Schweiz

Die Bünzli-Familie soll aus der Werbung verschwinden? Geht's noch?!

Klar, heute gibt es zahlreiche Familienkonstrukte. Doch das ist kein Grund, die konventionelle Familie zu mobben. Bild: watson mit Material von der bls 

Die BLS-Bahnen werben mit einer konventionellen Familie: Vater, Mutter, zwei Kinder. Auf Twitter ist ein Streit darüber entbrannt, ob das im Jahr 2018 noch geht. Ehrlich jetzt? 

10.01.18, 16:04 11.01.18, 05:28

Eine Frau, ein Mann und zwei kleine Kinder auf der Marbachegg in Luzern – das illustriert ein Werbeplakat der Bahngesellschaft BLS. Darüber der Slogan «Heimatland: Isch das schön hie». Einem Dozenten und eifrigen Twitterer stösst das Bild sauer auf.

«Wie kann Werbung 2018 mit diesem Familienbild arbeiten?», fragt er seine rund 8000 Follower. Auf den Tweet folgte eine rege Diskussion. 

bild: screenshot twitter

In der Kommentarspalte ergänzt er später: «Solche Familien erfüllen die Norm – weshalb sollte man sie zeigen?»

Auf Anfrage erklärt der Dozent im Telefongespräch, das Foto stelle nur eine ganz bestimmte und veraltete Vorstellung der Familie dar, die heute in vielen Fällen nicht mehr der Realität entspreche. Darauf müsse die Werbung Rücksicht nehmen, um keine Gefühle zu verletzen.

Werbung müsse verschiedene Familienkonstrukte zeigen, meint Wampfler weiter – «also hier zum Beispiel drei Erwachsene mit vier Kindern.» Auch gut wäre ein Kind im Rollstuhl oder eine dunkelhäutige Person.

Doch Werbungen mit der klassischen Familie verdammen zu wollen – das ist Schwachsinn.

Tatsache ist, in drei Vierteln der Familienhaushalte wohnen verheiratete Eltern mit ihren gemeinsamen Kindern. Einer von sieben Haushalten ist ein Einelternhaushalt und in einem von zwanzig Haushalten lebt eine Patchworkfamilie, führt der Familienbericht 2017 des Bundesamts für Statistik aus. Und auch wenn die Zahl der binationalen Ehen steigt, bleibt sie in der Minderheit: 2016 waren insgesamt 36,3 Prozent der eingegangenen Ehen gemischt-national. Die Mehrheit der Familien sieht also ähnlich aus wie auf dem Bild der BLS-Werbung. Die traditionelle Familie hat somit genauso ihre Berechtigung wie andere Familienformen auch. 

Wer so argumentiert, schürt im Gegenteil Ressentiments zwischen den verschiedenen Familienformen – und vertieft bestehende Gräben.

Ich selbst komme aus einer Patchwork-Familie und hätte mir nie etwas anderes gewünscht. Doch moderne Familienmuster und Diversität bedeuten nicht, dass die konventionelle Familie aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden muss.

Wer so argumentiert, schürt im Gegenteil Ressentiments zwischen den verschiedenen Familienformen – und vertieft bestehende Gräben. Traditionalisten werden den Steilpass dankbar aufnehmen: Haben sie doch immer gewarnt, dass die «Political-Correctness» uns alles nehmen will, was unsere abendländische Kultur ausmacht.

Stellt man die Gleichung auf: Frau plus Mann mit zwei Kindern gleich klassische Familie, hängt man möglicherweise mehr am konventionellen Familienbild, als man sich eingestehen möchte.

Die Kritik an der Werbung entlarvt ausserdem das Weltbild des Absenders. Wer sagt denn, dass die beiden Erwachsenen auf dem Bild die leiblichen Eltern der Kinder sind? Das Werbeplakat lässt genügend Interpretationsspielraum. Es könnte eine Patchwork-Familie zeigen. Oder ein Geschwisterpaar mit den Kindern des Einen. Was man darin sieht, kommt auf die eigene Haltung an. Stellt man die Gleichung auf: Frau plus Mann mit zwei Kindern gleich klassische Familie, hängt man möglicherweise mehr am konventionellen Familienbild, als man sich eingestehen möchte.

Man kann bedauern, dass die BLS auch auf ihren weiteren Kampagnen-Sujets keine Diversität darstellt, auch bezüglich Regenbogenfamilien. Doch ein einziges Werbeplakat zu beurteilen, weil es ein traditionelles Bild vermittelt, ist ein No-Go. Die Medienstelle der BLS erklärt auf Anfrage übrigens, sie wolle mit ihrem Plakat kein Familienbild vermitteln. Es handle sich lediglich um «eine aus dem Leben gegriffene Situation, die tatsächlich so vorkommen kann.»

Tatsächlich tragen Werber eine gewisse gesellschaftliche Verantwortung. Und es gibt genug Werbungen, die ein antiquiertes Rollenbild transportieren, das man kritisieren darf und soll. So wurde Ende letztes Jahr in der Schweiz eine Werbung für das Waschmittel Ariel ausgestrahlt, die aus den 50ern hätte stammen können. «Unterstützt alle Mütter mit strahlend reiner Wäsche», hiess es darin. Klartext: Frauen seien für den Haushalt verantwortlich. Die Schlagzeilen überschlugen sich – zu recht.

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145Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Waedliman 12.01.2018 08:47
    Highlight Wieso soll das nicht gehen? Papa, Mama, zwei blonde Kinder - das ist doch das Traumbild der SVP und ihrer Wähler.
    1 2 Melden
  • Best of 7 12.01.2018 08:10
    Highlight Was regt sich Watson denn über diesen Wampfler auf? Er gehört doch genau in eure politische Korrektheitsecke! Genau passend zum 0815 Watson Leser. Mehr links geht nicht!
    5 3 Melden
  • The Hat Guy 12.01.2018 07:56
    Highlight Dann lieber so? 😂
    4 1 Melden
  • iss mal ein snickers... 11.01.2018 14:43
    Highlight ...Werbung....der Rorschach-Test der Konsum geilen Gesellschaft. Nein im Ernst jetzt; ich mach mir nie bis selten Gedanken über Werbung. Es interessiert mich einfach nicht. Es gibt wichtigere Dinge im Leben. Aber Danke an Camille Kündig für den gut geschriebenen Text.
    3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.01.2018 07:07
    Highlight Das sind genau die Probleme, die uns heute beschäftigen und in die viele Leute ein unheimliches Engagement investieren.

