Schweiz
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Was machen wir falsch? Jugendliche vertrauen dem Bundesrat viel mehr als Journalisten



Jugendliche informieren sich immer seltener über politische Ereignisse. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente. Einen schweren Stand haben Journalisten. Geht es um politische Themen, vertrauen Jugendliche ihnen am wenigsten.

Die wandelnde Medienlandschaft und das Zeitalter von Fake News hinterliessen ihre Spuren bei den Schweizer Jugendlichen, heisst es in einer Mitteilung der Wahlhilfeplattform Easyvote vom Dienstag.

Umfrage

Nur 17 Prozent haben Vertrauen in Journalisten. Was machen wir falsch?

  • Abstimmen

1,194 Votes zu: Nur 17 Prozent haben Vertrauen in Journalisten. Was machen wir falsch?

  • 11%Journalisten behaupten etwas, ohne es zu beweisen.
  • 24%Journalisten sind nicht objektiv.
  • 6%Journalisten verbreiten oft Fake News.
  • 32%Zuviel Boulevard.
  • 13%Zu wenig relevante Artikel.
  • 14%Ich finde, Journalisten machen meistens einen guten Job.

Bundesrat geniesst höchstes Vertrauen

Aus Sicht der Studienautoren zeigt sich dies auch beim Vertrauen der Jugendlichen, das Junge verschiedenen Akteuren bei politischen Themen entgegenbringen. Nur 17 Prozent der Befragten vertrauen Journalisten, das ist etwas weniger als das Vertrauen in Führungspersonen aus der Wirtschaft. Das höchste Vertrauen geniessen der Bundesrat und die öffentliche Verwaltung (je 50 Prozent).

Die Umfrage zeigt weiter, dass sich Jugendliche immer seltener über politische Themen informieren. Rund die Hälfte der Befragten tut dies einmal oder weniger als einmal pro Woche. Dieser Trend betrifft vor allem klassische Informationskanäle.

Wichtigster Ort der Informationsbeschaffung ist nach wie vor die Schule, gefolgt vom Elternhaus. Klassische Medien wie Zeitungen sind dagegen weniger wichtig geworden.

Keine Politikverdrossenheit

Anders als erwartet ist auch keine Verschiebung weg von den klassischen hin zu den neuen Medien wie Twitter, Facebook oder Instagram zu beobachten. Im Gegenteil: Facebook verzeichnet einen mindestens ebenso starken Relevanzverlust wie klassische Medien.

Trotz dieser Entwicklung möchten die Studienautoren nicht von einer Politikverdrossenheit der Jugend sprechen. Sie sehen verschiedene Gegenentwicklungen. So wollten sich Jugendliche vermehrt über digitale Wege politisch engagieren. Zwei Drittel der Befragten sehen in der Digitalisierung grosse Chancen für die Beteiligung.

Für die Umfrage wurden 1271 Schülerinnen und Schüler im Alter von knapp 18 Jahren aus 15 ausgewählten Kantonen im Oktober und November 2017 befragt. Die Studienautoren haben die Ergebnisse anschliessend in einem fünfstufigen Verfahren gewichtet. (whr/sda)

