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Quelle: googlemaps

Braunbär greift einen Jogger an und beisst ihm in den Kopf

11.06.15, 17:24 12.06.15, 07:24


Ein Jogger ist am Monte Bondone westlich von Trient von einem Bären angegriffen worden. Das Tier fügte dem 45-Jährigen, der mit seinem Hund unterwegs war, eine Bisswunde am Kopf zu und verletzte ihn mit seinen Krallen, berichtete die Lokalzeitung «Trentino».

Der Italiener setzte sich mit Faustschlägen und Tritten zur Wehr. Der Bär liess schliesslich von ihm ab. Ein Radfahrer leistete dem blutenden und geschockten Jogger Erste Hilfe.

Der Mann wurde in ein Spital eingeliefert, sein Zustand sei nicht kritisch, berichtete das Blatt. Bereits vor einigen Tagen war nahe der Trentiner Ortschaft Zambana Vecchia ein Mann von einem Braunbären verletzt worden.

Öfters Probleme mit Braunbären

Braunbären sorgen in der Lombardei und in der Provinz Trentino öfters für Probleme. Die Bärin «Daniza», die im August vergangenen Jahres im Trentino einen Pilzsammler angegriffen und verletzt hatte, war nach einer Narkose bei einem Einfangversuch gestorben.

Während das Umweltministerium in Rom gemeinsam mit den regionalen Behörden wiederholt die Notwendigkeit betont hatten, die 18 Jahre alte Bärin zu fangen und in ein Gehege zu bringen, hatten Umweltaktivisten gefordert, dass «Daniza» mit ihren Jungen in Freiheit bleiben solle.

Derzeit leben mehr als 50 Braunbären (Ursus arctos) im Trentino. 1999 begann ein Interreg-Projekt, unterstützt von der Europäischen Gemeinschaft, mit dem Ziel, die im nordwestlichen Trentino heimische Braunbärenpopulation als letzte innerhalb der Alpen zu erhalten. (whr/sda/apa)

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo Hediger 11.06.2015 23:25
    Highlight Immerhin hat er etz ne Story für die Frauen.
    1 0 Melden
  • Abel Emini 11.06.2015 23:10
    Highlight Die Sicherheit von Menschen wird wiedermal von diesen Freaks gefährdet!
    0 3 Melden
  • AdiB 11.06.2015 22:33
    Highlight als kind lehrnte ich bei wölfen still zu stehen und keinen wank zu machen, die überlebenschance beim weglaufen ist viel geringer. und bei bären einen grossen bogen zu machen und keine schnellen bewegungen zu machen. solange der bär sich nicht bedroht fühlt lässt er einen zu 99.99% in ruhe.
    5 0 Melden
  • Balua 11.06.2015 21:30
    Highlight Meiner meinung nach ist nicht - wie oft der grundton - der bär "öfters ein problem". Der wald ist lebensraum für den bär und der mensch dringt in diesen ein. Klar ist es tragisch, wenn ein angriff passiert aber was tut der mensch wenn in sein lebensraum eingegriffen wird? Er versucht sich zu verteidigen.
    16 5 Melden
    • christianlaurin 11.06.2015 21:41
      Highlight Oh bitte... Ich bin in Kanada aufgewachsen. Der Bär geht freiwillig ins Lebensraum von Menschen. Es gibt ja was gutes zu essen. Ich meine nicht Menschen. Ich meine Mülltonnen, usw.

      Und Bären verteidigen sich nicht. Sie haben weder Angst noch suchen Menschen. Sie machen was sie wollen, das ist das leben eines Bär. Ein Bär kann schneller rennen als wir, sie sind stärker als wir, sie sind recht intelligent, und sie können klettern und schwimmen. Ein Mensch muss immer ein grossen Kreis machen um ein Bär, ausser der Mensch hat ein Gewehr.
      7 3 Melden
    • Androider 11.06.2015 22:08
      Highlight Die Antwort von @christianlaurin hat was. War nun schon einige Male im Westen Canadas und alle Mülltonnen ausserhalb von Gebäuden oder Grossstädten waren so gesichert, dass der Bär nicht mehr rankommt.
      6 0 Melden

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