Schweiz

Wieder müssen «Carlos» und sein Verteidiger Marcel Bosonnet vor Gericht antreten. Bild: KEYSTONE

«Gangstert nicht rum, sondern geht in die Moschee» – dann soll «Carlos» zugeschlagen haben

Der wohl bekannteste Straftäter der Schweiz muss wieder vor Gericht antreten. Die erneute Anklage: Schwere Körperverletzung. Die Anklageschrift zeigt, wie schnell ein Streit «Carlos» eskalieren kann. 

01.02.17, 10:07 01.02.17, 19:06

Es blieb nicht lange ruhig um «Carlos», den mittlerweile 21-jährigen Straftäter, der wegen seines in der SRF-Sendung «Reporter» beschriebenen Sondersettings in die Medien geriet. 

Das letzte Mal stand er im Sommer 2015 wegen Drohung vor Gericht: Die milde Geldstrafe war mit der ungerechtfertigten Gefängnisstrafe bereits abgegolten und er erhielt eine Genugtuung von 14'300 Franken – ein Zustupf für den Start in ein neues Leben, quasi. Er habe den Islam gefunden und wolle rechtschaffen leben, erklärte «Carlos» damals.

«Gangstert nicht rum, sondern geht mal in die Moschee»

Doch nun muss der junge Mann am 6. März schon wieder vor dem Zürcher Bezirksgericht antraben. Er soll vorsätzlich einen jungen Mann lebensgefährlich verletzt haben. 

«Carlos» und der 20-jährige Geschädigte stiegen Ende März vor einem Jahr gemeinsam ins Zürcher Tram 2 in Richtung Farbhof in Zürich-Altstetten. Die beiden kennen sich flüchtig, der Geschädigte hat einen Freund dabei. Die drei stehen sich im Drehgelenk des Trams gegenüber und sprechen über Sport, das Kickboxen sowie «Carlos'» ehemaligem Trainer Shemsi Beqiri. 

Kurz vor der Tramhaltestelle Kappeli in Zürich verabschieden sich die beiden per Handschlag. Dann beginnt der Streit:

«Gangstert nicht rum, sondern geht mal in die Moschee», sagt «Carlos» gemäss Anklageschrift zu den beiden.

«Jeder kann machen, was er will», soll der Geschädigte entgegnet haben.
«Was hast du gerade gesagt?», habe Carlos darauf geantwortet. 

«Du musst mir nicht sagen, ich soll in die Moschee gehen. Das ist meine Sache», so der Geschädigte laut Anklageschrift.

Das ist für Carlos bereits genug. Der 180 grosse und 91 Kilo schwere junge Mann verlässt das Tram, während der Geschädigte immer noch drin steht, dreht sich um und verpasst dem jungen Mann mutmasslich unvermittelt einen Faustschlag in die rechte Gesichtshälfte. Der Geschädigte sackt in sich zusammen, verliert das Bewusstsein, kippt und fällt aus dem Tram auf den asphaltierten Boden. Währenddessen soll «Carlos» seinem bewusstlosen Gegner ein weiteres Mal auf die Brust geschlagen haben. 

Sicher ist: Der Privatkläger blieb mit einem gebrochenen Kiefer, Quetsch-, Riss- und Schürfwunden zurück. Der «seit Jahren kampfsporterfahrene Beschuldigte» habe mit dem Schlag gegen den Kopf seines Gegenübers damit rechnen müssen, den Geschädigten lebensbedrohlich zu verletzen und damit bleibenden Hirnfunktionsstörungen in Kauf genommen, hält die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl in der Anklageschrift fest. Er soll mit einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten unbedingt bestraft werden.

Für «Carlos» gilt die Unschuldsvermutung. 