Wir erklären dir das institutionelle Rahmenabkommen

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43
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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 11.04.2018 08:45
    Highlight Highlight Die Komplexität von Abstimmungsvorlagen lässt sich in vielen Fällen nicht reduzieren. Wer sich nicht täglich mit dem politischen Geschehen befasst, hat kaum eine Chance, sich über politische Fragen eine eigene Meinung zu bilden. Berufsausbildung, Freizeitaktivitäten und unpolitische Eltern sind kein guter Boden für politische Bildung. Politik ist meist eine trockene Materie. Der Einfluss einer einzigen Stimme ist meist bedeutungslos. Da der staatspolitische Unterricht im Vergleich zu Sport, Musik und Kultur minimal gehalten wird (Absicht?), bleiben kurzfristig nur Anreize oder der Stimmzwang
  • Mandelbrot 11.04.2018 08:15
    Highlight Highlight Dazu ein Beispiel : Presseberichte : "Im April 2017 setzte die syr.Armee in der Stadt Chan Scheichung das Nervengift Sarin gegen die eigene Bevölkerung ein". Meine Recherche in primären Informationsquellen : "Es war v e r m u t l i ch Sarin, und über dessen Herkunft gibt es nur Vermutungen , und für die Täterschaft gibt es keine Beweise." Ich nehme nicht an, liebe junge Leser, dass in den Untersuchungsberichten von C -Waffenexperten Fake-News stehen, und ich lehne es ab als Leser solcher Berichte als Verschwörungstheoretiker bezeichnet zu werden.
  • Mandelbrot 11.04.2018 08:04
    Highlight Highlight Als Nicht-Journalist habe ich Presseberichte zu den Giftanschlägen im Syrienkrieg (2013-2018) verglichen mit den primären Untersuchungsberichten dazu , z.B. den OPCW-Reports. In der Mehrzahl der Mainstream-Medien gab es stereotyp "erwiesenermassen" immer nur einen Schuldigen : Die syr.Armee und der syr. Präsident. In meinen Recherchen in den primären Informationsquellen kam ich meistens zu einem ganz andern Ergebnis : Es gibt in den meisten Fällen keine Beweise für einen best.Schuldigen. Es gibt nur sich widersprechende Sichtweisen und Vermutungen.
    • Mandelbrot 11.04.2018 12:57
      Highlight Highlight Aus den erhaltenen Blitzen müsste man schliessen, dass primäre Informationsquellen nicht näher bei den Fakten oder der Wahrheit liegen als sekundäre, oder dass objektive Wahrheiten sich von subjektiven Interpretationen z.B. von Journalisten und willkürlich gefilterten Informationen nicht unterscheiden. Nachrichtenagenturen sind aber meistens sekundäre Informationsquellen. Oder kennt vielleicht jemand eine unparteiische oder unabhängige Agentur ?
  • der nubische Prinz 11.04.2018 07:34
    Highlight Highlight Lest mal den Artikel der NZZ und dann den von Watson zu dem Motorradraser. Schon klar Vertraut keiner mehr Journalisten.
    • Mandelbrot 11.04.2018 08:59
      Highlight Highlight Wenn es um Motorradraser geht, dann ist das noch ziemlich harmlos. Wenn es aber um geopolitische Probleme geht wie z.B. den Syrienkrieg, dann wird es bitter ernst und zwar für alle, auch für die Motorradfahrer.
  • swisskiss 10.04.2018 21:41
    Highlight Highlight Was für eine Frage! Jeder Journalist der sich diese Frage stellen muss, sollte mal in einer ruhigen Stunde die"Erklärung der Pflichten und Rechte
    der Journalistinnen und Journalisten" des Berufsverband "impressum" lesen.

    Dazu kommt der finanzielle Druck, der durch copy/paste Uebernahme von Artikeln der Nachrichtenagenturen, oder des Mutterkonzerns mir seinen Medien abgefedert wird.

    Bei watson, hat bei allem "nicht gleich sein wollen" wie andere Schweizer Medienerzeugnisse, die Sachlichkeit und Objektivität nicht immer eine hohe Priorität.
  • meine senf 10.04.2018 21:17
    Highlight Highlight Weniger Hyperventilieren und Clickbaiting könnte sicher nicht schaden.

    Beim kürzlichen Amoklauf in DE: Eine Frau von Storch hat diese Alternativen:

    - Fresse halten
    - Zu Besonnenheit aufrufen und versuchen differenziert auf die Thematik einzugehen

    Resultat: kein Schwein interessiert's

    - Möglichst krasse Aussagen

    Jede Zeitung und Internet-Plattform im deutschsprachigen Raum wird darüber empört berichten. Jene, die empört sind, sind ohnehin nicht meine Anhänger,aber meine Bekanntheit steigt und ich bekomme 1000 neue Follower.

