Schweiz
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Die No-Billag-Mitinitianten Andreas Kleeb und Alain Schwald präsentieren ihren Plan B. Bild: KEYSTONE

No Billag und der Plan B: Nie haben sich Initianten so lächerlich gemacht

Die Urheber der No-Billag-Initiative wollen die SRG mit einer Kabelnetz-Gebühr und Subventionen «retten». Damit sabotieren sie ihren eigenen Initiativtext und verspielen den letzten Rest an Glaubwürdigkeit.

27.01.18, 10:06 29.01.18, 08:20

Es waren einmal ein paar libertäre Jungs, die hatten beim Feierabendbier eine Idee. Sie ärgerten sich, dass der Staat sie zur Zahlung einer Gebühr für den Radio- und Fernsehempfang zwingt. Also bastelten sie sich eine Volksinitiative für die Abschaffung der Billag-Gebühr. Und vielleicht der SRG. Mit grossem Einsatz brachten die libertären Jungs genügend Unterschriften zusammen.

Anfangs stiessen sie mit der No Billag auf beachtliche Sympathien. Denn viele Leute ärgern sich über die Billag. Und vielleicht die SRG. Erste Umfragen zeigten, dass eine Überraschung möglich ist. Entsprechend gross war die Nervosität bei der SRG, und entsprechend heftig gaben sich Befürworter und Gegner schon Monate vor der Abstimmung in den sozialen Medien aufs Dach.

Ich gebe zu, dass auch bei mir eine gewisse Grundsympathie für No Billag vorhanden war. Nicht weil mich die Gebühr reut, sondern weil mich die arrogante und aufgeblähte SRG nervt. Und die Art, wie sie vom politischen Mitte-links-Spektrum wie eine «heilige Kuh» behandelt wird. Für ein Ja hat es trotzdem nie gereicht. Dafür ist der Initiativtext zu schwach.

Die Zukunft ist digital

Diese Erkenntnis scheint sich durchzusetzen. Die Trendumfragen von Tamedia und SRG deuten auf ein klares Nein hin. Nun sind die Initianten nervös. Was macht man in solchen Fällen? Man präsentiert einen Plan B, um No Billag mehrheitsfähig zu machen. Was die Initianten jedoch am Donnerstag vorlegten, lässt den Plan B von Gewerbe-Bigler wie ein Meisterwerk aussehen.

In den letzten Wochen wurden die Initianten wiederholt kritisiert, weil sie die Konzessionen für Radio und Fernsehen versteigern wollen. Was eine Einladung wäre für in jeder Beziehung sendungsbewusste Milliardäre. Die No-Billag-Jungs versuchten dies mit dem Argument zu verwedeln, Konzession brauche es bald nicht mehr, in Zukunft sei alles digital.

Regulatorischer Albtraum

Und wie wollen sie die SRG nun «retten»? Mit einer «Gebühr», die von den Kabelnetzbetreibern erhoben werden soll. Man muss auf die verschiedenen Varianten gar nicht erst eingehen, um diese Idee als Unsinn zu entlarven. Ich bin noch mit Antennenwäldern auf den Hausdächern aufgewachsen. Später kamen die Gemeinschaftsantennen und schliesslich das Kabelfernsehen.

Helene erklärt dir die No-Billag-Debatte

Video: Angelina Graf

Heute stecken wir mitten im nächsten Technologiesprung. Immer mehr Leute kündigen ihr Kabel-Abo und streamen die Fernsehprogramme über Plattformen wie Wilmaa, Zattoo oder Teleboy. Wollen die No-Billag-Initianten von diesen auch eine Gebühr einziehen? Das würde ihnen kaum gefallen und zu einem regulatorischen Albtraum führen. Und das von Libertären.

Geld vom Bund trotz Verbot?

Noch schwieriger wird es, wenn man die Fernsehprogramme direkt auf den Websites der Sender verfolgt. Oder wie viele Junge gar kein konventionelles Fernsehen mehr konsumiert. Wer zahlt dann die Kabelnetz-Gebühr? Jene Konsumentinnen und Konsumenten, die keinen internetfähigen Fernseher besitzen oder grundsätzlich ein Problem mit dem digitalen Zeugs haben?

Überhaupt: Wie will man Swisscom, UPC und Co. dazu bringen, die SRG über solche Pakete zu finanzieren? Es handelt sich um private Unternehmen. Die Anbieter reagierten entsprechend zurückhaltend. Dieser unausgegorene Vorschlag ist noch nicht einmal das Schlimmste am Plan B. Die No-Billag-Leute wollen die SRG mit Geldern von Bund und Kantonen unterstützen. 

Jedes Ja ist eines zu viel

Dabei steht im Initiativtext eine unzweideutige Forderung an den Bund: «Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen.» Die Initianten torpedieren sich damit selbst. Sie argumentieren mit Realismus. Dabei treiben sie Schindluder mit den Volksrechten. Oder wenn man es weniger hart formulieren will: Noch nie haben sich die Urheber einer Volksinitiative so lächerlich gemacht.

Andere haben schon versucht, ihre radikalen Initiativen herunterzuspielen, etwa die SVP bei der Masseneinwanderungs- und der Durchsetzungs-Initiative. Oder sie haben ebenfalls unbrauchbare Volksbegehren lanciert. Ein Beispiel ist die Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» der Grünliberalen, die vor drei Jahren mit 92 Prozent Nein abgeschmettert wurde.

Immerhin hat die GLP sie damals tapfer durchgezogen. Die No-Billag-Initianten aber sind entweder heillos überfordert oder sie würden ihren Murks am liebsten zurückziehen. Ein kleiner Denkzettel für die SRG wäre ja nicht schlecht gewesen. So aber ist jede Ja-Stimme für No Billag eine zu viel.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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302Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Evan 29.01.2018 07:18
    Highlight «Ich gebe zu, dass auch bei mir eine gewisse Grundsympathie für No Billag vorhanden war. Nicht weil mich die Gebühr reut, sondern weil mich die arrogante und aufgeblähte SRG nervt. Und die Art, wie sie vom politischen Mitte-links-Spektrum wie eine «heilige Kuh» behandelt wird.»

    Das nehm ich dir nicht ab, Blunschi.
    12 4 Melden
  • rodolofo 28.01.2018 09:27
    Highlight Arrogante SRG?
    Ich wurde nur einmal arrogant behandelt: Von der Blog-Redaktion des Privat-Mediums Tages Anzeiger...
    Ein Grund mehr, warum ich jetzt auf Watson mitschreibe.
    Konkurrenz und Medienvielfalt ist also nicht grundsätzlich schlecht.
    Aber ebenso wenig sind Privatmedien grundsätzlich gut und Öffentlich-Rechtliche Medien grundsätzlich schlecht!
    Genau um diese Ideologische Verbohrtheit geht es aber bei dieser "No Billag - Abstimmung"!
    Wenn der unsympathische Bigler in dieser Rechtsbürgerlichen Schmierenkomödie der heldenhafte "Kämpfer für das Gute" sein soll, dann wird mir schlecht.
    53 15 Melden
  • Raffaelo 28.01.2018 09:09
    Highlight Es ist doch eine ganz einfache Rechnung: srg zielgruppe 50 plus, junge schauen weniger fern, inhalte sind nicht zielgruppenrelevant folglich wenig zuschauer. Jetzt fragt sich jeder der nicht in der zielgruppe ist: weshalb muss ich das bezahlen was Personen über 50 und ein paar einzelne linke konsumieren?? Das problem jetzt aber: die jungen gehen nicht stimmen weshalb die initative abgelehnt wird. Aber auch ohne srg würde das leben weitergehen. Ich traue unserem volk zu sich auch ohne srg eine meinung zu bilden. Stören mich inhalte konsumiere ich sie nicht.
    18 96 Melden
    • Fabio74 28.01.2018 16:34
      Highlight Und deine Aussage heisst wie?
      35 7 Melden
    • Telly 30.01.2018 04:02
      Highlight 94% der Schweizer Bevölkerung konsumieren jede Woche SRF oder ein anderes Programm der SRG.
      6 2 Melden
  • Schneider Alex 28.01.2018 07:01
    Highlight Mein Vorschlag: Wenn NoBillag angenommen wird, drücken wir den reset-Knopf und ersetzen den neu angenommenen Verfassungsartikel mit einem neuen Medienartikel, welcher eine abgespeckte SRG und die Unterstützung von privaten Qualitätssendungen ermöglicht. Falls die Zeit dafür gemäss Verfassungstext nicht reicht, finden die Bundesjuristen sicher einen Ausweg wie auch schon bei angenommenen Initiativen. Wenn NoBillag abgelehnt wird, wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern. Also besser ein taktisches JA für eine bessere Medienzukunft!
    16 92 Melden
    • rodolofo 28.01.2018 12:06
      Highlight Hast Du etwas mit Ignazio Cassis zu tun?
      39 10 Melden
  • Iceman1900 27.01.2018 20:35
    Highlight Mann die Panikmache ist ja extrem.. Die Angst der No-Billag Gegner.. Wahnsinn. Jeden Tag ein Bericht von Watson und Blick die gegen No-Billag schiessen. Es ist ähnlich emotional wie die Präsidenten-Wahl der USA. Alle tippten auf Hilery Clinten, der Schock der linken in der Schweiz war ja extrem: Wie konnte das passieren, warum Trump? Ähnlich könnte es auch der No-Billag Initiative gehen.. Es geht schlussendlich um das eigene Geld und jeder muss am Schluss selber entscheiden ob er Ja oder Nein stimmt. Da können noch so viele Proboganda-Berichte von Watson oder Blick kommen. Man wird sehen.. :)
    44 133 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 23:33
      Highlight Was halt nicht ins Weltbild passt ist Hetze, Propaganda und Angst machen. Sehr simpel deine Welt
      65 17 Melden
    • sheimers 28.01.2018 08:06
      Highlight Warum soll ich Unterhaltungssendungen überteuert beim PayTV kaufen, wenn ich es auch günstig beim SRF haben kann? Ein Vollprogramm mit Nachrichten, Sport, Krimi, Serien, Filmen, Dokus und Musik für 365 gibt's nicht zu dem Preis im PayTV.
      73 14 Melden
    • Herbert Anneler 28.01.2018 08:11
      Highlight Hi Iceman, die Panik kann ja nur bei den Urhebern der Initiative ausbrechen: Jetzt, wo sie mit den konkreten Folgen ihres Shit Bingos konfrontiert werden... Lehrstück: Zuerst denken und dann handeln! Müsste eigentlich für HSG-Studis Stoff des 1. Semesters sein...
      50 12 Melden
    • yellowastra 28.01.2018 09:05
      Highlight Hilery Clinten?
      48 3 Melden
    • rodolofo 28.01.2018 09:32
      Highlight Ja genau! Ein heilsamer Schock war das!
      Fühl Dich in der Demokratie niemals so sicher, dass Du glaubst, Wahlen und Abstimmungen ohne weiteres verpassen zu können!
      Gerade in unseren "gespaltenen" Gesellschaften kann jede Stimme das Zünglein an der Waage sein!
      Darum, liebe No Billag - GegnerInnen,
      nehmt an dieser Abstimmung teil, auch wenn die Umfragen uns suggerieren, auf der sicheren Seite zu sein!
      Verpassen WIR diesen Rechtsaussen-Egoshootern einen Denkzettel!
      46 8 Melden
    • Leichterbär 28.01.2018 14:51
      Highlight Das sag ich mir auch die ganze Zeit.Überall nur nein zu no Billag.Die Leute wollen tatsächlich die Billaggebühren weiter bezahlen 💰.lntressiert mich gar nicht was mit der SRG passiert.Es geht um die blöde Flimmerkiste 😶
      5 50 Melden
    • who cares? 29.01.2018 10:02
      Highlight @Herbert Anneler: ich bin ja grundätzlich mit dir einverstanden, aber woher kommt plötzlich diese HSG-Hetze? Zugegeben, Alain Schwald hat an der HSG studiert. Andreas Kleeb aber an der UZH! Warum schiesst du nicht auch gegen die UZH?
      Fakt ist: die NoBillag Initiative ist kein Kind der HSG. Im Vorstand hat es allerhand, über HSGler, UZHler, Leute dir eine Lehre gemacht haben etc. Es wird auch nicht dieses Mindset and der HSG gelehrt. Wer das denkt, war wahrscheinlich noch nie in einer Vorlesung da. Bitte such dir ein anderes Feindbild.
      3 6 Melden
    • rodolofo 29.01.2018 11:21
      Highlight @ Leichterbär
      Weisst Du tatsächlich, was Fernsehen ist und kann, wenn man damit umgehen kann, oder bist Du von der Steinerschule und darfst nicht fernsehen, weil Fernsehen böse ist und die armen Kinderlein davon abhält, draussen bei schwachem Wind Drachen nicht steigen zu lassen (Achtung! Frustrations-Potential!), oder Verstecken zu spielen?
      Oder bist Du Einer dieser Rassisten, die fremdenfeindlich sind, WEIL sie in einer Gegend mit praktisch keinen Ausländern wohnen und faulenzen?
      Natürlich kann Fernsehen missbraucht werden und natürlich kann Fernsehen auch süchtig machen!
      Was nicht?
      9 0 Melden
  • FunkyTramp 27.01.2018 20:29
    Highlight Jedes Ja zählt! Um das hier klar zu stellen, auch wenn man einen anderen Eindruck beim Lesen des Artikels gewinnen könnte, die Initianten sind nicht blöd!
    Die alternativen Vorschläge sind gar nicht so kompliziert. Das hat nichts mit Subvention und auch nur am Rand mit Kabelfernsehen zu tun. Es geht darum, dass Unterhaltungssendungen ordentlich und freiwillig zu bezahlen sind (PayTv geht auch digital, das ist nicht auf Kabelfernsehen beschränkt). Regionalsendungen gehören in den Kultur Etat und Meldungen sind per Auftrag zu erteilen. Deshalb ein klares Ja von meiner Seite!
    26 123 Melden
    • Leichterbär 28.01.2018 14:52
      Highlight Von mir auch ein Ja😛
      12 47 Melden
    • Fabio74 28.01.2018 16:37
      Highlight Jedes Nein ist wichtig. Die genannten Varianten der Befürworter verstossen gegen die eigene Initiative
      52 8 Melden
  • sigma2 27.01.2018 19:30
    Highlight Weshalb sind die Löhne der SRG Chefetage so hoch, wenn doch die SRG in keinem Wettbewerb mit anderen steht? In der Privatindustrie werden die extrem hohen Löhne immer mit der grossen Verantwortung gerechtfertigt. Aber bei der SRG sind mindestens 1.2 Mrd garantiert, egal wie gut oder wie schlecht die Arbeit der SRG ist. Deshalb braucht es auch keine Topmanager mit Spitzensalären, denn sie tragen auch keine Ergebnisverantwortung.

