Schweiz

Leere Taschen: Je nach Wohnort bleibt schlecht Verdienenden nach Begleichung der Prämien nicht mehr viel übrig.  Bild: KEYSTONE

Einen Viertel des Lohns für die Prämien abdrücken? Politiker, wacht auf!

Es ist der Schweiz unwürdig, wenn Menschen in gewissen Kantonen trotz Prämienverbilligung bis zu 23 Prozent ihres Einkommens für die Krankenkasse ausgeben müssen. Handeln tut not – und sei es zunächst nur, um die Symptome zu lindern.

06.09.17, 15:43 07.09.17, 05:30

Der Föderalismus ist eine feine Sache. Die Kantone können eine Politik machen, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ohne Not lässt man sich von oben nichts befehlen. Wenn jedoch, wie im Fall der Prämienverbilligungen, der Wohnort darüber entscheidet, ob die Gesundheitskosten 8 oder 23 Prozent des Einkommens wegfressen, dann läuft etwas schief.

23 Prozent – fast einen Viertel des Einkommens: So viel muss ein kinderloses Paar im Kanton Bern, das Anrecht auf Prämienverbilligungen hat, laut einer Modellrechnung des Bundes noch aus der eigenen Tasche für die Krankenkasse zahlen. Ähnlich hoch ist die Belastung in den Kantonen Basel-Land, Waadt und Genf, wie das Monitoring für das Jahr 2014 zeigt.

grafik: monitoring «wirksamkeit der prämienverbilligungen» 2014

Das Ziel, das der Bundesrat bei der Einführung der obligatorischen Krankenkasse definiert hatte, verfehlen damit die meisten Kantone meilenweit: Die Regierung hatte die Schmerzgrenze bei 8 Prozent des verfügbaren Einkommens festgelegt. Mehr sollte kein Haushalt aus eigener Kraft für die Prämien aufwenden müssen – genau aus diesem Grund gibt es das System der individuellen Prämienverbilligungen.

Weil die Kantone in den vergangenen Jahren jedoch zunehmend knausriger wurden, greift der Mechanismus immer weniger. Der Kreis der Menschen, denen der Staat bei den Prämien unter die Arme greift, schrumpfte seit der Jahrtausendwende von 32,2 auf 26,9 Prozent – obwohl die Prämien in dieser Zeit in schwindelerregende Höhen kletterten.

Die Pläne der SP, die Prämienbelastung der Haushalte mittels Volksinitiative auf maximal 10 Prozent des Einkommens zu beschränken, gehen deshalb in die richtige Richtung. Genauso wie die Idee, die Kriterien für den Bezug von Prämienverbilligungen zu diesem Zweck zwischen den Kantonen anzugleichen.

Schliesslich würden wir auch keinem leidenden Patienten Schmerzmittel vorenthalten, nur weil diese seine Krankheit nicht zu heilen vermögen.

Natürlich haben all jene Kritiker recht, die monieren, dass dies reine Symptombekämpfung sei. Nur: Solange die Ursache – also die Prämienexplosion – nicht wirksam bekämpft werden kann, solange ist eine Linderung der Symptome das einzig Vernünftige. Schliesslich würden wir auch keinem leidenden Patienten Schmerzmittel vorenthalten, nur weil diese seine Krankheit nicht zu heilen vermögen.

Einem liberalen Geist mag der Ruf nach mehr Staat prinzipiell zuwider sein. Doch verletzt es auch das liberale Prinzip der Chancengleichheit krass, wenn Menschen mit tiefen Einkommen unter der Prämienlast zu kollabieren drohen. Wer einen Viertel seines Lohns für die Krankenkasse ausgeben muss, der kann sich Investitionen in Bildung, gesunde Ernährung oder gesellschaftliche Aktivitäten kaum leisten. Kurz: Seine Zukunftsaussichten sind massiv schlechter als die von anderen Menschen.

Dass die schwarzen Listen mit säumigen Prämienzahlern in vielen Kantonen stetig wachsen, ohne dass die strengen Sanktionen eine Wirkung hätten, spricht für sich.

Es reicht nicht, wenn die Freisinnigen «Eigenverantwortung» schreien und die Sozialdemokraten «Einheitskasse». 

Selbstverständlich würde eine Deckelung der Prämienlast die Politik nicht von der Verantwortung entbinden, endlich entschlossen gegen die Kostenexplosion im Gesundheitswesen vorzugehen. Es reicht nicht, wenn die Freisinnigen «Eigenverantwortung» schreien und die Sozialdemokraten «Einheitskasse». Es gilt, dahin zu gehen, wo es weh tut.

Wie viel ist ein zusätzliches Lebensjahr wert? Braucht ein 85-Jähriger noch einen Herzschrittmacher? Sollen sich Krankenkassen weigern dürfen, für die Leistungen von teuren Spezialärzten zu zahlen? Bezahlt die Grundversicherung für Leistungen, die nicht nötig wären? An solchen unbequemen Fragen führt kein Weg vorbei.

So stark sparen die Kantone bei den Prämienverbilligungen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stephan Löffel 08.09.2017 20:11
    Highlight Ich bin ausgewandert, müsste für 500Euro Schweizer Krankenkasse zahlen, nicht für 300 (Ausland Model), da ich 1900.-- sFr. IV Gelder beziehe. Ich werde nicht durch die Ausgleichskasse unterstützt/subventioniert, wie wenn ich in der Schweiz wohnen würde.
    Ich verzichte darauf.
    Zahn und Brillen kosten wären auch weiterhin nicht inbegriffen.
    Aber ich nehme genug Antidepressiva, damit ich ruhig bleibe. Daher kann mir nichts passieren. Und alles ist schön. Daher bin ich sehr zufrieden, ohne Krankenkasse.

    Nehmt Euch mal ein Beispiel an mir. :P Immer schön Antidep fressen und gut ist, und Abgang.
    4 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.09.2017 22:41
    Highlight stimmen diese Zahlen bzw. was sind die Basiswerte.?

    Prämien beinhalten ja nicht, die Franchise und den Selbstbehalt. Und ich gehe davon aus, dass wir von der KGV sprechen.23%?

    Kann ich nicht nachvollziehen......kann jemand ne reelle Beispielrechnung aufzeigen?
    4 0 Melden
    • Stephan Löffel 10.09.2017 20:44
      Highlight jetzt sind es pro Person pro Monat 300 - 500 Krankenkasse je nach Alter. Mit Zusatzversicherungen, die sich lohnen sind es noch mehr, um etwa 50-100.--.

      Frauen zahlen mehr, älter Menschen auch.
      Was in Zukunft kommt weiss ich nicht. Kenne nur das was ich zahlen müsste.
      Ausland Tarife für Expats sind +200sFr.

      Alles Einkommens unabhängig.

      Allerdings wird IV und Sozialamt Personen von der Stadt über die Ausgleichskasse die Krankenkosten rückerstattet.
      Viele andere Dinge werden ebenfalls durch die Ausgleichskasse bezahlt. Zahnarzt. Welche im Ausland wohnenden Schweizern nicht verrechnet wird.
      0 0 Melden
  • HAL9000 07.09.2017 11:44
    Highlight Wieso gehen wir nicht einfach eine woche lang auf Bern demonstrieren?
    Zu hohe Prämien und dass die KK-Prämien in den Leitindex aufgenommen werde.

    So.Kann.Das.Nicht.Weiter.Gehen.
    47 2 Melden
    • R. Peter 07.09.2017 17:05
      Highlight Die Kk Prämien haben im Leitindex nichts verloren, denn die Kosten für die Gesundheitsleistungen sind darin bereits enthalten. Weil du jedes doppelt so viele Brötchen kaufst, wird das Brötchen nicht jedes Jahr doppelt so teuer, auch wenn du jedes Jahr doppelt so viel dafür ausgeben musst.
      3 11 Melden
  • Rumbel the Sumbel 07.09.2017 10:26
    Highlight Und wer gibt nicht ein Viertel seines Lohnes aus oder kennt ein Viertel seines Kohnes nicht? Es gibt solche Menschen, bei denen ist es die Hälfte! Bei den einen sind es solche die richtigerweise auf Sozialhilfe angewiesen sind und auch bekommen und bei den anderen sind es solche, die fürs Nichtstun bei uns sind und das Geld nachgeschossen wird und eben auch die Krankenkasse bezahlt wird.? Wäre bei den Letzteren eine Sparmassnahme!
    13 11 Melden
    • Stephan Löffel 09.09.2017 16:38
      Highlight Ich bin für ein Grundeinkommen von 2000sFr. Oder 2500 mit Krankenkasse. Für jeden Einzelnen.
      Natürlich würden viele Leute gegen ein Grundeinkommen rebellieren, denn wer gönnt schon anderen ein ruhiges Leben.
      Aber die IV Ausgesteuerten, Arbeitslosen und viele andere Spezial-Einkommen wären damit abgedeckt.
      Natürlich kommt dann immer die Frage auf, wer das bezahlen soll. Denn plötzlich will keiner mehr arbeiten !
      Wer arbeitet schon freiwillig ohne Staatszwang.

      Staat = Gemeinschaft der Wähler. "Freie Entwicklung für alle" ist nicht möglich. So ist das Leben. Ihr habt demokratisch gewählt.
      1 6 Melden
    • Rumbel the Sumbel 10.09.2017 09:25
      Highlight Abgedeckt wäre auch wohl das Gesindel, welches sich fürs Nichtstun bei uns Niederlassen und schon heute mehr als profitieren. Genau denen mag ich es nicht Gönnen. Daher nein. Wenn es durch die Politik besser überdacht wäre?
      2 3 Melden
    • Stephan Löffel 10.09.2017 20:26
      Highlight Rumbel, die bekommen "nicht kein" Geld. Die bekommen Sozialhilfe. Auf jeden Fall.

      Bei uns wird keiner alleine gelassen. Ich war auch mal Sozialhilfe abhängig, bis die IV mich auffing.

      Jeder Mensch in der Schweiz muss sich bei der Stadt melden und wenn er die Sozialhilfe anfrägt, wird er bedient. Jeder/e.

      Aber natürlich auch von der Sozialhilfe kontrolliert und auf einen Weg "in die richtige Richtung" gesendet.