    Ich komme auch aus einer solchen Bünzli-Familie..... und?

    Man kann heute nichts mehr sagen oder zeigen, ohne sich vorher überlegen zu müssen ob dies von irgendeiner kleinen Randgruppe als diskriminierend empfunden wird.... Verblödete Welt...
    25 1 Melden
  • ジャガイモ300g 10.01.2018 21:30
    Highlight Jetzt aber um Himmels Willen sich nicht über einen Empörten empören (Meta-Empörung)!...
    23 9 Melden
  • Tilman Fliegel 10.01.2018 21:18
    Highlight Am besten wäre wohl eine alleinerziehende, lesbische, dunkelhäutige, linkshändige Mutter im Rollstuhl.
    88 2 Melden
    • Olaf44512 10.01.2018 21:50
      Highlight Mit Kopftuch!
      55 1 Melden
    • Goon 11.01.2018 07:10
      Highlight Und roten Haaren
      22 1 Melden
    • SemperFi 12.01.2018 12:25
      Highlight Aber bitte vegan!
      2 0 Melden
  • Dimchs 10.01.2018 20:45
    Highlight Sehr guter, differenzierter Kommentar!
    29 10 Melden
    • Bene_ 10.01.2018 23:46
      Highlight Weshalb denn die Blitze?
      6 5 Melden
  • Kubod 10.01.2018 20:13
    Highlight Danke für den Reminder. Stimmt ja. Das ist immer noch die häufigste Form der Familie. Hat ich vor lauter Werbung, die anderes propagiert, glatt vergessen.
    28 7 Melden
  • Alnothur 10.01.2018 19:27
    Highlight "Darauf müsse die Werbung Rücksicht nehmen, um keine Gefühle zu verletzen." - solche Leute sollten ganz dringend zum Psychologen.
    87 5 Melden
    • Philippe Wampfler 10.01.2018 20:37
      Highlight Das hat niemand in dieser Diskussion gesagt. Es geht nicht um verletzte Gefühle.
      9 66 Melden
    • Wald Gänger 11.01.2018 09:54
      Highlight Zitat aus dem Artikel:
      "...Darauf müsse die Werbung Rücksicht nehmen, um keine Gefühle zu verletzen."
      Um was geht es denn bei verletzten Gefühlen ausser um verletzte Gefühle?
      19 0 Melden
  • Es ist Nachgerichtet 10.01.2018 19:20
    Highlight "Ja, das stimmt. Ich finde schon, dass wirksame Wege konservative Rollenbilder verlassen sollte."
    Was sind denn das für wirksame Wege die dieser Herr uns alle vorschreiben möchte?
    Wieso hasst er herkömmliche Familien mit Frau, Mann und Kindern?
    47 4 Melden
    • Philippe Wampfler 10.01.2018 20:38
      Highlight Ich hasse niemanden. Mein Wunsch wäre, dass mutige Werbung die Gesellschaft so vielfältig zeigt, wie sie ist. Und niemandem das Gefühl gibt, kein richtiges Leben zu führen. Das ist alles.
      11 91 Melden
    • Entenmann 10.01.2018 22:21
      Highlight Herr Wampfler, Werbung muss nicht in erster Linie mutig sein, sondern die Zielgruppe erreichen. Die BLS-Kampagne mit dem Slogan "Heimatland-isch das schön hie!" macht auf weniger bekannte Ausflugsziele in der weiteren Umgebung von Bern aufmerksam. Die Zielgruppe ist wohl tatsächlich etwas traditioneller definiert als der trendige links-alternative Lorraine-Bewohner. Ob sich letzterer bspw. durch eine schwarze Rollstuhlfahrerin eher angesprochen fühlen würde, ist meines Erachtens zu bezweifeln. Im vorliegenden Kontext könnte dies auch eher anbiedernd und übertrieben politisch korrekt wirken.
      71 0 Melden
    • R. Peter 10.01.2018 22:30
      Highlight philipp, die Grosse Mehrheit der Schweizer Familien entspricht diesem Bild. Folglich würde ja jedes andere Bild der grössten Gruppe das Gefühl geben, kein richtiges Leben zu führen. Da sind wir aber wieder bei der Verantwortung (die du als Verrenkung verstehst): jeder entscheidet für sich, was „ein richtiges“ Leben sein soll - nicht die Werbung oder die Gesellschaft oder der Herrgott. Das ist alles.
      42 0 Melden
    • Hierundjetzt 10.01.2018 22:31
      Highlight Lieber Herr Wampfler, Sie scheinen mir ein wenig gar weltfremd in Ihrer Argumentation zu sein.

      Werbung hat zum Ziel, in einem Teilmarkt innerhalb eines Marktsegmentes mehr zu verkaufen. Ende der Story.

      Anders ausgedrückt: Wenn die meisten verkauften Billette an das Konzept Mann + Frau + Kind + Kind gehen, dann erstelle ich Werbung mit Mann + Frau + Kind + Kind

      und nicht mit Alte Frau + Kollegin + junger "Freund" aus Brasilien.