    Solange mir niemand diese sehr hohen Löhne plausibel erklärt, werde ich JA stimmen.




    33 104 Melden
    • Dönerstag 27.01.2018 21:11
      Highlight 500'000 jährlich für einen Chef mit Verantwortung für 5'600 Mitarbeiter und für ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 1.6 Mrd. In der Privatwirtschaft wäre ein Kaderloh um das 10 fache höher. Was die Verantwortung betrifft, so ist doch die aktuelle Diskussion um die SRG beweis genug das die "Chef Etage" eine massive politische und gesellschaftliche Verantwortung besitzt.
      88 17 Melden
    • Li La Launebär 27.01.2018 23:42
      Highlight Die ach so teuer bezahlten Manager in der Privatwirtschaft übernehmen ja am Ende doch keine Verantwortung... und wenn sie dann doch mal den Hut nehmen müssen, dann mit einer saumässigen Abfindung... das nennt man dann Verantwortung übernehmen...
      54 7 Melden
    • rodolofo 28.01.2018 09:37
      Highlight Artikel dazu im Tages Anzeiger Magazin von gestern Samstag:
      "Ihr würdet es bereuen"
      Maria Rorbye Ronn, die erfolgreichste Fernsehmacherin Europas, über No Billag.
      Aus dem Interview:
      "Als ich in New York den Emmy entgegennahm, wurde mir erst richtig klar, dass 250 Millionen Menschen in aller Welt Birgitte Nyborg und Kommissarin Lund kennen."
      33 6 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 27.01.2018 18:06
    Highlight Ein Linker soll sich einmal überlegen, ob er gerne Zwangsabgaben für die Weltwoche abliefern würde. Die Rechten würden ihm dann erklären, dass Qualitätsmedien eben erwas kosten und nur so eine ausgewogene Medienlandschaft welches unser Land zusammenhält garantiert. Und drohen würden sie euch auch! Etwa so: Wenn es die Weltwoche nicht mehr geben würde wären die Schweiz am Ende! Echt! Es wäre alles fertig!

    Ob nun diese Initiative durchkommt oder erst eine spätere: Wichtig ist, dass der SRG mit ihren 2800 linken Fernseh- und Radioprogrammen die Flügel gestutzt werden. Möglichst bald!
    27 143 Melden
    • SemperFi 27.01.2018 19:13
      Highlight @Goldjunge: Sie sind wirklich ein Goldjunge. Ihre plakativen Vergleiche und die eloquenten Argumentationsketten imprägnieren mir immer wieder. 2800 linke Programme sind wirklich des Guten zu viel. Zum Glück gibt es inzwischen auch Köppel-TV.
      72 16 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 23:35
      Highlight Und dann die bösen Linken verbieten und einsperren. Wie gelernt damals vor 80 Jahren
      53 7 Melden
  • Hans-Peter Korn 27.01.2018 17:55
    Highlight Verstehe ich das richtig: Wenn ich bei einer Annahme dieser fundamentallibertären Initiative im Auto DRS3 hören will, muss ich das Auto ans upc-Kabel anschliessen und dieses dann mitziehen? Oder - gratis - via Äther und Antenne Radio Argovia oder SWR3 hören?
    67 13 Melden
  • rosen nell 27.01.2018 16:37
    Highlight in den letzten tagen all diese entlarvenden details ...aber dann beschliesst heute die SVP die ja parole. betriebsblind!
    121 21 Melden
    • rodolofo 28.01.2018 09:39
      Highlight Dem Leithammel...
      Hahahaa!
      Oder der Brillenschlange.
      28 4 Melden
  • Lowend 27.01.2018 15:04
    Highlight Das Absurde an all diesen Initiativen von den Parteien, die immer von Freiheit labern, oder die Freiheit, wie es die «Libertären» tun, sogar im Namen tragen ist es, dass sie dauernd alles verbieten wollen.

    Wer schreit: «Wir wollen frei sein und daher verbieten wir dem und dem das und das!», sollte sich echt mal Gedanken machen, was für Blödsinn er oder sie da rumbrüllen!

    Als Freigeist lache ich diese «Freischreier» nur noch aus oder fordere voller Selstironie das generelle Verbot, dass freiheitsliebende Menschen Verbote fordern dürfen. ;-)
    71 16 Melden
  • Fischra 27.01.2018 14:41
    Highlight Viele Nationen haben mit dieser „Denkzettel“ Haltung und der Möglichkeit die Demokratie für solche Vorhaben zu Missbrauchen, schlechte Regierungen gewählt. Beste Beispiele sind Polen und Amerika. Wir alle Tragen hier Verantwortung und dürfen nicht auf Rache aus sein. Mit der SRG haben wir eine wirklich tolle Institution welche uns mit Fernsehen unterhält hnd das darf auch etwas Wert sein. Ein Graus wenn ich an die vielen Werbeverseuchten Sender denke welche existireren und uns Gehirnwäscheartig mit Werbung beeinflussen.
    120 13 Melden
    • Wandervogel1 27.01.2018 17:23
      Highlight Es geht nicht nur ums Fernsehen. Die SRG produziert auch für alle 4 Landessprachen Radioprogramme. Diese sind die unangefochtenen Lieblingssender der Schweizer. SRF1 wird von 1.5 Millionen und SRF3 von 1.1 Millionen Hörern täglich gehört. Auf dem Spiel stehen auch noch 34 regionale Radio- und Fernsehstationen. Ohne Billag-Gebühren könnten diese auch den Laden schliessen.
      60 4 Melden
    • Fischra 27.01.2018 18:49
      Highlight Wandervogel Ihre Ergänzungen sind natürlich absolut korrekt. 😉👍
      20 1 Melden
    • Akkurat 27.01.2018 21:12
      Highlight Nicht zu vergessen die 27.5 Mio. die die SRG jährlich in die Filmförderung investiert. Schweizer Filmschaffende produzieren international angesehene Dokumentar-, Kurz-, Animations- und Spielfilme die ohne diese Beiträge nie möglich wären.
      33 2 Melden
  • Pasch 27.01.2018 14:00
    Highlight Welchen Nutzen hat Watson von den Gebühren?? Wessen Brusttäschen schwillt jedesmal an wenn ihr sowas raushaut?
    30 170 Melden
    • James McNew 27.01.2018 14:42
      Highlight "Vernunft" scheint ein Fremdwort zu sein. Ebenso "Zivilisation", "Schweiz", "Staat", oder "Gemeinwesen". Wenn du meinst, hinter jeder Meinung stünde der persönliche, monetäre Profit, schliesst du eventuell falsch von dir auf andere.
      143 20 Melden
    • phreko 27.01.2018 14:55
      Highlight Pasch, bewegst du dich auch bloss wenn dich jemand bezahlt?

      Dein Post sagt mehr über dich aus, als über den Text.
      104 10 Melden
    • Haiderfroh 27.01.2018 15:53
      Highlight @Pasch
      Gute Frage.
      10 50 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 16:25
      Highlight Es ist Aufgabe der Medien zu informieren.
      Und es ist wichtig, Dinge zu hinterfragen.
      Nach dem Duo Bigler/Rime machen sich nun die nächsten Initanten lächerlich mit ihren "Forderungen", die klar dem Initiativtext widersprechen.
      Grundsätzlich finde ich es interessant, wenn man solche Machenschaften aufdeckt.
      44 5 Melden
    • oberlaender 27.01.2018 16:29
      Highlight Ich schätze Watson sehr. Im Gegensatz zu 20 Minuten sind auch die Kommentare grösstenteils vernünftig mit wenigen Ausnah- men wie derjenige von pasch. Der Vorwurf, Watson sei links, stammt von SVP Anhängern, für die alles nlcht SVP-konforme linkslastig sein muss.
      72 11 Melden
  • Spooky 27.01.2018 13:28
    Highlight Der Boss der SRG kassiert jeden Monat 44'000 Franken.
    35 120 Melden
    • dan2016 27.01.2018 13:36
      Highlight und der vom Tagi zeitweise 500000CHF...
      84 6 Melden
    • klugundweise 27.01.2018 13:40
      Highlight Und wieviel kassieren die Hampelmänner von BaZ und Weltwoche?
      114 10 Melden
    • Energia 27.01.2018 13:46
      Highlight und jetzt?
      81 11 Melden
    • .:|GüggoldKukuk|:. 27.01.2018 13:59
      Highlight Der Arme, hoffe er kann weiterhin im Caritaslädeli einkaufen gehen.
      18 13 Melden
    • kerZHakov 27.01.2018 14:00
      Highlight Was willst du uns damit sagen?
      39 10 Melden
    • Barracuda 27.01.2018 14:51
      Highlight Was willst du uns genau damit sagen Spooky? Dass sich bei einem privaten Grosskonzern mit vergleichbarer Grösse keiner finden lassen würde, der einen solchen Job für unter 2 Millionen machen würde? Oder dass dieser Betrag mit 0.05 % des Gesamtbudgets vernichtend klein und absolut irrelevant ist. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann bin ich bei dir. Alles andere wäre ja billiger und undifferenzierter Populismus ;-)
      67 13 Melden
    • äti 27.01.2018 14:55
      Highlight Blochers, 2017, +4 Mrd. und das sagt Bond dazu:

      "Man darf die Löhne (107'000) im Schnitt, nicht ansprechen.
      Sonst wird man mit der Neid Keule erschlagen.
      Und hinterfragen erst recht nicht, wir sollen einfach brav bezahlen und still sein."

      Ein Beispiel zur 'Ausgewogenheit' wie sie angepeilt wird.
      60 11 Melden
    • dan2016 27.01.2018 15:17
      Highlight @Bond, danke für deinen zum 120 Mal bewiesenen Mut. Kannst du, damit wir es beurteilen können, Löhne von Vergleichsunternehmen geben?
      39 7 Melden
    • Nadj 27.01.2018 15:48
      Highlight SBB-Chef 2017: 1'051'571 CHF inkl. Boni

      Post-Chefin 2017: 9'74'178 CHF inkl. Boni

      Chef Postfinance 2017: 810'000 CHF

      Suva-Chef 2017: 583'300 CHF

      Swisscom-CEO Urs Schaeppi erhielt 2016 rund 1,8 Millionen Franken Lohn.

      Wie war doch der Plan B der Initianten vor wenigen Tagen?

      Die Sender der SRG sollen Teil der Grundangebote von Swisscom, Sunrise, upc und anderen Kabelnetzbetreibern werden.

      Nun, dem CEO der Swisscom hat dieser Vorschlag der Befürworter dieser Initiative bestimmt gefallen.

      39 8 Melden
    • Spooky 27.01.2018 15:48
      Highlight Die Zwangsgebühren sind eine Umverteilung von unten nach oben. Und zwar ganz brutal.

      Unter Androhung von Betreibung und Pfändung wird mehr als eine Million von verarmten Schweizern gezwungen, das frivole Luxusleben der SRG-Bosse und der SRG-Mitarbeiter zu finanzieren.

