Schweiz
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«Entschuldigung»: Thomas N. hält kurzes Schlusswort

Bild: Sibylle Heusser/Keystone

Der Prozess gegen den mutmasslichen Vierfachmörder Thomas N. geht heute mit den Plädoyers von Staatsanwältin, Verteidigerin und den Opfervertretern weiter. Die Urteilsverkündung ist voraussichtlich am Freitag. watson ist vor Ort und berichtet an dieser Stelle laufend vom Prozess.



Ticker: 14.03.2018: Prozess Vierfachmord Rupperswil (2. Tag)

*Name der Redaktion bekannt

Wie Gewalt- und Sexualtäter verwahrt werden können

Kleine Verwahrung: Wenn eine Tat mit einer psychischen Erkrankung im Zusammenhang steht, kann eine stationäre therapeutische Massnahme ausgesprochen werden. Diese kann jeweils über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren angeordnet und nach deren Ablauf jeweils verlängert werden. Dabei wird die eigentliche Freiheitsstrafe aufgeschoben.

Ordentliche Verwahrung: Wenn ein Gericht eine ordentliche Verwahrung ausspricht, steht die Therapie des Täters nicht mehr im Vordergrund, sondern der Schutz der Bevölkerung. Bei einer ordentlichen Verwahrung muss einmal im Jahr überprüft werden, ob sie noch gerechtfertigt ist.

Lebenslängliche Verwahrung: Seit einer Volksabstimmung 2004 gibt es die lebenslange Verwahrung. Die Absicht: Extrem gefährliche Sexual- und Gewalttäter sollen ihr Leben lang weggesperrt werden können. Nämlich dann, wenn sie dauerhaft als untherapierbar gelten. (fvo)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Savoir vivre 15.03.2018 11:29
    Highlight Highlight Schönreden ist, als positiv darzustellen, dass der Angeklagte nicht vorbestraft ist. Was ist genau besser an einem Mörder, der 4 Menschen auf einmal ermordet, gegenüber einem, der dasselbe hintereinander tut und sich jedesmal erwischen lässt? Im Gegenteil würde man sich von der Gerechtigkeit erhoffen, dass beide Täter nach ihren Taten beurteilt werden und nicht danach, ob sie schon vorbestraft sind. Im Gegenteil sollte eine solche Gräueltat umso konsequenter angefasst werden, weil in ihr ein massiv verstärktes Gewaltpotenzial zum Vorschein kommt.
  • Savoir vivre 15.03.2018 11:27
    Highlight Highlight Schönreden ist, in der möglichen Therapierbarkeit sich einen durchgreifendem Erfolg zu versprechen. Wer in der Therapie arbeitet, weiß, wie schwierig der Erfolg zu erreichen ist. Und dabei geht es meist um ganz gewöhnliche Knörze von Hinz und Kunz und nicht um derartige Entgleisungen der Persönlichkeit.

    Schönreden ist, die Vorbereitungshandlungen gegenüber neuer Opferfamilien zu verleugnen. Die Beweislage ist zu eindeutig. Oder packt mal einfach mal den Rucksack und telefoniert in der Weltschicht herum, ohne vorzubereiten? Man tut das halt einfach mal so?
  • Savoir vivre 15.03.2018 11:26
    Highlight Highlight Schönreden ist, eine Entschuldigung sei aufgrund der narzisstischen Störung unmöglich. Sich entschuldigen können ist von echter Reue abhängig, nicht von einer Störung.

    Schönreden ist, okay zu Geldstrafen zu sagen, aber nicht zur Verwahrung. Der Angeklagte hat kein Geld. Wie sollen da Geldstrafen okay sein? Kinder und ihre Familien wären aber geschützt, wenn er nie mehr auf freien Fuß käme. Das kann der mutmaßliche Schwerverbrecher wirklich tun: hinter Gitter bleiben. Mit Geld kann er nicht aufwarten.
  • Savoir vivre 15.03.2018 11:25
    Highlight Highlight Schönreden ist, auf der Therapiebarkeit rumzureiten, obwohl die Verteidigerin selbst weitere Gründe für die Verwahrung nennt: langfristige psychische und physische Schädigung eines andern. 4 Menschen sind langfristig physisch und psychisch geschädigt worden. Sie leben nämlich überhaupt nicht mehr. In meinen Augen ist das der größtmögliche Schaden, ganz zu schweigen von der Schädigung der Opferfamilien.

