Schweiz

Nach der Demonstration am 25. Februar 2017 bei der Reitschule. Bild: KEYSTONE

6 Krawalle in Bern und immer das gleiche Muster – ein kleines Einmaleins 

Da sind sie wieder, die Ausschreitungen «rund um die Berner Reitschule» und die Debatten über den Fortbestand des Kulturzentrums. Die Eskalationsspirale läuft jedes Mal ähnlich: Chaoten werden früher oder später in der Reitschule verortet, die Polizei fordert härteres Vorgehen und die fleissigsten Kritiker der Reitschule deren Schliessung.

27.02.17, 17:32 28.02.17, 07:10

Dieser Artikel ist nach den Ausschreitungen rund um die Reitschule vom März 2016 zum ersten Mal erschienen und wurde um die aktuellen Ereignisse erweitert.

Februar 2017

  1. Politisches Vorspiel: Im Dezember zieht das Kollektiv «Oh du Fröhliche» in ein leerstehendes Gebäude an der Effingerstrasse in Bern – es will damit für günstigen Wohnraum protestieren. Noch im selben Monat erhalten die Besetzer ein Ultimatum, das sie verstreichen lassen. Im Februar hat das Bundesamt für Bauten und Logistik, das die Liegenschaft besitzt, genug – von einem Zivilgericht lässt es grünes Licht geben für einen Räumungseinsatz der Polizei.
  2. Scharmützel: Die Besetzung endet turbulent: Am Mittwoch, 22. Februar, rückt die Polizei um 8 Uhr morgens mit einem Grossaufgebot an, um das Kollektiv aus dem Haus zu werfen. Die Besetzer schiessen mit Feuerwerk von den Balkonen, die Polizei mit Gummischrot auf die Fenster. Auf der Strasse kommt es zu spontanen Kundgebungen, ein Wasserwerfer markiert Präsenz. Nach dem Mittag kann die Polizei die 19 Besetzer schliesslich abführen.
  3. Eskalation: Die Räumung vom Mittwoch zieht drei Demonstrationen nach sich, wobei die Ausschreitungen vom Samstag den Höhepunkt der Auseinandersetzungen markieren. Zehn Beamte werden verletzt, ein junger Mann muss mit der Ambulanz ins Spital eingeliefert werden.
  4. Fokus Reitschule: Bereits der erste Demonstrationszug vom Mittwoch startet bei der Reitschule und endet dort. Das Kulturzentrum rückt aber erst nach den heftigen Ausschreitungen vom Samstag ins Zentrum: Die Polizei hatte die Demonstranten auf der Schützenmatte, dem Vorplatz der Reitschule eingekesselt, um einen Weiterzug in die Innenstadt zu vermeiden. Sicherheitsdirektor Reto Nause sagt gegenüber der NZZ, die Chaoten hätten sich immer wieder ins Innere des Gebäudes zurückgezogen.
  5. Politisches Nachspiel: Die rot-grüne Stadtregierung stellt sich in einer Medienmitteilung deutlich hinter den Einsatz der Polizei. Die Einkesselung der Demonstranten sei gerechtfertigt gewesen, heisst es. Zudem hätten die Ausschreitungen nichts mit allfälligen legitimen politischen Forderungen zu tun. Die Reitschule ihrerseits appelliert in einer Mitteilung an «die Vernunft aller Akteure». Man bedauere, dass das Areal rund um die Reitschule «einmal mehr» zum Austragungsort «gesellschaftlicher Konflikte» geworden sei. Klare Worte findet die JSVP: Sie fordert erneut die sofortige Schliessung der Reitschule. Auch der Polizeiverband stellt Forderungen, wenn auch nicht bezüglich Reitschule: Die Urheber der «gezielt geplanten Angriffe» gegen Polizisten müssten hart bestraft werden, fordert der VSPB und verweist auf eine entsprechende Standesinitiative des Kantons Bern.

Krawalle vor der Reitschule:

März 2016

  1. Politisches Vorspiel: «Der Bund» schreibt am 2. März, die Reitschule fürchte sich um die Sicherheit der Besucher. Die Veranstalter beklagen eine Häufung von Vorfällen und erhöhen das Sicherheitsdispositiv. Polizeichef Manuel Willi seinerseits beschuldigt die Reitschule, Opfern von einer Anzeige abzuraten. Es brauche eine erhöhte Präsenz der Polizei, doch diese könne kaum auf der Schützenmatte anrücken, ohne angegriffen zu werden.
  2. Scharmützel: Zwei Tage später, am Freitag 4. März, fährt die Polizei mit rund 30 Einsatzkräften in orangen Westen und Schutzhelmen auf der Schützenmatte auf, markiert Präsenz, kontrolliert Personen. Die Reitschule ist über den Einsatz informiert, jedoch nicht begeistert: Sie warnt vor allfälligen Provokationen vonseiten der Polizei. Der Einsatz verläuft zunächst ruhig, gegen 23 Uhr formiert sich aber ein Gegenprotest. Die Demonstrierenden tragen Transparente («Rassisten aufs Maul») bei sich. Die Polizei bestellt Verstärkung ein, sperrt einen Teil der Schützenmatte ab und setzt Gummischrot ein.
  3. Eskalation: In der Nacht darauf errichtet eine Gruppe Unbekannter am Bollwerk Strassenbarrikaden und zündet sie an. Polizei und Feuerwehr rücken an und werden umgehend angegriffen. Im Gegenzug setzt die Polizei Gummischrot und Tränengas ein. Elf Polizisten werden verletzt.
  4. Fokus Reitschule: Die Meldung über die Proteste am Freitag wird nicht über die Grenzen Berns getragen. Erst als es am Samstag eskaliert und die Polizei mitteilt, die Chaoten hätten sich in die Reitschule zurückgezogen, gerät das Kulturzentrum in den Fokus.
  5. Politisches Nachspiel: Auf der linksautonomen Politplattform Indymedia kritisieren die Aktivisten den «Präventiveinsatz» der Polizei: Zum wiederholten Male hätten «behelmte, vermummte und mit Gummischrotgewehren bewaffnete Cops» auf der Schützenmatte und vor der Reitschule «provoziert». Die Polizei ihrerseits kritisiert die Reitschule. Die Vermummten hätten Zuflucht im Innern des Clubs gefunden, beklagt Polizeichef Willi. SVP-Nationalrat Erich Hess rührt die Trommel für seine Anti-Reitschul-Initiative.

Aufnahmen aus dem Film «Welcome to Hell»