      Dass ihr Linken diese gnadenlose Ausbeutung der arbeitenden Klasse unterstützt, ist grotesk. Marx würde sich im Grab umdrehen, wenn er davon Wind bekäme.
      25 102 Melden
    • Statler 27.01.2018 16:09
      Highlight @dan2016: I see what you did there ;)
      2 10 Melden
    • Ueli Custer 27.01.2018 16:11
      Highlight Mehr als 1 Mio. verarmte Schweizer? Frivoles Luxusleben der SRG-Bosse und der SRG-Mitarbeiter? Hast du irgendwelche Belege für diese Aussagen oder ist das der Vorgeschmack auf die Fake-News, die uns bei Annahme der Initiative blühen werden?
      85 9 Melden
    • James McNew 27.01.2018 16:17
      Highlight Die brutale Verteilung von Unten nach Oben geschieht sicher nicht mit den läppischen 365.-/Jahr für die auch der verarmte Schweizer eine sehr gute Gegenleistung erhält.

      Sie passiert bei der steigenden Besteuerung der Arbeit und der Entlastung für das Kapital. Sie passiert bei der radikalen Überwachung von Sozialhilfebezügern und beim Wegschauen bei Offshore-Konstrukten. Sie passiert bei Rentenaltererhöhungen, Umwandlungssatz-Senkungen und bei verfehlter Gesundheitspolitik und, und, und...

      Das Paradoxe: Alles Bereiche, wo sich die No-Billag-Befürworter der SVP besonders eifrig hervortun.
      85 5 Melden
    • James McNew 27.01.2018 16:18
      Highlight ...sobald die SVP die Billag abgeschafft hat, weil sie sich um die Armen sorgt, kann sie ebenjenen dann wieder das Keben schwer machen, wo es nur geht. Wie kann man diesen Heuchlern nur hinterherlaufen...
      59 6 Melden
    • Statler 27.01.2018 16:21
      Highlight @Spooky: Wer als AHV/IV-Rentner EL bezieht, oder wer in einem Pflegeheim wohnt, ist von der Billag befreit.
      Und: Definiere «verarmte Schweizer»
      57 5 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 16:29
      Highlight @spooky/Bond: Und? Es ist halt eben Neid der Besitzlosen, wenn man mit den angeblich zu hohen Löhnen kommt.
      Ja die Löhne auch der Post, der SBB, der Lehrer, der Polizisten etc zahlen wir alle mit unserem Geld. So what?
      Die Gebühren zu bezahlen ist Gesetz! Wer Rechnungen nicht bezahlt, wird gemahnt und halt nötigenfalls betrieben. Dies nennt man Durchsetzung geltenden Rechtes!
      Deine Gejammer von Ausbeutung ist lächerlich, Marx gehört nicht hier her.
      Wenn es euch um die Armen geht, dann helft diesen bei der KK, bei der ALV, bei anständiger AHV.
      45 10 Melden
    • einmalquer 27.01.2018 16:31
      Highlight ach Spooky

      Statt sich über die Gebühren und die Löhne der SRG-Mitarbeiter aufzuregen, wäre es zielführender

      das Wirtschaftssystem so umzubauen, dass

      es keine Million verarmter Schweizer mehr gibt
      und dass
      die Gesetze so geändert werden, dass niemand gnadenlos ausgebeutet werden kann

      Und Karl Marx müsste man erst lesen, bevor man ihn als Kronzeugen aufführt.....

      ausser Sie meinen Groucho - den muss man nur sehen....
      41 7 Melden
    • Nadj 27.01.2018 16:41
      Highlight Mein Vater ist ein pensionierter Elektriker. Seine Brüder waren Kranführer und Zimmermann, die Schwestern Serviceangestellte sowie Hausfrau. Sie alle haben auch jetzt im Alter nicht wirklich viel Geld. Alle hören gerne Radio und schauen gerne TV. Sie alle müssten womöglich nach Annahme dieser Initiative noch mehr als 1 CHF pro Tag für ihren Radio- und TV-Konsum ausgeben. Und dies will ich für sie und die arbeitende Klasse nicht!

      Und übrigens: Wer verarmt ist und zusätzlich zur AHV- oder IV-Rente Ergänzungsleistungen (EL) des Bundes erhält, muss die Radio- und Fernsehgebühren nicht bezahlen.
      54 6 Melden
    • Platon 27.01.2018 16:53
      Highlight @James Bond
      Neidkeule? Ist ja schon witzig... Jedes mal wenn die Linken das Kapital höher besteuern wollen, werden diese auch von der Neidkeule erschlagen, nur eben von genau den Leuten, die jetzt von der "Neidkeule" erschlagen werden.
      35 2 Melden
    • Herr Ole 27.01.2018 17:10
      Highlight Spuki: ich bin auch dafür, dass die Gebühren nach Einkommen abgestuft werden. Damit dies überhaupt möglich ist, muss man allerdings Nein stimmen.
      23 2 Melden
    • Spooky 28.01.2018 06:36
      Highlight @Fabio74
      "Und? Es ist halt eben Neid der Besitzlosen, wenn man mit den angeblich zu hohen Löhnen kommt."

      Was ist nur aus den 68ern geworden! 🙈
      3 9 Melden
    • DerTaran 29.01.2018 08:53
      Highlight Es gibt keine Million verarmte Schweizer, das ist Blödsinn. Wenn die Aussage von Links kommt, ist es Gejammer auf extrem hohem Niveau (je nach Grenzwert ist fast jeder in der Schweiz arm) wenn es von Rechts kommt, dann ist es eine populistisch Übertreibung um gegen Staat oder Ausländer zu hetzen (Millionen Schweizer leben in Armut weil Bern angeblich soooooo viel Geld an Immigranten zahlen).
      Es wäre schön, wenn man mal wieder ohne Übertreibung der politischen Pole diskutieren könnte. Dann kämen wir vielleicht zu Lösungen statt immer auf Tatsachenverdrehungen reagieren zu müssen.
      5 0 Melden
  • Felix Escher 27.01.2018 12:58
    Highlight Man kann ja verschiedene Meinungen haben, aber dass Initianten als "lächerliche", "libertäre" und "alkoholisierte" Idioten hingestellt werden habe ich so noch nie erlebt. 40% der Stimmer schmeisst man damit in denselben Topf. So primitiv argumentiert man nur, wenn man keine handfesten Argumente hat. Watson ist von meiner Liste gestrichen.
    69 110 Melden
    • phreko 27.01.2018 14:56
      Highlight Sie geben es ja selbst zu.
      19 5 Melden
    • Statler 27.01.2018 16:28
      Highlight @Escher: Es war - wie die Initianten selbst sagen - eine Idee, die beim Bier entstanden ist. Alkohol hat normalerweise keinen positiven Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten von Menschen.
      Libertär sind ihre Ideen definitiv.

      @Bond: man kann auch diskutieren, ohne einander in Schubladen zu stecken. «Du bist [Links/Rechts/Fascho/Hippie] und darum blöd» ist auch kein Argument. Dahinter steht nur die Absicht, einen Menschen zu diskreditieren und ergo seine Argumente als nichtig hinzustellen.
      Gibt aber Klicks und Quoten. Und genau darum will ich kein TV, das nur von Privaten gemacht wird.
      44 2 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 16:34
      Highlight @bond: Bitte nicht zu viel Selbstmitleid.
      Wer austeilt wie du und deine Kollegen hier, der muss auch einstecken können
      Und was ein NEIN zu dieser Iniative und das Aufdecken von Lügen der Initianten mit Demokratieverständnis zu tun haben soll, musst du mal erklären.
      33 5 Melden
    • Richu 27.01.2018 18:43
      Highlight @Fabio74: Deine Aussage "Wer austeilt, muss auch einstecken können" gilt meiner Meinung nach nicht nur für diese Initiative, sondern generell!
      11 1 Melden
    • purpletrain 27.01.2018 20:19
      Highlight @gelöschter Benutzer. Versteh ich deinen Kommentar richtig? Das alle Gegner der Initiative in der linken Ecke zu finden sind? Um dich zu zitieren : Das hat noch nie zu guten Dingen geführt😉
      4 2 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 23:38
      Highlight @richu Ja generell gilt das
      1 0 Melden
  • rönsger 27.01.2018 12:49
    Highlight In einem Punkt bin ich bei den Befürwortern: Die SRG hat versagt. Es ist ihr als Service-Public-Medium nicht gelungen, bei einem Teil der Bevölkerung ein Demokrativebewusstsein entstehen zu lassen, das der Meinungsbildung förderlich wäre. Sie konnte z.B. nicht aufzeigen, dass politische Prozesse nicht nach dem Hüst-und-Hott-Prinzip funktionieren. Und sie hat insbesondere darin versagt, auf die Bedeutung unabhängiger Medien in einem funktionierenden Staat hinzuweisen. Oder hat sie das nur deshalb nicht geschafft, weil diese Kreise die SRG ignorieren und mit Brettern vor dem Kopf herumlaufen?
    49 16 Melden
    • Steely Dan 27.01.2018 13:59
      Highlight Nun, alle wird man eh nie erreichen. Oder ist lückenlose Gehirnwäsche das Ziel?
      11 14 Melden
    • Wandervogel1 27.01.2018 17:30
      Highlight Willst Du zwangsweise Schulfernsehsendungen in Staatskunde der Bevölkerung verordnen. Auch mit dem besten Angebot erreicht man einen Teil der Bevölkerung nicht, die lesen eh nur 20 Minuten....
      10 1 Melden
    • SemperFi 27.01.2018 19:16
      Highlight Also, dafür dass 30% SVP wählen können Sie jetzt wirklich nicht die SRG verantwortlich machen
      15 0 Melden
  • Urs457 27.01.2018 12:03
    Highlight Mich erschüttert, dass immer noch gegen 40% diese unsägliche Initiative unterstützen! Lesen die den Initiativtext nicht oder reicht die Intelligenz nicht aus, um die Zusammenhänge zu durchschauen?
    171 57 Melden
    • Caturix 27.01.2018 12:59
      Highlight Beides, die Intelligenz reicht nicht aus um den Text zu lesen.
      83 32 Melden
    • Beggride 27.01.2018 13:13
      Highlight Dieselbe Frage stelle ich mir schon lämger und habe auch noch keine Antwort... Bitte an alle Befürworter der Initiative :beantwortet bitte die Frage von Urs! Würde sicher alle brennend interessieren
      45 17 Melden
    • Dain StenDer 27.01.2018 14:20
      Highlight Egal ob für oder gegen die Initiative, jemanden wegen einer anderen Meinung für zu wenig intelligent hinzustellen zeugt nicht wirklich von Grösse.
      34 15 Melden
    • Jürg Gehrig 27.01.2018 14:23
      Highlight Interssant ist auch wenn man mit einem Befürworter reded und in fragt, "hasst du die Initiative gelesen? kommt meisst ein nein das brauch ich nicht"
      41 14 Melden
    • äti 27.01.2018 15:03
      Highlight Und ich weiss noch immer nicht: wer, was, wann und wie sendet und zu welchen Kosten. Eigentlich das Einzige was für mich relevant ist. Aber Zero Konzept.
      21 5 Melden
    • Statler 27.01.2018 16:43
      Highlight Nur weil sie die Notwendigkeit eines öffentlich-rechtlichen TV nicht sehen, sind die doch nicht blöd? Die meisten Befürworter sind zwischen 18 und 30 Jahren alt. Deren Medienkonsum unterscheidet sich massiv von dem der älteren Generation. Das Problem ist, dass ihnen nicht bewusst ist, dass all die Medien, die sie gratis konsumieren, nicht in erster Linie Inhalte produzieren, sondern Werbung verkaufen. DAS ist das Geschäftsmodell. Die Inhalte müssen zur Zielgruppe der Konsumenten passen. Diese Inhalte werden aber kaum die sein, die wir benötigen, um uns eine unabhängige Meinung zu bilden.
      28 2 Melden
    • Platon 27.01.2018 17:07
      Highlight @J. Bond
      Die Linke schlug eine progressive Gebühr vor, wurde aber natürlich unter anderem von der SVP abgelehnt. Anscheinend ist ihnen die einfache Bevölkerung doch ziemlich egal... Leider lässt sich die SRG aber nur über eine ABGABE finanzieren, ansonsten wäre sie über Steuern finanziert über die das Parlament bestimmt, ergo nicht mehr unabhängig.
      Ich nehme deine Argumentation aber sowieso nicht so ernst. Du scheinst dich von einem Thema zum anderen einer anderen Argumentation zu bedien. Völlig inkonsistent, hauptsache irgendjemand kommt unter die Räder.
      28 4 Melden
    • Felix Escher 28.01.2018 09:45
      Highlight @ Urs457 Aufgrund der Initiative habe ich nach langer Pause hie und da wieder die SRG-Programme eingeschaltet. Ich frage mich schon, wer wirklich blöd ist: Die Initianten oder etwa diejenigen, die für diesen Schrott freiwillig Geld bezahlen und es normal finden, dass dies jeder tun muss. Neutrale Infos? Dass ich nicht lache! Service Public? Auftrag wohl missverstanden. Die SRG hat in ihrem Verhalten klar gezeigt, dass sie gar nichts verändern will und DAS ist blöd. Schauen Sie nur Ihr intelligentes Programm" Mini Beiz Dini Beiz, Müslüm, usw Oh jaaa wirklich hochstehend
      3 16 Melden
    • äti 28.01.2018 10:45
      Highlight Alleweil hat die SVP eine Alternative zur Tagesschau installiert: 'Weltwoche Daily' heisst das Ding. Mo-Do je 1 Std ab 16:30 (also 4x pro Woche). Alles von und mit Köppel: das Konzept: je 3 Handverlesene Themen, 1 Fan-Anruf, 1 Gratis-Tipp. Kosten: 192.-/Jahr. Na toll, etwa die halbe Billag für 4 Std/Woche.
      Ich habe befürchtet, dass es massiv teurer werden könnte, aber so?

