Schweiz
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No-Billag Mitinitiant Andreas Kleeb, links, und Alain Schwald vom «No Billag» Initiativkomite, rechts, an einer Medienkonferenz in Zuerich, am Donnerstag, 25. Januar 2018. Das Initiativkomitee stellt moegliche Varianten einer  marktwirtschaftlich arbeitenden SRG vor. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die No-Billag-Mitinitianten Andreas Kleeb und Alain Schwald präsentieren ihren Plan B. Bild: KEYSTONE

No Billag und der Plan B: Nie haben sich Initianten so lächerlich gemacht

Die Urheber der No-Billag-Initiative wollen die SRG mit einer Kabelnetz-Gebühr und Subventionen «retten». Damit sabotieren sie ihren eigenen Initiativtext und verspielen den letzten Rest an Glaubwürdigkeit.

27.01.18, 10:06 29.01.18, 08:20


Es waren einmal ein paar libertäre Jungs, die hatten beim Feierabendbier eine Idee. Sie ärgerten sich, dass der Staat sie zur Zahlung einer Gebühr für den Radio- und Fernsehempfang zwingt. Also bastelten sie sich eine Volksinitiative für die Abschaffung der Billag-Gebühr. Und vielleicht der SRG. Mit grossem Einsatz brachten die libertären Jungs genügend Unterschriften zusammen.

Anfangs stiessen sie mit der No Billag auf beachtliche Sympathien. Denn viele Leute ärgern sich über die Billag. Und vielleicht die SRG. Erste Umfragen zeigten, dass eine Überraschung möglich ist. Entsprechend gross war die Nervosität bei der SRG, und entsprechend heftig gaben sich Befürworter und Gegner schon Monate vor der Abstimmung in den sozialen Medien aufs Dach.

Ich gebe zu, dass auch bei mir eine gewisse Grundsympathie für No Billag vorhanden war. Nicht weil mich die Gebühr reut, sondern weil mich die arrogante und aufgeblähte SRG nervt. Und die Art, wie sie vom politischen Mitte-links-Spektrum wie eine «heilige Kuh» behandelt wird. Für ein Ja hat es trotzdem nie gereicht. Dafür ist der Initiativtext zu schwach.

Die Zukunft ist digital

Diese Erkenntnis scheint sich durchzusetzen. Die Trendumfragen von Tamedia und SRG deuten auf ein klares Nein hin. Nun sind die Initianten nervös. Was macht man in solchen Fällen? Man präsentiert einen Plan B, um No Billag mehrheitsfähig zu machen. Was die Initianten jedoch am Donnerstag vorlegten, lässt den Plan B von Gewerbe-Bigler wie ein Meisterwerk aussehen.

In den letzten Wochen wurden die Initianten wiederholt kritisiert, weil sie die Konzessionen für Radio und Fernsehen versteigern wollen. Was eine Einladung wäre für in jeder Beziehung sendungsbewusste Milliardäre. Die No-Billag-Jungs versuchten dies mit dem Argument zu verwedeln, Konzession brauche es bald nicht mehr, in Zukunft sei alles digital.

Regulatorischer Albtraum

Und wie wollen sie die SRG nun «retten»? Mit einer «Gebühr», die von den Kabelnetzbetreibern erhoben werden soll. Man muss auf die verschiedenen Varianten gar nicht erst eingehen, um diese Idee als Unsinn zu entlarven. Ich bin noch mit Antennenwäldern auf den Hausdächern aufgewachsen. Später kamen die Gemeinschaftsantennen und schliesslich das Kabelfernsehen.

Helene erklärt dir die No-Billag-Debatte

Video: Angelina Graf

Heute stecken wir mitten im nächsten Technologiesprung. Immer mehr Leute kündigen ihr Kabel-Abo und streamen die Fernsehprogramme über Plattformen wie Wilmaa, Zattoo oder Teleboy. Wollen die No-Billag-Initianten von diesen auch eine Gebühr einziehen? Das würde ihnen kaum gefallen und zu einem regulatorischen Albtraum führen. Und das von Libertären.

Geld vom Bund trotz Verbot?

Noch schwieriger wird es, wenn man die Fernsehprogramme direkt auf den Websites der Sender verfolgt. Oder wie viele Junge gar kein konventionelles Fernsehen mehr konsumiert. Wer zahlt dann die Kabelnetz-Gebühr? Jene Konsumentinnen und Konsumenten, die keinen internetfähigen Fernseher besitzen oder grundsätzlich ein Problem mit dem digitalen Zeugs haben?

Überhaupt: Wie will man Swisscom, UPC und Co. dazu bringen, die SRG über solche Pakete zu finanzieren? Es handelt sich um private Unternehmen. Die Anbieter reagierten entsprechend zurückhaltend. Dieser unausgegorene Vorschlag ist noch nicht einmal das Schlimmste am Plan B. Die No-Billag-Leute wollen die SRG mit Geldern von Bund und Kantonen unterstützen. 

