Schweiz

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Laut Ueli Maurer hat die Armee mehr Geld, als sie ausgeben kann: Ich hätte da ein paar Ideen

09.05.16, 15:51 10.05.16, 15:53

Der ex-Verteidigungsminister und aktuelle Finanzminister Ueli Maurer erstaunt im Interview mit der «Aargauer Zeitung» mit einer Aussage über die Armee. Auf die Frage, ob er sich angesichts klammer Staatsfinanzen auch Einsparungen bei deren 5-Milliarden-Budget vorstellen kann, antwortet er:

«Nein, die Armee wird längerfristig dieses Geld erhalten. Im Moment hat sie gar nicht genügend Projekte, um alles auszugeben. Der Anstieg der Armeeausgaben wird deshalb auf der Zeitachse etwas flacher verlaufen.»

Finanzminister Ueli Maurer

Wir notieren: Die Armee sucht nach Wegen, all das Geld auszugeben, das ihr das bürgerlich dominierte Parlament zugewiesen hat. Wir staunen: Trotz 500-Millionen-Duro-Sanierung und einer Milliarde für das Fliegerabwehrsystem Bodluv 2020 scheint noch ordentlich Luft nach oben.

Ein paar Ideen für sinnvolle Investitionen:

Professionelle Ausbildung

Der Schweizer liebt die Miliz-Idee und am allerliebsten ist ihm seine Milizarmee. Leider ist auch die Ausbildung der Rekruten milizmässig organisiert, die Qualität unterliegt entsprechend starken Schwankungen. Rekruten von Berufsmilitärs auszubilden, wäre teuer, aber auch um einiges effektiver.

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Kälteschutz, der vor Kälte schützt

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Temperaturempfinden ist selbstverständlich subjektiv, aber im Herbst anno 97 war es auf dem Simplon ordentlich kalt. Auch mit fünf Textil-Lagen (T-Shirt, Gnägi, Pullover, Taz, Kälteschutz plus Lupo). In einer Fahrzeugkabine mit brennender Notkochpaste dem gefühlten Erfrierungstod entgangen.

Besseres Essen

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64.5 Millionen Franken oder 8.75 Franken pro Tag und Person beträgt derzeit der Verpflegungskredit, mit dem die drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten bestritten werden. Der Fantasie, was Fouriere und Truppenköche mit einer substantiellen Erhöhung herausholen könnten, sind keine Grenzen gesetzt.

Ausreichend Putzmittel

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Irgendwie waren die kleinen weissen Stofffetzen zur Reinigung des Gewehrlaufs immer Mangelware. Einfach mal pro Rekrutenschule ein paar Hunderttausend mehr beschaffen? Wobei es sich vermutlich nicht um ein finanzielles, sondern um ein organisatorisches Problem handelt.

Störsender

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Die Armee mag es nicht, wenn die Rekruten Fotos von geheimen Anlagen machen. Smartphones sind zudem, wie wir alle wissen, eine potente Quelle der Ablenkung. Nicht so toll in einer Organisation, wo scharf geschossen wird. Eine radikale, aber unfehlbare Lösung: Störsender einsetzen. In Gefängnissen (das soll jetzt keine Analogie sein) geht das auch.

Elegante Ausgangsuniform

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In der Ausbildung soll der Wehrmann dienen, am Wochenende und im Ausgang repräsentieren – in grau. Ginge das nicht eleganter? Man muss es ja nicht gleich übertreiben:

bild: kcna

Aber ein bisschen schicker ginge schon.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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134Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • -woe- 11.05.2016 10:56
    Highlight Zu Punkt 3:
    Schon Asterix stellte als Legionär fest: Je schlechter das Essen, desto besser die Armee. Und da wir die beste Armee der Welt haben... (würg!)
    9 0 Melden
  • So en Ueli 11.05.2016 08:36
    Highlight Bei 1,2 und 6 kann ich nur zustimmen.
    Zu Punkt 6 finde ich, dass der Ausgänger so was von alt und hässlich, dass ich lieber mit dem B-Taz die Armee repräsentiere.
    Punkt 1: Die Ausbildung finde ich im IST Zustand ganz passabel, jedoch ist sie von der Motivation des Kaders abhängig. Aber auch der beste BO kann keine unmotivierte Rektrutentruppe adäquat ausbilden.
    Bei Punkt 2 ist die Notwendigkeit auch da. Aber man bedenke, dass die Winter RS abgeschafft wird und dadurch braucht es keine PA Wintermaterialien. Für einen WK dagegen, fände ich passende Winterkleidung sehr angebracht.
    3 0 Melden
  • äti 10.05.2016 21:07
    Highlight Selbstreinigende Tarnkappen anschaffen.
    3 3 Melden
  • elnino 10.05.2016 15:32
    Highlight Dem aktuellen Sicherheitsstand des 21. Jahrhundert (oder von mir auch 20. Jahrhundert) entsprechende Transportmöglichkeiten wären auch nicht verkehrt.

    Die liebevoll "Schweinetransport" genannte Verschiebung zu 50 auf der Ladefläche eines Lastwagens inkl. Abgase in der Nase kann ja echt nicht mehr zeitgemäss sein. Immerhin wird der nasse Boden ab und zu mit Stroh ausgelegt und der Transport wird seinem Namen umso gerechter
    11 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.05.2016 14:04
    Highlight Punkt 1: Ausbildung hängt von vorgesetzten UND Rekruten ab! Verglichen mit anderen Armeen können wir zudem ziemlich gut mithalten. Wir "blöfen" nur nicht so rum..
    Punk 2: Gortex ist inzwischen beinahe standard, sogar in der RS.
    Punk 3: Ja gibt scheiss Küsche's, aber auch sehr gute.. sind alles nur Menschen.
    Punk 4: Kann man mit genügend Druck nachfordern, jeder Feldi wird mal schwach =D
    Punk 5: Chabis, noch mehr strahlenverschmutzung
    Punk 6: Ja Hosen & Hemd sind echt nicht der Hingucker =D

    Ich wäre für mehr Sold bei den Soldaten..
    3 9 Melden
    • elnino 10.05.2016 15:29
      Highlight Gore-Tex Jacken schützen aber nur vor Wind und nicht vor Kälte. Ich spreche aus Erfahrung, hatten in der Winter-RS vor zwei Jahren nicht mal die Winterhandschuhe oder die Schlafsackeinlage bekommen...

