Schweiz

Make love, not war.

Was ich von der Dienstpflicht für Frauen halte? Gar nichts!  

Der neue Verteidigungsminister Guy Parmelin möchte mehr Frauen in der Armee und denkt sogar laut über eine Wehrdienstpflicht für Frauen nach. Dieses Streben nach Gleichberechtigung zielt in die exakt falsche Richtung. 

09.07.16, 17:15 09.07.16, 18:20

Eine Wehrdienstpflicht für Frauen?

Bin ich dagegen und zwar nicht prinzipiell, sondern weil das Wehrdienstobligatorium für das Weiterexistieren der Schweizer Armee sorgt. Und gegen die bin ich auch grundsätzlich. Sie verschlingt jährlich knapp fünf Milliarden Franken, was ein bisschen viel ist für die reine Illusion von Sicherheit, die es nicht gibt.

Oder ist Lone-Wolf-Terroristen wie jenen, die jüngst in Brüssel oder Istanbul grosses menschliches Leid anrichteten, mit der klassischen Panzer-Armee beizukommen?

Eher nicht. 

Und dass die Welt unsicherer wird, daran arbeiten wir jährlich fleissig mit. Allein im Jahr 2015 setzte die Schweiz mit Waffenexporten 370 Millionen USD um. Um die Flüchtlinge, die die von uns alimentierten Konflikte hervorbringen, möchten wir uns dann aber doch nicht kümmern. Weder zu viele von ihnen aufnehmen noch die Entwicklungshilfe oder diplomatischen Bemühungen aufstocken. 

Lieber Milliarden in die Armee investieren, die ihre Panzer nicht mehr findet und Luftabwehr-Raketen beschaffen will, die bei Regen nicht funktionieren?

Nein, das ist insgesamt nicht gescheit.

Kommt hinzu: Wenn wir unsere Frauen in den Wehrdienst schicken, begehen wir einen weiteren grossen Denkfehler. Unsere Männer verbringen in ihrem Leben mindestens 260 Tage im Militärdienst, wenn sie eine höhere Karriere als der normale Soldat anstreben, sogar bedeutend mehr. Bei der Geburt eines Kindes darf der Mann in der Regel einen Tag lang zuhause bleiben. Gleich lang, wie wenn er umzieht. Dieses Missverhältnis ist ein eindrückliches, aber lästiges Erbe der Reduit-Mentalität unserer kalten Krieger. 

Anstatt die Frauen in dieses überholte System zu zwängen würden wir besser damit anfangen, die Gleichstellung der Geschlechter dahingehend zu fördern, dass wir die Väter mehr in das Familienleben integrieren. Ein Vater, der vom Moment der Geburt seines Kindes an eine enge Bindung zu diesem aufbauen kann, ist nachweislich besser sozial eingebunden.

Sozial eingebundene Väter definieren sich nicht nur über berufliche Leistung. Und ein Topmanager, der sich nicht nur über die berufliche oder allenfalls militärische Leistung definiert, muss sich auch nicht vor den erstbesten Zug werfen, mit dem Auto rumrasen oder in die Depression abtauchen, sobald er an der Aktionärsversammlung einen Misserfolg kommunizieren muss. 

Das würde hier eher Sicherheit schaffen als zusätzliche weibliche Soldaten. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 15.07.2016 13:34
    Highlight "klassische Panzer-Armee"..
    Schade dass man einen solchen Artikel schreibt wenn man keine Ahnung hat wie heute Kriege geführt werden und wie das aktuelle Bedrohungsbild aussieht. Schade Watson.
    7 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 19:23
    Highlight Ihr Testosteronis lässt hier doch Blitze krachen, wie es Euerem General gefällt... Aber hey, ich sammle die Dinger ;-)
    3 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 16:55
    Highlight Lieber Bruno
    Lieber Dr. F.

    Viel habt ihr auszusetzen, zu reklamieren und zu kritisieren. Das ist ja gut und schön. Aber was ist Euer politisches Credo bezüglich der Armee und das nun auch Frauen sich an diesem Unsinn beteiligen sollen, weil unserem Bundesrat ganz offensichtlich die Ideen ausgehen? Was nun, seit Ihr Feuer und Flamme für Girls im Panzer und am MG oder könnt Ihr zugeben, dass Ihr im Eifer des Gefechtes Euch auf veraltete, müffelnde, erzkonservative Ansichten beruft? Oder was?
    3 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 12:40
    Highlight @tmeeezzz

    Cooler Nick, der von Kreativität zeugt und Innovation. Die Frage ist ja wirklich, ob wir uns auf das Gegebene versteifen sollen oder eben der Welt einen frischen Geist zu vermitteln. Danke für Deinen Zuspruch. Time is! Und wir alle haben Möglichkeiten die Welt zu einem besseren Ort zu machen, ganz ohne Kitsch, echte Romantik ist cool. Peace und Blüämli!

    Bruno

    Du denkst es besser zu wissen, politisch. Sag uns mal, was Du besser weisst. Dr. F darf dabei gerne mittun.

    4 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 18:34
    Highlight Merkt Ihr nicht, dass unsere Politik und Wirtschaft noch mehr Zudiener(Innen) mit Sklavenmentalität brauchen um weiter fröhlich abzuzocken? Klar merkt Ihr das nicht. Die Gehirnwäsche, die Euch im "Dienst" zuteil wurde, wirkt eben nachhaltig. Aber statt dankbar zu sein hier geistvollen, aufklärerischen Journalismus einer klugen Frau lesen zu dürfen, keift Ihr lieber gegen die Überbringerin der Botschaft. Geht über die Bücher, Jungs.
    15 26 Melden
    • Dr F 10.07.2016 19:30
      Highlight ... auch du betreibst mit deinem Beitrag Gehirnwäsche Junge!!!
      22 11 Melden
    • Bruno Wüthrich 10.07.2016 20:13
      Highlight Lieber Berni - Könnte es sein, dass du von Politik gleich wenig Ahnung hast wie Frau Freitag? Ich frage dies nicht deswegen, weil Frau Freitag gegen etwas anschreibt, das man durchaus so sehen kann und darf.

      Ich frage dies, weil Frau Freitag kaum ein vernünftiges Argument für ihre Meinung bringt und statt dessen Dinge miteinander vermischt, die nichts oder nur am Rande etwas miteinander zu tun haben.

      Nicht mit ihrer Ansicht, aber mit ihrer Argumentation hat Frau Freitag diesmal einen rechten Schuh voll raus gezogen.

      Was heisst «diesmal»? Es ist bei politischen Themen nicht das erste Mal!
      21 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 20:29
      Highlight Lieber Bruno

      Das sehe ich ganz anders. Frau Freitag weist klar auf "Baustellen" hin, wo mit viel Geld nichts konstruktives bewirkt wird. Und sie zeigt klar auf, wo mit (relativ wenig) Geld sehr viel positives im Sinne von echter Friedenssicherung geleistet werden könnte. Weil zufriedene Väter und Mütter glückliche Kinder haben und diese sich in Zukunft bestimmt um besseres kümmern wollen als Tötungsmaschinen zu bauen und Kriege zu führen für irgend eine blöde Elite, die sich scheckig lacht, wenn das dumme Volk mal wieder aufeinander los geht. Frau Freitag checkt Politik. Du glaubst nur daran.
      7 12 Melden
    • Dr F 10.07.2016 20:37
      Highlight ... danke, kannst dich ruhig auf deine Birne konzentrieren Junge!
      8 4 Melden
    • tmeeezzz 11.07.2016 00:33
      Highlight @Berni: Guter Kommentar, schön gibts noch solche mit Weitsicht.

      @Bruno: Du sagst: "Dinge miteinander vermischt". Könntest du bitte ein Beispiel machen? Würde mich brennend interessieren.
      4 6 Melden
    • Bruno Wüthrich 11.07.2016 00:53
      Highlight @tmeeezzz -
      Wenn du weiter nach unten scrollst, findest du einen Kommentar, wo ich Beispiele gebracht habe.

      @ Berni -
      Wenn jemand seine romantischen Vorstellungen davon, wie die Welt idealerweise zu sein (oder nicht zu sein) hat, in ein paar Zeilen skizieren will (um damit seine Meinung über die Wehrpflicht von Frauen darzustellen), muss dies nicht zwangsläufig mit viel Politikverständnis verbunden sein.

      Im Beitrag von Frau Freitag war jedenfalls nichts davon feststellbar. Ein argumentativ äusserst schwacher Beitrag von Frau Freitag!
      6 2 Melden
  • Maya Eldorado 10.07.2016 17:04
    Highlight Militärdienst und Wehrpflicht heisst auch Dienst an den Waffen. Wenn ich einer Gruppe zugeteilt werde, die direkt nichts mit Waffen zu tun hat, unterstütze ich das doch, indem ich mit meiner Arbeit doch einen Beitrag leiste.

    Gott sei Dank bin ich jenseits von gut und böse (zu alt).
    Und nein, Militärersatz hätte ich damals auch nicht zahlen wollen, weil das mit dem Militär in Verbindung steht.
    Kriegerische Auseinandersetzungen hinterlassen immer Verlierer und bringt nie die Lösung - nirgends!
    12 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 16:47
      Highlight Liebe Maya

      Kluge, wohldurchdachte Worte. Mögen sie bei den "Blitz"-gescheiten hier lange nachhallen und etwas in ihrem Denken bewegen. Damit wäre viel erreicht. Und: Danke für Deine unverblümte Ehrlichkeit!
      4 6 Melden
    • Maya Eldorado 11.07.2016 21:13
      Highlight Danke für die Blumen Berni

      Wenn Du es schon ansprichst möchte ich meine Gedanken weiterspinnen. Die Schweiz ist ein neutrales Land. Das bedeutet, wörtlich genommen und verstanden, dass man keine Stellung bezieht nirgends und für nichts. Haben wir aber Militär bedeutet das doch, dass wir es für oder gegen was einsetzen (können). Für das muss man Stellung beziehen. Schon dadurch ist die Neutralität Makulatur.
      1 3 Melden
  • Dr F 10.07.2016 14:18
    Highlight ... übrigens, wie siehts mit Ihrem Etat an Diensttagen in der CH-Armee aus Frau Kafi Freitag?
    21 6 Melden
  • Zynikus 10.07.2016 14:09
    Highlight Bitte keine kritischen Kommentare, das mag Frau Freitag nicht
    36 7 Melden
  • Sofia Baffo 10.07.2016 13:44
    Highlight Das skandinavische Modell Ja, aber bitte vollständig (von wegen Rosinenpickerei, wie es im MRA-Wortschatz so schön heisst). Geteilte Elternzeit und Teilzeitarbeit für alle. So gibt's eine real umgesetzte Gleichstellung. Ansonsten besteht das Risiko, dass eine Wehrpflicht für die Frau ein Hindernis im Arbeitsmarkt darstellt.

    Es sei angemerkt, dass ich diesen lächerlichen Zwang am liebsten abschaffen würde, das Volch macht aber nicht mit. Besonders stossend sind Erscheinungen wie diese bürgerliche Frauen gegen die letzte GSoA-Abstimmung. Vergleichbar mit einem Herrenklub gegen Abtreibungen.
    15 14 Melden
    • Klaus K. 10.07.2016 13:54
      Highlight "Ansonsten besteht das Risiko, dass eine Wehrpflicht für die Frau ein Hindernis im Arbeitsmarkt darstellt."
      So wie für die Männer, gell.
      -
      Was ist ein MRA-Wortschatz?
      12 5 Melden
    • Sofia Baffo 10.07.2016 16:00
      Highlight Ein zusätzliches Hindernis meine ich, nebst dem Schwangerschaftsurlaub. Also stellt die Einführung eines Vaterschaftsurlaubs die Balance wieder her. MRA = Kampfmaskulisten.
      5 7 Melden
    • Klaus K. 10.07.2016 16:49
      Highlight Kampfmaskulinisten? hehe, echt? Sind das alle die nicht die gleiche Meinung teilen wie die Kampffeministinnen?
      Rosinenpicken ist jetzt ein Begriff, den jeder normale Schweizer kennt.
      13 2 Melden
    • Sofia Baffo 10.07.2016 18:06
      Highlight Was ist dann so kampffeministisch an der Forderung nach einem Vaterschaftsurlaub, mehr Chancen bzgl. Teilzeitarbeit für Männer oder die gänzliche Abschaffung der Wehrpflicht? Das sind doch Anliegen, die viele Männerrechtler vertreten.

      Zur Erläuterung: Kampfmaskulisten sind z.B. oft fanatisch-sophistisch unterwegs, benutzten Strohmann-Fehlschlüsse am Laufmeter, und unterstellen jeder Frau, sie vertrete nur die eigenen Interessen, was eine konstruktive Diskussion deutlich erschwert. Damit will ich Sie/dich, wohlgemerkt, nicht der Zugehörigkeit zu dieser Gruppe bezichtigen.
      4 8 Melden
  • manhunt 10.07.2016 13:36
    Highlight was ich von deinem kommentar halte? gar nichts!
    1. die disskusion um den vater hat NICHTS mit der disskusion um die gleichstellung bei der dienstpflicht zu tun.
    2. das die armee in absehbarer zeit abgeschafft wird, ist unrealistisch. eine entsprechende initiative wurde klar abgelehnt. und solange die armee weiter besteht, ist es unumgänglich die dienstpflicht für frauen einzuführen. ansonsten verkommt die ganze gleichstellung zu einer farce.
    3. hat die dienstpflicht NICHTS mit der kriegsmaterialausfuhr zu tun.
    4. ist dienstpflicht nicht gleich wehrpflicht.
    39 11 Melden
  • rodolofo 10.07.2016 13:19
    Highlight Wenn Gleichberechtigung meint, dass die Frauen den Männern jeden Blödsinn nachmachen sollen, dann sollen sie halt ins Militär!
    Oder wird infolge eines verdoppelten Angebots an SoldatInnen auch der Zivildienst atraktiver gestaltet?
    1 22 Melden
  • 7immi 10.07.2016 12:59
    Highlight werte frau freitag
    leider lässt ihre recherche zu wünschen übrig. sie scheinen ein "aus prinzip dagegen" mensch zu sein. die schweiz hat keine panzerarmee und der auftrag ist auch nicht einzig die verteidigung.der auftrag der armee ist deutlich weiter gefächert und umfasst auch die redundanz lebenswichtiger infrastruktur (spitäler, kommunikation, wasser- und treibstoffversorgung usw) sowie die unterstützung sämtlicher blaulichtorganisationen. ich empfehle ihnen, an der veranstaltung thun meets army (21./22. oktober) teilzunehmen um ein realistisches und zeitgemässes bild der armee zu erhalten.
    41 8 Melden
    • Pokus 10.07.2016 13:53
      Highlight Eine Propagandaveranstaltung um ein realistisches Bild zu erhalten? Naja.
      Seis drum, das sind alles nicht Aufgaben der Armee, sondern wurden ihr als "lebenserhaltungsmassnahme" zugeteilt. Eine Art Quersubventionierung.
      Das wäre alles in einer Behörde ohne Militäroverhead besser aufgehoben.
      8 19 Melden
    • 7immi 10.07.2016 23:31
      Highlight @ pokus
      es ist eine ausstellung, bei der man alle systeme begutachten kann und mit diversen armeeangehörigen das gespräch suchen kann. propaganda geht anders.

      die aufgaben der armee sind in der verfassung verankert und sind die folgenden:
      -Verteidigung
      -Unterstützung der zivilen Behörden
      -Friedensförderung im internationalen Rahmen

      scheinbar kannst du dir die komplexität dieser sicherung nicht ganz vorstellen, daher das faule argument der "lebenserhaltungsmassnahme". das gesamtsystem des katastrophenschutzes ist sehr komplex. gäbe es eine günstigere möglichkeit, würde man sie umsetzen...
      9 1 Melden
    • Pokus 11.07.2016 19:01
      Highlight Weil es schlichtweg unnötig ist, für Punkt zwei und drei regelmässig ein paar hunderttausend Franken in den Graben zu schiessen, so einfach. Schwer zu verstehen, ich merks.
      Verblendet.
      1 4 Melden
    • 7immi 11.07.2016 21:20
      Highlight ein grossteil des budges fliesst in punkt zwei und drei. da die armee jedes jahr für entsprechende dienstleistungen beansprucht wird, scheint mir diese investition nicht unnötig zu sein. einige bespiele sind wef, tour de suisse, engadin skimarathon, gottharderöffnung, waldbrände, hochwasser, ... die armee hat nicht nur panzer. brückensysteme, mobile spitäler, feuerwehr brigaden, bergretter, vermittlungspioniere uvm umfassen die verbände. man schiesst das geld nicht in den graben, es fliesst in eine versicherung, auf welche man immer wieder gerne zurückgreift.
      5 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 12:51
    Highlight Super Artikel. Mehr davon! Danke!
    8 41 Melden
  • Licorne 10.07.2016 11:43
    Highlight Ihre Hauptargumente gegen eine Dienstpflicht für Frauen ist, dass Sie die Armee als solches doof finden und dass Väter mehr Vaterschaftsurlaub erhalten sollen? Echt jetzt?

