Schweiz
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Virginia Markus polarisiert bild: zvg

Schweizer Tierschützerin: «Zoos? Inakzeptabel! Früher steckte man Schwarze auch in Käfige»

Diese Autorin und Tierschützerin findet: Die Milchwirtschaft gehört verboten, wir diskriminieren Tiere wie früher Homosexuelle und sowieso – die Gesellschaft begeht einen Massenmord. Das Interview mit der Antispeziesistin Virginia Markus, die mit ihren radikalen Aussagen für Aufsehen sorgt. 

02.01.18, 10:26 02.01.18, 22:53

Sie ist das neue Aushängeschild der Westschweizer Tierschutz-Szene. «Le Temps» widmete ihr ein Porträt, bei der RTS war sie Gast in drei Sendungen zur Prime Time und auch in einem «10 vor 10»-Beitrag taucht sie auf: Virginia Markus, 27, schrieb ein Buch über die Schweizer Milchindustrie und sorgte mit Filmaufnahmen in Schlachthöfen, wo Tiere misshandelt werden, für Schlagzeilen.

Wegen ihren Überwachungskameras und der Besetzung eines Schlachthofs haben sie und die anderen beteiligten Aktivisten nun eine Anklage am Hals. Aber das juristische Nachspiel sei ein kleines Übel im Gegensatz zu den Misshandlungen, die die Tiere erleiden müssen, sagt die Antispeziesistin.

«Eines Tages werden wir Tiere gleichwertig behandeln.»

Immer mehr Schweizer und Schweizerinnen verzichten aus ethischen Gründen auf tierische Produkte. Auch politisch werden regelmässig neue Forderungen hörbar. Die Tierrechts-Stiftung «Sentience Politics» lanciert im Frühling 2018 die Volksinitiative «Für weniger Tierleid in der Landwirtschaft». Ihr Ziel: die Massentierhaltung in der Schweiz abschaffen. 

Virginia Markus geht einen Schritt weiter. Sie verurteilt die Überlegenheit der Menschen gegenüber der Tierwelt, den Speziesismus, welcher zurzeit unsere Gesellschaft prägt. Damit stösst sie oft auf Unverständnis. Doch die Tochter eines Schweizers und einer Chinesin ist überzeugt: «Eines Tages werden wir Tiere gleichwertig behandeln.»

Frau Markus, während den Festtagen kam bei vielen ein Fondue chinoise oder Stopfleber auf den Tisch. Auch bei Ihnen?
Virginia Markus:
Nein, ich bevorzuge andere Speisen. Fondue Chinoise kann man aber auch ohne Tierfleisch zubereiten – dem bin ich nicht abgeneigt. Foie gras hingegen ist schrecklich. Darüber wird genau wie über Pelz seit mehr als 20 Jahren debattiert. Doch nichts hat sich geändert.



Das Parlament hat Ende November einen Vorstoss versenkt, der Foie gras verbieten wollte. Gegner sahen die «kulinarische Tradition» in der Romandie gefährdet. Können Sie das nicht nachvollziehen?
Wenn wir nach diesem Kriterium beurteilen würden, könnten wir auch die Beschneidung von kleinen Mädchen in Afrika gutheissen. Diese gilt ja auch als Tradition. In unserer fortschrittlichen Gesellschaft sind solche Argumente ein No-Go. Foie gras zu essen ist einfach nur egoistisch. Man quält ein Tier für ein paar Sekunden Gau­men­freu­de. Stellen Sie sich nur mal vor, wie die Gänse und Enten leiden, wenn sie gestopft werden.

Die Tierschützerin im Gespräch mit watson. bild: watson 

Sie bezeichnen sich als Antispeziesistin. Was ist das?
Um darauf antworten zu können, muss ich ausholen: Als «Speziesismus» bezeichnet man die Vorstellung, dass Menschen aufgrund ihrer Art allen anderen Spezies überlegen seien und diese deshalb behandeln könnten, wie sie wollten. Das lehne ich ab. Ich fordere für die Tiere ein Recht auf Leben, auf Freiheit und auf körperliche wie psychische Unversehrtheit. Das heisst konkret, man sollte keine Tiere töten und essen, sie nicht für Tierversuche missbrauchen, sie nicht ausbeuten und sie auch nicht in Zoos sperren. Kurz: Aufhören, sie wegen ihrer Art zu diskriminieren.

«Nur weil ein Hund nicht sprechen kann, sind wir ihm nicht überlegen. Wir behandeln geistig Behinderte auch nicht schlechter, nur weil sie vielleicht nicht sprechen oder einen tieferen IQ haben.»

Diskriminieren?
Ja. Die Idee des Antispeziesismus ist ja gerade, dass man aufhört, die Leiden der verschiedenen Lebewesen zu priorisieren. Nur weil ein Hund nicht sprechen kann, sind wir ihm doch nicht überlegen. Wir behandeln geistig Behinderte auch nicht schlechter, nur weil sie vielleicht nicht sprechen oder einen tieferen IQ haben – jedenfalls nicht hierzulande und in unserer heutigen Gesellschaft. Genau wie Homophobie, Sexismus und Rassismus sollte bei uns in der Schweiz auch die Diskriminierung von Tieren inakzeptabel sein.

Ihre Position ist ziemlich extrem. Glauben Sie, dass sie jemals mehrheitsfähig wird?
Ja, davon bin ich überzeugt. Unsere Gesellschaft fordert seit Jahrzehnten stets mehr Gerechtigkeit für Minderheiten und Wehrlose ein. Es gibt keinen Grund, warum das nicht auch für Tiere gelten sollte. Bereits heute ist der korrekte Umgang mit Tieren für viele wichtig. Es gibt immer mehr Vegetarier, Veganer oder Leute, die aus ethischen Gründen wenig Fleisch essen oder kein Leder tragen. Eines Tages werden sich unsere Nachkommen entrüstet fragen, wie wir ohne triftigen Grund so viele Tiere töten konnten.

Ist das nicht die Nahrungskette?
Karnivore Tiere töten andere Tiere, um zu überleben, wie das früher bei uns Menschen auch der Fall war. Heute aber ist das Fleischessen für uns nicht überlebenswichtig – jedenfalls nicht hier in der Schweiz. Man kann sehr gut auf Fleisch und Fisch verzichten und gleichzeitig bei bester Gesundheit sein.

Aber die Tiere sind sich ihrer Sterblichkeit doch weniger bewusst …
Also erstens denke ich nicht, dass das zutrifft. Viele Tiere schreien und sträuben sich, wenn die Mitarbeiter sie ins Schlachthaus zerren. Zweitens komme ich nochmals auf ein vorher angetöntes Argument zu sprechen: Wir würden nie eine geistig behinderte Person diskriminieren, weil wir glauben, dass ihr Leiden weniger bewusst ist als unseres. In der Schweizer Gesetzgebung schützen wir die Wehrlosen. Und die Tiere können sich gegen uns nicht zur Wehr setzten.

«Vor 200 Jahren war das Etablissement auch schockiert, wenn Leute sagten, Schwarze seien auch Menschen.»

Ist der Antispeziesismus nicht Ausdruck einer Wohlstandsgesellschaft, die keine anderen Probleme hat?
Vor 200 Jahren war das Etablissement schockiert, wenn Leute sagten, Schwarze seien auch Menschen. Gesellschaftsaufwühlende Veränderungen wie wir sie fordern, werden am Anfang immer kritisiert. Das eigene Gewissen sowie der Lebenskomfort wird in Frage gestellt. Besonders schockiert sind natürlich Menschen, die von der speziesistischen Haltung leben.

Jonas Fricker, der seit 2015 für die Grünen im Nationalrat sass, hatte während der Debatte um die Fair-Food-Initiative einen Vergleich zwischen Schweinetransporten und der Deportation von Juden nach Auschwitz gezogen. Wie beurteilen Sie seine Aussagen?
Ich weiss nicht, ob ich dasselbe gesagt hätte, aber gewisse Parallelen zwischen den Leidensgeschichten kann man da sicher ziehen.

Wir betreiben mit unserer Tierindustrie also einen Massenmord?
Das ist ein Fakt und nicht eine Ansichtssache – es ist Massenmord. Wir töten unendlich viele Tiere ohne Notwendigkeit. Wissen Sie, ich stelle mich hinter jede Minderheit und möchte diese verteidigen. Ich kaufe mir seit Jahren auch fast keine Kleider mehr, weil ich keine schlechten Arbeitsbedingungen in China oder Bangladesh unterstützen möchte. In vielen Bereichen haben wir hierzulande glücklicherweise bereits viel erreicht. Wie zum Beispiel bezüglich der Gleichstellung zwischen Mann und Frau oder der Homophobie. Nun wird es Zeit, die Anliegen der Tiere anzupacken. Aber uns ist bewusst, dass es für eine grosse Veränderung noch ein paar Generationen brauchen wird.

Beitrag in der Westschweizer Tagesschau

Was halten Sie von Klon-Fleisch?
Solange kein Tier für Fleisch getötet werden muss, bin ich nicht dagegen. Jedoch finde ich es etwas krankhaft, unbedingt die Textur von tierischem Fleisch essen zu wollen.

Finden Sie auch Bauern krank, die ihre Tiere zum Schlachten schicken?
Nein, viele mögen ihre Tiere sehr. Ich habe bei den Recherchen zu meinem Buch viele Bauern kennen gelernt, die mir mit Tränen in den Augen erzählten, wie schwierig es für sie sei, die Tiere in den Schlachthof zu schicken. Aber trotzdem: Es ist eine Zuneigung, die an Bedingungen gebunden ist.

«Die Leute hinterfragen das System nicht.»

Wie meinen Sie das?
Der Bauer wird sein Tier gern haben, solange es rentiert. Er zieht klar eine Grenze: Irgendwann muss man die Gefühle abstellen und es hinter sich bringen. Nach dem Prinzip: Es sei halt einfach so. Dasselbe galt vor ein paar hundert Jahren, als viele überzeugt waren, man dürfe schwarze Sklaven halten. Die Leute hinterfragen das System nicht. Dabei hätten wir doch allen Lebewesen gegenüber eine moralische Verantwortung. In der Schweiz ist die Landwirtschaft doch eine bedeutsame Branche.

Ist Ihr Ziel nicht total utopisch?
Tatsache ist, das ganze System muss sich ändern, ja. Aber es funktioniert oft sowieso auch wirtschaftlich nicht. Die Milchbauern zum Beispiel stehen wirtschaftlich gesehen sehr schlecht da, die Suizidrate unter ihnen ist hoch. Da sollte man doch viel eher brainstormen, um andere rentable Geschäftsmodelle für diese Leute zu finden.

«Dem Konsumenten wird ein idyllisches Bild vorgegaukelt. Dass es sich bei dem Stück Fleisch um ein Individuum handelte, wird verdrängt.»

Wie erklären Sie sich, dass die meisten Schweizer Fleisch und Milchprodukte konsumieren?
Das hängt mit der Erziehung zusammen. Vielen wissen auch nicht wirklich, was sie auf dem Teller haben, woher die Lederjacke kommt. Dafür ist grösstenteils die Werbung verantwortlich. Dort wird den Konsumenten ein idyllisches Bild vorgegaukelt. Dass es sich bei dem Stück Fleisch um ein Individuum handelte, wird verdrängt – deshalb ist es so vielen auch nicht wirklich bewusst. Denn genüsslich und im vollen Wissen und Bewusstsein einen Kadaver zu essen, das fällt dann schon fast in den psychopathischen Bereich, denke ich. Wird man dann mit der nackten Realität konfrontiert, hat man deshalb zwei Möglichkeiten: Entweder man versucht zu ignorieren, was dahinter steckt oder man hört auf, Fleisch zu essen.

Sie haben ein Kuh-Tattoo. Was bedeutet es?
Bis vor ein paar Jahren ernährte ich mich noch nicht rein vegan, sondern vegetarisch. Bis mir in einem Gespräch mit einem Bauern klar wurde, dass für unser Käse und Co. oft ein Kalb sterben muss. Denn damit die Kühe stetig Milch produzieren, müssen sie jedes Jahr kalben. Die Bauern töten die männlichen Kälber oft kurz nach der Geburt. Denn im Gegensatz zu den Weibchen setzten sie kaum Fleisch an – was  für die Bauern wirtschaftlich nicht interessant ist.

