Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Totgeburt einer Syrerin – Grenzwächter schuldig gesprochen

07.12.17, 10:23 07.12.17, 11:43

Ein Schweizer Grenzwächter ist am Donnerstag vom Militärgericht in Bern schuldig gesprochen worden. Der Mann hatte einer schwangeren syrischen Flüchtlingsfrau 2014 medizinische Hilfe verweigert. Sie erlitt darauf eine Totgeburt. Das Gericht verurteilte den Mann zu einer bedingten Freiheitsstrafe von sieben Monaten und zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 150 Franken.

Schuldig gesprochen wurde er wegen fahrlässiger Körperverletzung, versuchten Schwangerschaftsabbruchs und mehrfachen Nichtbefolgens von Dienstvorschriften. Die syrische Flüchtlingsfamilie war Anfang Juli 2014 mit einer Gruppe weiterer Flüchtlinge unterwegs von Italien nach Frankreich. An der schweizerisch-französischen Grenze wurde die Gruppe gestoppt.



Die Flüchtlinge wurden in Busse verladen und sollten via Brig nach Italien zurück geschafft werden. Unterwegs klagte die im siebten Monat schwangere Frau über Schmerzen im Unterleib, bald darauf setzten Blutungen ein. In Brig musste die Flüchtlingsgruppe auf einen Zug warten, der sie in die italienische Grenzstadt Domodossola zurückbringen sollte. Die Flüchtlinge wurden so lange in Räumen der Grenzwache am Bahnhof Brig untergebracht.

Dort ging es der Schwangeren zunehmend schlechter. Ihr Mann und ihre Schwester machten anwesende Grenzwächter auf die Frau und ihr Leiden aufmerksam, drangen aber mit ihren Bitten um medizinische Hilfe nicht durch. Als der Zug schliesslich kam, mussten die Angehörigen die Schwangere zum Abteil tragen und sie notdürftig auf Koffern betten. In Domodossola angekommen, brach die Frau zusammen. Sie erhielt sofort medizinische Hilfe. Im Spital kam ihr Kind tot zur Welt.

«Fehlende Menschlichkeit»

Vor dem Militärgericht musste sich der Einsatzleiter der Grenzwächtertruppe verantworten. Der Ankläger warf dem Mann vor, er und seine Unterstellten hätten es an «jeder Menschlichkeit» fehlen lassen. Der Flüchtlingstransport an dem schönen Freitagabend sei dem Angeklagten ungelegen gekommen, weil er lieber Feierabend gemacht habe.

Die Flüchtlinge habe er deshalb einfach nach Italien weitergereicht, obwohl jedem mit gesundem Menschenverstand klar sein sollte, dass eine Schwangere in diesem Zustand ins Spital gehöre. Die Anklage forderte, je nach Anklagevariante, eine Freiheitsstrafe von bis zu sieben Jahren wegen Tötung.

Verteidigung wollte Freispruch

Die Verteidigung wies alle Vorwürfe umgehend zurück. Der Angeklagte habe erst bemerkt, dass es der Frau schlecht ging, als diese von Angehörigen zum Zug getragen werden musste.

Der Einsatzleiter des Grenzwachtteams habe sich dann rasch entscheiden müssen, ob er die Flüchtlingsgruppe mit dem Zug in den keine halbe Stunde entfernten italienischen Grenzort Domodossola schicke und bei den italienischen Behörden medizinische Hilfe anfordere oder ob er von Visp her einen Krankenwagen bestelle.

Dessen Anfahrt hätte ebenfalls geraume Zeit gedauert. Die Schwangere habe also mit der kurzen Fahrt nach Domodossola kaum länger auf Hilfe warten müssen. Die Verteidigung forderte einen Freispruch. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Unsere Liebe zu den Bauern endet beim Portemonnaie

Riesen-Show von Shaqiri – deshalb wechselte ihn Klopp trotzdem in der Halbzeit aus

St.Gallen verbietet Burkas – 3 Dinge, die du dazu wissen musst

Diese 9 Schweizer Orte liebt das Internet (zu sehr)

Wie ein Fussball-Teenie 600'000 Franken für Koks und Alk verprasste und abstürzte

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
54
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fabio74 09.12.2017 06:51
    Highlight Wenn ich gewisse Kommentare lese, dreht es mir den Magen um, wie Hass auf fer rechtsnationalen Front gezüchtet wurde.
    Dass man selbst zu unterlassener Hilfeleistung klatscht und der bösen Ausländerin die Schuld in die Schuhe schiebt, dass sie ihr Kind verloren hat.
    Sind Anstand und Respekt gestorben?
    1 0 Melden
  • Idiot 08.12.2017 07:13
    Highlight Völlig zurecht schuldig gesprochen.

