Schweiz
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Der Händedruckstreit an der Sekundarschule Känelmatt in Therwil geht weiter.
bild: googlemaps

Jetzt reden die Händedruck-Verweigerer: «Politiker benutzen uns»

Die Handschlag-Verweigerer aus Therwil BL sorgen weltweit für Schlagzeilen. Jetzt melden sich die syrischen Brüder erstmals ausführlich zu Wort.



Im Interview mir der «SonntagsZeitung» zeigen sich die beiden 14- und 16-jährigen Schüler schockiert über das Ausmass, das der Fall angenommen hat. «Wir fügen doch niemandem Schaden zu», sagt der jüngere der beiden. «Journalisten passen uns ab, in der Schule, in der Moschee. Wildfremde Leute drohen uns.»

Für den älteren der zwei Knaben ist klar: «Politiker benutzen uns, um Stimmung gegen Muslime zu machen, ganz besonders Vertreter der SVP.» Und das obwohl er und sein Bruder gut integriert seien und sich an die Gesetze halten würden.

«Wie kann man uns so angreifen, ohne uns zu kennen? Alle diese Leute, sie wissen nichts über uns.» Zu Radikalisierungsbefürchtungen der Schulleitung sagen sie: «Sind wir radikal, weil wir die Gebote des Islam befolgen? Das ist doch unsere Pflicht.»

Online-Video war Vorlage

Sie seien durch ein Online-Video auf die Idee gekommen, Frauen nicht mehr die Hand zu reichen, erzählen sie der «Schweiz am Sonntag». Ihr Vater habe ihnen auf Anfrage lediglich bestätigt, dass dies tatsächlich so im Koran stehe. Ihr Vorbild sei der Prophet Mohammed. Dieser habe nie Frauen berührt – ausser seine eigene.

Auch für das «IS»-Propaganda-Video auf dem Facebook-Profil des 14-jährigen Schülers gibt es eine Erklärung: Die problematische Botschaft sei ihm nicht bewusst gewesen, das Video habe ihm einzig wegen der hinterlegten Musik gefallen, sagt der Jugendliche. 

Der 16-jährige Bruder zur «Sonntagszeitung»: «Mein Bruder und ich sind ganz klar gegen den «IS». Der Islam verbietet es, Zivilisten zu töten.» Unterdessen ermittelt die Polizei wegen des Videos gegen den Jüngeren.

Bereits seit dem letzten Jahr wird das Brüderpaar vom Islamischen Zentralrat der Schweiz (IZRS) betreut. Vertreter der Organisation, die vom Nachrichtendienst beobachtet wird, begleiteten die beiden auch an Sitzungen mit der Therwiler Schulleitung.

Auch Mädchen verweigern

Die «Schweiz am Sonntag» berichtet von neuen Fällen von Händedruck-Verweigerern – diesmal sind es Mädchen, die ihrem Lehrer die Hand nicht geben. Ein konservativer Muslim, der in der König-Faysal-Moschee verkehrt, sagt, seine beiden Töchter besuchen die Basler Gymnasien Münsterplatz und Kirschgarten.

Probleme hätten sie mit dem Schwimmunterricht, den sie verweigern und dafür jährliche Bussen von 750 Franken bezahlen. Doch für die Begrüssung hätten sie eine konfliktfreie Lösung gefunden. Bei der ersten Begegnung würden sie den Lehrern jeweils die Hand reichen.

Danach würden sie ihnen erklären, dass sie sich künftig auf eine kontaktlose Art begrüssen möchten: Indem sie die rechte Hand auf die linke Brust legen. Diese Form werde von den Lehrern akzeptiert, erzählt der Vater. (nch/ldu/bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fredu 11.04.2016 08:53
    Highlight Highlight Das ist doch alles Pipifax. Wir gaben unserem Lehrer vor Jahrzehnten auch nicht die Hand, hat auch niemand verlangt. Man kann und soll sich verbal Begrüssen, dieses zu verweigern wäre schon eher bedenklich. Das gleiche Theater mit dem Kopftuch. Unsere Grossmütter haben fast ALLE Kopftücher getragen und waren nicht muslimisch.
    Ein ganz anderes Thema ist, wenn wir uns den Muslimen anpassen sollen und das im eigenen Land. Wenn wir uns in ein anderes Land begeben, müssen WIR uns dort anpassen. Z.B. keine christlichen Kreuze, kein Schweinefleisch im Zivilschutz. DAS ist sehr bedenklich!
    • andersen 11.04.2016 17:32
      Highlight Highlight Fredu

      Nun, wo steht es, dass wir die Muslime anpassen sollen?
      Es gibt Lehrer, wo diese Geste mit der Hand geben pflegt, aber wo die 2 Schüler sich verweigert haben, hat der Schule keine Massnahmen getroffen, weil es nicht in der Verfassung steht.

      Das wir kein Kopftücher mehr trägt, ist fortschrittlich, das heisst, niemand wollen sich Einzwängen mehr und es ist doch so schön, wenn man der Frühlingsluft um die Haare spürt.