      Ich frage mich aber was "die richtige Richtung" ist. Diesen der die Medien vorschlagen ? Arbeit Arbeit Arbeit Arbeit ? Und wer wird dann Künstler ? Freischaffender ? Nur mit Geld.
      0 0 Melden
    • Stephan Löffel 10.09.2017 20:35
      Highlight Dank IV konnte ich ins Ausland zu meinem Vater auswandern. Hier ist die Sache nun wieder ganz anders.

      Und doch kümmert mich die Schweiz halt immer noch. Ich habe ja 50 Jahre in der Schweiz gelebt und Steuern gezahlt und die ganzen Abgaben.

      Ich kenne Basel und Zürich supergut. Ich weiss wie das Volk tickt. Hier in France ist es schon einwenig anders. Aber auch interessant und freier. Hier hat es aber auch viel mehr Arbeitslose und arme Leute, als in der Schweiz.

      Die Schweiz ist gesegnet aus was für Gründen auch immer. Ob gerechtfertigt oder nicht.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 23:39
    Highlight Wenn man vom Teufel spricht ... Kollegin, Akupunktur: "160 CHF/h ... aber falls nicht von der Versicherung bezahlt, lässt sich noch was machen beim Preis ..."

    160 CHF/h ... ... ... ... ... wird einfach verrechnet.

    Tja, da leben einige gut im Speck.

    ps: die Sozialindustrie funktioniert genauso

    64 74 Melden
    • draco volans 08.09.2017 09:10
      Highlight Akupunktur ist in der zusatzversicherung. Anderes thema!
      6 0 Melden
    • Stephan Löffel 09.09.2017 16:43
      Highlight Ebenfalls Brillen-Versicherung oder Zahn-Versicherung. Ebenfalls Massage bei Rückenproblemen, Heil-Therapien die nicht anerkannt sind. Die Grundversicherung wäre wichtig. Die, welche bei allen Leuten gleich ist.
      2 0 Melden
  • Käsebrötchen 06.09.2017 22:24
    Highlight Jagt die Pharmalobbyisten zum Bundeshaus raus und alles wird gut.
    87 15 Melden
    • batschki 06.09.2017 23:40
      Highlight So einfach ist das nicht!
      Hat doch die Novartis ein Heilmittel gegen kindliche ALL gefunden. Kostet 1/2 Million pro Leben.
      Kann das Leben eines Kindes mit dieser Methode nicht gerettet werden, verzichtet Novartis auf eine Zahlung der Interventionskosten. Uuuund: wie reagieren die "Investoren"?? 10% Risiko für no income ist denen zu gross.
      ich verstehe unsere Gesellschaft nicht! Novartis handelt ethisch edel und die Finanzwirtschaft straft sie dafür ab. Nun wünsche ich der Pharmabranche weiterhin viel Idealismus in einem Umfeld, wo Geld als allein glückselig machende Substanz verstanden wird.
      28 5 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 07.09.2017 11:09
      Highlight Ich befürchte das Gegenteil wird passieren und am 20. Sept. wird der Krankencassis gewählt
      11 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 22:06
    Highlight Wird nie freigeschaltet, aber mein bosnischer Kumpel:

    A) Schwester arbeitet im Spital - Flüchtlinge kommen Privatversichert

    B) Kumpel Zahnarzt - saniert fleissig Gebisse ... ja von Flüchtlingen.

    Also: wir profitieren, schreiben Rechnungen, die profitieren und am Ende flennt ihr rum ... wenn wir zu beginn warnend "nein" sagen.

    psps: die Basler Pharma zu subventionieren mit unseren Medipreisen ist ebenso dämlich wie Emmi Milliardenumsätze macht und wir den Bauern Subventionen zahlen
    49 89 Melden
    • Natürlich 06.09.2017 22:56
      Highlight Das finde ich ja das unfaire.
      Da wird Geld verlocht en Masse!
      Zahle seit 27 Jahren Kk-Prämien, dieses Jahr das erste Mal Prämienverbilligung erhalten.
      Praktisch nie über die 300.- Franchise gekommen was Arztrechnungen angeht.

      Dafür jedes Jahr mehrere hundert Franken Zahnarztkosten trotz regelmässigen Zähneputzen die ich auch noch selber zahlen darf.

      Und dann wird auf mir rumgehackt, weil ich als Filienvater "nur" 70 % arbeite...
      Da versteh ich einfach die Welt nicht mehr.
      38 8 Melden
    • Posersalami 06.09.2017 23:06
      Highlight Ah so die Flüchtlinge sind Schuld! Na da bin ich ja beruhigt, ich hatte schon Angst das hier der böse Russe am Werk ist!
      70 36 Melden
    • Hierundjetzt 06.09.2017 23:24
      Highlight 😴 Du Kolleg, dass mit dem erfinden musst Du besser machen. Das wirds sonst.

      Anerkannte Flüchtlinge = Schweizer = Dürfen Arbeiten = können Ihr Geld für das ausgeben was sie wollen. Auch für Zusatzversicherungen! Gäll unglaublich, was sich Schweizer so erlauben!!!!!!!

      B) Bei Vorläufig Aufgenommene oder Gefängnisinsassen, Militärangehörige im Dienst oder Sozialhilfeempfänger (CH'ler) bezahlt der Staat die Krankenkasse. Und logisch ist da der Zahnarzt dabei. Warum den nicht?

      44 39 Melden
    • Saraina 06.09.2017 23:37
      Highlight Wo ist das Problem? Ist doch schön wenn Flüchtlinge so gut gestellt sind, dass sie sich eine Privatversicherung leisten können? Und ist doch schön, wenn sie genügend Geld mitbringen, um sich die Zahnsanierung leisten können? Wieso sollten wir zu solchen Leuten "nein" sagen? Steuerflüchtlinge waren immer willkommen.
      26 11 Melden
    • batschki 06.09.2017 23:41
      Highlight So simpel ist die Welt nicht
      18 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 23:54
      Highlight @Hierundjetzt: ? erwähnst "erfinden", aber bestätigst meine Beobachtungen ?!

      B) .... die Leistung wird der Versicherung verrechnet und deren Prämie bezahlt das Gemeinwesen rsp. der Bund ...

      Tja da kommt ein "Sümmchen" zusammen ^^

      @batschki: Simpler als du denkst, sonst hast du nichts begriffen.
      7 41 Melden
    • batschki 07.09.2017 00:19
      Highlight @natürlich
      Rauchen verursacht Zahnfleischprobleme.
      Ich kenne weder Sie noch Ihre Geschichte, meine aber, dass Sie nach einer Antwort auf Ihre psycho-sozialen Probleme suchen.
      Ob Sie diese auf watson bekommen, scheint mir mehr als fraglich. Immerhin gibt es auch hierzulande Menschen, für die 100% arbeiten 80 bis 100 Stunden Einsatz pro Woche sind. Zugegeben: die alle haben EINE Berufung, welcher sie sich verschrieben haben und nicht drei Teilzeitjobs, wie Sie.
      Nur "rumhacken" ist das falsche Wort, wenn Sie nach ehrlichen Antworten suchen.

      21 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.09.2017 09:51
      Highlight @Saraina: Muss man deine Antwort verstehen? Du, falls du steuerfähig bist, leistest diese Versorgung - selber hast sie sicherlich nicht. Sehe dich zumal nie in der Hirslanden Privé haha!

      Wenns dir das wert ist, deine Meinung - mir nicht. Zuerst die hiesigen.
      3 41 Melden
    • Lami23 07.09.2017 10:38
      Highlight Welcher Asylstatus? Welche Aufenthaltsbewilligung? Arbeite auch im Spital und habe noch nie einen von denen Provatversichert gesehen.
      18 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.09.2017 12:23
      Highlight @Lami23: Asylstatus ist mir eigentlich egal - die Begründung ist: "...damit die anderen Patienten nicht gestört werden, ins Einzelzimmer."

      Übrigens ne anfangs skeptische Ärztin hats mittlerweile auch bestätigt haha!

      Lasse mich gern vom Gegenteil belehren ^^

      6 21 Melden
    • Lami23 07.09.2017 13:26
      Highlight Also was jetzt, Einzelzimmer oder Privat versichert? Das ist ein ziemlicher Unterschied!
      Dir ist aber bewusst, dass genau so viele Schweizer ins Einzelzimmer "müssen" weil sie stören? Wie gesagt, ich arbeite auch im Spital, habe bereits viele Asylanten gesehen (da die Asylstatus egal ist, gehe ich davon aus, das du Migranten und Flüchtlinge auch in dieselbe Schublade steckst) und keiner von denen war Privat oder lag in einem Einzelzimmer.
      17 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.09.2017 15:18
      Highlight @Lami23: Ah du unterscheidest Migranten von Flüchtlingen? Ist das neu? Hättest das im 2015 schon machen können.

      Ach, staune schon, wie anpassungsfähig gewisse Menschen sind.

      ps: Privatversichert ist zu 99% im Einzelzimmer - wo arbeitest du genau? Frag doch mal rum.

      2 20 Melden
    • Lami23 07.09.2017 17:46
      Highlight Ja aber umgekehrt bedeutet Einzelzimmer nicht privat versichert. Zuerst sagst du etwas von privat versichert, dann war es plötzlich doch nur ein Einzelzimmer...
      wie gesagt, ich habe schon in einigen Spitälern gearbeitet und noch nie einen Privat versicherten mit Asylstatus gesehen.
      11 1 Melden
    • Lami23 07.09.2017 17:52
      Highlight Und was meinst du mit "Staune schon wie anpassungsfähig..."
      4 0 Melden
    • Saraina 07.09.2017 18:18
      Highlight Nach meinem letzten Eingriff lag ich auch im Einzelzimmer, ebenso meine Mutter. Wir sind beide allgemein versichert, ich im Hausarztmodell. Was Migranten angeht: Chodorowski ist ein Migrant, und Schumacher und Oswald Grübel auch. Der IT-Mitarbeiter aus Indien ebenso wie der Türke am Bankschalter und der Polier aus Mazedonien. Natürlich besteht ein Unterschied zwischen Migranten und Flüchtlingen!
      12 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.09.2017 18:55
      Highlight @Lami23: In diesem Fall bedeutet Einzelzimmer privatversichert. Ist einfacher ...
      0 12 Melden
    • Lami23 07.09.2017 22:01
      Highlight Bedeutet es eben nicht. Weisst du überhaupt, was eine Privatversicherung beinhaltet? Aber Hauptsache die Asylanten werden angeblich bevorzugt behandelt....
      12 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.09.2017 22:40
      Highlight @Lami23: Polemik um nichts ... hauptsache man macht Radau um etwas, was nicht sein darf gell ...