    Schönreden ist, Strafmilderung zu verlangen aufgrund der falschen Terminologie, welche die Öffentlichkeit für den Angeklagten verwendete. Was hat denn das eine mit dem andern zu tun?
  • Savoir vivre 15.03.2018 11:24
    Highlight Highlight Schönreden ist zu behaupten, der Mörder sei zu morden fähig, ohne durch Lust dazu angetrieben zu werden. Frau Senn ist leider nicht informiert. Genau die Lust unterscheidet den Mörder von vielen Menschen, die unter Tötungsgedanken leiden, aber niemals töten würden. Ohne Lust keine Tötung, Frau Senn.

    Schönreden ist, der Mutter die Option zuzuspielen, sie hätte die Polizei rufen können, als sie das Geld holte. Der Angeklagte habe nur auf die Polizei gehofft. Wie kann man nur so einen Schwachsinn glauben? Natürlich wurde sie eingeschüchtert, bei jedlicher Fremdhilfe würden sie sofort streben.
  • Savoir vivre 15.03.2018 11:23
    Highlight Highlight Schönreden ist, das Innenleben eines mutmaßlichen Schwerverbrechers mit einem Pendel zu poetisieren.

    Schönreden ist, 4 Morde als Nebendelikte der pädophilen Ausagierung zu bezeichnen - als würden dadurch die 4 Morde weniger katastrophal.

    Schönreden ist, die Qualen der Opfer zu banalisieren. Wer ist nicht gequält, wenn er/sie gefesselt und geknebelt wird, Todesangst erleidet und dabei sein muss, wenn ein Kind geschändet wird?
  • pfffffffff 14.03.2018 22:11
    Highlight Highlight Diese Tat findet leider bei uns keine angemessene Bestrafungsart. Das weiss auch Thomas N., der sich als kühl berechnendes und intelligentes Opfer seiner selbst darstellt.
    Ich hoffe wirklich sehr, dass das Urteil im Sinne der Staatsanwaltschaft gesprochen wird, auch mit der Gefahr, dass dann Rekurs erhoben wird. Die Bundesrichter können dann für einmal wegweisend beurteilen, ob überhaupt eine therapierbare Störung vorliegt. Der öffentliche Druck würde so gross, dass dieser Winkelzug erfolgreich sein könnte, gerade weil der Täter nicht zu durchschauen ist und niemals sein wird. Knast bis Ende!!
    • pfffffffff 16.03.2018 17:42
      Highlight Highlight @azrag:

      1: korrekt, die Strafe ist ihm egal, weil seine Psyche ihn lenkt, und diese ist ihm selbst gegenüber wohlwollend, nachsichtig, vielleicht sogar liebevoll, nach aussen aber wie geschrieben kühl berechnend und intelligent.

      2. ebenso korrekt, es gibt aber immer wieder Fälle, die den obersten Gremien als Präzedenz erscheinen, dann kann es vorkommen, dass daraus das bestehende Gesetz neu interpretiert werden kann oder muss, um der Sache gerecht zu werden.

      Falls es zu diesem Präzedenzfall kommt, was ich sehr hoffe, wird die Sache wohl eindeutig geklärt werden, er darf nicht mehr raus!
  • Fulehung1950 14.03.2018 20:31
    Highlight Highlight Verteidigerin R. Senn: „Herr N. befand sich noch nie, gar nie in irgendeiner Therapie. Eine Verwahrung darf und kann unter diesen Umständen nicht angeordnet werden. Alles andere widerspricht der klaren und gefestigten Bundesgerichtspraxis“.

