Schweiz
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Der Tessiner FDP-Nationalrat Ignazio Cassis, rechts, und der Genfer FDP-Staatsrat Pierre Maudet, links, treffen sich beim

Wollen für die FDP in den Bundesrat: Ignazio Cassis (rechts) hat deswegen seinen italienischen Pass zurückgegeben. Pierre Maudet (links) behält seinen französischen – vorerst. Bild: KEYSTONE

«It's the biography, stupid!» – Die Doppelbürger-Diskussion um Cassis & Co. ist lächerlich

FDP-Bundesratskandidat Ignazio Cassis hat seinen italienischen Pass zurückgegeben. Die SVP will Doppelbürger gleich ganz aus dem Bundeshaus verbannen. In einem Einwanderungsland wie der Schweiz ist diese Debatte einfach nur peinlich.



Die Schweizer Politik widmet sich wieder mal ihrer Lieblingsbeschäftigung: Sie hinterfragt die Loyalität gegenüber unserem Land von Menschen, bei denen nicht sämtliche Vorfahren bereits am Rütlischwur teilgenommen haben.

Weil gleich zwei der drei FDP-Bundesratskandidaten neben dem Schweizer Pass noch einen zweiten besitzen, widmen sich die Medien im ausklingenden Sommerloch ausführlich der Frage, ob sich eine Doppelbürgerschaft für ein Regierungsmitglied ziemt.

Die SVP – der das Konzept der Doppelbürgerschaft schon lange ein Dorn im Auge ist – lacht sich ins Fäustchen. Ihr Nationalrat Marco Chiesa aus dem Tessin will in der Herbstsession Vorstösse einreichen, um Bundesräten, Bundesparlamentariern und Bundesrichtern die doppelte Staatsbürgerschaft zu verbieten.

Bundesräte würden durch ihr Amt die Schweiz vertreten. Deshalb dürfe bei ihnen nicht der leiseste Verdacht aufkommen, dass sie wegen ihrer doppelten Staatsbürgerschaft in einen Interessenkonflikt geraten könnten, begründet Chiesa seinen Vorstoss gegenüber der Luzerner Zeitung.

Politiker neigen dazu, bei medial aufgebauschten Debatten vorschnell halbgare Ideen als Vorstösse anzukündigen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Doch selbst wenn man die Messlatte entsprechend tief ansetzt, ist Chiesas Vorstoss schlicht lächerlich.

Marco Chiesa (SVP/TI) waehrend den  Beratungen ueber den Voranschlag 2016 am Donnerstag, 3. Dezember 2015 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Will keine Doppelbürger im Bundeshaus: SVP-Nationalrat Marco Chiesa. Bild: KEYSTONE

Die Schweiz ist ein Einwanderungsland. Gemäss Swissinfo besitzen rund 900’000 Personen – 17 Prozent der Schweizer Staatsangehörigen – einen zweiten Pass. Es ist begrüssenswert, dass diese Menschen auch in der Politik vertreten sind.

Wurzeln ausserhalb der Schweiz zu haben und durch die eigene Biografie einen Bezug zu dieser zweiten Heimat zu haben, ist das normalste der Welt. Das macht niemanden zu einem schlechteren Schweizer, einem vaterlandslosen Gesellen ohne Loyalität zur Eidgenossenschaft.

SVP-Nationalrat Marco Chiesa ist sich dennoch nicht zu blöd, in Bezug auf Pierre Maudets französische Staatsbürgerschaft folgende Frage in den Raum zu stellen: Wie würde Maudet bei einer allfälligen Begegnung mit Frankreichs Staatschef begrüsst werden? Sollte Emmanuel Macron einen Bundesrat Maudet am Ende gar mit «lieber Mitbürger» ansprechen?

  1. Die Begrüssung eines ausländischen Staatsgastes ist protokollarisch genau festgelegt. Ein Bundesrat wird als Vertreter der Schweiz empfangen, doppelte Staatsbürgerschaft hin oder her.
  2. Wenn sich durch die familiären Wurzeln eines Bundesrats eine Verbindung auf persönlicher Ebene zum Vertreter eines anderen Landes ergeben – umso besser! Das würde Cassis und Maudet zu wirkungsvolleren Botschaftern der Schweiz machen.

Wer es in der Schweiz zum Bundesrat bringen will, muss sich vorher in einer Ochsentour durch zahlreiche Ämter beweisen. Dass man sich dabei für die Interessen des Landes einsetzt – über die in einer Demokratie naturgemäss keine Einigkeit herrscht – ist selbstverständlich: Wer dabei ausschliesslich als Lobbyist für ein ausländisches Land auftritt, wird kaum wiedergewählt. 

Das dauernde Hinterfragen der Loyalität von Schweizern mit Migrationshintergrund – seien es Nati-Fussballer mit Wurzeln auf dem Balkan oder Politiker mit zwei Pässen – dient in erster Linie dazu, einen Keil zwischen die «Eidgenossen» und die «Zugewanderten» zu treiben. Das Spiel ist dermassen durchschaubar, dass es immer wieder erstaunt, wie bereitwillig die Medien auf diesen Zug aufspringen.

Einwanderer haben die Schweiz zu dem erfolgreichen Land gemacht, das sie heute ist. Würden wir sie und ihre Nachkommen aus der Politik verbannen, hätten wir keine bessere Regierung, sondern eine schlechtere.