      Ich weiss nicht was sich die Militärspitze denkt. Ob Soldaten mit abgestorbenen Extremitäten die überteuerten und unfähigen Flugabwehr-Waffen bedienen können..?
      11 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.05.2016 16:19
      Highlight haha, s-chanf isch aber au en totale seich. zum glück maches da dicht.
      s gäbt scho gnueg chleider, wo warm gänd. d kompanie bstellt halt eifach d hölfti ned..
      9 0 Melden
    • rodolofo 13.05.2016 08:28
      Highlight Kurz zusammengefasst:
      Es wird wieder mal am falschen Ort gespart.
      1 0 Melden
  • NackNime 10.05.2016 09:48
    Highlight Und wenn dann zufälligerweise zu viel Geld vorrätig bleibt werden halt Kampfflugzeuge gekauft...

    7 4 Melden
  • rodolofo 10.05.2016 09:21
    Highlight Die Armee ist doch kein Wellness-Club!!!
    Sie wäärde mi no kenneleere!
    Sie Weichei Sie!
    Wir härten sie ab für den Kampf!
    Und was machen sie?
    Jammern und klagen wie ein Waschweib!
    Das Leben ist ein Mehrfronten-Krieg!
    Merken Sie sich das!
    Auch in zivil sind Sie Soldat!
    Habe ich mich deutlich genug ausgedrückt?!
    Also, halten Sie den Kopf steif und verlegen sie sich zurück in die Ihnen zugeteilte Kaserne!
    Abtreten!
    22 7 Melden
    • Kian 10.05.2016 11:19
      Highlight Ironie on oder off?
      8 4 Melden
    • rodolofo 10.05.2016 11:29
      Highlight Du meinst also, ich hätte das Zeug zum Soldaten?
      Zu spät...
      Bekam damals den Stempel "Untauglich" von einer dreiköpfigen Prüfungskomission verpasst, nahm's gefasst zur Kenntnis und liess draussen im Gang einen lauten Jubelschreih ab.
      Dann folgten die "bleiernen Jahre" des Zivilschutz mit jeweils dreitägiger, tödlicher Langeweile.
      Ich verfiel während diesen drei Tagen Dienstpflicht in eine Art lethargische Lähmung, die sich erst nach einigen Tagen wieder draussen in Freiheit wieder löste...
      Ich kann Militär, oder was nur schon nach Militär "riecht", nicht ausstehen.
      14 4 Melden
    • Kian 10.05.2016 14:27
      Highlight Es ist jetzt natürlich zu spät, aber RS ist schon interessanter als Zivilschutz.
      9 2 Melden
    • rodolofo 10.05.2016 15:25
      Highlight Ja das kann gut sein.
      Schlechter als Zivilschutz geht fast nicht mehr.
      Meinem Sohn hat das Militär jedenfalls nicht geschadet.
      Er hat sogar weiter gemacht und von den Ausbildungsangeboten der Armee profitiert!
      So ändert sich halt alles.
      Die Kinder der Blumenkinder wollen mal was anderes sehen, als immer nur Blumen...
      9 6 Melden
    • Alex_Steiner 11.05.2016 10:39
      Highlight @rodolofo: Aha... in welchen Krieg hat er gekämpft?
      4 1 Melden
    • rodolofo 12.05.2016 18:02
      Highlight In keinem.
      War alles nur Spiel, mit Camping-Ausrüstung in Tarnfarben. Es gab da sogar ein Camping-Spital, mit faltbaren Lavabos!
      1 0 Melden
    • Alex_Steiner 17.05.2016 11:33
      Highlight @rodolofo: Also hat er auch nur Blumen gesehen... und ein bisschen Sport.

      Mit der Zeit die er im Militär verschwendet hat, hätte er auch etwas anständiges machen können.
      2 1 Melden
  • Kimbolone 09.05.2016 23:39
    Highlight Desweiteren muss man die gewünschten BM auch erst einmal aus dem Hut zaubern. Das Berufskorps ist unterbesetzt, die Selektion um BM zu werden hart und relativ selektiv.
    Die Anreize dafür werden jedoch momentan weniger: Auch beim Bundespersonal muss gespart werden und das betrifft auch das Berufsmilitär. Ich erachte den Vorschlag zwar als gut, aber die Tendenz zeigt in eine andere Richtung - lange Abwesenheiten von Freunden und Familie sowie hohe Arbeitszeiten mit zweifelhafter Belastungssteuerung tun ihr Übriges dazu.

    Und ja ja ich weiss, im Militär wird sowieso nicht gearbeitet und so.
    9 1 Melden
  • Kimbolone 09.05.2016 23:28
    Highlight Die Probleme der Ausbildung liegen doch mittlerweile auch klar in der kurzen RS (mit der WEA sogar nur noch 18 Wochen!). Dass kurze Abwesenheiten im Interesse des Wehrmanns und seinem Arbeitgeber/Familie liegen, ist absolut klar. Dann muss aber auch das Anforderungsprofil an den Soldaten zurückgeschraubt werden. Wir wollen letztendlich dieselben Fähigkeiten wie vor der WEA erreichen, dies aber in 3 Wochen weniger als vorher. Das geht irgendwo nicht auf und führt zu Truppen, die alles ein bisschen können, aber nichts mehr richtig. Daran ändert auch die hochwertigere Ausbildung durch BM nichts.
    9 3 Melden
  • G. Schmidt 09.05.2016 23:20
    Highlight Bringt bitte die Armee nicht auf dumme Gedanken... Die kaufen noch so gern jeden Schrott
    22 5 Melden
  • edihansvreni 09.05.2016 22:58
    Highlight Einen anständigen Kälteschutz mit Kragen wäre wunderbar. Aber auch ein richtiger Rucksack wäre fein, dann würde das marschieren viel angenehmer sein. Es würde sogar Spass machen ohne schmerzende Schultern. Gruss aus der Rekrutenschule✌️
    46 0 Melden
    • Kian 10.05.2016 07:23
      Highlight Guten Dienst, junger Mann!
      24 1 Melden
  • Ignorans 09.05.2016 20:05
    Highlight Mehr Lohn für Sportsoldaten...
    12 109 Melden
  • jaähä 09.05.2016 20:00
    Highlight Es ist doch jedes jahr der gleiche Ablauf:
    1. Die Armee erhält ihr milliarden Budget
    2. Die Armee merkt dass sie nicht das gesamte Budget benötigt.
    3. Die Armee kauft unnötige Dinge ein um im nächsten Jahr den Anspruch auf ein gleiches oder noch höheres Budget gerechtfertigen zu können.
    4. Die Armee erhält ihr milliardenbudget
    111 12 Melden
    • goschi 09.05.2016 21:10
      Highlight Ist das so? können Sie das denn auch belegen oder einfach nur behaupte?
      21 55 Melden
    • Arabra 09.05.2016 21:44
      Highlight Jaähä du hast völlig recht und woran liegt das? Weil irgend ein super Hirn kommt und sagt: "Was? nicht alles gebraucht? Gut dann braucht ihr nächstes Jahr nicht mehr soviel... Besser wäre das Budget auf 5Mia zu lassen und wenn nicht alles gebraucht wird zurückgeben und nächstes Jahr wieder 5Mia...
      30 5 Melden
    • goschi 09.05.2016 21:56
      Highlight Und so verbreiten sich Latrinenparolen...

