Schweiz
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Angriff auf die Kesb – Kritiker lancieren Volksinitiative

15.05.18, 10:24 15.05.18, 16:42


ZUR JAHRESBILANZ DER UNABHAENGIGEN ANLAUFSTELLE KESCHA STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 16. JANUAR 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - The reception desk of the Child and Adult Protective Services Oberland West, in Frutigen, Switzerland, on May 7, 2015. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Empfangsschalter der Kindes- und Erwachsenenschutzbehoerde (KESB) Oberland West, am 7. Mai 2015, in Frutigen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Weniger Macht den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb): Das verlangen Kesb-Kritiker um SVP-Nationalrat Pirmin Schwander mit einer Volksinitiative. Was diese genau ändern würde, war schon am Tag der Lancierung umstritten.

Die Initianten stellten die Kesb am Dienstag vor den Medien als monströse Behörden dar. Sie handelten willkürlich und unverhältnismässig, sagte Schwander. Die Zahl der skandalösen Fälle nehme zu.

Pirmin Schwander, SVP-SZ, spricht einer Medienkonferenz der Rechtskommission des Nationalrats betreffend dem indirekten Gegenentwurf zum Volksinitiative

Pirmin Schwander Bild: KEYSTONE

Ältere Menschen würden mit physischer Gewalt aus ihren Wohnungen geholt und in Heime gebracht, sagte die St. Galler SVP-Nationalrätin Barbara Keller-Inhelder. Eltern und Grosseltern nehme die Kesb Kinder weg, um sie im Heim zu platzieren.

«Wir müssen dafür sorgen, dass die Kesb nicht mehr mit praktisch uneingeschränkter Macht über Menschen verfügen können», befand die Nationalrätin. Die Publizistin Julia Onken stellte fest, es sei fast nicht vorstellbar, dass es in der Schweiz so etwas gebe. Es entspreche aber auch ihrer Erfahrung.

Generelles Recht für die Verwandten

Mit der Initiative sollen die Kesb zurückgebunden werden. Dabei geht es um die Frage, wer als rechtliche Vertretung oder Beistand für eine urteils- und handlungsunfähige Person eingesetzt wird. Künftig sollen nicht nur Ehegatten und eingetragene Partner, sondern auch Verwandte ein generelles Vertretungsrecht haben.

Bereits heute schreibt das Gesetz vor, dass Familienangehörige die Vertretung übernehmen sollen, wenn sie sich eignen und dies dem Wunsch der betroffenen Person entspricht. Die Kesb prüft aber, ob die Bedingungen erfüllt sind.

Eignung würde nicht geprüft

Mit der Initiative müssten keine Bedingungen erfüllt sein. Im Initiativtext ist die Reihenfolge für eine Vertretung festgelegt. An erster Stelle stehen Ehegattinnen und -gatten sowie eingetragene Partnerinnen und Partner. An zweiter und dritter Stelle folgen Verwandte ersten Grades (Eltern/Kinder) und zweiten Grades (Geschwister), an vierter der faktische Lebenspartner oder die Lebenspartnerin.

Schwander sprach von einem Paradigmenwechsel. Heute hätten die Kesb zu viel Spielraum, um Personen für ungeeignet zu erklären. Wer die Reihenfolge für den Fall einer Urteilsunfähigkeit ändern oder andere Personen bestimmen will, könnte dies mit einer Verfügung tun.

Gericht soll entscheiden

Im Streitfall soll in jedem Fall ein Gericht entscheiden. Deshalb wollen die Initianten in der Verfassung verankern, dass nur Gerichte die Urteils- oder Handlungsfähigkeit feststellen und die Vertretungsrechte einschränken dürfen.

Heute ist es den Kantonen überlassen, ob sie für den Kindes- und Erwachsenenschutz eine Behörde oder ein Gericht einsetzen. In der Romandie sowie im Kanton Aargau handelt es sich um Gerichte.

Der Familie ausgeliefert

Die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (Kokes) sah sich veranlasst, schon am Tag der Lancierung auf die Initiative zu reagieren. Diese bringe keine einzige Verbesserung, verschlechtere aber den Schutz von hilfsbedürftigen Kindern und Erwachsenen, sagte Kokes-Präsident Guido Marbet an einer Medienkonferenz. Sie sei ganz klar nicht in deren Sinn.

Marbet berief sich dabei auch auf seine Erfahrung als Richter. Die Initiative blende aus, dass es in Familien zu schweren Interessenskonflikten komme - beispielsweise, wenn Kinder an das Geld der Eltern gelangen wollten. Schutzbedürftige Personen seien oft angewiesen auf einen Beistand, der ihre Interessen vertrete. Es könne durchaus nötig sein, sie vor ihren Angehörigen zu schützen, etwa im Falle einer Erbschaft.

Gezielt Vertrauen untergraben

Marbet kritisierte aber auch das Bild, das die Initianten von den Kesb malen. Sie schadeten diesen bereits jetzt. Mit unüberprüfbaren Behauptungen würden die Initianten Stimmung schüren und gezielt das Vertrauen in die Kesb untergraben. Eine Kesb sei wie eine Feuerwehr: eine Notfallbehörde, die tätig werde, wenn es sie brauche.

Die Kokes betont, die Kesb griffen nur ein, wenn Erwachsene oder Kinder ernsthaft gefährdet seien, etwa durch Vernachlässigung oder Missbrauch. Massnahmen würden nur dann angeordnet, wenn die Unterstützung der hilfsbedürftigen Person durch die Familie oder andere nahestehende Personen nicht ausreiche.

Interpretation umstritten

Was sich genau ändern würde bei einem Ja zur Initiative, ist aus Sicht der Kokes unklar. Marbet wies darauf hin, dass die meisten Betroffenen nur teilweise urteils- und handlungsunfähig seien. Ob der Verfassungsartikel auch für sie gelten würde, ist umstritten. Ebenfalls unklar ist, welche Rolle die Kesb noch hätten, wie deren Verhältnis zu den Gerichten wäre, und wer im Interesse der Schutzbedürftigen an ein Gericht gelangen würde.

«Vollkommen unklar» ist gemäss Marbet, was die Initiative für den Kindesschutz bedeutet. Niemand würde mehr hinschauen, warnte er. Schwander sieht sich dagegen als Vertreter der Kinder. Viele meldeten sich bei ihm und bäten um Hilfe, sagte er. Mit manchen treffe er sich nachts im Wald, nachdem sie aus dem Heim geschlichen seien. Die Medienvertreter lud er ein, ihn dabei zu begleiten.

Kantonale Initiative abgelehnt

Schwander (SZ) kritisiert das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht seit dessen Einführung im Jahr 2013. Sein Engagement hat ihm auch schon Strafanzeigen eingebracht. Eine erste Volksinitiative lancierte er im Kanton Schwyz. Diese verlangte, dass wieder die Gemeinden für das Vormundschaftswesen zuständig sind. Das Schwyzer Stimmvolk lehnte das im Mai 2017 knapp ab.

Die Initianten haben nun bis zum 15. November 2019 Zeit, 100'000 Unterschriften für die eidgenössische Initiative Eigenständiges Handeln in Familien und Unternehmen (Kindes- und Erwachsenenschutzinitiative)" zu sammeln. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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141Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Löffel Stephan 17.05.2018 08:01
    Highlight die KESB ist gar nicht schlecht. Man hat dann ein Feindbild. Die KESB nämlich und nicht die Gesellschaft, die dahinter steht.