Video: YouTube/Burn in Hell

Oktober 2015

  1. Politisches Vorspiel: Es geht um die Durchführung der Chilbi auf der «Schütz»: Die Stadt will den Schaustellern Geld überweisen, damit diese selber für ein Sicherheitsdispositiv sorgen können. Es hagelt Kritik: Die Stadt wolle sich freikaufen, Sicherheitsdirektor Reto Nause kapituliere. Gegenüber der «Berner Zeitung» signalisiert dieser Frustration. Theoretisch wäre eine 24-Stunden-Polizeipatrouille nötig, doch diese «würde dann wieder von manchen Leuten als Provokation angesehen werden.» Der Sicherheitsdienst der Reitschule müsse die Verantwortung übernehmen.
  2. Scharmützel: Als die Antifa Bern einen «Abendspaziergang» ankündigt, ist die Polizei mit einem Grossaufgebot zur Stelle. Die Demonstration wird im Keim erstickt – einzelne Petarden werden gezündet.
  3. Eskalation: Wenige Tage später, es ist Freitagabend, kommt es in der Neubrückstrasse zu einer Graffiti-Attacke auf einen Bernmobil-Bus. Im Januar 2016 wird die Sprayer-Gang 031 mit einem Bekennerschreiben die Verantwortung dafür übernehmen. Gemäss Mitteilung der Polizei werden die Einsatzkräfte bei ihrem Eintreffen unverzüglich angegriffen. Die Polizei antwortet mit Gummischrot.
  4. Fokus Reitschule: Die Vermummten hätten sich nach dem Angriff auf den Bus rasch ins Innere der nahen Reitschule zurückgezogen, teilt die Polizei mit. Auch für die Antifa-Aktivisten wurde das Kulturzentrum als Rückzugsort genutzt.
  5. Politisches Nachspiel: Erich Hess' Stunde schlägt: Für den SVPler ist klar: Wer solche «Attacken» in Zukunft verhindern will, muss sofort die kantonale Initiative gegen die Reitschule unterschreiben. Der linke Stadtrat Manuel C. Widmer kritisiert die Sprayer massiv: Sie würden sich wie mittelalterliche Wegelagerer mit einem massiven Testosteronüberschuss verhalten. Natürlich könne man nachher in der Menge des Vorplatzes untertauchen.

Erich Hess' Lieblings-Sorgenkind: die Reitschule

Video: YouTube/Sandra Schneider

Februar 2015

  1. Politisches Vorspiel: Die FDP will einen Neujahrsapéro in der Reitschule veranstalten, wird aber abgewiesen. Auf YouTube taucht im Januar ein Video auf, das einen Aktivisten in «Revolutionskluft» zeigt: Das Tutorial – vor der Reitschule gefilmt – erklärt, wie man sich für eine Demo vermummt, um von der Polizei nicht erkannt zu werden. Ins Internet gestellt hat das Video die Revolutionäre Jugendgruppe (RJG). Sie ruft zur Anti-WEF-Demo auf.
  2. Scharmützel: Ende Januar werden Streifenwagen mit Flaschen beworfen, die Anti-WEF-Demo aber verläuft ruhig – wenig Publikum und keine Zwischenfälle.
  3. Eskalation: In der Nacht auf Samstag, 20. Februar greift eine Gruppe Unbekannter die Polizeiwache der Kapo am Berner Waisenhausplatz an. Die Angreifer werfen Farbbeutel, beschmieren das Polizei-Gebäude und demolieren Fahrzeuge.
  4. Fokus Reitschule: Die Polizei schreibt in ihrem Communiqué, die Angreifer hätten sich nach den Ereignissen in die Reitschule zurückgezogen.
  5. Politisches Nachspiel: Nach dem Angriff auf die Polizeiwache schlägt der Reitschule ein rauer Wind entgegen. «Wie Militante die Reitschule okkupieren», titelt die NZZ. Gleichzeitig untersucht die «Weltwoche» den «subversiven Charme der Gewalt». Beide Texte probieren, den Extremismus der Reitschule zuzuordnen. Gleichentags nimmt eine vom Gemeinderat publizierte Studie den Empörten Wind aus den Segeln: Der Basler Soziologe Ueli Mäder lobt das Verhältnis zwischen der Reitschule und der Stadt. Gleichzeitig gibt der Gemeinderat bekannt, dass das Reitschul-Dossier ab sofort nicht mehr von Reto Nause geleitet wird, sondern von Alexander Tschäppät. Am 12. März genehmigt der Stadtrat die Kulturverträge.

Die Reitschule an einem friedlichen Tag. Bild: KEYSTONE

September 2014

  1. Politisches Vorspiel: Ein offener Brief der Reitschule an den Gemeinderat über Vandalismus und Sprayereien in der Grossen Halle sorgt für Knatsch: Der Brief wird den Medien gesteckt, bevor ihn alle Beteiligten erhalten haben. Fritz Brönnimann, Mitglied des Vorstands Grosse Halle sagt, in der Reitschule werde darüber geschwiegen, dass eine Gruppe von Personen die Arbeit im Kulturzentrum sabotiere. Häufig genannt wird in diesem Zusammenhang die Sprayer-Gang 031. Im gleichen Monat kündigen die Behörden an, den Vorplatz umgestalten und die Grosse Halle sanieren zu wollen. Kritiker vermuten dahinter eine schleichende Schliessung der Reitschule.
  2. Scharmützel: Die Stimmung ist aufgeheizt: Linke verkünden eine Kundgebung und an den Übertragungen der Europameisterschaft-Spiele sollen Besucher gegen das Abgeben einer Flagge ein Bier bekommen. Die Polizei kritisiert, die Veranstalter riefen damit zum Fahnenklau auf.
  3. Eskalation: Am 28. September schieben mehrere Unbekannte im Bereich der Unterführung bei der Schützenmatte Container auf die Strasse. Die Schützenmatte wird blockiert. Beim Eintreffen der Polizei zünden Vermummte einen Teil der Barrikaden an. Die Einsatzkräfte antworten mit Gummischrot – vier Polizisten werden verletzt, vermutlich noch weitere Personen. 
  4. Fokus Reitschule: Passiert ist der Vorfall am Rande der von der Stadt bewilligten Party «Brückenkinder» unter dem SBB-Viadukt. In den sozialen Medien bedauern die Partybesucher, dass der Anlass wegen der Angriffe auf die Polizei beendet werden musste. Der Link zur Reitschule scheint für die Behörden auf der Hand zu liegen.
  5. Politisches Nachspiel: FDP-Gemeinderat Alexandre Schmidt fordert die temporäre Schliessung der Reitschule. Er spricht von einem «gravierenden und erschreckenden» Vorfall. Die Regierung gibt sich kleinlaut – man sei sich bewusst, dass einiges verbessert werden müsse. Die Reitschule ruft Krawallmacher zur Mässigung auf.

Das «Vermummungs-Tutorial»

Video: YouTube/Revolutionäre Jugendgruppe

Dezember 2013

  1. Politisches Vorspiel: Vor der Reitschule wird im Oktober ein Linienbus angehalten, attackiert und versprayt. Gemäss «Bund» kommen die Täter «aus dem Umfeld von 031». Nause, der eben noch Bedenken geäussert hatte, dass die Sprayer-Gang 031 ihren Einfluss in der Reitschule vergrössern wolle, hält sich nun nicht mehr zurück: Die Schuld an der Attacke weist er dem Sicherheitsdienst der Reitschule zu. Die Kritik ist gerade erst verklungen, als das Theater im Dezember erneut losgeht.
  2. Scharmützel: Am Donnerstag, 12. Dezember, führt die Polizei im Raum Schützenmatte eine Drogenrazzia durch. Es kommt zu einzelnen Scharmützeln. Die Reitschule kritisiert die Polizei für den Grosseinsatz. Er sei unverhältnismässig und rassistisch motiviert gewesen.
  3. Eskalation: In der Nacht auf Freitag kommt es zu einem Farbanschlag auf das Regionalgefängnis. Die Polizei selbst geht davon aus, dass dies eine Reaktion auf die abendliche Kontrolle bei der Reitschule war. In der Nacht auf Sonntag errichten Jugendliche mehrere Strassensperren – laut einem anonymen Aktivisten als Reaktion auf die Drogenrazzia. Beim Einsatz werden drei Polizisten verletzt.
  4. Fokus Reitschule: Die Polizei teilt nach den Ereignissen mit, die Aktivisten hätten sich immer wieder in die Reitschule zurückgezogen und bringt den Farbanschlag auf das Gefängnis mit der Drogenrazzia in Verbindung.
  5. Politisches Nachspiel: Nause fordert eine politische Antwort. Der Gemeinderat will prüfen, ob eine Verletzung des Leistungsvertrags vorliegt. Bis die Fragen geklärt sind, werden allfällige Zahlungen eingefroren. Die Reitschule ihrerseits wirft der Polizei Grundrechtsverletzungen vor. So sei die Kontrolle nach einem «rassistisch definierten Schema» durchgeführt worden. Ferner hätten sich die Zivilpolizisten auch auf Nachfrage nicht ausgewiesen, Gäste bis auf die Toiletten verfolgt und Besucherinnen und Besucher des Restaurant Sous le Pont am Eintreten und Verlassen des Restaurants gehindert. Zudem wirft die Mediengruppe der Polizei vor, ohne Vorzeigen eines Durchsuchungsbefehls in Nebenräume der Reitschule eingedrungen zu sein.