Jedes Ja ist eines zu viel

Dabei steht im Initiativtext eine unzweideutige Forderung an den Bund: «Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen.» Die Initianten torpedieren sich damit selbst. Sie argumentieren mit Realismus. Dabei treiben sie Schindluder mit den Volksrechten. Oder wenn man es weniger hart formulieren will: Noch nie haben sich die Urheber einer Volksinitiative so lächerlich gemacht.

Andere haben schon versucht, ihre radikalen Initiativen herunterzuspielen, etwa die SVP bei der Masseneinwanderungs- und der Durchsetzungs-Initiative. Oder sie haben ebenfalls unbrauchbare Volksbegehren lanciert. Ein Beispiel ist die Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» der Grünliberalen, die vor drei Jahren mit 92 Prozent Nein abgeschmettert wurde.

Immerhin hat die GLP sie damals tapfer durchgezogen. Die No-Billag-Initianten aber sind entweder heillos überfordert oder sie würden ihren Murks am liebsten zurückziehen. Ein kleiner Denkzettel für die SRG wäre ja nicht schlecht gewesen. So aber ist jede Ja-Stimme für No Billag eine zu viel.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Evan 29.01.2018 07:18
    Highlight «Ich gebe zu, dass auch bei mir eine gewisse Grundsympathie für No Billag vorhanden war. Nicht weil mich die Gebühr reut, sondern weil mich die arrogante und aufgeblähte SRG nervt. Und die Art, wie sie vom politischen Mitte-links-Spektrum wie eine «heilige Kuh» behandelt wird.»

    Das nehm ich dir nicht ab, Blunschi.
    12 4 Melden
  • rodolofo 28.01.2018 09:27
    Highlight Arrogante SRG?
    Ich wurde nur einmal arrogant behandelt: Von der Blog-Redaktion des Privat-Mediums Tages Anzeiger...
    Ein Grund mehr, warum ich jetzt auf Watson mitschreibe.
    Konkurrenz und Medienvielfalt ist also nicht grundsätzlich schlecht.
    Aber ebenso wenig sind Privatmedien grundsätzlich gut und Öffentlich-Rechtliche Medien grundsätzlich schlecht!
    Genau um diese Ideologische Verbohrtheit geht es aber bei dieser "No Billag - Abstimmung"!
    Wenn der unsympathische Bigler in dieser Rechtsbürgerlichen Schmierenkomödie der heldenhafte "Kämpfer für das Gute" sein soll, dann wird mir schlecht.
    53 15 Melden
  • Raffaelo 28.01.2018 09:09
    Highlight Es ist doch eine ganz einfache Rechnung: srg zielgruppe 50 plus, junge schauen weniger fern, inhalte sind nicht zielgruppenrelevant folglich wenig zuschauer. Jetzt fragt sich jeder der nicht in der zielgruppe ist: weshalb muss ich das bezahlen was Personen über 50 und ein paar einzelne linke konsumieren?? Das problem jetzt aber: die jungen gehen nicht stimmen weshalb die initative abgelehnt wird. Aber auch ohne srg würde das leben weitergehen. Ich traue unserem volk zu sich auch ohne srg eine meinung zu bilden. Stören mich inhalte konsumiere ich sie nicht.
    18 96 Melden
    • Fabio74 28.01.2018 16:34
      Highlight Und deine Aussage heisst wie?
      35 7 Melden
    • Telly 30.01.2018 04:02
      Highlight 94% der Schweizer Bevölkerung konsumieren jede Woche SRF oder ein anderes Programm der SRG.
      6 2 Melden
  • Schneider Alex 28.01.2018 07:01
    Highlight Mein Vorschlag: Wenn NoBillag angenommen wird, drücken wir den reset-Knopf und ersetzen den neu angenommenen Verfassungsartikel mit einem neuen Medienartikel, welcher eine abgespeckte SRG und die Unterstützung von privaten Qualitätssendungen ermöglicht. Falls die Zeit dafür gemäss Verfassungstext nicht reicht, finden die Bundesjuristen sicher einen Ausweg wie auch schon bei angenommenen Initiativen. Wenn NoBillag abgelehnt wird, wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern. Also besser ein taktisches JA für eine bessere Medienzukunft!
    16 92 Melden
    • rodolofo 28.01.2018 12:06
      Highlight Hast Du etwas mit Ignazio Cassis zu tun?
      39 10 Melden
  • Iceman1900 27.01.2018 20:35
    Highlight Mann die Panikmache ist ja extrem.. Die Angst der No-Billag Gegner.. Wahnsinn. Jeden Tag ein Bericht von Watson und Blick die gegen No-Billag schiessen. Es ist ähnlich emotional wie die Präsidenten-Wahl der USA. Alle tippten auf Hilery Clinten, der Schock der linken in der Schweiz war ja extrem: Wie konnte das passieren, warum Trump? Ähnlich könnte es auch der No-Billag Initiative gehen.. Es geht schlussendlich um das eigene Geld und jeder muss am Schluss selber entscheiden ob er Ja oder Nein stimmt. Da können noch so viele Proboganda-Berichte von Watson oder Blick kommen. Man wird sehen.. :)
    44 133 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 23:33
      Highlight Was halt nicht ins Weltbild passt ist Hetze, Propaganda und Angst machen. Sehr simpel deine Welt
      65 17 Melden
    • sheimers 28.01.2018 08:06
      Highlight Warum soll ich Unterhaltungssendungen überteuert beim PayTV kaufen, wenn ich es auch günstig beim SRF haben kann? Ein Vollprogramm mit Nachrichten, Sport, Krimi, Serien, Filmen, Dokus und Musik für 365 gibt's nicht zu dem Preis im PayTV.
      73 14 Melden
    • Herbert Anneler 28.01.2018 08:11
      Highlight Hi Iceman, die Panik kann ja nur bei den Urhebern der Initiative ausbrechen: Jetzt, wo sie mit den konkreten Folgen ihres Shit Bingos konfrontiert werden... Lehrstück: Zuerst denken und dann handeln! Müsste eigentlich für HSG-Studis Stoff des 1. Semesters sein...
      50 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • FunkyTramp 27.01.2018 20:29
    Highlight Jedes Ja zählt! Um das hier klar zu stellen, auch wenn man einen anderen Eindruck beim Lesen des Artikels gewinnen könnte, die Initianten sind nicht blöd!
    Die alternativen Vorschläge sind gar nicht so kompliziert. Das hat nichts mit Subvention und auch nur am Rand mit Kabelfernsehen zu tun. Es geht darum, dass Unterhaltungssendungen ordentlich und freiwillig zu bezahlen sind (PayTv geht auch digital, das ist nicht auf Kabelfernsehen beschränkt). Regionalsendungen gehören in den Kultur Etat und Meldungen sind per Auftrag zu erteilen. Deshalb ein klares Ja von meiner Seite!
    26 123 Melden
    • Leichterbär 28.01.2018 14:52
      Highlight Von mir auch ein Ja😛
      12 47 Melden
    • Fabio74 28.01.2018 16:37
      Highlight Jedes Nein ist wichtig. Die genannten Varianten der Befürworter verstossen gegen die eigene Initiative
      52 8 Melden
  • sigma2 27.01.2018 19:30
    Highlight Weshalb sind die Löhne der SRG Chefetage so hoch, wenn doch die SRG in keinem Wettbewerb mit anderen steht? In der Privatindustrie werden die extrem hohen Löhne immer mit der grossen Verantwortung gerechtfertigt. Aber bei der SRG sind mindestens 1.2 Mrd garantiert, egal wie gut oder wie schlecht die Arbeit der SRG ist. Deshalb braucht es auch keine Topmanager mit Spitzensalären, denn sie tragen auch keine Ergebnisverantwortung.