      gilt also "Wer lauter behauptet hat früher Recht"?
      21 26 Melden
    • Arabra 09.05.2016 22:54
      Highlight Goschi hör auf zu schreien...
      21 11 Melden
    • cassio77 10.05.2016 05:33
      Highlight @ arabra: man sollte es doch ganz einfach handhaben können: die sicherheitspolitischen kommissionen bestimmen die strategie, der br setzt sie um, erarbeitet auf Grund dieser eine Mittelfristplanung mit Ausgaben, Einnahmen und notwendigen Investitionen und gut ist. Mir fehlt hier das Ganze ein bisschen...
      2 0 Melden
    • Panda554 10.05.2016 11:51
      Highlight Bei uns hiess es vor 2 Jahren auch, wir müssen soviel Munition verpulvern, damit wir nächstes Jahr wieder gleich viel bekommen. Niemand wusste genau wieso.
      9 1 Melden
    • Alex_Steiner 11.05.2016 10:43
      Highlight @goschi: Das ist überall so. In jedem Amt und auch in jeder Firma. Wenn du dein Budget nicht ausgiebts kriegst du das nächste Mal weniger - weil du es ja offensichtlich nicht brauchst.
      2 1 Melden
  • Mietzekatze 09.05.2016 19:37
    Highlight Und wie wärs mit weg vom Militär, ab in die Bildung???!
    111 27 Melden
    • Matrixx 09.05.2016 21:12
      Highlight Aber wenn mans in die Bildung steckt, gibts zukünftig weniger Kommandanten...
      68 12 Melden
  • iNDone 09.05.2016 19:36
    Highlight Eigentlich müsste man sich ja fragen ob so viel Geld für eine Milizarmee bei der heutigen Bedrohungslage wirklich sinnvoll ist. Wäre es nich besser das Geld in eine gute Terror-Bekämpfungseinheit zu stecken? Schon klar Vorratsdatensammlung ist bequemer auch wenn klar ist dass niemand all dieses Material sichten kann und es nur dazu dient im Nachhinein sagen zu können wer mit wem Kontakt hatte. Daneben bliebe noch Geld für Bildung und Integration. Aber ist halt nicht so popu-lär bei unseren kalten Kriegern.
    53 10 Melden
    • Arabra 09.05.2016 21:40
      Highlight Terror ist nicht die einzige Bedrohung auf unserem Planeten... Fremdenfeindlichkeit und Gier um Macht ist auf dem Vormarsch. Russland, Indien, China usw. Investiert in Rüstung wie kein anderer. Europa glaubt unantastbar zu sein... Ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen, aber die Entwicklung in verschiedenen Kontinenten geben mir zu denken... Ist mir auch klar das dies niemand hören will.
      20 10 Melden
    • stan1993 10.05.2016 23:24
      Highlight Den grössten der "anderen" und bedrohlichsten für den Weltfrieden hast du weggelassen, USA
      7 0 Melden
  • giguu 09.05.2016 19:16
    Highlight Nummer 2 wäre schön. Ich wäre aber schon zufrieden, wenn ich jeweils genügend lange TAZ hosen kriegen würde, bei denen nicht mein halbes bein nackt wird, wenn ich in die knie gehe! :( ausserdem könnte man mal die offiziere besser entlöhnen, sodass sich nicht nur überwiegend holzköpfe dafür melden ;)
    48 6 Melden
  • Oberon 09.05.2016 19:06
    Highlight Ah ha, so sieht also die beste Armee der Welt aus, dann fühle ich mich ja jetzt schon viel sicherer.
    23 8 Melden
  • Ruffy 09.05.2016 19:04
    Highlight Der elende Kampfrucksack der eigentlich ein alter abc Rucksack ist könnte sofort durch einen stinkgewöhnlichen Wanderrucksack ersetzt werden.
    79 2 Melden
  • Olf 09.05.2016 18:48
    Highlight Wir brauchen eine Atombombe.
    82 13 Melden
    • Stachanowist 09.05.2016 19:58
      Highlight Atombombe bauen und dafür die Armee abschaffen. Könnte die GSOA nicht mal etwas in diese Richtung unternehmen? 😂
      41 4 Melden
    • G. Schmidt 09.05.2016 23:26
      Highlight Waren nah dran ;)
      Googlet "Lucens"
      6 2 Melden
  • cheeky Badger 09.05.2016 18:45
    Highlight Socken. Jedem Rekruten ca. 5 Paar Socken verteilen. PA-Material natürlich, aus hygienischen Gründen.