    Das sind keine Argumente. Die Schweiz hat abgestimmt & der Abschaffung der Armee eine Abfuhr erteilt. Das ist demnach indiskutabel (Sie können ja eine neue Initiative lancieren). Die Wehrpflicht als solches gehört klar in die Gleichstellungsdiskussion. Wehrpflicht für alle oder für niemanden.

    Der Vaterschaftsurlaub ist eine ganz eigene Baustelle und hat nichts mit der Diskussion über die Wehrpflichtsgleichstellung zu tun.
    88 7 Melden
  • elk 10.07.2016 11:27
    Highlight Viele Schreiberlinge hier verknüpfen die Dienstpflicht mit der Gleichberechtigung. Das alleine zeigt, dass man von dem Thema nicht viel verstanden hat. Die Gleichberechtigung sollte eigentlich nicht an irgendwelche Bedingungen geknüpft sein, sondern daraus resultieren, dass wir alle Menschen sind.
    Im Zuge echter Emanzipation beider Geschlechter sollte die Abschaffung des Zwanges an erster Stelle stehen. Wenn die Männer nicht mehr müssen, dann bin ich dafür, dass wir diesem Laden noch mehr Ressourcen zur Verfügung stellen. Und dann bin ich auch dafür, dass alle jungen Menschen teilnehmen.
    11 26 Melden
    • Karl33 10.07.2016 12:06
      Highlight elk, du verknüpftst ja grad wieder dienstpflicht und gleichstellung...
      egal was wir mit der armee machen (abschaffen, berufsarmee, milizarmee), gleichberechtigung gehört in jedem fall umgesetzt. sofort.
      25 5 Melden
  • Dr F 10.07.2016 11:27
    Highlight ... die Rekrutierung und nicht die Wehrpflicht soll für Frauen obligatorisch sein - basta!!!
    Das Recht auf vollumfängliche Informationen für Frau und Mann - dies ist Gleichberechtigung!!!
    8 12 Melden
  • Froggr 10.07.2016 11:01
    Highlight Gehe davon aus, dass die Feministinnen und Frauenrechtler eine vollständige Gleichstellung wollen und nicht nur eine teilweise. Also gehört auch die Dienstpflicht (!) dazu. Ist man da dagegen, kämpft man nicht um die Gleichstellung.
    62 10 Melden
    • Silbermuschel 10.07.2016 11:14
      Highlight Gleichstellung kann auch in die andere Richtung funktionieren. Z.B eine Berufsarmee bei der Männer und Frauen freiwillig eintreten können. Hinzu kommt noch, dass die meisten Männer gar keine Frauen im Militär wollen bzw. akzeptieren.
      30 46 Melden
    • Mehmed 10.07.2016 12:41
      Highlight "Hinzu kommt noch, dass die meisten Männer gar keine Frauen im Militär wollen bzw. akzeptieren"
      Von wo hast du denn diese lustige Behauptung? Von einem Freund der einen Freund hat der in der RS war?
      30 4 Melden
    • Froggr 10.07.2016 14:31
      Highlight Und selbst wenn dem so sein sollte. Na und? Manchmal muss man im Leben Sachen über sich ergehen lassen, die man so eigentliche gar nicht will.
      11 2 Melden
  • pamayer 10.07.2016 10:50
    Highlight Bravo Kafi. Genau so ist es.
    18 77 Melden
    • Froggr 10.07.2016 14:31
      Highlight Lol
      9 5 Melden
  • magicfriend 10.07.2016 10:07
    Highlight Dienst- und Wehrpflicht werden gleichgesetzt. Es wird von Panzerarmee gesprochen, im gleichen Abschnitt wie Terrorismus. Den Link zu sozial integrierten Vätern machen und gleichzeitig die Armeegegnerin markieren.

    Also ich weiss nicht. Das war wohl nix, Frau Freitag. Kaum recherchiert, aus dem Bauch heraus geschrieben. Wenn man schon keine Ahnung von der Materie Landesverteidigung im Jahr 2016 hat, sollte man seine Meinung dazu auch nicht so ungeniert äussern. So disqualifiziert man sich selber.
    88 11 Melden
  • Hans Jürg 10.07.2016 09:53
    Highlight Ich halte sehr viel von der Dienstpflicht für alle (auch für Nicht-Schweizer Bürger).

    Von der Militär-Dienstpflicht halte ich allerdings gar nichts.

    Da gibt es viel bessere Sachen, die ein junger Mensch für unsere Gesellschaft machen kann, statt Indianerlis zu spielen.
    51 9 Melden
  • Bruno Wüthrich 10.07.2016 09:39
    Highlight Es gibt gute Gründe für und gegen die Armee. Doch Frau Freitag macht ein Chrüsimüsi, und zudem Stimmung in SVP-Manier.

    Beispiel: Wenn man schon über die Schweizer Waffenexporte schreibt und diese anprangert, dann sollte man - fairerweise - auch erwähnen, dass diese derzeit stark am abnehmen sind. Und darüber, ob wir ohne Armee die bessere Flüchtlingspolitik hätten, hege ich leise Zweifel.

    Sollen Frauen Wehrdienst leisten? Nun, Wehrdienst auch für sie müsste, sofern Frauen für Gleichberechtigung sind, konsequenterweise...

    Wie konsequent klug dies allerdings wäre, bleibt tatsächlich offen.
    43 4 Melden
    • tmeeezzz 11.07.2016 01:10
      Highlight Die bessere Flüchtlingspolitikmit Armee??
      Ohne Armee ist imfall alles besser... Ohne Armeen (unter anderem) hätten wir imfall nicht soviele Flüchtlinge. Stell dir mal vor dass all die Militärischen Interventionen ausser Rendite für die Rüstungsunternehmen & Multis und viel Leid & Flüchtlinge nix gebracht haben. Und jetzt wollen wir hier diese Flüchtlinge mit Militär stoppen? Gute Idee, moll moll.

      Apropos, kennst du den: fighting for peace is like f**king for virginity
      2 3 Melden
    • Bruno Wüthrich 11.07.2016 01:51
      Highlight Wer sagt dir denn, dass wir mehr Flüchtlinge aufnehmen würden, wenn wir keine Armee hätten? Wer sagt denn, dass andere Länder unserem guten Beispiel folgen würden, wenn die Schweiz keine Armee hätte? Wer garantiert den Ländern im nahen Oste und in Nordafrika, dass es keinen IS gäbe, wenn sie ihre Armeen abschaffen würden? Wer sagt denn, dass alle Menschen und vor allem all die, die etwas zu sagen haben, alles friedfertige Menschen sind, die keinerlei Begehrlichkeiten ennet ihren Landesgrenzen haben?

      Eine Welt ohne Armeen ist - zumindest wohl für die nächsten 1000 Jahre - eine Illusion.
      2 1 Melden
    • tmeeezzz 11.07.2016 10:34
      Highlight Natürlich braucht Abrüstung Zeit. Mann sollte aber bedenken dass, im Falle des IS, der Irak mit jahrelangen Sanktionen vom Westen in den Ruin getrieben wurde. Dabei rede ich von der Mittelschicht und nicht von der Regierung und ihren Eigete. Der Einmarsch der USA hat dann das Fass zum überlaufen gebrach und somit das entstehen des IS massgeblich zu verschulden. Sprich, mit ein Armee wurde der IS (unter anderem) gemacht. Aber moll, eine aufgerüstete Welt ist toll...
      1 1 Melden
    • Bruno Wüthrich 11.07.2016 12:32
      Highlight Bitte nichts verdrehen. Davon, dass eine aufgerüstete Welt toll sei, hat niemand etwas gesagt. Dies ist die billige Rhetorik, die immer wieder aufgefahren wird, wenn man zu wenig Argumente hat. Durch was genau der IS begünstigt wurde, lasse ich mangels besserem Wissen offen. Fakt ist: Er ist da, und er ist ein Problem.

      Armeen gibt es überall. Viele sind nur zur Verteidigung gedacht. Doch es gibt auch offensiv ausgerichtete. Und es gibt Begehrlichkeiten. Ressourcen werden knapp. Dies wird nicht folgenlos bleiben. Da werden keine Armeen abgebaut.
      1 1 Melden
    • tmeeezzz 11.07.2016 17:47
      Highlight Von einer Aufgerüstete Welt die toll sein soll war wirklich nicht die Rede, dies habe ich aus deinen Aussagen (vieleicht fälschlicherweise) geschlossen.
      Ein Mangel an Argumenten ist jedoch auch eine falsche Annahme. Habe bei bedarf noch viele andere Beispiele...

      Dem Punkt mit den Ressourcen pflichte ich bei, wir leben in einem Spannungsgeladenem Zeitabschnitt.
      0 1 Melden
  • Figge 10.07.2016 09:26
    Highlight Es geht um eine Dienst- und keine Wehrpflicht für alle.

    Dabei sollte man wählen können ob Zivilschutz, Zivildienst oder Militär.
    Frau Freitag sollte die 2 Begriffe mal nachschlagen und nicht gleich überreagieren.
    73 1 Melden
  • Emperor 10.07.2016 02:41
    Highlight Ein soziales Jahr für alle!
    46 7 Melden
    • Namender 10.07.2016 10:02
      Highlight nunja, ein ganzes jahr ist ein bisschen viel. aber ich denke es wäre keine schlechte idee, wenn jeder mann und jede frau eine zeit lang in sozialen betrieben absolvieren würde. einerseits würden so die kosten ein bisschen gesenkt, andererseits würden viele sehen, wie es ist am rande der gesellschaft zu leben. ich glaube dies täte vielen leuten gut.
      20 7 Melden
  • Sofia Baffo 10.07.2016 02:16
    Highlight Gedankenspiel

    Ein Arbeitgeber hat vier Bewerbungen vor sich und skizziert eine Risikoberechnung:

    1. weiblich, 27, CH-Pass = Schwangerschaft + Wehrpflicht

    2. männlich, 27, CH-Pass = Wehrpflicht

    3. weiblich, 27, EU-Pass = Schwangerschaft

    4. männlich, 27, EU-Pass = 0

    Wer hat bessere Anstellungschancen?