    Welcher Weg ist da wohl vorteilhafter, wenn kein Gewissen stört?
  • Chrigi-B 10.04.2018 20:31
    Highlight Highlight Ca 1/2 der Artikel werden nicht im jeweiligen "Medium" geschrieben, geschweige denn recherchiert. Da werden mit Copy Paste Depeschenmeldungen meistens 1:1 abgeklatscht. Dann kommt halt noch dazu, dass es eher mehr Journis gibt, welche am linken Rand angesiedelt sind und dies nur zu gerne in ihre Artikel einfliessen lassen!

    Deine Meinung ist mir egal, ich will Fakten!

    CH Journis hauen ja lieber unisono mit den US Medien auf Trump ein, als etwas Haut ins Spiel zu legen und mal über Themen zu berichten, welche der CH Bevölkerung unter den Nägeln brennen.
    • Mandelbrot 11.04.2018 09:19
      Highlight Highlight Sobald auf einen Politiker "unisono gehauen" wird, so stecken dahinter meist politische Absichten. Das gilt nicht nur für Präs.Trump.Keiner dieser Journalisten kennt den enspr.Politiker persönlich. Oder wurde etwa das ungarische Volk dazu gezwungen, Orban, eine für die meisten westl.Journalisten persona non grata, zu wählen ?
  • CASSIO 10.04.2018 20:12
    Highlight Highlight Darf ich bös sein? Wer Journalisten vertraut, der vertraut auch darauf, dass das Christkind Gschenkli bringt. Ich unterstelle damit den Journalisten nicht, dass sie absichtlich "Fake News" (was für ein Scheissausdruck) produzieren, gar nicht. Aber vielen Journalisten fehlt das Wissen, komplexe Geschichten 1. zu verstehen und 2. korrekt wiederzugeben.
  • Sblue 10.04.2018 19:45
    Highlight Highlight Quellenangaben und auch Quellen an sich sind mangelhaft.

    Inakkurate Aussagen: (“Studie Xyz beweist ABC.” - Studien können per Definition keine Beweise erbringen)

    • Shlomo 11.04.2018 12:23
      Highlight Highlight Kannst du mir bitte erklären warum eine wissenschaftliche Studie nichts beweisen kann?
    • Shlomo 12.04.2018 06:52
      Highlight Highlight Naja, keine Antwort. In dem Fall gehe ich davon aus, dass du reine Phrasendrescherei betreibst.
  • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 10.04.2018 19:34
    Highlight Highlight Ich sähe gerne mehr Fachspezialisten im Journalismus oder Journalisten, die sich einen wirklichen Schwerpunkt (ausser Empörungsempirie) erarbeiten.

