Schweiz

Nicht alle ihre Artgenossen haben ein Dach über dem Kopf. Das bringt manche verwilderte Katze in der Schweiz in den Fokus von Jägern. Bild: Michael Probst/AP/KEYSTONE

Warum Schweizer Jäger zuhauf Katzen schiessen, aber nicht darüber sprechen

Tierschützer, Jäger und Wildhüter beobachten mehr ausgesetzte und verwilderte Katzen. Besonders in der Ferienzeit und bei Umzugsterminen werden viele Katzen ausgesetzt. Weil die herrenlosen Tiere sich stark vermehren und das ökologische Gleichgewicht stören, schiessen die Jäger sie ab.

05.05.17, 14:05 06.05.17, 06:10

300'000: So viele verwilderte, herrenlose und sonstige nicht betreuten Katzen könnten gemäss einer Schätzung der Umweltorganisation «Network for Animal Protection» von 2014 in der Schweiz leben. 

Dazu tragen vor allem zwei Faktoren bei: nicht kastrierte Katzen vermehren sich rasend schnell. Von einem einzigen Katzenpärchen aus könnten theoretisch innerhalb von 12 Jahren 80 Millionen Katzen entspringen, wenn kein einziges Tier kastriert wird.

Der zweite Faktor: Hierzulande setzen Katzenbesitzer ihre Tiere vermehrt absichtlich aus. Die beiden Ursachen kombiniert führen zu einer Zunahme der herrenlosen Katzen, die durch Wälder und Wiesen streifen.

Das Jagdgesetz des Bundes erlaubt ganzjährig den Abschuss verwilderter Hauskatzen im Wald. Oberstes Ziel des Gesetzes ist der Schutz der Artenvielfalt und der Lebensräume einheimischer Wildtiere. Das Ergebnis: Jäger schiessen Katzen.

Wachsende Nachlässigkeit beim Kastrieren

Die Zunahme herrenloser Katzen bestätigen verschiedenste Akteure: «Wir Jäger haben den Eindruck, dass es bei den verwilderten Katzen eine Zunahme gibt», sagt David Clavadetscher, Geschäftsführer von Jagd Schweiz, dem Dachverband der Jägerschaft.

Urs Büchler, Präsident des Schweizerischen Verbands der Wildhüter (SVWH), spricht von einer «sehr hohen Frequenz von im Wald umherstreifenden Katzen». Ob es sich dabei um verwilderte Katzen oder Hauskatzen auf Ausflügen handelt, lasse sich aber nicht feststellen.

«Als Wildhüter und Jäger kann man eigentlich nur verlieren, wenn man eine Katze schiesst »

Urs Büchler, Wildhüter

Tierschützer sehen die Katzenbesitzer als Urheber für die Zunahme bei den herrenlosen Vierbeinern. Einerseits indem sie ihre Katzen bewusst aussetzen, anderseits indem sie auf Kastrationen verzichten und somit den Zuwachs der Katzenpopulation beschleunigen.

«Meinem Eindruck nach gibt es eine ganz klare Zunahme bei den Findelkatzen» sagt Astrid Becker, Präsidentin des Aargauischen Tierschutzvereins (ATS). Zu den Findelkatzen gehören auch absichtlich ausgesetzte Katzen. Eine besonders starke Zunahme von Findelkatzen stellt Becker jeweils rund um die wichtigen Umzugstermine 1. April und 1. Oktober sowie in der Sommerferienzeit  fest.

Susy Utzinger, Geschäftsführerin der gleichnamigen Stiftung für Tierschutz, beobachtet seit einigen Jahren eine wachsende Nachlässigkeit beim Kastrieren von Katzen: «Jeder Katzenhalter findet es süss, wenn bei ihm zuhause kleine Kätzchen zur Welt kommen. Und es finden sich auch immer Nachbarskinder, welche die Jungen noch so gerne nehmen.»

Mehr Abschüsse in den Sommerferien

Aber das seien dann teilweise dieselben Tiere, welche ein paar Monate später ausgesetzt oder davonlaufen würden, «wenn man für die langen Ferien wegfährt und sich niemand mehr um die Katzen kümmert», sagt Susy Utzinger: «Diese Zusammenhänge wollen viele Leute nicht sehen.» Dabei hätten ihr Wildhüter erzählt, dass sie während den Sommerferien gehäuft ausgewilderte Katzen im Wald antreffen und diese erschiessen.

Für Wildhüter Urs Büchler ist das Abschiessen von verwilderten Katzen im Wald ein heikles Thema. Die Katze sei eines der häufigsten Raubtiere in der Schweiz, mit «nicht zu unterschätzender Wirkung» auf teilweise bedrohte Kleinsäuger, Amphibien und Vögel. «Doch als Wildhüter und Jäger kann man eigentlich nur verlieren, wenn man eine Katze schiesst», sagt Büchler. Dementsprechend wenig werde auch darüber gesprochen.

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Auch für David Clavadetscher von Jagd Schweiz ist das Schiessen von Katzen eine emotionale Angelegenheit. Aber das Gesetz gebe den Jägern das Recht, streunende Katzen im Wald zu schiessen. Das Ziel sei, die Wildtierpopulation zu regulieren. «Persönlich bin ich der Ansicht, dass verwilderte Hauskatzen der Wildbahn entzogen werden müssen», sagt Clavadetscher: «Wo streunende Katzen das ökologische Gleichgewicht stören, greifen wir Jäger regulierend ein.»

Aussetzen einer Katze ist Tierquälerei

Verlässliche Statistiken zum Abschuss von Katzen auf gesamtschweizerischer Ebene fehlen. In Zürich wurden laut Kantonsbehörden seit Beginn der Erhebung 2009 acht verwilderte Hauskatzen durch Jagdpächter und Jagdaufseher erlegt. Beim Kanton Aargau heisst es, die Jäger würden beim Abschuss von Katzen «äusserst zurückhaltend» vorgehen.

Auch das Phänomen von absichtlich ausgesetzten Katzen lässt sich schwer beziffern. Zwischen 2011 und 2015 hat die «Stiftung für das Tier im Recht» 17 Strafverfahren dokumentiert. Neuere Zahlen liegen noch nicht vor. Andreas Rüttimann, Jurist bei der Stiftung, geht von einer hohen Dunkelziffer aus. 13 der 17 Verfahren führten zu einer Verurteilung.