    Die ganze Diskussion hängt eben doch mit dem Vaterschaftsurlaub und der allgemeinen Abschaffung der Wehrpflicht zusammen. Der Vaterschaftsurlaub schafft Gleichheit zwischen 1 und 2; die Abschaffung der Wehrpflicht zwischen CH-Pass und EU-Pass.
    22 40 Melden
    • reaper54 10.07.2016 03:11
      Highlight Bevorzugtes Recht eibes Schweizer Bürgers so wie es in der Angenommenen MEI steht schafft dieselbe Gleichteit. :)
      22 14 Melden
    • _kokolorix 10.07.2016 09:20
      Highlight @christian
      Dann reicht eben die Quali der Schweizer nicht oder sonstwas. Wenn es ums Geld geht werden selbst die grössten Langweiler kreativ. Die MEI löst kein einziges Problem, schafft aber einen Haufen neue.
      15 4 Melden
    • Klaus K. 10.07.2016 09:48
      Highlight sofia, die frauen haben aber viel bessere anstellungschancen, weil sie ja 50% weniger lohn erhalten als die männer...
      15 11 Melden
    • reaper54 10.07.2016 10:14
      Highlight Länder wie die USA oder Australien setzen einen Inländervorrang (auf den ich mich hier beziehe) bereits lange erfolgreich um. Also wiso sollte es hier nicht gehen?
      Der Inländervorrang ist auch losgekoppelt von der MEI noch eine gute Idee die, nur eben ist ja bereits angenommen.
      11 2 Melden
    • Sofia Baffo 10.07.2016 12:32
      Highlight Also nehmen wir mal sehr hypothetisch an, dass der Inländervorrang funktioniert bzw. umgesetzt werden kann. Dann bleibt immer noch das Problem mit dem Vaterschafts-/Schwangerschaftsurlaub. Wenn hier keine Gleichstellung herrscht, ist einer Diskriminierung bei der Jobsuche Tür und Tor geöffnet. Also hat die Autorin doch irgendwie recht und ist nicht einfach ein wenig verwirrt (was ihr einige Foristen vorwerfen).
      5 6 Melden
    • _kokolorix 10.07.2016 12:42
      Highlight @christian
      Aber in den USA und Australien grassiert die Fremdenfeindlichkeit. Hauptargument: die Fremden nehmen uns unsere Jobs. So funktioniert das nicht. Gleicher Lohn für alle ist das Einzige was funktionieren könnte
      2 2 Melden
    • Sofia Baffo 10.07.2016 12:44
      Highlight @Klaus K.: Die Lohnungleichheit ist vor allem bei älteren Arbeitnehmenden signifikant. In dieser Gruppe werden die meisten Frauen nicht mehr schwanger. Ich beziehe mich hier vorwiegend auf die Jobchancen im Alter zwischen ca. 25-35.
      4 4 Melden
    • Klaus K. 10.07.2016 13:44
      Highlight @Sofia, ich kann dir nicht wirklich folgen mit den Kategorien. Von wegen Jobchancen im Alter 25-35: Das ist ja gerade das Alter, wo jeder eine Stelle findet. Ü50 ist viel härter von den Jobchancen abgeschnitten.
      5 3 Melden
    • Sofia Baffo 10.07.2016 13:57
      Highlight Die Verdrängung der Ü50 ist in der Tat eine Ungerechtigkeit. Abgesehen von diesem Thema, kenne ich genügend Arbeitgeber, die es zwar nicht immer ganz offen sagen, sich aber hüten eine Frau im gebärfähigen Alter einzustellen. Das gibt’s. Und das bekämpft man eben mit dem Vaterschaftsurlaub. Danach kann man auch die Wehrpflicht ausdehnen, von mir aus.
      2 5 Melden
  • GammaPsh 10.07.2016 01:25
    Highlight Liebe Kafi
    Ich war meine Zeit im Militär und es war die gefühlt unproduktivste in meinem Leben.
    Bitte lasst die Frauen ins Militär, stopft diesen unnützen Verein voll mit noch mehr sinnentleerter Mann- und Frauenstärke. Bis jeder Bürger sich dieser Sinnentleerung bewusst wird und der Verein an seinen überschwänglichen Resourcen erstickt.
    49 29 Melden
    • Anam.Cara 10.07.2016 10:58
      Highlight @GammaPsh
      Auch ich war meine Zeit im Militär und kann das nicht ganz so negativ bewerten. Obwohl ich viel Leerlauf erlebt habe, habe ich doch auch viel gelernt. Über mich, über das Verhalten in extremen Situationen, über die Schweiz und Gegenden, die ich sonst wohl nicht kennen gelernt hätte.
      Trotzdem bin ich gegen eine Ausweitung der Wehrpflicht. Bei der Dienstpflicht sieht das (je nach Ausgestaltung) schon ein bisschen anders aus...
      16 1 Melden
  • koks 10.07.2016 00:22
    Highlight "Ein Vater, der vom Moment der Geburt seines Kindes an eine enge Bindung zu diesem aufbauen kann, ist nachweislich besser sozial eingebunden. Sozial eingebundene Väter definieren sich nicht nur über berufliche Leistung. Und ein Topmanager, der sich nicht nur über die berufliche Leistung definiert, muss sich auch nicht vor den erstbesten Zug werfen, mit dem Auto rumrasen oder in die Depression abtauchen, sobald er an der Aktionärsversammlung einen Misserfolg kommunizieren muss."
    -
    So ein deppertes pauschales Männerbild sagt wohl mehr über die Schreiberin als über die Männer. Beeindruckend.
    184 16 Melden
    • danmaster333 10.07.2016 07:32
      Highlight Ich fühle mich als machomässiger Topmanager militärischem Hintergrund jetzt ein bisschen angegriffen. Sowas lasse ich mir nicht bieten *knallt Jaguar XY Türe zu und braust davon*
      42 6 Melden
  • coronado71 09.07.2016 23:47
    Highlight Ich weiss nicht, was ich von dem Kommentar halten soll. Wie üblich von Kafi, flüssig und gut lesbar geschrieben. Aber diesmal irgendwie argumentativ eher etwas über das Ziel hinausgeschossen. Dennoch ist die Dienstpflichtdebatte (nicht Wehrpflicht!) längst überfällig - und sie zeigt auch, wie verhärtet und irrational die Positionen nach wie vor sind (auch einige Kommentare hier). Die Armee ist genau so wenig pauschal ein Löli-Verein wie man die Meinungen von Frauen nicht in der Feministen-Schublade versenken sollte. Dialog ist gefragt. Zuhören. Informieren. Reflektieren.
    90 4 Melden
  • sowhat 09.07.2016 23:44
    Highlight Das ist das allererste mal, dass ich einen deiner Texte vorbehaltlos unterschreiben kann.
    Danke.
    17 109 Melden
  • Charlie Brown 09.07.2016 23:42
    Highlight What about Whataboutism?
    http://wat.is/50ppaBAA6g3deKyA
    23 2 Melden
  • joséklopp 09.07.2016 23:37
    Highlight So viel reingepackt und so wenig stichhaltige Argumente - Sicherheitspolitik ist wohl nicht ihr Fachgebiet. Armee abschaffen, weil zu teuer? Wie lautet denn ihr Vorschlag? Welche Institution garantiert Sicherheit in Ausnahme-Situationen, unabhängig von der Polzei? Eine Berufsarmee, die Milliarden mehr kosten würde?
    Und übrigens: Wehrpflicht heisst nicht nur Armeedienst, sondern bedeutet auch Zivildienst und Zivilschutz. Dienst der Allgemeinheit, dem Staat. Das können auch die Frauen. Zitat des Frauenschwarmes J.Kennedy: "Frag nicht was dein Land für dich, sondern du für dein Land tun kannst."
    95 12 Melden
  • Toerpe Zwerg 09.07.2016 23:27
    Highlight Hauptsache ideplogisches Gedankenkuddelmuddel.
    94 6 Melden
    • manhunt 10.07.2016 14:07
      Highlight fruchtsalat
      3 0 Melden
  • DomiNope 09.07.2016 23:25
    Highlight So wie ich das hier sehe ist es gut wenn Frauen dieselben Rechte bekommen wie die Männer, aber unfair wenn sie die gleichen Pflichten bekommen?
    Es scheint mir als ob Gleichberechtigung für einige Individuen nur gut ist wenn Frauen bevorteilt werden...
    99 24 Melden
    • who cares? 10.07.2016 10:05
      Highlight Haha Text gelesen?
      7 17 Melden
  • Tropfnase 09.07.2016 23:05
    Highlight Europa steht kurz vor dem Krieg, wer beschützt uns dan? Frau Kafi villeicht? Eher nicht!
    52 39 Melden
    • Hoppla! 10.07.2016 09:24
      Highlight Im ernst? Falls (!) Europa wirklich vor einem Krieg stehen würde, dann garantiert nicht unsere Amateurarmee.

      Ja, gut. Obschon Hitler hat man auch getrotzt. Unsere beste Armee der Welt. Wenn man gewissen Kreisen glauben will.
      7 14 Melden
    • Anam.Cara 10.07.2016 11:05
      Highlight @Hoppla!
      Milizarmeen haben in der Geschichte durchaus beachtliche Ergebnisse erzielt. Länder ohne Armee wurden in der Geschichte oft zum Spielball der Mächtigen.
      Damit will ich nicht sagen, dass unsere Armee nicht noch Verbesserungspotenzial hätte. Aber das Prinzip der bewaffneten Neutralität mit einer Milizarmee scheint mir nicht ganz falsch...
      15 0 Melden
  • Mehmed 09.07.2016 23:01
    Highlight Mir kommt diese Argumentation vor wie damals als BR Sommaruga an der Spitze der Feministinnen egoistisch gegen das gemeinsame Sorgerecht gekämpft hat.
    Entweder ist man für Gleichberechtigung für alle oder nicht. Aber Gleichberechtigung nur für ein Geschlecht gibts nicht.
    93 10 Melden
  • Bluetooth 09.07.2016 23:01
    Highlight Gleichberechtigung sollte hinterfragt werden. Kann man wirklich blind zwei unterschiedliche Dinge überall gleich behandeln? Meine Antwort ist: Nein! Die Unterschiede zwischen Frau und Mann sind nicht überall entscheidend aber sie sind trotzdem da, sei es nun biologisch oder gesellschaftlich. Dies führt dazu, dass in machen Domänen Gleichberechtigung oft nicht mit unseren Gerechtigkeitssinn übereinstimmt. Schaut doch einfach alle Rechte einer Mutter an, gegenüber dem Vater.
    28 10 Melden
    • Bluetooth 09.07.2016 23:57
      Highlight Mal abgesehen davon, dass ich gegen die allgemeine Dienstpflicht bin sondern für eine reine Berufsarmee wie in jeden modernen Land, sollte die Dienstpflicht, wenn schon dann nur für Männer gelten. Das ist keine Gleichberechtigung aber, mit dem kann mein Gerechtigkeitssinn eher leben, als ein unnötiger Zwang für jeden. Warum? Weil das weibliche Geschlecht nun mal Kinder kriegt und somit ihren Beitrag für die Schweiz macht. Was genau verteidigt die Armee, wenn jeder im Krieg zieht und dadurch keine Zukunft erzeugt werden kann? 260 Diensttage? Wie lange dauert zufälligerweise eine Schwangerschaft
      12 34 Melden
  • KaiCer 09.07.2016 22:54
    Highlight Anstatt wirkliche Argumente zu bringen wird hier vom Thema abgewichen. Die Frage ist: Sollen Frauen Wehrdienst leisten müssen. In der Argumentation wird auf die Frage nicht geantwortet, nein, man spricht von längerem Vaterschaftsurlaub als "Lösung" für die Ungleichbehandlung?
    84 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 23:26
      Highlight wer nur bis zur eigenen Nasenspitze denkt schreibt genau solche Kommentare und sieht den weiteren Kreis der Zusammenhänge nicht. Es geht klar schon aus den ersten Zeilen hervor, welche Ansicht vertreten wird. Die Welt besteht eben nicht nur aus schwarz und weiss.
      14 42 Melden
    • JThie 09.07.2016 23:27
      Highlight "Eine Wehrdienstpflicht für Frauen?

      Bin ich dagegen und zwar nicht prinzipiell, ..."

      Argumente:
      - Waffenexporte
      - Militär braucht zu viel Geld (laut Artikel 5 Milliarden CHF)
      -> das Geld kann an anderen Orten besser eingesetzt/gebraucht werden
      - statt Wehrpflicht lieber längerer Vaterschaftsurlaub, um Depression, etc. vorzubeugen

      Ich hoffe ich konnte helfen.
      17 25 Melden
    • KaiCer 10.07.2016 13:26
      Highlight Danke für den Kommentar, der meine Bedenken bezüglich der Argumentation nochmals verstärkt.

      Waffenexporte: Was hat das nun damit zu tun, ob Frauen auch Wehrdienst leisten sollen?

      Militär braucht zu viel Geld: 1. Wie gross sind denn die Einsparungen durch diese Ungleichbehandlung? 2. Inwiefern ist die Ungleichbehandlung dadurch zu rechtfertigen.

      Ihre Argumente sind einfach nicht valid und lenken immernoch von der Hauptfrage ab. Aber danke für den Versuch.
      5 0 Melden
  • demokrit 09.07.2016 22:51
    Highlight "Ein Vater, der vom Moment der Geburt seines Kindes an eine enge Bindung zu diesem aufbauen kann, ist nachweislich besser sozial eingebunden." - So än Chabis. Mein Vater war immer meine primäre Bezugsperson. Obwohl er nie Zeit für mich hatte. Mit neuen sozialistischen Ferienideen hat das rein gar nichts zu tun.
    67 34 Melden
  • m.kohlhaas 09.07.2016 22:51
    Highlight Gleichberechtigung funktioniert, wenn rechte verteilt werden, aber nicht wenn es um pflichten geht?!
    Auch ich bin gegen die wehrpflicht, aber bin mir dennoch im klaren, dass es hier um eine grundsatzdiskussion geht.
    Die vorgebrachten argumente sind valide aber schiessen an der eigentlichen thematik vorbei.
    und wenn man die "antiquiierten rollenbilder" abschaffen möchte erst recht...
    54 2 Melden
  • The Destiny 09.07.2016 22:23
    Highlight @watson, wie wäre es wenn man aufhören würde die Kommentare zu zensieren solange diese nicht beleidigend or spam sind und endlich meine Kommentare freischlaten und zwar alle und nicht nur einige, da man ja nicht alle einfach so löschen kann <.<
    43 12 Melden
    • Sabina Sturzenegger 09.07.2016 22:43
      Highlight The Destiny, wie wäre es, wenn du anständige Kommentare schreiben würdest, die man versteht und die Sinn machen. Du schreibst viele gute Kommentare, aber auch zwischendurch schlechte. Ich schalte hier gerade eine Menge Kommentare frei – durchaus auch sehr kritische – aber ich bin nicht verpflichtet, ALLE Kommentare freizuschalten. Sorry!
      31 87 Melden
    • Gaspadin 09.07.2016 23:24
      Highlight @Watsonteam:
      Vorschlag: Statt den zensurierten Beitrag einfach zu löschen, wäre es für alle hilfreich, wenn er ersetzt würde mit einer Notiz der Redaktion, die Auskunft gibt, dass der Kommentar zensuriert wurde und weshalb (z.B. "ehrverletzend", "zu weit weg vom Thema", "zu unverständluch formuliert", "Fäkal-/ Vulgärsprache").
      Wenn Watson eine nachvollziehbare und verhältnismässige Zensurlinie vorgibt, wird das ganz bestimmt nicht nur akzeptiert, sondern sogar begrüsst.
      82 0 Melden
    • The Destiny 09.07.2016 23:28
      Highlight Wenn ich also berichtigen möchte dass die Panzer gar nie verschwunden/verloren/vergessen gegangen sind oder wie auch immer, dann ist das zu Kritisch bzw. unanständig da der Kommentar von Kafi dadurch einen Fehler hat ?
      Oder liegt es daran dass ich ihn Polemisch genannt habe ?
      47 6 Melden
    • sowhat 09.07.2016 23:50
      Highlight @ Gaspadin. Guter Vorschlag. Das wäre zumindest transparent für den jeweiligen Kommende tarschreiber. Und es wäre auch schon hilfreich wenn man auf Nachfrage eine Begründung bekommen würde.
      26 0 Melden
    • Bluetooth 10.07.2016 01:30
      Highlight @The Destiny
      Die Tatsache, dass dein Kommentar, wo du deine persönliche Vermutung aufstellst: "warum du wohl zensuriert worden bist?" gerade veröffentlicht wurde, bestätigt doch nur, dass es wohl nicht am Inhalt mit den Panzer lag, dass dein Kommentar zensuriert worden bist, sondern wahrscheinlich doch an die Art, wie es verfasst wurde.
      Langer Satz kurzer Sinn, mit deinem zweiten Kommentar warst du gerade in der Lage deine vollständige Kritik zu äussern, ohne zensuriert zu werden. Weiter so und weniger [*****] und [*******]!
      10 13 Melden
    • rYtastiscH 11.07.2016 16:05
      Highlight Sollte es nicht den Lesern überlassen werden, ob nun ein Kommentar verständlich geschrieben ist oder halt eben nur ein "Wirrwarr" aus Wörtern?