Seit drei Jahren auf ihrer Haut: das Kalb-Tattoo von Virginia Markus. bild: watson

Die Diskussion mit dem Bauern fand auf seinem Hof statt. Das Kalb auf meinem Unterarm ist das Abbild des Tieres, das ich an diesem Tag traf.

Antispeziesisten wollen auch Zoos abschaffen. Sind diese nicht besonders für Kinder lehrreich?
Warum sollten sie? Muss man unbedingt alle Tiere gesehen haben? Wissen Sie, vor zweihundert Jahren sperrte man auch Schwarze in Käfige ein und stellte sie zur Schau. Beides ist total inakzeptabel.

Werden Sie wegen Ihrer pointierten Meinung angefeindet? Ja, oft. Besonders auf den sozialen Netzwerken. Oft heisst es, ich solle nicht versuchen, meine Meinung anderen aufzuzwingen – dabei hab ich noch nie jemandem in einem Restaurant gesagt, er soll jetzt gefälligst aufhören, dieses Kadaver zu essen. Das ist doch lächerlich. Ich will niemandem etwas aufzwingen, sondern lediglich den Diskurs zum Thema anstossen.

«Ihr esst Kadaver.»

Was für ein Image haben Sie denn von Fleischessern? Sind wir alle Monster?
Nein, aber Ihr esst Kadaver. Punkt. Man kann es Tartare oder Vitello tonnato nennen, um euer Gewissen zu erleichtern, aber es handelt sich um Körperpartien eines toten Tieres.

Sie haben vier Haustiere. Zwei Hunde, zwei Katzen. Wie ernähren Sie diese?
Meine Hunde sind vegan, bei Katzen ist die Umstellung schwierig. Sie essen Katzenfutter mit Poulet. Haustiere zu halten ist als Antispeziesist sowieso ein Paradox, dessen ich mir bewusst bin. In einer perfekten Welt würden alle Tiere frei leben. Doch das ist heute nicht möglich. Es gibt so viele Tiere auf der Strasse, die ihrem Schicksal überlassen sind. Mir war es wichtig, wenigstens einigen davon zu helfen.

Wie wurde der geliebte Hund eigentlich zum Haustier?

Video: srf

Tiere, die so unfotogen wie du sind

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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379
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379Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Einstein56 04.01.2018 13:05
    Highlight Die Veganer werden wohl auch eine vegetative Vermehrung der Menschen befürworten. Es ist eh unverständlich, dass Millionen von unschuldigen Spermien absterben müssen.
    17 7 Melden
  • Dharma Bum(s) 04.01.2018 11:10
    Highlight Und die Ur-Ur-Urenkel werden dann das Rübeli auf eine Stufe mit dem Menschen stellen.

    Ja ja ....
    22 6 Melden
  • Hustler 04.01.2018 04:54
    Highlight Und dann jammern,man werde angefeindet. Wer A sagt...
    14 3 Melden
  • CASSIO 03.01.2018 23:25
    Highlight ich weiss ja nicht, wie's Euch geht, aber die kleine würd ich auch noch in meinen kleinen raubtierzoo sperren... da erwacht doch der löwe in mir.
    13 27 Melden
  • Vincent Valentine 03.01.2018 20:52
    Highlight Dies Frau möchte Mensch und Tier gleichbehandeln? Wir sollen kein Fleisch mehr essen wegen der Massentierhaltung? Kann Sie haben, wenn sie es richtig macht. Fleischfressende Tiere werden umerzogen in vegane- erzähl das den Löwen und Hyänen in Afrika. Wir bringen einfach Tische uns Stühle zu ihnen , bBesteck und Teller - dann haben die sich einfach zu benehmen. Nichts mehr Mit Antilope und Büffel - die haben ja die gleichen Rechte . Und wenn wir uns dann aLLE vegan ernähren ist der "grüne" Planet plötzlich genauso rot wie unser Nachbar. Schön ist nicht immer intelligent.
    18 10 Melden
  • Snowy 03.01.2018 19:03
    Highlight Die Dame hat Recht: Unsere Enkel werden uns verwundert fragen, wie wir noch Pelze tragen und die Massentierhaltung (Tierfabriken) staatlich subventionieren konnten. Und ihr habt wirklich geglaubt, dass täglich Kuhmilch trinken für Menschen besonders gesund ist?

    Bin moderater Karnivore (Fleischesser). Aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass täglicher Fleisch/Milch-konsum und Tierhaltung in Fabriken nicht gesund ist (ersteres) und ethisch nicht vertretbar (zweiteres).
    30 32 Melden
  • neutrino 03.01.2018 18:06
    Highlight Finde es bedenklich, dass Watson so jemandem eine Plattform bietet.

    Ein Antispeziesist negiert den Unterschied zwischen Tier und Mensch. Ein Maus oder eine Biene zu töten, ist demnach das Gleiche, wie ein Mensch hinzurichten. Konsequenterweise ist es auch gleich schlimm, wenn eine Mücke an der Windschutzscheibe stirbt.

    Solche abstrusen Theorien sind ähnlich schlimm wie Rassentheorien etc.
    57 17 Melden
  • Ceshire-Katze 03.01.2018 14:28
    Highlight Sie sagt, sie zwingt niemandem ihre Meinung auf. Aussagen wie "Ihr esst Kadaver" und zu sagen, dass Fleischesser psychopatisch sind, geht aber in diese Richtung.

    Die Schweizer Bauern leben von den Fleischessern und wenn die Tierhaltung so schlecht wäre, wie sie diese herstellt, hätte der Bund sicher schon längst eingegriffen.

    Die Krönung ist ja, dass sie ihren eigenen Hund vegan ernährt - welcher Hund möchte vegan ernährt werden?

    Ist sie sich bewusst, dass Tattoofarben NICHT vegan sind?
    45 20 Melden
  • Hans der Dampfer 03.01.2018 11:52
    Highlight Heute Morgen einen Artikel über eine junge Frau gelesen die zur Waffenlobbyistin aufgestiegen ist. Auch diese hier hat eine ähnliche Karriere. Gemein ist ihnen dass es allesamt ein gutes Aussehen haben aber wie heisst es so schön? Sex sells.
    13 26 Melden
    • Snowy 03.01.2018 19:07
      Highlight Ja, nur dass die eine ihr AUssehen für was nützliches einsetzt.

      (Bon nicht mit allen Positionen einverstanden aber grundsätzlich sollten wir keine Tiere in Tierfabriken halten).
      13 6 Melden
  • Der Uhu 03.01.2018 10:00
    Highlight Es geht hier doch nicht um eine alles-oder-nichts-Frage. Dies müsste auch der Frau im Interview bewusst sein. Wir werden wahrscheinlich nie aufhören tierische Produkte zu essen und andersweitig zu verwenden. Aber ihre Argumente und ihre Einstellung regen zum nachdenken an und ändern vielleicht etwas an unserem Konsumverhalten und somit vielleicht auch in der Tierhaltung. Wenn wir bewusster einkaufen würden, weniger und gezielter tierische Produkte aussuchen und auf Tierhaltung achten, würde die Massenhaltung nach und nach aussterben.
    32 3 Melden
  • Theor 03.01.2018 08:39
    Highlight Zirkus ist für mich ein No Go. Da war ich seit Jahrzehnten nicht mehr drin und bleibe auch dabei.

    Bei Zoos sehe ich aber auch viele gute Effekte. Erstens betreiben sie (Er-)Forschung wie kein anderes Institut, zweitens klären sie das Publikum über das Tierreich auf und drittens retten sie mit ihren Zuchtprogrammen viele Tiere vor dem Aussterben.

    Man sollte sich lieber um die Einhaltung und den Ausbau des Tierwohls in den Zoos bemühen, anstatt die ganze Institution zu verteufeln. Ein Zoo in China ist bspw. meist desaströs, während der Schweizer Standart relativ gut ist.
    37 4 Melden
  • Mia Mey 03.01.2018 08:31
    Highlight Und wie steht es mit dem Gemüseanbau? Pestizid?
    Der Gemüse und Fruchtwahn tötet Insekten, unsere Bienen sterben aus. Es geht doch eher um einen sinnvollen Umgang mit allem. Monokulturen zerstören ganze Lebensräume von verschiedenen Tieren. Ihre Aussagen sind für mich zu einfach, zu wenig durchdacht.
    55 7 Melden
  • schmiffe 03.01.2018 07:39
    Highlight manchma sollte man auch einfach den tatsachen ins augeblicken. fleisch und milchprodukte sind geil. und es ist illusorisch zu denken man könne jemals mehr als eine minderheit für eine vegetarische geschweige den vegane lebensweise zusammentrommeln.
    30 19 Melden
  • neutrino 03.01.2018 06:09
    Highlight Dass Massentierhaltung inakzeptabel ist, sollte hoffentlich jedem klar sein. Deshalb esse ich mittlerweile kaum mehr Fleisch.

    Die Haltung von dieser Frau ist jedoch unausgegoren: Tier ist nicht gleich Tier, und nicht gleich Mensch, etc.

    Oder anders gesagt: Wer die gleichen Hemmungen hat, eine Fliege (oder auch eine Maus) zu töten, wie einen Menschen zu erschiessen - dem ist nicht zu helfen.

    Ebenso ist eine Ladung Schweine nicht das Gleiche wie eine Ladung Juden.

    Ich setze mich ebenfalls ein für Tierschutz - aber solche undurchdachten Extrempositionen finde ich kontraproduktiv.

    50 10 Melden
  • Michael Heldner 03.01.2018 04:20
    Highlight Ich mag die Frau, mehr Veganer = mehr Nahrungsergänzungsmittel = mehr Umsatz in der Pharma und Vitamin Branche wo ich arbeite ;) somit finanzieren mir Veganer so gesehen meine dry aged Steaks und meine Gänsestopfleber aus Frankreich
    39 25 Melden
  • Luchs 03.01.2018 00:52
    Highlight Und jetzt ohne den Troll machen zu wollen!
    Was schminckt sie sich da ins Gesicht?
    Und trägt sie nur Sythetische kleider?
    Nix Baumwolle oder Seitenraupe?
    Gibts noch ein Bild von ihren Schuhen?
    Alles aus Polyester-Rohölprodukten?
    Ihr Handy ist in diesemfall aus Chinaschilff?
    Ich gebe meinem Hund jetzt einen Knochen, von wo der kommt weiss ich nicht.....mein Nachbar vermisst seine Katze....Guets Nöis
    43 20 Melden
  • mAJORtOM95 02.01.2018 23:31
    Highlight Naja Zoos haben auch positive Eigenschaften. Kinder und auch Erwachsene können dort die unglaubliche Vielfallt in der Natur sehr nahe erleben.
    Dies schafft Respekt vor der Natur und ihren Bewohnern, was dann auch wieder dem Klima- und Tierschutz zugute kommen kann.

    Das es den Tieren dort gut gehen soll ist natüelich auch sehr wichtig.
    16 0 Melden
  • Spooky 02.01.2018 21:06
    Highlight Ich finde das eine kluge Frau. 👋

    Ich denke, sie hat mit heftigen Reaktionen gerechnet.

    Das war so eine Art Schuss vor den Bug.

    Wenn sich der Pulverdampf gelegt hat, dann kann man immer noch über Einzelheiten diskutieren. ✍️

    31 72 Melden
    • Waldorf 02.01.2018 22:17
      Highlight Pädagogisch gesehen hat dies einen sehr geringen impact. Da kann sie noch so recht haben. Was sie erzeugt sind abwehrhaltungen. Siehe Kommentare.
      47 7 Melden
    • Spooky 02.01.2018 22:30
      Highlight @ Waldorf
      "Was sie erzeugt sind abwehrhaltungen."