Auf sie könnte Cassis folgen: Die sieben bisherigen Tessiner Bundesräte

Video des Tages: «Franzohni Hemmige» mit Rash, dem Berner «Influencer»

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Video: watson/Nico Franzoni, Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 31.08.2017 09:58
    Highlight Highlight Lächerlich finde ich, dass "Kranken-Cassis" seinen Italienischen Pass genau jetzt abgibt, was - bei all seinem sympathischen Auftreten - abstossenden Opportunismus und Käuflichkeit zeigt...
    In dem Sinne wäre er vielleicht sogar der passende Vertreter für den Kanton Tessin, in dem ja heutzutage ein geradezu Innerschweizerischer Abschottungs-Geist grassiert, kombiniert mit einem mafiosen Klüngelwesen, kurz: "Harte Schale mit weichem Kern".
    Hätte ich einen Italienischen Pass, dann würde ich diesen sicher behalten, für alle Fälle.
    Denn man kann ja nie wissen!
    Vielleicht kommt im Tessin Dauerregen.
  • Zarzis 30.08.2017 18:52
    Highlight Highlight Okay, wenn die Doppelbürger einen Interessenkonflikt haben und den zweiten Pass abgeben müssen, wenn die in den NR oder SR gehen.
    - Warum dürfen dann Ärtze im Parlament Gesundheitsfragen bearbeiten?

    - Warum dürfen Rechtsanwälte Gesetzte Schreiben, die dann nur sie selber entschlüsseln können?

    - Warum dürfen Firmeneigner Steuergesetze machen, oder eher gesagt sich Steuern Reduzieren?

    - Warum dürfen Palamentarier Geseztze von Lobbys erstellen lassen, von denen sie Geld bekommen?

    - Warum darf ein Partei Präsident NR, Chef der Atomkraft Verreinigung, der Ölvereinigung und Wasserkraft sein?
    • Zarzis 31.08.2017 08:39
      Highlight Highlight Nein RenRenRen
      Der Fehlt ist der Dumme der Denkt, FDP - SVP seien für Ihn und würden für Ihn Politisieren!
      Der Arbeiter hätte einen Ort von dem er Unterstützt wird, aber er wählt viel lieber immer gegen seine Interessen.
      Aber solange es Leute gibt die Pauschal alles was schief läuft den Linken anhängen, gibt es auch Leute die das gerne Glauben. Ohne die Fakten sehen wollen!
      Aus Amerikan Beauty:
      Unterschätze nie die macht der Verdrängung!
    • Fabio74 31.08.2017 19:39
      Highlight Highlight @Ren3 Dann musst weiterhin SVP wählen und ein braves Lamm sein, und du wirst weiterhin angelogen von den Lobbys; weil man will ja rechts ja kein Licht in die Finanzierung von Parteien, Wahlen und Abstimmungen bringen, Könnte ja schmutziges Zeug rauskommen
  • G. Schmidt 30.08.2017 18:17
    Highlight Highlight Heute verlangen sie den doppelten Pass abzugeben...

    ...und morgen die "ausländische" Religion abzulegen, da dies Respekt und Loyalität gegenüber dem Volk zeigt?

    • Groovy 30.08.2017 18:59
      Highlight Highlight ups, klarer Fall von Argumentationsnotstand.
  • MeinSenf 30.08.2017 17:10
    Highlight Highlight Kein hinterwäldlerischer "Eidgenosse" wird mir dreinreden, wie meine Loyalität aussehen soll. Das nächste wird noch sein, wen ich mögen darf und wen nicht. Das hatten doch schon mal vor 80 Jahren - nein danke.
    Ein Pass sagt schlicht gar nichts aus. Es ist ein Stück administratives Papier. Und wer über meine Gesinning reden will, darf sich gerne bei mir melden, dann werden wir ja sehen...
    • Fabio74 31.08.2017 19:41
      Highlight Highlight @REn3: Neidisch oder nur frustriert? Oder warum musst du andere Menschen anp**ssen?
      Mein Senf sitzt im richtigen Boot. In jenem OHNE Neid, Hass und Frust.
  • G. Schmidt 30.08.2017 16:42
    Highlight Highlight Inwiefern soll den die Abgabe des Passports eine Person in seiner Entscheidung unabhängig machen, wenn z.B. noch Familie im anderen Land lebt oder die Person in dieser Kultur aufgewachsen ist?

    Es gibt bereits heutzutage die Möglichkeit in den Ausstand zu treten, wenn sich Personen nicht unabhängig entscheiden können.

    Verwaltungsratsmandate oder allg. Geld macht die Person wahrscheinlich um einiges abhängiger als eine Staatsbürgerschaft...
  • ujay 30.08.2017 16:05
    Highlight Highlight Doppelpass politisch gesehen ist geil.......im Fussball manchmal auch.
  • RETO1 30.08.2017 16:00
    Highlight Highlight Was für ein Unsinn Doppelbürgschaften sind sieht man am besten bei den DeutschTürken
    Sie leben im demokratischen Westen und drücken bei türkischen Wahlen ihren Landsleuten zu Hause einen Diktator auf, wollen aber selbst nicht dahin zurückkehren
    • G. Schmidt 30.08.2017 16:11
      Highlight Highlight Bei den Schweiz-Türken war es gerade umgekehrt.