    1.
    auto visp-brig 13min, mit retour 30min.
    Zug brig-domodossola 29min + fahrt ins spital
    2.
    Man lies die schwangere am bhf warten...
    3.
    Sowie der artikel geschrieben, ist muss man annehmen, dass sie bei der ankunft in brig schon an blutungen lit.

    1+2+3 schwangere, blutende, um hilfe bittende lässt man nicht ohne profis transportieren!
    6 11 Melden
    • hävi der spinat 08.12.2017 09:45
      Highlight Wahrscheinlich müssen Grenzwächter sich täglich unzählige Lügengeschichten anhören.
      So kann eben mal auch ein Fehler passieren.
      Niemand ist unfehlbar.
      Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.
      12 3 Melden
    • Idiot 08.12.2017 14:22
      Highlight Ja jeder macht mal fehler, aber fehler die menschenleben in gefahr bringen gehören bestraft.
      Und ich werfe meinen stein nicht. Ich lege ihn hin um ein gefängnis, für die bestrafung solcher, fehler zu bauen.
      2 10 Melden
  • chäsli 08.12.2017 07:03
    Highlight Unglaublich was für Kommentare ich hier lesen muss, ganz wenige Schreiberlinge wissen was Grenzbeamte usw. tag- täglich für Lügen und Räubergeschichten anhören müssen. Niemand weiss, wie es genau gelaufen ist, bei dem Job kann so etwas passieren, ausser dem Richter natürlich die sind unfehlbar.
    19 7 Melden
    • Fabio74 08.12.2017 10:27
      Highlight Du befürwortest dass man Ausländern in Not nicht hilft? In der Not halt krepieren lassen?
      Fass nicht wie tiefman sinken kann. Wie man so von Hass zerfressen sein kann
      6 11 Melden
  • atomschlaf 08.12.2017 00:46
    Highlight Ein Skandal, wie das Gericht einem Grenwächter, der seinen Job ernst nimmt und richtig macht, hier in den Rücken fällt.
    Einfach nur erbärmlich!
    16 11 Melden
    • der_senf_istda 08.12.2017 15:33
      Highlight Er hat seinen Job aber nicht richtig gemacht, das ist ja der Grund für das Urteil. Jeder hat das Recht auf Hilfe in der Not, auch ein Flüchtling. Diese Haltung unzerscheid eine Rechtsstaat von einem Untechtsstaat.
      Ich bin zwar für eine harte Haltung in der Flüchtlingsfrage, aber wir dürfen nie vergessen, es sind Menschen und keine Monster.
      3 6 Melden
    • Fabio74 08.12.2017 15:57
      Highlight Erbärmlich sind nur Kommentare die das Opfer zur Täterin machen
      2 6 Melden
  • yanoi 07.12.2017 23:55
    Highlight finde die verteidigung irrwitzig... ob er einen krankenwagen holt oder noch mit dem zug nach domodossola... soll dies die empfehlung sein an künftige medizinische notfälle in brig? nimm den zug nach italien, das geht KAUM länger?! die frau hat ein kind verloren; es wurde NICHT das maximum getan, dies zu verhindern... traurig... und das nennen die nationalstolzen spassten dann noch eine verteidigungswürdige kultur...
    8 9 Melden
  • Raphael Stein 07.12.2017 23:35
    Highlight Da hat es ein paar unglaublich menschenverachtende Kommentar drunter.
    Niederträchtige Bemerkungen aus der warmen Stube, mit vollem Bauch und den gebuchten Ferien in Aussicht.
    8 9 Melden
    • Fabio74 09.12.2017 06:52
      Highlight 20 Jahre Hass gezüchtet von Rechtsaussen. Jetzt wird die Ernte eingefahren. Und dann der nächste Schritt vorbereitet
      1 0 Melden
  • hävi der spinat 07.12.2017 21:08
    Highlight Genau so, macht man leute, in diesem Fall Grenzwächter, die ihren Job machen, kaput.
    In dem Richter ihnen in den Rücken zu fallen.
    22 37 Melden
    • Fabio74 07.12.2017 23:04
      Highlight Der Richter hat wenigstens noch Verstand!!!!
      Es ist ALLERERSTE Pflicht einem Menschen in Not zu helfen!!
      Nur Menschen die jeden Funken Anszand verloren haben und zerfressen von Hass sind, machen das Opfer zur Täterin.
      10 9 Melden
    • Monkey Shoulder 08.12.2017 00:03
      Highlight Ich will nie einen Job, wo ich dringende Hilfe verweigern muss und es dadurch zu einer Totgeburt kommt.