    Wenn möglich gute Socken nehmen, Rohner zum Beispiel.
    Gute Socken sind essentiell für das Wohlbefinden. Jeder der nach 10 km marschieren Blasen an den Füssen hatte, wird mir beipflichten.
    Dennoch muss sich jeder Rekrut selber (teure) Socken kaufen.
    Oder ist das inzwischen anders als im Jahr 2010?
    54 7 Melden
  • Töfflifahrer 09.05.2016 18:26
    Highlight Ist das nicht leicht pervers? Da weiss das VBS nicht wohin mit dem Geld und überall sonst wird gestrichen Bildung, Soziales, .....
    Die Parlamentarier die das zu verantworten haben, gehört, Entschuldigung meine Ausdrucksweise, links und rechts eine geklebt!
    77 12 Melden
    • Alnothur 09.05.2016 19:42
      Highlight Das Militär weiss sehr wohl wohin mit dem Geld... das Problem ist, dass kein Übertrag gemacht werden kann. Mit dem momentanen 4.4Mrd-Budget ist es nicht möglich, die Ausrüstung nachhaltig instand zu halten. Aber man kann auch nicht alles aufs Mal sanieren und aufdatieren, eben weil kein Übertrag möglich ist, und das erst ins Budget "gequetscht" werden muss.
      17 15 Melden
  • Homes8 09.05.2016 18:24
    Highlight Sobald neue Flieger bestellt sind ist das vorrätige Geld weg.
    17 4 Melden
  • Humbolt 09.05.2016 18:20
    Highlight Lustig, habe heute ein paar in Uniform im Zug gesehen und mich daran erinnert wie geil die Zeit doch war. Nichts tun ausser Tessiner Sonne geniessen und dafür noch bezahlt werden! Und genau wie die Jungs heute mussten wir oft auch erst am Mo. kommen und konnten schon am Do. wieder verreisen.
    Deine Vorschläge treffen sehr wohl zu! Könnte sehr viel lernen in der Zeit. Vor allem Zwischenmenschlich.
    12 11 Melden
    • giguu 09.05.2016 19:19
      Highlight Cool, bei uns kommt man am sonntag und geht am samstag morgen (wohlgemerkt im hintersten kaff der surselva). Wir hatten einen walliser, der hat freiwillig wochenend-wacht gemacht, weil er in 36h wochenende 16h zug gefahren wäre...
      28 0 Melden
    • Mia_san_mia 09.05.2016 22:06
      Highlight Ja der Andere redet vom WK, da kanns mal sein, dass man Montags einrückt...
      3 0 Melden
    • giguu 10.05.2016 07:39
      Highlight Ich rede auch vom WK mia...
      1 0 Melden
    • Humbolt 10.05.2016 08:06
      Highlight Vom Durchdiener, aber ist ja ähnlich.
      1 0 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 09.05.2016 17:39
    Highlight Punkt 1 muss ich widersprechen, sonst sind die Ideen okay.
    5 8 Melden
  • Spassvogel88 09.05.2016 17:31
    Highlight Also in paar punkten stimme ich überein..aber als füsel wachmeister hätte ich lieber eine richtige einsatzweste ein anständiger kampfruksack und anständige nachtsichtgeräte...evtl noch ein dichtes zelt und der rest ergibt sich von alleine...unser essen im wk ist mehr als gut und putzsachen gibt es auch mehr als genug! Und zu anderen fragen: ich würde einrücken im ernstfall..und was das schiessen angeht treffen meine soldaten und ich alle mehr als genug
    27 10 Melden
    • goschi 09.05.2016 17:48
      Highlight Gerade am Schiesskonzept der Schweizer Armee gibt es wirklich gar nichts auszusetzen, nicht umsonst ist dieses sogar Vorbild für mehrere andere Länder, die unser Schiesskonzept für ihre Armeen direkt adaptieren.
      23 4 Melden
    • ovatta 09.05.2016 19:28
      Highlight Mir wär weit wohler gewesen, hätten meine Kameraden Hellebarden statt Schiessprügel gehabt.. Was einem da alles um die Ohren geflogen ist passt ja auf keine Kuhhaut!
      17 4 Melden
  • Tgiralla 09.05.2016 17:28
    Highlight Zu Punkt 3:
    Wir schaffen es in einem Pfadfinderlager (im Sommer kochen wir über dem offenen Feuer) mit 7.-/Tag/Person. Und es gibt nicht nur Herdöpfelstock und Rüebli.
    Es ist alles eine Sache des Planens und des Könnens.😉
    38 2 Melden
    • _sunnyloove 09.05.2016 17:46
      Highlight Da muss ich dir zustimmen! Bin selber auch in der Pfadi und da ist das Budget weit unter dem des Militärs. Trotzdem gibt es immer feines Essen!
      23 2 Melden
    • spiox123 09.05.2016 22:13
      Highlight Ich glaube aber auch nicht das ihr gleich viel Kalorien braucht wie ein Rekrut in den ersten Wochen. Zudem ist es essentiell gutes Essen zu haben für die Motivation der Rekruten
      6 5 Melden
  • ovatta 09.05.2016 17:18
    Highlight Vor allem mal eine Anständige Paradeuniform! Mit Federn und Brimborium!
    Ich wurde von der halben Verwandschaft ausgelacht, dass die reiche Schweiz, ihre Beste Armee der Welt im TAZ marschieren lies!
    Wisst ihr wieviel Touris damit angelockt werden könnten, sähen alle so Fesch aus, wie die Schweizergardisten!
    50 28 Melden
    • ovatta 09.05.2016 19:25
      Highlight Hach ihr Blitzer seid so herrlich Spassfrei!
      30 4 Melden
    • Matrixx 09.05.2016 21:09
      Highlight Wir könnten auch die Schweizergardisten-Uniform als Standard-Uniform nehmen.

      Bringt Farbe aufs Schlachtfeld, verblüfft Gegner und widerspiegelt das Militär voll und ganz.
      30 1 Melden
  • Matrixx 09.05.2016 17:16
    Highlight Dann kann ich ja getrost die Rechnung für Dienstpflichtersatz wegwerfen.
    Diese 1000 Franken werden sie nicht vermissen.

    Ich würde stattdessen das Geld lieber in Bildung und Soziales investieren. Bringt jemandem mehr, als damit 100 Magazine zu füllen und zu verpulvern.
    67 19 Melden
    • Ronlinc 09.05.2016 19:02
      Highlight Ich würde auch lieber... Zum Glück können wir das nicht selber entscheiden!
      5 18 Melden
    • Matrixx 09.05.2016 19:06
      Highlight Können wir.
      In einer direkten Demokratie vorallem.
      Wollen wir aber nicht, weil darum.
      30 1 Melden
  • Luca Brasi 09.05.2016 17:10
    Highlight Herr Ramezani war in der Armee? Da erfüllt er ja gar nicht das Klischee des linken Journalisten, der den Militärdienst verweigert. Weiter so, Herr Ramezani! ;)
    39 15 Melden
    • Kian 09.05.2016 17:55
      Highlight Es ist, wie du richtig sagst, ein Klischee;-)
      48 1 Melden
    • Homes8 11.05.2016 09:05
      Highlight Dann gibts noch die Möglichkeit, dass Herr Ramezani kein linker Journalist ist.
      3 0 Melden
  • Scaros_2 09.05.2016 16:57
    Highlight Was ich mich all die jahre als jungschütze und aktiver immer wieder frage - diese milizarmee - wer von denen könnte in einem notfall überhaupt solide agieren? Geschweige den schiessen?
    35 9 Melden
    • goschi 09.05.2016 17:45
      Highlight Nach meiner Erfahrung, die meisten.
      15 20 Melden
    • Kian 09.05.2016 17:50
      Highlight @goschi: Du hast Erfahrung mit Notfällen?
      @Scaros_2: Meinst du mit "Notfall" den Ernstfall?
      19 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.05.2016 17:54
      Highlight Ich würde wahrscheinlich nur treffen wenn ich die Waffe werfen, anstelle von Abfeuern würde. Und dann wohl auch nur einer meiner eigenen Leute -.-
      29 8 Melden
    • goschi 09.05.2016 17:58
      Highlight Mit grossen Übungen und kleinen Notfällen.
      Nach meiner Erfahrung agieren schweizer Soldaten in Stressituationen allgemein sehr souverän und selbständig und wesentlich pflichtbewusster als sie es zu Hause vor Freunden oder in Internetkommentaren zugeben würden.