    Aber zugegeben, mit der Polizei bekommt man trotzdem Ärger. Und die armen Polizisten bekommen danach wieder die ganze Sosse ab.
    Jetzt fehlen uns nur noch die Killertruppen aus den USA.
    Oder ist die KESB jetzt auch gleich Home Land Security ?
    Drohnen gibt es ja genügend zum überwachen oder man kann das ja auslagern an Fremdfirmen.
    0 0 Melden
  • 7immi 16.05.2018 09:44
    Highlight letztes jahr gab es einen zwischenfall im zürcher oberland. das kind wurde bei seinem arbeitslosen und unfähigen vater platziert, während die mutter top integriert, arbeitstätig und integriert war. der grund: diese lösung war günstiger, da die mutter die alimente zahlt und der vater weniger staatliche hilfe benötigt. man stellte also finanzielle aspekte über das wohl des kindes. eltern, lehrer und schulbehörden sind machtlos. grundsätzlich ist die kesb nicht schlecht, es fehlt aber an kontrollinstanzen und es fehlen laien, die eine sicht von aussen mitbringen.
    6 4 Melden
    • Fabio74 16.05.2018 13:07
      Highlight Und du kennst die Hintergründe der Entscheidung?
      7 3 Melden
    • 7immi 16.05.2018 14:16
      Highlight @fabio
      ja, nach mehrmaligem nachhaken der schulbehörde konnte man bei einer sitzung mit schulsozialarbeiter und schulpsychologischem dienst diese erkenntnis erlangen...
      3 0 Melden
  • Don Alejandro 16.05.2018 07:10
    Highlight Die KESB wendet objektive und wissenschaftliche Methoden an. Die gewünschte unprofessionelle Subjektivität der Kritiker schützt nur die Eltern, die Erziehungsberechtigten etc., aber ganz sicher nicht die betroffene Person.
    13 4 Melden
  • karl_e 15.05.2018 22:56
    Highlight Ich hoffe, der Herr Schwander will nicht zu Verdingkindersystem, Waisenhäusern, Erziehungsheimen, Irrenanstalten und Pfrundhäusern zurückkehren. Den Reaktionären in der $VP würde ich das irgendwie zutrauen.
    26 8 Melden
  • speedy07 15.05.2018 18:41
    Highlight Wenn jemand sich freiwillig an die KEBS wendet ist das OK. Was gar nicht geht, sind die Aktivitäten der KEBS welche aufgrund von Meldungen von irgendwelchen Personen gestartet werden. Solche Neldungen lösen ohne Rückfrage der betroffenen unmögliche Aktionen aus. Die Kinder der Landstrasse lässt grüssen.
    12 20 Melden
    • Fabio74 16.05.2018 07:29
      Highlight Voll daneben. Was tust du denn in einem Fall eines Nachbarn bei dem was nicht in Ordnung zu sein scheint? Aktiv wegschauen wie es der gute Schweizer gern macht?
      15 6 Melden
    • speedy07 16.05.2018 14:12
      Highlight Es gibt auch gutgemeinte Meldungen die aber völlig falsch sind aber von der KEBS nicht hinterfragt werden sondern als Fakt übernommen werden. Die betroffenen können eine Richtigstellung nur mit grossem Aufwand erreichen oder aders ausgedrückt, wenn eine Meldung erfolgt ist die immer richtig! Was hat das mit einem Rechtsstaat zu tun?
      2 2 Melden
    • Mutzli 16.05.2018 15:16
      Highlight Oder was soll in einem Fall passieren, in dem innerhalb der Familie Missbrauch passiert, wie es leider allzu häufig vorkommt? Wer dürfte dann nur das der Kesb mitteilen, die verängstigten Kinder selbst?
      4 0 Melden
  • Dominik Treier (1) 15.05.2018 18:05
    Highlight Oh mein Gott... Wieder so ein unnötiges Populistenbegehren bei dem Einzelfälle aufgeblasen und keinerlei Lösungen gebracht werden, weil sich die Angelegenheit eben kaum besser lösen lässt... Fingerzeigender Wahlkampfpopulismus!
    42 19 Melden
  • cgk 15.05.2018 17:36
    Highlight Da haben sich ein paar Rechtsnationale einen Sündenbock besorgt. Diese Kampagne läuft schon seit ein paar Jahren, mit systematischem Verbreiten von Halbwahrheiten. Irgendwann nach vielen Wiederholungen glauben es die Stimmbürger. Die KESB kann sich gegen Vorwürfe kaum wehren, denn sie steht unter dem Amtsgeheimnis.
    30 13 Melden
  • Christian Mueller (1) 15.05.2018 17:09
    Highlight ich habe noch mehr ;-)
    27 11 Melden
  • MeinSenf 15.05.2018 16:23
    Highlight Erst die Familie? Ist natürlich nur ein Einzelschicksal, aber da kommt mir der verwahrloste Senior bei uns in der stationären Psychiatrie in den Sinn. Nicht mal löcherfreie Socken konnte sich der arme Kerl leisten... Irgendwann haben wir per Zufall rausgefunden, dass der Patient, dessen liebe Tochter und ihr Partner als Vormund agiert haben, eigentlich Milionär war. Aber drei Mal dürft ihr raten, wer vom Vermögen profitiert hat...
    66 2 Melden
    • wipix 15.05.2018 19:24
      Highlight Bin froh um diesen Kommentar! Auch ich bin Familiär mit der KESB in „Kontakt“, und glaubt mir, zwischen den Fronten von verschiedenen Interessenvertretern ist es gut eine KESB und nicht gleich das Gericht zu haben!
      Wenn man auch nicht mit allem einverstanden sein kann, ja das gibts, muss man doch zum Schluss kommen: Gehts über die Gerichts Instanzen wirds wirklich teuer!
      Nebenbei beruflich mit KESB gällen in Berührung. Hier darf ich mich nicht äussern, jedoch versichern, dass die allermeisten Fälle besser bedient sind mit der KESB als ohne.
      26 1 Melden
  • barbablabla 15.05.2018 16:23
    Highlight Die Kesb ist ein zweischneidiges Schwert. Es kann durchaus positive Unterstützung für Menschen die die Hilfe benötigen haben. Jefoch ensteht bei mir den Eindruck das je weiter die Kesp Richtung Land fungiert, je weniger qualifizierzt ist das Personal. Beistände werden nicht passend zum Fall gesucht und gefunden, was katastrophale Folgen für betroffene Famiöien haben kann.eine Unterstützende und neutrale Ombutsstelle, die die Netroffenen rechtlich, sozial und auch moralische Interstützung bitten wären paralle zur Kesb dringend nötig.
    14 32 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 17:30
      Highlight Die KESB ist nicht perfekt weil es nie Perfektion geben kann. Aber sie ist viel besser als Laienbehörden,die vor allem in der Provinz verfilzt sind
      36 9 Melden
  • Phrosch 15.05.2018 15:59
    Highlight Spannend ist ja, dass der damalige Bundesrat Blocher die KESB einführte und jetzt prominent die SVP dagegen ist. Die vorherigen (Laien)Gremien haben auch nicht automatisch besser gearbeitet. Aber weil sie kleinräumiger organisiert waren, boten sie kaum Projektionsfläche.
    41 4 Melden
  • Hugo Wottaupott 15.05.2018 15:43
    Highlight Ich bin froh über die KESB. Schliesslich nimmt die mir falls ich mehr als 10K auf meinen Konten und durch sie geregelten Konten zusammen habe alle 2 Jahre 4K ca$h weg. Dies wird begründet damit dass ich einen Beistand habe.
    11 52 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 18:53
      Highlight bisschen sehr wenig Substanz an diesem Rundumschlag
      16 6 Melden
  • demokratie-fan 15.05.2018 15:31
    Highlight Vieles am 21.Jh finde ich gut : Dass man LGBT, ledige Mütter, Aspergerbetroffene u.a.m. selbstbestimmt leben lässt, anerkennt dass sie anders aber nicht minderwertig sind... Das ist prima.
    Über die Kesb diskutieren ist schwierig. Auch Kesb-Kritiker finden, dass sexuelle Übergriffe auf Kinder abscheulich sind.
    Kinder sind verschieden: kompetitiv, ruhig, lebhaft, jedes ist anders. Haben bei einem lebhaften Kind die ELTERN verursacht, dass es ist wie es ist? Im Namen der Aufdeckung von schlimmen familiären Belastungen geht man zu weit. Oft vermutet man voreilig ein Versagen der Familie.
    12 35 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 17:32
      Highlight Die Alternative? Abwarten bis die Kinder tot sind?
      Die KESB soll bei Verdacht der Sache nachgehen können. Die Familie ist nicht objektiv zumal die Täter meist aus der Familie kommen
      21 9 Melden
    • demokratie-fan 15.05.2018 17:56
      Highlight 2004-2010 hatte ein Junge grosse Schwierigkeiten in der Schule. Ihm fehlte das Interesse an Gleichaltrigen.