      Und stimmt, man kann alle Doppelbürger mit den Deutsch-Türken vergleichen...
    • Fabio74 30.08.2017 21:36
      Highlight Highlight nur wer ganze Volksgruppen in einen Topf wirft, der muss SVPler sein und hat keine Ahnung von Differenzieren. Zudem stimmte die Mehrheit in der CH anders.
    • rodolofo 31.08.2017 10:04
      Highlight Highlight In diesem Spezialfall hat sich der Doppel-Pass tatsächlich nicht bewährt, vor allem für die Türken nicht.
  • Groovy 30.08.2017 15:29
    Highlight Highlight Kann wer bitte mal Argumente bringen, weshalb man die mehrfache Staatsbürgerschaft wirklich braucht?
    • Cerulean 30.08.2017 16:04
      Highlight Highlight Ich bin schweizerisch-zypriotischer Doppelbürger. Ich wurde in Levkosia geboren als Sohn einer Schweizerin und eines Zyprioten und habe bis vier dort gelebt. Seither wohne ich in der Schweiz, ging hier zur Schuhle, studiere und arbeite hier. Ich fühle mich beiden Ländern gleich verbunden. Die Argumente sind die gleichen wie bei der einfachen Staatsbürgerschaft. Wieso sollte es eine einfache aber keine Doppelte geben? Das mit der Loyalität ist eh ein Witz. Warum sollte mich ein Papier davon abhalten, trotzdem dem anderen Land auch die Treue zu halten?
    • G. Schmidt 30.08.2017 16:13
      Highlight Highlight Working Travel-Visa in Australien bekommst du mit einem EU-Passport aber nicht mit dem Schweizer Passport.

      Mit dem US-Passport darfst du dafür mehr Steuern zahlen...
    • Groovy 30.08.2017 16:34
      Highlight Highlight @Schmidt: Persönlicher Vorteil: Argument abgelehnt :-)

      @Cerulean: Also keine Argumente pro, wenn das Papier keine Rolle spielt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Palatino 30.08.2017 15:13
    Highlight Highlight Der schweizerisch-französische Doppelbürger Maudet ist amtierender Regierungsrat in einem Kanton der ... an Frankreich grenzt. Zudem ist Maudet auch Hauptmann der Schweizer Armee. Soviel zur Berechtigung der Loyalitätsdiskussion im Fall Maudet.
    • Hierundjetzt 30.08.2017 15:44
      Highlight Highlight Wenn interessiert ein Kantonsangestellter? Es geht um den Bundesrat. Das ist ganz sicher nicht das gleiche.

      Oder ist Marcon, Merkel oder Renzi Doppelbürger? Eben
    • Palatino 30.08.2017 16:19
      Highlight Highlight @Hierundjetzt Zeigt nicht die Aktualität, dass man als Staatsoberhaupt die Interessen eines fremden Landes dem Wohl des eigenen Staates voranstellen kann, ohne Doppelbürger zu sein? Eben
    • rodolofo 31.08.2017 10:18
      Highlight Highlight Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich noch für eine FDP-Kandidatur begeistern könnte.
      Doch Moudet hat das "Unmögliche" geschafft!

      Übrigens: ist Euch auch schon aufgefallen, dass Moudet dem weltberühmten Schlittschuhläufer, Stephane Lambiel, gleicht?
  • Whitebeard 30.08.2017 15:11
    Highlight Highlight Und genau wegen solchen Politikern fühlt man sich auch als ein gut integrierter Ausländer unwohl..
    • Hierundjetzt 30.08.2017 15:43
      Highlight Highlight Soso. Wo ist das Problem? 300 Mio Amerikaner dürfen nur einen Pass haben. Einstein war der einzige der 2 haben durfte (CH und USA).

      Zudem es geht um einen Ministerposten nicht um KV Angestellte. Wie sieht das in Deinem 2 Heimatland aus? Doppelbürger als Staatspräsident ok?

      Eben.
    • G. Schmidt 30.08.2017 16:14
      Highlight Highlight Als US-Amerikaner nur einen Pass? Woher haben sie den diese skurrile Informationen?
    • Whitebeard 30.08.2017 16:19
      Highlight Highlight @hierundjetzt welches zweite Heimatland? Ich bin hier geboren und aufgewachsen (3. Generation). Falls du die 2. Heimat meiner Grosseltern meinst, die haben oder hatten einen Doppelbürger als Ministerpräsidenten oder so, bin da nicht so informiert, der Staatsoberhaupt hat ihn dorthin geholt und er konnte nicht mal fließend diese Sprache sprechen, da er zum ersten mal in diesem Land war und trotzdem kam er gut bei den Bürgern an
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 30.08.2017 14:39
    Highlight Highlight Immerhin wären wir dann das einzige Land auf diesem Planeten, wo ein Minister bzw der Bundespräsident Doppelbürger sein kann.

    Wenn man als oberster Schweizer immer noch Mühe hat sich für 1 Land zu entscheiden, dann wäre das absolut lächerliches Gebahren.