    Solange mir niemand diese sehr hohen Löhne plausibel erklärt, werde ich JA stimmen.




    33 104 Melden
    • Dönerstag 27.01.2018 21:11
      Highlight 500'000 jährlich für einen Chef mit Verantwortung für 5'600 Mitarbeiter und für ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 1.6 Mrd. In der Privatwirtschaft wäre ein Kaderloh um das 10 fache höher. Was die Verantwortung betrifft, so ist doch die aktuelle Diskussion um die SRG beweis genug das die "Chef Etage" eine massive politische und gesellschaftliche Verantwortung besitzt.
      88 17 Melden
    • Passierschein A38 27.01.2018 23:42
      Highlight Die ach so teuer bezahlten Manager in der Privatwirtschaft übernehmen ja am Ende doch keine Verantwortung... und wenn sie dann doch mal den Hut nehmen müssen, dann mit einer saumässigen Abfindung... das nennt man dann Verantwortung übernehmen...
      54 7 Melden
    • rodolofo 28.01.2018 09:37
      Highlight Artikel dazu im Tages Anzeiger Magazin von gestern Samstag:
      "Ihr würdet es bereuen"
      Maria Rorbye Ronn, die erfolgreichste Fernsehmacherin Europas, über No Billag.
      Aus dem Interview:
      "Als ich in New York den Emmy entgegennahm, wurde mir erst richtig klar, dass 250 Millionen Menschen in aller Welt Birgitte Nyborg und Kommissarin Lund kennen."
      33 6 Melden
  • Hans-Peter Korn 27.01.2018 17:55
    Highlight Verstehe ich das richtig: Wenn ich bei einer Annahme dieser fundamentallibertären Initiative im Auto DRS3 hören will, muss ich das Auto ans upc-Kabel anschliessen und dieses dann mitziehen? Oder - gratis - via Äther und Antenne Radio Argovia oder SWR3 hören?
    67 13 Melden
  • rosen nell 27.01.2018 16:37
    Highlight in den letzten tagen all diese entlarvenden details ...aber dann beschliesst heute die SVP die ja parole. betriebsblind!
    121 21 Melden
    • rodolofo 28.01.2018 09:39
      Highlight Dem Leithammel...
      Hahahaa!
      Oder der Brillenschlange.
      28 4 Melden
  • Lowend 27.01.2018 15:04
    Highlight Das Absurde an all diesen Initiativen von den Parteien, die immer von Freiheit labern, oder die Freiheit, wie es die «Libertären» tun, sogar im Namen tragen ist es, dass sie dauernd alles verbieten wollen.

