Schweiz
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So geschickt macht die «Weltwoche» Kuno Lauener zu ihrem Coverboy



Heute, liebe Leute, machen wir mal eine medienkritische Bildbetrachtung. Wir nehmen dazu das neue Cover der «Weltwoche» und schauen uns mal genau an, was weshalb wo steht. Doch rufen wir uns zuerst die letzten Cover in Erinnerung. Sie gingen so: Die Bürgerlichen, der Bundesrat und Flüchtlinge werden verarscht, Trump, Autofahrer und Israel sind super. Und jetzt?

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bild: watson

Wir sehen einen Mann. Er ist nicht mehr jung, rechts unten steht sein Alter, 55, verlebt sieht er aus für seine 55, authentisch verlebt, das ist gut. Nach einer schnellen Durchsicht von Bildagenturen ist klar: Dies ist das mit Abstand schlechteste Foto, das es je von ihm gegeben hat. Aber gerade die fehlende Attraktivität sagt: einer von uns, kein Star. Dabei ist Kuno Lauener, seit Jahrzehnten Frontmann der Band Züri West, einer der allergrössten Stars der Schweiz

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bild: watson

Jetzt steht er da. Man sieht ihm an: Er war sicher mal ein Enfant terrible. Und kaum hat man das gedacht, sieht man auch schon das Wort links von Kunos Kragen stehen, bloss ist es nicht auf ihn gemünzt: «Geert Wilders: Hollands Enfant terrible im Originalton», steht da. Ein Enfant terrible ist was Sympathisches. Ein liebenswerter Spinner. Der ultrarechte Geert Wilders nicht. Ausser für die «Weltwoche». Sie ist gross in der Verharmlosung des Gefährlichen. 

Kuno wird auf dem Cover sauber vereinnahmt, wird von rechts und links von Rechten umringt, ja umarmt.

Trump ist auch da, allerdings wird er heute von seiner Frau vertreten: «First Lady: Nur Heuchler kritisieren Melania.» Irgendwie musste ja auch noch eine Frau aufs Cover. Wahrscheinlich wegen der erotischen Spannung, die dann auf Seite 17 auch ausführlich beschrieben wird. Kuno, Liebling restlos aller Frauen über 38. Auch noch da: Der Walliser SVP-Politiker Oskar Freysinger. Wahrscheinlich wird auch er von Heuchlern kritisiert: «Wallis: Alle gegen Freysinger.» Armer Oski, arme Melli. 

Züri West 2017: «Schachtar gäge Gent»

Play Icon

Video: YouTube/Züri West

Aber jetzt habt ihr ja Kuno. In eurer Mitte. Mit seiner tröstlich schönen, melancholischen Musik. «Züri West: Die Seele Berns» ist der Titel. «Bern», das ist dort, wo «Weltwoche»-Chef Roger Köppel jetzt im Parlament rumwütet. Wahrscheinlich war er Bern nach den Parlamentarier-Diss-Covern der letzten Wochen was schuldig. «Seele» ist immer gut. «Seele» ist was Warmes, Unideologisches, Liebes, Innerliches, ganz egal mit welchem Kopf sie verwachsen ist.

«Rote Hölle Schweiz: Christoph Mörgeli über den neuen linken Übermut» prangt ebenfalls auf der Titelseite. Rechts oben natürlich. Sicher wurde deshalb ein so müdes Bild von Kuno gewählt. Übermut sieht anders aus. Es gibt keine mögliche Assoziation zwischen Kuno und der roten Hölle, nicht auf der Ebene dieses Covers.

Kuno Lauener, Saenger der Berner Rockgruppe Zueri West in einer Aufnahme von 1994. (KEYSTONE/Karl-Heinz Hug)    ===  ===

Once upon a time, we were falling in love: Kuno Launener 1994. Bild: KEYSTONE

Was auf der Ebene dieses Covers, aufgrund all der inszenatorischen und rhetorischen Effekte, die gesetzt werden, allerdings ein für allemal klar wird: Beim mehr oder weniger apolitisch singenden Kuno Lauener muss es sich schon um einen schwarzkaputzigen, Steine schmeissenden Linksextremen handeln, dass all diese Massnahmen zur erfolgreichen Neutralisation nötig waren.

