Schweiz
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Jugendliche Gewalt

Verbrechen gegen Schwule, Lesben und Transmenschen passieren auch in der Schweiz: Die LGBT-Helpline hilft Opfern. Bild: Keystone

Beschimpft, terrorisiert, verprügelt – was die neue LGBT-Helpline täglich zu hören kriegt 

Seit rund drei Monaten gibt es in der Schweiz eine LGBT-Helpline für von Hate-Crimes betroffene Homosexuelle und Transmenschen. Bastian Baumann leitet die Helpline. Zusammen mit über 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern berät er verängstigte Hilfesuchende. Auch er selber wurde schon Opfer eines Hassverbrechens. 

08.02.17, 10:00 25.05.18, 09:55
Severin Miszkiewicz
Severin Miszkiewicz



Seit November 2016 gibt es in der Schweiz eine neue Meldestelle für die Erfassung von homo- und transphober Gewalt: Die LGBT+ Helpline. Die 24h-Hotline ist eine Anlaufstelle für Schwule, Lesben und Transmenschen, die Opfer eines Verbrechens wurden. Bastian Baumann, der Geschäftsführer von Pink Cross, dem Dachverband für Schwule in der Schweiz leitet das Nottelefon. Sein Fazit: «Dringend notwendig.» 

Herr Baumann, seit drei Monaten gibt es die LGBT+ Helpline. Was ist Ihre Zwischenbilanz?
Bastian Baumann: Sehr gut, die Helpline ist eine absolute Notwendigkeit. In den letzten zwei Monaten gingen bei uns 100 Fälle ein. Das ist ziemlich eindrücklich und bedrückend, wenn man bedenkt, dass es für die Opfer diese Möglichkeit früher noch nicht gab.

«Das fängt bei Beschimpfungen an und geht bis zu gefährlichen Gewaltverbrechen.»

100 Fälle von Gewalt an LGBT-Menschen in zwei Monaten?
Ja. Die Art der Vorfälle unterscheiden sich natürlich. Es handelt sich aber definitiv nicht um Bagatellfälle, sondern um sehr ernste Themen. Das fängt bei Beschimpfungen an und geht bis zu gefährlichen Gewaltverbrechen. Es gab Fälle, wo die Opfer übel zusammengeschlagen worden sind und mehrere Tage im Spital verbrachten. Viele Menschen melden Mobbing und Beschimpfungen auf der Strasse. Immer wieder werden Leute in der Öffentlichkeit angespuckt oder geschubst. Viele melden sich, weil sie auf Grund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gekündigt wurden. 

«Hate-Crimes, Verbrechen aus Hass gegen LGBT-Menschen sind viel zu wenig im öffentlichen Bewusstsein präsent.»

Das ist eine schockierend hohe Zahl. 
Ja. Hate-Crimes, Verbrechen aus Hass gegen LGBT-Menschen sind viel zu wenig im öffentlichen Bewusstsein präsent. Viele Homo- und Transmenschen sind einmal in ihrem Leben von einem Hate-Crime betroffen. Ich persönlich wurde auch schon aus einem fahrenden Auto als «schwule Sau» beschimpft, völlig grundlos. 

Bastian Baumann Pink Cross

Zur Person 

Bastian Baumann ist Geschäftsführer von Pink Cross, dem Dachverband für Schwule in der Schweiz und leitet die LGBT-Helpline.

Wie helfen Sie den Betroffenen?
Wir haben zwei Angebote. Das erste ist eine 24h-Meldestelle für akute Fälle. Dort kümmern wir uns telefonisch um die Opfer und beraten sie, wie es weiter gehen soll. Im Notfall leiten wir Ratsuchende an professionelle psychologische Beratung weiter. Das zweite sind persönliche Beratungssitzungen, beispielsweise bei einem Coming-Out oder zu Fragen zur eigenen Identität. Das machen 30 ehrenamtliche Berater jeweils von 19-21 Uhr.

«Falls sie verängstigt sind, organisieren wir ihnen den Kontakt zu sogenannten ‹Pink Cops› – speziell geschulte Polizistinnen und Polizisten, die selber homosexuell sind.»

Warum gehen die Opfer nicht einfach zur Polizei?
Dazu fordern wir die Menschen aktiv auf, aber sehr oft sind die Leute verunsichert und sagen: «Das bringt doch eh nichts». Wir machen ihnen Mut und begleiten sie in diesem Prozess. Falls sie beispielsweise verängstigt sind, organisieren wir ihnen den Kontakt zu sogenannten «Pink Cops». Das sind speziell geschulte Polizistinnen und Polizisten, die selber homosexuell sind. Die LGBT+ Helpline ist dadurch eine Vermittlung zwischen Opfer und Polizei.

«Eine systematischen Erfassung von homo- und transphober Gewalt gibt es leider nicht.»

Wieso ist es wichtig, diese Fälle zu erfassen?
Die Polizei erfasst nur das Verbrechen, aber nicht, dass es sich um ein Verbrechen an LGBT handelt. Eine systematischen Erfassung von homo- und transphober Gewalt gibt es leider nicht. Es gibt eine Erfassung von rassistischen Übergriffen, aber noch keine von Verbrechen an Homosexuellen und Transmenschen. Deshalb ist unsere Arbeit so wichtig. Wir erfassen die Fälle erstmals. Ende Jahr veröffentlichen wir einen Diskriminierungs- und Gewaltbericht. Anhand der Zahlen könnten falls nötig gezielte weitere Präventionsmassnahmen geplant und durchgeführt werden.

Warum werden sie nicht erfasst? 
Weil die Schweiz sich in dieser Frage in einem Dornröschen-Schlaf befindet. Die Schweizerinnen und Schweizer und damit auch die Politikerinnen und Politiker glauben, Diskriminierung und Gewalt an LGBT's fänden hier nicht statt. Gleichzeitig wird seitens der Behörden die Erfassung von homophober oder transphober Gewalt – Beleidigungen, Tätlichkeiten, Hassverbrechen – nicht eingefordert.