«In der Schweiz fehlt  eine ganzheitliche Strategie zum Umgang mit verwilderten Katzen»

Susy Utzinger, Tierschützerin

Gemäss Tierschutzgesetz ist beim Aussetzen einer Katze der Straftatbestand der Tierquälerei erfüllt, sofern der Täter das Tier bewusst loswerden wollte. Eine solche Tat kann mit Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen sanktioniert werden, wie Rüttemann erklärt.

Tierschutzorganisationen wie die «Susy Utzinger Stiftung» oder der ATS versuchen, dem Problem von ausgesetzten und verwilderten Katzen mit Informationskampagnen und gross angelegten Kastrationsaktionen beizukommen. Für Utzinger fehlt in der Schweiz eine ganzheitliche Strategie zum Umgang mit verwilderten Katzen und zur Förderung der Kastration von Hauskatzen. Der Abschuss durch Jäger und Wildhüter halten die Tierschützerinnen Utzinger und Becker für den falschen Weg. 

Quiz: Wildkatze oder Stubentiger? 

1.Erkennst du die Wildkatze?
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2.Welches ist die Asiatische Wildkatze?
3.Mit diesen Background-Infos kannst du die Asiatische Wildsamtpfoten bestimmt eruieren …
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4.Zurück nach Europa: Wie sah nun nochmals die europäische Version einer Wildkatze aus?
5.Wir geben dir noch eine Chance! Welches ist die hiesige Wildkatze?
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6.Und jetzt nach Russland. Wie sehen die Wildkatzen im grossen Norden aus?
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7.Ganz schön warm hat es dafür die Serval-Katze. Weisst du welche?
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8.Apropos grosse Miezen. Auf unserem Kontinent lebt der Eurasische Luchs, der ein klein wenig diabolisch aussieht. Der kanadische Luchs hingegen ist zuckersüss (jedenfalls als Baby). Weisst du welchen wir meinen?
Andreas Tille/ wikimedia
9.Na gut, eine haben wir noch. Eine ganz moderne Katzenart hat sich im Verlauf der letzten Jahre die Unweiten des Worldwidewebs zu eigen gemacht. Es handelt sich um eine sehr diverse Rasse, welche vor allem durch ihren dominant dusseligen Charakter auffällt. Schon davon gehört?

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Brikne, 20.7.2017
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129Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pitri76 06.05.2017 15:56
    Highlight Ein schlecht recherchierter Beitrag! Schade! Ein weiteres Mal geraten Katzen, insbesondere verwahrloste und vewilderte Katzen ins Kreuzfeuer!
    Dazu wird in keinem Satz erwähnt, dass sich weit über 100 Organisationen für eine Kastrations-Initiative einsetzen, um das Leid der verwilderten Katzen auf humane Art zu bekämpfen!
    Deshalb: kastrationspflicht.ch unterschreiben!
    11 5 Melden
  • gizmoo 06.05.2017 13:33
    Highlight Etwas was bei dieser Diskussion etwas vergessen geht ist, das die wildernden Katzen auch ziemlich teuer sind.
    Über Subventionen (und andere Zwangsmassnahmen) nötigen/motivieren/zwingen wir die Landwirte Steinhaufen/Holzhaufen usw. anzulegen, damit sich die Biotop-Vielfalt erhöht. Diese Biotopverbesserungen verkommen aber eigentlich nur zu Anfütterungsstellen für die Katzen und der Effekt verpufft.
    Was anderes: Ich kenne keinen Jäger der Katzen schiesst, das ist viel zu heikel und man kann als Jäger nur verlieren.
    Ausnahmen gibt es bei kranken/verletzten Katzen (tierschutzrelevant).
    5 3 Melden
  • Simazu 06.05.2017 11:44
    Highlight Es ist ernüchternd, dass eine namhafte Tierschützerin davon spricht, dass es keine schweizweite Strategie gibt, und dabei weglässt, dass mit kastrationspflicht.ch eine ihr sicherlich bekannte Initiative läuft, mit welcher sich weit über 100 Organisationen mit gemeinsamen Kräften für die Schaffung einer ebensolchen Strategie einsetzt, um das Leid verwilderter Katzen in der Schweiz auf humane Art in den Griff zu bekommen. Statt dem (teilweise willkürlichen) Abschuss durch Jäger bevorzuge ich eine Kastration und Betreuung gemäss Tierschutzgesetz (inkl. Konsequenzen für Nichteinhaltung).
    17 3 Melden
  • ovatta 06.05.2017 10:27
    Highlight Es kann doch nicht so schwierig sein, die Tiere mit Lebendfallen zu fangen, damit die Besitzer gefunden werden können. Chips sollten selbstverständlich obligatorisch sein.
    7 5 Melden
    • gizmoo 06.05.2017 13:25
      Highlight Schwierig ist es nicht - aber unheimlich zeitaufwändig. Sie müssen alle 24h die Fallen kontrollieren und müssen dann mit jeder Katze zum Tierarzt um den Chip zu kontrollieren. Dann gehen Sie mit der Katze zum Besitzer (...der die Katze dann umgehend wieder frei lässt). Dazu kommt die Problematik von Fehlfängen bei Lebendfallen.
      Ehrlich: ich kenne in meinem Umfeld keinen Jäger der aktiv und ausgeprägt die Fallenjagd betreibt...unter anderem eine Folge der tiefen Pelzpreise. Da fehlts dann auch an Knowhow und Material...
      4 0 Melden
    • ovatta 06.05.2017 14:37
      Highlight Chipleser könnten sogar als App möglich sein (ok, man darf das Telefon nicht auf die Jagd nehmen)
      Einem Jäger sollte es zumutbar sein, das nötige Know-How zu erwerben, (läuft mit ner Waffe rum, sollte also auch den nötigen Grips haben!) auch der Wildhüter oder Jagdaufseher könnte dies übernehmen!
      1 4 Melden
    • ovatta 06.05.2017 14:39
      Highlight Jedoch werden auch am Strassenrand aufgelesene Katzen noch längst nicht routinemässig auf Chips geprüft
      2 0 Melden
  • Captain Downtown 06.05.2017 07:38
    Highlight Also von wegen Gleichgewicht. Ja der Mensch nimmt Einfluss und hat die Natur stark verändert. Grosse Raubtiere existieren durch uns nicht mehr und darum müssen wir nun gezielt diese Rolle übernehmen. Dasselbe gilt ja auch bei Katzen. Ihre Population ist viel zu gross und unkontrolliert. Unsere Verehrung dieser schmusigen Fellknäuel fügt z.B. dem Wildvogelbestand ernsthaften Schaden zu, usw.
    Darum braucht es dringend Aufklärung, Regulationen, Kastrationen und auch Abschüsse.
    Wir haben diesen Einfluss und deswegen müssen wir diese Verantwortung auch wahrnehmen. So schwer ist das nicht.
    12 4 Melden
  • Mockingbird 05.05.2017 23:30
    Highlight Ich wohne ziemlich nah am Wald und habe zwei Freigänger-Kater. Die bringen aber nur Mäuse. Beide geimpft, gechippt und kastriert, das ist für mich selbstverständlich. Aber sie tragen kein Halsband, wegen der Strangulierungsgefahr. Beim Gedanken, dass einer der beiden mal abgeschossen werden könnte, dreht sich mir der Magen um. Horror!
    17 7 Melden
  • Bijouxly 05.05.2017 20:51
    Highlight Also wenn die Zahlen stimmen, reden wir von 9 Katzen in 8 Jahren. Also beruhigt euch. Und alle die hier kommentieren als würden Jäger wahllos und ohne Respekt Tiere abknallen, informiert euch mal!
    36 5 Melden
  • Maxell182 05.05.2017 20:43
    Highlight Mindestlohn für Katzenjäger!
    12 14 Melden
  • Örsu 05.05.2017 20:27
    Highlight Liebe Wohlstandsgesellschaft, ich hoffe ihr habt heute alle schon ein putziges Katzenbild oder -video geteilt.

