Schweiz

Beleidigte Leberwürste? «Endlich zeigt's diesen Pflanzenfressern mal jemand», scheinen die Reaktionen auf das Urteil der EU-Richter zu schreien. Bild: Hiltl

Liebe Karnivoren, lasst die Vegi-Wurst in Ruhe!

Schadenfreudig reiben sich selbsternannte Foodies die Hände: Veganer dürfen ihr Essen laut EU-Richtern nicht mehr «Käse» oder «Joghurt» nennen. Die Reaktionen sind an Überheblichkeit kaum zu überbieten. Warum es Fleischesser nichts angeht, was Vegetarier essen.

15.06.17, 11:55 06.09.17, 16:06

Ja, die aufgemalten Grillstreifen auf Tofu-Bratwürsten sind lächerlich. Die Konsistenz lässt nicht selten zu wünschen übrig. Und beim Blick auf die Zutatenliste kann es einem schon mal kalt den Rücken runterlaufen. Na und?

Kollegin Simone Meier hat sich über den Entscheid der höchsten EU-Richter, Bezeichnungen wie «veganer Käse» zu verbieten, geradezu diebisch gefreut. Endlich zeigt's diesen Pflanzenfressern mal jemand! Dass «Fleischverzichter» nachts von einem «in Butter ausgebackenen Wiener Schnitzel träumen», und dennoch nicht wollen, dass ihretwegen Tiere getötet werden – allein der Gedanke an diese Doppelmoral scheint ihr unerträglich.  

Das spricht für meine Kollegin gegen Seitan-Würste und Weizen-Schnitzel

Warum nur? Wir leben in einer Zeit, in der fast alles erlaubt ist. Wir dürfen lieben, wen wir wollen. Sex haben, mit wem es uns gefällt. Bei der Wahl unseres Lebensstils auf jegliche gesellschaftlichen Normen pfeifen. Aber wehe, ein Vegetarier wagt es, etwas Wurstähnliches zu verspeisen – und es dann auch noch «Wurst» zu nennen!

Geht es um die Frage, ob jemand Tierisches isst oder nicht, brennen bei manchen Zeitgenossen die Sicherungen durch – auf beiden Seiten des Tofugrabens, wohlgemerkt. Wer sonst noch so rational argumentiert, wirft plötzlich mit trötzeligen Phrasen um sich. Und entwickelt eine Anspruchshaltung, die in jedem anderen Lebensbereichen als Anmassung empfunden würde.

Als Karnivorin erwarte sie von der fleischfreien Küche, dass diese keine Kopien fertige, sondern eine Erweiterung darstelle, schreibt Simone Meier. «Eine alternative Esskultur» fordert sie. Wie wohl die Reaktionen ausgefallen wären, hätte sie einer anderen Bevölkerungsgruppe als Aussenstehende eine «Kultur» verordnet? Oder, weniger dramatisch ausgedrückt: Was geht es sie an, was auf meinem Teller liegt?

Wenn es einen Vegi nach Trash-Food gelüstet: warum soll er der Versuchung nicht nachgeben?

Gewiss: Es ist ungleich stilvoller, ein original indisches Korma-Curry zu essen als sich ein Quorn-Schnitzel reinzupfeifen. Die Geschmacksexplosion des Rotkohl-Mango-Salats des Küchengotts Yotam Ottolenghi ist unerreicht, keine Seitanwurst der Welt kommt nur annähernd daran heran.

Und dennoch: Wenn es einen Vegi nach Trash-Food gelüstet (dem die watson-Redaktion erklärtermassen zugeneigt ist): Warum soll er der Versuchung nicht nachgeben?

Wer auf Fleisch oder andere tierische Produkte verzichtet, kann das aus verschiedensten Gründen tun. Ist es, weil man die industrielle Massenhaltung und das Schlachten von Tieren ablehnt? Den Geschmack von Käse, Milch oder Fleisch kann man trotzdem mögen. Ein Hoch auf die Lebensmittelindustrie, die Kopien erfindet, die dem Original geschmacklich zumindest ähneln, ohne dabei Tierleid zu verursachen.

Sind es ökologische Gründe, die jemanden zum Fleischverzicht bewegen? Ja, die Herstellung von Vegi-Produkten ist teilweise höchst energieintensiv. Aber kann nicht jeder Konsument selber entscheiden, was er mit seinem Gewissen vereinbaren kann?

Umfrage

Was hältst du von Vegi-Würsten?

  • Abstimmen

1,805 Votes zu: Was hältst du von Vegi-Würsten?

  • 31%Igitt. Eine Schande für unsere Esskultur.
  • 38%Meins sind sie nicht, aber wems schmeckt...
  • 31%Super, zum Glück gibt es solche Produkte.

Fast schon rührend ist schliesslich das Argument, die Vegi-Produkte seien «schwer verdaulich», «Allergien triggernd» und «wässrig». Liebe Simone, lass meine Verdauung, die Reaktion meines Körpers auf Allergene und meine Geschmacksknospen meine Sorge sein! 

Ich habe nichts unterschrieben, als ich Vegetarierin wurde. Nicht, dass ich ein besserer Mensch sein werde als andere. Nicht, dass ich mich gesünder ernähren werde.

Die Logik, die den meisten Vegi-Wurst-Bashings zugrunde liegt, ist folgende: wer dem Fleisch schon abgeschworen habe, solle wenigstens konsequent Verzicht üben. Doch dem liegt ein Missverständnis zugrunde: Ich habe nichts unterschrieben, als ich Vegetarierin wurde. Nicht, dass ich ein besserer Mensch sein werde als andere. Nicht, dass ich mich gesünder ernähren werde. Und auch nicht, dass ich meinem Gaumen nur noch Gourmet-Food zumuten werde.  

Wer A sagt, muss in dem Fall nicht B sagen. Aus dem individuellen Entscheid zu einer bestimmten Ernährungsweise lassen sich weder kulinarische noch moralische oder politische Konsequenzen ableiten. Immer vorausgesetzt, der Vegetarier fühlt sich seinerseits nicht dazu berufen, die Ernährungsweise seiner Mitmenschen zu kritisieren – und hier liegt wohl der Hund begraben.

Verständlich, dass sich angegriffen fühlt, wer sich beim Zmittag von militanten Vegetariern «Du-hast-da-ein-totes-Tier-auf-dem-Teller»-Gepöbel gefallen lassen muss. Liebe Karnivoren, machen wir einen Deal: Wir funken euch nicht in die Wahl eures Essens rein, und ihr uns nicht. Und dann trinken wir zusammen ein Bier – vegan oder nicht, ganz wie es euch beliebt.

Achtung, ihr Kritiker: Bald sind Tofu-Würste eure geringste Sorge

1m 5s

Fleisch wird jetzt im Labor gezüchtet

Video: srf

Und zur Versöhnung: #FoodPorn vom Feinsten!

Das könnte dich auch interessieren:

Trump beerdigt Netzneutralität – wem das nutzt und wem das schadet

Ein Nigerianer stirbt nach seiner Ausschaffung – was die Schweiz damit zu tun hat

Warum hunderte Fussball-Junioren gegen einen Millionär marschieren: Ein Herrliberger Drama

Nicht alle Männer sind sexistische Eichhörnchen!

Mehr 2017 geht nicht: Die unfassbare Geschichte des weinenden Keatons – in 4 Schritten

Gamer, aufgepasst: Super Mario erhöht die geistige Gesundheit und beugt Demenz vor 

Amis lynchen Hai mit Speedboot und grinsen – jetzt tobt das Netz wegen dem Video

«Ron isst Hermines Familie» – Das passiert, wenn ein Computer Harry Potter schreibt

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
238
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
238Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Aussensicht 16.06.2017 14:44
    Highlight Ich bin Hobby Vegetarier. Dieser Artikel spricht mir aus der Seele. Dieses Thema ist sehr Dogmabehaftet und viele Menschen werden nie begreifen was wir zwei meinen.
    9 10 Melden
  • Wilson_Wilson 16.06.2017 09:07
    Highlight Logisch geht es uns nichts an... aber über die Vegi-Wurst zu lachen verbietet uns niemand! 😂
    38 5 Melden
  • Karl33 16.06.2017 08:38
    Highlight "Warum es Fleischesser nichts angeht, was Vegetarier essen."
    Und im Umkehrschluss: "Warum es Vegetarier nichts angeht, was Fleischesser essen"? Oder dürfen sowas nur die überheblichen Vegetarier verlangen?
    18 17 Melden
  • one0one 16.06.2017 08:36
    Highlight man sollte Gift auch nicht in Trinkflaschen fuellen wegen der toedlichen verwechslungsgefahr... so aehnlich ist das mit veganem kaese... der ist nicht toedlich aber im ersten moment meint man man muesse sterben. geschmacklich hat das ja wirklich gar nichts mit kaese zu tun.. da zieht das argument der geschmacksbefriedigung m. M. nicht... nicht mal im entferntesten... aber grundsaetzlich soll jeder essen was und wann er mag. und weder belidigte artikel noch reisserische kommentare verfassen :)
    13 14 Melden
  • rodolofo 16.06.2017 06:59
    Highlight Liebe Vegane Asketen-Heilige,
    NIEMAND will Euch Eure überhaupt nicht knackigen Grillknacker und Eure Soja-Joghurt (am Anfang denkst Du noch: Gar nicht mal so schlecht! und etwa in der Mitte des Joghurts "lupft" es Dich fast, so dass Du das pflanzliche Joghurt ökologisch korrekt zurück in den Kühlschrank stellen musst) wegessen!
    Esst die mal schön selber!
    Das habt Ihr Euch selber eingebrockt!
    Und nun setzt Euer säuerliches Vegan Cheese!-Lächeln auf!
    "Mmh! Das ist dann fein! Und so gesund! Und kein Tier muss sterben dafür! Aber ich sterbe jetzt dann bald. Ich glaube ich leide an Genuss-Mangel!"
    20 32 Melden
  • G. Schlecht 15.06.2017 20:20
    Highlight "Liebe Karnivoren, lasst die Vegi-Wurst in Ruhe!"

    Ähm, tun sie doch oder essen die jetzt aus Protest Vegi-Wurst?
    56 15 Melden
  • Willkommen 15.06.2017 19:42
    Highlight Öffentliche Vegetarier: Minderwertigkeitskomplexe hoch 2
    60 34 Melden
  • Beni Schweiz 15.06.2017 18:45
    Highlight "Warum es Fleischesser nichts angeht, was Vegetarier essen."
    Darüber können wir dann diskutieren, sobald sie Vegis und insbesondere die Veganer checken, dass es sie EBENSO nichts angeht, was Nicht-Vegis und Nicht-Veganer essen. Merci Tschüss und Ade ;)
    84 32 Melden
    • TJ Müller 15.06.2017 21:03
      Highlight Nicht ganz richtig. Fleisch essen belastet die Umwelt allgemein mehr (Tribhausgase, Landverbrauch, Transportwege des Futters) womit die ganze Gesellschaft mit den Konsequenzen (wie Klimaerwärmung) leben muss. Ob nun ein Veggi sein Quorn Ding das in eine Wurt gepresst ist, Wurst oder Quorn-Gurke nennt ist hingegen für die Gesellschaft eigendlich irrelevent.
      53 74 Melden
  • 45rpm 15.06.2017 18:33
    Highlight Vielleicht könnte beispielsweise die ehemalige DDR etwas Inspiration bringen, um sich vom Westen abzugrenzen, wurden verschiedene Begriffe neu erfunden:
    Brathuhn = Broiler
    Hamburger = Grilletta
    Pizza = Krusta
    Hot Dog = Ketwurst