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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Booker 02.02.2017 05:23
    Highlight Unschuldsvermutung kann man bei Carlos mit gutem Gewissen weglassen. Ich würde sagen nochmals ein Sondersetting für den armen Buben und überhaupt wieso muss der arme Kerl Tram fahren ? Wie wärs mit einem Ferrari ?
    Weisst den Typen endlich aus - er wird sich in einer Favela in Rio bestimmt schnell zurechtfinden.
    20 5 Melden
  • lozzol 02.02.2017 01:13
    Highlight Also ich finde er sollte mal so richtig bestraft werden ! Keine 4 zimmer wohnung und dickes trinkeld thaiboxtraining auf kosten des staates ...er sollte mal so richtig tief in die sch... langen und auf minimum leben und für seine straftaten belangt werden ! Und ein psychologisches gutachten wäre auch nicht verkehrt da er offensichtlich nicht ganz dicht ist im kopf und ein grosses agressionsproblem hat ... aber nein man lässt bei ihm alles durchgehen so ein tubel also echt !!! Und dem opfer wünsche ich eine gute besserung ohne bleibende schäden !
    22 3 Melden
  • Digichr 01.02.2017 23:44
    Highlight Wir haben sie «kompetente» Richter – die werden schon richtig entscheiden und ihm ein neues Sondersetting geben.
    12 4 Melden
  • ostpol76 01.02.2017 16:44
    Highlight Nimmt mich wunder wie viel Geld unsere Sozialindustrie noch in diesen hoffnungslosen Fall investieren wird.
    65 9 Melden
    • phreko 01.02.2017 18:42
      Highlight Weist du wie teuer eine Verwahrung ist?
      12 33 Melden
    • stan1993 01.02.2017 19:38
      Highlight Immer noch besser als thai Box training damit er noch härte prügeln kann.. -.-
      33 2 Melden
    • ostpol76 01.02.2017 19:39
      Highlight Sicher auch nicht gerade günstig. Dafür ist nicht mit Kollateralschäden zu rechnen.
      25 2 Melden
  • Thinktank 01.02.2017 16:02
    Highlight Der Staat hat ihn zur Tötungsmachine ausgebildet und mit dem Segen von Psychologen frei rumlaufen lassen. Wird nicht das letzte Mal sein, dass wir von ihm hören.
    72 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.02.2017 14:13
    Highlight Ein sehr gutes Beispiel unserer "integrierten" 3.ten Generation. Viele sind wie er, nur wurde vielerorts sehr gut gelernt, was es halt "leiden" mag, um durchzukommen. Albanische Abzeichen in der RS ein weiteres sehr gutes Indiz.
    50 68 Melden
    • stef2014 01.02.2017 16:43
      Highlight Als Sohn eines Schweizers ist er gebürtiger Schweizer. Und mit 3. Generation hat das schon gar nix zu tun. Mannomann...
      62 22 Melden
    • Pana 01.02.2017 16:50
      Highlight 3. Generation?
      37 10 Melden
    • Mia_san_mia 01.02.2017 18:50
      Highlight @Aron777: Wieso schreibst Du 3. Generation? Sein Vater ist Schweizer 😂
      29 5 Melden
  • Flughund 01.02.2017 13:26
    Highlight Ich wäre wieder für ein Sondersetting, aber der anderen Art so Richtung Bootcamp. 💣💣💣💣💣
    100 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.02.2017 15:36
      Highlight Die Fremdenlegion wäre auch noch eine Karriereoption.
      33 2 Melden
    • SilWayne 01.02.2017 16:25
      Highlight Vielleicht könnte er irgendwann mal nützlich sein für das AAD10 als Teilnehmer eines Himmelfahrtskommandos...
      22 9 Melden
  • Ivan der Schreckliche 01.02.2017 13:24
    Highlight Ist dann wohl aber eher eine versuchte schwere KV?
    14 59 Melden
    • Ivan der Schreckliche 01.02.2017 14:35
      Highlight Wieso Blitze? Ein gebrochener Kiefer ist keine lebensgefährliche Verletzung(m.E), die Schürfwunden sowieso nicht, und wichtige Glieder sind auch nicht dauerhaft betroffen. Da er jedoch eine lebensgefährliche Verletzung "in Kauf genommen hat", ist es, wenn man den Artikel liest, eine eventualvorsätzliche versuchte schwere KV.
      9 32 Melden
    • Soulrider 01.02.2017 14:37
      Highlight Wieso eine Versuchte? Das ist eine schwere Körperverletzung.
      34 7 Melden
    • Fee.22 01.02.2017 15:40
      Highlight Gemäss NZZ ist er auch wegen versuchter schwerer Körperverletzung angeklagt (https://www.nzz.ch/zuerich/aktuell/bezirksgericht-zuerich-carlos-wegen-brutaler-attacke-angeklagt-ld.142981).
      15 3 Melden
    • Ivan der Schreckliche 01.02.2017 17:09
      Highlight ahaha ihr Laien 😂
      10 21 Melden
  • Soulrider 01.02.2017 12:20
    Highlight Kann man eigentlich Geld zurückverlangen wenn ein Sondersetting nichts genützt hat und auch der Aufenthalt auf dem Schiff für nichts war? Normalerweise gilt ja keine Leistung, kein Geld..
    129 10 Melden
  • Chrigi-B 01.02.2017 12:05
    Highlight Fragt mal in Brasilien nach ob man ihn nicht für 30 Monate dort inhaftieren könnte, gegen Bezahlung natürlich.
    192 8 Melden
  • leu84 01.02.2017 11:31
    Highlight Wir brauchen keine "Scharia-Polizei" im Lande
    173 10 Melden
    • leu84 01.02.2017 13:29
      Highlight Ich meine, ein Moslem soll seine Religion so ausleben wie er es für richtig hält. (Das gilt für alle Religionen/Lebensphilosophien)
      21 54 Melden
    • pamayer 01.02.2017 13:46
      Highlight Schon richtig verstanden!
      6 2 Melden
    • Chrigi-B 01.02.2017 14:27
      Highlight Spinnts dir leu84? Auch Moslems, Juden oder was auch immer sollen gefälligst unseren Gesetzen, Normen und Werten folgen. Was leider nicht bei allen der Fall ist. Es ist irrelevant was er für richtig hält. Wir sehen ja was passiert, wenn er seiner Religion folgt! Mädchen dürfen nicht mitschwimmen, Jungs wollen die Lehrerin nicht grüssen, Privatschulen nach Glauben etc.
      32 7 Melden
    • leu84 01.02.2017 16:30
      Highlight Meine zweite Aussage bezieht sich, dass niemand dem gleicher Religion Angehörigen mit Gewalt androhen kann, was richtig oder falsch ist. Es soll möglich sein, dass ein Moslem Bier trinkt wenn er will, ohne das ein "Carlos" ihm die Flasche aus der Hand schlägt.

