Schweiz
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Autonomen-Anführerin Stauffacher schwänzt Prozess



Die Linksaktivistin Andrea Stauffacher, wird von der Polizei verhaftet, am Samstag, 3. Mai 2008 in Zuerich. Rund 20 Personen sind am Samstagnachmittag in der Stadt Zuerich dem Aufruf des Revolutionaeren Buendnis zu einer unbewilligten Demonstration gefolgt. Sie wurden noch am Besammlungsort beim Helvetiaplatz von der Polizei verhaftet. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Andrea Stauffacher wird am 3. Mai 2008 in Zürich verhaftet. Bild: KEYSTONE

Die Zürcher Linksradikale Andrea Stauffacher hätte am Montag vor dem Bezirksgericht Zürich erscheinen sollen. Sie blieb dem Prozess unentschuldigt fern. Die Verhandlung muss deshalb neu angesetzt werden.

Andrea Stauffacher vor dem Bundesstrafgericht anlaesslich der Urteilsverkuendigung am Dienstag 8. November 2011, in Bellinzona. Das Bundesstrafgericht hat die 61-jaehrige Zuercher Linksaktivistin Andrea Stauffacher zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 17 Monaten verurteilt. Laut Gericht hat sie sich in zwei Faellen der Gefaehrdung durch Sprengstoffe schuldig gemacht. (KEYSTONE/Karl Mathis)

Stauffacher 2011 in Bellinzona. Bild: KEYSTONE

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Stauffacher ist einschlägig vorbestraft. Wie würdest du über ihr Fernbleiben richten?

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949 Votes zu: Stauffacher ist einschlägig vorbestraft. Wie würdest du über ihr Fernbleiben richten?

  • 35%So nicht! So nicht!!! Dem Staat auf der Nase rumtanzen ... Ich würde sie härtestens bestrafen.
  • 23%Das ist nicht in Ordnung, ich würde mindestens eine Busse verteilen.
  • 8%Ich weiss nicht, ich bin halt meinungsschwach.
  • 10%Naja, so wild ist das Vergehen nun auch nicht. Eine Ermahnung tut es auch.
  • 25%Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Gerade angesichts der zur Last gelegten Vergehen.

Die bereits mehrfach vorbestrafte Autonomen-Anführerin war wegen zwei Fällen von Landfriedensbruch angeklagt. Die Staatsanwaltschaft forderte gemäss Anklageschrift eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 30 Franken. Ausserdem soll ihre DNA registriert werden.

Gemäss Anklageschrift soll sich die 66-Jährige einmal unberechtigt auf der Baustelle für die Kunsthaus-Erweiterung aufgehalten haben. Der zweite Vorfall betrifft die Bar Kontiki und die Züri-Bar im Niederdorf. Der Mitbegründerin des revolutionären Aufbaus wird vorgeworfen, verbotenerweise in den damals geschlossenen Lokalen gewesen zu sein.

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  • 23%YOLO!!
  • 29%Landfriedensbruch ist ein Vergehen, da gibt's gar nichts zu scherzen!

(sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 03.10.2016 22:31
    Highlight Highlight "Gemäss Anklageschrift soll sich die 66-Jährige einmal unberechtigt auf der Baustelle für die Kunsthaus-Erweiterung aufgehalten haben."

    Da war also eine Tafel mit der Aufschrift: "Zutritt für Unberechtigte verboten" - und Frau Stauffacher ging trotzdem auf die Baustelle und schaute sich ein bisschen um?
    7 7 Melden
  • Spooky 03.10.2016 22:28
    Highlight Highlight "Der Mitbegründerin des revolutionären Aufbaus wird vorgeworfen, verbotenerweise in den damals geschlossenen Lokalen gewesen zu sein."

    Die Lokale waren geschlossen. Ist Frau Stauffacher also eingebrochen?
    0 13 Melden
  • emc2 03.10.2016 13:11
    Highlight Highlight Was der Autor oder die Autorin hiermit bezwecken will, bleibt mir ein Rätsel.
    29 1 Melden
  • Floh Einstein 03.10.2016 13:08
    Highlight Highlight Wüsste ja gerne wie die Stawa aus Landfriedensbruch die Aufnahme in die DNA-Datenbank rechtfertigt.
    24 17 Melden
    • Blengeli 03.10.2016 13:23
      Highlight Highlight DAS wüsste ich auch gerne!
      17 10 Melden
  • elivi 03.10.2016 12:22
    Highlight Highlight Also für leute dir die frau staufacher ned kennen is der artikel bisl rätselhaft...
    22 9 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 03.10.2016 11:32
    Highlight Highlight Irgendwie fehlen mir da Informationen.

    "Gemäss Anklageschrift soll sich die 66-Jährige einmal unberechtigt auf der Baustelle für die Kunsthaus-Erweiterung aufgehalten haben. Der zweite Vorfall betrifft die Bar Kontiki und die Züri-Bar im Niederdorf. Der Mitbegründerin des revolutionären Aufbaus wird vorgeworfen, verbotenerweise in den damals geschlossenen Lokalen gewesen zu sein."

    Das begründet allenfalls eine Anklage wegen Hausfriedensbruch. Aber was hat das mit Landfriedensbruch zu tun. Was hat der Landfrieden mit einer Baustelle am Pfauen oder einer geschlossenen Bar im Dörfli zu tun?
    33 28 Melden
  • Herr Schibli 03.10.2016 11:14
    Highlight Highlight Ui, das sind aber schwere Delikte. Die "Autonomen-Anführerin"... Moment! autonom und anführen, geht das überhaupt zusammen? ... dann eben die linksradikale ... Moment! Ginge da nicht auch noch Anarchistin, Staatsfeindin, Guerillera?
    Also eigentlich hat Frau Stauffacher nichts zerstört oder kaputt gemacht, ergo könnte der Staat (also die Vertretung des Volkes) Milde walten lassen.
    47 66 Melden
    • satyros 03.10.2016 13:01
      Highlight Highlight Stauffacher ist keine Anarchistin. Der Aufbau vertritt eine krude leninistische Weltanschaung.
      26 6 Melden
    • Maragia 03.10.2016 13:50
      Highlight Highlight Cool, also wenn man etwas stiehlt (man macht nichts kaputt und zerstört auch nichts), dann soll man wohl vom Staat in Ruhe gelassen werden?
      7 9 Melden
    • satyros 03.10.2016 15:13
      Highlight Highlight Hat sie denn etwas gestohlen?
      9 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rasca 03.10.2016 10:33
    Highlight Highlight 44% finden Landfriedensbruch ist ein ernsthaftes Vergehen?

    Der Artikel wird effektiv nur genutzt um politisch-unbequeme Personen zu schikanieren.

    Watson Leser waren mal cool
    80 90 Melden
    • Lowend 03.10.2016 10:48
      Highlight Highlight Sag besser Watson war mal cool.
      99 44 Melden
    • guby 03.10.2016 11:00
      Highlight Highlight Es steht euch allen frei den Artikel per Initiative abzuschaffen.
      41 18 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 03.10.2016 11:17
      Highlight Highlight Man kann Online-Artikel per Initiative abschaffen? Selektiv oder nur alle zusammen?
      29 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Pelin (13) konnte den Transit des Flughafens Zürich verlassen: «Ich bin überglücklich»

Seit sieben Wochen lebten zwei kurdische Familien im Transitbereich des Flughafens Zürich. Jetzt konnten sie diesen verlassen. Doch ob sie Zuflucht in der Schweiz finden, bleibt offen. 15 kurdische Flüchtlinge verbleiben weiterhin im Transit.

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