    Ein Bundesrat ist doch kein Journalist oder ein Bankangestellter. Bitte.
    • ujay 30.08.2017 15:52
      Highlight Highlight Falsch....googel mal....ich bins zu müde dazu bei solchem Quatsch.
  • Andi Amo 30.08.2017 14:29
    Highlight Highlight Für mich ist es ein Zeichen von Respekt und Loyalität dem Land gegenüber, wenn jemand seinen Doppelpass abgibt. Es lässt keine Zweifel mehr aufkommen und schafft das Vertrauen des Volkes, welches man zu vertreten hat.

    Ich sehe nicht ein, wieso das zu viel verlangt sein soll von den höchsten Vertretern unseres Landes?
    • FrancoL 30.08.2017 15:30
      Highlight Highlight Respekt heisst eine Aufgabe sauber und integer lösen. Dabei sollte der Passe, die Verbindungen, die Herkunft und vieles mehr keine Rolle spielen.
      Mir wäre es viel lieber man würde von den BR verlangen, dass sie ihren Hinterleuten eine Absage erteilen und wirklich frei entscheiden. Doch das ist wohl gerade auch bei den SVP-Mannen und Frauen kaum durchsetzbar.
  • tb.7783 30.08.2017 14:29
    Highlight Highlight Der Pass ist vorallem ein Dokument. Nicht mehr und nicht weniger. Und ob man ein guter "Schweizer" oder gar Bundesrat ist weil man nur den Roten hat, hängt nicht davon ab.
    • Fabio74 30.08.2017 21:41
      Highlight Highlight @ren3: Gute Arbeit und Loyalität hängt nicht an einem Fetzen Papier
  • Phipsli 30.08.2017 13:55
    Highlight Highlight Meine Mutter ist Schweizerin und mein Vater Franzose. Wenn ich meinen französischen Pass zurückgebe, ist dann mein Vater nicht mehr Franzose?
    • Valon Gut-Behrami 30.08.2017 14:33
      Highlight Highlight Gutes Beispiel!
    • Valon Gut-Behrami 30.08.2017 16:55
      Highlight Highlight RenRenRen, probiere doch auf das Argument einzugehen. Vielleicht hast du aber Mühe, mit Argumenten dagegenzuhalten.
      Das Beispiel ist ideal, um dich und deine Ansichten herauszufordern.
    • MeinSenf 30.08.2017 17:18
      Highlight Highlight Den Schweizer Pass muss ich auch im Passbüro beantragen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • giguu 30.08.2017 13:41
    Highlight Highlight Jasmin Hutter würde sich in ihrem politischen Grab umdrehen, wenn sie das liest...
  • Luca Brasi 30.08.2017 13:31
    Highlight Highlight Ach Gottchen! Hat Ruth Dreifuss damals für den einzigen jüdischen Staat auf der Welt -nämlich Israel- lobbyiert, weil sie Jüdin ist? Hätte sie vor dem Amtseid noch konvertieren oder ein atheistisches Bekenntnis ablegen sollen?
    Pierre Maudet hat den französischen Pass. Hat das die Genfer Bevölkerung, die ihn zum Regierungsrat gewählt hat gestört, obwohl es ein Grenzkanton ist?
    War ein Ständerat Gutzwiller in Zürich zu loyal zu Basel und hat nur deren Interessen im Rat vertreten und sollte er seinen Bürgerort streichen?
    Fragen, die mir wohl nur ein "waschechter 1291-Eidgnoss" beantworten kann.
    • 45rpm 30.08.2017 16:18
      Highlight Highlight Mit Verlaub, aber da wird wieder Religlion mit Nationalität verwechselt. Ruth Dreifuss ist Schweizerin jüdischen Glaubens, wie Ignazio Cassis Schweizer und römisch-katholisch ist. Als Jüdin ist sie so wenig Staatsbürgerin von Israel wie Cassis Staatsbürger des Vatikans ist.

      Staatsbürger von Israel heissen Israelis und da gibt es jüdische als auch arabische Israelis.
      Natürlich kann man auch vom jüdischen Staat reden, aber Länder auf ihre Religionen zu reduzieren, ist unsinnig. Ob Italien ein katholischer Staat oder die Türkei ein islamischer Staat ist, das ist irrelevant.
    • Luca Brasi 30.08.2017 17:07
      Highlight Highlight Ich finde es genauso unsinnig jemandem fehlende Loyalität zum Land vorzuwerfen, nur weil er einen zweiten Pass hat.
      Die Liberalen der Schweiz misstrauten übrigens den Innerschweizern im 19. Jahrhundert und warfen ihnen vor vom Papst und aus Rom gesteuert zu werden.
      Ich finde die Diskussion müssig, denn ist mit der Abgabe des Passes alles einfach in Butter?
      Frau Nationalrätin Markwalder und Herr Nationalrat Walter Müller haben die Interessen Kasachstans im Parlament berücksichtigt und haben keinen kasachischen Pass, sondern einzig den schweizerischen.
    • FrancoL 31.08.2017 02:52
      Highlight Highlight @45rpm; Da kann ich Ihnen nur vorschlagen sich einmal etwas in die jüdische Religion und deren Interpretation der religiösen Ebene versus Verpflichtungen dem beherbergenden Staat gegenüber.
      Da würden Sie nicht so einen Unsinn posten.

      Es würde auch genügen sich einmal in den USA die Politik genauer anzusehen und zu werten was jüdisch stämmige Politiker nicht alles für Israel auf die Beine Stellen.

