Schweiz

Bild: KEYSTONE

Zahlst du zu Stosszeiten bald mehr? Es geht vorwärts mit dem Mobility Pricing

Ob im Auto oder im Zug: Künftig soll es von der Tageszeit und dem Verkehrsaufkommen abhängen, wie viel Pendeln kostet. Der Bundesrat hat entschieden, seine Mobility-Pricing-Pläne weiter voranzutreiben. Das passt nicht allen.

06.07.17, 07:02 06.07.17, 15:47

In den Zügen und auf den Strassen ist in der Schweiz die Hölle los – jedenfalls zwischen 6 und 9 Uhr morgens. Um diese Zeit erreicht der Pendlerstress seinen ersten Höhepunkt. Der zweite erfolgt zwischen 16 und 19 Uhr abends.

Diese sogenannten Verkehrsspitzen zu brechen, ist das prioritäre Ziel der Schweizer Verkehrspolitik. Und wann immer Bundesbern darüber diskutiert, fällt das Zauberwort «Mobility Pricing». Indem das Pendeln während der Rush Hour und auf stark befahrenen Strecken im Vergleich teurer wird, soll der Ansturm gedämpft werden, so die Idee.

Pendleraufkommen am Zürcher HB – das Muster auf der Strasse ist fast identisch. Konzeptbericht mobility pricing

Nun macht der Bundesrat ernst: In seiner gestrigen Sitzung hat er beschlossen, die Planung eines Mobility Pricing zu «vertiefen» – und zwar für die Schiene und die Strasse. In den nächsten zwei Jahren soll am Beispiel des Kantons Zug analysiert werden, wie hoch die Tarifunterschiede sein müssten, damit Verkehrsteilnehmer ihr Verhalten ändern. Zudem sollen die Auswirkungen auf die Bevölkerung, das Gewerbe und die Umwelt untersucht werden.

Die Pendler merken davon zunächst nichts: Die Berechnungen werden anhand der Verkehrsströme und weiterer bekannter Daten angestellt. Erst in einer zweiten Etappe ab 2019 sind Versuche mit freiwilligen Testkunden möglich.

GLP-Verkehrspolitiker Jürg Grossen ist froh, dass endlich Bewegung in die Debatte kommt. «Ein solcher Systemwechsel gelingt in der Schweiz nicht von heute auf morgen – umso wichtiger ist es, jetzt die Ärmel hochzukrempeln.» Nach seinem Geschmack geht der Bundesrat allerdings zu zaghaft vor: «Effizienter wäre es, das System direkt mit Probanden zu testen.» Dass die Zeit dafür reif sei, zeigten etwa erfolgreiche Versuche im US-Bundesstaat Oregon.

«Ein Büezer kann nicht sagen, wann er zur Arbeit erscheinen und wann er wieder nach Hause will.»

Jean Christophe Schwaab, SP-Nationalrat

Kritisch ist hingegen SP-Nationalrat Jean-Christophe Schwaab. Er befürchtet, dass die Arbeitnehmer für den Systemwechsel bluten müssten. «Ein Büezer kann nicht sagen, wann er zur Arbeit erscheinen und wann er wieder nach Hause will.» Auch Eltern, die ihre Kinder von der Krippe abholen müssten, seien gezwungen, während der Stosszeiten zu pendeln. «Es ist eine krasse Ungerechtigkeit, wenn sie mehr zahlen müssen als die Banker, die später zur Arbeit können.» Zudem habe er seine Fragezeichen, was den Datenschutz betrifft.

Denn damit ein Mobility Pricing überhaupt möglich ist, muss aufgezeichnet werden, wer zu welcher Zeit und mit welchem Verkehrsmittel unterwegs ist. Auch der Bundesrat weist auf die damit verbundenen Herausforderungen hin: Nötig sei «eine Erfassungstechnik, die fehlerfrei funktioniert und vor Missbräuchen sicher ist», schreibt er.

Neue SBB-App zeichnet Reise automatisch auf

In der Schweiz sind jüngst mehrere intelligente Ticket-Apps für den öffentlichen Verkehr auf den Markt gekommen. Erst am Montag stellten SBB, BLS und PostAuto gemeinsam die App «Lezzgo» vor, die via GPS und Mobilfunk-Netz die Strecke erfasst, welche ein Passagier zurücklegt. Der Ticketpreis wird anschliessend automatisch berechnet. «Wir beobachten diese Entwicklung interessiert», sagt Michael Müller, Sprecher des Bundesamts für Strassen. Auch auf der Strasse gebe es inzwischen Möglichkeiten, Bewegungsprofile unkompliziert zu erfassen. Moderne Fahrzeuge werteten die zurückgelegten Strecken etwa automatisch aus. Aber auch eine App für Autofahrer wäre denkbar. «Für einen Technologie-Entscheid ist es jetzt aber definitiv noch zu früh», so Müller.

Klar ist: Die Bevölkerung hat in der Mobility-Pricing-Frage das letzte Wort. Denn die Nutzung öffentlicher Strassen ist laut Verfassung gebührenfrei – über ein Road Pricing müsste abgestimmt werden. Selbst gegen einen blossen Pilotversuch könnte das Referendum ergriffen werden. Das Bundesamt für Strassen macht in seinem Bericht an den Bundesrat auf die Tragweite einer möglichen «nationalen Grundsatzabstimmung» aufmerksam: «Eine Ablehnung könnte zur Folge haben, dass Mobility Pricing aus der politischen Agenda verschwinden würde.» 

Dass es sich um ein sensibles Thema handelt, ist offensichtlich auch dem Bundesrat bewusst. In seiner Medienmitteilung betont er, es sei nicht das Ziel, unter dem Strich mehr Geld einzunehmen. Es gehe lediglich darum, Kapazitätsprobleme zu lösen. «Für Mobilität soll nicht mehr, sondern anders bezahlt werden.»

Für Jean-Christophe Schwaab ist das ein schwacher Trost: «Ich bezweifle, dass sich die Bürger jemals auf einen solchen Deal einlassen werden.» Befürworter Jürg Grossen dagegen glaubt, dass ein Mobility Pricing in der Bevölkerung dereinst auf Akzeptanz stossen wird, wenn es sorgfältig ausgestaltet ist und neben einer Entlastung der Strassen auch mehr Komfort verspricht: «Das Zugfahren würde etwa bequemer, wenn keine Tickets mehr gelöst werden müssten. Und beim Autofahren fiele das mühsame Anbringen und Abkratzen der Vignette weg.»

Wenn die Mitpendler so richtig nerven

3m 26s

Pascal über egoistische Pendler

Video: watson/Pascal Scherrer, Emily Engkent

Und für Nostalgiker: 24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit

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Brikne, 20.7.2017
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197Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sted 08.07.2017 16:05
    Highlight Eine geschickt verpackte Meldung, gelungene PR nennt sich das. Geht es doch im Endeffekt nur darum, die Einkommen der Führungsetage weiter zu erhöhen, während die Angestellten immer wieder gegen weitere Verschlechterungen ankämpfen müssen und sich am Ende auch nur wieder an die vorgegebenen Arbeitszeitänderung halten müssen.
    1 1 Melden
  • Schneider Alex 08.07.2017 06:12
    Highlight Mobility-Pricing: Konsequenz der übermässigen Zuwanderung

    Das ist der Preis der übermässigen Zuwanderung, den jetzt die bereits Ansässigen bezahlen müssen.
    1 1 Melden
  • spiox123 07.07.2017 14:58
    Highlight Gute Sache, jedoch müssen Arbeitgeber mitziehen und mehr flexible Arbeitszeiten ermöglichen sowie Home Office. Auch das man nicht für alles eine Sitzung vor Ort braucht, unsere Kommunikationsmittel wären dazu fähig.
    6 7 Melden
  • Lexxus0025 07.07.2017 12:14
    Highlight Und wieder wird geschickt Steuergeld verschleudert, für ein Vorgehen, dass niemals fair umgesetzt werden kann.
    Alleine die Logik...
    Wie lange sträubt man sich noch davor, den arbeitenden Menschen mehr Selbstbestimmung zukommen zu lassen in Form von Homeoffice, Arbeitszeitflexibilisierung etc.
    Wie viel Sinn macht es einem Büroangestellten, der telefoniert und E-Mails versendet, Tag für Tag an einem fixen Arbeitsplatz am anderen Ende der Schweiz antanzen zu lassen. Gekonnte Zei-, Platz-, und Ressourcenverschwendung, auf Grundlage von Misstrauen dem Arbeitnehmer gegenüber
    14 2 Melden
  • joe155 07.07.2017 09:54
    Highlight Wieso werden nicht einfach bei Staatsangestellten die Arbeitszeiten angepasst? Das gleiche gilt für Universitäten oder Kantonsschulen, wo der Stundenplan 1h später angesetzt werden könnte. Hierdurch liessen sich die Pendlerströme zumindest teilweise beeinflussen. http://N.
    12 2 Melden
  • rodman 07.07.2017 07:31
    Highlight Kommentarregel Nr 7: gehörig motzen, wenns ans eigene Portemonnaie geht.

