Konkubinat leben und Homosexuelle wollen heiraten? Gleiche Rechte von mir aus aber wieso ausgerechnet eine Ehe?
      22 35 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 14:22
      Highlight @Danyboy; Der pure Hass? Das greift am falschen Ort an. Wenn Leute bedenken haben dann sollte man dies nicht als Hass auslegen. Bedenken können geklärt werden, Hass spielt da in einer anderen Liga und ist kaum umzulenken.
      9 4 Melden
    • Danyboy 31.05.2016 14:41
      Highlight Also Franco, was sind denn die Bedenken? Ich bin gespannt, was konkret jemandem weggenommen wird oder wo jemand Schaden nimmt...
      Benjo46: Warum nicht 2 Väter? Kein Problem. Wenn Kinder damit Probleme haben, dann weil sie ihre Bedenken aus dem Elternhaus mitnehmen. Warum Homosexuelle eine Ehe wollen? Die Frage ist, warum NICHT??? Sie sollen nur die Möglichkeit haben wie Heterosexuelle auch. Wer will kann ja trotzdem Konkubinat etc wählen! Gleiche Rechte schaden niemandem. Wenn ich mich heute eintragen lasse, oute ich mich umgehend und erhalte ein Label, was scheinbar das Ziel einiger Leute ist.
      19 16 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 14:55
      Highlight @Danyboy; Du bist offensichtlich der Meinung dass der Mensch nur Bedenken haben kann wenn im etwas weggenommen wird. Bedenken sind häufig irrational aus einem Bauchgefühl heraus entstanden. Bedenken sind aber nicht einfach wegzufegen, nein sie haben eine gewisse Hartnäckigkeit und diese gilt es aufzubrechen.