      Ich denke, die Community braucht keine Filter dahingehend...
      3 0 Melden
  • SVRN5774 09.07.2016 22:07
    Highlight Super geschrieben, Kafi Freitag. Sehe ich auch so. Anstatt die Frauen ins Militär zu zwingen sollte man Männer frei entscheiden lassen ob sie überhaupt ins Militär wollen.
    35 71 Melden
  • LeChef 09.07.2016 21:33
    Highlight Mir will noch nicht ganz einleuchten, was Entwicklungshilfe, Vaterschaftsurlaub und Managerselbstmorde mit einer gerechten Dienstpflicht zu tun haben...
    135 16 Melden
    • sowhat 09.07.2016 23:52
      Highlight Vielleicht einfach nur, dass man eine Sache im grösseren Kontext sehen soll oder kann?
      11 38 Melden
  • Phipsli 09.07.2016 21:15
    Highlight Das Militär und die Rüstungsindustrie ist ein Riesengeschäft, da werden nicht nur die Herstellungskosten vom Steuerzahler übernommen sondern gleich auch noch das Personal um diese Waffen herumzutragen gratis geliefert. Das Ziel sollte doch sein weniger Militär und nicht immer mehr, solange die Rüstungsindustrie Milliarden scheffelt und soviele hinterher laufen, haben die doch null Interesse dass die Konflikte enden im Gegenteil...
    11 30 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 09.07.2016 21:00
    Highlight Ich frage mich wieso Gleichberechtigung bei vielen gleichbedeutend ist mit einem Ausbau des Sozialstaates. Eine Elternzeit statt Mutterzeit würde ich bevorzugen, dem Vater aber einfach nochmals 60 Tage zu schenken ist zu viel.
    51 13 Melden
  • Spooky 09.07.2016 20:58
    Highlight "Seit 1962 besteht die British Army ausschließlich aus Freiwilligen." (Wikipedia)

    Für die Swiss Army wäre das keine schlechte Idee, finde ich.
    44 29 Melden
    • sailinj 09.07.2016 23:14
      Highlight Wir haben keine ghettos wo man genügend freiwillige finden würde... ;-)
      27 9 Melden
    • coronado71 09.07.2016 23:28
      Highlight Günstiger ist die British Army aber nicht geworden - im Gegenteil (steht auch im Wiki-Artikel).
      28 2 Melden
    • Spooky 10.07.2016 00:11
      Highlight @sailinj
      Da bin ich nicht so sicher. Aber wenn es so wäre, könnten wir immer noch eine Fremdenlegion lancieren, wie die Franzosen schon lange haben. Ich glaube nicht, dass unsere Verfassung das verbietet.
      2 10 Melden
    • Spooky 10.07.2016 00:12
      Highlight @coronado71
      Da hast du recht. Aber die British Army ist sicher professioneller als die Swiss Army - und damit abschreckender.
      5 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 20:08
    Highlight Zusammenfassung des Textes: bitte Armee abschaffen, bevor Frauen zum Dienst gezwungen werden; oder: Eine Armee brauchts nur wenn sie benötigt wird.
    139 14 Melden
  • LeserXY 09.07.2016 19:59
    Highlight Liebe Kafi. Es gibt Länder die haben Sicherheit und andere die haben Freiheit. Die Schweiz hat beides nicht zuletzt dank funktionierenden Gewaltmonopolen wie Polizei und Militär. Die Zusammenhänge zwischen Abschaffung, Gleichberechtigung und Vaterschafturlaub, die sie ziehen, sind geradezu haarsträubend und zeugen nicht unbedingt von Kenntnis der sicherheitspolitischen Lage in der Schweiz. Vielleicht wäre es gerade aus diesem Grund gut, hätten auch sie Militärdienst geleistet. Dann wüssten Sie wovon Sie sprechen. Ich bin als treuer Leser Ihrer Kommentare etwas enttäuscht.
    199 22 Melden
    • Gähn on the rocks 09.07.2016 20:56
      Highlight Ich wiederum bin gar nicht enttäuscht und stimme voll und ganz der lieben Kafi zu.
      Und - nun zu behaupten, ich käme deshalb nicht draus, ist arrogant.
      Ich weiss haargenau, wovon ich spreche und habe genau deshalb diese Meinung. Got it?
      25 88 Melden
    • okey 09.07.2016 21:01
      Highlight Hahhaha wenn sie im Miltär gewesen wäre (wie ich) wüsste Sie unso mehr das die Armee gegen einen Terror gleich garnichts tun kann. Das geht nur mit Polzei. Militär in der Schweiz braucht es nur bei Naturkatastrophen sonst ist dieser Haufen zu nichts zu gebrauchen.Aber gut verschweden wir da Millionen seit 200 Jahren
      39 47 Melden
    • äti 09.07.2016 21:24
      Highlight "Gewaltmonopole" tönt etwas schrecklich in meinen Ohren.
      Mein DB (inaktiv) ist randvoll mit Stempeln u Diensten, trotzdem finde ich den Artikel gut.. Weil im Leben alles zusammenhängt: die genannten Punkte plus Schulung, Umgebung, Erziehung, Ziele, etc etc… Nur wenn möglichst viele Zusammenhänge verstanden werden, ist eine vernünftige Lösung möglich. Ein eher unsanfter Artikel löst eher Diskussionen aus und zumindest ich lerne Argumente dazu, die nicht unbedingt meine Meinung stärken, aber eben echt und da sind.
      17 32 Melden
    • Arabra 10.07.2016 07:12
      Highlight @okay, sie waren vielleicht im Militär aber Ahnung haben sie trotzdem nicht. Wenn sie glauben, dass unsere jetzige Armee Kriege führen kann, glauben sie auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Unsere Amree ist nichts weiter als eine Know-How erhaltungs Armee und das ist gut so und hat seinen Preis. Kommen sie mir einfach nicht mit der Ausrede, unsere Armee würde keinen Krieg überstehen... Bis auf Napoleon haben wir alle überstanden. Die Ausrede Geld und Gold der Kriegsmacher können sie auch gleich vergessen, das kann ich auch mit einer Armee holen, dafür brauche ich keine EC Karte...
      3 2 Melden
    • okey 10.07.2016 09:39
      Highlight Naja das Problem ist falls uns einer unser Nachbaren angreift ist unsere Armee zu klein zum siegen. Wenn jemand vin weiterher angreift müssen sie zuerst durch unsere Nachbarländer und wir sollten dan besser da mithelfen. Und mit verlaub bei einem nächsten grösseren Angriff gibt es die Schweiz nicht mehr. Ausser ein paar tausend Mann in den Bergen ,wo sie dan langsam an armut und hunger sterben.
      2 1 Melden
  • TanookiStormtrooper 09.07.2016 19:51
    Highlight Ich bin für eine Dienstpflicht für Frauen!
    1. Ist Gleichberechtigung keine Einbahnstrasse.
    2. Wird die Armee wohl schneller abgeschafft, wenn auch die Frauen aus erster Hand erfahren, was für eine unglaubliche Zeitverschwendung diese Armee ist.
    154 22 Melden
    • Aussensicht 09.07.2016 22:31
      Highlight Ich habe noch nach der treffendsten Antwort gesucht, da habe ich gesehe, dass du sie bereits geschrieben hast. Thumbs up!
      22 1 Melden
  • Turi 09.07.2016 19:39
    Highlight Entweder Wehrpflicht für alle oder für niemanden. Alles andere ist feministische Rosinenpickerei.
    153 27 Melden
  • kuhrix 09.07.2016 19:37
    Highlight Dienstpflicht für alle, dafür die Wahl ob Militär, Zivilschutz oder Zivildienst. Somit hätten wir endlich Gleichberechtigung und das Militär müsste endlich mal ein paar alte Zöpfe abscheiden und attraktiver werden.
    157 17 Melden
  • xlt 09.07.2016 19:37
    Highlight Anzahl Argumente gegen die Gleichberechtigung bei der Dienstpflicht: 0. Komischer Text.
    198 15 Melden
  • Timä 09.07.2016 19:35
    Highlight Ich bin für gleichberechtigung auf allen Ebenen. Ob es jetzt Militärdienst ist oder nicht, ist mehr egal, aber wenn man gleichen Lohn hätte, dann wäre es richtig, wenn Frauen auch z.B. den Dienstersatz zahlen, sonst wäre der Lohn ja nicht mehr gleich.... Aber eben, Gleichberechtigung muss erstmal auf allen Ebenen durchgesetzt werden.
    5 Milliarden sind irgendwie 5% der jährlichen Ausgaben, für mich verkraftbar, wenn man bedenkt, dass bei vielen Umweltkatastrophen und anderen Anlässen deren Dienst gut verwenden kann.
    70 18 Melden
    • Turi 09.07.2016 19:42
      Highlight Timä, wer so argumentiert, betreibt egoistische feministische Klientelpolitik. Man könnte ja auch sagen: Gleiche Rechte erst für Frauen, wenn das AHV-Alter von Mann und Frau gleich ist. Aber so kommen wir nicht vorwärts mit Gleichberechtigung. Entweder wir wollen Gleichberechtigung, oder nicht. Halbe Gleichberechtigung gibts nämlich nicht.
      35 14 Melden
    • nick11 09.07.2016 23:44
      Highlight Es gibt auch keine "ganze" Gleichberechtigung. Das ginge nur, wenn Männer und Frauen gleich wären, körperlich wie auch geistig ;)
      10 4 Melden
  • Gabe 09.07.2016 19:25
    Highlight Diesen Artikel finde ich sehr gut geschrieben und genau auf den Punkt gebracht. 👌👍👍
    34 202 Melden
    • phreko 09.07.2016 19:49
      Highlight Haben wir denselben Artikel gelesen oder bloss unterschiedliche Ansprüche? Da kommen ja kaum Argumente hervor.
      96 10 Melden
  • äti 09.07.2016 19:15
    Highlight Feiner Artikel, danke!
    33 164 Melden
  • Maon 09.07.2016 19:12
    Highlight Die Armee soll freiwillig für alle werden. Die Mitgel können gekürzt werden, zahlen soll wer den Kindergarten für Erwachsene will. Vefändern an der Sicherheitslage wird es kaum was.
    Das ganze Geld das da rein gepumpt wird, sollte besser in Bildung investiert werden...
    28 50 Melden
    • henry_Boniface 09.07.2016 20:22
      Highlight Ach ja, in Lehrgänge der Kunstgeschichte oder für eine Ausbildung zum Dr. Seifenblase? Wie in der Armee, so wird auch im Bildungsbereich sehr viel heise Luft produziert.
      Zumindest Teile der Armee sind sehr professionell und in Krisensituationen von grosser Wichtigkeit für unser Land. Das heisst nicht, dass ich die Armee als notwendig betrachte. Die ganzen Aufgaben (+Verteidigung (Luft)
      +Unterstützung der zivilen Behörden
      +Friedensförderung im internationalen Rahmen
      ), können auch an zivile Stellen delegiert werden. Dies würde aber bedeuten mehr als 5 Mia. kosten (Verzicht auf das Milizsystem)
      40 7 Melden
    • Maon 09.07.2016 20:59
      Highlight Wenn wir zum Beispiel ins Baselbiet schauen, sehen wir dass es genug Bedarf an Geldern für die Bildung gibt. Nach Steuersenkungen wird nun bei der Bildung und dem öffentlichen Verkehr abgebaut, da man das laut Bürgerlichen anscheinend nicht braucht.
      10 10 Melden
    • henry_Boniface 09.07.2016 22:07
      Highlight Da stimme ich Ihnen zu, ein Abbau der Grundbildung und im ÖV`s zum Vorteil einiger weniger ist nicht zu akzeptabel. Und ich gehe mit Ihnen auch einig, dass die Bürgerliche Politik durch ihre rückwärts gewandte Denkweise grossen Schaden anrichtet. Jedoch muss auf eine Volkswirtschaftlich und auch Gesellschaftlich sinnvolle Verteilung der Bildungsgelder geachtet werden.

      Der Bereich Sicherheit (Vor allem in nicht militärischen Konflikten wie Brand, Atomar, Chemisch, Biologisch, Stromausfall, MANV, Erdbeben, Klima bzw. Wetterereignisse) muss jedoch isoliert betrachtet werden.
      3 0 Melden
  • Olafson 09.07.2016 19:09
    Highlight Die Frage: "Sollen Frauen ins Militär?" wurde mit: "Wir sollten das Militär abschaffen, wir brauchen Vaterschaftsurlaub, damit unsere Männer sozial besser integriert sind und nicht austicken" beantwortet. Bin selber Zivi (also kein Fan des Militärs) aber weshalb Frauen nicht mitmachen müssen, ist mir auch nach der Lektüre dieses Artikels rätselhaft.
    212 6 Melden
  • ThePower 09.07.2016 18:57
    Highlight Ist mir egal, von mir aus könnte man aber den Laden dichtmachen. Bin aber froh darüber, dass ich letztes Jahr 30 geworden bin und nur noch einmal Wehrpflichtersatz zahlen muss. Das gesparte Geld kann ich dann sinnvoller ausgeben, z.b für das Projekt "Kühlschränke für Inuits"😄Trotzdem noch zum Thema: Entweder Wehrpflicht für alle oder für niemanden, ganz klar. Diese Rosinenpickerei ist es was mich an den Feministinnen so nervt..
    69 20 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 18:55
    Highlight Mit Gleichberechtigung sollte man wo anders anfangen - z.b. bei den Löhnen. Oder dass Männer bei Scheidungen gleich behandelt werden. Da haben Väter ja immer das Nachsehen, von den Kosten ganz zu schweigen.

    Und an alle Patrioten hier: habt ihr wirklich das Gefühl, unser Armeeli könnte einem Feind, der die CH ernsthaft übernehmen will, die Stirn bieten? Wir fliegen ja nur zu Bürozeiten.

    Zudem finde ich die Armee einen Witz: schaut aktuelle Fotos in sozialen Medien an - alle Rekruten irgendwo am schlafen, chillen, sünnele - eben grüne Ferien. Die sollen uns schützen? Für 5mrd? ...ja moll.
    41 87 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 19:45
      Highlight Kann ich nur unterschreiben! :)
      18 39 Melden
    • Lümmel 09.07.2016 19:46
      Highlight Der einzige Witz ist, wenn man anhand Fotos in den sozialen Medien auf die Tätigkeiten der Armee schliesst. Ich hatte jedenfalls während meiner Dienstzeit nicht die Zeit während ernsten Übungen Fotos zu machen.
      44 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 20:55
      Highlight Und warum fliegt die Luftwaffe nur zu Bürozeiten? Genau, wegen den Linken, welche keine 24/7 Bereitschaft wollen...
      Der wichtige Teil der Armee sind nicht Panzer oder Abwehrraketen, es sind die Rettungs- und FU-Kräfte. Keine Institution kann so schnell so viele Truppen mobilisieren, welche euren Hintern im Falle einer Katastrophe (nicht Krieg) aus dem Dreck ziehen, wie die Armee.
      33 3 Melden
    • offspring 09.07.2016 21:13
      Highlight Dann ist deine Dienstzeit wohl schon lange her. Während den ernsten Übungen hat man als Soldat ja noch mehr Zeit als sonst Fotos zu schiessen...
      5 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 21:23
      Highlight Tja - heute geht's nur um Fame. Coole und krasse Bilder.

      99% sehen RS als willkommene Auszeit zum erholen und feiern.
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    • SemperFi 09.07.2016 23:49
      Highlight @Grumpy_af: Die einzige Daseins-Berechtigung für eine Armee ist die bewaffnete Verteidigung. Alles andere könnte man billiger haben. Und die Armee kann gar niemanden für den Katastrophenfall mobilisieren. Sie kann nur dienstleistende Truppen anders einsetzen. Die einzige Institution die eine nennenswerte Anzahl von Leuten in den Katastropheneinsatz bringen kann ist der Zivilschutz.
      4 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 02:11
      Highlight @SemperFi: Ich weiss was du meinst, aber mit mobilisieren habe ich nicht das Aufbieten der Reserve gemeint. Und das mit den Kosten lass ich stehen, ich habe da keinen Überblick. Trotzdem finde ich die Rettungstruppen enorm wichtig für unsere Armee.
      PS: ich gehöre nicht zu denen)
      3 1 Melden
    • Phipsli 10.07.2016 09:58
      Highlight @grumpy_af "warum fliegt die Luftwaffe nur zu Bürozeiten? Genau, wegen den Linken, welche" wenn etwas nicht funktioniert einfach den Linken die Schuld geben...und Katastrophen Schutz ist keine Kernaufgabe vom Militär, das braucht jedes Land ob mit oder ohne Armee.
      3 0 Melden
    • Kikan 10.07.2016 15:33
      Highlight @all comentators. Ferien? Chillen? Fotos machen? Absoluter bullshit. Ich jin zur Zeit in der RS und wir haben 1: absolutes Fotografie Verbot, 2. Von morgens bis Abends Kurse und Übungen, 3. Selten Pausen. Ich möchte mich nicht direkt in die Diskussion einbringen, da ich zu wehnig informiert bin über die Thematik aber wenn die RS als gechille bezeichnet wird muss ich einfach wiedersprechen.
      Danke für eure Aufmerksamkeit, ich hoffe dass ich euch beim diskutieren einen weiteren Einblick ins Militär geben konnte.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 17:50
      Highlight Würde gerne ein paar Fotos hier rein posten - aktuelle RS Fotos von "Bekannten" von mir - dann würde der Verfasser vom letzten Kommentar uralt aussehen. Aber würde dann die Privatsphäre von ihnen verletzen.

      Aber gib doch mal auf YouTube "swiss army" ein... eines der ersten Videos ist "Harlem Shake" aus einer Kaserne.

      Hatte vor 10 Jahren das Vergnügen - im Tessin liess ich es mir gut gehen. Nebenbei wurde mir noch LKW und schwere Töff Prüfung bezahlt - danke Steuerzahler.