Nun machen sie es selber? 
Ja, wir verfolgen und registrieren jetzt jeden Fall, der uns gemeldet wird. Dass die Verbrechen gemeldet werden, ist wichtig, aber sie sollen natürlich auch unter die Augen der Justiz gestellt werden. Wir kümmern uns um die Opfer, wollen aber auch, dass die Täterinnen und Täter bestraft werden.

Die Kampagne der LGBT-Helpline

Melden sich mehr schwule oder lesbische Opfer bei Ihnen?
In Zahlen kann ich das noch nicht sagen. Subjektiv würde ich denken, dass mehr Männer sich melden. Homosexuelle Männer lösen ganz andere Gefühle aus als zwei Frauen. Schwule werden von der Gesellschaft viel deutlicher wahrgenommen als Lesben. Die Verbrechen werden dann auch oft von heterosexuellen Männer begangen. Aber auch Transmenschen haben mit Übergriffen und Angriffen zu kämpfen.

Wo gibt es die meisten Übergriffe? 
Deutlich mehr in den Städten. Das hat einen einfachen Grund: In den grossen Städten leben mehr homosexuelle Menschen als auf dem Land. Städte sind natürliche Hotspots für Schwule, Lesben und Transmenschen und haben eine grosse Sogkraft auf die LGBT-Community. Wo es mehr homosexuelle Menschen gibt, gibt es auch mehr Verbrechen gegen sie.

«Bei LGBT-Themen muss die LGBT-Community die Finanzierung selber in die Hand nehmen.»

Wie wird die Helpline finanziert?
Durch viele Partner und Sponsoren. Zum Beispiel: Pink Cross, Queeramnesty, aber auch Migros Kulturprozent oder Ikea. Die Hälfte der Gelder stammt allerdings von privaten Spenden. Bei LGBT-Themen muss die LGBT-Community die Finanzierung selber in die Hand nehmen. Anders als andere Förderprojekte erhalten wir keine Subventionen vom Staat.

Wie geht es weiter mit der Helpline?
Im April starten wir die zweite Welle unserer Werbekampagne «Stop Hate Crime», die die gesamte Deutschschweiz abdecken wird. Neu können unsere Plakate gespendet werden, damit sie in den Heimat-Dörfern und -Städten von Schwulen, Lesben und Transmenschen aufgehängt werden können. 

Die LGBT+ Helpline ist 24 Stunden erreichbar unter: 0800 133 133 oder https://www.lgbt-helpline.ch/

Gay Pride Istanbul

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145Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tonxi 09.02.2017 09:50
    Highlight Ich frage mich, wieviel Fälle zusätzlich stattfinden, die aber nie gemeldet und somit auch nicht erfasst werden. Gerade Beleidigungen bringen einen ja nicht jedes Mal dazu, direkt anzurufen - mich jedenfalls nicht. Die Dunkelzahl dürfte also noch um einiges grösser sein.
    18 1 Melden
  • AlteSchachtel 09.02.2017 09:36
    Highlight Wir hatten einen schwulen Pfarrer - für uns Konfirmanten und Jugendliche in der Stadt in Sachen Entwicklung der Sozialkompetenzen das Beste, was uns passieren konnte.
    Das war vor 40 Jahren!
    Nun lese ich fassungslos diesen Bericht und frage mich, warum das rechtspopulistische und evangelikale Bünzlitum an soviel Macht gelangen konnte....Rückschritte nichts als Rückschritte in Sachen Toleranz und gesundem Menschenverstand.
    25 4 Melden
  • Menel 09.02.2017 09:29
    Highlight Habe dazu gerad einen spannenden Artikel gefunden. Demnach sollen Studien gezeigt haben, dass homophobe Menschen oft selbst homosexuelle Neigungen haben.

    http://www.huffingtonpost.de/2016/08/28/homophobie-studie-dunkles-geheimnis-_n_11745578.html
    12 3 Melden
  • Sven Nadler 09.02.2017 06:58
    Highlight Endlich ein Positives Beispiel von Handlungen aus der "LGBT"-Community. Neulich gab es ja, besonders aus den USA, viele Fälle, wo sich Mitglieder oder Unterstützer sehr sexistisch gegenüber heterosexuellen und/oder männlichen Menschen verhielten. Dass Gewalt oder Hass an Irgendjemandem wegen seines Geschlechts oder Sexuellen Einstellung ausgeübt wird ist in KEINEM Fall angemessen. Weiter so Bastian Baumann und Team!
    1 4 Melden
  • Jason84 08.02.2017 18:08
    Highlight Hochgerechnet 600 Fälle pro Jahr ist sehr viel. Gut das es zu dem Thema nun mal Zahlen gibt und es somit bei den Behörden ins Bewusstsein gerufen wird. Ein Bekannter von mir wurde auch schon in Basel zusamen geschlagen. Wir gingen zur Polizei. Diese jedoch fühlte sich nicht zuständig obwohl die Täter keine 150m entfernt waren. Sowas zu erleben macht traurig.
    32 6 Melden
  • stadtzuercher 08.02.2017 18:02
    Highlight Als Hetero wundere ich mich - nach dem Lesen der Kommentare - schon etwas darüber, was für einfältiges Hetero-Männerbild manche pflegen (ich zitiere Asmodeus):
    "Lesben sind gesellschaftlicher etwas mehr akzeptiert, weil sich die Herren der Schöpfung einreden, dass die Damen ja eigentlich bi wären und tendenziell einen Dreier erlauben."



