Schweiz

Können wir die Sexismus-Debatte endlich ernsthaft führen, bitte? Bild: Shutterstock

Liebe Männer, lasst euch von der Sexismus-Debatte nicht verunsichern. Benutzt euer Hirn.

Auf den Weinstein-Skandal in den USA folgt der Aufschrei. Auf den Aufschrei folgt die Sexismus-Debatte. Auf die Sexismus-Debatte folgt die Frage: Was darf man(n) denn noch? Diese Frage nervt.

18.10.17, 08:36 19.10.17, 04:19

Es läuft immer ähnlich ab. Am Anfang steht ein Skandal. So wie jetzt derjenige um Harvey Weinstein. Dem US-Filmproduzenten wird vorgeworfen, über Jahrzehnte Frauen sexuell belästigt zu haben. Anklage erheben unter anderem die Schauspielerinnen Léa Seydoux, Gwyneth Paltrow, Asia Argento, Angelina Jolie und das Topmodel Cara Delevingne.

Auf den Skandal folgt die Empörung. Erbarmungslos wird Weinstein daraufhin von Journalisten niedergeschrieben und von den Paparazzi unter Blitzlichtgewitter bis in die Sex-Entzugsklinik  verfolgt. Seine Ehefrau Georgina Chapman verlässt ihn und sein Filmstudio The Weinstein Company stellt ihn auf die Strasse. 

Dann kommt die Welle der Solidarisierung mit den Opfern. Die Schauspielerin Alyssa Milano lanciert eine Diskussion über sexuelle Belästigung. Auf Twitter fordert sie all jene, die schon einmal Opfer von sexueller Belästigung geworden sind, dazu auf, unter dem Hashtag #Metoo ihre Erfahrungen zu teilen.

Die Reaktionen sind gewaltig. Innerhalb von drei Tagen werden 1,2 Millionen Tweets unter dieser Verschlagwortung abgesetzt. Frauen berichten von Busengrapschern im Ausgang, davon, wie sie mit K.-o.-Tropfen betäubt wurden, von fremden Männern, die ihnen zwischen die Beine gefasst haben oder von noch Schlimmerem.

Innerhalb von drei Tagen werden 1,2 Millionen Tweets unter dem Hashtag #Metoo abgesetzt.

Die Debatte ist angestossen. Jetzt wollen alle mitreden. Eine Diskussion über Sexismus und über sexuelle Belästigung entbrennt. So weit, so gut. Denn diese ist auch bitter nötig, solange wir in einer Gesellschaft leben, in der Menschen wie Weinstein noch immer jahrzehntelang frivol Frauen belästigen. 

Der nächste Schritt wäre, aus dem Vorfall Lehren zu ziehen. Die Themen Sexismus, sexuelle Belästigung und Missbrauch mit einer Ernsthaftigkeit zu behandeln, so wie sie es tatsächlich verdient hätten. Opferhilfe zu institutionalisieren, die Gesellschaft mit Kampagnen zu sensibilisieren, Gesetze dort zu verschärfen, wo sie heute noch zu wenig greifen. Alles daran zu setzen, dass verhindert wird, dass Frauen weiterhin weltweit missbraucht, gedemütigt, unterdrückt, diskriminiert und ausgebeutet werden.

Der nächste Schritt wäre, aus dem Vorfall Lehren zu ziehen. Doch dem ist nicht so.

Doch dem ist nicht so. An diesem Punkt schlägt jeweils die Stimmung um.

Auf die Solidarisierung folgt die Entsolidarisierung. Männer melden sich zu Wort, die den Vorfall verharmlosen. Sie erzählen, dass ihnen auch schon mal in einer Bar an den Po gefasst wurde und sie das aber als Bestätigung aufgenommen hätten. Sie beklagen sich, inzwischen gelte schon jedes Kompliment als sexuelle Belästigung, jedes Nachpfeifen aus Jux als übergriffig und das Flirten im Club als aufdringlich.

Es kommt zur Verballhornung der Sexismus-Debatte. Wo beginnt Sexismus? Wo der sexuelle Übergriff? Verunsicherte Männer schreiben über ihre Unsicherheit. Sie fragen sich, was darf man(n) noch? Frauen schreiben über verunsicherte Männer, die zunehmend verweichlichen. Alles gerate durcheinander, heisst es. Alle seien verwirrt. Die Menschheit stehe am Abgrund.

Dabei wäre es doch so einfach. All die Verunsicherung müsste nicht sein, die Lösung läge so nahe: Benutzt euer Hirn! Tut ihr das, merkt ihr in den meisten Fällen, ob die Frau geküsst werden will oder nicht. Ihr merkt, ob sie zu betrunken für Sex ist. Auch, ob sie an der Bar zurückflirtet oder euch den Mittelfinger zustreckt. Und falls ihr trotz Benutzung eures Hirns noch immer unsicher seid, ob die Frau auch wirklich gut findet, was ihr gerade mit ihr macht, fragt doch zur Sicherheit nach. Kann nicht schaden.

All die Verunsicherung müsste nicht sein, die Lösung läge so nahe: Benutzt euer Hirn!

Es ist frustrierend. Eigentlich könnte man annehmen, dass wir inzwischen darin geübt sein müssten, Sexismus-Debatten reflektierter zu führen. Schliesslich lancierte die deutsche Bloggerin und Feministin Anne Wizorek schon 2013 das Hashtag #Aufschrei. In den USA twitterten ein Jahr später Tausende unter #YesAllWomen. Während Donald Trumps Präsidentschaftskandidatur gingen die Hashtags #ThePussyGrabsBack und #NotOkay viral und vor einem Jahr kam die Sexismus-Debatte auch unter #SchweizerAufschrei bei uns an.

Doch auch dort war das Schema dasselbe: Skandal, Empörung, Solidarisierung, Debatte, Entsolidarisierung. Was erfahrungsgemäss nach solchen Diskussionen zurückbleibt, ist gähnende Leere. Schlimmstenfalls werden wir noch mit einem Artikel der «Weltwoche» beglückt, in dem ein alternder Journalist über die «Bekenntnisse eines Unanständigen» berichtet. Schade.

Was also lernen wir dieses Mal aus der Sexismus-Debatte? Nichts. Das nervt.

Vier Beweise, dass Weinsteins Verhalten kein Geheimnis war

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Video: Angelina Graf

#Jegharopplevd – #Aufschrei in Norwegen

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358Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 2fel 19.10.2017 11:15
    Highlight Wenn man überhaupt eine Lehre der präventiven Art für sich
    aus der Sache ziehen kann, dann wäre es wohl am ehesten diese: dass ein nicht unwesentlicher Teil
    des empörten Twittermobs und andere
    im Grunde redliche und aufrichtige Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenso auf die eine
    oder andere Art ihre Macht missbraucht hätten (und haben). Darüber sollte man nachdenken.
    Es wäre zielführender hier schlicht von Machtmissbrauch zu sprechen,
    denn dann müssten wir uns nicht in der biederen und niederen Gender Thematik bewegen.
    2 0 Melden
  • Joshuuaa 19.10.2017 00:50
    Highlight In all den Debatten solidarisieren sich Frauen. So entwickelt sich ein öffentlicher Diskurs. Das ist wertvoll. Und ich meinte, schon vorhergehende Debatten hatten Wirkung. Ich selbst hinterfrage eigenes Verhalten stärker. Das Problem: Es wird nicht über Männer gesprochen. Es sind auch falsche (oder fehlende) Männlichkeitsideale und Ideale von Liebe, die zu Belästigungen führen. Wenn "Mann-Sein" "Macht haben" impliziert und "lieben" "besitzen", sind negative Konsequenzen vorprogrammiert. Um das zu ändern, ist es nötig übers "Mann-Sein" zu sprechen. Auch für uns Männer kann das eine Chance sein.
    11 2 Melden
  • Kola 18.10.2017 20:26
    Highlight Als Mann muss ich sagen, dass ich dieses Geheule der Männer überhaupt nicht verstehe. Alle Männer werden in einen Topf geworfen, nur weil in den meisten Fälle, die geschildert werden, ein Mann der Täter war? Fühlt ihr euch auch alle angegriffen, wenn es heisst, dass es ein Mann war, der einen Tankstellenshop in irgend einem Dorf überfallen hat? Sollte man jetzt nicht auch bei jedem Attentat dazuschreiben, dass es auch vollverstörte Spinnerfrauen gibt? Ganz im Ernst, was ist euer Problem? Fühlt ihr euch denn allen Ernstes angegriffen? Ich versteh's nicht, sorry...
    49 29 Melden
    • Turi 18.10.2017 23:36
      Highlight Kola, lies einfach den Titel
      "Liebe Männer, lasst euch von der Sexismus-Debatte nicht verunsichern. Benutzt euer Hirn."

      Explizit werden da alle Männer angesprochen.
      Gewollt, und die Reaktionen sind entsprechend.

      Wenn ihr Feministinnen und Feministen schon Genderkrieg provoziert, dann steht wenigstens dazu, und versucht nicht euch rauszulügen.
      17 14 Melden
    • Ecoliat 19.10.2017 00:12
      Highlight Ich fühle mich nicht angegriffen von der ganze Diskussion.
      Nun:
      «Benutzt euer Hirn!»
      An verunsicherte Männer gerichtet.
      Das trägt mal garnicht zueiner sinnvollen Debatte bei...
      6 8 Melden
    • Kola 19.10.2017 09:20
      Highlight Turi, dann lies vielleicht nicht einfach den Titel, sondern den Artikel auch noch dazu 🤗

      Genderkrieg? Sorry, mach dich doch nicht lächerlich...
      Wenn man schon ab so was beleidigt ist und eine Kriegserklärung in der Aufforderung sieht, das Hirn zu benutzen...

      Es ist eine klare Antwort auf diese saudummen "oh wir armen Männer, jetzt darf ich nicht mal mehr mit Frauen reden ohne gleich ein Vergewaltiger zu sein"-Kommentare, mit denen versucht wird, jede Diskussion im Keim zu ersticken. Mit überwältigender Mehrheit kommen diese Kommentare von (nicht beleidigt sein jetzt): uns Männern.
      14 5 Melden
  • Hashtag 18.10.2017 20:17
    Highlight Das Thema ist soviel komplexer, biologische Faktoren, Sozialisation, psychische Faktoren, gesellschaftliche Werte spielen eine Rolle.

    Von dem her bewirkt ein Artikel, der das ganze so stark reduziert vermutlich genau das Gegenteil vom eigentlich wünschenswerten.

    Etwas was ich einfach aus eigener Erfahrung anmerke, ist jetzt natürlich auch subjektiv, aber Frauen signalisieren eben nicht immer, wenn sie jemanden attraktiv finden. Wurde mir auch schon in Gesprächen mit Kolleginnen bestätigt.
    19 16 Melden
  • Wölfli beim Lamm 18.10.2017 17:16
    Highlight Typen wie Harvey Weinstein haben einfach ihre Macht ausgenutzt. Die Frauen hat er sexuell genötigt und den Männern hat er wahrscheinlich (bildlich gesprochen) auf andere Art das Messer an den Hals gesetzt. Es geht um Macht und deren Missbrauch auf der einen Seite und Abhängigkeit und Ausgeliefertsein auf der andern Seite.
    54 5 Melden
  • asdf asdf 18.10.2017 17:15
    Highlight Durch die Aussage "ein Mann hat mich..." werden alle Männer vielleicht auch unbewusst? in den gleichen Topf geworfen werden (oder es wird von den Männern so aufgefasst). Da ist es doch klar, dass sich die Männer dagegen wehren. Nennt die Täter beim Namen! Sagt "Herr Max Mustermann hat mich..." Bin mir sicher dann würden wir eine andere Diskussion zum Thema erleben.
    Fühlen sich aber alle Männer als potenzielle Täter dargestellt, ist es nur logisch das dem Populismus Tür und Tor geöffnet wird
    30 33 Melden
    • Phrosch 18.10.2017 19:03
      Highlight Und was soll ich sagen, wenn es ein Mann war, den ich nicht kenne? Nur weil ich dann "ein Mann hat..." sage, werfe ich bestimmt nicht alle Männer in einen Topf! Im Gegenteil, ich freue mich sehr über all die tollen Männer, die ich kenne und bei denen ich mich wohl fühle.
      30 6 Melden
    • Matti_St 18.10.2017 19:55
      Highlight Ich schaue diese Kommentare als Reaktion an. Und so weit ich das überblicken kann, bemühen sich die meisten um Argumente. Nix Populismus.
      9 3 Melden
    • Mr_Burton 18.10.2017 20:51
      Highlight Nein, Internetpranger ist nicht das richtige Vorgehen. Aber eines ist Richtig; es wird wieder von den Opfern gesprochen. Dabei wäre eine Auseinandersetzung mit den Tätern wichtiger.
      5 4 Melden
    • Pepsen 18.10.2017 23:16
      Highlight In einer solchen Aussage wird von EINEM Mann gesprochen. Singular.
      2 0 Melden
  • Gummibär 18.10.2017 17:06
    Highlight Liebe Sarah.
    Leider bringt die Diskussion wenig Fortschritt weil Männer auf dem Power-Trip (um die geht es hier; es gibt auch prädatorische Frauen) und kranke Exhibitionisten und Stalker, welche Frauen als Freiwild sehen, sich durch Ueberzeugungsarbeit nicht ändern werden. Sie tragen ihr Hirn sozusagen in der Hose und glauben eh, dass sie nicht erwischt werden. Männer mit akzeptablen Verhaltensformen werden wie bis anhin die Zeichen zu deuten wissen ob ein Näherkommen erwünscht ist oder nicht. Im Zweifelsfall lässt man es sein. Es gibt Millionen möglicher Partner !
    37 12 Melden
  • joevanbeeck 18.10.2017 16:37
    Highlight Sorry... ich habe gerade keine Zeit über "Sexismus" nachzudenken... ich lese und betrachte gerade die "leckerste Kampagne seit es Webung gibt".
    http://www.watson.ch/Spass/Werbung/944726537-Ladies--hier-ist-die-leckerste-Kampagne--seit-es-Werbung-gibt--Lustig-ist-sie-auch
    45 8 Melden
    • Ramy 19.10.2017 12:58
      Highlight Es gibt jedoch einen starken Unterschied zwischen Models die ihr Geld damit verdienen auf Bildern anzuschauen und Leuten auf der Strasse oder im Club hinterherpfeifen oder angraben
      0 1 Melden
  • Ylene 18.10.2017 15:50
    Highlight Regel für die verunsicherten Hetero-Männer ;-)(verunsicherte Hetero-Frauen einfach Begriffe vertauschen). Persönlich bin ich ja der Meinung, die allermeisten Leute wissen sehr gut, was ok ist und was nicht im Umgang mit anderen - Täter(innen) ist das einfach nur scheissegal. Und ja, eine Entsolidarisierung könnte sehr einfach vermieden werden, wenn man die Tatsachen anerkennt, dass 1. ca. 20% der Missbrauchsopfer männlich, 2. die Täter zwar überwiegend männlich, aber die allermeisten Männer KEINE Täter sind und 3. Täter häufig sowohl von Männern wie von Frauen gedeckt werden (s. Weinstein).
    44 1 Melden
    • 262d 18.10.2017 21:41
      Highlight ... und zu deinem Bild: die Tatsache, dass in dieser Analogie dir Welt, in der sich Frauen täglich bewegen, mit einem Gefängnis gleichgesetzt wird, sagt schon sehr viel über die herrschende Geschlechterordnung aus...
      19 13 Melden
  • äti 18.10.2017 15:26
    Highlight "Benutzt euer Hirn" - wenn das bloss so einfach wäre.
    15 18 Melden
    • Pepsen 18.10.2017 23:19
      Highlight Üben!
      4 1 Melden
  • G. Schlecht 18.10.2017 14:52
    Highlight Ich hab gestern bei 3+ gelernt (Liebe im Osten): Den Frauen geht's nur ums Geld und den Männern nur um eine, die Kochen kann. Aber ich lass mich nicht einschüchtern, ich finde schon eine ,die ich bekochen darf und mir den Unterhalt zahlt!
    82 2 Melden
    • Darth Unicorn 18.10.2017 18:22
      Highlight Also das klingt für mich sehr sympathisch, ich würde mich gerne bekochen lassen und dafür Arbeiten gehen :)
      7 2 Melden
    • Citation Needed 19.10.2017 00:33
      Highlight Ich verwechsle auch manchmal gescriptete Reality-Shows (die wirklich jedes Klischee bedienen), mit der Realität.
      3 2 Melden
  • Flexon 18.10.2017 14:32
    Highlight Die Lösung dieses Problems liegt ganz klar bei den Eltern:

    1.) Richtigen PartnerIn wählen
    2.) Kindern richtiges Verhalten vorleben, sowohl für Mädchen als auch für Jungs

    Punkt.
    31 12 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.10.2017 14:50
      Highlight Sie haben Kinder?
      15 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.10.2017 18:09
      Highlight Genau, weil Kinder willenlose von äusseren Einflüssen abgeschottete programmierbare Roboter sind...
      17 8 Melden
    • Flexon 18.10.2017 18:33
      Highlight @ rainbowWarrior
      Ein Frauenbelästiger ist einfacher als Kind zu erziehen als mit 50.

      Die Existenz unserer modernen Zivilisation beruht einerseits auf knallharter Konditionierung/Zwang/Erziehung,/"Programmierung" (Gesetze) und andererseits auf sehr starken Trieben. Siehst du das anders?
      6 1 Melden
    • Flexon 18.10.2017 20:36
      Highlight @ rainbowWarrior
      Genau, und es ist viel einfacher einen 50 -jährigen Frauenbelästiger umzuerziehen, der ist noch so formbar..
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.10.2017 21:54
      Highlight Flexon: Es ging gar nicht um die Frage in welchem Alter jemand leichter erzieh/umerziehbar ist.

      Punkt zwei Ihrer Lösung impliziert, das durch Erziehung und Vorbildfunktion, das Problem des Frauenbelästigers gelöst wäre. Jedenfalls schreiben Sie es dahingehend.

      Natürlich hat Erziehung einen relevanten Einfluss auf die Entwicklung, doch löst es dieses Problem nicht allumfassend, wie Sie es im Kommentar suggerieren
      7 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.10.2017 22:27
      Highlight Nochmals @ Flexion: Haben Sie Kinder?
      3 7 Melden
    • Flexon 19.10.2017 19:39
      Highlight @Toerpe
      Ich muss keine Kinder haben um zu erkennen, dass die Erziehung der archimedische Punkt ist, der unsere Gesellschaft zu formen vermag. Einfach ist es nicht. Aber einfacher.
      0 1 Melden
  • Stachanowist 18.10.2017 14:23
    Highlight Würde die Sexismusdebatte nicht so sexistisch geführt, wäre sie erfolgreicher.

    Sie propagiert ein messerscharf getrenntes Täter-Opfer-Schema entlang der Linie Mann-Frau: Mann potenzieller Täter, Frau Opfer. Liebe Männer, wir Frauen erklären es euch jetzt. Das ist eine populistische Vereinfachung.

    Unbestritten: Frauen erleben mehr sexuelle Übergriffe als Männer. Doch haben auch die meisten Männer in ihrem Leben sexuelle Gewalt oder Belästigung erlitten. Personen, die darauf hinweisen, relativieren die Übergriffe gegen Frauen nicht, sondern fügen der Debatte eine weitere Perspektive hinzu.
    129 10 Melden
  • Follower 18.10.2017 14:11
    Highlight Ich finde den Artikel gut. Alles was wichtig ist, wurde gesagt.
    24 60 Melden
  • Holla die Waldfee 18.10.2017 14:09
    Highlight Die perfekte Zusammenfassung.
    Danke, Sarah Serafini :-)
    23 63 Melden
  • TurnOver87 18.10.2017 13:47
    Highlight Moral und Ethik haben wir selber erfunden "was sich als richtig und falsch gehört", festgelegt.