    Kommentarregel Nr. 8: immer betonen, dass alle Kosten vom Staat, Abzocker-CEO und/oder vom Arbeitgeber übernommen werden müssen.
    8 10 Melden
  • Schnurri 07.07.2017 06:52
    Highlight Und die arbeitende Bevölkerung von denen sich die meisten nicht aussuchen kann dass sie um diese Zeiten Pendeln MÜSSEN guckt wieder mal in die Röhre. Jene die profitieren davon sind auch jene die sich höhere Preise leisten könnten.
    35 3 Melden
  • Jürg Müller #BringBackHansi 07.07.2017 02:42
    Highlight Zitat: Und beim Autofahren fiele das mühsame Anbringen und Abkratzen der Vignette weg. /zitat

    Mein Gott, hat der Mann Probleme. 3 Minuten/Jahr. tstststsss
    40 0 Melden
  • KnechtRuprecht 06.07.2017 21:56
    Highlight Die meisten Politiker sind doch Firmenchefs oder sitzen in irgendwelchen Verwaltungsräten. Genau an denen wäre es doch die Arbeitszeiten flexibel zu gestalten oder mehr Homeoffice zu ermöglichen.
    Also ich für meinen Teil stehe nicht jeden Morgen im Stau weil es mir so unheimlich viel Spass macht, sondern weil mir die Arbeitszeiten diktiert werden.
    Mobility Pricing hin oder her, ich muss trotzdem um 8 uhr in der Firma stehen.
    39 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.07.2017 19:05
    Highlight Mobility Pricing ja - sobald derselbe Bundesrat nicht nur MobilityPricing verordnen will, sondern der Wirtschaft auch vorschreibt, dass sie soviel Arbeitsplätze vor Ort anbietet, dass man nur noch freiwillig pendeln muss.
    Es haben nämlich nicht alle ein so großzügiges Salär wie CEOs - und schon gar nicht nach nur einigen Jahren Arbeitseinsatz wie ein Ex-Bundesrat.
    29 3 Melden
  • burton85 06.07.2017 16:02
    Highlight «Es ist eine krasse Ungerechtigkeit, wenn sie mehr zahlen müssen als die Banker, die später zur Arbeit können.»

    get a life.
    es chönd di meiste banker werde wo lustig druff sind.
    mun oi aber enttüsche. Ihr werdet i de glich beckack stossziit unterwägs sie, wi di offesichtlich "ehrehaftere" büetzer.
    17 57 Melden
  • RETO1 06.07.2017 15:36
    Highlight PFZ = Pendlerfreizügigkeit
    12 4 Melden
  • Guetzli 06.07.2017 15:01
    Highlight ArbeitsORToptimierung wäre auch schon ein Anfang.

    Ich bin sicher, dass es zB mindestens einen Berner gibt, der in Bern wohnt aber in Zürich arbeitet, gut mit einem Zürcher, der in Zürich wohnt aber in Bern arbeitet, tauschen könnte.
    34 6 Melden
  • Harri Hirsch 06.07.2017 14:41
    Highlight Es ginge nur nur mit einer umfassenden Arbeitszeitreduktion...bei einem 8 bis 8,5-Stundentag plus vorgeschriebener Mittagspause bleibt nicht mehr soviel Zeit zum schieben, genau daraus ergeben sich die beiden Spitzen am Morgen und am Abend. Alles änder würde bedeuten, dass die einen morgens etwa um 4 Uhr anfangen 'dürften' und die anderen dann dafür bis abends um 10 Uhr arbeiten, oder noch besser nachts.
    Ach ja und wie soll es 'Kostenneutral' sein wenn man die ganzen Kontrolle- und Abrechnungnsinstanzen aufbauen, unterhalten und bezahlen soll...
    33 2 Melden
  • Rendel 06.07.2017 12:59
    Highlight Ich wäre ja für eine City-Maut, für die Strassen. So war es auch eher einmal angedacht. Sicher keine zusätzlichen Gebühren für den ÖV.
    23 31 Melden
  • Posersalami 06.07.2017 12:24
    Highlight Das wäre nur akzeptabel, wenn der Bund dafür sorgt dass jeder Arbeitnehmer die Möglichkeit hat die Spitzenzeiten zu umfahren. Das heisst landesweite Blockzeiten von 10-15Uhr für jeden Arbeitsplatz. Viel Spass damit!. Ansonsten ist es einfach unfair, MB einzuführen.
    62 5 Melden
    • Vachereine 06.07.2017 13:25
      Highlight Dann hätten wir eine Verkehrsspitze vor 10 Uhr (gestaffeltes Kommen) und eine nach 15 (gestaffeltes Heimkehren), genau wie jetzt schon, siehe Diagramm des Artikels.
      Was soll das bringen? In den Stunden von 10 bis 15 sind die meisten jetzt schon an ihren Arbeitsplätzen. Nicht aber in der Nacht. Wenn Du den Pendlerverkehr verlagern möchtest, um die Verkehrsspitzen zu brechen, dann müsstest Du folgerichtig von der Hälfte der Arbeitnehmer verlangen, während der Nacht zu arbeiten. Z.B. alle Frauen, dann können sie sich erst noch tagsüber den Kindern und dem Haushalt widmen 😉
      10 17 Melden
    • solani 06.07.2017 14:59
      Highlight @Vachereine: Ja, weil nur Frauen sich Kindern widmen können. Männer sind eeh unfähig mit Kindern umzugehen. Die Natur hat es so gewollt. Ist nun mal so.
      7 10 Melden
  • Braun Pascal 06.07.2017 12:22
    Highlight Der Bundesrat hat das ganze gestoppt aus angst vor einer Abstimmung
    26 2 Melden
  • MaxM 06.07.2017 11:53
    Highlight Wenn es tatsächlich um die Reduktion von Staus und Stossverkehrszeiten gehen soll, dann müssen die Anreize für Arbeitgeber geschaffen werden. Belastet man lediglich die Arbeitnehmer, so muss ich davon ausgehen, dass das wahre Ziel ist, die Einnahmen zu vergrössern.
    57 3 Melden
    • Vachereine 06.07.2017 13:14
      Highlight Passender Vorschlag: Der Arbeitsweg zählt als Arbeit, bei vollem Lohn.
      39 8 Melden
    • Genital Motors 06.07.2017 15:43
      Highlight und die, welche einen kurzen Arbeitsweg haben? weniger Lohn? unfair.
      11 9 Melden
    • Vachereine 06.07.2017 17:45
      Highlight @G. Motors: Nicht unbedingt. Die Arbeitgeber würden darauf reagieren. Je nach Angebot und Nachfrage der gesuchten Arbeitskräfte. Z. B. indem sie Dienstwohnungen in Fabriknähe bauen (wie schon vor 150 Jahren). Oder andersrum den Lohn abhängig machen vom Arbeitsweg, was die Arbeitnehmer motiviert, in die Nähe umzuziehen (wobei kaum einer die Stelle nimmt, wenn er nicht von ihr leben kann, d.h. es gibt faktisch e. Lohnuntergrenze, d.h. der Anreiz liegt sehr viel eher bei den Arbeitgebern). Oder sie erheben Heimarbeit zum Standard.
      Auf alle Fälle würde man nicht auf Dauer für's Pendeln entöhnt.

      8 1 Melden
    • s.johannson 06.07.2017 18:09
      Highlight Die Arbeitgeber sollen für den Weg zahlen...? 😌
      10 1 Melden
    • Genital Motors 06.07.2017 22:09
      Highlight Gibts hier drin kein unternehmer ?? Also staatsang2stellte und arbeitnehmer ?? Als arbeitgeber zwige dir den vogel.
      0 4 Melden
    • Vachereine 06.07.2017 22:49
      Highlight @G. Motors: Als Unternehmer bist Du gezwungen, für den Transport aller benötigter Ressourcen zu Deinen Produktionsstätten gutes Geld zu bezahlen. Warum willst Du dann partout nicht für den Transport der Humanressourcen bezahlen? Das ist schlicht nicht nachvollziehbar.
      15 0 Melden
    • Genital Motors 07.07.2017 05:59
      Highlight Dann suche ich logischerweise leute die näher wohnen. Ergo billiger
      5 2 Melden
    • Vachereine 07.07.2017 07:21
      Highlight @G. Motors: Das werden alle Deine Unternehmerkollegen auch so machen. Dann werden die gependelten Personenkilometer weniger. Ziel erreicht.
      Wenn ihr aber zuwenig Leute aus der Nähe findet? Tja dann müsst ihr auf Heimarbeit und Dienstwohnungen ausweichem. Dann werden die gependelten Personenkilometer weniger. Ziel erreicht. Und wenn alles nichts hilft, dann musst Du eben 10 Stunden Lohn zahlen, wovon aber 1 bis 2 Stunden, also 10 bis 20 %, von der Produktivität abgehen.
      Aber angesichts der üblichen Händler- und Grosskundenrabatte von 20 bis 50 % ist das keine Zumutung.
      5 1 Melden
    • Genital Motors 07.07.2017 11:18
      Highlight wenn ich keine in der Nähe finde, dann finden Sie mich. nämlich genau die, welche weiter weg wohnen. am Loh nschraube ich nichts. die Produktivität und Leistungsbereischaft ist matchtentscheidend. wir haben Gleitzeiten. 9-16 Uhr ist Blockzeit. dann müssen alle im Büro sein. ansosnten können sich die Arbeitnehmer die zeit selber einteilen. wir haben arbeiter, welche 5 min Gehweg weg wohnen, solche die mit dem öV 1 bis 1.5 stunden pendeln und welche die mit dem Auto kommen. aber bei mir ist das Auto schon von vorteil. baustellenbesuch etc,
      1 5 Melden
  • Vachereine 06.07.2017 11:38
    Highlight Die exemplarische Kurve des Verkehrsaufkommens zeigt, dass die Auslastungsspitzen nur nennenswert und wirksam gebrochen werden können, wenn ein grosser Teil des Verkehrs zwischen ca. 21 Uhr und 5 Uhr im der Nacht stattfände, statt tagsüber.
    Das könnte man erreichen, indem alle Gütertransporte auf diese Nachtstunden verlegt würden. Per Dekret, ganz ohne mittelalterliche Wegzölle zu erheben.
    Aber es geht nicht um die Optimierung des Vetkehrs. Es geht nur darum, den Lohnabhängigen das Geld aus der Tasche zu ziehen, damit man die Unternehmenssteuern und die Spitzensteuersätze nicht erhöhen muss.
    58 6 Melden
    • spiox123 07.07.2017 15:00
      Highlight Für die Strasse wirksam. Auf der Schiene bringt dein Vorschlag leider nichts.
      3 0 Melden
  • Ass 06.07.2017 10:51
    Highlight Also viele Politiker haben wohl eigentlich gute Absichten, aber sie haben keine Ahnung von der Materie. Z.B. auf dem Bau arbeiten 40% der Bevölkerung.
    Dies würde bedeuten das von morgens um 8 Uhr bis abends um 10.00 Uhr lärm gemacht wird (es können ja nicht alle später mit der Arbeit beginnen sonst bringt es nicht). Im schlimmsten Fall bedeutet dies nun ich muss schlafen da ich später arbeiten gehen und nebenan wird gespitzt und gefrässt.
    28 5 Melden
    • phreko 06.07.2017 11:46
      Highlight 40%, oder wer hat keine Ahnung?
      19 5 Melden
    • spiox123 07.07.2017 15:03
      Highlight Ah und ich arbeite im Schichtdienst und muss nach der Nachtschicht auch am Morgen schlafen. Und siehe da, es geht problemlos weil du so müde bist :)
      0 1 Melden
  • D(r)ummer 06.07.2017 10:50
    Highlight «Das Zugfahren würde etwa bequemer, wenn keine Tickets mehr gelöst werden müssten. Und beim Autofahren fiele das mühsame Anbringen und Abkratzen der Vignette weg.»
    Ohne Witz, ein Engpass beim Bilett lösen passiert mir 1-2 mal pro Jahr.