      Im Moment schon. Aber nicht auf die Länge. Diese mutige Frau bringt das Thema mit grosser Wucht auf eine Ebene, wo Reaktionen kommen. Ich vermute, Erwin Kessler hat Freude an dieser Frau.
      11 30 Melden
    • Spooky 03.01.2018 02:13
      Highlight Ach, Leute, wenn ihr wüsstet, wie egal mir eure doofen Kindergartenblitze sind, dann würdert ihr mir nicht einmal mehr Herzen geben.
      8 37 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 02.01.2018 20:21
    Highlight ich finde zoos, zirkusse, uvm auch nicht ideal, dennoch kann ich verstehen dass es eine faszination ausüben kann und man das spannend findet. genauso ist es beim essen. ich verstehe auch nicht, weshalb wöchentlich in ein gebäude geht,auf dem ein kreuz oder ein güggel steht, und sich darin von einem typen/typin vollabern lässt und repetitive bewegungen durchführt.oder weshalb man sich in einem fitnesscenter quält.dennoch muss ich niemandem etwas vorschreiben oder schlechtreden. das hat mit respekt gegenüber anderen menschen zu tun. auch als tierschützer ist man kein besserer mensch, nur anders.
    29 13 Melden
    • Ms. Song 03.01.2018 09:22
      Highlight Mir ist es auch egal, ob jemand ins Fitness geht, sich gerne XXY Serien anschaut, sich die Beine rasiert, gerne an Schlagerpartys geht oder sonst was. Das geht alles in die persönliche Freiheit. Sobald jedoch jemand verletzt, gequält oder gar getötet wird, hört für mich die persönliche Freiheit auf. Das ist beim Fleischkonsum nun mal unweigerlich so. Wir reden hier nicht von "Geschmack" und "Spass", sondern vom Leben und Tod fühlender und denkender Wesen.
      13 11 Melden
    • 7immi 03.01.2018 09:29
      Highlight @ollowain
      genau dein selbstgerechtes, überhebliches und provozierendes getue geht mir gehörig auf den wecker. was sagt die ernährung über meinen ökologischen fussabdruck aus? nichts! denn wenn ich dafür 3 mal im jahr nach übersee fliege stehe ich nicht besser da. wenn ich ausschliesslich mit dem öv pendle und kein auto habe liegt auch regelmässig ein steak drin usw. der gesamte lebenswandel ist entscheidend!
      aber ist sicher beruhigend, wenn man sich selber zu den besten zählt, dann brauchts auch keine selbstkritik oä. denn man ist perfekt und macht alles richtig :)
      14 8 Melden
    • 7immi 03.01.2018 14:00
      Highlight @pond
      beim quälen gehe ich mit dir einig. das töten von tieren zum verzehr finde ich aber moralisch vertretbar. auch in diesem punkt geht für mich die persönliche freiheit vor. sonst müssten wir auch mit anderen dingen so umgehen, die ebenfalls tote lebewesen bewirken können. zb. fliegen(vogelschlag), autofahren (wildunfälle), windräder (vogelschlag), uvm. also könnte man nichts mehr tun. daher scheint mir der mittelweg richtig / am richtigsten. bewusster konsum anstatt einer extremen einstellung.
      10 5 Melden
  • FrancoL 02.01.2018 20:14
    Highlight Die Dame verlangt das Tiere+Menschen gleich behandelt werden.
    Nun werde ich leicht polemisch:
    Würde mich wunder nehmen wieviel Tierschützer aus der Schweiz bereit wären ihren Wohlstand recht zu reduzieren um die Menschen und aller Welt gleich zu behandeln und dann natürlich die Tiere gleich wie die Menschen zu behandeln.
    48 21 Melden
    • Spooky 03.01.2018 00:21
      Highlight Eine Million Schweizer können ihren "Wohlstand" gar nicht mehr reduzieren. Sonst würden sie verhungern.

      Nimm mal deine rosa Brille ab, FrancoL!

      Du bist peinlich.
      8 27 Melden
    • FrancoL 03.01.2018 11:13
      Highlight Spooky, Sie haben immer noch viel, viel mehr als eine Milliarde anderer Menschen. Die Tatsache dass Du immer noch munter in die Tasten hauen kannst zeigt dass Du wohl kaum am Hungern bist, denn sonst würdest Du gleich welcher armseligen Arbeit nachgehen um Deinen Hunger zu stillen. Viele haben nicht einmal die Möglichkeit eine armselige Arbeit zu finden um Ihren Hunger zu stillen.
      Es ist nicht peinlich was Du sagst es ist Menschen verachtend und einen Affront gegen jedes Kind das heute in der 3. Welt an Hunger stirbt.
      8 7 Melden
    • Spooky 03.01.2018 15:38
      Highlight @FrancoL
      Hunderttausende von Schweizern überleben mit 986 Franken pro Monat. Und du schwafelst von Wohlstand reduzieren. Du bist peinlich.
      4 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crissie 02.01.2018 19:45
    Highlight Ich halte es für Tierquälerei, Hunde entgegen ihrer Natur vegan zu ernähren! Im Übrigen möchte ich zu dieser mehr als merkwürdigen Einstellung lieber nichts sagen, denn es könnte als unhöflich aufgefasst werden...
    108 17 Melden
    • Baba 02.01.2018 23:37
      Highlight Hunde sind Allesfresser (können damit schadlos vegetarisch/vegan ernährt werden). Katzen dagegen sind Karnivoren. Ihr Stoffwechsel braucht tierisches Protein.

      Das sind Tatsachen, keine Geisteshaltung.
      18 24 Melden
  • Dogbone 02.01.2018 19:12
    Highlight Ich finde ihren Ansatz gut, auch wenn er radikal und extrem ist. Allerdings denkt sie viele Dinge leider nicht zu Ende, was viele Angriffspunkte offen lässt. So hat ein Zoo meistens auch andere Aufgaben, als Kindern die Tiere zu zeigen. Das braucht es zur Finanzierung. Aber es werden im Zoo auch Arten erhalten, welche wir Menschen fast dahingerafft haben.
    Und die hier gehaltenen Nutztiere sind nicht überlebensfähig und wir werden sie aussterben lassen müssen. Das alles und die weitreichenden Konsequenzen, wenn wir Tiere gleich behandeln werden, muss ihr bewusst sein, sonst wird das nix....
    34 4 Melden
  • Raembe 02.01.2018 19:02
    Highlight Hat zwar nix mit dem Thema zu tun, oder bin ich der Einzige der findet das sie Nicole Scherzinger ähnlich sieht?
    19 4 Melden
  • Gubbe 02.01.2018 18:40
    Highlight Wir sind schuldig. So ein Satz von hier. Das tönt schon recht nach Selbstzüchtigung. Dieser Hype nach Vegetarismus und Veganismus hat bös mit sektenähnlichem Verhalten zu tun. Für die, welche noch nie gelesen haben, dass der Mensch jeher ein Allesfresser ist, sei das hiermit getan. Schon die frühen Beerensammler waren einem Stück Fleisch nicht abgeneigt. Heute gibt es Tierpsychologen- und Anwälte. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Tiere das wissen. Die Kommunikation soll nicht leicht sein. Ich kaufe mein Fleisch direkt beim Bauer. Es ist seine Existenzgrundlage.
    40 23 Melden
    • Halb Wissen 02.01.2018 21:12
      Highlight @Ollowain:
      Sarkasmus solltest du kennzeichnen sonst wird er nicht erkannt:)
      18 7 Melden
  • blobb 02.01.2018 18:39
    Highlight Eine verletzte Krähe und ein geistig Behinderter, stehen auf dem Gleis.
    Ein Zug naht mit voller Geschwindigkeit.
    Die Krähe ist sich dem nahenden Tod bewusst, der Mensch nicht.
    Man hat nur noch Zeit einen zu retten.

    Menschen, die durch diese Situation in eine Moralische Zwickmühle geraten, fallen für mich "fast in die Kategorie psychophatisch"
    52 16 Melden
    • Butzdi 03.01.2018 06:52
      Highlight Nach der Logik der Dame müsste man beide sterben lassen um keinen zu diskriminieren.
      23 4 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 03.01.2018 15:44
      Highlight Mit dem Beispiel kannst du kommen, wenn du keine Tiere mehr zum Spass töten lässt.
      2 9 Melden
  • exeswiss 02.01.2018 18:04
    Highlight "Eines Tages werden wir Tiere gleichwertig behandeln."

    sie merkt aber nicht, dass es dann weder kühe noch schweine noch hühner in der schweiz geben wird. da diese tiere nicht mehr als nutztiere gebraucht werden, werden sie einfach ausgerottet.
    49 16 Melden
    • FrancoL 02.01.2018 20:19
      Highlight @Ollowain: In einer Welt wo alle Menschen friedlich nebeneinander leben und alle gleich behandelt werden. Haben wir hier eine Märchenstunde?
      55 11 Melden
    • seventhinkingsteps 03.01.2018 02:12
      Highlight @FrancoL

      Dass du als Märchen abtust sagt mehr über dich aus als über die andern.
      10 14 Melden
    • Helona 03.01.2018 03:53
      Highlight Auf du und du mit jeder Kuh😹😹😹
      6 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paternoster 02.01.2018 18:03
    Highlight Fantastische Person! Ich habe tiefen Respekt vor Menschen, die sich der Gerechtigkeit so hingeben.
    Viel Kraft wünsch ich ihr.
    Selber nicht konsequent Veganer aber Vegetarier,
    war mein Schritt dazu rein ideologischer Natur,
    das Massentierhaltung eine absolute Sünde ist.
    Bei uns in Biel-Benken, Baselland, ca.2000 Schweine
    eingepfercht und nie, nie, nie das Tageslicht, geschweige
    denn Gras oder Himmel zu sehen bekommen.
    Vielleicht schnell zwischen Stalltür und Transporter.
    Deswegen esse ich kein Fleisch.
    57 58 Melden
  • kloeti 02.01.2018 17:48
    Highlight
    43 33 Melden
    • Saftladen 03.01.2018 06:15
      Highlight Höhö, sehr geistreich. Nicht.
      8 10 Melden
    • Snowy 03.01.2018 19:16
      Highlight Diese Vegatarier Witze à la "Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg" waren schon zu Studi-VZ Zeiten mässig lustig, heute sind sie einfach nur noch peinlich und sagen einiges über den Schreibenden aus.
      1 4 Melden
  • el lobo 02.01.2018 17:39
    Highlight menschenzoo....
    25 10 Melden
    • seventhinkingsteps 03.01.2018 02:11
      Highlight Dies, aber unironisch
      0 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 02.01.2018 17:29
    Highlight Ich sehe es ein! Ich werde ab sofort nicht mehr duschen, mein gewissen kann mit diesem Genozid an den Bakterien einfach nicht mehr leben.

    #lina4weindoch
    67 33 Melden
    • TanookiStormtrooper 02.01.2018 20:15
      Highlight Es könnte aber auch eventuell sein, dass mein Kommentar nicht 100% ernst gemeint war...
      Aber warum die Linie bei Säugetieren ziehen? Es gibt sehr viel unterschiedliches "Leben", welches wir täglich vernichten.
      Der Mensch ist ein Raubtier, Punkt!


      #lina4weindoch
      37 16 Melden
  • Caturix 02.01.2018 16:36
    Highlight Die Hunde leben Vegan, was schon mal gar nicht gut ist, und die Katze bekommt Fleisch. Der arme Hund das ist genau so Folter und verletzt das Teirwohl.
    75 24 Melden
  • Klaus Wurst 02.01.2018 15:02
    Highlight Wir sollten uns edlich von unserem anthropozentrischen Ross begeben und auf den biozentrischen Zug aufspringen. Virginia hat völlig recht, wir Menschen sind nicht der Mittelpunkt der Welt, wir denken dies, sind aber so überflüssig wie ein Nierenstein. Das Fehlen des Menschen hätte nur positive Einflüsse auf die Natur, das selbe in Bezug auf Bienen oder Ameisen wäre eine Katastophe. Wir sind hier die entbehrlichste Spezies, das sollten wir uns öfters mal vor Augen halten. Warum quälen, benutzen und essen wir Tiere, wenn wir völlig gesund leben könnten ohne es zu tun? Wir sind schuldig!
    90 118 Melden
    • Carina59 02.01.2018 15:46
      Highlight 👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼genau!
      30 70 Melden
    • JohnnyMcHorsePenis 02.01.2018 16:04
      Highlight Es ist absolut inkorrekt, dass Menschen ohne tierische Proteine komplett "gesund" leben können. Für Säuglinge und Kleinkinder ist eine vegetarische oder vegane Ernährung sogar äusserst gesundheitsschädigend und kann im schlimmsten Fall sogar tödlich enden. Ebenfalls wird die Entwicklung beeinträchtigt.
      Das ist ein belegter Fakt...
      Man kann zwar als Erwachsener darauf verzichten bzw. den Verbrauch versuchen einzudämmen, man ist aber trotzdem auf einen Ersatz für die Proteinzufuhr angewiesen. Dasselbe gilt für weitere wichtige Nährstoffe wie Omega-3 Fettsäuren (Fisch).
      106 33 Melden
    • Paternoster 02.01.2018 18:06
      Highlight Wie immer geht es ausschliesslich um die Haltung dieser Tiere, das ist das einzige Problem, aber jedesmal geht sofort die Argumentation Richtung Ernährung. Nein, es geht um die Tierhaltung die schrecklich ist.
      40 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • zialo 02.01.2018 15:00
    Highlight Die Frau hat zumindest keine Ahnung von menschenwürdigen Lebensbedingungen. Schade, dass sie mit ihren hohlen Vergleichen bei Tierfreunden Gehör findet.