    Wer schreit: «Wir wollen frei sein und daher verbieten wir dem und dem das und das!», sollte sich echt mal Gedanken machen, was für Blödsinn er oder sie da rumbrüllen!

    Als Freigeist lache ich diese «Freischreier» nur noch aus oder fordere voller Selstironie das generelle Verbot, dass freiheitsliebende Menschen Verbote fordern dürfen. ;-)
    71 16 Melden
  • Fischra 27.01.2018 14:41
    Highlight Viele Nationen haben mit dieser „Denkzettel“ Haltung und der Möglichkeit die Demokratie für solche Vorhaben zu Missbrauchen, schlechte Regierungen gewählt. Beste Beispiele sind Polen und Amerika. Wir alle Tragen hier Verantwortung und dürfen nicht auf Rache aus sein. Mit der SRG haben wir eine wirklich tolle Institution welche uns mit Fernsehen unterhält hnd das darf auch etwas Wert sein. Ein Graus wenn ich an die vielen Werbeverseuchten Sender denke welche existireren und uns Gehirnwäscheartig mit Werbung beeinflussen.
    120 13 Melden
    • Wandervogel1 27.01.2018 17:23
      Highlight Es geht nicht nur ums Fernsehen. Die SRG produziert auch für alle 4 Landessprachen Radioprogramme. Diese sind die unangefochtenen Lieblingssender der Schweizer. SRF1 wird von 1.5 Millionen und SRF3 von 1.1 Millionen Hörern täglich gehört. Auf dem Spiel stehen auch noch 34 regionale Radio- und Fernsehstationen. Ohne Billag-Gebühren könnten diese auch den Laden schliessen.
      60 4 Melden
    • Fischra 27.01.2018 18:49
      Highlight Wandervogel Ihre Ergänzungen sind natürlich absolut korrekt. 😉👍
      20 1 Melden
    • Akkurat 27.01.2018 21:12
      Highlight Nicht zu vergessen die 27.5 Mio. die die SRG jährlich in die Filmförderung investiert. Schweizer Filmschaffende produzieren international angesehene Dokumentar-, Kurz-, Animations- und Spielfilme die ohne diese Beiträge nie möglich wären.
      33 2 Melden
  • Pasch 27.01.2018 14:00
    Highlight Welchen Nutzen hat Watson von den Gebühren?? Wessen Brusttäschen schwillt jedesmal an wenn ihr sowas raushaut?
    30 170 Melden
    • James McNew 27.01.2018 14:42
      Highlight "Vernunft" scheint ein Fremdwort zu sein. Ebenso "Zivilisation", "Schweiz", "Staat", oder "Gemeinwesen". Wenn du meinst, hinter jeder Meinung stünde der persönliche, monetäre Profit, schliesst du eventuell falsch von dir auf andere.
      143 20 Melden
    • phreko 27.01.2018 14:55
      Highlight Pasch, bewegst du dich auch bloss wenn dich jemand bezahlt?

      Dein Post sagt mehr über dich aus, als über den Text.
      104 10 Melden
    • Haiderfroh 27.01.2018 15:53
      Highlight @Pasch
      Gute Frage.
      10 50 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 27.01.2018 13:28
    Highlight Der Boss der SRG kassiert jeden Monat 44'000 Franken.
    35 120 Melden
    • dan2016 27.01.2018 13:36
      Highlight und der vom Tagi zeitweise 500000CHF...
      84 6 Melden
    • klugundweise 27.01.2018 13:40
      Highlight Und wieviel kassieren die Hampelmänner von BaZ und Weltwoche?
      114 10 Melden
    • Energia 27.01.2018 13:46
      Highlight und jetzt?
      81 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Felix Escher 27.01.2018 12:58
    Highlight Man kann ja verschiedene Meinungen haben, aber dass Initianten als "lächerliche", "libertäre" und "alkoholisierte" Idioten hingestellt werden habe ich so noch nie erlebt. 40% der Stimmer schmeisst man damit in denselben Topf. So primitiv argumentiert man nur, wenn man keine handfesten Argumente hat. Watson ist von meiner Liste gestrichen.
    69 110 Melden
    • phreko 27.01.2018 14:56
      Highlight Sie geben es ja selbst zu.
      19 5 Melden
    • Statler 27.01.2018 16:28
      Highlight @Escher: Es war - wie die Initianten selbst sagen - eine Idee, die beim Bier entstanden ist. Alkohol hat normalerweise keinen positiven Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten von Menschen.
      Libertär sind ihre Ideen definitiv.