      Warum soll ich auf Plakatwänden plötzlich eine andere Zielgruppe darstellen, als die, die meine Billette kaufen? Weil lustig? Aus Gründen?
      50 0 Melden
    • Jay #No Billag 11.01.2018 06:31
      Highlight @Wampfler Diese Familie gehört auch zu der Vielfalt hinzu.
      16 0 Melden
    • Philippe Wampfler 11.01.2018 09:13
      Highlight Ich bezweifle zwei Dinge: Erstens, dass die Zielgruppe nur aus genau solchen Familien besteht (oder sogar zu einem sehr hohen Teil), zweitens, dass sich diese Zielgruppe nur ansprechen lässt, wenn eine solche Familie gezeigt wird. Schon drei Erwachsene würde alles aufbrechen - für die einen wäre der Götti dabei, für andere ein allein erziehender Vater etc. Einfach etwas mehr Mut und Kreativität, mehr Farbe.
      0 23 Melden
    • Wald Gänger 11.01.2018 09:55
      Highlight @Wampfler: Sie wollen ja auch der "konservativen Familie" das Gefühl geben, nicht das richtige Leben zu führen, indem Sie von der Werbung verlangen, dass sie daraus verbannt wird.
      14 0 Melden
    • Philippe Wampfler 11.01.2018 11:36
      Highlight @Wald Gänger: Nein - warum sollte sich das Lebensgefühl der konservativen Familie davon ableiten, wie oft sie auf Werbeplakaten zu sehen ist?
      0 15 Melden
    • Jay #No Billag 11.01.2018 12:07
      Highlight @Wampler Warum sollte sich das Lebensgefühl einer aussergewöhnlichen Familie davon ableiten, wie oft sie auf Werbeplakaten zu sehen ist?
      10 0 Melden
    • Wald Gänger 11.01.2018 12:46
      Highlight Wampfler: Wieso sollte sich das Lebensgefühl von Homosexuellen, Patchworklern, Inuits, Zwergpygmäen, Transsexuellen, Einbeinigen, Schwermatrosen oder sonstwem davon ableiten, wie oft sie auf Werbeplakaten zu sehen sind?
      SIE behaupten ja, dass Werbeplakate Gefühle verletzen würden.
      9 0 Melden
    • R. Peter 11.01.2018 12:47
      Highlight Philippe, warum sollte sich das Lebensgefühl der anderen Familien davon ableiten, wie oft sie auf Werbeplakaten zu sehen ist?
      7 0 Melden
    • MacB 11.01.2018 13:38
      Highlight Herr Wampfler: ich hoffe, das Verhältnis Herz/Blitz in ihren und anderen (Top-Kommentaren) genügt, damit auch Sie irgendwann zur Einsicht kommen, dass Sie vielleicht auf dem Holzweg sind.
      Probleme schaffen die, die sie sehen wollen. Lg, ihr coolest monkey in the jungle
      8 0 Melden
    • Philippe Wampfler 11.01.2018 14:17
      Highlight Antworte gleich auf mehrere Kommentare: Zunächst ist mir natürlich klar, dass ich keine populäre Meinung vertrete. Aber deswegen ändere ich sie nicht - ich nehme einfach zur Kenntnis, dass die Mehrheit der Kommentierenden zu einer anderen Einschätzung gelangt (auf meine FB-Profil habe ich das genauer umrissen).
      Das mit den verletzten Gefühlen habe ich so weder gesagt noch gemeint. Das steht zwar im Artikel, stammt aber nicht von mir. Mir geht es um Sichtbarkeit: Diese Familienform wird oft so gezeigt. Warum nicht mal anders?
      3 10 Melden
    • Wald Gänger 11.01.2018 17:18
      Highlight Warum unbedingt anders? Was würde es an der Welt verbessern?
      Ausserdem sind Ihre Aussagen ständig widersprüchlich und wenn man Sie auf die Widersprüche hinweist, weichen Sie einfach leicht vom Thema ab.
      Nochmal: Weshalb sollte sich das Lebensgefühl anderer Familien aufgrund von Werbebildern verändern? Wegen "Sichtbarkeit"? Glauben Sie, dass die Menschen vor der modernen Werbung oder vor der Fotografie unsichtbar waren?
      5 0 Melden
  • Baumholz 10.01.2018 19:20
    Highlight Freut mich, dass ich als Schwuler immer gesagt bekomme, wo scheinbar meine Gefühle verletzt werden und worüber ich mich aufregen darf bzw. muss...
    Nur weil ich zu einer Minderheit gehöre, brauch ich nicht andauernd repräsentiert zu werden um zu fühlen, dass ich dazu gehöre, was aber nicht heisst, dass ich mich nicht freue, wenn es trotzdem mal eine Werbung mit uns gibt - nur soll dies nicht der politischen Korrektheit wegen geschehen, sondern weil wir einfach ein weiterer normaler Teil der Gesellschaft sind.
    122 0 Melden
    • poga 10.01.2018 19:35
      Highlight Ernste Frage mit ernstem Interesse: Wecken solche PC Auswüchse bei dir manchmal das Gefühl aus dass du als schwuler minderwertig und anders bist?
      17 4 Melden
    • Philippe Wampfler 10.01.2018 20:39
      Highlight Da bin ich einverstanden - das mit den Gefühlen habe ich weder gesagt noch gedacht.
      6 49 Melden
    • R. Peter 10.01.2018 22:36
      Highlight Philippe, „Auf Anfrage erklärt der Dozent im Telefongespräch, das Foto stelle nur eine ganz bestimmte und veraltete Vorstellung der Familie dar, die heute in vielen Fällen nicht mehr der Realität entspreche. Darauf müsse die Werbung Rücksicht nehmen, um keine Gefühle zu verletzen.“
      40 0 Melden
    • Philippe Wampfler 11.01.2018 09:13
      Highlight Das steht so im Text. Gesagt habe ich es trotzdem nicht. Also den ersten Teil schon, den zweiten Teil nicht.
      4 13 Melden
  • Caligula 10.01.2018 19:17
    Highlight Zufall das Herr Wampfler kurz nach dem Erscheinen seines neusten Buches versucht einen Shitstorm heraufzubeschwören? Wohl kaum. Aus meiner Sicht geht es im vor allem darum Aufmerksamkeit zu erzeugen. Hand aufs Herz, wer kannte den guten Herrn vor dem erscheinen des Artikels?
    68 3 Melden
    • Philippe Wampfler 10.01.2018 20:40
      Highlight Ich habe einen Tweet mit einer Frage verfasst (wie ich das fast jeden Tag mache). Habe echt nicht mit dieser Welle und Reaktion gerechnet (und kann aus Erfahrung sagen, dass sich so keine Bücher verkaufen).
      8 45 Melden
  • Rim 10.01.2018 19:02
    Highlight Naja. Die Aufregung (54 Komm) über die Aufregung des Dozenten bringt hoffentlich der Marbachegg einen (touristischen) Zugewinn. Die könnten den nämlich brauchen. Damit hätte auch dieser Hype was Gutes..;-)
    42 0 Melden
  • Herr Noergler 10.01.2018 19:01
    Highlight Ach der Wampfler ... Dabei sieht man doch sofort, dass das ein alleinerziehender, veganer, schwuler Mann ist, der sich mit der Leihmutter seiner beiden an Laktoseintoleranz leidenden Kinder einen schönen Tag in den Bergen macht. Die Leihmutter ist übrigens bisexuell und zieht im kommenden Monat mit ihrer blinden, schwarzen Freundin zusammen, die sich letztes Jahr einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hat. Soweit also alles im grünen Bereich.
    140 5 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 10.01.2018 19:31
      Highlight Laktoseintoleranz :D https://www.youtube.be/u8zPy5I3sMI
      6 0 Melden
    • Rim 10.01.2018 19:55
      Highlight Finden Sie, Nörgler? Ich kann auf dem Bild bloss erkennen, dass da jemand einen aussergewöhnlichen Retro Geschmack hat !(Oder einfach nie wirklich stricken gelernt hat. ?Mützen) Wer immer diese Mützen auch strickte) hat vermutlich sadistische Züge. Es könnte natürlich auch ein Weihnachtsgeschenk eines Grossvaters gewesen sein?
      21 0 Melden
    • SeboZh 10.01.2018 20:13
      Highlight Made my day
      20 0 Melden
    • Päsu 10.01.2018 20:26
      Highlight Du hast das ADHS-Kind vergessen. Kann passieren, kein Problem.
      33 0 Melden
    • Lichtblau 11.01.2018 16:11
      Highlight @Noergler: interessant. Obwohl ich auf dem Bild eher eine ganz normale Schweizer Familie sehe. Der ausgegrenzte Vater ist kurz vor dem Burnout, seine Nochehefrau hat längst einen Neuen und die beiden Kuckuckskinder lachen ihn auch noch aus. Ich rate dem Mann, gut auf sich aufzupassen und Gletscherspalten grossräumig zu umgehen. Womöglich will man ihn auch noch beerben.
      3 0 Melden
  • R. Peter 10.01.2018 19:01
    Highlight Das Problem ist das gleiche wie immer in dieser Zeit: die Weigerung Verrentung für die eigenen Gefühle zu übernehmen, für die andere nunmal einfach nicht verantwortlich sind. So auch bei allerlei Diskriminierungserleben, weil auf einem Pulli „coolest monkey in the jungle“ steht, eine Frau einen Minirock trägt oder am Herd steht, etc. Wer nicht den Mut und die Kraft hat, entgegen der gesellschaftlichen Erwartung zu sich zu stehen, will dass sich die Gesellschaft ihm anpasst. Und das ist zur Zeit Mode. Nicht aber unsere freie Gesellschaft entscheidet über uns, sondern wir selber.
    22 1 Melden
    • Philippe Wampfler 10.01.2018 20:41
      Highlight Ich erwarte keine Verrenkungen. Ich sage schlicht meine Meinung, auch wenn sie nicht populär ist.
      5 41 Melden
    • R. Peter 10.01.2018 22:44
      Highlight Philippe, du erwartest, dass Werbung auf alle Familienbilder die es gibt Rücksicht nimmt - um „keine Gefühle zu verletzen“. Das sind schon ordentliche Verrenkungen...