    29 3 Melden
    • Blutgrätscher 09.02.2017 18:28
      Highlight Ehrlich gesagt wäre ich nicht verwundert, wenn die art Männer, die Schwule aufgrund ihrer Sexualität zusammenschlagen, wirklich so einfältig denken.
      7 1 Melden
  • Lowend 08.02.2017 17:02
    Highlight Es ist interessant, wie auch hier von rechter Seite gegen die LGBT-Community angeschrieben wird und langsam werde ich den Verdacht nicht mehr los, dass gewisse Kreise ihr falsches Zusammengehörigkeitsgefühl nur dadurch erhalten können, indem sie Schwule, Lesben, Intellektuelle, Eliten, das Establishment, Sozis, Grüne, Fremde, Asylbewerber, Sozialhilfeempfänger, IV-Bezüger und welche Gruppe auch immer ausgrenzen müssen, weil sie ausser einem egoistischen, rassistischen und wegen den Ausgrenzungen auch totalitären Grössenwahns rein gar keinen positiven gemeinsamen Nenner finden können.
    75 24 Melden
    • Danyboy 08.02.2017 18:10
      Highlight Ja, es scheint darum zu gehen, sich moralisch (vermeintlich) und als reine Gruppe abzuheben von Leuten, die man als korrumpiert oder verdorben wahrnimmt. Es spielen fast immer Minderwertigkeitskomplexe oder Verlust- und andere Ängste eine gewichtige Rolle. Diese Leute haben ein Gefühl, dass Ihnen irgendetwas weggenommen wird, wenn andere Leute so leben dürfen, wie sie möchten (ohne anderen zu schaden).
      19 5 Melden
    • Danyboy 09.02.2017 11:35
      Highlight Welche gegenüberliegende Meinung, Stipps??? Ist es eine ernst zu nehmende Meinung, Schwule und Lesben zu diffamieren, attackieren, beleidigen, schlagen, usw usf.??? Warum sollte man das als "Meinung" akteptieren?! Nur um solche Leute geht es! Oder bring doch Argumente? Was macht uns zu Gutmenschen, die welche andere Meinung nicht akzeptieren?
      15 2 Melden
    • Danyboy 09.02.2017 15:45
      Highlight Stipps: Gut, du beziehst dich jetzt auf Lowends Kommentar. Faktisch gesehen hat er aber insofern nicht Unrecht, als dass der grösste Teil dee Angriffe auf Homosexuelle von konservativer (politisch wie religiös) Seite kommt. Und die Angriffe von diesen Leuten gegen die psychische und physische Unversehrtheit von Homosexuellen ist zu verurteilen und AUF KEINEN Fall als politisch und gesellschaftlich alternative Meinung zu sehen!!!
      12 1 Melden
    • Fabio74 09.02.2017 16:24
      Highlight @Stipps wo genau ist dein Problem? Gibt es irgendeinen Grund Leute die Schwule verprügeln nicht zu hassen?
      Zwietracht säen deine Kommentare.
      Die hoffentlich grosse Mehrheit it sich einig, dass Hate-crimes inakzeptabel sind
      12 2 Melden
    • Danyboy 09.02.2017 17:18
      Highlight Fabio: Ich kann mir das auch nicht anders erklären, als dass (rechte) Hate-Crimes gegen Homosexuelle für Stipps einfach eine zu akzeptierende Gegenmeinung ist, die nur "Gutmenschen" verurteilen. Ohne Worte...
      10 2 Melden
    • Fabio74 09.02.2017 21:51
      Highlight @danyboy Vermutlich hast du recht
      4 1 Melden
  • Gavi 08.02.2017 14:59
    Highlight Wieso werden homosexuelle eigentlich so schikaniert?
    Ich lebe schon lange auf dieser Welt und wurde von homosexuellen Männern immer nur sehr zuvorkommend behandelt, im Gegensatz zu den heterosexuellen Männern.
    Vermutlich braucht der Höhlenbewohnermensch einfach jemanden auf dem er herumtrampeln kann. Das sind hier die Homsexuellen, woanders die Frauen und Juden sind auch beliebt, wenn man jemanden fertig machen will.
    Sind eigentlich auch Frauen dabei, die Homosexuelle nieder machen. Oder immer nur Männer? Würde mich interessieren.
    85 10 Melden
    • Azrael 08.02.2017 19:29
      Highlight @Gavi
      Ja natürlich gibt es auch homophobe Frauen. Allerdings habe es noch nie erlebt, dass Frauen dies mit der gleichen Aggressivität ausleben. Es läuft etwas diffuser ab: sie wollen mir helfen (?) oder mich heilen (!). Echt ätzende Probleme kann's aber bei der Arbeit geben (Beförderungen etc.)