November 2012: Video zeigt die Spezialeinheit Krokus auf der Schützenmatte

Video: YouTube/CopwatchTV Reitschule Bern

Die Reitschul-Krawalle können beliebig weit zurückverfolgt werden – das Muster ist immer dasselbe: Das Kulturzentrum kritisiert das Auftreten der Polizei, diese den mangelnden Einsatz des Reitschul-Sicherheitsdienstes. Bei einem Einsatz der Polizei – von der Reitschule meistens als unverhältnismässig und rassistisch motiviert kritisiert – kommt es zu Auseinandersetzungen, die zwar nicht immer im Umfeld der Reitschule verortet werden können, jedoch von Polizei und Behörden dem Milieu zugesprochen werden. Die Diskussion um das Aufrechterhalten des Kulturzentrums entflammt, bis die Kritik verklingt und entweder Polizei oder Krawallbrüder den Streit von Neuem antreten. 

Verlieren tut jedes Mal die Reitschule, die sich ihre Legitimation wieder erkämpfen muss. Gewinner sind Gruppierungen wie 031, die zwar Anschläge verüben und Polizisten verletzen, jedoch im Lärm der Debatte um das Kulturzentrum vergessen gehen.

Sprayerei der Gang 031. Ihre wichtigste Botschaft: «Fuck the Police». Bild: KEYSTONE

Chronologie

Juli 2013: Vor der Berner Reitschule kommt es zu einer Strassenschlacht. Vermummte haben zuvor von der Reitschule her Besucher eines Lokals auf der anderen Strassenseite mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen.

Juni 2013: Eine Gruppe versprayt ein Tram im Weissbühl und verletzt den Chauffeur mit Pfefferspray.

Mai 2013: Die «Tanz dich frei»-Demo eskaliert.

April 2013: Die Polizei vermeldet, dass es seit Anfang März «im Raum Schützenmatte und Reitschule» zu neun Angriffen gegen Fahrzeuge und Beamte gekommen ist. Immer sei die Reitschule der Rückzugsort für die Angreifer.

März 2013: Am 25. März wollen Mitarbeiter von Verkehrs- und Abschleppdienst auf der Schützenmatte ein falsch parkiertes Auto abschleppen. Die werden von der Reitschule her mit Flaschen beworfen. Die vermummten Angreifer flüchten in die Reitschule.

Oktober 2012: Polizeiautos werden in der Nacht auf den 7. Oktober bei der Reitschule mit Flaschen und Steinen beworfen. Die Polizei spricht von «unhaltbaren Zuständen» bei der Reitschule. Mitte Monat führt die Polizei eine Grosskontrolle in der Reitschule durch. Wenige Tage später wird auf dem Vorplatz der Reitschule zur Gewalt gegen die Polizei aufgerufen. «Kill more cops» (Töte mehr Polizisten), steht vor dem grossen Tor geschrieben. Eine selbst ernannte «Stadtguerilla» bekennt sich zu den Flaschenwürfen gegen Polizisten. Die Betreiber der Reitschule wollen die Gewaltaufrufe nicht entfernen. Die Stadt putzt den Vorplatz. Ende Oktober passiert erneut ein Farbanschlag auf einen Streifenwagen.

September 2012: In der Nacht vom 7. auf den 8. September fliegen mit Farbe gefüllte Flaschen von der Reitschule gegen ein Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei. Eine Woche später rückt die Polizei wegen eines zugeparkten Autos auf die Schützenmatte aus – und wird von 20 Vermummten vom Vorplatz der Reitschule aus attackiert. Der Routineeinsatz endet mit brennenden Strassenblockaden und zwei verletzten Polizisten.

März 2012: Als eine Polizeipatrouille in der Nacht auf den 4. März beim Bollwerk an einem Rotlicht hält, wird das Fahrzeug mit Steinen beworfen. Im Lauf der Nacht versammeln sich Vermummte und werfen Knallpetarden gegen das Amthaus. Als die Polizei anrückt, ziehen sich die Vermummten in die Reitschule zurück. Von dort werfen sie Steine. Drei Polizisten werden leicht verletzt.

September 2011: Polizisten geben an, bei einem Einsatz angegriffen und festgehalten worden zu sein. Die Reitschüler konterten mit einem Video, das Polizisten zeigt, die einen gefesselten Mann würgen und gegen andere Personen Kniestösse und Reizgase einsetzen.

Die Berner Reitschule

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117Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DickJonsen 28.02.2017 09:26
    Highlight Das sich der Erich mit nichts anderem als der Reitschule beschäftigen kann zeigt, wie viel der Typ Politisch so drauf hat. Garnichts. Der soll sich doch bitte mal mit etwas wichtigem Beschäftigen und nicht immer nur darauf warten, bis irgendwelche Idioten bei der Reitschule Krawalle machen, um wieder Hetze betreiben zu können. Ich war am Samstag beim Vorfall auf der großen Schanze und habe mich mit einem Polizisten unterhalten. Denen war klar das die Protestierenden nichts mit der Reitschule am Hut haben und nur Stress machen wollen. Aber die SVP bekommt das scheinbar nicht mit.
    19 22 Melden
    • DickJonsen 28.02.2017 10:15
      Highlight Oder sie bekommen es sehr wohl mit, ignorieren es aber gekonnt. Denn auch eine friedliche Reitschule passt der SVP nicht. Logischerweise.
      21 7 Melden
  • Steven86 28.02.2017 07:21
    Highlight Immer das selbe. Hat man lust zu randalieren einen Politischen Grund suchen, auf die Strasse gehen und auf sich aufmerksam machen, warten bis die Polizei kommt und ihre Freude am randaliere ausüben. Der Schaden bezahlt schön der Steuerzahler. Unglaublich das man hier nichts macht.
    29 3 Melden
  • Walter Sobchak 28.02.2017 00:42
    Highlight Die Polizei müsste viel härter durchgreifen. Einkesseln, verhaften, und im Schnellverfahren sogleich vor Ort zu 10 Jahren Gefängnis verurteilen. Dann ist in Windeseile Ruhe!
    18 13 Melden
    • Anam.Cara 01.03.2017 07:43
      Highlight "Im Schnellverfahren vor Ort verurteilen?"
      Da läuft es mir aber kalt den Rücken runter.
      Zum Glück funktioniert die Gewaltentrennung in der Schweiz besser als dieser Vorschlag...
      12 2 Melden
  • flausch 27.02.2017 23:59
    Highlight Es gab immer wider Initiativen zur Schliessung der Reitschule. Alle wurden sie abgelehnt. Wie wärs wenn ihr auf der rechten Seite auch (wenigstens ein mal) ein Mehr akzeptieren würdet das euch nicht passt? Ich weiss das geht ja nicht... Weil alle anderen sind Terroristen. (Kommunisten, Anarchisten, Linke, Sozis usw.)
    AHA!
    27 46 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 28.02.2017 08:37
      Highlight Abgestimmt wurde immer nur in der Stadt. Die Kosten für die Versicherungen und die Polizei zahlt aber auch das Land.
      26 10 Melden
    • flausch 28.02.2017 10:16
      Highlight Aber es ist auch allen bewusst das die Wirtschaft ohne die städte nicht funktioniert. Es sind die Städte die den Reichtum generieren, die Städte bezahlen auch eure Infrastruktur und die kostet mehr.
      Stadt und Land sind eine Symbiose und sind auf einander angewiesen.
      Stadt und Land kennen logische unterschiede und die verhältnisse sind nicht dieselben. Wenn man die Stadt in ländliche Verhältnisse und Logiken stecken will kann sie nicht bestehen. Ergo: Die Stadt bleibt Stadt und das Land bleibt Land.
      8 7 Melden
  • J.S. Bond 27.02.2017 23:14
    Highlight Die Reitschule schliessen bringt gar nichts.