      Viel Spass!
  • Zerpheros 11.04.2016 08:43
    Highlight Highlight "Ihr Vorbild sei der Prophet Mohammed." Ok, Jungens, dann aber konsequent: Gab es Computer, Smartphones, YouTube, Trams, Strom aus der Steckdose und doppelt verglaste Fensterscheiben oder Autos zu Zeiten des Propheten? Nein? Dann weg mit dem Teufelszeug. Oder anders: Findet einen kreativen Weg, Euren Glauben zu leben, ohne Eure Mitmenschen beständig vor den Kopf zu stossen. Und lasst diesen pubertären Egofick, dann klappts auch mit der Religion.
    • FrancoL 11.04.2016 22:39
      Highlight Highlight Interessanter Ansatz! Da kämen die beiden Jugendlichen schön ins Schwitzen.

      Beim zweiten mal überdenken stellt sich die Frage; würde man bei jedem der eine Regel nicht einhält mit einer vielleicht auch fadenscheinigen Begründung, ähnlichen Ansatz ansetzen, dann käme wohl ein guter Teil der Gesellschaft ins Schwitzen und der andere Teil der Gesellschaft würde unter dem Wirtschaftsniedergang leiden.
      Diese Ambivalenz ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet.
    • Zerpheros 12.04.2016 00:33
      Highlight Highlight Wir kommen immer ins Schwitzen, weil das Leben Haken schlägt wie ein Hase. 😒 Mein Gedanke war: Die religiöse Schrift ist an ihre Zeit gebunden. Sie daraus isolieren zu wollen, funktioniert nicht: Die Welt ist heute anders, auch wenn ich die Tragik sehe, sich eine interkulturelle Identität zusammenbasteln zu wollen. Das Ziel bleibt letztlich auch eine Konstruktion, selbst wenn sich die beiden Jungen ihren Propheten bauen. Die Widersprüche, die sie sicher auch merken, werden sie mit religiösem Eifer nicht auflösen, sondern vertiefen. This is my truth - tell me yours ...
    • FrancoL 12.04.2016 07:51
      Highlight Highlight @Zerpheros; Ich verstehe deine Gedanken und teile auch deren Herleitung. Ich ergänze diese Gedanken nur mit meiner Sicht dass dieser Spagat oder Widerspruch bei vielen "zusammengebastelten Identitäten" zutreffen kann und damit möchte ich zu Ausdruck bringen, dass viele von uns diese Ambivalenz zu leben haben und darum nicht nur mit dem Zeigefinger auf diese Jungs gezeigt werden darf, sondern auch zur Entlastung die eigene Unfähigkeit diese Ambivalenz abzulegen mitbetrachtet werden sollte. Dies soll nicht eine Entschuldigung für die Jungs sein sondern eine Abmahnung an uns selbst darlegen.
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  • Benzy 10.04.2016 18:53
    Highlight Highlight Desto mehr Menschen Stimmung gegen Muslime machen und Initiativen wie das Verhüllungsverbot einreichen, umso mehr werden sich die Muslime in der Schweiz abschotten und auch radikaler werden.
  • Amadeus 10.04.2016 17:44
    Highlight Highlight Handshake-Gate
  • Adlerauge 10.04.2016 15:07
    Highlight Highlight Aus dem Glauben sind keinesfalls politische Sonderrechte abzuleiten. Genau aber das versuchen radikale Islamanhänger. Die Trennung von Kirche und Staat ist durchzusetzen. Die Handschlagverweigerung ist Teil einer Salamittaktik, mit der es den Fundamentalisten gelingt, auf der anderen Seite immer wieder auf tolerante Verhamloser zu treffen und sie für sich instrumentalisieren. Es ist der Versuch, auf immer mehr vermeintlich kleinen Schauplätzen ihre politischen Regeln durchzusetzen. Es wird Zeit, dass die Verharmloser durch Politiker, die Führungsverantwortung übernehmen, abgelöst werden.
    • Maria B. 10.04.2016 16:17
      Highlight Highlight Da gehe ich absolut mit dir einig, Salamitaktik auf dem Weg zum immer mehr einfordernden Euroislam! In England wird von den Muslimen bekanntlich immer mehr nach der Scharia gerufen, um ihre sog. eigenen Belange auch nach koranabhängigen Gesetzbarkeiten abzuurteilen. Und wir lassen uns Stück für Stück von Menschen und deren credo vereinnahmen, solchen die unsere Wertvorstellungen nur sehr marginal teilen. Zeit, sich aufzuraffen, statt alles nur "friedliebend" und auf dem Weg des geringsten Widerstandes hinzunehmen.