    Man kann jetzt ewigs darüber diskutieren warum weshalb wieso etc. Anscheinend erachten es manche "Idioten" (Es gibt halt in unsere Gesellschaft Leute mit wenig Hirnschmalz) dies beim anderen Geschlecht mit Gewalt zu versuchen. Diese werden wir auch nie belehren können. Solch diskussionen können den Einen oder Anderen (egal ob Mann oder Frau) zum Nachdenken bringen. Diejenigen die es aber im eigentlichen Sinne treffen sollte, werden solche diskussionen sowieso kalt lassen.
    27 1 Melden
  • Captain Downtown 18.10.2017 13:43
    Highlight dieser kommentar ist mMn auch genau das, was an der sexismusdebatte falsch läuft.
    nur forderungen und vorwürfe, ohne sich der eigenen destruktiven natur bewusst zu sein.
    die radikale fokussierung auf frauen (feminismus) oder minderheiten als einzige wertvolle entitäten ist zutiefst sexistisch und ungerecht. es fördert die segregation und verkehrt die eigenen hehren absichten zur heuchlerei.
    erst wenn sich aktivisten durchsetzen, welche sich das wohl aller und nicht selektiver weniger zum ziel setzen, wird es sein destruktives wesen ablegen.
    74 17 Melden
    • satyros 18.10.2017 18:12
      Highlight Das Wohl aller, würde hier bedeuten: Niemand wird sexuell belästigt oder vergewaltigt. Da ein überwiegender Teil der Opfer dieser Taten Frauen und die Mehrzahl der TäterInnen Männer sind, macht es durchaus Sinn, sich zuerst mal darauf zu konzentrieren dass Männer keine Frauen mehr belästigen oder vergewaltigen.
      16 19 Melden
    • poga 18.10.2017 20:46
      Highlight @satyros ich empfehle dir deinen Kommentar nochmals mit Terror und Muslimen zu schreiben. Und dann sag mir ob du Ihn auch noch so schreiben würdest.
      11 4 Melden
    • Pepsen 18.10.2017 23:30
      Highlight Poga, du bringst es auf den Punkt. Es fällt auf, wie viele Leute bei dieser Debatte um eine vermeintliche Political Correctness bemüht sind, während diese anderswo verteufelt wird.
      2 3 Melden
    • Citation Needed 19.10.2017 00:42
      Highlight Poga: Die meisten Terroristen sind Muslime. Ich will etwas gegen Terror unternehmen. Aber nicht gegen den Islam, also tu ich etwas gegen Terrorismus.
      Die meisten sexuellen Übergriffe werden von Männer begangen. Ich bin gegen Sexuelle Übergriffe, aber nicht gegen Männer, also tu ich etwas gegen Sexisten (genauer: sexuelle Belästiger)..
      Geht doch wunderbar, wo ist das Problem?!?
      9 1 Melden
    • poga 19.10.2017 08:36
      Highlight @Citation Ich habe kein Problem damit. Ich habe ein Problem mit der verallgemeinernden Aussage von @satyros. Wenn er beim Islam und Terrorismus gleich oberflächlich schreiben würde, könnte ich damit leben. Nur gehen viele davon aus, dass bei weissen Männern andere Masstäbe gelten als z. B. Muslimen. Das kann ich als liberaler nicht akzeptieren. Denn die Golgen davon sind verheerend.
      4 4 Melden
    • Citation Needed 19.10.2017 09:52
      Highlight Poga: Satyros schreibt zuerst von 'überwiegender Teil' und 'Mehrzahl'. Das finde ich nicht verallgemeinernd. Die Formulierung zeigt, dass eben nicht 'alle' (Opfer oder Täter) gemeint sind. Muss man denn so tun, als ob es gleichviele männliche wie weibliche Opfer und gleichviele weibliche wie männliche TäterInnen gäbe? Dass es beides gibt ist wirklich klar, die Mengenverhältnisse spielen aber eine Rolle.
      3 3 Melden
    • satyros 19.10.2017 10:12
      Highlight Ich sehe das Problem nicht. Ist ja ziemlich offensichtlich, dass Terroranschläge in Europa in überwiegender Mehrzahl von Muslimen durchgeführt werden. Es macht durchaus Sinn, dass z.B. der Staatsschutz im Internet in erster Linie nach radikalislamischen Websites sucht. Niemand wird ernsthaft fordern, dass der Staatsschutz gleich lange auf Jesus.ch rumsurft, wie auf islamistischen Websites.
      1 1 Melden
    • satyros 19.10.2017 10:16
      Highlight Im Übrigen lehne ich in Bezug auf die Debatte um sexuelle Gewalt an Frauen genauso wie beim Terrorismus Generalisierungen ab. Nicht jeder Mann belästigt Frauen und nicht jeder Muslim sprengt sich irgendwo in die Luft. Niemand wird allerdings bestreiten, dass die Quote der belästigenden Männer um einiges höher ist als jene der sichindieluftsprengenden Moslems. Und zwar ganz unabhängig von kulturellen, sozialem, ökonomischen oder was-auch-immer Hintergrund.
      0 2 Melden
    • poga 19.10.2017 18:36
      Highlight Also da die Mehrzahl aller Terroranschläge(bei uns in Europa eigentlich alle) von Muslimen ausgeführt werden, macht es Sinn, beim Islam anzusetzen. Oder besser gesagt, bei all den Potentiellen Terroristen. Also allen muslimischen Männern. Darf man das jetzt so schreiben? Wahrscheinlich nicht. Es ist halt ein Doppelstandart auf den ich hinweisen wollte. Es sein den natürlich, er würde das oben genannte tatsächlich schreiben. Dann hätte ich nichts dagegen. Weil solange er seiner Linie treu bleibt...
      0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.10.2017 13:39
    Highlight "..und falls ihr trotz Benutzung eures Hirns noch immer unsicher seid, ob die Frau auch wirklich gut findet, was ihr gerade mit ihr macht, fragt doch zur Sicherheit nach. Kann nicht schaden."

    Wie ist es bei Männern? Wenn eine Frau einem zuzwinkert im Auto nebenan oder "ein Küsschen" schickt? Oder einem mit Blicken auszieht?

    Ich finde Hashtags wie #Metoo schlicht dumm.

    Und in dem Sinn auch solche Beiträge - wo ist da der konstruktive Teil der für beide Geschlechter stimmt? Die Lösung?

    Die gleichen Journis bringen dann Geschichten wie kürzlich mit dem nackten Mann in der Werbung.
    65 27 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.10.2017 17:26
      Highlight Es geht nicht darum alle Männer des Sexismus zu beschuldigen und mit einem Weinstein in einen Topf zu werfen, es geht um Herrschaftsverhältnisse. Bis vor zwei Generationen war der Mann der Chef der Frau, bei der Arbeit und zuhause. Er übte Macht aus über die Frau, was sich dann auch in sexuellen Uebergriffen geäussert hat und noch äussert. Die Gleichberechtigung ist längst nicht erreicht. Deshalb müssen diese Uebergriffe auch skandalisiert werden.
      16 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.10.2017 19:53
      Highlight Natürlich müssen sie das. Aber auf beiden Seiten.
      6 1 Melden
  • sEribaZ 18.10.2017 13:37
    Highlight Es ist fragwürdig was das Ganze bringt. Je grösser die Gemeinschaft wird desto „kleiner“ wird das Delikt. Dies führt dazu, dass ein effektives Problem verharmlost wird, da tatsächlich die meisten von so einem Vorfall berichten können, der potenziell in die Kategorie fällt. Jetzt hat man einen kurzen Shitstorm, wobei die soz. Medien und Journalisten profitieren: A là „ich hau auch noch kurz ein Kommentar raus“ - mehr Klicks - mehr Ruhm - mehr Geld. Schlussendlich bleiben verunsicherte Menschen und Opfer denen nicht geholfen wird. Denn jedes soz. Wesen weiss was angebracht ist und was nicht.
    25 6 Melden
  • Captain Downtown 18.10.2017 13:27
    Highlight und was lernst du? ich lese jeden tag facebook und twitterposts, in welchen beliebige sachen, welche wirklich gar nichts mit sexismus zu tun haben, auf eine stufe mit sexueller gewalt gestellt werden und feministinnen behaupten, es sei erst angekommen, wenn die mehrheit der männer einsieht, dass sie alle täter sind. (kein witz).
    dabei setze ich mich selbst jeden tag gegen ungleichbehandlung ein, aber genau da sehe ich das problem. es ist zu einer ungleichbehandlung verkommen. ich werde dennoch weiter gegen sexuelle gewalt agieren, aber diesen sexistischen aktionismus lehne ich ab.
    45 7 Melden
  • Triumvir 18.10.2017 13:27
    Highlight Weshalb sollen nur Männer ihr Gehirn benützen..!? Ich fände es besser und sinnvoller, wenn alle Lebewesen primär ihr Gehirn nützen würden :-P
    78 2 Melden
  • Therealmonti 18.10.2017 13:17
    Highlight In unserer Gesellschaft fehlt es vor allem an einem: Respekt! Dieser fehlt bei vielen nicht nur vor dem anderen Geschlecht. Sondern auch vor Mitmenschen, vor Tieren, vor der Natur. Respekt vor der Technik, Respekt vor... Es wäre um vieles besser bestellt in unserer Welt, wenn die Menschen mehr Respekt hätten.
    52 0 Melden
  • Dogbone 18.10.2017 12:57
    Highlight Sarah, ist das alles, was Du dazu beitragen möchtest? Du hast diese Plattform hier und verlöffelst das mit der klischeehaften, komplett ausgelutschten und infantilen Aussage, dass Männer nebst ihrem schwanzgesteuerten Dasein auch mal das Hirn einschalten sollen?

    Du bist möglicherweise noch etwas jung und ich muss Dir sagen, damit erreichst Du gar nichts. Im Gegenteil, Du schadest der Sache, weil Du einige sehr gewichtige Dinge schlicht ausblendest und damit genau die Männer, welche das Thema ernsthaft interessiert, verlierst. Aber am Frauenstamm werden Dir sicher alle begeistert zuprosten.
    109 28 Melden
    • 262d 18.10.2017 14:31
      Highlight ... und dir fällt nicht auf, dass es du bist, der sich der die Klischees bedient? Oder warum sollte der "Frauenstamm" begeistert sein und die "eigentlich interessierten Männer" das Interesse verlieren?
      19 62 Melden
    • SaraSera 18.10.2017 14:37
      Highlight @Dogbone: Und das ist jetzt ein total reifer Kommentar. Merci, dass du mich belehrt hast.
      28 102 Melden
    • Dogbone 18.10.2017 21:43
      Highlight @SaraSera: Naja, reif wohl kaum. Angepasst trifft es wohl eher.
      Schade, dass Du erneut Deine persönliche Befindlichkeit in der Vordergrund stellst, anstatt versuchen zu verstehen. Denn wenn Du lediglich eine Seite verstehst, dann hast Du einfach nichts beizutragen zu diesem Thema.
      18 7 Melden
    • Tobias K. 18.10.2017 23:24
      Highlight Der Kommentar von Sara sagt eigentlich schon alles. Dogbone trifft einen Nerv und die Journalistin weiss nichts anderes als im Stil eines beleidigten Teenies zu antworten. Dabei finde ich den Ansatz von Dogbone sehr treffend. Hier hat die Schreiberin eine Chance verpasst, sich auf eine Diskussion mit einem kritischen Leser einzulassen.
      6 0 Melden
  • road¦runner 18.10.2017 12:48
    Highlight Wurde hier auf Watson nicht einmal die Bezeichnung "Girl" und/oder Mädchen als Beleidigung für erwachsene Frauen eingestuft? Und nun prangert über diesem Beitrag ein Bild mit dem Text "C'mon Boys"...
    Watson, diesen Ball gebe ich zurück, bitte Hirn einschalten. Ihr arbeitet doch nicht etwa mit Doppelstandards? ;-)
    108 5 Melden
  • Nuka Cola 18.10.2017 12:48
    Highlight Und jetzte liebe Autorin erklären sie mir bitte auch noch, warum es denn kein Sexismus ist, respektive keine Belästigung sein sollte.

    Warum soll es ok, und nicht sexistisch sein, wenn Frauen etwas machen, aber wenn Mann dies Täte Pfefferspray im Gesicht hätte.

    Ich für mich musste schon oft die Erfahrung machen, dass mir wildfremde Frauen, auch welchr im Rentneralter(/aussehen) einfach ins Haargriffen (lang, blond) und meinten mit diesen zu spielen. Wenn man dann sagt sie sollen das sein lassen, wird man angeguckt als wär man der Joker. Jetzt sagen sie mir mal, was das ist.
    41 8 Melden
    • 262d 18.10.2017 14:26
      Highlight Natürlich ist das genauso Übergriffig. Behauptet aber die Autorin auch gar nicht anders, oder?
      19 27 Melden
    • joevanbeeck 18.10.2017 17:06
      Highlight "Wenn Frauen etwas machen" und sie blitzen ab geht es ja erst richtig los... dann beginnt das Mobbing der perfidesten Art. Deshalb liebe Männer... schaltet euer Hirn ein... bewahrt Beweise auf oder noch besser... schnallt euch doch eine "Zwischenmenschliche Dashcam" um.
      10 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.10.2017 12:42
    Highlight "Liebe Männer...benutzt euer Gehirn..."
    Allquantor equal to
    "Liebe Frauen....zieht euch weniger aufreizend an"

    Schlussfolgerung:
    beide gleichermassen verallgemeinernde sinnentleerte Aussagen.

    Aber ja die Autorin hat mit ihrer Analyse und der Anwendung der hegelschen Dialektik durchaus recht.
    47 14 Melden
  • statistikus 18.10.2017 12:31
    Highlight In der Diskussion wäre etwas mehr Sachlichkeit gefragt. Wenn Islamismus thematisiert wird, wird sehr klar darauf hingewiesen, dass nicht pauschalisiert werden darf (nicht alle Muslime über einen Kamm scheren). Ist Sexismus das Thema, scheint es jedoch kein Problem zu sein, generell gegen Männer zu schiessen.
    58 8 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.10.2017 17:30
      Highlight Männer, fühlt Euch doch nicht immer persönlich angegriffen wenn wieder mal die Genderdiskussion geführt wird - geführt werden muss. Ihr wisst doch selber am besten, was für Menschen Ihr seit und wie Ihr mit Frauen und mit Euch selber umgeht. Herrgottnochmal.
      10 20 Melden
    • Pepsen 18.10.2017 23:50
      Highlight Ach Wölfli! Das ist reiner Opportunismus, der nicht wenige meiner XY-Kameraden antreibt. Das Recht, sich auch mal wie ungehobelter Gockel aufzuführen. Ich finde beim besten Willen keinen anderen Grund, weshalb sich diese Herren wie Halbstarke aus den 50ern gebärden.
      2 1 Melden
  • Mss.Fork 18.10.2017 12:20
    Highlight Will das gar nicht verharmlosen, ist mir klar das es täglich üble belästigung gibt etc.
    Aber 1.2 mio.... Von ner userbase von über 300 mio... Also ca 0.3% der user...
    Hab das gefühl wird ähnlich aufgebauscht wie der veganer scheiss
    27 18 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 14:51
      Highlight "Will das gar nicht verharmlosen, aber lass es mich mal verharmlosen"
      30 25 Melden
  • Dr.Bogyman 18.10.2017 12:16
    Highlight “Die Frauen müssen sich zuerst mal selbst respektieren, bevor sie verlangen dass man sie respektiert.“ Das hat mir mal eine Kollegin erzählt. Irgendwie hat sie recht dinde ich.
    28 21 Melden
    • aglio e olio 18.10.2017 19:30
      Highlight Nein. Nur weil eine Person ein geringes Selbstwertgefühl hat, ist das kein Grund ihr nicht respektvoll gegenüberzutreten.
      Jeder Mensch hat ein Mindestmass an Respekt verdient, einfach nur weil er ein Mensch ist.
      (zusätzlichen Respekt muss man sich weiterhin verdienen)
      8 1 Melden
    • who cares? 18.10.2017 22:27
      Highlight Und Männer haben das Geburtsrecht zum Respekt?
      2 3 Melden
    • Dr.Bogyman 18.10.2017 23:44
      Highlight Neee wenn eine sich als Sexobijekt gibt dann wird sie niemals mehr erreichen als ein oberflächliches Leben. Das heisst sie respektiert sich selber nicht weil sie nicht erkennt dass sie viel mehr wert ist als das.
      Sie wird auch dementsprechende Typen anziehen. Für die das selbe gilt. Sie verdienen keine besseren Frauen.

      Wenn ein Mann eine Frau braucht mit der er pralen kann, was er für ein Top Model hat, muss er sich nicht wundern dass sie nur auf sein Geld aus ist.

      Das sind Menschen die nur auf Äusserlichkeiten aus sind. Traurig eigentlich.
      0 2 Melden
  • Lowend 18.10.2017 12:14
    Highlight Bei triebgesteuerten Machos zu fordern, dass sie ihr Hirn benutzen sollen, erinnert mich glatt an diesen alten Witz:

    Frage, aber kann mir jemand sagen, warum die meisten Männer hübsche, aber naive Dummchen den schönen und intelligenten Frauen vorziehen?

    Die Antwort ist eigentlich ganz einfach; Weil schauen bedeutend einfacher ist als denken.
    8 31 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 14:50
      Highlight "schöne und intelligente Frauen"

      Wieso muss sie schön sein? Oder wieso muss sie intelligent sein?

      Da fällst Du doch bereits selbst in die Casual Sexism-Falle. Wieso sollte der Wert einer Person durch Schönheit/Intelligenz gesteigert sein? Vielleicht ist das naive Dummchen auch einer der liebsten Menschen der Welt und die schöne/intelligente Frau ne arrogante blöde Kuh.
      37 5 Melden
    • Lowend 18.10.2017 15:09
      Highlight Entschuldigung, aber ihr Kommentar strotzt nur so vor sexistischen Aussagen und dummen Unterstellungen und zeugt von einem sehr begrenzten Weltbild.

      Intelligenz macht alle Menschen schön! Das ist für mich als Menschenfreund ein Grundgesetz. Für wüste Menschen ist das aber verständlicherweise nur schwer nachvollziehbar.
      3 33 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.10.2017 17:34
      Highlight Find ich daneben die Männer aufzufordern, ihr Hirn zu benutzen, als würden sie das nicht ständig tun. Kein Wunder gerät die Diskussion dann auf die falsche Schiene, weil die Männer sich zu Recht blöd angemacht fühlen.
      16 1 Melden
    • Lowend 18.10.2017 19:24
      Highlight Der fletschende Wolf faucht nun vollends aus dem Bauch heraus und wenn er das Hirn einschalten würde, würde er merken, dass sein Gebrüll rein gar nichts mit dem zu tun hat, was ich geschrieben habe!
      2 7 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 21:22
      Highlight Weisst Du überhaupt selber was Du schreibst?
      7 0 Melden
    • grumpy_af 19.10.2017 07:15
      Highlight @Asmodeus, nein weiss er nicht. Unterdessen aber je eine persönliche Attacke auf dich (wüst) und auf Wölfli (würde Hirn einschalten).
      Versucht dann aber ein Sinnbild der sozialen Menschenfreunde zu sein. Dass ich nicht lache...
      4 0 Melden
  • dääd 18.10.2017 12:00
    Highlight Ich mache seit 25 Jahren Bildungsarbeit für und mit Buben und Männern. Und mit mir in unserem Land eine Handvoll Männer. Bei diesem Engagement geht es genau ums Hirneinschalten. Wir erleben uns nicht im Mainstream, sehr viele machen das ehrenamtlich und sitzen in kleinen Gruppen in Hinterzimmern. (Man könnte auch ins Kino gehen.) Seitens von Politik und Gesellschaft reichen die Reaktionen von "nice" bis "diss".

    Es hat noch Platz in diesen Sitzungszimmern.

    #withoutme
    10 8 Melden
  • Str ant (Darkling) 18.10.2017 11:56
    Highlight Die Lösung ist doch ganz einfach drehen wir den Spiess doch einfach um.

    Frauen erwartet die Quadratur des Kreises heutzutage
    31 27 Melden
  • Harald Günterth 18.10.2017 11:48
    Highlight #metoo hatte nicht die absicht irgendetwas zu verändern, genau so wie damals #aufschrei und was es nicht alles gab. es geht darum, dass eine in vergessenheit geratene schauspielerin (journalistin, politikerin) zurück in die schlagzeilen will. das ist ein bärendienst für jene, die wirklich missbraucht, belästigt wurden. als schauspielerin, die vor allem jung und hübsch ist, weisst du was du in hollywood machen musst um die tausenden an mitbewerber auszustechen, alles andere ist naiv. ist etwa so, wie wenn du dich beim IS meldest und überrascht bist, dass jetzt köpfe und hände abgehackt werden
    19 14 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 14:48
      Highlight "als schauspielerin, die vor allem jung und hübsch ist, weisst du was du in hollywood machen musst um die tausenden an mitbewerber auszustechen"


      Genau DAS ist doch aber ein grosser Teil des Problems. So sollte es nicht sein.
      24 9 Melden
  • Alex_Steiner 18.10.2017 11:34
    Highlight "Auf die Sexismus-Debatte folgt die Frage: Was darf man(n) denn noch? Diese Frage nervt."

    Toll das Watson genau dazu ein Video gemacht hat.

    http://www.watson.ch/!747204247
    "Was ist noch erlaubt, was bereits sexuelle Belästigung?"
    20 4 Melden
  • Der Tom 18.10.2017 11:31
    Highlight Einfach immer auf Abstand, kein Augenkontakt, sehr freundlich und zuvorkommend sein aber trotzdem distanziert.
    23 9 Melden
  • Nick_ 18.10.2017 11:30
    Highlight Gähn... schon wieder ein Artikel über Sexismus in der Schweiz.

    Es gibt ein paar Arschlöcher auf Seiten der Männer, die übergriffig werden. Das geht gar nicht.
    Es gibt ein paar hypersensible Frauen die missglückte Sprüche bereits als Sexismus betrachten. Das geht auch nicht und verharmlost den Begriff.

    Der grosse Rest sind Männer und Frauen, welche respektvoll mit den Mitmenschen umgehen (sei es das andere oder gleiche Geschlecht). Wir sollten für mehr Verständnis auf beiden Seiten sein. Die wenigen Menschen die sich nicht im Griff haben, werden konsequent in die Schranken gewiesen.
    52 9 Melden
  • Sensenmaa 18.10.2017 11:26
    Highlight Kindergarten...

    *No words*
    116 25 Melden
    • Snowy 18.10.2017 12:09
      Highlight Ja, echt... ist doch nicht so schlimm der ganze Aufschrei wegen ein bisschen betatschen. Die Frauen wollen doch nur im Mittelpunkt stehen.

      NOT!

      Männer wie Du sind Teil des Problems. Zwar nicht als Täter aber als Verharmloser.

      Frag mal Deine Freundin, Schwester, Mutter sie sollen Dir von ihrer schlimmsten sexuellen Belästigung erzählen... Die Chancen stehen gut, dass Du noch nie davon gehört hast. Ging jedenfalls mir so...
      Und dann sag bitte Deiner Schwester nochmals ins Gesicht sie soll doch nicht so einen "Kindergarten" veranstalten.
      19 43 Melden
  • 262d 18.10.2017 11:18
    Highlight Die ganze Problematik hat zwei Dimensionen, eine gesellschaftliche, und eine persönliche.

    Im Persönlichen ist es schon fast lächerlich einfach: Seid. Keine. Arschlöcher. Alle. Oder zumindest möglichst selten.