    Menschenzoos gab es bis vor 54 Jahren, nicht 200. Vor 90 Jahren ging man noch mit Schulklassen in Menschenzoos wie dem 1925 in Altstetten oder im Zoo Basel (bis 1935). Bis 1964 waren 'Menschenzoos' Teil des Zirkus Knie.

    https://tp.srgssr.ch/p/srf/embed?urn=urn:srf:audio:e83fc1ca-5ff4-4053-95a5-faf9606a0463&autoplay=false
    27 14 Melden
    • Caturix 02.01.2018 16:40
      Highlight So lange man alle Menschen im Zoo ausstellt macht es nichts. z.B. ein paar lustige kleine Appenzeller oder Genfer von denen gibt es fast keine reinrassigen mehr.
      21 7 Melden
  • Waldorf 02.01.2018 14:53
    Highlight Ich verstehe sehr gut, dass diese Frau heftige Abwehrreaktionen auslöst. Wenn ich dann aber Reaktionen in den Kommentaren lese wie: "und was ist dann mit all den Insekten die Sterben? Dürfen wir dann wenn wir Krank sind keine Bakterien und Viren mehr töten? Ich esse gerade mein 5kg Schnitzel und es kratzt mich imfall überhaupt nicht, hö hö! Aber ihre Katze isst Poulet mimimi!" - dann zweifle ich echt an eurer Fähigkeit zu argumentieren oder kritisch zu denken. Verteidigt doch eure Werte wenigstens mit stringenter, logischer Argumentation. Mal unrecht zu haben ist keine Schande.
    87 61 Melden
    • Unserious_CH 02.01.2018 18:49
      Highlight Logisch:
      Sie setzt ihre Einstellung über der ihres Hundes: Tierquälerei
      Sie vergleicht NUTZTIERE mit Genozid: Wir töten nicht massenhaft Geflügel weil wir ihre Ausrottung wollen.
      Wir essen keine Kadaver denn unser Fleisch ist nicht verrottet.
      Zoos helfen bedrohte Tiere und haben meist artgerechte Gehege (in Europa)
      Weitere Gründe?
      33 17 Melden
    • Waldorf 02.01.2018 22:06
      Highlight Richtig Unserious_CH. Ihre Argumenation ist infantil wenn nicht sogar total unangebracht. Dennoch: ich habe keine guten Argumente FÜR den Konsum von Fleisch in diesem Ausmass, geschweige denn Massentierhaltung gefunden unter den Kommentatoren.
      13 10 Melden
    • Anam.Cara 03.01.2018 07:52
      Highlight Ich habe mal ghört, dass sich das Gehirn beim Urmenschen ohne Verzehr von tierischen Proteinen völlig anders entwickelt hätte (z.B. weniger Hirnmasse).
      Keine Ahnung, ob das stimmt.
      Aber falls doch egibt sich ein interessantes Gedankenspiel: hätte die Menschheit niemals Fleusch gegessen, könnten wir heute vielleicht gar nicht über das Thema diskutieren.
      /ironie
      8 2 Melden
  • bastardo 02.01.2018 14:36
    Highlight Ich bin mir sicher, auch Pflanzen sind Lebewesen. Nur haben sie Mühe, sich zu artikulieren. Deshalb esse ich Kadaver und Kompost, um das Leid etwas gerechter zu verteilen.
    54 48 Melden
  • koks 02.01.2018 14:05
    Highlight Solange wir Männer diskriminieren und in den Wehrdienst zwingen, solange können wir auch Fleisch essen.
    40 77 Melden
  • John Carter 02.01.2018 14:02
    Highlight Lief sie mit ihren schicken Lederschuhen und Ledertasche ins Restaurant und dachte für sich; die essen alle Kadaver die Schweine.

    Vielleicht lässt ihre Borniertheit es nicht zu, dass sie merkt, dass auch "Leder-Schuhe" von Kadaver stammen.

    Immer diese Extremisten, welche mit heftigen Aktionen die Publizität suchen. Fast wie auf Instagram - ich will ein Superstar sein!
    29 70 Melden
    • seventhinkingsteps 02.01.2018 16:19
      Highlight Sie trägt kein Leder 🙄
      45 6 Melden
    • Halb Wissen 02.01.2018 21:23
      Highlight Du liest diesen Artikel freiwillig.
      4 4 Melden
    • John Carter 03.01.2018 14:10
      Highlight Ja, jeder liest den Artikel freiwillig. Das macht ihn auch nicht besser.

      Man kann nur schauen, dass es beim Töten fairer zu + her geht. Das wird in der CH umgesetzt aber schon in Italien, Bulgarien oder gar China und Afrika bin ich mir nicht mehr so sicher.

      Auf jeden Fall kommen in den nächsten Jahren die Asiaten (China/Indien) auf den Fleischgeschmack. Dann geht die "Post erst recht ab" auf dem Schlachthof.

      Mal schauen ob Virgini dann in Asien moralisiert...in Filzpantoffeln natürlich.

      0 4 Melden
  • splatter 02.01.2018 13:57
    Highlight Interessant ist, wie lange es geht, bis sich Gewohnheiten ändern. Ich habe die letzten 5 Jahre aus ethischen und ökologischen Gründen kontinuierlich immer weniger Fleisch gegessen und seit knapp zwei Jahren esse ich zu 99 % vegetarisch. (Manchmal, wenn ich eingeladen bin und es nichts anderes gibt, esse ich es trotzdem.) Aber erst nach zwei Jahren ohne Fleisch hat sich mein Geschmacksempfinden geändert. Ich finde es nicht mehr fein! Ich mag den Fleischgeschmack nicht mehr, einfach, weil ich ihn nicht mehr gewohnt bin. Das hat mich sehr überrascht.
    61 8 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 02.01.2018 15:33
      Highlight Insbesondere, wenn der Koch mittelmässig ist und die Zucht konventionell war, stinken die Leichenteile enorm.
      22 49 Melden
  • Thom Mulder 02.01.2018 13:38
    Highlight Grundsätzlich hat sie Recht. Es gibt keine Notwendigkeit Fleisch zu essen und hinter der Produktion von Fleisch und Milch und Eiern stecken unsägliche Grausamkeiten selbst in unserem überregulierten Land. Ich esse das alles auch, weil ich mich einfach so gewohnt bin und die Umstellung Aufwand bedeutet, es gehört ehrlich gesagt weniger zu meine Prioritäten als darauf zu achten kein Palmöl oder Genfood zu konsumieren oder Kleider aus China oder Zeug von Nestle zu kaufen. Eigentlich darf man gar nichts konsumieren, hinter ALLEM steckt Unrecht und Zerstörung.
    97 32 Melden
    • JohnnyMcHorsePenis 03.01.2018 09:58
      Highlight Beachtet man nur den Wegfall der Emissionen bezüglich Fleischproduktion - welche momentan natürlich viel mehr ausmacht als für vegane Lebensmittel - dann würde dem Klima so schon geholfen werden. Wie wird dieser Wegfall an Nahrung aber kompensiert? Und wie sehen die Emissionen für diese Kompensation aus?

      Sorry aber das ist einfach nicht fertig gedacht sondern nur das "Schöne" für sich herausgenommen.

      Wenn sich nur alle vegan Ernähren brauchst du auch eine extrem effiziente globale Agrarwirtschaft, welche auch zu Lasten der Erde geht. Und wie wird diese Erreicht um alle ernähren zu können?
      3 4 Melden
  • Fabian Zeller (2) 02.01.2018 13:19
    Highlight Ich finde Fleisch gut. Klar stimmen einige Sachen die diese Frau sagt. Jedoch kann man nicht eine Lebensart mit Gesetzen einer Lebensart ohne Gesetze gleichstellen. Doch könnte man indem man mordern erlaubt und jeder ums Überleben kämpfen müsste. Aber dann wären wir bei den Steinzeitmenschen. Sogar damals hat man Mammuts gejagt. Massentierhaltung finde ich aber auch Dreck!
    21 32 Melden
    • Toni Tarantola 02.01.2018 14:18
      Highlight ...was hätten steinzeitmenschen essen sollen? quorn schnitzel?
      30 5 Melden
    • Midnight 02.01.2018 15:24
      Highlight Man könnte aber den Fleischkonsum reduzieren und kein Fleisch mehr aus dem Ausland importieren. Das wäre zumindest ein Anfang.

      Fleisch zu essen ist ja nicht grunzätzlich schlecht und ist Teil der Nahrungskette. Aber die Menge an Fleisch, die heutzutage konsumiert wird ist einfach viel zu hoch! Zudem werden viele Teile heute nicht mehr verwendet, was dem ganzen schon einen bitteren Nachgeschmack gibt...
      62 7 Melden
  • Sarkasmusdetektor 02.01.2018 13:17
    Highlight Und wenn wir die Gleichstellung der Tiere erreicht haben, kümmern wir uns anschliessend um die Gleichstellung der Pflanzen. Weizenhalme sind schliesslich auch Lebewesen, die vom Mähdrescher milliardenfach rücksichtslos und ohne Betäubung umgesäbelt werden. Als Denkanstoss sind solche Diskussionen durchaus gut. Widerspruchsfrei ist diese Theorie aber nicht, auch sie zieht eine willkürliche Grenze zwischen gut und schlecht, nur einfach an einer anderen Stelle als der Rest der Welt.
    46 24 Melden
    • Ohniznachtisbett 03.01.2018 14:31
      Highlight Ollowain checkts nicht.
      4 4 Melden
  • Maranothar 02.01.2018 13:12
    Highlight Auch wenn ich teilweise zustimme, hat unsere Spezies andere Probleme die vorher gelöst werden müssen.

    Wenn wir die aktuellen Lebensbedingungen weiter verändern, ist es egal wie wir Tiere behandeln, dann gehen die mit drauf.
    40 17 Melden
    • Waldorf 02.01.2018 14:31
      Highlight Falls du damit die klimatischen Bedienungen auf unserem Planeten ansprichst, solltest du sofort aufhören Fleisch zu essen.
      27 13 Melden
    • Klaus Wurst 02.01.2018 14:48
      Highlight Aber genau dies wäre die Lösung der grössten Probleme die wir haben, Wasserverschmutzung und der Klimawechsel.
      19 8 Melden
  • exotic 02.01.2018 12:52
    Highlight Zuerst einmal finde ich wichtig das man solchen Themen eine Platform bietet. Ich finde es eigentlich schon erstaunlich das man in der heutigen Zeit noch so vieles schönreden kann obwohl man sich sehr gut selber informieren kann. Die Frage ist wohl eher ob man die Wahrheit verträgt, oder ob es doch bequemer ist alles zu ignorieren. Sind wir mal ehrlich sind wir grundsätzlich zuemlich faul und schöpfen unser Potential das wir hätten bei weitem nicht aus. Dazu zähle ich mich natürlich auch und es nervt mich auch immer wieder.
    63 48 Melden
    • Thom Mulder 02.01.2018 13:42
      Highlight Dem stimme ich voll zu. Leider hat die Wirtschaft unsere Regierung voll unter Kontrolle, sonst wäre es schon lange Pflicht dass sämtliche ethisch ökologisch problematischen Produkte klar gekennzeichnet werden und man müsste nicht mehr ständig Kleingedruckte Inhaltslisten lesen und lernen sie zu interpretieren, dazu bin ich nämlich auch oft zu faul. Aber bei Palmöl, Zucker, Nestle, GMO, Lieferwege usw. achte ich drauf.
      18 7 Melden
    • FrancoL 02.01.2018 14:48
      Highlight Ist es nicht umgekehrt? Wir schöpfen selbst das Potential aus dass wir NICHT haben? Wie viele Menschen leben auf Pump. Was unternehmen wir alles um Wachstum hinzukriegen? Wir sind alles andere als faul wir sind hyperaktiv und darunter leidet das gebe ich gerne zu auch die Tierwelt.
      Ich möchte zB nicht wissen wieviele Ihre Kreditkarte überspannt haben um an Weihnachten mehr zu haben als grundsätzlich sinnvoll möglich wäre.
      17 4 Melden
    • Midnight 02.01.2018 15:30
      Highlight Man kann umgekehrt aber auch alles in den Dreck ziehen. Fleich zu essen oder darauf zu verzichten ist eine Fähigeit, die nur der Mensch besitzt. Einem Raubtier zu verbieten Fleisch zu essen kommt aber niemandem in den Sinn, weil es ja auch völlig absurd wäre. Was sagt das über Fleischfresser aus? Halten die sich auch für etwas besseres?