      Gerade bei den Juden sind Sie da auf dem Holzweg und zwar ganz gehörig.
  • Madison Pierce 30.08.2017 13:28
    Highlight Highlight Finde ich gut für Exekutivpolitiker, die mit anderen Ländern Verhandlungen führen müssen. Da darf es nicht den Anschein eines Interessenkonfliktes geben.

    Für Unsinn halte ich die Forderung aber für Politiker der Legislative. Diese verhandeln erstens nicht direkt mit dem Ausland und sind zweitens vom Volk gewählt. Will man keine Doppelbürger im Nationalrat, muss man sie nicht wählen.

    Bin ebenso dagegen, die Doppelbürgerschaft generell abzuschaffen. Im Herzen hat es Platz für mehr als ein Land. Man ist nicht ein halber Schweizer, nur weil man noch Italiener oder Türke ist.
  • Groovy 30.08.2017 13:17
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist eine reine Rechtfertigung der Doppelbürgerschaft, bringt aber keine sinnvollen Gründe dafür. Man kann nicht aus ganzem Herzen zweien Herren dienen, somit gibts keine objektiv nachvollziehbaren Gründe, weshalb man zwei Staatsangehörigkeiten braucht. Es geht immer nur um persönliche Vorteile, damit man je nach Fall grad die eine oder die andere ausspielen kann. Abschaffen und fertig. Alternative wäre, dass der Staat bei Doppelbürgern in Absprache mit anderen Staaten nur noch halbe Leistungen kassiert und auch bringt, bspw. bei Steuern, Wehrpflicht oder Sozialleistungen etc.
    • MeinSenf 30.08.2017 17:24
      Highlight Highlight Falsch: Es gibt auch keine objektiv nachvollziehbaren Gründe gegen eine Doppelbürgerschaft. Papier und Loyalität haben nichts miteinander zu tun.

      Nach deiner Logik müssten sich Schweizer Kinder erst einbürgern lassen. Sie haben ihn ja auch nur, weil sie ihn von den Eltern geerbt haben... Warum willst du mir dann mein Erbe aberkennen?
    • G. Schmidt 30.08.2017 18:04
      Highlight Highlight @Groovy

      Anscheinend leben Sie noch in einer absoluten Monarchie, wenn Sie noch Herren dienen?

      Wer die Schweizer Staatsbürgerschaft bekommt hat ebenso die Pflicht Militärdienst zu leisten oder Steuern zu zahlen.

      Nur weil Sie keine zweite Staatsbürgerschaft besitzen, müssen Sie dies anderen Mitbürgern nicht wegnehmen.
    • Groovy 30.08.2017 18:22
      Highlight Highlight und ob es die gibt...
      Wahlkampf inkl. Ausschreitungen in fremden Ländern; Loyalitätskonflikte im Krisenfall, Pflichterfüllung gegenüber Staat, bspw. Militär. etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skorpion 30.08.2017 13:09
    Highlight Highlight DOPPELBÜRGERSCHAFT gehört in der Schweiz allgemein abgeschafft! Sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel überlegt sich für Deutschland diesen Schritt! Kinder von Mischehen sollten sich mit 18 Jahren für den Pass der Mutter, oder jenem des Vaters selber entscheiden können! Auch in der Schweizer FUSSBALL-National-Mannschaft sollten nur Schweizer u. keine Doppelbürger vertreten sein! Ihr Herz soll NUR für die SCHWEIZ schlagen! (LANDESHYMNE !) 1 Pass für jeden genügt! Wie schon erwähnt: KEINER kann 2 Herren dienen! Einen DOPPELBÜRGER als BUNDESRAT ? ... ganz klar NEINEINEINEINEINEINEINEINEINEIN !
    • ujay 30.08.2017 15:54
      Highlight Highlight Heil dir Helvetia....hahahahaha:-))
    • ujay 30.08.2017 15:55
      Highlight Highlight ....noch vergessen.....jeder Natispieler sollte den schweizer Psalm auswendig mitsingen......pfpfpfpf:-0
    • opwulf 30.08.2017 17:01
      Highlight Highlight Skorpion: Erstens von was für Herren sprichst du? Die Schweiz, soviel ich zumindest weiss, ist ein Land, eine Konföderation, aber ganz sicher kein Herr! Wenn du unsere Regierung meinst - dann kann dies ja auch nicht sein, da unsere Exekutive sich sowohl aus Herren wie auch Damen zusammensetzt! Gut, wenn wir in der Geschichte zurück gehen, haben wir tatsächlich Herren gedient - fremden Vögten, also versteh ich nicht ganz wie du dies als waschechter Eidgenoss für erstrebenswert errachtest (nicht 2 Herren dienen, impliziert dass wir nur einem Herrn dienen sollen)? Ich behalte beide, danke! ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gustav.s 30.08.2017 13:08
    Highlight Highlight Es geht doch gar nicht darum woher wer kommt. Es geht um den zweiten Pass.
    Ihr versucht daraus eine Diskussion gegen Einwanderer zu konstruieren.
    Hohe Ämter sollten nur an Leute vergeben werden die voll und ganz hinter dem Land stehen. Zwei Pässe lassen zumindest Zweifel aufkommen.
    • Fiona Odermatt 30.08.2017 18:24
      Highlight Highlight @Gustav.s
      genau und wenn du dieses Papier dann abgibst, verändert sich deine Gefühlslage im Bezug auf Nationalität eeeenoooorm;)
    • Fabio74 30.08.2017 21:48
      Highlight Highlight warum sollen Zweifel aufkommen? Die Diskussion ist einfach eine Scheindebatte weil man keine Themen zu debattieren hat rund um diese Wahl.
  • obi 30.08.2017 13:07
    Highlight Highlight It takes all sorts. Cassis gibt seinen italienischen Pass ab, während ich meinen beantrage, da mein britischer Pass demnächst in der EU nichts taugt 😂
  • Karl33 30.08.2017 13:05
    Highlight Highlight "Wurzeln ausserhalb der Schweiz zu haben und durch die eigene Biografie einen Bezug zu dieser zweiten Heimat zu haben, ist das normalste der Welt."