      Da du deine Meinung öffentlich äusserst, antworte ich mit der meinen darauf.
      26 0 Melden
    • Philippe Wampfler 11.01.2018 09:14
      Highlight Klar, deshalb diskutiere ich hier ja auch. Das mit den Gefühlen habe ich weder gesagt noch gemeint. Es geht vielmehr darum, die Gesellschaft in guter Werbung so vielfältig zu zeigen, wie sie ist.
      2 12 Melden
    • R. Peter 11.01.2018 12:52
      Highlight Philippe, wo kommt dieser Satz her? „Auf Anfrage erklärt der Dozent im Telefongespräch, das Foto stelle nur eine ganz bestimmte und veraltete Vorstellung der Familie dar, die heute in vielen Fällen nicht mehr der Realität entspreche. Darauf müsse die Werbung Rücksicht nehmen, um keine Gefühle zu verletzen.“
      4 0 Melden
  • Es ist Nachgerichtet 10.01.2018 18:53
    Highlight Wow und so jemand hat eine höhere Bildung genossen? Schwer vorstellbar...
    " Darauf müsse die Werbung Rücksicht nehmen, um keine Gefühle zu verletzen"
    Ahja in Werbung geht es ja nicht darum Gefühle zu verletzen und dem Betrachter zu sagen wie scheisse/uncool/arm er ohne ein bestimmtes Produkt ist... Lago mio...
    34 3 Melden
    • ElDiablo 10.01.2018 20:48
      Highlight Stimmt. Ich fühle mich auch verletzt von der Lamborghini Werbung, da ich mir keinen leisten kann. Spass beiseite, dieser political correctness Wahn geht mir echt auf die Nüsse.
      33 0 Melden
  • seventhinkingsteps 10.01.2018 18:50
    Highlight Was auch immer der Typ da probiert, Sympathien für linke Anliegen gewinnt er damit nicht.

    Trotzdem ist ja der Wunsch nach mehr Diversität in der Werbung kein schlechtes Anliegen (Wie im Artikel beschrieben).

    Zuerst sollten sich aber Konzerne in anderen Bereichen verbessern statt bei der Werbung.

    Das mit der Famile als gesellschaftliches Konstrukt scheint sich ja selber zu regeln. Es stimmt, dass 3/4 der Haushalte "traditionelle" Familien sind, aber die Familie als Gesellschaftsideal hat sicher nicht mehr den Stellenwert wie noch vor 70 Jahren.
    8 7 Melden
  • Karl33 10.01.2018 18:38
    Highlight Was für ein Schwachsinn, diese politische Korrektheit.
    26 5 Melden
  • Freddie 10.01.2018 18:23
    Highlight #mimimi