      Natürlich steht die Verfassung über allen religiösen Gesetze. Ich hätte im zweiten Beitrag den Zusatz "...ohne Zwang durch religiösen Eiferer à la Scharia-Polizisten" beifügen müssen. Sorry für die Verwirrung ;)
      22 3 Melden
    • Citation Needed 01.02.2017 16:59
      Highlight Chrigi: das kannst Du nicht mit Religion erklären. Er war schon gewalttätig, bevor er konvertierte.
      22 4 Melden
    • Chrigi-B 01.02.2017 17:30
      Highlight War ja auch nicht auf Carlos bezogen, sondern auf Leus Aussage. An was Carlos glaubt ist mir Wurst. Was ich weiss, ist das der Herr eine gewaltige Störung in seinem Hirn hat - wär schlägt schon wegen sowas zu? Absolut dämlich!
      18 2 Melden
    • The Box 01.02.2017 17:42
      Highlight @ benötigte Konotation
      Stimmt, aber es ist schon interessant, dass er nicht etwa zum Buddhismus konvertiert ist.
      Scheinbar stehen ihm die Werte des Islam näher.
      18 6 Melden
    • Citation Needed 01.02.2017 18:10
      Highlight The Box: Ein Zitat ist ja keine Konnotation, aber nice try *müdelächel, kopftätschel*

      Selten dummer Comment. In den 30er Jahren hättest Du wohl zugestimmt, wenn Dir wer erzählt hätte, die Juden seien geldgierig und an allem Übel der Welt schuld, wa? Im Islam sind Terroristen eine mickrige Minderheit, in den Schlagzeilen halten sie sich eine grosse Mehrheit. Wer diese Zusammenhänge nicht durchschaut, landet schnell bei solch tumben Irrmeinungen wie Deiner. Wenn Du den IQ aus dem 2-stelligen Bereich rauskriegst, besteht evtl. noch eine Chance für Dich, aber Du musst an Dir arbeiten.
      14 13 Melden
    • The Box 01.02.2017 18:57
      Highlight Hui, da habe ich wohl an deinem Friede-Freude-Eierkuchen- Weltbild gekratzt. Aber du hast ja recht. In der Box steckt ein kleiner hässiger Hitlerjunge, mit einem IQ in zweistelliger bereich (immerhin 98), deres mag wenn man ihm den Kopf tätschelt.
      7 8 Melden
    • D(r)ummer 02.02.2017 09:40
      Highlight @Citation Needed.
      That escalated quickly.

      Wo liegt das Problem an der Aussage "Scheinbar stehen ihm die Werte des Islam näher"?!

      Ist ja faktisch korrekt und lässt eher weniger auf ein Weltbild schliessen...

      3 3 Melden
    • Citation Needed 02.02.2017 14:21
      Highlight Drummer: Der Post, beide Sätze und v.a. die Implikation, ist alles andere als wertefrei.
      4 4 Melden
  • Angela D. Merkel 01.02.2017 11:29
    Highlight Carlos ist ein Opfer unserer Leistungsgesellschaft. Die Gesellschaft, also wir alle, ist schuld an seinem Verhalten. Aufgrund der Provokation der Gegenseite und weil er als moralische Instanz die beiden andern Jugendlichen freundlich zu einem Moschee Besuch ermuntert hat, sollte Carlos freigesprochen werden und eine Genugtuung erhalten. Ich denke da an ein erneutes Sondersetting bei Trainer Conor Mcgregor.
    164 67 Melden
    • Chrigi-B 01.02.2017 13:00
      Highlight Nur wenn Carlos in die Ecke gebunden wird und als Sandsack für McGrwgor dient😉
      82 5 Melden
    • Flughund 01.02.2017 13:29
      Highlight Was für ein Stuss von wegen wir alle, die Gesellschaft ist Schuld...Oder hast du die Ironie nicht gekenntzeichnet.
      30 25 Melden
    • Angela D. Merkel 01.02.2017 13:44
      Highlight @Flughund ich hoffe ich darf deinen Kommentar als Witz verstehen?

      @Chrigi-B so in etwa 👌🏻
      18 3 Melden
    • Floyd84 01.02.2017 14:37
      Highlight Bist du betrunken, oder hasst schon ein paar zu viele kassiert?
      4 17 Melden
    • Alan Smithee 01.02.2017 14:45
      Highlight Ach was?
      Schuld sind sehr wahrscheinlich seine Eltern.
      Ein Architekt der mit der Erziehung seines Sohns nicht zur recht kam.
      Und die Mutter die sich anscheinend nicht um ihr Kind gekümmert hat weil sie lieber das süsse Leben in ihrer Heimat geniesst und die Alimente ihres (Ex)Gemahls unters Volk bringt.
      Dazu noch die kulturellen Unterschiede und Ansichten.
      21 1 Melden
    • Bene86 01.02.2017 14:57
      Highlight Muss man heute wirklich ALLES noch so Offensichtliche mit "Ironie" kennzeichnen?
      34 2 Melden
    • Angela D. Merkel 01.02.2017 18:00
      Highlight @bene86

      I wot es Ching vo dir ❤
      15 2 Melden
  • Karl33 01.02.2017 11:26
    Highlight finde es einfach nur noch peinlich und frech, wie hier gewisse linke knallnasen versuchen, den kieferbruch und die körperverletzung als nicht bewiesen schönzureden.

    wenn gestern hier darüber spekuliert wurde, wie man trump mit einem 'militärputsch' loswerden könnte, könnte man jetzt auch mal mit derselben freiheit beginnen zu spekulieren, wie man das problem carlos lösen könnte.
    212 147 Melden
    • pamayer 01.02.2017 14:02
      Highlight Ich bin eine'linke Knallnase', wie du mich liebevoll mitmeinst.