    Hab ich leider nicht. Bin ich jetzt nicht normal?
    • BossAC 30.08.2017 13:58
      Highlight Highlight Ja, sie sind leider nach den genannten Gründen als nicht normal zu bezeichnen. Begeben sie sich bitte in professionelle Behandlung und versuchen sie sich durch Anheirat einer Ausländerin zurück in die Norm der Gesellschaft einzugliedern.
    • LaPaillade #BringBackHansi 30.08.2017 14:04
      Highlight Highlight Da dieser Satz für dich so leicht fehl zu interpretieren ist wohl leider ja.
  • Zarzis 30.08.2017 13:02
    Highlight Highlight Habe gestern mit einem Eingebürgerten Serben geredet. Der Bezeichnet sich als Eidgenoss! Wählt immer SVP, findet Putin super und hofft das Ueli Blocher auch in der Schweiz eine Diktatur Russischen Stils einführt.
    Weiss immer noch nicht soll ich über solche Papierli "Eidgenosssen" lachen oder weinen!
    Diese Diskusion betr. Doppelbürger ist so was von Kleinkariert und peinlich. Aber wie immer die SVP kann nicht mal in der eigenen Partei und Eheleuten dies Durchsetzten. Aber bei den anderen wäre es ja soooooo Wichtig! LOL!
    • Chrigi-B 30.08.2017 13:17
      Highlight Highlight Wir sind immer noch in der Schweiz. Ob du lachst oder weinst ist nebensächlich. Er könnte auch PNOS oder AL wählen und es ist abaolut okay.
    • Zarzis 30.08.2017 15:54
      Highlight Highlight Chrigi-B
      Zum lachen oder Weinen ist, das er offensichtlich Null Ahnung hat für was die stehen.
      Nur schon das er Ueli Blocher toll findet!
      Habe mit ihm ca. 30 min geredet. Ist ein wirklich toller Typ aber von Politik und was wirklich abgeht, null Ahnung. Mir ist es egal was Leute Wählen, wenn sie nur wissen, warum!
      Er hat alle Standpunkte der Linken als richtig empfunden, die der SVP als völlig daneben. War überrascht als ich sagte wer für was steht. Der gute Mann hat wie andere SVP'ler keine Ahnung was die SVP wirklich macht und was sie nur Erzählen!
  • Crissie 30.08.2017 13:02
    Highlight Highlight Gemäss Auskunft des italienischen Konsulates in Basel kann man als Italiener zwar seinen Pass abgeben, aber man wird NIEMALS aus der italienischen Staatsbürgerschaft entlassen. Den Pass abzugeben, ist somit eine Farce und reine Augenwischerei!
    • Groovy 30.08.2017 13:34
      Highlight Highlight Wikipedia zur italienischen Staatsbürgerschaft: "Nach Artikel 12 verliert die Staatsbürgerschaft, wer trotz der Aufforderung auf Verzicht seitens der italienischen Regierung eine öffentliche Stelle oder ein öffentliches Amt eines ausländischen Staates annimmt ..." Herr Cassis hätte den Pass somit eh verloren... und gem dem Artikel kann man durchaus die Staatsbürgerschaft verlieren. Was stimmt?
    • Nelson Muntz 30.08.2017 13:53
      Highlight Highlight Gründen sie doch ein Medienportal, wo sie und alle die bereits die FDP sls Linke betrachten unter sich sind. Dort könnt ihr über Doppelbürger, Ausländer und die EU toben. Wutbürger.ch wäre ein guter Name...
    • Mutzli 31.08.2017 00:02
      Highlight Highlight @Groovy Diese beiden Aussagen stehen nicht im Geringsten im Wiederspruch. Gemäss ihnen verliert jemand die Staatsbürgerschaft nur, falls die Person zum Verzicht aufgefordert wurde; da bisher nirgends in den Medien stand, dass die italienische Regierung von Cassis verlangt hat nicht Bundesrat zu werden (warum auch immer sie das tun sollte) würde er die Staatsbürgerschaft auch nicht verlieren. Selbst wenn er seinen ital. Pass also abgeben und gewinnen würde, würde ihm die Bürgerschaft aus ital. Sicht also nicht aberkannt. Entlassen ist keine Option, da man herausgeworfen werden muss anscheinend
  • Gubbe 30.08.2017 12:49
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach, gehört der Doppelpass ins Museum. Es gibt im Bundesrat kein Schwarz und Weiss. Jemand der in den BR möchte, hat der CH zu dienen. Es sollte nämlich eine Dienstleistung am Volk sein, nichts anderes. Wenn man einen Pass beantragt oder verlängern will, bekommt man es auch mit sehr detailliert agierenden Personen hinter dem Schalter zu tun. Also ist der Pass wichtig, er ist ein amtliches Dokument.
    • Phipsli 30.08.2017 13:50
      Highlight Highlight Nehmen wir an du hast früher für die Firma A gearbeitet und jetzt arbeitest du für die Firma B. Du musst jetzt mit der Firma A einen Vertrag verhandeln, dass kannst du dann nicht weil du früher für diese Firma gearbeitet hast?
    • Maragia 30.08.2017 14:39
      Highlight Highlight Es ist eher so, dass er noch Aktien der Firma A besitzt, während er bei Firma B arbeitet und einen Vertrag mit Firma A aushandelt. Also welche Interessen vertritt er mehr? Die von Firma B oder A?
    • Fabio74 30.08.2017 21:51
      Highlight Highlight @maragia: Es soll Menschen geben die professionell handeln und im Sinne der Firma, für die er Arbeitet. Alles andere sind Behauptungen und Unterstellungen.
  • Phipsli 30.08.2017 12:47
    Highlight Highlight Chiesa ist ein italienischer Name... also hat er auch irgendwo ausländische Wurzeln wie die meisten...kommt als nächstes dass nur noch Politiker mit Urschweizer Namen politisieren dürfen... Ein Politiker verpflichtet sich die Interessen der Schweiz zu vertreten egal ob Doppelbürger oder nicht. Wenn man einem Bundesrat diese Differenzierung nicht zutraut... dann gute Nacht.
    • G. Del'Hermansvillare 30.08.2017 12:57
      Highlight Highlight S Tessin kennsch?
    • Jupiter Jones 30.08.2017 12:59
      Highlight Highlight Tessiner sind genauso Schweizer wie Deutschschweizer.
    • JoeyOnewood 30.08.2017 13:25
      Highlight Highlight typische italienische Namen und typische tessiner Namen unterscheiden sich zum Teil stark. Wie auch bei uns und DE. Ich weiss aerdings nicht, was Chiesa davon ist. Phipsli wird sich dessen aber sicherlich bewusst gewesen sein.
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  • Jupiter Jones 30.08.2017 12:46
    Highlight Highlight Über den Vorschlag der SVP kann man geteilter Meinung sein, doch geht es nicht darum, dass bei den Bundesratskandidaten "sämtliche Vorfahren am Rütlischwur teilgenommen haben", sondern dass sie sich mit der Abgabe ihres zweiten Passes ausschliesslich für die Schweiz als Heimat entscheiden. Dieser Vorgang ist auch im Ausland gang und gäbe – selbst in Australien, einem klassischeren Einwanderungsland als die Schweiz (wobei wohl auch Australien nur aus eurozentrischer Sicht als Einwanderungsland bezeichnet werden kann).
  • Grundi72 30.08.2017 12:29
    Highlight Highlight Finde das gut! Wer Bundesrat werden will braucht nicht Bürger eines anderen Landes zu sein.