      @Bond: man kann auch diskutieren, ohne einander in Schubladen zu stecken. «Du bist [Links/Rechts/Fascho/Hippie] und darum blöd» ist auch kein Argument. Dahinter steht nur die Absicht, einen Menschen zu diskreditieren und ergo seine Argumente als nichtig hinzustellen.
      Gibt aber Klicks und Quoten. Und genau darum will ich kein TV, das nur von Privaten gemacht wird.
      44 2 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 16:34
      Highlight @bond: Bitte nicht zu viel Selbstmitleid.
      Wer austeilt wie du und deine Kollegen hier, der muss auch einstecken können
      Und was ein NEIN zu dieser Iniative und das Aufdecken von Lügen der Initianten mit Demokratieverständnis zu tun haben soll, musst du mal erklären.
      33 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rönsger 27.01.2018 12:49
    Highlight In einem Punkt bin ich bei den Befürwortern: Die SRG hat versagt. Es ist ihr als Service-Public-Medium nicht gelungen, bei einem Teil der Bevölkerung ein Demokrativebewusstsein entstehen zu lassen, das der Meinungsbildung förderlich wäre. Sie konnte z.B. nicht aufzeigen, dass politische Prozesse nicht nach dem Hüst-und-Hott-Prinzip funktionieren. Und sie hat insbesondere darin versagt, auf die Bedeutung unabhängiger Medien in einem funktionierenden Staat hinzuweisen. Oder hat sie das nur deshalb nicht geschafft, weil diese Kreise die SRG ignorieren und mit Brettern vor dem Kopf herumlaufen?
    49 16 Melden
    • Steely Dan 27.01.2018 13:59
      Highlight Nun, alle wird man eh nie erreichen. Oder ist lückenlose Gehirnwäsche das Ziel?
      11 14 Melden
    • Wandervogel1 27.01.2018 17:30
      Highlight Willst Du zwangsweise Schulfernsehsendungen in Staatskunde der Bevölkerung verordnen. Auch mit dem besten Angebot erreicht man einen Teil der Bevölkerung nicht, die lesen eh nur 20 Minuten....
      10 1 Melden
    • SemperFi 27.01.2018 19:16
      Highlight Also, dafür dass 30% SVP wählen können Sie jetzt wirklich nicht die SRG verantwortlich machen
      15 0 Melden
  • Urs457 27.01.2018 12:03
    Highlight Mich erschüttert, dass immer noch gegen 40% diese unsägliche Initiative unterstützen! Lesen die den Initiativtext nicht oder reicht die Intelligenz nicht aus, um die Zusammenhänge zu durchschauen?
    171 57 Melden
    • Caturix 27.01.2018 12:59
      Highlight Beides, die Intelligenz reicht nicht aus um den Text zu lesen.
      83 32 Melden
    • Beggride 27.01.2018 13:13
      Highlight Dieselbe Frage stelle ich mir schon lämger und habe auch noch keine Antwort... Bitte an alle Befürworter der Initiative :beantwortet bitte die Frage von Urs! Würde sicher alle brennend interessieren
      45 17 Melden
    • Dain StenDer 27.01.2018 14:20
      Highlight Egal ob für oder gegen die Initiative, jemanden wegen einer anderen Meinung für zu wenig intelligent hinzustellen zeugt nicht wirklich von Grösse.
      34 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 27.01.2018 12:00
    Highlight Endlich spricht das Mal jemand aus und vor lauter SRG-Bashing war das ja leider noch nie ein Thema. Wenn die No Billag durch kommt, haben diese Bubi-Inititianten gar keine Mitsprache. Die Räte können tun, was sie wollen. Für die Lügen und die Unlogik, die sie vermutlich so dreist verbreiten wie das noch nie Initianten taten, müssen sie wie die Brexiters ja keine Verantwortung übernehmen. Tatsächlich ist jedes Ja eines zu viel, denn das könnte Politiker zukünftig dazu inspririeren, noch dümmere und schädliche Initiative einzureichen nur um sich eine Wählerbasis heranzuzüchten.
    92 20 Melden
  • Tan Long 27.01.2018 11:59
    Highlight Gibts hier ein paar Schlaue die argumentieren können. Ich wünsche mir eine Argumentation der Vernunft und nicht der Hierarchie.
    18 25 Melden
    • Echo der Zeit 27.01.2018 12:32
      Highlight Erklären sie sich ?
      20 5 Melden
    • Spooky 27.01.2018 13:18
      Highlight @dondor
      Bist du neu auf Watson?
      Auf Watson gibt es nur Schlagabtausch.
      13 39 Melden
    • klugundweise 27.01.2018 13:42
      Highlight Ziel ist nicht der freie Markt sondern ein Medienmonopol für ein paar rechts aussen stehende Miliardäre. Wollen Sie das?
      37 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ricardo 27.01.2018 11:49
    Highlight Noch eine Umfrage...
    38 22 Melden
  • Rookie 27.01.2018 11:06
    Highlight Nie zuvor hat sich Watson so klar linkslastig ausgezeichnet!! Ich bin raus hier...
    59 309 Melden
    • evand 27.01.2018 11:18
      Highlight Die Initiative polarisiert. Bei 20min ist es gerade umgekehrt.
      137 11 Melden
    • Oban 27.01.2018 11:42
      Highlight Und genau das ist auch das Thema bei der SRG Diskussion, diese haben Ausgewogen zu informieren, findet jemand das sei nicht so kann er sich beim Ombutsmann melden und dieser prüft einen möglichen Verstoss.
      Private Medien wie Watson, 20Min, Weltwoche oder WOZ können so Links- oder Rechtslastig sein wie sie wollen solange sie nicht gegen Gesetze verstossen. Und genau darum braucht es Sender die weder am Geldtropf von Interessenvertreter hangen noch anfällig auf politische Einflussnahme sind.
      114 11 Melden
    • supremewash 27.01.2018 12:00
      Highlight Tschüss
      69 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tan Long 27.01.2018 11:03
    Highlight Ich schaue nie fern! Nie! Besitze keinen Fernseher noch höre ich Radio. Ich bezahle für Netflix. Das ist die einzige Unterhaltung dieser Art die ich mir gönne. Ab und an ins Kino aber da bezahle ich ja auch. Weshalb zum Geier sollte ich jetzt Billag bezahlen?? Fantasieargumente zählen nicht.
    64 234 Melden
    • trio 27.01.2018 11:35
      Highlight Der Vorschlag No-Strassen Initiative zeigt doch gut auf, was sonst noch daran hängt. Ich habe kein Auto, warum also mitbezahlen? So einfach ist es nicht.
      Die Billag (SRG) fördert einheimische Künstler, unabängige News, produziert preisgekrönte Dokus, fördert unsere Sprachvielfalt um nur einige Punkte zu nennen. Wer denkt, private Unternehmen lösen das besser und günstiger, träumt!
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    • demokrit 27.01.2018 11:36
      Highlight Da haben Sie recht: Für eine Gebühr fehlt bei Ihnen die Konkrete Gegenleistung. Für eine Steuer fehlt Kausalität, Äquivalenz und die Verfassungsgrundlage.
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    • grumpy_af 27.01.2018 11:42
      Highlight @trio: Ich sehe die Paralellen im Vergleich (und ich stimme Nein) aber von Strassen hängt ein wenig mehr ab als von irgendwelchen Mundart-Rappern.
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  • Christo 27.01.2018 10:52
    Highlight Etwas ärgert mich: Der Satz „Ein kleiner Denkzettel für die SRG wäre ja nicht schlecht gewesen.“ Der Autor hat sich also überlegt, „Ja“ zu stimmen, um der SRG einen Denkzettel zu verpassen. Nicht, weil er sie abschaffen möchte. Wir müssen aufhören, die Demokratie für Denkzettel zu missbrauchen. Eine Abstimmung ist keine Meinungsäusserung. Sondern ein Entscheid. Und wer „Ja“ hinschreibt, übernimmt die Verantwortung für die Folgen seines Handelns. In diesem Fall: die Zerstörung der SRG und vieler Privater Stationen. Für Denkzettel gibt es Artikel, Kommentare, Leserbriefe, Posts auf Twitter.
