Schweiz
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Zuger Sex-Affäre: Spiess-Hegglin ist nicht mehr Parteipräsidentin



Seit 2013 hatte die Zuger Partei «Alternative – die Grünen» zwei Co-Präsidentinnen: Barbara Beck-Iselin und Jolanda Spiess-Hegglin. Nun ist Letztere auf Wunsch ihrer Partei nicht mehr im Amt. Offiziell spricht man von einer Sistierung.

Ende September hatten die Zuger Kantonalparteien FDP, CVP, SP und GLP genug vom Skandal um die AL/Grünen-Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin und den SVP-Mann Markus Hürlimann: In einem offenen Brief forderten sie, die beiden sollten von ihren Ämtern zurücktreten. 

Die Zuger Kantonsraetin Jolanda Spiess-Hegglin am Donnerstag 29. Januar 2015 im Zuger Kantonsrat im Regierungsgebaude von Zug. Der Zuger SVP-Kantonsrat Markus Huerlimann will trotz der Sex-Affaere und den Ermittlungen gegen ihn nicht aus dem Parlament zuruecktreten. Er sei es seinen Waehlern schuldig, jetzt gute Parlamentsarbeit zu leisten, sagte er am Donnerstagmorgen vor der Ratssitzung. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Jolanda Spiess-Hegglin ist nicht mehr Parteipräsidentin.
Bild: KEYSTONE

Während Hürlimann bereits im Januar 2015 kurz nach der Landamannfeier, im Zuge welcher es zur Sex-Affäre kam, als Präsident der kantonalen SVP zurückgetreten war, ist nun auch die 34-Jährige nicht mehr Co-Präsidentin ihrer Zuger Partei AL/Grüne, wie 20 Minuten schreibt.

«Dies ist keine Abwahl, keine Niederlage und keine Kapitulation, sondern rein organisatorisch», sagte Spiess-Hegglin gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Spiess-Hegglin stand der Partei seit 2013 gemeinsam mit Barbara Beck-Iselin vor, die in der aktuellen Ausgabe der Neuen Zuger Zeitung wie folgt zitiert wurde: «Wir haben die Co-Präsidentschaft sistiert».

Sie begründet es damit, dass man Spiess-Hegglin entlasten wolle. «Wir haben uns zu diesem Schritt entschieden, als Jolanda Spiess-Hegglin krankgeschrieben wurde. Dies wurde in einem einvernehmlichen Gespräch vereinbart», so Beck-Iselin. (aargauerzeitung.ch)

 

 

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