      Vielleicht wäre es für Dich an der Zeit die Problematik nicht von der Seite des Wegnehmens zu betrachten sondern die Problematik beim Wort Bedenken anzusetzen. Bedenken haben nicht immer mit Verlust zu tun.
      12 6 Melden
    • benjo46 31.05.2016 14:59
      Highlight Danyboy du bist etwas sehr naiv... Wäre schön wenn mehr Menschen denken würden wie du und das meine ich ganz ernst!
      12 7 Melden
    • Danyboy 31.05.2016 15:08
      Highlight Franco: Ein interessanter Blickwinkel, und dennoch erwähnst Du mit keinen Wort, was denn jetzt solche Bedenken sind... Was ist denn die Lösung, wie kann man sie denn aufbrechen? Oder muss ich jetzt damit leben, dass Leute mich ablehnen oder gar meine Existenzberechtigung (gleichwertig) aufgrund irrationaler Bauchgefühle ablehnen. Rein geschichtlich betrachtet konnten solche "Bedenken" jeweils nur durch aggressive Civil Rights Movements überwunden werden. Sonst wären wir heute noch ohne Recht.
      7 3 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 15:23
      Highlight @DanyBoy; Ja damit musst Du wohl leben, wie ich als Kind mit der Tatsache leben musste dass meine Familie im Quartier aus welchen auch immer nicht begründbaren Gründen nicht beliebt und geächtet war. Bedenken und Ängste sind eine Tatsache in dieser Gesellschaft und werden so schnell auch nicht beseitigt werden.
      Ich erwähne keine Beispiele von Bedenken weil häufig diese aus dem Bauchgefühl stammen, ein Gefühl welches auch mit grossem Aufwand nicht immer relativiert werden kann.
      Zum RECHT: Und Du bist der Meinung die Beendeten gegenüber dem Recht sind heute überwunden, das nenne ich träumen.
      9 6 Melden
    • Danyboy 31.05.2016 15:26
      Highlight Benjo46: Was ist denn naiv? Die Überzeugung, dass sich auch die Sicht bzgl. Kinder ändert? Dann stellst du aber jede Möglichkeit zur Veränderung infrage. Wenn ich in die 50er zurück ginge und sage, dass wir 2016 als mehr oder minder freie homosexuelle Bürger leben können, als was würde man mich bezeichnen? Grenzenlos naiv. Das ist kein Argument ;)
      8 3 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 15:44
      Highlight @Danyboy; Sollte nicht Beendeten heissen sonder BEDENKEN.
      3 1 Melden
    • benjo46 31.05.2016 15:46
      Highlight Es liegt in der Natur dass wir Homosexuelle als widernatürlich wahrnehmen. Wie gesagt ich habe nichts gegen Homosexuelle aber es ist in der Natur vom Menschen dass da etwas nicht stimmt. An meinen Blitzen denke ich, dass die Watson-User anders denken ;-) Aber wenn ich denke wie wir als Kinder gegen "Jugos" waren umso mehr gegen "Schwuchteln"... Jetzt als Erwachsener bin ich nicht mehr stolz darauf aber damals war es leider so und ich denke es wird auch so bleiben... Dann denke ich werden Kinder mit zwei Vätern / Müttern leiden.
      14 20 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 16:03
      Highlight @benjo46; Realistisch gesehen spricht du eine der vielen Wahrheiten an. Ich war einer der "Sautschingge", war nicht besonders lustig das ständig zu hören, heute sind andere an der Reihe und das regt mich masslos auf, doch Du hast recht es hat sich nicht so vieles geändert. Bei den Lehrlingen werden heute noch gewisse Endungen zum Hindernis für das Vorstellungsgespräch, Lieferung aus gewissen Ländern werden im Voraus als miss Ware bezeichnet und so könnte die Liste weitergehen. . . . keine Ende in Sicht.
      14 3 Melden
    • Fabio74 31.05.2016 16:11
      Highlight @benjo: Die Kinder lernen alles von den Erwachsenen. Kids haben keine Vorurteile. Die Neffen meines Freundes wachsen trotz ihres schwulen Onkels normal auf und haben auch kein Problem damit. Du hast einen Freund? Bist du schwul? Und Geschichte war gegessen.
      Zur Ehe: Wir wollen die gleichen Rechte wie Heteros nicht mehr aber nicht weniger. Die Bezeichnung/Zivilstand hat der gleiche zu sein.
      Ich sehe die Probleme nicht die ihr schafft.
      17 11 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 16:24
      Highlight Fabio74; Die Kinder lernen alles von den Erwachsenen, OK! Wollen wir nun die Erwachsenen abschaffen oder wollen wir sie hindern ihre Sicht zu benennen oder sich zu äussern? Ich habe in meinem Kreis viele Geschichten um Schwulenpaare miterlebt, aber so schnell wurde da nicht "gegessen".
      Du kannst natürlich sagen ich sei in der falschen Gesellschaft unterwegs, das mag sein, aber eben es ist ein Teil der Gesellschaft.
      Dass Du die Probleme nicht siehst ist wohl ein Hinderungsgrund dass man diese zu lösen versucht. Das Beste ist immer einem der Probleme sieht zu sagen es gäbe keine. *Klatsch*
      9 5 Melden
    • Danyboy 31.05.2016 16:33
      Highlight Franco: Nur weil zb in der Schweiz das Recht angepasst und gewisse Bedenken bei vielen Leuten überwunden sind, ist mir mehr als klar, dass das nicht in Stein gemeisselt ist. Ich bin viel mehr Pragmatiker als Träumer, und diskutiere auch gerne mit Leuten über ihre Bedenken. Sachlich. Leider gibt es aber viele, die nur mit dem von mir schon genannten Hass reagieren. Es stimmt, gewisse Bedenken, Reaktionen etc lassen sich wohl nie ganz eliminieren. Aber das ist kein Grund, nicht gegen Unwissen und Unrecht anzukämpfen.
      9 3 Melden
    • Danyboy 31.05.2016 18:00
      Highlight Benjo46: Ich glaube in den Diskussionen um "widernatürlich" werden häufig einige Dinge und Termini verwechselt. Dass du zb Homosexualität als wider deine eigene Natur empfindest, ist klar. Niemand will dich zwingen, das als deine Norm oder Ästhetik anzuerkennen (sonst wärst du ja selber evtl bisexuell). Es aber als wider die Natur allgemein zu bezeichnen ist falsch. Es IST eine Spielart/Variante der Natur, die sich nicht reproduziert und allein deswegen Unbehagen auslöst. Im Endeffekt aber keine Gefahr darstellt. Homosexualität ist natürlich, was soll sie sonst sein? Künstlich?
      8 3 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 18:33
      Highlight @DanyBoy; über das Natürliche lässt sich streiten. Du sprichst im Post an Benjo46 die Tatsache der nicht oder erschwerten Reproduzierbarkeit an, so in einer halben Zeile an und dann geht es wieder in die Richtung dass dies keine Gefahr darstellt. Ja es ist eine Spielart der Natur, trotzdem ist eben für viele diese Nichtreproduzerbarkeit ein Problem. Das verstehe ich, aber ich messe ihr keine grosse Wichtigkeit zu weil ich bei den gegebenen Zahlen keine Gefahr sehe. Wie ich denken würde wenn die Zahlen ein anderes Bild zeigen würden weiss ich ehrlich gesagt nicht.
      3 4 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 18:45
      Highlight @DanyBoy; Dein Schlusssatz mit der Feststellung dass es nur natürlich und künstlich geben soll ist nun sehr einfach gestrickt.
      Ueberlege einmal und lassen wir die Schwulen beiseite: Ist das wirklich so einfach; natürlich wider künstlich?
      Kennen wir nicht widernatürliches Verhalten ohne dass wir da von künstlich reden können? Ich verzichte auf Beispiele um zu verhindern dass der eine oder andere diese Beispiele mit dem Schwulsein in Relation bringt und gehe davon aus dass Du genügend Lebenserfahrung hast um dir "natürliche" aber "unnatürliche Verhaltensmuster" zusammen zu reimen.