    Die Gesellschaftliche ist bedeutend komplexer - und hängt recht stark davon ab, wie man sich die Welt erklärt. Kann man, muss man diskutieren. Aber: in erster Linie können wir alle in unserem Umfeld sensibler auf jede Art von Unterdrückung - sei sie sexueller, rassistischer, etc. Natur - reagieren und dagegen ankämpfen. Ein bisschen weniger Arschloch sein. Alle.
    121 5 Melden
  • Echo der Zeit 18.10.2017 11:14
    Highlight Hab mal so in einer Radiosendung ein Jugendpsychologe gehört - Der sagte für seine Meinung wird sehr viel über Sex gesprochen bei denn Jugendlichen (Sex dort und Sex überall) - doch Praktiziert wird sehr wenig. Ist ein sehr Heikles Thema - eine Gesellschaft in der Sex überall ist (Werbung, Film, Mode usw...) oft noch in Übertreiber Darstellung gezeigt - schafft Probleme bei der Ausübung der Sexuellen Lust. "Benutzt euer Hirn" heisst dann - Du Loser - Du hattest Ja noch Nie richtigen Geilen Sex - Sexueller Frust, wie geht Mann damit um - Neues Schulfach?
    36 20 Melden
    • Duscholux 18.10.2017 11:34
      Highlight Auf Eierschalen laufend sext es sich halt schlecht...
      11 0 Melden
    • Chrutondchabis 18.10.2017 12:59
      Highlight Das würde ich auch begrüssen. In der Schule dürfte für meinen Geschmack viel mehr über soziale und gesellschaftliche Themen unterrichtet werden. Dafür weniger Mathematik, ein bruchteil aller Menschen nutzen das schulisch angeeignete mathematische wissen, aber alle brauchen Sozialkompetenz.
      8 6 Melden
  • Mitsch 18.10.2017 11:03
    Highlight Re: "Benutzt Euer Hirn"
    Kommunikation besteht immer aus Sender und Empfänger. Botschaften kommen nicht immer so an, wie beabsichtigt. So funktioniert Kommunikation leider.
    Alle Verantwortung dem Sender zu delegieren ist zu einfach.
    Das Problem - aus meiner Sicht - ist, dass inzwischen sowohl Sender als auch Empfänger dermassen übersensibilisiert sind, dass eine neutrale Kommunikation fast nicht mehr möglich ist.
    Wir werden täglich darüber aufgeklärt wo Minenfelder lauern... leider habe ich oft das Gefühl, dass es nur noch Minenfelder und Shitstorms gibt, aber keine konstruktive Diskussion
    125 19 Melden
    • Rendel 18.10.2017 11:43
      Highlight Es gab schon vor 40 Jahren sexuelle Übergriffe, zu Hauf. Diskutiert wurde auch nicht anders.
      2 6 Melden
    • Namenloses Elend 18.10.2017 12:58
      Highlight Schulz von Thun! 😀😀
      12 0 Melden
    • Mitsch 18.10.2017 14:27
      Highlight @Rendel: Damals fand die Diskussion aber im kleineren Kreis statt - ohne Anonymität, also mit dem Zwang für eigene Aussagen geradestehen zu müssen. Heute kann sich jeder unter dem Deckmantel der Anonymität auf eine Art und Weise äussern, die erstens der Qualität des Diskurses nicht förderlich ist, und fast jede Aussage - sei sie noch so dämlich, diffamierend oder ehrverletzend - konsequenzfrei macht.

      @Namenloses Elend: Niiiice B-)
      14 0 Melden
    • Rendel 18.10.2017 14:39
      Highlight Ich meinte das in Bezug auf Übersensibilisierung durch die Medien.
      Es lief die gleichen Muster in Diskussionen, sie waren genau so unschön wie hier, obwohl es diese "Übersensibilisierung" noch gar nicht gab. Konsequenzen hatten diffarmierende Aussagen auch nicht.

      Kommunikation muss man lernen, offenbar gibt es keine guten Vorbilder und jeder meint er beherrsche Kommunikation schon richtig. Na nicht jeder, viele.
      1 3 Melden
    • Mitsch 18.10.2017 15:02
      Highlight @Rendel: Ok, da bin ich zu 99% einverstanden, danke für die Konkretisierung.
      Ausser beim Thema "Konsequenzen"... klar wurde man damals auch nicht vor den Kadi gezerrt - noch viel weniger als heute. Wenn ich aber wenigstens hinstehen musste, für jeden erkennbar war und dann einen - nennen wir's neutral - "Riesenmist" von mir gegeben habe, dann waren die Konsequenzen greifbar. Verlust von Freunden, Ansehen etc. Heute gibt's ein paar Blitzli, und - ausser bei enorm schweren Fällen - sicherlich keine greifbaren Konsequenzen.
      5 0 Melden
    • Rendel 18.10.2017 16:31
      Highlight Ich kann das so aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Ich hab so viel Mist gehört, der nie Konsequenzen hatte. Z.B. dass Frauen selber Schuld sind, wenn sie einen Mini tragen und dann vergewaltigt werden. (Um noch etwas beim Thema zu bleiben.)

      In ihrem Umfeld war das offenbar anders.

      Ich denke eine Kommentarspalte ist kein gutes Medium für einen Dialog.

      Und Blitzli und Herzli würd ich eh gern abschaffen.


      http://täte
      5 2 Melden
    • Pepsen 19.10.2017 00:08
      Highlight Rendel, dafür bekommst du von mir so eins <3
      0 0 Melden
  • Pokus 18.10.2017 10:59
    Highlight Weshalb werden Triebe Tabuisiert?
    47 22 Melden
    • Tilman Fliegel 18.10.2017 12:06
      Highlight Das ist notwendig für ein zivilisiertes Zusammenleben. Also tabuisieren ist vielleicht nicht ganz richtig, bewusst werden und kontrollieren wäre irgendwie noch besser.
      10 1 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.10.2017 13:30
      Highlight Ich weiss nicht. Irgendjemand dachte wohl mal, dass es eine gute Idee ist, Kindern (vor allem Mädchen) Sex als etwas negatives vorzustellen, das zu vermeiden ist.

      Hat aber mit diesem Artikel wenig zu tun.
      11 1 Melden
    • Pokus 18.10.2017 18:05
      Highlight Es hat viel mit dem Artikel zu tun. Ich finde es schlimm, dass darin nicht darauf eingegangen wird.

      Man muss seine Triebe kennen und damit umgehen lernen.
      Das Verhalten der Männer ist nicht bloss schlechte Erziehung oder Hirnlosigkeit. Das Ich und das Es sind da im Kampf.
      6 1 Melden
    • Tilman Fliegel 18.10.2017 18:42
      Highlight @Pokus. Ist vielleicht von einer Frau zuviel verlangt, das zu verstehen. Ich glaube das können nur Männer richtig nachempfinden. Frauen erleben diesen Zwiespalt wohl anders.
      3 4 Melden
  • seventhinkingsteps 18.10.2017 10:58
    Highlight Die Ironie ist eigentlich kaum zu überbieten:

    Titel: "Liebe Männer, lässt euch nicht verunsichern!"

    Die Kommentare: Voller verunsicherter Männer.

    Herrlich.
    98 90 Melden
    • 262d 18.10.2017 11:49
      Highlight 😅 Danke.
      4 20 Melden
    • Hand-Solo 18.10.2017 12:37
      Highlight Weiter so. Wir haben von dir noch zuwenig über Verunsicherte Männer gelesen. Nach dem du zum x-ten mal im Prinzip dieselben 3 Zeilen postest, bitte auch mal etwas konstruktives, nicht sexistisches beitragen, das fänd ich noch toll
      29 1 Melden
    • Vio Valla 18.10.2017 13:08
      Highlight Haha jo mega luschtig... 🙄 Ich meine ja, es gibt natürlich Männer, die sich künstlich als verunsichert hinstellen. Ich sehe aber auch, dass viele tatsächlich verunsichert und auch hässig über die stetige Verallgemeinerungen sind. Einfach mal sagen; "Hey Jungs, stellt euch mal nicht so an" finde ich schon recht fragwürdig. Um in dieser Diskusion wirklich weiter zu kommen, muss man eben auch diesen Aspekt ernst nehmen und sich hinterfragen, was schief läuft, dass viele Männer es so sehen und darum nur noch in die Verteidigung gehen können...
      30 1 Melden
    • grumpy_af 18.10.2017 14:04
      Highlight Bitte erkläre mir was daran verunsichert sein soll, wenn sich Männer dagegen wehren, dass sie in den gleichen Topf mit allem Übel dieser Welt geworfen werden? Man stelle sich vor, wenn so gegen Frauen argumentiert würde. Du wärst wohl die erste Person die aufschreit, dass dies doch nicht gehe...
      35 4 Melden
  • Sapere Aude 18.10.2017 10:58
    Highlight Bitte schreib mir als Mann, der selbst schon Opfer von Sexueller Belästigung und einem Vergewaltigungsversuch wurde nicht vor, was er zu tun hat. Ich würde eine Sexismusdebatte nämlich extrem wichtig finden, nur nicht auf diese Art. Dein Kommentar machts nämlich nicht besser. Denn all den Männern die sich jetzt schon nicht getrauen sich bezüglich Sexismus zu äussern nimmst du damit die Stimme. Einfach Hirn einschalten und gut ist? Die Sache ist um einiges verzwickter. Vor allem wenn man mir und anderen schon das Recht nimmt auch Opfer sein zu dürfen nur weil wir einen Penis haben.
    163 20 Melden
    • Snowy 18.10.2017 12:10
      Highlight Du wurdest von einer/mehreren Frauen sexuell belästigt?

      (Ernst gemeinte Frage).
      3 15 Melden
    • Nuka Cola 18.10.2017 12:56
      Highlight Ich hab ab dem Artikel auch irgendwie das Gefühl, dass aus sicht der Autorin nur etwas geht:

      Naiver Mann belästigt weisse Frau.

      Dass es umgekehrt, auch passiert: fade out...

      Mir wurde mal von der immer gleichen älteren Dame in einem Kaufhaus in die Haare und an Po gefasst. Während ich an der Kasse anstand. Kassiererin und viele weitere habens gesehen, auch wie ich mehrfach die Dame aufforderte das sein zu lassen. Als ich dann nach einiger Zeit die Kassiererin ansprach, ob sie es der Frau nicht auch sagen könnte hiess es bloss, da müsse ich die Polizei rufen.
      28 2 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.10.2017 13:39
      Highlight "wenn man mir und anderen schon das Recht nimmt auch Opfer sein zu dürfen"

      Niemand nimmt Ihnen diese Recht im Moment weg. Sollte aber eine Person die Meinung haben, Sie sollten dieses nicht haben, so ist das nicht eine Person mit der Sie sich sowieso nicht herumtreiben sollten.

      Hier wird Ihnen auch nicht vorgeschrieben was Sie zu tun haben, wie Ihr erster Satz es vermuten lassen würde. Sie werden hier nur kritisiert sofern Sie sich selbst wie ein Arschloch benehmen.
      7 20 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.10.2017 13:40
      Highlight "all den Männern die sich jetzt schon nicht getrauen sich bezüglich Sexismus zu äussern nimmst du damit die Stimme"

      Diese Aussage müssten Sie mir auch nochmals kurz erläutern. Ich bin mir nicht sicher ob ich es richtig verstanden habe, denn ich sehe den Kommentar mit der genau gegenteiligen Auswirkung.
      8 22 Melden
    • Holla die Waldfee 18.10.2017 14:11
      Highlight Wo wird dir in diesem Artikel das Recht genommen, auch Opfer zu sein? Ist mir etwas entgangen?
      11 11 Melden
    • SaraSera 18.10.2017 14:31
      Highlight @Sapere Aude: Der Artikel richtet sich (wie im Titel beschrieben) an Männer, die sich durch die Sexismus-Debatte verunsichert fühlen. An solche Männer, die sich hier in der Kommentarspalte persönlich angegriffen fühlen, weil schon wieder so eine Feministin über Sexismus schreiben muss und gegen "arme Männer" basht. Er ist keineswegs an Männer gerichtet, die Opfer von sexueller Belästigung wurden.
      14 41 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 14:44
      Highlight @SaraSera
      Ich zitiere aus dem Kommentar weiter unten "@Asmodeus: Es sind nicht einfach MENSCHEN, die sexuell belästigt werden. Fakt ist: es sind zu einem grossen Anteil Frauen. "

      Das spricht den betroffenen Männern durchaus das Recht ab sich zu äussern. Und ein Titel wie "Liebe Männer" und "C'mon Boys" richtet sich ebenfalls an diese Männer.
      38 3 Melden
    • Snowy 18.10.2017 14:45
      Highlight Mir gehen Männer auf die Eier, welche bei jedem feministischen Thema ausrufen... "Aber mir hat hat auch mal eine an den Arsch gefasst."

      WTF!? Guys, echt jetzt... ?!!

      Schaut euch mal die einschlägigen Zahlen der Strafbehörden in der Schweiz und weltweit an. Es ist leider überdeutlich klar welches Geschlecht Täter ist.

      P.S: SauperAude, Du bist mit diesem Ausruf nicht angesprochen.
      7 35 Melden
    • Sapere Aude 18.10.2017 14:54
      Highlight Mir geht es um eine Tendenz wie die Debatte geführt, die ich leider auch in diesem Artikel zu erkennen ist. Es beginnt schon mit deiner Titelwahl Sara, da sprichst du uns alle Männer an. Keine Differenzierung und das zieht sich den ganzen Artikel durch. Ehrlicher und konsequenter Feminismus fängt mit der Sprache und deren Verwendung. Du gehst davon aus, dass wir Männer durch das Thema Sexismus verunsichert sind, verunsichern lassen, unser Hirn nicht gebrauchen. So zumindest formulierst du es doch gerade in deinem Text oder etwa nicht?
      30 3 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 14:57
      Highlight Dazu kommt, dass ich definitiv auf Twitter bereits Fälle erlebt habe, in denen Frauen der Meinung waren Männer dürften sich an #metoo nicht beteiligen weil das nur die Frauen etwas anginge.

      Das ist doppelt Blödsinn weil 1. #metoo nicht nur Frauen betrifft und 2. eine Gegenreaktion wie #mentoo (welches auch schon gefordert wurde) nur wieder zu einer Spaltung der Opfer führen würde.

      Dann geht es nicht mehr darum die Tat zu verhindern, sondern wer Opfer sein "darf".
      22 0 Melden
    • Sapere Aude 18.10.2017 15:06
      Highlight "Das spricht den betroffenen Männern durchaus das Recht ab sich zu äussern. Und ein Titel wie "Liebe Männer" und "C'mon Boys" richtet sich ebenfalls an diese Männer."

      Weshalb spricht es das den Männern ab? Genau das ist doch das Problem. Denn jede Debatte läuft darauf hinaus, dass ich als Mann selbstverständlich jegliches Pograbschen verurteilen muss, während wenn es mir passiert ich im Grunde geniessen oder zumindest die Schnauze halten soll. Weil Frauen sowieso viel mehr davon betroffen sind.
      15 2 Melden
    • Sapere Aude 18.10.2017 15:14
      Highlight Dem widerspreche ich auch nicht, ja viele Männer verhalten sich wie Klappspaten und schalten ihr Hirn nicht ein. Aber es gibt auch Männer, die Verwenden ihr Hirn, die haben selbst schon sexuelle Gewalt am eigenen Leib erlebt. Klar sind sie in der Minderheit, aber es ist auch jene Gruppe über die niemand spricht. Weil sich fast keiner dieser überhaupt getraut zu outen. Entweder wird man ausgelacht, oder einem wird unterstellt, man wolle etwas relativieren. Ja und insofern wird diesen Menschen ihre Stimme genommen, denn im Grunde interessiert es ja keinen.
      15 1 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 15:21
      Highlight @Snowy
      Mir gehen Leute auf die Eier, die das Gefühl haben, dass ein Mann der #MeToo benutzt dazu nicht berechtigt wäre weil es mehr Frauen betrifft.

      Du bist genau einer derjenigen der sagt sexuelle Belästigung von Männern wäre "nicht so schlimm".

      Ich war 21. In einer fremden Stadt für ein Vorstellungsgespräch und wollte bei einer bekannten auf der Couch schlafen.
      Sie war grösser als ich. (und ich bin 1,80). Schwerer als ich (und ich wiege 100 Kg) und sie machte mir SEHR KLAR, dass gefälligst in ihrem Bett zu schlafen habe.

      Habe ich Deine Erlaubnis mitzureden?!
      13 2 Melden
    • Holla die Waldfee 18.10.2017 15:51
      Highlight Mir gehts wie Snowy.
      Jedes verdammte Mal wenn Sexismus gegen Frauen Thema ist, tauchen Männer auf und ziehen Diskussion und Opferrolle an sich.

      Dass Frauen dagegen kämpfen sexuell belästigt zu werden, bedeutet nicht automatisch, dass sie es gutheissen, wenn Männer sexuell belästigt werden.

      Weil ein Bonz im Amiland Frauen belästig hat, fühlen sich in der Schweiz Männer von Frauen ungerecht behandelt. GAHTS NO ?

      Wenn's um Sprache geht, hab ich mir zigfach von Männern sagen lassen müssen, dass Frauen halt "mitgemeint" sind. Das sag ich jetzt euch: Alle Opfer beim Thema sind mitgemeint.
      7 9 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.10.2017 16:11
      Highlight @Snowy

      Weis jemand stärker betroffen ist heißt das nicht, dass andere nicht auch betroffen sind. Wichtig ist dabei, dass man auf alle Fälle eingeht.

      Schade finde ich aber, dass viele diesen Artikel als Angriff auf Männer sehen.

      Es geht hier nur um die Männer, die eigentlich gut sein wollen, dabei aber völlig den Kopf verlieren und nach einem Fahrplan für Frauen suchen im Stil von: "Was darf ich nun und was nicht!"
      Viele sehen heute die Option des Fragen nicht mehr.

      Leider haben einige nur gelesen bis: "Männer ... Belästigung" und gleich Schlüsse über den Artikel gezogen.
      3 2 Melden
    • Snowy 18.10.2017 16:27
      Highlight Klar darfst Du mitreden.
      Du wurdest also von einer Frau bedrängt/belästigt. Das ist zu verurteilen.
      Die Statistiken sprechen leider ein sehr andere und deutliche Sprache: Nämlich, dass in weit über 90% der Fälle die sexualisierte Gewalt von Männern ausgeht.

      Das ist nunmal Fakt. Und darum haben die Frauen m. M. nach auch das verdammte Recht auf den Tisch zu hauen. Und ja: Man hätte sich politisch korrekter ausdrücken können... Vielleicht ist aber auch einfach mal der Zeitpunkt da wo die Frauen auf political correctness scheissen will sie dermassen die Schnauze voll haben!

      4 8 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 18:30
      Highlight Nein ich wurde nicht bedrängt oder belästigt.

      Ich wurde VERGEWALTIGT! Ah nein warte. Das können Männer gemäss STGB gar nicht.
      Ich wurde ja "nur" sexuell genötigt.

      Also bitte verzeih mir, wenn mir egal ist ob Dich und Sara nur die 90% Frauen interessieren.
      5 4 Melden
    • Sapere Aude 18.10.2017 18:43
      Highlight "Jedes verdammte Mal wenn Sexismus gegen Frauen Thema ist, tauchen Männer auf und ziehen Diskussion und Opferrolle an sich."

      Nur ist Sexismus, sexuelle Gewalt und häusliche Gewalt gegenüber Männer nie ein Thema. Welcher Mann getraut sich schon offen über Vergewaltigungen zu sprechen? Oder sexueller Nötigung? Oder dass er von seiner Frau geschlagen? Selbst wenn es nur 10% sind (wie hoch die Dunkelziffer ist wissen wir ja nicht) ist das kein Grund dafür, dass dies nicht Platz in dieser Diskussion haben darf.
      3 2 Melden
    • Sapere Aude 18.10.2017 18:50
      Highlight Worum es mir grundsätzlich geht habe ich hier zusammengefast:

      https://verkantverdammt.wordpress.com/2017/10/18/meeto-warum-auch-maenner-opfer-sein-koennen/

      Mehr braucht es nicht dazu nicht zu schreiben.
      2 1 Melden
    • Mr_Burton 18.10.2017 21:17
      Highlight Gerade auch Watson bemüht sich immer wieder bei jeder Gelegenheit die LGBTQ-Gemeinde zu inkludieren - was ich sehr befürworte.
      Sieben Zeichen haben diese Haltung komplett weggewischt.
      Ich verstehe mich als radikaler Humanist. In dieser Konsequenz sehe ich in erster Linie Menschen die sexueller Belästigung ausgesetzt waren/sind.
      Wenn wir als Gesellschaft mutig sein wollen, dann sollten wir jegliche sexuelle Belästigung thematisieren. Unbesehen vom Geschlecht.
      4 0 Melden
    • Snowy 18.10.2017 21:54
      Highlight Tut mir leid das zu hören Aaomodeus. Unter diesen Umständen ist es wahrlich unangebracht von prozentualen Anteilen zu sprechen. Das Missverhältnis kann noch so krass sein. Dem Einzelfall ist dies verständlicherweise egal.
      Gruß!
      4 1 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 22:49
      Highlight Allein die Tatsache, dass ich dafür dass ich offen ausspreche was passiert ist, vor Allem Blitze bekomme zeigt doch, wie ernst man Männer nimmt die sich zur Thematik outen.
      10 0 Melden
    • Snowy 19.10.2017 09:41
      Highlight Hallo Asmodeus.

      Denke, die Blitzer stammen von Männern, die nicht verstehen können, wie man als Mann von einer Frau vergewaltigt (bzw sexuell genötigt: zum Geschlechtsverkehr gezwungen) werden kann. Also wie dies physisch/technisch gegen Deinen Willen gehen soll (Erektion, Einführen gegen den Willen des Mannes etc) .

      Mache hier ehrlich gesagt auch ein Fragezeichen. Geht mich aber natürlich nichts an.

      Mir würde es aber deswegen nicht in den Sinn kommen Dich anzublitzen oder Deine Geschichte als unwahr abzutun.
      1 2 Melden
    • Asmodeus 19.10.2017 12:26
      Highlight Ich kann es Dir sagen. Mit dem Mund lässt sich einiges hart bekommen.
      Mit draufsetzen lässt sich auch problemlos etwas das hart ist einführen.

      "Wenn ich nicht will wird er nicht steif" ist Blödsinn was jeder weiss der schon im Unterricht mit einer Latte sass und Angst davor hatte ausgerechnet jetzt zur Wandtafel gerufen zu werden.

      Aber eben. Es darf nicht sein was nicht sein darf.

      "Einem Mann gefällt es ja."
      "Ein Mann kann nicht vergewaltigt werden."
      "Wenn man nicht geil ist wird er nicht hart..."