    Das könnte man auch noch verschärfen indem man in der Schweiz geboren sein muss. Wie in den USA, wobei man da ja bei Obama eine Ausnahme gemacht hatte..
    • kobL 30.08.2017 13:02
      Highlight Highlight Geburtsort von Obama laut Wikipedia: Honolulu / Hawaii. Wo genau hat man jetzt hier eine Ausnahme gemacht?
    • Jein 30.08.2017 13:07
      Highlight Highlight Ein paar Rassisten aus 2008 haben angerufen, sie wollen ihre Verschwörungstheorie zurückhaben
    • Makatitom 30.08.2017 13:10
      Highlight Highlight Wo wurde Obama geboren? Auf Hawai! ist hawai ein Bundesstaat der USA? Ja. Hat Grundi eine Ahnung von Geographie? Nein! Ist Grundi ein rassistischer Hetzer? Ja!
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  • D(r)ummer 30.08.2017 12:19
    Highlight Highlight Mir ist es eigentlich egal, ob jemand in der Regierung Doppelbürger ist. Die Arbeit macht er/sie deswegen nicht besser/schlechter.
    Prinzipiell ist es sogar "schweizerischer" wenn man sich durch "Doppelmoral" einer Pflicht (hier Wehrpflicht) entziehen kann^^

