Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Polizist jagt im Streifenwagen mit 132 km/h einen Raser – und wird als Raser verurteilt



Das Bundesgericht hat eine Strafe gegen einen Polizisten wegen eines Raserdelikts bestätigt. Der Mann war auf einer Genfer Strasse mit 132 km/h gefahren. Die Genfer Justiz verurteilte ihn zu einem Jahr Gefängnis bedingt.

Der Polizeibeamte sass Ende Januar 2014 zusammen mit einem Kollegen im Streifenwagen, als ein Anruf der Einsatzzentrale einging, wonach ein Fahrer «wie ein Verrückter» rase.

Mit Sirene und Blaulicht nahmen die Beamten die Verfolgung auf, wobei sie auf dem Quai Gustave-Ador entlang des Genfersees 132 km/h erreichten. Erlaubt sind dort 50 Kilometer pro Stunde. Das Genfer Polizeigericht qualifizierte die Geschwindigkeitsübertretung als Raserdelikt und verhängte die bedingte Freiheitsstrafe. Das Kantonsgericht bestätigte das Urteil.

Das Bundesgericht hielt in seinem am Mittwoch veröffentlichten Entscheid zwar fest, dass Polizisten sich nicht strafbar machen, wenn sie auf einer dringenden offiziellen Mission und unter entsprechenden Warnsignalen am Steuer Verkehrsregeln verletzen.

Auch wenn das Element der Dringlichkeit von den Bundesrichtern nicht bestritten wurde, machten sie geltend, der Polizist habe es an der nötigen Voraussicht mangeln lassen. Selbst wenn er eine drohende Lebensgefahr habe abwenden wollen, rechtfertige das noch lange nicht, selber eine Lebensgefahr herauf zu beschwören.

Die Bundesrichter hielten auch fest, Sirene und Blaulicht eines fahrenden Streifenwagens trügen bei hohem Tempo kaum zur Verminderung der Unfallgefahr bei. Andere Verkehrsteilnehmer könnten auf die Signale lediglich in sehr kurzer Zeit reagieren.

Der Polizist hatte in seinem Rekurs argumentiert, die Verhältnisse seien gut gewesen und der Verkehr nicht dicht. Zudem habe sein Kollege assistiert. Mit der Rückweisung des Rekurses auferlegte das Bundesgericht dem Polizisten Kosten von 3000 Franken. (Urteil 6B_1102/2016) (sda)

Aktuelle Polizeibilder: Auto prallt in Haus

Das könnte dich auch interessieren:

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Knatsch im Bundesrat? Das zähe Ringen um die Schlüsseldepartemente

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt die Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
51
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RETO1 28.12.2017 17:25
    Highlight Highlight unsere Bundesrichter haben den Bodenkontakt total verloren
    Sind wahrscheinlich auch viel zu gut bezahlt
  • Therealmonti 28.12.2017 10:53
    Highlight Highlight Einmal mehr machen die Damen und Herren Bundesrichter/-innen mit einem Urteil deutlich, dass man sie alle abschaffen sollte.
  • Staatsgebeutelter 28.12.2017 09:34
    Highlight Highlight wer glaubt man könne einen Raser stoppen indem man ihm mit mindestens der gleichen Geschwindigkeit hinterher rast, mit Blaulicht und Sirene zusätzlich, der hat wohl entscheidende Lektionen der menschlichen Psyche verschlafen. Der Artikel besagt nichts über die Gründe wieso der erste Raser denn so schnell unterwegs war, eventuell wurde er anfänglich ja schon von einem Polizeiauto verfolgt und wollte es abhängen. Artikel welche beschreiben dass ein Fahrer von der Polizei verfolgt wurde und selber tödlich verunglückte gibt es mehr als genug, eine Verfolgungsjagd ist ein untaugliches Instrument.
  • Hallosager 28.12.2017 03:10
    Highlight Highlight Viele hier kennen wohl nur Verfolgungsjagden aus der Filmbranche. Erstens verfolgt die Polizei grundsätzlich (ausser in Ausnahmesituationen) keine Raser, da zu gefährlich und man den Fahrer schneller ermitteln kann, als der fährt. Zweitens durch eine Polizeisperre mit 100kmh durchcrashen kann man vergessen. Solange der Typ keinen Hummer oder Jeep fährt, bleibt die halbe Kiste an der Sperre hängen oder der Fahrer wird auf der Strasse verteilt. Drittens was will der Polizist machen sobald die den Typen eingeholt haben? Rammen? Auf die Reifen ballern? Das bitte rechts ranfahren Lämpchen anmachen?
  • atomschlaf 27.12.2017 23:30
    Highlight Highlight Tja, wo die Raserhysterie in diesem Land so hinführt... 🙄
  • Rumbel the Sumbel 27.12.2017 23:23
    Highlight Highlight Polizisten werden wohl über nah oder fern lieber die Finger davon lassen 🙊🙉🙈! Nicht nur dort. Liebe Bundesrichter. Wollt ihr das? Wenn ja, hoffe ich, ihr begegnet als Fussgänger nie einem Raser.
    • ujay 28.12.2017 08:42
      Highlight Highlight @Sumbel....ja, vor allem nicht, wenn die im Doppelpack kommen.....ein rasendes Polizeiauto ist halt viel weniger gefährlich, gell.....
    • Staatsgebeutelter 28.12.2017 09:24
      Highlight Highlight In diesem Falle wären es zwei Raser gewesen, es hätte ebensogut sein können dass ein Fussgänger zum verfolgenden Raser getötet worden wäre, da braucht es wirklich nicht noch rasende Polizisten.
  • murrayB 27.12.2017 23:13
    Highlight Highlight Tja, wir können der Via Secura danken, dass wir diesen Verkehrsroudy von der Strasse haben!