      Genauso hirnverbrannt zu sagen wie "Sie wurde ja feucht also wollte sie es"
      5 0 Melden
  • 2fel 18.10.2017 10:58
    Highlight Was für eine Bedeutung man diesem Geplapper doch beimisst. Glaubt hier auch nur eine einzige Person ernsthaft daran dass hier ein Vergewaltiger oder sonst eine übergriffige Persönlichkeit mitliest und sich auf einmal bewusst wird wie falsch es doch war wie er sich benommen hat. Da fiel es ihm wie Schuppen aus den Haaren.. die wollen ja gar nicht vergewaltigt werden. Die Lehre aus dem Fall Weinstein ist ein alter Hut. Als ob das jetzt was Neues wäre dass Menschen ihre Macht missbrauchen und sich andere für Geld und Ruhm verkaufen. Ich würde sagen - ein Perfect Match.
    79 16 Melden
    • Citation Needed 18.10.2017 11:55
      Highlight Es geht nicht um den Vergewaltiger, den man zur Räson bringen will, es geht a) um das Ausmass, b) um den schweigenden oder die schweigende Komplizen/Komplizin. Wenn Du das nicht gerafft hast, kein Wunder hörst Du nur Geplapper. Und Verharmlost... 'ein Perfect Match'? du hast aber schon mitbekommen, dass bei weitem nicht alle, die von Weinstein belästigt wurden, zu Geld un Ruhm gekommen sind? Besonders die, die ihn zurückwiesen haben teils teuer dafür bezahlt. Ruf, Karriere und Selbstachtung futsch, no Match at all.
      5 9 Melden
    • Lalela 18.10.2017 12:59
      Highlight Falls das geschieht dann wäre es selbstverständlich super, viel wichtiger ist jedoch genau diese Diskussion wieder und wieder zu halten, damit sich Menschen getrauen darüber zu sprechen und die Harvey Weinsteins dieser Welt nicht so lange so viele Opfer belästigen können bevor es an die Öffentlichkeit kommt!
      5 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.10.2017 13:41
      Highlight Der Artikel hat nichts mit dem Vorfall zu tun, sondern damit, wie wir inkorrekt auf solche Vorfälle reagieren.
      Mit: "Das ist halt so..." helfen Sie dabei nicht gerade mit.
      4 7 Melden
    • 2fel 19.10.2017 11:04
      Highlight Ist es tatsächlich wichtig und förderlich, dass man diese Diskussion immer und immer wieder führt?
      Sie ist doch vollkommen fruchtlos und abseits. Wenn man eine Lehre aus der Sache ziehen kann, dann
      wäre es wohl am ehesten diese: dass ein nicht unwesentlicher Teil des empörten Twittermobs und andere
      im Grunde redliche und aufrichtige Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenso auf die eine
      oder andere Art ihre Macht missbraucht hätten (und haben). Darüber sollte man nachdenken.
      2 1 Melden
  • efrain 18.10.2017 10:43
    Highlight Es ist ganz einfach:
    1. Anmachende müssen aufhören, wenn das Gegenüber zeigt, dass es die Avancen als unangenehm empfindet. Das heisst auch, dass Anmachende sensibel auf diese Signale reagieren müssen.
    2. Angemachte müssen klar zeigen, dass sie die Avancen als unangenehm empfinden.
    3. Es gibt einige Beispiele von Anmachverhalten, welche von 90% der Angemachten als unangenehm empfunden werden. Diese sollten gänzlich unterlassen werden, da damit ja so gut wie immer die Grenze zur Unangenehmheit überschritten wird.
    21 14 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.10.2017 13:44
      Highlight Ich würde weiter gehen als Punkt 2.

      Zeichen geben bringt nichts. Zeichen können immer verschieden Interpretiert werden.
      In gewissen Themen ist offene Kommunikation wichtig. Dies ist eines dieser Themen. Fühlt man sich belästig sollte man dies in klaren Worten sagen.
      "Stop. Ich mag nicht was du gerade tust." oder "Halt. Ich bin nicht in der Stimmung dazu."

      Dabei ist aber auch vorgegeben, das die "abgelehnte" Person mit der Ablehnung umgehen kann und nicht auf dumme weise reagiert.
      3 3 Melden
    • efrain 18.10.2017 17:40
      Highlight Ich weiss nicht. Ich glaube nicht, dass das Problem im Normalfall unklare Kommunikation auf Seiten der angemachten Person ist.
      In typischen Fällen sehe ich die Hauptschuld an der nicht funktionierenden Kommunikation auf Seite der offensiven Person. D.h. sie achtet nicht auf die Äusserungen des Gegenübers, bzw. werden diese nicht respektiert oder verstanden.

      Die Ursache ist in diesen Fällen dann halt schon ein fragwürdiges Frauenbild (Respekt) und fehlendes Empathievermögen (Unverständnis).
      3 1 Melden
  • geisit 18.10.2017 10:43
    Highlight Das ist doch das allgemeine Phänomen. Irgendetwas zu "verhashtagen", dabeizusein und keine Lösungen zu suchen. Hauptsache man kann in ein paar Jahren auf die Facebook-Pinnwand schauen und sagen, "ich war dabei".
    Es besteht der Bedarf jegliche Art von Missbrauch zu diskutieren, aber hilft die digitale Solidarisierung wirklich? Ich bezweifle es. Missbrauchopfer sollten professionelle Hilfe suchen. Hinzukommt, dass den Tätern die #metoo-Aktion ziemlich egal sein wird. Markiert doch die Täter, sofern bekannt. Das wäre doch ein Lösungsansatz.
    55 6 Melden
    • Rendel 18.10.2017 11:56
      Highlight Ein Hashtag kann ein Anfang sein, dass Frauen ihr Schweigen brechen, was wichtig ist, damit man sich Hilfe suchen kann, wenn man sie braucht.
      6 8 Melden
    • Rendel 18.10.2017 11:57
      Highlight Und natürlich auch Männer!
      3 4 Melden
    • jimknopf 18.10.2017 12:21
      Highlight Verhashtagen! Klasse Wort!
      7 0 Melden
    • Rendel 18.10.2017 14:46
      Highlight Täter markieren? Wie stellst Du Dir das vor? Pranger wie im Mittelalter? Anzeige erstatten.
      5 1 Melden
    • geisit 18.10.2017 15:26
      Highlight @Rendel:
      Genauso stelle ich mir das vor. Digitaler Pranger. Strafen für Sexualdelikte sind doch eh lächerlich. Aber die Anzeige muss trotzdem gemacht werden. Da gebe ich Ihnen recht.
      0 7 Melden
    • Rendel 18.10.2017 16:43
      Highlight Als Opfer kann man damit böse auf die Schnauze fallen, wenn der Täter dann das Opfer fertig macht, digital. Sie unterschätzen die ganze Problematik.
      3 3 Melden
  • seventhinkingsteps 18.10.2017 10:41
    Highlight Man könnte meinen, die Männer hier sind alle leicht autistisch veranlagt, so wie sie eine haargenaue Anleitung verlangen wie denn jetzt genau Komplimente zu vergeben sind oder ein Protokoll an das man sich halten muss wenn man eine Frau anspricht.
    28 120 Melden
    • poga 18.10.2017 12:21
      Highlight Wenn, wie in diesem Aufruf davon ausgegangen wird, dass der Mann alles richtig machen muss, finde ich eine klare Reglementierung etwas nötiges.
      23 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.10.2017 13:42
      Highlight Sie sollten vielleicht wirklich 7x überlegen bevor Sie was niederschreiben.
      22 2 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.10.2017 14:18
      Highlight Nein. Vielen ist es einfach zu aufwendig das Gehirn einzuschalten und zu merken, dass nicht jede Frau das selbe mag.

      Dass aber direkte mündliche Kommunikation mit dem anderen Geschlecht eine Möglichkeit darstellen würde um Fragen zu stellen und individuelle Informationen zu bekommen ist irgendwie nicht so ganz selbstverständlich für viele.

      Das geht aber nicht nur den Männern so. Vielen fällt heutzutage bei diesen Themen offene Kommunikation schwer.
      3 11 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 15:24
      Highlight Jemand der Autisten als Schimpfwort benutzt sollte wirklich mehr nachdenken was er schreibt.
      22 1 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.10.2017 16:07
      Highlight @Asmodeus

      Während ich einverstanden bin, dass die Wortwahl von seventhinkingsteps stark an Sensitivität mangelt wird darin "Autisten" nicht als Schimpfwort benutzt.
      Trotzdem steht dein Punkt, dass mehr darauf geachtet werden muss was man publiziert. Auch Anonym.
      8 4 Melden
  • McBeans 18.10.2017 10:34
    Highlight Teil 1
    Als Mann bekommt man in den letzten Tagen acht ein schlechtes Gewissen, weil man durch die ganze Disskusion das Gefühl bekommt, einen Teil des Problem zu sein. Dies obwohl ich von mir bauhaupten kann, dass ich noch nie eine Frau sexuell belästigt habe. Trotzdem wird nur noch über diese Männer gesprochen! Dass zu 90% anständige Männer in der Schweiz herum laufen, wird in der Disskusion total vergessen.
    Und natürlich, jegliche Art von sexuellem Übergriff oder Belästigung ist eine Schande!!
    117 12 Melden
    • seventhinkingsteps 18.10.2017 10:56
      Highlight Rassismus ist auch ein Problem, obwohl du (hoffentlich) kein Rassist bist.
      22 55 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 11:11
      Highlight "Dies obwohl ich von mir bauhaupten kann, dass ich noch nie eine Frau sexuell belästigt habe. "

      Ganz ehrlich? Ich kann es nicht. Ich bin mir sogar 100% sicher, dass ich mal ein Mädchen oder eine Frau sexuell belästigt habe oder zumindest unfreiwillig Mittäter war.

      Mir fallen bei genauem Nachdenken sogar exakte Beispiele ein bei denen ich mir nachträglich sage "wieso hast Du da nichts unternommen?" oder "Gott war ich ein Arschloch/Idiot".

      Und ich denke wenn man wirklich in sich geht, wird es der Mehrheit aller Menschen so gehen. Wenn sie sich dazu überwinden können.
      55 16 Melden
    • Citation Needed 18.10.2017 11:17
      Highlight Das Problem ist, dass wenige Grüsel sehr viel Schaden anrichten. Ich finde (als Frau) die Debatte gut, obwohl ich manchmal genau das befürchte, was Du ansprichst.. Dass eigtl. gute, respektvolle Männer davon verunsichtert werden. Ich reagiere schon deshalb nie negativ auf faire Avancen; die lehne zwar ab (in Beziehung), aber fair, auch wenn einer null mein Typ ist oder sich ungeschickt anstellt. Ausnahme: unterirdische, herabsetzende Avancen, das geht nie.
      Männer müssen wissen, wie häufig unfaire, herabsetzende Belästigungen sind, dann ist schon viel erreicht.
      39 2 Melden
    • Christian Mueller (1) 18.10.2017 11:22
      Highlight Jetzt weisst du, wie sich jede Minderheit fühlt, jeder und jede die einfach pauschal verurteilt oder in eine Ecke gedrägt wird. hart, nicht?
      28 17 Melden
    • Rendel 18.10.2017 11:34
      Highlight Ob sie ein Teil des Problems sind, müssten sie doch selber wissen. Sollen wir nun über die anständigen Männer (und Frauen) diskutieren, wenn es um sexuelle Belästigung geht? Was würde das bringen?
      20 10 Melden
    • Vio Valla 18.10.2017 12:39
      Highlight @Rendel Was es bringen würde? Verständnis vielleicht? Es soll doch auch anerkannt und ernstgenommen werden, dass sich viele Männer in der ganzen Diskusion unfair behandelt fühlen. Ich versteh das, denn mir geht es gleich wenn jemand zB pauschal über die ach so geldgeilen Frauen herzieht. Da fühke ich mich auch angesprochen und wehre mich, um aufzuzeigen, dass nicht alle Frauen so sind. Eine differenzierte Behandlung des Themas mit weniger Pauschalisierung führt meiner Meinung eher zum Ziel und würde ich mir auch wünschen.
      16 1 Melden
    • McBeans 18.10.2017 13:32
      Highlight @Rendel es bringt etwas und zwar, dass in der Gesellschaft durch die grosse Medienpräsenz nicht der Eindruck entsteht, dass die Mehrheit der Männer Sexisten sind! Wie zum Beispiel bei der Flüchtlingsproblematik. Durch die Medienberichte, wurde das Gefühl vermittelt, dass alles Flüchtlinge au Syrien nach Europa kommen. Tatsächlich kamen „nur“ ca. 10%, der subjektive Eindruck war ein anderer, welcher die Bevölkerung verunsicherte....
      6 2 Melden
    • Rendel 18.10.2017 14:26
      Highlight Man kann sich fragen, warum so viele Menschen so kein gesundes Selbstwertgefühl haben und immer gleich persönlich angesprochen fühlen, je nach Titel. Was fehlt in der Gesellschaft?

      @McBeans Sie schaffen es, nun noch einen Nebenschauplatz aufzumachen. Also ich wusste immer, dass nicht nur Syrer auf der Flucht sind. Wer sich erkundigen will, kann das auch. Auch beim Thema sexuelle Übergriffe und Belästigung. Und nun zum Thema zurück: sexuelle Belästigung.
      4 12 Melden
  • McBeans 18.10.2017 10:34
    Highlight Teil 2
    Aber auch Frauen befummeln ihre männlichen Kollegen, aber sexuelle Belästigung von Frau zu Mann ist noch ein grösseres Tabu in der Gesellschaft.
    89 11 Melden
    • Betty88 18.10.2017 10:53
      Highlight Teil 1 das schlechte Gewissen machst du dir selber und niemand anderes oder hat dich jemand hier persönlich beschuldigt?
      Teil 2 gibt wohl wenige Männer und/oder Frauen die hier zugeben eine Frau schonmal sexuell Belästigt zu haben.
      Teil 3 Dann sprich darüber damit es kein Tabu mehr ist, aber warte nicht ab bis es andere tun.
      14 18 Melden
    • Citation Needed 18.10.2017 11:20
      Highlight Wenn Frauen männer befummeln, dann haben die doch auch das Recht, sich zu wehren. Oder man macht der betr. Frau (als Kollege/Kollegin) mal klar, dass sowas unerwünscht ist und fordert, es zu unterlassen. Tabu hin oder her.
      Dass es Frauen gibt, die Männer belästigen, ändert ja nichts daran, dass Männer keine Frauen belästigen sollten.
      38 5 Melden
    • Qui-Gon 18.10.2017 11:27
      Highlight Jetzt mal ehrlich: Wann fühlt sich Mann denn durch "befummelnde Frauen" belästigt? Doch nur, wenn sie ihm nicht gefällt, ihr Heuchler.
      Bei Machtgefälle sieht es natürlich generell anders aus.
      15 71 Melden
    • Pond 18.10.2017 12:21
      Highlight @Qui-Gon sag mal gehts noch? Dein Kommentar ist etwas vom sexististen, dass ich je gelesen hab. Meinst Du ein Mann lässt sich von jeder Frau gerne befummeln, nur weil er sie hübsch findet? Männer sind also hirnlose Sexmaschinen, die auf jede draufspringen..... tolle Einstellung hast Du da. Du beschämst Deinen Nickname
      29 0 Melden
    • Nuka Cola 18.10.2017 13:04
      Highlight Citattion Needed, da wird man nur belächelt, und kriegt noch spöttisch von einer Mitarbeiterin im Supermarkt (ich war Kunde, und wurde an der Schlange der Kasse belästigt) zugeworfen, wenn sie auffordert doch etwas zu unternehmen (auch sie könnte der Person sagen, dass das nicht geht, oder ein Hausverbot androhen), fie Polizei zu rufen.

      Als ich dass dan machte wollten die zuerst gar nichts zur Anzeigr aufnehmrn, mussten sie dann aber, und die Kassiererin brkamm dann offenbar auch noch vom Chef ihr Fett weg (der fands glaubs ned so toll, dass in seinem Hause Polizei steht).
      7 1 Melden
    • opwulf 18.10.2017 13:21
      Highlight Qui-Gon: Auch wenn du es dir vielleicht nicht vorstellen kannst, aber es gibt heutzutage Gott sei Dank auch weibliche Vorgesetzte! Und von denen gibt es auch immer wieder Exemplare welche genau so anfällig sind für Machtmissbrauch, wie bei den Männern! Alles Andere als diese Annahme, würde ich als sexistisches Denken kategorisieren! Sonst würde ich mich natürlich freuen wenn du mich zB mit einem Bsp eines besseren belehren könntest, warum meine Aussage in dieser absoluten Form nicht stimmen tut! Ich lerne immer gerne dazu, danke :)

      Citation Needed: Sehr gute Kommentare, vielen Dank!
      16 0 Melden
    • Pipopipo 18.10.2017 13:47
      Highlight läch Qui-Gon, was für ein Bullshit... Es ist schon massivst unangenehm, wenn eine x-beliebige Frau einem einfach in den Schritt greift und mal ordentlich zupackt.
      Schon erlebt... unschön.
      16 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.10.2017 14:24
      Highlight @Qui-Gon

      Was zur...?

      @Mc Beans

      Ja leider ist das in unserer Gesellschaft ein Tabu. Das ändert sich allerdings rapide.
      Dass, darüber gesprochen werden muss ist ja wohl klar, aber das ändert nichts an der Legitimität von Belästigung von Mann zu Frau.
      5 2 Melden
    • McBeans 19.10.2017 09:46
      Highlight Da gebe ich dir absolut recht, das sollte mein Kommentar auch nicht aussagen... wenn das so rüber gekommen ist, tut mir das Leid...
      0 0 Melden
    • Citation Needed 19.10.2017 10:01
      Highlight NukaCola: Das kann ich mir gut vorstellen, nur muss man sich eben genau deswegen wehren, damit andere künftig weniger belächelt werden. Es geht ja um Sensibilisierung. Zum Vergleich: der geübte Grapscher (=üble Sorte) hat es drauf, bei Zurückweisung die Sache perfid umzudrehen und die Frau herabzusetzen (tu nicht so prüde, das ist ein Club, kein Kaffeekränzchen, Du kannst froh sein, dass ich Dich überhaupt beachte, Ui, hätte ich gewusst, wie Du von vorn aussiehst hätt ich Deinen Arsch sicher nicht angegrapscht..)... man muss sich trotzdem wehren, auch wenns oft nicht ernst genommen wird.
      3 0 Melden
  • Ylene 18.10.2017 10:31
    Highlight Grundsätzlich ist der Artikel ja wirklich gut, ABER... 1. Täter wie Weinstein benutzen ihr Hirn sehr wohl und suchen sich ihr Opfer sorgfältig aus. 2. Vergessen wir die männlichen Opfer nicht!!! Laut Wikipedia (ja, sorry) werden weltweit 13% aller Frauen und 3% aller Männer vergewaltigt. Ja ok, das sind 4x mehr Frauen aber trotzdem... MILLIONEN von Männern werden durch andere Männer und Frauen vergewaltigt. Es würde auch sehr helfen, wenn Boulevardmedien aufhören würden, einen Missbrauch eines Mannes durch eine Frau brutal zu verharmlosen, im Sinn von 'schöne Sex-Lehrerin vernascht Schüler'.
    97 3 Melden
    • Tikvaw 18.10.2017 10:52
      Highlight Es sind nicht die Boulevardmedien, die dies Verharmlosen. Es sind die Männer selber.
      Schaue doch mal die unterschiedlichen Kommentare bei einem Artikel "Lehrer vergreift sich an Schülerin" und "Lehrerin hatte Sex mit Schüler".
      Im ersten kommen Dinge wie "ich würde ihn kastrieren usw."

      Beim zweiten sieht man Kommentare wie "So eine Lehrerin hätte ich auch gerne gehabt"
      36 7 Melden
    • Qui-Gon 18.10.2017 11:30
      Highlight Wie hoch ist denn bei diesen 3% der Männeranteil bei den Tätern? Ich nehme an >90%.
      Ein Mann als Täter sexueller Übergriffe ist nun mal das Hauptproblem. Da nützt der ganze whataboutistmus nichts.
      21 32 Melden
    • Ylene 18.10.2017 12:31
      Highlight @ Tikvaw: Können wir statt 'die Männer' 'viele oder manche Männer' sagen? Dann gebe ich dir 100% recht. @ Qui-Gon: Ja, Männer missbrauchen die meisten Frauen und andere Männer. Trotzdem denke ich, dass es viel weniger zu einer Entsolidarisierung kommen würde, wenn auf folgende Fakten von Anfang an darauf hingewiesen würde: 1. Opfer sind Frauen und Männer. 2. Täter sind mit grosser Mehrheit männlich, ABER nur die allerwenigsten Männer sind Täter. 3. Täter sind praktisch immer Serientäter. 4. Viele Männer UND Frauen schützen Täter und nehmen die Opfer nicht ernst - besonders wenn männlich.
      20 0 Melden
    • Tikvaw 18.10.2017 14:05
      Highlight @Ylene.
      Ja du hast recht. Es sind nicht "die Männer" als Ganzes. Sorry.
      10 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.10.2017 14:26
      Highlight @Qui-Gon

      So einfach ist das nicht. Jeder einzelne Täter soll verfolgt werden. Aber du hast insofern recht, dass das melden von anderen Tätern nicht weniger schlimm machen sollte, was männliche Täter anrichten. Leider wird das aber oft als Verteidigung von sexuellem Missbrauch gebraucht was für mich absolut befremdend ist.
      1 1 Melden
  • Ohniznachtisbett 18.10.2017 10:26
    Highlight Ich habe halt Mühe damit, dass man hier so verallgemeinert. Ich habe - mindestens mit Wissen - noch nie jemand sexuell belästigt. Es ist auch überhaupt nicht meine Art, abschätzig über Frauen zu reden, ihnen nach zu pfeifen oder ihnen an den Ar**** zu fassen. Ich habe sehr viele Frauen in meinem Freundeskreis, die mich offenbar schätzen. Wenn ich im Ausgang bin und ich sehe, dass eine Frau sich belästigt fühlt, mache ich den Typen auch darauf aufmerksam. So wie ich bin, sind unglaublich viele Männer. Wenn man dann so Sachen wie #metoo sieht, könnte man meinen wir seien alles Grüsel... unschön!
    83 7 Melden
    • pun 18.10.2017 10:55
      Highlight Cooler Siech! Trotzdem braucht es bei dem Ausmass an Problem auch von uns reflektierten Typen nochmals selbstreflexion. Wo hab ich den Männlichkeits-Kult selbst unterstützt, wo weggeschaut, wo hab ich vielleicht selbst daneben gehandelt? Ich würde mich als Feminist bezeichnen, aber klar bin ich auch nicht frei von gesellschaftlich erlernten Mustern. Ich glaube es ist eine wichtige Erkenntnis, dass nicht alle Männer Grüsel sind, sondern eine bestimmte Kultur nunmal Grüsel-Dasein erleichtert und die richtigen Grüsel zu wenig in die Schranken weist.
      21 1 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 11:00
      Highlight Wenn Du das #metoo als Angriff auf Dich selber siehst, dann hast Du ein Problem.