    @Watson: catson, echt?!?
    12 1 Melden
  • Repplyfire 05.05.2017 19:52
    Highlight Ich liebe Katzen, genau desswegen möchte ich keine halten. Zu viele Katzen stören das Gelichgewicht der Natur. Des Jägers Aufgabe ist es das Gelichgewicht so gut wie möglich zu wahren und daher soll er meiner Meinung nach wildernde Katzen auch schiessen dürfen.
    33 5 Melden
  • Chuchichäschtli 05.05.2017 19:46
    Highlight Es ist ein riesenproblem das es Leute gibt die sich Katzen anschaffen und dann die verantwortung dafür nicht tragen wollen. Auch das verschenken von Katzen ist Verantwortungslos wenn dies nicht mit dem beschenkten abgemacht wurde. Und was noch schlimmer ist, dass Katzen für herzige Videos misbraucht werden und dann vor die Tür gestzt werden.
    36 0 Melden
  • Kimelik 05.05.2017 19:03
    Highlight Okay aber jetzt mal ehrlich wieso, dass es um die Umzugstermine mehr "verwilderte" Katzen hat ist ja schon klar oder? Katzen versuchen "nach Hause" zu gehen und verlaufen sich auch Mal oder haben relativ lange bis sie zu Hause sind. In der Ferien Zeit werden diese evtl. von Nachbarn betreut und sind weniger zu Hause ja ja auch niemand zu Hause ist.
    Die Jäger sprechen nicht darüber, weil ihr sinnloses Hobby sonst verboten würde. Eine Regulation der Wildtiere wäre nämlich nicht nötig wenn es wieder Raubtiere gäbe. Peinlich ist, sogar die Amis schaffen es Raubtiere wieder anzusiedeln.
    24 49 Melden
    • Bijouxly 05.05.2017 20:44
      Highlight Und welche Raubtiere willst du denn in unseren Wohngegenden ansiedeln? Den Wolf? Tolle Idee. Die Schweiz ist einiges dichter besiedelt als die USA, das geht hier nicht so einfach^^ http://? Den Wolf
      15 8 Melden
  • elivi 05.05.2017 18:57
    Highlight Kastration und chip gehört bei mir zum standart prozess wenn man eine katze anschafft. Leider gibts zu viel leute die gern kleine katzenbabies zu hause wollen einfach so .... Sind wahrscheinlich die gleichen die ein menschen baby machen einfach so ...
    38 3 Melden
    • lily.mcbean 06.05.2017 11:17
      Highlight Ja, es hat schon auch viel mit der gegebenen Intelligenz zu tun...
      1 1 Melden
  • p4trick 05.05.2017 18:13
    Highlight Als ich klein war hat der Nachbars Hund unser Mehrsäuli getötet. Schiesst alle Hunde ab! Und schiesst auch die Menschen ab die wildern auch. Schiesst um Gottes Willen einfach alles über den Haufen!
    20 45 Melden
    • phreko 05.05.2017 18:56
      Highlight 300'000 sind keine "Unfälle" mehr. Wenn 300'000 Hunde Mehrschweinchen reissen, dann können wir nochmals diskutieren.
      28 7 Melden
  • pun 05.05.2017 17:49
    Highlight Titel: "Warum Schweizer Jäger ZUHAUF Katzen schiessen, aber nicht darüber sprechen"

    Artikel: "In Zürich wurden laut Kantonsbehörden seit Beginn der Erhebung 2009 acht verwilderte Hauskatzen durch Jagdpächter und Jagdaufseher erlegt."

    Pun: ACHT abgeknallte Büsis in acht JAHREN in einem der grössten Kantone ist "zuhauf"?

    @Team Watson: Stimmen diese Zahlen nicht oder lasst oder ihr die Produktion eure Titel setzen, ohne, dass die den Artikel gelesen haben muss? (Oder übersehe ich etwas entscheidendes?)
    74 3 Melden
    • iNDone 05.05.2017 20:36
      Highlight Ist denn der Abschuss einer verwilderten Katze meldepflichtig? Es wird wohl kaum darüber geredet...
      8 3 Melden
  • Thinktank 05.05.2017 17:28
    Highlight Warum nicht das Kastrieren gratis anbieten. Überall werden Subventionen gesprochen. Hier macht es doch Sinn.
    41 15 Melden
    • DerTaran 05.05.2017 20:21
      Highlight Vor allem, weil der Katzeneigentümer egentlich keinen Nutzen davon hat sein Büsi zu kastrieren, die Gesellschaft sehr wohl.
      5 7 Melden
    • Örsu 05.05.2017 20:24
      Highlight Und einmal mehr ignorieren wir das Verursacherprinzip.
      17 2 Melden
  • AskLee 05.05.2017 17:19
    Highlight Mich machen diese Menschen die von heute auf morgen Katzen im Wald aussetzen und sich so das Leben "erleichtern" wütend. An Chopf lange und vorher studiere!
    Und an die Jäger die Katzen abschiessen: Weiss nicht was ich anstellen würde, würde ich einen auf frischer Tat ertappen. Als gebe es keine andere Möglichkeit gopfertammi.
    Und zuletzt die "hasse Katzen etc"-Kommentare, einfach nur armselig.
    30 61 Melden
    • Ollowain 05.05.2017 18:17
      Highlight Isst du Fleisch?
      27 16 Melden
    • Chuchichäschtli 05.05.2017 19:53
      Highlight @Ollowain: Was hat das den mit Fleisch essen zu tun? Isst du etwa Katzen? Was bist du den für einer?
      14 17 Melden
    • DerTaran 05.05.2017 20:22
      Highlight Mord ist ihr Hobby.
      6 13 Melden
    • gizmoo 06.05.2017 13:41
      Highlight "Als gebe es keine andere Möglichkeit "
      Sie dürfen sich gerne freiwillig melden um die -
      - Lebendfallen anzuschaffen
      - Fallen aufstellen und täglich kontrollieren
      - Köder kaufen und Fallen befüllen
      - die gefangenen Katzen zum Tierarzt bringen (Chip auslesen)
      - die Rechnung dafür bezahlen
      - den Transport/Termin mit dem Besitzer regeln
      - ....