      Die Mutter kämpfte gegen Vorwürfe, sie erdrücke ihren Sohn, usw. Zum Glück war es vor 2013. Die Kesb hätte bestimmt protokolliert «Kindswohlgefährdung durch Mutter».

      Als dann endlich herauskam, dass der Junge Asperger hat… …wo blieben nun alle, die seine Eigenarten den ELTERN in die Schuhe geschoben hatten?

      Dies meine ich mit "oft vermutet man voreilig ein Versagen der Familie".

      (Oder sagen wir: Höchstens wenn Eltern ihr Kind als krank beschreiben, gibt's eventuell Ablass.)
      14 14 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 18:55
      Highlight nun erzählst du von einem Fall, der sich nicht nachprüfen lässt, weil die KESB wie alle Behörden unter dem Amtsgeheimnis stehen.
      und dann schreibst du im Konjunktiv was die KESB "bestimmt" getan hätte...
      Somit bleiben es Unterstellungen und Behauptungen.
      Es ist grundsätzliich korrekt, dass bei einem Verdacht diesem nachgegangen wird und wenn es sich als haltlos erweist, ist ja alles gut, aber wenn nicht, dann kann man handeln, bevor es zu spät ist
      Es ist einfach vom Sofa aus, alles besser zu wissen und alles zu verdammen was der Staat macht.
      18 5 Melden
    • Anam.Cara 17.05.2018 07:34
      Highlight Demokratie-fan:
      Natürlich gibt es ein Missbrauchspotenzial. Z.B. wenn mir der Nachbar eine reinwürgen will und der KESB einen anonymen Tipp gibt. Aber in so einem Fall hätte ich für die Abkärungen lieber Profis vor der Tür, als irgendwelche Laien aus dem Dorf.
      2 0 Melden
  • Gubbe 15.05.2018 15:23
    Highlight Ich finde den den Vorschlag gut, dass zuerst die Angehörigen der nicht urteilsfähigen Person dessen Wohl vertreten. Diese können ja, wenn sie nicht wollen oder können, an die KESP gelangen.
    9 34 Melden
    • phreko 15.05.2018 17:32
      Highlight Wer schützt die denn vor asozialen Verwandten?
      27 6 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 18:56
      Highlight und wenn die Angehörigen das Problem bzw die Ursache der Probleme sind was dann?
      16 2 Melden
    • Gubbe 15.05.2018 23:15
      Highlight Es gab die Familie schon lange vor der KESB. Wir alle die hier lesen haben mit vielen anderen überlebt. Es gab auch Fehlendscheidungen, bei der KESB aber auch.
      8 11 Melden
    • Fabio74 16.05.2018 07:31
      Highlight Also weil es immer Missbrauch etc gab und es früher so toll war lassen wir wie es ist. Pech wenn man Opfer ist? Sorry diese Einstellung ist ekelhaft
      13 4 Melden
    • Anam.Cara 17.05.2018 07:40
      Highlight Gubbe, ich kenne Fälle von "früher" bei denen sich die Opfer dringend die Intervention einer KESB gewünscht hätten. Aber die gabs noch nicht. Also liess man die Betroffenen (v.a. Kinder) ohne Schutz und Hoffnung.
      Ich bin dankbar, dass die KESB vielen Betroffenen helfen kann.
      3 0 Melden
    • Gubbe 17.05.2018 11:34
      Highlight Fabio74: Verdrehen von Geschriebenem und verunglimpfen, da sind Sie stark. Auch 'Gutmenschen' machen Fehler. Anam.Cara: Ja, natürlich gab es Ohne KESB tragische Fälle. Aber auch die KESB ist nicht immer über alle Zweifel erhaben. Schrieb ich bereits.
      1 0 Melden
    • phreko 17.05.2018 13:10
      Highlight @Gubbe, früher gab es wohl mehr traumatisierte Kinder, heute mehr traumatisierte Eltern. Aber bloss zweitere können sich wehren. Dedhalb ist das heutige System bei weitem besser!
      1 1 Melden
  • just sayin' 15.05.2018 15:14
    Highlight hört doch bitte auf, alles was von der svp lanciert wird, als dumm hinzustellen! die welt ist selten schwarz/weiss!

    mein vater geht gegen die 80 zu und nach ein wenig nachforschungen haben wir folgendes festgestellt:

    sollte mein vater im spital liegen und sich nicht mehr äussern können (ob und welche behandlung er will) kann die kesp frei entscheiden, ob sie uns kinder die entscheidungsgewalt absprechen kann.

    what
    the
    fuck
    ?!?

    die kompetenzen der kesp müssen ganz ganz dringend reguliert werden!

    die kesp ist ein gutes beispiel, wie eine gute idee völlig aus dem ruder laufen kann
    38 51 Melden
    • Gar Manarnar 15.05.2018 17:06
      Highlight ??? Dein Vater kann ein Vorsorgeauftrag und eine Patientenverfügung machen und euch Kinder betrauen. Wo ist das Problem?
      32 13 Melden
    • just sayin' 15.05.2018 17:20
      Highlight also ich (und mein vater, bruder etc) schliesse einen vorsorgeauftrag ab.