Oder war die Anstrengung am Ende gar nicht so gross? Lassen Kunos Texte dies nicht alles ganz problemlos zu? Hat sich die Band in den letzten Jahren irgendwann einmal deutlich politisch positioniert? Es ist spannend, ob und wie sich Züri West in den kommenden Tagen zur Affäre «Weltwoche» stellen wird.

Fast hätten wir darüber noch einen weiteren Mann auf dem Cover vergessen. Hitler. Der ist wirklich, wirklich böse. Auch für die «Weltwoche». Glück gehabt. Er ist allerdings vor allem böse, weil «Schweizer Steuermillionen» zu seinen «Verehrern» fliessen. So ein Pech. 

Züri West 2017: «Schatteboxe»

Play Icon

Video: YouTube/Züri West

P.S. Im Heft finden sich übrigens noch 6 Seiten zu Züri West, es ist in ihnen nur die pure Verehrung zu vernehmen, sie könnten auch in irgendeinem andern Blatt stehen. Ist Züri West eigentlich von der «Weltwoche» kontaktiert worden? Nicht direkt. «Um sieben Ecken herum», sagt der Manager, hätten sie erfahren, dass die «Weltwoche» was machen wird. Das ist auch nicht weiter verwerflich. Nur: Nichts fühlt sich jenseits von rechts so beschissen an, wie von der «Weltwoche» geliebt zu werden.

Was hinter diesen Album-Covers wirklich steckt

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    Alle Leser-Kommentare
  • sowhat 24.02.2017 21:12
    Highlight Highlight Hmm, als ich den Artikel gestern gelesen hatte, dachte ich, was für eine gelungene Bildbetrachtung. Die Analyse, was warum, wo, fand ich sehr gut getroffen. Heute sehe ich in den Kommentaren, dass es wohl gar nicht darum ging? Hab ichs einfach verpeilt? Zur WW selbst gibts doch gar nichts Neues zu sagen ;) oder?
  • Ref 24.02.2017 13:20
    Highlight Highlight Die Weltwoche ist sicher ein rechtsorientiertes Blatt und ihre Stammredaktion auch stramm bürgerlich. So wie Watson auch eher ein linksorientiertes Blatt ist. Jedoch lassen beide Medien andere Meinungen zu. So wie sich bei euch gewisse Exponenten zu Wort melden dürfen, ist das auch bei der Weltwoche nicht anders. Die Herren Caroni oder Bodenmann sind ja wohl alles andere als rechtskonservativ. Das Gute an beiden Medien ist doch, dass sie es wagen vom schweizerischen Medieneinheitsbrei abzuweichen. Ich befürworte deshalb beide Medien und finde sie wichtig für den Diskurs in der Schweiz.
  • piedone lo sbirro 24.02.2017 09:02
    Highlight Highlight ob putin, göring, le pen, wilders, orban, mussolini, erdogan oder nun trump – auffällig ist doch, dass die weltwoche blindlings starke männer verehrt und die waffen der kritik, die sonst gegen alle und jeden erhoben werden, gehorsamst niederlegt, wenn diese potentaten ihre machtpolitik verkünden.
    eine solch devote haltung gegenüber rechten strömungen hat mit liberalem denken gar nichts zu tun.
    die behauptung, liberal oder neoliberal zu sein, dient bloß als schutzmäntelchen.
    • adi37 24.02.2017 15:48
      Highlight Highlight piedone lo sbirro: Wo lebst Du, dass Du auf eine solche Beurteilung kommst? Du nennst da Typen, im gleichen Atemzug, die höchstens gemeinsam haben, dass es auch Luftatmer sind, wie Du und ich. Haben nicht auch Deine "geliebten" Medien schon über die gleichen Figuren berichtet. Aber eben...