      5 3 Melden
    • Danyboy 31.05.2016 18:53
      Highlight Wir könnten auch detailliert über die Frage der Reproduzierbarkeit diskutieren, mir gehts nicht um "das mal kurz abhandeln". Es gibt weder Daten dazu, dass Homosexualität zunimmt, noch irgendwelche Hinweise, dass die Menschheit in ihrer Existenz in Gefahr ist. Und diese Faktenlage besteht seit einer halben Ewigkeit. Mit modernen Methoden ist die Reproduzierbarkeit zudem nur noch theoretisch, oder wie du schreibst "erschwert". Wenn aber Kinderkriegen so zwingend ist, müsste jedes heterosexuelle kinderlose Paar (freiwillig/unfreiwillig kinderlos) zur Reproduktion oder Adoption gezwungen werden?
      5 0 Melden
    • Fabio74 31.05.2016 19:30
      Highlight @Franco L: Nein man kann die Erwachsenen nicht abschaffen. Aber die Kinder lernen nun mal von den Erwachsenen. Und wenn diese ihnen einreden, dass Schwule abnormal sind, dann geht das so weiter.
      Mein Beispiel war eins quasi vor der Tür. Man kann die Kinder erziehen und ihnen erklären, dass es nicht eine Form des Zusammenlebens gibt. Oder die Schule machts, aber dann kommen die Frömmler wieder und schwafeln von SExualisierung der Kinder.
      Niemand verneint die Probleme, die da sind, aber wegen einiger Ewiggestriger müssen wir nicht auf unsere Rechte verzichten.
      7 3 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 20:03
      Highlight @DannyBoy; Es wird häufig der Vergleich zwischen Heteropaaren die keine Kinder kriegen können und den Schwulen die nur erschwert Kinder kriegen können angeführt, nun das hinkt. Wieso? Bei einem Heteropaar dass keine Kinder kriegen kann liegt häufig eine Dysfunktion vor, Physischer oder auch psychischer Natur. Bei einem Schwulenpaar liegt die Sachlage doch etwas anders oder nicht? Die Veränderungen in der Gesellschaft die Du heute nicht als gegeben siehst (ich heute auch nicht) sind heute nicht zu taxieren. Das wird die Zukunft zeigen, denn diese Faktenlage ist doch noch nicht sooo alt.
      1 4 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 20:10
      Highlight @Fabio74; Die Schule macht es? Ja das ist vielleicht ein "frommes" Denken, sie macht es teilweise so wenig wie die Integration. Schwulsein ist nicht für jeden LehrerIn KEIN Problem.
      Unsere Schule ist ein Teil der Gesellschaft und vielleicht noch eine nun sehr direkte Anmerkung: Von meiner näheren Umgebung, Dicke, Dünne, Linke, Rechte, Arbeiter, Akademiker und sonst noch welche bemerke ich Bedenken gegenüber Schwulen quer Beet und NICHT immer bei den Frommeren. Und zwischen dem Zugeben dass man mit Schwulen Probleme hat finde ich die nicht Frommen zum Teil sehr häuchlerlisch "weltoffen".
      1 5 Melden
    • Danyboy 31.05.2016 20:40
      Highlight Richtig Franco, der Vergleich hinkt in einigen Aspekten, ist aber nicht gänzlich unnütz, weswegen ich ihn angefügt habe. Bewusst habe ich FREIWILLIG kinderlose Paare einbezogen. Vergehen die sich dann nicht an ihrem "natürlichen" Auftrag der Fortpflanzung und leben entgegen den moralischen/gesellschaftlichen Erwartungen vieler Leute? Zahlenmässig sind diese kinderlosen Paare wohl mehr als die Homosexuellen (nehm ich mal an). Ist einfach ein Denkexperiment meinerseits. Für mich hält die Logik einiger Konservativer einfach nicht stand.
      5 0 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 21:25
      Highlight @DanyBoy; der Zusatz freiwillig Kinderlos ist erkannt worden, ändert aber nichts an der Tatsache des hinkenden Vergleichs.
      Man muss die Sache doch beim Namen nennen! Es hat auch nichts mit Logik zu tun. Lebensentwürfe und Lebensbilder sind nicht an Form und Farbe gebunden, sie sind gefühlte und auch indoktrinierte Sichtweisen, die nun mal so vorhanden sind und die für die einen Beschränkungen darstellen.
      Aber es gibt einen Sack voll Beschränkungen und alle die einer solchen Beschränkung unterliegen fühlen sich zu recht benachteiligt. Doch das ist der Zoll des Zusammenlebens.
      0 6 Melden
    • Fabio74 01.06.2016 07:04
      Highlight @Franco Ich schrieb die Schule sollte es machen. Aber da scheitert man an den Rechtrn und den Frommen
      1 2 Melden
    • FrancoL 01.06.2016 09:04
      Highlight @Fabio74; Wenn Du schreibst "die Schule machts" dann kann ich nur verstehen dass es die Schule macht und nicht dass die Schule es machen könnte, sollte oder wollte.
      Das mit der Sexualisieren verstehe ich nun nicht ganz. Familienmodelle haben nicht NUR mit Sexualisieren zu tun, Familienmodelle entstehen auch weit VOR dem ersten Schulgang, Modelle prägen das Kind schon sehr früh. Das Kind kommt mit den Gesellschaftsnormen vor der "Sexualisierung" in Kontakt UND auch vor dem Eingriff der Schule oder der Kirche. Das erste Spielfeld ist die nähere Umgebung, ev. die KiTa und die Familie . . . .
      2 0 Melden
    • FrancoL 01.06.2016 09:10
      Highlight @Fabio74: . . . Die Familie ist sicherlich je nach Glaubensausrichtung ein Punkt der das Familienmodell prägt. Die Umgebung und auch Spielgruppe und Kita sind aber nicht zu vernachlässigen, da beginnt die Problematik der Akzeptanz. Und diese Akzeptanz kann nicht immer so locker betrachtet werden. Während ich früher noch problemlos in der Strasse spielen konnte mit allen anderen Kindern, haben wir heute ein System in dem die verschiedenen Familienmodelle hart "umkämpft" sind, es wird viel mehr be- und geurteilt was andere machen, man grenzt sich ab. Die Schule wird ständig hinterfragt . . . .
      1 0 Melden
    • FrancoL 01.06.2016 09:14
      Highlight @Fabio74; . . . . so locker geht die Gesellschaft NICHT mit den Lebensentwürfen um, weder LINKS, in der MITTE und schon gar nicht RECHTS.
      Es nun immer den Frommen in die Schuhe schieben zu wollen greift zu kurz. Wir sind nich so eine permissive Gesellschaft wie wir es gern darstellen würden, die Freiheit der einzelnen Familie oder ähnlichen Gebilde ist häufig eher nach INNEN und nicht nach aussen gewendet. Viel Freiheit für mich, aber weniger für den anderen. Das Versagen bei neuen Modellen ist ein Kollektivversagen der heute teilweise sehr egoistischen Gesellschaft.
      2 0 Melden
  • Micha Moser 31.05.2016 12:16
    Highlight Diese "Therapien" sind noch nicht verboten? Schrecklich. Das heisst man kann Therapien für nicht existierende Krankheiten veranstalten?
    30 12 Melden
  • Butschina 31.05.2016 11:23
    Highlight Ich bin selbst Mitglied in einer Freikirche. Der wichtigste Grundsatz nebst der Nächstenliebe ist es, nicht zu richten. Mein bester Freund ist homosexuell, es käme mir aber nicht im Traum in den Sinn in umpolen zu wollen. Ich liebe ihn wie alle meine Freunde ob gläubig oder nicht. Nicht jede Freikirche hat damit Probleme. Leben und leben lassen, heisst meine Devise.
    73 10 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 31.05.2016 13:11
      Highlight Finde ich einen sehr tollen Kommentar. Sie sehen, dass dieses Interview weder gegen den Glauben oder gegen Freikirchen als Ganzes schiesst, sondern eine Praxis anprangert, die es gibt. Leider haben das hier nicht alle verstanden.
      24 11 Melden
  • Einer Wie Alle 31.05.2016 11:14
    Highlight Ich habe mir die Doku vom NDR angeschaut "Schwulenheiler".