      die blitzliverteiler wollen wohl lieber fremdbestimmt werden. ich möchte aber, dass eine person meines vertrauen über mich entscheidet, wenn es nötig ist.
      21 13 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 17:35
      Highlight Erstens heisst der Laden KESB weil Behörde.
      Zweitens ist es wichtig solche Dinge VORHER klar zu äussern und zu regeln, dass die KESB nicht einschreiten muss.
      Hier sollte der Staat informieren.
      Die KESB ist geregelt in den enrsprechenden Gesetzen und alles andere als aus dem Ruder gelaufen.
      20 14 Melden
    • Lami23 15.05.2018 17:53
      Highlight So ein Unsinn. Ich arbeite auf einer Intensivstation. Und wenn die Patienten keinen Beistand haben, entscheiden immer die Angehörigen, bzw wenn deren Entscheidung ethisch moralisch nid^cht vertretbar ist, das behandelnde Team.
      20 9 Melden
    • _W_ 15.05.2018 18:06
      Highlight Sollte dein Vater noch urteilsfähig sein, kann er durch einen Vorsorgeauftrag die KESB umgehen. Im Vorsorgeauftrag kann dein Vater Personen hinterlegen, die nach Eintritt der Urteilsunfähigkeit für seine finanziellen Angelegenheiten, für ihn Verträge unterzeichnen können und in Sache Pflege/Betreuung bestimmen können. Wichtig ist, dass der Auftrag durch einen Treuhänder/Anwalt aufgesetzt wird, sodass dieser im Inhalt und Form stimmt. Ansonsten gilt dieser als nichtig.
      17 4 Melden
    • Rainbow Pony 15.05.2018 18:07
      Highlight Aus diesem Grund gibt es Patientenverfügungen. Vielleicht solltest du dich eher mal darum kümmern, statt hier rumzumaulen.
      25 11 Melden
    • _W_ 15.05.2018 18:35
      Highlight @Rainbow Pony Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag sind nicht daselbe.
      9 0 Melden
    • just sayin' 16.05.2018 08:57
      Highlight @Rainbow Pony
      es nennt sich vorsorgeauftrag und nicht patientenverfügung. vieleicht solltest du dich zuerst mal informieren - bevor du "rummaulst" <zwinker>

      zur sache: du willst also auch, dass jeder zum notar rennen muss, damit eine behörde meiner familie die entscheidungsgewalt über mich nicht absprechen kann. really?
      6 8 Melden
    • Gar Manarnar 16.05.2018 09:32
      Highlight @just sayin'

      Nochmals, niemand "muss" zum Notar rennen. Art. 361 Abs. 1 ZGB sagt explizit, dass er auch eigenhändig erstellt werden kann.

      Also bitte nicht anderen vorwerfen, sie haben sich nicht informiert, wenn man es selbst nicht ist.
      6 4 Melden
    • just sayin' 16.05.2018 14:47
      Highlight @Aaaaaarrghh

      wenn du schon pingelig sein willst: "vollständig von Hand geschrieben und mit Datum und Unterschrift versehen..."

      aber du lenkst ab - es bleibt dabei, dass ein vollständig von hand geschriebener und mit datum und unterschrift versehener, oder notariell beglaubigter vorsorgeauftrag nötig ist, um sicherzugehen, dass meine kinder (und nicht eine behörde) entscheidet, was für mich das beste ist,, wenn ich mal nicht mehr ansprechbar bin.

      auf nimmer wiedersehen gesunder menschenverstand (aber hauptsache dagegen sein, da es aus der bösen svp-ecke kommt)
      5 3 Melden
    • Rainbow Pony 16.05.2018 19:04
      Highlight Naja @just sayin‘, in meinem Verständnis handelt es sich beim Vorsorgeauftrag um die Punkte bzgl. Vermögen, Rechnungen bezahlen etc. Ich dachte, der Originalposter sprach von den Grenzen der medizinischen Behandlung - in diesem Fall wäre es, wie ich geschrieben habe, eine Patientenverfügung.
      1 4 Melden
    • Gar Manarnar 16.05.2018 20:34
      Highlight @justsayin: Äh ja? Habe nie anderes behauptet. "Eigenhändig" i.S. des Gesetzes bedeutet komplett von Hand geschrieben...

      Nö ich lenke nicht ab, ich sehe das Problem hier nicht. Ist es solch einen Aufwand, 1-2 Seiten von Hand zu schreiben? Wie gesagt, wenn man sich zu Schade ist, diesen kleinen Aufwand (und sogar das ist m.E. übertrieben) muss man sich nicht beschweren.

      Wenn du einen VAuftrag machst, dann entscheiden nicht die Kinder (und nicht die kesb), da DU damit entschieden hast. Das Gesetz bevorzugt ja gerade die individuelle Lösung.

      Btw habe die SVP nicht erwähnt, aber egal...
      1 4 Melden
    • Anam.Cara 17.05.2018 07:52
      Highlight Just sayin':
      Bei dir klingt das, als ob sich die KESB in jedem Fall einschalten würde, wenn sich ein Patient nicht mehr äussern kann.
      Ich habe in meiner Verwandschaft mehrere Todesfälle erlebt, bei denen sich der Patient nicht mehr äussern konnte. Die Entscheidungsgewalt der Ehegatten / Kinder wurde nie infrage gestellt.
      Ich weiss nicht, was passieren müsste, dass das KESB den nächsten Angehörigen die Entscheidungsgewalt abspricht...
      3 5 Melden
  • Diagnose: Aluhut 15.05.2018 13:11
    Highlight Kann sein, dass die KESB Fehleinschätzungen gemacht- und Fehlentscheidungen getroffen hat. Von der 99,9% guten Arbeit redet aber leider niemand. Schon gar nicht die SVP.
    163 21 Melden
    • mrcharliebrown 15.05.2018 13:36
      Highlight Meines Wissens unterstützen bei Weitem nicht alle SVPler den Schwander!
      61 6 Melden
    • Bacchus75 15.05.2018 14:23
      Highlight Das zeigt ja schon die Niederlage bei der kantonalen KESB Initiative im SVP dominierten Kanton Schwyz.
      23 5 Melden
  • Osteinwohner 15.05.2018 12:49
    Highlight "Wer die Reihenfolge für den Fall einer Urteilsunfähigkeit ändern will, soll dies mit einer Verfügung tun können,"

    Danke liebe SVP. Ist ja nicht so, als wäre dies bereits mit dem Vorsorgeauftrag geregelt. Einmal mehr ist auch bei anderen Argumenten erkennbar, wie praxisfern die Partei agiert.
    98 8 Melden
  • demokratie-fan 15.05.2018 12:46
    Highlight Da hat Bronko den Nagel auf den Kopf getroffen! Den Initianten wirft man vor, sie hätten ein viel zu idyllisches Familienbild. Die Kesb-Fans ihrerseits haben möglicherweise ein idealisiertes Bild vom selbstlosen Kesbler. Wenn es zwischen Kesb und Jugendheimen keinen Filz gibt, kann mir dies gern jemand beweisen. (Aus der Praxis bitte, nicht aus der Theorie.) Der Kinderschänder käme auch ohne Kesb an die Kasse, sein Delikt untersteht dem Strafrecht. Und was die Kesb von Familien verlangt, ist auch nicht ohne: Zoff in der Pubertät wird flugs zum Grund für eine Intervention. In der Praxis.
    23 95 Melden
    • Gar Manarnar 15.05.2018 13:28
      Highlight Tja nur ist es immer dann, wenn der Schänder vom Strafrecht "an die Kasse" kommt zu spät.
      50 7 Melden
    • Nick Name 15.05.2018 14:30
      Highlight Strafrechtliche Verfolgung von Kinderschändern gibt es selbstverständlich auch ohne Kesb – weil sie nicht deren Aufgabe ist.
      49 0 Melden
    • demokratie-fan 15.05.2018 14:32
      Highlight @Aaaaaarrghh: Gut. Dies Kesb darf also, über die Sozialdienste, bei jedem Schüler, Krippenkind und Lehrling abklären gehen, ob er/sie Opfer von sexueller Gewalt (oder ähnlich schlimmen Dingen) ist.