    Unterhaltungsbereich:
    DJ = SPU
    27 2 Melden
    • EvilBetty 15.06.2017 20:13
      Highlight Sarg = Erdmöbel
      27 1 Melden
  • Ass 15.06.2017 17:38
    Highlight Wer hip sein will ist vegi oder veganer. Alles andere ist eine Ausrede!
    Wer konsequent ist ist ein Fructarier
    16 73 Melden
    • rodolofo 16.06.2017 07:02
      Highlight Du versuchst also, eine Modewelle daraus zu machen?
      Bei den Mager-Models könntest Du damit Erfolg haben. Die dürfen ja eh fast nichts essen.
      10 1 Melden
    • Ass 16.06.2017 09:17
      Highlight Nein ich nicht. In dieser Beziehung bin ich ein uncooler Fleischesser. So wie es die Natur vorgesehen hat
      5 7 Melden
  • Besserwisser 15.06.2017 17:19
    Highlight Es ist schon erstaunlich, was für eine Entwicklung vonstattengeht. Menschen welche sich durch Ihr gewähltes Essen definieren und einer Gruppe zuordnen müssen. Vegetarier, Veganer, Frutarier, Flexitarier, Pescetarier, Karnivorer. Was soll dieser Schei**? Jeder soll das essen was er möchte und niemand anders dafür belehren. Ich habe das Gefühl, gewisse Menschen brauchen eine Gruppe mit der Sie sich identifizieren können und für die habe ich eine Antwort. Sucht euch einen Verein - egal ob Sport oder Musik oder sonst was - da habt ihr eine Gemeinschaftsidentifikation und macht etwas Sinnvolles.
    60 14 Melden
    • Dodo1 15.06.2017 17:31
      Highlight Also ich habe mich aufgrund moralischer Bedenkendafür entschieden. Ich hätte ein schlechtes Gewissen (und mittlerweile auch etwas Ekel davor in einen Muskel zu beissen), wenn ich Fleisch essen würde. Dank vielen Produkten ist die Fleischlose Ernährung auch problemlos möglich. Ich mache das für mich und nicht, um irgendeinem Kollektiv anzugehören, da muss ich sie enttäuschen.
      49 24 Melden
    • Besserwisser 15.06.2017 17:47
      Highlight @Dodo1 Und trotzdem untermauern sie den Punkt der "Belehrung" von mir sehr schön. Warum begründen Sie Ihren Entscheid, auf Fleisch zu verzichten? Niemand soll sich dafür rechtfertigen müssen für das was er ist und was er isst.
      44 27 Melden
    • Datsyuk * 15.06.2017 18:00
      Highlight Niemand soll sich für seine Handlungen rechtfertigen müssen?
      33 7 Melden
    • TJ Müller 15.06.2017 21:10
      Highlight Besserwisser, also ist Menschenfleisch essen auch ok? Sicher muss man sich für seine Handungen rechtfertigen. Du musst mit den Konsequenzen deines Handels leben und leider
      hat die heutige industrielle Lebenmittelproduktion, insbesondere Fleisch, sehr wohl Einfluss auf die gesammte Gesellschaft (Klimaerwärmung zb.) Insofern musst du halt mit den Konsequenzen leben, dass dir andere zB Vorhalten du seist mitverantwortlich für überdurchschnittlich hohe Umweltbelastungen.
      17 27 Melden
    • rodolofo 16.06.2017 07:09
      Highlight @ TJ Müller
      Von der Eiweiss-Wertigkeit her gesehen hätte Menschenfleisch einen Wert von 100%!
      Ein schönes Beispiel, wie ein einziges Pro-Argument noch nicht ausreicht, um etwas zu tun.
      Da gibt es sehr viele Argumente, welche dafür sprechen, den Kannibalismus sein zu lassen.
      Gegenüber Tieren ist der Grad der Beziehung sehr unterschiedlich.
      Je vertrauter sie uns sind, desto schwerer fällt es uns, sie zu töten und zu essen.
      Würde das jetzt für eine anonyme, Tierquälerische Massentierhaltung sprechen?
      Ich meine Nein!
      Das Leben ist widersprüchlich und der Widerspruch des Lebens heisst Tod...
      12 2 Melden
    • Melsqy 16.06.2017 12:21
      Highlight @Besserwisser: Hoppla, jetzt verstehe ich das endlich! Allein durch die Tatsache, dass Dodo ihre Gründe für Veganismus erläutert, fühlen Sie sich bereits belehrt? Also das ist es? Ich habe mich immer gefragt, wo denn diese ganzen Veganer sind, die angeblich andere belehren und bekehren wollen. Bin ich doch noch nie so einem begegnet.. Aber jetzt verstehe ich es! Sie fragen die Veganer, warum diese auf tierische Produkte verzichten und wenn Sie Ihnen antworten schreien Sie "Ha! Hör auf mich zu belehren".
      8 4 Melden
  • Töfflifahrer 15.06.2017 17:05
    Highlight Eine vegan "LEBER"-Wurst? Hallo?
    40 16 Melden
    • dmark 15.06.2017 20:03
      Highlight Jepp. Tofu-Leber, gestopft. ;)
      27 1 Melden
  • Caturix 15.06.2017 16:08
    Highlight Am Sonntag wird grilliert, so wie fast jeden Sonntag von Mai bis September. 100% Schweizer Flesich, Bio, Naturafarm... Tsch, Tsch...
    Wer lieber Vegan oder Vegetarisch lebt soll es und soll auch kaufen was er will und das kann auch den Namen haben wie Vegetarische Rindsleberwurst ist mir egal ich muss es ja nicht kaufen.
    60 8 Melden
    • DonDude 15.06.2017 17:57
      Highlight Und noch besser. Ich muss es auch nicht essen!!!!
      31 5 Melden
  • Bruno S. 88 15.06.2017 15:21
    Highlight Ich verstehe, dass es viele wütend macht, wenn andere einen völlig anderen Lebensstil pflegen und dabei Missstände aufdecken. Verursacht ein schlechtes Gewissen! Wer möchte schon ständig damit konfrontiert werden dass man eigentlich "etwas falsches" tut.
    Dabei wissen eigentlich viele über die Missstände bescheid. Niemand sieht gerne bei der Massentierhaltung hin! Geschweige denn beim Schlachtender Tiere!
    Dieses YT-Video ist sinnbildlich dafür! Warum möchte niemand mehr plötzlich frische Wurst kaufen?! Würdet ihr es trotzdem kaufen?
    38 45 Melden
    • Bruno S. 88 15.06.2017 15:27
      Highlight Hier noch eine bessere Version des Videos mit Untertitel!
      Echt witzig!
      (Keine Angst, dieses Videos ist ohne Schlachtszenen oder sonstige!)
      22 18 Melden
    • Barracuda 15.06.2017 16:02
      Highlight Bruno, es geht hier nicht darum, ob es falsch ist Fleisch zu essen bzw. sich vegan zu ernähren. Missionieren ist also nicht angebracht! Hast du den Artikel gelesen? Es geht um den Etikettenschwindel und den Widerspruch, dass Veganer ihr Essen paradoxerweise nach Fleischprodukten benennen. Warum wird alles zwanghaft nachgeahmt, imitiert oder generell als etwas angepriesen, das es nicht ist? Weil das vegane Produkt dadurch zu wenig sexy wäre? Ach ja, das überspitzte Video, das du verlinkt hast kennen unterdessen alle von dir. Du brauchst es nicht in jedem Vegan-Artikel zu wiederholen;-)
      38 39 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 15.06.2017 16:19
      Highlight barracuda, wer missioniert? es zeigt ja nur auf wie pervers der umgang mit tieren ist. bzw solange das fleisch schön im kühlregal hängt ist gut, schlachthäuser sollten wirklich glaswände haben. oder wie auf zigipäckli zeigen wie und wo geschlachtet wurde und wo das tier aufwuchs.
      39 29 Melden
    • Grabeskaelte 15.06.2017 16:34
      Highlight Und Sojaprodukte Bilder von ageholzten und abgebrannten Regenwäldern? Bitte...
      38 38 Melden
    • Lord_ICO 15.06.2017 16:50
      Highlight Ich weiss dass sich leider nicht jeder der Fleisch konsumiert auch mit der Herstellung von Fleisch auseinander setzt. Aber jeder der es getan hat und somit die "Konsequenzen" kennt, würde bei dieser Wurstmaschine in die dort liegenden Häppchen beissen, da er weiss dass diese Maschine absoluter Blödsinn ist.
      12 5 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 15.06.2017 17:04
      Highlight vergleich hinkt, da die sojaprodukte zum verzehr mehrheitlich aus F kommen oder nachhaltigen Quellen. das billige soja dient der mast.
      36 10 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 15.06.2017 17:06
      Highlight http://www.coop.ch/content/act/de/grundsaetze-und-themen/hauptthemen/landwirtschaftliche-rohstoffe/soja.html?WT.mc_id=50002271
      11 2 Melden
    • Bruno S. 88 15.06.2017 17:10
      Highlight @Barracuda, Ich habe den Artikel gelesen. Du brauchst es nicht zusammenzufassen ;-)
      Trotzdem passt das Video perfekt zum Artikel. Es geht um Widersprüche, oder? Also warum tut unsere Gesellschaft so, als sei es das normalste der Welt, Fleisch zu essen? Gleichzeitig ist praktisch niemand bereit dazu, ein Tier selbst zu schlachten!