    Die Interviews sind echt Spitze, wie kommt eine alte Frau darauf Schwule mit zweiköpfigen Kälbern zu vergleichen (ja Schwule seien nicht die Norm, wie zweiköpfige Kälber).

    Oder ein christlicher Arzt, der sagt es sei eine Entscheidung, man liesse ja auch nicht gerade alle Atombomben hochgehen.

    Ich meine ich kann es ja selbst auch nicht verstehen schwul zu sein, da ich es nicht bin. Aber für schwule ist das mit der Heterosexualität wohl genau das gleiche. Ich akzeptiere jeden Schwulen genau gleich wie jeden Hetero, kein Unterschied.
    56 2 Melden
  • fischbrot 31.05.2016 10:26
    Highlight Obwohl nach einer solchen "Korrektur" die Fassade stimmt, werden diese Menschen ihr Leben lang nicht glücklich werden. Ich spreche ihnen daher mein Mitgefühl aus.
    Die Menschheit hat noch einen langen, langen Weg vor sich.
    37 11 Melden
  • benjo46 31.05.2016 10:25
    Highlight Und wieder einmal eine Hetze gegen die Kirche... Ihr seid nicht besser als "Schwulenhasser" ihr habt es einfach auf Christen abgesehen. Zum Kotzen diese Scheinheiligkeit...
    44 149 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 31.05.2016 10:44
      Highlight Wo? Wo wird hier gegen die Kirche gehetzt?! Es wird gesagt, wo solche "Korrekturen" durchgeführt werden. Und das wird nunmal vornehmlich in diesen Kreisen durchgeführt. Hat mit Hetze nichts zu tun. Es wird weder gesagt, dass die Kirche schuld daran ist oder, dass alle Kirchen diese Praktiken unterstützen. Es wird nur verlangt, dass von dieser Seite gegen diese Problematik vorgegangen werden soll. Tun Sie, als wohl sehr religiöser Mensch, doch etwas dafür, dass die Kirche endlich ins 21. Jahrhundert findet, anstatt sich als Opfer zu inszenieren. Zum Kotzen dieses Gejammer...
      70 43 Melden
    • benjo46 31.05.2016 11:03
      Highlight Die Kirche wird halt gerne schlecht dargestellt. Klar ein Stück weit hat sie sich das selbst zuzuschreiben... und als "sehr religiöser Mensch" muss ich sagen, dass ich nichts gegen Schwule habe (musste mein Sturmgewehr abgeben, nein ernsthaft ich habe wirklich keinen Hass auf Schwule). Und abgesehen davon ich kenne Schwule die sehr darunter leiden obwohl sie nicht in "christlichen Kreisen" sind. Dieses Problem herrscht überall.
      30 39 Melden
    • Fabio74 31.05.2016 11:10
      Highlight Niemand hetzt hier gegen die Kirche!! Kritisieren von unhaltbaren Zuständen ist keine Hetze, sondern legitim und nötig. Ausserdem ist das ein sehr sachliches Interview im Gegensatz zu Ihrem Kommentar.
      Dieses dauernde sich zum Opfer stilisieren kotzt mich an.
      47 39 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 31.05.2016 11:40
      Highlight @benjo46: Nach Ihrer anfänglichen Aussage ist die Annahme, dass sie religiös sind, berechtigt, würde ich meinen. Ja, das hat sie sich definitiv selbst zuzuschreiben. Ich sage nicht, dass dieses Problem ausserhalb von der Kirche nicht existiert. Das tut es, und nicht zu wenig sogar. Aber nur, weil es ausserhalb der Kirche auch existiert, ist es noch lange keine Hetze gegen die Kirche, wenn man die Zustände kritisiert.
      21 20 Melden
  • Gren-D 31.05.2016 10:16
    Highlight Immer wieder Interessant, dass christliche Kirchen Homosexuelle heilen können....und sich Pädophile bei Ihnen hingegen weiter unbeschwert ausleben können...!
    102 32 Melden
  • leu84 31.05.2016 09:50
    Highlight Wie man eine Teufelsaustreibung durch die katholische Kirche ausdenken kann.
    8 23 Melden
  • El Schnee 31.05.2016 09:47
    Highlight Psychiatrische Therapie als psychische Vergewaltigung ist leider nicht nur bei Umpolung Schwuler und in Freikiirchen Tatsache. Auch die offizielle Psychiatrie richtet Unheil an: so werden z.b. den Menschen indentitätsvernichtende Krankheiten angehängt, die sie nicht haben, resp. die es gar nicht gibt und mit schwerste Medikamenten behandelt. Esoterik die mit FMH-Titeln geschützt ist. Niemand wagt zu widersprechen. Die Priester der Moderne haben eine grosse Lobby und werden tüchtig von der Pharma gepflegt. Eine zu grosse Ehrfurcht wird diesem Berufsstand entgegengebracht.
    16 69 Melden
    • elk 31.05.2016 12:01
      Highlight Ich glaube die Tabletten sind nicht unbedingt schwerer als beispielsweise eine normale Dafalgantablette. ;-)
      Was den Inhalt deines Beitrag angeht: klingt nach schlechten Erfahrungen.
      Die Psychiatrie hat sich trotzdem stark verändert seit den 50er Jahren und hat vielen Menschen geholfen. Das zu verneinen grenzt an Realitätsverlust.
      22 3 Melden
    • El Schnee 31.05.2016 12:36
      Highlight Elk: klingt wie ein klebriger Pharmavertreter oder Psychiater: ein bisschen Tablettenwitzchen (Psychopharmaka sind alles andere als harmlos, mitunter tödlich oder ist es als Warnung vor Schmerzmittel zu verstehen?), ein bisschen Verständnis, eine Prise historischer Verortung, aber zum Schluss doch noch die Rute: man pathologisiert kurzerhand Kritik an der Psychiatrie. Elk muss ein Profi sein, will sagen Profiteur vom Einsatz von Medis.
      3 15 Melden
    • elk 31.05.2016 13:20
      Highlight Tatsächlich wirkt Dafalgan va antipyeretisch und die schmerzlindernde Wirkung kann laut neusten Studien nicht bestätigt werden (sprich nicht mehr als Placebo).
      Bin werder Psychiater, noch klebriger sonst was.
      Aber Leute wie Du sind der Grund, weshalb sich Vorurteile gegenüber der Psychiatrie so hartnäckig halten und bedürftige Menschen stigmatisiert werden.
      Ich selbst möchte auch keine Neuroleptika nehmen müssen, ich weiss, welche Auswirkungen sie haben können. Aber ich möchte im Fall auch nicht mit unbehandelter Schizophrenie herumlaufen müssen.
      13 2 Melden
    • El Schnee 31.05.2016 14:00
      Highlight Abgesehen davon, dass Schizophrenie, aber auch andere Diagnosen (die seltsamerweise trotz Differenzierung aber alle mit den gleichen Medis behandelt werden) als Etiketten höchst umstritten sind: Menschenrechtsorganisationen haben festgestellt, dass mit Vorliebe bestimmte Gruppen mit schweren psychiatrischen Etiketten in die Stigmatisierung getrieben werden: Schwarze, Arme, ja auch Homos, und Querulanten.
      3 9 Melden
    • Charlie Brown 31.05.2016 16:07
      Highlight @El Schnee: Deine Ergüsse hier schaden mehr als sie nützen.