      Man gerät schon immer mehr ins Nachdenken!
  • Neo83 10.04.2016 14:53
    Highlight Highlight Ganz einfach ist es. In dem Land wo man sein Leben leben möchte soll man sich anpassen und nicht das Land den jenigen die hier leben möchten.
    Währt man sich gegen ein Kultur in einem Land so muss mit dem gerechnet werden das die dort lebenden Landsleute etwas gegen einem haben. Anpassen!!!
  • älter klüger 10.04.2016 14:51
    Highlight Highlight Das Ganze ist kein Sturm im Wasserglas und auf keinen Fall eine Bagatelle. Ich empfehle, dazu einen Beitrag von Elham Manea, der aus dem Jemen stammenden 50-jährigen Privatdozentin am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Zürich, zu lesen. Die Schweizer Muslimin zeigt in der heutigen "NZZ am Sonntag" auf, wie verfehlt es wäre, die Handschlagverweigerung auf die leichte Schulter zu nehmen.
    Hier ein indirekter Link zum Beitrag: https://www.kath.ch/medienspiegel/die-verweigerung-des-handschlags-ist-nur-der-anfang/
    • Zerpheros 11.04.2016 07:51
      Highlight Highlight @älter klüger
      Sie verlinken tatsächlich auf kath.net, die stramm rechts-katholische Kampfpostille mit den Alt- und Neunazi im Forum? Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst, oder?
  • bangawow 10.04.2016 14:01
    Highlight Highlight Es ist schon erstaunlich, wie ein Einzelfall schweizweit Wellen schlagen kann. Tag ein, Tag aus. Die Medien freut's. Die Politiker. Die Islamfeinde. Die Rütliwieserasenpfleger.

    Versteht mich nicht falsch, ich finde auch, man soll den Lehrern doch die Hand geben, die anderen müssen das ja auch, ABER das Tratra, welches wegen zwei Nasen, äh Händen, gemacht wird, ist jenseits von Gut und Böse. Shame on you.
  • maxi 10.04.2016 13:50
    Highlight Highlight zuerst verweigern sie unsere sitten. und jetzt sind wir alle böse...geht doch in ein land wo dies toleriert wird! dann fragt man sich noch wieso immer mehr menschen eine abneihung gegen solche empfinden!
  • AdiB 10.04.2016 13:35
    Highlight Highlight diese geschichte ist eine sache zwischen der schule und den 2 jubgs.
    ich kenne diese jungs nicht und soe hatten nie negativen einfluss auf mein lrben, daher werde ich nicht über sie urteilen oder sie verunglimpfen. sie interessieren mich nicht. das gilt auch für ihre familie und umfeld.
    ich habe im leben andere sorgen als ob 2 mir unbekannte menschen jemanden die hand schütteln. ihr regt euch deswegen auf und schadet euer gesundheit, körperlich so wie seelisch. ist es das wert? wegen 2 menschen die nie einen einfluss auf dein privatleben oder jemandes der dir nahe steht hatten.
    • kTri 10.04.2016 15:18
      Highlight Highlight Mir geht es bei dieser Thematik auch überhaupt nicht um die Verweigerung des Handshakes, vielmehr empfinde ich die teils simplen Mittel, welche eine derart vehemente Resonanz auslösen, äusserst bedenklich. Wenn etwas in Bewegung kommen soll, weil man Gegebenheiten anpassen oder optimieren möchte, dann sollte man sich bitte etwas mehr Mühe geben. Mir fehlt bei all diesen Forderungen die Fähigkeit, sich für etwas bedingungslos einzusetzen, den Willen, die Menschen mit Überzeugungsarbeit für sich zu gewinnen und das Gespür, leidenschaftlich und dennoch kompromissbereit zu argumentieren.
  • kTri 10.04.2016 13:09
    Highlight Highlight Der Selbstinszenierungswahn nimmt langsam groteske Formen an. Indem man seine Ideale über die einer ganzen Gesellschaft stellt offenbart man unmissverständlich, dass die eigenen Werte und Bedürfnisse mehr Bedeutung haben... Bin mir nicht sicher was mich mehr irritiert, die Anmassung derer oder die Tatsache, dass wir (Allgemeinheit) ungebremst und leider oftmals ungefiltert, auf diese Entwicklung reagieren respektive agieren...
  • MaskedGaijin 10.04.2016 13:00
    Highlight Highlight ja klar, ich schaue mir auch immer videos der reichsparteitage an. aber nur wegen der musik... 🙈
    • Erode Terribile 10.04.2016 13:58
      Highlight Highlight wo ein Rauch ist - da ist auch ein kleines Feuer
    • Zerpheros 10.04.2016 15:27
      Highlight Highlight Also, ich lese immer den Playboy, aber ausschliesslich wegen der Reportagen...
    • MaskedGaijin 10.04.2016 15:46
      Highlight Highlight Black Metal und Daech ist aber nicht wirklich das gleiche.
  • amzi3103 10.04.2016 12:56
    Highlight Highlight kommen die vielen Blitzer für moslem-tolerante Antworten und die vielen anti-islam-Kommentare eigentlich von all jenen, die sich auf 20min den Virus eingefangen haben und nun auf watson ihren Islam-Missmut kundgeben? wenn ja, dann geht bitte wieder, ich hab mich auch wegen euch von 20min distanziert und fühlte mich bisher auf watson wohl. Das soll auch so bleiben.
    • FrancoL 10.04.2016 13:17
      Highlight Highlight Ich stelle Gleiches fest. Es blitzt sobald man ausgeglichen zum Händedruck postet. Habe mir aber die Mühe gemacht alte Artikel durchzugehen und stelle fest dass einige damals Tolerantere heute nach den Attentaten keine Toleranz mehr zeigen. Ich finde damit hat der IS ein zweites mal gewonnen. Man beginnt auszugrenzen mit Begründungen die nur auf den Islam angewendet werden. Keiner will eine Parallelgesellschaft, aber viele arbeiten auf diese Parallelgesellschaft hin. Das wundert mich masslos.
    • elmono 10.04.2016 13:43
      Highlight Highlight Ach immer das herrliche 20 Minuten bashing. Ich bin absolut tolerant gegenüber allem und jedem und trotzdem sage ich jedem klipp und klar meine Meinung, auch wenn diese politisch nicht immer ganz so korrekt ist. Und meine Meinung dazu ist: Eine Handschlag-Verweigerung ist für mich keine grosse Sache, doch diese nicht so grosse Sache ist erst der Anfang von Dingen, die wir heute in Belgien, Deutschland und Frankreich haben und ich will nicht, dass diese Dinge (Parallelgesellschaften) auch in der Schweiz irgendeinmal existieren. Integration ist keine Einbahnstrasse.
    • Maracuja 10.04.2016 13:56
      Highlight Highlight Muss wer tolerant gegenüber Muslimen oder z.B. Christen ist, zwingend auch tolerant gegenüber intoleranten/extremen Strömungen innerhalb dieser Religionen sein? Der akt. Konflikt betrifft eine kleine Minderheit unter den Muslimen. Für mich stellt nicht der verweigerte Handschlag ein grosses Problem dar, sondern der Extremismus, der dahintersteckt. Und das Ärgernis, dass die Behörden den IZRS 1x mehr aufwerten und als Gesprächspartner akzeptieren. Dürften Schüler, deren rechter Kleiderstil von der Schulleitung nicht toleriert wird, PNOS-Vertreter zu Gesprächen mitbringen? Züchte Raben ...
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  • DasMarc_ 10.04.2016 12:46
    Highlight Highlight Der Händedruck gehört zur Schweizer Kultur. Das wurde bereits oft gesagt und es ist auch eine Tatsache.