    Wenn dem so ist, heisst das, dass kaum je ein Ersttäter in den Bereichen Mord, Pädophilie, Vergewaltigung verwahrt wird. Denn es ist anzunehmen, dass Ersttäter noch nie in Therapie waren.

    Ich bin ein entschiedener Gegner der Todesstrafe. Aber wenn man die Gesellschaft partout nicht durch Verwahrung schützen will, überleg ich mir das nochmals....
  • Nothingtodisplay 14.03.2018 20:21
    Highlight Highlight Vielleicht habe ich in dem ganzen Medien-Tschungel nicht alles mitgekriegt, aber wieso wird hier immer noch vom „mutmasslichen“ Täter geschrieben?
    • philosophund 14.03.2018 22:09
      Highlight Highlight Solange jmd nicht rechtskräftig (in diesem Fall ab Freitag erwartet) verurteilt worden ist, gilt er noch als mutmasslicher Täter.
    • Sveitsi 14.03.2018 22:17
      Highlight Highlight Weil er noch nicht verurteilt wurde.
  • Tugium 14.03.2018 18:51
    Highlight Highlight 18 Jahre für diese Tat wie sie abscheulicher nicht sein könnte...wärs nicht so tragisch könnte man darüber lachen.

    2 hat er bereits abgesessen, bleiben noch 16. Bei guter Führung wäre eine Entlassung nach 10 Jahren bereits möglich.

    Muss wie der blanke Hohn klingen für die Angehörigen.

    Klar macht die Pflichtverteidigerin nur ihre juristische Arbeit, trotzdem frage ich mich wie man den Hinterbliebenen noch in die Augen schauen kann.

    Deren Leben ist für Jahrzehnte, wenn nicht für immer zerstört, und die fordert lächerliche 18 Jahre.
  • Spooky 14.03.2018 18:44
    Highlight Highlight Das Gefängnis ist keine Strafe.

    Es ist nur eine andere Lebensweise.
    • The Writer Formerly Known as Peter 14.03.2018 21:15
      Highlight Highlight Warst du schon mal drin, dass du so sicher sein kannst? Was schlägst anstatt vor?
    • River 14.03.2018 22:50
      Highlight Highlight Natürlich ist es eine Strafe. Im Gefängnis bestimmst du eben nicht über deine Lebensweise. Dir wird gesagt, wann du dich waschen darfst, wann und was du essen musst, wann du aufs Zimmer musst, wann wieder raus, wann du das Licht löschen musst und wann aufstehen. Keine Privatsphäre. Und dir wird dabei bewusst sein, dass es sehr, sehr lange so sein wird. Und für Kinderschänder ist der Alltag da nur im erhöhten Schwierigkeitsgrad erhältlich.
    • Spooky 15.03.2018 18:28
      Highlight Highlight @River
      An das gewöhnt man sich innert ein paar Tagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sili5 14.03.2018 18:17
    Highlight Highlight Schon erstaunlich, wie viele Experten sich da in den Kommentarspalten tummeln! Was die nicht alles beurteilen können: was das für ein Typ ist, was man therapieren kann und was nicht, wie die Sache juristisch zu beurteilen ist etc. 🧐
  • Amy Farrah Fowler 14.03.2018 17:43
    Highlight Highlight Egal welche Meinug die Allgemeinheit zu diesem Fall hat; Die Beurteilung dieses Falles liegt schlussendlich beim Gericht.