    Sonst fällt mir da leider wirklich nichts konstruktives ein...
    23 4 Melden
  • 2sel 10.01.2018 18:21
    Highlight Echt jetzt? 🙄
    11 1 Melden
  • sheimers 10.01.2018 18:15
    Highlight Was ist falsch an dem Bild? Es könnte ja so sein: "Die alleinerziehende Mutter mit ihren zwei Adoptivkindern geht mit ihrem schwulen Arbeitskollegen Skifahren." :-)
    43 0 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.01.2018 18:08
    Highlight Man sollte anno 2018 Famlilien nicht noch propagieren. Die Menschheit ist eine einzige grosse Familie und es hat inzwischen genug Famliienmitglieder.
    6 62 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 10.01.2018 18:54
      Highlight Aha, aber alles was dem meistverbreiteten Modell widerspricht muss man dafür umso mehr propagieren, gell?
      22 1 Melden
  • Haiderfroh 10.01.2018 18:07
    Highlight Das Plakat verstösst mehrfach gegen die Politische Korrektheit. Das ist inakzeptabel!
    Es einen Mann auf dem Plakat. Männer sind die falschen Vorbilder für eine polit. korrekte Welt. Dann wird die Frau als Sexobjekt dargestellt. denn sie trägt eine _rote_ Jacke und dazu eine Zipfelmütze. Rot ist ist die Farbe der Begierde und ein Zipfel in der nähe ihres Mundes ...: das ist ein unerhörtes, sexistisches No-Go!
    Die Kinder haben keine schwule Eltern. das ist antiquiiert und eine Beleidigung für die LGBT.
    Zu allem Übel ist der Vater ein Spanner. Er schaut verkrampft nicht seine eigene Frau an.
    97 2 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 10.01.2018 18:07
    Highlight Die selbstgestrickten Mützen finde ich schlimmer...
    23 1 Melden
  • riqqo 10.01.2018 18:04
    Highlight Geil finde ich den selbstverfassten Wikipedia-Eintrag von diesem Typen inklusive Selfie. :-)
    37 0 Melden
  • atomschlaf 10.01.2018 18:02
    Highlight Wer ist eigentlich dieser Wampfler? Sollte man den kennen?
    53 4 Melden
  • NoName123 10.01.2018 17:58
    Highlight Die BLS wird sich darüber wohl freuen können, diese mediale Aufmerksamkeit durch den Tweet bewirkt gerade wohl für konservativere Menschen positive Werbung.
    20 0 Melden
  • Cpt Halibut 10.01.2018 17:58
    Highlight Unfassbar wie dünnhäutig die Leute heutzutage geworden sind. Sogar ein Werbeplakat, das eine Familie beim Spaziergang in den Bergen zeigt treibt den Puls in die Höhe.
    58 0 Melden
  • Chrigu91 10.01.2018 17:57
    Highlight Wie gelangweilt und/oder unterfordert muss man sein, um sich über so etwas zu empören bzw. überhaupt Gedanken zu machen.
    42 0 Melden
  • Widmer 10.01.2018 17:52
    Highlight Lasst doch die BLS werben wie sie will. Muss man jetzt homosexuell oder lesbisch und alleinerziehend sein, um normal zu gelten. Kuriose Welt.
    44 0 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 10.01.2018 18:57
      Highlight Noch nicht mitbekommen? Für die neuen Totalitaristen sind weisse heteros die niederste Lebensform und wenn sie dann noch männlich sind sollen sie froh sein nicht vorsorglich in "Männer Camps" gesteckt zu werden...
      25 2 Melden
    • ElDiablo 10.01.2018 21:02
      Highlight @Es ist nachgerichtet Stell dir vor der weisse Heteromann ist noch gesund und normalgewichtig! Dann sollte er gleich geshitstormt werden von empörten. Seine blosse Existenz ist ein Skandal.
      15 0 Melden
  • victoriaaaaa 10.01.2018 17:47
    Highlight wer sagt denn dass das keine patchwork-familie darstellt uf dem plakat?
    30 1 Melden
    • Baldy Minder 11.01.2018 07:03
      Highlight Du hast es erkannt liebe Viktoria! Auf dem Bild ist meine neue Frau, ihre zwei Kinder, welche übrigens halb-indonesischer Herkunft sind und meine Wenigkeit. Ich hab auch noch drei Kinder und auch die beiden auf dem Bild haben noch einen kleinen Halbbruder. Patchwork wie aus dem Bilderbuch und 100Punkte für dich!
      7 0 Melden
    • Philippe Wampfler 11.01.2018 09:15
      Highlight Aber das ist ja nicht der Punkt - ich beurteile ja nicht die Familie auf dem Bild, sondern den Einsatz dieses Bildes als Werbematerial.
      0 11 Melden
    • Super 11.01.2018 09:49
      Highlight @Baldy
      Fast schon eine Chliiklass!
      😂
      1 0 Melden
  • roterriese Team #NoBillag 10.01.2018 17:46
    Highlight Ich hoffe, dass ist Satire.
    43 3 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 10.01.2018 19:12
      Highlight Schau dir den Twitter-Faden an, der meint es todernst. Aber Realsatire ist es natürlich.
      Mir bleibt aber ab solchen Extremisten je länger je mehr das Lachen im Halse stecken
      34 3 Melden
    • Philippe Wampfler 10.01.2018 20:42
      Highlight Was findest du an meiner Frage extrem?
      4 33 Melden
    • IchSageNichts 10.01.2018 23:16
      Highlight Ach... Schweigen ist Silber oder wie war das jetzt nochmals?
      Wenn ein Kommentar dann bitte zum Artikel Herr Wampfler!!
      Extrem ist das eine Bahnunternehmung offenbar nicht irgendeine Familienform mehr verwenden darf sondern irgend eine Minderheits Familienform abbilden soll.
      Wieso denn Familien? Alle alten ledigen oder verwittwten Leute müssen ja die Tränen kullern beim Anblick der vorgeschlagenen Gross-Patchwork-Familie. Die haben auch Gefühle!!!!
      Wenn da eine Frau im Bikini auf dem Liegestuhl im Schnee gelegen hätte dann wäre es ja noch halb-verständlich. Aber was sie machen ist extrem!
      7 0 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 11.01.2018 00:32
      Highlight Dass es eine ernsthafte Frage und keine Forderung gewesen zu sein scheint, ist schon mal der schlimmste Punkt. Du bist dir deiner extremen Position nicht mal bewusst, wenn du implizit forderst die Werbung möge doch in Zukunft auf die Darstellung einer normalen (nicht wertend, sondern statistisch) Familie verzichten damit die von die anderen Familien sich nicht ausgeschlossen fühlten.

