Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wende im Zürcher Seefeld-Mord: Tötete Kuster für seinen Mithäftling?

11.05.17, 06:56 11.05.17, 11:21


Mit diesem Foto wurde sieben Monate lang nach Tobias Kuster gefahndet. bild: kapo zürich

Am 23. Juni 2016 erstach der 23-jährige Tobias Kuster im Zürcher Seefeld einen 42-jährigen IT-Fachmann. Er wählte sein Opfer zufällig aus, stach ihm mit dem Messer in Hals und Oberkörper. Zunächst gab es Gerüchte, dass es beim Mord um Drogengeschäfte gegangen sei, obschon das Opfer als völlig unbescholten galt.

Kuster befand sich zum Zeitpunkt der Tat im Hafturlaub. Erst nach sieben Monaten auf der Flucht konnte er im Januar im Kanton Bern verhaftet werden. 

Nun erhält der Fall eine neue Wende. Wie der Blick berichtet, fand im Zusammenhang mit Kusters Mord eine weitere Festnahme statt. Beim Festgenommenen soll es sich demnach um einen litauischen Staatsbürger handeln, welcher den Behörden schon bekannt sei. Im Jahr 2012 soll dieser nämlich den Zürcher Milliardär Thomas Schmidheiny um bis zu 150 Millionen Franken erpresst haben.

Kuster und der Mann aus Litauen sassen zur gleichen Zeit in der Haftanstalt Pöschwies und haben sich dort offenbar kennengelernt, wie der Blick vermutet. Recherchen hätten ergeben, dass Kuster vor dem Mord den Zürcher Behörden einen Brief zukommen liess. In diesem soll er gefordert haben, dass man den Mann aus Litauen umgehend freilasse. Wenn man es nicht täte, müssten Personen sterben.

Rechtsanwalt Valentin Landmann, dessen Büro Tobias Kuster vertritt sagt gegenüber dem Blick, dass nun abgeklärt werde, ob sein Mandant «unter bestimmendem Einfluss anderer Personen» gehandelt habe. (cma)

Das könnte dich auch interessieren:

«Who is America?» – 7 Fakten über die neue Skandal-Show von Sacha Baron Cohen

Warum das chinesische Modell über den Westen siegen wird

Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zur WM 2022 in Katar

Hat die Queen gerade Trump getrollt? Diese Bloggerin ist davon absolut überzeugt

Ein kleiner Vorgeschmack, was uns bei der nächsten WM erwartet

So gross müsste ein Gebäude sein, um die gesamte (!) Menschheit zu beherbergen

Nach diesen 5 Dokus wirst auch du deine Ernährung hinterfragen

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

«Nur no ä halbs Minipic»: Lara Stoll steckt für 127 Stunden mit dem Finger im Abfluss fest

Erkennst du alle Filme an nur einem Bild? Wer weniger als 7 hat, muss GZSZ* gucken!

8 Dinge, die purer Horror sind, wenn sie morgens vor deinem ersten Kaffee passieren

Bei welchen Fluglinien hast du gratis oder günstig WLAN? Der Preisvergleich zeigt's

Das sind die Tops und Flops der WM

 Trump will Putin im Herbst erneut treffen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The oder ich 11.05.2017 12:00
    Highlight Der letzte Abschnitt führt mich zur Frage, ob es eigentlich im Moment irgendeinen Prozess gibt, bei dem der Name Valentin Landmann NICHT erscheint.
    1 0 Melden

Ein neuer Tag, ein neues Video völlig ausser Kontrolle geratener US-Polizisten 

Vier Polizeibeamte aus Mesa, Arizona, wurden vorläufig beurlaubt, nachdem ein Überwachungsvideo gezeigt hatte, dass einige von ihnen wiederholt auf einen unbewaffneten Mann eingeschlagen hatten.

Polizeichef Ramon Batista veröffentlichte das Video am Dienstag in den lokalen Medien, nachdem ihm die Aufnahmen einer Überwachungskamera zugespielt wurden. Der Vorfall ereignete sich bereits am 23. Mai dieses Jahres.

Das Video zeigt Robert Johnson, der auf seinem Handy hantiert, bevor die Beamten aus dem …

Artikel lesen