    Fakt ist aber, ich finanziere mit meinen Steuerzahlungen sehr viel lieber einen lebenslangen Gefängnisaufenthalt als sein Wirtschaftsstudium...
  • the bøll 14.03.2018 17:09
    Highlight Highlight Was soll das mit all den Geldforderungen? Als ob Geld den „entstandenen Schaden“ irgendwie ersetzen könnte. Ein Menschenleben ist nicht mit Geld aufzuwiegen. Unfassbar, was hier gefordert wird. Der soll doch einfach eine einigermassen gerechte Strafe erhalten und gut ist.
    • DaveK 14.03.2018 22:26
      Highlight Highlight Geldforderungen kommen, da die Familie sicher Therapie braucht um sowas zu verarbeiten, auch können sie unter umständen ne weile nicht arbeiten und auch die Beerdigungskosten müssen gedeckt sein. Sollte dieser Täter jemals wider auf freien Fuss kommen ist es das mindeste, dass dieser bis zum Lebensende nie mehr erhält als das absolute Existenzminimum.
  • galgenhumor 14.03.2018 16:14
    Highlight Highlight «Es fand kein sogenannter Overkill statt, was von Dr. Sachs bestätigt werde. N. hatte die Opfer nicht mehr gequält, als nötig war», sagt die Anwältin.
    Nötig war gar nichts an der Tat. Eine solche Aussage ist eine unglaubliche Verhöhnung der Opfer aus meiner Sicht. Irgendwie traurig dass man solche Fachsimpeleien runterleiert ohne sich etwas dabei zu denken.
  • Tilman Fliegel 14.03.2018 15:37
    Highlight Highlight Ich finde die Argumentation der Staatsanwältin recht bemerkenswert: "Die Tötungen als schwerste Delikte könnten nicht auf eine konkrete psychische Störung zurückgeführt werden, die behandelt werden könnte, so Loppacher. Also sei der Beschuldigte nicht therapierbar"
    Sehr schön logisch formuliert und die Psychologen geschickt ausmanövriert. Der Täter selber realisiert ja scheinbar auch gar nicht, dass er schon daran war die nächste Tat zu begehen. Als wäre er von einem abgespaltenen Teil seiner Persönlichkeit gesteuert, den er scheinbar nicht unter Kontrolle hat.
    • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 14.03.2018 17:50
      Highlight Highlight Der Haken ist, dass die Staatsanwaltschaft die Psychiater nicht ausmanövrieren kann. Es ist gesetzliche Anforderung an eine lebenslange Verwahrung, dass zwei Psychiater die Untherapierbarkeit bestätigen müssen.

      Der Antrag auf lebenslängliche Verwahrung ist also nur für das Publikum.

      Würde die Staatsanwaltschaft es ernst meinen, müsste sie auf entsprechende Ergänzungen im Gutachten hinwirken oder die Qualität der Gutachten (und Gutachter) angreifen, um diese zu ersetzen.
    • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 14.03.2018 22:11
      Highlight Highlight @Azrag

      Art. 56 Abs. 4bis StGB:
      "Kommt die Anordnung der lebenslänglichen Verwahrung nach Artikel 64 Absatz 1bis in Betracht, so stützt sich das Gericht beim Entscheid auf die Gutachten von mindestens zwei erfahrenen und voneinander unabhängigen Sachverständigen, die den Täter weder behandelt noch in anderer Weise betreut haben."

      Ist aber leicht zu übersehen, da es bei den allgemeinen Bestimmungen zu den Massnahmen steht.
  • Thomas F. 14.03.2018 14:47
    Highlight Highlight Gratulation an Wiliam Stern und Watson für die gute, sachliche Berichterstattung. Es zeigt wie ein Gerichtsprozess von statten geht. Danke für diesen interessanten Einblick.
    • Abdul der Klappstuhl 14.03.2018 18:33
      Highlight Highlight Wirklich ein sehr guter Ticker! Habe bei 20min eingeschaltet und die minutiöse Bericherstattung hat mich fast zur Verzweiflung gebracht!
    • philosophund 14.03.2018 22:13
      Highlight Highlight @baby Boy: was ist 20min?! 😎
  • Bivio 14.03.2018 14:43
    Highlight Highlight Viele Täter sind äusserst gerissen und manipulativ und oft gehen ihnen selbst gestandene Psychiater auf den Leim. Dazu kommt, dass Psychiater sich oft überschätzen und hoffen, dass sie derjenigen sind, welche diesen Fall "heilen" kann (vergl. Interview Dr. Ralph Aschwanden).
    Man muss sich auch über die Verhältnissmässigkeit von Massnahmen fragen. Bringt es etwas, einen Täter Jahrzehnte zu therapieren, nur um minimale Fortschritte zu erziehlen oder ist dies nur Verschwendung von Ressourcen?
    Wäre es nicht einfacher/besser, Lebenslänglich wäre effektiv bis zum Tod des Gefangenen (od. min 50J)?
  • flugi777 14.03.2018 14:24
    Highlight Highlight Auf mich wirken die Aussagen von Thomas N. auswendig gelernt. Zumindest teilweise. Seine Argumente und Erklärungen sind nicht konsistent. Therapieren ohne wirkliche Diagnose ist eher schwierig, vorallem wirkt er nicht so als dass er wirklich weiss oder merkt wo seine Probleme liegen. Meiner Meinung nach ist Verwahrung die beste Lösung. Für mich gibt es keine stichhaltigen Anhaltspunkte dafür dass man die Rückfallgefahr drastisch reduzieren kann.
    • phreko 14.03.2018 14:57
      Highlight Highlight Verwahrung vs. lebenslängliche Verwahrung