      Kaput ist hier eher der Mensch, nicht der Beruf...
      6 4 Melden
  • Normi 07.12.2017 15:55
    Highlight wieso musste die Schwangere auch Illegal aus Italien in die CH Reisen ?
    Italien ist und bleibt sicher auch wenn es in Italien vielleicht weniger Geld gibt als in CH oder De...
    108 100 Melden
    • Fabio74 07.12.2017 17:29
      Highlight Man muss äussert niederträchtig sein und es muss einem an jedem Funken Anstand fehlen, um das Opfer zur Täterin zu machen!
      64 43 Melden
    • Datsyuk 07.12.2017 19:13
      Highlight Und deswegen Hilfe nicht leisten? In einer Notsituation ist egal, ob sie "illegal" hier ist oder nicht. Oder sollte man ihr nicht helfen? Oder willst du sagen, dass sie es nicht anders verdient hat?
      51 22 Melden
    • Normi 07.12.2017 21:52
      Highlight 1. die einzige Person die mir wirklich leid tunt ist das ungeborene Kind, dass kann nichts für die Verantwortungslosigkeit der Mutter und auch kann es nichts für die (Herzlose)Verwahrensweise der Beamten.
      mir geht's mehr um das Schuld mass, da die Familie schon in Italien war hätte sie auch die Geburt abwarten können, dann weiterreisen und nicht auf das mitleid hoffen als werdende Mutter besser behandelt zu werden....
      desweiteren muss auch beachtet werden das Beamte häufig angelogen werden um eine abschiebung zu umgehen...
      22 20 Melden
    • Fabio74 07.12.2017 23:06
      Highlight Die Frau war im 7. Monat Schwanger.
      Wenn ich sowas lese, frag ich mich wie viel Hass man haben muss umso was zu schreiben wie du es tust.
      In einem Notfall hilft man ohne Adminidtration und Fragen danach. Erstes Gebot bei Zivilisierten Menschen!!
      10 10 Melden
    • Theor 08.12.2017 11:49
      Highlight @Normi

      Gemäss Artikeltext war die Frau "erst" im 7. Monat schwanger. Da hätte ich jetzt als Laie auch keine Frühgeburt kalkuliert und hätte gedacht, dass mandie halbe Woche noch reisen kann.
      6 2 Melden
    • Normi 09.12.2017 02:23
      Highlight Die Totgeburt meiner Mom kam in der 12 Woche also muss frau sehr wohl damit rechnen
      1 0 Melden
  • VVS 07.12.2017 15:51
    Highlight Naja ob das Urteil richtig ist sei dahin gestellt, ob es gerecht ist?
    Weiss ich nicht. Ich glaube nicht.
    Ist die Totgeburt wegen der langen Reise passiert, oder effektiv wegen dem Grenzwächter?
    Hätte man das ungeborene Kind retten können im Spital wenn Sie schon geblutet hat? Naja alles so fragen die man nicht weiss und man jemanden vorveruteilt, aber egal.
    67 57 Melden
    • Fabio74 07.12.2017 17:31
      Highlight Erster Punkt bei Menschen mit Verstand: Man leistet Erste Hilfe und/oder holt sich Hilfe wenn man überfordert ist!
      Wer die Frau ist, woher sie kommt, und wohin sie wollte, ist in einem Notfall ABSOLUT irrelevant!!
      58 26 Melden
    • zialo 07.12.2017 18:37
      Highlight Der Prozess ist beendet und sie tun so als, ob dies nicht der Fall wäre.