    Es ist ein Zeichen von Anstand und Höflichkeit. Jetzt und später. Was macht es im Berufsleben für nen Eindruck nicht Händeschütteln zu wollen?

    Es ist ein wirklich kleiner Schritt der Integration. Und wer nicht mal soweit gehen kann… Integration muss sein.
    • Sapere Aude 10.04.2016 14:06
      Highlight Highlight Nur weil die Händeschüttelfanatiker den Handshake zum eidgenössisch förderalem Kulturgut erheben wollen, heisst das nicht, dass dies auch der Fall ist. Könnte ich auch behaupten, weil die alten Eidgenossen die Hand zum Schwur erhoben haben am 1. August, müssen wir uns jetzt alle auf diese Art und Weise begrüssen. Gibt verschiedene Formen der Höflichkeit und genug Nicht-Muslime die den Händedruck als eine unhygienische Konventionen betrachten, die im Alltag auch gar nicht so verbreitet ist, wie jetzt alle hier behaupten.
    • who cares? 10.04.2016 14:31
      Highlight Highlight @Sapere Aude, ich habe dich bereits ein paar mal zu diesem Thema kommentieren sehen.
      Was ist deine Meinung dazu, dass die Jungs nur die Berührung von Frauen verweigern? Hat die Beziehung zur Lehrerin einen potentiellen sexuellen Aspekt nur weil sie eine Frau ist? Frauen anders zu behandeln, weil sie Frauen sind, wie gesund ist das für unsere Gesellschaft? Klar ist der Händedruck nur etwas kleines, aber wenn sie sich nicht einmal zu dem durchringen können, wie sollen sie sonst lernen, Frauen als gleichwertig und nicht auf das Geschlecht reduziert wahrzunehmen?
    • Sapere Aude 10.04.2016 14:43
      Highlight Highlight Zuerst einmal wissen wir alle nicht genau, weshalb die Jungen diesen Händedruck jetzt genau verweigern. Da sind unterschiedliche Versionen vorhanden. Nehmen wir einmal an, der Grund sei jetzt wirklich die angebliche Respektlosigkeit aller Muslime gegenüber Frauen. Lernen die dann Respekt gegenüber Frauen, wenn wir den Händedruck erzwingen? Ich denke nicht. Ich befürworte auch nicht, dass sie die Lehrerin anders begrüssen als der Lehrer. Ich finde jedoch, dass eine alternative Begrüssungsmöglichkeit für Lehrerin und Lehrer einen gangbaren Weg darstellt.
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  • MyAnusIsBleeding 10.04.2016 12:38
    Highlight Highlight "dass sie sich künftig auf eine kontaktlose Art begrüssen möchten: Indem sie die rechte Hand auf die linke Brust legen."