      Armee ist für folgendes gut: Unwetter. Fertig.

      Und zum aufbauen von Schwing-Arenas oder sonst Festplätzen ist sie ok.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 19:53
      Highlight @Grande: Ich glaube dir sofort, dass Bekannte von dir nur Unfug treiben in der RS.
      3 1 Melden
  • July 09.07.2016 18:50
    Highlight Zu den Kommentaren hier: Frauen sollen also zusätzlich zu Karriere, Familie und niedrigerem Lohn auch noch Wehrdienst ableisten??? Gleichberechtigung sieht für mich anders aus.
    40 107 Melden
    • DerGrund 09.07.2016 19:49
      Highlight Machen Männer denn keine Karriere und haben sie keine Familie? Gerade der moderne, gleichgestellte Mann tut da genau so viel wie die Frau. Aber da kommen die Pseudogleichsteller dann schnell wieder mit dem Bild der Frau, die doch am Herd schon so viel zu tun hat.
      Ich stehe zu 100% hinter der Lohngleichheit aber sehe nicht, warum ich als Mann 3% meines Lohns als Wehrpflichtersatz abgeben oder ein Jahr Dienst leisten muss, weil ich eben ein Mann bin...
      65 13 Melden
    • phreko 09.07.2016 19:51
      Highlight Also unterstützt du das traditionelle Familienmodell, oder doch das moderne mit Karriere für die Frau?
      10 22 Melden
    • sowhat 10.07.2016 00:08
      Highlight @ Grund, das ist ja wohl der Joke des Jahrhunderts. Ja Männer haben neben ihrer Karriere auch eine Familie. Bei den Frauen ist es leider immer noch umgekehrt. Sie haben -wenn sie Glück haben- neben der Familie auch noch Karriere.
      Aus der Praxis: von restlos allen Kollegen die in unsrer Firma in den letzten 2 Jahren Kinder bekommen haben, haben ausschliesslich die Frauen ihr Pensum reduziert. Alle Männer sind wieder zu ihrem Vollzeitpensum zurück gekehrt.
      So sieht die Realität aus.
      9 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 13:51
      Highlight Sehe ich genau wie sowhat. "Wahre" Gleichstellung, welche hier des öfteren angesprochen wird, kann theoretisch nur dann erreicht werden, wenn entlöhnte und unentlöhnte (Familie/Pflege) Arbeit hälftig zwischen den Geschlechtern geteilt wird. Dazu müsste gemeinsame Elternzeit (mehr als 14 Wochen!) kommen. So könnten Lohngleichheit quasi erzwungen werden, da ja beide - Mann und Frau - die selben Ausfallzeiten haben. Dann spräche auch nichts gegen eine allgemeine Dienstpflicht.
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    • DerGrund 10.07.2016 17:46
      Highlight Ja dann versuch mal als Mann beim Arbeitgeber einfach so dein Pensum reduziert zu bekommen. Ist unter Umständen gar nicht so einfach. Und den Job verlieren möchte man ja nicht in dieser Situation. Dass das ganze überhaupt diskutiert werden muss ist absurd genug. Hier wird vom Staat zwischen Mann und Frau unterschieden, bei echter Gleichstellung wird NIRGENDS mehr unterschieden. Weder beim Lohn, noch beim Dienst, noch in der Karriere. Gleiche Rchte UND Pflichten für alle. Und würden denn besagte Frauen gerne Karriere machen? Z.T kommt es ja auch zu einer bewussten "Arbeitsteilung".
      0 0 Melden
  • DINIMAMIISCHNDUDE 09.07.2016 18:41
    Highlight Schön gesagt. Danke.
    13 64 Melden
  • rYtastiscH 09.07.2016 18:37
    Highlight Die Notwendigkeit einer Armee als nicht vorhanden zu bezeichnen halte ich, ohne selbst wirklich geopolitisch schlau zu sein, für etwas naiv. Über die Dimension lässt sich allerdings zurecht streiten. Was ist aber mit der Zivildienstpflicht? Wir sind uns da wohl einig, dass es eine gute Sache ist. Hier sehe ich absolut keinen Grund, warum Männer diese Pflicht besitzen und Frauen nicht! Wir streben Gleichberechtigung in allen Bereichen an - dafür bin ich - also müssen auch Pflichten und unliebsame Dinge (z.B. Rentenalter) für Mann und Frau gleich sein!
    85 5 Melden
  • jhuesser 09.07.2016 18:35
    Highlight Entweder Dienstpflicht für alles oder freiwillig für alle.
    54 6 Melden
  • Chihirovocale 09.07.2016 18:34
    Highlight Genau!!!
    Nur, eine allgemeine Dienstpflicht, fände ich gar nicht sooo blöd, mal abgesehen vom Militär.
    Und dass Männer genauso Anrecht auf einen nennenswerten Vaterschafturlaub haben sollte eigentlich längst klar sein. Solange die ältere Generation jedoch soviel Gewicht in der Mitbestimmung einer Zukunft hat, die sie nur noch marginal oder gar nicht mehr betrifft, kommen wir da wohl leider nicht weiter...
    24 7 Melden
    • sowhat 10.07.2016 00:12
      Highlight Sorry die ältere Generation ist die, die dafür gekämpft hat. Es sind die Jüngeren, die die alten Rollenbilder wieder reaktivieren.
      Für den Rest bin ich mit dir einverstanden.
      1 6 Melden
  • Max Havelaar 09.07.2016 18:34
    Highlight Gleichberechtigung heisst für mich nicht, dass Frauen ins Militär müssen. Gleichberechtigung heisst für mich, dass Männer auch nicht müssen ;-)
    54 29 Melden
    • kafi 09.07.2016 20:34
      Highlight Meine Worte.
      18 74 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 09.07.2016 21:02
      Highlight Das Militär wird benötigt und ist wichtig, daher sollte es auch für Frauen heissen: Ab ins Militär
      24 11 Melden
    • Max Havelaar 10.07.2016 13:54
      Highlight Das Militär in heutiger Form ist absolut lächerlich und eine Geldvernichtungsmaschine. Ausserdem sind Wehrpflicht und Militär zwei Paar Schuhe.
      3 1 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 10.07.2016 16:18
      Highlight Müssen wir diese Diskussion echt nochmals führen? Die Schweiz ist zur ständigen bewaffneten Neutralität von den Mächten im Wiener Kongress verpflichtet worden.

      Auch zur Wehrpflicht wiederhole ich mich nur ungern: "Sie ist meist für jene am nützlichsten die nicht gehen wollen"
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    • Max Havelaar 10.07.2016 16:52
      Highlight Teil 1 mag sein. Teil 2: So ein Quatsch 😂
      1 0 Melden
    • Max Havelaar 10.07.2016 16:55
      Highlight Als Kind hat man dich bestimmt auch ins Schwimmen geschickt, obwohl du lieber Fussball gespielt hättest. Du wolltest ja nicht gehen, aus Sicht deiner Eltern habe dir das aber gut getan. Nein, komm 😂
      1 0 Melden
  • dracului 09.07.2016 18:34
    Highlight Längerfristig kommen wir nicht um eine generelle Sozialdienstpflicht durch, da wir zu wenig Nachwuchs zur Pflege der zunehmenden Anzahl von Älteren haben und ausländische Zuwanderer nicht willkommen sind. Die Armee sollte kleiner, dafür massiv professioneller und moderner werden. Frauen müssen zuerst mal in allen anderen Bereichen die gleichen Rechte haben, dann kann von mir aus auch die Frauendienstpflicht diskutiert werden. Und ja, auch der Mann sollte mehr Rechte kriegen und am Familienleben teilnehmen dürfen und nicht alles der Frau überlassen müssen!
    33 23 Melden
    • kliby 09.07.2016 19:47
      Highlight "Frauen müssen zuerst mal in allen anderen Bereichen die gleichen Rechte haben, dann kann von mir aus auch die Frauendienstpflicht diskutiert werden."
      Quatsch. Gleichberechtigung ist keine Einbahnstrasse. Wer bei Wehrpflicht, Rentenalter oder Vaterschaftsurlaub kneift, zeigt seine wahre feministische männerfeindliche Gesinnung.
      35 22 Melden
  • herschweizer 09.07.2016 18:32
    Highlight Ach da geht es doch um Gleichberechtigung. Wenn wir schon kein Schwangerschaftsurlaub kriegen können Frauen doch auch Wehrpflichtersatz zahlen. Wir waren ja auch eins der letzten Laender die das Stimmrecht für Frauen einführte nun können wir Vorreiter der Frauenwehrpflicht sein
    25 13 Melden
  • Luca Brasi 09.07.2016 18:32
    Highlight Mich würde es noch interessieren wie die Autorin zu Zivildienst und Zivilschutz steht. Diese Organisationen leisten doch einen gesellschaftlichen Beitrag, indem junge Leute in Altersheimen aushelfen oder Übungen zum Schutz vor Naturkatastrophen, etc. ausgeführt werden.
    45 3 Melden
  • atomschlaf 09.07.2016 18:30
    Highlight Angesichts der Veränderung der Sicherheitslage in Europa in den letzten Jahren, verwundert es mich doch sehr, dass es immer noch Leute gibt, die glauben, die Armee sei gänzlich überflüssig.
    Über Form, Organisation und Grösse der Armee kann man zweifellos diskutieren. Aber gänzlich abschaffen? Da muss man schon in einer arg abgeschotteten Realitätsferne leben.
    85 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 18:13
    Highlight Wie ich das interpretiere sind sie gegen das Miliär an sich... Nun gut, man stelle sich vor die Schweiz besitzt keine Militärtruppen. Was würde andere Länder daran hindern uns zu überrennen, garnix. Ich bin für das Militär, weil sie nicht nur Schutz bietet sondern auch Hilfe bei Krisen. Frauen sollten dieser Truppe auch dazugehören, das wäre nicht nur Gleichberechtigung sondern auch eine vergrösserung der Hilfskräfte.
    133 73 Melden
    • 2sel 09.07.2016 18:30
      Highlight "Was würde andere Länder daran hindern uns zu überrennen, garnix."
      "garnix" trifft es, inklusive unser Militär....
      16 33 Melden
    • Simon Kopp 09.07.2016 18:40
      Highlight Und wer bitte schön, hätte Interesse dran einen Krieg mit der Schweiz zu beginnen und sie anzugreifen? Und du glaubst ernsthaft, dass das unseren umliegenden Staaten vollkommen egal ist? Die Zeiten sind vorbei! Wir leben nicht mehr im Mittelalter!!! Oder warum greift denn sonst keiner Lichtenstein an? Die haben ja auch keine eigene Armee! Und genau so keine Bodenschätze wie die Schweiz. Wenn, dann ist das Schlachtfeld der Zukunft im Web. Wirtschaftsspionage und so weiter. Doch kein Staat ist so blöd in der Mitte von Europa einen krieg zu beginnen! Paranoide Militärfanatiker..
      26 32 Melden
    • rauchfrei 09.07.2016 18:54
      Highlight Ganz ehrlich: wenn andere Länder wie Deutschland, Frankreich oder Italien die Schweiz “überrennen“ wollten, dann könnte sie das einfach machen. Wie man in Syrien u.a. sieht, könnte selbst die USA uns militärisch angreifen, ohne überhaupt nur einen Fuss in die Schweiz zu setzen. In wie weit dort junge Männer zwischen 18 und 30 Jahren mit wenigen Wochen Militärerfahrung hilfreich sein sollen, müssen Sie mal erklären.. Nein, RS und WK sind vorsinnflutliche Dinosaurier, die viel kosten und praktisch nichts bringen. Aber sparen wir doch lieber weiter an Bildung und im Sozialwesen!
      27 16 Melden
    • SuicidalSheep 09.07.2016 18:59
      Highlight Folgende Länder haben auch keine Armee, und werden auch nicht überrant...

      Andorra, Costa Rica, Dominica, Grenada, Island, Kiribati, Liechtenstein, Marshallinseln, Mauritius, Micronesien, Monaco, Nauru, Panama, Palau, Salomonen, Samoa, San Marino, St. Lucia, St. Vincent, Tavulu, Vanuatu.

      Selbst Japan hat nur ein Heer von 241.000 Soldaten, was umgerechnet auf die Bevölkerung fast nichts ist.
      27 19 Melden
    • Maon 09.07.2016 19:09
      Highlight Ja als würde unsere Armee irgendjemanden an einer invasion der Schweiz schützen können. Vieleicht gehen Liechtenstein, aber sicher nicht gehen irgendwen sonst...
      20 14 Melden
    • jones 09.07.2016 19:29
      Highlight Garnix. Ausser vielleicht der EU, der UNO, der NATO, der USA, jeder souveräne Staat, jeder Staat mit bedeutenden Anlagen bei uns und so weiter... Gibt entmilitarisierte Staaten, welche trotzdem nicht "überannt" wurden. Wichtig ist, dass die sozialen Sektoren, der Katastrophenschutz, die Polizei und die digitale Verteidigung des Landes weitergeführt/ausgebaut werden - aber dafür braucht es nicht die Duro-fahrende "So und jetzt alle Munition noch verballern, damit wir nächstes Jahr wieder so viel bekommen"-Truppen. Pro Zivildienst, gegen überdimensionierte Materialschlachten.
      25 7 Melden
    • Sir Jonathan Ive 09.07.2016 19:32
      Highlight Wieso sollte man Gleichberechtigung so anstreben, dass der Privilegierte sein Privileg aufgeben muss, wenn es genauso gut gehen würde, den weniger Privilegierten dasselbe Privileg zu lassen?
      Das müssten Sie mir erklären.

      Und: Was hindert andere Länder daran uns jetzt zu überrennen?
      Sie wissen unsere Nachbarn sind immer noch Frankreich, Deutschland, Östereich, Liechtenstein und Italien.
      Welches von diesen Ländern würde uns überfallen ohne, dass die anderen uns unterstützen würden?
      Und welches Land von aussen würde uns überfallen ohne dass unsere Nachbarn uns helfen würden?
      17 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 20:50
      Highlight Etwas ist immer besser als garnichts. Seht es ein, man weiss nie was passieren wird. Wenn ihr schon so denkt dann sollten auch gleich alle Armeen aufgelöst werden so würde es euch ja passen! Aber dann wenn dann jemand kommt seid ihr die ersten die schreien "wo ist die Armee"
      8 11 Melden
    • SuicidalSheep 09.07.2016 22:55
      Highlight B.K. Du klingst grad heftig nach SVP Fanboy. Die kloppen auch immer Sprüche wie "Kommt dann ja nicht angerannt, wenn..."

      Die heutige Gefahr geht von Terror und Cyberattacken aus, und da nützt dir das Panzerfahren einen feuchten Dreck. Der Kalte Krieg ist vorbei.