      Es hat ein Arzt vor Gericht ausgesagt, dass das Kind heute sehr wohl am Leben sein könnte.

      Es ist ein Skandal, dass der Beamte den Bitten mehrerer Flüchtling nach einem Arzt nicht gefolgt ist und seine Rolle heute noch nicht zu verstehen scheint.

      Das Gericht hat zurecht klare Worte an diesen menschlich inkompetenten Grenzwächter gerichtet!
      46 31 Melden
  • molekular 07.12.2017 12:58
    Highlight Da wurde ja richtiggehend ein Exempel statuiert! Liebe Grenzwächter: behandelt Flüchtlinge mieser als Vieh, es ist völlig ok so. Ein Urteil mit Signalwirkung!
    28 97 Melden
  • MrXanyde 07.12.2017 12:21
    Highlight 9000 Franken bedingt?! Wollt ihr mich verarschen?!
    54 67 Melden
  • Steffan Griechting 07.12.2017 11:18
    Highlight Da hätte man ruhig auch Lebenslänglich für Mord geben können.

    Kuscheljustiz!
    61 210 Melden
    • Pisti 07.12.2017 13:18
      Highlight Für die Mutter oder den Grenzwächter?
      79 61 Melden
    • Steffan Griechting 07.12.2017 14:24
      Highlight Für den Grenzwärter
      43 95 Melden
    • Enzasa 07.12.2017 21:06
      Highlight Pisti Lebenslänglich fände ich übertrieben, aber zu fragen, für Mutter oder Grenzwärter, ist vollkommen deplatziert.
      11 10 Melden
    • Fabio74 07.12.2017 21:49
      Highlight @pisti Man muss ein Menschenhasser sein um solche Fragen zu stellen.
      11 12 Melden
  • Thinkdeeper 07.12.2017 11:13
    Highlight Richtig so.
    Wenn der Staat und der Gesetzgeber unmenschliches verlangt so ist es an den ausführenden die Zivilcourage und die Menschlichkeit aufzubringen.
    In Memoria Paul Grüniger.
    68 100 Melden
    • MaskedGaijin 07.12.2017 20:12
      Highlight Wieder so ein toller kommentar, der italien im jahre 2017 mit nazideutschland vergleicht...
      17 6 Melden
  • Dä Brändon 07.12.2017 11:11
    Highlight Sie war ja offensichtlich schwanger und ist deshalb in meinen Augen fahrlässige Tötung und nicht Körperverletzung!
    85 112 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 07.12.2017 12:53
      Highlight Dahinter steckt die juristische Überlegung, dass das Leben des Ungeborenen im Sinne des Strafrechts noch nicht begonnen hat, mithin das Kind Teil des Körpers der Frau ist.
      49 2 Melden
    • Joe Smith 07.12.2017 13:05
      Highlight Nur richten Richter halt nach dem Gesetz und nicht nach Deinen Augen. Art. 31 Abs. 1 ZGB lautet: «Die Persönlichkeit beginnt mit dem Leben nach der vollendeten Geburt (…)».
      62 0 Melden
    • Dä Brändon 07.12.2017 14:59
      Highlight Wie bescheuert ist das denn? Für mich ist das Mord.
      16 81 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.12.2017 15:55
      Highlight Zum Glück wird in diesem Land Recht von Richtern gesprochen und nicht von der Kommentarspalte...
      54 13 Melden
    • Normi 07.12.2017 15:58
      Highlight Die Frau war ja schon in Italien, der Mutter war das Leben des ungeborenen wohl nicht so wichtig...

      Italien ist kein Gebiet wo ihr Leben gefährdet wäre...
      59 50 Melden
    • Fabio74 07.12.2017 17:32
      Highlight @Normi Ich hoffe dir passiert es nie, dass du Hilfe brauchst!
      So was von abartig und menschenverachtend dein Kommentar!
      36 39 Melden
    • Enzasa 07.12.2017 21:15
      Highlight Normi, aber Schweizerinnen die schwanger sind, dürfen reisen oder fliegen?

      Weißt du warum sie in die Schweiz kam? weißt du wieviele Menschen in Italien feststecken, obwohl sie ganz offiziell, das Recht hätten, weiter zu reisen, weil bereits Familie in einem anderen EU Land ist?