      Hört sich nach viel Arbeit an, ist auch viel Arbeit. Sorry für den Realtitätscheck...
      4 3 Melden
    • AskLee 06.05.2017 21:14
      Highlight Alles klar gizmoo, also Katzen schiessen gehen is ok, weil sonst zu aufwendig🙈
      ... übrigens es gibt Betäubungsgewehre mit dazugehörigen Betäubungspfeilen, bei jedem erfahrenen Jäger im Sortiment. Punkt
      3 4 Melden
    • gizmoo 07.05.2017 11:46
      Highlight "bei jedem erfahrenen Jäger im Sortiment." - ich kenne ziemlich viele erfahrene jäger, und keiner von denen hat ein Betäubungsgewehr. Was Sie alles wissen...
      1 3 Melden
  • Ruffy 05.05.2017 16:57
    Highlight An die Schlaumeier die finden der Jäger müsse doch bitte zuerst prüfen ob die Katze jemandem gehört oder nicht, ja wie bitte soll das denn gehen? Katzen gehören nicht in den Wald, genauso wie auch hunde nicht wildern dürfen. Der Schaden den Katzen an der Natur und den Vögeln verursachen ist beträchtlich, da würde jeder Windpark neidisch..

    Ein Glöckchen um den Hals wäre die beste Methode da merkt auch der Jäger gleich dass die Katze jemandem gehört. Aber das wollen ja die meisten Katzenbesitzer auch nicht.
    53 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.05.2017 00:08
      Highlight Verstehe, was du meinst. Sehe aber dabei zwei Probleme:

      1. Katzen gelten als halbdomestizierte Haustiere, weshalb man vom Halter nicht erwarten kann, dass er seine Katze von Wäldern fernhält (ausser natürlich durch Wohnungshaltung). Dies ist auch in Versicherungsfällen juristisch so geregelt.
      2. Glöckchen am Halsband führen bei Katzen a) zu Verhaltensauffälligkeiten, b) dazu, dass sie ihr Halsband um jeden Preis ausziehen wollen...

      Halsband mit Reflektoten finde ich sinnvoll. Das müsste der Jäger ziemlich schnell sehen.
      4 1 Melden
    • öpfeli 06.05.2017 02:08
      Highlight Wie soll man eine Katze davon abhalten in den Wald zu gehen?
      4 0 Melden
  • ujay 05.05.2017 16:23
    Highlight Ökologisches Gleichgewicht? ...haha....hahaha.....uahahahahaha😂😂😂😂😂
    21 70 Melden
  • Olf 05.05.2017 16:17
    Highlight Ich hasse Katzen.
    40 112 Melden
    • lexander 05.05.2017 16:28
      Highlight Interessiert niemanden.
      118 30 Melden
    • Willkommen 05.05.2017 16:55
      Highlight Interessiert niemand ob dich das nicht interessiert.
      22 37 Melden
    • Olf 05.05.2017 17:09
      Highlight Doch,z.B.
      9 24 Melden
    • Olf 05.05.2017 17:10
      Highlight Erwin Schrödinger
      18 21 Melden
  • blaubar 05.05.2017 16:09
    Highlight Ok. Aber der mit dem ökologischen Gleichgewicht... ich weiss nicht, ob da der Mensch mitreden dürfte.
    51 23 Melden
    • Fabio Haller 05.05.2017 16:22
      Highlight Naja wir haben es ja auch aus dem gleichgewicht schon gebracht...

      Jetzt müssen wir das auch wieder hinbiegen :)
      28 5 Melden
    • Bijouxly 05.05.2017 20:46
      Highlight @blaubar: wenn von menschen ausgesetzte katzen das gleichgewicht durcheinander bringen, wer sonst soll denn für dessen wiederherstellung verantwortlich sein?
      8 0 Melden
    • blaubar 05.05.2017 23:54
      Highlight Ich wollte nur den Rahmen, sagen wir mal, etwas öffnen. Man könnte auch sagen, ich würde die Meinung der Katzen vertreten. Der Mensch reguliert Füchse, Wölfe, Bären... hmmm?
      Irgendwie, ich weiss nicht. Aber das was aus dem Ruder gelaufen, ist doch objektiv gesehen, massivstens der Mensch. Oder liege ich da falsch?
      3 1 Melden
  • nib 05.05.2017 16:07
    Highlight Ich sehe enorm viele Katzen bei uns im Wald und vermutlich ist nur der kleinste Teil davon wild. Wenn man in der Nähe des Waldes wohnt, sollte man keine Katzen haben oder sie nicht rauslassen.

    Dann wird diese auch nicht abgeschossen und die anderen Tiere werden auch dankbar sein.
    38 32 Melden
    • who cares? 06.05.2017 07:29
      Highlight Das geht nur wenn man die Katze von Anfang an daran gewöhnt, eingesperrt zu sein. Ansonsten Tierquälerei.