      Niemand nimmt wohl gerne Psychopharmaka. Die Nebenwirkungen sind echt beschissen. Aber weisst du was? Bei akuter Suizidalität ist keine Medis nehmen tödlicher.

      Ich finde es richtig, dass man kritisch ist. Aber Einseitigkeit wird der Sache nicht gerecht. Ich muss @elk recht geben. Deine Argumentation ist Wasser auf die Mühlen der Leute, die Menschen mit psychischen Problemen nicht ernst nehmen. Denk mal darüber nach.

      Und nein, ich arbeite nicht für die Pharma. Aber ich bin ziemlich direkt betroffen in meinem nächsten Umfeld.
      11 2 Melden
    • El Schnee 31.05.2016 16:28
      Highlight Dass bei Suizidalität kein Medikament nehmen tödlicher ist, ist grauenhaft falsch. Es ist dies eine Behauptung die seit Jahren kursiert und aber nur ein schamloses Ausnutzen der Ängste der Menschen durch Pharma und anhängende Profiteure ist. Sogar Psychiater gestehen, dass sich Suizide nicht vorhersagen lassen. Im Gegenteil: es liegen immer mehr Berichte von schrecklichen Taten unter Einfluss solcher Medikamenten vor. Und so nebenbei: Ergüsse jeglicher Art werden auch schwieriger ...
      0 10 Melden
    • Charlie Brown 31.05.2016 16:41
      Highlight @El Schnee: Welche persönliche Erfahrung hast du mit Suizidalität? Was verleitet dich dazu, in so einer fundamentalistischer Weise zu schreiben?
      7 0 Melden
    • elk 31.05.2016 17:57
      Highlight @elschnee: Wir haben ja ein gutes Instrument zur Hand um zu verifizieren, was sich bewährt und was man nicht unbedingt weiterführen braucht. Dieses Instrument nennt sich Wissenschaft. Und diese sagt, dass eine medikamentöse UND psychotherapeutische Therapie bei vielen psychiatrischen Erkrankungen insegsamt die besten Resultate erzielen.
      Dass verschiedene Erkrankungen mit dem selben Medikament behandelt werden ist in der Medizin normal. Ob Sehenscheidenentzündung, Kreuzbandriss oder Fraktur: du wirst immer ein NSAR bekommen. etc.
      Deine radikale Ansicht finde ich echt bedenklich.
      11 1 Melden
  • BetterTrap 31.05.2016 09:36
    Highlight Menschen töten und verletzen Menschen für einen Glauben, welchen Menschen erfunden haben um sich Überlegen gegenüber anderen Menschen zu fühlen.

    Wir sind eine primitive Spezies, nicht gemacht zum überleben.
    59 22 Melden
  • GammaPsh 31.05.2016 09:35
    Highlight Wir sollten ein Angebot für "Christenheilung" aufbauen und die Aufklärung propagieren. Wobei das haben wir ja, nennt sich Bildung und wird gerade zusammengestrichen und unter den Bauern verteilt.
    65 32 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 10:46
      Highlight Ich staune immer wieder wie alles am Glauben und der Religion aufgehängt wird.
      Gerade heute wo eine grosse Ablehnung der Religionen und des Glaubens in unseren Breitengraden klar ersichtlich ist und auch gelebt wird finde ich ein verkennen der Tatsache, dass das Gleichgeschlechtliche viel eher eine gesellschaftliche Problematik darstellt das Hauptproblem. Aber scheinbar ist es einfacher Probleme NICHT zu lösen wenn man sich auf einen erkannten Schuldigen (Religion, Glauben) beschränken kann.
      31 17 Melden
    • Fabio74 31.05.2016 11:12
      Highlight @Franco: Abstrus. Inwiefern stellte eine Minderheit ein gesellschaftliches Problem dar? Was nehmen wir euch weg? Wovor habt ihr Angst?
      14 29 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 31.05.2016 11:45
      Highlight @FrancoL: Warum stellen Gleichgeschlechtliche eher eine gesellschaftliche Problematik dar?
      Ich bitte um eine Erklärung, denn diese Aussage habe ich so noch nie gehört und sie macht für mich überhaupt keinen Sinn.
      13 23 Melden
    • Angelo C. 31.05.2016 11:54
      Highlight FrancoL :

      Absolut richtige Feststellung!

      Die Ablehnung Homosexueller prioritär den Kirchen zu unterstellen ist ein Witz, zumal wenn man bedenkt, dass es vorab muslimische Kreise, aber auch zahllose Staaten Afrikas, gar nicht erst zu reden von Osteuropa und Russland sind, welche Schwule anprangern, ins Gefängnis stecken oder sogar töten.

      Gewiss, auch die christlichen Kirchen spielen in dieser religiös motivierten, biblischen Ablehnung "perverser Handlungen" eine gewisse Rolle, doch ist es absolut evident, dass es vielmehr ein gesamtgesellschaftliches Problem (Intoleranz und Hass) darstellt.
      37 8 Melden
    • Fabio74 31.05.2016 12:30
      Highlight @Angelo:Osteuropa ist nicht christlich? Uganda auch nicht?
      Und nur weil Teile der moslemischen Welt menschenverachtende Gesetze hat, geht in Ordnung was hier läuft? Sorry mehr als absurd dieser Kommentar
      10 16 Melden
    • Angelo C. 31.05.2016 12:57
      Highlight Fabio74 :

      Wenn man jung und relativ unerfahren ist, neigt man oft dazu, Dinge die einem Betroffenen als "absurd" vorkommen, zu negieren :



      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gesetze_zur_Homosexualit%C3%A4thttp://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/577753/Homosexualitaet-in-68-Laendern-unter-Strafe

      http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/577753/Homosexualitaet-in-68-Laendern-unter-Strafe

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gesetze_zur_Homosexualit%C3%A4t

      Uganda ist ein Einzelbeispiel und in Russland hat Putin (und nicht primär die orthodoxe Kirche) die Antihomo-Gesetze erlassen...