      Übrigens, ich esse selber Fleisch. Und ich bin dafür, dass wir Wurst umtaufen sollten. Um Ettikenschwindel zu vermeiden und so ;-) Wie wäre es mit "Innereien mit Fett im Schweinedarm". So nach dem Motto "fertig mit den Widersprüchen!" Der Inhalt soll als Name dienen
      33 15 Melden
    • DonDude 15.06.2017 18:04
      Highlight Braunerwinzling. Du solltest einmal in ein Rechtsmedizinisches Institut gehen und bei einer Obduktion zuschauen. Dort sind es in der Regel keine Tiere. Vielleicht verträgst du dies ja besser als ein Schlachthaus. Obwohl, es ist eigentlich beinahe das Selbe.
      11 14 Melden
    • DonDude 15.06.2017 18:08
      Highlight Bruno. Nenn die Wurst doch wie Du willst, schmecken wird sie mir trotzdem.
      Ich habe weder ein Problem mit Tieren fangen noch eines mit schlachten. Und Schweinedärme werden nur noch selten zum Wursten gebraucht.
      10 9 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 15.06.2017 20:54
      Highlight DonDude, dämlicher vergleich. Mein vater war arzt und wir hatten zur genüge einblick in die chirurgie und anatomie. Es geht ja nicht ums verträgen, sondern um das unsägliche tierleid, in haltung, transport, schlachtung, for what? Kurze gaumenfreude und dass sich derdondude männlich fühlt. Bitzeli empathie und weiterbildung in lebensmittelindustrie würde dir sicher nicht schaden
      15 11 Melden
    • TJ Müller 15.06.2017 21:15
      Highlight Grabeskaelte, Soja wird vorallem als Futtermittel angebaut. Etwa 2% werden zu vegetarischen Speisen verarbeitet, der Rest wird hauptsächlich verfüttert oder zu Biodiesel verarbeitet. Aber eben, was sind schon Fakten, gell?
      21 3 Melden
    • DonDude 15.06.2017 21:29
      Highlight Ich konsumiere nur Fleisch vom Bauern um die Ecke. Weidehaltung und absolut fairer Schlachtablauf.
      Mein Bauer hat sogar eine Homepage, wo alles klar beschrieben wird. Von Massentierhaltung keine Spur. Dies betrifft nur mein Umgang mit Fleischkonsum. Ich bin auch Gegner von Massentierhaltung und nicht artgerechter Fütterung von Tieren.
      Ich beschäftige mich warscheinlich minimum soviel mit Ernährung wie du. Ich verzichte aber auch komplett auf Getreide. Denn was heute verkauft wird, hat mit dem ursprünglichen Getreide nichts mehr zu tun. Zivilisationskrankheiten lassen grüssen.
      6 4 Melden
    • DonDude 15.06.2017 21:32
      Highlight TJ Müller. Und das tolle ist, das viele Tiere krankheiten erleiden ab genau diesen Futtermittel. Diese sind nicht Artgerecht.
      3 0 Melden
    • Grabeskaelte 15.06.2017 21:49
      Highlight @TJMüller da magst du durchaus Recht haben. Mir ging es in meinem Kommentar auch nicht um Fakten sonst wäre er offensichtlich länger ausgefallen. Doch um einen Fakt ging es grundsätzlich. Lasst alle leben wie sie wollen und hört mit dieser verdammten "ich bin besser als du weil..." Attitüde auf. Wohin solches Gedankengut am Ende führt sehen wir immer wieder. Kann man nicht auf alle Seiten einfach mal tolerant sein? Wenn sich alle auf ein Podest heben hats auch da irgendwann zuwenig Platz...
      3 2 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 15.06.2017 22:04
      Highlight Dondude, ich habe dich nicht gebeten dich rechtzufertigen. Schön für dich dass du das machst!
      5 13 Melden
    • DonDude 15.06.2017 22:17
      Highlight Dies ist auch keine Rechtfertigung, sondern eine Antwort auf deinen aroganten Angriff
      8 3 Melden
  • Siebenstein 15.06.2017 14:43
    Highlight Nichts gegen die freie Entscheidung sich so oder so zu ernähren, aber...was zumindest diskussionswürdig ist, ist die Frage ob vegan lebende, streng gläubig lebende (beliebige Lebensphilosophie hier eintragbar) Menschen moralisch richtig handeln wenn sie ihren Kindern diese Dogmen als einzig richtig vermitteln.
    Genauso finde ich es stossend wenn ständig versucht wird seine Umwelt zu bekehren oder Anderdenkende sogar als schlechte Menschen verunglimpft werden.
    Ansonsten soll doch jeder nach seiner Fasson glücklich werden...☺️
    36 20 Melden
    • Datsyuk * 15.06.2017 16:13
      Highlight Glücklich auf Kosten der Tiers, oder nicht?
      26 27 Melden
    • Datsyuk * 15.06.2017 16:13
      Highlight * Tiere
      11 19 Melden
    • Siebenstein 15.06.2017 18:32
      Highlight Eben das meinte ich...^^
      7 6 Melden
    • Tilman Fliegel 15.06.2017 22:54
      Highlight Diese Moralsache verhebbt eh nicht. Auch veganer leben auf Kosten von Tieren, denen sie das Futter wegessen. Ein bisschen Ursünde gehört einfach zum Leben. Für mich bleibt höchstens noch das Umweltargument, aber dann braucht es sicher keinen absoluten Verzicht. Weniger Fleisch essen oder auch Tiere mit besserer Umweltbilanz bevorzugen ist auch OK. Ausserdem muss man dann auch andere Lebensbereiche als die Ernährung anschauen.
      7 10 Melden
  • Mahagoni 15.06.2017 14:35
    Highlight "Wer A sagt, muss in dem Fall nicht B sagen. Aus dem individuellen Entscheid zu einer bestimmten Ernährungsweise lassen sich weder kulinarische noch moralische oder politische Konsequenzen ableiten."

    Quatsch. Die ernährungsform ist heute so fest wie noch nie beinflusst von moralischen, kulinarischen und politischen strömungen.
    11 15 Melden
    • CasRas 16.06.2017 12:55
      Highlight Was zur Hölle sind "kulinarische Konsequenzen"?
      0 0 Melden
  • Bluespicker 15.06.2017 14:34
    Highlight Well done
    16 1 Melden
  • Hochen 15.06.2017 14:28
    Highlight Bin mit der Autorin 100% einverstanden auch wen ich selber nicht auf Fleisch verzichten will! Und wer in der heutigen Zeit ( in der Industrialisierten Welt) nicht weiss was Vegan oder Vegetarisch ist ( was automatisch erklärt das eine Vegane Wurst kein Fleisch beinhaltet), der sollte vielleicht allgemein darüber Nachdenken ob es nicht eine Möglichkeit gibt seine Allgemeinbildung zu verbessern!
    50 12 Melden
    • Melsqy 15.06.2017 17:24
      Highlight Bester Kommentar! :D
      Das ist im Grunde als wäre bei Gelben Tomaten (ja, die gibt's) nicht klar, dass sie imfall gelb und nicht rot sind. Und dann gibts ja noch die Fleischtomate..
      9 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 14:18
    Highlight Kennt ihr die pawlowschen Hunde?
    Genauso reagieren einige Leute, wenn sie "Vegan" oder "Vegetarisch" hören. Nur anstatt zu geifern wie die Hunde, ist ihr Automatismus darauf ausgelegt, sich die bösen V-Leute niederzumachen. Irgendwie. Hauptsache drauf gehauen.
    45 27 Melden
  • ch2mesro 15.06.2017 13:51
    Highlight zum glück gibt es noch die religionen, sonst würde sich die menschheit bald wegen solchem bullshit die köpfe einschlagen....😏
    69 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 14:18
      Highlight Sag ich doch immer. Wenn es keine Religionen gäbe, würden die Menschen andere Rechtfertigungen finden, um sich gegenseitig kaputt zu machen.
      19 5 Melden
    • DonDude 15.06.2017 21:46
      Highlight Für manche scheint Veganismus Religion zu sein.
      9 4 Melden
  • Barracuda 15.06.2017 13:43
    Highlight Jeder soll essen, was er will, darum geht es auch gar nicht. Widersprüchlich und lächerlich ist nur, wenn man dann ein 100% veganes Produkt ums Verrecken nach dem benennt, was es genau nicht sein soll... nach einem typischen Fleischprodukt. Der Begriff "Wurst" ist ja noch knapp vertretbar, aber "Leberwurst" und "Rindsfilet" sind an Absurdität nicht zu überbieten. Warum benennen AUSGERECHNET Vegies ihre Speisen nach Fleischprodukten? Wenn ich aus meinem Hack ein Apfel forme, ist es deswegen doch auch noch lange kein Apfel. Das Verbot der irreführenden Bezeichnungen ist absolut OK.
    116 23 Melden
    • Rendel 15.06.2017 14:31
      Highlight Das mit der Leberwurst, ja, das ist total absurd. Das ist Marketing, weil viele noch Unentschlossene, dann eher umsteigen, weil suggeriert wird, sie müssen auf nichts verzichten, was sie gern haben.
      Viele vegane Produkte sind ja völlig überteuert und damit lässt sich gutes Geld verdienen.
      26 1 Melden
    • Tavares 15.06.2017 14:58
      Highlight Richtig, danke für dieses klare Statement!
      Ich würde sogar noch weiter gehen. Vegane Produkte sollen doch gerade eigene Namen verwenden, so dass diese als eigenständiges Produkt wahrgenommen werden!
      12 9 Melden
    • Phrosch 15.06.2017 15:19
      Highlight Genau die Frage stelle ich mir auch: warum will jemand, der aus Tierliebe auf jede Art von tierischen Produkten verzichtet, eine - wenn auch fleischfreie vegane - Leberwurst (!!!) essen??? Dass einem nicht schon beim Gedanken übel wird... Oder zeigen sich da unterschwellige Zweifel am veganen Glauben?
      12 9 Melden
    • Dodo1 15.06.2017 16:34
      Highlight Weisst du, was ausser Leber noch in einer Leberwurst steckt? Es ist nicht nur Fleisch drin, deshalb auch der Markante Geschmack.
      Mit dem "vegetarische Leberwurst" Titel wird aufgezeigt, dass dieses Produkt so schmeckt und eine Ähnliche Konsistenz aufweist, wie eine Leberwurst. Wie genau soll ich das vor dem Kauf wissen, wenn es nicht so benannt ist?
      ich als Vegetarier, der früher gerne Leberwurst gegessen hat (und ja, ich schränke mich aufgrund Moralischer Bedenken selbst ein) würde das kaufen.
      14 13 Melden
    • Grabeskaelte 15.06.2017 16:35
      Highlight Doch der Apfel aus Hack wäre dann wohl ein Hackapfel ;-)
      13 2 Melden
  • demokrit 15.06.2017 13:29
    Highlight "Wer A sagt, muss in dem Fall nicht B sagen. Aus dem individuellen Entscheid zu einer bestimmten Ernährungsweise lassen sich weder kulinarische noch moralische oder politische Konsequenzen ableiten."

    Eine etwas merkwürdige Argumentation. Die Frage bliebe dann, warum man dann überhaupt Vegetarierin geworden ist. Ich hoffe doch aus moralischen Gründen.
    15 35 Melden
    • Sandro Lightwood 15.06.2017 13:48
      Highlight Wegen den Tieren? Komische Frage.
      18 13 Melden
    • demokrit 15.06.2017 14:08
      Highlight Na, das ist dann doch ein moralischer Grund. Dann lassen sich auch moralische Konsequenzen daraus ableiten.
      5 2 Melden
    • Dodo1 15.06.2017 16:45
      Highlight Also sagen wir mal eine Mutter will ihr Kind nicht schlagen, aus moralischen Gründen. Lait ihrer Logik hat sie nun 2 Möglichkeiten:
      1. Moralisch absolut richtig handeln, Waisenhäuser unterstützen, bei jedem Produkt penibel ä darauf achten, dass kein cent Kinderarbeit unterstützt und sich komplett einschränken.
      2. Ihr Kind körperlich misshandeln, da alles andere Doppelmoral wäre.

      Sehen sie die Logiklücke? Es gibt nämlich noch etwas zwischen ganz oder garnicht.
      Jeder soll selbst entscheiden wiesehr er sich einschränken will. Aber etwas ist besser, als garnicht.
      17 2 Melden
    • Tilman Fliegel 15.06.2017 22:58
      Highlight Man kann sicher auch aus nicht moralischen Gründen Vegetarier sein, wieso auch nicht?
      3 0 Melden
    • demokrit 18.06.2017 12:48
      Highlight Dodo1: Wenn eine Mutter ihr Kind nicht schlagen will, dann folgt daraus überhaupt nichts für Weisenkinder oder Kinderarbeit.
      Ein Veganer entscheidet sich alle Nahrungsmittel tierischen Ursprungs zu meiden. Das ist sein eigener Filter und daran kann man ihn messen, sonst muss er sich nicht Veganer nennen.

      @Tilmann: Ökologie oder Gesundheit drückt letztlich auch eine moralische Präferenz aus.
      0 1 Melden
  • Groovy 15.06.2017 13:25
    Highlight Es geht doch nicht um Fleischesser vs. Veganer. Es geht um Etikettenschwindel. Das Produkt soll einfach enthalten was drauf steht. Das das quasi blasphemisch aufgefasst wird spricht Bände.
    85 26 Melden
    • Liselote Meier 15.06.2017 13:44
      Highlight Durchaus aber wie sieht es mit FleischVOGEL, GrillSCHNECKE, FleischKÄSE, GÖTTERspeise, HAMburger, Ham=Hinterschinken), KINDERschokolade aus?

      69 45 Melden
    • Luca Brasi 15.06.2017 14:06
      Highlight @Liselote Meier: Bei Hamburger ist der Fall klar, denn es kommt von der norddeutschen Stadt Hamburg und hat nichts mit Schinken zu tun. ;)
      15 6 Melden
    • Menel 15.06.2017 14:07
      Highlight Babyöl finde ich in dem Zusammenhang immer wieder gruslig 😅
      38 5 Melden
    • Cash 15.06.2017 14:57
      Highlight Hamburger beinhaltet nicht das englische Ham sondern ist aufgrund deutscher Auswanderer in die USA nach Hamburg benannt.
      10 1 Melden
    • Barracuda 15.06.2017 14:59
      Highlight So kann man die Diskussion auch ins Lächerliche ziehen, Liselote Meier. Hamburger leitet sich übrigens nicht vom englischen Begriff "Ham" ab, wie du das hier andeuten willst. Deine Vergleiche sind soweit hergeholt, dass du dich auch beklagen könntest, dass Reis kein EIS enhält. Grillschnecke beschreibt halt die Form der Wurst, Kinderschokolade ist für Kinder und Fleischkäse ist ein geläufiger Begriff. Bei "Leberwurst", "Rinderfilet", "Joghurt", etc. liegt jedoch eine bewusste Täuschung bzw. ein Etikettenschwindel vor, wenn das aus rein veganen Zutaten zusammengepammt wird.
      26 13 Melden
    • Liselote Meier 15.06.2017 15:26
      Highlight Ist ja auch eine lächerliche Diskussion. Sagst es ja selber, sieht aus wie eine Schnecke und hat keine Schnecken drin. Eine vegane Wurst schaut eben auch wie eine Wurst aus obwohl keine Fleischerzeugnisse drin sind.