    Wie wäre es, wenn man mal an den allgemein geläufigen CH-Arbeitszeiten rütteln würde?!

    Echt, da versuchen Politiker mit einer halbschlauen Idee Kosten zu sparen und vergessen, dass eine verbesserte Work-Life Balance in anderen Bereichen auch Kosten Sparen würde.
    Anstelle mit einer Klappe mehrere Fliegen zu fangen, braucht man mehrere Klappen für eine Fliege.
    54 3 Melden
  • seventhinkingsteps 06.07.2017 10:50
    Highlight Marktbasiertes Anreizsystem soll alle Probleme lösen. Währenddessen werden überall Ticketschalter geschlossen und die Billetpreise steigen trotzdem. Es besteht keinerlei Transparenz und demokratisches Mitbestimmungsrecht der Bevölkerung auf SBB-interne Entscheidungen.

    Wie Zizek sagen würde: Pure ideology.
    38 5 Melden
  • Max Havelaar 06.07.2017 10:39
    Highlight Also werden diese Leute bestraft, deren Arbeitgeber die Zeiten bestimmen? Die Meisten können ja nicht aussuchen, wann sie anfangen müssen...
    111 2 Melden
    • MaxM 06.07.2017 11:52
      Highlight Wenn es tatsächlich um die Reduktion von Staus und Stossverkehrszeiten gehen soll, dann müssen die Anreize für Arbeitgeber geschaffen werden. Belastet man lediglich die Arbeitnehmer, so muss ich davon ausgehen, dass das wahre Ziel ist, die Einnahmen zu erhöhen.
      26 2 Melden
  • Chrigi-B 06.07.2017 10:34
    Highlight Die einfachste Lösung? Schüler beginnen die Schule später und kommen so auch später nach Hause? Weitere Idee:
    Spezielle Angebote für Rentnergruppen, so dass sie die Züge nicht in den Stosszeiten benutzen. Aber einen normalen Büezer mit höheren ÖV Preisen bestrafen, ist ja der Witz 7000. Er kann absolut nichts dafür, dass er um 08:00 auf der Arbeit sein muss.
    85 4 Melden
    • Vachereine 06.07.2017 11:39
      Highlight Erst um 8?
      7 16 Melden
  • Picker 06.07.2017 09:51
    Highlight Die meisten negativen Aspekte, etc. wurden schon genannt, daher hier vereinfacht:
    88 1 Melden
  • Nikolai G. 06.07.2017 09:48
    Highlight Ich muss schon sagen danke , dass sie endlich gegen das mühsame Vignette Kratzen vorgehen. Endlich wird der Komfort in den Zügen verbessert jeder Passagier erhält einen Massagestuhl! Stimmt unbedingt dafür! Egal ob die hälfte der Bevölkerung fixe Arbeitszeiten hat. Wir zahlen gerne mehr für diesen Komfort.
    59 3 Melden
  • Siebenstein 06.07.2017 09:31
    Highlight Was ist mit Eigenheimbesitzern? Werden die als reich genug angesehen um diesen Wahnsinn entweder zahlen zu müssen oder halt mal so eben ein neues Haus zu kaufen um näher an Arbeitsort wohnen zu können um nicht pendeln zu müssen?
    28 12 Melden
    • Vachereine 06.07.2017 11:41
      Highlight Pendeln lohnt sich auch für Mieter, weil in den Zentern keine bezahlbaren Wohnungen verfügbar sind.
      18 4 Melden
  • p4trick 06.07.2017 09:29
    Highlight Ich bin auf ein Ebike 45kmh umgestiegen. Meine Pendlerstrecke Rapperswil-Zürich 32km ein Weg. Die Strecke habe ich so gewählt, dass ich möglichst wenig Verkehr habe. Einfach sehr enspannend so zur Arbeit zu fahren. Zeit ist sogar kürzer als mit dem Zug und das inkl. Dusche am Arbeitsplatz.
    Stromvelo ST2 oder S kann ich jedem empfehlen!
    24 6 Melden
    • Tilman Fliegel 06.07.2017 10:54
      Highlight Bei Ebike dachte ich zuerst du meinst Ebikon.
      46 3 Melden
    • Friends w/o pants 06.07.2017 11:18
      Highlight Bin auf Zug in Kombination mit E-Bike umgestiegen, weil ich mir das Chaos auf der Strasse nicht mehr geben will (auch wenn ich im Schnitt 20-30% länger unterwegs bin). Hin und wieder nutze ich P+R Parkplatz in akombination mit Zug und Velo.
      14 1 Melden
  • Madmessie 06.07.2017 09:18
    Highlight An sich eine gute Idee. Man müsste aber mit wirksamen Mitteln dafür sorgen, dass diejenige, die keine flexiblen Pendlerzeiten haben (Arbeitgeberbedingt, Krippenöffnungszeiten bedingt, etc.), nicht finanziell dafür bestraft werden. Eine Idee wäre, dass der Aufpreis vom Arbeitgeber bezahlt werden muss, bzw. von der SBB zurückgefordert werden kann.
    44 15 Melden
  • öpfeli 06.07.2017 09:14
    Highlight Solange viele Arbeitnehmer vorgeschriebene Arbeitszeiten haben, darf so etwas nicht durchkommen.
    132 3 Melden
  • baba1906 06.07.2017 09:12
    Highlight Super, dann dürfen die Reichen dann pendeln wann sie wollen und die anderen sind verarscht. Gutes System mol.
    131 9 Melden
    • Sille 06.07.2017 17:34
      Highlight Dann muss ich meinen Job an den Nagel hängen und der Allgemeinheit auf der Tasche liegen den so einfach wie sich das BR Leuthard geht das mit an dem an den Arbeitsort ziehen,nicht.
      Man macht sich das doch immer so einfach.....
      11 0 Melden
  • Sille 06.07.2017 09:09
    Highlight Dies wurde bis Mitte 2019 auf Eis gelegt.
    7 6 Melden
    • Picker 06.07.2017 09:44
      Highlight Quellenangabe?
      13 3 Melden
    • Sille 06.07.2017 17:31
      Highlight Luzernerzeitung
      1 0 Melden
  • User01 06.07.2017 09:04
    Highlight Oder wir entfernen mal die Schlechtfahrer von der Strasse, dann gäbe es auch fast keinen Stau mehr. Ihr wisst schon, die Nichtblinker, Schleicher, Drängler, Linkespurbesetzer, ...
    Als ob mich das Entfernen der Vignette stören würde :-D
    58 14 Melden
    • Tilman Fliegel 06.07.2017 10:56
      Highlight Schlechtfahrer = eigentlich alle, ausser mir.
      42 4 Melden
    • rite 06.07.2017 12:48
      Highlight Autonomes Fahren ist das Zauberwort!
      6 4 Melden
  • Jol Bear 06.07.2017 08:59
    Highlight Auf der einen Seite das Pendeln mit Abzügen in der Steuererklärung fördern und gleichzeitig über Roadpricing einschränken. So geht staatliche Lenkung: am einen Ort etwas Regeln und die nicht vorhergesehenen Folgen mit neuen Regeln zu korrigieren versuchen. Die neue Regelung wird dann weitere Regelungen nach sich ziehen usw. Verwaltungsapparat wächst zum Selbstzweck.
    61 9 Melden
    • Asmodeus 06.07.2017 10:21
      Highlight Das Pendeln fördern mit Abzügen? Die Abzüge wurden bereits massiv reduziert.
      33 4 Melden
  • 7immi 06.07.2017 08:59
    Highlight mobility pricing benachteiligt die falschen und bringt nichts. auch wenn man das autofahren noch teurer macht bringts nichts. bereits heute ist das auto teurer als der öv (vollkostenrechnung, 1 person pro auto). dennoch sind die strassen verstopft. man nimmt das auto wegen bequemlichkeit und komfort, zum teil wegen den verbindungen oder unregelmässigen arbeitszeiten. das geld hat nicht priorität. daher wird diese massnahme auch keine oder nur geringe wirkung zeigen...
    60 2 Melden
    • Snowy 06.07.2017 10:15
      Highlight Lenkung durch finanzielle Anreize funktioniert nicht?

      Gebührensacksystem kennsch?

      Eine einzige Erfolgsstory...
      Da haben vorher auch alle gesagt wegen den paar Franken werden die Leute nicht zu Abfalltrennern... und siehe da: Die Schweiz wurde zum Weltmeister im Mülltrennen.
      12 19 Melden
    • 7immi 06.07.2017 11:01
      Highlight @snowy
      Man kann die leute vielleicht dazu bewegen, kleinere autos o.ä. Zu kaufen, ich kenne aber niemanden, der wegen höheren abgaben nicht mehr fährt. Die bequemlichkeit und der komfort siegen.
      19 1 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.07.2017 12:14
      Highlight @snowy. Etwas Optimismus tut gut. Aber trotz Abfalltrennung und Sackgebühr wachsen die Abfallberge, viel wird illegal entsorgt und via Littering. Mobility Pricing ist ein Versuch wert. User01 hat recht: Studien belegen, dass Falschfahren für fast alle Staus auf der Strasse verantwortlich sind, kommen dann noch Unfälle und Baustellen als Ursache hinzu.
      10 3 Melden
  • Trubalix 06.07.2017 08:57
    Highlight Und das hamster rad lässt grüssen.
    33 2 Melden
    • seventhinkingsteps 06.07.2017 10:39
      Highlight Von innen sieht auch ein Hamsterrad wie eine Karriereleiter aus
      47 3 Melden
  • R. Peter 06.07.2017 08:56
    Highlight Mobility-Pricing funktioniert nicht und trifft die falschen:

    es soll ein Anreizsystem geschaffen werden, damit es attraktiv wird, Stosszeiten zum Pendeln zu meiden. doch dieser Anreiz besteht schon: Das Reisen zu Stosszeiten ist schon heute deutlich unangenehmer und zeitraubender als daneben, wer wählen kann tut dies schon heute und wers nicht kann, wirds eben auch nicht können wenns teurer wird! Wer Pendelt schon freiwillig zu den Stosszeiten? Wer sich heute schon freiwillig dazu entscheidet, wird es auch bei etwas höheren Preisen tun!
    59 22 Melden
  • Snowy 06.07.2017 08:56
    Highlight Die Argumente erinnern mich an die Diskussion um unseren (zu hohen) Fleischkonsum und die damit einhergehende Umweltzerstörung - nur, dass diesmal die sture Ablehnung eher von der links-progressiven Seite her kommt.