      Man sollte sich schon bewusst sein, wie die Nahrungsmittelproduktion so abläuft und sich entsprechend verhalten, da bin ich ganz deiner Meinung. Natürliche Abläufe wie die Nahrungskette bleiben aber trotzdem bestehen.
      Denn: Fleisch essen ist IMMER brutal!
      18 7 Melden
  • Sapien 02.01.2018 12:52
    Highlight Schade, dass in den Kommentaren auf 1-2 Aussagen eines jungen Menschen rumgeritten wird der sich für das Wohl von Tieren und Menschen und schlussendlich auch der Welt (Ja Viehzucht ist grösster Treiber für Klimaerwärmung - nicht Soja für Tofu sondern für Tierfutter) versucht einzusetzen. Wieso fühlt sich nur jeder angegriffen von jemandem der sich bewusst entschieden hat anders zu leben und dabei NIEMANDEM zu schaden? Habt ihr euch mal gefragt wieso wir unsere Haustiere als Familienmitglied sehen, dafür aber Kühe, Schweine, etc. essen die nicht minder intelligent oder eines Lebens wert sind?
    102 64 Melden
    • Enzasa 02.01.2018 13:57
      Highlight Ich fühle mich nicht angegriffen, denn es ist meine Entscheidung was ich esse und dazu stehe ich.
      Grundsätzlich darf man ab und zu Fleisch essen, verboten gehören Massentierhaltung, Tierquälerei und Leiden der Tiere aus Profitgierig.
      Für mich ist das Tier den Menschen nicht gleichgestellt und es macht für mich einen Riesenunterschied ob mir ein Mensch vor das Auto läuft oder ein Tier. Gute Lebensbedingungen für Menscher sind mir wichtiger,
      35 19 Melden
    • Sapien 02.01.2018 18:12
      Highlight Ganz deiner Meinung betreffend Profitgier und „wenn mir was vors Auto läuft“. Da ich glücklicherweise selbst entscheiden kann was mir „auf den Teller kommt“, wähle ich aber persönlich die ökologischste, ethisch für mich am vertettbarste und auch ökonomisch sinnvollste Variante. Und gute Lebensbedingungen für Menschen (welche mir auch wichtiger sind) müssen gute Lebensbedingungen oder Recht auf Leben der Tiere nicht ausschliessen.
      20 1 Melden
    • Enzasa 02.01.2018 19:00
      Highlight Natürlich sollen Tiere keine schlechten Lebensbedingungen haben.
      Ein Tier ist ein Tier und kein Mensch.
      9 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • RASL 02.01.2018 12:45
    Highlight Wie sieht es mit Bakterien und Viren aus? Darf man diese Noch bekämpfen, wenn man krank ist? Insekten töten ok?
    68 64 Melden
    • Waldorf 02.01.2018 14:33
      Highlight Was für ein Schlaumeierkommentar.
      32 21 Melden
    • pinex 02.01.2018 19:40
      Highlight Bakterien sind keine insekten
      Was ein dummer kommentar...
      4 11 Melden
    • Daniel Tschirren 03.01.2018 01:03
      Highlight @pinex : Ich finde es etwas hilflos ein ironisch gemeinter Komentar , als dumm zu verwerfen.. wobei so ironisch ist das ganze gar nicht , gewisse strengläubige Hinduisten zb. lehnen es ab Wasser zu kochen , genau aus dem Grund , wegen de Mikroorganissmen , welchen man dadurch das leben nimmt...
      und genau das ist diese ganze Antispeziesbewegung auch , es ist eine neue Religion, mit verantwortungsbewustem Umgang mit Tieren und unserer Umwelt hat das schon lange nichts mehr zu tun !!..
      5 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • El diablo 02.01.2018 12:28
    Highlight Lese das, während ich ein 400G Steak esse und ich geniesse es trotzdem. Soll sie mir noch so viel sagen, dass ich Kadaver esse.
    96 84 Melden
    • splatter 02.01.2018 13:51
      Highlight Tolle Leistung, momoll!
      59 38 Melden
    • John Carter 02.01.2018 14:08
      Highlight Es ist auch kein Kadaver!

      Es ist ein Lebensmittel. Sorgfälltig geschlachtet und zubereitet wird es im Handel angeboten. So wie das seit tausenden von Jahren betrieben wird.

      Weizen, Mais, Gras, Bäume leben auch. Und man hat festgestellt, dass sie untereinander auch kommunizieren und somit leben. Aber hier scheint die Moralpredigt von der Dame aufzuhören.

      Nur weil man eine Pflanze nicht schreien hört, heisst es nicht das sie beim Pflücken (also töten/ermorden/hinrichten) nicht leidet.

      Ich sehe das Problem eher darin, dass wir uns zu schnell fortpflanzen. Es gib einfach zu viele von uns.
      23 20 Melden
    • Waldorf 02.01.2018 14:34
      Highlight Ja, bewundere dich auch grad für diese Leistung. Weiter so!
      11 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • CaptainDsome17 02.01.2018 12:18
    Highlight Also ich habe keine Probleme Kadaver zu essen. Machen viele andere Lebewesen auch. Soll mich dieses Wort abschrecken? Dass sie ihre eigene Ideologie mit dem Halten von Haustieren bricht, fand ich auch amüsant. Gerade Hunde und Katzen sind in der Schweiz nicht gerade am schützenswertesten und schaden der Natur sogar.
    89 26 Melden
    • Midnight 02.01.2018 15:43
      Highlight Nur dass der Mensch viel mehr Fleisch isst, als er nötig hat.
      Die Tiere, welche Fleisch essen, kommen mit einem Bruchteil von dem aus, was der Mensch so an Fleisch verzehrt. Da liegt nämlich das eigentliche Problem.
      13 10 Melden
    • Pisti 02.01.2018 16:42
      Highlight Ein Löwe ist alle 2-3 Tage 35kg Fleisch! Das ist natürlich nur ein Bruchteil dessen was der Mensch isst. 😉
      15 8 Melden
    • Midnight 02.01.2018 18:21
      Highlight @Pisti Löwen können über 200 Kg schwer werden, was fast dem dreieinhalbfachen des durchschnittlichen Gewichts eines Menschen entspricht. Zudem ernähren sich Löwen ausschliesslich von Fleisch. Dass da eine grössere Menge zusammenkommt, wird sich wohl daraus schliessen.

      Die Löwenpopulation ist aber mit ca. 30k Wildtieren nicht mal ansatzweise gross genug um wirklich schaden anzurichten. Zudem leben Löwen nicht über ihre Verhältnisse und reissen nicht mehr Tiere als sie zum Leben brauchen.
      Übrig gebliebene Reste dienen zudem Aasfressern als Nahrung. Der Mensch wirft Fleischreste einfach weg.
      13 4 Melden
  • m. benedetti 02.01.2018 12:11
    Highlight Uhhh, jetzt habe ich gerade Lust auf Fleisch bekommen. Damit mein Gewissen nicht ganz so schlecht wegkommt, leiste ich mir ein Bio-Güggeli. Hoffentlich ist das Poulet für ihre Katze auch Bio. 🐥🐣🐤
    65 40 Melden
  • ma vaff... 02.01.2018 12:05
    Highlight Geht auf nen Hof, kauft ein Kalb und helft bei der Schlachtung mit. das schafft eine ganz andere Beziehung zu Fleisch.
    79 9 Melden
    • Genital Motors 02.01.2018 13:22
      Highlight ja. mir gehört dann ein ganzes verdammtes Kalb :D soviel geiles Fleisch..!!
      27 33 Melden
  • ma vaff... 02.01.2018 12:05
    Highlight Wie vehement hier einige ihren Fleischkonsum verteidigen ist schon lustig.
    Sie hatt nicht ganz unrecht.
    Ich esse z.B. alles. Aber wirklich alles. Das was die meisten als Schlachtabfall fortwerfen esse ich, schon nur aus Respekt dem Tier gegenüber, dass starb um meine Gelüste zu befriedigen.
    Wenn ich Fisch esse, habe ich ihn selbst getötet und ausgenommen. Das Fleisch, welches ich esse erlegt mein Nachbar auf der Jagd oder kommt von guten Freunden, die einen Biohif betreiben.
    Viele hier sollten einfach mal davon wegkommen das Filet im Coop zu kaufen. Kein Bezug zum Tier.
    71 38 Melden
    • Midnight 02.01.2018 15:44
      Highlight Leider wahr...
      8 3 Melden
  • blablup 02.01.2018 11:56
    Highlight Zoos bringen der Bevölkerung, insbesondere der nächsten Generationen (Kinder) die Tiere näher, zeigen deren Anmut und wecken Faszination, erhöhen also die Chance, dass es Tieren allgemein besser geht.
    Ganz nebenbei werden damit bedrohte Tierarten geschützt. Klar gibt es mancherorts kleine, schlechte Käfige, trotzdem ist ihre aussage kurzsichtig und naiv.
    75 20 Melden
  • Ratson 2.0 02.01.2018 11:52
    Highlight Wer grade im Mood ist noch mehr dazu zu denken

    Voilà:
    17 2 Melden
  • Karl Müller 02.01.2018 11:48
    Highlight Sie findet, Tiere sollten den Menschen gleichgestellt sein, sie hätten ein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

    Trotzdem heisst sie es gut, dass Raubtiere andere Tiere essen. Wie geht das zusammen? Wenn Tiere den Menschen gleichgestellt wären, wäre es unsere Pflicht als Gesellschaft, zu verhindern, dass Füchse einfach Hasen ermorden und auffressen.

    Sie müsste eigentlich einfordern, dass alle Füchse eingesperrt und wie ihre Hunde vegetarisch ernährt werden. Wir sperren menschliche Mörder auch ein.
    147 50 Melden
    • trio 02.01.2018 12:32
      Highlight Ich finde die Aussage gut. Wir müssen uns einfach eher dem Standart der Tiere anpassen. Die Selbstverantwortung stärken und zugleich mehr Mitgefühl zeigen.
      26 7 Melden
    • Hashtag 02.01.2018 12:43
      Highlight Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was die Lady erzählt. Das dann aber auf einer Plattform wie Watson auch die sinnlosesten Kommentare noch gelikt werden, nur weil sie gegen die Meinung dieser Person sind, ist schon etwas bedenklich.

      Herr Müller sie erklärt im Interview, dass ihrer Meinung nach der Unterschied darin liegt, dass wir Menschen nicht mehr zwingend auf den Fleischkonsum angewiesen sind, ein Argument, dass nun mal durchaus plausibel ist.
      45 34 Melden
    • Rolf Meyer 02.01.2018 13:01
      Highlight Interview nicht ganz gelesen?