      Militär nein, Zivilschutz ja. Die machen wenigstens was sinnvolles.
      10 5 Melden
    • jones 09.07.2016 23:07
      Highlight Warum haben eigentlich Armeebefürworter und Verschwörungstheoretiker so oft die selben Floskeln? Diese "seid ihr die Ersten, die ... schreien" Geschichte macht in keinem Anwendungsfall Sinn oder ist von irgendwelcher argumentatorischen Relevanz. Genau wie die Aussage, dass wir alle Armeen gänzlich abschaffen wollen. Eifach öpis... Was kommt als nächstes? "Du wirst schon noch sehen", "Wenn es dann losgeht", "unsichere Zeiten", "destabilisieren Obama/Merkel/Putin"? Komm, lass mein Bullshit-Bingo nicht hängen!
      7 4 Melden
  • Greet 09.07.2016 18:12
    Highlight Ob man die Armee abschaffen will oder nicht hat doch nichts mit Gleichstellung zu tun.
    Entweder gilt Wehrpflicht für Männer und Frauen, oder für niemanden. Alles andere ist Diskriminierung und Rosinenpickerei.
    236 18 Melden
    • SuicidalSheep 09.07.2016 19:00
      Highlight In ihrem Beitrag geht es auch eher um die Abschaffung der Dienstpflicht als um die Gleichberechtigung. Aber ich stimme Dir überein.
      22 0 Melden
    • äti 09.07.2016 19:08
      Highlight Wie ist's denn heute? Sie meinen demnach für "niemanden"?
      3 26 Melden
    • Sir Jonathan Ive 09.07.2016 19:32
      Highlight Genau. Frau Freitag spricht sich gegen die Wehrpflicht aus.
      20 4 Melden
    • kafi 09.07.2016 20:37
      Highlight Genau.
      10 38 Melden
  • StealthPanda 09.07.2016 18:11
    Highlight Mit der Armee verhält es sich wie mit Versicherungen. Niemand bezahlt sie gerne aber jeder ist froh dass er sie hat wenn was passiert.
    131 33 Melden
    • E7#9 09.07.2016 18:34
      Highlight Ich würde sogar noch etwas weiter gehen und sagen, dass diese Versicherung in Form einer eigenen Armee auch ohne Ernstfall einen Nutzen mit sich bringt. Nicht zuletzt auch für die Gesamteinschätzung zum Wirtschaftsstandort. 5 Mia. sind nicht sooo viel, dafür dass wir nicht total "füdliblutt" dastehen.

      Bin aber für eine komplette Neuausrichtung und mehr Effizienz.
      23 5 Melden
    • 2sel 09.07.2016 18:44
      Highlight Der Vergleich hinkt etwas. Ich kann mir Versicherungen frei auswählen und das bezahlen was ich will / brauche. Beim Militär bezahlt ich über die Steuern, egal ob ich will oder nicht. Und wieviel mal in den letzten 30 Jahren hatte die Armee denn einen "wirklichen" (militärischen) Ernsteinsarz?
      4 21 Melden
    • Sir Jonathan Ive 09.07.2016 19:34
      Highlight Was meinst du mit "was"?
      Keines unserer Nachbahrländer würde uns überfallen und selbst wenn, würden alle anderen Nachbarländer uns unterstützen. Die Schweiz ist von einem Ring aus Verbündeten umgeben.
      Wenn man ein Land mit schlaffer Arme einfach überfallen könnte, hätten wir längst den Kanton Liechtenstein...
      13 12 Melden
    • StealthPanda 10.07.2016 06:29
      Highlight Wunderschönen Guten morgen zusammen =) Falls Rechtsschreibfehler...ich bin noch ein wenig betrunken und gerade nach Hause gekommen....

      @2sel Ich verstehe deinen Grundgedanken und trotzdem muss ich sagen...auch du hast nicht jeden Monat einen Versicherungsfall...also bezahlst auch du FALLS etwas passiert. z.b Krankenkasse bezahlst du jeden Monat weil das Gesetz eine Grundversicherung vorschreibt...trotdem gehst du nicht jeden Monat zum Arzt.

      @ Sir Jonathan Ive...Natürlich überfallen unsere Nachbarländer uns nicht... aber was wenn die Nachbarländer... die Russen z.B nicht Aufhalten können?

      4 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.07.2016 13:59
      Highlight Dann kann es die schweizer Armee auch nicht. Wir sind nicht das kleine gallische Dorf, dass sich alleine gegen die Angreifer wehren kann.
      0 0 Melden
    • StealthPanda 10.07.2016 16:57
      Highlight Und dann einfach Aufgeben und das Land überlassen? Der sinn er Armee ist nicht in jedem fall den Krieg zu Gewinnen sondern auch ein mittel der Zivilbevölkerung genug Zeit zu verschaffen zur Flucht. Zudem bezweifle ich das Soldaten von fremden Ländern sich erfreuen wenn wir sagen: Wir wollen keine Armee. Bitte liebes Nachbarland könnten sich deine Einwohner für uns Opfern?
      1 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 11.07.2016 10:18
      Highlight Es geht ja auch nicht darum, dass die Nachbarländer und retten, sondern, dass diese ja auch angegriffen würden. Oder denkst du Russland denkt sich: "Wir könnten doch die Schweiz anektieren. Deutschland und Östereich lassen uns bestimmt einfach durch ihre Länder hindurch marschieren."
      0 0 Melden
  • Geschichtsschreiber 09.07.2016 18:09
    Highlight Es ist natürlich einfach der Armee immer weniger Mittel zur Verfügung zu stellen und dann anschliessend über die materiellen Mängel zu klagen!
    Ich bin mir sicher: Jene, die für die Abschaffung der Armee sind, werden die ersten sein, die nach Hilfe rufen.
    103 83 Melden
    • saco97 09.07.2016 18:25
      Highlight Die Armee hat nicht weniger Mittel, die Armee hat mehr Mittel, als dass sie ausgeben kann. Daran kann es also nicht liegen.
      65 53 Melden
    • der Denker 09.07.2016 18:40
      Highlight @saco97
      Die Armee hat erst seit kurzem mehr Geld. Da müssen Sie zuerst mal rausfinden was am dringensten erledigt werden muss. Dass braucht Zeit und es ist immer noch zu wenig Geld da. Sie sind so wie ich dies sehe nocht in der Armee sonst wüssten Sie was alles fehlt.
      9 7 Melden
    • Maett 09.07.2016 18:44
      Highlight @saco97: was das Verbrauchsmaterial betrifft mag Ihre Aussage stimmen, aber an Infrastruktur und bei grösseren Anschaffungen sowie auch beim Bestand wird immer stärker eingespart.

      Man bedenke wie gross unsere Luftwaffe mal war (als noch das volle F5-Kontingent zur Verfügung stand), und wie sie heute aussieht.
      14 0 Melden
    • The Destiny 09.07.2016 18:50
      Highlight @saco97, ja weil der gripen abgelehnt wurde... ist dessen budget momenat überschüssig...
      6 2 Melden
    • phreko 09.07.2016 20:01
      Highlight @chef4: Es gibt haufenweise harte Kerle die nicht ins Militär wollen. Und falls dir Schweiz je in einen Krieg hineingezogen wird, bleiben ihr zur Verteidigung gegen eine grosse Armee sovieso bloss Guerilla Methoden. Dafür bringt uns die aktuelle Militärausbildung kaum was, jedoch schlaue Köpfchen und cojones, was nichts mit Uniform zu tun hat...
      5 12 Melden
    • Gaspadin 09.07.2016 23:00
      Highlight @phreko: Wieso komnte dann die weltgrösste, weltbeste Armee weder den Irak noch das Drittweltland Afghanistan erobern?
      Unterschätze nicht die Kampfkraft der Schweiz! Es gibt nachwievor nur wenige Länder, die mehr Soldaten je Quadratkilometer Landesfläche haben, oder für Hunderttausende zusätzlicher Soldaten Helme, Gewehre, und andere Waffensysteme Waffen vorrätig haben. Der Sollbestand wurde drastisch reduziert, aber viele Gerätschaften wurden eingemottet und weder verkauft noch zerstört, von Hangranaten bis Panzern und Flugzeugen.
      6 0 Melden
    • Maett 10.07.2016 01:08
      Highlight @phreko: Guerilla-Methoden wären das letzte Mittel, aber mit der konventionellen Armee ist das Risiko klein, überhaupt in einen Konflikt hingezogen zu werden (einfach weil wir eine Armee haben), und selbst wenn: unterschätzen Sie sie nicht. Sie hat so ihre Probleme, aber das ist eben nicht nur bei uns so.

      Auch in einem konventionellen Krieg könnten wir ganz gut standhalten, wenn man davon ausgeht, dass keine Nuklearwaffen eingesetzt werden oder man nicht gegen vereinigte NATO und damit die USA kämpfen müsste.
      5 0 Melden
  • freddy.k 09.07.2016 18:08
    Highlight In der Armee läuft sicher vieles nicht richtig und es bräuchte Änderungen. Aber die komplette Armee abzuschaffen ist einfach nur lächerlich. Es gibt wohl kaum jemanden der daran glaubt, dass wir von einer Nation direkt angegriffen werden. Aber man darf nicht vergessen, dass die Armee ein Pool an Leuten beinhaltet, die jederzeit und in kürzester Zeit abrufbar sind. So kann bei bei Naturkatastrophen geholfen werden oder die Polizei und GWK unterstützt werden.
    121 23 Melden
    • ybfreak 09.07.2016 18:16
      Highlight Bei der Hilfe für Naturkatastrophen ist aber keine Ausbildung am Sturmgewehr oder Panzerfahrer notwendig. Militär abschaffen nein, aber umstrukturieren unbedingt. Denn heutigen Aufgaben entsprechend angepasst.
      72 35 Melden
    • StefanZaugg 09.07.2016 18:33
      Highlight @ybfreak: da die Anpassung und Ausbildung sehr lange dauert, sollte die Armee nicht nur auf heutige, sondern auch auf zukünfitige Aufgaben angepasst werden. Und wie sieht die Zukunft aus? Nie mehr Krieg in Europa für die nächsten 100 Jahre? Keine grösseren Katastrophen, Aufstände etc.?
      10 3 Melden
    • cassio77 09.07.2016 18:35
      Highlight Für Naturkatastrophen braucht's aber auch keine Armee im klassischen Sinne. Auch hier braucht's eine Änderung, aber beim Zivilschutzdienst. Dieser müsste professionalisiert und "intelligenziert" werden. Kein Stiefkind der Armee mehr, ein eigenständiges, selbstbewussteres Wesen. Aber das VBS glänzt noch immer mit Strategie- und Konzeptionslosigkeit. Wofür Frauen aufbieten, wenn bereits heute Zeit "verlölet" und Munition verpulvert werden, anstatt zuerst einmal die Organisation anhand der Aufgaben aufzustellen und dann den Bedarf an Headpower zu ermitteln.
      9 7 Melden
    • Simon Kopp 09.07.2016 18:51
      Highlight Nur für den Katastrophenschutz brauchen wir keine Armee. Für etwas giebts schliesslich auch noch den Zivilschutz. Soll der halt entsprechend mit Maschinen und Fahrzeugen ausgerüstet werden!
      Und für die anderen angesprochenen Tätigkeitsbereiche eignet sich definitiv eine kleinere, aber dafür besser ausgebildete Armee; Stichwort Berufsarmee.
      In Moment haben wir vorallem einen aufgeblähten, schlecht organisierten Larifari-Verein der auch nicht gerade durch Qualität hervorsticht. Weniger ist manchmal eben wirklich mehr!
      Doch das intressiert keinen: entweder ganz weg, oder alles so lassen.. Toll!
      6 9 Melden
    • Gaspadin 09.07.2016 19:32
      Highlight @ybfreak: Doch. In extremen Notlagen, nicht nur aber auch durch Naturkatastrophen ausgelöst, muss die Armee eingesetzt werden, um zivile Einrichtungen (a priori Wasser- / Energie- / Lebensmittelversorgung) vor Plünderung und Sabotage zu schützen. Da sind Panzer und Gewehre durchaus nützlich.
      Eine Armee ist wie eine Krankenversicherung: Man hat sie, obschon man sie lieber niemals nötig hat, aber genau weiss, dass wenn man sie doch braucht, sie einen vor dem Ruin bewahrt.
      13 3 Melden
    • Bowell 09.07.2016 20:22
      Highlight Die Armee besteht ja heute schon zu einem Grossteil aus Logistik und Rettungstruppen. Ein verschwindend kleiner Teil gehört zur Infanterie oder kämpfenden Truppen per se. Aber das weiss hier scheinbar niemand, bzw. will niemand wissen...
      15 1 Melden
  • Bluetooth 09.07.2016 18:08
    Highlight Frauen ins Militär zu zwingen ist genau so dämlich, wie alle Männerlöhne zu senken, damit sie gleich viel wie Frauen verdienen: Einfach nur kontraproduktiv! Gibt es überhaupt ein objektives Argument dafür? Hat es überhaupt ein Nutzen ausser den Gerechtigkeitssinn mancher sich imner gerne als benachteiligt Sehende kurzfristig zu stillen. Weder braucht unser Militär und Zivildienst mehr Leute, noch hat man die Infrastruktur und das Geld dafür.
    36 58 Melden
    • Greet 09.07.2016 18:15
      Highlight Es ist egal, ob wir die Löhne senken oder anheben. Es ist egal ob wir die Armee abschaffen oder beibehalten. Frauen wie Männer sollen in jedem Fall dieselben Pflichten und Rechte haben.
      65 4 Melden
    • Süffu 09.07.2016 18:43
      Highlight Finanziell natürlich höchstinteressant, da dann sehr viele Leute Wehrpflichtersatz zahlen müssen...
      9 1 Melden
  • Stachanowist 09.07.2016 18:07
    Highlight "Allein im Jahr 2015 setzte die Schweiz mit Waffenexporten 370 Millionen USD um. Um die Flüchtlinge, die die von uns alimentierten Konflikte hervorbringen, möchten wir uns dann aber doch nicht kümmern."

    Polemische Aussage. Die Schweiz hat 2015 viermal mehr für Flüchtlinge ausgegeben als die Rüstungsexporte im *Umsatz* betragen haben (1.2Mia). Für 2018 rechnet der Bundesrat mit einer Erhöhung der Asylausgaben auf 2.4mia. Sich "nicht um Flüchtlinge kümmern" wollen sieht meines Erachtens anders aus.
    156 20 Melden
  • koks 09.07.2016 18:07
    Highlight Ja, Männer sollen einen Vaterschaftsurlaub erhalten.
    Und Frauen sollen ins Militär müssen.
    Diese alten Diskriminierungszöpfe gehören abgeschnitten.
    131 23 Melden
    • Schlumpfinchen 09.07.2016 18:29
      Highlight Vaterschaftsurlaub finde ich gut, erstens soll der Vater auch etwas von seinen Baby haben und zweitens könnte man eine der doofen Anti-Lohngleichheits-Argumente endlich komplett beerdigen, da Männer dann auch ausfallen wenn sie Kinder kriegen.
      Anstatt dass Frauen ins Militär müssen, wäre es besser, wenn Männer ins Militär dürften.
      13 2 Melden
    • Maett 09.07.2016 18:50
      Highlight @koks: ich will nicht aufgezwungenen Vaterschaftsurlaub, mich nervt das schon, dass ich wegen irgendwelchen staatlich verordneten Regeln die Mittagpause einhalten muss, und deswegen jeden Tag länger bleiben muss, was Diebstahl meiner Freizeit ist.

      Beim Vaterschaftsurlaub hat es zwar andere Gründe: bei der Ankündigung Vater zu werden, würde ich einfach aussortiert (mehr als zwei Wochen Absenz gehen einfach nicht). Wieso die Wirtschaft überhaupt für Nachwuchs der MA aufkommen muss, hab ich sowieso noch nie verstanden.