      Zum Glück hab ich hab ein dickes Fell und einen toleranten Arbeitgeber (amerikanischer Multi), meine sexuelle Ausrichtung ist da pupsegal.
      19 6 Melden
    • Danyboy 09.02.2017 09:25
      Highlight Uuuuh, es gibt sehr viele (v.a religiöse) Frauen, die sehr perfiden und aggressiven Psychoterror betreiben gegen Homosexuelle. 2 der durchtriebensten Homo-Haters, die ich kenne, sind Frauen. Bei Männern ist es evtl "sichtbarere" Abscheu, aber Frauen sind da generell nicht besser.
      13 2 Melden
  • DocM 08.02.2017 12:52
    Highlight Für mich stellt sich die Frage nach dem "warum". Aus meiner Sicht sind die Aggressoren meist gesellschaftlicher Abschaum die sich mit ihrem Verhalten "über" die anderen stellen wollen. Mit dem "über" meine ich in Bezug auf körperliche Überlegenheit und Verstecken der eigenen Unsicherheit.
    85 10 Melden
  • sheshe 08.02.2017 12:37
    Highlight Mich nimmt echt mal wunder, wo man denn diese Leute sieht? Ich wohne und arbeite in zwei grossen Städten und habe bis jetzt glaube ich ein einziges Mal zwei Männer händchenhaltend durch die Strassen gehen sehen. Ich finde es gut, gibt es so eine Anlaufstelle, aber man muss sich auch immer vor Augen halten, dass dies schlussendlich doch nur einen winzig kleinen Prozentsatz der Bevölkerung betrifft. Meiner Meinung nach, muss man aber auch nicht für jedes spezielle Schneeflöckli eigene Anlaufstellen o.ä. machen...
    25 138 Melden
    • Beasty 08.02.2017 13:25
      Highlight Jetzt bitte noch einmal um die Ecke denken. Ich bin selber schwul und erkenne in jedem Tram mindestens 5-10 schwule Männer. 10% der Menschen sind schwul oder lesbisch: zählen sie mal an der Tramhaltestelle ab... Und dass sie so wenig sehe, hat eben genau mit der Vorsicht zu tun, sich zu zeigen, weil man dann unweigerlich «ausgestellt» ist. Gruss, eine Schneeflocke.
      105 15 Melden
    • smarties 08.02.2017 13:26
      Highlight Zitat aus einer Lizstudie aus 2006 der Uni Bern (http://www.gesunde-maenner.ch/data/data_121.pdf)
      68% bezeichnen sich als rein hetero, 8% der Männer und 2% der Frauen rein homosexuell.

      Transgender hat ne ungefähre Prävalenz von 0.1% (Wikipedia), Asexualität ca 1% ( Bogaert, Anthony F. 2004)

      Selbst wenn du das für jetzt völlig übertriebene Zahlen hälst, kommst du auf 10% - was doch schon nicht wenige sind...
      55 6 Melden
    • SanchoPanza 08.02.2017 13:34
      Highlight so klein ist dieser Prozentsatz anscheinend nicht.
      Ab wann ist denn eine Anlaufstelle gerechtfertig? Wenn 4 Schwule verprügelt werden oder erst ab 31? Und was für ein Signal sendet man an diejenigen welche Hassverbrechen begehen wenn es keine anerkannte Hilfe für die Opfer gibt? ...
      65 6 Melden
    • RobinBurn 08.02.2017 13:37
      Highlight Sind knapp 10% nicht genug?
      36 7 Melden
    • sheshe 08.02.2017 13:51
      Highlight Ok, sorry dafür! Ich lasse natürlich jedem seine Sexualität, da habe ich überhaupt kein Problem damit!! Aber ich sehe sie trotzdem nicht auf der Strasse, was vielleicht auch mit Beastys Argumentation zu tun hat.
      Trotzdem bin ich gegen "safe rooms" und was sonst noch alles von ennet dem Teich zu uns rüberschwappt, denn ich bin der Meinung, dass wir viel zu sensibel miteinander umgehen (und zwar nicht nur auf die sexuelle Gesinnung bezogen, sondern allgemein). Aber das ist meine persönliche Meinung und die muss niemand teilen.
      18 43 Melden
    • Fly Baby 08.02.2017 14:00
      Highlight "Mich nimmt echt mal wunder, wo man denn diese Leute sieht?"
      Solche Aussagen erstaunen mich immer wieder und machen mich wütend.
      Natürlich sieht man "solche Leute" nur in verruchten Clubs und Darkrooms..
      38 19 Melden
    • MacB 08.02.2017 14:11
      Highlight @ Fly baby: sheshe meint das sicher nicht so böse wie du jetzt unterstellst. Ist wohl eher etwas unbedarft.

      Mich machen eher Leute wie du wütend, die alles auf die Goldwaage legen und den Moralisten raushängen, weil jemand den Begriff "solche Leute" verwendet. Ist ja nicht böse gemeint, wenn du den ganzen Kommentar liest...sondern eben ehr einfach unbedarft.
      30 7 Melden
    • smarties 08.02.2017 14:15
      Highlight @sheshe wie kommst du auf safe rooms?! Es geht um eine Anlaufstelle. So wie die Dargebotene Hand oder 147. Nur auf LGBT+ ausgelegt
      35 4 Melden
    • sheshe 08.02.2017 14:31
      Highlight @MacB, danke, genau so wars auch. Das meine ich übrigens auch mit "viel zu sensibel miteinander umgehen".

      @smarties, richtig. Aber in Amischulen gibt es z.T. schon safe rooms, wo sich Angehörige von Minderheiten diskriminierungsfrei aufhalten können. Und ich habe nur einen Schritt weitergedacht, denn was man so im Netz mitbekommt, darf man z.T. eine (äusserlich den Anschein machende) Frau nicht mehr mit "sie" ansprechen, da man ihr Geschlecht vermutet. Ist zwar sehr auf die Spitze getrieben, ich hoffe einfach sehr, dass es bei uns nicht auch auf das hinausläuft!
      16 12 Melden
    • OkeyKeny 08.02.2017 16:04
      Highlight @sheshe - es ist eben so: man erkennt eben nur die Klischee-Schwulen und Lesben. Da sehr viele Homosexuelle in Wahrheit aber kaum von Heterosexuellen zu unterscheiden sind (ausser man hat einen Gaydar *zwinker *zwinker), führt dazu, dass man denkt, es gäbe sehr wenige davon. Das selbe gilt für Trans*menschen, die übrigens nicht wie Drag Queens aussehen, sondern auch kaum zu erkennen sind. Ich denke gerade Heterosexuelle achten sich einfach auch viel weniger. In meiner Strasse (3 Häuser) leben übrigens 3 homosexuelle Menschen und in meiner Familie sind's auch 3. Wenig ist doch irgendwie anders?
      19 2 Melden
    • sheshe 08.02.2017 16:33
      Highlight @OkeyKeny, das war mir in der Tat irgendwie nicht klar, da ich diese LGBT+-Menschen nicht bewusst als solche wahrnehme. Da ich keine 5-10 Schwule im Tram erkenne, ist wohl mein Gayradar nicht vorhanden :-)