      Finde, Carlos hat eine kräftige Strafe wegen qualifizierten Körperverletzung verdient. Da gibt es nichts zum schönreden.

      Auch fand ich sein sondersetting sehr fraglich, ebenso finde ich es sehr unangebracht, einem gewalttätigen Typen noch Publizität zu schenken, dass er sich nochmals produzieren kann.
      Voll daneben. Täter ist Täter.
      Unsere Rechtsprechung ist manchmal etwas 'sonderbar', zB Vergewaltigern gegenüber ziemlich lasch.

      Soweit meine persönliche 'linke Pappnasen' Ansicht.

      Die Unschuldsvermutung gilt natürlich immer.
      28 24 Melden
    • WatsonLeser 01.02.2017 14:07
      Highlight Was hat jetzt diese Tatsache mit linker Politik zu tun? Ich würde mich selber ganz klar als links bezeichnen & finde trotzdem, dass bei Wiederholungstätern (wie Carlos) härter durchgegriffen werden sollte
      36 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.02.2017 16:16
      Highlight WatsonLeser ganz eifache Korrelation. Als Linkswähler unterstützen sie direkt die Politik, die solche Auswüchse toleriert und fördert.
      28 36 Melden
  • Bowell 01.02.2017 11:24
    Highlight Der junge Mann kann seine Aggressionen scheinbar recht ordentlich kanalisieren - und zwar auf die Kiefer Anderer. Kampfsport und Steuergeld sei dank.
    148 6 Melden
    • Alex_Steiner 01.02.2017 12:50
      Highlight Das Sondersetting wurde ja eben abgebroche weil es zu teuer war. Und jetzt heult ihr rum das er sich nicht gebessert hat.
      24 150 Melden
    • Bobo B. 01.02.2017 13:15
      Highlight @Steiner: Das Einzige, was einen normal denkenden und nicht komplett merkbefreiten Bürger zum Weinen bringen muss, sind solch realitätsfremde Kommentare...
      88 12 Melden
    • Spi 01.02.2017 15:23
      Highlight Herrlicher Humor Herr Steiner - lag mir auch auf der Zunge resp. den Fingern. Die Blitzer können offenbar nicht mehr um die Ecke denken.
      10 19 Melden
  • N. Y. P. 01.02.2017 11:10
    Highlight Hat dieser A..leuchter nicht mal einen Yachturlaub von uns bezahlt gekriegt?
    121 10 Melden
    • Karl33 01.02.2017 11:29
      Highlight aber die hälfte der yachturlaubskosten sind locker bei der RiesenOggenfuss gmbh hängengeblieben. die hat gemäss recherchen der medien schon mehrere millionen an steuergeldern eingesteckt.
      http://195.186.81.21/ries12/apps/joomla/
      75 47 Melden
  • Angelo C. 01.02.2017 11:01
    Highlight Schablonen-Floskel im Artikel:

    "Für «Carlos» gilt die Unschuldsvermutung"

    Ob üblich oder nicht, ist das m.E. spätestens dann eine einfältige Nullnummer, wenn der ganze Sachverhalt sonnenklar und auch noch zureichend bezeugt ist 🙄!

    Nun ist der chronische und untherapierbare Gewalttäter also auch noch zum Islam konvertiert, was uns gerade noch gefehlt hat. Da kann man sich mittelfristig wohl auf etwas gefasst machen und es fragt sich schon heute, ob man ihn nicht besser jetzt schon prophylaktisch verwahrt.

    Wurde offenbar schon in jüngeren Jahren eingebürgert, er soll ja Schweizer sein...

    http://
    179 82 Melden
    • Saraina 01.02.2017 11:20
      Highlight Sein Vater ist Schweizer, er würde hier geboren und hat nie im Ausland gelebt, wurde Seit frühester Jugend von seinem Vater, einem Architekten alleinerziehend aufgezogen.
      Wo genau passen jetzt Ihre Vorurteile gegenüber Ausländern und Eingebürgerten hinein?
      118 109 Melden
    • Charlie Brown 01.02.2017 11:24
      Highlight @Angelo C.: "Wurde offenbar schon in jüngeren Jahren eingebürgert, er soll ja Schweizer sein..."

      Nicht alles was für dich "offenbar" ist, entspricht auch den Tatsachen.

      Carlos ist der Sohn eines Schweizers und einer Brasilianerin.
      82 58 Melden
    • Angelo C. 01.02.2017 11:57
      Highlight Saraina und Brown:

      Ändert das irgendwas an den Fakten? Wohl kaum!

      Es geht hier keineswegs prioritär um eine Einbürgerung, sondern vor Allem darum, dass man einem jugendlichen Psychopathen anstelle eine verantwortungsbewussten Erziehung erst laissez-faire angedeihen liess und ihm dann für
      wahrhaft irrsinnige Beträge auf Steuerzahlers Kosten ein völlig nutzloses "Sondersetting" gewährte.

      Was es gebracht hat, ist evident: also bitte keine Nebelpetarden und unergiebige Nebenkriegsschauplätze. Sie werden der Situation in keiner Weise gerecht, auch wenn sie hier einmal mehr allzu typisch sind 🙄!
      122 81 Melden
    • stef2014 01.02.2017 12:00
      Highlight Das Rechtssystem sieht es nun einmal so vor, was auch richtig ist. Denn "sonnenklar" ist ein relativer Begriff, einfältig ist es schon gar nicht. Dafür ist ja ein Prozess da, um die Klarheit und die Bezeugungen zu untermauern. Ansonsten können wir ja alle Richter entlassen und die Selbstjustiz einführen.