    Aber eine Gegenfrage bleibt: Was bringt einem dauerhaft in der Schweiz sesshaften eine Doppelbürgerschaft?...
    • ovatta 30.08.2017 12:34
      Highlight Highlight Falls der zweite Pass aus einer Demokratie stammt, kann man dort unter anderem politischen Einfluss nehmen. Das kann durchaus auch mit der Sicht aus der Schweiz und zu deren Wohl geschehen!
    • Mutzli 30.08.2017 12:35
      Highlight Highlight Habe z.B. einen Kollegen, der häufig nach Deutschland reisen muss und selbst Deutscher/Schweizer Bürger ist. Je nach Situation den passenden Pass dabeizuhaben, kann schon recht praktisch sein um etwa am Flughafen schneller durch die Kontrolle zu kommen. Auch sonst kann ein EU-Pass nützlich sein. In seinem Fall ist das aber auch schon alles, da er sich trotz deutscher Familie und Freundin nie als Deutsch betrachten würde und deshalb auch nicht wählt, da er dies als unehrlich ansieht...Mit manchen Pässen kann man auch einfacher an Visas kommen etc.
    • Trump's verschwiegener Sohn 30.08.2017 12:37
      Highlight Highlight Gegengegenfrage: Wer legt sich schon darauf fest, unter keinen Umständen jemals die Schweiz zu verlassen und dann in das Land zu gehen, in welchem er/sie auch noch einen Pass (und somit einige Vorteile) hat? Ich meine jetzt, wenn man keine Rücksicht darauf nehmen muss, wie das eigene Image als öffentliche Person darunter leidet?
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  • Nelson Muntz 30.08.2017 12:16
    Highlight Highlight Wer National A sagt sollte konsequenterweise Kantonal B sagen; sprich keine Zürcherin, die als Bündnerin im Nationalrat sitzt.
    • Fabio74 31.08.2017 20:17
      Highlight Highlight Da sind die Bündner selber schuld, the seven sinking steps gewählt zu haben.
  • CASSIO 30.08.2017 12:15
    Highlight Highlight Es gibt keine halben oder ganzen Schweizer. Sonst gehen wir gleich dazu über und sagen, wer nicht einen reinen schweizerischen Stammbaum hat, verliert das Schweizer Bürgerrecht, dazu gehöre dann wohl auch ich. Bei der SVP erfüllen jedoch mit Sicherheit die wenigsten diese Voraussetzung, v. a. diejenigen nicht, welche die grösste Klappe haben.
    • Makatitom 30.08.2017 13:45
      Highlight Highlight Blocher: Eingewandert aus Baden-Württemberg im 17 jahrhundert. Schlüer: Gebürtiger Sachse. Freysinger: Schweiz-östereichischer Doppel (Dubel) Bürger.
    • Brummbaer76 30.08.2017 13:55
      Highlight Highlight Blocher würde sie nicht erfüllen, da Deutsche Vorfahren. Yvette Estermann auch nicht da Schweizerin durch Heirat und Doppelbürgerin (CH und SVK). Köppel auch nicht da Mütterlicherseits Deutsche Wurzeln.
      Werden bestimmt noch mehr sein.
    • CASSIO 30.08.2017 15:41
      Highlight Highlight RenRenRen... Cassis ist Schweizer. Nochmals: es gibt keine halben Schweizer. Entweder man ist Schweizer, oder man ist es nicht, dies mit allen Pflichten und Rechten!
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  • demokrit 30.08.2017 12:13
    Highlight Highlight Spätestens wer in den Bundesrat will, sollte sich für ein Land entschieden haben. Der Doppelpass gehört als Integrationshindernis aber generell abgeschafft. Ein Blick zu den Deutsch-Türken würde genügen. Multi-Kulti hat in der Praxis gründlich versagt.
    • NWO Schwanzus Longus 30.08.2017 12:47
      Highlight Highlight Sehe ich ähnlich. Ein Blick nach Deutschen Metropolen bestätigt dies. Multikulti ist gescheitert. Die bringen alle ihre Konflikte mit. Das geht nicht.
    • TheBean 30.08.2017 12:49
      Highlight Highlight Meine Grosseltern sind vor 50 Jahren nach Kanada ausgewandert. Meine Mutter erhielt bei der Geburt in Kanada automatisch die Staatsbürgerschaft. Vor 40 Jahren kamen meine Grosseltern zurück in die Schweiz und leben bis heute hier. Als ich auf die Welt kam (in der Schweiz) habe ich die kanadische Staatsbürgerschaft geerbt. Ich war in meinem Leben insgesamt 4 Wochen in Kanada und habe weder Verwandte dort noch sonst eine Beziehung zu dem Land.

      Soll ich also meinen kanadischen Pass abgeben, sollte ich mich je entscheiden, Bundesrat zu werden?
    • demokrit 30.08.2017 13:05
      Highlight Highlight Ja. Beziehungsweise gehört die doppelte Staatsbürgerschaft per Erbprivileg abgeschafft.
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  • Nelson Muntz 30.08.2017 12:11
    Highlight Highlight Oder man verbannt alle mit Migrationshintergrund, dann wären die Schwarzwälder vom Zürisee auch draussen 😂
    • Asmodeus 30.08.2017 12:46
      Highlight Highlight Ich will aber nicht nach Frankreich
      Oder Italien
      Oder Deutschland
      oder...fucksindwirSchweizerpromenadenmischungen
    • Gubbe 30.08.2017 12:54
      Highlight Highlight 70% der Schweizer haben einen Migrationshintergrund. Bei mir 150 Jahre, bei anderen eben mehr.
    • Nelson Muntz 30.08.2017 13:04
      Highlight Highlight Was....ihre Famile war 1291 nicht auf dem Rütli? 😱😱
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  • Asmodeus 30.08.2017 12:08
    Highlight Highlight Genau. Hören wir auf eine Partei voller deutscher Einwanderer (Köppel, Blocher) die uns verkaufen wollen was Ur-Schweizer sind ;)
    • Valon Gut-Behrami 30.08.2017 13:59
      Highlight Highlight Schlüer Ulrich bitte nicht vergessen:
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