      Es wäre eine Täuschung wenn nicht dick vegan auf der Packung steht.

      30 7 Melden
    • Datsyuk * 15.06.2017 16:17
      Highlight Barracuda, jetzt hast du Liselote Meiser bestätigt.
      18 4 Melden
  • _PP_ 15.06.2017 13:24
    Highlight Dieses Urteil ist wirklich Mist! Ich kann echt nicht glauben, dass Leute NICHT wissen, dass Vegi-Wurst keine Wurst oder Soja-Milch keine Kuhmilch ist!

    Müssen wir etwa jetzt auch das Fruchtfleisch umbenennen? Darf die Ochsenherztomate ihren Namen behalten? Dass ich nicht lache!
    66 44 Melden
  • Fanta20 15.06.2017 13:24
    Highlight Die Autorin hat im Grundsatz selbstverständlich und vollkommen recht. Jedem das Seine... Aber beim genannten EU-Urteil geht es ja rein um die (möglicherweise irreführende?) Bezeichnung von veganen Ersatzprodukten und nicht um das Lebensmittel an sich.

    Ohne irgendjemandem zu nahe treten zu wollen, betrachte ich persönlich einen veganen Lebensstil sehr kritisch. Für mich nimmt das manchmal fast religiöse Züge an und ist m. E. ein selbstauferlegtes Wohlstandsproblem: Nicht alle Erdenbürger können sich mit der Frage beschäftigen, was sie heute denn nun essen möchten.
    48 22 Melden
    • Hops 15.06.2017 13:51
      Highlight Logisch gibt es viele Menschen, die von Fisch und Fleisch leben, weil es nicht anders geht - wie Inuits oder Massai-Stammesangehörige. Aber hier haben wir das gesunde & ethisch vertretbare Mass absolut verloren. Meine Grosseltern hatten wenns hoch kam einmal die Woche Fleisch. Die Massentierhaltung kommt ohne Antibiotika nicht mehr aus. Da läuft doch etwas fürchterlich verkehrt. Das Wohlstandsproblem sehe ich nicht bei mir - die seit sie vegan lebt weniger Geld ausgibt - sondern bei den Menschen, welche denken, tierische Produkte kämen aus einer Hochleistungsmaschine in einer Fabrik!!!
      30 15 Melden
    • Fanta20 15.06.2017 14:20
      Highlight Auch das ist richtig. Die problematischen Seiten des Fleischkonsums kann und darf man nicht in Abrede stellen. Vielmehr sollte man (wie deine und meine Grosseltern anno dazumal) versuchen, zu einem etwas gesünderen Mass zurückzufinden. Dazu gehört m. M. halt aber eben auch, dass Lebensmittel mit tierischen Bestandteilen nicht einfach grundsätzlich verschmäht werden. Aus ökologischer Optik sind auch Veganer bei weitem nicht aus ihrer moralischen Verpflichtung entlassen (Avocado etc.)
      6 6 Melden
    • Datsyuk * 15.06.2017 16:19
      Highlight Fleischesser essen keine Avocados?
      16 5 Melden
    • Hops 16.06.2017 16:58
      Highlight Da hast du völlig recht Fanta20. Ich bin Veganerin - finde aber absolut nicht, dass die ganze Welt so leben muss. Es wäre einfach schön, wenn sich die Leute mehr Gedanken machen, wo ihr essen herkommt, und das vom Kälbli bis zur Avocado :).
      1 0 Melden
  • Rodgerio 15.06.2017 13:18
    Highlight !!Make Wurst Not War!!
    27 10 Melden
  • fimo 15.06.2017 13:13
    Highlight Ich würde mal meinen, das mit dem Yoghurt und Käse ist ok, schliesslich beschreiben die Namen auch eindeutige Produkte. Bei Wurst und Burger ist es aber anders, da wird die Form definiert, somit ok für mich. (Obwohl ich mich auch schon gegrust habe ab dem Tofu-Wienerli, wo ich dachte es sei ein "normales :-) )
    43 10 Melden
  • Triumvir 15.06.2017 13:12
    Highlight Danke Jacqueline Büchi. Dein Artikel spricht mir als langjährigem Vegi aus tiefstem Herzen! Er gehört zum besten, was ich diesbezüglich seit langem gelesen habe. Ich habe den verklausulierten Hass gewisser Karnivoren gegenüber Andersernährenden nie verstanden und werde diesen auch nie verstehen. Ich bin nämlich der Meinung: Leben und Leben lassen. Genau deshalb verurteile und belehre ich auch keine Karnivoren direkt (sondern verachte sie nur im stillen Kämmerlein ein bisschen ;-P)
    40 66 Melden
    • bfm 15.06.2017 13:38
      Highlight Erstens: Die Nicht-Veganer/Vegetarier/innen sind nicht "Karnivoren" sondern "Omnivoren". Zweitens: Hier wird offensichtlich eine Haltung projiziert bezüglich verklausuliertem Hass, Überheblichkeit, Verachtung; ich erlebe es, insbesondere beim Lesen der Kommentare in den Foren genau umgekehrt. Es geht Nicht-Vegies tatsächlich nichts an, was diese essen => aber bitte umgekehrt auch! Die Einleitung zu obigem Text ist an Überheblichkeit kaum zu überbieten ...
      41 19 Melden
    • Sandro Lightwood 15.06.2017 13:52
      Highlight Beruht halt auf Gegenseitigkeit. Hab schon mit genügend Vegitarier oder Veganer zu tun gehabt, die einem ihren Lebenssteil aufzwingen wollen. Aktion - Reaktion.

      Wobei ich nicht weiss was zuerst war, der Eierersatz oder das Huhn. 😏
      7 8 Melden
    • ThePower 15.06.2017 14:11
      Highlight Warum ihr Vegis uns Omivoren (nicht Karnivoren, wir es nicht nur Fleisch) manchmal auf den Geist geht? Es ist genau die Selbstgefälligkeit, die auch in deinem Kommentar sehr stark rüberkommt. Also nicht wundern, wer austeilt muss auch einstecken können.
      17 8 Melden
    • Phrosch 15.06.2017 15:29
      Highlight Triumvir, ich habe noch nie(!) erlebt, dass jemand, der auch Fleisch isst, Vegis zu überzeugen versuchte, dies doch auch zu tun. Allerdings passiert das Gegenteil regelmässig. Insbesondere Veganer erlebe ich öfters als intolerant oder gar militant und durchaus auch überheblich.
      14 10 Melden
    • Melsqy 15.06.2017 17:32
      Highlight @Phrosch - Lustig, ich habe GENAU das Gegenteil erlebt. Eine langjährige Kollegin von uns war sogar jahrelang Veganerin und wir habens gar nie gemerkt. Also wer hat nun Recht? Was ist Fakt? Hm.. Anektdoten sind halt keine Studien ;)
      11 2 Melden
    • Tilman Fliegel 15.06.2017 23:07
      Highlight Es gibt sogar faschistoide Veganer, hab mal mit einem diskutiert online. Der hat links rausgehauen, die fand ich schon gruselig. Da wird überlegt, ob es nicht moralisch OK ist, Menschen vegane Ernährung aufzuzwingen und wie weit man dazu gehen darf. Also quasi Gewalt ist dann legitim, wenn dadurch Gewalt am Tier verhindert werden kann. Richtig krank.
      4 3 Melden
    • Triumvir 16.06.2017 08:35
      Highlight @Tilman Fliegel: Willkommen in der Realität. Die Menschheit ist seit Menschengedenken eine kranke, brutale, rücksichtslose und abartige Spezies. Das ist wahrlich keine neue Erkenntnis. Es gibt leider ganz wenige vernünftige und menschenfreundliche Vertreter/innen unserer Spezies.
      3 0 Melden
  • Doeme 15.06.2017 13:07
    Highlight Ich gebe der Autorin absolut recht, was die Einstellung gegenüber Veganer und Vegetarier betrifft. Aber um das geht es gar nicht, Sie haben am Thema vorbei geschrieben. Es geht darum, dass es verboten ist vegane Produkte nach Produkten zu benennen, die Fleisch enthalten. Man kann doch nicht vegane Leberwurst verkaufen! Das ist ein Widerspruch in sich. Man preist eine Bratwurst ja auch nicht als Fleischgurke an...
    58 19 Melden
    • _PP_ 15.06.2017 13:26
      Highlight Sie hat den Artikel vor allem als Antwort ihrer Arbeitskollegine Simone Meier geschrieben. Dieser Artikel ist nämlich wirklich voller Vegi-Bashing und ein literarischer Erguss voller Hass.
      30 21 Melden
  • Mr_Burton 15.06.2017 13:04
    Highlight Vegane Wurst? Kein Problem, ich schnitz mir einen Brokoli aus nem Steak.
    42 14 Melden
  • G.Oreb 15.06.2017 13:00
    Highlight Wie steht ihr als Vegetarier/Veganer eigentlich zu Insekten als Nahrungsmittel?
    15 12 Melden
    • JaneSoda 15.06.2017 13:13
      Highlight Ich esse nix was Augen hat ;-)
      16 5 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 15.06.2017 13:15
      Highlight doofe frage, insekten sind in meinen augen tiere.
      ich rette auch ameisen in der wohnung und trage sie ins freie etc.
      21 23 Melden
    • dracului 15.06.2017 13:46
      Highlight Die (biblische) Unterscheidung zwischen Mensch und Tier ist die Rechtfertigung für den Tierfleischgenuss, während man Menschen nur zum Fressen gern haben darf. Fische, Meeresfrüchte und Insekten sind für einige keine Tiere. Die Fragen gehen weiter: Sind Mikroorganismen Tiere/Lebewesen? Schlucken Veganer Sperma? Ist eine Pflanze ein Lebewesen? Letztlich muss jeder Erwachsene für sich selber entscheiden, was er/sie in den Mund nimmt. So wie es unterschiedliche Fleischesser (mit/ohne Lamm, Hirn, Innereien, Schwein etc.) gibt, gibt es auch unterschiedliche Vegetarier und Veganer.
      19 5 Melden
    • G.Oreb 15.06.2017 14:07
      Highlight Die Frage sollte niemanden beleidigen, sie war ernst gemeint. Ich meinte damit allerdings durchaus, was ihr moralisch dazu steht, persönlich wie auch was ihr davon haltet, Insekten als Grundnahrungsmittel z.B. in Form von Mehl für Drittweltländer zur Bekämpfung von Hungersnot an Orten wo Getreide schlecht gedeiht zu verwenden.
      5 0 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 15.06.2017 12:58
    Highlight Veggie-Leberwurst? Ich frage mich da bloss, von wo die Leber stammt? Gänseblümchen? Birke? Cannabispflanze?