      "[...] Weitere 500 000 Menschen sind privat versichert: Sie bekommen ein Einzelzimmer plus freie Arztwahl, die Kosten trägt die Versicherung."

      https://www.ktipp.ch/artikel/d/spital-zusatzversicherungen-so-liegen-sie-am-besten/
      1 10 Melden
    • Lami23 08.09.2017 08:23
      Highlight Also im Klartext du kannst nicht beweisen, das Asylanten privat versichert sind. Dachte ich mir.
      6 0 Melden
    • Hierundjetzt 08.09.2017 08:45
      Highlight RenRen: was soll der Quark "ich unterscheide nicht zwischen Migranten und Flüchtlinge?

      Nochmals ganz langsam: Anerkannter Flüchtling = 100% Schweizer = Pass (Daueraufenthalt)

      Migrant: gibts nicht als Einwohnerkategorie, Deine Erfindung

      Vorläufig Aufgenommene (Ausweis N und S) erhalten Geld vom Staat, da sie nicht arbeiten dürfen.

      Also: wo ist Dein Problem?



      5 0 Melden
    • Saraina 08.09.2017 09:58
      Highlight Wenn ein Spital einen allgemeinversicherten Patienten in einem Einzelzimmer unterbringt, damit allfällige Besucher nicht Mitpatienten stören, verrechnet das Spital der Kasse deswegen nicht den Tarif für Privatpatienten. Dass für Asylbewerber oder anerkannte Flüchtlinge Privatversicherungen bezahlt werden, ist eine derart lächerliche Behauptung, dass sich die Diskussion darüber erübrigt. Für Zahnbehandlungen von Flüchtlinge. Gelten Minimalstandarts, wie für Sozialhilfeempfänger auch. Es stört mich nicht, wenn mit meinem Steuergeld jemandem ein Zahn gezogen oder ein Gebiss gefertigt wird.
      7 1 Melden
    • Stephan Löffel 10.09.2017 20:55
      Highlight man sollte die Leute nicht mit ihren "Finanzproblemen aus Armuts Gründen" alleine lassen, sonst werden sie unfreiwillig kriminell. Dies geschieht ja in Amerika USA.

      Daher brauchen sie ja auch alle Waffen, damit sie sich gegen die Armen / Kriminellen verteidigen können. Nicht wahr ?

      Kriegsveteranen, psychisch versehrte, werden da in den Abfall geschmissen. Menschlicher Abfall. Bei uns nicht. Wir sorgen für unsere Bürger.

      Ich finde das Super vom Schweizer System. Aber die Schweiz ist auch gesegnet muss ich wiederholt sagen. Warum auch immer
      0 0 Melden
    • Stephan Löffel 10.09.2017 21:45
      Highlight ich musste damals als Allgemeinversicherter ins Hirslanden Privé, da ich Probleme mit meinem Magen hatte und die Uniklinik in Zürich mich grad nicht nehmen konnte.
      Auch bei meinem 2. Magenvorfall kam ich in die Hirslanden in Winti deswegen. Danach brachte man mich mit dem Krankenwagen nach Zürich für Stationär.
      5 Jahre her, 2012. 2005 die erste Magenop. Also arbeitender. Danach Sozialamt und IV. Seit dem habe ich meine Ruhe vor sowas.
      1 0 Melden
  • lichtler 06.09.2017 21:05
    Highlight Deckelung der Prämien auf 10 Prozent es Einkommens finde ich gut. Von mir aus gleich vom Lohn abziehen un der kk überweisen. Ich war damals sehr für die einheitskasse. Ich bin inzwischen auch der Meinung dass die zunehmende Privatisierung des Gesundheitswesens und damit der Zwang zu Gewinn auch auch kostenfreier ist. Bin inzwischen auch der Meinung das Krankenhäuser und das Gesundheitswesen halt was kostet und die reiche Schweiz sich das leisten muss.
    46 8 Melden
    • batschki 07.09.2017 00:04
      Highlight Den Zwang zu Gewinn, wenn es um Krankheit geht, finde ich schlecht.
      Verdient Eure Millionen im Gesundheitsbusiness, so denn das Volk dumm genug ist, die per Prämie schliesslich vorfinanzierten Dienstleistungen zu fordern. Ist es, leider.
      Es konnte nicht sein, dass ein Arzt seinem Patienten half, genau dann, wann er diese Hilfe brauchte; um 02:00 Uhr kostet das - ziemlich viel sogar. Auch ich meine, dass die reiche Schweiz sich diese supererogatorischen Ärzteeinsätze hätte leisten sollen. Tat sie nicht. Investierte in Hotellerie und Technik. Jetzt haben wir das desaster. And no way back.
      13 1 Melden
    • Vosi 07.09.2017 17:51
      Highlight wir hatten im Aargau im Mai 2017 die Abstimmung , dass die KK Prämie nicht mehr als 10% betragen soll. Sie wurde mit über 65% abgelehnt.... :-(
      8 1 Melden
    • lichtler 07.09.2017 20:47
      Highlight Ja das sind halt die bürgerlichwähler selber schuld
      6 1 Melden
  • Grundi72 06.09.2017 20:50
    Highlight Kein Wunder wenn Alternativmedizin, Physiotherapie und Badekuren in den Leistungen enthalten sind... Packt doch noch mehr in die Grundversicherung! Wie wärs mit Ausrruckstanz oder Woodoo???

    Mein Kumpel geht 3x pro Woche zum Physiotherapeuten mit seinen beiden kaputten und x-mal operierten Fussballer-Knien. Hat er aufgehört Fussball zu spielen? Nei! Kann er gut Fussball spielen? Neiii!!! Würde er aufhören wenn er den Physiotherapeuten selber bezahlen müsste? Glaub scho!

    107 43 Melden
    • RedWing19 06.09.2017 21:42
      Highlight An Badekuren werden aus der Grundversicherung 10 (!) Stutz berappt. Dies bei max. 21 Tagen pro Kalenderjahr. Das macht den Braten nicht feiss ;)
      31 15 Melden
    • Grundi72 06.09.2017 22:33
      Highlight Hüt en Rappe morn en Rappe, git übermorn e Zipfelchappe ☝️🤓
      44 26 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 06.09.2017 23:47
      Highlight Quatsch, Physio kannst im Jahr 3 Verschreibungen an 9 Sitzungen haben. Eine Sitzung dauert 20 Minuten. Denke nicht Physio ist wirklich der kostentreiber. Wenigstens macht dein Kumpel Sport und macht etwa für sein Herz und Kreislauf...
      22 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 20:09
    Highlight Komisch, ihr Sozis wollt doch offene Grenzen und freie Zuwanderung?!

    Jetzt rummeckern, wenn die Zahlungen steigen?!

    Komisch.
    48 152 Melden
    • DailyGuy 06.09.2017 21:54
      Highlight Glaub mir, die Zuwanderung trägt nicht soviel dazu bei, wie der Irrglaube vieler Schweizer, dass man immer direkt zum Spezialisten rennen muss. Dann wäre da noch die Pharmaindustrie, welche unverschämt hohe Preise verlangt.
      55 10 Melden
    • Einer Wie Alle 06.09.2017 21:59
      Highlight Diese Aussage macht keinen Sinn, wo ist der Zusammenhang?
      49 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 23:35
      Highlight @Einer Wie Alle: weiter oben ...

      @DailyGuy: kenne keine solchen "Schweizer" - mir scheint, das Problem hat sich erst seit ende 90er gebildet ...
      5 38 Melden
    • ujay 07.09.2017 05:51
      Highlight @Ren. Typisch schweizerisch. An irgendwelchen unbedeutenden Details rummaekeln, aber das wahre Uebel nicht sehen. Das KK Problem ist hausgemacht. Bring mal Fakten zu deinen langweiligen Behauptungen. Uebrigens: Das Parlament ist buergerlich und war es immer seit 1848. Fuer dich ist alles ausser SVP links....du machst dich zum wiederholten Mal laecherlich; postest viel ohne Inhalt😂😂😂
      26 10 Melden
    • DailyGuy 07.09.2017 08:09
      Highlight @Ren: Ja, und weisst du was? In den 50er Jahren und in den 60er Jahren hat man ganz viele Leute aus Ungarn aufgenommen in der Schweiz. Weil wir damals noch nicht alle Probleme auf die Integration abgewälzt haben. Nicht alle Probleme kommen von den Flüchtlingen. Dieses Problem hier kommt ganz klar davon, dass erstens die Krankenkassen machen können was sie wollen in Sachen Preiserhöhung, zweitens im Gesundheitssektor auf keine Art und Weise auf die Kosten geschaut wird, und wenn dann am falschen Ort, und drittens die Politik überhaupt nicht interveniert.
      18 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.09.2017 08:29
      Highlight @Einer: Wenn du keinen Zusammenhang siehst, bist du ein unverantwortlicher Mitbürger.

      @ujay: Typische Antwort eines Nichtschweizers ... und du diskutierst hier mit? Hast du keine Heimat, wo du dich einbringen kannst?
      5 32 Melden
    • Einer Wie Alle 07.09.2017 09:25
      Highlight @RenRenRen: Das Problem ist doch viel mehr, dass das ganze System im Gesundheitsbereich so undurchsichtig ist. Preise können einfach bestimmt werden, was will man denn dagegen machen? Die Kranken brauchen die Behandlung. Und wenn jemand behandelt wird und das die Krankenkasse bezahlt ist es ja schlussendlich egal ob die Behandlung 20'000 oder 50'000 Franken kostet... Und das wird nicht der einzige Grund sein, es gibt viele Gründe, vielleicht sind sogar die Ausländer zu einem gewissen Teil ein Grund, aber es wäre bestimmt nicht besser ohne Ausländer.
      16 3 Melden
    • Einer Wie Alle 07.09.2017 09:27
      Highlight Und den "Sozis" Schuld geben bringt mal gar nichts, die Haupttreiber der Migration sind die Wirtschaftsheinis. Da suchst Du die Schuld besser mal in deinen eigenen politischen Reihen.

      Ein lieber Gruss von einem Mittewähler.
      20 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.09.2017 09:52
      Highlight @Daily: Frag mal die ehemaligen Ungarn in deiner Nähe oder auch Vietnamesen, wie ihre Leistungen damals aussahen haha!
      5 26 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.09.2017 10:10
      Highlight @Einer: Komisch, die Migration wurde plötzlich durch Italien gestoppt - vorher unmöglich. Dieselben Kreise, die dies für unmöglich hielten, kennen auch die Ursachen?