      Falls ich mal Vater werde, ist mir das durchaus unbezahlten Urlaub wert.
      10 13 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 18:07
    Highlight schön und gut, aber Du wirst ein Lebenlang gegen eine Wand laufen. Das Militär wird nie und nimmer abgeschaft. Lieber sich Gedanken machen, wie wir Frauen besser ins Militär integrieren können und wie es machbar ist, das auch Frauen trotz Wehrdienst Karriere oder Familie unter einen Hut bringen.
    82 9 Melden
    • kafi 09.07.2016 20:42
      Highlight So wie das Bankgeheimnis nie und nimmer abgeschafft wird?
      6 44 Melden
    • bernd 10.07.2016 11:27
      Highlight Schon wieder so eine an den Haaren herbeigezogene Verbindung! Das Bankgeheimnis war so etwas wie ein Geschäftsmodell. Die Armee ist eine staatliche Institution mit dem Auftrag das Land zu beschützen. Das sind, völlig unabhängig davon, wie die Armee diesen Auftrag erfüllt, komplett unterschiedliche Dinge, die absolut nichts miteinander zu tun haben.
      2 0 Melden
  • lemeforpresident 09.07.2016 18:06
    Highlight NEF! Kafi, es der Vaterschaftsurlaub hat damit gar nichts zu tun, es geht um den Grundsatz der Gleichberechtigung im Sinne einer Dienstpflicht, nicht um die Diskussion Dienstpflicht vs. Wehrdienstpflicht!
    100 6 Melden
    • rauchfrei 09.07.2016 18:59
      Highlight Ich finde, sie verbindet das schon richtig. Man kann ja dort einen “Gleichberechtigungsdeal“ machen: in dem Moment, in dem Männer biologisch Kinder bekommen (also ähnlich lang im Beruf ausfallen wie Frauen), müssen die Frauen ins Militär! Dann hätten wir bezüglich Arbeitsausfall auch vollkommene Gleichberechtigung! Ich fände das (als Mann) nur fair...
      8 15 Melden
    • lemeforpresident 10.07.2016 18:49
      Highlight Halt, Rauchfrei, im Gegensatz zur Dienstpflicht ist das Kinderkriegen fakultativ. Demzufolge ist Ihr Vorschlag untragbar und ein weiterer Schritt in Richtung «Einbahngleichberechtigung»!
      0 0 Melden
  • Lami23 09.07.2016 18:05
    Highlight Wie wahr.
    18 74 Melden
  • Klaus K. 09.07.2016 18:04
    Highlight "Ich bin gegen Lohngleichheit bei der öffentlichen Hand, weil wir eh zu viele Beamten haben. Besser den Staat etwas verschlanken"

    "Ich bin gegen mehr Frauen in der Chefetage von börsenkotierten Firmen, weil die Chefetage eh nur Aktionäre und Angestellte abzockt"

    "Ich bin gegen Gleichstellung von Frau und Mann in der Armee, weil ich die Armee doof finde"

    Ich finde solche Argumente gegen die Gleichstellung überzeugen nicht wirklich. Versuchs doch nochmal, Kafi. Das kannst du besser.
    154 14 Melden
  • SeKu 09.07.2016 18:03
    Highlight Wegen solcher Einweg-"Gleichberechtigung" ("Dieses Streben nach Gleichberechtigung zielt in die exakt falsche Richtung", "besser Gleichstellung dahingehend fördern") haben immer mehr genug von sogenannter "Gleichberechtigung".
    Nicht mal der offensichtliche Gegenvorschalg, die Wehrpflichtaufhebung für Männer, wird im Text gefordert, obwohl das die einzige richtige Folgerung der Anti-Armee-Argumentation im Text gewesen wäre. Das einzig wichtige für die Autorin scheint zu sein, dass Frauen keine Wehrpflicht bekommen. Dazu werden sogar Nebelpetarden total ohne Bezug zur Wehrpflicht gezündet.
    115 1 Melden
    • kafi 09.07.2016 20:43
      Highlight Nein. Ich bin für die Abschaffung der Wehrpflicht, indem ich gegen die Armee bin. Da soll keiner mehr hin müssen. Weder Mann noch Frau.
      4 41 Melden
    • goschi 09.07.2016 22:15
      Highlight @kafi und dann tanzen wir alle ganz fest Ringelrei und pusten in die Hände und dann wird die ganze Welt gleich friedlich?

      Pazifismus ist ja ok, aber er sollte realitätsbezogen sein, unser Sicherheitsumfeld hat sich in den letzten jahren signifikant verschlechtert, nicht verbessert (und das nicht, weil wir Waffen verkauft haben, da ist kein kausaler zusammenhang erwiesen), eine Armee ist ein garant für Sicherheit.
      Oder kündigen sie auch die Brandschutzversicherung und bauen die Feuerwehr ab, wenn in den Nachbarorten ein Brandstifter umgeht?
      22 2 Melden
  • Dave__ 09.07.2016 18:01
    Highlight Ich bin auch kein Fan der Schweizer Armee. Trotzdem hat sie eine Daseinsberechtigung, vor allem wenn sie sich von der erwähnten Panzer-Armee zu einer modernen mit digitalem Verständnis wandelt.
    Was ich jedoch begrüssen würde, wäre eine Dienstpflicht für alle, wo Zivildienst/Militär/Zivilschutz gleichgestellt sind und diese auch sinnvoll eingesetzt werden. Vor allem der Zivildienst hätte Potential eine riesige Bereicherung für dies Gesellschaft zu sein.

    Gleichzeitig müsste natürlich der Vaterschaftsurlaub ebenfalls ausgebaut werden.
    90 1 Melden
  • Gudench Barblan 09.07.2016 18:00
    Highlight Meiner meinung nach versuchst du lediglich zu rechtfertigen das Frauen nicht ins militär müssen. Das einzige argument das du dagegen erwähnt hast ist das männer lediglich einen tag dienstfrei bei der geburt erhalten. Aber wieviele männer bekommen ihr kind schon im militärdienst. Gleichberechtigung ist, wenn männer und frauen die gleichen rechte und pflichten haben einschliesslich des militärdienstes! Hohe rüstungsausgaben, falsche investitionen und burnouts bei managern haben nichts mit dem thema werdienstpflicht für alle nicht zu tun und gehören hier nicht hin. Ja das militär ist veraltet

    76 3 Melden
  • The Destiny 09.07.2016 17:55
    Highlight Das musst du mir erklären "Lieber Milliarden in die Armee investieren, die ihre Panzer nicht mehr findet"
    dem anderen stimm ich bei, das bodluv projekt is für die Katze.

    Nicht mal hohe Militärs** glauben noch daran, dass eine Panzer armee wichtig ist, noch dass sich damit Kriege gewinnen lassen werden (Von unserem Standpunkt aus gesehen).
    26 6 Melden
    • StefanZaugg 09.07.2016 18:27
      Highlight Ich bin fast schon sicher, dass das BODLUV Projekt genau so übernommen wird, wie vor dem Stopp geplant wurde. Die meisten Einwände haben sich bei genauem Hinschauen in Luft aufgelöst ("funktioniert im Regen nicht")
      6 1 Melden
    • saco97 09.07.2016 18:28
      Highlight Trotzdem wäre es toll, wenn die Armee ein Inventar führen würde und wüsste, was wo ist. Ob das Zeug benötigt wird oder nicht, ist dabei irrelevant.
      3 2 Melden
    • genoni 09.07.2016 18:32
      Highlight Sie meint diese glorreiche Geschichte: http://www.nzz.ch/maurers-schimmelnde-panzer-1.8120259
      2 2 Melden
  • E7#9 09.07.2016 17:55
    Highlight Natürlich gibt es keine 100%ige Sicherheit. Die bringt aber ein Kondom auch nicht, und trotzdem ist der Nutzen keine Illusion. Ich glaube eher nicht, dass sich die Schweiz in naher oder auch ferner Zukunft in einen Artilleriekrieg verwickeln wird. Aber zukünftige (und aktuelle) Bedrohungen können wir nicht ignorieren, die ins Aufgabengebiet des Militärs fallen. Von dem her muss sich die Armee einfach neu ausrichten. Ich denke da u.A. an einen starken militärischen Geheimdienst.
    45 6 Melden
    • falk__ 09.07.2016 18:33
      Highlight Was ist für dich ein starker militärischer Geheimdienst?
      CIA-Style? Überwachung à la NSA?
      2 7 Melden
    • Tagfrei 09.07.2016 19:06
      Highlight Großartiges Bild! Damit holt man Punke. Die Armee, das Kondom der Schweiz (Nicht wirklich sicher aber Notwendig). Wir wollen ja nicht schwanger werden von jemand bösen da draußen.
      7 3 Melden
    • E7#9 09.07.2016 20:37
      Highlight Terror ist eine der aktuellen Bedrohungen. Ein funktionierender (aber nicht zweckentfremdeter) Nachrichtendienst könnte am ehesten noch einen Anschlag verhindern. Terroristen haben momentan ein leichtes Spiel und wir müssen tatsächlich blind auf CIA und Co. vertrauen. Was gibt es also für Alternativen? Etwa die Infanterie? Oder einfach nichts tun und hoffen?

      Das Kondom war ein Beispiel. Keine 100%ige Sicherheit, trotzdem ist der Schutz keine Illusion, wie Kafi es beschreibt. Und ja, im übertragenen Sinne ist es so, dass wir im Ernstfall nicht ungeschützt infiziert werden wollen.
      5 1 Melden
  • TheCloud 09.07.2016 17:49
    Highlight Eigentlich eine gute Idee freiwilliger Wehrdienst für die Frauen einzuführen. Wegen der Geschlechterdiskriminierung muss er anschliessend auch für die Männer freiwillig werden.
    19 28 Melden
    • The Destiny 09.07.2016 18:08
      Highlight @TheCloud, ist für Frauen bereits Freiwillig...
      35 0 Melden
    • TheCloud 09.07.2016 20:11
      Highlight Wusste gar nicht, dass es das gibt, sorry Destiny, dann muss nur noch die Diskriminierung der Männer aufhören und alle sind glücklich und zufrieden.
      7 1 Melden
  • Gaspadin 09.07.2016 17:48
    Highlight 250 Tage Vaterschaftsurlaub für einen einfache Vater und wesentlich mehr für jene Väter die weitermachen, statt dem bisherigen Wehrdienst. Ist das die Idee? - Dann wäre ich voll und ganz einverstanden.
    Dass die Frauen keinen Wehrdienst leisten sollen, weil es sowieso keine Armee brauche, zielt am Thema vorbei.
    Schade bleibt die Frage nach der Gleichstellung der Geschlechter unberührt. Warum die Frauen keinen Wehrdienst leisten sollen, bleibt eigentlich unbeantwortet - Schade, sehr sogar.
    49 8 Melden
  • PeterLustig 09.07.2016 17:47
    Highlight Holt das Popcorn, schenkt euch Cola ein und setzt euch auf die Campingstühle. Diese Kommentare werden amüsant sein!
    70 8 Melden
    • sarali12 09.07.2016 18:05
      Highlight Hahahah war auch mein erster Gedanke! Wirklich lustig, Peter Lustig :-D
      20 5 Melden
    • Fräulein Fensterplatz 09.07.2016 18:19
      Highlight Bi scho parat :)
      10 3 Melden
    • Greet 09.07.2016 18:26
      Highlight Peter Lustig
      ich finde die Argumente in den Kommentaren zum Teil wesentlich stichhaltiger als im Beitrag von Kafi. Finde die Art wie du die Kommentare ins Lächerliche ziehst etwas schwach.
      16 5 Melden
    • PeterLustig 10.07.2016 09:33
      Highlight @Greet Die Kommentare und ihre Argumente an sich ziehe ich nicht ins Lächerliche. Es ist eher das Internet-Drama das unterhaltsam ist. Denn wer mag schon nicht ein bisschen Drama? Und ja, in den Kommentaren kommen viele Meinungen/Argumente zusammen, manche besser als andere. Doch manchmal ist es eben gesünder für die Seele wenn man sich einfach zurücklehnt und die Show geniesst als wenn man sich in Diskussionen hineinsteigert.
      3 0 Melden
  • paper 09.07.2016 17:46
    Highlight Naja siehs mal so, wenn die Wehrpflicht für Frauen eingeführt wird, geht es noch rund 2 Jahre und dann wird die Wehrpflicht ganz abgeschafft. Dann sehen nämlich auch die Frauen ein wie doof das ist und die Abschaffung der Wehrpflicht ist endlich mehrheitsfähig.
    47 25 Melden
  • mad_aleister 09.07.2016 17:44
    Highlight Als ich die Push-Up Nachricht las, dachte "Nein, bitte nicht so ein Alice-Schwarzer-Beitrag... Habe mich getoschen, danke für den guten Kommentar!

    Das Militär hat noch ganz andere Mängel: Unsicher Funksysteme, die bei Nebel nicht funktionieren, veraltete Fahrzeuge, die Unmengen an fossilen Ressourcen verbrauchen, ICS-Anzüge die im ernstfall nur halbbatzig funktionieren... Und so weiter.

    Macht aus der Wehrpflicht eine Dienstpflicht. Katastrophenschutz ausbauen (dafür brauchen wir keine Schusswaffen) und den Zivildienst optimieren... Viel mehr Nutzen für das Volk.
    28 52 Melden
    • goschi 09.07.2016 18:11
      Highlight Ist das denn alles so?
      Funksystem die im Nebel nicht funktionieren? ich habe schon in dichtem nebel mit allen Funksystemen der Armee gearbeitet, ebenso im Schnee und regen, richtig bedient funktionieren sie tadellos.
      und der ICS funktioniert nicht? woher haben sie denn diesen Quatsch, er wurde zB im Rahmen der UN-Mission zur Aufklärung der gasangriffe im Irak (Ende der 90er mit schweizer Militärbeobachtern) im Ernstfall genutzt, auch hier, Bedienung ist das Stichwort.

      Wenn das ihre Begründung ist, wie hält sie denn den Fakten stand wie verschlechterte Gesamtsicherheitslage in Europa?
      41 4 Melden
    • atomschlaf 09.07.2016 18:21
      Highlight Gut? Finde ich gar nicht. Ehrlich gesagt einer der schwächsten Beiträge die ich je von Kafi gelesen habe.
      63 6 Melden
    • Maett 09.07.2016 18:54
      Highlight @mad_aleister: falls die von Ihnen aufgezählten Mängel im Militär tatsächlich vorhanden sein sollten (auf einer öffentlichen Plattform sollte man sich dazu übrigens nicht äussern, Mängel der eigenen Armee zu offenbaren ist etwas naiv...), dann spräche das ja eher für eine Aufstockung des Budgets, als umgekehrt - mit jeder Armeereform in den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde der Betrag für Neuinvestitionen nämlich immer weiter zusammengestrichen... da wundert es mich nicht, dass man das irgendeinmal merkt.
      14 1 Melden
    • Angelo C. 09.07.2016 19:28
      Highlight Atomschlaf:

      Sehe ich auch so, dazu etwas schnoddrig im Ton...

      Hat wohl auch noch nicht mitbekommen, dass es nebst Norwegen noch etliche andere Länder gibt, wie u.a. z.B. Israel, wo sowas im Geiste der stets von Feministinnen propagierten Gleichberechtigung als ganz selbstverständlich betrachtet wird.

      Kommt hinzu, dass ja hierzulande auch kein Dienst mit der Waffe für Frauen im Vordergrund steht, sondern andere solidarische Hilfen, sei es im Pflegesektor des Militärs, oder in Armeeküchen, problemlos aber wohl auch bei div. Diensten im zivilen (sozialen) Bereich.

      An Aufgaben fehlt es nicht!
      27 22 Melden
    • mad_aleister 10.07.2016 01:30
      Highlight Glaubt tatsächlich ihr eine Armee verhindert Anschläge wie in Brüssel oder Paris?
      Anscheinend könnte dies kein Berufsmilitär.

      Glaub ihr tatsächlich die Schweizer Armee könnte im Kriegsfall unser Landverteidigen?
      Wir würden nicht viel ausrichten können. Ein Reduit würde heutzutage nicht mehr funktionieren.

