Schweiz
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Tessiner schlossen Grenze nach Banküberfall: Italien tobt



Ein versuchter Banküberfall im Tessiner Grenzgebiet hat am Montagabend zu einem Verkehrschaos geführt. Da die beiden mutmasslichen Täter in einem Auto mit italienischem Kennzeichen unterwegs waren, schlossen die Behörden die Grenze.

Der versuche Banküberfall ereignete sich in Molinazzo di Monteggio TI. Um die mutmasslichen Täter zu fassen, sei die Grenze in Ponte Tresa von der Grenzwacht am Montagabend für eine Stunde geschlossen worden, teilte die Tessiner Kantonspolizei auf Anfrage mit. Dies habe zu grossen Problemen im Strassenverkehr geführt, da zu dieser Zeit viele Pendler unterwegs gewesen seien.

«5000 Grenzgänger sind in der Schweiz vorübergehend als Geiseln genommen worden.»

Massimo Mastromarino, Gemeindepräsident von Lavena Ponte Tresa (I) 

Dem Gemeindepräsidenten von Lavena Ponte Tresa (I), Massimo Mastromarino, platzte daraufhin der Kragen. Viele Grenzgänger seien am Abend durch die vorübergehende Schliessung des Grenzpostens daran gehindert worden, nach Hause zu fahren.

In einer Videobotschaft, die verschiedenen Tessiner Medien zugespielt wurde, wetterte der Sindaco: «5000 Grenzgänger sind in der Schweiz vorübergehend als Geiseln genommen worden.» Die Tessiner Kantonspolizei verteidigte ihr Vorgehen dagegen als gerechtfertigt. Das Auto der mutmasslichen Täter sei in der Zwischenzeit in Italien gefunden worden – die beiden Männer seien noch flüchtig. (whr/sda)

Aktuelle Polizeibilder: 5 Autos krachen auf der A1 ineinander

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    Alle Leser-Kommentare
  • pun 07.12.2016 00:19
    Highlight Highlight Die Kommentare... einfach wow. Seid doch nicht so schnell betüpft liebe MitschweizerInnen.
  • Jürg Müller 06.12.2016 20:44
    Highlight Highlight So so, nicht nur Grenzgänger, die zum Arbeiten kommen, sondern auch noch zum Bankrauben. momoll.

    Geiselhaft: *plonk*
  • manhunt 06.12.2016 20:09
    Highlight Highlight viel spass beim toben.
    • Pedro Salami 06.12.2016 22:46
      Highlight Highlight Italien tobt. Was für eine Überschrift... Ich wette, 99.158% der Italiener haben von der Grenzschliessung nicht mal was mitbekommen.
  • Thinktank 06.12.2016 18:51
    Highlight Highlight Ich versteh diese Italiener nicht. Die könnten doch dieses bedingungslose Grundeinkommin einführen und niemand müsste mehr im Ausland unter schwierigsten Bedingungen zu Hungerlöhnen arbeiten.
    • pamayer 06.12.2016 20:23
      Highlight Highlight Und warum die Schweiz nicht auch? Würde 100% mehr Probleme lösen als generieren.
    • Fabio74 06.12.2016 20:42
      Highlight Highlight Und welcher Tessiner würde die Arbeit der Grenzgänger machen?
    • Neruda 07.12.2016 00:43
      Highlight Highlight Fabio, man muss au sagen, es gab da vor 1 oder 2 Jahren die Meldung, dass im Tessin ca 64'000 Jobs geschaffen wurden. Das lustige daran war, dass es in der selben Zeit genau die gleiche Anzahl an neuen Grenzgängern gab. Es wurden also Stellen nur für Grenzgänger geschaffen. Klar, did Firmen zahlen auch Steuern, aber sie verursachen auch enorme Kosten bei der Infrastruktur und die Zunahme an Verkehr vermindert die Lebensqualität der Tessiner. Sicher, gibt es auch Jobs, welcher nur Grenzgänger erledigen wollen, aber es gibt auch da oben erläuterte Phänomen.
  • SwissGTO 06.12.2016 16:30
    Highlight Highlight Da gibts eine ganz einfache Lösung. Im eigenen Land arbeiten zum Beispiel.
    • Kii 06.12.2016 16:37
      Highlight Highlight Was würdest du so arbeiten, wenn es keine arbeit gibt?
    • Monti_Gh 06.12.2016 17:00
      Highlight Highlight Die Leute kommen, weil die Wirtschaft sie gerufen hat.
    • 321polorex123 06.12.2016 17:22
      Highlight Highlight Shots have been fired...
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