    Das ganze würde sich nur woandershin verlagern.

    Vielmehr müsste man die Chaoten mit allen Mitteln verfolgen. Schon am Ort verhaften, und die Strafen viel höher ansetzen, damit es ernsthafte Konsequenzen hat.

    Ich habe den leisen Verdacht, die Berner Stadtregierung duldet diese Chaoten und ist nicht wirklich willens etwas dagegen zu tun.

    Warten wir mal ab bis es Tote gibt. Dann ist es zwar zu spät, aber dann wird endlich was substanzielles passieren.
    35 13 Melden
    • pachnota 28.02.2017 02:29
      Highlight Gar nicht nötig.
      Da ich vermute, dass auch bei einem toten Polizisten die Empörung gross währe, danach aber alles wie gehabt weiter gehen würde.
      Zumindest solange Bern eine Rot/Grüne Regierung hat.
      Die Berner wollen es offenbar nicht anders.

      Jedem Volk, die Regierung die es verdient.
      15 9 Melden
  • na ja 27.02.2017 22:32
    Highlight Was jammern eigentlich die Städter überall so rum?! Sie haben gewählt, nicht wir. Das dumme am Ganzen ist, Versicherungsprämien sind Schweizweit!
    18 18 Melden
    • flausch 27.02.2017 23:50
      Highlight Es jammern ja auch nicht die Städter sondern viel eher die vom Land.
      22 22 Melden
    • na ja 28.02.2017 06:51
      Highlight Logo, weil wir gleichwohl mitzahlen müssen, via Prämien der Versicherungen und Steuern!
      9 5 Melden
    • flausch 01.03.2017 20:51
      Highlight Ahja und wer bezahlt die Infrastruktur?
      3 mal raten bittesehr.


      Nein eigentlich nicht! Der Motor der wirtschaft liegt nicht auf dem Land! Agrarsubventionen, Ausgleichszahlungen usw.
      1 0 Melden
    • na ja 02.03.2017 09:17
      Highlight @ flausch... ja ich rate mal... aber der Motor der Wirtschaft , resp. die Menschen die dort arbeiten ernähren sich glaub vom Land?
      1 0 Melden
    • flausch 02.03.2017 14:16
      Highlight @ Na ja
      Vom Land ja. Aber die Schweiz ist nicht selbstrversorgend.
      Wir Existieren im Kapitalismus, das Land sorgt für die Ernährung und die Stadt für das Geld, eine Symbiose sozusagen.
      Wenn du gesagt hättest "Das dumme ist, wir Ernähren die auch noch", dann hätte ich dir nicht dasselbe geantwortet. Aber du hast vom Geld gesprochen und das Fliesst eben ander rum...
      Abgesehen davon meine Kritik an den Subventionen kommt aus einer anderen Richtung: Ich besitze kein Land doch Pflanze ich Gemüse wo und wann ich kann, aber es gibt auch Vertragslandwirtschaft, fair, direkt und eine linke Antwort.
      1 0 Melden
  • JaneSoda 27.02.2017 22:08
    Highlight http://mobile2.derbund.ch/articles/58b44998ab5c377126000001
    1 4 Melden
  • Hoppla! 27.02.2017 20:17
    Highlight Aber schön kriegen Künstler wie die 031-"Gang" (voll krass hey...) nun auch etwas Publicity. Nicht übel für künstlerische Darstellungen die mein Enkelkind mit 2 Jahre auch machen könnte. Chapeau!
    60 11 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 27.02.2017 20:12
    Highlight Ein Artikel über linke Gewalt und nirgendwo fällt der Begriff "Linksextremismus"? Nennt das Tier endlich beim Namen..
    http://www.srf.ch/news/international/der-begriff-linksextreme-wird-nur-ganz-selten-gebraucht
    62 19 Melden
    • almlasdn 27.02.2017 20:51
      Highlight Die Linke ist so vielseitig, da lohnt es sich nicht alle in einen Topf zu schmeissen...
      15 53 Melden
    • Andi Amo 28.02.2017 03:34
      Highlight @almlasdn
      Hahaa genau!
      Aber alles was rechts der Mitte ist, kommt gleich in eine grosse Schublade, was?
      22 5 Melden
    • almlasdn 28.02.2017 13:14
      Highlight Stimmt die armen Rechten bekommen viel zu wenig Beachtung. Die sind so nett, die räumen sogar ihren Müll auf.

      Ging es in meinem oder roterriese's Kommentar um politisch Rechte? Nein, daher ist dein Kommentar nicht an der richtigen Stelle.
      3 9 Melden
  • Triumvir 27.02.2017 19:46
    Highlight Gewalt, Gewalt und nochmals Gewalt, seit Jahren immer das gleiche verachtenswerte Spielchen BEIDER Seiten! Wann lernt der Mensch und der Staat endlich aus seiner leidvollen Geschichte...diesen Tag werde ich wohl nie mehr erleben...
    30 39 Melden
    • Walter Sahli 27.02.2017 21:42
      Highlight Ich bin sowas von bei Dir, Triumvir! Ich kann zurzeit auch nicht mehr aufhören, den Kopf zu schütteln.
      12 10 Melden
  • Ref 27.02.2017 19:43
    Highlight So wie ich die Initiative zur Schliessung der Reitschule von Erich Hess nicht verstehe ( u. A. Staatsrechtlich extrem bedenklich), verstehe ich auch das ewige Gejammer der Reitschulbetreiber nicht. Wieso schliesst die Reitschule nicht einfach ihre Tore, wenn solche Krawalle ausbrechen?
    Wenn sie eine Schliessung verhindern will, muss sie das in Zukunft tun, denn so zeigt sie, dass sie den Chaoten keinen Schutz bieten will. Aber sehr wahrscheinlich fehlt dazu der Wille!
    70 9 Melden
    • Walter Sahli 27.02.2017 21:40
      Highlight Gute Idee an einem Samstagabend ein paar hundert Ausgänger in einem Gebäude wie der Reithalle einzuschliessen! Und feuerpolizeilich auch überhaupt kein Problem...^^
      18 25 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.02.2017 19:10
    Highlight Solange die Links-Grünen Beschützer dieser Idioten nichts lernen und jetzt auch noch von der FDP unterstützt werden, ändert sich nichts. Traurig dass sich eine ehemals bürgerliche Partei immer mehr als Verbrecherunterstützer zeigen.
    37 36 Melden
    • Platon 27.02.2017 20:32
      Highlight Die Chaoten, die ein solches Chaos anrichten sind nicht die einzigen Besucher der Reitschule. Die Reitschule muss man nicht mögen, aber sie zu schliessen, wäre unfair gegenüber allen friedlichen Besucher und meiner Meinung nach ein Verlust. Soll man etwa den Fussball verbieten, bloss weil es ein paar Hooligans gibt, die nichts dazulernen?
      46 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.02.2017 20:58
      Highlight @Planton
      Die Reitschule wird vom Steuerzahler bezahlt, sonst wären die Betreiber ja arbeitslos. Im Fussball, z.B. Bundesliga werden die Clubs doch auch hart bestraft. Nur in der Kuschelschweiz werden Hooligans geschützt.
      20 23 Melden
    • flausch 27.02.2017 23:56
      Highlight @C-Cello
      Wenn ich dich richtig verstehe dan sind nur Parteimitglieder von SVP und (der ungenannten) CVP keine Verbrechensunterstützer (widermal Erdogan Logik).