      Ist es nicht richtig, wenn andere Medien (die Minderheit) nicht auch Dasselbe verzapfen, wie die meisten (Mainstream)-Medien das tun?
    • Wehrli 27.02.2017 10:54
      Highlight Highlight Die WW ist ein Mainstreammedium, für Rumpelstilzchen.
  • m. benedetti 24.02.2017 00:49
    Highlight Highlight Nun ja, ich lese die Weltwoche regelmässig und finde die meisten Artikel auch lesenswert. Bezüglich Geert Wilders gab es in der letzten Ausgabe einen langen Artikel eines eher linksliberalen Kritikers. Journalistisch ist die Weltwoche eine der Zeitschriften die Dinge kritisch hinterfragt und auch gegensätzliche Ansichten zur Debatte stellt. Ich muss die Ansichten von Herr Köppel ja nicht unbedingt mögen, aber vielleicht soviel zu ihrem Artikel Frau Meier, Herr Köppel ist definitiv ein anderes journalistisches Kaliber.
    • piedone lo sbirro 24.02.2017 08:45
      Highlight Highlight @m. benedetti

      ausgerechnet die WW, die regelmässig prozesse verliert weil sie gegen personen behauptungen aufstellt die sie nicht beweisen kann!

      köppel ist ein hassprediger und demagoge, somit schreibt er was er will. die mittäter sind die abonnenten und die werbekunden dieses SVP-kampfblattes. köppel kennt kein anstand - müsste er damit geld verdienen, hätte er den Laden schon lange dicht gemacht.

      sind sie in der lage, zwischen einem partei-hetzblatt und einem freien qualitätsmedium zu unterscheiden? wirtschaftliche und politische unabhängigkeit - schon mal damit beschäftigt?
    • dracului 24.02.2017 08:46
      Highlight Highlight Spätestens seit Köppels Laudatio an Hermann Göring hat er tatsächlich ein eigenes Kaliber verdient: Ein journalistischer Blindgänger, ein Dumdum Geschoss der demokratischen Grundwerte, die unguided Missile der SVP und bis jetzt eine Platzpatrone im Nationalrat. Seine Giftgasangriffe vernebelt die Schweiz und nur wenige merken, wie aus Journalismus Propaganda wurde!
    • Rittiner Gomez (1) 24.02.2017 11:27
      Highlight Highlight da hat frau meier ja noch einmal glück gehabt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 23.02.2017 22:13
    Highlight Highlight Heute im Tagesanzeiger:

    http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/58ab1e8fab5c3771db000001

    Danke für Ihren Artikel, Frau Meier
  • Steimolo 23.02.2017 21:54
    Highlight Highlight Bümpliz casablanca! Ich kann den text auswendig! Hört auf kuno für irgendwas zu missbrauchen! Kuno ist kult und unantastbar! Dieser links rechts scheiss. Ich kann es nicht mehr hören!
  • Guevara 23.02.2017 21:22
    Highlight Highlight Zur politischen Gesinnung will ich mich gar nicht äussern. Was mich nervt ist, dass "man" immer wieder schubladisiert wird. Lese ich die Weltwoche bin ich ein Rechtsradikaler und bei Watson links orientiert! Obwohl beide Medien gute Berichte schreiben! Hört endlich mit diesen Beschuldigungen auf! Links wie techts haben Berechtigung! Noch etwas Frau Simone Meier. Ihre Beiträge finde ich immer super bis auf diesen hier! Ich sehe keinen Unterschied des Bildes zu anderen auch von Kuno.Wie und weshalb er den Status Sexsymbol erreichte ist mir ein Rätsel. Das sind Männer wie E. Bazilian,M. Hutchence
    • seventhinkingsteps 23.02.2017 21:53
      Highlight Highlight "Links wie techts haben Berechtigung!"