      Sehr vertrauenswürdig, doch doch.


      3 11 Melden
    • ujay 07.09.2017 13:52
      Highlight 😂😂😂Ren...die Instanz fuers Schweiztuemeln....wie gesagt...nicht ernst zu nehmen😂😂😂
      10 1 Melden
  • Dominik Treier (1) 06.09.2017 19:47
    Highlight Nun ja unsere Gesellschaft und vor allem auch viele Unternehmen, produziert durch ständigen Druck und "Effizienz" auch sehr viele, gerade psychisch Kranke und die Last trägt der Bürger... Senkt doch die Steuern für Vermögende und Unternehmen noch mehr, denn deren Gewinnmaximierung verursacht ja überhaupt keine Kosten...
    62 14 Melden
    • chicadeltren 06.09.2017 22:34
      Highlight Na klar, es liegt bloss an den Unternehmen... Schüler und Arbeitslose haben ja keine psychischen Probleme....
      7 18 Melden
  • Hierundjetzt 06.09.2017 19:44
    Highlight Die Grundversicherung ist dermassen gut ausgebaut, dass Sie sogar Geschlechtsumwandlungen bezahlt. Das ein 85 ein Herzschrittmacher verdient, kann ich befürworten. Den, wo wollen wir die Grenzen setzten? Bei 85? und warum nicht bei 84? 70,345? Das ist reine Willkür.

    Ob eine Geschlechtsumwandlung, Brustverkleinerung oder Fettabsaugen wirklich in die Grundversicherung gehören, darf hingegen stark bezweifelt werden.

    Das wir in Zürich bei den Armen sparen und Ihnen die Prämienverbilligungen streichen, weil die guten und lieben Banken dermassen viele Bussen zahlen müssen, kommt noch hinzu.
    63 17 Melden
    • LYX 06.09.2017 21:15
      Highlight Die Grenze wird bei 0 gesetzt. Das ist fair und für alle gleich.
      8 14 Melden
    • chicadeltren 06.09.2017 22:37
      Highlight 1/3 der Bevölkerung erhält in Zürich Prämienverbilligungen und sogar Asylbewerber erhalten alle möglichen nicht dringlichen OPs. Zu behaupten es würde bei den Armen gespart erscheint mir da recht absurd!
      14 18 Melden
  • Platon 06.09.2017 19:23
    Highlight Es ist tatsächlich so, dass die Probleme und Lösungen zur Gesundheitspolitik einfach nicht sachlich diskutiert werden. Die Freisinnigen sind prinzipiell für mehr Markt, nur ist dies bei der Gesundheit der dümmste Ort überhaupt. Die Mikroökonomie lehrt uns, dass aufgrund der Adversen Selektion kein freier Mark möglich ist. Die USA hats jahrelang versucht und sind grandios gescheitert! Ich glaube die selbsternannten Wirtschaftsparteien FDP und SVP wissen dies auch, nur sind sie einerseits ideologisch gegen mehr Staat und andererseits würde es den Interessen ihrer Klientel widersprechen, den KKs!
    51 7 Melden
    • chicadeltren 06.09.2017 22:41
      Highlight Fun Fact: seit der Abschaffung des Marktprinzips und der Einführung des Obligatoriums haben sich die Prämien verdoppelt für nur 1% mehr Versicherte (100% vs. 99% 1994) Währenddessen ist die KK-Vielfalt von mehreren 100 auf gerade mal 70 gesunken.
      Vielleicht suchen Sie hierfür mal eine ökonomische Erklärung?
      10 11 Melden
  • Georgia 4 06.09.2017 18:38
    Highlight Wir drücken als groß 6 pers Familie 16.800,- pro Jahr an Prämien ab!! Is sehr vielmehr was wir für unsere Hypothek zahlen und unsere größte Posten in unsere Haushalt Budget und liegt definitiv über 10% von unsere Jahreseinkommen, es ist eigentlich langsam verrückt, die 200,- Kindergeld reicht da bald nicht einmal mehr für nur die kK ist doch ein Schlechte Witz !! Eine Lösung muss her!!!
    62 14 Melden
  • Thinktank 06.09.2017 18:32
    Highlight Jede Branche und sei sie noch so innovativ erbringt ihre Leistungen jedes Jahr besser und günstiger. Alles was vom Staat reguliert wird, wird jedes Jahr teurer und schlechter. Es ist ein Naturgesetz, dass Ressourcen ohne Anreize nicht richtig eingesetzt werden.
    42 32 Melden
  • Ruedi Frei 06.09.2017 18:19
    Highlight Lese hier v.a. die Berner jammern.. dieser Kanton ist ein Fass ohne Boden. Jedes Jahr schieben ein paar Geberkantone 1.3 Mia netto in diesen Kanton (schlimmer als die Griechen). Wann wird dieser (BE) Laden endlich saniert!
    42 39 Melden
  • Maracuja 06.09.2017 18:06
    Highlight <würde eine Deckelung der Prämienlast die Politik nicht von der Verantwortung entbinden, endlich entschlossen gegen die Kostenexplosion im Gesundheitswesen vorzugehen. >

    Leider fühlen sich Politiker nur ihrer Klientel gegenüber verantwortlich. Die meisten haben deshalb kein Interesse an einer Deckelung der Prämienlast, sondern befürworten weiteren Druck auf die Prämienzahler in der Hoffnung, dass diese irgendwann verzweifelt radikalen Lösungen zustimmen. Aus dem gleichen Grund schafften die es auch nicht, sich auf eine AHV-Reform zu einigen, die von allen grossen Parteien unterstützt wird.
    26 1 Melden
  • Thinktank 06.09.2017 17:55
    Highlight Gewisse Menschen müssen 23% des Einkommens für Gesundheit ausgeben, dafür nichts via Steuern an die Gemeinschaft. Andere Menschen bezahlen 23% des Einkommens an die Gemeinschaft und halt etwas weniger für ihre Gesundheit. Wo genau ist die Ungerechtigkeit. Bei dem der etwas für die Gemeinschaft tut oder derjenige der nur nimmt.
    45 137 Melden
    • Roman h 06.09.2017 18:47
      Highlight Stimmt
      Wer 23% seines Einkommens für die Krankenkasse ausgiebt der bezahlt sicher keine steuern und lebt vom Staat.
      Ich meine 2 Leute die 100% arbeiten bringen locker zusammen 8000 nach Hause.
      Wären also um die 1000fr. pro Person für die KK.
      Hier wurde doch schon was zurecht gedreht
      28 13 Melden
    • äti 06.09.2017 19:22
      Highlight Wie funktioniert das mit dem 'entweder - oder'?
      Fakt ist doch Menschen bezahlen 23% Gesundheit und 23% an die Gemeinschaft (Steuern) um deine Zahlen zu übernehmen.
      14 2 Melden
    • Sensenmaa 06.09.2017 19:29
      Highlight Roman H da wäre ich mir nicht so sicher.
      3 2 Melden
    • _kokolorix 06.09.2017 19:58
      Highlight Nur bleibt denen die 23% an Steuern abliefern anchliessend noch immer 5 oder 10x mehr zum leben. Nach dem Viertel für die KK geht nochmal soviel für die Miete weg, und entgegen der landläufigen Meinung, bezahlen auch Kleinverdiener Steuern...
      27 2 Melden
    • chicadeltren 06.09.2017 22:46
      Highlight @kokolorix: was ist denn für dich ein Kleinverdiener? Setzt du die Grenze wie Herrn Wermuth auch bei 120k? Weil ja, dann bezahlst du einiges an Steuern... http://T
      2 1 Melden
  • Rotbeisser 06.09.2017 17:47
    Highlight Mein Modell: Ab 66 Jahren Gratis-Sterbehilfe unabhängig vom Gesundheitszustand, und 12-fach erhöhte Prämien ab dem 66 Altersjahr.
    Und für alle gilt eine Franchise von 12000 Franken, keine Sozialhilfe jeweils ab 66.
    Das senkt nicht nur die Krankenkassenprämien, sodern es löst auch das Rentenproblem.
    Und: nach erreichen des Rentenalters im 65. Altersjahr hat jeder erst noch üppige 12 Monate Zeit seinen Nachlass zu regeln.
    31 135 Melden
    • N. Y. P. 06.09.2017 18:12
      Highlight @Rotbeisser
      Oder Du könntest abkratzen. Exakt am 65. Geburtstag. Würde uns auch etwas bringen. Ich könnte behilflich sein.
      50 5 Melden
    • Money is everything 06.09.2017 18:24
      Highlight Andere Lösung: Drive-by beim Altersheim
      20 3 Melden
    • Christian Gerber 06.09.2017 18:31
      Highlight Die Endlösung, sozusagen?
      21 5 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 06.09.2017 18:37
      Highlight Also zusammengefasst: Alter nur für Reiche? Müssen wir alles der USA abkupfern?
      40 3 Melden
    • batschki 06.09.2017 18:43
      Highlight Dieses Modell vertritt auch ein hoher Funktionär in einem Krankenkassenverband. Was uns Ärzte mit Philosophiezusatzstudium am meisten aufschreckte: diese Idee wurde an einem SAMW-meeting tatsächlich vorgestellt, und? niemand (! - aber es sei kein klinisch tätiger Arzt mit Patientenkontakt dabei gewesen), KEIN Einziger in der Ethikexpertengruppe blitzte!
      Hier hat's Blitze. Danke!
      37 1 Melden
    • RoWi 06.09.2017 19:15
      Highlight Aber Dir gehts noch gut, oder? Natürlich, deine Zeilen sind purer Sarkasmus und wenn nicht, dann sag mir bittte, wie Dein Dealer heisst!
      🙏
      18 4 Melden
    • äti 06.09.2017 19:24
      Highlight Haha, erkläre dich als 66.
      4 2 Melden
    • Rendel 06.09.2017 20:30
      Highlight Ich stell mir grad die kriminellen Banden von über 66 Jährigen vor, die sich bilden werden.
      23 0 Melden
    • Hinkypunk 06.09.2017 21:51
      Highlight @Rendel