      Ich habe diese Dinge aufgezählt habe, weil ich diese Erfahrungen während meines Militärsdienst mache. FACT!

      Ich lasse euch eure Meinung. Ich hatte die selbe Meinung bevor ich in den Militärdienst trat...
      2 9 Melden
    • Anam.Cara 10.07.2016 11:48
      Highlight @mad_aleister: meine Militärzeit ist zwar eine Weile her. Dennoch bin ich überzeugt, dass die Armee eine feindliche Streitmacht eine Zeit lang aufhalten und teilweise empfindlich schwächen könnte. Aber wer weiss das schon?
      Ich ging nicht gerne. Aber ich bekam das Gefühl, dass ich hinterher hätte sagen können: "Wir haben uns wenigstens gewehrt".
      Auch aktuelle Beispiele zeigen, dass man die Kampfkraft von Milizarmeen nicht unterschätzen darf. Z.B. kurdische Verbände mit veralteten Waffen, die einem besser ausgebildeten und ausgerüsteten IS durchaus die Stirne bieten können...
      7 0 Melden
    • goschi 10.07.2016 12:18
      Highlight Der grösste Effekt jeder Armee ist eine glaubwürdige Abschreckung, man setzt den möglichen Preis für potentielle Feinde hoch, weswegen ein Angriff direkt unterlassen wird.
      Die Annexion der Krim zeigt, was passiert, wenn diese Abschreckung nicht mehr existiert, dann nutzt ein Okkupator dies für Handstreiche.

      Und entgegen der Unkenrufe ist die schweizer Armee taktisch und strategisch auf ordentlichem Niveau.
      6 0 Melden
    • AdiB 10.07.2016 13:11
      Highlight die schweiz hat eine armee von 200'000 mann, was für dessen grösse erst recht gross ist. zbsp. kanada mit 30 mio. einwohner hat nur 60'000 mann. die schweizer armee ist nicht so schwach wie man denkt. klar gegen dir grossen wie usa, russland, pakistan u.s.w kann die schweiz nicht viel ausrichten aber beschäftigen.
      @mad aleister, das armeezeug hat halt keinen touchscreen und ist kein apple, das hat gründe. wie goschi schrieb, wenn man es richtig bedient läufz alles einwantfrei.
      4 0 Melden
  • MrJS 09.07.2016 17:44
    Highlight Es wäre eben genau eine Chance die Armee durch die Frauen aufzuwerten. In meinem Dienst gab es einige Frauen, die einiges mehr als ihre männlichen Kameraden auf dem Kasten haben. Bei der Rekrutierung könnten mehr unqualifizierte Männer ausrangiert werden und auf Frauen zurückgegriffen werden.
    Dadurch würden auch viel mehr Leute Wehrpflichtersatz zahlen, wodurch die 5 Mrd besser gedeckt wären. Dass die Frauen jährlich 400-1500 Franken weniger zahlen müssen ist auch eine grosse Ungerechtigkeit!
    52 5 Melden
    • lemeforpresident 09.07.2016 18:15
      Highlight Naja, wir hatten am ersten Tag der RS (Frühling '15) 3 motivierte Frauen in der Kompanie, nach 3 Wochen wars noch eine... Und nein, ich war nicht in Isone ;) aber es wird bei vielen Einheiten eine gewisse Leistung gefordert!
      12 4 Melden
  • Laubos 09.07.2016 17:42
    Highlight Ganz genau. Gopf, regt mich immer noch auf, dass ich mit einem Neugeborenen alleine bleiben musste, damit mein Mann (top ausgebildeter Software Heini) Kisten mit PC-Grümpel im Militär rumschleppen konnte für den WK. Sorry, die Schweiz kann es sich leisten, etliche Arbeitskräfte aus der Wirtschaft zu nehmen für Gugus-Beschäftigungstherapie, aber Vaterschaftsurlaub nicht?! Einfach nur peinlich!!
    46 36 Melden
    • The Destiny 09.07.2016 18:04
      Highlight Antragstellen zum verschieben des WK's , Dienstanzeigung verpennt ? hm
      51 8 Melden
    • Hierundjetzt 09.07.2016 18:57
      Highlight Destiny: nö, der "top-ausgebildete mit EFZ" wollte einfach mal 3 Wochen Ruhe.
      16 4 Melden
    • The Destiny 09.07.2016 19:39
      Highlight @Hier und jetzt, mag wohl sein ;)
      7 2 Melden
  • Madison Pierce 09.07.2016 17:41
    Highlight Das Problem an der Armeeabschaffung ist, dass man die Armee nicht innerhalb weniger Jahre wieder zurückbekommt, falls man sie brauchen würde.

    Aktuell brauchen wir sie nicht, in fünf Jahren wahrscheinlich auch nicht. Aber wer weiss, wie die Zukunft aussieht? Kommt wieder mal in einem Land ein "Führer" an die Macht? Ist ja leider nicht so, dass die Politiker in Europa gemässigter würden.
    53 9 Melden
  • reaper54 09.07.2016 17:40
    Highlight 1. Die Panzer sind nurnoch ein kleiner Teil der Armee.
    Zudem ist ein Land ohne Armee schlicht nichts Wert. Unsere Armee hat einige Einheiten die auf antiterror trainiert sind. Das du dies nicht weisst zeigt wie wenig du überhaupt über das Thema weisst. Die Erfahrung tut jedem Mann gut. (auch wenn in der heutigen Welt die Frauen ehr auf Schlaffis stehen) ein richtiger Mann war im Militär.

    Zum guten Schluss übernimmt die Armee auch Aufräumarbeiten etc.

    Aber ja du bist eine klassische Armeegegnerin da kann man noch so viele Argumente bringen... Bei einem Krieg änderst du die Meinung.
    47 38 Melden
    • Der Beukelark 09.07.2016 18:07
      Highlight Ein richtiger Mann war in der Armee. Haha. Jetzt würde mich brennend interessieren wie du einen richtigen Mann genau definierst. Bitte leg los....
      40 19 Melden
    • Ramuu 09.07.2016 18:13
      Highlight 1. Die Schweiz kann eine Armee führen ohne Wehpflicht vorallem nach deiner aussage dass ein Mann in die Armee geht.
      Dass es heute noch Wehrpflicht gibt verstehe ich nicht.

      2. Bei einem Krieg ( was bei uns nicht geben wird) hätten wir schon bevor es anfängt verloren.
      12 23 Melden
    • demokrit 09.07.2016 23:11
      Highlight Ein Krieg wird es bei uns nicht geben? Welche Glaskugel sagt das? Das kommt auf den Gegner an.
      8 0 Melden
  • The Destiny 09.07.2016 17:39
    Highlight Was ich von diesem Kommentar halte?

    Genau... Nichts.
    67 14 Melden
  • Daleko 09.07.2016 17:39
    Highlight Vielen Dank für diesen Kommentar!
    9 50 Melden
  • kleiner_Schurke 09.07.2016 17:38
    Highlight Was habe ich mir als 18, 19 Jähriger so alles von meinen weiblichen Mitbürgern anhören dürfen. Das werde mit gut tun, ich würde endlich lernen zu Gehorchen, da könne ich mich dann mal nicht drücken usw. Genervt haben diese Sprüche vor allem weil sie von denen kamen die ja selber nicht betroffen sind. Heute, und darüber stauen ich selber, denke ich manchmal diesem oder jenem hätte eine RS nicht geschadet, was Teamgeist und Disziplin angeht. Und so denke ich, dass die RS mancher unseren Fräuleins durchaus nicht schaden könnte. Das würde uns evtl. Die eine oder andere “Zickerei“ ersparen....
    99 7 Melden
  • rolf.iller 09.07.2016 17:38
    Highlight Na, eher ein schwaches Argumetarium. Gegen die Armee kann man sein mit guten Gründen. Aber wir haben sie nun mal, gut demokratisch legitimiert.

    Mehr Vaterschaftsurlaub fände ich auch toll. Ist halt ein Äpfel / Birnen Vergleich.

    Wenn man es ernst meint mit Gleichberechtigung, dann habe ich kein Verständnis dafür, gegen eine Wehrpflicht für beide Geschlechter zu sein.
    64 1 Melden
  • S.Fischer 09.07.2016 17:38
    Highlight Das Ziel wäre natürlich eher in einer Absetzung des Wehrdienstes generell zu sehen aber wenn schon Pflichtdienst, dann für alle.
    Schon zu oft musste ich mir von Frauen anhören, dass es ihnen egal wäre, da sie ja nicht betroffen seien.
    Genauso wäre, wie von ihnen betont, eine grosszügigere Regel im Vaterschaftsurlaub wünschenswert.

    Klares Ja zur Gleichberechtigung aber bitte auf beide Seiten und nicht nur das Tolle herauspicken, wie es gewisse Feministinnen nach dem Moto "ihr habt das ja auch getan!" gerne tun.
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  • Denk nach 09.07.2016 17:37
    Highlight Obligatorische Dienstpflicht für Frauen muss nicht sein, aber bis 30ig die 3% vom Lohn abdrücken wie die Dienstuntauglichen wäre nur fair.

    Für mich wäre dann im Bereich Militär der Gleichberechtigtigung genüge getan. ;-)
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  • genoni 09.07.2016 17:36
    Highlight Die Argumentation, dass wir uns eher einen Vaterschaftsurlaub aus der EO finanzieren sollen als einen zu langen Militärdienst unterstütze ich grundsätzlich. Aber die meisten der restlichen Gedankengänge des Artikels halte ich für ein wenig arg simpel. Auch wenn man annehmen würde, dass alle Industriestaaten, die unser Wertesystem auch nur annähernd teilen, keine Waffen mehr exportierten, existierte dennoch eine reale Bedrohung.

    Wie exemplarisch gezeigt basiert der gesamte Artikel auf zu einfachen Überlegungen, auch wenn ich die Stossrichtung befürworte.

    Es ist trotzdem nicht so einfach.
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  • TheDude10 09.07.2016 17:35
    Highlight Ich ban ganz der gleichen meinung. Als anmerkung das foto ist nicht ganz passend, da es eine deutsche soldatin der bundeswehr ist und sie generell keine wehrpflicht mehr und hatten keine für frauen.
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  • Hierundjetzt 09.07.2016 17:33
    Highlight Liebe Kafi, Du machst den selben Gedankenfehler, wie alle die Militär, Zivildienst und Zivilschutz nur aus dem Fernseh kennen: es ist eine reine herzige Annahme.

    Was ein Dienst an der Gesellschaft falsch sein soll, erhärtet sich mir auch nach deinem etwas arg bemühten Bogen zu mehr Vatertagen immer noch nicht.

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    PS:Und nur weil Du und ich in der längsten Friedensperiode Europas leben (lächerliche 70 Jährli), heisst das noch lange nicht, dass dies auch weiter so bleibt.
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    • Philipp Burri 09.07.2016 18:02
      Highlight Du bist aber auch herzig mit deinen Nicht-Argumenten
      15 33 Melden
    • rolf.iller 09.07.2016 18:17
      Highlight 70 Jahre Frieden in Europa? Da gabs doch noch was - Jugoslavien, Georgien, Ukraine...
      30 3 Melden
    • goschi 09.07.2016 22:16
      Highlight Prag, Warschau, Spanien, Portugal, Nordirland, usw...
      11 1 Melden
  • Carmo 09.07.2016 17:33
    Highlight Der Ansatz des Bundes geht in die falsche Richtung. Wie wärs mit der kompletten Abschaffung des nationalen Pfadilagers? Wir können ja stattdessen ein Haushaltskurs oder vermehrt Zivildienst einführen. Ich war in diesem Laden, denn um ehrlich zu sein, sind die Opportunitätskosten der Alternativen einfach zu hoch. - & also wirklich das waren 300 Tage die man besser nutzen könnte.
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    • manhunt 11.07.2016 18:37
      Highlight es gab in den letzten 27 jahren 3 initiativen (die letzte 2013) zur abschaffung der armee bzw. der wehrpflicht. alle wurden abgelehnt. auch hätte eine erneute initiative keine chance angenommen zu werden. die stimmbevölkerung hat sich klar zur armee bekannt, also haben wir uns mit der bestehenden situation zu arangieren.
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  • Karl33 09.07.2016 17:32
    Highlight Solange wir SchweizerInnen uns demokratisch für eine Milizarmee aussprechen, ist es im Jahr 2016 nur normal, die Dienstpflicht von Frauen UND Männern einzufordern. Alles andere ist Geschlechterdiskriminierend.
    -
    Ich bin sehr skeptisch gegenüber der Armee eingestellt, und würde einer Abschaffung wohl zustimmen. Aber Gleichstellung soll nicht davon abhängig gemacht werden, ob wir persönlich etwas gut oder schlecht finden. Gleichstellung soll als unverhandelbares Prinzip für alle und überall in unserer Gesellschaft gelten. Gegen Einzelinteressen und RosinenpickerInnen.
    71 6 Melden
  • Randy Orton 09.07.2016 17:31
    Highlight Irgendwie bringst du aber kein wirkliches Argument gegen die allgemeine Dienstpflicht (also auch von Frauen), sondern "nur" Argumente gegen die Armee generell.
    Ich bin auch eher für die Abschaffung bzw. radikale Umorganisierung und Verkleinerung unserer Armee. Aber die Dienstpflicht für Frauen wäre längst fällig. Am sinnvollsten finde ich, wäre eine Lösung, wo jede Person mit Schweizer Pass selbst entscheiden kann ob sie Armeedienst bzw. Zivilschutz, Zivildienst oder Wehrpflichtersatzabgaben leisten will. Aber nicht nur die Männer sollen Dienst leisten/zahlen, auch die Frauen.
    49 1 Melden
  • Miicha 09.07.2016 17:30
    Highlight Merci Kafi! Ich hoffe spätestens unsere Kinder werden es diesbezüglich besser haben.
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    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 19:28
      Highlight Der erste Kommentar der mir gefällt :)
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  • jk8 09.07.2016 17:29
    Highlight Ich mag dich, Kafi (und ich mag die Armee nicht) aber dass hier ist blödsinn.
    Dass Männer ins Militär müssen und Frauen nicht ist eine sauerei und dieses Problem muss behoben werden.
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  • Sapere Aude 09.07.2016 17:27
    Highlight Bin mit vielen Punkten einverstanden. Wenn wir aber die Arme abschaffen wollen, brauchen wir für gewisse Bereiche Alternativen. Gerade im Bereich Katastrophenhilfe, Luftpolizei (zu dem wir Völkerrechtlich verpflichtet sind) Übernmittlungstechnik bräuchte es alternative Lösungen, um die Lücken zu füllen. Bei einer grossen Naturkatastrophe wären die zivilen Einsatzkräfte ansonsten ziemlich überfordert.
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  • SanVilano 09.07.2016 17:27
    Highlight Nicht Wehrdienst, aber 1 Jahr Zivil-/ Sozialdienst wäre nicht verkehrt!
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Armee behandelt legalen Hanf wie Alkohol

Die Armee behandelt legalen Hanf gleich wie Alkohol: Während Arbeits- und Ruhezeiten sind Besitz und Konsum verboten. Im Ausgang und an den freien Tagen ist legaler Hanf hingegen erlaubt, solange der Dienst nicht darunter leidet.

Das erklärte Verteidigungsminister Guy Parmelin am Montag gemäss der schriftlichen Antwort auf eine Frage aus der Fragestunde des Nationalrats. Diese Regeln würden nun in alle Befehle und Mitteilungen aufgenommen, damit die Armeeangehörigen davon Kenntnis nehmen könnten.

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