      Wer sich das antun will oder genug Humor hat, hier:



      13 0 Melden
    • Beggride 28.01.2018 11:15
      Highlight @felix
      Du hast also auch nicht verstanden, um was es geht: es geht NICHT darum alle Inhalte der SRG beizubezlaten, sondern grundsätzlich ein solches, gemeinschaftlich finanziertes und nicht privates Medium an sich. Über die Inhalte wird oder Muss nach einer Ablehnung diskutiert werden, das ist nach einer Annahme schlicht und ergreifend nicht möglich, weil es dann keine SRG in dieser Form mehr gibt.
      10 0 Melden
    • Urs457 28.01.2018 14:08
      Highlight @Felix Escher Abonnieren Sie doch das neue Weltwoche Daily TV von Roger Köppel. Kostest nur CHF 192.–. Ich denke das reicht für Sie.
      8 0 Melden
  • Majoras Maske 27.01.2018 12:00
    Highlight Endlich spricht das Mal jemand aus und vor lauter SRG-Bashing war das ja leider noch nie ein Thema. Wenn die No Billag durch kommt, haben diese Bubi-Inititianten gar keine Mitsprache. Die Räte können tun, was sie wollen. Für die Lügen und die Unlogik, die sie vermutlich so dreist verbreiten wie das noch nie Initianten taten, müssen sie wie die Brexiters ja keine Verantwortung übernehmen. Tatsächlich ist jedes Ja eines zu viel, denn das könnte Politiker zukünftig dazu inspririeren, noch dümmere und schädliche Initiative einzureichen nur um sich eine Wählerbasis heranzuzüchten.
    92 20 Melden
  • dondor 27.01.2018 11:59
    Highlight Gibts hier ein paar Schlaue die argumentieren können. Ich wünsche mir eine Argumentation der Vernunft und nicht der Hierarchie.
    18 25 Melden
    • Echo der Zeit 27.01.2018 12:32
      Highlight Erklären sie sich ?
      20 5 Melden
    • Spooky 27.01.2018 13:18
      Highlight @dondor
      Bist du neu auf Watson?
      Auf Watson gibt es nur Schlagabtausch.
      13 39 Melden
    • klugundweise 27.01.2018 13:42
      Highlight Ziel ist nicht der freie Markt sondern ein Medienmonopol für ein paar rechts aussen stehende Miliardäre. Wollen Sie das?
      37 9 Melden
    • dondor 27.01.2018 13:45
      Highlight @Spooky: Schon lange. Ich gebe halt die Hoffnung nie auf. Kinder sind eigentlich sehr lernfähig und wenn man Sprache, Stil und Aussagen so anschaut, kann man schon zum Schluss kommen das sich hier eher Kinder rumtreiben.
      @Echo: Lesen sie die Kommentare?
      5 31 Melden
    • Echo der Zeit 27.01.2018 14:46
      Highlight Ja mach ich - Im Gegenteil zu ihnen.
      "Kinder sind eigentlich sehr lernfähig und wenn man Sprache, Stil und Aussagen so anschaut, kann man schon zum Schluss kommen das sich hier eher Kinder rumtreiben" Erwarten sie das man sie für Erst nimmt bei solchen Kommentaren - Ist das die Sprache die sie auch wählen wenn sie nicht Online sind ? Oder ist es einfach Frustabbau ? I
      25 5 Melden
    • Firefly 27.01.2018 15:46
      Highlight "Ich wünsche mir eine Argumentation der Vernunft und nicht der Hierarchie. "

      "Kinder sind eigentlich sehr lernfähig und wenn man Sprache, Stil und Aussagen so anschaut, kann man schon zum Schluss kommen das sich hier eher Kinder rumtreiben."

      15 1 Melden
    • Haiderfroh 27.01.2018 16:08
      Highlight @klugundweise
      Darum befürwortest Du den Erhalt des linken, monopolistischen Staats(propaganda)senders SRG?
      Ich will überhaupt kein Sendermonopol. Darum will ich die SRG abschaffen. Darum sage ich ja zur No-Bllag-Initiative.
      Ja zur Meinungsvielfalt - Nein zur SRG !!!
      9 37 Melden
    • Steely Dan 27.01.2018 17:24
      Highlight @dondor: ich lese leider kein Argument von Dir. Habe ich was übersehen?
      10 0 Melden
    • SemperFi 27.01.2018 19:20
      Highlight @Haiderfroh: Drei populistische Falschaussagen in einem Satz -Respekt!
      13 0 Melden
  • ricardo 27.01.2018 11:49
    Highlight Noch eine Umfrage...
    38 22 Melden
  • Rookie 27.01.2018 11:06
    Highlight Nie zuvor hat sich Watson so klar linkslastig ausgezeichnet!! Ich bin raus hier...
    59 309 Melden
    • evand 27.01.2018 11:18
      Highlight Die Initiative polarisiert. Bei 20min ist es gerade umgekehrt.
      137 11 Melden
    • Oban 27.01.2018 11:42
      Highlight Und genau das ist auch das Thema bei der SRG Diskussion, diese haben Ausgewogen zu informieren, findet jemand das sei nicht so kann er sich beim Ombutsmann melden und dieser prüft einen möglichen Verstoss.
      Private Medien wie Watson, 20Min, Weltwoche oder WOZ können so Links- oder Rechtslastig sein wie sie wollen solange sie nicht gegen Gesetze verstossen. Und genau darum braucht es Sender die weder am Geldtropf von Interessenvertreter hangen noch anfällig auf politische Einflussnahme sind.
      114 11 Melden
    • supremewash 27.01.2018 12:00
      Highlight Tschüss
      69 10 Melden
    • Wandervogel1 27.01.2018 12:03
      Highlight Ist man linkslastig, wenn man Libertäre und ihre abstrusen Ideen wie die No Billag-Initiative kritisiert? Sicher nicht. Alle Rechtsaussen und SVPler sollten wieder einmal ihren politischen Kompass neu eichen. Links von der SVP ist noch lange nicht Links. Dort politisiert die FDP und die Mitteparteien.
      126 18 Melden
    • Aaaaaarrghh 27.01.2018 12:27
      Highlight Wetten, du kommentierst doch noch hier?
      29 5 Melden
    • scheppersepp 27.01.2018 12:47
      Highlight Wünsche dir viel Spass auf 20 min.
      40 5 Melden
    • lagaffe 27.01.2018 13:17
      Highlight Und tschüss....
      33 6 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 13:22
      Highlight Zum Glück plappern nicht alle rechtsnationales oder libertäres Zeug nach
      33 7 Melden
    • tzhkuda7 27.01.2018 14:02
      Highlight Schon gut Rookie, kann dich verstehen ab gewissen Leuten hier wie beispielsweise Lowend, die aus der linksten der linken Ecke kommen ;-)

      Aber als SVP Wähler sage ich dir, diese Initiative ist wirklich äusserst Gefährlich. Es geht um alles, oder nichts.

      Meine Familie ist sehr konservativ, dennoch ist das SRF auch bei uns ein wichtiger Bestandteil des Abendprogramms (Tagesschau, 10 vor 10, Kassensturz, Arena etc.)

      Merke allgemein, dass ich vermehrt die Linke Seite unterstütze, die Rechte ist aber auch so furchtbar unsympathisch bei dieser Initiative und die Pläne B/C ja nur noch lächerlich

      42 8 Melden
    • Dain StenDer 27.01.2018 14:28
      Highlight Super wenn jede Bubble nur noch aus Gleichgesinnten besteht gell?
      26 2 Melden
    • Moelal 27.01.2018 15:08
      Highlight Stört das jemanden hier? Ist ja lustig. Wenn man gegen eine rechtslastige nicht durchdachte Initiative ist, ist man per Definition links? Das ist doch eine extrem einfache Argumentation. Offenbar sind rund 60% der CH Bürger links......
      33 3 Melden
    • Elderwand 27.01.2018 15:13
      Highlight Hauptsache einfach gell.
      38 1 Melden
    • α Virginis 27.01.2018 19:57
      Highlight @Rookie, Sie argumentieren ganz nach SVP-Manier, da müssen Sie sich nicht wundern, dass alles Andere links von Ihrem Standpunkt ist.
      9 1 Melden
  • dondor 27.01.2018 11:03
    Highlight Ich schaue nie fern! Nie! Besitze keinen Fernseher noch höre ich Radio. Ich bezahle für Netflix. Das ist die einzige Unterhaltung dieser Art die ich mir gönne. Ab und an ins Kino aber da bezahle ich ja auch. Weshalb zum Geier sollte ich jetzt Billag bezahlen?? Fantasieargumente zählen nicht.
    64 234 Melden
    • trio 27.01.2018 11:35
      Highlight Der Vorschlag No-Strassen Initiative zeigt doch gut auf, was sonst noch daran hängt. Ich habe kein Auto, warum also mitbezahlen? So einfach ist es nicht.
      Die Billag (SRG) fördert einheimische Künstler, unabängige News, produziert preisgekrönte Dokus, fördert unsere Sprachvielfalt um nur einige Punkte zu nennen. Wer denkt, private Unternehmen lösen das besser und günstiger, träumt!
      179 22 Melden
    • demokrit 27.01.2018 11:36
      Highlight Da haben Sie recht: Für eine Gebühr fehlt bei Ihnen die Konkrete Gegenleistung. Für eine Steuer fehlt Kausalität, Äquivalenz und die Verfassungsgrundlage.
      25 73 Melden
    • grumpy_af 27.01.2018 11:42
      Highlight @trio: Ich sehe die Paralellen im Vergleich (und ich stimme Nein) aber von Strassen hängt ein wenig mehr ab als von irgendwelchen Mundart-Rappern.
      35 23 Melden
    • dondor 27.01.2018 11:46
      Highlight @trio. Nicht ihr ernst? Sie vergleichen die Notwendigkeit einer Verkehrsinfrastruktur mit der SRG. Kommt ihnen das nicht gschpässig vor. Wenn die No-Billagleute kurz denken, müssen das nicht alle nachmachen. Ich hab übrigens bereits erwähnt, dass Fantasieargumente nicht gelten. Ich bitte Sie.
      24 52 Melden
    • demokrit 27.01.2018 11:47
      Highlight Autobahnabgaben werden als Gebühren eben genau verursachermässig über Autovignetten erhoben. Dito Motorfahrzeug"steuer" (die aber eine Gebühr ist). Die Mineralölsteuer hat als Verbrauchersteuer im Gegensatz zur Billagabgabe eine notwendige Verfassungsgrundlage.
      23 24 Melden
    • Oban 27.01.2018 11:47
      Highlight Weil es in der Welt nicht einfach nur Ich, Ich, Ich gibt.
      Wo denken sie kommt ein Grossteil des Contents von Netflix her, viele dieser Serien und Dokus wurden auch von Gebührenfinanzierten Sender produziert, unter anderem auch von der SRG, man stelle sich vor jeder würde so denken wie sie, es würde ein massiv kleineres Angebot geben.
      51 13 Melden
    • dondor 27.01.2018 11:47
      Highlight Nachschlag. Kunst ist nicht gleich Folklore. Dieses Wissen geht den Meisten ab.
      12 42 Melden
    • Majoras Maske 27.01.2018 12:06
      Highlight Warum sollte jemand mit jemandem Mitleid haben, der sich nur Netflix und Kinos gönnt und partout nichts von der SRG wissen will? Ich will auch nicht zur Armee und zahle Jahr für Jahr den Ersatz und heule auch nicht herum dass ich dort gemolken werde. Ausserdem brauchen die meisten Menschen weder Netflix noch Kino weil man eh alles streamen kann... Wobei das nicht für SRG Inhalte gilt.
      64 13 Melden
    • dondor 27.01.2018 12:21
      Highlight @Majoras Maske: Was meinen sie genau??
      3 14 Melden
    • dondor 27.01.2018 12:25
      Highlight @Oban: Ich schaue keine Dokus. Das ist für Menschen die Bibliotheken nicht kennen. Nennt man Infotainment. Ist nicht mein Ding. Welche Sendungen auf Netflix werden von Gebührenzahlern finanziert?
      Und das ICH, ICH, ICH gilt dann auch für die SRGMenschen und "Künstler"oder sind die gleicher als andere?
      13 26 Melden
    • dondor 27.01.2018 12:31
      Highlight @Falco: Darf ich mein Geld verbraten so wie ich will oder soll ich das zuerst mit ihnen absprechen?
      12 21 Melden
    • Echo der Zeit 27.01.2018 12:41
      Highlight dondor: Folklore gibt's auch bei der SRG - Meine Grossmutter hörte immer Radio - Später im Altersheim schätzte sich das Fernsehprogramm sehr - wie es sehr viele Alte Leute und Ja auch Jung machen. Wenn sie nur Ich Ich und nochmal Ich sagen - dann bringt ihnen das auch keine Zufriedenheit. Beim SRG gibt es auch vieles was mich Stört - doch im vergleich zu anderen Ländern bin ich sehr froh und auch Stolz das wie so einen Dienst in der Schweiz noch haben.
      29 10 Melden
    • dondor 27.01.2018 12:52
      Highlight @Majoras: Du willst für Leistungen nichts bezahlen (streaming), vergleichst die Notwendigkeit einer Armee mit SRG und weisst auch gleich was Menschen wollen/brauchen. Dem Text entnehme ich dass auch du in einem absoluten Blindflug unterwegs bist. Wenn ich mir die Kommentare und Antworten so anschaue, werde ich umgehend zum Antidemokraten.
      9 24 Melden
    • trio 27.01.2018 13:13
      Highlight @dondor
      Ich Vergleiche nicht die Strassen mit der SRG, sondern die Art und Weise der Argumente. Schliesslich kann der Strassenbau und Unterhalt auch privatisiert werden, der Markt regelt das schon ;)
      Und ob unser Strassennetz wichtiger als unabhängige Information ist, darüber lässt sich diskutieren. Ein krasses Beispiel: Mit einer unabhängiger und neutraler Berichterstattung wäre Hitler sicher nicht so gross geworden und Deutschland hätte bestimmt nicht so einen Krieg begonnen. Auch heute lenken Fake News Abstimmungen und Wahlen.