    Finde ich sogar irgendwie respektvoller als die Hand zum Gruss.
    Wenn man mal den religiösen Kontext ausblendet, ist mir auch eine berührungslose Begrüssung unter Fremden & Respektspersonen lieber. Das ist mehr so ein "Ich respektiere Dich".
    Beim Handschlag ist es so wie "HIER DA BIN ICH, NIMM MEINE HAND" was mit einem zusätzlichem Machtritual verbunden ist, wer denn nun dem anderen die Hand hält und somit den anderen dominiert.

    "Dif-tor heh smusma" wär doch was :-)
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    • who cares? 10.04.2016 14:24
      Highlight Highlight Es geht darum, dass es beim einen Geschlecht okay ist, die Hand zu geben und beim anderen nicht. Warum? Ist die Lehrperson ein Sexualobjekt?
  • Chüdrchübu 10.04.2016 12:36
    Highlight Highlight Die gleiche "ich mag die Musik"-Ausrede hab ich mal im zusammenhang mit pornos gehört...
  • Kookaburra 10.04.2016 12:32
    Highlight Highlight Die Schweiz kann alles sein, was wir möchten. Die SVP könnte eine Initiative machen. Ich würde ohne zu zögern einen Teil unserer Freiheit opfern (den Teil, den ich nicht brauche und der meine eigene Freiheit in Gefahr bringt) um die Schweiz wieder ein wenig mehr so zu gestallten, wie ich sie mir eigentlich vorstelle.
    Ich brauche diesen Negativismus, diese Rückständigkeit und diesen Unfrieden nicht.
    Die Schweiz braucht keine Religionsfreiheit mehr. Unsere Toleranz schadet nur. Die normale Kirche müsste für religionsbedürftige reichen. Dem Rest bin ich sooo überdrüssig.
  • wasabitom 10.04.2016 12:17
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht ist das Problem nicht dieser konkrete Händedruck. Kann mich nicht dran erinnern, dass wir damals vom Lehrer mit Händedruck begrüsst wurden.
    Aber wie wollen die beiden später hier einen Job bekommen. Kundinnen würde der Händedruck verweigert? Der Händedruck ist in unser Kultur nun mal ein Zeichen von Respekt und Anstand. Wer das nicht anerkennt, tut mir leid, der gehört nicht hierher.
  • Str ant (Darkling) 10.04.2016 12:02
    Highlight Highlight Der Fall der Mädchen zeigt deutlich, wie Integration und Kompromiss funktionieren. Keine kategorische Verweigerung, sondern wie beschrieben, das erste mal die Hand reichen ohne Drama und dann eine gangbare Alternative haben.