      25 7 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 31.05.2016 13:17
      Highlight Und wenn man alt und verbittert ist, sieht man die eigene Absurdität gar nicht mehr. Sie nehmen also diese Praktiken in Schutz, weil es in anderen Ländern auch so gemacht wird? Kritik ist nicht zugelassen, bis alle anderen das zuerst geändert haben? Oder verliert man das Textverständnis im Alter plötzlich? Denn es war nirgendwo die Rede davon, dass die Kirche primär für die Ablehnung Schwulen gegenüber verantwortlich sei. Aber solange man dem Islam mal wieder die Schuld geben kann spielen die Ungereimtheiten ja auch keine Rolle mehr. Osteuropa ist übrigens mehr, als nur Russland. Just saying
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    • Angelo C. 31.05.2016 13:49
      Highlight Um dein Differenzierungsvermögen scheint es - ungeachtet deines möglichen Alters - schlecht bestellt zu sein - wer lesen und interpretieren kann, ist klar im Vorteil 😊!

      WO und WIE habe ich diese "Praktiken" auch nur mit einem Wort legitimiert oder gar befürwortet, tztz?

      Richtig ist dagegen, dass ich die Aussage FrancoL bestätigt und erklärt habe, dass die Ablehnung der Homosexualität keineswegs nur von Kirchen, sondern weltweit (ausser in den Industriestaaten) ein gesellschaftliches Problem darstellt.