      False Equivalence
    • Guevara 23.02.2017 22:29
      Highlight Highlight seventhinkingsteps. Genauer! Oder was möchtest du damit sagen?!
  • Regas 23.02.2017 20:15
    Highlight Highlight Danke Simone Meier für die gut gelungene Weltwoche Werbung. Ich empfehle allen Kritikern das Blatt mal ohne vorgefasste Meinung zu lesen. Gerade der Artikel von Geert Wilders dürfte manchem links orientierten Leser einige Denkanstösse geben.
    • ThePower 23.02.2017 22:57
      Highlight Highlight Habe ich mal gemacht über drei, vier Ausgaben. Die haben mir ungefragt Gratisausgaben zugestellt. Ich weiss zwar heute noch nicht, warum, aber eins habe ich gelernt. Mir ist jetzt klar, wie geduldig Papier sein kann😄
    • gupa 23.02.2017 23:21
      Highlight Highlight Uh nein, ich habe die Weltwoche schon gelesen bevor ich wusste wie sie eingestellt ist, aber nachdem ich mich bei jedem Artikel aufgeregt habe, habe ich es sein lassen.
    • flausch 24.02.2017 00:30
      Highlight Highlight Demagogie wird von mir nicht wirklich als Denkanstoss angesehen und viel anderes habe ich in der WW leider noch nicht gefunden...
  • lars but not least 23.02.2017 18:57
    Highlight Highlight Klar, die Weltwoche ist politisch sehr weit rechts positioniert. Was aber die reine Qualität des Journalismus angeht könnte sich Watson hier und da eine Scheibe abschneiden.
    • Ridcully 23.02.2017 20:01
      Highlight Highlight Als NZZ Leser ertrage ich dieses Fascho-Blatt Weltwoche nicht. WOZ lese ich immer gerne. Ich verstehe nicht, was Du als Qualitätsjournalismus definiert. Falls Du darunter mehrfach belegtes Lügen und Verleumden meiner, gebe ich Dir recht.
    • Güntha 23.02.2017 21:19
      Highlight Highlight Das war mal so. War.
    • Datsyuk * 23.02.2017 21:30
      Highlight Highlight Nein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 23.02.2017 17:34
    Highlight Highlight Cervelat-Prominenz!

    Am besten würde dieser Schnulzensänger auf das Titelblatt der Glückspost passen.
    • Walter Sahli 23.02.2017 19:56
      Highlight Highlight Wenn der Herr Lauener ein Schnulzensänger ist, dann bin ich bekennender Schnulzenfan!
    • ujay 24.02.2017 02:27
      Highlight Highlight Spooki...keine Ahnung, aber davon jede Menge😂😂😂
    • Spooky 25.02.2017 19:50
      Highlight Highlight Schnulziger als dieser kitschige Lauener ist nur noch Polo Hofer mit seinem Schweizer Füdlibürger Jodel "Alperose" - oder wie heisst der doofe Berner Lieder-Kitsch schon wieder?
  • piedone lo sbirro 23.02.2017 17:16
    Highlight Highlight der zweck der weltwoche ist nicht die information, sondern das geziehlte verunglimpfen der gegner.

    beispiele des „qualitätsjournalismus“ der weltwoche:

    schmutzkampagnen gegen sarasin/goltermann, gegen res strehle, gegen sommaruga, kesb, usw.
    passend auch dazu die artikel von urs gehriger, die dümmlichen und falschen artikel des "journalisten" mörgeli zur asylunterkunft für jugendliche in zollikon.

    am besten aber gefiel mir die verehrung gegenüber dem nazi-massenmörder hermann göring.

    http://www.stefan-schaer.ch/2016/01/08/roger-koeppel-ein-selbstsuechtiger-steigert-die-dosis/