      Unsere Katze wohnt ihn der Nähe des Waldes, ich kann aber die Male wo sie in ihrem 12jährigen Leben eine Maus heimgebracht hat mit einer Hand abzählen und den einen toten Vogel hatte sie wahrscheinlich bereits tot aufgelesen.
      1 1 Melden
    • gizmoo 06.05.2017 13:47
      Highlight @who cares?
      Sind Sie sicher das Ihre Katze jede Beute mit heim bringt? Oder hat sie nicht mehr erbeutet und einfach nicht heim gebracht?...ehrlich: Sie haben es nicht unter Kontrolle.
      2 2 Melden
  • Jaing 05.05.2017 16:03
    Highlight Die Dummheit vieler Kommentarschreiber unter diesem Artikel tut echt weh. Keine Ahnung vom Thema, aber dennoch irgendwas rausposaunen. Unter jedem Politartikel geht's gesitteter zu.
    62 9 Melden
  • Sille 05.05.2017 15:42
    Highlight Chippflicht und Katzenbesitzer wenn er das Verschwinden seiner Katze nicht erklären kann büssen.
    Haben selbst zwei Kater sind kastriert und gechippt...Das einem eine Katze abhaut ist immer möglich aber so kann sie dem Besitzer zugeordnet werden
    Und einfach nur abknallen... absomutes no go ...wir leben nicht mehr im 19 Jahrhundert...
    35 27 Melden
    • Ollowain 05.05.2017 18:19
      Highlight Isst du Fleisch?
      7 29 Melden
    • Idemfall 05.05.2017 18:37
      Highlight Jäger knallen Tiere NICHT "einfach so ab"! Sie erlegen sie. Mit Sorgfalt und Respekt vor dem Wild.
      16 24 Melden
    • Ollowain 05.05.2017 18:49
      Highlight Man kann also mit Respekt töten... Interessant!
      16 12 Melden
    • Idemfall 05.05.2017 20:34
      Highlight Ja. Stell dir vor!
      Man könnte sich aber auch einfach nicht mehr um die Bestände kümmern und sie so gross werden lassen, dass im Winter das Futter nicht mehr für alle reicht. Man könnte sich die (oft mühsame) Nachsuche nach angefahrenem Wild sparen. Man könnte natürlich auch die Wildscheine solange Felder umpflügen lassen, bis gar nichts mehr zu ernten ist.
      7 2 Melden
    • Sille 05.05.2017 21:00
      Highlight Ollowain was hat diese Frage mit Katzen zu tun?
      Sind wir mal wieder auf dem Veganer/Vegetarier Tripp?
      Ja ich esse Fleisch dies hat aber nichts mit dem Abknallen von Katzen zu tun.
      Indemfall wenns um Wild geht einverstanden....bei der Jagd auf verwilderte Katzen wäre ich mir da nicht so sicher.....und das sind sicher nicht nur Jäger,es gibt genug Menschen welche Dachhase mögen....


      8 4 Melden
  • Charlie Brown 05.05.2017 15:39
    Highlight Zum Glück steht da "Anzeige - unten weiter lesen"...
    69 1 Melden
  • Bär73 05.05.2017 15:35
    Highlight Hier gibt's die passenden Rezepte:

    http://www.christian-kirsch.de/alf/rezepte.html
    27 29 Melden
  • John Smith (2) 05.05.2017 15:23
    Highlight Wie wäre es mit einer Kastrationspflicht für Kommentarschreiber? Die vermehren sich auch unkontrolliert. Und ich habe gehört, es solle auch die Aggressivität abmildern.
    67 33 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.05.2017 15:58
      Highlight Bist du John Smith (2) schon kastriert?



      22 7 Melden
  • -woe- 05.05.2017 15:21
    Highlight Zweigleisige Strategie:
    Katzen abknallen. Besitzer kastrieren.
    43 33 Melden
    • arpa 05.05.2017 16:30
      Highlight Oder umgekehrt? 😎
      26 0 Melden
  • demian 05.05.2017 15:10
    Highlight Der richtige Lösungsansatz wäre die Schwachköpfe welche Katzen aussetzen richtig zu bestrafen, so dass es wirklich weh tut!