    Die Beamten in Basel haben auf ganzer Linie versagt wenn sie etwas Anstand im Leib hätten, würden die betroffenen Basler Beamten wenigstens ihren Fehler zugeben!
  • SVRN5774 10.04.2016 11:57
    Highlight Highlight Ich glaube selber an den Islam und finde es so einen Schwachsinn, was manche Muslime tun.
    Wisst ihr wann es verboten ist, eine Frau zu berühren oder anzuschauen? Wenn der Mann sexuelle Ansichten hat (d.h. notgeil ist). Das gilt dann auch für Frauen.
    Somit will man verhindern, dass man seine Ehepartner nicht betrügt. Aber sind diese zwei Kinder wirklich notgeil? Ich glaube auch nicht, dass die Lehrerin sie verführen will.
    • Jol Bear 10.04.2016 12:37
      Highlight Highlight Es entsteht einfach der Endruck, dass diese Berührungsverbote, Verschleierungspflicht für Frauen usw. alles Gebote sind, um den Männern das religionskonforme Leben zu erleichtern, sie davon zu entheben, sich die Mühe nehmen zu müssen, Verstand über Instinkt zu stellen. Die damit einhergehende Herabsetzung der Frauen und die Einschränkung ihrer Freiheiten wird offenbar bewusst in Kauf genommen.
  • aloe 10.04.2016 11:45
    Highlight Highlight Vertreter des IZRS begleiteten die beiden Jungs an Gespräche mit der Therwiler Schulleitung? Was ritt denn die Schulleitung so etwas zu akzeptieren? An Gesprächen mit der SL sollten die Erziehungsberechtigten teilnehmen und nicht Personen einer Organisation, die vom Nachrichtendienst beobachtet wird! Was ist das los an dieser Schule?
    • AdiB 10.04.2016 13:17
      Highlight Highlight so wie es aussieht geht der izrs gleich vor wie die islamic nation in der usa. das ist eine mafia taktik um eindruck zu schinden. und wahrscheinlich ist noch einer der begleiter ein anwalt. so viel mitbekommen habe stellt der izrs seinen mitgliedern gratis anwälte zur verfügung.
  • Luca Brasi 10.04.2016 11:31
    Highlight Highlight Der Prophet Mohammed ist also deren Vorbild. Der lebte aber auch in der Wüste, hatte kein Handy und konnte weder lesen und schreiben. Er ist ein Prophet im Islam. Das sind auch Ibrahim (Abraham), Isa (Jesus), etc. Das sind im Islam keine Götter sondern Menschen mit Fehlern und Schwächen. Das Verbot zur Darstellung Mohammeds war ja gerade eine Massnahme um diesen gerade nicht zu vergöttlichen.
  • Statler 10.04.2016 11:14
    Highlight Highlight Das sind Teenager! Es liegt in deren Natur, dass sie dumme Sachen machen, sich verirren und wenig nachdenken.
    Waren wir besser? Wenn ich an den Käse denke, den ich und meinesgleichen in diesem Alter gemacht und gedacht haben, wird mir heute noch schlecht.
    Msn kann an Teens nicht dieselben Massstäbe setzen, wie an Erwachsene. Statt sich ihrer anzunehmen und verständnisvoll zu reagieren, werden sie verunglimpft und - ja - instrumentalisiert.
    DAS produziert letztlich radikale Jugendliche, weil man sie damit direkt in die Arme jener treibt, die nur vorgeben, sie zu verstehen. Zum Kotzen....
    • Retarded Wizard 10.04.2016 11:53
      Highlight Highlight Der Vater hat denen ja bestätigt, dass dies so im Koran steht. Ergo spielt es keine Rolle ob Jugendlicher oder Erwachsener. Verblendet und naiv bleibt meist verblendet und naiv.
    • Tobias K. 10.04.2016 12:03
      Highlight Highlight Was ich zum k....n finde ist die die Toleranz einiger Leute. Was du hier schreibst, ist mitnichten zu vergleichen mit dem Mist, den wir als Teenies gemacht haben. Heimlich zu kiffen oder mal eine Scheibe zu Bruch gehen lassen ist etwas anderes als mit einer Terrorgruppe zu sympathisieren. Und sich noch von einer radikalen Organisation an die Gespräche begleiten zu lassen. Die Eltern scheinen auch nicht viel mehr zu Stande zu bringen, als die Sprösslinge mit dem radikalen Islam zu erziehen. Sorry irgendwann hörts einfach mal auf.
    • Retarded Wizard 10.04.2016 12:36
      Highlight Highlight Naja Tobias, gesetzlich gesehen ist das heimliche Kiffen schlimmer, leider. Oder was genau hat diese Islamistenfamilie nun zu befürchten?
  • andy y 10.04.2016 11:03
    Highlight Highlight eigentlich ist es doch ganz einfach. Wenn ich in ein Muslimisches Land flüchte müsste ich mich auch den üblichen Gepflogenheiten anpassen obwohl mir vielleicht manches wiederstrebt. Ansonsten laufe ich Gefahr als Aussenseiter, nicht akzeptiert, gemobbt evtl. sogar schlimmeres durchleben zu müssen.
    • Sapere Aude 10.04.2016 11:20
      Highlight Highlight Die Frage ist ja gerade nicht so einfach. Die Frage ist doch, ob die Weigerung des Händeschüttelns mit dem Angebot einer alternativen Begrüssungsform bereits ein ultimativer Verstoss gegen die vorherrschenden gesellschaftlichen Normen ist. Diese Frage wird unterschiedlich beantworten. Ausserdem ist es sehr heikel, Minderheiten für ihre Diskriminierung verantwortlich zu machen. Nicht jede Abweichung von der gesellschaftlichen Norm erfordet oder rechtfertigt eine Sanktion. Sowenig wie eine Konvention alleine dadurch absolute Gültigkeit hat, weil sie gebräulich ist.
    • andy y 10.04.2016 11:32
      Highlight Highlight @Sapere Aude
      ob sich die Muslime in meinem zur Flucht gewählten Land auch solche Gedanken machen wenn ich Ihre Sozialen Gepflogenheiten ablehne?
    • Sapere Aude 10.04.2016 11:38
      Highlight Highlight Ob sich ein wahabitischer Muslim solche Gedanken machen würde, wenn ich nach Saudi Arabien flüchten würde, ist nicht relevant. Nur weil es unaufgeklärte Menschen und Regeln gibt, heisst das nicht, wir müssen uns genau gleich verhalten. Diese Auge-um-Auge-Mentalität hilft bei der Suche nach einer vernünftige Lösung in keiner Weise.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 10.04.2016 10:55
    Highlight Highlight Stimmung gegen Muslime machen die zwei ganz selber. Das sind nicht die Politiker. Die Ursache liegt ganz allein bei Ihnen. Sie sollen gar nicht erst damit beginnen die Schuld jemand anderem zuzuschieben.
    • Froggr 10.04.2016 11:15
      Highlight Highlight Grufti: Nein das sind sie definitiv nicht. Und sonst habe sie ja immernoch Eltern, oder?
    • Froggr 10.04.2016 12:43
      Highlight Highlight Ich habe überhaupt nicht auf so einen Moment gewartet. Aber ich habe es erwartet, dass es mal soweit kommen würde. Und viele veestehen nocht, dass es primär gar nicht um den Handschlag geht, sondern um die Sonderwünsche und Rechte, welche man in der Schweiz als andersgläubiger bekommt. Und versteh mich nicht falsch. Die anderen Religionen können in allen ihren Gebieten ihren Glauben ausleben. Das geht mich nichts an. Und ich habe überhaupt nichts dagegen. Aber bitte nicht hier in der Schweiz. Danke.
  • amRhein 10.04.2016 10:55
    Highlight Highlight Im Wesentlichen geht es gar nicht um diese Schüler (oder um Muslime im Speziellen), sondern um die Haltung, sich aufs «Muslim-Sein» zu beschränken. Schüler sind in der Schule in erster Linie Schüler und nicht Anhänger dieser oder jener Religionsgemeinschaft. Im öffentl. Raum der Schule geht es nicht darum, die relig. oder weltanschaul. Gebote oder Vorstellung seiner persönl. Überzeugung auszuleben.
    Namentlich dann nicht, wenn durch dieses spezielle Verhalten andere Menschen diskriminiert werden. Ein Schüler ist in erster Linie Schüler und nicht Muslim, Christ oder sonstwas.
    • Sapere Aude 10.04.2016 11:32
      Highlight Highlight Die Überreaktion macht es wesentlich ob es Muslime sind oder nicht. Ich glaube kaum, dass der Aufstand so gross gewesen wäre, wenn es jüdisch Orthodoxe Kinder gewesen wären, die den Handshake verweigert hätten. Ausserdem stellt sich schon die Frage, weshalb das Fehlverhalten zweier Schüler zum öffentlichen Streitthema wird und weshalb sich selbst eine Bundesrätin dazu äussern muss.
    • amRhein 10.04.2016 11:58
      Highlight Highlight Hab ich doch deutlich gemacht, es geht weder um das «Fehlverhalten zweier Schüler» noch um ihre spezifische Religion. Es geht darum, dass Anhänger bestimmter Weltanschauungen sich in erster Linie durch ihre persönliche Überzeugung definieren. Die ist aber Privatsache.