      Und wieso dann überhaupt noch Werbung für Familien? Da könnten sich Singles ausgeschlossen fühlen, oder Polyamoröse?
      Und wie es erst unfreiwillig kinderlosen Ehepaaren damit gehen mag?
      9 1 Melden
    • Philippe Wampfler 11.01.2018 09:17
      Highlight Genau das meine ich - Singles und kinderlose Paare etc. werden durch diese Bekräftigung eines Ideals unsichtbar gemacht. Farbigere und kreativere Werbeformen lösen das auf - so ist das gemeint. Was daran extrem sein soll, verstehe ich immer noch nicht. Aufgrund der Heftigkeit der Reaktionen ist mir allerdings klar geworden, wie stark viele Menschen an diesen Darstellungen hängen.
      0 15 Melden
    • Lichtblau 11.01.2018 16:40
      Highlight Singles und kinderlose Paare sieht man doch zuhauf in der Werbung, z.B. beim Feiern oder auf Kreuzfahrten. Das beworbene Wandergebiet ist wahrscheinlich ein typisches Ausflugsziel für Familien - und die sind in der Innerschweiz durchaus noch in eher konservativen Konstellationen zu finden.
      2 0 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 11.01.2018 20:43
      Highlight "farbig" und "kreativ" als Gegensatz zu "farblos" und "langweilig"?
      Wie kommst du darauf dass eine Familie nur weil sie herkömmlich zusammengesetzt erscheint bieder und unkreativ ist?
      Oder nutzt du diese Begriffe als Euphemismen für etwas anderes?
      Jemand mit deinem Bildungshintergrund müsste eigentlich verstehen was er so rausgelassen hat und die Reaktionen entsprechend einordnen können. Ist deine Verwunderung nur vorgetäuscht?
      0 0 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 11.01.2018 20:47
      Highlight Und inwiefern soll sich jetzt eigentlich ein Single von einem lesbischen Paar mit einem künstlich gezeugten und zwei Adoptivkindern aus Äquatorialguinea besser vertreten fühlen als von einer durchschnittlichen Familie?
      0 0 Melden
  • Joe Smith 10.01.2018 17:44
    Highlight Also ich sehe in diesem Bild eine Frau mit ihren zwei Kuckuckskindern, die sich mit ihrem Lover ein schönes Wochenende gönnt, während der nichtsahnende Ehemann auf Geschäftsreise ist. Also soweit alles im grünen Bereich. Nur dass das Mädchen Hosen trägt, das geht natürlich gar nicht.
    47 0 Melden
  • poga 10.01.2018 17:44
    Highlight Es ist bei solchen Leuten halt so, dass die Idee der Diversität so stark im Vordergrund ist, dass sie aktiv versuchen, die Normalität abzuschaffen. Wo nichts normal ist, ist auch nichts abnormal. Was diese Personen dabei übersehen, ist, dass wenn sie Gesellschaft in einzelteilen liegt, es ohne verbindende Attribute, auch keinen Grund gibt, sich aufeinander einzulassen. Manche wollen dann dieses Paradoxon mit einem starken Staat lösen, der die Gesellschaftlichen Leitplanken setzt. Ob dass zu einem besseren Leben führt? Ich glaube nicht.
    25 5 Melden
  • Ramy 10.01.2018 17:36
    Highlight "Oder eine Dunkelhäutige Person" Also 2 weisse Eltern, ein weisses Kind und ein dunkelhäutiges Kind... Hmm, ob der Varer das wohl schon gemerkt hat
    61 1 Melden
    • Haiderfroh 10.01.2018 18:09
      Highlight Und wo bleiben die Asiaten, die Behinderten, die Alleinerziehenden, die Polyamoristen, etc., etc.?
      15 1 Melden
    • Philippe Wampfler 10.01.2018 20:43
      Highlight Solche Familien gibt es tatsächlich in der Schweiz.
      6 24 Melden
  • Hunskelper 10.01.2018 17:31
    Highlight Könnte man den ,Empörten‘ dieser Welt nicht mal einen gesonderten Platz im Darknet zuweisen? Dieses lächerliche Gjammer überall nervt nur noch, scheint denen allerdings auch Sinn und Halt im Leben zu geben. So gesehen, ich werde lernen auch mit solchen Individuen zu leben.
    52 1 Melden
  • Caturix 10.01.2018 17:16
    Highlight Für einige sollte der Zugang zum www eingeschrenkt werden. Die meckern nur noch über alles.
    Facebook, Twitter... dass braucht die Menscheit wircklich immer weniger.
    35 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.01.2018 18:19
      Highlight Oder einige sollten einfach "eingeschrankt" werden.

      Irgendjemand muss mit Einschränkungen leben, entweder die anderen oder wir (bzw. du oder ich). Und da ist es mir verständlicherweise lieber, wenn es die anderen sind. Das betrifft auch die Familienplanung. Es ist einfacher ein Kondom zu benutzen als viele vermuten. Und selbst auf Dauer ist es für alle Beteiligten und Unbeteiligten immer noch günstiger, als mit den Folgen zu leben. Die Menschheit bräuchte vielleicht einfach ein bisschen weniger Menschen...

      Hast du "meckern" erwähnt? OK.
      1 7 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 10.01.2018 20:06
      Highlight Immerhin gibst du zu dass du zu den besseren gehörst die diese Welt ja braucht und andere Platz machen sollen.
      und jetzt eine einfache Denkübung: In welchem Nachbarland gab es bereits einmal eine solche menschenverachtende Ideologie?
      6 1 Melden
  • tfd 10.01.2018 17:12
    Highlight and it goes on
    40 1 Melden
    • DerHans 10.01.2018 18:33
      Highlight Mein Cousin 8ten Grades hat sein Augenlicht durch einen Laser verloren! Ich bin empört! Muss ich gleich twittern! Machen sie sich auf einen shitstorm gefasst!😄
      30 0 Melden
  • Flughund 10.01.2018 17:10
    Highlight Was ist ein erfolgreicher Twitterer ?
    35 0 Melden
  • Knety 10.01.2018 17:08
    Highlight Oh nein, überall diese weissen, heteronormativen, Cis Menschen.
    Das ist ja wie im Faschismus 🤣😂
    53 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.01.2018 18:21
      Highlight Ein Herzchen für deinen Kommentar.

      Aber: Global gesehen sind die Weissen eine Minderheit.

      Jetzt sind wir in einem Dilemma.
      5 8 Melden
  • foreva 10.01.2018 17:06
    Highlight Ich bin eher verwirrt, dass Watson Partei gegen diesen Tweet ergreift, trifft es doch ziemlich die Meinung der meisten Redakteure.
    46 24 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 10.01.2018 18:01
      Highlight Ist so! Daher Kompliment für diesen Artikel!
      18 1 Melden
    • Mia_san_mia 10.01.2018 18:03
      Highlight Das ist sogar für die zuviel 😉
      13 0 Melden
    • seventhinkingsteps 10.01.2018 18:40
      Highlight Lol so ein Mist
      6 3 Melden
  • Theor 10.01.2018 17:05
    Highlight Werbung MUSS garnichts zeigen. Es ist nur klar festgelegt, was sie NICHT zeigen darf. Verfehlt eine Werbung mit dem gewählten Sujet den Nerv der Zeit, ist sie höchstens schlecht. Ansonstrn nichts weiter.

    Ich persönlich twittere nicht jeden Tag darüber, welche Werbung mir nicht gefällt.
    31 2 Melden
  • Dharma Bum(s) 10.01.2018 17:00
    Highlight Die BLS-Bahnen sind eine Aktiengesellschaft. D.h. Sie dürfen darauf SCHEISSEN was ein paar debile Twitter-user vor sich hinsabbern.