    "Aber ich will weiterhin Fleisch essen! Niemand verbietet mir mein Steak! Rüebli anpflanzen verbraucht auch Ressourcen!"

    "Aber ich muss um 8 bei der Arbeit sein! Ich will Zugfahren, wann ich will!"

    So verschließt man sich auf der linken Seite vor Tatsachen, die angesichts der verkehrspolitischen Umstände unweigerlich auf uns zu kommen müssen, ob es uns nun passt oder nicht.
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    • reaper54 06.07.2017 09:29
      Highlight Das hat jetzt echt nichts mit "links rechts" zu tun. Es ist mir ziemlich egal wer sich dagegen stellt. Es darf nicht sein, dass die Arbeitnehmer für ihre Arbeitszeit und ihren Willen zu arbeiten bestraft werden!
      36 12 Melden
    • seventhinkingsteps 06.07.2017 10:40
      Highlight Hast du auch mal dran gedacht auf die Argumente einzugehen?
      16 1 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.07.2017 12:22
      Highlight @Snowy. Tja wer die Leute aus der Komfortzone zu argumentieren versucht, blitzt leider ab! Am Schönsten fänd ich's wenn die Leute von sich aus so weit wie möglich ihr Mobilitätsverhalten ändern würden. Dann bräucht es auch weniger staatl. Regulierungen, über die man/frau dann wieder schimpfen muss. Siehe auch die gegenwärtige Debatte über Lohngleichheit. Hätte die Wirtschaft freiwillig gehandelt, müsste sie jetzt auch nicht die staatliche Einmischung in den freien Markt beklagen.
      3 2 Melden
  • hoitschau 06.07.2017 08:56
    Highlight Dieser Vorschlag ist absurd und trifft wiedermal die Falschen! Und es liegt meiner Meinung nach nicht am Arbeitgeber nun flexible Arbeitszeiten aus DIESEM Grund einzuführen. Ich weiss auch nicht, ob das im Interesse der Arbeitnehmenden liegt, nun später zur Arbeit zu gehen, dafür aber auch länger arbeiten zu müssen?
    Zudem fahren die Züge sowieso fast leer zu Randzeiten und verursachen somit nur Kosten. Man soll dort andocken, wo Optimierungsbedarf besteht und nicht dort, wo kaum etwas zu ändern ist!
    33 5 Melden
  • Pond 06.07.2017 08:54
    Highlight Ich bin zwar Autofahrerin, aber das nervt mich richtig. Es wird erwartet, dass wir alle flexibel sind und pendeln. Die meisten Firmen wollen in der Stadt sein, da sich das international besser macht. Zürich macht sich in der Adresse halt besser, als Hinterpupfkaff. Es können aber nicht alle in der Stadt wohnen. Nachdem wir Autopendler mit dem gekürzten Steuerabzug gestraft wurden, kommen nun auch noch die ÖV- Pendler dran. Das ist einfach der falsche Ansatz. Niemand pendelt aus Spass. Es ist weder geil sich in einen vollen stinkenden Zug zu quetschen, noch ständig im Stau zu stehen.
    59 2 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 06.07.2017 08:53
    Highlight Wieder mal eine Schnapsidee. Anstatt die Arbeitgeber unter Druck zu setzen, wälzt man es auf die Arbeitnehmer ab.
    Betroffen sind die, die es sich nicht aussuchen können. Das sind dann aber auch genau diejenigen mit den schlecht bezahlten Jobs. Die, die es sich leisten können, fahren eh schon 1. Klasse oder kommen eh zur Arbeit "wann sie möchten".

    Wir Pendler sitzen ja gerne um 7 Uhr in einem vollen Zug, neben einer Person, die die Dusche nur aus Bildern kennt. Speziell am Abend, nach einem heissen Arbeitstag. Wer auf solche Ideen kommt, sollte einen Monat mal im Verkauf arbeiten.🖕
    49 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.07.2017 08:53
    Highlight Klingt THEORETISCH gut.
    Ist aber PRAKTISCH der blanke Schwachsinn.

    Warum? Weil dann noch mehr zurück auf die Strasse gehen und der Autoverkehr noch dichter wird.

    Es reicht ja nicht, dass sich die Anzahl von Autos seit den 80ern verdoppelt hat. Wir müssen unbedingt nochmal verdoppeln.

    Ein ganz falscher Ansatz.
    35 3 Melden
  • Rock'n'Rohrbi 06.07.2017 08:50
    Highlight «Es gibt keine Mehrheit, um Pendler zu bestrafen»

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/13066623

    Gestern noch so und heute ein 180 Grad turnaround... liegt das an der Hitze und flimmert es mir?
    21 1 Melden
  • Str ant (Darkling) 06.07.2017 08:49
    Highlight Das RAV kann dir Pendelzeiten von ZWEI STUNDEN PRO WEG aufs Auge drücken.

    Und dann wundert man sich wieso die der ÖV zu Stosszeiten voll ist !

    Und wie üblich wird dann halt Symptombekämpfung betrieben!

    43 0 Melden
  • Linus Luchs 06.07.2017 08:46
    Highlight Was mir bei dieser Debatte bis jetzt viel zu kurz kommt: das Thema Big Data. Die "intelligenten Ticket-Apps" sollen via GPS und Mobilfunk-Netz die Passagiere verfolgen. Ebenso im Strassenverkehr. Auf der Strasse gebe es inzwischen Möglichkeiten, Bewegungsprofile unkompliziert zu erfassen, sagt Michael Müller vom Bund. Moderne Fahrzeuge würden die zurückgelegten Strecken automatisch auswerten.

    Will heissen: die totale Kontrolle, wer wann womit wohin fährt. Der feuchte Traum jedes Diktators. In der DDR wäre man begeistert gewesen.

    Hallo, Leute, aufwachen!!!
    44 4 Melden
  • Bene86 06.07.2017 08:46
    Highlight Wenn DAS durchkommt, wird demonstriert. Und wenn ich dabei alleine bin. Versprochen.
    57 1 Melden
    • Lagertha 06.07.2017 09:46
      Highlight Ich komme mit dir 😄
      21 1 Melden
    • tzhkuda7 06.07.2017 11:00
      Highlight Jep dann ists vorbei mit bequem auf dem Sofa sitzen
      14 2 Melden
    • #bringhansiback 06.07.2017 11:30
      Highlight Du bist mind. zu Zweit
      13 0 Melden
    • Pasch 06.07.2017 12:00
      Highlight Ich komm mitem Zug!!
      8 0 Melden
    • meerblau 06.07.2017 12:43
      Highlight Ich fange schon mal mit dem Schildermalen an :-)
      7 0 Melden
    • Bene86 06.07.2017 12:44
      Highlight @Pasch

      Aber nicht zu Stosszeiten bitte.
      8 0 Melden
  • MaxHeiri 06.07.2017 08:43
    Highlight Es gibt einfachere Ansätze vergleichlich die von Ökonom Eichenberger: Alle Schulen starten erst gegen 9 Uhr. Zusätzlich werden Berufsschulen und Gymnasien in Zukunft an der Peripherie gebaut, damit zusätzlich Zentren entlastet werden.
    34 1 Melden
  • Steven86 06.07.2017 08:31
    Highlight Unglaublich, es gibt viele Menschen die müssen Pendeln, aber das interessiert die nicht. Wieder mal eine Pseudoidee um uns mehr Geld abzuknöpfen.
    32 1 Melden
  • DocM 06.07.2017 08:30
    Highlight Da die Belegung der Verkehrmittel während der Stosszeiten überproportional hoch ist, müsste man die Preise dann entsprechend reduzieren, da man ohnehin schon weniger Platz zur Verfügung hat.
    17 5 Melden
    • Duscholux 06.07.2017 09:24
      Highlight Nein. Der Markt funktioniert mit Angebot und Nachfrage und nicht mit mehr/besserem Service = teurer.
      6 2 Melden
  • Adrian Habegger 06.07.2017 08:27
    Highlight Interessant wie das 20min und watson unterschiedlich sehen...Mit vorwärts machen hat das vorgehen des BR nichts zu tun!! diese studie im kt. Zug ist rein theoretischer natur. Wirklich vorwärts machen heisst für mich feldversuch auswertung konzeptjustierung abstimmung umsetztung.... das hier beschriebene vorgehen ist ein zeichen für den schiss in der hose
    4 3 Melden
  • Scaros_2 06.07.2017 08:26
    Highlight Volksabstimmung und ablehnen.
    40 1 Melden
  • RETO1 06.07.2017 08:22
    Highlight die PFZ lässt grüssen
    8 43 Melden
    • Asmodeus 06.07.2017 10:25
      Highlight Ich dachte Ausländer würden nur in die Schweiz kommen um unsere Sozialwerke zu schröpfen. Also müssen die auch nicht pendeln ;)
      41 2 Melden
    • RETO1 06.07.2017 15:43
      Highlight @ Asmodeus beides lässt sich so schön miteinander verbinden
      2 5 Melden
  • kuhrix 06.07.2017 08:17
    Highlight Der Bundesrat verschwendet wiedereinmal seine Zeit. Solange das Volk das letzte Wort hat wird diese Schnapsidee nie durchkommen. Niemand pendelt einfach so aus Spass. Alle würden wohl lieber mit dem Velo oder zu Fuss arbeiten gehen, aber es kann auch nicht jeder in Zürich oder Bern wohnen.
    121 5 Melden
  • E. Edward Grey 06.07.2017 08:12
    Highlight Als nächste Sparmassnahme beschliesst der Bund dann eine Änderung der Bürozeiten auf 10-15 Uhr.
    89 2 Melden
    • Roaming212 06.07.2017 11:22
      Highlight 10-15 Uhr mit Mittagspause von 11-14 Uhr
      18 2 Melden
    • Guetzli 06.07.2017 13:54
      Highlight aber während der Mittagspause darf nicht nach Hause zum Zmittag gependelt werden!
      5 0 Melden
  • Matthias Studer 06.07.2017 08:11
    Highlight Ach ja, der Arbeitnehmer zahlt am Schluss damit er Arbeiten gehen kann.