      Anyways, aber das bedeutet doch, dass es somit also noch weniger zu Problemen kommt, die in einem Anruf bei der Hotline resultieren. Also weniger offene LGBT+-Menschen-> weniger öffentliches diffamieren. Logische Konsequenz also, dass Angriffe aus dem persönlichen Umfeld kommen müssen. Ist das so? (Ernst gemeint, ich kenne mich gar nicht aus auf dem Gebiet und lerne gerne dazu!)
      6 1 Melden
    • OkeyKeny 08.02.2017 18:13
      Highlight @sheshe - nein, die Angriffe kommen eigentlich eher von Fremden.
      7 0 Melden
    • CyanidC 08.02.2017 18:16
      Highlight @sheshe

      Weniger Probleme im öffentlichen Raum vielleicht, aber du hast nun gerade eine ganze Gruppe Menschen zurück in den Schrank geschickt, Unsichtbar gemacht. Was du sagst hört sich ein wenig so an wie "Halt halt nicht mit deinem Partner öffentlich Händchen, dann musst du auch nicht nach bezogener prügel die Hotline anrufen." Ich bin mir zwar sicher dass du es weder so gemeint hast, noch so denkst (deinen aussagen zufolge), aber ein wenig erschrocken bin ich doch...
      10 1 Melden
    • SanchoPanza 08.02.2017 18:56
      Highlight @Sheshe, in der Schweiz kommen Angriffe häufiger in der Öffentlichkeit oder am Arbeitsplatz vor. In der Familie sicher auch aber jm geringerem Masse als bspw in Ländern indenen Homosexualität verboten ist und die Kultur deutlich homophober ist als bei uns. Wenn es dich interessiert suche ich dir gerne 1-2 Links raus.
      3 0 Melden
    • R&B 09.02.2017 10:03
      Highlight @sheshe:
      Schön, dass Sie nun Ihre Blick gegenüber Minderheiten schärfen.

      Minderheiten, die laut werden, machen das nicht aus Langeweile oder aus Persönlichkeitsdefiziten, sondern, weil etwas mit der Gesellschaft nicht stimmt.

      In der Schweiz gibt es rund 500 angezeigte Vergewaltigungen (Hetero oder LGBT). Gemäss LGBT-Hotline gibt es rund 600 Hass-Taten gegenüber LGBTer. Es besteht somit Bedarf für die LGBT-Hotline.

      Diese Hotline ist kein Schritt Richtung Safe Rooms sondern dem Gegenteil. LGBTs sollen sich unbekümmert in der Öffentlichkeit bewegen können, ohne verurteilt zu werden.
      6 0 Melden
  • piedone lo sbirro 08.02.2017 12:26
    Highlight
    SVP toni bortoluzzi sagte einst über homosexuelle:

    “fehlgeleitete" oder "hirnlappen, der verkehrt läuft"

    das schwule und lesben diskriminiert werden, haben wir auch den wählern der volkspartei zu verdanken.

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Bortoluzzi-Schwule-und-Lesben-fehlgeleitet/story/26113904

    http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde/buerger-verwaltung/artikel/homosexualitaet_hirnlappen-der-verkehrt-laeuft/

    50 16 Melden
    • Majoras Maske 08.02.2017 13:57
      Highlight Die meisten Ausländer in der Schweiz kommen von einem grauen Land. Ausserdem sind auch viele Länder eingefärbt, welche Homosexualität verbieten um gute Christen zu sein. Und ausserdem kann man nicht zwingend davon ausgehen, dass Gesetze die Meinung der Bevölkerung widerspiegelen, zumal Gesetze auch da sind um Dinge zu erzwingen.
      28 7 Melden
    • Fabio74 08.02.2017 16:48
      Highlight @Stipp äs Es reichen wenige Hassprediger. Ob Christen Atheisten Moslems ist scheissegal
      18 3 Melden
    • Fabio74 08.02.2017 20:18
      Highlight Nein sind wir nicht, Stipps. Dein Hass sind Moslems und Ausländer weil du pauschalisierst.
      Und ich rede von anderen: Von den Braunen Christen, die Wilders und Le Pen gut finden, von den Breitbarts, von Pence und anderen evangelikalen Christen. Was diese Kreise den Schwulen angetan haben, kann man in Konzentrationslager in Deutschland sehen und lesen.
      15 3 Melden
    • Fabio74 09.02.2017 12:45
      Highlight @stipps es ist Sinnlos mit dir. Enweder bidt ein biliger Provokateur oder es fehlt die Reige dich zu einem Tjema zu äussern ohne dauernd andere Punkte aufzumachen. Es geht im Artikel um LGBT hier, darum rede ich von den Schwulen im KZ.
      Es täte die gut dich mal mit dem Thema auseimanderzusetzen.
      Dann wäre dein dummer whataboutism weg!
      Die Stalinschen etc Verbrechen und das Auslöschen anderer Gruppen durch Faschisten ist hier nicht das Thema. Sondern der gezielte Mord weil jemand Schwul war.
      4 1 Melden
  • Macke 08.02.2017 12:08
    Highlight Ich befürworte diese Anlaufstelle sehr. Aber ich finde es bedenklich den Schluss zu ziehen, dass Lesben gesellschaftlich akzeptierter sind als Schwule, weil sich häufiger Schwule melden. Meiner Erfahrung nach sind Lesben ebenso häufig Opfer von Homophobie, nur äussert sie sich anders (meist sexualisierte Gewalt), weil Frauenhass (z. B. Androhen von Vergewaltigung) dazu kommt. In meinem Umfeld melden sich die meisten Lesben bei einer Frauenanlaufstelle oder feministischen Gruppierung und nicht bei einer LGBT-Anlaufstelle.
    29 5 Melden
    • Asmodeus 08.02.2017 13:27
      Highlight Lesben sind gesellschaftlicher etwas mehr akzeptiert, weil sich die Herren der Schöpfung einreden, dass die Damen ja eigentlich bi wären und tendenziell einen Dreier erlauben.