    Völlig unverhältnismässig...
  • isky 27.12.2017 22:37
    Highlight Highlight Es ist nichts neues, dass wer Sonderrechte im Strassenverkehr einfordert, immer leider mit einem Bein im Gefängnis steht. Gilt für Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei und ergibt sich aus der "besonderen Sorgfaltspflicht". Diese ist auch bei offensichtlichem Fehlverhalten eines 'normalos' vom Lenker mit Sonderrechten nicht eingehalten worden, weshalb ihn bei einem Unfall die Schuld trifft.
    Davon abgesehen, es gewinnt keiner wenn statt einem Raser plötzlich 5 zusätzliche (Polizei-)Raser unterwegs sind.
    Es gilt der Grundsatz bis +30km/h innerorts.
    Über 140 aufm Tacho sind fahrlässig.
  • RESCI 27.12.2017 20:26
    Highlight Highlight Ja klar. Finde ich gut, nehmt ihnen noch mehr rechte weg. Lasst sie bluten, für den job den sie gerne machen, für das volk das sie beschützen, für die gefahr der sie sich aussetzen, schreckt alle weiteren anwerber ab. Ein polizist und ein zöllner mus zuerst bedroht werden um seine waffe ziehen zu können, die famillie die zuhause wartet, dankt es dem staat
    • Staatsgebeutelter 28.12.2017 09:26
      Highlight Highlight Ach was gerne machen, Polizisten sind alles Jäger, wenn denen was vorne wegrenne oder fährt, schaltet das Gehin aus und alle gehen hinterher.
  • Töfflifahrer 27.12.2017 16:26
    Highlight Highlight So treibt die Justiz unsere Polizei zum zuschauen. Tolle Gerichtsentscheide.
    Wie das rauskommt sieht man zur Zeit in Grossbritannien wo die Delikte mit Rollern und Motorrädern zur Epidemie geworden sind. Grund ein Polizist wurde vor Gericht gezerrt weil er einen Rollerfahrer verfolgte, der stürzte und verstarb. Konsequenz, die Polizei verfolgt keine Motorräder mehr und die Kriminellen machen sich das zu nutze.
  • Emanzipator 27.12.2017 15:18
    Highlight Highlight Ich finde es richtig. Sind ja nicht im Wilden Westen! Verfolgungsjagten sind ein absolut unverhältnismässiges und nicht zu kontrollierendes Risiko für alle nicht beteiligten zu mal es zu noch höheren Tempoüberschreitungen seitens des Flüchtenden animiert.