    Schafft mal bei den Arbeitgeber ein Anreiz System für flexible Arbeitszeiten und Home Office. Dann nimmt der Verkehr schon ab.

    Was nützt es dem Arbeiter wenn er halb acht anfangen muss und dafür mehr bezahlt als der Banker, der erst um neun im Büro sein muss.

    Dieses System geht komplett in die falsche Richtung.
    132 3 Melden
    • dieBied 06.07.2017 17:22
      Highlight Leider nicht in allen Jobs möglich! Was die Schüler wohl sagen, wenn der Lehrer Homeoffice macht.. ;)
      1 3 Melden
    • Matthias Studer 06.07.2017 18:39
      Highlight @dieBied, logisch geht es nicht überall. Meine Servicetechniker müssen zu gewissen Zeiten da sein. Bei mir sieht es aber wieder anders aus. Ich könnte viel flexibler meine Arbeit erledigen. Nur liegt diese Entscheidung nicht bei mir.
      Aber wenn ein gewisser Prozentsatz flexibel ist, vielleicht nur jeden zweiten oder dritten Tag im Büro sitzt, dann hat es schon mehr Platz. Man muss sich Mal überlegen, welche Arbeiten kann ich Zuhause erledigen? Ich könnte Angebote, Wareneinkauf, Mailverkehr, Reklamationen locker extern erledigen. Telefonate sowieso. Sehe das Problem nicht.
      2 0 Melden
  • Dewar 06.07.2017 08:11
    Highlight An sich ja eine gute Idee. Aber man sollte als erstes die Arbeitgeber in die Pflicht nehmen. Es sind nämlich nicht die Angestellten, die freiwillig zu Stosszeiten pendeln, und gerade wer in den grossen Städten arbeitet, nimmt oft einen weiten Arbeitsweg auf sich, um Miete zu sparen. Was flexible Arbeitszeiten und -orte angeht, geht zwar was, aber wir sind immer noch rückständig. Bevor diejenigen, die täglich unfreiwillig Stunden in verstopften Zügen verbringen, noch zusätzlich finanziell bestraft werden, sollte das Wohnen in Arbeitsplatznähe gefördert und das 8-5 Schema überdacht werden.
    74 4 Melden
    • E. Edward Grey 06.07.2017 08:46
      Highlight Oder Arbeiten in Wohnnähe.

      Arbeitgeber müssten fairerweise für die Kosten des Arbeitsweges aufkommen, wir hätten ganz schnell Ressourcen schonende und regional verteilte Arbeitsplätze. Das jetzige System ist krank, aber konsequent in der Ausnutzung des schwächsten Gliedes der Kette.
      23 3 Melden
    • Dewar 06.07.2017 12:14
      Highlight Absolut! Es müssen auch nicht gleich ganze Standorte verlagert werden, es würde schon reichen z.B. open working spaces in der Peripherie zu fördern. Technologisch hätten wir längst die Mittel, damit auch bei Meetings nicht mehr alle persönlich anwesend sein müssen.
      3 1 Melden
  • Huitzilopochtli 06.07.2017 08:10
    Highlight Ich leiste mir den Luxus, nahe an meiner Arbeitsstelle zu wohnen (Velodistanz). Dafür ist die Wohnung klein und nicht im Grünen. Ich schreibe das nur, weil in den Kommentaren es anscheinend als gottgegeben betrachtet wird, dass man pendeln MUSS (und nur wegen der blöden Ausländer/Rentner/Schüler hat es keinen Platz im Zug und auf der Strasse). Pendeln ist auch eine Wahl. Und ja, es gibt Ausnahmen.
    29 73 Melden
    • Scaros_2 06.07.2017 08:23
      Highlight Du leistest dir den "Luxus" und hast eine kleine Wohnung welche nicht im Grünen ist? Du hast weniger Steuern die du abziehen kannst, zahlst vermutlich mehr für den m2 und das alles nur damit du deinen Chef glücklich machst? :D Come on :D
      26 1 Melden
    • Str ant (Darkling) 06.07.2017 08:41
      Highlight @Huitzilopochtli
      Alternativ informier dich bitte erstmal was das RAV dir als Zumutbarer Arbeitsweg aufdrücken darf
      die zeigen dir dann wo de Bartli de Most holt.

      23 1 Melden
    • Snowy 06.07.2017 09:01
      Highlight Korrekt.
      Als erwachsener, gutausgebildeter Mensch (wozu ich die meisten Kommentarschreiber hier zähle) kann ich meinen Wohnort/Arbeitsort auswählen.

      Unter diesem Aspekt ist auch absolut richtig, dass man den Arbeitsweg bald nicht (mehr) von der Steuer absetzen kann.

      3 25 Melden
    • Triumvir 06.07.2017 09:07
      Highlight Falsch. Ich kenne praktisch niemanden, der FREIWILLIG pendelt. Pendeln ist schliesslich immer eine mehr oder minder grosse Qual, zumindest für mich. Ich würde auch lieber in Gehdistanz zu meiner Arbeitsstelle wohnen. Jedoch kann ich das nicht, da ich Eigentümer bin. Menschen die zur Arbeitsstelle pendeln müssen, sollten dafür sicher nicht noch zusätzlich bestraft werden. Wenn schon, dann soll man die Menschen zur Kasse bitten, die nicht zwingend zu Stosszeiten unterwegs sein müssen.
      11 1 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 06.07.2017 09:37
      Highlight In meinem Fall:
      Gut ausgebildet und könnte es mir leisten an meinen Arbeitsort zu ziehen. Würde dann für das gleiche einfach 80% mehr zahlen und meine Frau hätte anstatt wie ich eine Stunde dann 2 Stunden Arbeitsweg. Natürlich könnte ich die Stelle wechseln, allerdings geht auch das nur, wenn ich Abstriche machen würde, sprich eine Stelle annehmen bei einem Unternehmen dass mir nicht passt oder eine Stelle die mir nicht passt. Leider ist das Leben nicht immer ein Wunschkonzert. Außer für dich vielleicht.
      15 0 Melden
    • Huitzilopochtli 06.07.2017 09:57
      Highlight Ja, ich sage Luxus, da ich jahrelang gependelt habe. Manchmal freiwillig (um in der schönen Wohnung auf dem Land zu wohnen), mal unfreiwillig (in der Schule). Ich habe darunter immer gelitten. Deshalb geniesse ich es, nahe an Arbeit zu wohnen. Meinem Chef ist es doch egal ob ich mit dem Zug oder dem Velo anreise! Und wie ich gesagt habe, gibt es sehr wohl Ausnahmen, aber eine Steueroptimierung ist für mich kein Zwang. Mobility Pricing finde ich übrigens nicht die richtige Lösung...
      2 1 Melden
  • kettcar #mo4weindoch 06.07.2017 08:09
    Highlight Die wirtschaft will hoch mobile Mitarbeiter, dank hire and fire Mentalität wechselt Arbeitgeber und Arbeitsort in einem Leben doch ein paar Mal.

    Als Arbeitsloser verlangt das RAV, dass man einen Arbeitsweg bis 2h in Kauf nimmt.

    Frau Leuthard sagt, man soll das Pendeln unattraktiver machen, dass die Leute dort hin ziehen, wo sie arbeiten.

    Die mieten in den Zentren wo die grossen Arbeitgeber sind werden immer unbezahlbarer.