      Das sieht dann so aus 😂
      10 0 Melden
    • Eteokles81 07.09.2017 10:00
      Highlight Du kannst ja schonmal den Vortritt nehmen, auch gerne vor 66 ;)
      5 0 Melden
  • Don Alejandro 06.09.2017 17:46
    Highlight Sehe gerade im 1. Klasse-Abteil eine Werbung einer KK mit kostenloser ärztlicher Zweitmeinung. Perverse Züge in Zeiten, wo die Prämien immer breitere gesellschaftliche Schichten in ernsthafte finanzielle Not bringen.
    73 8 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 06.09.2017 18:38
      Highlight Ich denke unter dem Strich verhindert das eher unnötige Behandlungen. Sonst würde es nicht angeboten. http://R
      21 1 Melden
    • Pachyderm 07.09.2017 10:38
      Highlight Dabei dürfte es sich um eine Zusatzversicherung handeln. Die Leistungen der Grundversicherung sind ziemlich stark reguliert.
      2 0 Melden
  • Nick_ 06.09.2017 17:45
    Highlight @Redaktorin: es sind zudem nicht 23% des Einkommens (oder wie du es aufrundest auf 25%, ein viertel). Die Basis ist das "verfügbare Einkommen", dh nach Steuern usw.
    Die Headline "ein Viertel vom Lohn" müsste eigentlich heissen: 18.7% vom (Brutto)Lohn einer Person für zwei Erwachsene. Bei 300er Franchise (dabei hat ein Ehepartner kein Bock zu arbeiten, ohne Kidner!)
    52 8 Melden
  • nukular 06.09.2017 17:44
    Highlight Ich zahle 234fr inkl zusatzversicherung. Was bitte habt ihr für franchisen?!
    17 31 Melden
    • Yolo 06.09.2017 18:32
      Highlight Welche Franchise hast du und wie alt bist du?
      18 1 Melden
    • Easypeasy 06.09.2017 19:19
      Highlight Wo wohnst du?
      18 1 Melden
    • meromaximo 07.09.2017 06:20
      Highlight Habe ich mit 20 Jahren auch mal bezahlt...
      6 0 Melden
    • Pachyderm 07.09.2017 10:39
      Highlight 2500.-, mit günstigstem Modell (Behandlung nur nach telefonischer Absprache mit KK, oder halt im Notfall). Und ich zahle mehr als du, vermutlich weil ich in Bern wohne. Der Wohnort hat massive Auswirkung auf die Prämie.
      5 1 Melden
    • nukular 07.09.2017 17:34
      Highlight 25, Kanton SG, franchise 2500, hausarztmodell, dazu zahnarzt zusatz (75% bis 2000fr), und eine weitere zusatz
      0 0 Melden
    • Yolo 07.09.2017 18:11
      Highlight Ich bezahle für meine 300.- Franchise 400.- plus 78.- für Privatzusatz. Ich bin 34 und wohne in Kt. Bern.
      0 0 Melden
  • Hptm Arnold Schick 06.09.2017 17:38
    Highlight Die Analyse ist Richtig, aber das Fazit falsch. Solange ein KK-Obligatorium existiert, wird es niemals eine tragbare Lösung geben. Wir müssen das Obligatorium aufheben und zu einem Recht auf eine Gesundheits-Grundversorgung übergehen. Solange der Staat die Bürger zwingt, bei einer privaten Firma Kunde zu sein, wird sich die Spirale niemals aufhören zu drehen. Bei den Prämien nach oben, beim Umwandlungssatz nach unten. Unsere Vorfahren befreiten uns einst von der Knechtung der Adligen. Und wir müssen uns von der Knechtung des Kapitals befreien. Eodgenossen wehrt Euch!
    74 29 Melden
    • RoWi 06.09.2017 19:18
      Highlight Das läuft auf die Einheitskasse hinaus und das wurde abgelehnt...! Es ist aber der richtige Ansatz! Danke für deine Zeilen!
      36 5 Melden
    • Sensenmaa 06.09.2017 19:32
      Highlight Ich sage immer noch bei der Abstimmung ging nicht alles mit rechten Dingen zu.
      8 6 Melden
    • Hierundjetzt 06.09.2017 19:46
      Highlight So wie in den 90gern? Das ist komplett gescheitert.

      Damals als alles voll freiwillig war und danach die Gemeinden sämtliche Kosten übernehmen mussten, weil der Einwohner nicht zahlen konnte? Damals als es Steuererhöhungen gab, weil einzelne Gemeinden diese Kosten schlicht nicht mehr finanzieren konnten?

      Weil freiwillig?

      Ernsthaft, dieses System willst Du wieder einführen?
      9 5 Melden
    • nick11 06.09.2017 20:17
      Highlight Wisst ihr wie viel der Prämie für die Verwaltung etc. der Krankenkassen drauf geht? Ich weis die Zahl nicht mehr genau, es war aber ein verschwindend geringer Betrag, glaube ich 0.2% oder evtl. 2%, also fast nichts. Ihr wollte hin zur Verstaatlichung der KK, glaubt ihr wirklich damit wirds günstiger?
      Die Massiven Vorgaben was Ärzte alles verrechnen sollen/müssen ist u.a. daran schuld! Schon mal eine Rechnung von vor 20 Jahren mit Heute verglichen? Das ist ein Witz was die heute alles verrechnen dürfen/müssen!
      13 6 Melden
    • chicadeltren 06.09.2017 22:54
      Highlight Du meinst wie in Kanada? Wo der Staat prescriptions und viele psychische Prpbleme nicht abdeckt und daher jeder noch eine private Zusatzversicherung um die 200 Dollar
      (enspricht bei unserem Lohnniveau etwa 400.-) pro Monat abschliesst? Muss toll sein sowas!
      1 3 Melden
  • Natürlich 06.09.2017 17:30
    Highlight Beispiel aus Luzern
    2 Erwachsene, ein Kleinkind
    860.- ohne Prämienverbilligung
    Ca 600.- mit Prämiemverbilligung
    Beide arbeiten Teilzeit (Ich ca 70%, meine Frau ca 10%)
    Nettoeinkommen ca. 3000.- bis 3500.-
    Geht also knapp 20% für KK drauf trotz Prämienverbilligung.
    Ist einfach nicht mehr normal, wie man als Familie geschröpft wird...
    Hoffe die Politiker finden endlich Lösungen!
    39 62 Melden
    • bokl 06.09.2017 18:24
      Highlight Ist jedem selbst überlassen, wie viel er arbeiten möchte. Aber wer 120 Stellenprozente ungenutzt lässt, sollte dann die knappe Kasse nicht der Allgemeinheit anlasten.
      72 17 Melden
    • batschki 06.09.2017 18:46
      Highlight Privat versichert? kleinste Franchise?
      Muss ja fast, bei dieser Prämie
      16 5 Melden
    • Natürlich 06.09.2017 18:56
      Highlight Wer blitzt hier wieder?
      Sind Tatsachen
      Dazu kommt, dass die Prämienverbilligungen nicht bis Ende Jahr laufen, da der Kanton Luzern immer noch kein Budget hat.
      Immer bei den ärmsten sparen.
      14 30 Melden
    • Hoppla! 06.09.2017 19:21
      Highlight Ihr arbeitet gemeinsam (!) 80% und beschwert euch über die KK-Prämien? Mutig...
      89 7 Melden
    • Imfall 06.09.2017 19:49
      Highlight @natürlich

      wenn eine kleinfamile sich den luxus gönnt insgesamt nur 80% zu arbeiten, darf man sich doch wirklich nicht beklagen?!

      45 5 Melden
    • Natürlich 06.09.2017 19:51
      Highlight Ja tun wir!
      Und jetzt?
      Ist es besser mehr zu arbeiten und dafür das Kind in die Kita zu geben?
      Und dafür Hunderte von Franken jeden Monat für die Fremdbetreuung unseres Kindes aufzuwenden.
      Ein Kind braucht hauptsächlich Liebe und Zeit von den eigenen Eltern, aber der moderne Zeitgeist will uns da ja gerne was anderes vermitteln.
      Beide zu 100% arbeiten und dafür das Kind abschieben ist keine Lösung.
      Wisst ihr überhaupt irgendetwas von unserer Lebensgeschichte?
      Wie es dazu kam?
      Ich krampfe in 3! Teilzeitjobs um über die Runde zu kommen, kann nicht mehr auf meinem gelernten Beruf arbeiten.
      24 33 Melden
    • Natürlich 06.09.2017 19:53
      Highlight @batschki:
      Nein nicht privat versichert, aber ja, kleinste Franchise und das aus gutem Grund.
      Wir haben nicht einfach mal 2500.- auf der Seite, falls dann mal was passiert!
      15 9 Melden
    • Natürlich 06.09.2017 20:01
      Highlight @bokl
      Traurig, deine Einstellung:
      Dir wäre es also lieber wir würden beide 100% arbeiten ubd dafür unser Kind fremdbetreuen lassen?
      Dir ist aber schon bewusst wie teuer eine Kita ist oder?
      90 - 150.- pro Tag.
      Jetzt kannst du mal rechnen.
      Macht pro Woche 500.- und im Monat etwa 2000.- und das ist günstig gerechnet versteht sich.
      Und das fändest du besser?
      Ich finde es sehr traurig, dass man heute Kinder einfach mal in Kitas "abschiebt", dabei ist es doch etwas vom schönsten zu sehen wie ein Kind aufwächst, sich entwickelt, Fortschritte macht.
      21 25 Melden
    • Eine_win_ig 06.09.2017 20:08
      Highlight Natürloch: Die Blitze sind wohl für die kombinierten 80 Stellenprozent...
      35 1 Melden
    • Natürlich 06.09.2017 20:09
      Highlight Bin enttäuscht von den Watson Lesern die meinen Beitrag blitzen.
      Ich dachte auf dieser Plattform sind die meisten Leute sozial eingestellt?
      Es macht mich traurig, alles zu geben um Job und Kind unter einen Hut zu bringen und dann hier von euch so abgekanzelt zu werden!