      Und dort, wo das Kind von solchen Erfahrungen verschont geblieben ist? Und schon immer selbstbestimmt seine Freunde hat treffen dürfen, sie besuchen, einladen, viel draussen sein mit ihnen...
      Wenn sie schon argumentiert, sie verhindere sexuelle Gewalt, dann müsste die Kesb aufhören, sich aufzudrängen in den Fällen, wo es bloss um typische Teenie-Eltern-Konflikte geht. Oder?
      8 20 Melden
    • äti 15.05.2018 16:23
      Highlight Ich denke nicht, dass die Initianten ein zu idyllisches Familienbild haben. Ich denke eher sie verwechseln Familie mit sturer Rechthaberei. Zudem ist man in der SVP 'in' wenn man gegen etwas ist. Die, allenfalls, negativen Folgen tragen solche Initianten niemals. Es gibt 1'000 Wege, etwas zu verbessern, wenn man denn bloss will.
      24 4 Melden
    • Gar Manarnar 15.05.2018 17:04
      Highlight @demokratie-fan: Nennen sie mir bitte Bsp., wo sich die KESB aufgrund normaler Teenie-Konflikte aufgedrängt hat? Wundert mich wirklich, lese immer nur so Schauergeschichten, aber ohne Belege.
      22 4 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 17:38
      Highlight Wer soll denn bei Verdacht handeln? Die Polizei?
      Grundsätzlich braucht es Möglichkeiten bei Verdacht diesem nachzugehen. Und das heisst halt auch, dass bei einigen Fällen zum Glück nichts dahinter ist.
      Aber die Familie als heilig zu betrachten ist falsch. Die meisten Täter stammen aus diesem Umfeld.
      17 3 Melden
    • demokratie-fan 15.05.2018 18:45
      Highlight @Aaaaarrghh: Wissen Sie: Es rennen nicht alle Betroffenen zum Blick.

      Und sogar Betroffene sind eben nicht öffentlichkeitsgeil. Sondern möchten, dass anderen erspart bleibt, was man ihnen zugemutet hat, und sie nie für möglich gehalten hätten.

      Aber wenn Sie es okay finden, dass blutjunge Sozialarbeiter Kinder überall aushorchen gehen, und die Kesb dann ihrem Motto treu bleibt, "im Zweifelsfall eine Massnahme"...

      Abgesehen vom integrierten, 200% Kesb-loyalen Psychologen wird kein Psychologe und kein Arzt angehört.
      Und wenn, dann erst, wenn Zwangsmassnahme schon 6 Monate läuft...
      3 16 Melden
    • Fabio74 16.05.2018 07:33
      Highlight Deune Unterstellungen kannst du beweisen? Was die KESB macht untersteht den Antsgeheimnis. Was durch die Presse geht kommt von Angehörigen
      8 1 Melden
  • Dinolino 15.05.2018 12:43
    Highlight Anstatt wiedermal Platt auf die SVP einzuschlagen, sollten man sich doch tatsächlich fragen, ob die KESB, Stand jetzt, nicht zu viele Befugnisse hat. Wohlgemerkt wurde die KESB eingeführt, ihre Befugnisse erweitert ohne jemals die Zustimmung vom Volk eingeholt zu haben. Das es eine KESB braucht und auch richtig ist zu helfen ist ohne Zweifel, aber das sich meine Eltern sorgen, bevormundet zu werden vom Staat, finde ich absolut unverhältnismässig.
    40 70 Melden
    • Gar Manarnar 15.05.2018 13:31
      Highlight Wieso muss man die Zustimmung einholen, wenn niemand das Referendum ergriffen hat?
      55 14 Melden
    • Pafeld 15.05.2018 16:23
      Highlight Vater der KESB ist schliesslich der Übermensch Christoph Blocher. Der weiss schliesslich immer, was das Vouch will.
      14 6 Melden
    • äti 15.05.2018 16:29
      Highlight Dinolino, ich finde es unverhältnismässig, dass sich deine Eltern Sorge machen betreffend KESB. Ich sähe es eher umgekehrt: schön zu wissen, dass noch jemand hilft wenn sonst niemand mehr da ist. Ist doch beruhigend.
      Zudem: Vorsorgevertrag erstellt?
      25 7 Melden
    • Dinolino 15.05.2018 16:45
      Highlight @Aaaaaarrghh, die Kesb wurde von Frau Dreifuss ins Leben gerufen
      @Pafeld, wie wär's mal mit einem konstruktiven Beitrag hier im Forum?
      @äti, sie sind besorgt, weil es die Kesb in letzter Zeit unrühmlich in die Presse geschafft hat, Stichwort Michael Schumacher.

      Natürlich ist es beruhigend zu wissen, das man abgesichert ist, vorallem alleine, aber wenn nicht der Ehepartner bestimmen kann sondern der Staat drängen sich Fragen auf.
      9 7 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 19:00
      Highlight @Dinolino: 1. Falsch. die KESB stammt von Blocher.
      2. Füll ein Vorsorgeauftrag aus und eine Patiententverfügung und regle alles vorher schriftlich dann muss man keine Angst vor dem Staat haben. Der Staat drängt sich nur auf wenn keiner da ist, und keiner handelt
      3. In der Presse kommt nur schlechtes, weil nur das interessiert, zudem darf die Behörde sich wegen dem Amtsgeheimnis nicht äussern.
      4. Wenn keiner ein Referendum ergreift ist ein vom Parlament erlassenes Gesetz demokratisch legitimiert
      13 1 Melden
    • Gar Manarnar 15.05.2018 19:08
      Highlight @Dino: Elegant die Frage umgangen und abgelenkt. Bravo.