      Ist noch immer nicht dasselbe! Welche forderst du?
    • E7#9 14.03.2018 18:39
      Highlight Highlight Ordentliche Verwahrung. Zumal es ja unwahrscheinlich ist, dass er aus einer solchen jemals wieder rauskommt. Aber ich würde mir wüschen, dass Haftstrafen ausgesprochen werden könnten, die bis ans tatsächliche Lebensende gehen.
  • Roterriese 14.03.2018 13:27
    Highlight Highlight Mit seiner Tat hat er sein Recht auf Leben in der Freiheit verwirkt. Leider wird die lebenslange Verwahrung wohl nicht angeordnet. Selbst wenn sie angeordnet würde, würde das Bundesgericht sie wieder aufheben (alle Berufungen beim Bundesgericht wegen der lebenslänglichen Verwahrung wurden bisher gutgeheissen).
  • Fulehung1950 14.03.2018 12:58
    Highlight Highlight Ich habe mit der Frage „therapierbar vs nicht therapierbar“. Letztlich ist jeder, der den Willen hat, „therapierbar“.

    Die Frage hier ist die des Rückfallrisikos. Das scheint gemäss beiden Gutachtern hoch zu sein. Trotz therapierbarkeit. Und deshalb gibt es nur eines: lebenslänglich aus dem Verkehr ziehen!

    Ich bin ein kompromissloser Befürworter der EMRK. Aber bei den Menschenrechten darf es nicht nur um die Rechte der Täter gehen. Es muss in 1. Linie um die Rechte der Opfer und ihrer Angehörigen gehen. Und diese haben bei solchen Verbrechen „lebenslänglich“ - in Form von Traumata.
  • meliert 14.03.2018 12:41
    Highlight Highlight Respekt vor der Staatsanwältin, sie zeigt Mut und nennt die Dinge beim Namen, absolut KEINE Kuscheljustiz! Hoffentlich folgen die Richter ihrem Antrag.
  • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 14.03.2018 12:16
    Highlight Highlight Auch wenn ich mich aus Neugier oder Interesse der Berichterstattung zu diesem Fall nicht entziehen kann, bin ich ehrlich entsetzt, wie die Staatsanwaltschaft und die bisher gehörten Privatklägervertreter bereit sind, den Fall mit unseriösen Anträgen medial zu bespielen. Unwürdig.