    Die Katzen abknallen ist ja nur Symptombekämpfung und macht ja wohl keinen vernünftigen Menschen glücklich.
    103 8 Melden
    • Harri Hirsch 05.05.2017 16:11
      Highlight Die Lösung klingt ja gut aber...das Problem ist die Schwachköpfe die die Katzen aussetzen zu erwischen! Bestraft wird es ja heute schon...eigentlich.
      27 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.05.2017 15:00
    Highlight Wer seine Katze nicht kastrieren lässt, sollt geregulationsabschossen werden :)
    35 10 Melden
  • patsia 05.05.2017 14:57
    Highlight Dass man den Bestand an ausgesetzten, herrenlosen oder wieder verwilderten Katzen kontrolliert ist absolut in Ordnung. Das Problem ist aus meiner Sicht aber, dass auch Katzen mit Haus und Personal im Wald umherstreifen und es in diesem Falle kein "zuerst prüfen, dann schiessen" gibt. Vorher ist es nicht möglich und nach einem Abschuss ist es zu spät. Ich hoffe aber, die Jäger/Wildhüter die Katzen schiessen, sie danach wenigstens auf einen Chip prüfen (lassen), um im Falle die Untergebenen (aka "Besitzer") der Katze zu verständigen, damit sie wenigstens wissen, was passiert ist.
    77 5 Melden
    • Humpe 05.05.2017 15:18
      Highlight Haustiere, die wildern, gehören abgeschossen. Punkt. Hauskatzen im Wald sind dort nicht unterwegs, um die frische Waldluft zu genießen.
      58 95 Melden
    • Päsu 05.05.2017 16:20
      Highlight Nein, gehören sie nicht. Punkt.
      28 22 Melden
    • Ursus ZH 05.05.2017 17:05
      Highlight @Humpe:
      Doch, ich schicke meine Katze jeden Tag in den Wald, um frische Luft zu schnuppern.
      11 6 Melden
    • patsia 05.05.2017 17:09
      Highlight Humpe: warum gehört eine Katze, wenn sie eine Maus holt, direkt abgeschossen? Und gehört sie z.B. auch abgeschossen, wenn sie auf einem Feld (in dem sonst der Bauer entsprechend was machen würde) eine fängt oder nur im Wald? Natürlich sind Katzen nicht nur wegen der frischen Luft im Wald, aber wie bitte soll einer Katze beigebracht werden, wo sie gefälligst nicht hinzugehen hat?
      Päsu: wer gehört was nicht? Die Katze in den Wald? ...abgeschossen? ...kastriert? der Besitzer informiert?
      p.s. verantwortungsvolle Besitzer lassen auch ohne Pflicht ihre Katze kastrieren und chipen.
      25 3 Melden
    • DerTaran 05.05.2017 20:29
      Highlight Jäger sind blutrünstig, Hauptsache töten, alles andere ist Beilage.
      Und ja, Wild ist warscheinlich das artgerechteste Fleisch. Aber töten als Hobby ist irgentwie pervers.
      6 7 Melden
    • gizmoo 06.05.2017 13:55
      Highlight @DerTaran: Sie haben eine sehr einfache Sicht der Dinge.
      Ich empfehle Ihnen sich einmal ernsthaft mit dem Thema zu befassen.
      1 1 Melden
  • ev0lution 05.05.2017 14:52
    Highlight Unsere Wildvögel werden es danken!
    Leider gibt es aber auch sonst noch viel zu viele Hauskatzen die von "sogenanten Tierliebhaber/innen" jeden Morgen der Allgemeinheit und der Umwelt aufgenötigt werden, in der Meinung, Kinder in den Sandkasten, Singvögel, Fledermäuse, Hausbesitzer, etc. hätten diese (ihre Liebe!) zu ertragen.
    Wann gibt es endlich auch eine Katzensteuer und wann werden die Preise für Hunde- und Katzenfutter so erhöht, dass der Katzen- und Hundebestand auf ein Umweltverträgliches Niveau abnimmt?
    84 110 Melden
    • demian 05.05.2017 15:11
      Highlight Selten blöder Kommentar.
      80 62 Melden
    • ev0lution 05.05.2017 15:14
      Highlight Das habe ich mir auch gerade gedacht!
      39 44 Melden
    • Alan Smithee 05.05.2017 15:19
      Highlight Jetzt nicht mit Kanonen auf Katzen schiessen!
      Oder waren's ....die Spatzen?
      44 6 Melden
    • Resi 05.05.2017 15:22
      Highlight Nein ist er nicht. Eine Katze reisst etwa 20 Wildvögel im Jahr, also mehr oder gleichviel wie ein Windkraftwerk. Katzen sind eine Bedrohung unserer Biodiversität...
      55 37 Melden
    • chnobli1896 05.05.2017 15:43
      Highlight Nicht jede Katze reisst Vögel.
      27 25 Melden
    • demian 05.05.2017 15:57
      Highlight Dann geh jetzt mal vor den Spiegel, dann siehst du was wphl die grösste Bedrohung unserer Biodiversität ist...
      46 10 Melden
    • Harri Hirsch 05.05.2017 16:14
      Highlight Nicht nur Vögel sondern auch Amphibien und Reptilien. So ist zum Beispiel die Zauneidechse in Gegenden mit vielen Freigängerkatzen kaum noch zu finden.
      24 6 Melden
    • ev0lution 05.05.2017 17:00
      Highlight @demian
      Vielleicht sollten Sie auch einmal seriöse Fachlitaratur betreffend Betrohungen für die Biodiversität in die Hand nehmen anstatt einfach nur zu behaupten der Mensch am Artensterben Schuld - was leider zum grossen Teil stimmt!
      Der Mensch darf aber auch sein Gehirn benutzen und kann auch etwas gegen das Artensterben tun und sich z.Bsp. bei Fachleuten informieren und etwas dazu beitragen (je nach Möglichkeit), dass spätere Generationen auch noch Freude an der Vielfallt der Natur haben dürfen und können.
      11 6 Melden
    • Ollowain 05.05.2017 18:24
      Highlight ev0lution dann bist du sicher auch Veganer? Denn wenn du dies wärst, würdest du wohl am meisten für die Umwelt tun!
      4 6 Melden
    • Trasher2 05.05.2017 18:31
      Highlight Ich sehe das genau so. Ganz viele haben das Gefühl, sie müssen unbedingt eine oder noch besser mehrere Katzen halten und die Umwelt darf sich dann mit verkoteten Gemüsegärten, Katzenhaaren auf Möbeln, Katzenurin im Treppenhaus etc herumschlagen.

      Eine Katze auf dem Bauernhof. Warum nicht. Aber 3 Katzen pro Haus in einem Wohnquartier ist echt eine Plage.

      15 12 Melden
    • ev0lution 05.05.2017 20:07
      Highlight @Ollowain
      Nicht ganz aber fast. Wenn man einen Biohof betreibt, isst man Fleisch bestimmt bewusster als Sie auf die Tastatur ihres Pc oder Handys hauen!
      Bei uns hängt auch an jedem Baum und am Haus mindestens 1 Vogelhaus und zum Schutz vor Katzen müssen wir leider auch alle Nester mit einem Kragen um den Stamm schützen.
      Sie sind Vegetarier und füttern ihre Katze mit Gemüse oder Tofu aus Soya monokulturen?
      9 1 Melden
    • Ollowain 07.05.2017 15:21
      Highlight ev0lution ich bin Veganer und mag keine Katzen. Da hast du recht: 98% des weltweit angebauten Sojas wird zur Tierfütterung verwendet (Quelle: https://naldc.nal.usda.gov/download/48661/PDF). Da ich anscheinend noch bewusster esse als du, habe ich mich entschieden vegan zu leben.
      1 0 Melden
  • Humpe 05.05.2017 14:36
    Highlight Recht so! Im Fall von Hauskatzen machen Regulationsabschüsse auf jeden Fall viel mehr Sinn als bei natürlicherweise zu unserer Fauna gehörenden Tieren wie Wolf und Bär (in diesen Fällen sollte das nur Ultima Ratio sein).
    60 27 Melden
    • öpfeli 05.05.2017 14:46
      Highlight Bitte nicht- jedes Leben hat doch einen Wert. 💔 Egal ob Katze oder Bär,.....
      Lieber die Kastrationspflicht unterstützen, so kann man das Problem angehen und die unkontrollierte Vermehrung stoppen!
      Wenn ich mir vorstelle, meine Katze verläuft sich und wird dann einfach erschossen ohne dass ihr Chip kontrolliert wurde 😕
      68 31 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.05.2017 15:03
      Highlight Ja, jedes Leben hat einen Wert. Auch die vielen Junvögel und anderen Wildtiere die von den unmengen an Katzen gejagt und getötet werden.