      Die Reitschule ist und bleibt aber auch immer noch ein Sprungbrett diverser Musiker...
      Ohne Antrieb keine Fahrt.
      10 15 Melden
  • _kokolorix 27.02.2017 18:35
    Highlight Die Polizei sollte mal den einen oder anderen Kesselflicker anstellen. Wie kann es sein, dass die Eingekesselten sich immer wieder ins Gebäude zurückziehen? Doch wohl nur wenn der Kessel undicht war, oder irre ich mich da?
    33 33 Melden
    • Hoppla! 27.02.2017 20:20
      Highlight Warst du schon Mal auf der Schütz? Dann würde sich die Frage erledigen. Zu viele parkierte Autos, zu viele Unbeteiligte, zu viel Verkehr,...

      Ich bin gar kein Fan der Reitschule, aber viele kennes das ganze wohl auch nur vom hören sagen.
      16 3 Melden
    • _kokolorix 28.02.2017 07:10
      Highlight Ja, ich kenne die Örtlichkeit, bin mehr als 10 Jahre täglich vorbeigekommen. Freier Platz, ringsum nur Strasse, nur ein einziges Gebäude. Ideal für einen Kessel, wenn man das will. Ich habe den Eindruck, dass die Polizei null Interesse daran hat, dass die Krawalle wirklich aufhören. Zuviel Geld und Goodwill fliessen ihr genau deswegen zu. Ein typischer Fall von Problembewirtschaftung
      3 6 Melden
  • Echo der Zeit 27.02.2017 18:24
    Highlight Die Reitschule ist einfach zu klein geworden - Jetzt Holen wir das Bundeshaus -
    16 53 Melden
  • Auf jetzt 27.02.2017 17:46
    Highlight Wenn es Fussballfans sein würden, würde Reto (Ba)Nause wieder alles in kraft setzen... aber bei linken ist es IO!
    51 52 Melden
    • Iko5566 27.02.2017 19:50
      Highlight Ich bin Fussballfan und links. Bin ich jetzt ein Exot in deiner kleinen Welt?
      32 16 Melden
    • Martin68 27.02.2017 20:07
      Highlight Die Fussballfans werden vom Rest des Stadtrates auch nicht geschützt!
      3 5 Melden
    • satyros 27.02.2017 20:40
      Highlight Der Banause hat nicht nur ein Problem mit Fussballfans, sondern auch ein gewaltiges mit der Reitschule. Nicht umsonst wurde ihm vom Gemeinderat das Dossier schon länger entzogen.
      10 2 Melden
  • SLimon 08.03.2016 23:00
    Highlight behelmte, vermummte und mit Gummischrotgewehren bewaffnete Cops haben auf der Schützenmatte und vor der Reitschule provoziert... Hier ist das speziell erwähnenswert aber bei Fussballfans klammert man das gekonnt aus...
    45 297 Melden
    • Lümmel 27.02.2017 18:31
      Highlight Nennt mich "unwissend" oder "naiv, aber ich glaube nicht das in der Schweiz schonmal irgendwo bei einem solchen Ereignis die Polizei irgendjemanden bewusst provoziert hat.
      Falls sich aber jemand alleine durch die Anwesenheit der Polizei provoziert fühlt, dann hat er bestimmt kein reines Gewissen.
      136 12 Melden
  • Paco69 08.03.2016 21:55
    Highlight Zum Glück sitzen linksextreme Gewalttäter nicht im Parlament und haben daher keinen Einfluss auf die Politik. Der politische unbrauchbare Bodensatz scheint darüber äusserst frustriert und greift auf Gewalt zurück und erntet dadurch Gegengewalt.
    67 62 Melden
    • Scott 09.03.2016 08:21
      Highlight Sie sitzen vielleicht nicht im Parlament, pflegen aber sehr gute Kontakte zu linken Politikern. Ohne diese gäbe es die Reitschule schon lange nicht mehr.
      111 52 Melden
    • Walter Sahli 09.03.2016 10:06
      Highlight Scott, Du implizierst, dass rechte Politiker den Volkswillen nicht respektieren...
      38 54 Melden
    • Echo der Zeit 27.02.2017 18:04
      Highlight Zum Glück sitzen linksextreme Gewalttäter nicht im Parlament - Jetzt müssen nur noch die Rechtsexremen aus dem Parlament Geworfen werden.
      35 37 Melden
    • atomschlaf 27.02.2017 19:23
      Highlight @Scott: Nicht nur linke Politiker. Die Mehrheit der Bernerinnen und Berner tickt so.

      Es werden ja regelmässig rot-grüne Mehrheiten gewählt und die bisherigen Abstimmungen sind jeweils für und nicht gegen die Reitschule ausgefallen.

      Als tolerante(r) Linke(r) nimmt man das bisschen Randale halt gern in Kauf.
      21 11 Melden
    • Soulrider 27.02.2017 19:26
      Highlight Wenn dem so wäre, dann wäre die Reitschule ein friedlicher MultiKulti Ort und der eine oder andere Krawallbruder hätte mal in einem abgeschlossenem Raum Zeit über seine Taten nachzudenken. Ich mag Rechtsextreme genau so wenig wie Linksextreme und es stellt sich doch die Frage, warum die nicht gleicht behandelt werden. So von wegen gleiche Rechte für Alle ;-)
      22 5 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 27.02.2017 20:16
      Highlight Cédric Wermuth ist Nationalrat, Alain Roth war Nationalratskandidat.
      10 3 Melden
    • Silent_Revolution 27.02.2017 20:38
      Highlight @atomschlaf

      Und wenn die Reitschule geschlossen wird, wie die Rechte fordert, gibt es einfach eine Verlagerung der Problematik.

      Ist doch genau so sinnlos wie ein Nazikonzert zu unterbinden. Die Gesinnung und die Personen bleiben und sollen das auch dürfen.

      Eine Gesinnung verdrängen zu wollen, führt diese unumgänglich immer mehr ins Extreme.

      Das scheinen sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite nur sehr wenige zu verstehen.
      15 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.03.2016 21:00
    Highlight schön zu sehen, wie viel der Herr Hess von der Selbstbestimmung der Bevölkerung hält. Man stelle sich nur mal den Aufschrei vor, wenn es eine eidg. Initiative gäbe, welche den kantonalen Ausgleich davon abhängig macht, wie viele Flüchtlinge ein Kanton aufnimmt. Die SVP und ihr Anhang würden mit Hellebarden und Morgensternen gegen Bern ziehen.