      23 36 Melden
    • Eine_win_ig 06.09.2017 20:30
      Highlight Nimms nicht persönlich. Watson hat eine sehr breit gefächerte Leserschaft.
      Sagen wir es einfach so: Für uns (ohne deine persönliche Situation zu kennen) ist es schwierig nachzuvollziehen, wie man bei kombinierten 80 Stellenprozent motzen kann. Aber wir kennen den Kontext ja auch nicht. Generell: Sich dir dein Wertgefühl nicht über Herzchen/Likes/wasauchimmer... Wenn für euch die Situation stimmt, geniess die Zeit mit deiner Familie! Meine Frau und ich werden leider nie Kinder haben. Shit Happens to everybody. Wor arbditen dafür 200% und unterstützen so mit Steuern das System :) Schöne Abe!
      51 0 Melden
    • Imfall 06.09.2017 20:32
      Highlight wir arbeiten zu zweit 140% (100 + 40)

      zwei tage die woche geht unsere kleine zu den grosseltern! für uns alle eine win/win situation!

      wenn du aber nicht zu mehr arbeit kommst (aber möchtest), kannst du meine aussage von oben streichen! (kann man aus dem ersten post nicht rauslesen!)
      25 0 Melden
    • bokl 06.09.2017 20:44
      Highlight @Natürlich
      1. Bei dem Einkommen, ist die Kita subventioniert. Kostet euch nie 2000/Monat.
      2. Ich hab nie was von Kita gesagt. Auch kein Fan davon.

      Ich habe 3 Kinder. Wir arbeiten zusammen 150% und kommen ohne Kita aus. OK, nicht jeder kann wie ich von Zuhause und Abends arbeiten.

      Ich akzeptiere eure Entscheidung nur 80% zu arbeiten. Aber warum das Gejammere? 5er und Weggli gibts nicht.
      31 3 Melden
    • JayCee 06.09.2017 21:02
      Highlight Lieber Natürlich, die Blitze gibts für euren Luxus 80% zu arbeiten und dies von mir und anderen 100%igen Fremdfinanzieren zu lassen über die Prämienverbilligung. Die Zeit mit deinem Kind ist sicherlich unbezahlbar, aber bitte finanziere dir diesen Luxus selber und warte nicht bis der Staat für deine Versicherungskosten aufkommt!
      30 4 Melden
    • Qui-Gon 06.09.2017 21:03
      Highlight Willkommen im Netz... ist kein Ort für Zartbesaitete. Btw. nur schon 2x 50% ergäbe (zumindest theoretisch) eine Rundumbetreuung
      21 2 Melden
    • Natürlich 06.09.2017 22:39
      Highlight @eine wien ig:
      Danke:

      @bokl:
      Ich kann weder von zu Hause noch abends arbeiten.

      @imfall:
      Schön für euch, geht bei uns leider nicht.

      Finds halt komisch, hättet ihr denn lieber wir würden vom soz leben?
      Meine Frau musste damals ihre Lehre wegen psychischer Probleme abbrechen.
      Wir beiden hatten eine sehr bewegte Vergangenheit.

      Finde es einfach speziell: da gibt es Leute die komplet vom soz leben (wie dieser Imam zb) andere betrügen die iv und ihr beschwert euch darüber, dass wir "nur" 80% arbeiten?


      3 8 Melden
    • Natürlich 06.09.2017 22:47
      Highlight Leider hat nicht jeder das Glück reiche Eltern zu haben die einem den Akademischen Weg oder eine Zweitausbildung finanzieren.
      Nicht jeder kann seinem Traumjob nachgehen.
      Nicht jeder kann 100% arbeiten.
      Aber jeder hat eine Vergangenheit, die die Gegenwart massgeblich beeinflusst hat oder noch immer tut. Manchmal positiv und manchmal negativ.

      Deshalb solltet ihr nicht immer andere Leute voreilig verurteilen weil sie nicht das Gleiche können/haben wie ihr.

      7 9 Melden
    • chicadeltren 06.09.2017 22:59
      Highlight Mindestens 100% müssten drinliegen, einen Ta bekannten/Verwandten betreuen lassen und schon liegen 120% drin. Mach eine Einkommenssteigerung von 50%.
      Aber andere 80h die Woche schuften zu lassen um euch zu finanzieren ist natürlich einfacher.
      14 9 Melden
    • ujay 07.09.2017 09:58
      Highlight @Natuerlich. Es gib tausende Paare wie ihr in der Schweiz. Dein Gejammer ueber die 20% vom Lohn, die fuer die KK weggehen, ist nicht nachvollziehbar, denn die anderen arbeiten i.d.R. 100%. Also, warum wundern dich die Blitze? Noch Fragen?
      9 3 Melden
    • Eteokles81 07.09.2017 10:01
      Highlight Also zwei Personen, die kombiniert 80% arbeiten.. das nenne ich Luxus.
      11 2 Melden
    • Natürlich 07.09.2017 13:11
      Highlight Was labert ihr eigentlich alle von Luxus?
      Dieses Jahr gerade mal 1 Woche Ferien gehabt bisher, werden wohl auch nicht mehr werden.
      Kleider kann ich mir alle 2-3 Jahre leisten, Auto haben wir ebenfalls keines.
      Gespart wird an allen Ecken und Kanten.
      Der einzige Luxus den wir uns leisten ist vollumfänglich für unseren 1 1/2 jährigen Sohn da zu sein und gutes Essen.
      Ansonsten hat unser Leben überhaupt nichts mit Luxus zu tun.
      Aber was versteht ihr schon davon, habt wahrscheinlich Nettolöhne ab 5000.- aufwärts.
      Aber dann über uns motzen weil wir nicht 100% arbeiten...
      Säg mol, schliifts?
      4 10 Melden
    • Eine_win_ig 07.09.2017 16:49
      Highlight Nein es schleift nicht. Es ist einfach so, dass wir nicht einsehen wieso du dich beklagst obschon ihr kombiniert 80% arbeitet. Es ist eure Entscheidung. Ich wollte es oben freundlich ausdrücken, hier nun direkt: Eure Entscheidung hat Komsequenzen. Diese geht ihr vollumfänglich mit eurem Lebensstil ein. Also beklag dich nicht über was euch fehlt. Ihr könntet es ändern. Freue dich daran, dass du Zeit für die Familie hast. Die haben Personen, welche kombiniert 160-180% arbeiten nicht, dafür genug Cash... sehr einfache Rechnung.
      6 2 Melden
    • Eteokles81 07.09.2017 17:22
      Highlight Du verstehst da etwas falsch, es geht nicht darum, dass ihr BEIDE 100% arbeitet, sondern wenigstens kombiniert. Dann seid Ihr beide immer noch kombiniert zu 100% für das Kind da. Und wie schon kommentiert wurde, wenn man das Kind einen einzigen Tag z.B. an die Grosseltern abgeben kann sinds nochmal 20% mehr = 120% und damit +50% Einkommen.
      4 0 Melden
  • Keinsozi 06.09.2017 17:26
    Highlight Denn ganzen Schlamassel können wir nur der Dreifuss verdanken
    27 68 Melden
    • äti 06.09.2017 19:28
      Highlight ... oder all den Politikern (NR) die traumhafte Gelder einfahren damit sich nichts ändert.
      23 2 Melden
    • batschki 06.09.2017 19:30
      Highlight Nur??
      es gab und gibt doch noch andere und sogar gewichtigere Umstände
      13 0 Melden
    • Hierundjetzt 06.09.2017 19:48
      Highlight soso 90ger Jahre war ja alles freiwillig. Menschen wie du standen danach vor Rechnungen in der Höhe von 80'000.- weil sie per Zufall vergessen hatten eine Versicherung abzuschliessen und jetzt Krebs entdeckt wurde.

      Danach schwupp Privatkonkurs und der Staat (also der Steuerzahler) musste alle zahlen.

      Wow. Sehr überlegt.
      21 4 Melden
    • supremewash 06.09.2017 22:52
      Highlight Ja natürlich. Eine BR, seit 20(?) Jahren im Ruhestand, trägt die alleinige Verantwortung für diesen Zustand! Und wegen Gessler zahlen wir zu viel Steuern.
      Ernsthaft: Unsere Politik ist schlicht unfähig oder nicht willens, Reformen im sozialen Sektor vorzunehmen.
      21 1 Melden
  • censored 06.09.2017 17:26
    Highlight Wie viel würden die KK bei einem Lobby und Werbeverbot einsparen.
    Die längsten Werbeclips die ich auf Youtube sehe, sind von den Krankenkassen. Und die von den KK eingespannten Politiker verdienen sicher auch nicht schlecht.
    66 7 Melden
    • mouriis 06.09.2017 22:38
      Highlight Richtig! Bei den ausgaben der KK selbst sparen und so Prämien sparen, genau meine Meinung!
      13 1 Melden
  • derEchteElch 06.09.2017 17:25
    Highlight "Wer einen Viertel seines Lohns für die Krankenkasse ausgeben muss, der kann sich Investitionen in Bildung, gesunde Ernährung oder gesellschaftliche Aktivitäten kaum leisten."

    Und damit ist alles gesagt. Ich begrüsse die Initiative der SP, welche die Prämien auf 10% des Einkommens beschränken will. Blos, 10% sind immer noch 10%. Deshalb muss eine zweiteilige Regelung erfolgen; "Max 10% oder 300 CHF" (als Beispiel).
    42 19 Melden
  • MeinSenf 06.09.2017 17:00
    Highlight Sind es 10% pro Person oder pro Haushalt? Gemessen am aktuellen Einkommen oder am persönlichen Existenzminimum gem. SKOS?