      Ich betrachte Beiträge wie diesen als generellen Angriff auf die Männer, weil es gezielt so aufgebaut wurde (Liebe Männer als Titel und ein "Hey Boys" als Bild).

      Das #MeToo allerdings ist eher ein Zeichen dafür, dass es fast keine Frau und fast kein Mädchen gibt, welches nicht früher oder später ein Opfer von sexuellen Übergriffen oder sexueller Belästigung wird.
      Und dass auch nicht wenige Männer ebenfalls darunter leiden.

      Die Dunkelziffer der Opfer wurde hier ans Licht gebracht und sie ist erschreckend.
      27 1 Melden
    • ShadowSoul 18.10.2017 11:04
      Highlight Ihr seid nicht alle Grüsel! Aber glaub mir wenn ich dir sage, dass ich im Ausgang schon unzählige Male am Arsch begrabscht worden bin. Und nein, nicht "ausversehen" beim vorbei gehen sondern gezielt zugedrückt! Egal ob mit Jeans oder im Rock. Einmal hat sogar eine Frau mir in den Arsch gekniffen, obwohl ich mit meinem Freund war! Es sind nicht nur Männer, aber meistens eben doch. Ich muss selbst immer aufpassen, dass ich bei all den #metoo Geschichten nicht zur Männerhasserin werde...obwohl ich weiss, dass nicht alle so sind. Es ist einfach sehr schwer...
      16 3 Melden
    • Citation Needed 18.10.2017 11:23
      Highlight Mehr Selbstsicherheit, Ohniznacht. Ich fühle mich auch nicht betroffen, wenn z.B. sagt, Schweizer seien knausrig oder bieder, wenn es mich nicht betrifft, obschon ich ja Schweizerin bin. Wenn Du kein Grüsel bist und zudem noch sensibilisert (Typen aufmerksam machst), dann kannst Du dich durch metoo bestärkt fühlen, nicht verunsichert, denn Du weisst, Du tust das richtige.
      13 3 Melden
    • Deathinteresse 18.10.2017 12:21
      Highlight Ich wurde in der S-Bahn belästigt. Angegrapscht obwohl ich laut was sagte. Nicht etwa nachts sondern mitten in der Feierabendzeit. Niemand hat irgendwas gesagt. Da waren viele andere Männer. Also nein, so wie du sagst, dass du seist, sind nicht unglaubliche viele Männer.
      6 4 Melden
    • Ohniznachtisbett 18.10.2017 12:36
      Highlight Citation Needed: Nein, eben nicht, es geht nicht um Selbstmitleid. Solche Kampagnen bringen relativ wenig und sähen eher Zwietracht , als zur Verständigung zu führen. Pun: Auch Nein! Ich muss nicht mich noch 100mal hinterfragen, ob ich denn wirklich noch nie einen Spruch gemacht habe oder ob ich auch wirklich immer eingegriffen habe. Ich glaube es geht in dieser Sache generell um Respekt, nicht nur gegenüber Frauen. Die Grabscher etc. sind doch die gleiche Sorte Männer, die auch sonst eine kurze Zündschnur haben und zu Gewalt neigen. Oder dann halt, die verschupften, die auch mal wollen.
      4 2 Melden
    • Ohniznachtisbett 18.10.2017 14:05
      Highlight Deathinteresse: Das ist wirklich Scheisse, dass dir sowas passiert ist. Mangelnde Zivilcourage ist ein generelles Problem unserer Gesellschaft. Da macht es keinen Unterschied, ob jemand nichts sagt, wenn du belästigt wirst oder ob jemand zusammengeschlagen wird oder ob jemand sonst bei einem Delikt nicht eingreift. Würdest du beispielsweise dazwischen gehen, wenn Glatzköpfe im Zug einen Schwarzen schlagen? Vielleicht schon, aber vielleicht hättest du auch Angst. So könnte es auch Beobachtern ergangen sein, als du belästigt wurdest. Nicht richtig, aber auch menschlich.
      3 0 Melden
    • pun 18.10.2017 14:08
      Highlight @Ohniznacht: So einfach lässt sich das Problem eben nicht auf einfach eine kleine Sorte Männer, die eine kurze Zundschnür haben oder die Verschupften abschieben. Es ist eine Frage der Kultur - ich bin in vielen sehr unterschiedlichen Kreisen unterwegs und Sexismus und mindestens danebene Sprüche waren oder sind jedem dieser Kreise ein Thema.
      1 3 Melden
    • Citation Needed 18.10.2017 18:44
      Highlight Ohniznacht, ich habe aber nichts von Selbstmitleid geschrieben...
      😳
      Du hast kfinen Grund, Dich betroffen zu fühlen, also tu's nicht.
      2 0 Melden
  • rudolf_k 18.10.2017 10:25
    Highlight Die Victimology-Bewegung kommt auch in der Schweiz in die höchsten Gänge. Frauen, dunkelhäutige, Islamis und Homos streiten sich darum, wer das grösste Opfer des bösen weissen Mannes ist. Die Presse schiebt täglich Futter nach, Tribalismus ist die Folge in einer Zeit wo wir eigentlich längst gelernt hätten müssen jede Person als Individuum zu behandeln. Und dann ist man verwundert, wenn es einen politischen Backlash a la Trump gibt...
    72 38 Melden
    • pun 18.10.2017 10:57
      Highlight Als weisser Mann ist es leicht zu behaupten, wir hätten kein Problem mehr mit Minderheitenschutz, weil mann ja selbst nicht (mehr) diskriminiert. ;-)
      15 13 Melden
    • Dr.Bogyman 18.10.2017 12:09
      Highlight Jeder will halt die selben Rechte. Kann man niemandem übel nehmen.

      Und wenn man irgendwo abgewiesen wird nur weil man auf etwas reduziert wird, ist das eben schon echt heftig. Passiert aber jeden Tag.

      Ob das jetzt in den Medien richtig wiedergegeben wird frag ich mich auch.
      9 0 Melden
    • BananaJoe 18.10.2017 12:47
      Highlight Weisse heterosexuelle Männer sind eben das Problem allen Übels.
      Ohne sie wäre die Welt ein besserer Ort.🤔
      Ich gehe mich mal schämen, für Meinesgleichen.
      9 12 Melden
    • pun 18.10.2017 14:12
      Highlight @BananaJoe: Es ist nicht deine Schuld dass die Welt ist wie sie ist, es ist nur deine Schuld wenn sie so bleibt. 😘
      4 3 Melden
    • BananaJoe 18.10.2017 16:15
      Highlight @pun Na dann seh ich mich in der Pflicht, dies zu ändern👍
      Jeder kann was ändern, auch du😘
      4 0 Melden
  • just sayin' 18.10.2017 10:17
    Highlight es ist seit geraumer zeit sehr schwierig über dieses thema eine debatte zu führen. meiner meinung nach wird zu "schwarz/weiss" diskutiert und wird ein punkt hinterfragt wird mann gleich als "verharmloser" ans kreuz genagelt.

    das ist sehr schade und schadet einer konstruktiven diskussion und im endeffekt auch einer lösung.

    "Benutzt euer Hirn" ist immer ein guter ratschlag - für beide geschlechter!
    104 2 Melden
    • seventhinkingsteps 18.10.2017 10:36
      Highlight Ist dass der Trumpsche "Both Sides" Ansatz?
      10 65 Melden
    • Echo der Zeit 18.10.2017 10:53
      Highlight "Benutzt euer Hirn" - Ja das ist so eine Sachen mit dem Denkapparat Benutzen - Da war mal so eine Geschichte - Typ kommt vom Ausgang nach Hause (halb Besoffen), hockt noch vor denn Pc (Facebook oder irgendein SocialMedia Quatsch), wird Angemacht von einer Prinzessin - Bisschen Konversation und Schickt ihr gleich noch ein Bild von seinem Prinz - Nächster Morgen mit dem Kater am Pc mit der Forderung von Fünf Riesen - sonst ziert sein Prinz künftig sein Facebook Profil. Der "Denkapparat" wird dann vom Katzenjammer erschüttert.
      4 5 Melden
    • grumpy_af 18.10.2017 11:14
      Highlight Man kann von Trump halten was man will, aber der "both sides"-Ansatz wäre der einzig Richtige. Kommt halt auf die Art und Weise an, wie das Ganze kommuniziert wird.
      19 3 Melden
    • AllIP 18.10.2017 11:34
      Highlight @seventhinkingsteps
      Jemanden Wörter in den Mund legen...
      16 2 Melden
  • P. Saulus 18.10.2017 10:17
    Highlight Wieso verharmlosen wir die Blästigungen,bitte schön, wenn Männer darauf hinweisen dass auch wir sexuelle Uebergriffe von Frauen erleben ?
    Wer will uns den das Recht absprecht, das anzusprechen, und gleicher Weise bewertet zu sehen ?
    Da gibt es wohl einige, die gerne weiterhin ungestört kollektive Schuldzuweisungen aussprechen um ganz pauschal Täter- und Opfer - Geschlechter zuteilen zu können ...
    58 16 Melden
    • seventhinkingsteps 18.10.2017 10:37
      Highlight Es geht darum, dass viele Männer in einen "Whataboutismus" verfallen, aus Verteidigung, weil sie sich persönlich angegriffen fühlen
      22 62 Melden
    • Tikvaw 18.10.2017 10:46
      Highlight Weil dieses "Ansprechen" immer nur zum Vorschein kommt, wenn es um die Übergriffe auf Frauen geht. Auch hier kamen (viele) Männer erst hervor als eine grosse Menge von Frauen ihr Leid klagten. Ist doch komisch?

      Warum hört man von Männern die von Frauen belästigt werden sonst nie etwas? Die Männer die sich auch zu anderer Zeit melden, sind interessanterweise meistens solche die ebenfalls von Männern belästigt wurden.

      Dann muss man sich nicht wundern, wenn es so aussieht als würde man sagen: "wir sind auch Opfer, ihr Frauen sollt nicht so jammern"
      7 13 Melden
    • Citation Needed 18.10.2017 11:28
      Highlight Es geht in der Aktuellen Debatte um die Fälle, in denen vorwiegend Männer Machtpositionen ausnutzen, um Frauen gefügig zu machen. Dies ist u.a. so weit verbreitet, weil Männer und Frauen dies als normal betrachten und wegsehen.
      Logisch, es gibt auch männliche Opfer, auch von weiblichen Täterinnen. Das ist aber eine andere Debatte und passt nicht zum Fall Weinstein und der Dynamik, die in diesem Fall zu Tage tritt.
      Es wird auch nicht pauschalisiert. Es ist doch klar, dass die Mehrheit der Männer (oder auch Frauen) sich zu benehmen weiss.
      9 14 Melden
  • zolipei 18.10.2017 10:16
    Highlight Finde den Artikel sehr gut. Das ironische ist, dass viele Kommentare hier die Kritik der Autorin genau bestätigen.
    In allen diesen Debatten kommt es
    mir immer so vor, als würden sich Männer sehr persönlich angegriffen fühlen und automatisch Gegenpositionen einnehmen. Da ich selbst einer bin, verstehe ich das nicht. „Was darf man denn noch?“ - so eine blöde Frage. Wie die Autorin schön schreibt, haben alle ein Hirn, welches zu gebrauchen ist und ganz so unnütz ist das Ding schon nicht.
    84 96 Melden
    • Tilman Fliegel 18.10.2017 10:29
      Highlight Sehe ich genauso. Ich bin sogar froh darum, wenn sich Frauen lautstark zu Wort melden oder wehren. Im Zweifelsfall sehe ich das als ein Feedback, welches mir hilft, die Position der Frauen besser zu verstehen. Sonst heisst es doch immer, die Frauen sollen vermehrt sagen, was sie wollen. Jetzt tun sie es und die Männer jammern rum.
      31 14 Melden
    • Matti_St 18.10.2017 10:32
      Highlight Stimmt leider nicht so ganz. Denn wie was ankommt, ist bei jedem Charakter anders. Nicht immer kommt es so zurück, wie man in den Wald ruft.
      Ich verstehe das Problem der Frauen. Ich verstehe aber auch die verschiedenen Probleme der Männer. Werden sie belästigt, werden sie nicht ernst genommen. Sprechen sie eine Frau an, besteht die Gefahr, dass der Schuss nach hinten geht.
      33 4 Melden
    • Alex_Steiner 18.10.2017 11:03
      Highlight Wie soll ich mich nicht angesprochen fühlen? Im Titel steht ja "Liebe Männer [...] Benutzt euer Hirn".

      Ich bin ein Mann - benutze mein Hirn - und werde hier trotzdem in einem Topf geworfen mit Höhlenmenschen die es nicht machen.
      30 1 Melden
    • rauchzeichen 18.10.2017 11:09
      Highlight das grundproblem ist, dass gewisse menschen ehrliche meinungen schätzen, egal wie verletzend, während andere herumlaufen und sagen: das kann der doch nicht machen, nicht sagen etc. männer müssen begreiffen, was als kompliment ankommt und was nicht. hey baby du heissi schnitte gehört nicht dazu. frauen müssen begreiffen, dass ein solcher satz ausser einem geistigen armutszeugniss nichts ist und lernen darüber zu stehen. über das thema körperkontakt müssen wir nicht diskutieren, ich denke da sollte jedem klar sein, wie man sich zu verhalten hat. eigentlich...
      9 1 Melden
    • Misel 18.10.2017 14:04
      Highlight @Matti_St: Klar sollte Gewalt und Belästigung an Männern in der Gesellschaft ernster genommen werden, aber auch hier muss vorüberwiegend an die Männerwelt appelliert werden! Ich denke wenn die Männer ausgelacht oder nicht ernstgenommen werden, dann auch eher von ihren männlichen Mitmenschen. (Ausnahmen gibt es natürlich überall!)
      3 4 Melden
    • Matti_St 18.10.2017 14:24
      Highlight @Misel, um deutliche Worte zu benutzen, ein kleiner Teil der Männer sind Schweine. Ein etwas größerer Teil (aber immer noch ganz wenige) sind vielleicht mal unbedacht bei der Wortwahl. Und da glaube ich, gibt es keinen Unterschied zwischen den Geschlechter. Aber es gibt eindeutig einen Unterschied in der Wahrnehmung, stört mich das oder nicht, geht es zu weit oder nicht evtl., der beiden Geschlechter.
      6 1 Melden
    • Misel 18.10.2017 15:04
      Highlight @Matti_St Ja es mag ein kleiner Teil sein, jedoch denke ich sehr wohl, dass Frauen und Männer da unterschiedlich sind, ob dies nun genetisch oder gesellschaftlich begründet wird kann diskutiert werden. Nun müssen sich halt Männer mal etwas mehr anstrengen angemessen zu kommunizieren, ja nu, wir Frauen müssen uns auch (unfairerweise) tagtäglich anstrengen in der Berufswelt ernstgenommen zu werden. Und überall bei Männern und Frauen gibt's solche und solche.. aber Anstand und Respekt sollte einfach nicht zu viel verlangt sein! Kleines Beispiel das Jungs und Mädels nun mal verschieden sind:
      0 2 Melden
  • steSch 18.10.2017 10:14
    Highlight Mein Komentar zu diesem Artikel: Ich bin 100 % einverstanden mit dem Geschriebenen ausser mit der letzten Zeile. Das nervt nicht nur, sondern ist eigentlich himmeltraurig!
    20 10 Melden
  • m:k: 18.10.2017 10:10
    Highlight Ich gehe mit meinem Gegenüber - ob männlich oder weiblich - einfach so um, wie ich es auch gerne hätte, das man mit mir umgeht. Bis jetzt klappte das ziemlich gut. Und wenn man sein Gespür für andere Menschen nicht ignoriert, merkt man auch, wenn jemandem etwas nicht gefällt.
    58 1 Melden
    • atomschlaf 18.10.2017 11:00
      Highlight Bloss nützt das nicht viel, wenn sich jemand schon nach dem ersten Satz oder durch einen Blick belästigt fühlt. (Und nein, ich meine nicht plumpe Anmachsprüche unter der Gürtellinie.)
      16 4 Melden
  • StealthPanda 18.10.2017 10:10
    Highlight Die Schweiz sollte mal eine "Frauen sprechen Männer an" Projektwoche unternehmen natürlich mit den selben Regeln wie wir Männer einhalten müssen(T-Shirt Hoch und Mops zeigen gilt nicht das ist zu einfach). Wir Männer hingegen nehmen die Rolle der Frau an mit Sprüchen wie: Ich bin vergeben, oder herablassender blick, ignorieren und auslachen. Vielleicht sehen sie dann wie schwer es ist jemanden korrekt anzusprechen. Wie viel Mut, Überwindung, Selbstsicherheit und Glück das ganze braucht. Oder wie es meine Verlobte so schön sagte: "Zum Glück muss man als Frau diesen Sch*** nicht machen"
    77 34 Melden
    • phreko 18.10.2017 10:24
      Highlight Was verstehst du denn bei "ich bin vergeben" nicht?

      Wenn Frauen zu mühsam sind: sein lassen. Es finden sich noch immer bessere. Wenn Mann verzweifelt auf der Suche ist, sollte er wohl zuerst an sich selber arbeiten.
      20 31 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 10:49
      Highlight "(T-Shirt Hoch und Mops zeigen gilt nicht das ist zu einfach)"

      Allein dieser Satz zeigt bereits, dass Du nicht einmal kapierst worum es geht :)

      Deine arme Verlobte.
      13 22 Melden
    • StealthPanda 18.10.2017 10:52
      Highlight Er: Hallo
      Sie: Ich bin vergeben
      Findest du also völlig Legitim? Ich nicht. Wie wäre es z.b mit: Hallo. Sorry ich habe einen Freund. Massiv freundlicher und weniger Arrogant. Und warum sollte das Problem nur beim Mann liegen? Willst du etwa behaupten das Männer die keine Frau finden Probleme haben? Oberflächlich...fängt also das Bodyshaming wieder an? Oder kennt Frau den Charakter eines Mann schon anhand des Hallo?

      Wie gesagt es ist einfach zu sagen ihr solltet dies und jenes machen wenn man nicht selber in dieser Situation steck. Und leider wurde nicht jeder als Adonis geboren.
      23 7 Melden
    • phreko 18.10.2017 11:56
      Highlight Lass arrogante Menschen Arrogant bleiben. Wer in solchen Kreisen verkehrt ist selber schuld.Männer die keine Frau haben wissen zumeist einfach nicht wo suchen. Natürlich kann Mann auf Tinder gehen, wo 10% der Männchen 99% der Weibchen abbekommen. Oder in den Club wo bloss Bizeps verglichen werden. Pech haben eigentlich bloss die, welche keine Hobbies haben, die sie unter Leute bringt, die man öfters sieht. Dort gibt es kaum unfreiwillige Dauersingles. An sich arbeiten heisst auch attraktive Fähigkeiten aufbauen: Tanz, Musik, Aktiv sein, eigenen Stil entwickeln u.s.w.wer rastet der rostet halt
      5 0 Melden
  • Menel 18.10.2017 10:05
    Highlight Die Grenzen einer anderen Person geht nie. Da ist es egal ob Mann->Frau, Frau->Frau, Mann->Mann oder Frau->Mann.

    Was ich aber aus Gesprächen mit männlichen Freunden gemerkt habe ist, dass Männern oft nicht bewusst ist, wie bedrohlich für uns Frauen ein aufdringlicher Mann oder eine Männergruppe zusätzlich wirkt. Wird einem Mann von einer Frau an den Po gefasst und er findet das nicht toll, ist er ihr trotzdem in den meisten Fällen körperlich überlegen. Er kann sie, wenn es zu heftig wird, einfach auf die Seite schieben.
    Bei uns Frauen sieht das anders aus. Das macht zusätzlich Angst.
    106 33 Melden
    • Dmnk 18.10.2017 10:40
      Highlight Gut erklärt. Das ist genau der Punkt den leider viele Männer unterschätzen. Belästigung oder Uebergriffe sind neben dem Sexuellen eben oft auch ein Machtding. Ich glaube viele Sprüche oder Anmachen würden gar nicht erst gemacht, wenn man sich vorher fragen würde wie man auf dieselbe von einem fremdem Mann der womöglich noch einen Kopf grösser ist, reagieren würde. Ich glaube auch das es generell viel weniger Missverständnisse zwischen den Geschlechtern gäbe wenn man mit mehr Einfühlungsvermögen aufeinander zuginge.
      15 1 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 10:48
      Highlight Schiebe als Mann mal eine Frau einfach so zur Seite die Dir zu Nahe rückt.

      Gerade weil Du ja körperlich überlegen bist darfst Du das gar nicht. Du könntest ja als Schläger/Vergewaltiger betrachtet werden.