      Die Argumente ich aufgezählt habe sind also Fantasieargumente?
      32 7 Melden
    • Beggride 27.01.2018 13:21
      Highlight @dondor
      Es gibt viele Dinge, die man alleine vesitzen kann, wie ein Netflixabo, ein Auto, ein Fernseher oder ein Haus.
      Doch da gibt es noch Dinge, die DICH DICH DICH beeinflussen, auch wenn du es nicht brauchst: Strassen für wichtige Transportwege, Militär für die Landessouveränität oder eben BILDUNG, was wichtig ist für eine Demokratie gerade unsere und dazu gehört neutrale Beobachtung und Bewertung der Fakten. "Es gibt auf Dauer nur etwas, was teurer ist als Bildung, keine Bildung" JFK
      28 6 Melden
    • trio 27.01.2018 13:27
      Highlight @demokrit
      Die Abgaben der Autobahnvignette decken also unser gesamtes Strassennetz? Plus die dazugehörende Kosten wie Lärmschutz, Umweltverschmutzung, medizinische Versorgung bei Unfällen, Folgen der Luftverschmutzung? Nicht schlecht, wusste nicht, dass dort so effizient gearbeitet wird. Vielleicht ersetzen wir besser die SRG durch Implenia, dann kostet die Billag Fr. 11.50

      *Achtung Ironie ;)
      24 5 Melden
    • dondor 27.01.2018 13:41
      Highlight @Echo der Zeit: Sie haben mich missverstanden. Ich meine damit, dass diese beiden Begriffe oft und gern verwechselt werden. Meistens reden sie hier von Kultur aber meinen Folklore. Beides ist weder gut noch schlecht. Ist einfach nicht das Selbe.
      4 10 Melden
    • dondor 27.01.2018 14:17
      Highlight @trio: Der Implenia Witz ist gelungen. Aber zu oben: Sind tatsächlich einfach Behauptungen. Sie unterstellen der SRG Unabhängigkeit. Fragwürdig. Sie behaupten, dass in der Vergangenheit dies und das passiert wäre wenn. Mehr Behauptung und weniger Argument geht nicht.
      @Beggride: Als ganz ehrlich, aber hier sind eher diejenigen die für die SRG Schreien und wohl auch deren Programme schauen die ungebildeten. Seit wann denken sie passiert durchs Fernsehen Bildung. Da ist echt was falsch gelaufen bei ihnen, denn das Eine hat mit dem Anderen rein gar nichts zu tun.
      9 20 Melden
    • Echo der Zeit 27.01.2018 14:32
      Highlight dondor: Vielleicht sollten sie nicht so viel Glanz und Gloria schauen - Sie kennen das Angebot von der SRG überhaupt nicht , sonst würden sie nicht sowas behaupten. Der Privatdetektiv R - John Difool hätte an vorderster Front gegen No Billag gekämpft - Ich Liebe die Comics, und kenne sie auch nur dank dem SRG.
      17 7 Melden
    • Beggride 27.01.2018 14:50
      Highlight @dondor
      Klar bildet man sich prinzipiell nicht in erster Linie im TV (ich zumindest nicht). Trotzdem finde ich es wichtig, dass man diesen Aspekt anschaut, denn andere Leute tun das, auch im Bezug zu Politik, was in der Gesellschaft für alle spürbare Veränderungen gibt. Und gerade in der Politik ist es wichtig, dass jedes Thema neutral betrachtet wird. Durch ausgeglichene Medien wären viele Diktaturen dieser Welt nicht mehr vorhanden, was doch auch positiv wäre...
      @bond
      Da unterstütze ich dich (zum Teil).
      Man sollte diese Vergleiche nicht als Argument sehen sondern nur als Veranschaulichung.
      10 2 Melden
    • trio 27.01.2018 15:02
      Highlight @J.S. Bond
      Ich finde diesen Vorschlag durchaus gelungen. Allerdings hat die SSB ein viel höhres Bugdet, die Gebühr wäre also einiges höher als 365.- und dir Wirtschaft müsste auch mehr bezahlen.
      12 1 Melden
    • dondor 27.01.2018 15:11
      Highlight @Echo der Zeit: Touché. John Difool!!! Genial die Arbeiten von Jodorowsky und auch Moebius. Eine Meier hat mal über Jodorowsky geschrieben. Aber nicht schön, sehr oberflächlich und hat sich nur dem Schein nach mit ihm befasst. Wenn ich das über ihn wüsste was mir die Medien servieren, dann wüsste ich nichts über ihn.
      6 8 Melden
    • trio 27.01.2018 15:11
      Highlight @dondor
      Immerhin kann sich bei der SRG jeder bei der Ombudsstelle beschweren, sollte in seinen Augen unausgewogen berichtet werden. Das ist doch schon ziemlich unabhängig.
      16 3 Melden
    • undduso 27.01.2018 15:14
      Highlight @dondor
      Dann melde dich bei der Billag und sag das denen, dann musst du nur noch die Hälfte bezahlen.
      Dich um die Radiogebühr zu drücken geht jedoch kaum, da beinahe jeder ein entsprechendes Empfangsgerät besitzt.
      9 4 Melden
    • dondor 27.01.2018 15:25
      Highlight @trio: Ist ein Punkt. Das mit der Ombudsstelle. Aber auch hier, Ombudsstellen sind meistens recht Zahnlos.
      2 13 Melden
    • α Virginis 27.01.2018 15:26
      Highlight @dondor: "Ich schaue keine Dokus. Das ist für Menschen die Bibliotheken nicht kennen." Hmmm... in welchem Jahrhundert leben Sie?

      Ausserdem: WENN Sie mal Dokus sehen würden, wüssten Sie, welche Qualität die Reportagen und Dokus der SRG haben. Das ist ein komplett anderes Niveau als der Schrott von Sat1 oder Pro7 oder irgend welchen privaten Sendern, siehe DOK zum Beispiel.

      Ausserdem findet man in der Bibi keine aktuellen Informationen oder Reportagen (Kassensturz, 10 vor 10, Rundschau etc.), die sich um Schweizer Inhalte kümmern.

      Leider kann man gegen Hollywood-Optik kaum was tun.
      19 3 Melden
    • dondor 27.01.2018 15:34
      Highlight @Virginis: Sie verstehen meine Aussage nicht. Bildung ist anstrengend, schwierig und passiert nicht nebenher. Das Medium Fernsehen ist dazu überhaupt nicht geeignet, Qualität der Dokus hin oder her.
      Sich bilden ist eigentlich per se anstrengend. Wenn sie die Anstrengung nicht mögen aus Informationen Wissen zu formen, dürfen sie gern bei ihren Dokus bleiben und mich einen weiss nicht was schelten.
      4 16 Melden
    • Firefly 27.01.2018 15:52
      Highlight Weil du nicht allein bist auf der Welt und dir die Gemeinschaft andere Dinge wie Sicherheit, Gesundheit und Infrastruktur bietet ohne die du alleine niemals überleben könntest.

      Du solltest dich nicht fragen, was die Gemeinschaft für dich tun kann sondern du solltest dich fragen, was du für die Gemeinschaft tun kannst.
      16 1 Melden
    • Beggride 27.01.2018 16:21
      Highlight @dondor
      Du musst lernen, dass deine Weltanschauung nicht die einzig wahre ist.
      Ich zum Beispiel höre gerne Hörbücher/Youtubevideos, um mich neben dem Erledigen anderer Dinge noch zusätzlich weiterzubilden.
      13 2 Melden
    • Majoras Maske 27.01.2018 16:38
      Highlight dondor: Nein, ich kaufe mir meine Filme auf Bluray, weil ich gerne für mein ausgegebenes Geld etwas "handfestes" erhalte. Darum sind Netflix und Spotify für mich auch ein Graus, weil man zwar ständig zahlt, aber am Ende doch nichts hat. Und Gratisstreams sind nun mal Realität, wer den ganzen Service Publique via Werbung finanzieren will, muss sich fragen, ob diese Werbeeinnahmen nicht mal wegbrechen?
      Ich vergleiche nicht die SRG mit der Armee sondern möchte darauf hinweisen, dass die Armee eine wesentlich grössere finanzielle Belastung ist und die Zahler ohne öffentliche Opferhaltung zahlen.
      13 3 Melden
    • Makatitom 27.01.2018 16:58
      Highlight Beispielsweise, damit deine gehörlose Bekannte die Sendungen untertitelt anschauen kann. Oder damit dein sehbehinderter Kumpel eine Bildbeschreibung erhält. Oder damit der rätoromanische Freund deiner vielleicht vorhandenen Tochter ausgewogene Informationen in seiner Miuttersprache erhält. Nennt sich Solidarität und erscheint nicht im Herrliberg-Handbuch für Egoisten
      16 5 Melden
    • demokrit 27.01.2018 17:07
      Highlight Untertitel sind wie jede andere Behinderung Sache der IV und neuen Technologien. Sie hat überhaupt nichts mit der SRG zu tun. Das ist ein populistisches Pseudoargument.
      4 17 Melden
    • α Virginis 27.01.2018 17:12
      Highlight @dondor: Hmmm.... "Bildung ist anstrengend, schwierig und passiert nicht nebenher" ist eine Aussage eines Menschen, der sich selbst sehr schwer tut mit dem Verständnis dessen, was er sieht, liest oder was so läuft in der Welt.

      Ausserdem haben Sie zudem meine Aussage nicht verstanden, tut mir Leid. Schon mal eine DOK Sendung gesehen? Nicht? Naja, da kann man ja behaupten, was man will, so frei nach Pipi Langstrupfs Motto: "Ich mach mir die Welt so, wie sie mir gefällt", abe eben, ich denke, das ist sehr schwer zu verstehen, oder?
      8 1 Melden
    • Steely Dan 27.01.2018 17:26
      6 1 Melden
    • Makatitom 27.01.2018 18:21
      Highlight Die IV kann und wird da nicht helfen, wieso auch. Grundversorgung der Bevölkerung mit Infos, Unterhaltung und Sport ist schliesslich nicht deren Aufgabe, und benenne doch mal deine neuen Technologien. Ausserdem hat die IV kein Geld für das, denn das brauchen sie für eure Sozialdetektive. Also, schön an die eigene Nase fassen in Sachen Pseudoargument
      9 2 Melden
    • SemperFi 27.01.2018 19:29
      Highlight @demokrit: Die IV soll also schauen, dass in Zukunft Blocher-TV untertitelt wird? Die Argumente werden immer dämlicher...
      14 0 Melden
    • α Virginis 27.01.2018 19:46
      Highlight Gute Idee! Die IV, AHV und das Sozialamt sollen doch die SRG finanzieren, sind ja schliesslich vor allem Alte, Kranke und Arme, die vorm Fernseher sitzen... [/irony end]

      Sorry, @demokrit, aber einen solchen Vorschlag zu machen ist schon ein wenig zu kurz gedacht und entspricht genau den von Ihnen erwähnten "populistischen Pseudoargumenten", wie sie an vielen Stammtischen zu hören sind.
      8 1 Melden
    • demokrit 28.01.2018 11:00
      Highlight Die IV ist in der Schweiz für die Behinderteninklusion und Bereitsstellung von entsprechenden Technologien (vom Braillereader bis zum Hörgerät) zuständig und nicht die SRG. Ist so.