      Die Revision hat den üblichen Prozess durchlaufen. Als ob Frau Dreifuss dass allein gemacht hätte... https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/gesellschaft/gesetzgebung/archiv/vormundschaft.html

      Wie gesagt, wieso abstimmen lassen, wenn niemand das entsprechende Bedürfnis kundgetan hat (= Ref. ergreifen)?
      6 0 Melden
    • Dinolino 16.05.2018 09:08
      Highlight Danke für den informativen Link, da werden einige Blocher-jünger bleich werden. Aber meine Aussage stimmt ja trotzdem, initiiert wurde es Anfang 00er Jahre.
      Auch von mir an Dich ein dickes Bravo, so geht konstruktiv!
      1 0 Melden
  • Makatitom 15.05.2018 12:42
    Highlight hat sich denn der Pirmin die Erlaubnis vom Erfinder der KESB, dem schlechtesten Bundesrat aller Zeiten, der glücklicherweise nach 4 Jahren abgewählt wurde, geholt? Weil sonst muss er wohl bald zur BDP wechseln
    76 14 Melden
  • cedric weber 15.05.2018 12:37
    Highlight Mein Vater ist betagt. Er wird von der Familie in allen Belangen unterstuetzt. Wir haben (mit einem Anwalt) abgeklaert in welchen Situationen die KESB 'Weisungsbefugnisse' hat. Zusammengefasst: Die KESB kann mehr oder weniger 'freihaendig' bestimmen welche Massnahmen getroffen und umgesetzt werden. Der Vorsorgeauftrag hat fuer KESB die Qualitaet einer 'Empfehlung'. Vorsorglich haben wir nun eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen. Abgestimmt haben wir ueber die Professionalisierung aber nicht ueber die weitreichenden Befugnisse.
    39 28 Melden
    • äti 15.05.2018 16:37
      Highlight Da wundere ich mich. Wieso muss irgendwas mit KESB über Anwalt geregelt werden, wenn die ganze Familie den Vater umsorgt? Ist da nur die halbe Wahrheit?
      Ein Vorsorgeauftrag ist sowieso immer gut.
      33 5 Melden
    • cedric weber 15.05.2018 18:27
      Highlight Lieber Aeti, Danke fuer die Unterstellung. Gerne erlaeutere ich Ihnen den Sachverhalt: Ein Vorsorgeauftrag ist im Wesentlichen eine 'Absichtserklaerung'. Waehrend der Dauer der Pruefung durch die KESB (ca 2 Mt) hat diese in allen Belangen das unbedingte Weisungsrecht; von der Unterbringung bis zu den Finanzen auch bei Erbgemeinschaften. Da der Spruchkoerper der KESB zu ca 40% aus Juristen besteht empfiehlt es sich im Falle eines Disputs geruestet zu sein. Deshalb meine Empfehlung durch eine Rechtsschutzversicherung den eventuellen 'Schaden' zu minimieren.
      4 3 Melden
    • Lumpirr01 15.05.2018 23:11
      Highlight Meine Erfahrung mit der KESB sind leider zwiespältig. Kennt man den / die KESB - Mitarbeiter persönlich, läuft alles im grünen Bereich. Steht dieser / diese jedoch nicht zur Verfügung wegen Stellenwechsel / Ferien etc. bekommt man plötzlich keine Auskünfte mehr und versteckt sich hinter der Geheimhaltung zum angeblichen Schutz der betreuten Person. Leider mehrmals erlebt............
      5 3 Melden
  • Posersalami 15.05.2018 12:01
    Highlight Schon wieder? Die SVP langweilt langsam aber sicher! Nachdem sie kantonal mit ihrem Anliegen gescheitert ist jetzt also bundesweit? Hat diese Partei eigentlich keine anderen Probleme als ständig die selben Feindbilder zu bemühen?

    121 32 Melden
    • Pafeld 15.05.2018 16:24
      Highlight Das wohlgemerkt in der SVP-Hochburg Schwyz.
      18 5 Melden
  • demokratie-fan 15.05.2018 11:59
    Highlight "Bei der Platzierung von Kindern etwa sollen Angehörige konsequent als mögliche Beistandpersonen in Betracht gezogen werden. Das Recht sieht das bereits heute vor." Das ist nicht wahr. Besser gesagt: Die Kesb kann ihren Wissensvorsprung schamlos ausnützen. Die Kesb stellt der Familie einen Angestellten des Sozialdienstes vor als Beistand für ihren Teenager. Die Familie steht such so schon mit dem Rücken zur Wand. Dass die Familie nicht weiss, dass das "Recht" ihr mehr Mitsprache gewähren würde, kommt manchen Kesb gerade recht.
    49 93 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 19:02
      Highlight Es gibt halt auch sowas wie eine Informationspflicht. Es war Internet sei dank wohl nie einfacher an Informationen ranzukommen und meine Rechte zu erfahren.
      Finde es zu simpel, wenn man erstmal Opfer spielt und jammert aber selber zu faul ist auch nur einen Schritt zu machen
      7 5 Melden
  • Bronko 15.05.2018 11:53
    Highlight Menschlichkeit meets Bürokratie, die Kesb hat einen heiklen und schwierigen Job. Eigentlich geht man ja davon aus, dass in diesen Behörden ausschliesslich höchst sozialkompetente Spezialisten beschäftigt sind.
    Nur mangelt es meiner Meinung nach der Ressource Mensch leider generell an Sozialkompetenz, da nützt u.U. auch sogenannte studierte Professionalität wenig. Und daran ändert auch eine solche Initiative nichts.
    58 14 Melden
    • cedric weber 15.05.2018 13:00
      Highlight Die Zusammensetzung der Spruchkoerper kann in der 'Evaluation Kindes und Erwachsenenschutzrecht' vom 5.4.2016 nachgelesen werden (Paragraph D 4.6). Recht: Verwaltung ca. 38%, Gericht ca. 57%. Meine Empfehlung: Rechtschutzversicherung abschliessen bevor die KESB involviert wird.
      12 12 Melden
  • Dreiländereck 15.05.2018 11:52
    Highlight Im Moment steht bei gewissen Personen die KESB in der Kritik und wenn wir das Gesetz ändern sind es nach kurzer Zeit die Gerichte.
    Die perfekte, fehlerlos Variante gibt es nicht, aber der Aufwand ist vermutlich mit der Gerichtslösung deutlich höher als bei der heutigen Lösung mit den Spruchkörper der KESB.
    Zudem gibt es schon heute Beschwerdemöglichkeiten.
    252 32 Melden
    • demokratie-fan 15.05.2018 12:24
      Highlight Das finde ich auch. Dass eine aufgeblähte Bürokratie, unnötige und doch teure Gerichtsverfahren, usw. nicht wünschenswert sind.
      Ich finde es sehr gut, dass das Kind dank Kesb nicht mehr den Eltern ausgeliefert ist wenn diese suchtkrank sind oder ihre Macht dem Kind gegenüber missbrauchen. Leider haben übereifrige Kesbler zu viel Spielraum. Gemäss ihnen ist jeder Teenie brainwashed durch seine Familie, und der Hausarzt ein kleiner Nicht-Profi, hierarchisch weit unter der Kesb angesiedelt. Es wird auch nicht, ob ein Rosenkrieg vorliegt oder nicht.
      15 18 Melden
    • PlüschBerserker 15.05.2018 13:17
      Highlight Die Beschwerdemöglichkeit ist innterhalb der KESB selber.

      Very smart ...
      24 40 Melden
    • phreko 15.05.2018 14:02
      Highlight Wtf, warum sollte ein Hausarzt entscheidungsbefugnisse haben?
      14 2 Melden
    • Dreiländereck 15.05.2018 14:28
      Highlight @PlüschBerserker:
      Das ist kantonal im EG ZGB geregelt.
      Kein Ahnung welchen Kanton sie meinen, aber normalerweise ist es ein Gericht und nicht die KESB selber. Schauen sie doch mal nach.
      19 1 Melden
    • demokratie-fan 15.05.2018 16:58
      Highlight @Verstehe ich Sie richtig? Wenn Sie Kesb-Beamter wären und einen Fall einschätzen müssten... ...(oder werden Entscheide ohne vorherige Einschätzung gefällt?) ...da würden Sie also eine verfügbare Hausarztmeinung in den Papierkorb werfen. Würden Sie auch eine Stellungnahme des jugendpsychiatrischen Dienstes dankend ablehnen?
      Bewerben Sie sich bei einer Kesb. Genau so darf die Kesb (kantonale Varianten vorbehalten) arbeiten. Vom Schreibtisch aus und viel Theorie über erziehungsunfähige Eltern im Kopf.