    • simiimi 23.02.2017 17:45
      Highlight Highlight Die WW mag kontrovers und sehr weit rechts sein, aber das hat rein gar nichts mit der Qualität des Journalismus zu tun. Im Gegenteil, es gibt wohl kein Medium hierzulande, das unter strengerer Beobachtung der Öffentlichkeit steht bezüglich journalistischen Standards, gerade weil die WW so polarisiert.
    • Makatitom 23.02.2017 19:07
      Highlight Highlight Köppels hat sich sein ganzes "Können" von Julius Streicher abgeschaut
    • piedone lo sbirro 24.02.2017 08:26
      Highlight Highlight @simiimi

      noch selten solchen quatsch gelesen. die weltwoche ist ein reines SVP-propagandablättchen ohne jeglichen anspruch ein qualitätsmedium zu sein.

      philipp gut ist ein verurteilter "journalist" und auch sonst schafft es das populistische hetzblatt kaum noch sich gegen die vielen verleumdungsklagen zu wehren. journalistische standards? keine!

      http://www.tageswoche.ch/de/2016_40/schweiz/731234/
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 23.02.2017 16:58
    Highlight Highlight die macher der weltwoche, köppel, gut, mörgeli & co sind die gekauften, moralisch verkommenen handlanger des kapitals (blocher), so viel ist jedem anständigen schweizer und jeder anständigen schweizerin wohl klar.

    http://www.tageswoche.ch/de/2016_40/schweiz/731234/
    • Scott 23.02.2017 21:37
      Highlight Highlight Die anständigen SchweizerInnen sind also Gegner des Kapitals, so so.
    • Makatitom 27.02.2017 13:59
      Highlight Highlight Anständige Schweizer sind Verfechter einer SOZIALEN Marktwirtschaft und haben auch gegen einen SOZIALEN Kapitalismus nichts. Aber Köppels, Somm und Co. sind tatsächlich nur Handlanger des neoliberalistischen GröPaZ (grösster Politiker aller Zeiten) aus Herrliberg und seiner Spiessgesellen
  • piedone lo sbirro 23.02.2017 16:48
    Highlight Highlight was primitiv, rassistisch, gewaltbereit ist - wird als bodenständig valorisiert.
    die weltwoche reduziert populismus auf seine einfachste essenz: je primitiver, desto wahrer. je obszöner, desto glaubwürdiger. facts do not matter...

    • Maragia 23.02.2017 17:16
      Highlight Highlight Und du machst ja hier in den Kommentaren nicht genau das Gleiche, gell? Stupide Heuchlerei!
    • Richu 23.02.2017 17:25
      Highlight Highlight @piedone lo sbirro: Es ist ja bestens bekannt, dass du ein "Weltwoche-Hasser" bist. Aus diesem Grunde kann man deine (Falsch)Aussagen nicht ernst nehmen!
  • piedone lo sbirro 23.02.2017 16:45
    Highlight Highlight wenn ich den stuss lese, den die weltwoche verbreitet, frage ich mich immer, ob die SVP vertreter dies wirklich ernst meinen, oder ob sie sich heimlich krank lachen über ihre fans, die ihnen dazu applaudieren.

    die loten aus, wie weit ihre schäfchen hinter ihnen her zu laufen bereit sind, und setzen die latte der absurdität stets noch etwas höher.
    • Flughund 23.02.2017 17:19
      Highlight Highlight Wieso liest du dann den stuss ?
    • RETO1 23.02.2017 17:57
      Highlight Highlight immerhin gehörst du ja zu den treuen WW-Lesern
    • Tatwort 24.02.2017 00:34
      Highlight Highlight @Flughund: Nur wenn man mehr als nur sein (dein?) Ideologenblatt liest, kann man sich ein Bild machen. Ansonsten: Know your enemy.
  • äti 23.02.2017 16:42
    Highlight Highlight Super Artikel, fein geschrieben. 👍
  • Entenmann 23.02.2017 16:40
    Highlight Highlight Habe ich das richtig verstanden? Die Weltwoche schreibt auf sechs Seiten lobend über Züri West und bildet deren Frontmann auf dem Titelbild ab? Ja, das ist wirklich skandalös.
    • äti 23.02.2017 19:11
      Highlight Highlight @entenmann: vielleicht den Artikel ganz lesen.
  • Lowend 23.02.2017 16:35
    Highlight Highlight Lasst es nicht zu liebe Züris, dass euer guter Name neben Namen von Rechtsextremisten und Alt-Rechten auftaucht.