    Irgendwas in dieser Rechnung geht nicht auf.
    94 1 Melden
  • Whitebeard 06.07.2017 08:05
    Highlight Einerseits will man den ÖV fördern, um die Umwelt nicht zu belasten, aber anderseits versuchen sie uns jeden Rappen aus der Tasche zu nehmen.. Vorallem ist es ja klar, dass es einen Grund hat, weshalb es in diesen Zeiten überfüllt ist.. Auch wenn ich meine Arbeitszeit bestimmen kann, würde ich jetzt nicht 3h früher aufstehen, oder 3h später nach Hause gehen.
    Vorallem sind die ÖV-Preise jetzt schon zu sehr überteuert. Wenn das eingeführt wird, würde ich sogar, wenn ich beim Schwarzfahren erwischt werde, sparen.
    45 4 Melden
  • Maracuja 06.07.2017 08:01
    Highlight Man kann diese Sondersteuer für Lohnabhängige und in Ausbildung stehende mit einem englischen Namen schmücken, letzlich geht es um nichts anderes als Menschen, die keine Wahlmöglichkeit haben, abzuzocken. Bezweifle, dass es spürbar mehr Platz geben wird in den Stoßzeiten, aber man bezahlt dann halt für einen Stehplatz mehr als für einen Sitzplatz in Randzeiten.
    87 0 Melden
  • Tilman Fliegel 06.07.2017 07:59
    Highlight Wie wäre es, wenn die Arbeitgeber bezahlen würden für jede Stelle bei der sie physischen Arbeitsantritt zur Stosszeit verlangen?
    66 7 Melden
    • Siebenstein 06.07.2017 09:26
      Highlight Gute Idee, damit wäre das Thema noch schneller von der Traktandenliste gestrichen🤣
      9 1 Melden
    • Tilman Fliegel 06.07.2017 10:51
      Highlight Stimmt.😂
      7 0 Melden
    • dieBied 06.07.2017 17:20
      Highlight Der Kanton würde sich freuen, wenn er für alle Lehrpersonen bluten müsste...😅
      3 0 Melden
  • elivi 06.07.2017 07:57
    Highlight Lol als würden banker alle erst um 10 anfangen zu arbeiten. Wtf das hat nix mit dem einkommen zu tun. Das liegt am chef und wie flexible er sich morgens einrichten kann.
    38 27 Melden
    • RETO1 06.07.2017 08:25
      Highlight nein ,es liegt an der Ueberbevölkerung
      5 31 Melden
    • Makatitom 06.07.2017 13:04
      Highlight Nein Reto, es liegt an den gierigen SVP-Mäzenen, die lieber Ausländer als Schweizer beschäftigen, wir haben keine Überbevölkerung, nur übergierige Manager und kognitiv nicht so gut ausgestattete stammtisch-nachplapperer, wie du einer bist
      4 1 Melden
    • RETO1 06.07.2017 15:48
      Highlight @ Makatitum
      die Ueberbevölkerung ist soo offensichtlich
      (siehe Artikel), da gibts nichts
      nachzuplappern
      1 4 Melden
  • who cares? 06.07.2017 07:57
    Highlight Der einzige Weg, das einzuführen, wäre die Randzeiten billiger zu machen. Aber es wird wohl eher so laufen, dass die Stosszeiten verteuert werden.
    Was ist eigentlich mit Schülern? Ich finde da hat es Verbesserungspotenzial. Bringt die Schulen dazu, den Unterricht erst später zu beginnen, dann wäre ein Teil der Pendler bereits weg.
    58 7 Melden
    • ulia 06.07.2017 08:15
      Highlight Wenn dann die Schule erst um 10 Uhr beginnt, soll sie dann etwa bis um halb 8 andauern? Auch keine Lösung...
      35 9 Melden
    • Adrian Habegger 06.07.2017 08:31
      Highlight 9 uhr würde schon reichen dsfür die 2 stündigen mittsgspausen kürzen...
      20 6 Melden
    • Snowy 06.07.2017 09:02
      Highlight Nein, einfach bis um 1800 (anstatt wie bis anhin um 1600, bzw 1700).
      4 3 Melden
    • Erasmus von Ottendamm 06.07.2017 09:31
      Highlight So wie ich mich erinnere, hätte zumindest ich Schulbeginn um 9 Uhr super gefunden! 😅
      10 2 Melden
  • sven_meye 06.07.2017 07:54
    Highlight Ich hoffe das ist ein schlechter Witz! Wohin soll das führen? Den überbezahlten Bankmitarbeiter der eine halbe Kiste aufwärts verdient, interessiert es
    schlichtweg nicht und er fährt weiterhin wie gewöhnlich zur Arbeit. Und dem Coop-Mitarbeiter, usw. der um 6:45 Uhr zur Arbeit erscheinen muss, haut man
    auf die Finger! Die Ursache des Problems ist eine andere! Das führt lediglich zur Zweiklassengesellschaft!
    82 5 Melden
  • DailyGuy 06.07.2017 07:52
    Highlight Ach ja, und wie geil ist der Vorteil das man die Vignette nicht weg nehmen und anbringen muss? Ja, habe schon immer gedacht, dass ich mehr zahlen möchte nur damit ich keine Vignette anbringen muss. :D
    Und das wir nicht mehr zahlen müssen ist ja der Hohn des Jahres. Bis jetzt kostet die Autobahnbenützung 40 Franken pro Jahr. Zahlen wir dann einen Mikrobetrag jeden Tag, den wir zur Arbeit fahren? Kann ich auch noch für umgerechnet ca 10 Franken pro Tag quer durch die Schweiz fahren mit dem ÖV, wie es heute möglich ist mit dem GA? Glaube ich nicht. Das ist eine klare Lüge.
    46 1 Melden
  • derEchteElch 06.07.2017 07:52
    Highlight Frau Büchi, Sie scheinen schon von Ihrer Ideologie geblendet zu sein, oder? Gemäss BaZ geht es nämlich gar nicht weiter mit dem Mobilty Pricing. Dazu fehlen nämlich die Voraussetzungen.

    Bei der Einführung des SwissPass haben ALLE (auch Sie) gesagt, es diene nicht zur Überwachung und Erfassung der Pendler, heute ist es genau Umgekehrt denn der SwissPass ist/war Voraussetzung für dafür!

    Eines garantiere ich Ihnen; das Volk sagt dazu mit Sicherheit nein! Mibilität ist ein Grundrecht und zwar zu allen Tages- und Nachtzeiten ohne Einschränkungen!
    53 10 Melden
    • Triumvir 06.07.2017 09:10
      Highlight Mobilität ist sicher kein Grundrecht, sondern vielmehr ein notwendiges Übel für die meisten Menschen.
      11 9 Melden
    • derEchteElch 06.07.2017 09:26
      Highlight Wenn Mobilität kein Grundrecht ist bist du grundsätzlich an einem Ort gefangen.. 😉
      9 7 Melden
    • #bringhansiback 06.07.2017 11:03
      Highlight SwissPass, ein Reizwort für mich sondergleichen. Ich hasse das Ding. Entweder hast du das Ding im (Zwangs)Abo, kannst bei der Verlängerung nicht mal ein Wochende überspringen, oder musst selbst an die Verlängerung denken UND wirst noch mit einem höheren Betrag bestraft.

      Nunja, RFID Chips lieben ja Gummihämmer. Mal schauen wie oft die SBB mir einen neuen StasiPass ausstellt, weil der Chip nicht mehr funktioniert, bis ich ein altes, klassisches GA bekomme.
      6 0 Melden
    • Makatitom 06.07.2017 13:10
      Highlight Was RFID-Chips noch viel mehr liegen sind Mikrowellengeräte
      4 0 Melden
    • #bringhansiback 06.07.2017 16:40
      Highlight @Makatitom: Ich weiss. Aber es ist wahrscheinlicher, dass die Spuren durch das Bruzeln in der Mikrowelle auf dem SwissPass ersichtlich sind.
      Der Gummihammer hinterlässt keine Spuren, wenn man damit draufhaut. Und die StasiBahn soll mir ja nicht nachweisen können, dass ich den StasiPass absichtlich kaputt mache.
      4 0 Melden
  • N. Y. P. 06.07.2017 07:50
    Highlight Befürworter Jürg Grossen:
    «Das Zugfahren würde etwa bequemer, wenn keine Tickets mehr gelöst werden müssten. Und beim Autofahren fiele das mühsame Anbringen und Abkratzen der Vignette weg.»

    Jürg, danke. Ich musste immer tagelang die Vignette abkratzen. Immer habe ich eine Woche Ferien eingegeben. Danke. Danke, Jürg. Das fällt jetzt weg.
    91 5 Melden
  • Dagobert Duck 06.07.2017 07:49
    Highlight Landei Grossen sieht in der Anbringung der Vignette das grosse Problem. Der pendelt äue Frutigen/Kandersteg. Er soll doch mal ins Berner Mittelland (Raum Solothurn/Olten/Langental) wohnen kommen und täglich mit dem Auto oder dem ÖV zur Arbeit nach Bern West oder City. Dann weiss er, was das Problem ist.
    33 1 Melden
  • Pisti 06.07.2017 07:47
    Highlight Solange Schüler, Studenten, Asylanten, Leute in Sozialprogrammen und die halbe SBB am Morgen die ÖV's verstopfen, muss man über solche Schnapsideen gar nicht erst nachdenken.
    23 73 Melden
    • Davide42 06.07.2017 08:16
      Highlight Arbeite selber bei der sbb und uns ist es verboten worden flexibel zu arbeiten obwohl unser CEO ständig in den Medien davon spricht das Arbeitgeber das einführen sollen...
      70 5 Melden
    • Pisti 06.07.2017 08:43
      Highlight Davide kann ich bestätigen, Homework ist vorbei.
      9 28 Melden
    • Dewar 06.07.2017 11:09
      Highlight Schrödingers Student/Asylant/Sozialschmarotzer: Arbeitet nicht, liegt auf der faulen Haut und zieht der ehrlich arbeitenden Bevölkerung das Geld aus der Tasche, nimmt uns aber gleichzeitig unsere Jobs weg und verstopft die ÖV und Strassen zu den Stosszeiten!
      Hoffe ja ernsthaft, dass dein Kommentar satirisch gemeint ist, sonst bitte mal den Logiksensor reinigen. Kannst ja morgens um halb acht im Zug zwischen Bern und Zürich mal eine Umfrage starten und mir dann sagen wieviele Prozent deiner Mitreisenden Asylsuchende sind. Wenn es mehr als 1% sind, spendiere ich dir einen Kafi vom Wägeli ;-)
      9 1 Melden
    • Pisti 06.07.2017 12:16
      Highlight Hab nie behauptet die oben genannten machen nichts! Weshalb die aber alle zur selben Zeit mit der Schule/Kurse beginnen müssen leuchtet mir nicht ein. Der Staat möcht Mobility Pricing einführen, aber es sind die Leute die sein Angebot nutzen, die genau zu Stosszeiten reisen müssen. Für micht geht das nicht auf.
      @Dewar in meinem Bus sind ca. 90% Asylbewerber und Schüler die damit reisen. Wir sind die Strecke früher noch mit dem Velo gefahren. Heute müssen die Kids den ÖV nwhmen oder das SUV-Mama Taxi.
      2 3 Melden
  • DailyGuy 06.07.2017 07:47
    Highlight Mobility Pricing ist ja recht ABER nur wenn folgende Dinge auch gelöst werden:

    - Flächedeckender Ausbau der Frequenzen im ÖV zu Randzeiten (gerade in Randgebieten, wo wir nur zwischen 7 Uhr 20 Uhr gute Verbindungen haben)

    - Kostengünstige Wohnungen werden gebaut und geförfert. Bei den jetzigen Immobilienpreisen ist es ja kein Wunder wenn die Leute lang pendeln.

    - Ein Schlachtplan des Bundesrats wie sie verhindern wollen, dass sich Arbeitgeber gegen "abnormale" Arbeitszeiten wehren.

    Diese Liste ist nicht abgeschlossen. Mehr zahlen können wir schon, wir erwarten aber auch etwas dafür.
    36 2 Melden
  • Grundi72 06.07.2017 07:47
    Highlight Mach ich schon heute. Ich gehe nur ins Office wenn ich psychische Meetings habe, ansonsten von zu Hause aus. Und wenn ins Office, dann zu Hause arbeiten bis ca 9:00 und dann los.