      Das Frauenstimmrecht beispielsweise wurde doch auch nicht schon 1848 eingeführt. Vieles braucht einfach seine Zeit. Deshalb ist das keine Überreaktion sondern eine notwendige Korrektur.
  • Gebietsvertreter 10.04.2016 10:54
    Highlight Highlight "Die problematische Botschaft sei ihm nicht bewusst gewesen, das Video habe ihm einzig wegen der hinterlegten Musik gefallen, sagt der Jugendliche."

    Ich weiss nicht ob ich lachen oder weinen soll..
    • You will not be able to use your remote control. 10.04.2016 13:01
      Highlight Highlight Habt ihr mit 14 gewusst, dass 'Schrei nach Liebe' so ein cooles Lied ist, wie es ist, oder habt ihr das einfach super cool gefunden weil es diese Stelle mit dem 'wohoho Arschloch' gibt (und euch eure Eltern die CD ab 18 verboten haben)? Hmm? Erinnert ihr euch auch an ein umgekehrtes Beispiel? Gar nichts? Aber ihr wisst ja andere Sachen, z.B. was die Jungs sich dabei gedacht haben.
  • pamayer 10.04.2016 10:51
    Highlight Highlight ist das nun zum haare raufen oder eine wunderbare, köstliche realsatire?
    im zweifelfall das zweite.
  • Toerpe Zwerg 10.04.2016 10:23
    Highlight Highlight Youtubereligion. Na super. Den Koran selber zu lesen ist ihnen vermutlich zu anstrengend. Wenn sie nun vom IZRS "betreut" werden ... gute Nacht.
  • andersen 10.04.2016 10:22
    Highlight Highlight Opferstatus?
    Ist es nicht das was die 2 Jungs erreichen wollten?

    Und jetzt werden sie vom Islamischen Rat betreut, weil die anderen so "Böse" sind und somit lassen die Jungen, die keine Lebenserfahrung haben, sich oft von Sekten abschleppen.

    Mohammed sagt dies, Mohammed hat das und das gemacht, ja so ist es einfach, dass eigene Denken aufzugeben und mit dem Kopf unter dem Arm durch die Welt gehen.
  • Mr.M 10.04.2016 10:19
    Highlight Highlight So ganz integriert sind die beiden wohl nicht. Finde es aber lustig, dass einige hier fast schon die Ausschaffung dieser Jungs fordern. Was ist dann mit den jüdischen Orthodoxen, die nicht einmal dieselbe Schule wie die Schweizer Kinder besuchen wollen? Sind diese besser integriert?
    • Hierundjetzt 10.04.2016 10:49
      Highlight Highlight Ja. Ende der Story.
    • Illyria & Helvetia 10.04.2016 10:52
      Highlight Highlight Populismus pur!
  • R&B 10.04.2016 10:07
    Highlight Highlight Was für ein heuchlerisches Interview: perfekt inszenierte Opferrolle! Wer sich nicht in die von der grossen Mehrheit getragenen Gesellschaftsordnung integrieren möchte, muss halt mit den Konsequenzen leben. Ob religiöser Fundamentalist, Anarchist, Hippie, etc.
  • thompson 10.04.2016 09:56
    Highlight Highlight Ich würde den Fokus mal weg von den beiden Jungs legen... Die König Faysal Stiftung ist das wahre Problem.
    Die Saudis machen den liberalen Balkanislam mit ihrem Wahabismus total kaput. Der Bau solcher Saudi Moscheen wird unser Zusammenleben noch schwieriger machen.
    • demokrit 10.04.2016 11:07
      Highlight Highlight Genau. Die Rattenfänger muss man angehen. Und zwar subito.
  • -woe- 10.04.2016 09:56
    Highlight Highlight 1. Jeder soll sein Leben/die Religion leben können, wie es für ihn richtig scheint. Er soll sich aber nicht wundern und schon gar nicht Hilfe erwarten, wenn er zum Aussenseiter wird und z.B. keine Stelle findet.
    2. Die Grenze der Religionsfreiheit ist dann erreicht, wenn das Verhalten andere beleidigt, erniedrigt, demütigt, verletzt etc.