    Kuno, klag am besten Köppel's kastriertes, komisches Käseblatt konsequenterweise wegen des entstehenden Kollateralschadens ein.
  • Sanchez 23.02.2017 16:30
    Highlight Highlight Nun, liebe Freunde..
    Stay open minded. Ich lese täglich was Watson berichtet. Ich nehme aber auch jeden Donnerstag die Weltwoche aus meinem Briefkasten.
    Ich will schliesslich von allen Seiten berieselt werden! Einseitiges Aufnehmen von Artikeln stumpft ab..
    • 7immi 23.02.2017 16:50
      Highlight Highlight dem kann ich nur beipflichten. ich lese die weltwoche höchst selten, dennoch lese ich viele verschiedene medien täglich, was der ideologischen meinungsbeeinflussung der zeitungen entgegenwirkt. ausserdem öffnet es auch den horizont. wenn man nur immer artikel liest, die die eigene ideologie stützen, dann bekommt man schnell das gefühl, es sei das einzig richtige...
    • Electric Elephant 23.02.2017 17:02
      Highlight Highlight Naja, es gibt einen Unterschied zwischen politisch eine Meinung haben und diesem peinlichen Agitationsblatt, wo ein frustrierender Strohmann-Verleger seine peinlichen Ergüsse von sich gibt. Spätestens seit dem peinlichen Göring-war-gar-nicht-so schlimm -Editorial sollte eigentlich der hinterletzte wissen von welchem Geiste dieses Machwerk getrieben ist... Einen viel engeren Horizont als die WW geht kaum. Trotz den linken Feigenblatt-Kolumnisten. Gegenüber der WW erscheinen mir sogar die NZZ und WoZ als Leuchttürme der Meinungsvielfalt!
    • Herr J. 23.02.2017 17:41
      Highlight Highlight Wer das Blatt nicht liest, sollte nicht zu laut schreien. Die Weltwoche ein verkapptes Nazi-Blatt? Da muss schon maximal borniert sein, um sowas zu glauben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • klugundweise 23.02.2017 16:03
    Highlight Highlight Ist amänd der Gölä auch auf diese Weise und ungefragt zum Makottchen der Rechten geworden?
    • TanookiStormtrooper 23.02.2017 16:17
      Highlight Highlight Nein, der Gölä war schon immer ein Tubel.
    • Richu 23.02.2017 17:31
      Highlight Highlight @TanookiStormtrooper: Weil du Gölä so falsch beurteilst solltest du vielleicht zuerst deine Intelligenz hinterfragen!
    • Mr. Spock 23.02.2017 18:46
      Highlight Highlight Wer einen rechtsrutsch will und diesen mit einem neuen Che Guevara proklamiert ist kein Tubu? Na oke.. muss ich wohl die definition nachschlagen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dä-do 23.02.2017 15:53