      Beide Seiten haben Angst vor der anderen. Nur aus anderen Gründen.
      24 9 Melden
    • Matti_St 18.10.2017 10:57
      Highlight @Menel, oft bin ich mit ihnen einverstanden. Hier nicht.
      Was das Verhalten betrifft, darf das Argument, körperlich überlegen, nie eine Rolle spielen. Denn auch Frauen können in einer Machtposition sein und diese ausnützen. Dazu gehören auch Aussagen, er hat mir an den Po gefasst, ohne Wahrheitsgehalt, zur Kündigung vom Mann kommen.
      Das Dilemma existiert.
      Nebenbei, schiebt ein Mann um sich zu wehren, eine Frau zur Seite, wird er tätlich. Keine bessere Ausgangssituation.
      21 2 Melden
    • Qui-Gon 18.10.2017 11:39
      Highlight Danke, Menel. Sexuelle Übergriffe sind ja meist auch Machtmissbrauch. Und bei Männern und Frauen ist die das rein physische Gefälle halt einfach schon gegeben, auch wenn sie sonst auf Augenhöhe sind. Das dürfen wir Männer nicht vergessen.
      4 15 Melden
    • phreko 18.10.2017 11:43
      Highlight @Matti, es gibt Schieben und Schieben(!).
      1 4 Melden
    • Menel 18.10.2017 12:11
      Highlight Asmodeu, ja, aber wenn es hart auf hart kommt, dann ist Mann meist körperlich im Vorteil. Es geht weniger darum was man macht, mehr darum, was man machen könnte. Das gibt einem persönlich das Gefühl von Sicherheit.
      Wäre ich ein 2m Mann und mir würde jemand zwischen die Beine fassen, ich würde mich umdrehen, den Typen anknurren und ihm Angst machen. Ich wäre nicht eingeschüchtert und könnte adäquat auf die Situation reagieren.
      Als Frau macht man das nicht. Man fürchtet Konsequenzen und will nur möglichst schnell aus der Situation raus kommen. Egal wie. Da verteidigt man seine Würde nicht mehr
      7 5 Melden
    • Menel 18.10.2017 12:13
      Highlight @Matti_St, da hast du recht, ich bezog meine Aussage jetzt mehr auf den Alltag draussen und nicht auf zB. Vorgesetzten-Angestellten-Situationen.
      Machtmissbrauch geht nie, vor allem nicht um die Grenzen eines anderen überschreiten zu können.
      5 2 Melden
    • Menel 18.10.2017 12:16
      Highlight @Qui-Gon, ich glaube, der Aspekt ist eben vielen Männern nicht bewusst. Sie meinen etwas vielleicht sogar einfach nur nebensächlich und lustig und sehen nicht, dass das bei Frauen zum Teil wie eine Bedrohung ankommt.
      5 1 Melden
    • Tilman Fliegel 18.10.2017 12:22
      Highlight Es ist nicht mal nur rein physisch. Männer haben im Allgemeinen mehr Macht, auch auf anderen Ebenen.
      1 9 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 15:30
      Highlight "Wäre ich ein 2m Mann und mir würde jemand zwischen die Beine fassen, ich würde mich umdrehen, den Typen anknurren und ihm Angst machen. "

      Schön dass Du das glaubst. Die Realität sieht anders aus.
      Auch als Mann bist Du erst mal geschockt und stehst neben Dir wenn soetwas passiert.
      Und körperliche Überlegenheit bedeutet nicht, dass man den Mut hat sich zu wehren. Oder überhaupt realisiert, dass man gerade etwas gegen seinen Willen tut.

      Du spielst hier genau in dieses Vorurteil "der Mann ist grösser und stärker. Dem passiert sowas nicht"
      10 2 Melden
    • eleve 18.10.2017 18:24
      Highlight Selber passiert:
      Mann wird aufdringlich; ich wehre mich, klatsch ihm eine, da er nicht aufgibt.
      Juhu, er geht.
      Kommt zurück mit Messer in der Hand.

      Es brauchte 2 Leute, um ihn wegzubringen.

      So viel zu "anknurren und Angst machen" als Frau.
      2 0 Melden
  • sheshe 18.10.2017 10:04
    Highlight Das Problem sind doch fehlende Lösungsansätze. Überall wird aufgeschrien, aber keine Lösung präsentiert. Das ist der Zeitgeist.

    In dem Artikel wurden einige Sachen genannt (Kampagnen, etc.). ABER VON WEM WERDEN SIE UMGESETZT??? Nicht einfach nur aufschreien, sondern handeln. Es ist immer einfach, mit dem Finger auf andere zu zeigen, jetzt bedarf es aber weiteren Schritten. Ich kann auch nicht erwarten, dass ein Kind mit 2000 likes auf fb vom Krebs befreit wird, ohne dass ein Doc seine Hände anlegt. Sensibilisierung ok, aber der nächste Schritt muss kommen.
    30 6 Melden
  • seventhinkingsteps 18.10.2017 10:02
    Highlight Wusste schon beim lesen des Titels dass die Kommentare voll sein werden mit getriggerten Männern
    33 106 Melden
    • Hand-Solo 18.10.2017 10:22
      Highlight Naja, Mann wird ja mit "Liebe Männer..." ja auch direkt angesprochen, also getriggert. Wo ist also das Problem? Wenn mich jemand anspricht gebe ich Antwort, das nennt sich Anstand...
      66 3 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 10:46
      Highlight Der Beitrag zielte auch in erster Linie nur darauf ab.
      Ansonsten hätten man weder diesen Titel noch dieses Bild benutzt.
      23 0 Melden
    • seventhinkingsteps 18.10.2017 10:58
      Highlight @Hand-Solo

      Ich meinte nicht so getriggert.

      Die Ironie ist eigentlich unüberbietbar:

      Im Titel steht "Liebe Männer, lässt euch nicht verunsichern"

      In den Kommentaren findet man lauter verunsicherte Männer.
      7 32 Melden
    • Citation Needed 18.10.2017 11:39
      Highlight Hand Solo: angesprochen werden sie, aber dass sie sich angesprochen fühlen, obschon der Artikel dazu rät, sich nicht angesprochen zu fühlen, wenn man sich nicht unterirdisch verhält, ist schon erstaunlich.
      Auch dass viele finden, Frauen übertreiben, würden gar nicht belästigt, vertragen halt nix, etc... das ist reflexhaft und doof.
      Wer kein Grüsel ist, muss sich nicht verunsichern lassen, sondern verstehen, dass eben sich nicht alle so vorbildlich verhalten und vielleicht überlegen, ob man selbst dazu beitragen kann, dass sowas aufhört. Das wär z.B. eine superanständige Antwort.. :-)
      5 4 Melden
    • Hand-Solo 18.10.2017 12:46
      Highlight @seventhinkingsteps: Diese dumme Aussage ist etwa so, wie wenn man behaupten würde, dass man in jeder Geschlechter und Sexismus nur schwächliche Frauen finden würde. Das ist sexistisch und einfach nicht wahr.
      Ich als Mann fühle mich durch die Debatte nicht verunsichert. Nur betrifft mich das Thema Übergriffe/Belästigung selber nicht, da ich weder Opfer noch Täter bin, aber als Mann mit Tätern in einen Topf geworfen werde. Deiner Meinung nach soll ich das nun einfach akzeptieren?
      14 2 Melden
    • Proletario 18.10.2017 14:38
      Highlight @seventhinkingsteps: Vor wenigen Stunden haben sie in einem anderen Artikel geschrieben, dass es Racial Profiling ist, wenn die Polizei vermehrt Schwarze kontrolliert. Sie sind also anscheinend der Ansicht, dass man nicht alle Menschen in einen Topf werfen darf, also gegen Pauschalisierung. Heute machen Sie sich über Männer lustig, die sich angegriffen fühlen, weil die Autorin des Kommentars den Männern pauschal vorwirft, dass sie ein Teil des Problems von sexuellen Übergriffen auf Frauen seien - die Männer, als Ganzes.

      Gibt es tolerierbare Pauschalisierungen und andere? Gute und Schlechte?
      15 2 Melden
  • Hand-Solo 18.10.2017 10:01
    Highlight Wie soll Mann bei solchen Artikeln hier: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Jetzt-muessen-Maenner-mit-ihren-Soehnen-reden--29239404

    Um mal ein Beispiel zu nennen, nicht auf die Sexismusdebatte kommen? Genau mit solcher Berichterstattung wird jeder Mann, welcher noch nie einer Frau nachgepfiffen, geschweige an den Po gefasst hat, mitverantwortlich gemacht, nur weil er eben ein Mann ist. "Jetzt müssen Männer mit ihren Söhnen reden" Schon die Überschrift suggeriert: Das Problem sind A: Alle Söhne, und B: Die Fehler welche Väter in der Erziehung machen. Das ist nun mal Sexismus, sorry. http://""
    98 13 Melden
    • Citation Needed 18.10.2017 11:43
      Highlight Hast Du den Artikel gelesen oder nur den Titel? Der ist gar nicht mal schlecht, v.A. ist er ausgewogen. Es wird mehrfach auf die guten Männer hingewiesen. Es heisst, Väter sollten mit den Söhnen reden (davon ausgehend, dass sie die guten sind, die es wissen), um ihnen den korrekten Umgang mit Frauen zu lehren. Statt nur mit Mädchen zu reden, wie sie sich schützen können, steht da auch noch. Kein Sexismus meines Erachtens, ganz und gar nicht! Lies den Artikel.
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    • ZH27 18.10.2017 15:46
      Highlight Wieso sollen Väter mit Ihren Sohnen über etwas reden, dass sie gar nicht betrifft? Glaubst du, dass alle Männer schonmal unter Generallverdacht zu stellen sind? Das ist eben genau das Hauptproblem dieser Debatte. Es betrifft nicht die Männer im Allgemeinen, sondern nur die Täter.
      5 1 Melden
    • Citation Needed 18.10.2017 18:27
      Highlight Aldo meine Mum (Vater verstorben) hat mit meinem Bruder drüber geredet, wie man mit Frauen umgeht. Schlicht deshalb, weil noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Ist ein Vater da, ist von Mann zu Mann sicher besser. Du hast den Artikel auch nicht gelesen, oder? Man muss schon fast böseillig sein, um Generalverdacht gegen Männer reinzuinterpretieren. 🙄
      1 2 Melden
  • Bruno Wüthrich 18.10.2017 10:00
    Highlight Sexismus ist ein Problem zwischen einer Minderheit von Männern und einer von mir nicht einzuschätzenden Anzahl von Frauen (es wird geschrieben, dass jede fünfte Frau belästigt wird. Dies heisst aber auch, dass vier Fünftel der Frauen keine derartigen Erfahrungen machen mussten. Da wäre wohl aber noch eine Dunkelziffer zu berücksichtigen).

    Müssen wir darüber sprechen? Ja, schon. Aber bitte mit etwas Differenziertheit. 1.) Es sind nicht «die Männer». 2.) Frauen sind verschieden. 3.) Übergriffige Männer wissen, dass ihr Tun nicht ok ist. Sie tun es trotzdem. Da nützt alles reden nichts!
    69 14 Melden
    • phreko 18.10.2017 10:27
      Highlight Belästigung wird sich kaum auf bloss 1/5 beschränken. Das ist wohl die monatliche Quote.

      1/5 sind wohl eher ernsthafte Zwischenfälle.
      7 26 Melden
    • atomschlaf 18.10.2017 11:02
      Highlight @phreko: Quelle?
      13 0 Melden
    • Elfranone 18.10.2017 11:11
      Highlight DANKE!
      Fühle mich als mann iergendwie passiv angegriffen durch alle diese headlines obwohl ich mir sehr sicher bin nochnie eine frau belästigt zu haben.
      allerdings kenne ich männer die am wochenende in die clubs gehen nur um heimlich und feige frauen begrabsxhen zu können und da bin ich derselben meinung wie wahrscheinlich der grösste teil der frauen aber das ist reiner Menschenverstand. das kann man schwer belehren
      11 0 Melden
    • phreko 18.10.2017 12:04
      Highlight @atomschlaf, kommst du mit, am Samstag um 3 Uhr Morgens ein bisschen spazieren?
      0 7 Melden
  • ZH27 18.10.2017 09:56
    Highlight Von allen Männern da draussen gibt es einen sehr kleinen Teil, die Frauen belästigen und gerne sexistische Sprüche machen. Da dies deren normales Verhalten ist, belästigen diese natürlich in ihrem Leben relativ viele Frauen, deshalb gibt es auch so viele Betroffene. Das Ding ist aber nun, dass dies nicht ein Problem "der Männer" im Allgemeinen ist, sondern nur dieser relativ kleinen Teilgruppe der Männer. Was aber gerne gemacht wird, ist dies als Problem aller Männer darzustellen. Deshalb geht die "Debatte" einigen so auf die Nerven (siehe Titel des Artikels).
    94 11 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.10.2017 09:54
    Highlight "Schliesslich lancierte die deutsche Bloggerin und Feministin Anne Wizorek schon 2013 den Hashtag #Aufschrei."
    Aber der Autorin ist schon klar, dass in der Schweiz weniger als 10% aller Menschen Twitter nutzen? Ich wohne in Zürich und kenne kaum 5 Menschen die Twitter haben. (Diese Aussage hat natürlich nur anektotische Bedeutung.)
    Twitter ist in sich schon die schlimmere Blase als eine durchschnittliche Facebookblase.
    52 2 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.10.2017 09:48
    Highlight Leider muss ich der Autorin teilweise wiedersprechen. "Benutzt euer Hirn" schreibt sich zwar gut und ja, in vielen Fällen reicht das (Welche Person steht wohl darauf, plötzlich von hinten in den Schritt gefasst zu werden?). Nur gibt es auch genügend Situationen, in denen das nicht funktioniert. Ich mache meinen Mitmenschen Komplimente für ihr Aussehen. Bis jetzt hat sich noch kein Mann daran gestört und auch die meisten Frauen fassen es positiv auf. Es ab aber auch Frauen, die sich dadurch auf ihre Äusseres reduziert verstanden. Wie soll man nun vorgehen?
    42 2 Melden
    • SusiBlue 18.10.2017 10:31
      Highlight Wenn Frau sich wegen eines anständig vorgebrachten Kompliments (sei hier mal angenommen, Retikulum) "nur auf ihr Äusseres reduziert fühlt", hat sie wohl ein Problem mit sich selbst. Mit ihrem eigenen Selbstwertgefühl.

      Und bevor jetzt andere Artgenossinnen aufschreien, genau diese "Stutenbissigkeit" (meinerseits) sei Teil des Problems...denkt mal in Ruhe drüber nach.
      Wenn ich zufrieden und im reinen mit mir bin, wenn ICH SELBST weiss, dass ich wegen vielerlei Dingen toll bin und mich selbst nicht nur über Äusserliches definiere, dann beleidigt mich ein Kompliment auch nicht.
      24 0 Melden
    • Vio Valla 18.10.2017 10:38
      Highlight @rER Wie du vorgehen sollst? Nun, du machst gerne Komplimente und meistens kommen sie ja gut an. In der zwischenmenschlichen Kommunikation kann es natürlich auch mal nicht aufgehen, das ist einfach normal und wenn eine Frau damit Probleme hat, dann kann man sich einfach entschuldigen und sagen, so wollte man es nicht wirken lassen. Ansonsten mach ruhig weiter Komplimente. Das sollte schon erlaubt sein. :)
      10 1 Melden
  • BennyG 18.10.2017 09:43
    Highlight Ich denke es wäre ganz gut wenn beide Seiten ihre Gehirne einschalten würden.

    68 3 Melden
  • Theor 18.10.2017 09:38
    Highlight Eine qualitative Debatte ist immer erst ab dem Punkt möglich, wo die Polarisierung aufhört. Das gilt auf beiden Seiten.
    57 1 Melden
  • Marlon Mendieta 18.10.2017 09:33
    Highlight Männer die sexuelle Belästigung verharmlosen gibts leider viele.
    Frauen gegen ihren Willen zu nahe zu treten, sei es auch nur verbal, ist sooo was von armseelig und sagt ziemlich viel über einen Mann aus.
    30 54 Melden
  • gnp286 18.10.2017 09:31
    Highlight Jeder Mensch ist anders, was bei den einen Okay ist, ist bei anderen #NotOkay oder #Aufschrei. Manchmal ist es nicht so einfach zu Unterscheiden und beim einen Mann ist es Okay und beim anderen ist es #NotOkay. Auch haben nicht alle das soziale Gespür um es richtig zu deuten. Also ist "Hirn einschalten" eventuell ein etwas kurzsichtiger Rat.

    Anyway: Es darf natürlich nicht passieren, dass Leute wie Weinstein jahrelang Frauen sexuell belästigen. Wobei ich hier doch auch sagen muss, dass es anscheinend vielen bekannt war aber doch nicht verhindert wurde. Wer schützt so jemanden?
    45 3 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 10:44
      Highlight Hast Du die ganzen Beiträge zum Thema nicht gelesen?

      Wer jemanden wie Weinstein schützt?

      Die ganzen Kerle die es nicht so schlimm fanden (Matt Damon, George Clooney).
      Die Medienvertreter die von ihm wirtschaftlich abhängig waren.
      Die ganzen Schauspieler die von ihm Rollen bekamen.

      Der Kerl hatte Macht und Einfluss bis zum Gehtnichtmehr.
      6 2 Melden
  • Tropfnase 18.10.2017 09:31
    Highlight Solange es der Karriere nutzte wirde geschwiegen, aber jetzt wo das Schwin am Boden liegt wird kräftig zugetreten gibt ja auch wider publisity 😏
    80 25 Melden
    • Betty88 18.10.2017 10:57
      Highlight Und was machen die männlichen Kollegen (Clooney, Damon und Co) von Weinstein? Die haben nix gemerkt, wie Lämmchen mit Scheuklappen...
      2 10 Melden
    • Rendel 18.10.2017 11:20
      Highlight Sie unterschätzen die Macht von Weinstein. Es ist schwer jemanden anzuzeigen, wenn damit die Karriere gleichzeitig beendet wird. Auch fühlen sich Opfer häufig schuldig, für das was ihnen passiert ist. Vielleicht machen sie sich mit dem Thema allgemein mal ein bisschen vertraut.
      11 3 Melden
  • Matthias Ott 18.10.2017 09:31
    Highlight Guter Artikel. Eine Bitte zurück: Frauen, benutzt eure Stimme! Sagt es nett, aber deutlich und vor allem sofort, sollten wir etwas tun, was euch nicht passt. Die Grenzen sind bei euch z.T. sehr unterschiedlich. Das ist OK, verlangt aber auch, dass man auch einmal langsam und sachte etwas probieren darf und entsprechend ein Feedback bekommt.
    Und benutzt eure Stimme auch, wenn ihr von anderen belästigt werdet. Viele von uns Männer mischen sich dann schon auf eurer Seite ein, wenn sie wissen, dass die Frau das will.
    86 6 Melden
    • Ylene 18.10.2017 10:10
      Highlight Ich finde deine Ratschläge an sich wirklich gut. Allerdings ist es halt so, dass Typen häufig verdammt bedrohlich wirken können und du als Frau normalerweise körperlich unterlegen bist. Auch brachte es meiner Erfahrung nach leider (bisher) überhaupt nichts, wenn du einen Typen anbrüllst, der dir gerade zwischen die Beine gegrapscht hat - was ich definitiv als Belästigung anschauen würde. Habe das schon ein paar mal erlebt - die lieben Mitmenschen (Frauen und Männer) gucken dann einfach peinlich berührt auf den Boden und machen gar nichts.
      16 5 Melden
    • Vio Valla 18.10.2017 10:30
      Highlight @Ylene Ja, dass wegschauen kann je nach Umfeld leider passieren, weil viele übervordert sind und eben auch nicht wissen, ob sie eingreifen dürfen/sollen. Darum ein Tip von mir. Wenn dir einer arg auf die Pelle rückt und du keine Freunde oder sonst in der Nähe hast, dann stell dich zu einem Grüppchen und sag sowas wie; "Hey sorry, kann ich kurz bei euch stehen. Da ist einer, der mir unangenehm auf die Pelle rückt und mich begrabscht hat." Das hat bei mir immer funktioniert und man hat mir dann auch geholfen.
      22 1 Melden
    • NotWhatYouExpect 18.10.2017 10:40
      Highlight Leider ist es so, dass viele Mitmenschen wegschauen,d enn Sie haben selber angst, dass Sie danach noch zusammen geschlagen werden.

      Jedoch verzichte bitte nicht darauf, dass du Lautstark verkündest, dass das nicht Okey ist. Es ist auch noch besser, wenn du direkt eine andere Person ansprichst damit Sie dir hilft.

      Ist natürlich für alle gemeint.

      Ich helfe gerne jedoch ist es ab und zu wirklich nicht Offensichtlich, wenn man Kopfhörer anhat und auf dem Smartphone gerade die News liest.
      2 0 Melden
    • Rendel 18.10.2017 11:17
      Highlight Wenn ich meine Stimme benutzen muss, ist der Übergriff meist schon passiert. Dann gibt es viele Übergriffe da, wo ein Abhängigkeitsverhältnis vorliegt. Manchmal kommt es auch zu Erstarrungsreaktionen. Manchmal sind auch keine andern Menschen anwesend.

      Andere ansprechen, um Hilfe bitten oder rufen, ist sicher gut und lernen sich gut abzugrenzen. Manchmal muss man sehr unfreundlich sein, damit gewisse Leute verstehen.


      3 3 Melden
  • ManuelSeiz 18.10.2017 09:30
    Highlight Zeit für einen Hashtag für Männer #ManToo
    28 23 Melden
    • Rendel 18.10.2017 10:06
      Highlight Bei #metoo kann sich jeder melden.
      24 2 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 10:42
      Highlight Ich habe mich bei #metoo schon gemeldet.

      #Mentoo würde nur von Typen missbraucht werden, die Drama schieben wollen.

      Hier sollte nicht unterschieden werden ob die Opfer einen Penis haben oder nicht. Das Problem ist, dass sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt so extrem stark verbreitet sind, dass sie quasi zur Norm gehören.
      6 7 Melden
  • walsi 18.10.2017 09:30
    Highlight Das Problem ist, dass man darüber nicht normal sprechen kann. Will man das, dann würde das Verhalten der Frauen auch ein Thema, nicht nur das Verhalten der Männer. In diesem Moment wird die Diskussion aber hysterisch und es kommen Vorwürfe man wolle den Opfern die Schuld geben.
    54 11 Melden
  • aglio e olio 18.10.2017 09:28
    Highlight "Was also lernen wir dieses Mal aus der Sexismus-Debatte? Nichts. Das nervt."