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    • demokrit 27.01.2018 11:11
      Highlight Wenn das Parlament seine Arbeit wie beim Thema SRF einfach verweigert, ist ein Denkzettel durchaus angebracht, zumal die Parlamentarier genau für diese Arbeit bezahlt werden. Zweitens besteht und das ist nun einmal ein Fakt keine Verfassungsgrundlage für eine Steuer. Wer eine solche findet, kann Sie mir gerne vorlegen.
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    • Gurgelhals 27.01.2018 11:13
      Highlight Sehe ich inzwischen auch so. In repräsentativen Demokratien, wo man alle vier Jahre mal einer Partei die Stimme geben darf, kann man das Protestvotum ja noch verstehen (aber auch dort ist es nicht wirklich hilfreich). Aber in der Schweiz, wo ganz konkret über jedes halbwegs wichtige Geschäft das Volk befragt wird, sind abstrakte Denkzettel-Voten sinnlos und zeugen von einem Mangel an staatsbürgerlicher Verantwortung. Entweder findet man eine Vorlage gut und nimmt sie an, man findet sie schlecht und lehnt sie ab, oder man hat eine bessere Idee und lanciert selber ein konkretes Volksbegehren.
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    • trio 27.01.2018 11:43
      Highlight @J.S. Bond
      Wer ist uns? Doch nicht etwa das Volk oder? Da gehöre ich nähmlich auch dazu, und ich fühle mich in der Billag-Frage überhaupt nicht ignoriert. Ich hoffe einfach auf möglichst viele Nein Stimme nund eine starke SRG danach.
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  • TanookiStormtrooper 27.01.2018 10:52
    Highlight Vielleicht müssen die Hürden für Initiativen mal etwas erhöht werden. Kann ja nicht sein, dass wir jetzt jedes Mal über Schwachsinn abstimmen müssen, den sich ein paar Typen bei einer druchzechten Nacht ausgedacht haben...
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    • TanookiStormtrooper 27.01.2018 11:24
      Highlight Es geht mir eher darum, den Geisteszustand der Initianten zu überprüfen. Offenbar wissen die in diesem Fall selbst nicht, was sie wollen. Erst wollen sie dass der Staat keine Sender mehr fördert und jetzt sollen Steuergelder (keine Gebührengelder) dafür aufgewendet werden. Erst weniger Staat jetzt eigentlich mehr als vorher. Die seltsame Logik von libertäten Vollpfosten wird nur noch dadurch getoppt, dass wir unsere Skirennen ja auch im ORF sehen können... Sollen die Ösis doch für uns bezahlen... Die Initianten sind entweder asozial oder geistesgestört... 🤪
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    • Fussballfan1999 27.01.2018 11:36
      Highlight Ich denke, wenn eine Initiative gut ist, ist kaum eine normale Hürde zu hoch. Daher finde ich auch, dass die Hürde höher sein muss.
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    • Töfflifahrer 27.01.2018 11:48
      Highlight Das überlegt man sich schon eine Weile, aber die SVP und Teile der SP bekämpfen dies vehement. Dem Stimmvolk zu verkaufen, dass die Hürden für ihre Mitsprache zu erhöhen ist, ist dabei wohl auch nicht gerade einfach.
      Dabei lässt man dan gerne ausser Acht, dass die Stimmenanzahl nicht mit der Stimmberechtigtenanzahl gestiegen ist, sonder seit langem auf diesem Niveau verbleibt.
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  • JonSerious 27.01.2018 10:52
    Highlight Hey, brauche Unterstützung.. Ich lanciere morgen die No-Strassen-Initiative.. habe nämlich kein Auto und muss trotzdem dafür bezahlen, man. Und wenn das dann angenommen wird kann man ja dann Abos für bestimmte Strassen machen.. Die A1 kann man dann immernoch gratis befahren, A2-A8 für eine Gebühr und der Rest muss sich mit Werbetafeln finanzieren. Geil, oder?
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    • sintho 27.01.2018 11:11
      Highlight Das ist wohl kein passender Vergleich. Ich fahre auch nicht mit der ÖV und finanziere die mit Steuern. Dann kannst du auch Strassengebühren blechen.
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    • Alex Danuser 27.01.2018 11:17
      Highlight Ich unterschriebe sofort; du kannst meine Unterschrift dann auch gerne nach bedienen weiter verwenden für andere solch gut durchdachte initiativen. ;-)
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    • genzoli 27.01.2018 11:57
      Highlight @ JonSerious: So gut, stimmt genau!
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  • Haiderfroh 27.01.2018 10:51
    Highlight Wer etwas lächerlich findet, hat es meist nicht verstanden.
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    • Valon Behrami 27.01.2018 11:21
      Highlight Ich verstehe deinen Kommentar nicht. Ist er dann lächerlich?
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    • grünezecke #fcksvpafd 27.01.2018 11:47
      Highlight Haiderfroh, magst du den haider?
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    • rönsger 27.01.2018 12:16
      Highlight Haiderfroh: Dein Kommentar ist nun wirklich sehr einfach gestrickt. Argumentfrei und wohl auch denkfrei einfach so einen Spruch liegen zu lassen, das finde ich billig - und auch leicht zu widerlegen: Bsp: Ich lanciere eine Initiative zum Verbot von Regen und Schnee ab 18.00 Uhr bis Mitternacht. Lächerlich? Nein, du hast einfach nichts verstanden! Aber deine argumentfreie Teilnahme an der freien Meinungsäusserung ist symptomatisch für die absurd-lächerliche Denkkonstellation des NoBillag-Initiativkuchens.
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  • MaxHeiri 27.01.2018 10:44
    Highlight Dank der Initiative wurden die Gebühren um rund 20% gesenkt auf 365 CHF um den Initianten den Wind aus den Segeln zu nehmen. BR Leuthard sprach sogar schon von unter CHF 300 Beitrag jährlich. Zusätzlich wurde endlich eine breite Diskussion angestossen, was Service Public beinhaltet.
    Bei der RTVG Abstimmung vor 2-3 Jahren wurde dies hoch und heilig versprochen auf Seite der SRG und Bundesrat, aber geschehen ist nichts.
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    • Midnight 27.01.2018 10:57
      Highlight Ist ja nicht so, als hätte sich vor NoBillag die Bevölkerung drum gerissen... Tatsächlich hätte eine Diskussion auch ohne diese lächerliche Initiative und die noch viel lächerlichere Schlammschlacht geführt werden können. Schliesslich leben wir im 21. Jahrhundert. Mittel zur Einflussnahme des Souveräns gibt es heute mehr denn je, man muss sie halt einfach nutzen!
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    • JonSerious 27.01.2018 11:10
      Highlight Haha.. Geschehen ist nichts weil die Initiative erst 2019 umgesetzt wird. Und das hat nichts mit der No-Billag zu tun, sondern mit dem BAKOM! Das war schon immer klar. (Und die Rede war damals von ca 400 Fr. ab 2019)
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    • murrayB 27.01.2018 11:11
      Highlight Das ist fake news!