      Gerade unter Frauen haben Lesben aber mit denselben Problemen zu kämpfen wie Schwule unter Männern.

      Aber du kennst unsere Gesellschaft. Da gilt nur die Sichtweise von uns Sackträgern.
      30 6 Melden
    • Tanzleila 08.02.2017 19:36
      Highlight Nun, das wie Asmodeus schon sagt. Als Lesbe wird man nicht verprügelt, sondern es heisst dann "Lust auf einen Dreier" *zwinker-zwinker*

      Gruss: eine Lesbe (notabene: mit langen Haaren, welche zwischendruch auch gerne mal einen Rock anzieht ;) )
      14 1 Melden
    • Fox Devil Wild 08.02.2017 20:55
      Highlight @D O R Y kurze Haare und Hosen würden dich aber auch nicht abwerten. Auch wenn es Menschen gibt, die einem das Gegenteil weismachen wollen. ;)
      6 0 Melden
    • Macke 08.02.2017 21:19
      Highlight Asmodeus und Dory, meiner Ansicht nach bestätigt ihr meine Aussage, dass Lesben ebenso wie Schwule Opfer von Homophobie werden, es sich aber oft anders äussert. "Lust auf einen Dreier", "Du solltest mal wieder richtig durchgefickt werden" etc. ist Homophobie gepaart mit sexueller Belästigung. Zu meinen Erfahrungen kommen Stalking und Grapschen hinzu. Es gibt im feministischen Bereich viele Erfahrungsberichte von Lesben, die Opfer von Gewalttaten wurden. Mir geht es darum, dass lesbische Erfahrungen nicht unter den Teppich gekehrt werden, nur weil sie an anderer Stelle besprochen werden.
      9 0 Melden
    • Tanzleila 09.02.2017 06:58
      Highlight Diekekssissi: natürlich nicht! Damit wollte ich lediglich aufzwigen, dass eben nicht alle dem Klischee entsprechen!

      Macke: abaolut! Von den dir beschrienen Situationen habe ich alle schon selbst erlebt! Reagierst du dann schlagfertig, kommt meist noch das obligate "scheiss Kampflesbe" dazu. Natürlich will ich solcje Sachen auch micjt unter den Teppich kehren. Ich bin einfach froh, dass ich deswegen noch nie verprügelt wurde.
      4 0 Melden
  • Menel 08.02.2017 10:56
    Highlight Ich frag mich immer wieder; wer um alles in der Welt fühlt sich von der Sexualität anderer angegriffen und/oder bedroht und vor allem WIESO?
    224 10 Melden
    • PuRpLE_KusH 08.02.2017 11:10
      Highlight Vlt religiöse Menschen mit etwas beschränkter Intelligenz?
      105 21 Melden
    • Asmodeus 08.02.2017 11:13
      Highlight Manche Leute sind sich ihrer eigenen Sexualität unsicher und fühlen sich bedroht.

      Andere halten einfach daran fest, was sie für NORMAL halten, weil sie Angst vor Veränderung haben.

      Wieder andere brauchen einfach eine Minderheit gegen die man sich verbünden kann weil sie anders sind.


      Und dann gibt's noch Kerle die Angst davor haben, dass sie von schwulen Männern so behandelt werden, wie sie selber Frauen behandeln.
      140 11 Melden
    • D(r)ummer 08.02.2017 11:14
      Highlight Ich versteh's auch nicht.
      Aber Björn Höcke von der AfD kann's (auch stellvertretend für andere Nationen) erklären...

      Stichwort: "Platzhaltertyp"

      ;-)

      https://www.vice.com/de/article/warum-bjoern-hoecke-jetzt-sogar-afd-zu-rechts-ist-592
      7 15 Melden
    • Lord_ICO 08.02.2017 11:26
      Highlight Da gibt es wohl viele verschiedene dumme Gründe. Religiöse Engstirnigkeit, konservative Einstellung, kulturelle Verpöntheit, Unzufriedenheit mit sich selbst, sexuelle Unsicherheit usw.
      Ist übrigens im Militär immer schön zu beobachten, wenn sich ein WK Soldat als schwul outet, wollen meist ca. 30-50% der Soldaten nichts mehr mit ihm zu tun haben und man hört immer dumme Sprüche, wenn man sich auf seine Seite stellt. In der Schweiz sind leider noch sehr viele Intolerante unterwegs.
      96 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.02.2017 11:34
      Highlight Menel: Eine Ursache für Homophobie ist paradoxerweise die Homophilie. Gleich und Gleich gesellt sich gern. Die Homophilie führt zur Ausgrenzung von anderen/ungleichen, und sie verursacht letztlich auch die Ängste (Phobie) davor, selber ungleich zu sein und ausgegrenzt zu werden.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Homophilie
      26 1 Melden
    • Heilandsack 08.02.2017 14:12
      Highlight Bei der Frage nach dem 'Wieso' hab ich keine Antwort, aber eine persönliche Vermutung: Ich stell mir solche Konzerte vor, an denen sich junge Männer ihre nackten, verschwitzen Oberkörper aneinander reiben. Am nächsten Tag wettern sie dann über Schwule.
      10 0 Melden
  • reader187 08.02.2017 10:32
    Highlight Selbstverständlich ist jede Form der Gewalt zu verurteilen, jedoch finde ich es befremdlich dass sobald einer dieser LGBT Menschen betroffen ist, es sofort ein Hassverbrechen gegen diese Gruppe ist. Wenn ein Dieb einem Homosexuellen eine Handtasche klaut, ist er nicht automatisch auch Homophob. Wenn ich eine Homosexuelle Person nicht mag oder sogar hasse, dann liegt das _NICHT_ an seiner/ihrer sexuellen Orientierung sondern am Charakter. Ich beurteile Menschen nach ihrem verhalten und nicht nach ihrer Farbe, Gesinnung oder Sex. Orientierung.
    55 146 Melden
    • smarties 08.02.2017 10:37
      Highlight Es geht nicht um Handtaschenklauerei, sondern um gezielten Angriff auf die Orientierung! Meistens wirst dir das auch direkt so ins Gesicht gesagt, dass es auf deine Orientierung/Geschlecht bezogen ist!
      130 13 Melden
    • Asmodeus 08.02.2017 10:48
      Highlight @Reader
      wenn jemand verprügelt wird, WEIL er schwul ist, dann ist es ein Hassverbrechen.
      124 10 Melden
    • Fox Devil Wild 08.02.2017 10:53
      Highlight Ich glaube nicht, dass das so gemeint ist, respektive jedes Verbrechen gegen LGBTI als Hassverbrechen angesehen werden. Betroffene können sehr wohl zwischen "normalen" und hassmotivierten Verbrechen aufgrund von homo-, transphobie usw. unterscheiden und dementsprechend werden diese Vergehen auch erfasst.
      66 6 Melden
    • Fabio74 08.02.2017 11:56
      Highlight Wer Verprügelt wurde weil er schwul ist, dann ist es ein Hasverbrechen
      18 1 Melden
    • R&B 08.02.2017 13:04
      Highlight Stimme mit DieKeksSissi überein und denke, dass dass die LGBT-Helpline hierzu auch differenziert.
      9 1 Melden
  • HunterCH 08.02.2017 10:25
    Highlight Switzerland 2017 - Still hate against LGBT.