      So eine Schablonen-Floskel ist das nicht.
      66 33 Melden
    • Charlie Brown 01.02.2017 12:17
      Highlight @Saraina: Ins Gesamtbild von Angelo C. Da passen sie wunderbar rein. Aber stell ihn ja nicht in die "rechte Ecke". Dort hat es vor lauter Libertas, Stipps und Konsorten eh keinen Platz mehr.
      38 84 Melden
    • Charlie Brown 01.02.2017 12:27
      Highlight @Angelo: Wir reden hier ausschliesslich über deine Einbürgerungsbemerkung. Und die ist falsch, fremdenfeindlich und somit unter aller Sau. Niemand hat irgendwie Stellung zu deinem restlichen Kommentar genommen. Bleib bei (oder kehr zurück) zu den Fakten.
      41 101 Melden
    • saukaibli 01.02.2017 12:54
      Highlight Angelo, dir dürfte doch wohl klar sein, dass sich watson rechtlich angreifbar machen würde, würden sie diese Floskel nicht anfügen, oder?
      50 20 Melden
    • Saraina 01.02.2017 12:59
      Highlight Nein Angelo C. Es ändert nichts an den Fakten. Carlos ist ein schwer gestörter Gewalttäter mit schlechter Impulskontrolle. Und er ist jung und gesund. Da geht eine Verwahrung derart ins Geld, dass ich persönlich kein Problem damit habe, es bei edieren Teenager, der er ja damals war, mit einem teuren Sondersetting zu probieren.

      Das ändert nichts daran, dass Ihre Bemerkung betr. Einbürgerung Grund für meine Antwort war, weil ich diese Bemerkung eben gehässig und unangebracht finde, weil es ja nirgendwo um Ausländer geht.
      63 68 Melden
    • Angelo C. 01.02.2017 13:15
      Highlight Naja, machen wir es einfach und kollektiv an alle hier geäusserten linken Einwände, mit detaillierten Antworten bin ich zeitlich überfordert 😊!

      Dass der chronische Straftäter von einem Schweizer abstammt und nicht später eingebürgert wurde, wusste ich nicht, weshalb dann meine Vermutung aber "unter aller Sau" (Charlie Brown) gewesen sein soll , erschliesst sich mir somit in keiner Weise 🙄! Einfach nur stupid..

      Und zur "Unschuldsvermutung" : gewiss, so dämlich sie sich in vielen Fällen auch nachvollziehbar anhört, muss man sie der allseits so beliebten political correctness zuordnen 😉!



      91 72 Melden
    • Saraina 01.02.2017 15:12
      Highlight Weil die Denke: guter Bürger = Bioschweizer. Chronischer Straftäter = Ausländer oder Eingebürgerter völlig daneben ist. Es ist doch diese Art von Kurzschluss, die ich stupid finde.
      22 28 Melden
    • Charlie Brown 01.02.2017 16:21
      Highlight @Angelo: Genau das ist dein Problem. Du erkennst nicht einmal mehr, dass dein reflexartiges Zuordnen von Straftäter zu Ausländer ganz übel ist. Darum erschliesst sich dir auch nicht, warum ich das unter aller Sau finde.

      Und wenn du das pauschal als "linken Einwand" abtust... Henusode. Kannst halt nicht differenzierter argumentieren.
      16 38 Melden
    • Angelo C. 01.02.2017 18:09
      Highlight Charlie Brown :

      Geb' dir bloss kein Mühe mit deinen nachträglichen Verrenkungen, denn der Fall ist klar....

      Ich ordne - nicht wissend, dass der Mann ein "senkrechter Schweizer" ist - den Straftäter nicht der Straftat wegen dem Ausland zu, sondern weil er bekanntlich brauner Hautfarbe ist, oft in den Medien als Brasilianer dargestellt wurde, und vor Allem : weil er nicht unbedingt wie ein Urschweizer aussieht 🤒!

      Amen, und damit Gott befohlen....
      24 15 Melden
  • Bluepat 01.02.2017 10:56
    Highlight Es war niemand dabei, als es passiert ist. Jetzt einfach auf Carlos rumzuhacken ist mehr als nur unfair.
    Niemand weiss, wie genau die Gegenseite provoziert hat, und ja, die Gegenseite wusste ja offenbar, mit wem sie es zu tun hatte.
    Und ausserdem: Carlos wurde aus dem Sondersetting rausgenommen. Hätte er im Setting bleiben können, wäre er wohl nicht mehr straffällig geworden.
    Nett anzusehen, wie sich gewisse Leute selbstgefällig die Welt zurechtlegen...
    17 280 Melden
    • Roaming212 01.02.2017 11:09
      Highlight "Sicher ist: Der Privatkläger blieb mit einem gebrochenen Kiefer, Quetsch-, Riss- und Schürfwunden zurück." Beweis genug? You messed up, Bluepat. Get your shit together.
      154 5 Melden
    • roger_dodger 01.02.2017 11:14
      Highlight Was für ein Blödsinn! Das Sondersetting hat genau gar nichts bewirkt wie man nun sieht. Hätten wir Ihn bis ans Lebensende verhätscheln sollen? Selbst wenn die Gegenseite provoziert hätte was auch nur eine Vermutung wäre ist dies noch lange kein Grund jemanden Spitalreif zu prügeln!
      Carlos gehört ganz einfach in den Knast und das möglichst lange, der wird vermutlich nie die Kurve kriegen. Durch das Sondersetting hat man Ihn nur noch gefährlicher gemacht.
      123 8 Melden
    • stef2014 01.02.2017 12:07
      Highlight Nein Roger, nicht das Sondersetting hat ihn gefährlicher gemacht, sondern das Publikmachen. Die Sensationsgier. Das blinde Urteilen über Menschen. Ein Junger Mann wird über Nacht zum Prügelknaben der Nation. Es war schon am Abend der Ausstrahlung klar, dass dies kein gutes Ende nehmen wird. Ja, er ist kriminell, aber alles in der Öffentlichkeit breitzuschlagen war der grösste Fehler.