    Aber abgesehen davon, die Tartex Brotaufstriche schmecken viel besser als Le Parfait und all das echte Leberpastetenzeugs.
    18 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.06.2017 13:37
      Highlight Du hast anscheinend keine Ahnung. Obwohl Tartex nicht schlecht schmeckt, so sind so einige Leber"pasteten" damit überhaupt nicht zu vergleichen! (Leider gibt es von denen kaum welche in der Schweiz oder gar Deutschland.)
      8 8 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 15.06.2017 13:45
      Highlight Ich mag Leber nicht. Da würgt's mich.
      4 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.06.2017 14:20
      Highlight Wenn die Leber als Schnitzel zubereitet wird, gehts mir auch so. Die muss fein geschnetzelt sein, oder als Pâté.
      1 4 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 15.06.2017 16:54
      Highlight Inzwischen schmecke bzw. rieche ich die Leber aus den Produkten heraus. Als Kind gingen die Patés noch so.
      Wenn Leber in der Küche zubereitet wird, muss ich ob des entstehenden Geruchs flüchten.

      Darum, mir schmeckt Tartex (eigentlich esse ich nur die ungarische Variante mit Paprika) mit frischer Butter auf einem frischen Stück Brot einfach ausgezeichnet. Aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
      1 1 Melden
  • jSG 15.06.2017 12:56
    Highlight ❤️
    19 21 Melden
  • Shabina 15.06.2017 12:54
    Highlight Der Aufschrei wäre wohl einiges grösser, wenn ein Anbieter zB. Vegie-Fleisch-Wurst verkaufen würde, und dann Fleisch drin wäre...
    Die Argumentation des Herstellers: Es steht doch auf der Verpackung gross im Namen: "Fleisch"! das Vegie bezieht sich nur auf den "Darmersatz" der verwendet wurde

    Es geht doch einfach darum, dass ein Produkt klar gekennzeichnet sein muss. Und sorry, bei eine "Vegie-LEBER-Wurst ist das einfach unklar...nicht wegen der Wurst sondern wegen der Leber...
    64 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 13:04
      Highlight Da bring ich dann die Blutorange ins Spiel oder wie wär's mit dem Leberkäs?

      Ich find das ganze Theater lächerlich. Wenn einer nicht lesen kann, soll er nicht einkaufen gehen. Ist ja nicht so, als hätten Industrie und Werbung Irreführung erst mit den Vegis erfunden.

      Reg dich mal besser über die "gesunden" überzuckerten Frühstücksflocken oder Kinderschoggi auf!
      33 37 Melden
    • Shabina 15.06.2017 13:19
      Highlight @Holle
      Blutorange+Leberkäs (In CH ist das Fleischkäse oder?) sind schlechte Beispiele, da diese Namen das Produkt klar definieren, da es sich um ein geläufiges Produkt handelt.

      Ich bin einfach froh, wenn ich nicht die Zutatenliste lesen muss um zu sehen, um was für ein Produkt es sich handelt.
      Das halte ich auch so von irreführender Werbung. Und die Argumentation, das die Nahrungsmittelindustrie das schon immer so handhabt, macht die Situation ja auch nicht besser. Die Menschen führen ja auch schon tausende Jahre Krieg...

      Ich reg mich gar nicht auf! Auch nicht über die Frühstücksflocken.

      21 5 Melden
    • Arutha 15.06.2017 13:35
      Highlight Blutorange ist eine alte Frucht deren Namen sich über Jahrzehnte (keine Ahnung wie viele) sich eingebürgert hat und jedem klar ist, dass es eine Orange ist deren Fruchtfleisch dunkel ist. Wenn mir da jemand Blut verkauft in einer Verpackung die einer Orange ähnelt, dann wäre ich eher überrascht. Und Leberkäs wird in der Schweiz eh so nicht gesagt. Wenn schon Fleischkäse. *G* Aber ja das kann verwirrend sein.

      Nein man sollte sich noch über die ungesunden Zuckerfrühstücksfocken ärgern, denn es geht in der Diskussion ja gar nicht um Gesundheit.
      14 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 14:16
      Highlight Arutha ... jeder fängt mal klein an :-) Lass den den Vegis Zeit! Dann können sie auch irgendwann sagen "hat sich über Jahrzehnte eingebürgert". Aber wenn es schon am Anfang abgewürgt wird ...

      Naja, wie gesagt, ich finde die ganze Diskussion lächerlich.

      Da haben millionenschwere Lobbys ein Gericht dazu gebracht, etwas im kapitalistischen Sinne zu ändern und alle Vegi-Hater springen sofort darauf an. Berechenbarer als Schimpansen im Zoo.
      7 6 Melden
    • Arutha 15.06.2017 15:19
      Highlight Was hat denn eine Vegie Leberwurst mit Leber zu tun?

      Man könnte das Produkt auch Streichwurst nennen. Oder Streichpaste, wenn man auch das Wurst weglassen will/soll.
      5 2 Melden
    • grumpy_af 15.06.2017 15:45
      Highlight Und in jedem Kommentar der Waldfee ein Seitenhieb gegen Nicht-Veggis, aber Hauptsache plärren, wenn gegen Vegetarier geschossen wird. :)
      8 5 Melden
  • BeWi 15.06.2017 12:52
    Highlight Als nicht Vaganer (also Fleisch/Fisch/Insekten/Würmer/Maden Esser..) muss ich der Autorin recht geben. Es interessiert mich absolut nicht ob die Dinger nun so aussehen und schmecken wie Fleisch. Soll doch jeder machen wie er will. Und übrigens Hiltl beim Jelmoli ist so was von langweilig und faad, das verstehe ich jetzt wirklich nicht. Ist einfach ein Hype, schade. Denn Vegi/Vagan kann super sein. Betreffend Fleisch: finde es extrem wichtig, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Bin gerne bereit dafür das Doppelte oder 3-Fache zu bezahlen! Dahin muss die Reise gehen. Keine Massentierhalt.
    36 3 Melden
  • Nuka Cola 15.06.2017 12:49
    Highlight Also das mit den Allergien ist ein Problem, dass man nicht einfach nur so wegverstecken darf.

    Allergien werden vererbt.

    Ausserdem kosten Allergien die Krankenkassen sehr viel Geld, und gehen allen anderen auf die Nerven.

    Und wenn ein Begriff nunmal etwas definiert, dann kann man ihn nicht einfach für was anderes verwenden. Ein Auto ist nunmal ein Auto, während ein Velo kein Auto ist.

    Ich mein ich finde die Idee gut, dennoch halte ich diese Ausprägung für Problematisch. Viel geschickter wäre ein allgemein wertschätzenderer Umgang mit Tiererzeugnissen.
    11 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 12:47
    Highlight Rindsbroccoli, grün bemalt. Hmmm... Lecker!

    Ich fands schon immer gestört, wie Veganer/Vegetarier versuchen Fleischprodukte zu imitieren. Tofuburger...
    Ich denke jeweils, dass es sich um ideologische Veganer handelt, die eigentlich extrem gerne wieder mal ein Steak geniessen würden, aber es sich per Selbstkasteiung verbieten. Fanatisch.
    30 56 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 15.06.2017 13:02
      Highlight ach benot, deine empörung geht mir so am a** vorbei. hast du überhaupt gelesen was da oben steht? was die verschiedenen gründe sein können auf tierisches zu verzichten? ich nehme dein beispiel auf, nochmals: burger kann ja wohl aus gehacktem fleisch, gehacktem gemüse, gehacktem tofu geformt werden. einfach nur weils eine praktische form ist zwischen zwei broten. capiche?
      23 15 Melden
    • Datsyuk * 15.06.2017 13:13
      Highlight Also ich habe kein Verlangen nach Fleisch.
      17 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 13:18
      Highlight ... Empört bin ich gar nicht. Ich finds nur lächerlich.
      Habe überhaupt nichts gegen Vegetarier/Veganer; esse selber sehr wenig Fleisch.

      Was ich lächerlich finde sind VegXX, die ganz entusiastisch sagen: "Tofuwurst! Schmeckt wie echtes Fleisch. Super!" ... Ja, mann... dann iss doch echtes Fleisch, wenn Du so sehr danach lechszt, dass Du die Imitation suchst!
      16 14 Melden
    • demokrit 15.06.2017 14:05
      Highlight Kürzlich war ich wieder mal in einer Migros und habe in der vegetarischen Ecke (kurioserweise war die in der Fleischecke) nachgeschaut. Da gab es dann wirklich Burger mit aufgemalten Grillstreifen. Das kann man ja mal probieren, hab' ich mir gedacht. Solche Produkte werden wohl weniger von Veggis entworften, denn von der Migros-Marketingabteilung Carnivoren positioniert. Der Burger hatte dann geschmacklich leider nichts mit Fleisch gemeinsam. Tofu halt.