    Mir sind 2 Frauen/Männer/ Transsexuelle die sich lieben und respektieren lieber, als ein Hetero-Paar, welches sich zofft und schlägt. :-)
    94 42 Melden
    • HunterCH 08.02.2017 10:40
      Highlight An die Blitzer: Wieso? Wollt ihr lieber Gewalt in einer Hetero-Beziehung als ein gleichgeschlechtliches Paar anzusehen?
      55 22 Melden
    • Asmodeus 08.02.2017 10:49
      Highlight Transgender und Transsexuell sind verschiedene Dinge. Daher am besten einfach Trans-Mensch schreiben, dann ist weder/noch ausgeklammert.
      18 9 Melden
    • Typu 08.02.2017 10:52
      Highlight Deine pauschalisierung ist bedenklich.
      25 2 Melden
    • Ruefe 08.02.2017 10:55
      Highlight Die Frage die sich dann aber stellt ist: Kannst du auch homosexuelle Paare akzeptieren die sich zoffen und schlagen? Oder heisst es dann: "Na siehst du bei Schwulen klappt es ja eh nicht"
      (Dies soll keine persönliche Unterstellung sein, ich will lediglich zum Denken anregen.)
      28 4 Melden
    • Menel 08.02.2017 11:00
      Highlight Homos und Heten sind einfach Menschen. Keiner der beiden Gruppierungen zofft oder liebt sich mehr, besser oder schöner.
      72 0 Melden
    • Армин (Armin) 08.02.2017 11:02
      Highlight Nein natürlich ist Gewalt in einer Beziehung nie gut. Aber eine Homo Beziehung als besser zu bezeichen als eine Hetero Beziehung finde ich nicht richtig.
      38 5 Melden
    • PuRpLE_KusH 08.02.2017 11:13
      Highlight Manche stehen halt auf Zoff und Schläge ;)
      10 5 Melden
    • HunterCH 08.02.2017 11:25
      Highlight Hoppla, gab wohl dort einige Missverständnisse. ;-) Wollte nie sagen, dass ich eine Homobeziehung besser finde. Ich meine nur, dass man sich doch für Leute in glücklichen Beziehungen freuen soll, egal in welcher Konstellation. :-) War wohl etwas zu kurz formuliert. Ich gehe nicht davon aus, dass Hetero Beziehungen von Gewalt geprägt sind. ;-)
      37 1 Melden
    • R&B 08.02.2017 13:00
      Highlight @HunterCH: Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum du so viele Blitze erhalten hast. Anscheinend muss man sich mit allen LGBT-Themen und Begriffen bestens auskennen, damit deine positive Gesinnung für LGBT anerkannt wird.
      10 4 Melden
    • HunterCH 08.02.2017 13:35
      Highlight Ich glaube, es lag tatsächlich an der Aussage über das prügelnde Heteropaar. ;-) Danke für die Unterstützung. :-) Ich habe selber einige Lesbische und schwule Kollegen, aber selbst die haben nicht die komplette übersicht. ;-)
      7 0 Melden
    • Heilandsack 08.02.2017 14:32
      Highlight Hunter: Nunja, da sind ein paar Mitkommentatoren gar päpstlicher als der gute Franz in Rom. Aber das gehört zu einer guten Diskussion halt auch dazu. (Immerhin hast du über 70 Herzen bekommen. Hey!)