    ENDE
    65 3 Melden
  • anders Denken erlaubt? 10.01.2018 16:59
    Highlight Ist euch bewusst, wenn ihr die Fanilien abschafft, entsteht ein Vakuum und "andere" Familien werden das Vakuum füllen.
    18 3 Melden
  • DerHans 10.01.2018 16:53
    Highlight Bei solchen Special Snowflakes könnte ich mich manchmal vergessen.
    77 4 Melden
    • Philippe Wampfler 10.01.2018 20:45
      Highlight Wie meinst du das?
      4 20 Melden
  • Stichelei 10.01.2018 16:41
    Highlight ". . . um keine Gefühle zu verletzen". Ich schlage vor, wir Menschen stellen die Kommunikation gänzlich ein. Weil, was man auch äussert, irgend jemandes Gefühle werden bestimmt verletzt. Mich machen aber nicht verletzte Gefühle langsam krank, sondern die mittlerweile grenzenlose Betroffenheits-'Kultur'.
    98 1 Melden
    • Philippe Wampfler 10.01.2018 20:45
      Highlight Das habe ich so nicht gesagt. Es geht nicht um verletzte Gefühle.
      5 30 Melden
    • IchSageNichts 10.01.2018 23:19
      Highlight Sondern um was? Zu wenig Asiaten, Schwule, Latinos, Velofahrer, Jasser? Was ist ihr Problem??
      Schreiben sie doch ein Statement hier statt nur zu labern was sie nicht meinen!
      11 0 Melden
  • N. Y. P. 10.01.2018 16:34
    Highlight Sorry

    Nach dem Bigler - Artikel wollte ich heute meinen Senf eigentlich nicht mehr weiter dazu geben.
    Aber hier muss ich einfach nochmals wikipedia zitieren :
    48 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.01.2018 18:29
      Highlight Kann man diesen Nachnamen eigentlich kostenlos ändern lassen? Ist ja ein eigentliches Schimpfwort.
      4 4 Melden
  • PeterBünzli 10.01.2018 16:32
    Highlight Wer sich über so etwas aufregt ist selber ein RIESIGER Bünzli
    120 1 Melden
  • wipix 10.01.2018 16:32
    Highlight . ...Darauf müsse die Werbung Rücksicht nehmen, um keine Gefühle zu verletzen....

    Werbung soll Mehreinnahmen generieren! Und wenn der Werber Erfolg hat mit Bünzli Familie , dann ist das Ziel erfüllt...
    Einanderer Werber stellt Irokesen in die Landschaft...
    Nur der Erfolg zählt in der Werbung. Und mit dem Bild der Bünzlifamilie weckt er Emotionen bei denen, die Bünzlis sind oder gern wären.
    60 2 Melden
  • Hosenabe 10.01.2018 16:32
    Highlight Wer sagt denn überhaupt dass hier eine Familie abgebildet ist? Und falls es so ist, ist denn sichergestellt, dass die Kinder nicht adoptiert sind oder die beiden Erwachsen überhaupt verheiratet?
    56 0 Melden
  • Besserwisserer 10.01.2018 16:31
    Highlight Man kann sich das Leben unnötig kompliziert machen. Wären die Menschen toleranter und nicht so Ich-Bezogen würden sie darüber hinwegschauen...
    54 0 Melden
  • Candy Queen 10.01.2018 16:31
    Highlight ‚Ich selbst komme aus einer Patchworkfamilie und hätte mir nie etwas anderes gewünscht.‘
    Ganz ehrlich jetzt? Das kann ich mir nur schwer vorstellen.
    41 25 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi #NeinZuNoBillag 10.01.2018 16:30
    Highlight die heile Welt ist eh gefaked.

    Die Kinder sind die Neffen und anhand des Abstands zwischen den Erwachsenen haben die zwei Krach. Vermutlich weil er keine Kinder will und sie schon. Letzteres schliesse ich daraus, dass sie bei den Kindern mit läuft.
    45 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.01.2018 18:32
      Highlight Er läuft auch deshalb abseits, weil es ihm zu eng
      geworden ist. Er hält nicht so viel von Nachwuchs, weil er dort, wo er jetzt ist, nicht auch bald noch Wohntürme sehen will. Man kann ihn verstehen.
      2 6 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 10.01.2018 19:25
      Highlight Hoi Silent
      Die CH-Geburenrate ist definitiv nicht Auslöser für das weltweite Bevölkerungswachstum. Nichtmal für das in der Schweiz.
      Würden sich aber die Auslöser an unserer Geburtenrate orientieren, dann wäre dein Wunsch einer sich nicht mehr vermehrenden Weltbevölkerung sogar mehr als erfüllt.
      5 1 Melden
  • Madison Pierce 10.01.2018 16:28
    Highlight Bis jetzt habe ich Herrn Wampfler immer geschätzt als Experte für neue Medien. Aber bei diesem Tweet frage ich mich schon, was ihn geritten hat.

    Werbung transportiert Wünsche und muss klar sein. Auf dem Bild sieht man sofort, dass es ein Familienangebot gibt. Mit zwei Frauen und einem schwarzen Kind im Rollstuhl wäre das nicht sofort klar.

    Kommt mir vor wie die Agenturen, die für den Schreiner um die Ecke ein Bild für die Kontakt-Webseite suchen und dann eines nehmen mit einem Afrikaner und einer Asiatin drauf...
    53 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.01.2018 18:37
      Highlight Statt Familienangebot könnte es einfach ein Gruppenangebot sein.

      Das Familienkonzept mit zwei Kindern ist nicht mehr zeitgemäss. Ausser die Familie lebt voll auf dem Bio-kein-Auto-2000Watt-100%-Recycling-Kein-Essen-wegwerfen-im-Winter-nicht-mehrl als 18°C-in-der-Wohnung-Trip. Dann sind zwei Kinder legitim.
      3 14 Melden
  • Altweibersommer 10.01.2018 16:26
    Highlight Plottwist: Der Vater ist Deutscher und die Tochter lesbisch
    77 1 Melden
    • Piwi 10.01.2018 18:17
      Highlight Des weiteren ist der Sohn ein Transmädchen mit Holzbein, und die Frau gar nicht die Mutter sondern eine Geliebte und Albino-Somalierin.