      https://migipedia.migros.ch/de/cornatur-burger

      Das Pfeffer"steak", welches ich mir auch noch eingesteckt habe, war immerhin etwas würzig.
      3 0 Melden
  • Lord_ICO 15.06.2017 12:47
    Highlight Die Nutzung des Worts Karnivoren für Menschen die in ihrer Ernährung auch Fleisch essen geht mir langsam auf den Zeiger. Wir sind Omnivoren liebe watson Redaktion, oder kennt ihr einen Menschen der wirklich nur Fleisch isst?
    97 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 12:50
      Highlight Ein sehr exemplarischer Kommentar, der aufzeigt, wie sich die Menschen heutzutags ihre eigene Religion zurechtbasteln.
      7 70 Melden
    • Lord_ICO 15.06.2017 13:14
      Highlight Lieber Aron, dies hat nichts mit Religion zurechtbasteln zu tun, sondern mit der richtigen Bezeichnung. Es ist nun mal ein Fakt, dass eine Spezies die Fleisch und Pflanzen frisst, ein Omnivor ist. Ein reiner Fleischfresser ist ein Karnivor und ein Pflanzenfresser ein Herbivor. Das hat jeder in der Schule gelernt und trotzdem schafft man es nicht den richtigen Fachterminus zu benutzen. Falls du auch jetzt noch glaubst dass es mir um den "Aufbau einer Ideologie" geht, hilft dir Google gern weiter.
      31 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 13:24
      Highlight ??? Aron? Du bringst mich jetzt echt ins grübeln.
      Ich dachte bisher, es gäbe tatsächlich Karnivoren (Tiere), die ausschliesslich Fleisch essen; Löwen z.B. Und dass der Mensch tatsächlich Allesfresser ist. ...
      Und dass all das mit der Art des Verdauungstrakts zu tun hat: Karnivoren = kurzer Darm, damit das Fleisch nicht fault. Allesfresser = mittellanger Darm, für Fleisch und anderes. VegXX = 7 Mägen, Wiederkäuer.
      Stimmt das alles doch nicht?
      20 1 Melden
  • Bärbel 15.06.2017 12:46
    Highlight Genau DAS macht Vegetarier wie Jacqueline Büchi so unsympathisch:"Wer A sagt, muss nicht zwangsläufig auch B sagen!
    Das ist billig und egoistisch, denn wenn ich mich zu einer Lebenshaltung bekenne (und ja, Vegetarier zu sein, ist eine), dann akzeptiere ich auch eventuelle Konsequenzen! Und wenn ich aber tierische Produkte mag, dann fahr ich zu einem Bauern meines Vertrauens, wo es kein Tierleid und keine Massenhaltung gibt! Wo ich informiert werde, wenn wieder geschlachtet wird!
    Aber das Natürliche grossspurig ablehen, um dann das Künstliche zu konsumieren ist reine Idiotie!
    47 44 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 15.06.2017 13:04
      Highlight welches künstliche? ich halte die masttierhaltung für alles andere als natürlich, genauso wie das küken schreddern und die kuh als stetige gebährmaschine zu halten. kennst du seitan? natürlicher gehts wohl nicht mehr oder?
      15 17 Melden
    • Black hat (minus hat) 15.06.2017 13:06
      Highlight Was genau stört Sie, liebe Bärbel, jetzt an Jacqueline Büchi? Das ist in Ihrem ganzen Wut-Erguss irgendwie untergegangen...
      12 11 Melden
    • Datsyuk * 15.06.2017 13:16
      Highlight Ich will nicht, dass Tiere getötet werden. Essen will ich noch.
      14 11 Melden
    • Hashtag 15.06.2017 13:32
      Highlight Sorry Bärbel ich bin kein Vegetarier aber ihre Argumentation ist zum Haare raufen. 1. ist das Leid das Töten des Tieres. 2. wenn man aus ideologischen Gründen will, dass keine Tiere getötet werden, warum soll man dann auf das Künstliche verzichten?? Der Zweck wurde ja erfüllt...
      9 4 Melden
    • Masche 15.06.2017 13:47
      Highlight @Braunerwinzling: Saitan natürlich? Saitan ist nichts anderes als künstlich aufkonzentriertes Gluteneiweiss. Was macht wohl ein Veganer mit Zöliakie?
      8 5 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 15.06.2017 13:57
      Highlight du kannst seitan locker selbst herstellen: nimmst mehl, machst mit wasser einen teig. sodeli, ruhen lassen. und dann im wasserbad die stärke herauskneten/waschen, immer wiederholen bis das stets frische wasser nicht mehr milchig wird. den schwamm kannst du nun in einem sud kochen. etc. nix künstlich und schmeckt genial
      5 1 Melden
    • Hops 15.06.2017 13:57
      Highlight Können wir uns nicht einfach alle damit abfinden, dass jeder so viel tun sollte für die Umwelt, wie er kann? Ich esse kein Fleisch, fliege aber einmal im Jahr in die Ferien. Ein anderer isst Fleisch, verreist aber nur mit dem Zug. Ich kaufe keine Lederprodukte und nur Fair-Tradekleider, fahre aber ein Auto mit Benzinmotor. Solche Kommentare wie deiner Bärbel entmutigt Menschen, welche denken nebst "Ganz oder gar nicht" gäbe es keine Alternativen. Wenn es nach dir ginge, könnt ich mich gleich erschiessen, weil ich nicht selbstversorgerisch Lebe und meine Unterhosen aus Hanfwolle stricke.
      15 0 Melden
    • Martina Stadelmann 15.06.2017 14:01
      Highlight Es ist nicht natürlich, Kuhmilch zu trinken.
      5 8 Melden
    • Datsyuk * 15.06.2017 16:09
      Highlight Genau, Milch ist eigentlich für Kuh-Babies.
      2 9 Melden
    • Tilman Fliegel 15.06.2017 23:19
      Highlight Stärke rauswaschen? Das ist Lebensmittelverschwendung. Also ökologisch suboptimal.
      1 1 Melden
    • Datsyuk * 16.06.2017 06:22
      Highlight Tilman Fliegel, wie ökologisch ist denn Fleischproduktion im Vergleich dazu?
      1 2 Melden
    • Masche 16.06.2017 09:38
      Highlight @Martina Stadelmann: Warum ist es unnatürlich, Kuhmilch zu trinken? Es ist doch auch natürlich, wenn Stechmücken Menschenblut saugen, wenn auch nicht sehr angenehm.
      1 1 Melden
    • Tilman Fliegel 16.06.2017 10:09
      Highlight Darum geht's doch nicht, sondern dass man argumentiert, man sei aus ökologischen Gründen Vegetarier und dann etwas isst, wo die Hälfte der Kalorien rausgewaschen werden. Es wäre also viel besser die ganzen Körner z.B als Brot zu sich zu nehmen.
      0 1 Melden
    • Martina Stadelmann 16.06.2017 10:33
      Highlight @Masche Der Stechmücken-Vergleich hinkt sehr stark. Kennst du ein anderes Säugetier das nach dem abstillen noch Milch konsumiert?
      0 1 Melden
    • Tilman Fliegel 16.06.2017 11:15
      Highlight Katzen?
      1 0 Melden
    • Tilman Fliegel 16.06.2017 12:15
      Highlight Wir tun so vieles, was andere Säugetiere nicht tun. Das ist kein gutes Argument, ausser man möchte die ganze Kultur und Zivilisation über Bord werfen.
      1 0 Melden
    • Datsyuk * 16.06.2017 13:32
      Highlight Es ist unnatürlich.
      1 1 Melden
    • Tilman Fliegel 16.06.2017 13:57
      Highlight So unnatürlich wie z.B Kleider tragen. Milchprodukte sind gesund und mir schmecken sie auch. Schliesslich sind unsere Vorfahren mutiert, um Laktose zu verdauen. Also so richtig unnatürlich ist es dann auch nicht.
      2 0 Melden
    • Martina Stadelmann 16.06.2017 14:05
      Highlight @Tilman: Weil das Angebot da ist, ja. Viele Katzen sind aber stark Lactoseintolerant, deshalb gibt es ja sogar extra Katzenmilch auf dem Markt.

      In der Natur konsumieren nur Babys Milch, da die Mutter ja auch nur nach der Geburt Milch geben kann. Aber wir züchten Milchfarmen auf vier Beinen und nehmen ihnen danach die Babys weg, damit wir Milch trinken können. So einfach ist das.

      Und klar tun wir auch viele Sachen die andere Säugetiere nicht tun, aber irgendwie hat dieses Argument für mich einfach nicht genug Gewicht, um ohne schlechtes Gewissen Milch zu trinken.
      1 2 Melden
    • Tilman Fliegel 16.06.2017 14:39
      Highlight Wir haben auch sehr viele Pflanzen gezüchtet für unsere Ernährung. Genau genommen sind fast alle Pflanzen, die wir essen, gezüchtet. Und wir kochen unser Essen etc. Ich glaube nicht, dass das alles schlecht ist. Aber natürlich ist es jedem selber überlassen, was er gut findet. Milchprodukte können ein Stück weit auch Fleischersatz sein. Die Muttertiere geben ja grundsätzlich so lange Milch, wie sie gemolken werden. Auch wenn es keine hochgezüchteten Kühe sind, sondern z.B Ziegen oder Schafe. Auch bei den Menschen funktioniert es so, siehe Ammen.
      1 1 Melden
  • Jeschibaba 15.06.2017 12:45
    Highlight Danke Jacqueline!!
    13 33 Melden
  • Melsqy 15.06.2017 12:39
    Highlight Es ist doch wie überall... 99% der komplett friedlichen Vegetarieren/Veganern muss für den einen militanten Vollpfosten gerade stehen, der Fleischesser anpöbelt. Darum kommen die Omnivoren dann mit dem Argument: "Ihr Veganer seid ALLE militant und ihr ALLE wollt uns unser Fleisch wegnehmen!! mimimi"

    Darum: Essen und essen lassen. Denn wenn das allerallergrösste Problem in deinem Leben die Tatsache ist, dass dein Tischnachbar eine Wurst ohne Fleisch isst, dann kannst du dich doch relativ glücklich schätzen.
    48 8 Melden
    • Tscheggsch? 15.06.2017 15:36
      Highlight Also in Ihrem Statement müssen nun auch 99% der komplett friedlichen Omnivoren für einen kompletten Vollpfosten geradestehen, der Veganer/Vegetarier anpöbelt. Irgendwie. Ich begreife das sowieso nicht. Ich wurde wegen meiner vegetarischen Ernährung noch nie angepöbelt...
      1 4 Melden
    • Melsqy 15.06.2017 17:52
      Highlight Nein, das sehe ich leider gar nicht. Weil hier eine ganz grosse Lobby offensichtlich ein Gericht dazu gebracht hat, diesen Gesetzesentscheid zu fällen. Da dürften sehr viel mehr als nur ein einzelner "Vollpfosten" dahinter gewesen sein.
      3 2 Melden
    • Qui-Gon 21.06.2017 15:37
      Highlight Man darf Vegetarisches nicht als Käse anschreiben. Korrekt, ist ja auch keiner. Aber jeder darf immer noch essen, was er will.
      0 0 Melden
    • Qui-Gon 21.06.2017 16:03
      Highlight Veganes, sorry.
      0 0 Melden
  • _PP_ 15.06.2017 12:38
    Highlight Toll, Jacqueline!! Du sprichst mir wirklich und wahrhaftig aus der Seele!

    Es ist manchmal wirklich anstrengend und mühsam, wie mensch sich dauernd rechtfertigen muss, wenn bekannt wird, dass mensch vegi/vegan ist. Dauernd und ständig wird mensch dafür angefeindet, als würde es andere Personen etwas angehen, was ich esse oder wie konsequent ich bin!
    24 26 Melden
  • Trouble 15.06.2017 12:38
    Highlight Leute, die sich nicht um Sprache kümmern, sind mir unsympathisch. Fleisch ist Fleisch, Käse ist Käse, Milch ist Milch. Tschuldigung, aber das ist halt so.
    42 21 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 15.06.2017 13:06
      Highlight so what? mandelmilch ist auch milch wie auch kuhmilch milch ist, oder ist dieser begriff geschützt? oder geht dann der begriff fruchtfleisch auch nicht in deinen augen?
      13 13 Melden
    • Black hat (minus hat) 15.06.2017 13:07
      Highlight Die Sprache ist lebendig und passt sich an. Tschuldigung, aber das ist halt so.
      17 10 Melden
  • Martiis 15.06.2017 12:38
    Highlight Darf sich ein Fleischesser, der Fleischimitate ablehnt, eine Kunstlederjacke kaufen?
    34 4 Melden
    • atomschlaf 15.06.2017 12:49
      Highlight Hmm... Kunstlederjacken sind doch etwa seit den 70er-Jahren out oder habe ich da was verpasst?
      13 11 Melden
    • Martiis 15.06.2017 13:07
      Highlight Lass es ein Brillenetui aus Kunstleder, ein Schrank aus Holzimitat, Vanilleeis mit künstlichem Vanillin, Fruchtsaft mit künstlichen Säurungsmitteln oder Modeschmuck sein.
      18 1 Melden
    • demokrit 15.06.2017 13:31
      Highlight Das hängt von seinen ökologischen Präferenzen ab.
      3 1 Melden
  • Baccara 15.06.2017 12:38
    Highlight Ham' ja sonst keine Probleme, wie z.B. dass Teile Afrika GAR NICHTS zu essen haben und deshalb sterben. Oder alljährliche Überschwemmungen in Asien oder Lateinamerika. Oder FGM (female genital mutulation). Oder Menschen, die andere vor den Zug stossen möchten und ihnen dann in den Kopf schiessen..

    Schon mal darüber nachgedacht? Ist doch Wurst wie die Wurst heisst..
    17 21 Melden
    • Baccara 15.06.2017 16:15
      Highlight ..ihr könnt mich blitzen wie ihr wollt, Fakt ist trotzdem: DAS ist ein First world problem!
      6 1 Melden
  • atomschlaf 15.06.2017 12:37
    Highlight "Ich habe nichts unterschrieben, als ich Vegetarierin wurde. Nicht, dass ich ein besserer Mensch sein werde als andere."
    Genau so führen sich aber viele Vegetarier und Veganer auf.
    Ich habe überhaupt kein Problem mit vegetarischer Ernährung. Es gibt viele Tage an denen ich selbst kein Fleisch esse. Auch habe ich lieber ein gutes vegetarisches Gericht als minderwertiges Fleisch.
    Aber diese oft zu beobachtende, herablassende Selbstgefälligkeit nervt ganz gewaltig.

    Was Tofu-Würste und anders Möchtegernfleisch angeht: I don't care - mindestens solange das Zeug deutlich gekennzeichnet ist.
    44 12 Melden
    • LittleBallOfHate63 15.06.2017 12:54
      Highlight In etwa so, wie es nervt wenn einem als Veganer/Vegetarier die ganze Zeit Militanz-Vorwürfe gemacht werden. Ich persönlich habe wenige Leute kennengelernt, die andere Menschen zum Veganismus bekehren wollten. Jedoch dutzende Fleischesser, welche mich wieder zum Omnivoren machen wollten. Dies vielmals aus "Angst um meine Gesundheit". Dass ich aber seit Jahren Raucher bin, stört sie nicht.

