Schweiz

Der Tatort in Hemmental: Hier hat die Polizei zwei erstochene Männer aufgefunden.
Bild: EPA/KEYSTONE

Unerwartete Wende beim Doppelmord in Hemmental: Haben sich die Männer gegenseitig erstochen?

18.12.15, 15:04 18.12.15, 15:51

Nach neuen Erkenntnissen schliesst die Polizei eine Täterschaft der beiden am 13. Dezember getöteten Männer nicht aus. Das heisst, möglicherweise haben die beiden selbst zugestochen. Nach der Tat waren die Ehefrauen verhaftet worden. Am Donnerstag wurde für beide Untersuchungshaft angeordnet.

Aufgrund der ersten Einvernahmen mit den Beteiligten und weiteren Auskunftspersonen, der Obduktionsergebnisse und der bisherigen Ermittlungen schliesst die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen eine Täterschaft der beiden verstorbenen Ehemänner nicht aus, wie die Schaffhauser Polizei am Freitag mitteilte.

Der genaue Ablauf der Taten sowie die Art und Weise der Tatbeteiligung der inhaftierten Frauen einerseits und der getöteten Männer andererseits sind Gegenstand weiterer umfangreicher Ermittlungen, wie es in der Mitteilung heisst.

Am späten Sonntagabend war die Polizei zur Wohnung eines Schweizer Paars in Schaffhausen-Hemmental ausgerückt. Ein Nachbar hatte lauten Streit und Hilferufe vernommen und die Polizei alarmiert.

Als die Beamten eintrafen, fanden sie den 56-jährigen Mieter und dessen 26-jährigen Schwiegersohn erstochen vor. Die beiden Ehefrauen wurden unter Tatverdacht festgenommen, mögliche Tatwaffen sichergestellt. (sda)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nach Bimmelstreit – nächtlicher Viertelstundenschlag der Glocken in Wädenswil ZH bleibt

Die Glocken der reformierten Kirche Wädenswil ZH dürfen weiterhin auch nachts alle 15 Minuten schlagen. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Stadt und der Kirchgemeinde gutgeheissen.

Die Mehrheit der Bundesrichter kam bei einer öffentlichen Beratung am Mittwoch zum Schluss, dass es keinen Anlass gebe, um von der bisherigen Rechtsprechung abzuweichen.

Die Lärmstudie, auf welche sich das Zürcher Verwaltungsgericht bei seinem anders lautenden Entscheid gestützt hatte, erachtet das …

Artikel lesen