      LEIDER.

      6 13 Melden
    • Mutzli 16.05.2018 15:24
      Highlight @Demokratie-fan Hausarztmeinung ≠ Entscheidungsgewalt haben. Gemäss Ihrem ersten Kommentar, sehen Sie es als Problem an, dass der Arzt "hierarchisch" weit unter der KESB sei. Selbst wenn dem so ist, heisst das ja noch lange nicht, das eine ärztliche Meinung einfach ignoriert wird, sondern schlicht das sie nicht die allerletzte Weisheit darstellen muss. In Ihrem erwünschten System, wenn also Hausarzt gleich oder gar höher als die KESB Verfügunggewalt hätte, könnte der ja quasi im Alleingang entscheiden was passieren soll. Sehe nicht, wie so was ansatzweise besser sein sollte.
      3 1 Melden
  • Stellina88 15.05.2018 11:45
    Highlight Entlich wird mal gegen die Kesb neue Gesetze geprüft und neue Regelung gewährt!! Finde gemeinsames Sorgerecht ganz gut, wen der Kindesvater auch wirklich Interesse hat , da sollte es wirklich nochmals eine andere Regelung geben
    21 123 Melden
    • phreko 15.05.2018 12:06
      Highlight Das Kesb-Gesetz ist ja schon neu!

      Zurück zum alten Modus, wo Vernachlässigunf und Missbrauch in der Familie einfacher gedeckt werden konnte? Willst du das?
      84 19 Melden
  • Follower 15.05.2018 11:29
    Highlight Ach, wieder die SVP. 😔
    Wenn die Familie gut funktioniert, braucht‘s die KESB gar nicht.
    73 24 Melden
    • tinette 15.05.2018 13:20
      Highlight Eben nicht: Was, wenn in einer funktionierenden Familie kein Vorsorgeauftrag der Familienmitglieder vorliegt? Dann hat man die KESB schnell am Hals. Bei der KESB geht es nicht nur um Kinder.
      23 23 Melden
    • Gar Manarnar 15.05.2018 13:36
      Highlight @tinette: Sehe das Problem nicht, wieso denn nicht deshalb ein Vorsorgeauftrag machen?
      21 11 Melden
    • tinette 15.05.2018 14:07
      Highlight Nun ja, ich habe einen. Mein Eltern und meine Schwester haben dies vor kurzem beim Notar regeln lassen. Aber viele leute wissen das gar nicht, dass man so etwas "braucht" bzw. dass es gut ist, wenn man einen hat. Und das unabhängig vom Alter. Jeder von uns kann vorübergehend urteilsunfähig werden, egal wie alt man ist. Und wenn da kein Vorsorgeauftrag vorliegt, kann die KESB mühsam werden.
      17 4 Melden
    • just sayin' 15.05.2018 15:23
      Highlight @Aaaaaarrghh deiner meinung nach sollen also alle beim notar einen vorsorgeauftrag machen, damit die kesp bei einer kleinen minderheit automatisch die entscheidungen treffen kann?

      hmm....
      11 7 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 17:43
      Highlight @just sayin. Nicht wegen der KESB und auch nicht wegen der kesp sondern aus ureigenstem Interesse an mir und meiner Familie,sollte man alles regeln solange man kann.
      Nenn ich Verantwortung mir selbst gegenüber
      7 10 Melden
    • Gar Manarnar 15.05.2018 19:05
      Highlight @Just sayin: Erstens musst du nicht zum Notar gehen, du kannst das ganze auch eigenhändig (wie Testament) machen. Der Anwalt/Notar ist einfach sicherer, da dann nicht nur du, sondern auch er und eine Behörde ein Exemplar erhält. Die Chance, dass das Dok nicht gefunden wird wird minimiert.
      Zweitens, lustig, einerseits meckerst du über die pöse kesb und malst den Teufel an die Wand, was alles passiert, aber einmalig Geld auszugeben für einen professionell erstellten und beurkundeten Vorsorgeauftrag ist dann auch wieder des Teufels? Whut?


      just sayin...
      6 5 Melden
    • tinette 16.05.2018 07:02
      Highlight @Aaaaaarrghh: (Auch wenn das nicht an mich gerichtet war) Schön, sehen auch andere Personen ein, wie wichtig der Vorsorgeauftrag ist, nicht erst, wenn man im Rentenalter ist. Ob nun handschriftlich oder vom Notariat erstellt... hauptsache, es liegt ein Auftrag vor. Man sollte es einfach nicht unterschätzen. Die KESB arbeitet nicht gratis (Muss sie auch nicht). Da ist das Notariat billiger. Und selbst mit Vorsorgeauftrag kann die KESB noch etwas mühsam werden.
      5 1 Melden
    • just sayin' 16.05.2018 09:51
      Highlight @Fabio74
      wer das prinzip von humor nicht versteht disqualifiziert sich selbst (www.kesp.ch)

      @Aaaaaarrghh
      doch. ein dokument ohne notarielle beglaubigung kann angefochten werden.

      und dein beispiel vom testament ist da ein super beispiel! ohne testament ist alles nach gesunden menschenverstand geregelt (pflichtteil an die verwandten etc.) - wer etwas anderes will kann dies selbst beim notar regeln.

      wenn unser erbrecht gleich wäre, so hätte die behörde das recht ein erbe nach ihrem gutdünken zu verteilen (ausser der verstorbene hatte ein notariell beglaubigtes testament.

      moll. bravo.
      6 2 Melden
    • just sayin' 16.05.2018 15:28
      Highlight ich verabschiede mich mal aus dieser "diskussion".

      die meisten kommentare begnügen sich damit mit dem unwort "svp" getriggert zu sein und einfach mal dagegenzuhalten.

      auch wenn in der schweiz der gesunde menschenverstand gerade nach und nach gesetzlich abgeschafft wird.
      6 1 Melden
    • Gar Manarnar 16.05.2018 16:03
      Highlight Wer ausser dem 1. Post in dieser Diskussion hat die SVP erwähnt? ZDie Verwendung von Buzzwords (kesP haha) zeugt auch nicht gerade von Diskussionsbereitschaft.

      Das Erbrecht kann so nicht verglichen werden. Dort machen Quoten Sinn. Beim E.Schutz nicht wirklich. Zudem war es gerade Sinn, die Eigenverantwortung zu erhöhen. Verstehe deshalb nicht, wieso die Leute nicht einen Vorsorgeauftrag erstellen.