      Aber ja, ich bin für eine Chip-kontrolle VOR dem töten.
      43 6 Melden
    • öpfeli 05.05.2017 15:13
      Highlight Darum die Kastrationspflicht ... Je weniger unkontrollierte Vermehrung- desto weniger Mause & Vogel Opfer 💪 😉
      38 1 Melden
    • Humpe 05.05.2017 15:14
      Highlight @Oohey: Das mit dem Verlaufen ist nicht das relevante Argument. Es geht darum, das Haustiere, egal ob Katze oder Hund, nicht in die freie Wildbahn gehören. Was passiert wohl mit einem wildernden Hund? Genau!
      34 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.05.2017 15:25
      Highlight Ja, am besten wäre wohl Kastrations- und Chippflicht.

      Ich gehe mal davon aus bei der Kastrationspflicht eine Ausnahme für die Zucht angedacht ist?
      18 1 Melden
    • öpfeli 05.05.2017 15:29
      Highlight @Humpe, dessen bin ich mir bewusst.

      @Namenlos, genau, Zuchtkatzen sind nicht betroffen
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.05.2017 15:30
      Highlight @Humpe: Wo genau fängt dann die frei Wildbahn an? Am Ende des Grundstückes? Beim Siedlungsende? Wie bringt man das einer Katze bei?
      Nur im Haus halten kann auch nicht die Lösung sein.
      20 5 Melden
    • chnobli1896 05.05.2017 15:44
      Highlight Da Zuchttiere in der Regel keine Freigänger sind, wären sie von der geplanten Pflicht ausgenommen.
      3 5 Melden
    • öpfeli 05.05.2017 15:56
      Highlight @Namenlos -Zuchtkatzen sind nicht betroffen
      1 1 Melden
    • Ursus ZH 05.05.2017 17:10
      Highlight Ich glaube, der Humpe hat ne Katzenallergie.
      7 1 Melden
    • Humpe 05.05.2017 18:19
      Highlight Innerhalb von Siedlungsgebieten müsste man Katzen wohl tolerieren. Außerhalb haben sie definitiv nichts zu suchen.
      4 8 Melden
    • Ollowain 05.05.2017 18:29
      Highlight Ohhey jedes Leben? Ausser natürlich Schweine, Kühe, Hühner usw. Die fressen wir halt viel zu gerne (55 Millionen "Nutztiere" pro Jahr in der Schweiz). Dass dabei die Umwelt völlig zerstört wird ist unserem schweizer Bauch doch egal... Jedes Leben hat seinen Wert...
      12 1 Melden
    • öpfeli 06.05.2017 01:53
      Highlight @Ollowain .. ich lebe vegan 🙈
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.05.2017 14:33
    Highlight Warum werden nicht einfach alle Kazen gechipt? Dann könnte man die gechipten Katzen dem Besitzer zuordnen, nicht gechipte Katzen gelten dann als Herrenlos.
    41 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.05.2017 14:42
      Highlight Es bräucht selbstverständlich eine Übergangsfrist, damit alle Zeit haben ihr liebes Haus-Büsi zu chippen.
      21 2 Melden
    • Flint 05.05.2017 14:56
      Highlight Gute Idee, und die Katzen sollte man, gleich wie Hunde, ebenfalls besteuern. Denn dass es zu viele Hauskatzen gibt ist eine Tatsache.
      41 26 Melden
    • öpfeli 05.05.2017 15:04
      Highlight Ein Chip sollte gar keine Frage mehr sein. Dies ist ruck-zuck gemacht. Man sollte ja meinen, dass man sein Büsi nicht verlieren möchte. 🙈
      30 2 Melden
  • Caturix 05.05.2017 14:33
    Highlight Meine Katze war kastriert und ist dennoch spurlos verschwunden. Jäger ? keine Ahnung, aber wenn dann war es ein A******** denn sie hatte auch ein Halsband und einen Microchip.
    Katzen gehören eingefangen und Kastriert und dann wieder dahin wo man sie gefunden hat. So kann man auch sehen ob sie schon jemanden gehört da sie ein Halsband trägt, einen Chip hat oder vielleicht auch schon Kastriert ist das alles sieht ein Jäger nicht, die meisten sehen sowieso nicht sehr gut weil sie 80+ sind.
    46 67 Melden
    • HB-CWA 05.05.2017 14:45
      Highlight Ja das hättest du gern, und wer bezahlt das dann? Soll heissen jeder kann sich eine Katze zulegen, ohne für die Kosten (Kastration, Chip) aufzukommen? Haustiere sind kein Menschenrecht. Lernt das mal
      49 33 Melden
    • Baba 05.05.2017 14:45
      Highlight Leider sieht man's den Samtpfoten tatsächlich nicht an, ob sie kastriert sind oder nicht. Warum nicht, wie zT im Ausland, bei kastrierten Katzen eine Ohrspitze kappen, damit auch von Weitem eine kastrierte von einer unkastrierten Katze unterschieden werden kann.

      Aber Freigänger MÜSSEN auf jeden Fall kastriert werden. Damit könnte so viel Katzenleid verhindert werden. Hier nochmals der Link auf die Petition: http://www.kastrationspflicht.ch/de/
      34 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.05.2017 14:53
      Highlight Ich würde da sogar einen Schritt witer gehen.
      Katzen ohne Chip / Halsband-Adresse aus dem Verkehr ziehen.

      Bei Katzten mit Halsband-Adresse / Chip mit Besitzer klären ob sie (gratis?) kastriert werden darf.
      9 24 Melden
    • öpfeli 05.05.2017 15:02
      Highlight HB-CWA, kostenloses Kastrieren machen ein paar Tierschutzorganisationen. Mit Hilfe von freiwilligen Tierärzten und viele freiwilligen Helfer gibt es jährlich mehrere Einsätze.
      Näheres findest du auf http://www.netap.ch/de/aktivitaeten/kastrationen .. jedoch wäre es wünschenswert, dass sich die Halter verantwortungsbewusst zeigen in Sache Kastration.
      Das Einfangen an sich kostet Geduld&Zeit, dies sollte machbar sein für die Jäger.
      18 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.05.2017 15:05
      Highlight Ist das kappen von Ohrspitzen nicht Tierquälerei?

      Ist das wirklich die beste Option zur Kennzeichnung?