    Das Modell "denjenigen als Experten zitieren, der als erstes das Telefon abnimmt" macht die Leser auf Dauer nicht glücklich.
  • aglio e olio 10.04.2018 18:33
    Highlight Highlight Es gibt sie die aufrechten, idealistischen Journalisten die dem Beruf seinen Glanz verleihen.
    Aber es gibt auch die "Kampagnenjournalisten" die der "Spin Doctors" Sprachrohre sind, um deren Ansichten zu manifestieren.
    Und dazwischen noch viele die einfach nur ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, was in der heutigen Medienwelt sicher nicht so einfach ist.
    Für die meisten Leser, mich eingeschlossen, ist es nicht so einfach die einen von den anderen zu unterscheiden.
    Wirklich vertrauensbildend ist die Situation nicht. Das ständige "Lügenpresse Gezetere" macht es nicht besser.
  • Walter Sahli 10.04.2018 18:20
    Highlight Highlight Ich gehöre leider nicht mehr zur Jugend, erlaube mir aber trotzdem meinen Senf dazuzugeben. Die Tatsache, dass die "Presse" in der Schweiz unter drei grossen Konzernen, dem Herrliberger Miliardär und einer einzigen Zeitung, die von den Abos lebt, aufgeteilt ist, macht sie sicher nicht vertrauenswürdiger.
  • Joe Smith 10.04.2018 18:20
    Highlight Highlight Ich finde es erfreulich, dass die Jugendlichen dem Bundesrat mehr vertrauen als irgendwelchen Katzenbildern und «musst-Du-gesehen-haben»-GIFs.
  • who cares? 10.04.2018 18:19
    Highlight Highlight Für mich sind das Problem die falschen Schlagzeilen, die offensichtlich Tatsachen verdrehen damit Klicks generiert werden. Und ich halte Journalisten für genug schlau, dass es ihnen sehr wohl bewusst ist, dass man es falsch verstehen wird. Finde ich sehr nervig, kommt leider auch immer öfter bei watson vor.
  • Typu 10.04.2018 18:13
    Highlight Highlight Wenig recherchiert, fehlende Objektivität, Falschmeldungen werden ohne zu hinterfragen verbreitet, Polemik, reisserische Headlines, etc. Ein Spassblatt kann eben nicht ernst genommen werden. Das ist höchstens Fast food fürs Überfliegen. Es fehlt einfach die Seriösität und Sachverstand. Lieber über Promis schreiben und einfache süffige Formate kreieren. Fragt euch doch mal selbst, was heisst für euch Journalismus. Ist das was ihr tut Hintergründe aufzeigen, aufdecken, kritisch hinterfragen? Wohl eher nicht, oder?
  • Thomas Binder 10.04.2018 18:06
    Highlight Highlight Da erzählen uns alle Leitmedienjournalisten, Putin lasse am Vorabend der Wahlen / Fussball-WM in RUS einen in RUS zuerst inhaftierten dann begnadigten Doppelagenten in GB sieben Meilen vom GB-Chemiewaffenforschungszentrum entfernt mit russischem Nervengas umbringen und Assad setze, wie schon 2017, ein paar Tage nach dem von Trump angekündigten Truppenabzug Giftgas ein ("Bitte, bitte, lieber Donald, bleib hier!") und dann diese Frage? Realsatire vom Allerfeinsten!
    Liebe Journalisten der Leitmedien! Nehmt Eure Arbeit wieder auf und tut endlich, was derzeit wir für Euch tun müssen, recherchieren!
    • Shlomo 11.04.2018 12:25
      Highlight Highlight Thomas ich nehme mal an du hast den Aluhut schon an.
    • Thomas Binder 11.04.2018 15:32
      Highlight Highlight Natürlich, nur Aluhüte helfen gegen Stahlhelmträger

      Schau, ich bin Wissenschaftler, Arzt speziell Kardiologe und deshalb selbstverständlich ein professioneller Ermittlungshypothetiker aka Verschwörungstheoretiker.

      Beim Auftreten von Schmerzen in der Brust, im linken Arm, Kaltschweissigkeit, Übelkeit und Schwindel denken erfreulicherweise bald alle Menschen an Blutplättchen, die sich in der dunkelsten Verschlungenheit ihrer Blutgefässe verschworen haben, ein Blutgerinnsel zu bilden, um eine Herzkranzarterie zu verstopfen und melden sich deshalb rechtzeitig zur Behandlung ihres Herzinfarktes.
  • Angelo C. 10.04.2018 18:04
    Highlight Highlight „Was machen wir falsch?“

    Antwort : Sehr oft tendenziöse Artikel, eingefärbt je nach persönlicher politischer Sicht des Journalisten, nicht selten aber auch reine Mainstream-Bedienung. Dies verbunden, wie irgendwo hier am Rande vermerkt : Dünkel und eine gewisse Arroganz dem Fussvolk gegenüber.

    Kommen die teils bewusst fabrizierten fakenews dazu, welchen sogar auch seriöse Blätter und Portale aufsitzen, sodass sich im Verbund mit dem politischen Standpunkt des Mediums der Begriff „Lügenpresse“ eingebürgert hat.