      Nicht umsonst sagt man, wer schlecht ist, denkt auch von anderen Menschen nur Schlechtes.


      18 11 Melden
    • Normi 07.12.2017 22:04
      Highlight @Fabio

      ich habe des öfteren schon geholfen sei es die Dame mit Herzinfarkt an der alle anderen vorbeifahren (Sie hat es überlebt) oder der randständigen mit blutender wunde ohne papiere eine behandlung zu bekommen(sie wurde verarztet)

      also ja ich bin ein sehr schlechter Mensch

      ich kann es einfach nicht nachvollziehen in diesem zustand so eine Reise zu unternehmen es gibt für mich keine rationalen gründe dafür aber vielleicht können sie mich ja aufklären ?
      14 12 Melden
    • Normi 07.12.2017 22:07
      Highlight @Fabio

      dennoch gebe ich ihnen einen herzchen weil ich denke das ihr grundlegender Gedanke ist : Babys retten und Babys retten kann nur gut sein auch wenn es verständlicher weise schnell emotional wird...
      5 7 Melden
    • Favez 07.12.2017 22:13
      Highlight @Normi: "Der Mutter war das Leben des ungeborenen wohl nicht so wichtig."
      So eine hirnverbrannte Aussage! Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie schlimm es sein muss, ein Kind zu verlieren. Ich auch nicht aber ich behaupte auch nicht so einen Stuss.
      Würdest du das gleiche sagen wenn eine Schweizerin im siebten Monat schwanger ist und in ein Flugzeug steigt?
      16 9 Melden
    • Fabio74 07.12.2017 23:09
      Highlight @Normi deine Rechtfertigungen lassen mit das Essen hoch komnen. Widerlich, ekelhaft und grauenhaft menschenverachtend muss man sein um das nicht helfen zu rechtfertigen und einer Frau die Schuld in die Schuhe zu schieben die ihr Kind verliert. Nur weil sie zufällig auf Schweizer Boden war!
      3 10 Melden
    • Fabio74 07.12.2017 23:10
      Highlight @normi wer solche Fragen stellt, dem ist nicht zu helfen.
      Leuten wie dir wünsch ich mal dass keiner hilft.
      3 8 Melden
    • Normi 08.12.2017 05:31
      Highlight @Favez

      da ich kein schweizer bin ist mir die Herkunft egal und im 7.Monat zu Fliegen ist sehr fragwürdig da es eine zu hohe Belastung ist besonders die Strahlenbelastung auf Langstrecken ist bestimmt nicht gut...
      7 2 Melden
    • Fabio74 08.12.2017 10:32
      Highlight @normi was fragwürdig ist ist irrelevant. Der Mensch hat die Pflicht zu helfen in Notfällen und nicht fragen zu stellen.
      Zumindest in zivinisierten Ländern
      1 6 Melden
    • Normi 09.12.2017 02:05
      Highlight @Fabio
      Wer nicht fragt bleibt DUMM !!
      1 0 Melden
    • Normi 09.12.2017 02:12
      Highlight ach ja ich habe nie geschrieben dass man nicht helfen sollte !! auch wenn du das auf deinem gerne so sehen willst

      mir wie so oben geschrien gehts nur um die schuld frage !! kappiert !! du netter und guter Mensch aber wenns dir gut tut
      1 1 Melden

Warum die SVP immer wieder daran scheitert, Gewalt gegen Polizisten härter zu bestrafen

Schon wieder scheiterte ein Vorstoss der SVP, der härtere Strafen für Gewalt gegen Beamte forderte. Experten halten solche Forderungen für kontraproduktiv.

Zürich, ein warmer Samstagabend im August: Vermummte FCZ-Hooligans greifen Zürcher Stadtpolizisten und Sanitäter an. Genf, ebenfalls ein Wochenende im August: Ein Polizist erleidet schwere Kopfverletzungen, weil er versucht, eine Schlägerei aufzulösen. Gegenüber dem Tages-Anzeiger sprach die Zürcher Stadtpolizeisprecherin Judith Hödl von einer «neuen Dimension der Gewalt». Gemäss einem Bericht des Bundesrats wurden 2016 8,63 Prozent aller Polizisten im Dienst Opfer von Gewalt.

«Muss …

Artikel lesen