      Man mag von solchen Settings halten was man will, Kritik ist durchaus angebracht. Aber Fakt ist auch, dass bis zu diesem folgeschweren TV-Bericht die Situation wohl mehr oder weniger unter Kontrolle war.
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    • ElendesPack 01.02.2017 12:12
      Highlight Ich glaube auch, dass er, wenn er im Sondersetting geblieben wäre, jetzt als Berufskuschler arbeiten würde und in der Freizeit Spitalclown für traurige kleine Kinder wäre. Am Wochenende würde er vermutlich auf freiwilliger Basis in Hundeheimen Welpen kraulen.
      Hat man damals in der Doku genau gesehen. Das Setting war echt super und entsprach total dem, was der Junge brauchte.
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    • saukaibli 01.02.2017 13:00
      Highlight Du solltest weniger Xtasy nehmen und die Welt mal nicht durch die rosarote Brille betrachten. Wieso war Carlos wohl in dem Sondersetting? Vielleicht weil er schon davor ein psychipathisches A... war? Klar gibt es Menschen, die sich ändern können, vielleicht kann es auch Carlos. Aber solange er das nicht kann, gehört er weggesperrt weil er eine Gefahr für die Gesellschaft ist. Einer, der seine Agressionen absolut null unter Kontrolle hat muss lernen, dass sowas Konsequenzen hat. Wenn er geistig irgendwann mal älter als 10 ist, kann man ihn ja wieder rauslassen.
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    • Littlepage 01.02.2017 13:15
      Highlight Stef2104 Das sehe ich auch so.
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    • stef2014 01.02.2017 13:17
      Highlight ElendesPack, das war nicht meine Aussage. Lediglich, dass sich die Situation dramatisch verschärft hat als sein Fall publik wurde. Plötzlich stand er im Zentrum der Boulevardpresse und Sozialen Medien. Seine Fehler will niemand beschönigen und dass er Probleme hat steht ausser Frage. Aber ich wette mit dir, dass es in der Schweiz noch dutzende oder gar hunderte wie Carlos gibt. Nur kennt niemand diese Fälle. Und das ist gut so. Social Media/Boulevardpresse ist inzwischen zur digitalen römischen Arena verkommen.
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    • Mett-Koch 01.02.2017 14:14
      Highlight @stef soweit ich mich erinnere sprach der Richter von 1 oder 2 anderen Jugendlichen im Kanton Zürich mit einem vergleichbaren Sondersetting. Es gibt daher sicher nicht hunderte wie Carlos.
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    • stef2014 01.02.2017 16:26
      Highlight Ich meinte nicht das Sondersetting. Sorry, hab ich missverständlich formuliert. Ich schrieb ja, dass man über Sondersettings durchaus diskutieren kann.