    Empfehlenswert wäre m.E. vermehrte Selbstreflexion und eigenes Hinterfragen.
    • Mandelbrot 11.04.2018 09:29
      Highlight Highlight Selbstreflexion ist bei den meisten politisch oder ideologisch geprägten Journalisten (Subjekt) meist reine Illusion. Worauf man sich eher verlassen kann, sind die Fakten (Objekt).Solche findet man z.B. im Sportjournalismus, denn ein Torverhältnis von 1 : 3 ist so und nicht 2 : 1.
  • Randy Orton 10.04.2018 17:59
    Highlight Highlight Das kommt auf das Thema an. Bei Foodtips vertraue ich zB Baroni mehr als allen Bundesräten ;)
  • Madison Pierce 10.04.2018 17:58
    Highlight Highlight Ein besserer Umgang mit Fehlern würde das Vertrauen stärken. Es gibt Artikel, bei denen in den Kommentaren auf Fehler hingewiesen wurde. Die Kommentare wurden freigeschaltet, der Artikel aber nicht korrigiert.

    Dass man nur noch 72 Stunden lang kommentieren kann, macht es noch schwieriger.
  • Julian Flury (1) 10.04.2018 17:29
    Highlight Highlight Sinnvoll wäre zu wissen, ob es einen Unterschied gibt je nach Zeitung.
    Ich für meinen Teil als Medizinstudent: Eine Studie sagt, dass ein Wirkstoff Haarausfall hemmt.
    Boulevard-Journis finden heraus, dass dieser Wirkstoff auch in McDonalds-Burgern ist.
    Zeitungen (natürlich nicht alle) dann so: BIG MACS GEGEN HAARAUSFALL BEWIESEN
    Ja, mir ist schon bewusst, wieso man das so macht. Aber trotzdem, dies ist der Hauptgrund, wieso ich als 22 jähriger, politisch interessierter Mensch nur noch 1 oder 2 ausgewählte Vertrauensquellen oder Zeitungen habe.
  • BBSCD 10.04.2018 17:16
    Highlight Highlight Persönlich vertraue ich auch mehr dem Bundesrat als Journalsten. Abgesehen von den Watson Journalisten natürlich ;)
    Jedoch haben auch die Bundesräte ihre Informationen von irgend welchen Journalisten, jedoch denke oder hoffe ich, dass dies vertrauenswürdige Quellen/Informationen sind nach welchem unser Bundesrat die Schweiz regiert.

  • penpusher 10.04.2018 17:15
    Highlight Highlight Naja, wenn mir unter diesem Artikel der Titel "Schau dir das Video dieses jodelnden Jungen nicht an" ins Auge sticht (vorallem das "nicht") erstaunt es mich kaum. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass der Bundesrat etwas erarbeitet hat und dann sagt "Hör uns nicht zu" nur damit man extra zuhört.

