Schweiz

Magdici und Kiko stimmen ihrer Auslieferung zu – dabei ist das Gesuch noch gar nicht gestellt

29.03.16, 15:31

Magdici und Kiko sollen der Auslieferung an die Schweiz zugestimmt haben. Wann treffen sie in der Schweiz ein?
Bild: KANTONSPOLIZEI ZUERICH

Seit Freitag sitzen die Gefängnisaufseherin Angela Magdici und der verurteilte Vergewaltiger Hassan Kiko in einem italienischen Gefängnis. Gemäss ihres Anwalts stimmen sie nun einer Auslieferung in die Schweiz zu. Wann die Gefängniswärterin Angela Magdici und der verurteilte Sexualstrafttäer Hassan Kiko an die Schweiz ausgeliefert werden, ist allerdings noch offen.

Wie «20 Minuten» berichtete, stimmen sowohl Magdici als auch Kiko einer Auslieferung zu. Dies sagte der von ihnen betraute Anwalt Mario Campagna gegenüber der Gratiszeitung. So könne sich kooperatives Verhalten positiv bei ihre jeweiligen Verfahren in der Schweiz auswirken, wie er sagt. Auch rechnet er damit, dass die italienische Justiz in 10 bis 15 Tage alle rechtlichen Schritte für eine Auslieferung in die Wege geleitet habe.

Doch: Laut Bundesamt für Justiz wurde das Gesuch auf Auslieferung noch gar nicht gestellt. Auf Anfrage dieser Zeitung heisst es, dass man dies in den kommenden Tagen tun werde. Mediensprecherin Ingrid Ryser sagt, dass solche Auslieferungsverfahren erfahrungsgemäss zwei bis drei Monate aber auch länger andauern können.

(aru)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • blueberry muffin 30.03.2016 06:33
    Highlight Warum genau wollen wir ausländische Straftäter zurück haben?
    2 1 Melden
  • Acappucci Stefan Shabbes 29.03.2016 21:32
    Highlight Etwas Positives sollte man der Geschichte abgewinnen: Das Paar ist nun in einem gefahrlosen Ort über 3 Jahre vereint um sich erst etwas besser kennenzulernen.
    3 6 Melden
  • Paco69 29.03.2016 21:08
    Highlight Das das Duo offenbar schnellst möglich in ein Schweizer Gefängnis überstellt werden will, spricht, je nach Ansicht, nicht für die Schweizer Gefängnisse.
    20 5 Melden
  • Spi 29.03.2016 18:38
    Highlight *Lach!* Die wollen wahrscheinlich schnellstmöglich aus dem Italo-Knast raus und in ein Schweizer Luxushotel mit Gittern umziehen.
    35 8 Melden
    • Paco69 29.03.2016 21:03
      Highlight Mag sein. Dürfte aber eher so sein, dass sie inzwischen die aussichtslose Situation in der sie sich befinden erkannt haben und einsehen, dass jede Gegenwehr nur ihnen selber weiter schadet.
      13 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.03.2016 18:24
    Highlight Ist im Italo-Knast wohl nicht so komfortabel wie in der Pöschwies...
    30 6 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 29.03.2016 18:20
    Highlight Man weiss eben was man hat... Gefängnis in Italien, Gefängnis in der Schweiz... ich tät auch die Schweiz wählen. Wobei zum Thema essen... hmm es geht nichts über die italienische Küche! Ich glaube, Italiener können gar nicht schlecht kochen, selbst wenn sie es wollten :)
    25 5 Melden
    • wunderfitz 30.03.2016 00:43
      Highlight Ob es aber für Muslime dort wie in Schweizer Gefängnissen Rindfleisch wie in unseren Luxus Knast Hotels gibt wage ich zu bezweifeln.
      5 4 Melden
  • Spötter 29.03.2016 18:11
    Highlight Er, das Ekel, liebt ja den Frass nicht im Gefängniss. Wieso lässt man jemand rein um ihn (so hoffe ich) auszuschaffen? Sie weiss wo es gut ist. Auch sie sollte man des Landes verweisen können!
    15 18 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.03.2016 17:37
    Highlight Schweizer Knast wohl bequemer. Ich kann es ihnen nicht verdenken
    17 6 Melden
  • elivi 29.03.2016 17:25
    Highlight und wieder kommen (ex) vollzugsbeamte und flüchtling den behörden zuvor (,,•﹏•,,)
    14 4 Melden
  • pamayer 29.03.2016 17:03
    Highlight wer reicht nu als erste (r) die scheidung ein? die liebestrunkene gefängnisinsassin oder der gehörnte ehemann?
    9 13 Melden
  • Kookaburra 29.03.2016 16:39
    Highlight Hey mon. Wie sich das wohl bei ihre Verfahren auswirkt?
    4 8 Melden

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