      Happy End für alle 😍
      26 1 Melden
  • opwulf 10.01.2018 16:24
    Highlight Keine Gefühle verletzten? Geh doch in deinen Safe space! Divers ist also willkommen, nicht aber traditionelle Familien? Super, kriegen wir bald ähnliche Verhältnisse wie an amerikanischen und kanadischen Unis?



    soviel zu Gefühle verletzen...
    57 4 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 10.01.2018 20:21
      Highlight """"Elite-Uni"""" ;)
      6 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.01.2018 16:24
    Highlight Könnten wie uns darauf einige, dass niemand das Satzkonstrukt "wie kann im Jahre XY Z sein".
    Ausser blinder Empörung transportiert dieser Satz nichts.
    50 0 Melden
  • BenFränkly 10.01.2018 16:23
    Highlight Damit's Kinder gibt, brauchts auch heute und vermutlich bis in alle Ewigkeit a) die Eizelle einer Frau und b) die Spermien von einem Mann, welche normalerweise in ebendiesen Wesen vorhanden sind. Warum soll also nicht auch in einer Werbung die «natürlichste» Fortpflanzungsvoraussetzung (also Mann und Frau) sowie deren Ergebnisse (die Kinder) gezeigt werden dürfen?
    63 3 Melden
  • N. Y. P. 10.01.2018 16:22
    Highlight Darauf müsse die Werbung Rücksicht nehmen, um keine Gefühle zu verletzen.

    Oooh, Philippe. Jessesauneiaberau.
    Ich hoffe, Du findest trotzdem ein bischen Schlaf in der Nacht. Ich schäme mich gerade ein bischen, weil mir das Inserat eigentlich ganz gut gefällt.

    Oje, was machen wir denn jetzt ?

    Ich will Dir mein Lieblingstierbild zeigen. Ich hoffe, es heitert Dich ein wenig auf..
    52 3 Melden
    • N. Y. P. 10.01.2018 16:38
      Highlight Phillippe,
      so komme ich besser rüber !
      Bereust Du schon Deine
      Aussage ? Na ?
      30 2 Melden
  • Chrutondchabis 10.01.2018 16:21
    Highlight Fucking 2018 😂
    44 4 Melden
  • Hoppla! 10.01.2018 16:20
    Highlight Ganz unabhängig von den Familienkonstellation und dem Werbefoto: Schweiz und Bünzlitum - das passt doch nicht so schlecht. ;-)
    34 6 Melden
  • UncleHuwi 10.01.2018 16:18
    Highlight Das nächste mal einfach zwei weibliche Elternteile mit einem schwarzen Kind im Rollstuhl und daneben noch den pupertierenden Sohn mit Irokesenschnitt und Percings👍
    52 0 Melden
    • Sveitsi 10.01.2018 16:33
      Highlight Und wer denkt denn an die Transgender? Könnte man das bitte auch noch mit einbauen?
      52 1 Melden
    • Olaf! Team #JaBillag 10.01.2018 18:06
      Highlight Der pupertierende Sohn war natürlich früher mal eine Tochter ;)
      20 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.01.2018 18:46
      Highlight Schreibt doch bitte pubertieren richtig.

      Man kann sich ja mal vertippen oder im Eifer des Gefechts den Satz falsch/unvollständig verfassen, aber ständig ist hier "pup" zu lesen.

      Denkt einfach an ein Besäufnis im Pub. Dann könnt ihr es bestimmt immer richtig schreiben.
      4 13 Melden
    • Lichtblau 11.01.2018 16:58
      Highlight In gefühlten 90% wird Pubertät falsch geschrieben. Wahrscheinlich, weil es viele damit assoziieren, dass sich manch entzückendes Kind quasi über Nacht als kleines Monster entpuppt.
      Das mit dem Pubbesäufnis ist aber eine echt hilfreiche "Eselsbrücke". ;-)
      1 0 Melden
  • G-Man 10.01.2018 16:17
    Highlight Zum Beispiel drei Erwachsene mit vier Kinder mit Rollstuhl und dunkelhäutigem... Ich werde das Gefühl nicht los der macht sich nur über die übertriebene Political Correctness lustig und alle steigen drauf ein :)
    40 5 Melden
    • who cares? 10.01.2018 17:30
      Highlight Vielleicht als eine Art Patchworkfamilie. Der Mann nimmt seine Exfrau gleich zum Skifahren mit seiner neuen Freundin mit. Wird ein lustiger und vergnüglicher Tag.
      19 0 Melden
  • Mitsch 10.01.2018 16:12
    Highlight Echt jetzt? Meine Güte... die Menschheit verliert wirklich langsam das letzte Fünkchen gesunden Menschenverstand.

    Soll ich mich jetzt auch drüber aufregen dass der Vater Haare hat und mich deswegen als Glatzenträger lautstark reklamierend ausgeschlossen fühlen? Und die haben ja sogar ein Mädchen und einen Jungen auf dem Bild - das geht für mich als Vater von zwei Jungs auch nicht.
    567 6 Melden
  • Lazycat 10.01.2018 16:12
    Highlight Meine Güte, gewisse Elfenbeinturmbewohner scheinen echt zu viel Zeit zu haben...
    78 0 Melden
  • c-bra 10.01.2018 16:12
    Highlight Ich hoffe meine Eltern trennen sich bald, oder adoptieren einen kleinen schwarzen Jungen, ich fühl mich richtig schlecht in dieser Mainstream Familie..

    *Ironie aus

    WTF, was für Probleme
    732 7 Melden
    • Lazycat 10.01.2018 16:16
      Highlight OMG! Jetzt ist mir vor lauter Lachen fast mein Kaffee aus der Hand gefallen😂

      Danke für diesen Beitrag!!
      32 1 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi #NeinZuNoBillag 10.01.2018 16:10
    Highlight Ist der Typ nach Duden jetzt ein "Gutmensch"? 🤔
    39 11 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 10.01.2018 17:50
      Highlight Social justice warrior
      17 6 Melden
  • Mia_san_mia 10.01.2018 16:10
    Highlight So einen Schwachsinn habe ich selten gehört. Ich weiss gar nicht, was man dazu noch sagen kann.
    373 9 Melden

Frida Kahlo: Die Frau, die den Tod auslachte

Willkommen zu einem weiteren Teil Frauen in der Geschichte. Heute wollen wir uns mit der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo beschäftigen. Einer Frau, die es verstand, ihren Schmerz in Bildern auszudrücken.

Am 17. September 1925 rammt in Mexiko City eine Trambahn einen hölzernen Omnibus. Die 18-jährige Frida Kahlo sitzt drin, wird nach vorne geworfen – und von einer eisernen Griffleiste durchbohrt.

«Sie war fast nackt; bei dem Zusammenstoss waren ihr die Kleider vom Leibe gerissen worden. Jemand im Bus, wahrscheinlich ein Anstreicher, hatte ein Paket mit Goldpulver bei sich gehabt, das aufgegangen war; und nun war das Gold über Fridas blutenden Körper gestäubt.»

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