      "Karnivore Tiere töten andere Tiere, um zu überleben, wie das früher bei uns Menschen auch der Fall war. Heute aber ist das Fleischessen für uns nicht überlebenswichtig – jedenfalls nicht hier in der Schweiz."
      30 21 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eduard Laser 02.01.2018 11:37
    Highlight Ich stelle mir jetzt gerade den traurigen Blick ihres Hundes vor, wenn er zuschauen muss wie die Katze Poulet bekommt und er ein Cornaturschnitzel mit Chiasamen essen darf.
    195 26 Melden
  • flying kid 02.01.2018 11:35
    Highlight Sorry, aber die Vergleiche mit behinderten Menschen und schwarzen Menschen ist haarsträubend.
    Einmal mehr frage ich mich, wieso solche extreme Meinungen eine Plattform kriegen!
    157 58 Melden
    • seventhinkingsteps 02.01.2018 11:45
      Highlight Weil sie ja direkt niemandem schadet. Ist doch was anderes als ein Nazi, der fordert alle Schwarzen umzubringen, oder?
      57 92 Melden
    • demokrit 02.01.2018 12:37
      Highlight Die Ethik von Peter Singer (auf die sich die junge Frau hier beruft) macht kognitive Fähigkeiten nicht von der Artzugehörigkeit abhängig. Darum ist das zumindest logisch stringent. Es gibt nämlich Tierarten, die kognitiv höhere Leistungen vollbringen können als gewisse Menschen, die behindert sind oder auch Säuglinge (eine Rabenkrähe ist bspw. viel intelligenter als ein Neugeborenes). Die Singer-Ethik postuliert dann sozusagen, dass unsere Bevorzugung des Menschen deshalb ohne ausreichende Gründe erfolgt. Haarsträubend ist in den Augen dieser Ethik vielmehr die Nichtbeachtung dieses Umstandes.
      46 3 Melden
    • AdiB 02.01.2018 14:11
      Highlight @demokrit. "eine Rabenkrähe ist bspw. viel intelligenter als ein Neugeborenes". ist auch ein frischgeschlüpftes rabenkücken auch schlauer als ein neugeborenes menschenbaby? wenn sie die inteligenz zwischen mensch und tier vergleichen. dann aber bitte nicht ausgewachsene tiere mit menschenbabys. entweder baby mit baby oder ausgewachsen mit ausgewachsen.
      17 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Widmer 02.01.2018 11:32
    Highlight Ich kann die Frau nicht ernstnehmen. Sie hat ein derart übersteigertes Tier-Vorstellungsvermögen, dass es schwierig ist, sie zu verstehen. Eigentlich sind ihr Tuere lieber als Menschen.
    85 60 Melden
  • mrmikech 02.01.2018 11:31
    Highlight Weniger fleisch essen wäre gut für mensch und umwelt. Bio soll pflicht werden, keine hormone und antibiotika. Jedes tier soll ein gutes leben haben, keine ausnahme. Alle tiere müssen aber mal sterben, dann können wir die auch essen.
    96 33 Melden
    • seventhinkingsteps 02.01.2018 11:52
      Highlight Ich versichere dir dass du Fleisch einer Kuh, die natürlich und altersbedingt gestorben ist nicht essen würdest
      44 2 Melden
    • mrmikech 02.01.2018 11:56
      Highlight Interessant... Die blitzer meinen also wir sollen mehr fleisch essen, weitermachen mit hormone und antibiotika, und tiere sollen ein schlechtes leben haben? Oder was?
      14 34 Melden
    • Midnight 02.01.2018 15:59
      Highlight @mrmikech Zum Aasfresser will ich nicht unbedingt werden. Ansonsten muss ich dir aber Recht geben.

      Wenn diese Produktionsbedingungen nicht mehr erfüllt werden können, soll gefälligst die produzierte Menge heruntergefahren werden!

      Und ja, wenn es halt mal kein Poulet im Regal hat, dann ist das halt so! Wegen dem muss niemand verhungern.
      8 3 Melden
  • ram 02.01.2018 11:26
    Highlight Die Kommentare hier sind der beste Beweis dafür, dass Virginie Markus völlig recht hat.
    72 145 Melden
    • FrancoL 02.01.2018 12:58
      Highlight Hoffentlich gerätst Du nie in Not oder brauchst Mitmenschen, denn dann wirst Du etwas Schwierigkeiten haben Dir von Tieren helfen zu lassen.
      Versuchen wir zuerst mit gleicher Inbrunst uns für die Menschen einzusetzen und dann für die Tiere.
      34 16 Melden
    • Mia_san_mia 02.01.2018 13:01
      Highlight Wieso?
      15 1 Melden
    • Midnight 02.01.2018 16:04
      Highlight Na gut, ohne die Hilfe von Nutztieren wären wir heute wohl noch in der Steinzeit, aber OK...

      Sich für den Menschen einzusetzen verläuft indes immer im Sand, weil es ständig an der Geldfrage scheitert. Als wäre Geld die einzig wirklich wichtige Ressource zum überleben!

      Also irgendwie geht das so nicht auf...
      2 6 Melden
  • Luca Brasi 02.01.2018 11:24
    Highlight Ich mag diese Dame und ihren Enthusiasmus irgendwie. 🙂

    Es gibt aber da doch ein paar Fragezeichen. Wie sieht es mit dem Vitamin B12 aus?
    Spüren Pflanzen eventuell nicht auch Schmerz und wäre es dann nicht auch verwerflich diese Lebewesen zu essen?
    Wie steht die Dame zu Tierversuchen, die eventuell zu Therapiemassnahmen oder Medikamenten führen, die gegen chronische Krankheiten helfen, die vielen Lebewesen Leid ersparen?
    Gibt es für die Dame eine Unterscheidung zwischen den Tieren, sprich: soll ein Mensch angeklagt werden, wenn er auf eine Schnecke tritt?
    114 11 Melden
    • seventhinkingsteps 02.01.2018 11:51
      Highlight Ich nehme an sie ist vehement gegen Tierversuche.
      11 3 Melden
    • FrancoL 02.01.2018 13:00
      Highlight Oder einfacher, soll der Löwe eingesperrt werden (Todesstrafe soll ja nicht sein) wenn er eine Antilope killt?
      Was mache ich mit meiner Hauskatze die Mäuse "im Spiel" tötet?
      29 17 Melden
    • Mss.Fork 02.01.2018 13:05
      Highlight Eine pflanze ist genauso ein lebewesen, mit ihren worten... Nur weil die pflanze nicht schreien und davon rennen kann ist es ok? ...
      21 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • _helmet 02.01.2018 11:23
    Highlight Sie vertritt ihre Überzeugung, die gut begründet ist. Ich finde es gibt null Grund, sie dafür anzufeinden. Ich esse selbst auch alle Arten von totem Tier, kann aber trotzdem ihre Ansicht verstehen und respektieren. Gerade alle, die reklamieren ihre Ansicht als Fleischesser werde nicht respektiert, sollte still sein, wenn sie umgekehrt ihre Meinung nicht respektieren.
    96 32 Melden
    • seventhinkingsteps 02.01.2018 11:47
      Highlight Hm, aber wenn du ihre Ansicht verstehst dann hast du sie nicht verarbeitet, sonst würdest du kein Fleisch essen
      21 65 Melden
    • Namenloses Elend 02.01.2018 11:53
      Highlight Du bist 100% kein Fleischesser. Die Aussage "von totem Tier" kann nur von einem Vegi/Veganer kommen. Sowas sagt sonst kein Mensch. 🙄
      17 30 Melden
    • grumpy_af 02.01.2018 12:47
      Highlight Verstehen und gutheissen sind zwei paar Schuhe...
      25 1 Melden
  • Cerberus 02.01.2018 11:20
    Highlight Diese Vergleiche sind haarsträubend.
    80 35 Melden
    • demokrit 02.01.2018 12:38
      Highlight Warum?
      14 24 Melden
  • Follower 02.01.2018 11:20
    Highlight Ich mache mir zurzeit mehr Sorgen um Kinder die Hunger leiden, das zerbombte Syrien, keine freie Glaubens- und Meinungsfreiheit, schlechte Gesundheitsversorgung in so vielen Ländern, Ausbeutung von Menschen und der Umwelt.
    Unser Tierschutzgesetz ist eines der strengsten auf unserer 🌎. Kopfschüttel.
    84 31 Melden
    • seventhinkingsteps 02.01.2018 11:48
      Highlight Man kann sich auch um beides Gedanken machen.
      65 11 Melden
    • trio 02.01.2018 13:33
      Highlight Immer wieder kommt die Aussage des strengsten Tierschutzgesetzes. Egal ob wahr oder nicht, wir können uns verbessern und haben guten Grund dazu!
      Die Aussagen von Virginie Markus sind vielleicht extrem, diejenige, bei uns ist alles Oke aber genauso. Oder sogar noch extremer.
      Ausserdem können wir in Syrien nicht direkt und unmittelbar etwas ändern. Beim Tierwohl in der Schweiz aber sehr wohl.
      22 7 Melden
    • Midnight 02.01.2018 16:14
      Highlight @Follower Deine aufgezählten Probleme wären längst gelöst, wenn da nicht ein paar wenige massiv dran mit verdienen würden.
      Das ist ein Problem der Wirtschaft, welches wegen Habgier noch in 1000 Jahren nicht gelöst sein wird. Denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie diese Probleme mit unserem völlig kranken, korrupten Wirtschaftssystem und dem vorherrschenden Neoliberalismus gelöst werden können.

      Den Tieren und der Natur sorge zu tragen ist da schon bedeutend einfacher, hat es doch jeder Erdenbewohner selber in der Hand!
      6 4 Melden
  • Shlomo 02.01.2018 11:19
    Highlight 🤦‍♀️ schon wieder eine Relativierung des Holocaust durch eine radikale Tierschützerin.
    92 49 Melden
    • aglio e olio 02.01.2018 12:17
      Highlight Das stimmt nicht. Mit welcher Aussage hat die Frau den Holocaust relativiert?
      24 20 Melden
    • Hashtag 02.01.2018 12:46
      Highlight Warum sehen sie dies als eine Relativierung des Holocaust? Ich begreife diese Schlussfolgerung einfach nicht. Radikalen Tierschützern geht es darum, die Tiere auf eine Stufe mit den Menschen zu stellen und nicht die Menschen auf eine Stufe mit Tieren herabzuwürdigen. Dies ist ein gewaltiger Unterschied.
      28 24 Melden
    • redeye70 02.01.2018 13:14
      Highlight Solch eine Haltung finde ich schlimm. Tierhaltung und Gewinnung von Fleischerzeugnissen mit Völkermord gleichzusetzen ist abstossend. Damit verwirken solche Menschen für mich jeglichen geschuldeten Respekt und zeigen damit, dass sie Tiere über den Menschen stellen.
      19 24 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elendil91 02.01.2018 11:18
    Highlight Ähm...nein! Tut mir Leid aber Hunde und Menschen sind kognitiv nicht auf derselben Stufe. Viele Tiere sind intelligent, keine Frage, aber erreichen nie menschliche Leistungen, sie können nicht abstrakt denken. Da muss eine Grenze gezogen werden, sonst können wir gleich in die Savanne zu unseren Vorfahren zurück.
    Wenn Tiere rechtlich gleichwertig sind, dann müssten sie auch Verträge abschliessen und Geschäfte tätigen können. Ich versuche das mal bei meiner Katze.^^
    87 25 Melden
    • seventhinkingsteps 02.01.2018 11:48
      Highlight Ein geistig Beeinträchtiger kann auch keine Verträge abschliessen
      38 28 Melden
    • Threadripper 02.01.2018 12:22
      Highlight @seventhinkingsteps Aber nicht alle Menschen sind das.
      17 3 Melden
    • Elendil91 02.01.2018 12:28
      Highlight Da gibts aber einen gewichtigen Unterschied. Eine geistig beeinträchtigte Person versteht dies aufgrund einer Krankheit nicht, sonst wäre es möglich. Meine Katze kann das schon aufgrund ihrer Natur, als gesundes Wesen, nicht verstehen.

      Übrigens sind nicht alle gestig Beeinträchtigen rechtsunfähig, nur wenn es offendichtlich nicht möglich ist. Die meisten sind rechtfähig, trotz Krankheiten.
      34 2 Melden
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  • The oder ich 02.01.2018 11:17
    Highlight Sie hätte den Ausschwitzvergleich nicht so formliert, sagt sie, und dann kommt ihr "aber", das genau das aussagt. Merkt Ihr selber, oder?
    96 26 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.01.2018 11:28
      Highlight Der Vergleich mit der Massendeportation hat leider schon etwas für sich.
      44 66 Melden
    • Ohniznachtisbett 03.01.2018 15:05
      Highlight Rabbi: Schäm dich für diese Aussage. Ich könnte kotzen. Es widert mich an, wie ihr immer wieder dieses schwerste aller Menschheitsverbrechen relativiert.
      7 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.01.2018 16:14
      Highlight Das ist eine gute Idee: Geh du mal kotzen.

      Nichts wird hier relativiert. Es geht bei diesem Vergleich (von Fricker) einzig und allein um den Transport.