      Wer das bestreiten will oder nicht mal differenzieren kann - hat schlicht keine Ahnung.
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    • FrancoL 31.05.2016 14:02
      Highlight @An alle; Zu meinem Post von 10.46: Man muss schon blind sein um zu behaupten die Vorbehalte gegenüber der Homosexualität sei nur bei den Kirchen und deren Gläubigen verbreitet. Das war der Inhalt meiner Aussage.
      Es geht nicht um was, wer, wo wem anscheinend was wegnehmen soll (@Wurst), sondern um die einfache Feststellung dass in der Gesellschaft im Allgemeinen die Vorbehalte behaftet sind (@Louie) und es ist darum ableitbar dass eben in der Gesellschaft allgemein die Thematik aufgearbeitet werden muss und nicht nur bei den Kirchen und Gläubigen.
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    • Danyboy 31.05.2016 14:02
      Highlight Angelo C.: Wenn ich Franco L's Kommentar halbwegs richtig verstanden habe, scheint er zu glauben, dass zwar momentan gerne gegen Kirche und Religion geschossen wird, wo doch die Homosexuellen das grosse Problem sind! Aber ok... Und dass beim Thema "Therapie" Christen drankommen ist logisch; weil praktisch NUR von dort Heilungsangebote kommen... As simple as that.
      6 3 Melden
    • Fabio74 31.05.2016 14:06
      Highlight @Franco: mit 41 Jahren darf ich als "Betroffener" Dir klar sagen,dass du Mist schreibst. Uganda idt Beispiel für viele christlicheLänder Afrikas,die von Evangelikalem US Kirchen finanziert werden znd entsprechende Gesetze gegen Schwule fordern. Russland und die orthodoxe Kirche steckt mit Putin unter einer Decke. Die osteuropäischen Staaten haben die Gesetze unter Druck der EU angepasst.
      Hab keine Abtwort gekriegt, ob wenn moslemische Länder solche Gesetze haben, es dann für den angeblich überlegenen Westen ok ist auch so zu sein?
      Und: Was nehmen wir euch weg? Wovor habt ihr Angst?
      7 17 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 14:07
      Highlight @Louie König; Ich erwähne die Gesellschaft im Allgemeinen weil ich das die ablehnende Haltung gegenüber Schwulen ausmachen konnte und heute noch kann. Wir arbeiten mitunter für die Modebranche und kennen eine Vielzahl an Schwulen. Es ist uns allerdings nicht entgangen dass bei den Zulieferfirmen ein nicht aufgearbeitetes Problem gegenüber den Schwulen sichtbar wird und es auch noch eine Zeit brauchen wird bis diese Vorbehalte verschwinden werden. Nochmals unabhängig von Religion eher abhängig von den einzelnen Befindlichkeiten.
      17 1 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 31.05.2016 14:09
      Highlight Wer sich klar ausdrücken kann auch, Angelo. Und da ist es um dich ganz schlecht bestellt.
      Du suchst zuerst mal überall sonst, als der Kirche, das Problem. Stimmt, die Praktiken befürwortest du vielleicht nicht direkt, du verurteilst sie aber genauso wenig, dafür bist du, leider, zu schlau. Muslime müssen sich doch auch immer vom Terror distanzieren, wieso also du nicht von den Praktiken von "christlichen" Institutionen?
      Dass die Ablehnung von Homosexualität ein gesellschaftliches Problem ist (auch in den Industriestaaten), ist absolut korrekt.
      Vom Differenzieren verstehst DU ja sehr viel...
      4 14 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 14:13
      Highlight @Angelo C.; Danke für die Unterstützung! Es scheint aus der Mode gekommen zu sein eine globale Sicht der Probleme anzustreben, man will zu schnell einen einfach auszumachenden Schuldigen suchen und finden. Ja manchmal findet man ihn bevor er überhaupt gesucht wurde ;-)
      19 4 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 14:38
      Highlight @Fabio74; Und ich der nun seit mehr als 20 Jahren mit einer Vielzahl von Schwulen zusammenarbeite (CH, IT, F), sie mag und auch gut kenne, kann Dir nur bestätigen, dass eine Vielzahl von ihnen nicht mit der Ablehnung durch viele Kirchen ein Problem haben sondern ein Problem sehen in der Tatsache, dass heute hier in Mitteleuropa immer noch ein latentes Unbehagen gegenüber Schwulen vorhanden ist.
      Es geht mir um eine Versachlichung der Diskussion ohne diese an EINEM vermeintlichen Schuldigen festzumachen.
      13 3 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 31.05.2016 14:38
      Highlight @FrancoL: Ich muss mich bei dir entschuldigen. Leider habe ich deinen Kommentar missverstanden, so wie auch Fabio, wie es mir scheint. Dein erster Kommentar suggeriert, dass du die Homosexualität als Problem siehst und nicht die Ablehnung gegenüber ihnen.
      Diesen Aussagen kann ich zu hundert Prozent zustimmen. Die Ablehnung gegenüber Homosexuellen ist ein weltweites Problem. Und dagegen soll und muss vorgegangen werden. Nicht nur bei Kirchen, das ist richtig, aber ganz sicher auch.
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    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 31.05.2016 14:44
      Highlight @FrancoL: Es wird nicht NUR an diesem Schuldigen festgemacht, aber eben auch. Denn in religiöse-konservativen Kreisen ist das "Heilen" von Homosexualität leider doch noch gängige Praxis (kannte ich vor diesem Interview vornehmlich aus den USA). Aber alleine sind sie mit der Ablehnung definitiv nicht, diese teilen sie sich mit einer Vielzahl von Menschen mit allen Arten von Glauben und Ansichten und Hautfarben.
      Es fängt doch schon bei kleinen Dingen an. Schwule dürfen, soweit ich weiss, bis heute kein Blut spenden in der Schweiz.... aus...naja...Gründen..
      3 8 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 15:02
      Highlight @DannyBoy; Du liegst mit Deiner Interpretation meines Posts um 180° verkehrt. Ein Teil der Gesellschaft und zwar unabhängig von Religion und Glauben hat mit den Schwulen ein Problem und da ist Aufklärung angesagt. Ich mag es nicht wenn man versucht die Schuld in eine Ecke anzugliedern, wir sind heute eine weit diversifizierte Gesellschaft und zumindest in Mitteleuropa nicht mehrheitlich den kirchlichen Mustern unterworfen.
      10 2 Melden
    • Fabio74 31.05.2016 16:20
      Highlight Nein halte an meinen Kommentaren fest. Es ist Fakt, dass Freikirchen solche Umpolungen machen. Entsprechend die Kritik an die Kirche. Das zurückschieben auf die Geselschsft ist mir zu billig. Solange die Kirchen meinen ihre Wahrheit sei die einzige, kommen die Gesellschaften in vielen Ländern nicht voran.
      Wenn die Aufklärung fehlt, dann klären wir auf. Aber redet man davon plärrt die Rechte wieder über Sexualisierung der Kinder.
      Wir verlangen die gleichen Rechte
      5 13 Melden
    • Danyboy 31.05.2016 16:22
      Highlight Gut, diese Sicht teile ich eigentlich. Dann habe ich dein Posting hierzu entweder falsch interpretiert oder es ist missverständlich formuliert ;)
      4 2 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 16:25
      Highlight @Wurst; ok verstanden :-))
      6 1 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 17:28
      Highlight @Fabio74; Wenn ich Deine Posts + der grosse Wille die Kirchen in den Vordergrund zu stellen so betrachte, erkenne ich unsere Gesellschaft nicht mehr, nämlich die Gesellschaft die sich in breiten Teilen von den Kirchen entfernt hat, eine Gesellschaft die es immer wieder anführt dass sie eben nicht mehr von der Kirche geleitet wird oder geleitet werden will. Und nun kommst DU Fabio und willst diese Gesellschaft so quasi in Schutz nehmen + den schwarzen Peter den Kirchen zuspielen. Das greift zu kurz und sorry dient auch der Sache nicht. Die Kirche ist nur ein Part der Gesellschaft, ein kleiner.
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    • Fabio74 31.05.2016 19:37
      Highlight @Franco L Die Kirchen in Europa sind ein kleiner Teil, aber ein wichtiger nach wie vor.
      Aber sie haben im Osten und in Afrika grossen Einfluss und den machen sie via die korrupten Regimes bemerkbar.
      Aber habe noch immer keine Antwort erhalten, was wir euch weg nehmen wenn wir gleiche Rechte haben und woher ihr alle Angst habt?
      Vielleicht mal nur diese 2 Fragen beantworten
      BTW schiebe niemandem was zu
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    • FrancoL 31.05.2016 20:21
      Highlight @Fabio74; Niemand nimmt jedem etwas weg weder Schwule den Hetero noch Hetero den Schwulen.
      Du sprichst immer von Angst; ich spreche von Bedenken die ein Teil der Gesellschaft hat.
      Menschen haben sich verschiedene Bilder der Gesellschaft erarbeitet oder besser gesagt angeeignet und ein Teil der Gesellschaft hat in ihrem Bild ein Bedenken gegenüber Gleichgeschlechtlichem.
      Nicht viel anders als Schwule dies auch haben gegenüber Bedenken der nicht gleich Denkenden, so zB Schwule die in Sachen Fortpflanzung die Leihmütter ins Feld führt dann aber kaum die Bedenken verstehen können.
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    • Fabio74 31.05.2016 21:23
      Highlight @FrancoL: Über Bedenken kann man diskutieren. Aber wenn niemand dem anderen was weg nimmt kann man die gleichen Rechte einführen.
      Und schlag vor wie man gegen Bedenken vorgehen kann.

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    • You will not be able to use your remote control. 31.05.2016 21:30
      Highlight FrancoL war noch nie in Uganda.

      Ausserdem spricht der Typ übers hier aber nicht über Wurst:

      In welchen Kreisen werden diese Therapien in der Schweiz durchgeführt?