      Da dies nach eigenen Erfahrungen schon bei kleinen Lagen (Schutzaufgaben , Subsidiäreinsätzen, Auslandeinsätzen) funktioniert, zweifle ich nicht am grundlegenden Funktionieren im Ernstfall.

      Das soll nicht heissen, dass alles grandios ist, aber eben nicht so dramatisch schlecht wie allgemein getan wird.
      28 8 Melden
    • Scaros_2 09.05.2016 18:32
      Highlight Ja einen wirklichen ernstfall - umweltkatastrophen wie überschwemmungen usw funktionieren wir ja durchbdie erfahrung gut
      10 1 Melden
  • EnteEnteEnte 09.05.2016 16:52
    Highlight Versteh echt nicht, warum es so schwierig ist, das Geld in die Bildung zu investieren.
    Man könnte noch mehr Geld einsparen in der Armee. Weiss ja nicht recht, aber weniger WK-Wochen täten es auch. (Spreche nicht(!) aus Erfahrung, bin eine Frau ;) )

    Was ich auch noch toll fände:
    WK-Wochen dürfen durch Vaterschaftsurlaub ersetzt werden. Wird man Vater, darf man 3Wochen Vaterschaftsurlaub beantragen, dafür in diesem Jahr den WK streichen.
    Zuhause mit einem Baby ist wahrschenlich auch anstrengender als grüne Ferien.
    64 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.05.2016 17:34
      Highlight das wäre doch was. Ich selbst durfte zwei Wochen nach der Geburt unseres ersten Kindes für drei Wochen in den WK. War nicht schön!
      28 4 Melden
    • goschi 09.05.2016 17:45
      Highlight Wieso entweder oder?

      Bildung ist sehr wichtig aber die Verteidigung ebenfalls, es ist auch genug Geld für beides da.
      Es wird ja immer getan, als wenn jeder Franken fürs Militär direkt einem Kindergarten entzogen würde, dem ist nicht so, vor allem da die Bildungsausgaben ein zigfaches des Militärbudgets umfassen.
      18 28 Melden
    • E7#9 09.05.2016 21:41
      Highlight @clood34: Und wenn wir die ganzen Armeeauslagen (ca. 5 Mia.) der Bildung zukommen liessen, es wäre trotzdem nur ein Tropfen auf dem heissen Stein (205 Mia. waren 2015 für Bildung budgetiert). Wir hätten also etwas mehr als 2% mehr für Bildung dafür das ganze Land ohne Landesverteidigung. Das mag zwar einem Armeegegner gefallen, das rein finanzielle Argument löst sich bei genauer Betrachtung jedoch in Luft auf.
      7 7 Melden
    • EnteEnteEnte 09.05.2016 23:00
      Highlight @E7#9
      Danke, wusste nicht genau über die Finanzen Bescheid (kein Sarkasmus).
      Alles was ich sehe ist, dass den Schulen immer mehr das Geld gestrichen wird und zum Beispiel nicht genügend Geld da ist für dringend benötigte Förderungen (siehe Schulische HP u.ä.).
      Und ich sehe Männer jedes Jahr mit Anschiss im Gesicht 3Wochen ins Militär gehen um nichts Produktives zu machen.
      Man könnte Geld sparen, würden diese Arbeiten oder wie erwähnt, dafür Vaterschaftsurlaub erhalten.
      Macht meiner Meinung nach mehr Sinn.
      11 1 Melden
    • Samwell 10.05.2016 00:41
      Highlight @E7#9 : das ganze Budget der Schweiz beträgt 67 Mia. Wie davon 205 Mia. für Bildung ausgegeben werden sollen, musst du mir mal erklären. Fakt ist, für Bildung waren 2015 7,3 Mia. budgetiert. Schon nur wenn man eine von den 5 Mia der Verteidigung für die Bildung verwendrn würde, wäre das massiv mehr als "ein Tropfen auf dem heissrn Stein".
      11 3 Melden
    • E7#9 10.05.2016 01:15
      Highlight Sparen bei Bildung rächt sich unmittelbar (grad auch wirtschaftlich). Als Direktbetroffener (Fachlehrer Musik) nervts natürlich jeweils doppelt.

      Trotzdem finde ich, dass man sich das Geld nicht bei einem vergleichsweise so schlanken Posten holen soll. Es gibt grosse Konflikte und Spannungen auf der Welt. Nicht dass ich glaube, wir wären bald im Krieg, aber dort wo er ausgebrochen ist hätten sich oftmals die Menschen 2 Jahre vorher niemals Krieg vorstellen können. Und zur Sicherheit als letzte Möglichkeit eine Landesverteidigung zu haben dient letztendlich wohl auch dem Wirtschaftsstandort.
      7 1 Melden
    • E7#9 10.05.2016 08:31
      Highlight @samwell: 205 Mia. für Bildung waren 17% der Gesamtauslagen des Bundes.