    PS: An Blick, 20min etc. Schlagzeilen möchte ich da gar nicht denken.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.04.2018 17:04
    Highlight Highlight 3) Gerade das letzte Beispiel ist besonders ärgerlich, bietet es doch Futter für das Rechte Narrativ der linken und liberalen Meinungsdiktatur, die Probleme nicht ansprechen will.
    • Shlomo 11.04.2018 12:30
      Highlight Highlight Wer "Meinungsdiktatur" im Zusammenhang mit der schweizerischen Medienlandschaft schreibt hat definitiv Hilfe nötig.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.04.2018 17:01
    Highlight Highlight 2) Dies wird oft geschrieben und es ist einfach falsch, dies lern man in jedem Erstsemester Statistikkurs.
    3. Drittes Beispiel aus Deutschland. Es gibt eine Antisemitismusstatistik, die oft herangezogen wird, es es um muslimischen Antisemitismus geht. Ergebniss, über 90% aller Antisemitischen Straftaten werden von Rechten begannen. Nur doof, es gibt auch antiisraelische Straftaten, nur werden die nie erwähnt und dort sammeln sich dann die muslimischen Täter. Btw, wenn ein Muslim ein Hakenkreuz auf eine Synagoge malt, würde das in dieser Statistik als "rechte" Straftat zählen.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.04.2018 17:33
      Highlight Highlight Korrektur zum besseren Verständnis.
      Es gibt auch eine Statistik die antiisraelisch Straftate als solche erfasst, wobei es für den betreffenden Juden relativ egal ist, ober wegen seiner "völkischen Minderwertigkeit" oder seinem "brutalen Imperalismus" in der Fussgängerzone bespuckt wird.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.04.2018 16:55
    Highlight Highlight 1)Ich kann nur für mich schreiben, ein wichtiger Punkt, bei dem ich mir regelmässig an den Kopf fassen muss ist der Umgang von Journalisten mit Statistiken. Drei Beispiele: Arbeitslosenzahlen. Weshalb gibt man immer nur die prozentualle Veränderung an und nicht auch zB, wie diese Veränderung zustande kam, sprich wohin sind die Menschen gegangen? Bekamen sie Arbeit, vielen sie aus der Statistik, sind sie ausgewandert, starben sie?
    Gender-Pay-Gap. Der Unterschied zwischen bereinigt und unbereinigt scheint noch heute nicht überall klar zu sein. Und nicht erklärbar ist nicht gleich diskriminierend
  • Siebenstein 10.04.2018 16:47
    Highlight Highlight 3.) Der zunehmende Einfluss von Propaganda!
    • Mandelbrot 11.04.2018 08:41
      Highlight Highlight Was meinst Du unter Propaganda ? Vielleicht politische oder ideologische Propaganda ?
  • Siebenstein 10.04.2018 16:45
    Highlight Highlight 2.) Andererseits gerät man heute ins Abseits sobald nur die geringste Gefahr aufkommender Langeweile entsteht, ergo ist man genötigt "spannend" zu schreiben. Dabei habe ich oft den Eindruck, dass mancher Artikel persönliche Meinungen enthält, selbst wenn das nicht so ist wirkt es schnell einmal unglaubwürdig.
  • Siebenstein 10.04.2018 16:45
    Highlight Highlight 1.) Ich denke der moderne Journalismus ist, bedingt durch die mittlerweile vorherrschende Macht des Internets, in die Zwickmühle geraten.
    Einerseits wäre es besser bei der früher üblichen, streng faktenbasierten Schreibe von Nachrichten und Artikeln zu bleiben und eigene Meinungen nur dort einzubringen wo die Spielregeln klar sind, für den Leser sehr deutlich zu erkennen ist was ihm vorliegt.
  • Normi 10.04.2018 16:26
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach wird zuweinig selbst aufgedeckt in Kombination mit Ctrl+V Depeschen Meldungen gearbeitet
  • Madmessie 10.04.2018 16:17
    Highlight Highlight Naja, den SDA-Journalisten kann 100% vertraut werden. Allen anderen nicht, weil nicht objektiv.
  • Trump's verschwiegener Sohn 10.04.2018 16:07
    Highlight Highlight Jeder Journalist sollte sich ehrlich fragen, ob er mit seinem Schaffen es noch verdient, als Journalist bezeichnet zu werden. Ich lese gerade das Buch "Skin in the game". Darin wird anschaulich dargestellt, was für ein Missverhältnis bei den Journalisten besteht, wenn es darum geht, in welchem Mass ein Berufsausübender für die inhaltliche Richtigkeit (oder Suggestionen) von gemachten Äusserungen gerade stehen muss. Viele Journalisten sind arrogant. Ihr Verhalten dieser Tage deutet auf ein Selbstverständnis hin, dass ihre Legitimation grundsätzlich nicht in Frage gestellt werden darf.
    • azoui 10.04.2018 20:41
      Highlight Highlight Ich habe Souad Mekhennet, "nur wenn Du alleine kommst" gelesen.
      Sie verdient die Bezeichnung Journalistin definitiv.

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

Und wieso sind andere immer ziemlich schön? Ein paar Gedanken zum Frust von Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Ich bin jetzt in einem Alter, wo ich nicht nur auf einen oder zwei, sondern auf mehrere runde Geburtstage und Jahrzehnte zurück blicken kann. Ab und zu schaue ich mir die alten Fotos an, die zu den Lebensgefühlen von früher gehören. Immer wieder denke ich dabei: «Aha?!? Wieso hat mir eigentlich niemand gesagt, dass ich mit 23 oder 32 objektiv gut bis sehr gut ausgesehen habe?»

Das ist natürlich die komplett falsche Frage. Es wurde mir schon gesagt. Eigentlich sogar oft. Von Frauen und Männern. …

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