    Autos wiegen bis zu 2 Tonnen und sind bei diesen Geschwindikeiten nicht zu kontrollieren. Nicht auszudenken was geschehen wäre wnn er durch ein ausweichmanövr ins Schleudern geraten wäre!
    • Emanzipator 27.12.2017 17:57
      Highlight Highlight Das wäre besagte Strasse.... das letze was ich vom Quai-Gustave-Ador gelesen habe war von einem Fussgänger der vom Roller angefahren wurde....
      User Image
  • Argun Aral 27.12.2017 14:44
    Highlight Highlight Komisches Urteil. Die Polizisten werden als Raser verurteilt, weil ein Autofahrer statt 50 km/h mit 132 km/h fuhr. Der Raser kommt ungeschoren davon. Also ab sofort dürfen die Polzisten nicht mehr schneller fahren als erlaubt. Beim nächsten mal werden die Polizisten verurteilt, wegen unterlassener Hilfeleistung. Ich verstehe unsere Justiz nicht mehr. Wenn die Polizisten so arbeiten wie sie eigentlich sollten, werden diese bestraft. Also ab sofort nur noch den Dienst so ausüben, dass die Polizisten nicht mehr belangt werden können. Kein Wunder fehlt es an Personal.
    • Emanzipator 27.12.2017 15:23
      Highlight Highlight Die behauptung das die Polizisten wegen unterlassener Hilfeleistung drankämen ist komplett hirnrissig, es gibt kaum Urteile gegen Polizisten solcher Art in der Schweiz, und dass der Raser ungeschoren davonkommt ist genau so aus der Luft gegriffen...
    • ujay 28.12.2017 08:47
      Highlight Highlight @Anal. Falsch. Es fehlt an Personal, weil nicht mehr Polizisten eingestellt werden, nicht weil zu wenige diesen Job machen wollen.
  • ujay 27.12.2017 14:24
    Highlight Highlight Hirnrissig, Raser durch die Innenstadt mit 150 km/h zu verfolgen und von angemessenem Handeln zu reden. Das ist Gefährdung der Sicherheit von unbeteiligten. Gilt auch für die Polizei. Da ist wohl der Jagdinstinkt durchgegangen. Wenn ich die Kommentare hier lese, wäre für einige auch OK, wenn die Polizisten in der Stadt auch noch rumballern, um die Raser zu stoppen.
  • JoeyOnewood 27.12.2017 14:11
    Highlight Highlight Ich weiss, jetzt "blitzt" es, als wäre ich der Raser, trotzdem: Raser mit rasen zu stellen, ist dänlich - entweder vorausschauen und polizeisperre organisieren und sonst halt zuhause auf ihn warten und hart bestrafen. Der Raser ist ja eine Gefahr für die anderen Verlehrsteilnehmer, in dem man ihn verfolgt, steigt die Gefahr noch, ist eigentlich logisch. Ich glaube, viele Kommentatoren hier haben vielleicht etwas zuviele Actionfilme gesehen...

    Trotzdem tut mir der Polizist leid, er hat in beser Absicht gehandelt und wollte Unbeteiligte schützen. Eine Ermahnung hätte gereicht... http://
    • Asmodeus 27.12.2017 14:37
      Highlight Highlight Die Regelungen sind eigentlich sowieso klar.

      Die Polizei darf einen Raser oder sonstigen Verkehrssünder nicht jagen AUSSER es ist dringend notwendig weil der Sünder eine aktive Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellt oder anderweitig gestoppt werden muss (Entführung z.B.).

      Eine Verfolgung des Verbrechers darf aber nicht eine grössere Gefahr generieren als ihn entwischen zu lassen.

      Und mit 130 durch die Innenstadt ist absolut hirnrissig. Bereits 80 oder 90 ist gefährlich.
    • Hochen 27.12.2017 14:39
      Highlight Highlight Bester Kommentar alles auf den Punkt gebracht!
    • Judge Dredd 27.12.2017 18:53
      Highlight Highlight @Asmodeus, im Grundsatz stimme ich dir zu. Nur noch eins, du sagst:

      "Die Regelungen sind eigentlich sowieso klar."

      Wo ist denn das geregelt? Im SVG? Im StGB? Im Polizeigesetz?

      Wie gesagt, deinem Kommentar stimme ich soweit zu, deine Schlussfolgerungen sind korrekt. Aber eben, die "Regelung" ist eben nicht so klar. Das ist leider ein Problem. Die Situation wird im Nachhinein durch einen Richter, der alle Fakten über Monate prüfen kann beurteilt, der involvierte Polizist muss das in einem laufenden Einsatz unter Adrenalin permanent einschätzen. Gar nicht so einfach (und so klar).
  • pedrinho 27.12.2017 14:01
    Highlight Highlight So ganz unverstaendlich ist das urteil nicht. IMHO muss das verhaeltnis gewahrt bleiben, ein rasender einsatzwagen ist nicht unbedingt ungefaehrlicher als der verfolgte. Der verfolgte will sich nicht erwischen lassen und produziert einen unfall, die polizeifahrer sind nicht imun gegen unfaelle und vor allem nicht gegen die immer "sehr aufmerksamen" anderen verkehrsteilnehmer.