      Etwas widersprüchlich: Einerseits Abschaffung d. Menschenverstands / Verantwortung, andererseits fordern, dass das Gesetz gefälligst eine perfekte Auffanglösung bieten muss. Naja...
      1 1 Melden
  • TheRealSnakePlissken 15.05.2018 11:27
    Highlight Mein erwachsener Sohn ist an paranoider Schizophrenie erkrankt und nachdem unsere Familie ihn 4 Jahre lang im Alleingang unterstützt hat, bin ich dankbar, dass wir diese Verantwortung an die KESB abtreten durften.
    331 33 Melden
    • demokratie-fan 15.05.2018 12:09
      Highlight Das wird auch nicht kritisiert. Was viele Leute ärgert, ist, dass wenn ein Betagter oder Teenager psychisch gesund ist, die Kesb trotzdem einfahren kann und das private Umfeld wegdrängen. Da können Sie zum Beispiel "Besser Fernsehen Berufsbeistand" googeln. Wäre es anders, würde ich das heutige KESG sofort befürworten.
      26 51 Melden
    • Schantall-jennifer 15.05.2018 12:39
      Highlight @demokratie-fan: und in welchen Situationen fährt die kesb ein wenn alle „gesund“ sind? Von irgendwo muss ja eine Gefährdungsmeldung an die kesb kommen.
      40 8 Melden
    • Nibu 15.05.2018 14:10
      Highlight Darf ich fragen, wie sich eine paranoide Schizophrenie äussert?
      1 6 Melden
    • demokratie-fan 15.05.2018 14:16
      Highlight @schantall-jennifer: Abenteuerlich, wenn Sie meinen, wo eine Gefährdungsmeldung eingegangen ist, sei Jugendlicher, Elternteil oder Opa in dem Fall nicht "gesund". Klar. Quadroni ist nicht "gesund" und sonst hätte er mit der Gemeinde ja nie Probleme gehabt, jaja.

      (Kommentierer Branko hat besser verstanden, dass jeder unfair sein kann. Ob Privatmann oder Kesb-Beamter.)

      Und wussten Sie nicht, dass (der Kesb unterstehende) Beistandschaften auch ohne Gefährdungsmeldung eingerichtet werden?
      Klar. Sie haben das von
      Besser Fernsehen Berufsbeistand
      ja nicht gelesen.
      (Kenne privat weitere Fälle.)
      3 15 Melden
    • Lost_dreams 15.05.2018 16:28
      Highlight Eine paranoide Schizophrenie kann sich sehr unterschiedlich äussern aber meistens fühlen sich Personen verfolgt, beobachtet, werden zur Hauptperson in einer nicht-existenten Verschwörungstheorie oder haben das Gefühl, dass jemand sie umbringen will. Es können auch Halluzinationen auftreten, vor allem in einer akuten Psychose.

      Das ist nur eine grobe Übersicht und es können auch andere Symptome auftreten. Falls ich was vergessen habe oder falsch verstanden habe, bitte gerne korrigieren :-)
      13 0 Melden
  • meine senf 15.05.2018 11:07
    Highlight Und wer in die falsche Familie geboren wurde, hat bei dieser Gleichung "Familie = grundsätzlich gut und zu verehren und die Lösung von allem" halt Pech gehabt.
    83 11 Melden
  • drüber Nachgedacht 15.05.2018 11:07
    Highlight 2019 ist ein Wahljahr.

    Die Populisten suchen sich Wähler.

    85 31 Melden
  • stadtzuercher 15.05.2018 10:54
    Highlight Finde ich eine gute Initiative. Wie man sich heute als Familie absichern muss, damit nicht plötzlich die KESB sich reindrängt, wenn die betagten Eltern urteilsunfähig werden, ist wirklich jenseits von Gut und Böse.
    53 99 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 19:04
      Highlight die KESB drängt sich nirgendwo rein wo sie nicht muss.
      Aber: Die betagten Eltern sollten einen Vorsorgeauftrag machen und hinterlegen und das Problem ist gelöst
      8 2 Melden
  • PlüschBerserker 15.05.2018 10:51
    Highlight Hier kommt die Retourkutsche für den sturen Amtsschimmel.

    Die KESB ist nötig, aber mit weniger Kompetenzen. Denn hier besteht ein Machtmissbrauch des Staates im Individuum.
    48 103 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 12:45
      Highlight Und kannst du diesen angeblichen Missbrauch auch benennen anhand von Fakten und Argumenten?
      49 7 Melden
    • PlüschBerserker 15.05.2018 13:16
      Highlight Brauch ich nicht. Es geht darum, wie weit der Staat in die Familie eingreifen darf. Wo ist Missbrauch, und wo ist bloss alternativer Lebensstil? Entscheidet das der Staat? Irgendein Sesselfurzer aus dem Soziamt?
      19 56 Melden
    • Sandro Lightwood 15.05.2018 15:53
      Highlight Kennst du mehr als 2 Beispiel?
      13 4 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 17:45
      Highlight Eben. Man werfe nir Vorwürfen und Behauptungen um sich. Liefere aber keine Beweise und Fakten.
      Somit unbrauchbares Gemotze
      12 5 Melden
  • DerSimu 15.05.2018 10:51
    Highlight Die KESB ist der SVP, was die Armee für die Linken ist: Es wird nur das Maul aufgerissen, wenn mal was nicht läuft.
    50 19 Melden
    • phreko 15.05.2018 12:08
      Highlight Bloss kostet die Kesb keine Milliarden...
      63 18 Melden
    • DerSimu 15.05.2018 12:22
      Highlight @phreko Sie hat auch nicht die selben riesigen Aufgaben. Mal ehrlich das musst Du doch in Relation setzen. Oder bist Du einfach von Haus aus ein Armee-Basher?
      9 20 Melden
    • phreko 15.05.2018 13:48
      Highlight Weil man die Sicherheit wieder mit Totschlagargumenten aus der Diskussion zieht ("bashing"). Wie bei der Kesb gibt es sehr sachliche Gründe. Und ja, natürlich hat in beiden Fällen die Linke rechter als die Rechte ;-)
      14 5 Melden
  • Datsyuk 15.05.2018 10:49
    Highlight Hoffentlich kommt das bei einer allfälligen Abstimmung nicht durch. Ich denke nicht, dass wir einen Schritt zurück machen sollten. Kritisches Denken ist gut, aber was Schwander macht, gleicht einem privaten Rachefeldzug. Schwander hat ja einmal eine Frau finanziell unterstützt, die ihr Kind vor der Kesb versteckt hielt (https://www.google.ch/amp/s/www.srf.ch/news/article/10892438/amp).
    71 14 Melden
    • phreko 15.05.2018 12:09
      Highlight Zurück zum System, wo man Vernachlässigung und Missbrauch in der Familie ganz einfach decken konnte?
      37 17 Melden
  • piedone lo sbirro 15.05.2018 10:49
    48 12 Melden

Krankheiten von Prostituierten und Hacker-Angriffe auf Schweizer in der Sonntagspresse

Nach dem Nein der Gewerkschaften zu jeglicher Reform der flankierenden Massnahmen haben laut der «SonntagsZeitung» die Spitzen von FDP, SP und CVP die Sistierung der Verhandlungen mit der EU über ein Rahmenabkommen gefordert.

SP-Chef Christian Levrat sagte der Zeitung, Cassis müsse noch einen letzten Versuch machen, um mit Brüssel eine Einigung ohne Reform der Flankierenden zu erzielen. Andernfalls müsse der Bundesrat die Verhandlungen mit Brüssel sistieren, sagte er. Auch FDP-Chefin Petra …

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