      @Makatitom: Das Feld nennt sich "Natural Language Processing", funktioniert auf Youtube in Englisch bereits extrem gut und das ist bloss ein allgemeines Anwendungsmodell, nicht der Forschungsstand.
      1 4 Melden
  • Christo 27.01.2018 10:52
    Highlight Etwas ärgert mich: Der Satz „Ein kleiner Denkzettel für die SRG wäre ja nicht schlecht gewesen.“ Der Autor hat sich also überlegt, „Ja“ zu stimmen, um der SRG einen Denkzettel zu verpassen. Nicht, weil er sie abschaffen möchte. Wir müssen aufhören, die Demokratie für Denkzettel zu missbrauchen. Eine Abstimmung ist keine Meinungsäusserung. Sondern ein Entscheid. Und wer „Ja“ hinschreibt, übernimmt die Verantwortung für die Folgen seines Handelns. In diesem Fall: die Zerstörung der SRG und vieler Privater Stationen. Für Denkzettel gibt es Artikel, Kommentare, Leserbriefe, Posts auf Twitter.
    1160 97 Melden
    • demokrit 27.01.2018 11:11
      Highlight Wenn das Parlament seine Arbeit wie beim Thema SRF einfach verweigert, ist ein Denkzettel durchaus angebracht, zumal die Parlamentarier genau für diese Arbeit bezahlt werden. Zweitens besteht und das ist nun einmal ein Fakt keine Verfassungsgrundlage für eine Steuer. Wer eine solche findet, kann Sie mir gerne vorlegen.
      43 106 Melden
    • Gurgelhals 27.01.2018 11:13
      Highlight Sehe ich inzwischen auch so. In repräsentativen Demokratien, wo man alle vier Jahre mal einer Partei die Stimme geben darf, kann man das Protestvotum ja noch verstehen (aber auch dort ist es nicht wirklich hilfreich). Aber in der Schweiz, wo ganz konkret über jedes halbwegs wichtige Geschäft das Volk befragt wird, sind abstrakte Denkzettel-Voten sinnlos und zeugen von einem Mangel an staatsbürgerlicher Verantwortung. Entweder findet man eine Vorlage gut und nimmt sie an, man findet sie schlecht und lehnt sie ab, oder man hat eine bessere Idee und lanciert selber ein konkretes Volksbegehren.
      140 10 Melden
    • trio 27.01.2018 11:43
      Highlight @J.S. Bond
      Wer ist uns? Doch nicht etwa das Volk oder? Da gehöre ich nähmlich auch dazu, und ich fühle mich in der Billag-Frage überhaupt nicht ignoriert. Ich hoffe einfach auf möglichst viele Nein Stimme nund eine starke SRG danach.
      66 28 Melden
    • Wandervogel1 27.01.2018 12:07
      Highlight Artikel 93 der Bundesverfassung überträgt die Gesetzgebung über Radio und Fernsehen dem Bund. Mit dem Bundesgesetz über Radio und Fernsehen RTVG hat der Bund die gesetzliche Grundlage auch für die Gebühren geschaffen. Die Revision des RTVG wurde vom Volk 2015 angenommen.
      31 4 Melden
    • Majoras Maske 27.01.2018 12:09
      Highlight Wenn man mit der Arbeit des Parlamentes nicht zufrieden ist, muss man eben andere Parteien wählen. Und die anderen, die zuufrieden sind, wählen noch mal die Gleichen. So läuft die Demokratie. Mit "Denkzettel" wird man nur von irgendwelchen Politikerjinstrumentalisiert.
      26 7 Melden
    • Aaaaaarrghh 27.01.2018 12:37
      Highlight @Bond und demokrit: Ich werde diese Argumentation wohl nie verstehen. Wieso muss man, wenn die Politik anscheinend ihre Arbeit nicht macht, direkt zum anderen Extrem und diese radikalen alles-oder-nichts-Initiativen machen? Das ist nur fauler, einfacher Reaktionismus. Etwas konstruktives erarbeiten wäre dann wieder zu viel Aufwand.

      Finde es langsam schlimm, das auch Parteien immer mehr mit Initiativen arbeiten als im Parlament. Dort wo sie reingewählt wurden.
      32 5 Melden
    • din Vater 27.01.2018 13:28
      Highlight @Demokrit
      BV 93 Abs. 3 sagt: "Die Unabhängigkeit von Radio und Fernsehen sowie die Autonomie in der Programmgestaltung sind gewährleistet."
      Das stellt für mich eine Verfassungsgrundlage dar. Wie wie willst du die Unabhängigkeit sonst gewährleisten als über eine Steuer oder Gebühr? Es heisst ja immer, wer zahlt, befiehlt und wenn jeder zahlt, dann gibt es keine Abhängigkeiten bzw. jeder befiehlt.
      27 8 Melden
    • trio 27.01.2018 13:50
      Highlight @J.S. Bond
      Auch ich hinterfrage vieles (unter anderem auch die Billag/SRG). Deswegen unterstütze ich noch lange keine Schwachsinns-Initiativen, welche dekonstruktiv und zerstörerisch sind, nur um ein Zeichen zu setzen. Immerhin leben wir in der Schweiz und können für (fast) alles demonstrieren und abstimmen.
      Oder mit Glück sogar einen Politiker (bis zum Bundesrat) im Zug antreffen und mit ihm diskutieren ;)
      19 5 Melden
    • Anonymous222 27.01.2018 15:54
      Highlight Das stört mich gerade, dass wir alle den Abstimmungszirkus mitmachen und danach nicht mal die Meinung vom Volk wissen.
      Anstatt nur eine Ja/Nein Wahl wäre eine Zielprozentwahl mit zum Beispiel 7 Auswahlkästchen von absolutem NEIN über NEUTRAL bis absolutem JA viel spannender um zu verstehen in welche Richtung die Politiker Vorlagen erarbeiten sollten...
      Ziemliche Verschwendung unsere Demokratie, nicht?!
      9 2 Melden
    • Firefly 27.01.2018 15:56
      Highlight @J.S. Bond "Solange die Politik uns ignoriert" wer ist uns?
      13 1 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 16:39
      Highlight @bond Es gibt ein Mitbestimmungsrecht im Land, es gibt die Möglichkeit in die Politik zu gehen. Wenn einem was nicht passt, egal was, dann wartet man nicht bis man gebeten wird was zu tun, sondern unternimmt selber etwas
      Oder wurdest du zum Job gebeten?
      Ich mag diese Opferhaltung nicht. Wenn dich was stört, werde aktiv und tue was dagegen.
      17 2 Melden
    • demokrit 27.01.2018 16:57
      Highlight @trio: Die Abgaben der Autobahnvignette decken das Autobahnnetz. Tatsache ist, dass alle Gebühren und Steuern (von der CO2-Abgabe abgesehen, die ebenfalls hinterrücks eingeführt wurde) in der Verfassung verankert sind. Das ist bei der Billagsteuer nicht der Fall, ist aber eine zwingende Voraussetzung.

      @din Vater: Die Unabhängigkeit ist natürlich keine Grundlage für eine Besteuerung sondern bloss der Leistungsauftrag an die SRG, den der VR zu erfüllen hat. Diesem Leistungsauftrag kommt die SRG im Übrigen schlecht nach, sonst hätten nicht zahlreiche Moderatoren Abstimmungskampf betrieben.
      8 11 Melden
    • demokrit 27.01.2018 17:04
      Highlight @Wandervogel1:
      "Artikel 93 der Bundesverfassung überträgt die Gesetzgebung über Radio und Fernsehen dem Bund. Mit dem Bundesgesetz über Radio und Fernsehen RTVG hat der Bund die gesetzliche Grundlage auch für die Gebühren geschaffen. Die Revision des RTVG wurde vom Volk 2015 angenommen."

      Falsch: Jede Steuer muss zwingend in der Schweizer Bundesverfassung verankert sein:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Steuerrecht_(Schweiz)#Verfassungsm%C3%A4ssige_Grunds%C3%A4tze
      5 8 Melden
    • Steely Dan 27.01.2018 21:27
      Highlight Wie wäre es, wenn all die besorgten Wutbürger einfach in die Beiz einen hinter die Binde kippen gehen und aufs Abstimmen verzichten, um ein möglichst deutliches Zeichen zu setzen? Wäre allemal besser als etwas zuzustimmen, hinter dem sie gar nicht stehen können, nur um "die da oben zu ärgern". Stimmabstinenz ist auch ein Zeichen!

      Und manchmal frage ich mich halt schon, wer all die Leute in die Parlamente wählt...
      9 2 Melden
    • demokrit 28.01.2018 10:51
      0 3 Melden
    • Aaaaaarrghh 28.01.2018 12:54
      Highlight @Steely Dan: Der letzte Satz triffts. Finde es bedenklich, wieviele Rechte immer noch dem "Die da oben machen nichts!"-Argument der SVP aufsitzen, obwohl die SVP die Mehrheit im NR, von jeden Bürgern selbst reingewählt. Absoluter Widerspruch. Habe deshalb das Gefühl, das Initiativrecht wird einfach dafür gebraucht, um das Parlament zu umgehen...
      4 1 Melden
    • demokrit 28.01.2018 16:14
      Highlight Die SVP hat die Mehrheit im NR? Wäre mir neu.
      0 4 Melden
    • Aaaaaarrghh 28.01.2018 19:41
      Highlight @demokrit: Ich meine im Vergleich zu den anderen Parteien. Zusammen mit FDP (101 von )hat Rechts auf jeden Fall die Hälfte +1. Anstatt rumzuschreien, die "da oben" machen nichts, müsste man gewisse Leute dort Mal auswechseln, wenn sie mit mit diesem Anteil nichts zustande bringen.
      4 0 Melden
    • DerTaran 29.01.2018 08:10
      Highlight Wenn es nur um das SF gehen würde, dann hätte ich wohl Ja gestimmt. Da die Initianden aber so schlau waren, das Ganze zur Grundsatzfrage zu machen, stimme ich Nein.
      Wenn die SRG aber jetzt nicht reagiert dann wird sie in 4-5 Jahren beim nächsten Versuch der Bilaggegner wohl abgeschafft.
      Also doch Denkzettel-Wahl braucht es, es wäre aber gut, wenn sowas institutionalisiert werden könnte und man dafür nicht mit dem Feuer spielen müsste.
      0 2 Melden
    • virus.exe 30.01.2018 09:01
      Highlight Hat ja auch super funktioniert in den letzten Jahren. Ist ja nicht so, als dass erst seit ein paar Monaten über die SRG mit ührem Ü65 Programm gewettert wird. Irgendwann überläuft jedes Fass.
      Jedoch hätte auch ich mich über einen gemässigten Gegenvorschlag gefreut. Und nicht diese Schwarz - Weiss Abstimmung, der wir uns nun gegenübersehen.
      2 0 Melden
  • TanookiStormtrooper 27.01.2018 10:52
    Highlight Vielleicht müssen die Hürden für Initiativen mal etwas erhöht werden. Kann ja nicht sein, dass wir jetzt jedes Mal über Schwachsinn abstimmen müssen, den sich ein paar Typen bei einer druchzechten Nacht ausgedacht haben...
    737 123 Melden
    • TanookiStormtrooper 27.01.2018 11:24
      Highlight Es geht mir eher darum, den Geisteszustand der Initianten zu überprüfen. Offenbar wissen die in diesem Fall selbst nicht, was sie wollen. Erst wollen sie dass der Staat keine Sender mehr fördert und jetzt sollen Steuergelder (keine Gebührengelder) dafür aufgewendet werden. Erst weniger Staat jetzt eigentlich mehr als vorher. Die seltsame Logik von libertäten Vollpfosten wird nur noch dadurch getoppt, dass wir unsere Skirennen ja auch im ORF sehen können... Sollen die Ösis doch für uns bezahlen... Die Initianten sind entweder asozial oder geistesgestört... 🤪
      83 15 Melden
    • Fussballfan1999 27.01.2018 11:36
      Highlight Ich denke, wenn eine Initiative gut ist, ist kaum eine normale Hürde zu hoch. Daher finde ich auch, dass die Hürde höher sein muss.
      35 10 Melden
    • Töfflifahrer 27.01.2018 11:48
      Highlight Das überlegt man sich schon eine Weile, aber die SVP und Teile der SP bekämpfen dies vehement. Dem Stimmvolk zu verkaufen, dass die Hürden für ihre Mitsprache zu erhöhen ist, ist dabei wohl auch nicht gerade einfach.
      Dabei lässt man dan gerne ausser Acht, dass die Stimmenanzahl nicht mit der Stimmberechtigtenanzahl gestiegen ist, sonder seit langem auf diesem Niveau verbleibt.
      10 2 Melden
    • Oban 27.01.2018 11:51
      Highlight Es ist leider so das sich Aufgrund des RTVG wir Schweizer uns das Recht herausnehmen, alkes was unserer Grenze Empfangbar ist auch ins Kabelnetz einzuspeisen und somit die Grössten TV- Schmarotzer in Europa zu sein.
      9 8 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 11:51
      Highlight Denke ich auch. 10% der stimmberechtigten Bevölkerung wäre angemessen
      10 11 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 27.01.2018 11:56
      Highlight Ist es soo ein grosser Aufwand für Sie? Einfach nicht stimmen, wenn dir ne Initiative zu blöd ist. Genau das ist das wichtige an unserer Demokratie! Wir sind das einzige Land, das über jeden Schwachsinn abstimmen kanm und so soll es auch bleiben.
      18 12 Melden
    • TanookiStormtrooper 27.01.2018 12:26
      Highlight @Sebastian
      Es geht mir nicht um meinen Aufwand. Aber dieser unüberlegte Schwachsinn wird jetzt von den Initianten wohl auch nur noch durchgezogen, weil es für einen Rückzug zu spät ist. Wie gesagt, das Ganze war von Anfang an eine schlecht durchdachte Bieridee. Es gäbe hier weit wichtigere Probleme, über die ich gerne abstimmen würde, aber seit Wochen wird nur über diesen dämlichen Furz von diesen offenbar überforderten Typen gesprochen... Argumente wie "wird eh nicht so umgesetzt wie wir es geschrieben haben" sind einfach nur peinlich. Dann lasst es doch einfach ganz sein... 🙄
      18 6 Melden
    • Palatino 27.01.2018 13:33
      Highlight Woher wissen wir eigentlich, dass die Geschichte mit den Studis stimmt? Eine solche Initiative samt Unterschriftensammlung ist ein logistischer und finanzieller Kraftakt, welcher auch grössere Parteien und Verbände an ihre Grenzen bringt. Zudem passt die Initiative nur zu gut zu den politischen Zielen der Biglers, Ricklis und Köppels...
      16 6 Melden
    • alingher 27.01.2018 13:49
      Highlight Jo, aus den Universitäten ertönt schon seit Jahrzehnten der Ruf nach einer Reform der Volksrechte. Nicht nur, dass wir über jede Bieridee abstimmen müssen, welche von 10 Turnvereinen unterschrieben wurde - die Bieridee steht dann auch direkt in der Verfassung.