      http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/17/blank/01.indicator.402101.4012.html
      2 2 Melden
  • reaper54 09.05.2016 16:50
    Highlight Hier noch ein paar ernstgemeinte Vorschläge... GT sowie die alte Splitters hutzweste abschaffen Platecarrier (beispielsweise eine AR500 Weste) anschaffen sowie die Kampstiefel 90 durch Lowa Taskforce Stiefel ersetzen.
    31 3 Melden
    • Spassvogel88 09.05.2016 17:31
      Highlight Ks90 wurden bereits ersetzt
      4 4 Melden
    • reaper54 09.05.2016 18:05
      Highlight teilweise die KS 14 sind nur eine Ergänzung und der KS 07 ist nur für Einheiten mit Gebirgsdienst.
      7 1 Melden
    • giguu 09.05.2016 19:23
      Highlight Geil, endlich wieder ein accessoire, an dem man noobs erkennt. Die ganzen kevlar-helmträger kann ich im wk nicht mehr mobben, weil ich der einzige mit stahlhelm bin :(
      6 2 Melden
    • reaper54 09.05.2016 19:29
      Highlight Richtige Ausrüstung hat garnichts mit "Noobs" zu tuen. Es zeigt einfach ein wenig ob man Ahnung hat. Wenn du noch immer mit Stahlhelm unterwegs bist, dann gehörst ehr du zu den nicht so gut ausgebildeten Truppen. Aber ein neuer Helm für die neu gekauften RLV kommt auch noch. :)
      2 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.05.2016 16:46
    Highlight Ist das nicht bei jedem Staatsbetrieb so, dass er einen Fixbetrag erhält und dann krampfhaft versucht ihn aufzubrauchen? Bei der Bahn haben wir ja auch einen Fabitopf geschaffen wo unaufhörlich Geld reinfliesst und sich jedes SBB - Projekt bedienen kann.
    12 18 Melden
  • droelfmalbumst 09.05.2016 16:33
    Highlight wie wäre es denn damit mir tiefere Rechnungen zu senden für den Militärersatz? Dann wäre das Problem auch gelöst...
    66 44 Melden
    • Coach Cpt. Blaze 09.05.2016 17:06
      Highlight Dabei! >.<
      23 8 Melden
    • Leon1 09.05.2016 18:55
      Highlight Bin kein Fan der Armee, aber dies wäre allen (inkl. mir) die Dienst geleistet haben gegenüber ziemlich unfair. Irgendeinen Ausgleich muss es geben - über dessen Verwendung können wir natürlich diskutieren ;)
      22 9 Melden
  • 7immi 09.05.2016 16:25
    Highlight der schluss, dass die armee nun wege sucht, um geld auszugeben, stimmt so nicht. wenn die armee mehr geld erhält, kann sie nach bedarf neue systeme beschaffen. diese müssen aber zuerst evaluiert werden, was seine zeit dauert. somit bekäme die armee zwar das geld, hat aber noch gar keine verwendung dafür, da man zuerst planen muss. deshalb hat man sich ja auch auf 5 mia für 5 jahre geeinigt. damit die armee planen und sich einteilen kann. jährliche schwankungen sind für ein solch komplexes gebilde sehr schwer zu verkraften.
    22 30 Melden
    • Kian 09.05.2016 16:29
      Highlight Du sagst dasselbe, einfach in anderen Worten: «Wenn die Armee mehr Geld erhält, kann sie nach Bedarf neue Systeme beschaffen.» Normalerweise ist der Bedarf zuerst da, dann werden Mittel zur Finanzierung gesucht. In diesem Fall sind die Mittel da und anschliessend kann nach dem Bedarf gesucht werden.
      81 9 Melden
    • 7immi 09.05.2016 16:43
      Highlight da die armee sparen muss, ist der bedarf ständig da, die finanzierung ist nun auch geregelt. dennoch braucht es nun für die evaluation zeit...

      btw: weshalb habt ihr bei der bildstrecke "rüstungsgüter a goho" nur waffensysteme abgebildet? bei 20 min sind es 33 fotos, denn es wurden auch lkws, leichte lastwagen, sanitätsfahrzeuge, sanitätsausrüstung, fa18 ersatzteile und neue radarbestandteile eingekauft. hat das einen grund?
      26 6 Melden
    • Kian 09.05.2016 17:47
      Highlight Ich glaube, das geschah ohne Hintergedanken (Bildstrecke).
      Nochmal zum Bedarf: Die Armee muss gerade nicht sparen, oder nicht mehr. Klar macht ihr Budget nicht mehr ein Drittel des gesamten Staatshaushalts aus wie im Kalten Krieg. Aber das Parlament hat mehr bewilligt und durchgesetzt als vom Bundesrat beantragt.
      12 3 Melden
    • 7immi 09.05.2016 18:00
      Highlight ok...

      jetzt nicht mehr, respektive nicht mehr so stark (siehe WEA). dennoch muss man zuerst alle neubeschaffungen evaluieren. die entsprechenden produkte gibts ja nicht in der migros. das alles braucht zeit. als vergleich: alleine für das drohnensystem brauchte man bis jetzt 5 jahre (kostenpunkt ca.500 mio). die auslieferung wird ca. 2020 sein.die armee hat nun also für 5 jahre genug geld und das ist gut so, damit man richtig planen kann. mit der kampfjetbeschaffung und der 24h bereitschaft der luftwaffe wird das geld sicher - zumindest teilweise - eingesetzt werden.
      7 6 Melden
    • sentir 10.05.2016 10:40
      Highlight 7immi; wie die Evaluation beim Militär aussieht, hat man bei der Revision des Duros gesehen...

      Auch hat man da, meines Wissens, nicht mal eine Neubeschaffung angeschaut, obwohl diese Aufrüstung teurer ist, als der damalige Neukauf.
      2 1 Melden
    • 7immi 10.05.2016 11:14
      Highlight Was hat man da gesehen?

