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Zuger Sex-Affäre: Spiess-Hegglin ist nicht mehr Parteipräsidentin



Seit 2013 hatte die Zuger Partei «Alternative – die Grünen» zwei Co-Präsidentinnen: Barbara Beck-Iselin und Jolanda Spiess-Hegglin. Nun ist Letztere auf Wunsch ihrer Partei nicht mehr im Amt. Offiziell spricht man von einer Sistierung.

07.10.15, 10:20 07.10.15, 14:05

Ende September hatten die Zuger Kantonalparteien FDP, CVP, SP und GLP genug vom Skandal um die AL/Grünen-Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin und den SVP-Mann Markus Hürlimann: In einem offenen Brief forderten sie, die beiden sollten von ihren Ämtern zurücktreten. 

Jolanda Spiess-Hegglin ist nicht mehr Parteipräsidentin.
Bild: KEYSTONE

Während Hürlimann bereits im Januar 2015 kurz nach der Landamannfeier, im Zuge welcher es zur Sex-Affäre kam, als Präsident der kantonalen SVP zurückgetreten war, ist nun auch die 34-Jährige nicht mehr Co-Präsidentin ihrer Zuger Partei AL/Grüne, wie 20 Minuten schreibt.

«Dies ist keine Abwahl, keine Niederlage und keine Kapitulation, sondern rein organisatorisch», sagte Spiess-Hegglin gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Spiess-Hegglin stand der Partei seit 2013 gemeinsam mit Barbara Beck-Iselin vor, die in der aktuellen Ausgabe der Neuen Zuger Zeitung wie folgt zitiert wurde: «Wir haben die Co-Präsidentschaft sistiert».

Sie begründet es damit, dass man Spiess-Hegglin entlasten wolle. «Wir haben uns zu diesem Schritt entschieden, als Jolanda Spiess-Hegglin krankgeschrieben wurde. Dies wurde in einem einvernehmlichen Gespräch vereinbart», so Beck-Iselin. (aargauerzeitung.ch)

 

 

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