      Menel: Sehr schön formuliert!
      6 1 Melden
    • HunterCH 08.02.2017 15:35
      Highlight @Pepsen Danke. :-)
      3 0 Melden
  • andrew1 08.02.2017 10:24
    Highlight Bei schweizern ist Homosexualität weitestgehend akzeptiert. Aber es gibt andere länder und kulturen wo dies unter strafe steht. Wenn man leute aus solchen kulturkreisen in die schweiz einbürgert muss man sich über Übergriffe nicht wundern.
    38 169 Melden
    • smarties 08.02.2017 10:34
      Highlight Wie kommt es, dass ich bisher nur von "waschechten" Schweizern angeschliffen wurde? Die Schweiz ist längst nicht so liberal, wie sie sich gibt!
      145 25 Melden
    • Fly Baby 08.02.2017 10:42
      Highlight Oh, die Ausländer schon wieder. Deine schöne kleine Realität...
      Schwule bei den meisten Schweizern akzeptiert, na klar doch, frag doch mal den Bortoluzzi uns seine Freunde.
      105 17 Melden
    • Asmodeus 08.02.2017 10:51
      Highlight Wie kommt es, dass "Superschweizer" wie die SVP und ihre Wähler jede Möglichkeit nutzen um Homosexuelle zu diskriminieren (Homoehe Nein, Homoadoption erst recht nicht) aber sobald ihren Hass gegen Ausländer dann damit rechtfertigen, dass diese Homosexuelle unterdrücken würden?

      100 11 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.02.2017 10:58
      Highlight "Bei schweizern ist Homosexualität weitestgehend akzeptiert."

      Das kann nur jemand behaupten, der nicht schwul ist, und wohl auch nichts mit Schwulen zu tun hat.
      90 11 Melden
    • CyanidC 08.02.2017 11:31
      Highlight Lustig, wie mir der grossteil der Belegschaft mit Migrationshindergrund( vorallem Moslem/Orthodox) auf der Arbeit mir herzlich zu meiner eintragung mit meinem partner gratuliert haben während einige "echte Schweizer" mich jetzt nicht mal mehr grüssen. Es ist nicht immer alles Schwarz oder Weiss und wer nur so denkt, fällt schnell in eine moralische Grauzohne.
      83 3 Melden
    • Asmodeus 08.02.2017 11:40
      Highlight @CyanidC
      Gratulation zur Partnerschaft. Von einem Schweizer :) (oder gilt das nicht, weil 2 meiner Grosseltern Franzosen waren?)
      35 2 Melden
    • Fabio74 08.02.2017 11:59
      Highlight Bortoluzzi und der falsche Hirnlapen war Ausländer? Die SVPler die gleiche Rechte verhindern wollen sind Ausländer?
      15 2 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 08.02.2017 12:54
      Highlight @Asmodeus: Das gilt leider nicht, bist viel zu wenig Schweizer (oder Eidgenosse, wie man so schön sagt).
      Freundliche Grüsse von jemandem, dessen eine Ugrossmutter Deutsche war.
      @CyanidC: Gratulation
      4 2 Melden
    • CyanidC 08.02.2017 12:59
      Highlight @Asmodeus
      Danke dir :) und alle netten worte zählen immer, egal mit was für hintergrund.
      11 0 Melden
    • pamayer 08.02.2017 13:20
      Highlight @asmodeus
      Na ja, Schweizer, Klasse A.2
      Ich eine Mutter aus Deutschland, ebenfalls Schweizer, Klasse A.2

      Kannst auf deinem steuerausweis nachschauen, müsste irgendwo oben rechts notiert sein.
      Wir Schweizer Klasse A.2 bezahlen ca 4% mehr Steuern. Rechne mal genau nach.

      Ein türkischer Vater zB würde ca 12% Steuern ausmachen.
      Was Erdogan jetzt bekämpfen möchte!
      2 0 Melden
    • A_C_Doyle 08.02.2017 15:49
      Highlight Ich weiss nicht wie das in anderen Kantonen ist aber im Appenzellischen findest du gerade in den kleinen Dörfern massenhaft intolleranz und zwar gegen alles und jeden der irgendwie von den "guten alten Werten" abweicht.

      Nicht nur gegen LGBT. Die würden nach aktuellen Unfragen auch gerne den Frauen das Wahlrecht wieder absprechen (allen voran die betroffenen Fraurn selbst). Die Entwicklung in diesem Land was Tolleranz angeht ist leider alles andere als positiv.
      10 1 Melden
    • OkeyKeny 08.02.2017 16:19
      Highlight @andrew1 - bisher wurde ich nur von Schweizer angepöbelt. Oftmals sagen viele Leute nichts, aber man wird immer schräg angesehen, wenn man händchenhaltend irgendwo rumläuft. Sooo offen ist die Schweiz eben (noch) nicht.
      7 0 Melden
    • lily.mcbean 08.02.2017 17:21
      Highlight Was du schreibst ist totaler BS. Ich bin sehr ländlich aufgewachsen und über homos wird immer noch nur hinter vorgehaltener Hand geredet. Dabei sind meist Frauen aller Altersklassen offener. Ich habe schon von unzähligen Fällen mitbekommen das Väter nicht mehr mit ihren Söhnen reden können weil die Schwul sind und die alten sich dermassen schämen.Und diese Väter wählen ganz sicher grösstenteils Rechts und würden sich selber als waschechte Eidgenossen bezeichnen. Die mangelnde Akzeptanz von LGBT Menschen ist ganz sicher nicht die Schuld der eingebürgerten Menschen, sondern ein ganz allgemeines.
      10 1 Melden
  • m:k: 08.02.2017 10:19
    Highlight Die meisten Schwulen in meinem Bekanntenkreis haben schon von solchen Erfahrungen berichtet. Das reicht von einer Beleidigung bis hin zu schwerer körperlicher Gewalt. Oft habe ich als Reaktion darauf auch schon gehört, dass sie selber schuld seien, weil die öffentliche Zurschaustellung von Homosexualität halt provozierend sei. Ein unhaltbarer Zustand. Hassverbrechen müssen als solche geahndet werden.
    147 8 Melden
    • Severin Miszkiewicz 08.02.2017 13:42
      Highlight @m:k:
      Könntest du dich bitte bei mir melden? Ich wäre sehr interessiert an den Erfahrungen deiner Bekannten.
      severin.miszkiewicz@fixxpunkt.ch
      11 0 Melden

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