      Nur wird halt jeder Reformvorschlag von den Kreisen niedergeschrien, die meinen, dass die Unterschriftenzahlen so vom heiligen Arnold vom Melchtal anno 1291 in die Verfassung geschrieben wurde... und deshalb natürlich unfehlbar sei.
      14 4 Melden
    • meine senf 27.01.2018 17:57
      Highlight Die heutigen benötigten Unterschriftenzahlen für eine Initiave stammen ja noch aus Zeiten, als die Schweiz vielleicht etwa halb so viele Einwohner hatte und von dieser Hälfte wiederum die (weibliche) Hälfte keine politischen Rechte hatte. Sprich es gab vier mal weniger Stimmberechtigte.

      Wer immer die Unterschriftenzahlen heraufsetzen will, wird wohl sofort als Demokratiefeind diffamiert. Deshalb packt dieses Eisen wohl niemand an.

      Vielleicht sollte man statt fester absoluten Zahlen Prozentzahlen einführen. Statt 100 000 müssten z.B. 1.5 % der Stimmberechtigten unterschreiben.
      9 2 Melden
    • TanookiStormtrooper 27.01.2018 19:12
      Highlight @meine Senf
      Die Leute lassen sich durch moderne Kommunikationsmöglichkeiten auch sehr viel leichter mobilisieren. Mit Facebook und Co. ist es ein leichtes seine Zielgruppe zu erreichen, ging vor 10 Jahren noch nicht so einfach.
      9 2 Melden
  • JonSerious 27.01.2018 10:52
    Highlight Hey, brauche Unterstützung.. Ich lanciere morgen die No-Strassen-Initiative.. habe nämlich kein Auto und muss trotzdem dafür bezahlen, man. Und wenn das dann angenommen wird kann man ja dann Abos für bestimmte Strassen machen.. Die A1 kann man dann immernoch gratis befahren, A2-A8 für eine Gebühr und der Rest muss sich mit Werbetafeln finanzieren. Geil, oder?
    908 108 Melden
    • sintho 27.01.2018 11:11
      Highlight Das ist wohl kein passender Vergleich. Ich fahre auch nicht mit der ÖV und finanziere die mit Steuern. Dann kannst du auch Strassengebühren blechen.
      26 55 Melden
    • Alex Danuser 27.01.2018 11:17
      Highlight Ich unterschriebe sofort; du kannst meine Unterschrift dann auch gerne nach bedienen weiter verwenden für andere solch gut durchdachte initiativen. ;-)
      34 1 Melden
    • genzoli 27.01.2018 11:57
      Highlight @ JonSerious: So gut, stimmt genau!
      9 4 Melden
    • Beggride 27.01.2018 13:10
      Highlight Haha danke für diesen Kommentar:)) guter Vergleich! 👍
      5 3 Melden
    • trio 27.01.2018 13:32
      Highlight @J.S. Bond
      Die Autobahnvignette ist auch nicht Einkommensabhängig. Muss man sie jetzt auch abschaffen?
      12 6 Melden
    • Beggride 27.01.2018 13:47
      Highlight @bond
      Sie sollten von der einseitigen Geldanschuung der Welt dringend wegkommen... Nicht, dass ich ihr Argument gar nicht verstehen könnte, doch Sie sollten alle Bereiche betrachten, die diese Initiative beeinflusst, wie Stimmung in der Gesellschaft, Kunst, Informationsfluss, politische neutrale Debatten etc.
      10 6 Melden
    • ströfzgi 27.01.2018 14:06
      Highlight Strassen brauchst du tagtäglich. Glanz & Gloria brauchst du nicht. Stell Dich doch nicht dümmer als nötig… bitte.

      Die vielen Herzen verwundern mich jetzt doch etwas. Wie können deinem Vergleich so viel Leute beiwohnen? Hast du das ganze Schulhaus mobilisiert um Herzen zu drücken?
      16 20 Melden
    • Dain StenDer 27.01.2018 14:49
      Highlight Eine Vignette ist nur eine Gebühr, also nicht Einkommensabhängig. Rundfunkgebühren sind, wenn jeder zahlen muss, Steuern und sollten somit dem Einkommen angepasst werden.
      8 5 Melden
    • Beggride 27.01.2018 15:12
      Highlight @ströfzgi
      Der Vergleich mit Glanz und Gloria bitte in Zukunft vermeiden... Es geht in der Diskussion nicht nur um einzelne Sendeformate, sondern um die grundsätzliche Frage eines umfänglichen Angevots mit Radio, TV, Informationen, Unterhaltung, Sport, Kultur und neutrale Berichterstattung. Alles oder nichts.
      Zudem kostet G&G pro Jahr sehr wenig in der Produktion (ist in Top5 der günstigsten Sendungen des SRF)
      21 7 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 16:41
      Highlight @ströfzgi: MAn kann auch Infrastruktur privatisieren. Warum auch nicht. Es wird gebaut was rentabel ist oder sich durch Nutzungsgebühren finanziert.
      Sehe hier das Problem nicht
      12 2 Melden
    • Dominik Treier (1) 27.01.2018 17:47
      Highlight Alle 500 Meter eine Werbestation in der man gezwungen wird 2 Franken einzuwerfen oder einen Werbespot von 2 Minuten zu sehen XD

      Aber mal im ernst; diese libertären fanatiker wollen nicht die SRG Abschaffen, sondern das zerstören von zwei der Grundfesten der Schweiz, der Solidarität und der Akzeptanz, worauf sich unser Leben und unsere Gesellschaft seit Jahren gründet und wodurch unser Zusammenleben über Sprach- und Kulturbarrieren hinweg erst ermöglicht wird, Salonfähig machen und dem muss ich und hoffentlich viele mit mir, mit Entschiedenheit und Geschlossenheit entgegentreten!
      14 7 Melden
    • Hans-Peter Korn 27.01.2018 18:01
      Highlight Interessante Idee. Was aber, wenn man mit einem öV-Bus fährt, der eine Strasse benutzt? Und: Wie ist das dei der Strassenbenützung mit dem Velo? Gibt es dann Tagestickets so wie bei den präparierten Langlaufloipen? Und: Dürfen dann private Strassenanbieter "Rollstrassen" (in der Art von Rollrasen) zu Dumpinpreisen kreuz und quer durchs Land verlegen?
      2 2 Melden
    • FunkyTramp 27.01.2018 20:15
      Highlight Nicht nötig, man kann bereits freiwillig viel Benzin tanken und unterstützt dabei nicht nur die Strasse sondern auch die Allgemeinheit mit über 50%. Für bestimmte Strassen kann man auch Abos lösen, z.B. Für die A1 da diese eine freiwillige Gebühr erfordert. Trotzdem viel Erfolg bei Ihrer Initiative!
      2 2 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 23:32
      Highlight @korn es funktioniert in anderen Ländern mit elektronischer Maut auch. Hier einfach übernehmen
      1 0 Melden
    • JonSerious 28.01.2018 01:25
      Highlight @Ströfzgi
      Entweder habe ich heute beim Sammeln der Unterschriften allen gesagt , sie sollen noch meinen Beitrag liken.. oder... es gint einfach doch ein paar Leute, die Ironie verstehen.
      Natürlich wäre das eine sehr idiotische Initiative, aber dennoch nicht viel idiotischer als die no-Billag-Initiative und der "Plan B" dazu.
      6 1 Melden
    • trio 28.01.2018 09:13
      Highlight @J.S. Bond (gelöschter Benutzer)
      @Dain StenDer
      Bei der Billag kann man sich auch abmelden. Der Vergleich mit der Autobahnvignette ist also durchaus angebracht.
      1 1 Melden
    • trio 28.01.2018 09:25
      Highlight @ströfzgi
      Das ist es ja! Die Billag brauchst du jeden Tag, ob du es willst oder nicht. Genau wie bei der Strasse. Auch wenn du nur querfeldein läufst, für den Einkauf im Migros bist du auf Strassen angewiesen.
      Und auch wenn du nie TV schaust, du bist trotzdem auf eine unabhängige und starke SRG angewiesen. Z.B. für den Zusammenhalt der unterschiedlichen Sprachregionen, um nur eines zu nennen.
      5 1 Melden
    • Evan 29.01.2018 07:18
      Highlight Ich hab auch kein Auto, wo kann man hnterschreiben?
      3 0 Melden
    • DerTaran 29.01.2018 08:14
      Highlight Wir haben aber zumindest bei den Autobahnen eine Verursacherfinanzierung durch Vignette und Benzinsteuer. Da du kein Auto hast, finanzierst du Strassen wenig bis gar nicht.
      1 1 Melden
    • trio 29.01.2018 10:46
      Highlight @DerTaran
      Wie gesagt, Autobahnen. Die restlichen Strassen finanziert man genau so mit. Von den übrigen Kosten ganz zu schweigen.
      1 1 Melden
    • DerTaran 29.01.2018 11:51
      Highlight Aber, Busse und Fahrräder fahren ja auch auch auf Strassen. Und sogar Fussgänger nutzen das Trottoir (als Teil der Strasse).
      Das Strassenbeispiel ist einfach unpassend.
      3 1 Melden
    • trio 29.01.2018 12:35
      Highlight Bei der Billag hängt auch noch viel mehr dran als die SRG. Darum ist der Vergleich nicht so verkehrt
      1 1 Melden
  • Haiderfroh 27.01.2018 10:51
    Highlight Wer etwas lächerlich findet, hat es meist nicht verstanden.
    26 104 Melden
    • Datsyuk 27.01.2018 11:21
      Highlight Ich verstehe deinen Kommentar nicht. Ist er dann lächerlich?
      91 8 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 27.01.2018 11:47
      Highlight Haiderfroh, magst du den haider?
      24 3 Melden
    • rönsger 27.01.2018 12:16
      Highlight Haiderfroh: Dein Kommentar ist nun wirklich sehr einfach gestrickt. Argumentfrei und wohl auch denkfrei einfach so einen Spruch liegen zu lassen, das finde ich billig - und auch leicht zu widerlegen: Bsp: Ich lanciere eine Initiative zum Verbot von Regen und Schnee ab 18.00 Uhr bis Mitternacht. Lächerlich? Nein, du hast einfach nichts verstanden! Aber deine argumentfreie Teilnahme an der freien Meinungsäusserung ist symptomatisch für die absurd-lächerliche Denkkonstellation des NoBillag-Initiativkuchens.
      17 5 Melden
    • Haiderfroh 27.01.2018 15:51
      Highlight @rönsger
      Du hast nichts widerlegt.
      Erstens habe ich nicht gesagt, dass es ausnahmslos, so ist, dass man etwas nicht verstanden hat, wenn man es lächerlich findet. Und zweitens verwechselst Du "lächerlich" mit "absurd".