      Von den Idioten welche einem dauernd Fleisch vor's Gesicht halten, und die immer gleichen Witze erzählen, ganz zu schweigen.

      Das mit der Überheblichkeit funktioniert auf beide Seiten.
      29 14 Melden
  • SVARTGARD 15.06.2017 12:36
    Highlight Mensch frisst Fleisch!
    12 39 Melden
    • Hustler 15.06.2017 13:06
      Highlight Stimmt. Man isst es ;)
      13 4 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 15.06.2017 13:09
      Highlight hey schau der realität ins auge, die gesellschaft wandelt sich und steht der massentierhaltung und dem raubbau unseres planeten, mindestens in unseren breitangraden, je länger je mehr, notgedrungen, kritisch gegenüber! aufwachen!
      12 18 Melden
    • Hustler 15.06.2017 13:16
      Highlight @Braunerwinzling Ja genau ich verzichte dieses Wochenende auf Fastfood und das Bürgerfestival lasse ich auch sausen. Nicht
      11 6 Melden
    • demokrit 15.06.2017 13:32
      Highlight Rabenkrähe auch.
      3 0 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 15.06.2017 13:37
      Highlight Das Bürgerfestival? Sicher toll dort
      4 9 Melden
    • Hustler 15.06.2017 13:49
      Highlight Sorry natürlich Burgerfestival. Kommen Sie auch? Wenn nein, dann esse ich für Sie einen mit;)
      6 2 Melden
  • LarsBoom 15.06.2017 12:35
    Highlight
    12 0 Melden
  • Tommyboy Jones 15.06.2017 12:34
    Highlight Vegiwurst ist mir wurst. Wer das essen will der soll. Gleiches gilt allerdings auch umgekehrt. Aber ganz ehrlich: jemand der eine Wortkreation wie "veganes Rindsfilet" vom Stapel lässt hat mächtig einen an der Waffel😝
    49 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 12:31
    Highlight "Warum es Fleischesser nichts angeht, was Vegetarier essen."

    Weiss nicht wer da wirklich die beleidigte Leberwurst is(s)t.

    WAS ihr esst, geht uns nichts an. Wir bzw. die EU möchte nur dass ihr euer Zeug richtig bezeichnet und es nicht als das deklariert was es nicht ist. In Käse gehört Milch - sonst ist es kein Käse (gilt auch für Fleischkäse).

    Man sollte hier Richtlinien einführen, wie bei "Swiss Made" Produkten.

    Übrigens, uns ist es wirklich egal WAS ihr esst oder wie viel davon ihr esst. Ihr seid die die wollen dass wir weniger Fleisch essen...
    47 17 Melden
    • Martiis 15.06.2017 13:01
      Highlight Dann kann aber auch der Hinweis auf künstliche Aroma-/Säurungsmittel im Kleingedruckten nicht mehr akzeptiert werden. Vanilleeis mit Vanillin darf sich nicht mehr Vanilleeis nennen. Zitronenlimonade mit künstlichem Säurungsmittel geht nicht mehr. Entweder man lehnt Imitate generell ab oder gar nicht.
      15 16 Melden
    • StealthPanda 15.06.2017 13:11
      Highlight Fleischkäse ist aber eine sehr alte Bezeichnung die darauf zurückgeht das früher das Fleisch in Käseformen gebacken wurden. Deswegen ist es ein Fleischkäse.
      12 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 13:14
      Highlight Ich möchte ja Cola und keine Zitronenlimonade. Wenn ich eine solche möchte, bestelle ich eine.
      6 4 Melden
    • Martiis 15.06.2017 13:22
      Highlight Und beim Coup Dänemark im Restaurant erkundigst du dich, ob das Vanilleeis kein Vanillin enthält? Auf Laminatboden verzichtest du und nimmst stattdessen nur Parkett und dein Schmuck besteht zu 100% aus echtem Gold/Silber?
      11 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 13:42
      Highlight Ihre Vergleiche hinken. Schmuck ist Schmuck. Weissgold, Rotgold, etc. Grösster Bestandteil ist oft Gold. Also kein Problem.

      Aber in einer veganen Leberwurst ist NULL Leber drin.

      10 4 Melden
    • Martiis 15.06.2017 14:29
      Highlight Inwiefern hinkt der Vergleich mit dem Vanilleeis?
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 15:26
      Highlight Richtig gutes Qualitätsglace kennt dieses Problem nicht.

      Wenn ich auswärts Glace esse, dann informiere ich mich über die Zutaten. Mach ich aber fast immer, da ich sehr heikel bin beim Essen. Und extrem wählerisch.
      2 0 Melden
    • Martiis 15.06.2017 21:04
      Highlight Schon klar kennt richtig gute Qualitätsglace dieses Problem nicht. Aber nicht alle Leute haben das Geld sich alles immer Original und in Superqualität zu kaufen. Also kaufen Sie sich doch Ihr Qualitätsglace, Ihr Fleisch und was Sie wollen und lassen Sie andere Leute Fleischersatzprodukte essen, wenn sie Lust darauf haben.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 22:00
      Highlight Genau - Fleischersatzprodukte. Schon mal ein Ansatz euer Essen richtig zu benennen.

      Übrigens, esse nicht oft auswärts und bin kein Gourmet. Aber halt einfach sehr bewusst und wählerisch. Was gut ist, darf kosten.
      0 0 Melden
    • Martiis 15.06.2017 22:50
      Highlight Es ist übrigens nicht mein Essen. Bin weder Vegi noch vegan. Verstehe aber trotzdem nicht, dass man jemandem seine vegane Wurst absprechen möchte. Ist doch gut, wenn jemand nicht möchte, dass ein Tier stirbt und deshalb statt Fleisch auf ein Ersatzprodukt zurückgreift. Es fällt mir beim besten Willen kein Grund ein, der dagegen spricht. Niemand wird gezwungen solche Produkte zu essen und gut gekennzeichnet sind sie auch.
      1 0 Melden
  • StealthPanda 15.06.2017 12:30
    Highlight Aus aktuellem Anlass rund um dieses plötzliche Phänomen Vegan, Vegetarier usw.
    46 14 Melden
    • Lord_ICO 15.06.2017 13:04
      Highlight Desto mehr Gluten im Getreide ist, desto besser sind die Backeigenschaften des Mehls. Firmen wie Monsanto, haben in den letzten 30-40 Jahren durch die "Weiterentwicklung" des Getreides, den Glutengehalt extrem erhöht. Wie bei allem, macht hier die Menge das Gift und unser Körper reagiert auf diesen Anstieg.
      Falls du mal mit einem Mehl aus einer Ursorte backen darfst, wirst du merken, das der Teig viel weniger aufgeht und weniger luftig ist.
      Natürlich übertreiben es viele, doch ist Zöliakie immer weiter verbreitet und dies liegt vor allem an der Getreide-Industrie.
      16 6 Melden
    • Rendel 15.06.2017 13:05
      Highlight Es gibt wenige die eine echte Glutenunverträglichkeit haben. Es gibt dazu noch Menschen die nicht so viel Gluten vertragen. Die heutigen Getreidesorten werden extra glutenreich gezüchtet, sie haben sich in ihrer Zusammensetzung verändert (zwecks industrieller Verarbeitung), was nicht allen Menschen gut bekommt. Der Hype ist sicher zu gross, für Zöliakie betroffene ein Segen.
      18 0 Melden
    • StealthPanda 15.06.2017 13:16
      Highlight Herzlichen Dank das wusste ich nicht. Jedoch frage ich mich wieder. Wie kriegt man dann Maisbrote fluffig die kein Gluten enthalten?

      Und ich dachte immer die Fluffigkeit von Brot hängt von der Menge an Hefe ab.
      10 1 Melden
    • Rendel 15.06.2017 13:44
      Highlight Bei reinem Maismehl bekommst du nur einen Fladen. Meist ist da noch Mehl beigemischt, wenn das Brot rund oder ein Brötchen ist.

      Ja, die Hefe macht fluffig oder Backpulver. Je weniger Hefe und mehr Zeit zum gehen, desto mehr Geschmack hat ein Brot. Darum schmeckt industrielles Brot nicht, da muss alles schnell gehen.
      5 0 Melden
    • StealthPanda 15.06.2017 14:08
      Highlight Alles klar. Ich danke für das hinzugekommene Wissen. =)
      3 0 Melden
    • Tilman Fliegel 15.06.2017 23:26
      Highlight Wenig Hefe und mehr Zeit zum gehen = mehr Hefe. Die vermehrt sich nämlich beim gehen.
      1 0 Melden
  • p4trick 15.06.2017 12:26
    Highlight Vegie Wurst ist ja auch ok!
    Duden:
    1) Nahrungsmittel aus zerkleinertem Fleisch [mit Innereien, Blut] und Gewürzen, das in [künstliche] Därme gefüllt wird
    2) etwas, was wie eine Wurst aussieht, die Form einer länglichen Rolle hat

    Definition 2 kann man also auf alles anwenden.

    Beim Käse siehst aber anders aus:
    1) aus Milch (von Kühen, Schafen oder Ziegen) hergestelltes Nahrungsmittel, das als Brotbelag oder auch -aufstrich gegessen wird
    2) (umgangssprachlich abwertend) Unsinn, dummes Zeug

    Ein Veganer Käse ist also wennschon ein veganischer Unsinn und Unsinn darf nicht Lebensmittel sein :-)
    62 12 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 12:24
    Highlight Mal davon abgesehen, dass ich es ohnehin komisch finde dass vegane Produkte nach Fleisch- oder Milchprodukten benannt sind ("veganes Poulet Curry"??), ist das Urteil im Sinne des Konsumentschutzes dienlich. Wenn Käse draufsteht soll auch Käse drin sein.

    Allerdings sind viele Fragen noch offen: Dürfte dann laktosefreier Käse auch nicht Käse heissen?

    Und muss ein Gerichtshof tatsächlich diskutieren wann Käse tatsächlich Käse ist? Letztendlich müssen sich die Konsumenten auch selber in die Verantwortung nehmen.

