Schweiz
Eine Windfahne mit Schneegestoeber im Gegenlicht zeigt den "Chaeserugg", aufgenommen am Dienstag, 4. Januar 2005, im Toggenburgischen Wildhaus bei schoenstem Wetter und angenehmen Temperaturen.(KEYSTONE/Eddy Risch)

Erneuter Wintereinbruch in hohen Lagen. Bild: Keystone

Wintereinbruch in den Bergen

Auf dem Grossen Sankt Bernhard fielen 150 cm Schnee – es wird noch kälter und bleibt nass

Der Böögg hat zwar nicht lange gebrannt, was ein schöner Sommer verspricht. Doch das Comeback des Frühlings lässt auf sich warten: Minustemperaturen sorgten auf dem Grossen Sankt Bernhard für 1,5 Meter Neuschnee. Die Schneefallgrenze sank erneut – im Wallis auf rund 700 Meter, im Berner Oberland auf etwa 800 Meter.

28.04.14, 23:13 29.04.14, 09:30
Gelöschter Benutzer

Praktikant Gesellschaft / Politik / Wirtschaft

Das schlechte Wetter hat zu einem Wintereinbruch in höheren Lagen geführt. Am Sonntag und Montag floss kühle und sehr feuchte Luft in die Schweiz. Viel Niederschlag fiel im Berner Oberland, Wallis, Tessin und auf dem Gotthardmassiv. So gab es auf dem Grossen Sankt Bernhard innerhalb von 39 Stunden 148 Milimeter Niederschlag. Es fiel fast 1,5 Meter Neuschnee.

Die Schneefallgrenze fiel im Wallis auf 700 Meter, im Berner Oberland auf 800 Meter. Und dies, obwohl die Nullgradgrenze bei 1500 Metern lag. Verantwortlich für dieses Phänomen ist laut Meteonews die sogenannte Niederschlagsabkühlung. 

Aussichten bleiben trüb

Auch in den kommenden Tagen bleibt es meist trüb und zeitweise nass. Wärmer wird es laut Meteonews nicht. Bis Freitag bewegt sich das Thermometer zwischen 12 und 16 Grad. Am Wochenende werde es kaum wärmer als 10 Grad, so Meteonews. 

Nächste Woche wird es voraussichtlich milder. 

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Sturm Zubin fegt über die Schweiz ++ Frau von Baum erschlagen ++ Stromausfälle in Luzern

Der heftige Sturm in der Nacht auf Donnerstag hat in der Schweiz eine Tote gefordert. Die Frau hatte in Riehen BS in einer Jurte geschlafen, auf die am frühen Morgen ein entwurzelter Baum stürzte.

Tief «Zubin» fegte nach Angaben des Wetterdienstes Meteonews mit Windböen von über 100 Kilometern pro Stunde über das Flachland. Dabei rüttelte es kräftig an den Fensterläden.

Die in Riehen BS tödlich verunglückte Frau hatte mit ihrem Ehemann in der Jurte übernachtet, wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mitteilte. Der Mann konnte sich selbst aus der zerstörten Behausung befreien und Hilfe holen. Er wurde leicht verletzt.

Glück im Unglück hatte dagegen ein Autofahrer in Pfeffingen BL. Ein …

Artikel lesen