      In erster Linie im christlich-konservativen Milieu, also in evangelikalen Kreisen, innerhalb des freikirchlichen Spektrums und bei christlichen Sekten. Allgemein gesagt: Dort, wo ein konservatives Weltbild gekoppelt ist mit einer religiösen Lebensweise. Ausserhalb wäre mir nichts bekannt. Das Grundmotiv liegt praktisch immer in der Religion.
      2 5 Melden
    • FrancoL 31.05.2016 21:35
      Highlight @Fabio74; Es gibt vielerlei Bedenken die es zu "entschärfen" gäbe. Das ist ein weites Gebiet und fängt häufig nicht unbedingt bei der Sicht zu den Schwulen an.
      Nehmen wir mal die Situation mit den Schwulen Paaren und dem Kinderwunsch. Da beginnt doch die Geschichte nicht beim schwulen Paar sondern bei der Wahrnehmung wie sich ein Kind in der HEUTIGEN Gesellschaft gut fühlen könnte. Da gibt es Dutzende von Modellen und ich fasse das Resultat mit den verzweifelten Worten meiner Cousine zusammen, die ein dunkelhäutiges Kind hat; Die Gesellschaft ist nicht so weit wie man mir weis machen will.
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    • FrancoL 31.05.2016 21:43
      Highlight @Fabio74; Gegen Bedenken helfen nur Aufklärung aber vor allem Zeit und günstige Bedingungen. Wir sind in einer Zeit die im technischen Bereich rasant und teilweise viel zu schnell Fortschritte macht und dies bedingt LEIDER dass die Gesellschaft stagniert, und kaum Fortschritte macht, auch wenn wir das gerne anders sehen wollen. Wenn Fortschritte da sind dann meistens nur in gewissen Gesellschaftsteilen und die sind nicht die Gesellschaft per se.
      Wir entwickeln uns gesellschaftlich nicht so schnell und vor allem wir pendeln; von einem Pol zum anderen. Es fehlt die Zeit zur Entwicklung.
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    • FrancoL 31.05.2016 21:50
      Highlight @You will…; Wo nimmst Du die Erfahrung her. Wo kannst Du beurteilen wie die Gesellschaft in der Schweiz auf Schwule und deren Ansinnen reagiert? ES geht um den Gesamtkomplex der Schwulenproblematik und nicht um Teilaspekte. Es wäre meines Erachtens schön man könnet alles in der religiösen Ecke erledigen, denn dass würde sich bei der heutigen Flucht von den Kirchen weg praktisch selbst erledigen. Aber es ist nicht so! Nicht die noch wenigen Religiösen verhindern da etwas, sondern die Gesellschaft!
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  • Miss_Ann_Thropist 31.05.2016 09:22
    Highlight Es ist ein Kampf auf verlorenem Terrain. Rechtlich gesehen kann man ihnen nichts anhaben, weil sie "bloss" Seelensorge betreiben. Das Individuum merkt dabei anhand seiner Erziehung und Religiosität nicht, dass seine Integrität nicht nur verletzt, sondern regelrecht gebrochen wird.
    Ganz perfid ist diese "du bist im Grunde ein guter Mensch und Gott liebt dich, du musst nur aufhören zu Sünden" Sache.
    Zudem unterwandern diese Freikirchler zurzeit den Sozialbereich (habe zwei in meiner FaBe Klasse) und nutzen jede Gelegenheit "vom Weg abgekommene" Menschen bekehren zu wollen.
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    • pulcherrima* 31.05.2016 10:33
      Highlight Erschreckend finde ich auch die grosse Anzahl Freikirchler in der PH. Es geht ja wohl überhaupt nicht, bei Kindern zu missionieren und womöglich die Genesis als wahr und die Evolutionstheorie als Lüge hinzustellen.
      30 7 Melden
    • Julian Steinmann 31.05.2016 11:04
      Highlight Man darf die Evolutionstheorie nicht als Lüge darstellen, die Schöpfung hingegen schon?
      10 18 Melden
    • pulcherrima* 31.05.2016 11:19
      Highlight Das wollte ich damit nicht aussagen. Es hat jeder das recht zu glauben, was er will. Es geht jedoch für einen säkularsierten Staat nicht, dass Lehrer ind der Primar- oder Sekundarschule den Kindern erzählen Gott habe die Welt geschaffen und dies als einzige Wahrheit hinstellen. Diese Aussage gehört nicht einmal in den Religionsunterricht. Dieser sollte vielmehr die verschiedenen Religion kritisch betrachten und bei der Schöpfung auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Mythologien eingehen.
      20 2 Melden
    • pulcherrima* 31.05.2016 11:24
      Highlight Hauptsächlich wollte ich aber auf den Aspekt des Missionierens eingehen. Es gibt viele Freikirchler die nicht eigentlich missionieren. Es sind mehr Bemerkungen wie "ich bete, dass du auf den richtigen Weg findest", welche nur gut gemeint sind, aber verheerende Auswirkungen auf einen unsicheren Teenager haben können. Eine solche Aussage kann gerade auf einen jungen Menschen in schwierigen Situationen (Scheidung der Eltern, schlechte Noten, Liebeskummer etc.) eine starke Wirkung haben. Es gäbe regelrechte Hasstiraden, wenn ein muslimischer Lehrer so etwas sagen würde, wieso soll es so ok sein?
      16 1 Melden
  • Calvin WatsOff 31.05.2016 09:18
    Highlight Lasst einen Menschen einfach Mensch sein, so wie er ist.

    Zum Ko...., dieses immer Einfluss nehmen wollen. Gut gibt es Organisationen wie Pink Cross.
    67 23 Melden
    • Mnemonic 31.05.2016 09:45
      Highlight Gut gesagt!
      21 20 Melden
    • Calvin WatsOff 01.06.2016 09:42
      Highlight 😂❤️😂❤️😂 ich mag Wurst 😂
      2 0 Melden
    • Calvin WatsOff 01.06.2016 16:23
      Highlight bin ja schon still... ;((
      1 0 Melden
  • Mnemonic 31.05.2016 09:17
    Highlight Ich wage kaum an die Folgeschäden zu denken, mit denen diese jungen Leute dann als Erwachsene zu kämpfen habe.
    47 13 Melden
  • breeaakdancc 31.05.2016 09:11
    Highlight Und wieso braucht es dafür eine PushNotification?!
    21 56 Melden
    • Bav 31.05.2016 09:36
      Highlight Weil in einem Land wie der Schweiz solche Zustände nicht existieren dürften und es jeden was angeht. Sonst heisst es wieder "es gibt ja keine Probleme".
      48 16 Melden
    • SuicidalSheep 31.05.2016 09:39
      Highlight Gegenfrage: Warum liest du den Artikel dann, wenn es dich nicht interessiert?
      28 17 Melden
    • Stephan Locher 31.05.2016 10:10
      Highlight @breeaakdancc war Dir dieses Thema vor der Pushnotification auf nationaler Ebene bekannt?
      15 6 Melden
    • Fabio74 31.05.2016 11:13
      Highlight weil es gesellschaftlich relevant ist
      8 11 Melden
    • Charlie Brown 31.05.2016 16:11
      Highlight @breeaakdancc: Ist denn z.B. irgend ein bescheuertes Fussballresultat push-relevanter?
      5 0 Melden

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