    (Disclaimer: Ein Hotdog ist kein Sandwich!!!)
    25 7 Melden
    • MacB 15.06.2017 12:50
      Highlight Viele Käse sind durch die natürliche Reifung schon laktosefrei, obwohl sie ja Milch enthalten. Die Laktose wird dann glaub ich durch die Milchsäurebakterien abgebaut. Grundsätzlich gilt: je älter ein Käse, desto weniger Laktose hat er.
      11 0 Melden
    • samy4me 15.06.2017 13:26
      Highlight Ein Hotdog ist ein Sandwich!
      3 3 Melden
    • iNDone 15.06.2017 17:41
      Highlight Halbhartkäse (z.B. Appenzeller, Tilsiter, Raclette) und Weichkäse (z.B. Brie und Tomme ) enthalten nur noch Spuren von Milchzucker und werden meistens gut vertragen.
      2 0 Melden
  • SuicidalSheep 15.06.2017 12:23
    Highlight Mir doch Wurst was Vegies essen.
    36 3 Melden
  • flugsteig 15.06.2017 12:23
    Highlight Reissack, China, umgefallen, irgendjemand?
    24 2 Melden
    • Luca Brasi 15.06.2017 12:58
      Highlight Der ist wenigstens vegan für unsere tierliebenden Mitbürger. Oder etwa, nicht? ;)
      9 3 Melden
    • Menel 15.06.2017 13:49
      Highlight ...aber was ist, wenn er auf einen Käfer gefallen ist?
      12 4 Melden
  • Luca Brasi 15.06.2017 12:21
    Highlight Überzeugende und schlüssige Argumentation.
    Ich glaube das Kernproblem sind die Begrifflichkeiten.
    Ein Karnivore hat in den meisten Fällen nichts dagegen, wenn ein Vegetarier/Veganer das isst, was er/sie will.
    Der Karnivore hat aber das Gefühl einem Etikettenschwindel aufzusitzen, wenn er geschmacklich nicht so tolle (nicht alle!) "vegane Kopieprodukte" unachtsam einkauft oder zu einem Grillabend mit im Text erwähnten Würsten eingeladen wird.
    Aber grundsätzlich stimme ich dem Text zu und es gibt ja auch schlecht verarbeitete Fleischprodukte.
    Punkt für Frau Büchi von einem Karnivoren. ;)
    18 11 Melden
    • RedWing19 15.06.2017 12:40
      Highlight Ich denke kaum, dass du ein Karnivore bist ;)
      19 1 Melden
    • _PP_ 15.06.2017 12:40
      Highlight Als würde ein*e Karnivor*in TATSÄCHLICH darauf reinfallen, dass in einer Vegi-Wurst kein Fleisch ist, oder dass Soja-Milch gar keine Kuhmilch ist... klar!
      11 5 Melden
    • Luca Brasi 15.06.2017 12:56
      Highlight @_PP_: Wenn Vegis einen zu "Wurst und Bier" an einen Grillabend einladen und dann im Text erwähnte Würste serviert werden, könnte man sich zumindest ein wenig verschaukelt vorkommen, sofern man vorgängig nicht aufgeklärt wurde. ;)
      @RedWing19: Da sagt mir der leckere Burger vor mir etwas anderes. Mmmm…Rind…
      Aber grundsätzlich bin ich Omnivore, omnivorisch? Was auch immer...
      8 2 Melden
    • _PP_ 15.06.2017 13:14
      Highlight @Luca Brasi, klar mensch kann sich die Argumente schon zusammenfantasieren... ich glaube jedoch kaum, dass irgendeine Person, die eine Vegi-Wurst im Regal sieht, nicht weiss, womit sie es zu tun hat. Das muss Ihnen doch bewusst sein...
      3 3 Melden
    • RedWing19 15.06.2017 13:24
      Highlight @ Luca Brasi
      Hauptsache Fleisch! Verstehe dich vollkommen 😉
      4 1 Melden
    • Luca Brasi 15.06.2017 13:52
      Highlight @_PP_: Solange die Vegi-Wurst nicht im Aktionskühlregal mit den "normalen" Wurstwaren vor der Kasse vermischt ist, sehe ich da auch kein Problem. ;)
      Ich glaube einfach, dass viele eine klare Deklaration wünschen, aber das gilt eigentlich für alle Waren im Supermarkt.
      2 1 Melden
  • Str ant (Darkling) 15.06.2017 12:18
    Highlight Das Problem ist eher das ein Vegetarier/Veganer der mal ein echtes Schnitzel oder ein Hamburger essen will schnell stigmatisiert wird!

    Wer konsequent aus freiem Willen Vegetarisch oder sogar Vegan lebt der verzichtet bewusst auf Fleisch oder tierische Produkte.
    Es geht um die Regel und nicht um Sonderfälle die aus Gründen die sich ihrer Kontrolle entziehen so ernähren müssen!

    Wer zum grössten Teil vegetarisch/vegan lebt sollte wohl auch so ehrlich zu sich selbst sein und das auch wahrnehmen, das ändert dann nichts daran Hackfleisch, Burger und Schnitzel Fleischprodukte sind!
    9 12 Melden
  • DieKeksSissi 15.06.2017 12:16
    Highlight Jacqueline ich feier dich! 🤘
    34 45 Melden
  • chnobli1896 15.06.2017 12:15
    Highlight Der Tofugraben... Klasse :-) Toleranz auf beiden Seiten würde hier (wie so oft) nicht schaden.

    Auch ich als Veganer bin froh wenn ich nach Hause kommen kann und meine Pasta mit einer (Soja-)Rahmsauce und (industriell hergestelltem Ersatz-)"Käse" essen kann wenn ich keinen Bock auf kochen habe. Ich ging bis anhin auch immer davon aus, dass ich damit niemandem schade (ausser meiner Gesundheit vielleicht). Gleiches gilt doch auch für den veganen Veggie-Kebab-Ersatz und das Geschnetzelte aus Dinkel welche ich noch in meinem Kühlschrank habe?!
    37 21 Melden
  • remeto 15.06.2017 12:15
    Highlight Esst was ihr wollt - aber es liegt auch im Interesse von Veganern an einer korrekten Produktdeklaration festzuhalten. Nur so wird verhindert, dass Anbieter unter dem Vorspiegeln von falschen Tatsachen Produkte anbietet die nix mit dem Ursprung zu tun haben und den Konsumenten täuschen. Das gilt für Orangensaft genau gleich wie für Leberwurst. Am Schluss kauft ihr sonst "Mindful Orangensaft" und im Kleingedruckten steht, dass es Zuckerwasser mit Lebensmittelfarbe ist, welcher von einem nettten Menschen besonders achtsam verrührt wurde. Eine Orange kam aber nie damit in Berührung.
    56 8 Melden
    • LoriihTown 15.06.2017 12:26
      Highlight Vegis und Veganer schauen schon so Orangensaft genauer an, da Säfte oft mit Gelatine geklärt sind, was aber nicht deklarationspflichtig ist ;)
      16 10 Melden
  • Jasjmin 15.06.2017 12:12
    Highlight Danke, danke, danke!
    15 27 Melden
  • The fine Laird 15.06.2017 12:12
    Highlight Jetzt bin ich verwirrt. Vegi-Wurst oder Veggie-Wurst?
    14 4 Melden
    • Pasch 15.06.2017 12:32
      Highlight Fetschi!!
      7 0 Melden
    • Melsqy 15.06.2017 12:35
      Highlight Vegi-Wurst = Vegetarische Wurst, Veggie-Wurst = Gemüse-Wurst (vom Anglizismus "Veggies" für Vegetables = Gemüse).
      9 2 Melden
  • bam_bam 15.06.2017 12:11
    Highlight Esst was auch immer Euch lieb ist, aber wo Wurst drauf steht sollte auch Fleisch drin sein.

    Ich würde mich nie für etwas besseres halten wegen meinen Essgewohnheiten.
    Den meisten "Veg-was auch immer" geht es aber leider nicht so. Darum werden Sie auch weiterhin mit dem Fleischimitat-bashing leben müssen.
    47 32 Melden
    • Merida 15.06.2017 12:29
      Highlight Wenn etwas die Form einer Wurst hat, ist das doch eine Wurst. Was drin ist sollte man halt noch dazu schreiben: Leberwurst, Schweinswurst, Tofuwurst, Geflügelwurst, Quornwurst etc.
      17 5 Melden
    • p4trick 15.06.2017 12:31
      Highlight Nach Duden gibt es eine zweite Definition: "etwas, das die Form einer länglichen Rolle hat."
      Das muss kein Fleisch enthalten
      14 2 Melden
    • öpfeli 15.06.2017 12:38
      Highlight Jetzt wirds wahrscheinlich Blitze hageln 😁 rein Essenstechnisch kann sich ein Fleischesser nicht als etwas Besseres fühlen. Fleisch, Milch, Fisch, Honig etc. hängt (und da gibt es keine Diskussion) mit Tod und Leid zusammen. Und mit Verschwendung. Google z.b. mal Getreideanbau für Tiere o.ä.

      UND der Begriff Wurst ist nicht geschützt. Es kann auch anderes als Fleisch beinhalten.
      18 11 Melden
    • Cannajoe 15.06.2017 13:51
      Highlight lieber ohhey
      mit der wurst bin ich einverstanden. wenn ich z.b. mal muss, liegt da auch ne wurst, die aber weder mit fleisch noch sonstigem essbaren zu tun hat 😄
      was aber milch und honig mit tod und leid zu tun haben soll, ist mir jedoch schleierhaft...
      5 3 Melden
    • öpfeli 15.06.2017 14:09
      Highlight Milch: Die Kuh wird oft nicht artgerecht gehalten. Eine Kuh darf z.b bis zu 2 Wochen in der Anbinde- Haltung angebunden werden. Ohne Auslauf. Viele Kühe sehen kaum Tageslicht. Milchkühe sind ständig Schwanger, weil ohne Kalb keine Milch. Die Milch möchte ja aber der Mensch trinken, also wird das Kalb der Mutter weggenommen. Die Mutterkuh hat einen emotionalen Bezug zum Kalb und begreifft, dass man ihr das Kind wegnimmt. Ergo, sie leidet. Google mal Kalb wird Kuh weggenommen oder so. Du wirst Videos finden. Die ständige Schwanger (verursacht durch Menschenhand) hat zur Folge, ...
      5 6 Melden
    • öpfeli 15.06.2017 14:13
      Highlight ... dass die Kuh bzw ihr Körper nach kurzer Zeit ausgelaugt ist. Sie hätte dann aber, nach natürlicher Berechnung, noch viele Lebensjahre vor sich. Für die Wirtschaft taugt sie jedoch nichts mehr. Also wird sie getötet. Die Kuh selbst hat keinen Wert, lediglich ihre (Mutter)Milch hat einen Wert. So wird sie auch behandelt. Das Kalb, wenn weiblich, hat die gleiche Zukunft vor sich. Ist es männlich, wird es meist gleich getötet.
      5 6 Melden
    • öpfeli 15.06.2017 14:19
      Highlight Bienen werden in der Industrie sehr oft falsch gehalten. Die Tiere leiden.
      http://mobile.peta.de/honig-von-bienen-aus-der-massenzucht#.WUJ6rUlCTqA

      5 5 Melden
    • öpfeli 15.06.2017 17:17
      Highlight Warum die Blitze? Das sind Fakten. Ob sie euch passen oder nicht.
      3 4 Melden
    • TJ Müller 15.06.2017 21:19
      Highlight Ohhey, nocht nicht gemerkt, dass wir leider im Postfaktischen Zeitalter sind, da sind Fakten auf einmal verhandel und anpassbar, halt wies gerade in das Weltbild passt.
      3 1 Melden
  • Menel 15.06.2017 12:10
    Highlight Gibts eigentlich echte Karnivoren unter uns Menschen?
    22 12 Melden
    • RedWing19 15.06.2017 12:40
      Highlight Wohl kaum ;)
      10 1 Melden
    • chnobli1896 15.06.2017 12:42
      Highlight Das sind wohl eher Omnivoren..
      11 1 Melden
  • Yippie 15.06.2017 12:10
    Highlight Leben und leben lassen!

    Trifft es wohl ganz gut in diesem Zusammenhang.
    23 10 Melden
    • Nuka Cola 15.06.2017 12:53
      Highlight Sieht das Schwein etwas anders ;)
      12 5 Melden
    • Datsyuk * 15.06.2017 12:57
      Highlight Nur für die Tiere gilt das nicht.

      ?
      13 7 Melden
    • efrain 15.06.2017 13:18
      Highlight Fressen und fressen lassen!
      5 1 Melden
  • LoriihTown 15.06.2017 12:08
    Highlight Danke.
    17 17 Melden
  • whatthepuck 15.06.2017 12:08
    Highlight Sag's ihr doch persönlich?
    24 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 14:14
      Highlight Sie werden das heute Morgen schon abgesprochen haben, es wird ja nicht jeder schreiben was er gerade will. Ich denke es ist der Ausgleichsartikel, weil Simone ua. auch stark kritisiert wurde a la Medienbashing der Veganer usw. Statt sich Simone irgendwie rechtfertigen muss, wird ein Gegenartikel aufgeschaltet um nochmal zu verdeutlichen, dass es sich um einen subjektiven Kommentar gehandelt hat. Ausserdem scheint das Thema ja auf viel Interesse zu stossen.
      4 0 Melden
  • dondor 15.06.2017 12:06
    Highlight Bravo!
    18 19 Melden
  • owlee 15.06.2017 12:05
    Highlight Danke, Jacqueline! Du sprichst mir aus der Seele.
    24 24 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

Artikel lesen