    Sorry, einfach nur verlogen. Aber wenigstens kann man sich in dieser Hinsicht auf die SVP verlassen.
    107 128 Melden
  • auoji 08.03.2016 19:27
    Highlight Müsste man nicht 20 - 25 Jahre zurückgehen - sehr ähnliches Muster?
    32 10 Melden
  • Asmodeus 08.03.2016 19:17
    Highlight Ernsthaft? Indymedia wird als Quelle genannt?

    Die Seite ist doch das linke Pendant zur Weltwoche :)
    153 38 Melden
    • Markus Zuercher 08.03.2016 20:28
      Highlight Indymedia mit der Weltwoche zu vergleichen ist etwa das Gleiche, wie einen brennenden Container mit einem brennenden Asylantenheim zu vergleichen, oder ein Kleinkredit gegen eine Grossbank......nein, nein, so nicht...no pasaran
      77 175 Melden
    • Wehrli 27.02.2017 17:44
      Highlight No es bitzli Schpanisch am Schluss ... machts so schön Intelektuell. So chli Radio-Lora Style ....
      68 11 Melden
  • Markus Zuercher 08.03.2016 18:39
    Highlight An alle die immer gleich von Links-Chaoten, ja Extremisten sprechen, schaut euch nur schon das Titelfoto doch mal ein weniger genauer an. Nach meinen Erfahrungen in der linken Scene ist der Typ in der Mitte ( gelblich vermummt, Millitärhosen? ) kein Linker, klar gibt immer Ausnahmen, aber da ja alles geplant war.....sorry, für mich, mit dem Wissen heute, war das ein Angriff, von wem auch immer, aber nicht von Linken gewesen
    39 203 Melden
    • Chrigu91 08.03.2016 19:28
      Highlight Hess und die junge SVP Kanton Bern haben ja genug Interesse an Unruhen rund um die Reitschule.

      Wer sagt uns, dass nich sie dahinter Stecken?
      52 169 Melden
    • Chlinae_Tigaer 09.03.2016 01:03
      Highlight Wieso nicht gleich der SVP die Schuld geben?

      Oder den Illuminaten?

      Ach nein, Blocher war der Böse der alles plante.
      149 22 Melden
    • Datsyuk * 09.03.2016 08:17
      Highlight Chlinae_Tigaer, warst du schon einmal dort?
      17 69 Melden
    • Chlinae_Tigaer 09.03.2016 10:39
      Highlight @Datsyuk

      Ja.

      Und stell dir vor, ich hab sogar mal in Bern gewohnt.

      Und ... irgendwie kamen mir die Leute alle so paranoid vor.
      63 19 Melden
    • Datsyuk * 09.03.2016 11:07
      Highlight Warum denn paranoid?
      10 35 Melden
    • Chlinae_Tigaer 09.03.2016 15:06
      Highlight Warum wohl nur... warum wohl nur.

      Vielleicht liest du die Kommentare von M.Z und Chr. nochmal durch.

      Denn offensichtlich sind sie eben das auch heute noch.
      42 9 Melden
    • Datsyuk * 09.03.2016 15:15
      Highlight Aber alle Leute paranoid?
      9 20 Melden
    • Chrigu91 09.03.2016 18:09
      Highlight @Chlinae_Tigaer: Paranoid ist man übrigens auch, wenn man alles links von der SVP als böse anschaut.
      35 35 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.03.2016 18:10
      Highlight ...irgendwie kamen mir die leute alle paranoid vor... zum glück bin ich das nicht *totgröhl* :)
      11 19 Melden
    • R. Peter 27.02.2017 18:52
      Highlight Strassenschlachten mit min. 12 Verletzten (hauptsächlich Polizisten) aber klar, der vermummte Maulwurf hat alles inszeniert...
      15 4 Melden
  • Gantii 08.03.2016 17:39
    Highlight ach erich, chasch au öpis anders als geg d'ritschuel hetze?

    wärsch besser bim lastwagefahre blibe..
    156 122 Melden
  • TschGadEis 08.03.2016 17:36
    Highlight Kann mir jemand erklären, weshalb Hess' Initiative auf kantonaler Ebene ist? Ich dachte, der Vertrag sei zwischen der Stadt und der Reitschule..?

    Danke
    75 15 Melden
    • din Vater 08.03.2016 18:54
      Highlight Ich nehme an, weil Hess auf Gemeindeebene keine Chance hat. Sein Initiative wurde in der Stadt Bern vom Stimmvolk ja schon (mehrmals?) abgelehnt. Nun hofft er wohl, dass die Landberner ihm eher helfen werden.
      108 7 Melden
    • Asmodeus 08.03.2016 19:21
      Highlight Mit Erfolg.

      Die Stadtberner stehen eher hinter der Reitschule als der Rest der Schweiz.

      Bei einer kantonalen Abstimmung dürfte es die IKUR sehr schwer haben Unterstützung zu finden.
      72 4 Melden
    • Datsyuk * 08.03.2016 19:30
      Highlight Darum geht es (Zitat aus Berner Zeitung, http://www.derbund.ch/bern/stadt/reitschulinitiative-waere-nur-schwer-umsetzbar/story/24570944):
      "Solange die Reitschule besteht, soll die Stadt jährlich 55 Millionen Franken weniger aus dem kantonalen Finanz- und Lastenausgleich bekommen. Mit diesem Druckmittel soll indirekt die Schliessung der Reitschule erreicht werden."
      65 6 Melden
    • Chrigu91 08.03.2016 19:31
      Highlight Weil Hess seinen "Gring" durchsetzen will und ganz SVP typisch den von der SVP ach so hochgelobten Volkswillen der Stadtberner nicht akzeptieren will.
      80 40 Melden
    • TschGadEis 08.03.2016 23:11
      Highlight Reitschule hin oder her. Das ist ja lächerlich und "classic SVP"! Wenn die Stadt Bern offenbar hinter der Reitschule steht, dann lasst die Stadt Bern doch damit zurecht kommen statt von aussen eingreifen zu wollen.
      41 25 Melden
    • Chlinae_Tigaer 09.03.2016 01:06
      Highlight Zitat; Die Stadtberner stehen eher hinter der Reitschule... Zitatende

      Das hat wohl auch damit zu tun das man so das Uebel an einem Ort weiss.
      22 30 Melden
    • Walter Sahli 09.03.2016 10:09
      Highlight Der Hess ist eben ein Fan von fremden Richtern! ^^
      49 15 Melden
    • almlasdn 27.02.2017 20:57
      Highlight Wird die Initiative angenommen gibt es einfach noch mehr Krawalle. Super-Lösung des Problems.
      8 4 Melden
  • Grundi72 08.03.2016 17:14
    Highlight Programm Heute im „Frauenraum“ in der Reitschule Bern:

    Feierabendbier bei behaglich feministischer Musik – Jukebox/Karaoke Style zum 8. März – WELTFRAUENTAG – refugees welcome!

