Schweiz

Tunnelausgang bei Bellinzona: der Ceneri-Basistunnel kann nun voraussichtlich doch 2019 in Betrieb genommen werden Bild: KEYSTONE

Bundesgerichtsentscheid

Grünes Licht für Vollendung des Ceneri-Basistunnels

17.09.14, 14:25

Das Bundesgericht hat ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aufgehoben, womit der Vergabeentscheid der Alptransit Gotthard für zwei Aufträge für den Ceneri-Basistunnel rechtskräftig ist. Eine Neuausschreibung hätte eine Verzögerung um mehrere Jahre zur Folge gehabt.

Mit dem Entscheid des Bundesgerichts geht der Auftrag für «Fahrbahn und Logistik» im Wert von 96 Millionen Franken an das Konsortium Mons Ceneris. Das zweite Baulos für «Bahntechnik und Gesamtkoordination» geht an des Konsortium CPC, das unter der Federführung der Berner Cablex AG geht. Es hat einen Wert von rund 129 Millionen Franken.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte im März 2014 die Beschwerden von Unternehmen, die den Zuschlag für die Grossaufträge nicht erhalten hatten, teilweise gutgeheissen. Die Alptransit sollte nochmals die Vergabe neu beurteilen. Die ist nun hinfällig.

Wie die Alptransit Gotthard in einer Medienmitteilung schreibt, bleibt damit der geplante Termin für die Aufnahme des Betriebs des Ceneri-Basistunnels per Fahrplanwechsel im Dezember 2019 das Ziel. (Urteile 2C_383/2014 und 2C_380/2014 vom 15.09.2014) (sda)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bundesanwaltschaft: PostAuto-Skandal ist KEIN Verstoss gegen Strafgesetzbuch

PostAuto hat mit Buchhaltungstricks Subventionen bezogen. Nach Ansicht der Bundesanwaltschaft ist dabei aber keine Straftat gemäss Strafgesetzbuch begangen worden. Sie will daher keine Strafuntersuchung gegen PostAuto eröffnen.

Zu diesem Schluss kamen Bundesanwalt Michael Lauber und der Berner Generalstaatsanwalt Michel-André Fels, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Weder die nationale noch die kantonale Strafverfolgungsbehörde verfüge über eine gesetzliche Grundlage, die …

Artikel lesen