      Was ich meinte ist, dass Carlos seit dieser Geschichte wie der Verbrecher der Nation angesehen wird, was für einen ohnehin schon problematischen Jugendlichen sicher nicht hilfreich ist. Und konsequenterweise auch nicht für Menschen in seinem Umfeld. Nein, es gibt viele wie ihn, die durch ähnlich kriminelles Verhalten auffallen. Halt nicht bis zum Blick und Co.. Und so sollte es sein. Diese öffentlichen Verurteilungen sind kontraproduktiv.
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    • ElendesPack 01.02.2017 17:45
      Highlight stef2014: Ich habe meinen Eintrag auch nicht als Hohn auf Deinen geschrieben. Als ich meinen schrieb, war Deiner noch gar nicht aufgeschaltet.
      Ich stimme mit Dir nämlich zumindest dahingehend überein, dass die Sensationsgier der Presse und der Voyeurismus der Öffentlichkeit die Situation noch befeuert haben und Carlos erstens ein Gefühl der Wichtigkeit gaben, das ihm nicht zustehen würde und zweitens gleichzeitig das Gefühl, in die Enge getrieben zu sein. Mit dieser kognitiven Dissonanz umgehen zu müssen, wird seiner Resosialisierung kaum zuträglich sein.
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    • Citation Needed 01.02.2017 18:52
      Highlight Keine Ahnung, ob es anders gekommen wäre, wenn man diesen Dok-Film nicht gemacht hätte und Carlos länger im Sondersetting geblieben wäre. Es ist aber ziemlich einleuchtend, dass es ihm nicht besonders bekommen ist, als ihn die Zürcher Justiz nach Bekanntwerden seines Falles wie eine heisse Kartoffel fallen liess und - zackbumm! - aus dem Sondersetting raus in Haft steckte. Wenn ich mit der Justiz einen Deal habe, erwarte ich nicht, dass man mir diesen wegen kochenden von einem Tag auf den andern aufkündigt. Das hat das Bundegericht im Nachhinein zu Recht auch als illegal eingestuft.
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    • Citation Needed 01.02.2017 19:29
      Highlight Sollte 'kochendem Volkszorn, heissen, da bini bitzli verrutscht! 😬
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    • ElendesPack 01.02.2017 21:03
      Highlight Citation: Da sind vor allem der Blick und der Tagi hervorgestochen als Beispiele abgrundtief schlechten Journalismusses, wobei natürlich schon SF sich vorher Gedanken hätte machen müssen, was eine solche Vorführung von Jemandem mit dieser Persönlichkeitsstruktur bedeuten kann.
      Das Ganze war und ist journalistischer Dilettantismus von vorne bis hinten. Von wegen 4. Gewalt. Wenn diese Gewalt anscheinend lobotomisiert ist, was nützt sie uns dann?
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    • Citation Needed 01.02.2017 21:44
      Highlight Da hast Du Recht, El Pack. Erinnere mich auch, dass jemand Gürber (und dem Filmer) mangelnde Sensibilität vorwarf. Man weiss, dass die Öffentlichkeit dem Sühnegedanken näher steht als der Idee von Erziehung oder Resozialisierung, da muss man sich echt nicht wundern, dass diese Geschichte bei so einem Aufhänger (der ach so unkonventionelle alt-68er-Jugendstrafanwalt tut alles für seine Jungs, sülz!) für die Medien ein gefundenes Fressen abgibt. Ein sachlicherer Ton, mehr Zurückhaltung und mehr Facts wären besser gewesen.. 🙄
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    • ElendesPack 02.02.2017 08:24
      Highlight Ja, gerade Gürber hätte sich dem verweigern müssen, aber die Weltretter-Eitelkeit, die er zeigte, ist nicht gerade rar gesät in der Branche.
      Aber wenn man einen Klienten hat, der irgendwo zwischen Borderline, Narzissmus, Antisozialität und Histrionismus rumtreibt, ist gerade das öffentliche Vorführen dieser Person ungefähr das Dümmste, was man machen kann.
      Da war die Selbstverliebtheit grösser als die Erfahrung.
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    • Citation Needed 02.02.2017 13:34
      Highlight Exakt, der war zu geschmeichelt um zu denken..
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    • ElendesPack 02.02.2017 21:01
      Highlight Yep...hier stimmen wir absolut überein.
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  • LaPaillade #BringBackHansi 01.02.2017 10:55
    Highlight War bislang nicht so ein Fan von Vorverurteilungen ihm gegenüber und den ganzen Medienrummel damals fand ich (und finde ich noch immer) übertrieben.
    Aber ganz offensichtlich scheint bei ihm nichts anzukommen, da muss man sich schon Fragen, wie es nun weitergehen soll. Er stellt leider offensichtlich eine Gefahr dar und scheint seine Emotionen nicht kontrollieren zu können.
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    • Citation Needed 01.02.2017 17:48
      Highlight Die Zürcher Justiz hat im Fall Carlos arg versagt. Schon ein schwieriger Fall, aber er hielt sich an die Regeln in diesem teuren, aber funktionierenden Sondersetting. Bis er in diesem Dok-Film als Musterbeispiel mitspielte - und der Volkszorn explodierte. Unter dem öffentlichen Druck kuschte die ZH-Justiz und inhaftierte Carlos, ohne Vorwarnung und rechtswidrig. Die Verantwortlichen duckten sich weg und zogen den Schwanz ein, es ergoss sich alles über ihn, not nice. Vielleicht wär er so oder so wieder gewalttätig geworden, who knows. Aber gut getan hat ihm diese Episode sicher nicht.
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    • poga 01.02.2017 18:36
      Highlight @citation ich finde es ein wenig schwierig zu sehen, was an seiner Inhaftierung rechtswidrig gewesen sein soll. Du tönst in deinem Kommentar an dass er ein Anrecht auf dieses Sondersetting gehabt haben soll. Da möchte ich entschieden widersprechen. Das Sondersetting sollte allerhöchstens eine Chance sein. Diese hat er meiner Meinung nach nicht genutzt.
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    • Citation Needed 01.02.2017 21:59
      Highlight Poga: nein, von Anrecht würde ich nicht reden. Die Inhaftierung war willkürlich. Stell Dir vor, Du hast Mist gebaut, bist 17, Wiederholungstäter, ohne Besserung winkt Dir ein Leben hinter Gittern. Darum ordnet man eine legale, aber fragwürdige Massnahme an. Du kooperierst erstmals, man denkt schon an eine Ausbildung. Dann kommt der Medienskandal, der Oberstaatsanwalt und der Justizdirektor (keine Richter!) fallen Gürber in den Rücken und brechen die ordentliche Massnahme unbefugt ab und werfen dich ohne Richterbeschluss ins Gefängnis. Das geht so nicht, man hätte beim Setting kürzen müssen.
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    • Citation Needed 01.02.2017 22:16
      Highlight PS. @Poga: er hat seine Chance eigentlich genutzt, denn er hat gemäss der vereinbarten Regeln kooperiert. Die verantwortlichen Beamte sind unter dem Druck des Medienskandals gekommen und haben das Setting einfach abgebrochen und behauptet, sie hätten nichts gewusst. Die Herren haben doch einfach ihre Aufsichtspflicht verletzt. Und man ändert nicht mitten im Spiel die Regeln, weil man wegen der Presse kalte Füsse bekommt. Der Oberjugendstaatsanwalt ist (trotzdem) noch im Amt, der Justizdirektor wurde abgewählt, Sondersetting-Gürber hat von sich aus gekündigt, Carlos steht wieder vorm Richter.
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  • Boston5 01.02.2017 10:43
    Highlight Was muss noch alles passieren bis die Schweizer Justiz merkt das dieser Typ noch jemand umbringt wenn man Ihn nicht verwahrt. Und zwar so lange bis der Bursche lernt sich zu beherrschen, was bei Ihm wahrscheinlich lebenslänglich bedeutet.
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  • Madison Pierce 01.02.2017 10:39
    Highlight Wenigstens das Kampfsporttraining im Sondersetting war seinen Preis wert...
    124 8 Melden
  • HansDampf 01.02.2017 10:37
    Highlight Er gibt sich aber auch redlich Mühe sein Image zu verbessern...
    118 3 Melden
  • Olaf! Team #JaBillag 01.02.2017 10:35
    Highlight Finde ich schön, dass er sich dank Sondersetting wieder gut in die Gesellschaft eingelebt hat. Ein toller junger Mann.
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    • Littlepage 01.02.2017 10:54
      Highlight Das Sondersetting bekam er ja nicht.
      14 79 Melden
    • Littlepage 01.02.2017 11:14
      Highlight Wieso Blitz? Ist nur ein Fact. Die Sondersetterin Oggenfuss ist eine ausgewiesene Fachfrau und hat in vergangenen Dekaden viele solcher Jungs auf den richtigen Weg geleitet. Leider wurde dazwischen gefunkt und einiges ist schief gegangen.
      Jetzt ist er noch immer vom Leben überfordert, und die Gesellschaft muss sich noch immer mit ihm herumschlagen, im wahrsten Sinne.
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    • Olaf! Team #JaBillag 01.02.2017 11:49
      Highlight Öh der bekam sehr wohl ein Sondersetting. Aufgrund der Kosten dieses Sondersettings ist das ganze ja in Fokus der Allgemeinheit geraten. Von wegen Fakten und so.
      44 5 Melden
    • Littlepage 01.02.2017 12:17
      Highlight Nein, das Sondersetting wurde aufgrund des medialen Rummels und der daraus relultierenden Empörung über die Kosten abgebrochen. War ja wochenlang in den Schlagzeilen, ebenso wie das weitere Vorgehen/Unterbringung (das ja ähnlich teuer war wie das Sondersetting). «Carlos» war nicht das einzige solche Sondersetting, nur das einzige, das wir mitbekamen. Die Erfolgsquote anderer solcher Fälle wäre jetzt interessant.
      14 29 Melden
    • Citation Needed 01.02.2017 17:55
      Highlight Olaf: der Kanton Zürich wurde nachträglich vom Bundesgericht gerügt, weil man wegen dem öffentlichen Druck das Sondersetting einfach abgebrochen und Carlos - widerrechtlich - inhaftiert hatte. Das entsprach nicht der Abmachung (an die sich Carlos immerhin gehalten hatte) und es geht nicht an, dass die ZH-Justiz dem Willen der erzürnten Öffentlichkeit mehr Folge leistet als geltendem Gesetz. Der Junge wurde zum Spielball behördlicher Inkompetenz, keineR hatte die Eier, seine/ihre Entscheide zu verteidigen, Leidtragender war Carlos. Man hätte schon eine bessere Lösung finden müssen.
      7 5 Melden
  • G. Schmidt 01.02.2017 10:29
    Highlight Der Typ ist austherapiert...