    Aber grundsätzlich ne gute Sache: weil dann müssen der Staat, die KK, die Spitäler, die Ärzte und die Pharmamultis untereinander streiten, aber nicht auf. dem Buckel der Patienten. Denn wenn der Staat massiv zuschiessen muss und es nicht via Prämien auf die einfachen Leute abschieben kann, wird manch ein Politiker plötzlich in einen offensichtlichen Loyalitätskonflikt gezogen. Vielleicht tritt ja dann eine Läutarung ein...
    51 4 Melden
  • Jaing 06.09.2017 16:41
    Highlight Ich wohne im Kanton Bern und der Anteil der KK-Prämien liegt massiv unter den hier beschriebenen Zahlen. Grundversicherung 220.-.
    32 29 Melden
    • MeinSenf 06.09.2017 16:55
      Highlight kriegst du etwa Prämienverbilligung?
      19 4 Melden
    • AlteSchachtel 06.09.2017 17:15
      Highlight ich wohne im Kanton Zürich, die Grundversicherung allein kostet mich Fr. 395.00 im Monat.
      Im Kanton Zürich haben sie auch die Prämienverbilligung gekürzt. Für mich geht das, aber für eine junge Büetzerfamilie sind solche Prämien verheerend.
      53 3 Melden
    • Pupsi 06.09.2017 17:31
      Highlight Schön, ich zahle 433.05, auch grundversicherung, studiere und habe kein anrecht auf Prämienverbilligung. Und nein, ich werde nicht einfach zu einer billigen krankenkasse wechseln und eine franchise von 2500 bringt bei meiner Epilepsie auch nichts. Kk macht gut 23% meines lohnes aus
      35 5 Melden
    • nukular 06.09.2017 17:45
      Highlight Kanton SG. Grundversicherung 160fr.
      7 5 Melden
    • Jaing 06.09.2017 18:09
      Highlight Nein, das ist ohne Prämienverbilligung.
      2 1 Melden
    • TheMan 06.09.2017 18:25
      Highlight Pupsi wen du Epilepsie hast, soweit ich weiss müsste die IV dan übernehmen. Bzw wen du nicht den 100% Lohn bekommen würdest und Ergänzungsleistung nimmst, wirst du soweit ich weiss von der KK befreit. Das übernimmt dan die Stelle die dir die Ergänzungsleistung bezahlt. Bei meinem Bruder ist das so.
      7 5 Melden
    • Hierundjetzt 06.09.2017 19:49
      Highlight 220.- ist nicht möglich für einen Erwachsenen. Sorry.
      5 4 Melden
    • Imfall 06.09.2017 20:00
      Highlight kt zh grundversicherung für mich (m/32) 227.75 CHF


      Franchise auf max
      7 0 Melden
  • gnp286 06.09.2017 16:36
    Highlight "An solchen unbequemen Fragen führt kein Weg vorbei."
    Ist so. Und es sind auch nicht die KK-Prämien, die explodieren, sondern wie korrekt beschrieben die Kosten des Gesundheitssystems als ganzes.

    Es wäre mal Zeit für folgende Sachen:
    - Einheitskasse
    - Versorgungsregionen statt Kantönligeist bei der Kapazitätsplanung
    - Nicht wegen jedem Bobo auf den Notfall
    - Sich im klaren sein, dass das Leben auch mal zu Ende ist

    Vor allem der letzte Punkt ist denke ich schwierig, jeder will, dass seine Grosseltern/Eltern/Lieben ein langes Leben haben aber was z.T. gemacht wird ist schon grotesk.
    128 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 16:49
      Highlight Eine Einheitskasse bringt genau gar nichts, solange der Leistungskatalog nicht angetastet wird.
      37 40 Melden
    • The Origin Gra 06.09.2017 16:55
      Highlight Dir ist aber klar das die letzten Tage eines Leben extrem Teuer werden kann? Zum Beispiel wenn jemand wegen Krebs auf der Palliative liegt und Morphium als Schmerzmittel versagt und man z.B. die Wirbelsäule "Verstrahlen" muss, also so heftig bestrahlen das die Nerven absterben.
      Klingt unschön, ist es auch, für alle Beteiligten.
      Doch was soll man machen? Patienten Leiden lassen? Patienten der aktiven Sterbehilfe unterziehen?

      Es gibt viele so Punkte die Geld Kosten aber Einsparungen Ethisch nicht tragbar sind.
      31 5 Melden
    • gnp286 06.09.2017 17:17
      Highlight @rich: Genau das wäre ja das Schöne: Man könnte den Leistungskatalog mir einer einzigen Kasse festlegen. Anstatt wie jetzt, wo sich alle Kassen, Spitäler und Ärzte mit Händen und Füssen dagegen wehren. In diesem Bereich denke ich macht ein wenig mehr Staat sinn.
      32 7 Melden
    • AlteSchachtel 06.09.2017 17:22
      Highlight " Nicht wegen jedem Bobo auf den Notfall"

      Ja genau, aber heute müssen bei einer Grippe-Welle gleich alle zum Arzt um den Job nicht zur verlieren. Entweder verlangt der Arbeitgeber ab 2 - 3 Tagen ein Zeugnis oder aber er verlangt, dass Du mit Medis vollgepumpt krank weiterarbeitest. Dass eine Grippe meist ungefährlich ist aber natürlicherweise mehr als 3 Tage dauert interessiert die Wirtschaft nicht, die Kosten für den Arzt muss sie ja nicht übernehmen.
      84 8 Melden
    • TheMan 06.09.2017 18:28
      Highlight Einheitstkasse wird es Nie geben. Grund: es gibt ein Monopolgesetz. Das besagt, das keine Firma ein Monopol inne haben darf. Auch werden durch eine Einheitskasse, mehr Leute Arbeistlos. Der Markt spielt nicht mit und die Einheitskasse könnte so Teure KK-Prämien verlangen, da es keine Konkurenz gibt. Es müsste neben den Privaten Kassen eine Bundes-KK geben die Billig sein sollte. So müssen alle KK nachziehen.
      5 21 Melden
    • gnp286 06.09.2017 20:53
      Highlight @TheOrigin: Klar, darum geht es ja. Und ja, das Thema ist praktisch rein ethischer Natur nur ist es sehr schwierig, dies zu diskutieren.

      @TheMan: Es gibt einige Beispiele, z.B. die Suva. Klar ist auch dort nicht alles Perfekt, jedoch scheint das System einigermassen Effizient zu funktionieren. Ich weiss nicht, wieso ich 30 CEO und Führungsetagen, 30 Marketingabteilungen, 30 Informatiksysteme usw. mitbezahlen soll. Und betreffend Arbeitslose: So what? In der Wirtschaft sind die Leute gefragt. Arbeitsbeschaffungsmassnahmen sind was für die DDR.
      13 4 Melden
    • gnp286 06.09.2017 21:01
      Highlight @Alte Schachtel: Jap, fehlt noch auf meiner Liste.
      3 1 Melden
    • atomschlaf 06.09.2017 22:06
      Highlight @gnp286: Auf den ersten Blick nachvollziehbar.

      Aber man muss sehen, dass das Sparpotential einer Einheitskasse bestenfalls bei 2 Prozent liegt (Annahme aufgrund der Kassen mit den tiefsten Verwaltungskosten von ca. 3 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt von ca. 5 Prozent des Prämienvolumens).

      Im Gegenzug hätten wir es mit einem Monopolisten zu tun, und Monopolisten bieten erfahrungsgemäss schlechten Service.
      Schau Dir die SBB an, schau Dir die Post an oder schau wie die IV unter Kostendruck zum Teil mit den Versicherten umgeht. Nein, danke!

      Diese 2 Prozent ist mir die Wahlfreiheit wert!
      6 3 Melden
    • ujay 07.09.2017 10:05
      Highlight @man....und die SUVA?🤔
      1 0 Melden
    • atomschlaf 07.09.2017 12:22
      Highlight @ujay: Die SUVA hat kein generelles Monopol.
      Soviel ich weiss, müssen sich nur gewisse Branchen bei der SUVA versichern.
      Ich war jedenfalls in meinem ganzen Berufsleben noch nie bei der SUVA unfallversichert.
      2 0 Melden
  • Gibaue 06.09.2017 16:34
    Highlight Es sind nicht "im Schnitt" 23%. Die Rechnung beruht auf Modellhaushalten, wobei das für die Berechnung beachtete Einkommen unter dem mittleren Einkommen des jeweiligen Haushaltsmodells liegt.

    PS: Ändert an der Aussage und der Richtigkeit des Textes nichts, Alternative Facts solltet ihr trotzdem nicht verbreiten.
    41 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 16:24
    Highlight "Wie viel ist ein zusätzliches Lebensjahr wert?"

    Das ist meiner Meinung nach einer der schlimmsten Fragen. Persönlich finde ich es schlimm, wenn man das Leben von Menschen nur als Geldsumme betrachtet.

    Ja, diese Themen gilt es zu besprechen und es gilt auch, Lösungen für solche Probleme zu finden. Aber es würde wohl jeden treffen, wenn der Mutter, dem Kind etc. eine Behandlung verweigert werden würde, nur weil die zusätzlichen Lebensjahre "zu wenig Wert" hätten.

    (Nur meine Meinung zu dieser spezifischen Frage)
    35 32 Melden
    • Wehrli 06.09.2017 16:35
      Highlight Ja, diese Themen gilt es zu besprechen, aber es ist eine schlimme Frage?

      Also was nun?
      35 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 16:47
      Highlight @Lukas. Sagte kürzlich eine 81jährige Bekannte zu mir, sie habe jetzt noch einen Arzttermin, für einen Generalcheck. Ihr tue zwar nichts weh, aber "nützt's nüt so schads nüt". Meine Mutter wurde mit 87 dazu überredet beide Augen lasern zu lassen, obwohl sie ohne Brille lesen konnte und das nicht wollte.Da sagte der Arzt zu ihr ohne diese Operationen werde sie im Rollstuhl landen. Meine Mutter ist geistig fit, lebt zu hause und macht ihren Haushalt selbständig.
      51 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 16:53
      Highlight @Wehrli
      Nur weil ich diese Frage schlimm finde, heisst es ja nicht, dass man diese Themen nicht ansprechen darf.

      Trotz meiner Meinung weiss ich, dass sich Probleme nicht einfach so lösen werden, ohne offen darüber zu Reden.
      11 2 Melden
    • Rotbeisser 06.09.2017 17:50
      Highlight Der Wert eines Lebensjahres hängt vom bezahlten Steuerbetrag ab. Ist ja wohl klar.
      7 16 Melden
    • Wehrli 07.09.2017 09:00
      Highlight Der Arzt behandelt die Symptome und nicht den Patienten.
      3 0 Melden
  • Marlon Mendieta 06.09.2017 16:19
    Highlight Sorry, aber ein kinderloses paar, dass nicht mehr Einkommen hat, als 4 ( schon reduzierte) Monatsprämien...kann mir dass jemand erklären?
    Ich bin sehr gerne solidarisch, aber bin z.B nicht einverstanden, wenn Leute ohne Kinder Teilzeit arbeiten, Prämienvergünstigungen und Vergünstigungen kassieren.
    64 72 Melden
  • Wehrli 06.09.2017 16:13
    Highlight 70% Prozent unserer Kosten geht auf chronsich Kranke zurück. Solange kein Casemangement eingeführt wird und diese Kranken im ewigen Kreislauf steckenbleiben, explodieren unsere Kosten. Denn sind wir ehrlich, die Spitäler und Ärzte sind happy bei chronisch kranken, da werden die Symptome bekämpft und fertig.
    74 16 Melden
    • kleiner_Schurke 06.09.2017 16:51
      Highlight Eine etwas gar simple Weltsicht. Also ich kenne keinen Arzt der happy wäre über chronisch erkrankte...
      37 5 Melden
    • The Origin Gra 06.09.2017 17:06
      Highlight Wie sollen Chronisch Kranke behandelt werden?
      Es gibt nun mal Krankheiten und Gebrechen die lassen sich nicht oder nur sehr schwer Heilen.