    Um diese Zeit sind dann einfach die vielen schleichenden Senioren auf den Strassen das Problem...
    8 42 Melden
    • Tilman Fliegel 06.07.2017 08:14
      Highlight Psychische Meetings😂😂😂
      Made my day
      61 1 Melden
    • Der Rückbauer 06.07.2017 08:20
      Highlight Bist Du bei den Meetins psychisch oder physisch anwesend?
      17 0 Melden
    • JJ17 06.07.2017 08:34
      Highlight Schön wenn man diese Möglichkeit hat, aber da gehören Sie definitiv zu einer klaren Minderheit.
      20 0 Melden
    • Makatitom 06.07.2017 13:12
      Highlight Du hast viel zu wenig psychische Meetings, grundi, sonst würdest du hier nicht immer so einen Stuss hinschreiben
      4 0 Melden
  • tanchiu 06.07.2017 07:41
    Highlight Weil sich ja auch sämtliche Arbeitnehmer es sich frei aussuchen können, wann sie bei der Arbeit zu erscheinen haben...
    55 0 Melden
  • Thinktank 06.07.2017 07:38
    Highlight Hat nicht der Staat mit seinem Wirschaftssprachrohr SECO erst grad verkündet, die Zuwanderung hätte nur positive Seiten? Der Staat ist verantwortlich, dass er seine Aufgabe nicht erfüllt hat, die Infrastruktur den von ihm importierten Bevölkerungswachstum anzupassen und nun will er die Bevölkerung bestrafen. Vorbei ist es mit dem Service Public und alle Menschen sind gleich. Es beginnt die Ära, dass sich nur noch Reiche ein angenehmes Leben leisten können. Wer Geld hat oder beim Staat arbeitet, kann sich Mobilität leisten, der Rest soll im Dunkeln zur Arbeit. Weiter gehts bei Privatschulen etc
    30 30 Melden
    • Makatitom 06.07.2017 13:22
      Highlight Von "nur" positive Seiten hat das SECO gar nichts gesagt, sondern davon, dass die positiven Seiten die negativen überwiegen. Aber alles verdrehen oder nur die Hälfte sagen ist so typisch, siehe Amstutz, der das Wort "zusätzlich" bei der Einwanderung fallen lässt etc. pp
      2 0 Melden
  • oXiVanisher 06.07.2017 07:37
    Highlight Wie wenn das Ticket lösen (da Abo) oder Vignette wechseln ein Problem wäre. Das sagt wohl auch nur einer der nicht Pendeln muss...
    Ich sehe nicht, wie die im Grundsatz gute Idee irgendwie anständig umgesetzt werden soll, ohne dass es zu einer Zweiklassen-Arbeitswelt und noch mehr Big-Brother führen soll.
    95 2 Melden
    • Tilman Fliegel 06.07.2017 07:53
      Highlight Vor allem hat das eine mit dem anderen gar nichts zu tun. E-Vignette geht auch ohne Mobility Pricing. Und wieso überhaupt ein englisches Wort dafür?
      33 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 06.07.2017 07:35
    Highlight Ein Affront sondergleichen. Als ob Leute um 6-9 freiwillig den Zug benutzen würden. Wie wäre es mit Angebote ausbauen?
    111 4 Melden
  • Siebenstein 06.07.2017 07:35
    Highlight Korrektur: ich meine natürlich die Mehrheit derer die nicht so einen hohen Lohn überwiesen bekommen.
    23 0 Melden
  • Tepesch 06.07.2017 07:35
    Highlight Mobility Pricing bekämpft die Symthome, aber nicht die Ursache des Problems.
    Zudem wird sich der Andrang zu den Stosszeiten kaum verringern, da viele fixe Arbeitszeiten haben und erneut wird es Unter- und Mittelschicht am härtesten treffen.
    Wenn, dann müsste man gleitende Arbeitszeiten und Home office fördern, so wie Arbeitsplätze in Gemeinden mit wenig Gewerbe und Industrie schaffen (Dezentralisierung).
    98 3 Melden
    • Firefly 06.07.2017 08:01
      Highlight Nein eben nicht Dezentralisierung sondern Zentralisierung, mehr erschwingliche Wohnungen in der Stadt, wo die meisten Leute arbeiten, sodass die Möglichkeit besteht in der Nähe der Arbeit auch zu wohnen und das Pendeln entfällt.
      9 23 Melden
    • Tepesch 06.07.2017 08:30
      Highlight @Firefly
      Eben, Dezentralisierung. Ziel sollte es sein, dass die Arbeitsplätze nicht all an einem Ort sind, sondern sich gleichmässig auf die einzelnen Kantone und Gemeinde verteilen, damit man eben dort arbeiten kann wo man wohnt.
      17 1 Melden
    • Firefly 06.07.2017 09:06
      Highlight Das ist schwieriger zu erreichen, die grossen Arbeitgeber siedeln sich nun mal in den Städten an, da gibts Infrastruktur, Inovation, Unis und Hochschulen... wie willst du zum Beispiel Google dazu bewegen in Hintersackingen ein Research Center zu betreiben oder die UBS eine Verwaltung?
      1 3 Melden
    • Tepesch 06.07.2017 09:46
      Highlight @Firefly
      Wenn am Ende alle in der Stadt wohnen wird es das Problem auch nicht lösen bzw. müssten auch in Grossstädten die Arbeitsplätze gleichmässig verteilt sein, damit man nicht pendeln muss.
      Es würde vermutlich schon reichen wenn man mittelgrosse Städte wie Winterthur, Frauenfeld oder Biel mehr fördern würde. Infrastruktur, Inovation und Hochschulen sind bereits vorhanden.
      Das nicht jede Gemeinde in Hinterpufiken für Vollbeschäftigung sorgen kann, ist mir bewusst, aber es kann auch nicht sein, dass sich alles auf Zürich, Genf und Basel verteilt.
      4 0 Melden
    • Tepesch 06.07.2017 09:49
      Highlight @Firefly
      Zudem sei angemerkt, dass bei uns die KMUs 2/3 aller Arbeitsplätze stellen. Wichtig ist nicht unbedingt wo sich die grossen niederlassen, sondern die vielen kleinen.
      3 0 Melden
  • kleiner_Schurke 06.07.2017 07:34
    Highlight Warum muss man das zuerst erfassen und Analysieren. In England gibt es das schon lange. Tickets zur Peak hour oder off Peak usw. Wan die Peaks sind ist ja wohl jedem klar. Da darf man dann für die Strecke London Cardiff Preise von 60 bis 700 Pfund bezahlen. 60 Pfund ein Ticket erster Klasse in einem fest bestimmten Zug zu einer fest bestimmten Zeit. Ein Ticket ohne jegliche Beschränkungen kostet mehr als das 10fache. Wer ist schon so dämlich und bezahlt dann solche gestörte Preise? Dann fährt man dann halt Auto.
    33 10 Melden
  • dieBied 06.07.2017 07:34
    Highlight Dies würde absolut die falschen Leute bestrafen! Grundsätzlich haben vorallem Menschen mit eher geringen Löhnen feste Arbeitszeiten, während Menschen mit Kaderberufen, Banker, usw. eher Gleitzeiten haben, womit sie noch mehr sparen können, während die, die sowieso weniger haben, noch zusätzlich bestraft werden! Nicht wirklich fair...
    98 3 Melden
  • N. Y. P. 06.07.2017 07:33
    Highlight Echt der Hammer ! Das müssen ja Riesenleuchten sein, die auf so eine geniale Idee kommen.
    Wir fahren ja zum Plausch zwischen
    6 und 9 Uhr in der Gegend herum !!

    Erst in einer zweiten Etappe ab 2019 sind Versuche mit freiwilligen Testkunden möglich.

    Aha.

    Das wird dann inetwa so gehen :
    "Hallo, wir suchen Freiwillige, die 30 % mehr bezahlen für ihr Abo. Wir werden nach dem Versuch aber nachfragen, wie toll sie es empfunden haben, mehr zu bezahlen. Also, sind sie dabei ?"

    97 2 Melden
    • MacB 06.07.2017 07:55
      Highlight Ich bin ja auch kein Fan der Idee. Aber ich halte es tatsächlich für Leuchten, du musst die Idee nur mal zu Ende denken.

      Man kann es auch so lösen, dass per Gesetz der Arbeitgeber dafür aufkommen muss. Und plötzlich werden sich einige Arbeitszeiten (v. a. Bürojobs) um 1-2h nach vorne oder hinten verlagern.

      Wege gibt es immer aber man muss sie auch mal beschreiten. Trotzdem hoffe ich auch, dass sich die Idee nicht durchsetzt.
      9 12 Melden
    • R. Peter 06.07.2017 09:08
      Highlight MacB, Arbeitgeber bluten zu lassen nützt auch nichts, damit werden einfach die Lohnkosten für Arbeitnehmer mit inflexiblen Jobs erhöht und damit deren Löhne gesenkt...

      wir sind tagaktive Wesen, die grosse Mehrheit möchte am Tag arbeiten und den Feierabend zu Hause verbringen. Das Problem ist die Zentralisierung der Arbeitsplätze und das anhaltende ungeheure Bevölkerungswachstum.
      9 15 Melden
    • MacB 06.07.2017 11:02
      Highlight Ich sage nicht es ist leicht und ich sage auch, hoffentlich wirds nichts.

      Mir geht's nur darum, dass man solchen Ideen auch Raum geben muss. Lösbar ist alles, man muss es halt mal versuchen. Und das macht der Bundesrat jetzt, was ich super finde.
      1 2 Melden
  • Siebenstein 06.07.2017 07:33
    Highlight Erstens, auch wenn ich persönlich in der Lage bin mir, begrenzt, auszulesen wann ich fahre, die Mehrheit kann das nicht, und die würde für diesen Spass blechen müssen!

    Zweitens, wie in dem Artikel ganz richtig angemerkt wurde, das Volk hat das letzte Wort!