    Leider.
    Und nicht nur bei diesem Thema.
    Danke für den Artikel, und Sorry für dessen Notwendigkeit.
    19 16 Melden
  • Theor 18.10.2017 09:27
    Highlight Der Titel ist m.E. missglückt. Ich dachte es kommt nun eine Tirade gegen das Männerverhalten im Alltag, aber stattdessen bezieht sich der Artikel eigentlich auf die Sexismusdebatte. Dem hier geschriebenen kann ich schon zustimmen. Zwar ist das Paarungsverhalten für den Mann des 21. Jh verwirrend und sogar ziemlich oft sehr frustrierend, aber das gibt einem noch lange kein Recht, zwischenmenschliche Interaktionen zu generalisieren. Niemand sollte sexuelle Gewalt verharmlosen oder relativieren. Das tun doch nur Loser. Und mit ein bisschen Hirnschmalz erkennt man die Grenzen immer sehr deutlich.
    21 8 Melden
  • stadtzuercher 18.10.2017 09:23
    Highlight Und nach jedem Skandal das Gleiche: Feministinnen, die glauben, sie müssen die Männer erziehen.
    Wie kommt die Autorin auf die Idee, Männer mit anderer Meinung seien verunsichert? Sie würden das Hirn nicht gebrauchen? Nein, diese Männer haben einfach eine andere Meinung, und Feminismus haben sie längst als Instrument der Frauenprivilegierung, aber nicht der Gleichstellung entlarvt.

    Vor einigen Tagen hat unsere SP-Bundesrätin (!) in einer Rede Männer gar mit 'Nieten' gleichgestellt, und verkündet, fortan sei die SP 100% feministisch.

    Nein, diesen Feminismus will und braucht niemand.
    79 28 Melden
  • Madison Pierce 18.10.2017 09:22
    Highlight Gut geschrieben! Was ich mir wünsche, ist generell mehr Zurückhaltung. Einerseits von den Männern. Nur weil einem mal eine Frau an den Hintern gefasst hat, ist das noch kein Grund für ein Drama. Ebenso von den Frauen: ein Kompliment ist noch keine Belästigung. Man muss sich nicht wichtig machen mit solchen Sache, nur weil sie gerade "trending" sind auf Twitter.

    Aber zuallererst von den Medien: Man muss bedenken, dass Weinstein noch nicht verurteilt wurde. Die Unschuldsvermutung gilt auch für mutmassliche Vergewaltiger.
    37 19 Melden
    • Turi 18.10.2017 10:07
      Highlight "Nur weil einem mal eine Frau an den Hintern gefasst hat, ist das noch kein Grund für ein Drama. Ebenso von den Frauen: ein Kompliment ist noch keine Belästigung."

      Ah, aber wenn der Frau an den Hintern gefasst wird, ist es natürlich Belästigung. Dieses Messen mit 2 verschiedenen Ellen entlarvt die (feministische) Schlagseite dieser ganzen Diskussion.
      37 1 Melden
    • Hand-Solo 18.10.2017 10:17
      Highlight Voila, da ist der Sexismus. "Männer" fassen Frauen nicht an den Po, sondern Arschlöcher tun das.
      Nicht die "Männer" sind das Problem, Arschlöcher sind das Problem. Ich habe noch nie einer Frau ungefragt an den Po gefasst oder nachgepfiffen oder sonnst wie blöd angemacht. Wie soll ich mich also bitte als "Mann" zurückhalten?
      41 1 Melden
  • nick11 18.10.2017 09:22
    Highlight Damit sagst du, eine solche Debatte würde nichts bringen. Aber alleine das Thema wieder aufzurufen bringt doch schon was, betroffene Frauen kriegen Rückenhalt, Männer denken einmal mehr darüber nach das was sie tun, ganz egal wie wir Männer "Unsicherheit" zeigen.

    Übrigens gibt es auch noch eine andere Lösung als das wir unser Hirn einschalten sollten: Würden Frauen mehr auf Männer zugehen, den ersten Schritt machen, müssten Männer auch nicht mehr so unsicher sein ;)
    27 7 Melden
  • SuicidalSheep 18.10.2017 09:20
    Highlight Sexismus ist ein Problem auf der Welt, keine Frage. Dazu gehören Männer, die solche Vorfälle verharmlosen, wie auch Frauen, die es nicht für möglich halten dass Männer belästigt werden können.
    75 1 Melden
    • Tilman Fliegel 18.10.2017 09:50
      Highlight Dazu gehören auch Frauen, die sich nicht wehren. Von denen gibt es mehr, als Männer, die auch belästigt werden.
      Deshalb finde diese lautstarken Aktionen auch gut: hoffentlich führen sie dazu, dass Frauen sich öfter wehren. Und genau deshalb finde ich es mies von Männern, das jetzt klein zu reden. Gerade eine deutliche Reaktion des Gegenübers erleichtert einem doch, Empathie zu lernen. Wenn immer nur geschwiegen und hingenommen wird, passiert genau gar nichts.
      8 27 Melden
  • AllIP 18.10.2017 09:15
    Highlight Die Sexismus-Debatte. Ein warhaftig interessantes Phänomen. Die eine extreme Hälfte schreit um sich her, während die andere extreme Seite alles abstreitet. Man teilt sich erneut in Gruppen auf und erklährt den anderen den Krieg. Eine sogenannte Schlamschlacht im Internet und es passiert nichts. Ein Hashtag (oder mehrere) wird gesendet, welcher nach einem neuen Ereigniss wieder begraben wird. Die Medien diskutieren einige Tage später den Vorfall aber es passiert wieder nichts, da irgend ein anderer, aktuellerer Fall mehr Kohle einbringt. Und das Spiel beginnt erneut.


    40 2 Melden
    • durrrr 18.10.2017 09:57
      Highlight Durch SocialMedia heute leider ein Problem bei fast allen politischen und gesellschaftlichen Debatten. Nur noch die pointiertesten und polarisierendsten Beiträge werden wahrgenommen. Eine pragmatische Mitte ist praktisch unsichtbar, genauso wie die 95%+ der Männer, welche sich anständig gegenüber Frauen verhalten....
      24 0 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 10:56
      Highlight @durrr

      ich stimme Dir zu. Ich denke die 95% sind aber viel zu optimistisch.

      Ich behaupte sogar, dass eine Minderheit der Männer niemals in ihrem Leben eine Frau sexuell belästigt, genötigt oder sonst wie zum Ziel von Sexismus gemacht hat.

      Uns wurden viele Verhaltensweisen anerzogen die wir als "normal" oder "nicht so schlimm" erachten.
      Wenn der IT-Supporter die Lehrtochter anlächelt und 1-2 blöde Sprüche macht, glaubt er selber er wäre nett und charmant.

      Sie betrachtet ihn als notgeilen Creep. Und da sie Lehrtochter ist, besteht erst noch ein Machtgefälle.
      6 3 Melden
    • AllIP 18.10.2017 11:00
      Highlight @durrrr Sehr erfreut zu sehen, dass es immer noch Menschen gibt die eine offene Sicht auf das ganze haben. Hut ab.
      4 0 Melden
  • Bruno Wüthrich 18.10.2017 09:14
    Highlight So einfach, wie es die Autorin schreibt, ist es nicht. Kein Zweifel: Es gibt Dinge, die dürfen nicht passieren! Doch dies weiss jede/r, auch diejenigen, die es trotzdem tun. Und dann gibt es Dinge, die stören die Einen, andere sehen dies jedoch anders. So weit, so gut. Hier hat die Autorin recht. Hirn einschalten.

    Die Frage ist aber, ob es nicht auch ein wenig übergriffig ist, wenn Feministinnen so tun, als würden sie für alle Frauen reden? Als wären sie allein es, die das Sagen haben darüber, was geht (allgemein gültig) und was nicht?

    Wir sind alle verschieden. Auch die Frauen.
    39 14 Melden
    • Vio Valla 18.10.2017 09:59
      Highlight Wir sind alle verschieden, auch die Feministinnen. 😉 Ein Problem das mich immer wieder nerft, wenn der Feminismus als einheitliches Ding dargestellt wird. Dem ist nicht so. Es ist halt wie so oft nur so, dass die mit der lautesten und vorallem provokantesten Stimme, mehr Gehör bekommen, als andere gemässigtere. Mit Vernunft und Normalität lässt sich medial einfach kein Geld mehr verdienen... dessen muss man sich immer bewusst sein.
      14 3 Melden
    • AllIP 18.10.2017 11:02
      Highlight @Vio Valla
      Ich sehe das ebenso. Respekt gegenüber den Damen und Herren die gute Absichten haben und auch bereit sind offen miteinander zu diskutieren. Lang lebe die Grauzone.
      6 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 18.10.2017 11:51
      Highlight Da gebe ich Ihnen recht. Da wird vieles provokativ dargestellt. Darauf ausgerichtet, dass sich die grosse Mehrheit dazu befleissigt fühlt, sich zu wehren. Sich zu wehren gegen Personen, die glauben, sie sprächen für alle, wenn sie ihre persönliche Meinung kund tun.

      Es stellt sich ja nicht nur die Frage nach dem «zu viel», sondern auch nach dem «zu wenig». Zum Beispiel, wenn jemand Jahre später erfährt, dass er halt «mehr Gas geben», oder «nicht gleich aufgeben», oder «sich deutlicher hätte äussern sollen». Früher wollten Frauen erobert werden und liessen Männer oft erstmals abblitzen.
      5 0 Melden
  • Vio Valla 18.10.2017 09:12
    Highlight Teil 2
    Diese Männer sollten in der Debatte auch mal mehr Platz bekommen und nicht nur den Arschlöchern solchen enormen Raum geben, die es ganz klar auch gibt. Auch dieser Artikel zielt wieder generell auf die Männer ab und das diese doch mal ihr Hirn einschalten sollen. Meine Erfahrung, die meisten Männer machen das schon von sich aus und können das ohne Probleme.
    64 0 Melden
    • Tomtom64 18.10.2017 11:59
      Highlight ... und diejenigen, die SaraSera aufruft, ihr Hirn zu gebrauchen, gehören wahrscheinlich nicht zu den Watson-Lesern.
      3 0 Melden
  • Vio Valla 18.10.2017 09:11
    Highlight Teil 1
    Vielen Dank für den Artikel. Es ist wirklich so, die ganze Sexusmusdebatte ist mehr als nur ermüdend. Aber ich verstehe die Männer, die mitlerweile nur noch auf Abwehrmodus schalten auch. Schliesslich könnte man durch diese ganze Debatte das Gefhl bekommen, da drausen laufen nur noch sexbessesene Männer rum, die sich nicht imGriff haben und Frauen, die nur ständig Opfer wurden. Aber sind wir ehrlich, die Realität bei uns ist eine andere. Ich erlebe die meisten Männer als sehr anständig und respektvoll.
    60 3 Melden
  • Amboss 18.10.2017 09:10
    Highlight Find ich ein sehr treffender Artikel.

    Und dennoch finde ich, ein Punkt sollte man schon noch erwähnen: Was mich an diesen Skandalen so stört ist, dass da nach Jahren alles zusammen ans Licht kommt. Plötzlich erinnern sich alle daran, dass Trump, Polanski oder Weinstein sie mal vor fünf, zehn, zwanzig Jahren begrapscht hat...
    Es bleibt dieses ungute Gefühl, die Karriere, Geld, der kurzfristige Vorteil seien halt schon wichtiger.

    Belästigung ist doch etwas, das muss für den Täter direkt, gleich jetzt Konsequenzen haben. Wenn alle schweigen machen hat der Täter ja Erfolg...
    44 7 Melden
    • Walter Sahli 18.10.2017 09:48
      Highlight Yup, und alle haben's eigentlich schon lange gewusst...ausser natürlich die Ehefrau nicht.
      17 2 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 10:02
      Highlight Trump. Polanski. Weinstein.

      Diese Leute haben Geld, Macht und Einfluss. Würdest Du Dein gesamtes Leben aufs Spiel setzen, um sie zurück zu weisen?

      Nie mehr in dem Bereich arbeiten?
      Bis ans Lebensende verklagt werden?
      Dich und Deine ganze Familie in den Medien zerrissen werden sehen?

      Unterschätze nicht die Macht von solchen Leuten.
      17 7 Melden
    • Ylene 18.10.2017 10:18
      Highlight Das Problem ist nicht nur Karriere. Das Problem ist, dass du zur Polizei oder wo auch immer rennst und dir keinen glauben will , weil der Täter oder die Täterin halt am längeren Hebel hockt. Dann wirst du erneut zum Opfer. Eine Kollegin von mir wurde mal ziemlich übel missbraucht - Aussage gegen Aussage. Darauf folgte eine ziemlich peinliche Untersuchung im Spital, Psychiater und am Schluss wurde sie vor Gericht auseinander gekommen vom Gegenanwalt. Der Typ hat dann am Schluss ein paar Monate gekriegt, aber die Kollegin fand den Missbrauch fast weniger traumatisch als alles andere.
      13 3 Melden
    • Amboss 18.10.2017 10:30
      Highlight @Asmodeus: Ich weiss, dass diese Typen Einfluss haben und dass es unangenehm sein kann. Aber dieses Problem hat jeders Opfer eines einflussreichen Typen geworden ist, ob er nun verprügelt oder sexuell belästigt wurde.
      Und wenn sich niemand wehrt, ändert sich auch nie etwas.
      6 3 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 10:38
      Highlight Ich kann da Ylene zustimmen.

      Wie mit Vergewaltigungsopfern vor Gericht umgegangen wird ist unter aller Sau.

      Die Frage was sie bei der Tat getragen hat, gehört noch zu den netteren Unterstellungen die man sich vom Verteidiger anhören muss.
      9 4 Melden
    • Amboss 18.10.2017 10:47
      Highlight @Ylene, @Asmodeus:
      Ich kann ich mir sehr gut vorstellen, dass dies so ist. Hier haben wir wahrscheinlich wirklich Handlunsbedarf.
      Aber eben: Wenn sich niemand wehrt, dann wird es auch nicht besser. Dann bleibt so ein Übergriff einfach "normal".
      Schlimmer: Es bleibt etwa das im Raum stehen: "Die soll mal nicht so tun, hat ja schön davon profitiert, die Schnauze gehalten zu haben, hatte eine schöne Karriere, viel Geld verdient, da ist so ein kleiner Übergriff ja nicht so schlimm..."
      4 3 Melden
  • pulcherrima* 18.10.2017 09:06
    Highlight Sehr guter Input! Es steht, dass Mechanismen zur Verhinderung von Missbräuchen bei gegenüber Frauen verbessert werden sollten. Dem stimme ich zu. Allerdings finde ich, dass es gerade in der Sexismusdiskussion nicht fehlen darf, auch auf Sexismus gegenüber Männer zu sprechen zu kommen. Dieser bleibt in der offiziellen Diskussion oftmals unerwähnt und wird dann, wie geschildert, als Antwort und Verharmlosung gebraucht. Dabei wird das männliche Sexismusopfer wohl eher im Schweigen bestätigen, als sie zum Aufschrei zu ermutigen.
    21 0 Melden
  • little.saurus 18.10.2017 09:03
    Highlight "Männer melden sich zu Wort, die den Vorfall verharmlosen. Sie erzählen, dass ihnen auch schon mal in einer Bar an den Po gefasst wurde und sie das aber als Bestätigung aufgenommen hätten. Sie beklagen sich, inzwischen gelte schon jedes Kompliment als sexuelle Belästigung, jedes Nachpfeifen aus Jux als übergriffig und das Flirten im Club als aufdringlich."

    Jetzt Ernsthaft? Guess what, Männer müessen Übergriffe als Komplimente aufnehmen da sie sonst belächlet und ausgelacht werden. Und ja, mitlerweile braucht es seeehr wenig um einen Belästigungsaufschrei zu bekommen!!
    49 7 Melden
    • 262d 18.10.2017 10:08
      Highlight Das ist ja genau einer der tragischen Punkte, dass die Männer auch unter der herrschenden Geschlechterordnung leiden - und sie (wie viele Frauen übrigens auch) trotzdem reproduzieren.

      Andererseits ist die Aussage "Ich fasse es als Kompliment auf, wenn man mir an den Po fasst, du solltest das auch" effektiv ziemlich hanebüchen, aus diversen Gründen; und wer (als heterosexueller Mann) dass jetzt nicht versteht, der gehe doch bitte mal in engen Jeans in eine bekannte Schwulenkneipe und überlege sich, wie wohl er sich in dieser Atmosphäre fühlt und wo wohl die Analogie ist...
      11 4 Melden
    • just sayin' 18.10.2017 13:16
      Highlight @262d

      ich gehe auch nicht in engen jeans (bauchfrei etc) in eine schwulenkneipe (ausser ich will etwas)
      8 1 Melden
    • Cybot 20.10.2017 12:11
      Highlight 262d: Jezt kommen wir zum Knackepunkt, der ja in der Diskussion auch immer wieder als nichtig dargestellt wird.
      Es gibt Schweine. Sie sind auch immer wieder in den selben Läden anzutreffen. Fakt. Nun zu deinem Beispiel: Just sayin' hat recht. Mir würde es nie in den Sinn kommen, Bauchfrei oder mit Jeans in eine Schwulenbar zu hocken. Nicht weil ich Schwule nicht mag oder so, sondern weil ich nicht will, dass ich etwas signalisiere, was ich gar nicht möchte. Leuchtet irgendwie ein, oder nicht?

      -----
      ... und nein, ich verurteile jedwede Art von sexueller Belästigung! Signed: Cybot
      0 0 Melden
  • poga 18.10.2017 09:03
    Highlight Der Artikel hat sehr gut begonnen. Doch dann: "Liebe Männer benutzt euer Hirn" Ja ich weiss dass die Männer da weggelassen wurden. Der Artikel schlägt aber in diese Kerbe. Dies suggeriert, dass der Mann das alleinige Problem ist. Nur im Falle einer sexuellen Belästigung gibt es aber mindestens zwei Personen und Ansichten. Vom Mann zu erwarten die Situation immer richtig einzuschätzen, und die Deutungshoheit der Frau zu überlassen kann sehr wohl zu Verunsicherungen führen.
    37 9 Melden
  • insomniac 18.10.2017 09:03
    Highlight Was mich an dieser Debatte stört ist die Subjektivität des Begriffs "sexuelle Belästigung". Jemand, dem mal ungefragt an den Hintern gepackt wurde, kann sich nicht in einen Reihe stellen mit einem Vergewaltigungsopfer. Ich selbst reagiere z. B. sehr allergisch auf jeglichen Körperkontakt mit Fremden. Jedes Mal wenn im Bus beim Bremsen gegen mich prallt fühle ich mich extrem unwohl, ob Mann oder Frau. Wurde ich jetzt belästigt? Nein. Ich kenne aber durchaus Frauen, die das so interpretieren würden und dann #metoo tweeten. Klar, dass dann der Eindruck entsteht als wären alle Männer Täter.
    40 14 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 09:58
      Highlight Wenn Dir jemand ungefragt an den Hintern grabscht IST es sexuelle Belästigung.
      Es ist keine Vergewaltigung aber trotzdem absolut unangebracht.

      Ich kann Dir ja auch nicht ins Gesicht spucken oder Dir eine Ohrfeige geben, bloss weil es weniger schlimm ist, als Dir zwischen die Beine zu treten :)
      18 6 Melden
  • Asmodeus 18.10.2017 09:03
    Highlight Ein grosses Problem bei solchen Diskussionen ist, dass bei den Solidaritätsbekundungen auch direkt die Generalisierungskeule geschwungen wird.

    Opfer sind weiblich.
    Täter sind männlich.

    Die männlichen Opfer und die weiblichen Täter werden marginalisiert/ignoriert.

    In diesem Beitrag auch. Es geht um MÄNNER wie Weinstein die sich an FRAUEN vergreifen.

    #MeToo wäre ein eindrückliches Mittel um zu zeigen wie extrem weit verbreitet sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch sind. Auf Allen Seiten.

    Bloss wurde die Debatte wieder von Leuten gekapert die teilen statt vereinen wollen.
    68 4 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 09:43
      Highlight Da der Kommentar nun Online ist geht's weiter.

      Die Thematik ist unendlich komplex und gleichzeitig simpel.

      Sexismus ist in unserer Welt dermassen verbreitet, dass er nicht einmal auffällt.

      Diverse Männer betrachten es ernsthaft als Kompliment, wenn eine Frau als "Fickbar" eingestuft wird. Sie realisieren nicht einmal, dass der Wert einer Frau nicht in einem "Diä würd ich au no" besteht.

      Und das muss absolut aufhören.

      Auch muss aufhören, dass man Frauen bedrängt, bloss weil man glaubt, dass man nur hartnäckig sein müsse.

      Hier sind aber auch die Frauen im Zugzwang......
      37 4 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 09:45
      Highlight ...wenn in "Romantikkomödien" so getan wird als wäre Stalking romantisch.

      Wenn es Frauen gibt die darauf stehen umworben zu werden und es den Männern schwierig zu machen.

      Wenn billigste Anmachen und antanzen (oder trockenvögeln wie es für mich immer aussieht) in Ordnung sind, solange der Kerl geil genug aussieht...

      Dann sendet es die falschen Signale und verwirrt nur. Man(n) weiss, dass man Frauen weder bedrängen noch billig anmachen soll, aber seltsamerweise scheint es zu funktionieren.

      Fortsetzung folgt:
      38 3 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 09:47
      Highlight Ich hatte auch Freundinnen die steif und fest der Ansicht waren, dass sie gefälligst zu Drinks eingeladen werden sollen, wenn sie sich schon extra schminken.

      Aber bitte nur von den gutaussehenden Kerlen, die anderen seien eklig.

      Das hier sind alles Beispiele dafür, wieso "benutzt Euer Gehirn" nicht funktioniert. (ausser dem als Fickbar einstufen... ernsthaft Jungs?)

      Ein anderes Problem ist aber durchaus die Anzahl von Arschlöchern die das Gefühl haben eine Frau irgendwo im Zug bedrängen/begrabschen zu können. Diese Typen haben weder Hirn NOCH Anstand.
      39 2 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 09:51
      Highlight Der letzte Punkt (wir haben einfach zuwenig Platz in der Kommentarspalte) ist die Marginalisierung der männlichen Opfer.

      Als Mann traut man sich gar nicht zu schreiben #MeToo weil einem die Gesellschaft (Männer UND Frauen) sowieso vorwerfen man wolle es ja.

      Ich wurde mit 13 von einem fremden Typen angegangen. Das hätte ich melden können, da der Täter männlich ist.