      Ich werde mein Leben lang alle 3 Monate zum Arzt gehen müssen, ev. die letzten Jährchen nicht mehr.
      Bei mir kann nur noch die Wirkung bekämpft werden, die Ursache ist (zumindest stand heute), nicht bekämpfbar.

      Ich war und bin ein Teurer Patient, nur schon mit dem Herz aber ich werde noch Teurer.
      Kann ich was dafür? Nein, habe ich mir das ganze Ausgesucht? Nein.
      Komme ich aus dem Kreislauf raus? Nicht auf Absehbare Zeit
      36 2 Melden
    • Rendel 06.09.2017 17:11
      Highlight Casemanagement, wie in D ? Damit Ärzte keine chronisch Kranken mehr behandeln könnrn und deren Lebensqualität sinkt?
      15 2 Melden
    • Lami23 06.09.2017 20:55
      Highlight Glaub mir, das Spital ist nicht happy über chronisch Kranke. Ziemlich schwierig, damit Gewinn zu erzielen.
      7 0 Melden
  • Bits_and_More 06.09.2017 16:11
    Highlight Auch die Prämienzahler können Druck auf das System ausüben. In dem sie Regelmässig wechseln und die Franchise nach ihrem Gesundheitskosten wählen. D.H. ab 2000 Franken Arztkosten pro Jahr eine Franchise von 300 CHF, bei weniger 2500 Franken. Alles dazwischen macht mathematisch keinen Sinn.

    Leider hörte ich schon oft den Spruch "nein, also ich bin ja schon sooo lange bei der Kasse, da wechsle ich nicht mehr" obwohl die Differenz schnell ein paar hundert Franken p.a. ausmachen können.

    53 13 Melden
    • Michael Mettler 06.09.2017 16:17
      Highlight Nicht ganz: Die Prämiendifferenz zwischen der 300er Prämie und der 2500er, gibt meistens etwa 1450.-. Ab diesen Kosten kann man die Franchise senken oder erhöhen.
      30 1 Melden
  • Hieronymus Bosch 06.09.2017 16:10
    Highlight Huh? 23% des Einkommens für ein kinderloses Ehepaar aus Bern geht an die Krankenkasse auf? Da keine Kinder vorhanden, dürfte man erwarten, dass beide arbeiten. Lass das "nur" 4000 CHF pro Ehepartner sein, macht 8000 CHF. Wollt ihr mich glauben lassen, dass die zusammen 1840 CHF pro Monat an Krankenkassenprämien bezahlen? Dann wäre es Zeit eine andere Kasse/Franchise zu wählen! Ich bezahle seit über 10 Jahre zwischen 150 CHF und 225 CHF...
    71 27 Melden
    • Michael Mettler 06.09.2017 16:17
      Highlight hast du die prämien im kanton bern mal studiert?
      41 15 Melden
    • Klirrfactor 06.09.2017 16:23
      Highlight Deine Zahlen ergeben Keinen Sinn wenn du nicht angibst wo du wohnst!
      35 2 Melden
    • Elpolloloco 06.09.2017 16:25
      Highlight wenn ich mit priminfo die Prämie für 2 personen berechne (franchise 300.-) komme ich bei einer guten (nicht Dumping) Kasse auf ca. 800.- pro Monat, d.h. sie gehen in der Berechnung von einem Lohn von nicht mal CHF 3500 für ZWEI PERSONEN aus. Das sind schon fast Fake News (ups, jetzt hab ich diesen unsäglichen Begriff verwendet).
      56 7 Melden
    • Nick_ 06.09.2017 16:28
      Highlight Es ist nur eine Modellrechnung - und zwar eine eher abstruse und nicht repräsentative. Verheiratet, Kinderlos, aber nur eine Person arbeitet und verdient CHF 60'000 Brutto/Jahr. Prämie für beide: Fr. 11'245 (dh 300-er Franchise). Jeder kann/soll leben wie er will. Wenn aber ein Ehepartner nicht arbeiten will, ist es wohl klar dass man finanziell den Gürtel enger schnallen muss. Zum Glück subventioniert der Kt. Bern nicht so was mit einer IPV.

      Quelle:
      http://www.gdk-cds.ch/fileadmin/docs/public/gdk/themen/krankenversicherung/praemienverbilligung/ipv-monitoring_2014.pdf
      34 3 Melden
    • Tavares 06.09.2017 16:29
      Highlight gerade schnell auf comparis.ch geschaut.
      1980 Jg, 2500 Fr Franchise, Hausarztmodell:
      Prämie ab 259 Fr.-
      selbst mit 300 Fr Franchise und Hausarztmodell:
      Prämie ab 378 Fr

      Wenn wir beim Rechenbeispiel von Hieronymus Bosch bleiben, sind das 2 * 378 = 756 Fr oder 9.45%
      Weit weg von 23%. Damit diese Prämien 23% vom Lohn ausmachen würden, müsste das Paar zusammen (!) gerade mal 3286 Fr verdienen...

      die 23% könnten uU bei Studierenden stimmen, dann ist es aber nur temporär, Studierende sind jünger (niedrigere Prämien) und können günstiger leben (zu Hause, WG, etc.).
      33 4 Melden
    • kleiner_Schurke 06.09.2017 17:21
      Highlight Oder bei der Denner Kassiererin, der Service Angestellten, bei den Arbeitern auf dem Feld, bei Doktoranden, bei vielen Menschen die im Verkauf arbeiten usw.
      29 3 Melden
  • loplop717 06.09.2017 16:03
    Highlight Besser 25% vom Lohn bezahlen als wie in England sterben während dem man der Millionste auf einer warteliste ist.
    14 65 Melden
  • TheBean 06.09.2017 15:57
    Highlight Prämienexplosion? Ich hab die letzten drei Jahre jährlich die Krankenkasse gewechselt und so meine Prämie von 250 CHF/Monat auf 180 CHF/Monat reduziert. Das sind rund 4% meines Nettolohnes und keine 18/19% (Zürich).
    30 37 Melden
    • Mietzekatze 06.09.2017 16:17
      Highlight Also ich bin in Bern zuhause und wechsle auch meine KK wenn es günstigere Möglichkeiten gibt. Trotzdem macht meine KK 15% meines Nettolohnes aus... Aber wir in Bern sind wohl einfach die Verarschten!
      47 5 Melden
    • Kreasty 06.09.2017 16:49
      Highlight Mit einem gewissen Hintergrund kann man nicht mal eben wechseln ¯\_(ツ)_/¯

      Mit Prämienverbilligung komme ich auf 435.- im Monat, einzigen Luxus denn ich hier drin habe sind meine Zähne.
      8 11 Melden
    • Kimelik 06.09.2017 17:14
      Highlight Naja in Bern hat man ja maximal 350 CHF/ Monat und das auch nur wenn man die falsche Versicherung hat, 300 Franchise und in Biel wohnt. Das ergibt einen Nettolohn von 2300.- / Monat. Das ist ein doch eher tiefer Lohn (auch Nettolohn), ich denke der Bruttolohn liegt dann so bei 2700.- / Monat...
      1 2 Melden
    • Ton 06.09.2017 17:47
      Highlight Kreasty, da liegst du falsch. Egal wie krank man ist, man kann immer und jedes Jahr die Krankenkasse für die Grundversicherung wechseln. Wer das nicht tut, der zahlt jährlich freiwillig zu viel.

      Zusatzversicherungen können jederzeit von beiden Parteien gekündigt werden, man sollte also aufpassen, dass man nicht ein Leben lang eine Versicherung zahlt, die man nicht braucht und welche nach einem Jahr von erhöhten Kosten seitens Versicherung gekündigt würde.
      5 1 Melden
    • Eine_win_ig 06.09.2017 20:16
      Highlight Ton: Mal das VVG konsultieren. Sie können dir nicht "einfach so" kündigen, wenn du deine Prämien immer bezahlt hast...
      3 2 Melden
  • o.o 06.09.2017 15:56
    Highlight Krankenkassenpflicht abschaffen!
    27 137 Melden
    • Die verwirrte Dame 06.09.2017 16:06
      Highlight Sehe ich auch so. Gehe nie zum Arzt und pumpe die Krankenkasse mit Geld vor. Wenn ich dann trotzdem mal zum Arzt muss muss ich bis 2500.- selber zahlen, obwohl sie schon mehrere 10-Tausend-Franken von mir bekommen haben.
      36 91 Melden
    • meine senf 06.09.2017 16:19
      Highlight Verwirrte Dame: Was ist wohl Ihre Meinung, wenn sie 60 oder 70 oder 80 sind und es mit der Gesundheit wohl nicht mehr ganz so gut aussieht? Sterben Sie dann freiwillig, weil die momentan gesünderen keinen Beitrag leisten wollen, so wie Sie jetzt?
      96 8 Melden
    • Klaudie 06.09.2017 16:33
      Highlight Vielleicht solltet ihr zwei mal für eine Jahr nach Nord Amerika um mal zu erfahren wie es ist ohne Krankenversicherung. Ihr habt vielleicht das Glück im Moment gesund zu sein aber das kann sich sehr schnell ändern und dann bin ich mir sicher, dass ihr froh seid wenn euch jemand unterstützt. Ich bezahle auch schon seit Jahren und habe kaum etwas gebraucht aber ich bin froh, dass ich unterstützt werde sollte ich es mal nötig haben. Gesundheitliche probleme egal ob selbst verschuldet oder nicht sind schon hart genug, da braucht man keine zusätzlichen Sorgen. Bitte nicht so engstirnig sein!
      58 4 Melden
  • Wehrli 06.09.2017 15:56
    Highlight Unser Gesundheitssystem ist ein Krankensystem. Niemand ist daran interessiert, dass es günstiger wird, ausser die Gesunden, und die haben keine Lobby.
    Ich betrachte die Krankenkasse (>10000.- pro Jahr für die Familie) schon lange als versteckte Steuer.

    92 8 Melden
  • Olf 06.09.2017 15:47
    Highlight Ein guter Artikel, Jacqueline. Ich möchte dich heiraten.
    68 19 Melden

Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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