      Hat man, da diese aber teurer wäre und im ausland stattfinden würde, hat man sich für die renovation im inland entschieden (geldrückfluss).
      Teurer als der damalige neukauf ist es nicht, da der duro damals inflationsbereinigt rund 180000 kostete - rudimentär ausgerüstet. Mit der neuen ausrüstung ist er deutlich teurer. Auch der unimog wurde betrachtet. Der hohe preis und die ungenügende erfüllung des pflichtenhefts waren der aufhänger (wie bereits 1980).
      Kannst du mir deine kritik erleutern?
      1 2 Melden
    • sentir 10.05.2016 11:41
      Highlight Die Aufrüstung kostet Fr. 250`000.-/Stück und die und die Evaluierung hat man der MOWAG angetraut, die natürlich völlig objektiv ihr eigenes Angebot als das Beste bewarb. Geldrückfluss hin oder her, sowas ist nicht seriös.
      1 1 Melden
    • 7immi 10.05.2016 12:25
      Highlight Alleine die serienmässige aufrüstung eines nutzfahrzeugs mit differentialsperre kostet 40000, da kannst du dir vorstellen, dass es neu etwas mehr als 180000 kostet und der preis über 200000 liegen wird. Ausserdem wissen wir nicht, wie sich diese 250000 zusammensetzen. Schulungen, ersatzteile etc sind nämlich auch inbegriffen.
      Da die mowag inhaberin der lizenzen des duros ist, darf nur sie eine solche studie verfassen. Das ganze vierlief also legal und ordentlich.
      1 2 Melden
    • sentir 10.05.2016 13:07
      Highlight Schulungen für ein Nutzfahrzeug... Jeder LKW-Chauffeur kann so ein Ding fahren (auch nach der Aufrüstung)
      Schön dass es für dich stimmt. Ich seh das ein wenig kritischer, was ich mir gerade von Leuten wie dir, mit viel Interesse und Hintergrundwissen auch wünschen würde.
      1 1 Melden
    • 7immi 10.05.2016 13:54
      Highlight Es geht um die schulung des personals für den unterhalt, usw. Das ganze ist deutlich komplexer, als du denken magst. Ich würde es begrüssen, wenn du nicht nur medien nachplapperst sondern auch weiter denkst. Obwohl dies natürlich deutlich einfacher ist. Und dann mich als unkritisch darstellen, danke. Ich ging der sache nach, bevor ich hier irgendwelche sachen verbreite (z.b. " die erneuerung ist doppelt so hoch wie der neupreis"). Wir werden schlussendlich steuergelder sparen verglichen mit einem neukauf bei einem gleichzeitigen mehrnutzen des systems (duro). Darum geht es.
      1 2 Melden
    • sentir 10.05.2016 19:41
      Highlight ich habe dich nicht unkritisch genannt, sondern zu wenig kritisch und auch ich denke weiter, als nur bis zur Stossstange des Duros. "Steuergelder sparen", "gleichzeitiger Mehrnutzen" glaubst du sicher ohne nachplappern... Du drehst es, bis es passt und mir unterstellen, es sei zu komplex für mein Denken. Danke.
      1 1 Melden
    • 7immi 10.05.2016 20:28
      Highlight neuer motor, abs, esp, überrollbügel, sicherheitsgurte, scr katalysator... alles dinge, die man durchaus als mehrnutzen / mehrwert bezeichnen kann. und wenn ich die wahl habe zwischen ca. 250000 ins ausland zu geben und 250000 im inland zu behalten, ist das im inland klar vorzuziehen, da man so sparen und die eigene industrie ankurbeln kann. da muss man nichts nachplappern.
      nein, das sage ich nicht. es sei komplexer als du denkst. du spielst es herunter, als würde man nur ein auto kaufen. stattdessen geht es um den ersatz eines systems. von der ausbildung über den betrieb bis zum unterhalt.
      1 0 Melden
  • érdnA 09.05.2016 16:19
    Highlight Mein Lieblings Militär-Item: Violettes "Flauschi" :-D !
    62 2 Melden
    • goschi 09.05.2016 16:46
      Highlight Der Schlumpf ist eine grandiose Beschaffung, sowas von simpel, toll, einfach praktikabel und unkompliziert.

      Ich wette dafür wurde jemand entlassen, weil es kein überteuertes massgeschneidertes Heimarbeitsprodukt für Emmentaler Witwen oder so war, kann ja nicht angehen sowas...
      14 2 Melden
    • wololowarlord 09.05.2016 17:01
      Highlight FLAUSCHI!!! the hype is real
      20 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.05.2016 17:58
      Highlight Hab auch zwei Flauschis daheim^^ FLAUSCHI Lebe hoch!!
      4 0 Melden
  • exeswiss 09.05.2016 16:19
    Highlight "ob er sich angesichts klammer Staatsfinanzen"

    naja das ist ja ein hausgemachtes problem, also kann man sich darüber ja nicht beschweren...
    14 2 Melden
  • Yippie 09.05.2016 16:17
    Highlight Punkt 3: Ich habe im Militär bislang nur sehr selten schlecht gegessen. Aber ein höheres Budget fürs Essen würde ich sehr begrüssen, wenn es dafür weniger Polenta gibt.

    Punkt 5: Ohne Smartphones würde das Militär nochmals deutlich schlechter funktionieren als eh schon. Für jeden Soldaten ein Smartphone wäre doch auch mal was^^

    Weiterer Vorschlag: Anständige Schlafgelegenheiten in den Zivilschtutzanlagen. Mein Rücken verträgt kein Holzbrett mit einer 5-10 cm dicken Matratze.
    50 6 Melden
    • Claude_M 09.05.2016 16:28
      Highlight "Mein Rücken verträgt kein Holzbrett mit einer 5-10 cm dicken Matratze." - abspecken!
      22 43 Melden
    • strieler 09.05.2016 16:45
      Highlight wieso abspecken - wenn schon aufpolstern - auch mit 50kg drückt man den Schaumstoff durch..
      24 0 Melden
    • Eifachöpper 09.05.2016 16:48
      Highlight Seh ich auch so, in meiner militärkarriere (karriere ist wohl etwas pbertrieben) habe ich hauptsächlich sehr gut gegessen. Nochmals ein grosses danke an all die Militärköche :)
      16 1 Melden
    • Yippie 09.05.2016 16:50
      Highlight mmh... Speck *sabber*