      20 4 Melden
    • öpfeli 05.05.2017 15:17
      Highlight Das Kappen des Ohrs ist keine Tierquälerei. Insofern es unter Narkose gemacht wird und die Arbeit sauber durchgeführt wird. Der Tierschutz kappt das Ohr, wenn die Katze durch die Kastrstion sowieso gerade in Narkose ist.
      Das fehlende Stück ist klein und dennoch sichtbar. Die Katze stört das nicht weiter
      15 2 Melden
    • chnobli1896 05.05.2017 15:33
      Highlight Früher haben diverse Tierschutzorganisationen ein Loch ins Ohr gemacht. Das wurde aber wegen dem Hängenbleiben in Ästen und Gebüschen zum Problem und ist darum ungeeignet. Es sollte etwas sein, was auf ein paar Meter Entfernung sichtbar ist, die Katze aber nicht beim Leben beeinträchtigt.
      6 0 Melden
    • HB-CWA 05.05.2017 15:36
      Highlight @Ohhey Das Problem ist nicht nur das Vermehren. Eine Hauskatze gehört schlicht und einfach nicht in den Wald. Streunt eine Katze im Wald, wildert Sie. Das ist ein Hauptgrund, weshalb wir in der Schweiz praktisch keine Bodenbrütenden Vögel mehr haben... Ob die wildernde Katze gechipt oder kastriert ist, kann einem egal sein.
      21 17 Melden
    • Caturix 05.05.2017 17:14
      Highlight @HB-CWA Bodenbrütenden Vögel haben wir keine mehr weil das Gras zu früh geschnitten wird und alles zubentoniert wird. Wenn man am Wald wohn kann man der Katze nicht sagen geht nicht in den Wald. Jäger gehen auch in den Wald und knallen alles ab.
      11 6 Melden
    • Caturix 05.05.2017 17:16
      Highlight @ HB-CWA Zitat " Ja das hättest du gern, und wer bezahlt das dann? Soll heissen jeder kann sich eine Katze zulegen, ohne für die Kosten (Kastration, Chip) aufzukommen? Haustiere sind kein Menschenrecht. Lernt das mal"
      Die meisten machen das ja schon, legen sich eine Katze zu und schmeissen sie raus wenn es ihnen nicht passt. Ich habe schon um die 10 Katzen aufgenommen und weitergegeben oder behalten die keiner mehr wollte. Wer zahlt mir das ? Kastration Chip, Futter, Tierartzt ...
      7 2 Melden
    • HB-CWA 06.05.2017 09:25
      Highlight Versteh mich bitte nicht falsch. Ich find das grossartig, dass du dich für diese Tiere einsetzt. Aber hast dir das selbst ausgesucht. Das was du machst, sollte privat finanziert werden, durch z. B. Stiftungen etc. Mir bezahlt ja auch keiner meine Freiwilligenarbeit in der Freizeit ;). Das mit dem Gras zu früh geschnitten stimmt leider nicht so ganz. Es gibt genügend Brachfläche in jeder Schweizer Gegend. Und ja ich bin eben der Meinung, Jemand der bei einem Natur zu schützenden Gebiet wohnt, solle gefälligts keine Katzen halten.
      2 0 Melden
  • WirfDenStein 05.05.2017 14:27
    Highlight Das erste Mal, dass mich eine Umfrage so schockiert.
    27 52 Melden
  • öpfeli 05.05.2017 14:24
    Highlight Danke für diesen Bericht! ❤ Ich setze mich für diese Büsis ein, es ist wirklich nicht schön was man zusehen bekommt 😔
    www.kastrationspflicht.ch - hier kann man helfen das Problem in den Griff zu bekommen. Das Gesetzt besteht bereits, jedoch schwammig und unklar formuliert. Mit der Durchsetzung der Kastrationspflicht wirds lediglich klar formuliert. Loos, die Büsis brauchen jede Unterstützung:-)
    42 4 Melden
  • mastermind 05.05.2017 14:20
    Highlight Ich hoffe, die Viecher werden danach wenigstens gegessen. Wäre schade um das tolle Fleisch. Ansonsten, richtig so! Wir haben viel zu viele Katzen in der Schweiz und es stört nicht, wenn da mal ein paar tausend fehlen.
    52 73 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.05.2017 14:40
      Highlight Die werden bestimmt nicht gegessen. Handeln mit Katzenfleisch ist nicht erlaubt.
      13 11 Melden
    • -woe- 05.05.2017 15:26
      Highlight Oh, ich liebe Katzen!
      Vor allem an süss-saurer Sauce.
      17 18 Melden
    • Makatitom 05.05.2017 15:56
      Highlight @Namenlos, den Unterschied zu Chüngu siehst du allerhöchstens an den Rippen.
      7 5 Melden
  • Mantarochen 05.05.2017 14:18
    Highlight Achso und wie wird geprüft, ob die Katze wirklich ausgesetzt oder sich nur verlaufen hat?
    41 11 Melden
    • öpfeli 05.05.2017 14:33
      Highlight Möchte man sein Büsi nicht verlieren, sollte man es chippen. Und ein Halsband anziehen mit Adresse. Verliert es dies, gibt der Chip auskunft. Dann gibts die STMZ, gerade NetAP checkt dieses System jedesmal durch bei einem Findelbüsi. Dem Jäger ists jedoch egal nehme ich an.
      18 6 Melden
    • Caturix 05.05.2017 14:34
      Highlight Nicht, zuerst schiessen dann fragen.
      9 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 05.05.2017 14:38
      Highlight Steht ja, dass das schwierig ist. Andererseits kennt der Jäger sein Revier und folglich erkennt er auch verwilderte Katzen, oder solche, die nur einen Ausflug machen.
      10 9 Melden
    • nib 05.05.2017 14:45
      Highlight Eigentlich egal, das ist nicht der Lebensraum der Hauskatze. Mir tun die unzähligen unnötig getöteten Nager und Vögel viel mehr leid.
      28 29 Melden
    • Señor Ding Dong 05.05.2017 14:50
      Highlight @Ohhey: Halsbänder sind so eine Sache. Jede Katze, die ich bisher hatte, hat ständig versucht, sie loszuwerden. Und sie schaffen es immer, oder kommen halb darin verfangen und vielleicht sogar verletzt angehumpelt. Seither lasse ich das Halsband weg. Der Chip muss reichen.
      28 5 Melden
    • öpfeli 05.05.2017 15:08
      Highlight @GhettoLeif, ich weiss :( darum wäre es umso wichtiger, dass die Katzen kontrolliert werden statt erschossen.
      10 2 Melden
  • chnobli1896 05.05.2017 14:18
    Highlight Darum: http://www.kastrationspflicht.ch (hoffe die verlinkung funktioniert, ist mein erstes mal ;-) )
    28 1 Melden
    • Butschina 05.05.2017 14:43
      Highlight Hat funktionniert. Danke
      10 0 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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