      Wenn, dann fahr doch bitte Camille Kündig an. Sie hat diesen Vergleich aufs Tapet gebracht, nicht ich.
      0 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.01.2018 11:16
    Highlight Wenn Reh und Wolf dem Menschen gleichgestellt sind, wir kann man vertreten, dass ein Wolfsrudel ein Reh tötet, der Wolf könnte offensichtlich auch vegetarisch leben.
    Verstand kann kein Kriterium sein, sonst dürfte ein Säugling auch ein Tier quälen.
    67 16 Melden
    • seventhinkingsteps 02.01.2018 11:50
      Highlight Darauf geht sie im Interview ein. Bitte lesen und nicht sofort zur Kommentarspalte springen
      17 49 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.01.2018 12:55
      Highlight Ja sie geht darauf ein, nur ist ihre Position nicht konsequent. Wenn ich annehme, das auch das Leben jedes Tieres grundsätzlich wertvoll und unter allen Umständen schützenswert, dem menschlichen Leben gleich ist, gelt auch menliche Regeln. Töter ein Mensch einen anderen Menschen, ist dies Mord, oben wird gefordert, dass auch das Töten eines Tieres Mord ist, dann ist auch das töten eines Tieres durch ein anderes Tier Mord.
      Das älteste Steinandlerkükken töten seine Geschwister, ist das nicht tierverachtend?
      Sollte man die jüngeren Kükken nicht retten, sie haben das gleiche Recht auf Leben.
      20 5 Melden
    • trio 02.01.2018 13:44
      Highlight @raues Endoplasmatisches Retikulum

      Den letzten Satz kapier ich nicht. Was sollte genau die Aussage sein?
      3 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.01.2018 11:12
    Highlight "Virginia Markus polarisiert"
    Ja das schein leider je länger he mehr ausreichend für den Eingang in gewisse Medien zu sein.
    "Ihr esst Kadaver." Ja das hoffe ich doch, habe ich auch bestellt.
    Ein so absolutes Konzept wie alle Tiere sind dem Menschen gleich scheitert direkt an seinem eigenen Anspruch. Wie sollen Indigene Stämme überleben? Wenn auf der Wiese, auf welcher ich ein Krankenhaus bauen will, eine Kaninchenfamilie lebt, muss ich sie entschädigen? Wie geht man mit Parasiten und Krankheitsvektoren wie Mücken um? Taxonomisch sind das auch Tiere (Eukaryonten).
    100 18 Melden
  • tinu32 02.01.2018 11:11
    Highlight Für mich ein Interview mit wenig Inhalt. Diskussionen um unsere Konsumgesellschaft insbesondere bzgl. unserer Ernährung sind aus vielerlei Hinsicht wichtig und richtig, und es schadet niemandem, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen, aber hier konnte ich keine neue Erkenntnis gewinnen.
    62 13 Melden
  • seventhinkingsteps 02.01.2018 11:06
    Highlight Ich trage Lederschuhe und habe ein Lederportemonnaie, die in Europa hergestellt werden. Diese Produkte halten jahrelang.

    Ich finde das viel ökologischer als Nikes aus Stoff und Gummi, bei denen sich nach 2 Monaten der Klebstoff löst. Ich kenne Vegetarier, die sind dee gleichen Meinung.

    Und Hunde vegan zu ernähren ist krass unverantwortlich und hat mit Tierschutz überhaupt nichts mehr zu tun.
    118 19 Melden
    • Midnight 02.01.2018 16:24
      Highlight Solange der Rest des Tieres, aus welchem die Lederwaren bestehen, ebenfalls weiterverarbeitet wurde, sehe ich das so wie Du.

      Wenn aber Tiere nur wegen der Haut oder des Fells getötet werden, macht mich das ziemlich wütend...

      Aber Raubtiere vegan ernähren? Why? Da würde ich wohl lieber auf Haustiere verzichten oder mir statt dessen einen Nager anschaffen oder so...
      10 2 Melden
  • Evan 02.01.2018 11:05
    Highlight Tier- und Naturschutz ist wichtig, doch mit solchen überspitzten Aussagen zieht sie nur sich selbst und das Thema ins Lächerliche.
    73 21 Melden
    • Midnight 02.01.2018 16:32
      Highlight Finds eher ein bisschen lächerlich, dass man solche Ansichten kategorisch als lächerlich bezeichnet, ohne sich mit dem Thema richtig auseinandergesetzt zu haben.

      Ich meine, so lächerlich ist das gar nicht: Wir sind alle Bewohner eines Planeten. Was also gibt einzig dem Menschen das Recht über das Schicksal benachbarter nicht-Menschen zu bestimmen? Gott?

      Weshalb kann sich der Mensch nicht einfach wie jedes andere Lebewesen auch in das Ökosystem einfügen?
      Es gab ja mal Völker, die das konnten, bis sie von Invasoren vertrieben wurden.

      Was also ist so lächerlich daran?
      11 10 Melden
    • Evan 02.01.2018 20:26
      Highlight Wie gesagt, auch ich halte Tier- und Umweltschutz für wichtig. Die Menschheit sollte sich wirklich besser in das Ökosystem einfügen. Wie das geschehen soll, da scheiden sich sicher die Geister. Es ist auch ohne Fleischverzicht möglich, wer das tun möchte, dem steht das natürlich frei. Daran ist grundsätzlich nichts lächerliches.
      6 0 Melden
  • psychologe 02.01.2018 11:04
    Highlight Zuerst dachte ich trotz der etwas schwarz-weissen und teilweise extremen Sichtweise kann ich eine oder zwei Forderungen von Ihr sogar teilweise nachvollziehen, obwohl ich selber ein Karnivor und sogar Hobbyfischer bin. Die Antwort auf die letzte Frage jedoch lässt mich kopfschüttelnd zurück. Gleichberechtigung für alle Spezien fordern und dann selber Tiere halten und diese dann noch auf unnatürlichste Weise zu ernähren. Diese Doppelmoral widert mich an!!
    109 17 Melden
    • NotWhatYouExpect 02.01.2018 11:49
      Highlight Ich glaube aber kaum, dass du ein Karnivor bist sondern eher ein Omnivore.

      Kann dir aber ansonsten beipflichten.
      19 7 Melden
    • psychologe 02.01.2018 12:03
      Highlight Hoppla, da hat sich der Fehler eingeschlichen. Natürlich landet auch bei mir Gemüse und auch anderes auf dem Teller. ;-)
      16 1 Melden
  • Linus Luchs 02.01.2018 11:03
    Highlight Es ist übel, wie Virginia Markus mehrmals Menschen schwarzer Hautfarbe für ihre Argumentation instrumentalisiert. Sie tut damit dasselbe, wie weisse Europäer vor 100 Jahren: Schwarze und Tiere gleichsetzen. Frau Markus und ihre Verbündeten argumentieren aus der Ansicht heraus, die Würde eines Menschen sei dieselbe wie die Würde eines Wurms. Das ist nicht Tierliebe, sondern Menschenverachtung.
    91 36 Melden
    • demokrit 02.01.2018 12:44
      Highlight Du hast den Text nicht verstanden. Sie setzt nicht Schwarze mit Tieren gleich, sondern vielmehr alle Menschen mit Tieren. Der Vorwurf der Singerethik ist vielmehr, dass die Hervorhebung der Art Homo Sapiens über andere Tierarten arbiträr ist. Entscheidend für diese Ethik sind Bewusstsein und Leidensfähigkeit des jeweiligen Individuums.
      19 10 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 02.01.2018 14:51
      Highlight > Schwarze und Tiere gleichsetzen

      Dass du das so verstehst, sagt nur was über dich aus.

      Ich hätte ja gesagt, sie hebt in gewissen Fragen Tiere auf die Stufe des Menschen.
      10 4 Melden
    • Linus Luchs 02.01.2018 18:19
      Highlight @ demokrit + You will...: Kein Sorge, ich habe den Text durchaus verstanden. Virginia Markus tappt in die gleiche Denkfalle wie Jonas Fricker. Sie setzt menschliches und tierisches Leid auf die gleiche Stufe, weil sie in einer naiv-kindlichen Vorstellung den entscheidenden Unterschied zwischen Mensch und Tier nicht sieht:

      Der Mensch hat ein Ich-Bewusstsein, kann frei entscheiden und kann Gutes und Böses tun. Ein Tier kann das nicht, es handelt immer im Rahmen seiner artspezifischen Natur. Es kann sich nicht individuell verschulden. Was das bedeutet, darüber müsste Frau Markus mal nachdenken.
      7 4 Melden
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  • _kokolorix 02.01.2018 11:02
    Highlight "Wir behandeln geistig Behinderte auch nicht schlechter, nur weil sie vielleicht nicht sprechen oder einen tieferen IQ haben."
    Doch das tun wir!
    Auch wenn ich viele Ansichten von Frau Markus teile ist mir das Ganze zu wenig konsequent gedacht.
    Leben ist nur als gesamtes System begreifbar. Ackerbau ohne Viezucht kann nicht nachhaltig funktionieren, Pflanzenfresser sind nicht per se besser als Fleischfresser, denn sie töten Pflanzen in grosser Zahl. Aber die Pflanzen, Pilze und Tiere sind in einem grossen Kreislauf alle voneinander abhängig.
    Auch hier ist der Kapitalismus das grosse Problem
    44 13 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.01.2018 11:33
      Highlight Und ich dachte, Pflanzen, Pilze und Tiere existierten schon vor dem Menschen...
      Der Wolf, von der unsichtbaren Hand zur Jagd, die Kuh zum Grasen gezwungen.
      11 6 Melden
    • demokrit 02.01.2018 12:46
      Highlight "Ackerbau ohne Viezucht kann nicht nachhaltig funktionieren, Pflanzenfresser sind nicht per se besser als Fleischfresser, denn sie töten Pflanzen in grosser Zahl."

      Der Unterschied ist: Die Pflanzen verfügen aber über kein Bewusstsein.
      7 10 Melden
    • grumpy_af 02.01.2018 13:42
      Highlight @demokrit: Woher weisst du das?
      8 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • axantas 02.01.2018 10:58
    Highlight Eigentlich betreibt sie, wie sie das im letzten Abschnitt mit ihren Haustieren betreibt, ausgeprägte Tierquälerei.

    Sie gesteht - wie grosszügig - karnivoren Tieren zu, dass sie andere Tiere fressen, zwingt aber gleichzeitig ihre Hunde dazu, vegan zu leben.