      @Datsyuk:
      Nein, Dein Umkehrschluss ist hier nicht zutreffend.

      3 11 Melden
    • MeinSenf 27.01.2018 17:16
      Highlight Offenbar hatte ich den Haider nie verstanden...
      5 0 Melden
  • MaxHeiri 27.01.2018 10:44
    Highlight Dank der Initiative wurden die Gebühren um rund 20% gesenkt auf 365 CHF um den Initianten den Wind aus den Segeln zu nehmen. BR Leuthard sprach sogar schon von unter CHF 300 Beitrag jährlich. Zusätzlich wurde endlich eine breite Diskussion angestossen, was Service Public beinhaltet.
    Bei der RTVG Abstimmung vor 2-3 Jahren wurde dies hoch und heilig versprochen auf Seite der SRG und Bundesrat, aber geschehen ist nichts.
    37 57 Melden
    • Midnight 27.01.2018 10:57
      Highlight Ist ja nicht so, als hätte sich vor NoBillag die Bevölkerung drum gerissen... Tatsächlich hätte eine Diskussion auch ohne diese lächerliche Initiative und die noch viel lächerlichere Schlammschlacht geführt werden können. Schliesslich leben wir im 21. Jahrhundert. Mittel zur Einflussnahme des Souveräns gibt es heute mehr denn je, man muss sie halt einfach nutzen!
      31 10 Melden
    • JonSerious 27.01.2018 11:10
      Highlight Haha.. Geschehen ist nichts weil die Initiative erst 2019 umgesetzt wird. Und das hat nichts mit der No-Billag zu tun, sondern mit dem BAKOM! Das war schon immer klar. (Und die Rede war damals von ca 400 Fr. ab 2019)
      20 7 Melden
    • murrayB 27.01.2018 11:11
      Highlight Das ist fake news!

      Auf dich bezogen wurden die Gebühren reduziert - der ganze Topf wird durch eine Vergrösserung der Zahlenbasis gleich sein... GESAMTWIRTSCHAFTLICH ist nichts gesenkt worden...
      15 10 Melden
    • trio 27.01.2018 11:49
      Highlight @murrayB
      Umso besser, der einzelne spart! Während das Angebot gleichbleibend ist. Ein Gewinn würde ich sagen!
      9 3 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 11:53
      Highlight Fake News einmal mehr. Die Senkung auf 365 kommt aus dem RTVG das 2019 in Kraft tritt.
      Lesen und Texte verstehen hilft enorm. Auch das Verstehen von politischen Prozessen sollte man verstehen
      21 6 Melden
    • rönsger 27.01.2018 12:19
      Highlight JonSerious, was hat das nun mit dem Bakom zu tun?
      0 1 Melden
    • JonSerious 27.01.2018 14:24
      Highlight das Bakom ist für das RTVG zuständig
      4 0 Melden
    • Dain StenDer 27.01.2018 14:59
      Highlight @Fabio74
      Die Senkung auf 365 kommt doch nicht aus dem RTVG, wieso verbreiten sie Fake News?
      2 7 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 16:44
      Highlight @dain: Natürlich kommt die Senkung von dort. Das Volk hat JA gesagt zum RTVG. Und dieses heisst ab 2019 365 Franken pro HAushalt und dass Unternehmen über 500K Umsatz Gebühren zahlen müssen
      Was ich oben geschrieben habe. Zuerst sich informieren dann abstimmen und Kommentare schreiben,.
      7 1 Melden
    • Midnight 27.01.2018 17:13
      Highlight https://tageswoche.ch/politik/bundesrat-senkt-billag-auf-einen-franken-pro-tag/

      "Grundlage der neuen Regelung ist das geänderte Radio- und Fernsehgesetz (RTVG), welches das Volk 2015 mit knappem Mehr guthiess".

      hier: https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/abstimmungen-4-maerz-2018/no-billag-initiative/neuer-betrag-festgelegt-1-franken-pro-tag-bundesrat-senkt-fernseh-und-radioabgabe

      hier: https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/elektronische-medien/empfangsgebuehren/gebuehrensystem-und-dessen-anpassungen/das-kuenftige-abgabesystem.html

      und hier: http://de.lmgtfy.com/?q=rtvg+365+fr
      4 0 Melden
    • MaxHeiri 27.01.2018 17:27
      Highlight Wieso hat sie es so deutlich gesenkt pro Kopf?
      Genau, weil BR Leuthard bewusst war, dass die No-Billag-Initiative kommen wird (steht ja sogar am Schluss bei der srf.ch Quelle von Midnight).
      1 7 Melden
    • Midnight 27.01.2018 19:43
      Highlight @Max Tatsache ist, dass die Annahme des neuen RTVG die Senkung erst möglich gemacht hat. Diese Abstimmung steht nicht und stand nie im Zusammenhang mit NoBillag und eine Gebührenreduktion auf unter 400 Fr. wurde bereits vor der RTVG-Abstimmung bei Annahme (aufgrund der grösseren finanziellen Basis) in Aussicht gestellt. Gekommen wäre sie also so oder so, ob mit oder ohne NoBillag.

      Wenn NoBillag eines gezeigt hat, dann, dass man die direkte Demokratie inzwischen für jeden Brunz missbrauchen kann. Eine andere Signalwirkung lässt sich daraus bisher nicht erkennen.
      6 0 Melden
    • rönsger 27.01.2018 19:44
      Highlight @Jon Serious: "das Bakom ist für das RTVG zuständig". Dein Wissen hinsichtlich des Funktionierens unseres Systems spricht für sich (und es ist erschreckend, dass dieses Wissen dann über Initiativen entscheidet): Ja, das Bakom hat die RTVG-Revision vorbereitet, doch beraten, ergänzt, darin gestrichen etc. hat das Parlament, und wegen des Referendums hat schliesslich das Volk entschieden. Und es war auch nicht das Bakom, das die 365.00 CHF beschlossen hatte, sondern der Bundesrat:

      https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/das-bakom/medieninformationen/medienmitteilungen.msg-id-68454.html
      4 0 Melden
  • ricardo 27.01.2018 10:42
    Highlight Es kann nur eine Antwort auf die widersprüchlichen Nebelpetarden geben: Den No-Billag-Initianten einen gehörigen Schuss vor den Bug verpassen und die Initiative versenken, aber so richtig wuchtig.
    84 23 Melden
    • Haiderfroh 27.01.2018 10:55
      Highlight Vor den Bug zu schiessen versenkt nichts.
      38 7 Melden
    • ricardo 27.01.2018 11:21
      Highlight Logisch. Wollte deshalb für einmal auf die Worte der Initianten greifen. Ein Schuss vor den Bug, den die Initianten gerne der SRG verpassen möchten, würde das Unternehmen nämlich ebenso versenken.
      22 2 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 11:55
      Highlight @bond Wir stimmen über eine Initiative ab von einem Kommitee aus Witzfiguren, die mit ihren Lügen und Pirouetten das Initiativrecht zum Kindergarten verkommen lassen.
      28 8 Melden
    • P. Meier 27.01.2018 13:38
      Highlight @J. S. Bond
      Und schon wieder falsch. Wir stimmen nicht über die Initianten ab, wir stimmen auch nicht über die Empfangsgebührab, wir stimmen über das Gesamtpaket der Initiative ab. Wiese muss immer wieder von den zusätzlichen Absätzen der Initiatve abgelenkt werden?
      15 1 Melden
  • dasdachs 27.01.2018 10:41
    Highlight Da beist sich die Katze nicht nur in den Schwanz.... Nein sie Frisst sich grad selber.
    Sorry aber Dieses Komitee kam mir immer suspekt vor. Abgesehen von diser völlig verblödeten Initiative. Aber der Plan B besser wäre Z ist an Dämlichkeit nicht zu Überbieten
    63 8 Melden
  • oberlaender 27.01.2018 10:38
    Highlight Heute wird die SVP entscheiden, ob sie die No-Bilag Initiative unterstützen will. Dem Vernehmen nach stehen die Chancen dafür gut. Dies würde dem seit Jahren vom der SVP verfolgten Trend folgen, vermögenden Investoren zu Lasten der Mehrheit zu bevorzugen.
    81 9 Melden
    • Tsunami90 27.01.2018 11:09
      Highlight Das ist kein Trend. Das ist Parteiprogramm.
      50 3 Melden
  • Steely Dan 27.01.2018 10:33
    Highlight Danke für Deinen Klartext!
    Versenken wir den Unsinn und konzentrieren wir uns auf die Vernehmlassung zur neuen SRG Konzession und des neuen Mediengesetzes.

    https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/das-bakom/organisation/rechtliche-grundlagen/vernehmlassungen/vernehmlassung-srg-konzession.html
    37 4 Melden
  • Richu 27.01.2018 10:30
    Highlight Dass jede JA-Stimme für No-Billag eine zuviel ist, wie Peter Blunschi behauptet, zeigt einmal mehr, dass dieser Journalist leider in diesem Fall überfordert ist, andere Meinungen richtig zu analysieren! Wie Umfragen bestätigen, sind junge Stimmbürgerinnen und Stimmbürger (bis 30 Jahre alt) für ein JA betr. dieser Initiative!
    18 102 Melden
    • sintho 27.01.2018 11:13
      Highlight Ja, und wegen den alten und konservativen müssen wir nun an der Billag festhalten, weil sonst die Welt untergeht und unsere älteren Mitmenschen traurig sind, weil sie kein Glanz und Gloria mehr schauen können (ohne ein Abo abzuschliessen)
      10 55 Melden
    • Fabio74 27.01.2018 11:56
      Highlight @sintho Nennt sich Demokratie. One man one vote
      16 4 Melden
    • AlteSchachtel 27.01.2018 12:14
      Highlight die Jungen, die JA stimmen, sind dafür,
      weil in der Bildung gespart wird und GeSCHichte und Schweizer Staatskunde kaum noch unterichtet werden. Sie sind mit dem GeSichtsbuch im Internet aufgewachsen und an Quantität und Oberfläche statt Qualität und Hintergründe in der Kommunikation gewohnt.
      Darauf ist diese unsägliche Initiative zugeschnitten.

      Egal ob links oder rechts, wer die Schweiz geschichtlich, politisch und sozial kennt und ihre Kulturen liebt, kann gar nicht JA stimmen. (Ausser den Typen, die auch die eigene Grossmutter verkaufen würden.)
      13 5 Melden
    • rönsger 27.01.2018 12:27
      Highlight Richu, könnte es nicht auch sein, dass Peter die Meinungen richtig analysiert hat? Auf die Gefahr hin, dass ich nun auch der Überforderung bezichtigt werde: Ich stimme Peter voll und ganz zu, gerade weil ich die Meinungen analysierte: Selten habe ich von seiten der Befürworter einer Initiative derart viel sinnleeren Nonsens gelesen, wie von diesen Abschaffungsfans. Da liegt Stoff für mehrere abendfüllende Monty Python Filme brach, und auch Giaccomo-Müllers könnten sich noch bedienen. Sorry für meine überforderte Meinung.
      5 3 Melden
    • Roterriese 27.01.2018 17:37
      Highlight @AlteSchachtel, ich werde JA stimmen. Ich habe einen Universitätsabschluss und würde meine Grosseltern nicht verkaufen. Was nun?
      3 5 Melden

«Man hält uns nicht mehr für Spinner»: Mitgliederboom bei Tierrechtlern

Im Juni lanciert der Thinktank «Sentience Politics» eine Volksinitiative, die die Massentierhaltung in der Schweiz abschaffen will. Der Verein und ähnliche Tierrechtsorganisationen verzeichnen einen stetigen Anstieg von Sympathisanten.

In der Schweiz soll es bald keine Pouletflügeli zu Billigpreisen mehr geben. Dafür will die Denkfabrik «Sentience Politics» sorgen. Sie wird ihre Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz» Anfang Juni lancieren, wie Co-Präsidentin Meret Schneider gegenüber watson bekanntgibt. 

Sentience Politics versteht sich als Teil der antispeziesistischen Bewegung. Antispeziesisten verurteilen die Überlegenheit der Menschen gegenüber der Tierwelt. 

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