    So geil, mich schellts fascht :-)
    92 75 Melden
    • Der Beukelark 08.03.2016 18:54
      Highlight warum? haben frauen in deiner welt keine rechte?
      42 73 Melden
    • Johnny Guinness 08.03.2016 19:36
      Highlight Ok Grundi merci fuer die Info
      20 22 Melden
    • Echo der Zeit 27.02.2017 18:09
      Highlight Da geh ich doch glatt mitmachen - danach mit denn Frauen zusammen die Bullen durch die Strassen Jagen.
      12 22 Melden
  • Chrigi-B 08.03.2016 16:23
    Highlight Eins ist sicher: Eine Lösung ist nicht in Sicht. Wie bei vielen Problemen der Schweiz, da es einfacher ist das Problem zu bewirtschaften und knackige mediale Statements abzugeben als sich mit vollem Einsatz für einen Kompromiss einzusetzen.
    42 19 Melden
  • Against all odds 08.03.2016 16:15
    Highlight Die 031er ist ein Haufen nachpubertierender verwöhnter Kindsköpfe. Eine wirkliche Botschaft haben sie nicht, ein Gesicht noch viel weniger. Es würde der Reitschule gut anstehen selber ein bisschen erwachsen zu werden und sich von dieser Gruppierung zu distanzieren.
    241 9 Melden
    • oskar 08.03.2016 16:23
      Highlight genau! und wenn es die verschiedenen gruppierungen der reitschule nicht fertigbringen, sich von solchen vermummten krawallbrüdern zu distanzieren und diesen den zutritt zu verwehren, muss wohl ein mit weitreichenden entscheidungskompetenzen ausgestattetes führungsgremium in der halle installiert werden. dieses kann bei bedarf auch mal durchgreifen. die basisdemokratische organisation der reitschule verhindert ein wirkungsvolles vorgehen gegen solche weichbirnen
      125 20 Melden
  • m:k: 08.03.2016 16:11
    Highlight Wirklich schade. Die Reitschule wäre doch ein toller Ort. Aber wenn man schon "autonom" sein will, müsste man auch etwas Verantwortung wahrnehmen und sicher nicht Rückzugsort und Versteck für Gewalttäter sein. Man kann nie gutheissen, wenn jemand grundlos Menschen angreift - auch nicht wenn sie politisch auf einer ähnlichen Linie sind.
    Wenn "besorgte Patrioten" Flüchtlingsheime anzünden, sollte dies nicht von Rechten mit der Angst vor Fremdem entschuldigt werden und genauso wenig linksextreme Angriffe auf Polizei und Feuerwehr von Linken als Antwort auf Provokation gerechtfertigt werden.
    264 5 Melden
    • Holy Crèpe 08.03.2016 17:29
      Highlight guter Kommentar!
      82 0 Melden
  • Walter Sahli 08.03.2016 16:02
    Highlight Seit ich denken kann, haben die Vorplätzer Puff gemacht (früher die sog. Punks, heute die 031er), während die Reitschüler stets bemüht waren, ein vielfältiges Kulturangebot zu schaffen. Leider ist es nie gelungen, der Öffentlichkeit klar zu machen, dass die eine Gruppe von der anderen ausgenutzt wird und man beide nicht in einen Topf schmeissen sollte.
    114 31 Melden
    • goschi 08.03.2016 17:17
      Highlight Die "ausgenutzten" Gruppen tun auch nichts dafür, sich von diesen Gruppen zu emanzipieren, im gegenteil wird noch Deckung geboten und alle Straftaten relativiert bis verteidigt, daher hält sich mein Mitleid gerade arg in Grenzen.


      Ich habe als Stadtberner die Reithalle als kulturinstitiution immer unterstützt, aber langsam endet meine Geduld und ich hab das Gefühl auch vieler anderer Berner.
      Und Schuld daran ist nur die Reitschule als ganzes selbst, nicht die "böse Polizei" oder sonstwer, Selbstreflexion wäre jetzt einmal angebracht, es wurde einfach zu oft übetrieben.
      133 25 Melden
    • Walter Sahli 09.03.2016 10:20
      Highlight goschi, es ist ja eben gerade eines der Grundprinzipien der Reitschüler, nicht auszugrenzen! Auch ich nerve mich seit Jahrzehnten über die Vorplätzler und frage mich manchmal, ob man nicht eine Demo gegen sie organisieren sollte (und das ist die diplomatische Variante!), aber man muss die Haltung der Reitschüler, die auf ihren Grundprinzipien beharren, auch verstehen. Andererseits kann ich mir auch vorstellen, dass nicht wenige Reitschüler schlicht Angst vor den Typen vom Vorplatz haben und sich nicht getrauen, aufzustehen. (Was da passiert, erinnert mich immer wieder an Orwells Animal Farm.)
      28 18 Melden
    • goschi 09.03.2016 11:09
      Highlight Vielleicht ist das dann einfach ein nicht funktionierendes Prinzip?

      Sich auf das angebliche Grundprinzip rauszureden löst keine probleme, es ist einfach eine "kann man halt nix machen" Ausflucht.
      35 6 Melden
    • Walter Sahli 09.03.2016 11:28
      Highlight Vermutlich hast Du recht, dass dieses Prinzip beim aktuellen Entwicklungsstand der Menschheit nicht funktioniert.
      Aber es nicht auszuprobieren...auch wenn der Versuch nun schon seit über 30 Jahren läuft...ist eben auch eine Ausflucht im Stil "Es funktioniert ja sowieso nicht, also probieren wir's erst gar nicht".
      12 17 Melden
  • Soulrider 08.03.2016 15:54
    Highlight Es ist auch sehr schwer zu verstehen warum gleich nebenan Drogen legal konsumiert werden dürfen. Auf der einen Strassenseite bekämpft man die Dealer und auf der anderen Seite ist Drogenkonsum unter Aufsicht erlaubt. Vielleicht sollte man erst einmal die staatlich geförderten Junkies in eine Entzugs Klinik stecken. Dann wären gleich mal einige Dealer automatisch weg.
    47 115 Melden
    • Datsyuk * 08.03.2016 16:10
      Highlight Die wenigsten kaufen wohl dort ein bzw. kaufen überhaupt ein..
      30 13 Melden
    • oskar 08.03.2016 16:17
      Highlight die kontrollierte drogenabgabe ist eine höchst erfolgreiche massnahme zur schadensminderung, die u.a. den öffentlichen raum entlastet und die drogenproblematik massiv entschärft. die idee, dass alle drogensüchtigen einen entzug machen können, ist absurd. ich sehe aber auch das problem, dass die kontakt & anlaufstelle direkt neben der halle platziert worden ist (zufall???) - welch wunder, dass die dealer dort rumlungern
      122 0 Melden
    • Datsyuk * 08.03.2016 16:20
      Highlight Sorry, das habe ich falsch verstanden. Ich dachte, dass du von der Reitschule sprichst. :)
      20 2 Melden
    • Hierundjetzt 08.03.2016 17:01
      Highlight Oskar: nein. Das ist kein Zufall und macht sehr Sinn. Eine Anlaufstelle muss zentral liegen und darf nicht in der Nähe von Schulen und Wohnungen liegen. Analog unserer im K4.
      29 7 Melden
  • Paraflüger 08.03.2016 15:28
    Highlight Unglaublich, dass eine solche Gruppierung mitten in unserer Hauptstadt toleriert wird. Das schlimmste finde ich noch, dass sie sich fragen, weshalb die Polizei mit Schutzausrüstung und Gummischrott zur Halle geht. Klar diesem Pack würde es passen, wenn sich die Polizei schutzlos verprügeln lassen würde. Unverständlich für mich ist, wie sich solche Leute als tolerant bezeichnen können.
    175 57 Melden
  • Fumo 08.03.2016 15:24
    Highlight Wie kann man sich selbst in einen Video als Linker bezeichnen und danach einen "Tattoo" mit den umkreisten A vorweisen?
    Die sind wirklich zu dumm.
    98 37 Melden
    • Hussain Bolt 08.03.2016 15:27
      Highlight Das ist das Zeichen für Anarchismus, eine Ideologie die die Linken oft befürworten.
      74 34 Melden
    • Fumo 08.03.2016 15:31
      Highlight Ich weiss was das Zeichen bedeutet und nein, weder Kommunisten noch Sozialisten befürworten Anarchie. Eher das Gegenteil.
      89 32 Melden
    • Hussain Bolt 08.03.2016 15:52
      Highlight Anarchismus ist aber etwas ganz anders als Anarchie! Anarchie ist wenn es keine Gesetze gibt und alles im Chaos versinkt! Anarchismus ist eine Ideologie die die Freiheit der Menschen in den Vordergrund stellt ohne Gesellschaftsnormen. So das jeder frei ist.
      68 37 Melden
    • saukaibli 08.03.2016 15:59
      Highlight Links, rechts, das sind politische Ausdrücke. Diese Idioten sind politisch überhaupt nicht interessiert, die wollen einfach Krawalle gegen die Polizei. Schlussendlich der genau gleiche intelligenzfreie Menschenschlag wie Hooligans oder "Rocker".
      101 23 Melden
    • Fumo 08.03.2016 16:18
      Highlight "So das jeder frei ist."
      "keine Gesetze gibt "