      Viel gibt es nicht abzuspecken bei 72 kg und 1.8 m Körpergrösse. Vielleicht bin ich einfach eine Mimöse, aber mein Rücken verträgt das einfach nicht.
      31 1 Melden
  • King Le 09.05.2016 16:14
    Highlight Aber in der Bildung muss gespart werden, die ist nicht so wichtig...
    81 11 Melden
    • Bowell 09.05.2016 16:58
      Highlight Genau, weil in den letzten 25 Jahren in der CH ja massiv an der Bildung gespart wurde...http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/17/blank/01.indicator.402101.4012.html
      14 8 Melden
    • pamayer 09.05.2016 17:37
      Highlight Phildunng is nua wass vür raiche unt gescheytte.
      Ich pinn dum unt pleibs.
      27 4 Melden
    • Bongalicius 09.05.2016 17:54
      Highlight @Bowell: Nenn mir ein Beispiel wo man ein Problem hat dass die Bevölkerung zu gebildet ist
      10 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.05.2016 18:00
      Highlight Sorr pamayer. Wollte dich eigentlich herzen, bin wohl aber zu dumm um auf den richtigen Knopf zu drücken. XD
      5 0 Melden
    • Bowell 09.05.2016 19:13
      Highlight Da gibts keines, aber ich kann dir ein paar Beispiele nennen, wo das Problem war, dass die Armee nicht fähig war ihre Aufgaben zu übernehmen;)! Zudem stehen die Ausgaben für die Armee 1. in keinem Verhältnis zu den Bildungsausgaben (was ok ist) und 2. sind die Bildungsausgaben seit 1990 um 60% gestiegen (siehe Link im Kommentar weiter oben). Wobei die Ausgaben für die Armee im gleichen Zeitraum sogar gesunken sind. Also soll mir keiner kommen und sagen, dass die Armee auf Kosten der Bildung finanziert wird!
      7 6 Melden
  • strudel 09.05.2016 16:12
    Highlight Auch schön wäre wenn endlich das alte GT durch eine anständige Trageinheit, wie sie bei den Amerikanern zum Einsatz kommt, ersetzt würde.
    Ausbildung durch Berufsmilitärs wäre aber wohl wirklich eine der besten Ideen.
    54 2 Melden
    • Hayek1902 09.05.2016 16:19
      Highlight Wird bei Kampftruppen bereits so gemacht.
      16 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.05.2016 18:02
      Highlight Wir wurden auch vom Berufsmilitär ausgebildet. Nur nicht von der Selben Gattung xD
      8 0 Melden
  • goschi 09.05.2016 16:12
    Highlight #2

    Bei der Verpflegung müssen wir uns nicht beklagen, es klingt auf Anhieb nach wenig, aber Verpflegungskosten skalieren stark mit der Menge, sprich mehr Verpflegte ergibt günstigere verpflegung und mit 8.50 kommt ein tauglicher Fourier sehr weit.

    Den Ausgänger würde ich komplett streichen, teures und unnötiges Utensil.
    Mir wäre hier die dänische Variante vorziehen, eine saubere und ordentliche Tarnhose zusammen mit einem schlichten beigen/grünen Hemd und bei bedarf einem Pulli drüber (also das, was berufsmilitörs schon haben), zumindest unterhalb Stabsoffizier reicht das völlig.
    56 5 Melden
  • Hayek1902 09.05.2016 16:10
    Highlight 1. Die Ausbildung war bei mir ziemlich gut. Das mit den Schwankungen stimmt aber.
    2. Ich finde, die aktuelle Kleidung schützt sehr gut. (Funktionswäsche, Fleece, GoreTex, etc.)
    3. Hat man fähige Leute, gibt's auch sehr gutes Essen. Ich persönlich bekam immer gutes Essen.
    4. Funktioniert eigentlich auch gut. Man muss vielleicht auch mal von sich aus beim MatChef vorbei gehen und das Zeug holen. Da wäre es auf jedenfall und kann auch einfach organisiert werden. Material kann man auch austauschen.
    5. Lieber ein neues Funksystem, dass auch zuverlässig funktioniert (Wortwitz).
    6. Absolut richtig.
    47 7 Melden
    • Venator 09.05.2016 16:18
      Highlight Unterstützte Dein Votum zu 100%!
      13 2 Melden
    • Awake 09.05.2016 17:02
      Highlight Ein Funk der nicht auf jedem 4
      panzer spinnt wäre suuper 👌🏼
      9 0 Melden
  • giandalf the grey 09.05.2016 16:09
    Highlight Oooooooder einfach das Geld erst dann beziehen, wenn man tatsächlich die Projekte hat und bis dann die Forschung und Bildung pushen...
    60 6 Melden
  • goschi 09.05.2016 16:08
    Highlight Die Ausbildung ist für Miliz-Niveau allgemein auf sehr hohem niveau, hier würde aber wirklich aktive Unterstützung durch mehr Berufspersonal nicht schaden, viel wichtiger wären aber mehr verfügbare Übungsräume, von der KD-Anlage bis zum grossen Übungsplatz, es mangelt an allen und Ausbildung muss allein deswegen oft reduziert werden.

    Ausrüstung, ganz wichtiger Punkt, hier hinkt die Schweizer Armee mehrheitlich mittlerweile um 20-30 jahre hinterher, moderne materialien und ganzheitliche Bekleidungskonzepte mit modernem Rucksack sind hier zu nennen
    31 1 Melden
    • Venator 09.05.2016 16:21
      Highlight Zum 2. Punkt läuft bereits das Projekt MBAS: http://www.he.admin.ch/internet/heer/de/home/themen/ausbildungszentren/azh/versuchsstab/versuche.html

      Geht einfach verdammt lange...
      6 0 Melden
    • goschi 09.05.2016 16:41
      Highlight Ich weiss, ich war in einer Vorstufe eingebunden, sowohl IMESS als auch MBAS, was teilweise ineinandergreifen sollte, das war 2005.

      Es ist ja gut, dass etwas solides beschafft werden soll, aber langsam wird es lächerlich mit geplanter Einführung 2022. Zu dem Zeitpunkt ist das Eingeführte bereits wieder überholt, mit den aktuellen Zyklen ist die schweizer Armee offensichtlich völlig überfordert.
      10 0 Melden
    • goschi 09.05.2016 16:42
      Highlight Es gäbe auf dem Markt mehrere sehr gute Bekleidungssysteme für jeden gewünschten Klimabereich, da könnte man mit praktikabel kurzen Evaluationen einfach beschaffen, am Ende bastelt man sicher wieder selbst was, wie den Rucksack90...

      Aber hey, es hat ja immer noch nicht jeder Soldat den neuen helm, also neu, den von 2004... *Kopfschüttel*

      Bei der persönlichen Ausrüstung hat die schweizer Armee echt eine völlig fehlgeleitete Strategie.
      12 0 Melden
    • Venator 09.05.2016 17:25
      Highlight Stimme Dir absolut zu!
      3 0 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 09.05.2016 17:42
      Highlight Lieber selber basteln als einen ausländischen Lieferanten zu nehmen finde ich.
      2 6 Melden
    • goschi 09.05.2016 17:48
      Highlight Ja, dann bekommen wir wieder einen Rucksack90...
      6 0 Melden

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