    Schlussendlich ist auch der fahrer eines einsatzfahrzeuges immer verantwortlich auch bei geringsten uebertretung der verkehrsregeln keinen unfall oder schaden anderer zu verursachen.
  • @ursus 27.12.2017 13:23
    Highlight Highlight Danke BuGe!
    Ab sofort nur noch Schritttempo mit Blaulicht!
    Nur so können alle Verkehrsteilnehmer geschützt werden.
    Auch wenn Polizei, Sanität oder Feuerwehr eine Halbe oder Stunde länger brauchen, spielt doch kein Rolle, Verletzte und Kriminelle warten doch gerne ......
    • Randy Orton 27.12.2017 22:54
      Highlight Highlight Wenn eine Ambulant drei Kinder tötet um eine Oma zu retten ist das dann also gerechtfertigt?
  • dmark 27.12.2017 13:18
    Highlight Highlight Wenn ein Polizist einen Raser stellen soll, muss er dann schneller oder langsamer als dieser fahren, um ihn zu erwischen?
    • JoeyOnewood 27.12.2017 14:15
      Highlight Highlight Man versucht Raser in der Schweiz normalerweise nicht einzuholen, wenn ich richtig informiert bin, da dies in den meisten fällen die Gefahr vervielfacht. Ich würde Filmweisheiten nicht 1:1 in das wahre Leben übernehmen... http://is
  • Shlomo 27.12.2017 13:15
    Highlight Highlight 🤦‍♀️ meine Fresse wenn ich die Kommentare hier lese wird mir ja gerade schlecht. Die Polizei muss sich also laut eurer Meinung an keine Gesetze halten.
    • MiezeLucy 27.12.2017 13:24
      Highlight Highlight Das muss sie schon,sie hat aber auch den manchmal sehr ungnädigen Job, Gefahren zu erkennen und darauf adäquat zu reagieren. Drum gibt es ja Sonderregelungen....
    • midval 27.12.2017 13:25
      Highlight Highlight Bin voll bei dir. Zum Glück haben wir vernünftige Richter die noch anständig beurteilen können und nicht aus dem Bauch heraus mit Wut verurteilen.
    • Roman h 27.12.2017 13:34
      Highlight Highlight Es gibt einen grossen unterschied ob die Polizisten im Einsatz sind oder nicht.
      Es kann doch nicht sein das alle Verbrecher entkommen weil sich die Polizei an alle gesetzte halten müssen.
      Am Ende ist auch das Blaulicht verboten weil es die Leute ablenkt und die Sirene ist zu laut.
      Nach 22 Uhr darf die Polizei nicht mehr ausrücken wegen der Nachtruhe.
      Schöne Welt für alle Verbrecher
    Weitere Antworten anzeigen
  • MiezeLucy 27.12.2017 13:13
    Highlight Highlight Jetzt mal im Ernst.... Soll die Polizei demnächst "bobby car" fahren?
    Merkwürdiges Urteil!!
  • Dreiländereck 27.12.2017 12:44
    Highlight Highlight Per 1. Januar 2018 werden bei allen Feuerwehr-, Sanitäts- und Polizeifahrzeugen die Sondersignale abmontiert.
    Die Betriebeskosten können so deutlich reduziert werden und
    Mitarbeiter von Feuerwehr, Sanität und Polizei stehen nicht mehr bei einem Einsatz mit einem Fuss im Gefängnis.
    Rasche Hilfe wird total überbewertet.
    • trio 27.12.2017 22:30
      Highlight Highlight Genau, anstatt Blaulicht kann ja eine Kanone aufs Dach montiert werden und wild geballert werden. Ist ja egal wenn unbeteiligte gefährdet werden 😒😒
  • kerZHakov 27.12.2017 12:39
    Highlight Highlight Ein Freipass für Raser, Bankräuber etc.! Nach diesem Bundesgerichtsurteil wird nämlich garantiert kein Polizist mehr irgendjemanden verfolgen!
    • trio 27.12.2017 22:32
      Highlight Highlight So ein Blödsinn, aber auch ein Polizist darf nicht rasen! 132 km/h innerorts ist einfach jenseits von Gut und Böse, die meisten Polizisten sehen das ein.
  • Harry Zimm 27.12.2017 12:38
    Highlight Highlight Ja, weiter so. Statten wir unsere Polizeikräfte doch - dem Urteil entsprechend - gleich mit Wattebäuschchen statt Waffen und mit Fahrrädern statt Automobilen aus... Grotesk.
    • Asmodeus 27.12.2017 14:34
      Highlight Highlight Willst Du oder einer Deiner Verwandten von einem rasenden Polizisten überfahren werden?