      Erkläre mir bitte den Unterschied.
      Anarchie ist der Zustand, Anarchismus die Ideologie.
      55 19 Melden
    • rYtastiscH 08.03.2016 16:22
      Highlight @FZZÜRI ALLEZ

      "Anarchismus ist aber etwas ganz anderes als Anarchie!" - Diese Aussage ist falsch!

      "Anarchismus ist eine Ideologie die die Freiheit der Menschen in den Vordergrund stellt ohne Gesellschaftsnormen." - Diese Aussage ist richtig!

      Anarchie ist die Bezeichnung für den Zustand, welcher durch Anarchismus erreicht wird!

      Fälschlicherweise wird, unter anderem auch von den Medien, Anarchie zum Beschreiben einer fehlenden Ordnung/Norm verwendet. Dies nennt sich aber Anomie.

      Anarchie - ohne Herrschaft

      Anarchismus - Ideenlehre der Anarchie

      Anomie - Gesetzlos
      72 3 Melden
    • NRK 08.03.2016 16:44
      Highlight Anarchismus, Kommunistischer Anarchismus, Sozialer Anarchismus, Anarcho Syndikalismus u.s.w. Es gibt viele verschiedene Strömungen im Anarchismus. Aber eines hat Anarchismus immer gemeinsam, sie ist Herrschaftsfrei. Niemals ist ein Anarchismus unorganisiert, oder Gesetzlos(Gesetze werden miteinander beschlossen, und nicht von einigen Mächtigen im alleingang bestimmt). Die meisten Strömungen innerhalb des Anarchismus, sind Gegen Gewalt.
      43 11 Melden
    • Fumo 09.03.2016 08:02
      Highlight NRK = vorher RKM? Da du Anarchie nur im Zusammenhang mit Kummu- und Sozialismus nennst liegt die Vermutung nahe...

      "Gesetze werden miteinander beschlossen, und nicht von einigen Mächtigen im alleingang bestimmt"

      Was aber auch eine Herrschaft darstellt und somit keine Anarchie sein kann. Denn das von dir beschriebene gilt für die Demokratie.
      8 6 Melden
    • Asmodeus 09.03.2016 09:56
      Highlight Lieber NRK. Deine Definition von Anarchie ist nichts anderes als reine Demokratie.

      Die Mehrheit definiert die Gesetze und setzt sie durch. Anstatt dass wir aber als wilder Mob jeden verprügeln der dagegen verstösst, haben wir eine Exekutive (AKA Polizei) die die Gesetze durchsetzt.


      15 4 Melden
    • NRK 09.03.2016 11:33
      Highlight @ Fumo, nein schon immer NRK. Anarchismus ist kein festes System. Er lässt diskusionen zu, und darf sich auch mal wiedersprechen. Mit einer ECHTEN Demokratie hat er vieles gemeinsam. Unsere Demokratie hat aber mit einer ECHTEN Demokratie nicht mehr vieles gemein. Übrigens habe ich mit Kommu-Anarchismus etc. nur einige Beispiele genannt. Ich sehe mich als Anarchist, nicht mehr, nicht weniger. Und nein, ich demoliere keine sachen, und bin überhaubt nicht gewaltätig.
      11 6 Melden
    • Spooky 14.03.2016 03:54
      Highlight @rYtastiscH @Fumo und andere.
      Ich bin mit euch - mehr oder weniger - einverstanden. Anarchismus ist kein festes System. Und ausserdem: Anarchismus ist nur dann mit Gewalt verbunden, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, um zu überleben. Aber in der Reitschule hat es sicher keine Anarchisten. Anarchisten würden keinen Eintritt bezahlen. Und in der Reitschule hat es nur Muttersöhnchen, die sich für Anarchisten halten. Und Anarchisten würden sich garantiert weder mit der doofen Presse noch mit irgendwelchen doofen geldgebenden Behörden herumschlagen.
      11 5 Melden
    • phreko 27.02.2017 18:24
      Highlight @spooky, seit wann kostet die Reitschule Eintritt? Hast du irgend eine Ahnung was die Reitschule ist?
      3 1 Melden
    • Spooky 27.02.2017 19:09
      Highlight @phreko
      Sorry, Eintritt ist das falsche Wort. Abgaben wäre besser gewesen. Aber auch mein übriger Kommentar ist missverständlich, zugegeben. Zur Entschuldigung: Sobald mehrere Personen über Anarchismus diskutieren, wird es schnell anarchisch ;-)

      Und sowieso: wahrscheinlich gibt es so viele Formen von Anarchismus, wie es Anarchisten gibt 👻



      4 0 Melden
    • almlasdn 27.02.2017 21:03
      Highlight Schlicht falsch. Anarchie ist nicht Anomie (Gesetzeslosigkeit), ledihlich werden die Gesetze von den betroffenen Menschen selber erstellt.
      1 4 Melden
    • Spooky 27.02.2017 22:36
      Highlight @almlasdn
      Schlicht falsch. Wenn das so wäre, wie du behauptest, dann wäre ja die Schweiz eine Anarchie. Warum? Weil wir Schweizer unsere Gesetze selber "erstellen" (wie du sagst).
      4 3 Melden
  • Scott 08.03.2016 15:10
    Highlight Weshalb werden linke Gewalttäter stets verniedlichend Chaoten genannt? Die sind doch schlimmer als alle Pediga-Anhänger, welche immer wieder mit Nazis bezeichnet werden!
    130 88 Melden
    • Fumo 08.03.2016 15:26
      Highlight Vermummungs-Tutorial bei Minute 3:25, sie nennen sich Linke, sind es aber nicht.
      29 38 Melden
    • Hussain Bolt 08.03.2016 15:29
      Highlight Das stimmt tatsächlich, es wirklich immer Wenn Pegida (mag ich nicht) Demonstriert dann sind die Antifa da und sorgen für Gewalt.
      65 29 Melden
    • Dionysus 08.03.2016 16:20
      Highlight Fumo 08.03.2016 15:26
      Was sind sie dann wenn keine Linke?
      23 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.03.2016 18:25
      Highlight weil ein brennender container eben dann doch nicht so schlimm ist, wie rassistische hetze?!? und doch, pegida ist rassistisch. dazu reicht es deren rednern zuzuhören - egal wie sehr einem dabei die ohren bluten...
      24 16 Melden
  • Perseus 08.03.2016 15:02
    Highlight Wie kann man so etwas nur zulassen? Man sollte den ganzen Laden auseinander nehmen und mit voller Härte gegen diese Möchtegern Rebellen vorgehen.
    99 74 Melden
    • Paul_Partisan 09.03.2016 14:37
      Highlight Freiwillige vor! Währendessen geniesse ich in der Reitschule ein kühles Blondes und warte auf euch ;-)
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Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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