    Also: abfahren!
    62 1 Melden
  • Sir Lawrence 06.07.2017 07:30
    Highlight Was für ein Argument! Ich fühle mich brutal gestresst, einmal im Jahr die Vignette abzukratzen. Dafür zahle ich natürlich gerne
    69 1 Melden
    • Matthias Studer 06.07.2017 08:14
      Highlight Zumal die elektronische Vignette so oder so kommt.
      8 1 Melden
  • majortom79 06.07.2017 07:30
    Highlight Man sollte besser mal schauen, dass die Schulen nicht auch um 8 Uhr beginnen. Dann wäre in der Rush Hour bereits mehr Platz für die übrigen Pendler ohne gleitende Arbeitszeiten – so wie ich. Entspannter wäre es zudem auch ;-)
    36 6 Melden
    • Siebenstein 06.07.2017 07:50
      Highlight Ein Durcheinander bei den Schulzeiten wäre für die Eltern allerdings auch wieder ein Horror!
      14 8 Melden
    • majortom79 06.07.2017 08:14
      Highlight Ja, stimmt. Da geb ich dir Recht. Verzwickte Situation :-/
      7 2 Melden
    • Lagertha 06.07.2017 09:38
      Highlight Man könnte bei den Studenten ansetzen. Jetzt in der vorlesungsfreien Zeit ist der Zug schon merklich weniger voll. Wenn die Uni etwas versetzt beginnen würde, wäre das eine Entlastung. In Rotkreuz testet man das, glaube ich, aktuell.
      7 2 Melden
  • TheMan 06.07.2017 07:28
    Highlight Versteh ich das richtig, Leute die Pendeln müssen, da diese zur Arbeit müssen. Sollen mehr bezahlen. Obwohl diese Menschen keine Schuld haben. Ich muss Täglich Pendeln zur Arbeit. Dank Der PFZ haben wir immer mehr Leute im Zug und auf der Strasse. Danke SP für all das. Immer mehr zu bezahlen.
    31 119 Melden
    • kupus@kombajn 06.07.2017 07:58
      Highlight Im Artikel ist es übrigens ein SP-Mann, der sich sehr kritisch dazu äussert.
      47 3 Melden
    • Dewar 06.07.2017 08:30
      Highlight SP-Schwaab kritisiert ja gerade das Vorhaben und stellt sich hinter die Arbeitnehmer was Datenschutz und hohe Preise angeht (macht die SP auch bei Steuern, Konsumenten- und Mieterschutz). Dass die PFZ die alleinige Ursache für die Pendlerströme ist, ist ein Märchen. Anstatt einfach eine Partei blind zum Sündenbock für des eigene Elend verantwortlch zu machen, könnte man auch mal angfangen, das eigene Weltbild zu differenzieren.
      31 1 Melden
    • Midnight 06.07.2017 08:47
      Highlight @TheMan Und wieder mal ist die SP an allem Schuld. Es ist wohl langsam an der Zeit, eine neue Platte aufzulegen. Diese hier hat offenbar einen Sprung...
      30 1 Melden
    • TheMan 06.07.2017 09:07
      Highlight Die Zuwanderung und der zunehmende Verkehr durch die Zuwanderung, haben wir aber Dank der SP.
      2 31 Melden
    • TheMan 06.07.2017 09:42
      Highlight Midnight. Leider ist es Tatsache, das die SP in dieser Sache die Schuld hat. Würde Sie die 10000 Zuwanderer pro Jahr, welche Sie dazumals gesagt haben komne durch die PFZ. Zulassen und danach Grenzen Schliessen, hätten wir diese Probleme nicht. Übrigens hat Watson die Seco nur Halbherzig Zitiert. Probleme dank PFZ. Arbeitslosenkasse und AHV werden Überstrapaziert.
      1 27 Melden
    • ArcticFox 06.07.2017 16:09
      Highlight Die Pendlerströme und der vielbeschworene Dichtestress kommen daher, dass der Bünzli in seinem Häuschen auf dem Land wohnen will, die grossen Firmen jedoch die Arbeitsplätze in den Städten zentralisieren. PFZ hin oder her...
      2 0 Melden
    • TheMan 06.07.2017 16:46
      Highlight ArcticFox der Bünzlo oder Büetzer, kann sich in den Grossstädten gar keine Wohnung Leisten. Auf dem Land geht das noch. Da aufgrund der PFZ der Leerstand der Wohnung so geschrumpft ist, das keine Büetzer mehr sich in Zürich usw eine Wohnung liesten kann. Den die Vermieter setzen durch die Nachfrage, die Miete so hoch. Die Erbauer sehen, die Wohnung gehen auch Weg. Somit können wir Teure Wohnung bauen. Für die Armen und Mittelstand wird nichts gebaut. In meiner Gemeinde haben Sie Blöcke mit Sozialwohnung Bodengleich gemacht. Teure Blöcke entstehen. Dank Links.
      0 2 Melden
  • grumpy_af 06.07.2017 07:26
    Highlight Ohh wooow, soviel Komfort! Vignette nicht mehr abkratzen müssen! Krass.
    64 0 Melden
  • Hexentanz 06.07.2017 07:25
    Highlight Es ist ja wiedermal Fraglich, warum man die ÖV Benutzer abstrafen will nebst bereits teureren Tickets. Diejenigen, die sich bereits Stillschweigend jeden Tag in den Zug pressen und das so hinnehmen..

    Hingegen schaut man sich die Autobahnen an, z.B. A2 Hagnau in Basel:

    Da hats am Morgen und am Abend ca. >50-60% EU Kennzeichen. Vielleicht sollte man dort Mobility Pricing Einführen, und nicht bei den Menschen, welche schon mit ihrem fast selbstlosen Gang zum Zug für eine Entlastung an vielen anderen Orten sorgen.

    But just my 2 cents / in b4 mimi svp Gedankengut
    44 8 Melden
  • Lagertha 06.07.2017 07:24
    Highlight Also bei uns gibt es einfach die Vorgabe, dass zwischen 7:30 und 8:30 erschienen werden muss, daraus ergibt sich dann auch Feierabend pünktlich zur Rush Hour. Ich würde auch lieber später anfangen und dafür länger bleiben, aber das geht halt nicht. Der Rentnerwanderverein "fröhlicher Pilatusblick", der um 7:30 morgens ein ganzes Zugabteil reserviert und dann über die Leute meckert, die zur Arbeit müssen, hätte da eher eine Wahl.

    So oder so, solange die Arbeitgeber da nicht flexibler werden und die Arbeitnehmer, aus welchen Gründen auch immer, keine Wahl haben, ist das einfach unfair.
    84 1 Melden
    • kupus@kombajn 06.07.2017 08:01
      Highlight Und es sind ja nicht nur die unflexiblen Arbeitszeiten. Ich war einer, der früher eher spät mit der Arbeit begonnen und entsprechend spät Feierabend gemacht hat. Das tue ich seit ein paar Jahren nicht mehr. Meine Kinder sollen ja auch noch etwas von ihrem Vater haben.
      29 1 Melden
    • Lagertha 06.07.2017 09:28
      Highlight Und das kommt dann noch dazu.
      4 0 Melden
  • Jaing 06.07.2017 07:23
    Highlight Schlussendlich wird es vor allem für die weniger verdienenden teurer, die in ihren Jobs keine flexiblen Arbeitszeiten haben.
    Und die Argumente von Grossen, wie dass das Abkratzen der Vignette wegfällt sind ein Witz.
    59 1 Melden
  • Theor 06.07.2017 07:21
    Highlight Schnappsidee.
    37 2 Melden
  • Gantii 06.07.2017 07:21
    Highlight geil, muss ich zwar kein Ticket mehr lösen aber dafür kennt die SBB mein ganzes leben?!
    42 2 Melden
    • ands 06.07.2017 08:48
      Highlight Das kennt Google schon lange und viel detaillierter.
      5 0 Melden
    • Gantii 08.07.2017 09:57
      Highlight ands, musst du google benützen wenn du zugfahren willst? musst du? im gegensatz zu den suchmaschinen (duckduckgo etc) kann ich bei der SBB nicht auf andere anbieter wechseln, merkst du den unterschied?
      0 0 Melden
    • ands 08.07.2017 22:37
      Highlight @ Gantii: Ob du die Suchmaschine Google benutzt, ist dir überlassen. Das ist aber nicht das, was ich meine. Es reicht, wenn du dich mit einem normalen Browser im Internet bewegst. Suche mal bei der Suchmaschine deiner Wahl nach "Google Analytics".
      0 0 Melden
    • Gantii 20.07.2017 15:21
      Highlight @ands wenn du nicht fähig bist, Google Analytics zu blocken ( wie übrigens alle anderen Tracker auch) ist das Internet eventuell nichts für dich.. just sayin'
      0 0 Melden
  • Ökonometriker 06.07.2017 07:19
    Highlight Stiegen die Pendelkosten, müssten die Arbeitgeber in der Stadt die Löhne entsprechend erhöhen oder home office anbieten um mit den Arbeitgebern in der Agglomeration mithalten zu können. Sonst wechseln die Angestellten.
    Mit Mobilitypricing könnte dann auch ein Ausbau der Infrastruktur finanziert werden.
    Derzeit tragen die Arbeitnehmer allein die Folgen des Dichtestress ohne Aussicht auf Besserung.

    Wichtig ist, dass die Einnahmen aus Mobility Pricing nicht zum Senken der Steuern für Reiche gebraucht würden. Sonst ist die Übung wie das Energiegesetz nur eine Umverteilung von Arm Nach Reich.
    11 12 Melden
  • Taiyou 06.07.2017 07:12
    Highlight Verwöhnte Schweizer... Solange man noch in den Zug einsteigen kann, sehe ich das Problem nicht. 30min stehen sollte man noch können. In jeder Grossstadt dieser Welt stehen Leute in der U-Bahn, warum können wor das nicht.
    19 31 Melden
    • oXiVanisher 06.07.2017 08:00
      Highlight Bei dem was wir für dir Infrastruktur hinblättern, dürfen wir das IMHO erwarten.
      26 3 Melden
    • Boki Peterson 06.07.2017 08:14
      Highlight Du vergleichst Birnen mir Äpfel mein Lieber ;-)
      9 1 Melden

Palliativärztin über ihre Arbeit: «Manchmal fragt das Kind, ob es nun sterben muss»

Jedes Jahr sterben in der Schweiz rund 500 schwerkranke Kinder. Eva Bergsträsser ist Palliativmedizinerin am Universitäts-Kinderspital Zürich. Sie erzählt, warum es in ihrer Arbeit um das Sterben geht, jedoch besonders um das Leben.

Er wollte noch einmal Weihnachten feiern – und bat dazu um Post aus aller Welt. Die Geschichte des krebskranken neunjährigen Jacob aus Amerika berührte Menschen rund um den Globus. Vor einer Woche ist Jacob verstorben. Auch in der Schweiz sterben pro Jahr rund 500 schwerkranke Kinder.

Eva Bergsträsser ist Kinderonkologin und Palliativmedizinerin am Universitäts-Kinderspital Zürich. Fast jede Woche stirbt einer ihrer kleinen Patienten.

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