      Ich wurde aber mit 22 von einer Frau zum Sex genötigt/gezwungen. Hier ist die Reaktion aber nur ein "Das kann nicht sein" oder ein "Du wolltest es doch".

      Und die Reaktionen auf #metoo zeigen dies deutlich.
      43 2 Melden
    • Tomtom64 18.10.2017 11:53
      Highlight Grosses Kino !!!

      @ Watson: Lasst Asmodeaus ganze Kommentare schreiben, wie SaraSera
      7 0 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 13:31
      Highlight Lieber nicht. Sonst steigt mir mein viel zu grosses Ego noch weiter zu Kopf ;)
      Ausserdem wäre ich absolut unfähig objektive Beiträge zu schreiben.

      Ich widerspreche Sarasera einfach in diesem einen Beitrag, weil ich finde es problematisch wenn man die gesamte Problematik nur mit "arme Frauen/böse Männer" zu erklären versucht.

      Das Problem geht viel VIEL tiefer.
      5 0 Melden
    • Cybot 20.10.2017 12:22
      Highlight Zitat: "Das hier sind alles Beispiele dafür, wieso "benutzt Euer Gehirn" nicht funktioniert. (ausser dem als Fickbar einstufen... ernsthaft Jungs?)"

      Kleine Korrektur: JEDER (hetero-)Mann stuft eine Frau unterbewusst als "fickbar" ein. Ist leider etwas vulgär ausgedrückt. Damit es politisch korrekt ist, benutze ich lieber: "Diese Frau ist potenziell dazu geeignet, dass ich mir mit ihr den gemeinsamen Koitus vorstellen kann." Ich bevorzuge: "Mit dieser Frau würde ich gerne einmal schlafen". Hoffe das ist besser so. Würde kein Mansch diesen Wunsch haben, gäbe es keine Kinder. Wäre schade...
      0 0 Melden
  • fiodra 18.10.2017 08:59
    Highlight Das hat auch damit zu tun, dass die Medien (soziale Medien und boulvardisierte reguläre Medien) von Aufregung zu Aufregung hetzten und an einer vertieften Diskussion gar nicht interessiert sind. Es ist die Aufregung, die Aufmerksameit auf sich zieht, und damit Geld. Nicht nur die soziale Debatte, auch die politische Debatte verludert so.
    38 2 Melden
  • Ville_16 18.10.2017 08:57
    Highlight Und falls ihr unsicher seid, ob die Frau auch wirklich gut findet, was ihr gerade mit ihr macht, fragt doch zur Sicherheit nach...bitte? Wurden Frauen ohne Sprache geboren? Wie wärs denn wenn die Frau einfach was sagen würde wenns ihr nicht passt? Sonst kann ja davon ausgegangen werden dass alles ok ist.
    37 4 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 09:56
      Highlight Ich stimme zu. Ich habe allerdings auch schon von Frauen gehört, dass Männer nicht so viele blöde Fragen stellen sollen. Es wäre ja sooo offensichtlich.

      Im Gegenzug gibt es viele Frauen die Angst haben Stop zu sagen. Da spielen Gedanken mit wie "ich bin schon so weit gegangen, ich kann nicht stop sagen" "Was wenn er wütend wird?" "Will ich es nicht eigentlich doch?" etc.

      Das Ganze ist nicht so einfach. Leider.
      20 2 Melden
    • Menel 18.10.2017 09:59
      Highlight Aus meiner Erfahrung hilft das aber nicht viel. Entweder es wird ignoriert und weiter gemacht oder man wird danach beschimpft. Das einzige, was bei mir geholfen hat, wenn ich belästigt wurde ist, einen männlichen Freund einzuschalten, der sich dann zwischen mich und den anderen Typen gestellt hat. Das Problem dabei ist aber, dass man nicht immer einen solchen Freund dabei hat.
      14 3 Melden
    • NotWhatYouExpect 18.10.2017 10:59
      Highlight @Menel: Gib einem anderen Mann die chance ein Held zu sein.

      Es gibt genügend Anständige Männer da draussen die einem Helfen, wenn man Sie direkt anspricht.
      6 0 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 18.10.2017 08:57
    Highlight Die Männer die Grenzen überschreiten, wissen das meist selber und inszenieren sich dann einfach als Opfer... Sie sollen sich nur fragen, will ich das ein Mann mit meiner Tochter/ Schwester/ Mutter so umgehen würde... folgt dann kein überzeugtes Ja, dann lasst es bleiben.
    16 28 Melden
  • Papierli-Tschingg 18.10.2017 08:54
    Highlight Die Verantwortung nur an uns Männer abzuschieben geht eben auch nicht. Klar ob eine Frau geküsst werden will oder nicht, das erkannt man noch gut. Ob sie zu betrunken für Sex ist.... da sind die Grenzen schon sehr fliessend. Und beim Flirten muss Mann manchmal etwas hartnäckig sein weil das teils Frauen so erwarten und auch damit spielen. Da braucht es mehr als nur Hirn sondern auch jede Menge Fingerspitzengefühl. Und das wiederum ist eine Eigenschaft die vielen Männern zu fehlen scheint, das sehe ich immer wieder, oft z.B. im Ausgang. Warum das so ist, ist eine andere Diskussion...
    47 3 Melden
    • ThomasHiller 18.10.2017 09:38
      Highlight Die Antwort hast du selbst gegeben: "...weil das teils Frauen so erwarten und auch damit spielen..."

      Frauen mögen das so erwarten. Auch untereinander (sorry für das Klische, aber das Gezicke vieler Frauen untereinander kommt nicht von ungefähr sondern genau davon, daß Frauen "A" sagen, aber eigentlich "B" meinen).
      Männer sind aber meist mehr für direkte Aussagen (bei "A" meinen sie meist auch "A").

      Also müssen Männer in deinem Flirt-Beispiel wieder interpretieren, daß ist aber A) nicht wirklich ihre Art und B) geht deshalb leider auch mal schief.

      17 4 Melden
    • 262d 18.10.2017 10:11
      Highlight ...oder man öffnet einfach seinen Mund und fragt.

      Und mal ehrlich: falls jetzt einem eine Frau wirklich dermassen vermischte Signale gibt und man überhaupt nicht weiss, ob man der jetzt die Hand auf den Po legen darf oder dafür gleich ne Ohrfeige kassiert - was genau gibt einem dann genau das Gefühl, dass sei jetzt genau die Frau, die man mit nach Hause nehmen möchte?
      3 3 Melden
    • ThomasHiller 18.10.2017 11:42
      Highlight @262d: Also beimm Flirten kommt bei mir nicht gleich das "Hand auf den Po legen", mag aber insoweit natürlich bei dir anders sein...
      3 0 Melden
    • ThomasHiller 18.10.2017 11:44
      Highlight Ich denke nicht, daß man gleich übers angrapschen reden muß (da weiß man in der Tat, ob gewünscht oder nicht), denn wer das gegen den Willen einer Frau macht, muß nicht über mögliche Fehler sinnieren sondern sollte seinen Fehler erkennen.

      Hier ging's aber um's Flirten.
      4 0 Melden
    • Cybot 20.10.2017 12:41
      Highlight 262d: Absolut, fragen wäre eigentlich das sinnvollste. Nur: Mach mal den Test: Frag eine Frau, ob du:
      - Sie ansprechen darfst
      - Du deine Hand auf ihren Rücken/Knie/ etc. legen darfst
      - Ob du sie küssen darfst
      - Ob du Sex haben darfst
      Diese Frau wird schneller von dir weglaufen als du auf 3 zählen kannst. Und der Aufschrei, dass Männer Weicheier sind und nicht mehr wissen wie man eine Frau verführt, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Leider. Sonst wärs wirklich einfach. Hat aber mit dem wirklich ernsten Thema nur am Rande zu tun. Frauen kennenlernen ist halt aufregend. They're fire
      0 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 18.10.2017 08:53
    Highlight "Benutzt euer Hirn!" triffts leider nicht ganz. Wichtiger sind die Werte dahinter. Wenn einer den Wert vertritt, dass Frauen an der Herd gehören dann nützt auch das benutzen des Gehinrns nicht weiter.
    31 5 Melden
  • Alex_Steiner 18.10.2017 08:47
    Highlight Moment... sagst du das wenn Frauen Männer an den Po fassen das nicht so schlimm ist? Oder warum sollte das eine Verharmlosung sein?
    60 3 Melden
    • SaraSera 18.10.2017 09:27
      Highlight @Alex_Steiner: Nein. Wenn die körperliche Integrität verletzt wird, ist das immer schlimm. Aber in der aktuellen Debatte und auch in den vorherigen geht es darum, dass Frauen von Männern sexuell belästigt werden. Das mit System und seit Jahrhunderten. Darüber müssen wir mit einer Ernsthaftigkeit sprechen und das Problem lösen.
      9 84 Melden
    • Turi 18.10.2017 09:30
      Highlight Sara, das ist nicht korrekt. Es geht um Machtmissbrauch. In den Beispielen tauchen viele junge Männer auf, Lernende zum Beispiel, die von teils doppelt so alten Vorgesetzten (Frauen) und Mitarbeiterinnen belästigt wurden. Wer diese Belästigungen toleriert und versucht wie bisher unter dem Teppich zu halten, ist kein Bisschen besser als Weinstein und hat nichts gelernt.
      52 1 Melden
    • Ville_16 18.10.2017 09:31
      Highlight Dann muss sich auch die Einstellung bei vielen Frauen ändern. Es gibt halt viele, welche für einwenig Fame alles mitmachen.
      38 3 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 09:32
      Highlight Da widerspreche ich SaraSera

      Es geht nicht darum, dass Frauen von Männern sexuell belästigt werden.

      Es geht darum, dass die Anzahl von MENSCHEN die sexuell belästigt werden (egal ob männlich oder weiblich und egal von wem) einfach viel zu hoch ist. Erschreckend hoch.

      Indem das Thema aber nur ins Klischee "Frauen=Opfer, Männer = Täter" gedreht wird, generiert es automatisch Gegenreaktionen.

      Dein Fokus liegt aber nur auf den unterdrückten Frauen und somit bist Du selber genau einer der Problemfaktoren der trennt statt eint.
      59 1 Melden
    • ThomasHiller 18.10.2017 09:41
      Highlight @Sara: Bei der Aussage "...dass Frauen von Männern sexuell belästigt werden. Das mit System..." frage ich mich: Meinst du von allen Männern? Wäre ja echt dolle Aussage, auch so ohne irgendwelche Vorurteile und natürlich komplett Sexismus-Frei...
      Oder sollte nicht doch die Zeit sein für ein "einige" oder "manche" vor den "Männern"?
      25 1 Melden
    • SaraSera 18.10.2017 09:46
      Highlight @Asmodeus: Es sind nicht einfach MENSCHEN, die sexuell belästigt werden. Fakt ist: es sind zu einem grossen Anteil Frauen. Ich verstehe nicht, warum du das nicht in die Diskussion einbeziehen willst. Warum vergewaltigen Männer Frauen? Noch immer? Überall auf der Welt? Ja, es gibt auch Männer, die Opfer von sexueller Gewalt wurden. Ja, auch das ist schlimm und sollte nicht verschwiegen werden. Aber das Problem ist offensichtlich von struktureller Natur. Das muss in erster Linie angepackt werden.
      12 56 Melden
    • 262d 18.10.2017 10:20
      Highlight @Sara du hast schon recht mit dem strukturellen Problem; allerdings ist genau die fixe Trennung in die zwei Geschlechter und den damit assoziierten Verhaltensmerkmalen ja die Basis dieser Struktur, und unter diesem Gesichtspunkt sind es eben tatsächlich vielmehr Menschen, die belästigt werden; Dies so zu sehen (wie Asmodeus sagt), ist nicht ein Ausschluss einer zentralen Frage, sondern ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
      25 2 Melden
    • just sayin' 18.10.2017 10:36
      Highlight @SaraSera

      das ist deine ganz persönliche meinung

      ich bin (wie offensichtlich viele hier) der meinung, dass es MENSCHEN sind, welche vergewaltigt werden.

      so werden die massenvergewaltigungen an männern in den gefängnissen weltweit von den medien totgeschwiegen (weil gerade nicht populär?).

      wir sind alle menschen (frauen wie männer)
      und machtmissbrauch ist falsch (von frauen wie von männern)
      33 0 Melden
    • ATHENA 18.10.2017 11:08
      Highlight Das Argument mit der statistischen Mehrheit ähnelt etwa dem Argument der SVP mit der Masseneinwanderungsinitiative, auch wenn dieses natürlich knapper ist. Aber ja, das Mehrheitsargument zur Nicht-Beachtung anderer Opfer zu benutzen, ist der Diskussion sicher nicht förderlich bzw. zeugt von einem einseitigen Standpunkt.
      17 0 Melden
    • SaraSera 20.10.2017 13:19
      Highlight @262d: Zu sagen, Missbrauch kennt kein Geschlecht, ist falsch. Denn es geht um eine Kultur, in der es selbstverständlich ist, dass Frauen fast täglich irgendeine Art von Übergriff erleben. Nicht unbedingt Vergewaltigung (aber auch), sondern Bemerkungen, Blicke, Pfiffe, angegriffen werden ohne es zu wollen, Typen die einer nachlaufen, Typen, die sich dir gegenüber einen runterholen, Online-Nachrichten oder Dick-Pics. Das sind alles Sachen, die ständig passieren und zwar jeder Frau. Nicht jedem Mann. Nicht systematisch.

      1 4 Melden
    • SaraSera 20.10.2017 13:22
      Highlight Und offensichtlich gibt es kein bis wenig Bewusstsein dafür, was das mit uns macht - ich versteh auch, dass das viele Männer nicht nachvollziehen können - woher auch - sie selbst erleben es nicht und wir Frauen erzählen das nicht jedes mal und ständig - WEIL ES NORMAL IST. Das ist der eigentliche Wahnsinn, um den es hier geht. Und nein, nicht alle Frauen sind traumatisiert. Viele sind auch einfach nur sauer und genervt. Ich auch.
      Es ist darum notwendig auf das Geschlecht hinzuweisen.
      1 4 Melden
    • SaraSera 20.10.2017 13:24
      Highlight Die Geschlechter sind KONSTITUTIV für den Sachverhalt, dieser verliert seine ganze Bedeutung ohne die geschlechtliche Zuweisung. Deswegen ist es die Essenz der Problematik. Natürlich will ich nicht leugnen, dass auch Männer immer wieder Opfer von Belästigung werden, aber es sind in überwiegender Mehrheit Frauen, und um das geht es beim Hashtag #metoo.
      Reden wir unbedingt auch über Belästigung von Männern, aber es ist schon erstauntlich dass dieses Thema immer nur genau dann aufgebracht wird, wenn Frauen den Mund aufmachen zu der von ihnen erlebten pausenlosen Belästigung. Sonst ist es irgendwie kein Thema, ausser es dient den Männern dazu, vom eigentlichen Thema der Frauen abzulenken mit "not all men" und "men too"
      1 3 Melden
    • SaraSera 20.10.2017 13:24
      Highlight Wenn du behaupten möchtest, Belästigung findet geschlechtsneutral statt dann ist das ungefähr so, wie wenn Weisse behaupten "I am colorblind - race doesn't matter to me because it doesn't exist in my mind" - Im Ansatz vielleicht sogar gut gemeint, aber unglaublich ignorant gegenüber den Betroffenen und auch nur möglich, wenn man von der "privilegierten" Position aus sprechen kann - weil nur jemand der nicht von struktureller Unterdrückung betroffen ist überhaupt auf den Gedanken kommen kann, dass es eine solche nicht gäbe.
      1 3 Melden
    • Asmodeus 20.10.2017 15:09
      Highlight Sara Du hast nichts kapiert. Metoo hat mindestens zwei Männer hier dazu gebracht mit ihren Erfahrungen ans Licht zu kommen.
      Aber Du bist selbst dermassen in DEINEM Sexismus gefangen, dass Du uns das Recht absprichst als Opfer relevant zu sein und uns äussern zu dürfen


      Bravo
      2 0 Melden
    • 262d 20.10.2017 16:03
      Highlight @Sara Natürlich ist sexualisierte Gewalt ein geschlechterspezifisches Problem - wir leben in einer Gesellschaft, in der es hierarchische Unterschiede zwischen Männern und Frauen (von Menschen, die aus dieser dualen Ordnung herausfallen ganz zu schweigen) gibt. Diese Gesellschaftsordnung ist zu einem grossen Teil Ursache für die einseitige Verteilung sexualisierter Gewalt.

      Dieser gesellschaftliche Irrsinn wird sich aber erst auflösen lassen, wenn wir Menschen einsehen, dass das Geschlecht bei der Beurteilung von Menschen keine Rollen spielen sollte, zumindest nie in einem abwertenden Sinn.
      1 0 Melden
    • 262d 20.10.2017 16:14
      Highlight (Dass wir weiterhin z.B. beziehungstechnische Präferenzen haben werden, ist ja nicht weiter problematisch.)

      Und ja, die Menge an Frauen, die Opfer von Übergriffen jegwelcher Art geworden sind und werden ist unglaublich hoch (absolut wie im Geschlechtervergleich) und die Normalität dahinter erschreckend und abstossend. Aber genau zum durchbrechen dieser Normalität muss mit derherrschende Geschlechterordnung auf eine radikaliere Art und Weise gebrochen werden.

      1 0 Melden
    • 262d 20.10.2017 20:32
      Highlight Oder, um den Spiess etwas pointiert umzudrehen:
      Was ist denn deine Aussage ausser
      - es ist schlimm und
      - Männer, tut etwas dagegen?
      1 0 Melden
  • Wehrli 18.10.2017 08:47
    Highlight Wer lässt sich verunsichern? Wir Jungs wissen haargenau wenn wir uns daneben benehmen, keine Ausreden, hinstehen.

    Wir wissen aber auch, wenns nur das verletzte Ego der Kleinen ist ....
    49 10 Melden
    • ThomasHiller 18.10.2017 09:48
      Highlight Beim Begrapschen und eindeutigen sexuellen Aussagen mag das so sein.

      Aber wann fängt sexuelle Belästigung an? Das ist ja das Problem, manch eine Frau findet das angebaggert werden schon als Belästigung (das ist ja subjektiv) und das, obwohl der Mann ihr Verhalten ganz anders interpretiert hat. Die Grenzen sind da schon schwierig.

      14 1 Melden
    • ThomasHiller 18.10.2017 09:52
      Highlight Und fast jede Frau die ich kenne kam schon mit Aussagen rüber wie "Der Typ hat mich die ganze Zeit in der Kneipe angstarrt" (er war auch nicht ihr Typ von Mann).

      Ebenso wie mit Aussagen "Oh, der war echt süß und hat die ganze Zeit zu mir rübergeschaut" (voll ihr Typ!).

      In beiden Fällen hat der Mann (vielleicht) etwas gemacht, die Frau aber nix. Mal passte es ihr, mal nicht.

      Das ist also nicht so ganz einfach zu interpretieren. Und für mache fängt aber dort schon die Belästigung an.
      36 3 Melden
    • deez nuts 18.10.2017 10:02
      Highlight treffender kommentar!
      13 1 Melden
    • Citation Needed 18.10.2017 10:48
      Highlight Denkst Du, dass von den abertausenden MeToos eine überwiegende Anzahl verletzter Egos ist? Oder dass es einfach unerwünschte (aber durchaus anständige) Avancen waren? Es gibt keinen Weg, sowas rauszufinden. Aber wenn man grundsätzlich davon ausgeht, dass Frauen masslos übertreiben und schon eine normale Anmache ätzend finden.. dann vertut man eine Chance, sich mal wieder ein paar Meinungen von der anderen Seite einzuholen, was wirklich mal ein Wettbewerbsvorteil sein könnte. ;-)

      PS: wer starrt ist schon deshalb nicht mein Typ. Starren ist blöd, wennauch kein Grund für metoo, das nicht!
      2 9 Melden
    • Citation Needed 18.10.2017 11:04
      Highlight Thomas Hiller, möchte anfügen, Du bringst einen guten Punkt: der Mann hat, wenn es nach gängigem Rollenbild läuft, mehr Risiko, denn er ergreift die Initiative. Als Frau hab ich mir drum angewöhnt, alle Avancen, auch von Männern, die nicht mein Typ sind oder ungeschickt, nett zu behandeln. Ich lehne zwar immer ab (in glücklicher Beziehung), aber nie schnippisch, und danke für Komplimente. Ich hoffe den Mannen so Mut für's nächste Mal zu machen, so dass sie frustfrei und beschwingt eine gute Falle machen, was ja auch die Frau freut. Ein Dienst an der ganzen Menschheit, quasi. ;-)
      16 0 Melden
  • Duscholux 18.10.2017 08:40
    Highlight "Liebe Männer" da schaltet es mir schon ab. Bin in keinem Verein oder Community nur weil da etwas zwischen meinen Beinen hängt.
    112 11 Melden
    • Asmodeus 18.10.2017 09:37
      Highlight Das Problem ist durchaus die Wortwahl.

      Wenn ein Satz beginnt mit "liebe Männer" wird automatisch in einen Topf geworfen.
      Genauso wie wenn man einen Satz mit "liebe Frauen, liebe Türken, liebe Weisse, liebe Schwarze" oder sonst einer Verallgemeinerung beginnt.

      Es ist einer der einfachsten Wege um sicher zu gehen, dass die angesprochene Seite sich angegriffen fühlt.

      Es gäbe Wege die Thematik sachlich und objektiv anzugehen. Aber das gelingt nicht, indem man zuerst die Gegenseite unterschwellig angreift.
      43 1 Melden
    • Grigor 18.10.2017 10:02
      Highlight "Liebe Männer" wird also Problem empfunden und der ganze Text nicht ernst genommen? Und ihr fragt euch warum Frauen ein Problem haben wenn sie sexuell belästigt werden. Und es gibt auch noch Herzchen ohne Ende. Ich verstehe echt die Welt nicht mehr. Hat niemand mehr einen Spiegel zu Hause?
      9 36 Melden
    • Duscholux 18.10.2017 10:27
      Highlight "Und ihr fragt euch" Wer ist wir? Alle Männer?

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    • just sayin' 18.10.2017 10:37
      Highlight ja. schade stacheln die (sozialen) medien nur auf und verhindern so eine diskussion
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Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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