    Verwahrung ist wahrscheinlich das beste, bevor ein Mensch noch stirbt.
    Und zudem noch fanatisch veranlagt - tolles Sondersetting...
    133 12 Melden
    • Erode Terribile 01.02.2017 10:47
      Highlight die beste Therapie ist die Rückführung - wo auch immer - Verwahrung kostet zu viel.
      38 24 Melden
    • G. Schmidt 01.02.2017 11:12
      Highlight Soweit ich mich mag erinnern ist er hier aufgewachsen und besitzt die Schweizer Staatsbürgerschaft (Vater Schweiz, Mutter Brasilien?)
      42 4 Melden
    • Saraina 01.02.2017 11:24
      Highlight Rückführung nach Wollishofen? Dort kommt er nämlich her. Die Mutter ist aus Kamerun, lebt aber seit seiner frühesten Kindheit in Frankreich. Carlos wurde von seinem nicht eingebürgerten, gut schweizerischen Vater alleine grossgezogen. Eben in Wollishofen. Wer sicher ist, wie sich seine Kinder entwickeln, werfe den ersten Stein.
      36 17 Melden
    • Charlie Brown 01.02.2017 11:28
      Highlight @Erode Terribile: Rückführung? In den Schoss der Mutter? Oder wie stellst du dir das vor?
      29 9 Melden
    • Pana 01.02.2017 15:23
      Highlight 32 Herze für "Rückführung"? Selbst auf Blick haben es mittlerweile so ziemlich alle kapiert, dass "Carlos" ein Schweizer ist. Aber ja, er hat ja diese komische Hautfarbe.
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