      Auf dich bezogen wurden die Gebühren reduziert - der ganze Topf wird durch eine Vergrösserung der Zahlenbasis gleich sein... GESAMTWIRTSCHAFTLICH ist nichts gesenkt worden...
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  • ricardo 27.01.2018 10:42
    Highlight Es kann nur eine Antwort auf die widersprüchlichen Nebelpetarden geben: Den No-Billag-Initianten einen gehörigen Schuss vor den Bug verpassen und die Initiative versenken, aber so richtig wuchtig.
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    • Haiderfroh 27.01.2018 10:55
      Highlight Vor den Bug zu schiessen versenkt nichts.
      38 7 Melden
    • ricardo 27.01.2018 11:21
      Highlight Logisch. Wollte deshalb für einmal auf die Worte der Initianten greifen. Ein Schuss vor den Bug, den die Initianten gerne der SRG verpassen möchten, würde das Unternehmen nämlich ebenso versenken.
      22 2 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 11:55
      Highlight @bond Wir stimmen über eine Initiative ab von einem Kommitee aus Witzfiguren, die mit ihren Lügen und Pirouetten das Initiativrecht zum Kindergarten verkommen lassen.
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  • oberlaender 27.01.2018 10:38
    Highlight Heute wird die SVP entscheiden, ob sie die No-Bilag Initiative unterstützen will. Dem Vernehmen nach stehen die Chancen dafür gut. Dies würde dem seit Jahren vom der SVP verfolgten Trend folgen, vermögenden Investoren zu Lasten der Mehrheit zu bevorzugen.
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    • Tsunami90 27.01.2018 11:09
      Highlight Das ist kein Trend. Das ist Parteiprogramm.
      50 3 Melden
  • Steely Dan 27.01.2018 10:33
    Highlight Danke für Deinen Klartext!
    Versenken wir den Unsinn und konzentrieren wir uns auf die Vernehmlassung zur neuen SRG Konzession und des neuen Mediengesetzes.