    Dass sie die Katzen nicht zu Körnlipickern machen kann, ist irgendwie noch amüsant, und sollte ihr zu denken geben...
    85 11 Melden
    • AdiB 02.01.2018 13:47
      Highlight wenn sie die katze vegan ernähren würde, würde die katze ihrer natur folgen und jagen gehen. dann gibts halt mal eine tote maus oder einen toten vogel zuhause.
      5 3 Melden
  • nicbel 02.01.2018 10:57
    Highlight Obwohl ich auch Tiere mag, kann ich über diese Frau nichts anderes als den Kopf schütteln. Ich denke in der Schweiz gibt es noch genug anderes zu erledigen.
    44 19 Melden
  • ChiefJustice 02.01.2018 10:56
    Highlight Schonungslos entwaffnend. Man will ihr Gegenargumente um die Ohren hauen, aber es gibt einfach keine.
    Hoffen wir, dass es nicht so lange dauert wie bei der Sklaverei, bis wir begreifen, welch haarsträubende Verbrechen wir an den anderen Spezies begehen.
    30 102 Melden
    • Tilman Fliegel 02.01.2018 11:29
      Highlight Leben geschieht immer auf Kosten anderer Lebewesen. Das kann niemand ändern.
      51 12 Melden
    • FrancoL 02.01.2018 13:13
      Highlight Bleibt nur zu hoffen, dass DU vieles beiträgst damit möglichst viele Menschen in den nächsten Generationen etwas ausgeglichener auf dieser Erde leben können.
      5 3 Melden
  • durrrr 02.01.2018 10:54
    Highlight Diese Vergleiche der Tierhaltung mit geistig Behinderten, Schwarzen und Holocaust-Opfer sind sowas von unerträglich! Sie will die Tierhaltung in der Schweiz abschaffen? Ja gut, dann werden halt Tierprodukte aus (echter) Massentierhaltung importiert, wo tatsächlich männliche Kälber direkt nach der Geburt getötet werden.
    Die letze Frage setzt dem ganzen noch die Krone auf. Die vehemente Gegnerin der Tierhaltung hält in ihrer Wohnung selbst Tiere. Und das nicht mal artgerecht. Einen Hund (Raubtier) vegan zu ernähren sagt nebenbei viel über ihr "biologisches Wissen" aus.
    75 16 Melden
    • äxgüsi 02.01.2018 11:30
      Highlight Ein Hund ist doch kein Raubtier, nicht umsonst hat man ihn domestiziert - also jetzt werden wohl alle Register gezogen. Viele Hunde haben absolut kein problem und sind quickfidel mit einer Veganen Ernährung.
      19 65 Melden
    • Deathinteresse 02.01.2018 12:27
      Highlight Durrr, Hunde sind keine Karnivoren
      10 15 Melden
    • grumpy_af 02.01.2018 13:46
      Highlight Deathinteresse: Bitte überdenke dein Statement nochmals.
      16 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • flausch 02.01.2018 10:52
    Highlight OkOk es ist viel geredet über Moral und und und.
    Doch etwas verstehe ich absolut nicht: Hunde und Katzen eine Vegane Ernährung aufzwingen zu wollen ist ein absoluter Widerspruch zu allem anderen.
    62 10 Melden
    • trio 03.01.2018 09:17
      Highlight Hunde können ganz gut vegetarisch oder vegan ernährt werden, wie der Mensch auch. Wie im Text bereits geschrieben, ist das bei Katzen schwieriger.
      0 2 Melden
    • flausch 03.01.2018 11:55
      Highlight Naja sie es geht im Artikel aber auch noch um Freiheit und so und daher das wort "Aufzwingen" ja Hunde können prinzipiell ganz gut Vegan ernährt werden manche Hunde ziehen auch Pflanzlich ganz klar vor aber längst nicht alle.
      1 2 Melden
  • nilsnektarine 02.01.2018 10:51
    Highlight Ich kann viele ihrer Überlegungen durchaus nachvollziehen, auch wenn ich sie zum Grossteil nicht teile. Das Problem hier ist, dass sie nur die eine (extreme) Seite vertritt, auch hier kann z.B. die Fleischlobby etc. wieder mit Gegenargumenten kommen, die Frau Markus aber offensichtlich nicht akzeptieren würde. Fazit: über viele Dinge wird heute nachgedacht, aber solange sich zwei Seiten unnachgiebig gegenüberstehen, wird sich nichts ändern. Und mit Aussagen wie "Kadaver zu essen grenzt an Psychopathie" macht man sich nur extrem unbeliebt.Ich denke die Mehrheit weiss, was Fleisch ist.
    44 9 Melden
  • reaper54 02.01.2018 10:47
    Highlight Danke Watson für diese Lachnummer am Morgen!
    Eine Schande ist, dass sie ihre Hunde vegan ernährt! Das ist Tierquälerei und gehört verboten!
    79 24 Melden
    • trio 03.01.2018 09:18
      Highlight Was soll daran Tierquälerei sein?
      1 5 Melden
  • ATHENA 02.01.2018 10:46
    Highlight Was Tierschützer meist nicht verstehen, ist, dass Zoos auch sehr positive Effekte haben können, bspw. Schutz oder Fortpflanzung. Gab es nicht gerade erst irgendwo einen Artikel darüber, dass sich im Walter Zoo Stumpfkrokodile, die vom Aussterben bedroht sind, fortpflanzen konnten?
    Und dass sie den Vergleich zu Auschwitz implizit gut heisst, schmälert ihre sowieso kleine Glaubwürdigkeit ins Null.
    661 154 Melden
    • Valon Behrami 02.01.2018 11:12
      Highlight Und du pickst dir jetzt das heraus, um nicht weiter zu Veganismus Stellung nehmen zu müssen.
      Die Abholzung des Regenwaldes (Sojaproduktion für Nutztiere) löscht Arten aus...
      32 57 Melden
    • The Black-it's just a flesh wound-Knight 02.01.2018 11:25
      Highlight ...ohne das Verhalten der Menschen in der Vergangenheit, wären Zoos nicht nötig, um Tierarten vor dem Aussterben zu schützen...
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    • nilsnektarine 02.01.2018 12:10
      Highlight Hubert, das ist leider so ja. Aber die Vergangenheit kann man ja nicht mehr ändern, also ist diese Argument gegen Zoos ein wenig schwach.
      21 7 Melden
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  • Rabbi Jussuf 02.01.2018 10:44
    Highlight "Vor 200 Jahren war das Etablissement schockiert..."

    Ich frage mich die ganze Zeit, welches Etablissement hier wohl gemeint ist?
    Das "Moulin rouge" gab es damals noch nicht...
    Hmm...
    55 8 Melden
  • meine senf 02.01.2018 10:44
    Highlight Bezüglich Antispezifismus: Wie viele tausend Milben tötet sie jedes mal, wenn sie sich im Bett umdreht? Kann man (ausserhalb eines Reinraums) überhaupt einen Schritt auf den Boden setzen, ohne mindestens einen tierischen Einzeller zu töten? (Ich nehme mal an, sie zählt zumindest Bakterien nicht als Tiere).

    Nach ihrem Prinzip müssten die ja genau gleich viel Wert haben wie Menschen. Jede Abstufung, etwa zu den erwähnten Beipielen Hünde oder Kühe, wäre doch wieder genau so spezifistisch.

    Also gäbe es nur eine Möglichkeit, komplett nach diesem Prinzip zu leben: Man müsste Selbstmord begehen.
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    • ChiefJustice 02.01.2018 10:58
      Highlight Es gibt da den wichtigen Unterschied zwischen eine Milbe erdrücken, weil ich das mit bestem Willen nicht vermeiden kann, und zig Tiere töten ohne Not und und komplett aus freien Stücken.
      23 43 Melden
    • FrancoL 02.01.2018 11:00
      Highlight Überspitz aber völlig richtig dargelegt. Dann liesse sich noch nachfragen und was machen wir genau mit den Tieren die Tiere fressen?
      40 10 Melden
    • Valon Behrami 02.01.2018 11:06
      Highlight Gemäss dir sollte man also gerne noch mehr Tiere auf dem Gewissen haben können. Es spielt ja keine Rolle, weil man Milben tötet...
      Das ist für mich keine gute Argumentation.
      15 33 Melden
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  • whatthepuck 02.01.2018 10:43
    Highlight In all den Jahren, seit denen es diese Idealisten nun schon gibt, haben sie es noch nicht fertig gebracht, neue, schlagkräftige Argumente in die Diskussion einzubringen. Die Gesichter ändern sich, das Gesagte bleibt gleich.

    Solange diese Leute nicht begreifen, dass die Menschen, denen sie etwas verbieten wollen, einfach ganz andere Ansichten als sie selbst haben, so lange bleiben sie nichts als Trötzelis - weil ihre Argumente so lange abprallen werden. Man beeinflusst Menschen nicht mit den richtigen, sondern mit überzeugenden Argumenten.
    45 29 Melden
    • RobinBurn 02.01.2018 11:12
      Highlight Ohh wow... Ihr letzter Satz ist resht bezeichnend...
      So a la Trump: Perception is reality?
      8 25 Melden
    • 's all good, man! 02.01.2018 11:19
      Highlight Sehe ich etwas anders. Die Argumente sind eigentlich stichhaltig und logisch. Nur werden sie von uns Fleischessern negiert, verdrängt. Wir wollen es im Grunde einfach nicht wahrhaben, um so weiterleben zu können, wie bisher und weiterhin (mehr oder weniger) gedankenlos unser Fleisch essen zu können. Deshalb nehmen wir die Argumente nicht an.
      32 16 Melden
    • demokrit 02.01.2018 12:54
      Highlight whatthepuck: Sie haben im Gegensatz zur Interviewten kein einziges stichhaltiges Argument geliefert.
      6 7 Melden
  • FrancoL 02.01.2018 10:43
    Highlight «Ihr esst Kadaver.» OK und was genau essen Fleisch fressende Tiere?
    Nein diese Aussage macht auch keinen grossen Sinn, wenn man das Tier auf die Ebene des Menschen hieven will.
    466 99 Melden
    • seventhinkingsteps 02.01.2018 11:02
      Highlight Darauf geht sie ja ein im Interview, Tiere essen Tiere zum überleben, der Mensch braucht kein Fleisch mehr um zu überleben, es ist nur Genuss.
      29 44 Melden
    • FrancoL 02.01.2018 11:29
      Highlight Die Frage ist doch ob diese Tiere tatsächlich nicht auch mit Pflanzen überleben könnten. Oder wie ganz steht es mit dem Spieltrieb der Katze mit der Maus?
      Wenn man Tiere auf die gleiche Höhe wie Menschen sieht sollte man Tiere wie Menschen auch hinterfragen können.
      23 10 Melden
    • JohnnyMcHorsePenis 02.01.2018 12:05
      Highlight Tiere essen um zu überleben.
      Es gab schon immer Fleischfresser, Pflanzenfresser und andere Fresser.
      Der Mensch hat sich zu dem entwickelt was er ist, in dem er ass was er essen musste um zu überleben - und das war Fleisch. Punkt. Hätten sich unsere Vorfahren nur vegan ernährt, mal sehen ob es uns noch gäbe...
      Es stimmt schon, dass der Mensch heute grundsätzlich mehr zum Genuss als zum Überleben isst (wenn man sich das denn leisten kann), ansonsten isst aber auch der Mensch um zu leben bzw. überleben. Und es ist ja auch erwiesen, dass vegane Ernährung nicht wirklich gesund ist für uns.
      17 11 Melden
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  • FrancoL 02.01.2018 10:39
    Highlight Etwas gar einfältig ist der Vergleich von unseren Behinderten und den Tieren. Eine solche Aussage macht gar keinen Sinn und ist eine krasse Missachtung der vielen schweren Schicksale.
    Was die Dame da rauslässt ist pure Polemik und dient m.E. gar nicht der Sache des Tieres.
    39 17 Melden
  • Haiderfroh 02.01.2018 10:38
    Highlight Wie lustig.
    Nennt sich Antispeziesistin, aber ist selber antispeziesistisch gegenüber der gesamten Flora.

    Und: Wie ist der Antispeziesismus vereinbar mit dem natürlichen Prozess des "Fressen-und-gefressen-werdens?
    Ich meine, als Antispziesist bin ich selbstverständlich der Auffassung, dass ich dieselben Rechte habe wie Ziegen, oder Löwen, z. B. artgerecht zu fressen. Also Homo Sapiens bin ich ein Allesfresser, fresse wie die Ziege feine Kräuter, oder wie der Löwe feines Fleisch. Und natürlich habe ich dasselbe Recht, wie die Katze, und darf daher mein Mittagessen vorher noch quälen.
    33 13 Melden
  • Töubii 02.01.2018 10:37
    Highlight Sie argumentiert gut und überzeugend. Respekt! 👍
    39 103 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.01.2018 10:53
      Highlight
      Das ist Teenagersprech. Unausgegoren und nirgends durchdacht.
      67 19 Melden
    • FrancoL 02.01.2018 11:13
      Highlight Respekt für was genau? Für Aussagen wie:«Ihr esst Kadaver.»? Was essen den Fleisch fressende Tiere genau?
      28 19 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 02.01.2018 15:59
      Highlight > Das ist Teenagersprech.

      Darum wird sie mit Teenagermethoden niedergeschriehen.

      > Respekt für was genau

      Für ihr Argument zum Beispiel:

      Tiere sollen von Menschen nicht wie Objekte behandelt werden, sondern wie Subjekte.
      5 4 Melden
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  • Albi Gabriel 02.01.2018 10:37
    Highlight First world problems...
    72 26 Melden
  • FrancoL 02.01.2018 10:34
    Highlight Viele der Sprüche sind äusserst dürftig vor allem:
    «Eines Tages werden wir Tiere gleichwertig behandeln.»

    Wir sollten uns zuerst bemühen alle Menschen gleich zu behandeln. Das wird einige Generationen brauchen.
    617 109 Melden
    • demokrit 02.01.2018 12:27
      Highlight Warum der Fokus auf den Menschen? Das eine schliesst das andere nicht aus, würde ich meinen.
      17 6 Melden
    • Deathinteresse 02.01.2018 12:33
      Highlight Ah, du bist also der, der sagt was Priorität hat.
      Ich kann mich im Fall sowohl aktiv für die Gleichbehandlung von Menschen einsetzen wie auch die von Tieren.
      13 4 Melden
    • redeye70 02.01.2018 13:07
      Highlight Ich bin absolut dafür, dass Fleisch möglichst ohne Qual für das Tier produziert wird. Deshalb kaufe ich mein Rindfleisch beim Bauern mit Muttertierhaltung, den ich persönlich kenne und auch sehe, wie das Vieh dort gehalten wird. Die Ansichten dieser jungen Frau finde ich extrem. Richtigerweise sollte sich diese Diskussion weiterentwickeln über den Konsum pflanzlicher Nahrungsmittel, die mit der Dezimierung der Artenvielfalt miteinhergeht und Lebensräume zerstört.
      7 4 Melden
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