      130 in einer 50er-Zone ist absolut hirnrissig.
    • trio 27.12.2017 22:18
      Highlight Highlight Was ist an dem Urteil auszusetzen? Wie gesagt, auch drohende Lebensgefahr rechtfertigt nicht, eine neue lebensgefährliche Gefahr heraufzubeschwören.
      Man müsste natürlich die ganze Schulung überprüfen, wenn es dort nicht so gelehrt wird, liegt das Problem im System. Und der betreffende Polizist wäre einfach der Sündebock, was natürlich nicht Oke wäre.
    • Spiessvogel 28.12.2017 00:25
      Highlight Highlight Ich bewundere Ihre Ignoranz. Richter urteilen nach dem Gesetz der Verhältnismässigkeit. Auf die Meldung hin, dass da einer wie ein Verrückter rase, mit 132 km/h durch eine 50er Zone zu donnern, ist total unverhältnismässig. Da wird auch das Auto eines Polizisten zu einem tödlichen Geschoss. Wäre eines Ihrer Familienmitglieder über den Haufen gefahren worden, würden Sie in diesem Zusammenhang nicht mehr von Wattebäuschchen reden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BigFudge28 27.12.2017 12:35
    Highlight Highlight Was für ein beschissenes Urteil! Nächstes Mal einfach abwarten und dann wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt zu werden..
    • ujay 28.12.2017 08:40
      Highlight Highlight Was für eine absurde Logik: Mit hirnrissiger Geschwindigkeit einen Raser in der Stadt zu verfolgen multipliziert das Risiko x2, dass unbeteiligte zu Schaden kommen. Hast wohl zu viele Videos von US Polizei Verfolgungsjagden konsumiert.
    • Staatsgebeutelter 28.12.2017 09:22
      Highlight Highlight Sich einfach an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten, das ist doch einfach.
  • piranha 27.12.2017 12:10
    Highlight Highlight Dass ein Polizist hier wie ein Raser verurteilt wird, finde ich daneben! Ja, über 130 sind womöglich zu viel, selbst mit Sondersignalen, aber ein solches Urteil mit bedingter Gefängnisstrafe (und Jobverlust) bringt Polizisten dazu, selber Angst vor dem Gesetz zu haben und ihren Job nicht mehr richtig auszuführen!
    • ands 27.12.2017 22:20
      Highlight Highlight Wie kommst du auf Jobverlust?
    • Randy Orton 27.12.2017 22:51
      Highlight Highlight Könne Polizisten ihren Job nur ausführen, wenn sie gegen das Gesetz verstossen und Menschenleben gefährden?
    • Staatsgebeutelter 28.12.2017 09:22
      Highlight Highlight An was anderes als an das Gesetz sollen sich die Bullen denn halten? Auch für die gilt das!!!! Wo käme man hin wenn das Gesetz nur für gewisse Leute gelten würde?

Nach zwei Monaten können die letzten gestrandeten Kurden den Flughafen Zürich verlassen

Seit Anfang Oktober sassen die türkischen Kurden Mustafa Mamay und Dogan Yildirim im Transitbereich fest und fürchteten die Ausschaffung. Jetzt dürfen die letzten dort verbliebenen Mitglieder der einst 20-köpfigen Gruppe in die Schweiz einreisen: Das Bundesverwaltungsgericht gab ihren Beschwerden recht.

Die watson-Reportage aus dem Transitbereich des Flughafens Zürich löste ein grosses Medienecho aus. Das Schicksal der rund 20 dort gestrandeten Kurden, welche teilweise schon seit Wochen im Flughafen lebten, bewegte die Schweiz. Am Mittwoch können die letzten beiden dort verbliebenen Kurden den Transitbereich verlassen.

Einer davon ist der 27-jährige Dogan Yildirim, ein Informatiker mit Universitätsabschluss. Er stammt aus Sirnak, einer mehrheitlich von Kurden besiedelten Provinz in der …

Artikel lesen
Link to Article