  • Therealmonti 14.03.2018 11:58
    Highlight Highlight Wieso soll Thomas N. ein "mutmasslicher" Mörder sein. Er hat die Taten ja gestanden. Das "mutmasslich" kann auch watson getrost weglassen.
    • caro90 14.03.2018 13:27
      Highlight Highlight Solange er nicht rechtskräftig verurteilt ist, muss es als mutmasslich bezeichnet werden.
  • MGPC 14.03.2018 10:34
    Highlight Highlight Danke Frau Loppacher. Ich bin ja nicht vom Fach, aber ich hätte das genau gleiche gesagt, irgenwie.👏🏻
  • Gubbe 14.03.2018 10:01
    Highlight Highlight Die zwei Forensiker hatten nicht den Mut zuzugeben, dass ein Narzisst und Autist nicht gemacht wurde, sondern so geboren ist. Beides ist nicht a priori als gemeingefährlich einzustufen. Allerdings kommt bei diesem Mann noch Pädophilie und die Mordneigung hinzu. Jetzt zu vermuten, was diese zwei ja tun, dass dieser Mensch zu behandeln sei, ist absurd.
    • Tilman Fliegel 14.03.2018 11:30
      Highlight Highlight Behandeln kann man immer, die Frage ist eher, ob es Sinn macht, also ob Erfolgsaussichten bestehen.
      Und man darf sich auch fragen, wieviel Ressourcen man in einen Täter investieren will oder ob man sich lieber drauf konzentrieren sollte, vor allem den Opfern zu helfen.
    • Tikvaw 14.03.2018 11:38
      Highlight Highlight - Einer von zwei Psychiatern hat gesagt, er hätte "autistische Züge". Das ist weit entfernt von "er ist autistisch".
      - Bei Persönlichkeitsstörungen gibt es zwar genetische Veranlagungen, ob sich aber später aus dieser Anlage eine Persönlichkeitsstörung entwickelt ist jeweils völlig offen und auch Menschen ohne diese genetische Veranlagung können eine entwickeln, hier kann man also nicht von "angeboren" reden.

      Ausserdem sagt auch hier einer von zweien, dass er gar keine P-störung hat.

      Deine Behauptung: "...hatten nicht den Mut zuzugeben...", trifft hier dementsprechend nicht zu.
    • Hashtag 14.03.2018 12:06
      Highlight Highlight In ihrem Kommentar beschreiben sie den Hacken an der Sache eigentlich schon. Die Mordneigung und Pädophilie ist das gefährliche, Autisten und Narzissten leben zum Teil ganz normal in unserer Gesellschaft.

      Da du nicht 100% ausschliessen kannst, dass die Mordneigung und die Pädophilie in seinem Leben noch therapiert werden kann bzw. von selber nachlassen, müssen die Forensiker nach geltendem Gesetz in Hinblick auf eine lebenslange Verwahrung einfach so argumentieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschakkaaa! 14.03.2018 09:08
    Highlight Highlight Klar ein netter Kollege, netter Nachbar, netter Sohn der kaltblütig den Mord an
    vier Menschen verübte und weiter Morde seelenruhig plante.
    Natürlich ist er krank und muss therapiert werden, aber ein Mensch der zu so einem kalkulierten, geplanten Mord fähig ist kann nicht ‚geheilt‘ werden. Mann kann Mordgelüste nicht komplett aus seinem Gehirn löschen. Ein Restrisiko bleibt! Und ich will meine Kinder und Enkelkinder nicht wissentlich dieser Gefahr aussetzen wenn dieser Mann aus seiner Haft entlassen wird.
    Ich bin für zweite Chancen,...aber ganz ehrlich jetzt!!! Hat ER eine verdient?????
    • marhu13 14.03.2018 10:51
      Highlight Highlight Ja.
    • Triumvir 14.03.2018 11:03
      Highlight Highlight Nein.
    • ostpol76 14.03.2018 12:11
      Highlight Highlight Nein...
      Die Toleranz muss auch mal irgendwo ihr Ende haben!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erarehumanumest 14.03.2018 08:45
    Highlight Highlight Bei allem Respekt für die hohe Klickrate jedes Artikels über Thomas N., ich bin ab nächster Woche froh, auch wieder einmal etwas anderes in der Headline zu sehen...
    • DieFeuerlilie 15.03.2018 13:39
      Highlight Highlight Sorry, aber das Thema nun’mal hoch aktuell, weil der Prozess noch läuft. Und mich interessiert es wirklich sehr, wie unser Rechtssystem mit so einem, für die Schweiz wohl einmaligen, Gewaltverbrechen umgeht. Wenn es Sie hingegen nicht interessiert, dann steht es Ihnen jedoch frei, die Artikel dazu _nicht_ zu lesen. :)

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