    https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/das-bakom/organisation/rechtliche-grundlagen/vernehmlassungen/vernehmlassung-srg-konzession.html
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  • Richu 27.01.2018 10:30
    Highlight Dass jede JA-Stimme für No-Billag eine zuviel ist, wie Peter Blunschi behauptet, zeigt einmal mehr, dass dieser Journalist leider in diesem Fall überfordert ist, andere Meinungen richtig zu analysieren! Wie Umfragen bestätigen, sind junge Stimmbürgerinnen und Stimmbürger (bis 30 Jahre alt) für ein JA betr. dieser Initiative!
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    • sintho 27.01.2018 11:13
      Highlight Ja, und wegen den alten und konservativen müssen wir nun an der Billag festhalten, weil sonst die Welt untergeht und unsere älteren Mitmenschen traurig sind, weil sie kein Glanz und Gloria mehr schauen können (ohne ein Abo abzuschliessen)
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    • Fabio74 27.01.2018 11:56
      Highlight @sintho Nennt sich Demokratie. One man one vote
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    • AlteSchachtel 27.01.2018 12:14
      Highlight die Jungen, die JA stimmen, sind dafür,
      weil in der Bildung gespart wird und GeSCHichte und Schweizer Staatskunde kaum noch unterichtet werden. Sie sind mit dem GeSichtsbuch im Internet aufgewachsen und an Quantität und Oberfläche statt Qualität und Hintergründe in der Kommunikation gewohnt.
      Darauf ist diese unsägliche Initiative zugeschnitten.

      Egal ob links oder rechts, wer die Schweiz geschichtlich, politisch und sozial kennt und ihre Kulturen liebt, kann gar nicht JA stimmen. (Ausser den Typen, die auch die eigene Grossmutter verkaufen würden.)
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