    Highlight Highlight Passiert auch zum Beispiel bei der Schweizer Illustrierten, dass da Interviews mit Stars&Sternchen gedruckt werden, die gar nie mit der SI gesprochen haben. Das geben die auch offen zu, ist nichts Verwerfliches.
    • klugundweise 24.02.2017 09:14
      Highlight Highlight WW = SI
      Da haben Sie - wohl ohne Absicht - recht!
  • Guido Kluge 23.02.2017 15:53
    Highlight Highlight Die Weltwoche war mal cool, ist leider schon lange her... Jetzt nerve ich mich schon, wenn ich nur die Titelseite anschaue.
    • äti 23.02.2017 16:46
      Highlight Highlight Stimmt, in den 70-80er Jahren war es ein tolles Blatt mit ausgezeichneten Artikeln und eigenem Stil. Heute weit unterhalb Blick.
  • Ohniznachtisbett 23.02.2017 15:36
    Highlight Highlight War ihnen langweilig Frau Meier? Jetzt mal im Ernst: Warum darf die Weltwoche nicht positiv über Züri West schreiben? Nun, ja Watson und die Weltwoche sind zwei so konträre Medien - politisch gesehen - da muss man sich ja ab und an Saures geben. Als Mensch, nicht so links wie Watson, nicht so rechts wie die WW, entlockt mir ihr Artikel ein leichtes Schmunzeln. Irgendwie kommt er mir vor wie dieser Bub im Sandkasten, das den Nachbarsjungen hasst. Heute hat er mal keinen Streit gesucht, also muss nun ersterer mal eine Hampflä Sand rüberwerfen... für mich: Plumpe Affiggerei ;-)
    • äti 23.02.2017 16:50
      Highlight Highlight @ruedi: warum darf Watson nicht lustig über WW schreiben? Hat wer das Blatt heilig gesprochen oder ist es obligatorische Mimosen-Lektüre?
    • RETO1 23.02.2017 18:01
      Highlight Highlight genau das hab ich auch empfunden beim Lesen dieses _Artikels
      Also ich wüsste mit meiner Zeit Besseres anzufangen als solch dämliche Artikel zu schreiben
    • äti 23.02.2017 19:03
      Highlight Highlight @reto: #Also ich wüsste mit meiner Zeit Besseres anzufangen ...# zum Beispiel was? :)
  • Oly 23.02.2017 15:30
    Highlight Highlight Gemäss Weltwoche bringen sie 61'889 Exemplare jede Woche an das überschaubare Volk. Da das Blatt in den meisten Arztpraxen aufliegt, gehen die Anzahl-Leser auf hochgerechnet 225 Tsd. Darum ist Herr Köppel sicher für ein wenig Promo dankbar.
    • äti 23.02.2017 16:58
      Highlight Highlight In einer Arztpraxis mit 15-min Takt wird praktisch nichts mehr gelesen. Die gefühlten 10 Min Wartezeit überbrückt das Handy und die Schuhspitze. Ich fürchte, WW wird eher von weniger als 50'000 überhaupt gelesen. Und von diesen versteht sicher die Hälfte den Inhalt nicht.
      O-mei, Blocher hilft schon.
    • piedone lo sbirro 23.02.2017 17:31
      Highlight Highlight beglaubigte abo auflage der weltwoche:

      2013: 48'631
      2014: 45'330
      2015: 42'911

      leser der weltwoche:

      2013: 252'000
      2015: 234'000
      2016: 229'000

      die ww verliert genau wie die BaZ an auflage und leser.

      seit der übernahme der BaZ durch blocher & co im februar 2010 hat die BaZ mehr als 40% ihrer leserschaft verloren, gemäss erhebungen der wemf ag.
    • Luca Brasi 23.02.2017 17:52
      Highlight Highlight Ich bin dafür, dass watson bei Arztpraxen ebenfalls ausgelegt wird!

      #fairandbalanced

      ;D
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 23.02.2017 15:21
    Highlight Highlight Psst, Frau Meier, Sie haben die Ankündigung der Karrer'schen Verteidigungsbestrebungen ganz oben links übersehen. Das ist nicht gut für Karrers Ego - der Arme macht noch ein Burnout, wenn er nur verliert und dann auch noch ignoriert wird.
    Sonst aber sehr gute Positionierung Ihrerseits ausserhalb der Weltwoche-Liebe. Sie kommen da bestimmt nie im positiven Sinn auf's Cover ;-)
    • Lichtblau 23.02.2017 20:13
      Highlight Highlight @Sahli: Was, wenn Frau Meiers neuer Roman in der Weltwoche besprochen wird - und das auch noch positiv? Der GAU.
  • TanookiStormtrooper 23.02.2017 15:20
    Highlight Highlight Wenn die Weltwoche wenigstens eine konsequente Linie hätte. Den widerwärtigen, fetten Göring fand der Köppel vor ein paar Monaten noch supertoll, aber Leute die den Adolf verehren sind jetzt plötzlich böse?
    Manchmal frage ich mich, ob die Weltwoche nicht ein riesengrosses Satireprojekt ist, welches wir alle viel zu ernst nehmen...
    • Herr J. 23.02.2017 17:43
      Highlight Highlight Man kann auch aktiv missverstehen wollen, damit das Weltbild (Köppel=Nazi) schön bestehen bleibt, nicht wahr?
    • Bronko 23.02.2017 19:14
      Highlight Highlight Genau, Real-Satire.
      Herr J.: Nicht Nazi, aber Narzi(st).
      Der Begriff rechtes "Enfant terrible", ist auch auf Köppel ziemlich zutreffend.
  • Sillum 23.02.2017 15:18
    Highlight Highlight Gratulation, die Watson-Redaktion liest die Weltwoche!! Super, ein kleiner Anfang um vielleicht den eintönigen Mainstream zu unterbrechen. Hut ab, hätte ich nie erwartet.
    • Sandro Lightwood 23.02.2017 16:32
      Highlight Highlight Haha, feiert euch ab! 🙈
    • äti 23.02.2017 17:05
      Highlight Highlight Sillum liest Watson? hmm gibts bei WW-Fans echt die Möglichkeit sporadisch was anderes zu lesen?
      Nehme an, das könnte nur über ein Gesuch ablaufen.
  • nickname_not_available 23.02.2017 15:05
    Highlight Highlight Da ich mal quasi als IT Dienstleister für die Weltwoche gearbeitet habe, hatte ich damals das grosse Glück, gratis in diese Zeitung zu schauen.

    Einmal war ein Bericht über irgendwelche mittelalterlichen Foltermethoden und dazu ein Bild von Köppel mit der Bildunterschrift "typisches mittelalterliches Folterinstrument" (oder so ähnlich)! Kein Witz!

    Wohl etwas vom Besten und Ehrlichsten, das ich in der Weltwoche je lesen durfte.

    Irgendwo hab ich noch ein Bild davon, müsste ich mal heraussuchen.
  • pamayer 23.02.2017 15:01
    Highlight Highlight Oh weh! Wehwoche!
  • Luca Brasi 23.02.2017 14:50
    Highlight Highlight Hat Frau Meier ein Weltwoche-Abo? *schockiert*
    • R&B 23.02.2017 15:36
      Highlight Highlight 😂😂😂

Who runs the world? 148 Frauen, die ihr euch zum Vorbild nehmen könnt 

Wir haben einen Kanon gemacht. Das ist dieses Ding, in dem normalerweise steht, welche männlichen Künstler, Wissenschaftler, Denker für die Welt notwendig sind. Aber nicht bei uns. #DIEKANON

In Zusammenarbeit mit: Jelena Gučanin, Nana Karlstetter, Mahret Kupka, Julia Pühringer, Theresia Reinhold, Hedwig Richter, Nicole Schöndorfer, Margarete Stokowski und Brigitte Theissl.

Je verwirrender die Welt scheint, um so stärker wird dem Menschen die Sehnsucht nach einer Ordnung. Nach einer Einordnung. Nach anderen Menschen, die ihm Ideen, Anregung und Halt geben. Die ihm Leuchtturm sein können, in der immer wiederkehrenden, scheinbar schrecklichsten aller Zeiten.

Verständlich also die …

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