    Bedenklich finde ich, dass sich immer wieder Kreise auf die Religionsfreiheit und Toleranz berufen, die - wenn selber tonangebend - keine Toleranz zulassen und die Glaubensfreiheit mit Füssen treten.
  • winglet55 10.04.2016 09:47
    Highlight Highlight Willkommen im richtigen Leben. Man kann nicht früh genug lernen, das man von Politikern, Parteien & Medien instrumentalisiert wird.
    • winglet55 10.04.2016 10:27
      Highlight Highlight Die Wahrheit produziert Blitzer, ich bin nicht erstaunt, aber ernüchtert.
    • Hierundjetzt 10.04.2016 10:51
      Highlight Highlight Nö. So undifferenzierte populistische Ansichten sind abzulehnen.
    • winglet55 10.04.2016 11:06
      Highlight Highlight Was habe ich populistisches gepostet? Die Wahrheit! Wenn eine Gefängniswärterin ihren Lover aus dem Gefängnis befreit, stürzen sich die Medien drauf, ist ja klar.
      Jeder will von jedem Ereignis für sich persönlich profitieren, ob Firma, Politiker, oder Medien. Die letztgenannten wollen die Aufmerksamkeit auf ihr Medium locken, und soviele Klicks wie möglich zu generieren. Genau wie Parteien oder Politiker, die werden nur gewählt wenn sie in den Medien präsent sind!
  • DaveKnobs 10.04.2016 09:46
    Highlight Highlight Ja genau, IS propaganda-video posten wegen der super hintergrundmusik. Das ich nicht lache.
    • Hoppla! 10.04.2016 10:44
      Highlight Highlight Aber klar doch. Ich schaue auch nur Pornos weil der Filmschnitt so innovativ ist. True story... X-)
  • dopaminho 10.04.2016 09:42
    Highlight Highlight "Werden vom Islamischen Zentralrat betreut"
    Das ist doch mal eine kompetente Beratung für die Jugendlichen...💩
  • rodolofo 10.04.2016 09:34
    Highlight Highlight Na also, geht doch!
    Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
    Die "Religiösen" sind halt sehr kopflastige, komplizierte Leute...
    Wenn auch sehr distanziert, so grüssen sie doch immerhin:
    "Grüezi wool!" und: "Phüeti Gott wool!"
  • trio 10.04.2016 09:26
    Highlight Highlight Es wird tatsächlich aufgebauscht, wenn man (oder frau) jemanden die Hand nicht geben will, ist das doch keine Staatskrise. Gedanken müssen wir uns erst machen, wenn eine grosse Anzahl so agieren möchte. Als Jugendliche verstösst man gerne gegen Normen und Regeln. Persönlich ist es für mich unverständlich, jedoch kein Grund jemand zu verurteilen. Wir können schliesslich auch nicht verhindern das jemand Cola zum Fondue trinkt, auch wenn das eine Beleidigungen darstellt ;).
    • Michel@sith 10.04.2016 09:46
      Highlight Highlight Cola zu Fondue als Beleidigung ? Nicht das selbe und daher wohl ein schlechter Vergleich.
    • Charlie Brown 10.04.2016 10:15
      Highlight Highlight Wer wird da beleidigt, die Cola oder das Fondue?

      Ernsthaft: Wer sich Respekt (vor den Frauen) auf die religiöse Fahne schreibt, der soll sich fragen, was sein Gegenüber als respektvoll betrachtet.
    • Dame vom Land 10.04.2016 13:25
      Highlight Highlight Wehret den Anfängen...

Nach Rassismus-Debatte: Gugge Negro-Rhygass verzichtet auf umstrittenes Logo

Logo und Name der Basler Gugge Negro-Rhygass sorgten in den vergangenen Monaten für eine heftige Diskussion um Rassismus und Tradition. Die Gugge wird in Zukunft auf ihr umstrittenes Logo verzichten – kreiert aber vorerst auch kein neues.

Es war Anstoss einer langen und heftig geführten Debatte in der Basler Fasnachtsszene und darüber hinaus: Das Logo der Gugge Negro-Rhygass, das ein paukenspielendes schwarzes Männchen mit dicken Lippen und einem Knochen im Haar zeigt – die Darstellung entspricht dem stereotypischen Bild des «Mohren», wie es in Europa bis zum Ende des Kolonialismus üblich und weit verbreitet war.

Die Gugge wurde öffentlich dazu aufgefordert ihr Logo – und auch ihren Namen – zu ändern, da beides …

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